All language subtitles for GARDEN 2003

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Original subtitles

Hol mir einen runter.

Hol mir einen runter - dann bezahl ich dich.

Für 250 komm ich mit.

Du bist frei.

Keiner sagt dir, wohin du gehen darfst,

was du tun oder lassen sollst.

Das ist das Gute an der Straße.

Ich geh anschaffen, weil ich Miete zahlen muss.

Ich bin 17, nicht 18, da hab ich gelogen.

So ist das.

Ich lass mich nicht ficken und blas auch nicht. Ich ficke.

Das reicht, genug.

So viele Gruppen ...

Komm mal mit all den Gruppen zurecht.

Alle suchen Streit.

Das sind Russen.

Die Russen ... setzen sich nicht zu uns.

Wir Araber und Juden sind immer zusammen.

,Jeder kann machen, was er will.

Und Freunde ...

Es gibt keine Freunde.

Es gibt keine richtigen Freunde.

Dein Freund ist dein Geldbeutel.

Sonst hast du keinen Freund.

Nino?

Wir haben uns ... alles andere als friedlich kennen gelernt.

Wir hatten Streit,

haben uns geprügelt, im Busbahnhof.

Er hat mich angemacht. Ich war so was von besoffen.

Er dachte, ich komm mit.

Dann hat er gemerkt, dass ich Araber bin

und sagte: "Tut mir leid ..."

Seit dem Tag sind wir Freunde.

Bei mir hat alles zu Hause angefangen, ich wurde geschlagen

und solche Sachen ...

Mein Vater hat mich gehasst.

Und wie er mich gehasst hat! Da bin ich abgehauen.

Keiner schläft in meinem Bett.

Ein Königreich für ein Bett.

Weißt du, wie es in der Westbank ist?

Die fressen Scheiße.

Ich hab meine Schwester gefragt, ob die Schule angefangen hat.

Sie sagte: "Ja", und ich fragte: "Was habt ihr heute gemacht?”,

Nr konnten nicht raus, unmöglich, überall Panzer,

Ausgehverbot, totales Chaos!"

Ich sagte: "Geh raus, lass dich vom Panzer zur Schule bringen."

Sie hat laut gelacht.

Hört zu, Leute, ich will euch was Wichtiges sagen!

Wer hier mit mir leben will, muss Ordnung halten, 0.K.?

An manchen Tagen weißt du nicht, Wo du schlafen wirst,

ob du was zu essen kriegst,

ob du überhaupt aufstehen sollst.

Plötzlich willst du ans Meer,

du könntest aber auch Wo einsteigen ...

oder was trinken gehen.

Du weißt nicht, was du tun sollst.

Du weißt nicht, wie du überlebst.

Wenn du dich mit den Großen einlässt, lebst du in Angst.

Nur ein kleiner Fehler, schon ist es vorbei.

Ein kleiner Fehler, und es ist vorbei.

Das war's dann, du lebst nicht mehr.

In Ordnung.

O.K. Bye.

Gideon.

Kundschaft.

Wer Geld braucht, geht mit jedem.

Das ist nun mal so.

Weil ...

Wie soll ich das erklären?

Warum bist du nicht nach Hause gekommen?

Warum bist du nicht nach Hause gekommen?

Husam konnte es nicht glauben. Und Nino auch nicht.

Sie kriegen eine Wohnung.

Du ein Zimmer und er ein Zimmer.

Ihr könnt abschließen. Keiner kann da rein.

Und du? - Ich als Wohnungsmieter darf nicht rein?

So. Meinen Teil habe ich getan.

Der Garten ist für euch tabu.

Hier kommt die Küche hin. Und hier das Schlafzimmer.

Hier die doppelte Matratze und noch eine.

Die doppelte ist für mich und meine Freundin.

Er sagte: "Prima Wohnung, du kannst gehen, Schalom."

Ich bin verrückt nach dir ...

Hast du einen Schlüssel?

Ich lass mir einen Nachschlüssel machen,

damit ich nach dem Rechten sehen kann.

Kann ich mir ein Foto nehmen, damit ich immer an dich denke?

Und wenn ich dich sehen will, komm ich her. - Nimml!

Warum hab ich dich getroffen? Was tust du hier, sag?

Was tust du hier?

Habt ihr was zu essen? - Ja.

Ruft an ... wegen der Schlüssel. Ich lass welche nachmachen.

Hat Nino angerufen? - Ja.

Ich mach das, steh auf.

Jetzt du! Lass sehen!

Das muss so aussehen.

Ich bin bei meiner Oma in Hebron aufgewachsen.

Die ersten 5 Jahre.

Sie hat mich geliebt, sie fragt noch heute nach mir.

Von 5 bis 9 war ich bei meinen Eltern.

Dort kam ich in die Schule.

Wenn ich von der Schule kam, war zu Hause nur Gewalt.

Alle Arten von Gewalt. Jede Art, die man sich vorstellen kann.

Schalom!

Schalom, ich bin Dudu. - Angenehm.

Was gefällt dir? - Mir gefällt alles.

Mir gefällt nicht alles. Ich steck ihn nicht rein.

Wir hatten gesagt, 250 im Haus, 150 im Auto.

Wes nun, Haus oder Auto?

Hier lang, oder ist das verboten? - Hier lang. Ja, ja.

Na?

Wie hast du dich entschieden? Was willst du?

Meinetwegen im Auto.

Also, langsam, langsam ... Langsam ...

Mit 9 hab ich dann gesagt "So kann es nicht weitergehen,

ich hau ab."

Ich landete auf der Straße, Ich kannte niemanden.

