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Original subtitles

(J�rgen Vogel) Ich drehte immer nur Arthouse-Kacke.

Das schauten sich irgendwelche Pseudointellektuellen im Kino an.

Tief im Innern war ich todungl�cklich.

Bei einer Retrospektive spielten sie zum 20.000sten Mal

"Das Leben ist eine Baustelle".

Und da sa� ich dann im Kino

und hab die ganze Zeit geheult.

Ich konnt gar nicht mehr aufh�ren.

(Ludo) Du hattest einen Nervenzusammenbruch, J�rgen.

M�chtest du dar�ber erz�hlen?

(J�rgen) Ich merkte, ich hatte an mir vorbei gelebt.

Dann sagte ich zu mir: "J�rgen...

... schei� auf den Typen mit der Zahnl�cke,

du kannst mehr sein als das."

You can make it happen!

Du hast die letzten acht Monate in Kalifornien verbracht.

Tolle Menschen, tolle Energie, das Glas ist immer halb voll, nicht leer.

Ich war da bei einem bekannten Motivationstrainer.

Der zeigte mir, dass man jeden Traum wahr machen kann.

Du hast dich ja �u�erlich ein bisschen ver�ndert.

Auch wenn man sich das heute nicht mehr vorstellen kann,

aber ich hatte Komplexe wegen meines Aussehens und meiner Z�hne.

Das versuchte ich dann mit Witzen zu �berspielen.

Du hast dich in die H�nde eines Sch�nheitschirurgen begeben?

- M�chtest du dar�ber reden? - Ich lie� mir die Z�hne machen...

...die Wangenknochen, Haarimplantate und ein bisschen Silikon.

Silikon...

- Wohin? - Hey, Arschimplantate!

Das machen alle amerikanischen Stars. Guck...

Hier, guck mal. Da...

(freudig) Hier...

(er lacht �bertrieben)

Das haben alle, wirklich. J. Lo... Das volle Programm.

Hat das vielleicht damit zu tun, dass du bald 40 wirst?

Ich hab kein Problem mit dem �Iterwerden. Ich sah nie so gut aus.

- Ich hab kapiert, worum's geht. - Und worum geht's?

Das klingt vielleicht oberfl�chlich, aber das stimmt...

Ich predigte meinen Kindern immer "innere Werte", aber das ist Quatsch!

Stimmt das �u�ere, w�chst das Innere nach.

- Letzte Frage. - J�rgen, letzte Frage:

Du hast dich operieren lassen. Das Ergebnis ist beeindruckend... toll.

Wie w�rdest du reagieren, wenn deine Kinder die Idee h�tten,

sich unters Messer zu legen. Du hast Vorbildfunktion...

Deine Kinder k�nnten dir nacheifern...

Wenn sie sich dann besser f�hlen, warum nicht?

Das sind doch nur unsere Mauern im Kopf.

Wenn du dich davon freimachst, kannst du alles erreichen!

You can make it happen. You can make it real!

Lass das Leben nicht passieren. Nimm das Ruder in die Hand.

Du bist dein eigener Kapit�n auf dem eigenen Schiff des Lebens.

(jauchzend) Ja...

So, Jungs, jetzt muss ich leider los, okay? Ciao!

(Lied: Deepest Blue von Deepest Blue)

(er lacht)

- Das war so ein cooler Typ fr�her. - Jetzt ist er vollgepumpt mit Silikon.

Amerika macht krank.

Hier haben doch auch alle Silikontitten.

Da machen sie auch Sinn, aber nicht im Arsch von J�rgen Vogel.

(dynamische Dancefloor-Musik)

- Sinnlose und -volle Sch�nheits-OPs? - Oh, ja.

Moritz, guck nach vorne.

- Guck nach vorne! - Hey...

Kinder, Ohrensch�tzer.

Da ist ein Zebrastreifen, du Riesenarschloch!

(br�llt) Mit dem Ding auf der Nase w�rde ich auch nichts sehen!

(w�tend) Vierauge!

(Ludo) Wo waren wir stehen geblieben?

Ach ja, Tittenverkleinerungen sind total sinnlose Operationen.

Tittenvergr��erung, Fettabsaugen, Orangenhaut wegmachen sind sinnvoll.

Was ist mit Schwanzvergr��erung?

Du sinkst bei anspruchsvollen Diskussionen immer im Niveau.

Fahr ran, da ist das Ministerluder!

(freudig) Eh, direkt vorm Babyladen!

(Lied: Deepest Blue von Deepest Blue)

Na, Mandy? Kleine Shoppingtour auf Kosten der Steuerzahler?

- Ich spaziere nur. - Dann ist das kein Kinderwagen...

...sondern deine zu gro� geratene Biene-Maja-Handtasche mit R�dern?

- Das ist nicht meiner. Der stand rum. - Aha.

Was erz�hlst du uns, wenn das Baby da ist?

Dass das dein neuer glatzk�pfiger Freund ist?

Mann, Ludo, ich bin nicht schwanger.

Dann hab ich mich vielleicht nur get�uscht.

Dann bist du nur fett geworden.

- Fett? - Ja, ich schreib einfach nur: "Fett!"

Wei�t du was, Ludo? Du bist echt 'ne linke Sau.

(hallende Schritte)

(Stimmengewirr)

Ah, da seid ihr. Ich seh schon...

Du hast den s��en kleinen Lollo mitgebracht,

der sich so gut in Restaurants benimmt.

Hab ich's nicht gesagt? Dein Onkel freut sich wie irre, dich zu sehen.

