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Original subtitles

DUAL

Ich kann es nicht leugnen

Dass die ganze Welt An mir vorbeiging

Niemand winkte mir zu

Oder sah mich an

Dann bist du aufgetaucht

Da ganz hinten in der Schlange

Und ich spürte zum ersten Mal

Ein Feuer in mir brennen

Mein kaltes Herz

Mein kaltes Herz

Ist es das wirkliche Leben Unser Leben

Oder nur ein verhüllter Traum

Der mich jetzt umgibt

Bevor du aufgetaucht bist

Wurde aus richtig plötzlich falsch

Doch jetzt brennt ein Feuer

In mir

Mein kaltes Herz

Mein kaltes Herz

Mein kaltes, kaltes Herz

Guten Abend.

Passagiere aus Kopenhagen nach Athen. Ihr Flug wurde gestrichen.

Ich heiße Matic und werde Sie zu Ihrem Hotel bringen.

Die Fluggesellschaft möchte sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen.

Bitte folgen Sie mir. Danke.

Sie wissen ja, wie es ist, ganz Griechenland streikt.

Morgen früh können Sie weiterfliegen, und bis dahin kümmern wir uns um Sie.

Dein Freund? - Ja. - Okay, pass auf ihn auf.

Wir müssen jetzt los, okay?

Miss, Miss, wir müssen jetzt los. Mein Herr, wir müssen los.

Tut mir leid.

Bitte steigen Sie ein!

Lass, ich mach schon. - Danke.

Fahr vorsichtig, okay? - Ja.

Wir treffen uns im Hotel. - Okay.

Wo ist meine Frau? Wo ist meine Frau? Hey!

Es tut mir leid.

Wir sind da.

Wo ist meine Frau?

Machen Sie sich keine Sorgen, ich rufe meinen Freund an.

... sehr, sehr schlecht. - Bitte entschuldigen Sie.

Hier, es tut mir leid.

Tut mir leid.

Ich habe einen Passagier vergessen. - Das passiert schon mal.

Ich wünschte, ich hätte heute auch meinen letzten Tag.

Wenn sie dich nehmen, betrinken wir uns.

Falls sie mich nehmen. - Wenn. - Falls.

Alles klar?

Wann warst du das letzte Mal bei den Zügen?

Ich weiß nicht.

Vor ein paar Jahren. Vermutlich mit dir.

Ich muss da irgendwann mal hin.

Was ist los?

Ich geh rein. Kommst du mit?

Ja, ich mach hier nur noch fertig. - Okay.

Miss?

Miss!

Könnten Sie mich rumfahren?

In der Stadt?

Hey?

Würden Sie mich da oben hin bringen?

Hey, Matic.

Okay, sag ihnen, ich bin gleich da. Tut mir leid.

Hör zu, ich erklär's dir später. Es tut mir leid.

Danke.

Viel Glück morgen.

Danke. Eigentlich ist es schon heute.

Wir werden Sie vermissen.

Danke für die Rundfahrt.

Gern geschehen.

Tschüss. - Tschüss.

Es funktioniert besser, wenn Sie sich draufsetzen.

Es ist...

Es ist kaputt.

Kann ich mal probieren?

Es ist nicht sicher. - Mir egal.

Sehen Sie?

Das Fahrrad ist völlig in Ordnung.

Müssen Sie irgendwohin? - Ja...

Ich muss ganz früh zu einem Vorstellungsgespräch.

Na, wenn das kein Grund ist!

Alles in Ordnung?

Aber Sie haben doch einen Job.

Was?

Ja, aber heute war mein letzter Tag. - Ihr letzter Tag?

Sind Sie sicher, dass alles okay ist? - Ja.

Haben Sie es geprobt? - Was?

Das Vorstellungsgespräch. Haben Sie das mit jemandem geprobt?

Nein.

Willkommen in unserem Unternehmen.

Wir freuen uns, eine so tapfere Bewerberin wie Sie zu haben.

Vielen Dank. Wir rufen Sie an.