Dann hab ich einen Alten kennen gelernt, in Talpiot.

Der hatte einen Eselskarren.

Er sah mich, hielt an und sagte: "Junge, was machst du hier?"

Ich sagte: "Ich bin abgehauen."

Darauf er. "Komm, schlaf bei mir."

Ich dachte: Ein Dach überm Kopf.

Dann sagte er. "Keine Angst, trink was, dann vergisst du!"

Heute sitzt der Kerl ... im Knast.

Vor allem, weil er ...

...Kinder missbrauchte.

Komm morgen ... Ich frag dich dann, ob du 10 Schekel hast.

Ich bin mir sicher, dass du nichts hast, stimmt's?

Nur wenn du einen Kunden hast. Vielleicht finde ich einen ...

Bei einem guten Kunden wach ich ohne Drogen auf. - Ja.

Wie soll Geld übrig bleiben?

"20 Schekel" für Fahrten, Zigaretten ... - Es ist weg.

"4 Euro" heb ich auf.

Man muss schließlich essen und trinken, nicht?

Ein Kunde für 200 Schekel. Da rennt er.

50 Schekel? - O.K, dann tu ich so, als ob ich homo wäre.

Wenn ich Sex haben wollte, kamst du als erster in Frage.

Aber ich hab keinen Sex.

Soll ich die Leute bringen, mit denen du gefickt hast?

Ich bring dir jemanden, der dich vor meinen Augen fickt.

Vor deinen Augen? - Er hat dich in den Arsch gefickt.

Mensch, Sababa, weißt du was? Kleine Schwänze mag ich nicht,

ich steh auf so große. - Ich hab Größe 22.

Das reicht nicht.

Das reicht mir nicht.

Nach zweieinhalb Jahren sehnte ich mich nach meiner Familie.

Ich hab angerufen.

Als ich in Neblus ankam,

wartete der palästinensische Geheimdienst auf mich.

Sie gingen sofort auf mich los.

Die haben mich gefesselt.

"Du hast mit den Israelis kollaboriert."

"Nein." "Doch, du Lügner!"

Ich hatte die Wahl, beim Verhör

zu sterben, oder zuzugeben, dass ich Kollaborateur bin.

Alle schlugen auf mich ein: Bum, bum, bum ...

Mit Knüppeln, hier und da, überall.

Sieh nur, hier haben sie Salz und Zitrone reingetan.

Sieh dir's an, aufgeschnitten und Salz und Zitrone reingetan.

Die zweite Kugel ist hier reingegangen. - Vorsichtig ...

Und hier wieder raus.

Wir waren beide im Gefängnis, aber er ist alleine geflohen.

Das stimmt so nicht.

Aber verhört worden bin ich.

Sie haben mich wegen Totschlag verurteilt.

Als die israelischen Soldaten kamen, bin ich geflohen.

Palästinenser und Israelis fingen an, auf uns zu schießen.

Beide zusammen.

Ich schaffte es, die Panzer zu erreichen ...

Die haben mich mitgenommen, die israelischen Soldaten.

Sie brachten mich nach Khawara,

dort hat mich der Geheimdienst verhört.

Danach durfte ich nach Israel.

Du redest mit dem Geheimdienst? Das ist nicht ohne,

wenn du die belügst, stimmt's? - Glaubst du, die wissen nicht,

dass auf dich geschossen wurde?

Woher sollen die das wissen? - Mensch! Die verhört wurden,

haben doch erzählt, dass auf dich geschossen wurde.

Wer hat es wohl mir erzählt, wenn nicht der Geheimdienst?

Sie fragten mich, ob ich Wafi Abu Jamila kenne.

Ich sagte: "Klar, kenn ich den."

Sie sagten: "Der ist erschossen worden."

"Lag neben einer Müllkippe." War es nicht so?

"Abu el Ayun hat ihn ermordet." War es nicht so?

Woher soll ich das alles wissen? All diese Geschichten?

Du arbeitest für den Geheimdienst. - Nie im Leben!

Doch nicht für die.

Warum haben sie dir dann geholfen? - Weil sie das müssen.

Großer Gott!

Die helfen nur ihren Leuten.

Ich werde Oz vom Geheimdienst anrufen, wirst schon sehen.

Hallo, 0z?

Hier ist Samer Nasser. Erinnerst du dich?

Der Junge, der ...

Als die israelischen Soldaten nach Nablus gekommen sind,

haben sie mich aus dem Gefängnis mitgenommen.

Ich wurde dort verfolgt und hab mörderisch Prügel gekriegt.

Oz, wann kann ich nach Kedumin?

Das heißt, ich kann dorthin, ich muss nur unterschreiben?

Ich bekomme die Bescheinigung, ja?

Gut, danke schön.

Nur mit einer Bescheinigung kann ich nach Kedumim.

Wenn ich bis übermorgen nicht dort bin, kriege ich sie nicht.

Wie komme ich dorthin?

Oh Allah!

Wenn ich nach Hause zurückgehe?

Die stellen mich an die Wand und erschießen mich.

Mein großer Bruder ist mir nachgerannt und hat geschossen.

Dachtest du, dass er mir hilft?

Hier siehst du die Kugel, die ich von ihm abgekriegt habe.

Er meinte es gut, ich sollte mich vom Leben ausruhen.

Das ist die Wohnung eines Freundes.

Der mich aufgenommen hat, weil ich keine Wohnung habe.

Er sagte: "Du bist mir wie ein Sohn."

Das ist alles. Er ist nett.

Das ist alles.

Er kocht und ... putzt,

wäscht meine Sachen, er tut alles für mich.

"Was willst du? Du musst es nur sagen."

