All language subtitles for Rote.Rosen.fuer.Angelika.1968.GERMAN.dTV

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Original subtitles

Rote Rosen f�r Angelika (1968) dTV - MDR - 30. Juni 2013

Ein herrlicher Rosengarten!

Wir sind beim "Kavalier der roten Rose".

Wir wissen, warum Henri diesen Beinamen hat. - Galant!

Eine Rose f�r jede Dame. - Dornen f�r die Ehem�nner.

Zum Gl�ck sind wir ledig. - Marquis Lalume nicht.

Darum schleppte er uns hierher. Als �berraschung f�r den Hausherrn.

Graf de Verlaine ist nicht zu Hause, meine Herrschaften.

Vorsicht, Bernard! Haushofmeister, die l�gen, kommen in die H�lle.

Marquis Lalume, der Besuch war Eure Idee. Deshalb m�sst Ihr uns f�hren.

Der Marquis lebt st�ndig in Angst um seine sch�ne Frau.

Er folgt ihren Spuren wie ein Jagdhund.

(Frauenstimme) Ob er hier ist? Henri! Henri!

Henri!

Er ist nicht da.

Ich h�tte geschworen, er ist in diesem Zimmer.

Henri! Cecile! Ihr seid hier?

Das wagte ich nicht zu hoffen. Nicht so voreilig!

Ich bin nicht allein hier. - Wir haben ihn aufgesp�rt.

In der Bibliothek, ganz allein. - Wieso hast du uns nicht geh�rt?

Das kann nur der verstehen, der wie ich gern die Philosophen liest.

Ich bevorzuge Pascal. Ein Denker voller Erhabenheit.

Gebt Ihr Euren Dienern oft den Auftrag, Euch zu verleugnen?

Nein, nur wenn ich Pascal lese.

Eine Art Klausur, die ich mir auferlegt habe. Ehrenwort!

Es ist nicht liebensw�rdig, dass Ihr nicht mitkommt.

Ich sagte doch: Heute ist der Tag der inneren Einkehr.

Sind wir wieder allein? Endlich. Dem Himmel sei Dank.

Und Pascal. Pascal? Wer ist das?

Ein Freund, der oft n�tzlich ist.

Er hilft mir, Patrone loszuwerden, die im unpassenden Moment kommen.

Du meinst die Ehem�nner, die hier ihre Gattinnen suchen.

Keine Sorge, Antoinette. Dein Mann war nicht dabei.

Dann war es der einer anderen Frau. Aber Liebling! Es gibt keine andere.

Die Vergangenheit ist begraben. F�r mich gibt es nur dich.

Ich will wissen, wer bei dir war, als mein Mann eintraf.

Wer sollte denn da sein? Eine Dame. Oder war es etwa keine?

Doch, zwei sogar.

Die eine war die Einsamkeit, die andere die Traurigkeit.

Sie leisten mir Gesellschaft, wenn du nicht da bist.

Sie treten ein, wenn du hinausgehst.

Sie verschwinden, wenn du wieder da bist. - Du bist ein L�gner.

Ich? Als Verehrer der Wahrheit? Du verehrst sie, weil sie nackt ist.

Wenn ich l�ge, soll mich sofort die Pistole deines Mannes treffen.

Knall

Wer kann das sein? Ich wei� es nicht.

Ich habe keine Ahnung. Geh und sieh nach!

Hufgetrappel, aufgeregte Stimmen

Sch�sse krachen.

Kommandos

Der "Marseiller"! Meinst du wirklich? Dieser Bandit?

Bestimmt ist er das!

Marquis Lalume! Es gibt zu viel Hunger in Paris!

Und zu viel Weizen in deinen Speichern!

Du hast alles und gibst nichts! Darum nehme ich deinen Weizen!

Mein Gott! Versuche tapfer und stark zu sein.

Los, Freunde, zu den Speichern!

Das ist furchtbar. Sieh dir das an! Warum unternimmst du nichts? Henri!

Ja, ja. Ja, gleich.

Jetzt bist du in Sicherheit.

Paul! - Hier bin ich.

Wirf einen Blick in den Schuppen, wir brauchen Wagen.

Lalume! H�rst du mich, Marquis?

Glaub nicht, dass du so billig davonkommst!

Ich wei�, wie du deine Bauern auspl�nderst!

Ich bringe dich nackt zum Dorfplatz, mit Federn bedeckt wie ein Geier!

Kennt der Marseiller deinen Mann? Ich wei� nicht.

Vielleicht denkt er, ich bin es, wenn er mich hier findet.

Komm heraus, Lalume! Sei kein Feigling!

Ich finde dich, selbst unter dem Reifrock deiner Frau!

Frechheit. Gegen eine einzelne Dame will er losgehen.

Ich bedaure, dass dein Mann nicht hier ist.

Dann w�rde ich dem Marseiller eine Lektion erteilen.

Leider w�rde ich dich damit kompromittieren. Schade!

Knall

Leider der falsche Moment.

Beeilt euch!

Schneller!

Halt!

Halt!

Reitet zum Landhaus des Marquis Lalume! Der Marseiller ist dort.

Die Marquise ist ohne Schutz. Vorw�rts!

Kapit�n, da kommen Soldaten! - K�mmere dich um den Weizen.

Die anderen folgen mir!

Ah, deswegen hast du gehinkt.

Sch�sse

Da sagt man, so etwas bringt Gl�ck. Komm, wir laufen.

Stimmengewirr, Sch�sse, Schreie

Drei bleiben bei mir, die anderen zu den Wagen! Beeilt euch, los!

Gut, Kapit�n!

Mein Pferd muss beschlagen werden. Ist gut, Monsieur.

Was ist? Mein Pferd steht hier. Hab ich gesehen.

Du beschl�gst ein anderes. Warum soll ich Eures vorziehen?

Weil es meins ist.

Auch der beste Hufschmied kann nicht zwei Pferde gleichzeitig beschlagen.

Ich k�mmere mich um Euer Pferd, sobald ich fertig bin mit dem hier.

Wie nett von dir! Inzwischen soll ich wohl hier warten?

Geht in den "Goldenen Hahn" und trinkt ein Glas.

Bevor ich diese Schenke betrete, sterbe ich lieber vor Durst.

Wei�t du, dein Vorschlag ist gar nicht so schlecht.

Hat es geschmeckt? Ja, gut.

Der junge Herr kommt und will uns Befehle erteilen.

(Mann) He, Angelique!

Warum so eilig, sch�nes Kind? Ich bei�e nicht.

Der Herr will wohl was von dir? Ja, den Krug ins Gesicht.

Was befehlt Ihr, Monsieur?

Sieh nach, ob mein Pferd beschlagen wird. - Sofort.

Wei�t du, wie sch�n du bist? Etwas geselliger und du w�rst vollkommen.

Ich gefalle mir auch so. Mir gef�llst du auch wie du bist.

Ich irre mich selten bei h�bschen M�dchen.

Ich denke, du hast au�er den sichtbaren noch andere Qualit�ten.

Verborgen, aber genauso wertvoll.

Ich bin eine gute K�chin. M�chtet Ihr meine Zwiebelsuppe kosten?

Ein M�dchen wie du kann sicher Besseres anbieten.

Dann vielleicht Spinatsuppe? Ich meine: au�er deinen Suppen.

Habt Ihr keinen Appetit? Ich habe sogar Hunger.

Ich wei� nicht, was Ihr meint. Hunger ist nicht gleich Hunger.

Der Mensch besteht aus K�rper und Seele.

Zwiebelsuppe ist gut f�r den Hunger des K�rpers.