Nicht!

Mein ganzes Leben lang habe ich diesen Drachen angesehen.

Als Kind habe ich mich vor ihm gefürchtet.

Fürchten Sie sich immer noch?

Nein.

Danke.

Wissen Sie, was richtig cool wäre?

Wenn man eine Münze in den Drachen stecken

und er dann fliegen würde.

Ja...

Das wäre toll.

Ich glaube, das ist Norwegisch...

Und dieses hier... So klein...

Iben.

Tina.

Tina. - Iben. Wie in...?

Ja. Wie in Iben. - Iben.

Du musst vor deinem Vorstellungsgespräch noch ein wenig schlafen.

Oh...

Ja...

Nein.

Nein?

Nein.

Nein? - Nein.

Nein? - Nein. - Nein.

Warum sagen wir immer "Nein"?

Weil... ich Schlafen hasse!

Ja. - Ja!

Ja! - Ja.

Ja! Ja! Ja! Ja!

Ja, ich hasse Schlafen!

Schrei meine Stadt nicht an, dänisches Mädchen!

Kuchen! Wie heißt "Kuchen"?

"Torta". - Torta!

Kaffee?

"Kava".

Kava. - Ja.

Danke? - "Hvala".

Vala.

Nein. - Nein?

Hvala. - Hivala.

Sehr gut. Super.

Das ist alles Teil deines Plans.

Was?

Diese Nummer mit dem Schweigen.

"Ich will nichts von den Leuten wissen."

Und dann fühlt man sich wohl mit dir und erzählt dir alles.

Ich hab noch nicht mal ein Telefon.

Aber mein Freund hat immer geredet. Immer.

Ich weiß eigentlich nicht, wie er mit geschlossenem Mund aussieht.

Ernsthaft, ich muss immer an seine dummen großen Zähne denken.

Und dann im Bett immer: "Geht's dir gut?"

"Ist das gut? Tut das weh?" Ja, meine Ohren tun weh!

Hast du schon mal so einen Freund gehabt? - Nein. - Nein?

Du fragst nicht viel, oder?

Die Menschen reden ungefragt, wenn sie das möchten.

Gab es zu viele Fragen in deinem Leben?

Manchmal ist es besser, einfach zu... sein.

Warum?

Weil hier alles so klein ist.

Jeder weiß über alles Bescheid, außer über sich selbst.

Weißt du, warum du nach Griechenland fährst?

Was, wenn nicht?

Die Antwort ist ausreichend. Für mich.

Willst du etwas über mein Leben wissen?

Es ist so wie das da.

Ich könnte es nicht besser beschreiben.

Bist du nervös?

Du hast überhaupt nicht geschlafen. - Das hätte ich eh nicht, also...

Warum willst du in einer Bank arbeiten?

Ich weiß nicht. Es ist nur... Arbeit, zum Geldverdienen.

Was machst du jetzt?

Ich weiß nicht. Ich muss zurück ins Hotel.

Ich mache meinen Weg länger, um mehr Zeit mit dir zu verbringen.

Sehr gut.

Viel Glück.

Du wirst das toll machen.

Ich rede nicht über mich, weil...

... ich nichts zu sagen habe.

Ich bin nicht geheimnisvoll, ich bin einfach...

... nichts.

Du bist nicht "nichts".

Viel Glück für deine Reise.

Kennst du...

... den Weg zurück zum Hotel?

Ja.

Okay. - Okay.

Entschuldigung, können Sie mir sagen, wo ich die Personalabteilung finde?

Ich komme wegen des Vorstellungsgesprächs.

Am Ende des Flurs.

Ein Goldfisch?

Soll ich die Frage wiederholen?

Nein, das ist... - Wenn ich ein Goldfisch wäre,

welche drei Wünsche sollte ich Ihnen dann erfüllen?

Ein gutes Arbeitsumfeld...

... Qualität...

Wenn Sie die Wahl hätten,

mit wem würden Sie dann gern zu Abend essen?

