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Original subtitles

Im Frühherbst des Jahres 1974 debütierte der Independent Horror Klassiker

"THE TEXAS CHAIN SAW MASSACRE" auf Kinoleinwänden in ganz Nordamerika.

In den Jahrzehnten seit seiner Veröffentlichung

hat sich der Film den Ruf verdient,

einer der Legenden umwobensten und einflussreichsten Spielfilme zu sein,

die je gedreht wurden.

Zahlreiche Dokumentarfilme, Bücher, Artikel und Websites

dokumentierten in allen Einzelheiten fast jeden Aspekt der Produktion von CHAIN SAW

und seinen späteren Einfluss auf die Entwicklung der Horrorfilme.

Aber welche Geschichte ist schon jemals ganz erzählt...

FLESHWOUNDS — FLEISCHWUNDEN

FLESHWOUNDS — FLEISCHWUNDEN SIEBEN GESCHICHTEN DER KETTENSÄGE

Mein Vater war Maschinenbauingenieur.

Das ist definitiv etwas,

bei dem man Kenntnisse in Wissenschaft, Mathematik und Physik benötigt

und das ist auch wichtig für einen Kameramann.

Meine Mutter war eine Hobbymalerin.

So hatte ich, ohne es zu wissen, den richtigen Hintergrund von

Wissenschaft, Mathematik und Kunst.

Ich kaufte diese 8-Millimeter-Kamera

und habe zwei Monate lang meine Kumpels beim Skateboarden gefilmt.

Einfach etliche Meter Live-Filmmaterial mit coolen Szenen.

Nach ein paar Monaten habe ich die Kamera zur Seite gelegt

und habe mein Studium an der University of Texas angefangen.

Meine Schulnoten waren nicht besonders, weil ich eher desinteressiert war.

Am Ende meines ersten Jahres habe ich gemerkt,

wenn ich mich nicht am Riemen reiße, würde ich in Vietnam landen.

TEIL EINS

TEIL EINS Der Kameramann des Kettensägenmassakers

Am Ende des Schuljahres saß ich bei einem meiner Freunde

und wir blätterten durch das Kursbuch für das nächste Jahr,

das so groß war wie ein kleineres Telefonbuch.

Die Universität von Texas hatte zu der Zeit 32.000 Studenten.

Und während wir unter ständigem "Nein, nein, nein"

das Studienangebot durchstöberten, fand sich als allerletztes darin

das "Department of Radio, Television and Film".

Ich sagte zu meinem Freund: "Da ist eine Abteilung für Radio, Fernsehen und Film,

ich glaube, das ist eine Filmschule".

Woraufhin er fragte: "Was ist eine Filmschule?"

"Was können die in einer Filmschule lehren?"

"Keine Ahnung, aber ich werde da hin gehen!

Ich muss etwas tun, also gehe ich zur Filmschule!"

Ich gehe also zu dieser Filmschule, das war im Herbst '68,

und da sind 20 von uns in der Klasse und das Erste, das der Lehrer sagte, war:

"Ihr habt nur minimale Chancen, es ist eine geschlossene Industrie,

Jobs werden vom Vater zum Sohn weitergereicht.

Outsider haben keine Chance, sie wird von den Gewerkschaften kontrolliert...

Mit etwas Glück bekommt Ihr Stipendien, um Filme an Wochenenden zu drehen."

Die Hälfte der Klasse ist zu diesem Zeitpunkt aufgestanden und gegangen.

Sie könnten das sicher ihren Eltern nicht nahe bringen.

Ich bin da geblieben.

Als ich meinen Magister gemacht habe,

hatte ich das Gefühl ziemlich gut zu sein und mein Fach im Griff zu haben.

Meinen Freunden habe ich dann kühn vorhergesagt,

dass ich mit 35 Spielfilme drehen würde.

Ich würde meinen Weg in dieser Industrie machen und Spielfilme drehen.

Drei Wochen später klingelte meine Telefon.

Tobe Hooper war dran.

"Tobe Hooper, ich mache einen Film...

Ich habe mich in Texas nach einem guten Kameramann umgeschaut

und ich schätze du bist der Beste. Ich will dir ein Drehbuch schicken"

Als ich das Telefon einhängte, war ich wie elektrisiert.

Die Leute bei mir im Haus fragten sich, was hier abgeht.

Ich habe ein Filmangebot, meinem Zeitplan um 12 Jahre voraus.

Ich will ehrlich sein mit euch und den Zuschauern.

Die Beleuchtung dieses Films...

Ich wusste ein wenig Bescheid über Beleuchtung

und da sind einige Szenen, in denen ich ziemlich interessante Sachen mache.

Da gibt es eine Szene mit Edwin Neal vor dem Kleinlaster mit Licht von hinten.

Das war meine Idee.

Es sieht so aus, als wären es die Autoscheinwerfer,

aber in Wirklichkeit hatte ich zwei 1000 Watt Lampen eingebaut.

Ich wusste relativ wenig über Beleuchtung, aber ich wurde ständig besser,

denn plötzlich drehte ich jeden Tag

und dadurch ging meine Lernkurve steil nach oben, da wir jeden Tag filmten.

Aber in vielerlei Hinsicht

verdanken etliche unkonventionelle Beleuchtungseffekte

ihre Entstehung auch unserer Unerfahrenheit

und technischen Zwängen, denn wir hatten einfach keine große Lichtanlage,

so etwas existierte gar nicht.

Und das was existierte, darauf hatten wir keinen Zugriff für diesen Film.

Es war ein Film mit ziemlich niedrigem Budget.

Ursprünglich begannen wir mit einem Etat von 80.000 Dollar.

Es war sehr heiß

und ich konnte nichts gegen die Hitze tun,

ich benötigte drinnen eine Menge Licht und dadurch wurde es noch heißer.

Draußen waren es über 40 Grad und drinnen waren es dann,

wenn ich die ganzen Scheinwerfer aufgebaut hatten, über 45 Grad Celsius.

Aber für mich trat das alles in den Hintergrund, denn ich wollte Filme machen.

Da fixiert man sich so sehr auf das, was man tut.

Man jammert nicht oder klagt über die Hitze, sondern das tut, was man liebt.

Wir waren mit den Außenszenen fertig

und wir bereiteten uns auf die Innenaufnahmen vor. Und ich sagte: "Tobe..."

Wir hatten diesen Kamerawagen, der ziemlich niedrig war

und ich hatte 20 Meter Strecke.

Also sagte ich zu Tobe:

"Wenn ich mich hinlege und die Kamera über die Ecke dieses Kamerawagens hänge

und mit einer 1,85:1-Maskierung die Schienen abdecke,

kann ich hinter der Schaukel beginnen, wenn Teri aufsteht,

und ich kann mich unter der Schaukel durch mit ihr mit bewegen.

Das Haus wird im Bild wachsen und wachsen und wachsen

und letztendlich wird das Haus über den Bildschirmrahmen hinauswachsen.

Gleichzeitig fahren wir hinter Teri her, die diese knappen Hosen an hat..."

Tobe bekommt diesen Blick und sagt: "Oh Mann, wie bist du darauf gekommen?

Das ist absolut klasse"

Wir legten die Schienen und Teri fragte: "Was macht ihr Jungs da?"