In Nablus und der Kasba

herrscht Ausgangssperre, wie in fast allen Palästinenserstädten,

mit Ausnahme der Viertel neben dem jüdischen Teil von Hebron.

Danke, Jakob. Weitere Meldungen nach dem Verkehrsfunk.

Er wirft dich raus. - Ich bleibe. Soll er kommen.

Der Hauseigentümer sagte:

"Bist du verrückt? Du hast Araber in der Wohnung?"

"Ich geh zur Polizei, ich zeig dich an."

Dieser Bezalel ... der kriegt von mir noch, was er verdient.

Wo hat Nino geschlafen? In einem Abrisshaus, zurück mit ihm!

Und Husam? In einem Abrisshaus, zurück mit ihm!

Alle, denen ich davon erzähle, sagen: "Du bist geisteskrank,

du musst eingewiesen werden."

Diese bekackte Wohnung!

Wenn die von der Regierung kommen ... oder von der Polizei,

was werden die von mir denken?

Da hause ich lieber in einer Ruine ...

Die halten mich für verrückt.

Warum tue ich das? Wer tut so was?

Den fick ich!

Lass oben auf! - In Ordnung.

Wenn noch einmal verriegelt ist ...

Scheißkerl

Zur Ruine geh ich nicht zurück.

Wenn es heute Nacht nicht klappt, fahr ich morgen sofort

nach Natanya, Haifa oder Nablus.

Die bringen mich um, diese Scheißkerle. Was für ein Leben!

Es ist besser zu sterben,

als zu leben wie ein Hund.

Stimmte?

Aber bevor ich nach Nablus fahre,

habe ich hier noch was zu erledigen.

Entweder geh ich nach Nablus...

...oder zurück ins Gefängnis.

Na ja, im Gefängnis gibt's ZU essen und zu trinken,

einen Platz zum Schlafen,

jeder hat sein eigenes Bett.

Die schließen mich weg wie einen Hund. Warum nicht?

Zumindest schlafe ich ...

in einem geschlossenen Raum und nicht auf der Straße.

Ich hab keinen Bock auf euch ...

Ich hab keinen Bock, ihr Scheißkerle.

Hallo? Was macht ihr hier? - Was?

Ich nehm nur meine Sachen.

Na, na, na ... - Ist ja gut. Nur eine Sekunde.

Wir wollten sowieso gehen.

Ich hab was gemietet, in der Nummer 40.

Wer hat euch hier reingelassen?

Ich hab dir ja gesagt, wenn ich nicht zurechtkomme,

gehe ich entweder nach Natanya, Haifa oder Nablus. Scheißegal.

Bei meiner Mutter, es ist mir egal.

Mir stinkt das Leben, alles was war.

Ich würde mich sogar selbst erschießen.

Und vorher der Mutter schreiben.

Das würde ich tun.

Mutter ist die Beste.

Mir ist alles egal. Ich geh heute Nacht ins Gefängnis.

Auf der Straße bist du vogelfrei. Ganz frei.

Du kannst leben.

Aber mach keine Dummheiten.

Wenn du Dummheiten machst, bleibt dir nichts.

Nur der Knast. Knast oder Tod.

Ich werde für den Geheimdienst arbeiten.

Wirklich, Abu Jamile, das werde ich tun.

4 Jahre habe ich dafür gesessen. Jetzt werde ich es tun.

Ich hörte, dass er einen Chinesen überfallen hat.

Er hat ihn verprügelt. Später wurde er dann

wegen Drogen festgenommen. Jetzt hat er zwei Anklagen.

Bescheuert! Wenn ich Drogen verkaufen würde,

dann doch nicht an Polizisten. Nur an Leute, die ich kenne.

Doch nicht an Fremdei

Er hat sie gesehen, bestimmt hat er die von der Kripo gesehen

und gesagt "Wie wär's mit einem Geschäft?" Ich kenne ihn doch.

Es hat ihn kaputt gemacht.

Wer dort nicht wie ein Kerl auftritt, den machen sie fertig.

Er ist minderjährig.

Er wird noch viele Dinge dort sehen.

Wenn er nicht vorsichtig ist, verstümmeln sie ihm das Gesicht.

Hallo, wie steht's?

Wir waren im Hof, sind jetzt im Speisesaal.

Wo ist Dudu? Hast du ihn gefunden? Mit ihm gesprochen?

Ich kann kaum reden. Die Wärter stehen neben mir, verstehst du?

Seit gestern faste ich. Wir haben das Abu Kabir gestrichen.

Wenn ich raus komme, werde ich vielleicht als Maler arbeiten.

Wie ich darauf warte, hier raus ZU kommen, ich will zurück

und die Luft von Tel Aviv atmen.

Mir fehlt die Freiheit.

Meine Freiheit fehlt mir.

Jetzt ruft uns der Wärter, um uns einzuschließen.

Als ob das was bringen würde. Schade um seine Zeit.

Und ständig gibt es Prügel.

Wie viel hat er dir gezahlt? - 150 Schekel.

Dann musst du was organisieren.

Ich habe ihnen 50 Schekel gegeben. - Wem?

Dem ... wie heißt er noch mal? - Wem?

Jules oder Ali? - Ich glaube Jules.

Mal sehen, ob die zurück kommen. - Die kommen nicht sofort.

Die wollten Kugeln kaufen.

Du schuldest mir ein Packehen Zigaretten.

Ich hab dem Kunden gesagt, dass du heute nicht arbeitest.

Er sagte mir, dass er dich will. - Ich war vor 3 Jahren bei ihm.

Du kennst den? - Ja, ich konnte mich an seine Wohnung erinnern.