Besonders, weil er deinen Geburtstag vergessen hat.

- Oh, Schei�e. - (schreit) Schei�e, Schei�e...

Na, der ist ja s��. Ludo?

Ich dachte, du bist in Indien bei deinem Kinderheim.

War ich ja auch. Und von dort habe ich den kleinen Shiva mitgebracht.

Ist das deine Neue?

Glauben Sie ihm nichts. Der l�gt ohne Ende.

Und im Bett ist er eine absolute Niete.

- Ich hatte einen anderen Eindruck. - Tja, alles vorgespielt.

Sorry, dass Sie mit meinem Bruder schliefen, aber ich m�chte bestellen.

Bringen wir es hinter uns. Ludo?

- F�r dich, ein gro�er Teller Fleisch? - (raunt) Au ja.

Da ist viel drauf. Mit einem St�ck wird's ja schnell langweilig.

Lieber ein Wasser.

Aber kein hysterisches, vorwurfsvolles Wasser,

das nicht kapiert, was ein One-Night-Stand ist,

sondern ein stilles Wasser, das keinen Stress macht, hm?

Ich h�tte gern das verschiedene Fleisch. Das hat sich gut angeh�rt.

(angenervt) Oh, eh... immer noch nichts.

Wenn er sich bis heut Abend nicht meldet, lass ich's.

Was ist mit diesem Werbegrafiker?

(berlinert) Nee, das ist vorbei. Das ist 'ne Sau.

- Was? Wieso? - Ist egal.

- Nee, sag. - Nee, ist eklig.

Dann sag's lieber nicht.

Also gut, wenn du's unbedingt h�ren willst...

Er sagte, beim n�chsten Mal soll ich Pipi machen.

(fl�stert) Wie? Vor ihm, oder was?

- Das k�nnte ich nicht. - Anna... Auf ihn drauf!

(sie kichern)

Du hast aber auch ein H�ndchen f�r gest�rte Typen.

(freudig) Ja, ich wei�.

Aber ich habe wenigstens was zu erz�hlen.

Ich w�rde mir nicht immer wieder Sardellenpizza bestellen,

um dann immer wieder festzustellen: Die schmeckt zum Kotzen.

Von Pizza bekommst du keinen Orgasmus.

- Aber von M�nnern? - Richtig.

Die Pizza ist dann wenigstens weg.

Und sie sagt nicht, sie ist zu jung f�r Verantwortung.

Ich muss nicht tun, als schmecke sie.

'ne Pizza guckt dich auch nicht verschwitzt an und sagt:

(laut) Komm. Komm. Komm.

- Komm. Komm... - Geht's nicht leiser?

(lacht herzlich und laut)

(knallt die Platte hin)

Guten Appetit, die Dame.

Mensch, Ludo... du kannst doch nicht ewig so weiterleben.

Wieso nicht?

Ich hab 'nen Job, der mir Spa� macht. Ich hab tolle Freunde.

Ich geh mit h�bschen Frauen aus...

Ja, und was ist mit Liebe, Zuneigung und Geborgenheit?

Der W�rme einer Familie?

Dein schlafendes Kind zu sehen und platzen vor Gl�ck.

Du verzichtest auf das Sch�nste, was es gibt, Ludo.

Lollo, komm sofort hier her!

(sein Handy klingelt)

Moritz?

Ok, ich komm. Ich muss los.

Wladimir Klitschko macht Yvonne Catterfeld einen Heiratsantrag.

- Dieser Fu�baller? - Genau.

(schnelle rhythmische Popmusik)

(Reifen quietschen)

So was gibt es hier nicht. Das gab es nie und wird es nie geben.

Ist alles abgeriegelt. Kannst's vergessen.

Heul doch und stell dich zu den M�dchen. Ich krieg mein Foto!

Das du immer so verletzend sein musst.

Nur weil ich 'ne Situation realistisch beurteile,

bin ich kein M�dchen.

- Hey, Andreas, wie geht's? - Gut.

- Wir br�uchten 2 Pl�tze. - Heute geht nichts.

(angenervt) Was grinst du so bl�d?

- Was machen wir da jetzt? - He, b�h...

Gucken wir uns die Fotos von deiner Party in der Pr�sidenten-Suite an?

- Kennt die dein Chef schon? - �h...

(nerv�s) Ich wei� von keiner Party.

Die h�bschen Jungs mit Schnurrb�rten und Polizeistiefeln?

Waren die Uniformen echt?

Wie w�re es mit einem Gratisausflug in unseren Wellnessbereich?

Vom Sonnendeck hat man einen fantastischen Ausblick auf die Stadt.

Sehen wir aus wie frustrierte Zahnarztgattinnen?

Und die komplett durchsichtige Glaskuppel des Gartenrestaurants!

(Lied: Looking For Atlantis von Prefab Sprout)

Danke sch�n.

(dynamische Musik)

Also, was darf's denn sein? Eine Massage...

...ein Kleopatrabad oder eine Gesichtsbehandlung?

Wir haben 10 Minuten. Was geht am schnellsten?

Die Grundidee von Wellness ist Entspannung...

Gut, ich nehme eine Massage.

- Sehr gut. Danielle? - Ja.

- (franz�sischer Akzent) Hallo. - Hallo.

Darf ich Sie in meine Kabine bringen? Dort entkleiden Sie sich.

Sehr gerne.

(sie kichert)

�hm... bei dem Kleopatrabad... Baden Sie da eigentlich mit?

Nat�rlich. Ich und ein paar nuttige Zimmerm�dchen.