"Nun, wir machen diese Einstellung..." - "Nein, macht ihr nicht!

Diese Kameraeinstellung ist nicht auf der Liste

und ich habe nur den Einstellungen auf der Liste zugestimmt."

Tobe sagt: "Schau, du kannst dafür sorgen, dass wir gefeuert werden,

aber jetzt bin ich der Regisseur und er ist der Kameramann

und du kannst uns nicht aufhalten. Wir machen diese Einstellung."

Der Film war auf dem Papier sehr gut, das Drehbuch war wirklich stark.

Darum war uns klar, dies könnte etwas besonderes sein.

Natürlich ahnten wir nicht wie besonders,

wie hätten wir das auch. Wir konnten nicht vorhersehen,

dass der Film ein Symbol der modernen Kunst werden

und die Leute sich 33 Jahre später noch etwas daraus machen würden.

Trotzdem, das Drehbuch war so stark,

dass ich dachte, der Film wird wirklich gut.

Das Texas Kettensägenmassaker!

Nachdem Sie aufgehört haben zu kreischen, werden Sie beginnen darüber zu reden.

1973 habe ich das Original gefilmt

und 1986 bekam ich eine Tochter

und dann, in der Mitte der 90er Jahre dachte ich,

diese Art Film ist jetzt nicht wirklich das Richtige für mich.

Ich bin jetzt Vater und jemand mit Verantwortung.

Zu diesem Zeitpunkt lief meine Karriere auch sehr gut mit Musikvideos

und mit Werbespots. Ich hatte nicht allzu viel mit Spielfilmen zu tun.

Die Leute wollten nun über "Texas Chainsaw" reden.

"Klar, wir können darüber reden, aber ich muss zugeben,

wenn dieser Film mir heute angeboten würde, würde ich ihn wohl nicht machen.

Ich habe jetzt ein Kind und es ist nicht nur alles ein großer Witz,

die Dinge sind jetzt ernsthafter für mich.

Ich würde diesen Film heute wohl nicht machen."

Ich hatte angefangen mit Marcus Nispel Werbefilme zu drehen.

Er kannte mich durch meine Arbeit für Musikvideos.

Er begann seine Karriere auf Werbefilme auszudehnen

und wir begannen miteinander zu arbeiten.

Eines Tages, als ich gerade in Montreal ein Musikvideo drehte,

klingelte mein Handy und als ich abnahm war Marcus dran und er sagte:

"Daniel, ich mache das Remake von 'Das Texas Kettensägenmassaker'.

Willst du mein Kameramann sein?"

Und ich sagte sofort zu und dann:

"Ja, ich drehe gerade etwas, lass mich dich später zurückrufen"

Dann fiel mir ein, dass ich seit Jahren erzähle,

dass ich so einen Film mit nicht mehr machen würde,

wenn mir jemand das Drehbuch anböte.

Ich beendete meinen Job in Montreal und ich sprach mit Marcus und er sagte:

"Ich möchte wirklich, dass du diesen Film machst und es gibt dafür viele Gründe.

Erstens, du bist mein Kameramann, du drehst alle meine Sachen.

Unter diesem Gesichtspunkt ist es einfach ein enormer Zufall,

dass du auch das Original gefilmt hast.

Zweitens hast du mir die ganzen Jahre immer erzählt,

wie wichtig dieser Film für dein Leben und deine ganze Karriere gewesen ist."

Alles begann mit dem Original "Texas Kettensägenmassaker".

Ich war auf dem Weg ein Universitätsprofessor zu werden,

nicht ein Hollywood-Kameramann. Ich würde ein Lehrer werden.

Es war ein gutes Gefühl, beide Filme gemacht zu haben.

Für mich waren sie tatsächlich nicht sehr unterschiedlich.

Ich war wieder in Texas, es waren die selben verdammten Monate,

es war wieder heißer als in der Hölle, wieder Juli und August.

Obgleich der eine Film nur 80.000 Dollar kostete und der andere 5 Millionen Dollar,

empfand ich nicht wirklich einen Unterschied.

Sie waren beide hart, schwierig, alle Filme sind das,

denn am Ende will dir keiner mehr Geld geben, als unbedingt notwendig,

niemand will dir mehr Zeit geben, als du unbedingt benötigst.

Als der Kameramann bist du der Typ,

der dafür sorgt, dass die Sachen in der vorgegebenen Zeit

und mit den dir zur Verfügung stehenden Materialien fertig werden.

Natürlich willst du Qualität liefern, du willst immer den bestmöglichen Film machen.

Ich wäre wirklich nicht die Person, die ich heute bin,

wenn ich nicht das Original des "Texas Kettensägenmassakers" gemacht hätte.

Zum einen ermöglichte er mir diese großartige Karriere,

zum anderen ein fantastisches Leben.

Als Filmemacher bin ich sehr stolz ihn gemacht zu haben,

obwohl ich selbst eigentlich keiner der "bösen Jungs" bin...

Ich rasiere meinen Kopf, weil mir die Haare ausgefallen sind,

ich habe keine Tätowierungen, Ohrringe oder Piercings.

Ich bin kein bizarrer Charakter und gucke auch nicht wirklich oft solche Filme.

Aber offenbar bin ich gut darin, diese Art Filme zu machen.

TEIL ZWEI

TEIL ZWEI Dieses alte Haus

Ich habe den Film zum ersten Mal als Teenager gesehen.

Er hat mich echt fast in den Wahnsinn getrieben.

Mein Kumpel ist vom ersten Anschauen wirklich krank geworden,

solch eine Wirkung hat der Film auf uns gehabt.

Jahre später sind meine Frau und ich von San Antonio nach Austin, Texas gezogen.

Ich hatte gehört, dass der Film hier gemacht wurde.

Wir fragten uns, wo das Haus sei, ist es eine moderne Legende, ist es real?

Letztendlich habe ich von meiner Arbeitskollegin Michelle eine Karte bekommen.

Sie hatte eine Freundin, die wiederum mit anderen Freunden

in der Nähe des Hauses gefeiert hatte.

Wir haben es dann auch gefunden, allerdings ein paar Tage,

nachdem sie das ganze Haus weggeschafft hatten.

Die Erde war noch frisch aufgewühlt, da wo das Fundament war.

Aber immerhin habe ich ein paar Bilder gemacht und sie auf die Webseite gesetzt.

Aus der ganzen Welt habe ich daraufhin E-Mails bekommen.

Sie wollten wissen, wo das Haus war, was mit der Tankstelle passiert ist,

dem Friedhof, was machen die Schauspieler jetzt...

Und das geht immer so weiter, seit 1998.

Hier sind wir nun in einem Haus aus dem späten 19. Jahrhundert.

Es ist ein Fertighaus in Round Rock, Texas.

Dies ist der wichtige Eingangsbereich des Hauses,

wo die Opfer hereinkamen, Kirk wurde hier umgebracht,

Pam wurde hier reingeschleppt,

Leatherface hatte seine Stahltür hier drunter,

die extra für den Film eingebaut wurde.

Das Haus wurde aus Fertighausteilen errichtet,

aus einer Serie von Fertighäusern des späten 19. Jahrhunderts.

Die Teile wurde vorgeschnitten

und mit Pferdewagen aus dem Stadtzentrum von Austin

nach Round Rock gefahren, wo es gut 100 Jahre stand.