Meinen Sie berühmte lebende Personen? - Egal wer.

Mit meinem Großvater. Er starb vor meiner Geburt.

Ich spüre einen sentimentalen Unterton.

Wie bitte? - Ach, nichts...

Sentimental, ja?

Beruhigen Sie sich.

Es gibt keine falschen oder richtigen Antworten.

Dann kann ich also Hitler wählen, ja?

Sie würden mit Hitler zu Abend essen?

Nein.

Warum nicht?

Ich esse nicht mit solchen Menschen. - Mit welchen Menschen?

Mit Vegetariern.

Ich bin Vegetarierin.

Ich spüre einen sentimentalen Unterton.

Hören Sie...

Das mit Hitler war nur ein Witz.

Darüber macht man keine Witze, oder? - Ja, ich weiß...

Keine Sorge, wir machen alle Fehler.

Ihre Testergebnisse waren großartig, Sat'o.

Tut mir leid, da muss ich rangehen.

Hallo, Rajko. Ja, mach dir keine Sorgen um den Kredit.

Sie müssen keine Angst vor ihm haben.

Hab ich nicht. - Dazu besteht auch kein Anlass.

Er kann sehr nett sein, wenn man ihn näher kennenlernt.

Ein wirklich fähiger, talentierter Mann.

Und ein... Familienmensch.

Ich denke, Ihre Aussichten sind sehr gut.

Da macht ein Hitler keinen Unterschied.

Wie lange arbeiten Sie hier schon?

Ungefähr... zehn Jahre.

Und was tun Sie genau?

Ich helfe bei...

Moment mal,

ich bin es doch nicht, die hier befragt wird.

Wir machen weiter, wenn der Direktor zurück ist.

Sie lieben ihn. - Wie bitte?

Sie lieben ihn, stimmt's?

Das ist nicht... angebracht.

Sind Sie glücklich?

Natürlich bin ich glücklich. Ich bin immer glücklich.

Nein, ich meine, sind Sie glücklich? - Das hab ich Ihnen doch gesagt...

Es ist ganz schön dunkel hier drin, nicht wahr?

Es funktioniert nicht.

Hier funktioniert nie etwas.

Hören Sie...

Wenn ich hier bleibe, werde ich so wie Sie.

Soll ich bleiben?

Natürlich.

Es ist ein anregendes Arbeitsumfeld... - Nein, bitte.

Sagen Sie mir, ob ich hier glücklich werde.

Ich habe alles arrangiert, keine Sorge...

Du hast deinen Flug verpasst.

Ich weiß.

Ist schon okay.

Mir gefällt's hier.

Ist das mein Haar?

Hier, bitte.

Danke. - Gerne.

Prost! - Prost!

Was?

Wie lange weißt du's schon?

Was?

Du weißt schon, was.

Mein ganzes... Leben.

Hast du auch Männer? - Oh nein.

Nur Frauen.

Wenn es dich stört, kann ich... - Nein. Nein, nein, nein.

Es stört mich nicht.

Es gefällt mir.

Ich geh nur mal kurz zur Toilette.

Also... wie lange weißt du es schon?

Was?

Du weißt schon, was.

Ich meine... falls du es weißt.

Ich weiß es nicht.

Es ist mir egal, ob du eine Frau bist, wenn es sich so gut anfühlt.

Du bist so komisch.

Was? Was hast du gesagt?

Es ist ein Geheimnis.

Verrat's mir.

Ich kann dir alles sagen.

Ich könnte dir sagen, dass du interessant bist...

... wunderschön...

... und dass ich dich gerne nackt sehen würde.

All das.

Und du wirst kein Wort davon verstehen.

Hast du Spaß?

Ja, großen Spaß.

Ich kann das auch, weißt du? - Ist das so?

Erzähl mir was.

Ein Geheimnis?

Ja, ein Geheimnis.

Ein Geheimnis.

Ein Geheimnis?

Spricht hier irgendjemand Dänisch?