Das ist unser spezieller Service f�r Perverslinge,

die einen Wellnessbereich nicht von einem Puff unterscheiden k�nnen.

Entschuldigung, man wird ja wohl fragen d�rfen.

(er r�uspert sich) Gut, was geht denn am schnellsten?

Torsten? Ein Mal Komplettenthaarung.

�hm...

�hm, Enthaarung...

- Tut das denn weh? - Es kommt drauf an.

- Worauf denn? - Ob man Haare hat oder nicht.

(�therische Kl�nge)

Was ist das f�r ein komisches Gequieke?

Das sind die Laute von Delfinen im Meer.

Dabei kann man sich wahnsinnig gut entspannen.

(rhythmisches St�hnen aus Nebenraum)

(St�hnen wird lauter und schneller)

Die Delfine haben aber viel Spa�.

Ja, Delfine sind sehr gesellig.

- Fast menschlich. - (Danielle) Ich komme, "L�do"!

(beide st�hnen befriedigt)

Der eine Delfin hei�t "L�do".

(Rei�laute und Schmerzensschreie)

(Moritz schreit) Ludo! Ludo!

(temporeiche Popmusik) (Ludo) Au revoir.

(Klitschko) Liebe Freunde, liebe Yvonne.

(Musik spielt weiter)

Ein russisches Sprichwort sagt:

"Selbst wenn Frauen aus Glas w�ren,

w�ren sie trotzdem undurchsichtig."

- (Ludo fl�stert) Hey, da lang. Los. - Was?

Meine ehrliche Meinung dazu ist, Sprichw�rter sind meist Bl�dsinn.

- Los, komm. - Was ist das f�r 'ne Schei�e?

Als ich dich das erste Mal traf bei der Goldenen Kamera,

standest du vor mir...

- Aua. - Los, komm.

...und sahst mich mit diesen blauen Augen an.

Ja, mein Schmetterling.

Komm, das ist der perfekte Schuss.

Ich klebe mit dem Wachs am Gel�nder.

- Dann rei� es ab. - Einen Schei� mach ich.

Wei�t du, wie weh das tut?

(er schreit laut)

Ab dem Punkt hab ich gewusst...

(er winselt)

...dass ich mich in dich verliebt habe. In deine Sch�nheit...

Komm r�ber und mach das Foto.

...deine Seele... (Moritz keucht)

...dein Herz... - Hast du noch alle?

- Das Glas kann brechen. ...deine Anmut.

(�fft ihn nach) Das kann brechen.

Das ist ganz lieb, aber in der K�rze liegt die W�rze.

Pass auf.

Komm auf den Punkt.

Bricht da irgendwas?

- (leise) Wir haben Hunger. - (lacht)

- Yvonne, ich liebe dich. - Das ist Panzerglas.

Ich frage dich hier und heute...

(dumpfer Schlag und Knistern)

Hm?

(Glas klirrt und Ludo schreit)

(lautes Krachen)

(Glas klirrt)

(heitere Musik)

- (Klitschko) Hast du den eingeladen? - Nee, aber wenn er schon hier ist...

Na, kleiner Mann? Ich erinnere mich nicht, dich eingeladen zu haben.

(pfeift)

(Frau) Die Verhandlung wird fortgesetzt.

Kommen wir zur Urteilsverk�ndung.

Warum guckt die mich so b�se an?

Sie schaut mich b�se an. Sie schielt ein wenig.

- Woher wissen Sie das? - Sie ist meine Exfrau.

lhre Exfrau? Schei�e, dann ist die doch befangen.

Wir trennten uns im Guten.

- Gucken Sie mal, wie die guckt. - Ich wei�.

Aber die hat schon bei der Hochzeit so geguckt. Das hat nichts zu sagen.

- Sind die Herren jetzt fertig? - Ja.

- Dann kann ich fortfahren. - Ja.

Das Gericht sieht die Aussage des Angeklagten,

sich auf dem Dach verirrt zu haben, als Schutzbehauptung an.

Nach Ansicht des Gerichts l�sst sein Verhalten auf gro�e Unreife schlie�en.

Das Gericht sieht deshalb von einer Geldstrafe ab.

(triumphierend) Bingo. Hab ich's doch gesagt.

(Richterin) Der Angeklagte soll

an seiner k�mmerlichen Sozialkompetenz arbeiten.

Ich verurteile ihn zu 8 Monaten Freiheitsentzug.

- Ich komm in den Knast? - Moment.

Also, Erika...

- Lass mal die Kirche im Dorf. - 'nen Schei� lass ich im Dorf!

Die Strafe wird zur Bew�hrung ausgesetzt.

Als Auflage wird ihm auferlegt,

300 Sozialstunden abzuleisten in einer Kindertagesst�tte.

- Das kann sie nicht machen. - Doch, sie kann.

Verst��t er gegen die Auflagen,

wird die Bew�hrung widerrufen und die Haftstrafe vollstreckt.

(Mann spricht Bayrisch) Druckfrisch mit Gr��en an die Herrschaften!

(w�tend) Der hat euch verarscht. Und ich meine verarscht.

(schreit) J�rgen Vogel hat euch Hirnakrobaten nach Strich

inklusive Faden verarscht, der lacht sich eins �ber uns drei.

Mich inklusive, respektive.

Wisst ihr, was ich nicht leiden kann?

- Wenn man �ber uns lacht? - Ich stell dir ein Diplom aus.

Aber so was kann ja passieren. Denken Sie an die Hitler-Tageb�cher.