Es gab tatsächlich noch ähnliche Häuser in der Nähe,

aber sie existieren nicht mehr.

Es hat im Laufe der Zeit mehrmals die Besitzer gewechselt.

Es steht am Quick Hill, das ist in Round Rock.

Es wurde immer wieder vermietet

und in den 1970ern

erlaubten die damaligen Mieter Tobe Hooper den Film zu drehen,

während sie selber in den rechten Teil des Gebäudes zogen.

Hier sind wir jetzt im oberen Stockwerk,

wo Sally zum ersten Mal versucht hat, Leatherface zu entkommen.

Sally versucht Hilfe zu finden, jemand der ihr hier hilft,

und das erste, was sie fand, als sie nach oben rannte,

war der Großvater in seinem Schlafzimmer.

Es wurden sichtbare Veränderungen vorgenommen.

Dieser Raum ist heute kleiner als er damals war.

Einer der Besitzer hat es so umgebaut, dass man einen Speiseraum dazu bekam.

Das war das Zimmer der Großeltern,

in dem Sally die beiden Leichen gefunden hat.

Einige Zeit später ging es mit dem Haus bergab,

besonders als es durch Vandalismus ernsthaft beschädigt wurde.

Die Antlers haben es dann gekauft

und 50 Meilen nach Kingsland, Texas transportiert und dort wieder aufgebaut,

wo es jetzt ein wunderschönes Haus mit einem Restaurant ist.

Fünf Kräne und LKWs waren an der Sache beteiligt.

Der Trip war nicht einfach und wir sind alle sehr froh,

dass es sich jetzt in einem so hervorragenden Zustand befindet.

Dies ist wohl der berüchtigtste Raum des Hauses.

Die Dinnerszene wurde hier gedreht.

Hier stand ein riesiger Tisch

mit Großvater auf einer und Sally auf der anderen Seite.

Alle Fenster waren abgedeckt,

es sollte ja Nacht sein,

und da wollten sie natürlich kein Tageslicht im Raum haben.

Es war mitten im Sommer, die Außentemperatur war über 40° Celsius.

Hier drinnen wurde die Temperatur durch die Lampen zusätzlich angeheizt.

Ungefähr hier stand der Metalleimer, über dem sie versucht haben,

Sally mit dem Schmiedehammer in ein Abendessen zu verwandeln.

Nachdem das Haus in Kingsland wiederaufgebaut war,

eröffnete darin der "Kingsland Old Town Grill".

Ich brachte dann Crewmitglieder wie Allen Danziger hier her,

er spielte im Film den Jerry.

Natürlich hatte auch Gunnar Hansen das Haus seit damals nicht mehr gesehen.

Ich brachte auch Paul A. Partain und Edwin Neal hierher.

Dann zog der Grill aus

und für eine Weile war im Haus das "Four Bears" Restaurant.

Das Essen war echt gut und ab und zu gab es auch eine Filmvorführung mit Gästen.

Sie stellten eine große Leinwand auf,

die Leute kamen her, um eine gute Zeit zu haben.

Bei der letzten Vorführung von "Chainsaw" war sogar ein Teil des Ensemble anwesend.

Marilyn Burns, Gunnar Hansen und die anderen kamen her und wir hatten viel Spaß.

Dies ist der Raum in den Pam hineinstolperte,

als sie auf der Suche nach ihrem Freund Kirk war.

Sie öffnete den Vorhang, stürzte über den Eimer,

fiel in diese Federn und Knochen und bemerkt, wie wahnsinnig dieses Haus ist.

Von der Decke baumelten der Käfig mit dem Huhn und den Knochen.

Überall herrschte Chaos.

Dies ist auch der Ort,

wo sie während der Abendmahl-Szene der Familie entkommt.

Sie springt durch dieses Fenster hier.

Zurück ins Tageslicht, zurück in die Realität.

Die ersten Besitzer, also die Besitzer des Old Town Grill,

haben sich nichts aus der Geschichte des Hauses gemacht.

Sie wollten einfach nur ein Restaurant führen,

was sie auch gut gemacht haben.

Die Besitzer des zweiten Restaurants namens "Four Bears"

haben den Besuchstourismus besser verstanden und auch genutzt.

Das Haus zieht definitv einige Touristen an. Das Haus belebt das Geschäft.

Hier ist die Küche. Sie sieht wesentlich anders aus, als damals im Film.

Selbstverständlich musste die Küche komplett renoviert werden,

sonst wäre es nicht möglich gewesen, Mahlzeiten für das Restaurant zuzubereiten.

Genau hier passierte die berühmte Szene,

bei der Pam an den Fleischerhaken gehängt wurde.

Bubba hat sich seine Schürze angezogen.

Hier war der Fleischerhaken befestigt.

Und wo dieses kleine Fenster ist, war eine Tür,

durch die man hindurch zum Raum mit der Dinner-Szene sehen konnte.

Soweit es um Drehorte des Films geht, muss ich sagen,

dass das Haus wahrscheinlich am interessantesten ist.

Die Schauspieler sind auch wieder hier gewesen

und da die Fans aus der ganzen Welt sehr daran interessiert waren,

habe ich den offiziellen "Texas- Chainsaw-Fanclub" gegründet.

Wir haben zahlreiche Mitglieder aus der ganzen Welt.

Wir versenden Rundschreiben,

die Leute können Autogramme und Erinnerungsstücke erwerben.

Es ist ein Treffpunkt für Fans, die die Reise hierher nicht machen können,

nach Kingsland in Texas, um sich die Drehorte anzusehen.

Der Fanclub bringt uns alle zusammen.

Und es sind immer Fans hier, die sich treffen, die sich unterhalten.

Die Fans des Films sind einfach tolle Leute,

oft unterstellt man Horror Fans, dass sie düster, eigenartig und bizarr seien.

Ich treffe stattdessen sehr viele nette Leute aus der ganzen Welt.

Das gefällt mir sehr.

Die Säge ist Familie.

TEIL DREI

TEIL DREI Der berühmte Mr. Ed

Wenn du Schizophren bist,

kannst du dir nicht aussuchen, mit wem du deine Zeit verbringst.

Du kannst dich nicht hinsetzen und sagen: "Hey Kumpel, lass dich mal wieder sehen."

Manchmal ist es der Redneck aus der Hölle und manchmal der englische Gentleman.

Manchmal ist es irgendwer...

Du weißt nie, wer auftaucht.

Als Kind in der Schule habe ich immer irgendwelche Stimmen imitiert.

Lustigerweise wird heutzutage eine Menge Geld dafür bezahlt,

japanische Animationsfilme oder Werbung neu zu vertonen.

Jedes Mal, wenn ich einen großen Vertrag bekomme,

rufe ich meine Lehrerin aus der zweiten Klasse an.

"Hallo! Mrs. Fellman? Hier Eddy. Ich habe wieder eine 30.000 Dollar Neuvertonung"

"Hör auf diese Nummer anzurufen, ich habe sie schon 9 mal gewechselt."

Ich habe schon immer dummes Zeug gelabert,

aber das einen Leute dafür bezahlen, ohne das man Politiker sein muss...

Mir war sofort klar, hier bin ich richtig.

Ich nahm an einem Schauspielkurs teil und hatte vergessen meinen Text zu lernen.