Und an seinen Schwanz.

Was haben die mich verprügelt!

12 Polizisten sind auf mich los. Nur 12.

Nur.

Sie wollten ins Haus. Ich fragte nach dem Durchsuchungsbefehl.

Sie hatten keinen und ich sagte: "Dann geht." Und es ging los.

Und hier ...

Und hier ... und da.

Kurzum: Am ganzen Kopf. Mit der Taschenlampe ...

In den Rücken, auf die Beine ... - Komm, setz dich!

Tut's hier weh? - Ja, das war mit der Pistole.

Jetzt das Kinn zur Brust.

Sehr gut.

Hier ...

Und hier ...

Nimmst du Drogen?

Nur Alkohol. - Nur Alkohol. 0.K.

Du bist 197

Ich wollte ihr nicht sagen, dass ich welche nehme.

Ich wollte ihr nicht den Arm zeigen,

damit sie nicht denkt, dass ich persischen Koks nehme.

Ich mag dich auch, das kannst du nicht andern.

Ich hab sie verloren.

Ich würde das gerne ändern.

Ich könnte Mutter sein,

dir Eis kaufen, Geschichten erzählen,

das Lied vom Teddybären vorsingen.

Aber du bist jetzt erwachsen.

Und wenn dein Herz gebrochen ist ...

Wenn ich könnte, würde ich dir meins geben.

Ich kann es nicht.

Männer und gebrochene Herzen ...

Vertrau mir.

Vor einer Stunde kam die Bewährungshelferin.

Und fing an, mir zu erzählen, dass ...

Kann sein, dass sie mich in ein Heim im Norden schicken,

sie nennen es "Heim der Liebe".

Drei Monate zur Beobachtung.

Anscheinend kann ich dort was lernen oder in die Schule gehen.

Und die wollen mich dort erziehen.

Hoffentlich habe ich Glück, und die behalten mich

für ein Jahr oder länger.

Je länger, desto besser.

Hallo, Mutter, wie geht's?

Ich habe 3 Tage Urlaub.

Ja, ich habe Urlaub. 3 Tage frei vom Heim.

Ja, ich sitze im Zug.

Dudu!

Euch werden wir noch ficken!

Ich war noch bei jemandem aus Nablus. Ich war völlig blau

und fing Streit mit einer Polizistin an.

Sie sagte: "Dir zeig ich's!" und stieß mich in die Barrikaden.

Woher hast du das Extasy? - Zehn für 200 Schekel.

Ich geb dir ja welche ab. Im Moment steht's schlecht aus.

Lass mich in Ruhe! - Spinnst du, Dudu?

Du verkaufst Extasy für irgend jemanden, den du nicht kennst.

Beim ersten Mal gibt er dir welche und beim zweiten Mal ...

Ich kenne ihn. - Sei still Sag nicht, ich kenne ihn.

Halt die Klappei Misch dich nicht ein!

Es ist mein Leben, nicht deins.

Das geht nur mich was an.

Du spielst mit dem Feuer, Dudu, ich sag dir das ...

Verhalte dich ruhig, zieh einen Schlussstrich,

geh kein Risiko ein.

Diese Polizistin wollte auch bei mir was kaufen.

Aber ich erkenne die von der Kripo. Und du bist reingefallen.

Jetzt will ich was trinken und mich erholen ...

Hast du Geld dabei? Nicht einen Schekel?

Ich hab Schulden.

Nicht mal Geld für Klamotten.

Geh ins Heim.

Ja, kann ich helfen? Die Kripo.

456 over.

Was ist passiert? Noch ein Anschlag?

Die Ambulanz ...

Lass, lass, grüß ihn nicht!

Ein Stammkunde.

Er bringt es bestimmt!

DAS VOLK WILL SCHARON

Dudu, siehst du das? Neue Schwuchteln im Park.

Wer von euch ist Issam?

Möchtest du was trinken? - Ja, was trinken und was essen.

Hier, du durchgeknallte Hure!

Du Hurensohn

Du Verrückter!

Wer ist Issam? - Der sitzt jedenfalls nicht im Gefängnis.

Debora!

Meine Liebe, wie geht es dir?

Hattest du Sehnsucht nach uns? - Wer hat hier Sehnsucht?

Hast du Wodka? - Wollen wir was trinken gehen?

Ich will mich richtig besaufen. - Nein, nicht bis zum Abwinken.

Hör mal, wir gehen trinken, und ich bleibe heute Nacht bei dir.

Christina, du Hure, du Nutte! - Schalom, mein Fotograf ...

Wie schön sie heute ist ...

Was gibt's Neues? Schalom, Mimi! - Steht dir gut.

Sieht das gut aus? Sitzen die Hormone richtig?

Alles an der richtigen Stelle?

Heute geh ich feiern. - Komm, wir gehn ins Haus.

Komm, Dudu! - Komm, gehen wir!!

Wo ist deine Wohnung? Weit? - Wohin gehst du?

Ich gehe zu Uzi. -Zu Uzi?

Hör mal zu, Dudu, hör zu! Ich fick dich in Form.

Genug, hör auf! - Sieh mich an!

Verflucht noch mal! - Komm, komm! - Sag mir nicht, komm!

Hau ab, verschwinde!

Verflucht, komm einen Moment mit!

Was ist? Verfluchter Kerl! - Was soll schon sein?

Ich will nicht mehr.

Jetzt beruhige dich! - Was gibt es dort?

Irgendwas. Ich will jetzt nicht darüber reden.

Lass mich auch mitkommen, lass mich mitkommen. - Nein, nein ...