Aber den Hunger der Seele kann nur eines stillen: Sch�nheit.

Und ich sah noch nie eine so appetitliche Sch�nheit wie dich.

Genug, Monsieur. Ich bin es nicht gewohnt, galante Phrasen zu h�ren.

Macht Ihr Euch �ber mich lustig? Ich war noch nie so ehrlich.

Als ich dich sah, war das hier f�r mich der entz�ckendste Ort der Welt.

Unm�glich! Ein Edelmann wie Ihr ... Unm�glich, dass ich bezaubert wurde?

Sagte dir noch niemand, wie bezaubernd du bist?

Das schon. Aber nicht mit solchen Worten.

Was ich sagte, ist wenig. Viel zu wenig.

(fl�stert) Wenn wir beide an einem anderen Ort w�ren, allein w�ren ...

Ich geh dort entlang.

Schrei

Ihr dachtet, ein paar Komplimente gen�gen f�r ein M�dchen wie mich.

Tut mir leid, Euch zu entt�uschen. Ich mag Stutzer wie Euch nicht.

Ich finde dich anbetungsw�rdig. Ach, schert Euch zum Teufel!

Reitet mit Eurem Pferd, damit Ihr schnell dort seid.

Jetzt wei�t du, dass du den Besitz deines Herrn verteidigen musst!

Wer hier nicht arbeiten will, der bekommt die Peitsche!

Danke. So habe ich es erwartet, Baron La Fleche.

Ihr seid unser Gouverneur und Befehlshaber der Polizei.

Ihr m�sst das Gesindel bek�mpfen.

Deshalb bin ich hier. Grandet! Ramboullet!

Durchsucht alle D�rfer in der Umgebung.

Requiriert das Getreide der Bauern und liefert es an Marquis Lalume.

Als Entsch�digung f�r den erlittenen Verlust.

Dieser Stra�enr�uber pl�ndert die Reichen, um die Armen zu beschenken.

F�r uns H�ter der Ordnung ist es recht und billig,

es den Adeligen zur�ckzuerstatten. Ja, ja. So ist es.

Wir haben den Marseiller angegriffen, in der N�he des Waldes.

Ich bin sicher, er wurde verwundet. Bravo! Ihr habt ihn gefangen?

Nein. Eine Schwadron mehr, dann h�tten wir es vielleicht geschafft.

60 Mann waren nicht genug? Herh�ren!

Durchk�mmt die Gegend, durchsucht jedes Haus!

Wo sich dieser verdammte Bandit auch versteckt, er darf nicht entkommen!

Also los!

Was geschieht hier? Im Schloss sind Gendarmen.

Graf de Verlaine? Ich bin Oberleutnant Ramboullet.

Bitte entschuldigt unser Eindringen. Darf ich den Grund erfahren?

Eure Diener erkl�ren es Euch. Wir m�ssen weiter. Entschuldigt mich.

Also? Wir durchsuchten das Schloss.

Vom Dachboden bis zum Keller. Wonach denn?

Das kann Euer Freund Doktor Durand besser erkl�ren. - Er ist hier?

Ja, in der Bibliothek. Endlich eine gute Nachricht!

Er war lange nicht hier.

Marcel?

Bernard!

Wo ist Dr. Durand? - Da drinnen.

Im Boudoir? - Jawohl.

Und was macht er da? Ich soll Euch sofort hineinschicken.

Doktor! - Komm n�her, Henri.

Ihr k�nnt gehen, Paul. Ich bin fast fertig. Der Graf wird mir helfen.

Kann man ihm vertrauen? - F�r meinen Freund b�rge ich.

Er ist ein guter Teufel. Vielen Dank.

Wollt Ihr Euch lustig machen? Gebt ihm den Leuchter, Paul.

Beruhigt Eure Freunde.

Komm n�her, Henri.

Noch n�her. Ich muss die Wunde sehen.

Wackle nicht! Hab ich ihm die Kugel herausgeholt oder dir?

Das ist ein Cognac zu vier Louisdor die Flasche!

Deine Diener sind dir ergeben. Keiner wird etwas sagen, das dir schadet.

Aber in diesem Fall ... H�r zu!

Es gibt Situationen, in denen man schnell entscheiden muss.

Entscheiden �ber das Leben eines Menschen. - Eines Banditen!

So nennt man ihn auch: Bandit, Stra�enr�uber. - Mit Recht!

Ich k�nnte dir einiges erz�hlen ... Du?

Ja, ich h�rte davon. Aber du als Edelmann verb�ndest dich mit denen?

Sie riefen mich, damit ich helfe. Ich bin Arzt, also ging ich.

Sie hatten sich auf einem Heuboden in der N�he versteckt.

Ich musste die Kugel herausholen.

Aber dort konnte ich meine Instrumente nicht s�ubern.

In seinem Zustand war es gef�hrlich, ihn weit zu transportieren.

Ich erinnerte mich an dich und dein Boudoir. Das war die Rettung f�r ihn.

Du vergisst, wen du gerettet hast! Darauf gibt es nur eine Antwort:

Es ist meine Pflicht. F�r einen Arzt gibt es keinen Unterschied.

Ein Verwundeter ist ein Mensch, der Hilfe braucht.

Das gilt f�r dich, nicht f�r mich. Als Arzt sehe ich Leid und Elend.

Immer wieder, jeden Tag. Viel Leid und viel Elend.

Verschuldet durch die Ungerechtigkeit und den Unverstand unseres Monarchen.

Darum w�nsche ich mir, dass es mir gelingt, ihn dem Tod zu entrei�en.

Diesen "Banditen", den Albtraum deines Freundes La Fleche!

Mit deiner Erlaubnis besuche ich den Kranken morgen.

Mein Haus steht dir zur Verf�gung. Danke.

Aber mach ihn schnell gesund! Ich brauche das Boudoir.

Jetzt bin ich sicher, dass es in deinem Leben eine andere gibt.

Das ist eine fixe Idee von dir. Nein, du hast dich ver�ndert.

Du bist nicht wie letztes Mal in deinem Boudoir.

In der Tat. Das kommt, weil wir nicht bei mir sind.

Also ist deine Leidenschaft eine Frage der Umgebung.

Nein, nur eine Frage von Ruhe und Sicherheit.

Henri, ich kenne meinen Mann. Ich auch.

Er geh�rt zu den besten Fechtern Frankreichs.

Ich meine seine Gewohnheiten. Wenn er den gro�en Koffer packt,

bleibt er mindestens eine Woche in Paris. Wei�t du was?

Ich ziehe mich an und wir fahren in dein Boudoir.

Nein. Nein, nein. - Warum nicht?

Na, weil ... Ich f�hle mich hier sehr wohl.

Willkommen, Herr Baron! Danke.

Ging die Baronin schon zur Ruhe? - Ja, Herr Baron.

Nat�rlich. Meine Empfehlung. Danke.

Begleite Graf d'Artois zu seinem Zimmer. - Gute Nacht.

Bist du es?

Eine seltsame Frage, meine Liebe.

Au�er mir darf niemand so sp�t hier eindringen.

Kommst du fr�her aus Paris zur�ck, um mir das zu sagen?

Das war nur ein harmloser Scherz. Ein geschmackloser.

Schlechte Laune wegen meiner R�ckkehr?

Schlechte Laune? Du wei�t, was es ist. - Nein!

Du hast mich beleidigt. Pardon. Und womit?

Wenn ein Mann seine Frau derart �berrascht, verd�chtigt er sie.

Ich? Was redest du! Eines wei� ich genau:

Du w�rst nie imstande, mir etwas zu verheimlichen.