Na ja, eigentlich war ich bis in die Morgenstunden Salsa tanzen,

in einem der örtlichen Nachtclubs und war zu spät aufgestanden.

Auf dem Weg zum Unterricht,

traf ich eine meiner Freundinnen aus der Schauspielklasse der Texas University:

"Gehst du auch zu dem Vorsprechen für den Film?"

"Den Film, welchen Film?"

"Die machen da drin ein Casting für einen Film."

"Okay, dann gehen wir mal da rein."

Klar, ich bin dann mit ihr rein und da war Tobe Hooper.

"Komm her." - "Hi!"

"Machst du dich über mich lustig" - "Nein, wieso?"

"Kannst Du dich eigenartig benehmen?" - "Wow!"

"Eigenartig ist, wie ich bin."

Als Vorbild für den Charakter, den ich für ihn gespielt habe,

habe ich meinen Neffen gewählt.

Er ist ein ärztlich ausgewiesener paranoider Schizophreniker.

Ich bin auch ein Schizophreniker, aber kein ausgewiesener.

Ich gehe nämlich nicht zum Arzt.

Er schon und er bekam dafür eine Diagnose gestellt.

Wir warten eigentlich seit Jahren darauf, dass ein Anruf kommt,

denn er macht all diese komischen Dinge, die ich mir bei ihm abgeschaut habe.

Er macht wirklich diese Sachen, die ich da mache und erschreckt die Leute damit.

Er ist nicht gefährlich, er hat nie irgend jemandem etwas getan,

aber wir warten immer auf diesen Anruf:

"Er ist nun doch übergeschnappt und hat 32 Leute an einer Raststätte umgebracht.

Holt ihn ab."

Der Unterschied zu einem Film mit einem großen Budget ist,

dass es dort für alles einen ausführenden Assistenten mit einem Klemmbrett

und einem Walkie-Talkie.

Es gibt 360 Funksprechgeräte auf dem Set.

Sie bringen dich zum Set, sie bringen dich zur Garderobe.

Sie setzen dich ins Zimmer und du sitzt da und wartest.

Sie wollen nicht, dass Leute herumlaufen.

Man soll an seinem Platz sitzen und ruhig sein.

Bei einem Film mit geringem Budget ist jeder überall.

Da gibt es Passanten, die über der Absperrung hängen und Kommentare abgeben:

"Ich finde, er sollte dort in dem Stuhl sitzen!"

Das ist eben so, wenn man Filme mit kleinem Budget macht.

Es hat nicht lange gedauert, die Sachen im Kleinbus zu drehen,

aber wir mussten es mehrmals drehen.

Das sind Filme mit kleinem Budget.

"Hast du schon einmal mit Schießpulver gearbeitet?"

"Allerdings!"

"Okay, dann weißt du sicher, wie viel man auf ein Polaroidbild streuen kann,

ohne jemanden zu gefährden?" - "Oh, selbstverständlich!"

Das erste was man im Showbiz lernt, auf die Frage:

"Ed, kannst du Rollschuhlaufen?" zu sagen: "Klar, ich kann Rollschuhlaufen!"

Selbstverständlich lernt man es erst an dem Abend.

Fragst du nach Schiesspulver, bekommst du natürlich die gleiche Antwort.

In der Szene ging es darum, dass man das Schießpulver auf das Polaroid gibt

und es anzündet, wenn das Gegenüber nicht zwei Dollar dafür bezahlen möchte.

Sie haben viel zu viel Schießpulver genommen.

Beinahe wären wir alle in die Luft geflogen.

Wir mussten die Szene also wiederholen, mehrmals.

Inmitten der Wolke aus Rauch konnten wir dann Tobes Stimme hören:

"Ich glaube, wir müssen ein bisschen weniger nehmen."

Zu Schauspielern bedeutet auch, zu reagieren.

Alles was man benötigt, ist eine gute Vorlage des Kollegen.

Zum Glück hatte ich fähige Leute, mit denen das Spaß gemacht hat,

wie Gunnar, Paul Partain, Marilyn und Teri McMinn...

Diese Art von Leuten, bei denen etwas Gutes zurückkommt.

Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn du jemandem ein Stichwort gibst und er: "Häh?"

Hier hatte ich den glücklichen Umstand, eine Gruppe zu haben,

mit der ich wirklich zusammenarbeiten konnte.

Darum war es einfach, den Charakter zu spielen,

ich reagierte auf das, was mir von den anderen zugespielt wurde.

Jim Siedow war der Beste.

Er hatte einen großartigen Sinn für Humor.

Diese Szene in der er Marilyn piesackt...

Das ist total typisch für ihn.

Er ist einfach der Beste.

Es gibt da eine Sequenz, jeden anderen hätte ich dafür umgebracht.

Die Sequenz, in der er mich mit dem Holzknüppel verdrischt.

Es war wieder mal typisch für einen Film mit kleinem Budget.

Jim sagte der Assistentin,

dass Sie ihm ein Stück Balsaholz geben sollte, um mich damit zu verprügeln.

Und sie hatte keine Ahnung, was das war.

Und sie nahm einen Eichenknüppel,

mit dem wir normalerweise die Kamera abstützten, und gab ihm diesen.

Anstelle des Balsaholzes

schlägt er mich also in dieser Szene mit einem Eichenknüppel.

Ich schreie, ich versuche weg zu kriechen,

der Staub wirbelt durch die Szene und kleine Steine fliegen umher.

Die ganze Zeit kann ich die Kommentare der zuschauenden Crew hören:

"Wow, Ed macht das wirklich gut heute Abend. Es läuft großartig"

Der arme Jim hatte keine Ahnung.

Er hat mich natürlich grün und blau geschlagen hat.

Ich habe ihm das erst viel später gesagt.

"Oh, das tut mir leid, so etwas hätte ich nicht mit Absicht gemacht."

Ich habe an 60 Millionen Dollar Filmen mitgearbeitet

und ich habe an 24 Dollar Filmen mitgearbeitet,

aber dieses Set hat mir am meisten Freude gemacht.

Jeden Tag ist Robert Burns ganz früh aufgestanden

und mit einer Kiste in der Gegend herum gefahren,

um Zeugs einzusammeln, tote Gürteltiere, tote Hühner, Knochen von Kühen

und Knochen, von denen er nicht wusste, wovon sie waren.

Hoffentlich waren es Tierknochen.

Er schnitt Kissen auf und überzog den ganzen Fußboden mit Federn.

Danach verstreute er Knochen

und bei jedem Schritt knackte es und machte Geräusche.

Als Schauspieler weiß ich,

dass ich ein Drittel meiner Darbietung diesem Set verdanke.

Es hat mich dazu inspiriert.

Am schwierigsten war die Dinnerszene, weil sie so lang war.

Wir brauchten Ewigkeiten sie zu drehen.

Einige Tage oder so, wirklich verrückt.

Ich habe Truppen in Vietnam geführt und das war leichter als diese Szene.

Ein Trip durch den Dschungel war einfacher, als diese Szene.

Noch mal: Ein Film mit kleinem Budget!

Wir benutzen echte Wurst.

In teuren Filmen benutzt man keine echten Würste.

Jeder Requisiteur hätte das Problem verstanden.