Wir gehen nicht zusammen. Ich gehe! - Lass mich mitkommen!!

Nein, du gehst mit ihnen.

Ich komme nachher zu euch, und wir f eiem die ganze Nacht.

Mein Gott, nun komm schon, ich will erster sein, David.

Wie viel Wodka hast du?

Hast du Geld für Grapefruitsaft?

Und das Gerät. - Sieh's dir an!

Einheit 456, kommen.

Brauchst du eine Lampe? - Nein, nein, lass!

Gut, aber mach sie nicht kaputt.

Vorsicht, Polizei, Polizei ...

Jetzt werden wir festgenommen. - Nein.

Du bist ja krank, Nino.

Habt ihr einen Ausweis? - Nein. - Dann enden wir alle im Knast.

Auf den Kopf l

Gib's ihm!

Falt ihn zusammen!

Hoffentlich enden wir nicht so.

Wir sind jetzt auf der Treppe im Haus der Terroristin Debora.

Wo seid ihr?

Sag mir, was ich machen soll?

Lass mir auch was übrig. - Hier ... - Gut!

Zum Wohl! - Das ist sauber. - Es lebe der Schwanz!

Er ist Arafat.

Ein Hauptthema unserer Friedensgespräche

mit unseren Brüdern ... ist die palästinensische Nationalität.

Israel soll wieder so sein wie unter Rabin, der uns

in Diskotheken mitgenommen hat. Dort gab es Extasy

und Wodka. Haschisch haben wir nicht geraucht,

weil er nicht aus dem Libanon kam.

Und die Blume des Libanon werden wir weiter verehren,

euch allen Schalom, und Gott sei gelobt!

Jetzt Scharon!

Wir im Staate Israel

wollen keine Palästinenser !

Wir wollen keine Araber.

Es geht um unsere Sicherheit!

Hast du Klopapier? - Ja.

Wann ist Dudu gekommen?

Vor 2 Stunden. - Was? - Vor 2 Stunden.

Vor 2 Stunden?

Du bist ja bescheuert!

Du hast so fest geschlafen.

Was ist das? Gibt es in diesem Bett 'ne Heizung?

Hau ab, lass mich in Ruhe!

He, Daniel?

Wer ist das? - Daniel, Nino? - Ja.

Menschenskind!

Wohin gehst du? - Ich bringe Nino ins Heim.

Wirklich? Und wann kommst du wieder?

Ich komme, wann ich will. - Was? Nino, komm her!!

Wenn er heute Nacht nicht zurück kommt, sterbe ich.

Ich trink mich tot ...

Das wird ihm sicher gar nicht gefallen.

Ich hole meine Jacke.

Nimm Bananen mit auf den Weg.

Schließ hinter mir ab.

Wir warten jetzt eine geschlagene Stunde.

Schwarz-weiß oder in Farbe? - Schwarz-weiß ist schön.

Nein. - Schwarz-weiß ist gut.

Nein, in Farbe. - Schwarz-weiß.

Mach die Augen auf und lächle! Eins, zwei, drei.

Drei, zwei, eins.

Schön, nicht?

Gibt's was Neues? - Was machst du hier draußen?

Wer ist das? Ein Wärter?

Diesen Wärter ... habe ich in Abu Kabir fertig gemacht.

In seiner Schicht habe ich das größte Chaos veranstaltet.

Die Bilder sind prima geworden.

Hast du den roten Knopf gesehen?

Den solltest du ausprobieren.

Bist du verrückt? Das ist der Alarmknopf.

Wir erreichen den Bahnhof. Bitte achten Sie auf Ihr Gepäck.

Was für eine Kaltei

Hast du die Ohrringe abgenommen? - Klar doch.

Schwörst du's bei deiner Mutter?

Zeig her!!

Lass mich in Ruhe! - So geh ich da nicht rein,

auf keinen Fall

Tu mir das nicht an, ich muss mich ja schämen, Dudu!

Du musst dich für mich schämen? Ich hab doch die Mütze auf.

Wes ist schon dabei, wenn du sie ausziehst? - Es reicht.

Es reicht! Schluss!

Komm schon, es ist noch weit bis zum Heim.

Dudu, ich will nicht, dass die Kinder über mich tuscheln.

Wenn sie es tun, ignorier sie!

Und jetzt geh da rein! Sag ja oder nein!

Ich soll mich dort den Kindern stellen? - Ja, das sollst du.

Ich gehe alleine rein. Du blamierst mich sonst noch.

Ich fick deine Schwester.

Hurensohn!

Es heißt, dass er homo ist und in den Hintern fickt.

Deshalb haut er da bestimmt ab.

Es macht ihn unsicher ... Er kann nicht anders.

Es zu verbergen ist schwer.

Sich vor den Arabern bloßstellen, was für ein Stress.

Ich bin froh, dass er zurück ist.

Obwohl er vielleicht in den Knast zurück muss.

Ein typisches Straßenkind.

Den kann man nicht festbinden.

Er will seine Freiheit, will immer frei sein.

In jeder Beziehung.

Er kann sich nicht ändern.

Und ein normaler Mensch sein,

der nicht flieht.

Hier, ich schenk dir sein Auge.

Ein Geschenk, nimm's!

O.K. Es ist soweit.

Die Wahlen 2003.

Zweiter Kanal.

Entgegen aller Prognosen gewinnt wieder Scharon.

Die Likud-Partei erhält 32 Mandate ... - Scheiße!

Hurensohn!

Lass mich in Ruhe! Sie verfolgt mich,

ich habe ihr nichts getan.

Warum schlägst du sie? Verdammter Scheißkerl!