- (lacht unsicher) - Haben wir die etwa abgedruckt?

(kleinlaut) Nein.

Hier noch was Lustiges. Dein nackter Arsch auf Klitschkos Ehering.

Zum totlachen. Ist das nicht lustig?

Hauen wir's raus, Youtube, Ebay.

Ganz was anderes. Wie lief die Verhandlung?

Die hat mir 300 Sozialstunden aufgebrummt.

300 Sozialstunden f�r die Lappalie. Hat die einen Riss im Arsch?

Tja.

Tja, was? Da muss man Freizeit reduzieren.

Ein bisschen vom Gas gehen.

Bei deinen Bumshaserln. Bumshaserl ist gut, was?

Jetzt geht ihr raus und nicht der Stefan und der Lukas.

Und ihr fotografiert diese depperte Volksmusikantengeschichte. Klar?

(Tonband pfeift)

Michi Nussbaumer und Daniela Berg.

Nach 9 langen Jahren wollt ihr nun den Bund f�rs Leben schlie�en.

Michi, Hand aufs Herz, warum hat das so lange gedauert?

(bayrisch) Ich fragte das Keksi schon, aber sie wollte nicht.

(bayrisch) Stimmt.

Der Michi kam damals beim Karl Moik

zu mir hin und sagte:

"Dani, wir w�ren ein saugutes Team.

Wie siehst du das?"

Und warum hast du Nein gesagt?

Da waren wir doch erst 12.

Das war unser erster Musikantenstadl.

Michi, es gab ja immer wieder Trennungsger�chte

und es wurde gemunkelt,

du h�ttest eine Aff�re? Magst du was dazu sagen?

- Das ist ein Schmarren. - M�gen Sie nichts von dem Fleisch?

Es ist nicht immer heile Welt in der Branche.

Und trotzdem haben wir den sch�nsten Beruf auf der Welt.

Wir singen nicht immer nur "Baby, baby, yeah, yeah".

Unsere Musik kommt von Herzen.

Und der Borg Andy hatte immer ein Problem mit der Dani und mir.

- Was redest du denn da? - Das...

- Sag's... - Na, was?

Machen wir das Foto hier? Vor dem Hochzeitsschrank?

- D�rften wir auf Toilette? - Hm?

- Wir m�ssen auf Toilette. - Bin beim Essen.

(Michi) Ich pass auf, dass nichts wegkommt.

Einfach die Stiegen rauf und schnurgeradeaus.

Ich soll im Musikantenstadlschrank hocken?

Nur bis was passiert. Dann machst du ein Foto.

Super, dann geh ich raus: "Servus, Gr�ezi. H�tten Sie noch 'ne Wurst?"

- Denk dir was aus. - Setz du dich rein.

- Bist du bl�d? Ich muss zum Hort. - Und wenn's nicht kracht?

Die waren doch total verliebt.

Ich glaub, du hast zu viel Wurst gegessen. Ich verlass mich auf dich.

Ludo.

Ich kann sagen, was ich will, du zugekokste Kuh.

Damit in der Zeitung steht, dass du mit der Schlampe pimperst?

Manuela ist keine Schlampe, die wei� gar nicht, wie man das schreibt!

Weil sie bl�d ist und kein Hochdeutsch kann!

Wie mir dieses Schei�bayrisch auf den Sack geht!

(mit hoher Stimme) Gr�e�t's euch.

Geh doch zur�ck nach Bottrop

an die Wursttheke, wenn du hier nicht klarkommst!

- Dass du Andy Borg mit reinziehst... - Der hat's doch rumerz�hlt!

Andy Borg wei� es, Karl Moik, Florian Silbereisen...

Wenn der es wei�, wei� es auch Carmen Nebel!

Und wer ist schuld? Wer hat seine Hormone nicht im Griff?

Ich hab wenigstens noch welche.

Ich hasse dich! (lautes Poltern)

(sie schreit) (Michi) Sag mal...

Sag mal, bist du deppert?

Das ist Opas Lieblingsglocke. Sie ist hin.

Michi, ich hab's nicht so gemeint.

(rhythmische Musik)

- Hallo, ich bin... - Ludo Decker. Ich fass es nicht.

- Kennen wir uns? - Ja, ich bin Anna Gotzlowski.

Bei mir klingelt's nicht.

Nein? Dann denk scharf nach.

Ist es nicht manchmal sch�ner, sich danach nicht anzurufen?

- Was laberst du f�r Schei�e? - Vielleicht war ich betrunken.

Was soll das? Hast du die abgerissen, oder was?

Nein, das ist ein Mitbringsel f�r Sie.

- Also, was willst du hier? - Ich muss Sozialstunden ableisten.

Du bist das?

(missmutig) Hereinspaziert, der Herr.

- Schicke Brille. - Schleimer.

�h, d�rfte ich die Toilette benutzen?

- Gleich da. - Danke sch�n.

Und sch�n aufs Schneewittchen.

(sanfte Musik)

- Was machst denn du hier? - Ich muss aufs Klo.

Mit dem Handy, oder was?

- Gro� oder klein? - Wer will denn das wissen?

Na, ich.

Da lang.

Aber sch�n aufs Schneewittchen.

- (Ludo) Denk nach. Anna Gotzlowski. - (Moritz) Kotzlowski?

- Gotzlowski mit G. - Die ist echt h�sslich?

Die hat 2 Glasbausteine und eine Strickjacke mit Katzen.

Mit so einer redest du nicht.

Was war denn auf der Kinderspendengala?