Ist dir eigentlich klar, wieviel Licht du brauchst, um einen Film zu drehen?

Auch wenn man es nicht sieht, es ist entsetzlich viel Licht notwendig.

Die Wurst hat angefangen sich auf dem Teller zu zersetzen.

Wenn man genau hinschaut,

kann man im Film sehen, wie Gase von der Wurst aufsteigen.

Die Teller mit den Würsten waren direkt unter unseren Nasen

und wir konnten uns nicht zur Seite lehnen,

weil wir sonst den Bildaufbau zerstört hätten.

Wir konnten aber die Teller auch nicht weg stellen,

da wir bereits einen Teil der Einstellung gedreht hatten.

Sie lag da, direkt vor der Kamera.

Man konnte sie nicht wegnehmen, wie sollte das gehen?

Die lustigste Szene des Ganzen war,

als wir Marilyn mit dem Hammer auf den Kopf hauen wollten.

Wir konnten uns das Lachen die ganze Zeit nicht verkneifen.

Wir benutzen einen Pappmaché-Hammer,

was ungefähr so klingt, wenn du mit ihm auf etwas draufhaust:

Also wurde der Sound nachvertont.

Aber am Set, wenn du jemandem diese schrecklichen Sätze sagst,

dass du ihn umbringen wirst und so weiter und dann "puup"...

Das ist wirklich albern.

Es ist unheimlich schwer dabei die Konzentration nicht zu verlieren.

Wir haben die ganze Zeit herum gealbert.

Etliches musste herausgeschnitten werden.

"Passte das nicht zur Figur?" - "Raus!"

Es ist eine sehr eindrucksvolle Szene,

obwohl sie technisch sehr einfach zu realisieren ist.

Du stellst dich mit vorgestreckter Brust an den LKW

und dann fährt der LKW zurück,

während man seine Bewegungen rückwärts macht.

Und dann wird der Film einfach rückwärts abgespielt.

So kann der LKW direkt in einen hineinfahren und es wirkt absolut realistisch.

Der Typ der überfahren wurde, war natürlich eine Puppe an Drähten.

Das ist einfach. Aber es ist verblüffend,

wie eindrucksvoll eine einfache Einstellung wie diese sein kann.

Ich war in einem der Kinos in Austin, Texas.

Es war eine der ersten Aufführungen des Films und wir setzten uns nach hinten.

Ich war da mit einigen meiner übelsten Freunde aus der Uni.

Nach zwei Dritteln des Films konnte mich einfach nichts mehr zurückhalten.

Da saßen diese drei Studentinnen vor mir, alle mit der Hand vor den Augen.

Ich tippte einer von Ihnen mit der Hand auf die Schulter und sagte:

"Gefällt Euch der Film?"

Sie drehten sich um und schrien wie verrückt und dann rannten sie aus dem Kino.

Jemand kam und fragte was los sei und ich sagte:

"Ich habe keine Ahnung.

Diese Frauen haben geschrien. Ich glaube es liegt am Film."

Es versetzt mich in Erstaunen, dass es immer weiter geht.

Der Film wird praktisch jede Woche irgendwo in Amerika gezeigt.

Es gibt wohl niemanden auf der ganzen Welt,

der nicht von dem Erfolg überrascht wurde.

Ursprünglich dachten wir,

er wird vielleicht in drei Autokinos in Picipsi gezeigt,

in einem Autokino in Sue Falls

und vielleicht in einem in Winnemucca.

In Winnemucca wird er ganz sicher laufen, dort läuft sonst nichts.

Kurz bevor der Film herauskam, waren wir am überlegen,

ob wir Tobe bitten sollten, unsere Namen raus zu nehmen.

Denn wir dachten, wenn dieses schreckliche Ding rauskommt

und wir damit in Verbindung gebracht werden, dann sind unsere Karrieren vorbei.

Schnitt! Zwei Wochen später:

"Hi Tobe? Hier ist Ed.

Ist mein Name richtig geschrieben?

Ist er richtig geschrieben? Okay, gut."

Plötzlich war es ein Kassenschlager, der Millionen einspielte

und für ganze 80.000 Dollar produziert worden war.

Die schönsten Erfahrung mache ich mit dem Publikum.

Ich treffe immer wieder neue Leute

und hörst wundervolle Bemerkungen wie:

"Wow! Das ist..." - Wohlgemerkt, der Film ist über dreißig Jahre alt -

"Wir haben uns in Huston kennen gelernt und fuhren zum Autokino.

Wir sind damals wegen Ihrem Film ins Autokino gefahren

und das war der einzige Film, den wir je gesehen haben".

Wenn man die amerikanische Gesellschaft versteht,

weiß man, wie viel so etwas bedeutet.

Und dann sind da die Jugendlichen und das ist das Beste daran,

jedes Jahr gibt es wieder ein komplett neues Publikum für den Film.

Und das ist einer der Gründe, warum es nicht aufhört.

Jedes Jahr gibt es wieder ein komplett neues Publikum für den Film.

Es ist der Film, der nicht sterben wird.

TEIL 4

TEIL 4 In Gedenken

Er war einer der nettesten Menschen, die ich kannte.

Paul war ein echter Freund, der immer zuerst an andere dachte.

Alle von uns werden ihn vermissen. Ich werde ihn vermissen. ~ Gunnar Hansen

Wenn ich heute auch nur ein bisschen mehr Spaß habe,

werde ich es nicht aushalten können.

Jim war ein ungemein einzigartiges Talent. Wahrhaftig chamäleonartig.

Was die Leute nicht erfassen, ist, dass er ein wunderbarer Komödiant war,

ein sehr lustiger und extrem gütiger Mann. ~ Tobe Hooper

Verdammter Idiot! Du hast die Tür ruiniert!

Du konntest ihm ein paar Eis-am-Stiel Hölzchen und eine Zigarrenkiste geben

und er hätte daraus einen zwei Meter langen Sarg gebastelt.

Er war ein Könner. ~ Edwin Neal

Jemand fragte: "Was ist die beste Sache an einem Film?"

Ich sage, die beste Sache ist, wenn du Leute triffst

und mit ihnen auch 30 Jahre danach noch befreundet bist.

TEIL FÜNF

TEIL FÜNF Der gute Doktor

Mein Vater war Baptistenprediger, ich habe mich in eine andere Richtung entwickelt.

Ich bin in Kleinstädten aufgewachsen,

zuerst in Hereford, Texas, im Panhandle und dann in New Mexico.

Meine Mutter fragte mich eines Tages, was ich werden wollte

und ich antwortete "Arzt" und ich wollte auch nie etwas anderes werden.

Meine ganze Schul- und Universitätszeit war auf dieses Ziel ausgerichtet.

Ich habe aber auch immer eine künstlerische Ader gehabt

und mein ganzes Leben lang Zeichnungen, Skulpturen und Holzschnitzereien gemacht.

Als der Film anstand, erzählte mir Marilyn, mit der ich befreundet war,

dass sie diesen Film machen

und jemanden suchen würden, der das Spezialeffekt-Make-Up machen könnte.

Ich sagte, ich könnte das, denn es hat mich sehr interessiert.

Ich habe mir also ein paar Bücher gekauft und angefangen, damit herum zu spielen.

Ich habe eine Menge Masken gemacht.