Christina, Christina ...

In letzter Zeit arbeite ich weniger,

nicht mehr jeden Tag.

Ich gehe ungern mit ins Auto,

aber ich mach's dann doch.

Weil ich es tun muss, wenn ich leben will.

Was für ein Chaos hier in Tel Aviv ...

Die wollen ständig was anderes, ich komme nicht nach Jerusalem.

Jerusalem ist der Horror.

Denen bin ich abgehauen.

Lass uns raufgehen, nicht, dass noch 'ne Streife kommt.

Gut, dass du das gemacht hast. Bist ein guter Junge.

Warum hast du das getan? - Lass mich in Ruhe!

O.K., ich lass dich in Ruhe.

Warum bist du abgehauen? Eh?

Weil du dich unfrei gefühlt hast, bist du abgehauen?

Willst du zurück in den Knast? - Gott behüte, Dudu!

Wie kannst du nur so dumm sein?

Letztes Mal war ich geschockt, dieses Mal koche ich vor Wut.

Willst du wieder ins Gefängnis?

Nein, ich verbringe den Feiertag draußen, dann gehe ich zurück.

Du willst draußen feiern? - Ja, das werde ich tun,

lass mich ... - Und wenn sie dich fassen?

Die kriegen mich nicht. - Mach, was du willst!

Es geht mich nichts an. - Hör auf, Dudu,

sonst komme ich nie mehr wieder. - Mach, was du willst!

Ich trenn mich von dir. Hau ab! - Geh mit Gott!

Heute Nachmittag sage ich dir, ob ich zurück gehe oder nicht.

Mach, was du willst.

Keine Ahnung, wie's weitergeht.

Ich möchte ihn einsperren.

Wirklich, am liebsten würde ich ihn einsperren.

Damit er seine Ordnung hat.

Ich verlass mich auf dich ... verdammter Kerl.

Verlass dich auf niemanden.

Halt die Klappe, Nino, ich bin es einfach leid.

Verdammt, du wirst sie nicht bumsen, du Scheißkerl.

Es ist nichts zu hören. - Ich gehe nicht,

Dudu, hör auf damit ...

Lass mich in Ruhe!

Hör mal, ich rede mit dir.

Lass dir von einem Älteren was erklären. Du bist mir wichtig,

deshalb mische ich mich ein.

Ich höre auf niemanden.

Friss erst mal Scheiße und komm dann wieder.

Ich jedenfalls werde nicht wiederkommen, mir reicht's.

Warte, warte!

Dudu, zwing mich nicht, deinen Schöpfer zu verfluchen.

Ich will dir ein paar Dinge sagen, ich will nur dein Bestes.

Ich will nicht dahin zurück.

Jetzt beruhige dich, lass mich!

Geh, geh ... Er soll abhauen!

Er will allein klarkommen. Soll er sehen, wie er zurechtkommt.

Mach doch, was du willst!

Dann sind wir eben keine engen Freunde mehr,

hat er eben niemanden. Ich hab mich so

um ihn gekümmert ...

Er soll zurückkommen. Und er geht nicht zurück.

Wenn er nicht zurückgeht, wartet nur der Knast auf ihn.

Komm zu Mutter, komm!

Das ist echt Silikon.

Er soll machen, was er für richtig halt.

Wenn er das nächste Mal Urlaub will, kriegt er keinen.

Dann wird er verstehen, was Dudu sagt.

Er wird sagen: "Hatte ich doch auf Dudu gehört."

"Warum habe ich nicht auf Dudu gehört, warum nur, warum?"

Begreif es doch, Süßer, kapier endlich mal was!

Grüß dich, Christina!

Dort ist Loren ...

Wie gerne würde ich diesen Transvestiten bumsen.

Hurensohn, er lässt mich nicht.

Einmal hat er mich rangelassen, er ist keine richtige Hure.

Ist das Nino? Nein.

Nein, nein.

Sieht wie ein Terrorist aus.

Nichts, der Garten ist leer.

Wie kalt ... es ist.

"Informations- und Beratungs- zentrum für Jugendliche."

Weißt du noch, wann du dich entschlossen hast, abzuhauen?

Ja.

Was ging da in deinem Kopf vor? Kannst du dich daran erinnern?

Kannst du dich noch an deine Gedanken von damals erinnern?

Eine schwere Frage?

Wie soll ich dir das erklären?

Ich fühle mich wie umzingelt. Ich stehe hier in der Mitte,

und wohin ich mich auch drehe und wende, ist kein Durchkommen.

Überall ist zu. Egal wohin ... überall ist zu.

Auch der Weg zur Familie zurück ist zu ... sehr zu.

Das erinnert an ein Gefängnis.

So als wärst du ständig ...

Ich wäre bereit, für immer im Gefängnis zu bleiben ...

wenn mich meine Familie besuchen würde ... dazu wäre ich bereit.

Wirklich?

Wie lange hast du sie nicht gesehen?

Vier, fünf Jahre?

In etwa.

Es war sicher sehr schwer für dich.

Du warst hier in Tel Aviv, hattest zwar Freunde

und Drogen, aber das war's.

Du hast dich noch immer gefangen gefühlt.

Ich erinnere mich an ein paar Treffen,

und dass es dir nicht gut ging, ohne Familie.

Das hat mich verrückt gemacht,

die ganze Zeit so ohne Liebe.

Wenn ich einen Pass bekomme ...

fliege ich fort von hier.

Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist.

Jeden Tag denke ich was anderes. - Hast du viele Träume?

Nicht besonders viele ...

Die Leute reden viel auf der Straße.

Als du auf der Straße in deiner Clique warst, wie war das?