Du und die "Leute"-Moderatorin.

- Beim Filmpreis? - Die Zwillinge. Die 2 Hostessen.

- Und die Aidsgala? - Die Gewichtheberin. Da wollte ich ja.

Keine Privatgespr�che. Hier wird gearbeitet.

Auflegen, danke sch�n.

- Denk an den Termin mit dem Chef. - Das machst du alleine.

- Ich kann nicht weg. - Einen Schei� mach ich.

Der hat einen Blutdruck von 580!

Heul nicht, ich komme bald. Ich muss hier gut Wetter machen.

- Was denn f�r einen Wecker? - Wetter!

Was denn f�r ein Wetter?

(laut) Meine Fresse!

Ist es dir eingefallen?

(schnalzt)

Ich kann dir ja auf die Spr�nge helfen.

Bolzplatz.

Bortshausen.

Fu�ball.

Na, Vierauge?

Jetzt kommt's.

(Lied: "Deepest Blue" von Deepest Blue)

(nuschelnd) Sehr witzig, Ludo. Was haben wir wieder gelacht.

- Eine Freundin von Susi oder Bine? - Nee.

Aber wir 2 hatten auch ganz viel Spa�.

Oder eher du mit mir.

- lhr hattet dieses lustige Spiel. - (Kinder) 3, 2, 1.

Wie hie� das noch mal? Magnetbingo?

Ja, Magnetbingo. Jetzt d�mmert's.

So ein Zufall. Du bist die kleine Anna.

Du hast mich bei meiner Schwester verpetzt.

(Anna als Kind) Du bl�des Arschloch. Das sag ich deiner Schwester.

- Ich dachte, wir h�tten Sex gehabt. - Ich war 8 Jahre alt.

- Dabei sind wir nur alte Freunde. - Wir sind keine Freunde.

Ich hab immer Cola mitgebracht.

Deine Eltern erlaubten dir ja nie, den "Amischei�" zu trinken.

- Schicke Brille. - Oh, danke.

- Willst 'ne leckere Cola? - Cola ist sehr lecker.

- Hier, fang. - Danke, Jungs.

(Lied: "Deepest Blue" von Deepest Blue)

(Cola zischt)

- Du Arschloch. - Das war lustig.

Der Spa� wird dir schon noch vergehen.

Dann wartet er 10 Minuten.

Frag ihn was �ber sein Ferienhaus, dann beruhigt er sich wieder. Ciao.

- Telefon aus. - Ich arbeite.

- Wir brauchen ein Kletterger�st. - Spinnst du? Ich bin Journalist.

Na, dann bau ich's auf.

Du musst aber Cheyenne-Blue mit Schneewittchen helfen.

Ok, ich bau es auf. Wo ist es?

Du sitzt drauf.

Hier ist der Plan. Ist im Prinzip ganz leicht.

Du musst nur sehen, dass du dich nach den Pfeilen richtest.

Der Text ist leider auf Holl�ndisch.

Das ist kein Plan f�r einen D�senjet?

Pass auf, du kannst gerne verweigern.

Aber ein Anruf beim Bew�hrungshelfer und du gehst in den Knast.

Danke sch�n.

(leise) Ja, du mich auch, doofe Gans.

(versucht den holl�ndischen Plan zu lesen)

Du sagst aber lustige Sachen.

Ja? Dann bist du die einzige Frau, die das findet.

(beide lachen)

Wir sollten ihm die deutsche Anleitung geben.

Ist das dein Ernst? Du wei�t, was er alles machte.

Aber sexy ist er schon, oder nicht?

- Was soll an dem sexy sein? - Na, der Arsch zum Beispiel.

Du sabberst ja schon.

Das ist ein Unterw�schemodel. Mehr nicht.

(Handy klingelt) Hallo?

Das kann doch nicht wahr sein.

Ich glaub, ich spinne.

(Kinder kreischen und lachen) Deswegen sollt ihr alles wegr�umen!

Tu doch weg das Schei�idreck!

(Kind) R�um selber deine Sachen weg!

Es wird nicht telefoniert! Es reicht. Gib mir das Telefon.

- Du spinnst. - Gib mir das Telefon.

Vergiss es.

- Ok, Freund. - Ich denk, wir sind keine Freunde.

Hast du nicht 'ne Aufgabe?

- Das Kletterger�st, hm? - Schon aufgebaut.

- Nee. - Doch.

- Wo? - Da, wo es hin soll.

Will ich sehen.

- Was, zur H�lle, soll das sein? - Ein abgefahrenes Kletterger�st.

Das ist kein Kletterger�st, das ist 'ne Krankheit.

Ich hatte nicht viel Zeit.

Das Ding h�tte ein Schimpanse in einer halben Stunde aufgebaut.

Wenn er Holl�ndisch kann.

Typen haben 1.000 Ausreden f�r die eigene Inkompetenz.

Nie k�nnt ihr was daf�r.

Frauen wissen alles besser, k�nnen aber kein Billy-Regal aufbauen.

- Ich hab 1.000 Regale aufgebaut. - Bei der IKEA-Weltmeisterschaft?

Du bl�der Arsch-Arsch!

Pimmel.

(lautes Poltern)

Jetzt hast du's kaputtgemacht. (sein Handy piepst)

Du legst es echt drauf an. Ich sagte, kein Telefon.

Das ist 'ne SMS. Die darf ich wohl lesen.

SMS sind auch verboten!

- Upps. - Hat gar nicht weh getan.