Hallo? Spricht hier irgendjemand Dänisch?

Setz dich.

Da ist... etwas in meinem Kopf.

Es ist unheilbar.

Zuhause bemitleideten mich alle, und das erinnerte mich ständig daran.

Ich nahm mein ganzes Geld, kaufte ein Flugticket und ging weg.

Das ist alles.

Ich sterbe. Wie komisch das klingt.

Das ist das erste Mal, dass ich es ausgesprochen habe.

Ich werde bald sterben. Das ist alles.

Aber ich kann es dir nicht sagen.

Ich verstehe.

Was?

Ich spreche Dänisch.

Ich war ein Jahr lang Austauschschülerin. Ich habe die Sprache gelernt.

Ich habe alles verstanden, was du gesagt hast. Alles.

Das ist nicht Dänisch. - Doch!

Ich kann auch Slowenisch sprechen. - Dann sag was.

Was ist mit deinem Geheimnis?

Mein Geheimnis?

Irgendwann werde ich auch ein Geheimnis haben.

Irgendwann.

Kuckuck!

Katze.

"Mačka".

Waggon.

"Vagon".

Nase?

"Nos".

Familie?

"Druina".

Freundschaft?

"Venskab". - Venskab...

"Prijateljstvo".

Wie sagt man: "Tina wird eines Tages nicht mehr da sein"?

Tine wird eines Tages nicht mehr da sein.

Tina wird eines Tages nicht mehr da sein. - Tine!

Tine? - Ja, das nennt man...

Ich habe keine Ahnung. Es ist wegen der Grammatik.

Tina, Tine, Tini, Tino, pri Tini, s Tino.

Das ist alles dein Name? - Ja.

Das ist cool.

Mach das mit meinem Namen.

Na ja, das geht nicht, weil...

Dein Name ist besonders.

Iben, Iben, pri Iben, z Iben. Dein Name bleibt immer Iben.

Ich bleibe also immer Iben? - Ja.

Ich wünschte, ich könnte mich auch verändern.

Kuss.

Was heißt "Kuss" auf Slowenisch?

Das sag ich dir nicht. - Ach bitte...

Warte.

"Poljub".

Matic!

Die Züge also? - Musst du auch hier sein?

Tut mir leid wegen gestern. - Mach dir darum keine Sorgen.

Ich freu mich für dich.

Wie lief das Vorstellungsgespräch? - Super, aber ist auch egal.

Was ist mit dir? Du hast doch gesagt...

Ich erinnere mich an dich. Du bist einer der Passagiere, oder?

Ja. Ja! - Hallo, ich bin Matic.

Hallo, ich heiße Iben. - Wie?

Iben. - Iben?

Matic.

Iben... - Matic! - Iben...

Du bist Dänin.

Dänin. Sie ist ein dänisches Mädchen. - Ja, ein dänisches Mädchen.

Weißt du, was interessant ist?

Das slowenische Wort für eine dänische Frau ist... Arschloch.

Danke, Matic, dass du uns darauf aufmerksam machst.

Weißt du, sie ist meine Freundin.

Komm schon, Matic. - Frauen sind Arschlöcher.

Aber das ist toll, oder?

Herumreisen, ganz entspannt und sorgenfrei...

Das würde ich auch gerne machen.

Matic, bist du... - Tina und ich wollten zusammen reisen.

Vor vielen Jahren. - Ach wirklich? - Ja.

Warum habt ihr's nicht getan? - Hier haben wir darüber gesprochen.

Genau hier.

Es gibt nichts Traurigeres als Gleise ohne Züge, nicht wahr?

Matic... - Nein, nein, nein! Ernsthaft.

Reisen ist gefährlich.

Wenn du verreist, verpasst du vielleicht etwas.

Vielleicht verpasst du das Leben.

Und am Ende...

... wenn du am Ende deiner Reise bist, an der letzten Station,

dann steigst du aus, siehst dich um,

und da wartet jemand auf dich, oder auch nicht.