Morgen erkl�rst du mir, warum du so pl�tzlich zur�ckkamst.

Es ist zwar ein Staatsgeheimnis, aber h�r zu ...

Er redete und redete. Antoinette erfand tausend Entschuldigungen,

damit er in sein Zimmer ging. Ich verfluchte die Politik,

Graf d'Artois, Minister Necker ... Minister Necker? Was ist mit ihm?

La Fleche kam nachts zur�ck, weil Necker morgen zum K�nig f�hrt.

Er will die Einberufung der Generalst�nde fordern.

Ist das dein Ernst? Das sind die Worte von La Fleche.

Trotzdem eine gute Nachricht. Der Minister muss vom K�nig verlangen,

dass das Volk durch seine Vertreter dem K�nig seine W�nsche darlegen kann

Minister Necker wird bestimmt nichts vom K�nig fordern.

Weiteres Gespr�ch unverst�ndlich

La Fleche will die Kutsche von einer Schwadron �berfallen lassen.

Dieser Schuft!

Ich habe nichts dagegen, wenn Necker vor Angst zittert. Wie ich gestern!

Um einen Banditen zu verbergen,

riskiere ich das Leben eines Edelmannes: meines.

Aber du riskierst gern dein Leben,

um mit der Frau des Polizeichefs zu schlafen.

Seid Ihr wahnsinnig? Der Doktor hat verboten, dass Ihr aufsteht.

Ich muss fort von hier. Unm�glich! Das w�re Selbstmord.

Meine Anwesenheit w�re f�r Euch ... Ihr habt unser Gespr�ch belauscht.

Ja, aber nicht mit Absicht. Entschuldigt bitte.

Das macht doch nichts. Was Euer Hiersein betrifft:

Es war nicht ernst gemeint, was ich zu Doktor Durand sagte.

Seid vern�nftig, legt Euch wieder hin.

Dr. Durand hatte recht: Ihr seid wirklich ein guter Teufel.

Es geht Euch nicht gut, mein Freund. Ich bitte Euch!

Ihr m�sst mich gehen lassen.

Es gibt noch einen anderen Grund.

Ich muss fort. Versteht Ihr? Nein, ich will nicht verstehen.

Ihr seid mein Gefangener. Ich bin Euer Gast, Monsieur.

Und Ihr werdet mich nicht davon abhalten.

Wovon?

K�nnt Ihr mir einen Gefallen tun und f�r mich gehen?

Ich?

Ihr m�sst eine Nachricht �bermitteln. An einen Freund.

Es ist sehr wichtig! Niemand darf Verdacht sch�pfen.

Graf de Verlaine soll den Boten f�r den Marseiller spielen?

Das ist etwas zu viel verlangt.

Seid vern�nftig. Legt Euch wieder hin.

Gebt mir bitte ein Pferd. Ich werde schon hinkommen.

Zum "Goldenen Hahn". Zum "Goldenen Hahn"?

Sicher? Du hast dich nicht verh�rt? Nein, er wusste die Parole.

"Ich komme aus Marseille und bringe das wei�e Pferd mit."

Dann wollte er Paul sprechen.

Ihr habt sicher Hunger. Bitte.

Paul wird jeden Moment hier sein. Danke. Die Sache ist dringend.

Ich bin in Eile. Es ist wichtig. Kennt Ihr Paul schon lange?

Mein liebes Kind, Neugier ist eine tadelnswerte Eigenschaft.

F�r dich ist sie ein Fehler, denn du hast das Vertrauen von Paul und mir.

Ich bitte um Entschuldigung.

So wie er redet, scheint er einer von uns zu sein.

Da kommt Paul. Mal sehen, ob er ihn kennt.

Wie geht es unserem Freund? Ich �berbringe nur eine Nachricht.

Dem Himmel sei Dank. Ich dachte schon ...

Nein, nicht hier.

Sie gehen in die Mansarde.

Nachher erz�hle ich dir alles.

Wenn wir dich brauchen, rufen wir dich. Marsch, nach unten!

Seid freundlich zu dem M�dchen. Sie wird nachher viele Fragen stellen.

Wor�ber denn? �ber den Marseiller.

Sie ist vernarrt in ihn. Verst�ndlich, sie ist jung.

Sie wei� doch sicher mehr von ihm als ich.

Sie sah noch nie sein Gesicht. Nur ich kenne es.

Wie ist das m�glich? Der Marseiller tr�gt eine Maske.

Ich dachte, nur wenn er k�mpft.

Immer wenn er mit seinen Leuten zusammen ist.

Nach dem Kampf verschwindet er. Er traut auch seinen Freunden nicht?

Das ist nicht der Grund. Aber mehr darf ich Euch nicht sagen.

Sagt ihm, der Minister wird gesund in Marseille ankommen. Noch etwas?

Ja. Ich verschwieg, wie schwer seine Verwundung ist.

Alle warten auf seine baldige R�ckkehr.

Monsieur! Was ist?

Bekomme ich noch eine von deinen liebensw�rdigen Einladungen?

Verzeiht mir. Ich dachte nicht, dass einer von uns

so glaubw�rdig den Galan spielen kann. Ich bin darauf reingefallen.

Und ich bin rausgefallen. Aus deiner T�r.

Es tut mir wirklich leid. Aber warum diese Kom�die?

Vorsichtig! �berall k�nnen Spione lauern.

Ich wollte gern die Umgebung kennenlernen.

Dann ist alles, was Ihr zu mir sagtet... - Na ja.

Ich musste doch die Rolle des Galans zu Ende spielen.

Aber alles ist wahr, was ich sagte. Missf�llt dir das?

Ich wei� jetzt, Ihr geh�rt zu uns. Es missf�llt mir nicht mehr.

Ich beneide Euch! Ihr seid immer in seiner N�he. In wessen?

In seiner! Wen meinst du?

F�r mich gibt es nur den Marseiller.

Seid ehrlich: Saht Ihr ihn schon einmal ohne Maske?

Du darfst keine Fragen stellen. Das ist gef�hrlich.

Ich verliere den Kopf, wenn ich an ihn denke.

Beruhige dich, mein Kind. Der Marseiller hat nur eine Liebe.

Wer ist das? Die Freiheit.

St�hnen

Was habt Ihr? Nichts. Nichts Schlimmes.

Seid Ihr verwundet? Es ist nur eine Schramme.

Etwa an der rechten Seite? Ja. Ja, rechts.

Was ist? Warum siehst du mich so an? Hat Paul etwa ...

Ja. Er erz�hlte von Eurer Verwundung.

Endlich sehe ich dich, Marseiller! Still!

Nenne mich nicht bei diesem Namen. Entschuldigt bitte.

Jetzt sind es schon zwei, die das wissen. Du und Paul. Ja, Monsieur.

Kann ich mich auf dich verlassen? Du musst schweigen, h�rst du?

Vor allem gegen�ber Paul. Ich schw�re es Euch.

Ich w�rde mein Leben f�r Euch opfern. Mit Freuden.

Das Leben ist sehr wertvoll. Wie die Liebe. Alles w�rde ich tun.

Habt Ihr Schmerzen? K�nnte ich mich etwas ausruhen?

Im Gasthaus gibt es sicher ein Zimmer, wo ich mich hinlegen kann.

Ja, Monsieur. In meinem. Wirklich?

Kommt.

Nein! Jetzt ist es unm�glich. Warum denn?

Ich muss eine Aktion vorbereiten. Morgen gibt es einen harten Kampf.

Ihr k�nnt nicht k�mpfen! Ihr seid verwundet.

Ich muss es tun, es ist meine Pflicht. Ich komme bald wieder.