(GIocke klingelt)

(Cheyenne-Blue lacht)

Sch�n, dass ihr mich besuchen kommt.

Wir wollten dich was fragen, wegen Kindergarten und so.

Spinnst du? Der macht nur �rger.

- Nur wenn mich jemand provoziert. - Red nicht so.

- Er kann nichts daf�r. - Ist trotzdem 'ne miese Idee.

L�uft was schief, wandere ich in den Knast.

- Was soll schieflaufen? - Was schieflaufen soll?

- Der flog aus 10 Kinderg�rten raus. - 8.

- 12. - Und dem Au-pair biss er das Ohr ab.

- Der hat mich provoziert. - Ludo.

Der Arzt sagt, die Hautfarbe kommt zur�ck.

Das w�r mein Tod. War sch�n, euch zu sehen.

Was w�re dein Tod?

Ja, hallo, Anna.

Kennst du mich noch? Lilli.

Ludos Schwester. Du bist immer petzen gekommen.

- Ich hab nicht gepetzt. - Doch, hast du.

Was ist denn hier das Problem?

Ludo will Lollo nicht in der Gruppe.

Ludo hat hier nichts zu sagen.

- Willkommen im Kinderhort. - (Lilli) Echt?

Danke.

- Er macht keinen Bl�dsinn. - Und was, wenn doch?

Dann ist es deine Schuld, ganz klar.

"War das Gl�ck der Dirndlsch�nheit und des Schnulzk�nigs

doch nur eine gro�e L�ge?

Zerbrach die Beziehung schon vor Jahren,

als Michi mit der Wurstverk�uferin Manuela anbandelte?"

Wen interessiert das?

Ich w�rde sagen, 12 Millionen Leser.

(seufzt) Quatsch nicht, Klugschei�er, stell die St�hle auf.

- Was wird das? - Sollst du bl�de Fragen stellen?

- Bello der Zauberb�r kommt. - Wer?

- Kennst du den nicht, oder wie? - Der schreibt ganz tolle Kinderlieder.

Der nennt sich freiwillig "Bello der Zauberb�r"?

War klar, dass er das uncool findet.

Die Kinder finden ihn cool.

Die finden auch eine Erbse in der Nase cool.

Wenigstens interessieren sich einige nicht nur f�r Muskeln.

Du kannst drau�en die B�hne aufbauen.

Die Flachzange kann doch zaubern?

Guten Morgen, jetzt spielen wir den Vogel.

Einen Riesenvogel mit gro�en Fl�geln.

Auch ein Adler. Steinadler.

Und jetzt werden wir eine Koralle im Meer.

Die hin und her... sich wiegt...

...im Meer.

Das n�chste Mal auf Schneewittchen drauf.

Was ist so schwer daran, geradeaus zu kacken?

Die gibt's erst, wenn du brav bist.

- Du sagtest, die sind geschenkt. - Willst du, dass der Onkel b�se wird?

(alle) Guten Morgen, Sonne.

Guten Morgen, Gras.

Guten Morgen, B�ume.

Hey, Madonna! Hier will einer mitmachen.

Du musst es nicht ins L�cherliche ziehen.

Damit schaffen sie es gerade auf die Waldorfschule.

Guten Morgen, Globalisierungsgegner und Weltfrieden.

Guten Morgen, unrasierte Achselhaare.

- Guten Morgen, Ludo. - Guten Morgen, Ludo!

(lacht h�misch) Damit schaffen sie's auf die R�tlischule.

Bellos Assistent ist krank.

Wer will das wissen?

Uiuiuiuiui!

Da sind aber viele Kinder.

Wollen wir zusammen den Mucki rufen?

(alle zusammen) Ja!

- Mucki! - (alle) Hallo, Mucki!

(alle Kinder) Mucki, Mucki!

Mucki!

Mu...

(Bello) Da ist ja der Mucki.

Uiuiuiui!

Ja, wer bist du denn?

Ja, was bist du denn f�r ein lustiges Kerlchen?

(leise) Ich bin Mucki.

Ich wei� das, sag's den Kindern.

Mucki.

Ich bin Mucki aus dem Zauberwald.

Lieber Mucki aus dem Zi-Za-Zauberwald.

Kannst du das noch lauter und noch lustiger sagen?

(alle) Ja!

(laut) Ich bin der Mucki aus dem Zauberwald.

(Bello) Uiuiuiui!

Uiuiuiuiui!

Ja, uiuiuiui!

- Mach hin. - Arschloch, das ist meine Show.

Ha, uiuiuiui!

Singen wir jetzt das Zauberb�renlied.

Und alle tanzen mit. Haha, uiuiuiuiui.

(er singt zu spa�iger Musik) Ich bin der Bi-Ba-Bello

Von ganz weit komm ich her

Und alle Kita-Kinder

Nennen mich den Zauberb�r

Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja

Ja, ja, ja, ja, ich bin der Zauberb�r

Lieber Mucki... Jetzt... wird... gezaubert.

Abra... kadabra!

Hey. (er lacht)

(alle schweigen)

Nicht gut, nein? lhr seid ja ganz sch�n verw�hnt.

Ja, uiuiuiuiui.

Dann muss mir der liebe, lustige Mucki einmal helfen.

Pfoten weg, Flachzange. (Kinder lachen)

Idiot.

(Bello) Verpiss dich, Arschloch.

(M�dchen) Kannst du Schuhe binden?

Nat�rlich. Komm mal her.

Setz dich mal hier hin. Hopps. So.

Die haben doch gar keine Schn�rsenkel.

Aber sch�n sind sie. Sind die neu?