Aber ich weiß, was ich vom Leben will, Iben.

Und niemand wird mir mehr sagen, was das ist.

Weil ich es weiß. Ich...

Ich weiß es.

Die Zeiten haben sich geändert!

Die Zeiten haben sich geändert. Das hat sie gesagt.

Iben? Magst du Schuhe, Iben?

Ja. - Natürlich. Wer tut das nicht?

Weißt du, wenn du...

Wenn du Schuhe hast, die du als Kind wirklich magst...

Und dann...

... wächst du aus ihnen heraus...

Weißt du?

Allen wird es leid tun, wenn sie heute nicht kommen.

Iben! - Matic!

Tina?

Tina?

Ich kann hier nicht bleiben.

Ja. Ich auch nicht.

Ich geh nach Hause.

Um zu packen.

Wir nehmen den ersten Zug und gehen weg, du und ich.

Okay?

Hier wohne ich.

Mami? Papi?

Pardon, er mag keine Unterbrechungen. - Ich bin Iben.

Was? - Das ist Iben. - Karin.

Peter. - Iben.

Ihr Name verändert sich auch nicht, er ist immer Karin.

Und das ist mein Bruder Domen.

Hallo, ich bin Iben. - Domen.

Bleibt ihr zum Essen?

Meine Mutter möchte, dass wir zum Essen bleiben.

Okay, wenn Sie nichts dagegen haben... - Nein, es ist kein Problem.

Magst du Fleisch?

Ja. - Ja?

Ich esse alles, machen Sie sich um mich keine Sorgen.

Tina isst auch gerne Fleisch.

Also...

Woher kommst du? - Aus Dänemark.

Kopenhagen? - Nein.

Das hat sie absichtlich gemacht.

Was?

Sich verlieben?

Bitte mach nicht solche Bemerkungen während des Essens.

Wie wirst du es ihnen sagen?

Ich muss hier weg. Das ist alles, was ich weiß.

Was ist, wenn es dir nicht gefällt? - Es wird mir gefallen.

Es braucht Zeit. - Was braucht Zeit?

Sich an etwas zu gewöhnen.

Alles Wichtige braucht Zeit.

Reisen und...

... Liebe.

Das Leben.

Ich hab mir genug Zeit gelassen.

Jetzt will ich leben.

Und was die Liebe angeht...

Liebe ist zerstörerisch, sie macht alles kaputt.

Zumindest sehe ich das so.

Wenn ich jemanden liebe...

... ich meine, wenn ich wirklich...

... und ernsthaft liebe...

... dann will ich alles zerreißen,

alles zerschlagen.

Ich will treten und Sachen zerbrechen und...

... alles herumwerfen.

Du zerstörst Dinge, wenn du verliebt bist?

Ich tue das, wenn ich richtig traurig bin.

Und was wirst du tun, wenn du aus Griechenland zurückkommst?

Darüber denke ich nicht nach.

Du denkst nicht über die Zukunft nach?

Nein.

Machst du dir keine Sorgen?

Nein.

Nein.

Was studierst du? - Mami, das ist kein Vorstellungsgespräch.

Er war kein Vegetarier.

Was?

Hitler.

Er war kein Vegetarier.

Es ist nicht nett, wenn ihr Slowenisch sprecht.

Das hatte nichts mit dir zu tun, Papi.

Du hast mich wirklich in Schwierigkeiten mit Sat'o gebracht.

Ich bin ein Niemand da. Ich habe mich für dich verbürgt.

Ich habe alles getan, damit du das Vorstellungsgespräch bekommst.

Du hast mich gedemütigt.

Und jetzt bin ich ein Idiot, weil ich dir geholfen habe.

Und jetzt ziehst du hier diese Show ab.

So können wir nicht mehr über das eigentliche Problem reden.

Keine Sorge, du siehst sie nie wieder.

Du auch nicht, ohne Job und eigene Wohnung.

Nicht diese Art von Frau.

Ich denke, es ist bei dir genauso wie bei uns.