Gebt auf Euch acht!

Aber ... Tut Euch das nicht weh?

Hm? Ja. Ich bei�e die Z�hne zusammen.

Die Kutsche passierte die Br�cke, Herr Hauptmann.

Nicht Hauptmann, du Dummkopf! Ich hei�e Didon!

Wir sind keine Gendarmen, wir sind Banditen!

Jawohl, Herr Hauptmann Didon. - Trottel!

Fertigmachen! Maskiert euch!

Sie kommen. - Vorw�rts! Attacke!

Los, Jungs!

Greift sie doch an! Sie d�rfen nicht entkommen!

Wohin wollt ihr? Verr�ter! Feiglinge! Kommt zur�ck!

Verr�ter! Feiglinge! Bleibt stehen!

Fanfaren, Jubel, Hochrufe

Das Ganze ist mir unerkl�rlich.

Aber wer hat sie gewarnt?

Ich zog den S�bel und schrie: "Vorw�rts, meine Tapferen!"

Schon griffen sie im Galopp an. Aber ... die Wunde!

Ich musste schon einige Male mit Wunden k�mpfen, die schwerer waren.

Sobald ich Pulverdampf rieche, muss ich losreiten.

Es ist st�rker als ich. Wie gut ich dich verstehe!

Ich bat Paul oft, er soll mich mitmachen lassen. Du?

Ja. Hat er davon nichts gesagt? Nein, nie.

Dieser L�gner! Mir sagte er immer, du willst mich nicht.

Warum hast du mich nicht direkt gefragt?

Wie sollte ich das tun?

Du warst bis jetzt ein Mensch, der mir unerreichbar schien.

Jetzt hast du mich erreicht. Viel mehr noch:

Du hast mich gefangen.

H�r mal, Angelique ...

Wenn ich dich nun get�uscht h�tte? Wieso get�uscht?

Wenn ich nicht der Marseiller w�re? Wenn ich ein Betr�ger w�re?

Dann w�rde ich dich t�ten. H�?

Soll das ein Scherz sein? Das ist mein voller Ernst.

Der Marseiller ist f�r mich etwas Heiliges.

Wenn sich herausstellt, dass du nur ein Spiel mit mir treibst ...

Sei still.

Soll ich nach der Wunde sehen? Nein! Nein, unm�glich.

Der Arzt hat es verboten. Der Verband darf nicht abgemacht werden.

Sonst f�ngt es wieder an zu bluten. Ich f�hle mich schon schwach genug.

Danke.

Paul!

Du erinnerst dich, was wir ausgemacht haben?

(leise) Der Marseiller darf nicht sterben.

Er darf nicht sterben!

Eines Tages wird sein Name auf diesem Kreuz stehen.

Alle werden ihn ehren. Aber vorerst darf niemand wissen, dass er tot ist.

Weder Freunde noch Feinde. Warum diese Geheimnistuerei?

Der Marseiller ist f�r seine Leute eine legend�re Figur.

Er hat sie f�r den Kampf um die Freiheit begeistert.

Sie glauben, von einem Mann gef�hrt zu werden, der unbesiegbar ist.

Wenn der Marseiller st�rbe, w�rden seine Leute auseinanderlaufen.

Aber er ist doch tot. H�rtet Ihr den letzten Befehl nicht?

Er wird weiterleben!

Wieso nicht? Mit Maske und fast gleicher Statur ...

Unsere Leute w�rden es nicht merken. Nur Ihr k�nnt an seine Stelle treten!

Der Vorschlag ist absurd. Ich hab es mir genau �berlegt.

Ihr habt viel gemeinsam. Macht keine Scherze.

Was k�nnen der Marseiller und einer wie ich gemeinsam haben?

Vor ein paar Jahren war er ein Edelmann wie Ihr.

Dann wurde er ein Held, der Ihr auch sein k�nntet. Ich? Nein.

Ich liebe das Leben zu sehr. Wenn Ihr das Leben nennt ...

Mir gef�llt es. Ich bin gl�cklich.

Nur Narren riskieren ihr Leben f�r abwegige Ideen. Wie Ihr.

Klopfen

Da ist ein M�dchen, das sich ... Ich wei�, du hast es mir verboten.

Aber es ist sehr dringend! Guten Tag, Angelique.

Du kannst gehen, Bernard. Angelique, erz�hl uns alles.

Ja, Paul. Auch ich wusste, dass er der Marseiller ist.

Ich versprach, nichts zu sagen. Auch dir nicht.

Verstehe.

Du bist mir nicht b�se. Richtig? Im Gegenteil. Ich bin dir dankbar.

Jetzt kannst du dem Marseiller alles sagen. Er gibt dir die Erlaubnis.

Ja, ja, nat�rlich. Es geht um Minister Necker.

La Fleche lie� wegen des �berfalls alle Verd�chtigen verhaften.

Das ist noch nicht alles. Er will sie in die Bastille schicken.

Wann bringt man sie hin? Im Morgengrauen.

Ich muss dir noch etwas sagen. Wer hat deine Wunde kuriert? Dr. Durand?

Ja. Ihn haben sie auch verhaftet.

Sie klagen ihn an, weil er dir geholfen hat.

La Fleche pers�nlich verh�rte ihn.

Er denkt, Durand wei� alles �ber dich, da er dich behandelt hat.

Was k�nnen wir machen? Keine Sorge, Durand redet nicht.

Wir m�ssen ihn retten! Ist das m�glich?

Nat�rlich ist das m�glich. Wenn Ihr es befehlt und mit uns geht.

Diesmal will ich auch mit. Du hast es versprochen.

Das hab ich, aber ... Du musst keine Angst um mich haben.

Ich kann schie�en. Kennst du die?

Also? Lass die Pferde satteln. Komm!

Der Marseiller! Er ist zur�ckgekommen!

Die M�nner jubeln.

Damit das klar ist: Das ist das erste und letzte Mal.

Weil es um Doktor Durand geht.

Sagt Ihr Angelique die Wahrheit? Das erledige ich schon.

Au�erdem will diese N�rrin k�mpfen. Ihr habt es erlaubt.

(lacht) Hoffentlich schie�t du nicht gleich alle tot.Lass uns einen �brig.

Pistolenfeuer ist hei�er als Herdfeuer.

Lasst eure Witze! Bald lacht ihr nicht mehr.

Paul! Hat der Marseiller mir erlaubt zu k�mpfen?

Ja, hat er. Aber du musst in seiner N�he bleiben.

Die Wunde ist noch nicht verheilt. Ich riet ihm, nur zu beobachten.

Du �berbringst seine Befehle. Beeile dich, reite los!

Du darfst hier nicht weg. Ich �berbringe deine Befehle.

Hast du keinen Befehl f�r Paul? Nein. Alles geht ausgezeichnet.

Vorw�rts, Freunde! Befreit sie!

Lautes Kampfget�mmel

Hast du wirklich keinen Befehl? Nicht n�tig, glaub mir.

Dann ist es sinnlos, dass ich hierbleibe.

Komm zur�ck! Das ist ein Befehl!

Was willst du?

Graf de Verlaine!

Henri! Ich hatte solche Angst um dich. Sind die Gefangenen befreit?

Ja. Aber Doktor Durand war nicht dabei.

Hat man ihn freigelassen? La Fleche l�sst niemanden frei.

Armer Doktor Durand! Er wollte niemanden verraten.

Ihr kanntet Doktor Durand? Er war mein Arzt.

Ich sch�tzte ihn, als Edelmann und als Freund.

Ich habe den Eindruck,

Ihr seid nicht imstande, die Menschen richtig zu beurteilen.