Die hab ich schon 5 Jahre.

5? Bist du damit auf die Welt gekommen?

Du bist lustig.

Sag mal, wie hei�t du denn eigentlich?

- Cheyenne-Blue. - Cheyenne-Blue?

Das ist ungew�hnlich.

Meine Mama ist Schauspielerin.

Die d�rfen Kindern keine normalen Namen geben.

Aha. Und dein Papa ist auch Schauspieler?

- Nein, der ist ein Arschloch. - Oh.

Deine Mama hat bestimmt genug von M�nnern.

Sie sagt, von M�nnern kann man nie genug haben.

Mhm.

Die hat jetzt ganz viele neue. Bestimmt 100 oder 1.000.

Und wo kriegt sie die her?

Aus dem Theater, wo sie arbeitet.

Sie sucht sich eins aus und bringt den nach Haus.

Die klingt aber sehr nett.

Aber Fr�hst�ck kriegen sie bei uns nicht. Nur ich kriege Fr�hst�ck.

Das ist ja auch gut so.

Tag.

Mama.

Baby.

Ich bin Nina. Cheyenne-Blues Mutter.

- Hi, ich bin Ludo. - Schon viel geh�rt von dir.

Meine Tochter ist ganz verknallt in dich. Kann ich verstehen.

Sch�n, wenn M�tter und T�chter sich einig sind.

Dass so ein s��er Typ wie du auch noch Kindernarr ist.

Ich denke, eine Gesellschaft ist nur so viel wert

wie ihre Liebe gegen�ber den Kleinsten.

Wow, also...

Du... ich mach so was echt sonst nie...

...aber ich freue mich, wenn du mal vorbeikommst.

Gerne.

- Hi, Anna. - Hi.

Wo habt ihr dieses Goldst�ck aufgetrieben?

Das war leicht. Von seinem Bew�hrungshelfer.

Sonst w�r das Goldst�ck in den Knast gegangen.

- Echt? - Mhm.

(Nina) In den Knast?

(Anna) Was denn?

Aua!

- Spinnst du? - Was war denn das?

Hier wird nicht gebaggert, sondern gearbeitet.

- Das tu ich die ganze Zeit! - Das ist ein Hort, kein Puff.

(lacht sp�ttisch) Oh, Mann. Mach dich mal locker, Baby.

- Noch mal und ich beschwere mich. - Dann geh doch petzen.

Jetzt reicht's. Ich ruf den Bew�hrungshelfer an.

Mal sehen, ob's im Knast lustig ist.

Bestell ihm meine Gr��e.

Ich bin locker.

Ich kann mich total gehenlassen.

Ich bin ein wildes Tier im Bett!

(KIosp�lung rauscht)

(imitiert wildes Tier)

(lacht dreckig)

Und noch was... Du hast Dartpfeile mitgebracht.

Bist du gehirnamputiert, oder was?

Das sind Kinder, keine Vollidioten!

(st�hnend) Anna.

(temporeiche Musik)

Wenn dir die Polizei nicht den F�hrerschein abnimmt, ich schon.

Was man nicht hat, kann nicht weggenommen werden.

Was?

Pass auf, Vierauge!

(w�tend) Vierauge?

Die brauch ich noch nicht mal zum Fernsehen.

(Reifen quietschen) (Ludo) Ah.

(Lied: "Everything's Magic" von Angel and Airwaves)

- Super, der war brandneu. - Hast du keine anderen Probleme?

(Anna) Halt, halt!

Zur Uniklinik, schnell.

Schei�e, ich hab kein Geld dabei. (Bremsen quietschen)

Was macht der denn? Fahr weiter!

Ohne Moos nix los.

Hast du was an der Birne? Er ist verletzt!

- Bin ich die Wohlfahrt? - Das ist ein Notfall, du Penner!

Na, na, ruhig, Brauner.

Hier... 20.

Jetzt fahr weiter, du Arschloch!

In der Ruhe liegt die Kraft. (er pfeift)

(sanfte Musik)

Onkel Ludo, ich seh nichts mehr.

- Es tut so weh. - Quatsch.

Das ist... das ist nur ein M�ckenstich. Nur ein M�ckenstich.

(Bremsen quietschen)

Was machst du? Fahr weiter!

Das war's.

Wenn ihr noch einen Schein habt, nehm ich euch mit.

Arschloch.

- Man sieht sich immer 2-mal im Leben. - Ludo, komm.

Schwuchtel.

(ruhige, sph�rische Musik)

Wir brauchen einen Arzt.

Die Krankenkassenkarte und den Namen lhres Sohnes.

Er hat einen Pfeil im Kopf.

- Der Name. - Ist doch schei�egal!

In dem Ton schon gar nicht. Haben Sie die... 10 Geb�hr?

Beweg deinen Arsch, du fette Kuh, und hol den Arzt!

Sonst verklag ich den Laden. Aber vorher polier ich dir die Fresse!

Der Pfeil steckt in der Sch�deldecke.

Er hat den Knochen nicht durchsto�en.

Die Hirnh�ute sind unverletzt.

Ich werde den Pfeil rausziehen.

Das tut ein bisschen weh, aber Indianer kennen keinen Schmerz.

- (st�hnt �ngstlich) - Quatsch, das piekst nur ein bisschen.

- Guck einfach nicht hin. - (�ngstlich) Nein.

Guck einfach mich an. Guck mir in die Augen.

Wie hei�t der kleine Hase?

- (mit zittriger Stimme) Felix. - Felix, richtig.