Du hattest beides, aber Mami ist trotzdem vor ein paar Jahren weg.

Du hast keine Ahnung, was du da getan hast. Keine Ahnung.

Diese Chance sausen zu lassen in der heutigen Zeit!

Keine Sorge, ihr müsst euch nicht mehr um mich kümmern.

Ich mach mir schon lange keine Sorgen mehr.

Bitte hört sofort damit auf. Sie versteht vielleicht kein Slowenisch,

aber sie wird es verstehen, wenn ich anfange zu weinen.

Ich gehe weg mit ihr.

Wir werden reisen und...

... ich komme nicht zurück.

Was? - Ja.

Wann? - Heute.

Jetzt.

Habt ihr... euch das gut überlegt? - Mit dem ersten Zug...

Nur ich und sie.

Tina, was glaubst du, was du da tust?

Es ist unhöflich, Slowenisch vor unserem Gast zu sprechen.

Du gehst also einfach weg und lässt uns hier zurück?

Nein, so ist es nicht. Mach mir kein schlechtes Gewissen.

Worum geht es dann? - Ich muss einfach weg!

Wenn ich jetzt nicht gehe, gehe ich nie!

Okay, aber warum musst du denn weg?

Weil ich hier verrückt werde.

Was ist dein Problem?

Okay. Wir haben genug darüber geredet.

Ich... ich gehe weg!

Okay. Dann rechne nicht mehr mit meiner Unterstützung.

Ich brauche nichts. - Das werden wir ja sehen.

Tina... Tina, meinst du es ernst?

Ja, Mami, ich meine es ernst!

Es gibt keinen Weg zurück, das weißt du.

Mami...

Sie ist in einer Woche wieder da. Wenn ihr das Geld ausgeht.

Aber wag es dann nicht, mich anzurufen, ja?

Okay.

Ja, ich bin einverstanden.

Aber pass auf dich auf.

Wirklich? Danke, Mami!

Wenn du's jetzt nicht tust, tust du's nie.

Was ist, Domen?

Kann sie sich meine Aufführung ansehen?

Domen möchte, dass du dir seine Aufführung ansiehst.

Du wirst sehen, sie ist sehr...

... lang.

Okay. Wie sagt man: "Es wäre mir eine große Freude"?

Z veseljem. - Wie?

Z veseljem.

Z veseljem.

Du verstehst sie? Na klar.

Das ist so nett. So nett.

Okay...

Ich geh packen.

Danke. - Könntest du mir helfen...?

Ja, natürlich. - Danke.

Danke.

Als Tina klein war,

wohnten wir im Haus meiner Mutter.

Wir hatten nur ein Zimmer. Wir hatten nichts.

Wir konnten nirgendwohin, nicht in Urlaub fahren,

nicht zum Essen ausgehen, nichts.

Tina wuchs und wuchs und wurde...

... eine eigenständige Person.

Und dann... zogen wir hierhin.

Und es kam der Tag,

als sie nichts mehr brauchte.

Sie war die meiste Zeit weg.

Nun, sie ist die meiste Zeit weg.

Das ist verständlich.

Ich weiß.

Aber du weißt nicht, wie groß diese kleine Wohnung wird,

wenn ich hier alleine bin.

Vielleicht...

... ein schlechter Zeitpunkt? - Nein...

Ich wollte kein Kind mehr.

Ich wollte ein bisschen leben, nach all diesen Jahren.

Wegfahren...

Und dann kam Domen.

Und ich war...

... wirklich... wirklich...

... glücklich.

Versteh mich nicht falsch, er ist ein toller kleiner Junge,

und ich liebe ihn sehr.

Mein Mann hat mich nie wirklich gebraucht.

Nicht wirklich.

Niemand brauchte mich.

Was für ein Leben wirst du führen?

Papi, ich...

Wenn ich nicht dein Vater wäre, wäre ich stolz auf dich.

Aber...

... es ist schwer, wenn die Mutigen deine Kinder sind.