Aber Ihr sch�tzt die Damen. Lassen wir das.

Ich kam zu Euch mit einer Bitte. Sie betrifft Madame Durand.

Nat�rlich. Der "Kavalier der roten Rose". - Mir ist nicht nach Scherzen.

Es geht um etwas Ernstes. Ich appelliere an Eure Menschlichkeit.

Lasst die Witwe Durand frei. Gebt sie ihren Kindern zur�ck.

Ich kann mich nicht um Sentimentalit�ten k�mmern.

Meine Pflicht ist es, Vergehen gegen K�nig und Staat zu unterdr�cken.

Was hat das zu tun mit Madame Durand?

Mein lieber Freund! Man merkt, dass Ihr Junggeselle seid.

Frauen kennen alle Geheimnisse ihrer Ehem�nner.

Meine Frau zum Beispiel erf�hrt alles.

Und Madame Durand wei� sicher nicht weniger �ber ihren Ehemann.

Ich erhoffe mir von ihr Auskunft �ber diesen verdammten Marseiller.

Sie soll mir sagen, wo Durand ihn kuriert hat!

Die Dame bleibt in Haft, bis sie redet!

Madame Durand ist nur eine gute Mutter, die f�r ihre Familie lebt.

Ihr scheint gut bekannt zu sein mit ihr. - Ja, das bin ich.

Sie bringt Euch Achtung entgegen und Vertrauen. Nat�rlich.

Ihr seid ein treuer Untertan des K�nigs.

Ihr d�rft mir Eure Hilfe nicht verweigern. Ihr m�sst sie umstimmen.

Auf Euch wird sie h�ren.

Dann werde ich erfahren, was ich um jeden Preis wissen muss.

Versprecht ihr in meinem Namen Freiheit und Unterst�tzung.

Jede L�ge ist erlaubt, wenn man damit sein Ziel erreicht.

Ihr verlangt, dass ich Madame Durand t�usche?

In ihrem Interesse. Wenn Ihr die n�tigen Informationen bekommt,

vermeidet Ihr h�rtere Ma�nahmen gegen sie.

Manchmal braucht man �berzeugendere Mittel,

damit jemand redet, der bis dahin schwieg.

Ich hoffe, Ihr meint nicht die Folter.

Warum nicht? Denkt Ihr, dass ich davor zur�ckschrecke?

Das w�re unmenschlich! Aber notwendig im Augenblick.

Das Volk nimmt sich in letzter Zeit zu viel heraus.

Wehe uns, wenn wir Schw�che zeigen. Alles w�re in Gefahr.

Unser Besitz. Unsere Macht und unsere Privilegien.

Diese Privilegien erlauben, dass Ihr Euch nur Euren Rosen widmen k�nnt.

Und den sch�nen Frauen.

Ihr wisst sicher, dass sich das schnell �ndern kann.

Wenn nicht M�nner wie ich ohne Skrupel Leute an den Galgen bringen.

An den Galgen, an dem Euer Freund Durand h�ngt.

Der Euch sch�tzt, Graf de Verlaine.

Also: Wie ist Eure Antwort?

Wollt Ihr die Erlaubnis f�r eine Unterredung mit Madame Durand?

Ich �berlege es mir, Baron La Fleche. Ihr bekommt Nachricht.

(Erinnerung) An den Galgen, an dem Euer Freund Durand h�ngt.

Der Euch sch�tzt, Graf de Verlaine.

Ihr wollt uns schon verlassen, Graf?

Guten Tag. Was wolltest du bei meinem Mann?

Ich wollte nur um etwas bitten. Deine Bitten gehen heute an mich.

Wenn du w�sstest, wie gl�cklich ich bin! Mein Mann f�hrt nach Paris.

Er muss dem Polizeiminister etwas Wichtiges mitteilen.

Ich glaube, ein Arzt wurde geh�ngt. Wir haben zwei Tage f�r uns!

F�r dich ist das wohl das Wichtigste Ich hoffe, auch f�r dich.

Was ist los mit dir, Henri? Du bist ver�ndert.

Seid Ihr wirklich entschlossen, seine Stelle einzunehmen?

Ja. Daf�r muss ich Baron La Fleche danken.

Durch ihn begriff ich, welchen Weg ich von nun an gehen muss.

Koste es, was es wolle. Mit Euch.

Im Augenblick kostet es Euch 10 Francs die Stunde.

Allez! Ah! Oh!

Allez! Hoppla!

Allez! Allez hopp!

Und noch mal. Allez!

Toucher.

Wie gefiel es Euch, Maestro? - Er ist nur ein wenig aus der �bung.

Aber wenn er sich mir anvertraut,

wird er nach wenigen Lektionen ein hervorragender Fechter sein.

Ich muss noch manches dazulernen, Maestro.

Verstehe. Ihr habt Euch an den richtigen Mann gewandt.

Der gro�e Michaud bef�higt Euch, stets zu siegen.

M�sst Ihr einem gef�rchteten Haudegen entgegentreten?

Mehr als einem.

Dabei seht Ihr gar nicht streits�chtig aus.

Gut. Was kann ich Euch beibringen ...

Vom Pferd aus fechten. Was sagt Ihr da?

Vom Pferd aus.

Monsieur, die Zeit der Turniere ist vorbei!

Trotzdem fordert mich mein n�chster Gegner zu einem Reiterduell.

Ist er vielleicht ein Zentaur?

Bitte, wie Ihr wollt. Setzt Euch.

Aber rittlings!

Grundregel des Kampfes zu Pferde:

So schnell wie m�glich an die linke Seite des Gegners kommen.

Ich soll Euch beibringen, gegen zwei Gegner zu k�mpfen? Gleichzeitig?

Ja, gegen zwei. Was ist das f�r ein Duell?

K�mpft Ihr gegen Zwillinge? Charlotte!

Nat�rlich doppeltes Honorar.

Dein Degen, Charlotte. Und nun: Greift mich an! Alle beide!

Einer von rechts, der andere von links. Allez!

Eins, zwei, eins, zwei. Allez! Allez!

Wie der Blitz von oben? Niemals!

Ich f�hrte hunderte Duelle, aber nie kam ein Kontrahent von oben!

Aber es w�re m�glich. Ja, beim Duell mit einem Gorilla.

Na sch�n. Bitte, steigt da rauf.

Los! Fallt �ber mich her!

Ich gebe Euch Deckung!

Ihr habt also nicht gesehen, wer den Munitionswagen sprengte.

Wirklich seltsam. Ihr alle seid Holzf�ller, arbeitet in diesem Wald.

Der Wald ist gro�, Monsieur. - Wir haben nichts gesehen.

Wir waren auf der anderen Seite.

Was soll ich tun? Die Witwe Durand will weiterhin nicht essen.

Keine Sorge. Solche Leute werden schnell gespr�chig,

wenn sie die Peitsche sp�ren.

Schuss

Folgt mir!

(Rufe) Hoch! Vivat!

Ihr seid frei, Madame Durand.

Eure Kinder erwarten Euch an einem sicheren Ort.

(Rufe) Hilfe! Rettet mich!

Paul lacht schallend.

Zu Hilfe! Zu Hilfe!

Angespannte Stille

Baron La Fleche?

Wirklich ein Gl�ck, dass ich Euch treffe.

Ich war gerade auf dem Wege zu Euch.

Ich wollte um eine Unterredung bitten, mit Madame Durand.

Ihr erinnert Euch? Das ist ein ung�nstiger Moment.

Ich habe andere Sorgen. Habt Ihr in der Gegend jemanden gesehen?

Ich glaube nicht, Baron.