Das Material musste sehr schnell verarbeitet werden, weil es so schnell aushärtete,

also hatte ich mehrere Leute, die es ständig frisch anrührten.

Ich habe auch Gips benutzt, zum Beispiel für die Gussformen.

Das Zeugs zerfiel ziemlich schnell, also musste man schnell etwas damit machen.

Ich gab meine Masken Bob Burns, dem Art Director

und er setzte sie ein, wo immer er sie brauchte.

Ich ließ sie auch einen Abdruck von meinem Gesicht machen,

so konnte ich sehen, wie sich das anfühlte.

Man musste Strohhalme in die Nase stecken

und mit großen Wattestücken abpolstern.

Eine der Masken wurde also mit meinem Gesicht gemacht.

Wenn ich dann John in den Großvater verwandelte, dauerte das.

Ich habe es, glaube ich, drei Mal getan,

und immer dauerte es ungefähr siebeneinhalb Stunden das Make-Up aufzutragen.

John war sehr nett, er sagte nicht viel,

und ich glaube, er wusste selbst nicht genau, wie ihm geschah.

Er war 18 oder 19

und sie sagten mir, er sollte aussehen, als wäre er über hundert Jahre alt.

Also machten wir eine Maske seines Gesichts,

damit wir etwas hatten, mit dem wir arbeiten konnten.

Dann goss ich die Form mit Acryl aus,

dem gleichen Material, mit dem man Zahnprotesen macht.

Mit Hilfe dieser Maske machte ich dann eine weitere,

in die ich all die Runzeln und Falten eingearbeitet habe.

Da ich ein plastischer Chirurg bin und eigentlich das Gegenteil davon mache,

weiß ich wenigstens, wo sie hin gehören.

Zuerst habe ich seinen Kopf eingewickelt, um sein Haar abzudecken

und ihm eine Glatzenkappe aufgesetzt.

Dann habe ich das flüssige Latex aufgetragen, um eine Basis zu schaffen.

Ich habe Abgüsse seiner Hände gemacht,

denn die mussten natürlich auch Runzeln und hervorstehende Venen haben.

Ich war am Set so oft und lange ich konnte.

Manchmal blieb ich 18 bis 20 Stunden.

Ich war die meiste Zeit dort, als mit ihm gedreht wurde,

denn wenn etwas geflickt werden musste, musste ich da sein.

Nach dem Film hatte ich Angebote, ich hätte noch mehr Effekte machen können

und ich habe es auch wirklich genossen,

aber Filme machen und eine Praxis für plastische Chirurgie zu haben,

lässt sich nicht vereinbaren.

Ich hatte eine Ausstellung in Miami

auf einem nationalen Kongress für plastische Chirurgie,

dafür wurden auch diese Bilder hier, von den Masken aus dem Film, gemacht.

Das Wall Street Journal schrieb dann einen Artikel darüber unter dem Motto:

"Der plastische Chirurg, der das Gegenteil von dem tut, was er normalerweise macht".

Und es kam gut an bei meinen Kollegen.

Ja, ich habe schöne Erinnerungen daran.

TEIL SECHS

TEIL SECHS Frightmares and Wasteland

Unsere Besucher sind im wesentlichen eine Gruppe von Fans über dreißig.

Wir haben uns auf Filme und Schauspieler aus den späten 50er,

60er und 70er Jahren spezialisiert.

Über die Jahre haben wir uns ein wenig an den Mainstream angepasst,

was uns auch ein paar jüngere Besucher beschert.

Im wesentlichen sind es Fans von Horrorfilmen und hier sind wir heute,

neun Shows nach der ersten. Wir haben im September 2000 begonnen.

Jetzt ist es April 2006 und und dies ist unsere neunte Show.

Wenn man aus den klassichen Filmen der 70er Jahre Kapital schlagen will,

kommt man um "Chainsaw" nicht herum.

Es war nur eine Frage, wann man es einführt.

Unsere erst Frühlingsmesse 2004

fiel mit dem 30 Jährigen Jubiläum des Films zusammen,

also haben wir den Film zum Motto der Show gemacht.

Wir begrüßen hier und verneigen uns vor

Mr. Ed Neal,

Mr. Allan Danziger,

"Leatherface" Gunnar Hansen,

Marilyn Burns, Paul Partain,

Mr. Lou Perrymann und Mr. Robert A. Burns.

Die Atmosphäre bei unserer Jubiläumsshow war phantastisch.

Alle waren euphorisch.

Der an Krebs erkrankte Paul Partain war in großartiger Stimmung.

Robert Burns, der nichts von seiner Erkrankung wusste, war bester Laune.

Alle hatten unglaublich viel Spaß, die Besetzung, die Fans und auch ich.

Es war ein großartiges Wochenende.

Wenn es um "Chainsaw" geht,

sehen die Fans einfach viel mehr, als nur das was im Film gezeigt wird

und diese Eindrücke bleiben ihnen erhalten.

Es gibt nicht viele Horror-Fans über dreißig,

bei denen "Texas Chainsaw" nicht in den Top Ten ihrer Horrorfilme ist.

Eine der ersten Sachen, die ich über das "Texas Chainsaw Massacre" gehört habe,

stammte aus einem Artikel in der Zeitung. Ich lebte damals in East Lansing, Michigan.

Es war ein Artikel über ein Football-Team,

das sich den Film am Abend vor dem Spiel angesehen hat.

Sie waren von dem Film so krank, dass sie das Spiel verloren haben.

Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich den Mut aufbrachte,

mir den Film anzusehen. Ich war bereit traumatisiert zu werden,

und das wurde ich auch.

Meine Frau und ich lieben diese Messen.

Wir nehmen an diesen Conventions schon seit Ewigkeiten teil

darum haben wir beschlossen, eine eigene Messe zu veranstalten.

Es wurde ein Albtraum.

Aber es hat sich gelohnt, alle schienen Spaß zu haben.

Glücklicherweise haben die Aussteller bei den anderen Shows genügend verdient,

so dass sie sich in Bezug auf das Einkommen nicht auf uns verlassen mussten.

Dank der zahlreichen Conventions kenne ich Gunnar und Ed seit Jahren.

Meine erste eigene Show konnte ich natürlich nicht ohne sie veranstalten.

Sie haben sich immer die Zeit für uns genommen.

Es hat Ami und mir sehr viel bedeutet, sie dabei zu haben.

Es ist wirklich etwas Besonderes.

Sie haben das Banner unterschrieben, das wir für unsere erste Messe gemacht haben.

Jedes Mal, wenn mich diese Industrie runter zieht,

schaue ich mir in der Diele das Banner an

und da sind die Unterschriften von Gunnar und Ed

und all den anderen, die bei dieser Show waren

und das gibt mir die Kraft weiterzumachen.

Es gab diese Tagline von "Chainsaw 3": The Saw is Family.

Für die Leute hier gehört die Messe im Wasteland Kino zur Familientradition.

Es hat sich so ergeben, dass die beiden Dinge hier einfach zusammengehören.

Die Fans drehen durch beim Film

und die Besucher überschlagen sich vor Begeisterung auf der Show.

Das läuft Hand in Hand...

Wie gesagt, der Film und die Messe gehören zum festen Leben

von deutlich mehr als 1000 Leuten, die alle sechs Monate hierher kommen.