Gibt es da so etwas wie Ehre?

So etwas wie Ehre schon. Ich bin zurück ins Heim und alle ...

...wussten es. - Und verzogen das Gesicht.

Ich hab nicht darauf reagiert.

Die haben über mich geredet.

Das ist mir doch egal.

Dass sie wissen,

dass du dich hier im Strompark herumtreibst? - Ja.

Verstehe.

Also hat deine Ehre gelitten?

Nein, aber so ähnlich ...

Hör mal ... du siehst doch, wo ich mich herumtreibe.

Woran denkst du jetzt?

Woran ich jetzt denke? - Woran denkst du jetzt, ja.

Geh zurück, wenn du dich all dem stellen willst. Das ist schwer.

Dich erwartet dort eine andere Freiheit als die hier.

Die Freiheit zu leben.

Nino.

,Ja, das ist vorbei. - Soll ich dir viel Erfolg wünschen?

Ich habe mich nackt für den Playboy fotografieren lassen.

Wo? - In einer Villa in Herzlia.

Wie viel haben sie gezahlt? - 3.500 Schekel für zwei Akte.

Zwei Akte? - Zweimal bis zum Schluss.

Mach mich mit denen bekannt. - Die nehmen keine Terroristen.

Nutte!

Ich mag dich, du weißt das. - Dann nimm mich.

Komm schon, komm zu Mutier !

Lass mich mit der in Ruhe!

Willst du mich nicht mehr? - Wen?

Wir spielen bei einem Film mit.

Was für ein Film? - Action!

Komm schon, du Luder !

Du bist ein großes Luder ... - Du wagst es, mich zu betrügen?

Luder!

Ich bin nämlich eine Frau.

Hallo, Dubi!

Hure! - Was geht hier ab? - Was ist?

Ich arbeite nicht, Süßer. Geh!

Ist es gut in der Clique? - Ja, es macht Spaß.

Hast du ein wenig Angst vor dem Prozess heute?

Na klar habe ich Angst.

Mach dir keine Sorgen! Das machen wir schon.

Er hat zwei Anzeigen:

Den Überfall im Bezirksgericht und Drogenbesitz.

Immerhin ist das nicht so schlimm wie Drogenhandel.

Er kommt ins Heim und muss eine Therapie machen,

und für die andere Sache kriegt er Haft auf Bewährung.

Mein großer Bruder hat heute auch seinen Prozess.

Sie fordern zweimal lebenslänglich plus 15 Jahre.

Und warum?

Weil Ahabel bekloppt ist.

Die haben Handgranaten gefunden und benutzte Waffen.

Die Staatsanwaltschaft?

Und deine Empfehlung?

Komm mal, kann ich einen Moment unter vier Augen mit dir reden?

Wenn ich welches gehabt hätte, hätte ich ihm Extasy gegeben.

Du hättest gesagt "Guter Junge ..."

Und mich sofort freigelassen.

In Ordnung.

Wir haben versucht,

eine Lösung hinzukriegen.

Wir schieben es eine Weile auf.

Wann wird über den Aufschub verhandelt? - Jetzt gerade ...

Der Prozess wird verschoben?

Ich werde einen kurzen Aufschub beantragen, nur ein paar Tage.

Aber das entscheide nicht ich.

Nicht einige Tage, das dauert Wochen.

Hast du jetzt vor, heute wieder ins Heim zu gehen

und dann wieder in Urlaub? Das geht so nicht.

Noch ein Ausbruch von dir und sie bringen dich nicht mehr

ins Heim zurück.

Und wenn wir das Gericht noch so sehr darum bitten.

Denk daranl!

Das musst du begreifen.

Willst du im Heim bleiben? - Ja.

Warum dann der Aufschub? Für wie lange?

Nach den zwei Ausbrüchen musst du es dem Gericht beweisen, ja?

Dass man dir trauen kann. Und das heißt Heim.

Nur so kann es was werden. Das musst du akzeptieren.

Begreifst du das?

Oder nicht? Mir scheint, nicht.

Ich hab versucht, Nino anzurufen,

um sieben. Ich weiß auch nicht, warum.

Ich weiß doch, dass er im Speisesaal ist.

Er ist rangegangen. Und sein Zustand ist ein wenig kritisch.

Er hat zu mir gesagt "Wenn ich höre, dass du es nimmst,

hau ich ab."

Klar will ich nicht, dass er meinetwegen in den Knast kommt.

Nach all dem, was er schon angestellt hat,

hielt ich es für besser, sauber zu bleiben.

Was gibt's Neues? - Nichts.

Ja? - Na, du Dickschwanz! - Ja?

Was? - Du hast schöne Schuhe. - Danke.

Nichts.

Komm näher, lass mich dein Paket spüren.

Ich arbeite heute nicht.

Keine Arbeit, nur zum Spaß. Sitzen und reden.

Ich bring's nicht mal, in ein Auto zu steigen.

Ich such jemand Netten. - Wirst du nicht finden,

es gibt keine Netten. - Jemand, der zieht, du weißt schon.

Wirst du nicht finden.

Warum bist du so pessimistisch ... denkst, alles wird schlecht?

Weil ich selbst schlecht bin. - Nein, du bist ein guter Junge.

Die Umstände sind schuld daran. - Du hast Recht, die Umstände.

Nino? Du wirst keinen Urlaub machen, ärgert dich das?

Noch eine Woche.

Nicht, weil er Palästinenser ist, sondern weil er sich ...

hier illegal aufhält. Das gibt ihm einen anderen Status.

Nicht weil er Palästinenser oder Rumäne ist. Ich denke nicht so.