Ach doch, vorhin sah ich einen Mann. Er war seltsam gekleidet.

Wo war das?

Es war wohl ... da dr�ben.

Los, vorw�rts!

Fanfarensignal, Hufgetrappel

Fr�hliche Musik

Ich entschuldige mich bei Euch, Baron. Ich dachte, es sei ein Mann.

Ich empfehle Euch gute Augengl�ser, Graf de Verlaine!

Gerard, Ihr seid k�stlich. Entschuldigt mich.

Kaum zu glauben: Dieser Bandit treibt immer noch sein Unwesen.

Nicht mal in seinem eigenen Haus ist man sicher!

Dabei jagen ihn Scharen von gut bewaffneten Gendarmen.

Das gen�gt nicht, lieber Verlaine.

Sprechen wir offen aus, wer versagt hat: Unser Freund La Fleche.

Sie sprechen von meinem Mann? Wohlwollend, hoffe ich.

Gewiss. Wir sagten gerade, dass die Tage des Marseillers gez�hlt sind.

Oder die Stunden. Gibt es kein anderes Thema? Graf?

Ich bin ein Opfer des schlechten Beispiels.

Diesmal verzeihe ich Euch. Ihr d�rft mir den Arm reichen.

Wisst Ihr, welche Nachricht Graf d'Artois mitbrachte?

Baron La Fleche wird abgesetzt.

Schlecht ist, dass dieser Spitzbube mit solcher Sicherheit zuschl�gt.

So, als kenne er Eure Schachz�ge im Voraus.

Ihr befehlt, jemanden zu verhaften: Und schon ist der Marseiller da.

Aber Graf d'Artois! Wollt Ihr damit sagen, ich bin von Spionen umgeben?

Manchmal gen�gt ein unzuverl�ssiger Diener.

Unm�glich. Meine Dienerschaft besteht aus verkleideten Gendarmen.

Darum servieren sie so unbeholfen! Als br�chten sie Brot und Wasser.

Ich denke, der Mann genie�t Protektion von hoher Seite.

Sein Handstreich zugunsten von Minister Necker,

die Befreiung der Witwe Durand: Das sind Beweise daf�r.

Der Name dieses Besch�tzers steht bestimmt auf der Liste,

die wir gemeinsam verfassten. Ja, sicher.

Wie w�re es, wenn wir diese Liste zus�tzlich als K�der verwenden?

Ich verstehe nicht.

Nehmen wir an, der Marseiller erf�hrt von der Liste.

Unm�glich! Nur Ihr, meine Frau und ich wissen davon.

Vorl�ufig. Aber wenn wir bei unseren Leuten etwas durchsickern lassen ...

Zum Beispiel, dass wir beide diese Liste zum K�nig schaffen.

Dann k�nnte ihm die Sache zu Ohren kommen.

Und in dem Fall w�rde er angreifen. Zweifellos!

Dieses Dokument ist f�r ihn von gr��tem Interesse.

F�llt es dem Marseiller in die Hand, wei� er, wer die Verd�chtigen sind.

Er k�nnte sie warnen. Richtig! Habt Ihr gen�gend Mut?

Nat�rlich. Und unsere Kutsche wird eskortiert. Nur von wenigen.

H�chstens ein halbes Dutzend Gendarmen. Zum Schein.

Hundert folgen noch unbemerkt. Ein wunderbarer Plan.

Bestimmt das letzte Unternehmen des Marseillers. Wenn er es wagt.

Er wird es wagen. Jede Wette! Er muss nur von der Liste erfahren.

Daf�r werde ich sorgen. Ich betraue meine besten Leute. Nein!

�bereilt nichts, lieber La Fleche. Aber ...

In diesem Fall k�mmere ich mich selbst darum.

Ich verf�ge �ber sehr geschickte Leute. Ihr habt doch nichts dagegen?

Aber nein, Graf.

Ich verheimliche dir nichts. Du kennst meine Gedanken.

Du kannst in mir lesen wie ... ... in einem offenen Buch.

Ist das der Grund, warum du mich vernachl�ssigst?

Wenn man ein Buch immer wieder liest, wird man seiner �berdr�ssig.

Unsinn, Antoinette. Henri, du verbirgst etwas vor mir.

Seit einiger Zeit bist du anders. Geheimnisvoll.

Ich versuche, mich interessant zu machen. Geheimnisse faszinieren.

Nicht! Man k�nnte uns sehen.

Ich d�rfte das nicht erlauben, weil ich dir b�se bin.

Das kann f�r dich gef�hrlich werden.

Ich bin nicht nur eifers�chtig, ... ... sondern auch anbetungsw�rdig.

Und m�chtig. Wenn ich mich an dir r�chen m�chte,

k�nnte ich dich in die Bastille sperren lassen.

Indem du mich bei deinem Mann als ungetreuen Liebhaber denunzierst?

Ich w�sste schon, wie.

Es w�rde gen�gen, wenn ich deinen Namen auf eine gewisse Liste setze.

Auf eine Liste? Was f�r eine Liste?

Graf d'Artois und mein Mann fragten mich nach meiner Meinung.

�ber die Treue und Ergebenheit einiger Personen gegen�ber dem K�nig.

Es w�re leicht gewesen, deinen Namen zu erw�hnen.

Am�sant. Der Kavalier der roten Rose zusammen mit den Feinden des K�nigs.

In wessen Gesellschaft? Das zu wissen w�re ein Vergn�gen.

Nicht so neugierig! Mehr darf ich nicht sagen.

Gerade war ich noch der Geheimnisvolle.

Es ist ein Staatsgeheimnis, Henri.

Ich dachte, vor mir hast du keine Geheimnisse.

Gut. Du w�rdest dich in bester Gesellschaft befinden.

Da sind Juristen, Schriftsteller, K�nstler, Gelehrte, Milit�rs ...

Nicht zu vergessen einige Edelleute.

Verschw�rer h�chsten Ranges. Wie klug du bist!

Viele sind so ber�hmt, dass mein Mann sie nicht verhaften darf.

Er braucht die Zustimmung des K�nigs. Darum fahren er und d'Artois zu ihm.

In wenigen Minuten sind wir in Versaille, Graf.

Ja, ja. Kaum zu glauben, dass der Marseiller uns nicht angriff.

Es sei denn, er wusste nichts. Das vermute ich auch.

Ein Ger�cht kommt nicht immer an die richtige Adresse.

Ihr sagtet, Ihr habt besonders gute Leute.

Es waren nicht genug. Verzeiht mir meinen Fehler.

�ber 50 Gendarmen folgten uns!

Wir h�tten ankommen k�nnen mit der Liste und dem Marseiller in Ketten.

Begn�gt Euch mit der Liste. Der K�nig wird zufrieden sein.

Der K�nig!

Lieber Graf, wir sind mit Eurem Sch�tzling nicht mehr zufrieden.

Wir vermissen seine bisherigen Eigenschaften.

Baron La Fleche stellte eine Liste auf, die Euch verwundern wird, Sire.

Leider gibt es Feinde Eurer Majest�t und Frankreichs auch unter uns.

Gebt uns die Liste, La Fleche. Sehen wir nach, wer die Feinde sind.

Alles Leute, die Euer Majest�t niemals verd�chtigen w�rden.

Das ist doch ... Das ist nicht zu glauben!

Wisst Ihr �berhaupt, was hier steht? Antwortet, Baron La Fleche!

Ich selbst verfasste die Liste. Aha. Dann lest sie vor.

Laut!

Ich bitte Majest�t um Erlaubnis, gegen bestimmte Personen vorzugehen.