Ich bin aus der Autoindustrie, Service und Ersatzteile.

Eine Messe zu veranstalten war seit Jahren mein Wunsch

und Mitte des Jahres habe ich einfach beschlossen es zu tun.

Sehr wichtig war, dass mich auch meine Frau darin unterstützt hat.

Wir haben ungefähr sieben Monate damit verbracht und es hat funktioniert.

So viele Leute haben uns gesagt, es würde in Texas nicht klappen,

aber wir haben sie eines besseren belehrt.

Texas ist nahezu von Horrorgeschichten durchdrungen,

wie beispielsweise "Texas Chainsaw Massacre" von Tobe Hooper,

Robert Rodriguez dreht jetzt in Austin und so viel mehr.

Texas hatte immer seinen Anteil an der Horror-Industrie.

Ich denke, dass das "Texas Chainsaw Massacre" einen großen Einfluss gehabt hat,

wie man auch an den Rob Zombie-Filmen sehen kann.

Er hatte einen großen Einfluss.

Ich war in Austin, Texas, es war Herbst,

irgendwann im September, Oktober. Wir gingen zu einem Footballspiel.

Danach gingen wir zu einer Party.

Die Leute dort haben Musik gespielt und den Film laufen lassen.

Immer abwechselnd, wieder und wieder.

Ich selbst habe den Film nur teilweise gesehen,

denn er war ziemlich abgefahren.

Das erste Mal als ich den Film sah, hat er mich verängstigt.

Meine eindringlichsten Erinnerungen sind daran,

wie wir den ersten umgebracht haben, das war Bill Vail "Kirk".

Er geht da rein und stolpert auf dieser kleinen Rampe

und "Leatherface" springt heraus und hämmert ihm so richtig eine paar rein

und Kirk zappelt und zuckt und Leatherface knallt diese Tür zu.

Nach dem "CUT" haben wir alle geschrien

und sind aus der Tür gerannt, ich allen voran.

Ich erinnere mich nicht, wann ich den Film zum ersten Mal sah,

eher an das, was danach war.

Die Leute sprachen so viel über das Blut und den Gore,

aber tatsächlich war das gar nicht so detailliert in dem Film zu sehen.

Ich sage dies den Leute immer wieder,

sie schreiben dem Film mehr zu, als sie wirklich gesehen haben.

Sie schwören, sie haben gesehen, wie Körper von Kettensägen zerstückelt wurden,

aber das sieht man nicht. Es ist alles so gut gemacht,

dass sie das Kino verlassen und glauben, sie haben es gesehen.

Und das war für mich absolut außergewöhnlich.

Ich habe das "Chainsaw Massacre" und Tobe Hooper immer gemocht.

Tatsächlich wurde der Film in dem gleichen Labor in Dallas bearbeitet,

das ich auch benutzt habe, um meinen Film zu bearbeiten.

"Texas Chainsaw Massacre" ist sehr bekannt in Texas.

Er hat viele junge Filmemacher zu den verschiedensten Independent-Filmen inspiriert.

Sie bekamen dadurch Ideale und Anregungen für ihre ersten Projekte.

Tobe Hooper hat allen gezeigt, was er gemacht hat, als er jung war

und gerade begonnen hatte.

Es ist in vielerlei Hinsicht ein sehr inspirierender Film.

"Texas Chainsaw" kann direkt neben "Der Exorzist" platziert werden

und den Klassikern von "Universal".

Mich selbst hat der Film damals zu Tode erschreckt.

Berühmte letzte Worte des Veranstalters zu diesem Wochenende?

Ich bin müde. Ich bin bereit nach Hause zu gehen und mir eine Pause zu gönnen

und ich werde auch eine Pause von der Horror-Szene machen.

Ich habe vom Horror genug, auch wenn ich das Genre liebe.

Ich brauch davon mindestens eine Woche Pause.

Mal sehen. So scheint es zu gehen...

Sieht das so gut aus?

Der ganze Raum ist voller Qualm!

Die werden denken, das ist ein Ridley Scott Film.

Stell dir vor, ich wäre bereits da drüber.

Bob, du bist gerade aus diesem Stuhl verschwunden.

Okay. Ich werde ab sofort mit dieser Stimme reden.

Nein, werde ich nicht. Okay, okay, ich werde aufhören, Quatsch zu machen.

Ich rede nun so.

Aus welchem Grund auch immer, ich hab einen Frosch im Hals.

Ihr wollt sicher keinen kehligen Frosch.

Ich weiß nicht was es bedeutet, aber ich weiß, dass ich es nicht mag.

TEIL SIEBEN

TEIL SIEBEN DAS LEBEN NACH LEATHERFACE

Ich wurde in Island geboren.

Als ich 5 Jahre alt war, sind wir nach Amerika gezogen.

Die Sommer habe ich in Island verbracht,

aber aufgewachsen bin ich hier in Amerika, in Maine.

Ich lebte in Maine bis ich ungefähr elf war, dann sind wir nach Texas gezogen.

In Texas bin ich dann auch zum Gymnasium und zur Universität gegangen.

Ich wollte aber immer hierher nach Maine zurückkehren.

Im ersten Abschnitt meines Studiums habe ich Literatur und Englisch studiert,

Später war mein Hauptfach "Scandinavian Studies".

Mein Ziel war es, Bücher zu schreiben.

Selbst als ich "Chainsaw" machte, hatte ich das im Hinterkopf.

Diesen Film zu machen, war ein Experiment für mich.

Dies war eh etwas Neues für mich.

In der Universität hatte ich bei ein paar kleineren Filmen

und Theaterstücken mitgemacht, aber nie in einem Spielfilm.

Ich habe es als eine Chance gesehen, etwas neues zu machen

Es ist ein neuer schräger Job, anders als alles, was ich bisher gemacht hatte.

Ich nahm es als etwas an, bei dem ich etwas neues und interessantes machen könnte

und bei dem ich etwas lernen konnte.

Vom gesamten Ensemble war ich wohl der Einzige,

der nicht die Ambition hatte, in der Filmindustrie zu arbeiten.

Für mich war dies vor allem ein interessanter Sommerjob.

Meine Hoffnungen bei dem Film waren,

dass sich im besten Fall

in fünf Jahren

einige wirkliche Horrorfilm-Fans noch an ihn erinnern würden.

Das er so viel einspielen würde, dass die Investoren ihr Geld wieder bekämen,

damit alle glücklich sind. So ähnlich wie bei "2000 Maniacs".

Man musste schon echter Horrorfan sein, um den zu kennen,

aber den mochte man dann auch. Ein guter Horrorfilm, nicht mehr.

Das war meine größtmögliche Hoffnung für diesen Film,

dass er gut genug und erfolgreich genug sein würde, dass alle glücklich wären.

Und das sich in 5 Jahren noch ein paar Leute dran erinnern würden.

Eine größere Erwartung an den Erfolg des Film hatte ich nicht.

Aber kurz nachdem der Film herauskam,

nahm ich einen Freund mit an den Drehort.

Wir standen an der Quick Hill Road,

mit dem Leatherface-Haus auf der einen Seite

und dem Franklin-Haus auf der anderen Seite.

Da hielt ein Auto voller Teenager, stellten sich neben uns und einer sagte:

"Hier haben sie diesen Film gedreht."