- Und was hat er auf dem R�cken? - 'nen Rucksack.

- Genau, einen Rucksack. - So, das war's schon.

Jetzt wird noch gereinigt und dann gibt's eine kleine Tetanusspritze.

Was?

(beide seufzen erleichtert)

Mama!

- Ich hab nicht geheult. - Toll.

- (Ludo) Er war ein richtiger Held. - (sarkastisch) Das ist das Wichtigste.

Warum legst du die Dinger nicht direkt im Sandkasten aus?

Nur wenn du so gut auf die Racker aufpasst wie heute.

Schlag mich doch k.o. und sperr mich ins Klo.

Ich steck deinen Kopf ins Klo und dann sagst du Schneewittchen Hallo.

- Du Arschloch. - Angenehm, Decker.

Jetzt h�rt doch bitte mal auf. Es ist ok.

Wir sind fast jede Woche hier.

- Wir haben beide Mist gebaut. - Nein.

Du hast Mist gebaut und die Dinger liegen lassen.

Du bist schuld, dass dein Neffe fast verblutete.

Was guckst du? Keine Formulare auszuf�llen?

(lacht gek�nstelt)

- Ausziehen. - Alles?

(spricht Dialog mit) "Du m�chtest bei Philharmonie blasen?"

"Schon." "Na, siehst du."

"Dann ausziehen." "Welches Instrument blase ich?"

"Das werden Sie sehen."

"Er wird jedenfalls gro� sein." (Handy vibriert)

Hallo?

- (R�uspern) - Hallo?

- Perverse Sau. - Ich bin's.

- Anna? - Ja, hi. Ich wollte nur sagen...

...ich hab den Bew�hrungshelfer nicht angerufen.

- Aha. - Ja, weil...

Weil ich nicht mehr petzen will. Und weil ich es dir schwer gemacht hab.

- Ist das 'ne Entschuldigung? - Im Prinzip, ja.

Im Prinzip, ja?

- "Lieber Ludo." - Also doch nicht.

"Eventuell hab ich in einigen Situationen emotional �berreagiert."

- "Das war nicht fair von mir." - Liest du das ab?

Quatsch.

"Du hast dich gut um Lollo gek�mmert.

Dies lie� mich gewisse menschliche Qualit�ten erahnen.

Beide h�tten besser aufpassen m�ssen."

Ey, klar liest du das ab.

"Es tut mir leid, dir die holl�ndische Anleitung gegeben zu haben.

Die deutsche lasse ich dir zukommen."

Hast du das wenigstens von Hand geschrieben?

Jetzt unterbrich mich nicht immer.

"Alles wieder paletti?" (St�hnen vom Fernseher)

Alles paletti, Bl�dmann?

- Wer hat den gr��ten Taktstock? - Du.

- Wer schreit denn da so? - �h...

- Ich guck so einen Kung-Fu-Film. - Ach so.

(Fernseher verstummt) Jetzt ist er zu Ende.

Sag mal...

- Was machst du morgen? - Nichts. Wieso?

Ich dachte, wir k�nnten zu Nordsee gehen.

- Zu Nordsee? - Mhm.

- Ich liebe Fisch. - Du liebst Fisch?

Hallo?

(atmet laut aus)

Ich mach auf, und was ist drin?

Ein Gutschein f�r ein Wellnesswochenende.

Ich denke: "Ich hab den tollsten Mann."

Er f�hrt mich zum Flughafen.

Trennungsschmerz vom Feinsten. "Wie halte ich das aus?"

Ich scherz rum: "Du hast es mir doch geschenkt."

Ich sitz da, mein Flug wird gecancelt.

Ich nehm ein Taxi nach Hause, komme rein,

da bumst er meine Freundin.

Auf meiner Decke. Ich dachte, ich bin im falschen Film.

- Das ist hart. - Das H�rteste kommt noch.

Im Fernsehen lief einer seiner Pornos. Wer zieht sich das rein?

Aber ich liebte ihn. (sie wird lauter)

Und er fickt meine Freundin auf meiner Decke!

- Und dann? - Ich hab ihn rausgeschmissen.

Dann fast vers�hnt.

Dann... verziehen.

Und dann ging er zu ihr und dem Baby.

Ich tat alles f�r den.

Ich machte mich komplett zum Depp.

Und er war einfach nur... schei�e.

(atmet laut aus)

Es funktioniert nie, wenn sich einer zum Deppen macht.

Entweder der �berlegene geht, weil er sich langweilt.

Weil er jeden Respekt verliert.

Oder der Depp kapiert, dass er der Depp ist,

dass er sich aufgibt und nichts von ihm �brig bleibt, und geht.

Im Grunde hast du was Wichtiges gelernt.

M�nner sind schei�e und machen ungl�cklich?

(schnalzt mit Zunge)

Keiner macht dich gl�cklich, wenn du es nicht schon bist.

Du musst dich selbst drum k�mmern.

Das ist purer Egoismus, wenn du frustriert rumsitzt

und erwartest, dass dich jemand gl�cklich macht.

Ist doch normal, dass man mal ungl�cklich ist.

Ich sag auch nicht immer: "Das Leben ist geil."

Wieso erwarten alle, dass sie jeden Tag gl�cklich sind.

Ist ja sch�n und gut, aber du hast doch keine Ahnung von Beziehungen.

Glaubst du, ich hatte keine Beziehung? Darum bin ich allein.

Weil es schwer ist, jemanden zu finden,

der nicht erwartet, dass ich ihn dauernd gl�cklich mach.

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