Ihnen wird schwere Schuld unserer Nation gegen�ber zur Last gelegt.

Ich bezeichne als Verr�ter und Feinde Frankreichs ... Weiter!

(entsetzt) Majest�t ... Weiter, habe ich gesagt!

Ich bezeichne als Verr�ter und Feinde Frankreichs:

Seine Majest�t Ludwig XVI., Marie Antoinette von �sterreich ...

Den Grafen Charles d'Artois und mich selbst, den Baron Francois La Fleche

Hinaus! Hinaus!

Das dumme Gesicht von La Fleche beim Vorlesen h�tte ich gern gesehen.

Ihr habt viel riskiert, um es ihm unterzuschieben.

So schwierig war das nicht.

Gleichzeitig war es f�r Euch eine Prestigefrage.

Ich wei� auch, dass es im Hause La Fleche jemanden gibt,

der Euer heimliches Eindringen beg�nstigt.

Aber dieser Jemand dachte nicht,

dass Ihr auch das Arbeitszimmer des Barons besucht.

Und dort Schubladen aufbrecht. Wen meint Ihr mit "Jemand"?

Nat�rlich Eure bezaubernde Baronin. Ich verbiete Euch, sie zu erw�hnen!

Kein Wort zu Angelique.

Na ja ... Ich gehe jetzt schlafen.

Angelique, nein!

Scheppern und Krachen

Tut es sehr weh?

Du musst mir verzeihen, Henri. Aber ich liebe dich.

Du darfst mich nicht mehr t�uschen. Das habe ich nicht verdient.

Ich sagte doch: Du hast nichts zu f�rchten.

Ich bin in einer anderen Welt als du aufgewachsen.

Was kann dir ein M�dchen wie ich bedeuten?

Du bedeutest mir mehr als alle anderen.

Seit du mir begegnet bist, wei� ich, was Liebe ist.

Daf�r werde ich dir immer dankbar sein.

Eine furchtbare Blamage! Dazu der Zorn des Herrschers.

Das ist das ganze Resultat!

Wir h�tten dem K�nig besser die Liste gebracht,

ohne dass der Marseiller es wei�. Wie erfuhr er es?

Durch die Leute des Grafen. Und warum?

Wir wollten ihn in eine Falle locken. Leider war er schlauer als wir.

Und ich bezahle f�r die Folgen! Nein, noch nicht.

Ich erwirkte beim K�nig eine Bew�hrungsfrist.

Die Dienerschaft ist versammelt, Herr Baron.

Wollt Ihr das �bernehmen? Nein, ich mag solche Verh�re nicht.

Meine Liebe, ich habe einige Fragen an Euch.

An mich? - Ja, meine Liebe.

Wenn ich Euch behilflich sein kann ... Aber ich wei� nicht wie.

Vielleicht erinnert Ihr Euch, wem Ihr von dieser Liste erz�hltet.

Niemandem! - Unm�glich, Baronin.

Wenn der Marseiller die Liste stahl oder stehlen lie�,

dann war er dar�ber informiert. - Ihr m�sst verzeihen:

Mein Mann sagte, es waren Eure Leute, die ihn informierten.

Ich beauftragte niemanden aus meiner Umgebung, �ber die Liste zu reden.

Ich habe das Ihrem Gatten nur so gesagt.

Was bedeutet das?

Nur wir drei wussten von dieser Liste:

Meine Wenigkeit, Euer Gatte und Ihr.

Schon seit einiger Zeit vermute ich:

Die Informationen f�r den Marseiller kommen aus diesem Hause.

Ich wollte den Beweis daf�r erbringen.

Ihr habt mich in Verdacht.

Aber, aber! Sagt das nicht mal im Scherz.

Doch vielleicht habt Ihr Euch unbeabsichtigt jemandem anvertraut.

Ausgeschlossen! Selbst wenn ich das getan h�tte ... unbeabsichtigt!

Alle meine Freunde sind unserem Herrscher so treu ergeben wie ich.

Davon bin ich �berzeugt.

Aber nehmen wir an, einer Eurer Freunde hat eine Freundin.

Damit will ich nicht sagen: eine gute, ehrsame Freundin wie Euch.

Sondern eine Geliebte.

Und die Geliebte steht im Dienste jenes Banditen?

Gewisse Damen bekommen aus ihren Liebhabern alles heraus.

Ich glaube, Eure Vermutungen sind zu romantisch.

Entschuldigt Ihr mich bitte?

Ihr, Graf? Wie kommt Ihr hierher?

Ihr seid dem Grafen de Verlaine gefolgt, ich folgte Euch.

Ich glaube, wir k�nnen fahren.

Wir wissen, was wir wissen wollten.

Verfluchter Schuft! Warum kam ich nicht selbst darauf?

Ich verstehe Euren Zorn und Schmerz.

Dieser Mann war Eurer Liebe nicht w�rdig.

Euch mit einer Wirtshausdirne zu betr�gen! Mit einer Spionin!

Ihr m�sst sie verhaften lassen. Alle beide!

Auch de Verlaine? - Auch ihn!

Der arme Kavalier der roten Rose ... Er war doch nur ein Werkzeug.

Das w�re so, als w�rde ich Euch verhaften lassen.

Euch beiden k�nnte man nur vorwerfen,

Staatsgeheimnisse ausgeplaudert zu haben.

Die wahre Schuldige ist das M�dchen. Wir werden sie verh�ren.

Durch sie gelangen wir zum Marseiller.

Glaubt Ihr? - Ich bin sicher.

Sie wei� bestimmt, wo er sich versteckt.

Damit sie viel ausplaudert, �bergebe ich sie Eurem Gatten.

Er versteht etwas davon. - Richtig. So ist es.

Aber ... Unter der Folter k�nnte das M�dchen von Henri sprechen. Und mir!

Damit muss man rechnen.

Begreift doch, in meiner Lage ... - Gewiss, gewiss.

Wenn mein Mann davon erf�hrt! - Ich verstehe.

Ihr d�rft sie nicht verhaften lassen.

Nur durch sie fangen wir den Marseiller.

Dann bin ich verloren. Ihr d�rft sie nicht verhaften!

Ihr verlangt viel von mir.

So einen Wunsch kann man nur der Dame erf�llen, die man liebt.

Und von der man wiedergeliebt wird.

Mein Mann ist heute Nacht nicht zu Hause. Er ist in Paris.

Ja, ich wei�. Ich habe ihn selbst dorthin geschickt.

Graf d'Artois! Der Minister erwartete mich nicht.

Er konnte sich an Euren Brief nicht erinnern.

Er war schon immer vergesslich. Ihr wollt schon abreisen?

Ich m�chte Eure Gastfreundschaft nicht l�nger in Anspruch nehmen.

Meine Mission ist beendet.

Euch �berlasse ich das Verdienst, den Marseiller zu fangen.

Das ist nicht mehr schwierig.

Im Wirtshaus "Zum goldenen Hahn" ist ein sch�nes M�dchen.

Sie hei�t Angelique. Sie ist die Spionin dieses Wegelagerers.

Wie habt Ihr das herausbekommen? Das ist nicht so wichtig.

Wichtig ist nur, was Ihr jetzt herausbekommt.

Ihr werdet �berraschungen erleben, mein lieber La Fleche.

Auf Wiedersehen und vielen Dank.

Ist Euer Herr zu Hause? Ich muss ihn sofort sprechen.

Wenn der Marseiller erf�hrt, dass wir das M�dchen haben ...

Sobald er sie befreien kommt, empfangen wir ihn geb�hrend.

Wir befolgten Eure Instruktionen.

Wann wurde sie verhaftet? Heute. Als Spionin des Marseillers.