Weil er sich illegal in Israel aufhält,

hat er nicht die Rechte eines Bürgers.

Ich könnte ihn jetzt reinlegen.

Ich war bewusstlos, bin ohnmächtig geworden.

Da war ein Junge,

es ging um meinen Ausweis. Ich habe keinen Ausweis.

Dann fing er an, den Polizisten zu beschimpfen.

Sie bekamen Streit, und dann fing die Prügelei an.

Ich wollte die beiden trennen und bekam den Schlag aufs Auge.

Es waren zwei Schläge, zwei Schläge, schade drum.

Sie verschwanden, ohne die Ambulanz zu rufen, einfach so.

Jetzt kann ich wieder sehen. Ich seh dich verschwommen.

Dein Auge sieht schlimm aus.

Du bist hier!

Kann ich reinkommen? - Nein, verboten ...

Verboten. - Komm du mit.

"Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit"

Alles wird gut.

Alles wird gut. Das ist ein Rechtsstaat.

Was für ein Recht?

Von welchem Recht sprichst du?

Was ist das für ein Recht?

Das Kinder auf die Straße schickt?

Recht und Gesetz sagen dir: "Schlag zu!"

Wenn man ein Kind ins Gefängnis steckt, wird es kriminell.

Weil es ganz jung von allen verlassen wird.

Ein Jahr in der Clique.

Alles in Ordnung, Mutter. Ich bin verurteilt worden.

Ich habe ein Jahr auf Bewährung bekommen.

Wenn ich zum Beispiel jemanden ohrfeige,

komme ich dafür 2 Jahre in den Knast.

Ich werde mich jetzt draußen herumtreiben,

ich habe 4 Tage Urlaub.

Wes für ein Auftritt, mit der Brille!

Mit ihm gehe ich durch dick und dünn und lande wieder im Dreck!

Bezalel, was gibt's Neues, Bezalel? - Wo bist du jetzt?

Ich? - Ja, wo bist du jetzt? - Bei meinen Eltern.

Du bist zurück nach Hause? Schön.

Und was machst du in Tel Aviv?

Was machst du heute in Tel Aviv?

Ich bin die Nacht hier. - Morgen fährst du heim? - Ja.

Nach Jerusalem? - Nein, nein, nach Iod.

Du wohnst jetzt in Iod?

Iod ist gut, das ist nah. - Wenn du Stoff brauchst,

Kristall, bring ich ihn dir, keine Sorge, zum halben Preis.

Ich geb dir meine Telefonnummer. - Wir machen es wie damals.

Wenn du willst, ruf mich an. - Ich bin hier in Tel Aviv.

Mach dich nicht über mich lustig.

Wir wollen beide ehrlich sein,

ja? - Ich hab jetzt eine andere Wohnung.

Und wenn du ein Haus hättest ... - Ich wollte ihm nur helfen.

Er hat bei mir gewohnt.

Ich leugne ja nicht ... dass ich Sex will.

Das leugne ich nicht.

Ich hab mich um sie gekümmert wie um ... meine Eltern.

Wenn du uns willst, 1000 Dollar die Nacht, Fotos ...

War's so oder nicht? Ja oder nein?

Wenn ihr, du und Dudu, euer Wort halten würdet, ging's euch gut.

Glaub mir.

Wer ist dein Partner? Für die Fotos. - Ich hab keinen.

Ist doch klar, dass ich Jungs mit nach Hause nehme. Weshalb?

Wegen ihres schönen Gesichts?

Ich hab's dreimal genommen.

Dreimal, das war's.

Schwör's bei deiner Schwester. - Ich schwöre es.

Warum? - Weil's mir stinkt.

Wer hat es dir gegeben? ,Jemand, mit dem du schläfst?

Dudu?

Was soll ich machen? Sag's mir! - Bei Allah! Zum Teufel mit dir!

Zwing mich nicht, ganz Tel Aviv zusammenzuschreien!

Dudu, sieh mich an, ich fick deinen Gott, pass auf!

Von mir aus, mach alles, fick, rauch Haschisch,

aber Heroin, nein!

Wenn du mich für immer verlieren willst,

dann rühr noch einmal Heroin an ...

Du würdest deshalb auf mich verzichten? - Ja,

ich sag's dir ins Gesicht.

Wenn ich dich hassen würde,

würde ich dir den Stoff besorgen.

Du weißt, was es bedeutet, dem Zeug verfallen zu sein.

Lass es sein, Dudu.

Wie konntest du nur? Wir haben nicht mal Geld fürs Essen.

Du wirst nicht noch mal damit anfangen. Verdammt, Dudu!

Nur du weißt davon. - Ich halte immer fest zu dir.

In Ordnung, es ist Schluss, in Ordnung.

Versprich's mir! - Ich schwör's.

Bei unserer Freundschaft ...

Dass ich nichts nehme ... Solange ich lebe ...

Bei meinem Glauben ...

Ich liebe dich, deshalb dräng ich dich so, Dudu.

Wenn ich aufhören will, ist das kein Problem.

Weil ich nicht lange dabei bin.

Aber wer das schon Jahre macht, kommt nicht mehr davon los.

Nicht einmal ein Kunde will für mich anhalten.

Als würde ihn dieser Garten verschlingen.

Ich kann hier nicht weg.

Alles Scheiße! Bei meiner Schwester.

Was willst du? Sogar Scheiße geht es besser.

Die kann verschwinden und darf existieren.

Ja, sie findet ihren Platz.

Nicht wirklich. Wann leben wir unser Leben?

Wenn Gott stirbt.

Deutsche Bearbeitung Ruth Mai

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