In dem Moment wurde mir bewusst, dass dieser Film etwas bewirken würde.

Wenn Teenager kommen und sich den Drehort anschauen

und sie ihn einfach "diesen Film" nennen, dann hast du etwas bewegt.

Das ist der einzige Wagen im Ort hier.

Er fährt hier jeden Sonntag Abend um diese Zeit vorbei.

Was mache ich jetzt?

Benimm Dich natürlich.

Vielleicht besser nicht ganz so natürlich.

Meine echte Passion war immer das Schreiben,

das wollte ich immer machen.

Ich wollte einfach schon immer ein Autor sein,

Bücher und Artikel für Magazine schreiben.

Als "Chainsaw" erschien, bin ich aus Texas weggezogen.

Ich war mit der Universität fertig, als ich "Chainsaw" machte,

aber ging noch mal für ein Jahr zu einem Aufbaustudium zurück.

Als ich damit fertig war, zog ich nach Maine.

Meine Ausbildung war abgeschlossen

und meine Vorstellung war,

hier in Maine als Schriftsteller kosteneffektiv leben zu können.

Ich liebe die Tatsache, dass es eine kleine Gemeinde ist,

wo jeder jeden kennt. Wo sich jeder auf der Straße begrüßt.

Ich liebe auch das Klima und den Ozean.

Genauso liebe ich den richtigen Winter hier, kalt und dunkel

und die langen warmen Sommertage

und das dies eine kleine Stadt ist, in der niemand auf die Straße geht,

wenn es Winter ist. Seht ihr.

Zuerst habe ich hier einen schlechter Roman geschrieben,

aber immerhin habe ich wenigstens etwas geschrieben.

Ich war so engagiert am Schreiben, dass...

Ein Jahr nachdem ich hierhergezogen war, rief mich Bob Burns an und sagte:

"Ich bin in L.A. und mache Filme.

Ich bin hier bei diesem Typen, keiner kennt ihn, Wes Craven.

Und er dreht einen Film 'The Hills have Eyes'.

Es gibt hier eine Rolle für dich als einer der Killer.

Kannst du in zwei Wochen hier sein?" - "Nein, ich drehe keine Filme mehr.

Ich bin Schriftsteller."

Ich lehnte es dummerweise ab.

Meine Gründe dafür waren,

dass ich erstens etliche Filmproduzenten kennengelernt hatte

und nichts mit ihnen zu tun haben wollte, da die meisten echte Kotzbrocken waren.

Ich wollte nichts mit ihnen zu tun haben.

Und andererseits hatte ich mich entschieden,

alles zu tun, um Schriftsteller sein zu können.

Auch wenn es bedeuten würde,

meinen Lebensunterhalt bei der Müllabfuhr zu verdienen. Ich habe es gemacht.

Oder als Kellner oder Barkeeper zu arbeiten.

Ich war bereit alles zu tun, was nötig war.

Ich war bereit, alles zu tun, was nötig war, um schreiben zu können.

Ich habe eine Woche lang nichts gegessen.

Ich habe eine Woche lang nichts gegessen.

Sie geben dir an diesem Fleck nichts zu essen...

Kurz nachdem ich herzog, begann ich mit dem Schreiben.

Innerhalb eines Jahres war ich in der Lage,

meinen Lebensunterhalt durch Schreiben zu verdienen.

Und so blieb es über die Jahre. Ich habe geschrieben.

1987 hat mich dann Fred Olen Ray angerufen.

Wir kannten uns von einem anderen Film, "Demon Lover".

Und er lud mich ein nach L.A. zu kommen, um einen Film mit ihm zu machen.

Als ich gerade NEIN sagen wolle, kam mir der Gedanke,

dass es immerhin ein Trip nach Los Angeles war.

Also entschloss ich mich mitzumachen, flog hin

und trug meinen Teil zu "Hollywood Chainsaw Hookers" bei.

Nachdem ich den Film mit Fred gemacht hatte,

hatte ich weitere Filmangebote,

aber auch das Angebot ein Script für einen Film zu schreiben.

Ich schrieb ein Script für einen Horrorfilm mit geringen Herstellungskosten.

Ich habe es genossen,

es war wie ein Buch oder einen Roman zu schreiben.

Es war Belletristik und genau das hatte ich immer tun wollen.

An diesem Punkt fing ich an Filmmanuskripte zu schreiben.

Und das ist, was ich hauptsächlich getan habe.

Ich habe keines davon produziert, ich hatte zwei Gelegenheiten.

Ich habe zwei von ihnen verkauft.

In den letzten Jahren habe ich viel Zeit damit verbracht,

Dokumentarfilme zu schreiben und zu drehen.

Kürzlich habe ich einen Film für den Stamm der Passamaqoddy fertiggestellt,

in dem es um deren Beziehung zur St. Croix River-Wasserscheide geht.

Ich ging dazu über,

Drehbücher für Dokumentarfilme zu schreiben und zu diese zu produzieren.

Die Tatsache, dass ich nach Maine gezogen war,

hinderte mich daran zu erkennen,

welch ein bedeutender Film "Chainsaw" wirklich war.

Ich verstand lediglich, dass der Film sehr umstritten war.

Es gab eine Geschichte auf der Titelseite des "Philadelphia Inquirer"

über Leute, die sich im Kino übergeben mussten und aus dem Kino rannten.

Ich wusste auch, dass Red Rex sagte,

die sei der entsetzlichste Horrorfilm, den er je gesehen hatte.

Ich wusste, dass er Einfluss auf die Menschen hatte.

Ich hatte allerdings keine Ahnung,

das und wie sehr "Chainsaw" Teil der Allgemeinbildung geworden war.

Es gab ein Ereignis, bei der ich es dann verstanden hatte.

Ich sah eine Episode von "Cheers".

Kirstie Alley spielte da mit. Sie wurde eingeladen,

ein Wochenende allein in einem Haus auf dem Land zu verbringen.

Es wird dunkel und sie bekommt Angst.

Also rennt sie durch das Haus, verriegelt Türen und Fenster.

Und ganz am Ende sitzt sie im Wohnzimmer,

und als sie ein Geräusch hört, sagt sie:

"Oh Leatherface, ich hoffe, das bist nicht du."

Und das war der Moment, in dem ich begriff,

dass dieser Film Allgemeingut geworden war.

Wenn Kirstie Alley in einer der größten Fernsehserien

ohne weitere Erklärung auf Leatherface Bezug nehmen konnte,

dann bedeutet dies, dass die Leute wissen, wer Leatherface ist.

Es dauerte wirklich bis in die späten 80er Jahre, bis ich verstand,

wie sehr "Chainsaw Massacre" Teil der Kultur geworden war.

Und ich bin froh, dass ich das nicht gewusst habe,

denn ich war glücklich, bei dem was ich tat.

Ich habe an der Filmbranche nicht teilgenommen,

nicht versucht, daraus Kapital zu schlagen, ich wollte nur schreiben.

Und dadurch, dass ich auf eine Insel in Maine gezogen war,

konnte ich mein Leben leben, ohne durch den Film beeinflusst zu werden.

Aber ich konnte mir trotzdem immer noch nicht vorstellen,

dass der Film das werden würde, was er wurde.

Das ist das andere Auto.

Die Polizei, die das erste Auto verfolgt.

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