Warum habt ihr sie nicht befreit? Zu viele Gendarmen.

Wir w�rden nicht mal in das Gef�ngnis hineinkommen.

Ich darf von Euch auch ein solches Opfer nicht verlangen.

Sie ist ohnm�chtig, Monsieur.

Das ist deine eigene Schuld.

Hast du noch nicht begriffen, dass wir kein Mitleid kennen?

Wir foltern dich, bis du sagst, wer der Marseiller ist.

Baron La Fleche!

Monsieur de Verlaine, Ihr kommt immer in den unpassendsten Momenten.

Ihr verschwendet Eure Zeit mit dem M�dchen. Sie wei� nichts.

Woher wollt Ihr das wissen? Euer Wort, dass Ihr sie freilasst!

Dann sage ich, wer der Marseiller ist. - Nein!

Sei still! Du hast genug gelitten, Liebste.

Ah, "Liebste". Nehmt Ihr meinen Vorschlag an?

Der "Kavalier der roten Rose" wird sich wohl nie untreu.

Sagte sie Euch, wer der Marseiller ist?

Ich sage es Euch. Aber vorher gebt Euer Wort, dass Ihr sie freilasst.

Was geht mich das M�dchen an? Sie geh�rt Euch. Aber nun sprecht!

Hier habt Ihr meinen Degen. Was soll ich damit?

Ich bin Euer Gefangener. Ihr?

Ja, ich. Ich bin der Marseiller.

Was, Ihr? Der Marseiller?

Ich bin kein solcher Dummkopf, dass ich das glaube!

Mir ist nicht zum Scherzen zumute! Davon bin ich �berzeugt.

Wolltet Ihr mit diesem Streich das M�dchen befreien?

Lasst Euch nie wieder hier blicken! Sag es ihm.

Ich habe ihn noch nie gesehen. Ihr seid wirklich naiv, Graf.

Macht Euch nicht l�cherlich. Ihr macht aus jeder Trag�die eine Farce.

Sch�sse

Der Marseiller ist drau�en! Wir haben ihn erwartet und er kam.

Hier ist nicht der passende Ort f�r Euch. Verschwindet!

Habt Ihr geh�rt? Mit diesem M�dchen besch�ftigen wir uns!

Schreien und Johlen. Sch�sse krachen.

Wir warten mit dem Angriff auf den Marseiller. - Er ist bei Angelique.

Um sie zu retten, liefert er sich La Fleche aus. Wir m�ssen hinein!

Wir versuchen die Mauern zu erklettern!

Ihr geht dort an die Fenster! Ihr dahin!

Wer seid Ihr? Antwortet!

Wir sitzen in der Falle. Unm�glich zu fliehen. Zu viele Gendarmen.

Aber die Unseren greifen an.

Ich sagte Paul, er soll es nicht riskieren.

Sch�sse krachen.

Kein Marseiller! Keiner mit Umhang und Maske.

Eigenartig. Warum ist der Marseiller nicht dabei?

Komm, Angelique! Schnell!

Beeile dich! Das ist die einzige M�glichkeit.

Da unten ist sicher ein Ausgang.

Ich brauche eine Eisenstange, um die Fallt�r zu schlie�en.

Graf, habt Ihr sie get�tet? Und jetzt bist du an der Reihe!

Dann ist es also wahr. Ihr seid der Marseiller!

So wie du ein Schuft und Henker bist!

Runter, Angelique! Schnell!

Wachen!

Wachen!

Zur�ck! Es hat keinen Zweck!

Wenn sie uns erschie�en, k�nnen wir ihn nicht retten! Los, kommt!

Wir haben sie zur�ckgeschlagen, Herr Baron!

Kannst du keine Bohlen zertr�mmern? Sie sind durch Eisen verst�rkt.

Es gibt einen anderen Weg, sie zum Rauskommen zu zwingen. Welchen?

Es ist sinnlos.

Nichts mehr zu h�ren. Sie k�nnen die Fallt�r nicht �ffnen.

Es muss einen Weg hinaus geben! Nur ist er mit Eisenstangen verziert

Wir m�ssen hier raus, Henri. Uns muss etwas einfallen!

Wir k�nnten diesen Reifen dem Baron um den Hals legen.

Ein Folterwerkzeug, das sich langsam zusammenzieht.

Hoffentlich legt er ihn nicht dir um Du darfst nicht den Mut verlieren.

Henri! Wasser!

Sie �ffneten die Schleuse zum Fluss! Sie wollen uns ertr�nken wie Ratten.

Nein, die wollen was anderes.

Sobald ihnen das Wasser bis zum Hals reicht, �ffnen sie die Fallt�r.

Ob sie am Galgen sterben oder durch Ertrinken, ist mir v�llig egal.

K�mmert euch um die Verwundeten! Wir treffen uns bei Sonnenuntergang.

Bringt viele Freunde mit! Ich sorge f�r die Waffen. Schnell, kommt!

Es geht nicht. Wir kommen hier nicht raus. Uns bleibt nur die Fallt�r.

Wenn wir uns ergeben, werden sie uns nicht gleich h�ngen.

Vielleicht kommen Paul und die anderen heute Nacht zur�ck.

Du hoffst, dass La Fleche mich nicht t�tet.

Aber ich will zusammen mit dir sterben!

Baron La Fleche! Kommt schnell! - Da! Das Wasser!

Der Keller ist �berschwemmt. Sie w�hlten also den Tod.

Wir stellen sie auf dem Marktplatz zur Schau.

Dann sieht jeder, welches Ende der Marseiller gefunden hat.

Paul! Einer von den Unseren kam soeben aus Paris.

Der Tanz hat begonnen. Das Volk hat sich erhoben!

(alle) Hurra!

Sogar einige Garnisonen rebellierten! - Hurra!

Auf zur Festung, den Marseiller befreien!

Morgen sind auch wir in Paris! - Hurra!

Verflucht soll er sein!

Dieser Bandit hat mich schon wieder hinters Licht gef�hrt.

Der Bursche war schlau. Damit bog er die Gitterst�be zusammen.

Und wir setzen den Keller unter Wasser!

Wenn er entkommt, wird ganz Frankreich �ber uns lachen!

Mein Ansehen steht auf dem Spiel, meine Karriere!

Ihr m�sst ihn unbedingt verhaften! Folgt dem Fluss, sucht alles ab!

Die ganze Umgebung! Er darf nicht entkommen!

Trommelschl�ge, Wiehern, Hufgetrappel

(leise) Angelique!

Komm!

Sieh mal! Das Versteck unserer Leute.

Vielleicht finden wir jemanden.

Schuss kracht.

Henri, Soldaten! Lauf weg!

Ich muss mich beeilen. Deine Soldaten kommen.

Sie sind schon da!

(Soldat) Es ist aus mit dir, La Fleche!

W�tende Rufe

Er bekommt, was er verdient!

Lasst mich los!

Das werdet ihr bereuen. Loslassen!

Was bedeutet das? Das Ende der Welt? Nein, B�rger. Das Ende der Tyrannei!

(Rufe) In die Bastille! Bezahlen soll der Hund! In die Bastille!

Hurra!

Die Garnison ist auf unsere Seite �bergetreten!

In Paris st�rmte das Volk die Bastille!

Ein gro�er Tag f�r Frankreich!

Jetzt kann der wahre Name auf dem Grab des Marseillers stehen.

Was sagst du da?

Die Geschichte erz�hle ich dir sp�ter. Aber ohne die.

Eine Ehefrau mit Pistole ist mir zu gef�hrlich.

Untertitel: Rosemarie Streibig

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