Ich weiß, ich...

Nur Tina hat mich damals gebraucht.

Und Domen braucht Sie jetzt.

Ich frage mich immer,

was gewesen wäre, wenn ich sie damals verlassen hätte?

Als es Domen... noch nicht gab und...

... als Tina schon alt genug war.

Wenn ich Peter einfach verlassen hätte...

... und etwas Neues gesucht hätte.

Du wirst niemals glücklich sein.

Ich bin es nicht. Deine Mutter auch nicht.

Aber zumindest wirst du an einem anderen Ort unglücklich sein.

Wenn du zurückkommst... - Das werde ich nicht.

Falls du zurückkommst...

... wirst du immer noch zu mir gehören.

Jetzt geht Tina weg.

Und eines Tages, wenn...

... Domen auch weggeht, dann ist es zu spät für mich.

Vielleicht geht Peter auch weg, ich weiß es nicht.

Iben?

Wenn du sie verlässt...

... tu es so, dass es sie nicht entmutigt, alleine weiterzumachen, okay?

Bist du ihre Freundin?

Danke.

Willst du das Stück sehen?

Ja, okay.

Wind.

Du bist der Wind.

Sturm.

Und ich der Sturm.

War's das? - Nein.

Sagst du uns, wenn es vorbei ist? - Ja.

Wind.

Sturm.

Ich hab noch kein Ende.

Er hat noch kein Ende.

Hi. - Ist alles okay?

Ja.

Es war eine schöne Aufführung.

Ich möchte Matic noch mal sehen, bevor wir fahren, okay? - Okay.

Danke.

Entschuldigen Sie...

Diese Tür ist sonst nie offen.

Hey!

Tina... - Ja?

Hey, stell mich deiner süßen Freundin vor!

Hey, komm zurück!

Matic!

Tina! Tina!

Was ist das hier?

Eine Party!

Und was ist das hier?

Ich geh weg. - Was?

Ich geh weg! - Wohin?

Mit Iben. Wir reisen. Ich wollte mich verabschieden.

Mit wem? - Mit Iben!

Iben?

Viel Spaß. Das war's. Typisch du!

Hau ab! Hau einfach ab!

Was ist los mit dir? Wo ist Iza?

Sie ist da, wo sie immer sein wollte.

Wo ist Iben?

Warte hier.

Matic, was ist los?

Meine Mutter hat angerufen, die Nachbarn sind wütend.

Wahnsinn!

Du hast gesagt, du bräuchtest ein wenig Zeit für dich beim Ausziehen.

Ich hab dir doch gesagt, er versaut's. - Halt den Mund!

Ich hab so viel Zeug, ich brauchte Hilfe.

Tu mir das nicht an.

Iza...

Tu mir das nicht an, bitte!

Mach bis morgen früh hier sauber.

Und lass mir bitte den Zwerg.

Wir waren uns doch einig darüber. Du hast ihn mir geschenkt, als...

Du weißt, wie wichtig er mir ist.

Yeah, Mann!

Raus hier! Raus!

Raus! Alle raus hier! Raus!

Raus!

Was guckst du so blöd? Raus!

Raus!

Geh mit Iben.

Geh!

Was wird mit dir geschehen?

Gehst du zurück zu deinem Vater?

Eher bring ich mich um. - Matic...

Ich kann dich nicht einfach hierlassen. - Was sollen wir denn tun?

Zusammen alleine sein?

Wir wären nur doppelt so unglücklich. Geh!

Geh träumen.

Geh!

Geh einfach! Geh!

Iben?

Suchst du deine süße Freundin?

Was? - Was?

"Entschuldigung, wo ist der Bahnhof?"

Sie fragte nach dem Weg zum Bahnhof.

Jetzt ist sie draußen und tritt gegen die Mülleimer. Wahnsinn!

Was?

DUAL Eine grammatikalische Größe, die sich auf genau zwei Einheiten bezieht

BABELFISCH TRANSLATIONS Elke Weber-Moore

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