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Zulu
(Musik)
Madam, meine Herren!
Wir haben uns hier versammelt,
um das Testament des Verstorbenen
Bernardo Ognissanti di Parerga zu eröffnen.
"Ich, Bernardo Ognissanti, di Parerga,
aus Neapel, Liberia, London und der ganzen Welt,
im Vollbesitz meines Verstandes,
schließlich habe ich mehr Geld verdient als ihr,
vermache all meine weltlichen Güter
meiner einzigen Tochter Epifania.
Die Bedingungen für ihre Heirat kennt sie.
Sie hat geschworen, sich daran zu halten.
Tut sie es nicht, möge sie bestraft werden.
Nun, da mein Vermögen
in den Besitz eines anderen gelangt ist, darf man mich
als tot ansehen."
(Mann) Der Millionär ist tot.
Lang lebe die Millionärin!
(alle) Lang lebe die Millionärin!
(Musik)
(Musik)
Gib her! - Das sind meine Briefe!
Halt die Klappe! - Ich bin dein Ehemann.
Was? - Nein, Epifania, bitte nicht!
(Scheppern und Poltern, Mann schreit)
Das ist er.
Immer wirst du gewaltig? - So? Warum? (Scheppern)
Das ist sie.
Du willst ja nicht anders. - Nein, bitte nicht, Epifania!
Das sind beide.
(Schreie, Scheppern, Poltern)
Scher dich hier raus!
(sie tobt)
Und das wars.
(Schluchzen)
(Klopfen)
Raus hier!
(Musik)
Oh Daddy!
Daddy!
(Musik)
Daddy!
(Mann) "Was bedrückt dich, Epifania?"
Gar nichts, gar nichts.
"Epifania!
Epifania, du belügst mich!"
Nein, Papa. Ehrlich nicht, nein.
"Du hast mir nicht gehorcht."
Aber wieso?
Wie kannst du das sagen? - "Epifania!
Warum hast du diesen Mann geheiratet?"
Er hat so aufregend ausgesehen, so faszinierend.
Und er hatte eine so wunderbare Rückhand.
"Hat er die Prüfung bestanden?" - Wie bitte?
"Hat er die Prüfung bestanden?" - Ich wusste, dass du das fragst.
"Du solltest jeden dieser Prüfung unterziehen!
Du solltest ihm 500 Pfund geben
und darfst ihn nur heiraten, wenn er 15.000 Pfund daraus macht.
In 3 Monaten!" - Ich hab ihm 500 Pfund gegeben.
"In Aktien! 3 Monate später hast du diese Aktien für 15.000 Pfund
von ihm zurückgekauft." - Sie waren es wert.
"Und was hat er getan? Gar nichts."
"Epifania, du hast einen Eid geschworen
und ihn gebrochen!
Aber wir Parergas müssen ja immer bekommen, was unser Herz begehrt.
Und wir tun alles Erdenkliche, um unser Ziel zu erreichen."
Was soll ich machen? Was soll ich tun?
Ja.
"Du hast dich nicht verändert.
Du neigst immer noch dazu, alles zu dramatisieren."
Nein, Vater. Ich bin eines so ehrenvollen Todes nicht würdig.
Wäre sonst noch etwas, Madam?
Verschwinde! - Sehr wohl, Madam.
(Musik)
Guten Morgen.
Schöner Tag zum Schwimmen! - Ich schwimme nicht.
Ich begehe Selbstmord, haben Sie gehört?
Ich bringe mich um. - Viel Glück!
Was bildet der sich ein?
Sie Mörder! - Guten Morgen.
(niest)
Zu meinem Anwalt! (jammert)
Beiliegend erhalten Sie den Scheck zur Begleichung der Rechnung
für die Beobachtung des Ehemannes von Madam Parerga. Und Absatz.
Warten ist die passende Einstellung zur Ehe.
Und Absatz. Der Brief geht weiter.
Danke für die Informationen, die Sie uns geliefert haben.
Hochachtungsvoll und so weiter.
Die Dame wird nicht erfreut sein.
Natürlich kann ich hineingehen! - Hat sie es schon erfahren?
Epifani... Ich bitte um Entschuldigung.
Das Wasser ist viel zu kalt.
Wozu, Epifania? - Sich zu ertränken.
Setzen Sie mein Testament auf! - Gewiss doch.
Die Untreue meines Mannes bringt mich dazu, mich zu töten.
Lesen Sie das sentimentale Gefasel von seiner blöden Geliebten! Hier!
Das beseitigt die letzten Zweifel.
Ich kann nicht mehr weiterleben.
Arrangieren Sie eine sichere Selbstmord-Methode!
Ach so! (zittert und jammert)
Bitte sehr. - Was ist das?
Sagen Sie dem Apotheker, das Zyanid sei für ein Wespennest.
Weinsäure ist harmlos.
Schütten Sie beides in Wasser,
erhalten Sie beste Blausäure.
Ein Schluck, und Sie fallen um wie vom Blitz getroffen.
Sie nehmen meinen Tod sehr gelassen.
Ich bin daran gewöhnt.
Ich werde von den Reichsten der Gesellschaft beehrt.
Gibt es so viele Verzweifelte, dass Sie ein Rezept bereithalten?
Ja, und es ist unfehlbar.
Sind sie schmerzlos gestorben und sofort?
Nein, sie leben alle noch.
Sie geben mir ein sinnloses Rezept?
Das Gift ist tödlich, aber keiner wollte es nehmen.
Ich schon und ich hoffe, Sie werden dafür gehenkt.
Unmöglich.
Ich bin Anwalt und gebe Ihnen nur einen Rat.
Ich tue nur meine Pflicht.
Ich werde Ihnen für den Vorschlag sogar eine Rechnung stellen.
Wie widerlich! Sie profitieren vom Tod Ihrer Klienten.
Das ist mein Beruf. Ihr Hinscheiden belebt das Geschäft.
Ich soll mich umbringen, damit Sie Geld verdienen?
Sie haben mir Hoffnung gemacht.
Mistkerl!
Das Rezept wird mich dafür entschädigen.
Verflucht sei Ihr blödes Rezept! Sehen Sie!
Nachdem Sie Dampf abgelassen haben, setzen Sie sich doch
und erzählen mir von Ihrem Problem.
Mein Herz ist gebrochen, und Sie sagen, ich hätte Dampf abgelassen.
Wie würden Sie es nennen?
Sie sind kein Mann, Sie sind Engländer!
Wie ist mein Vater nur an einen so herzlosen Schurken geraten?
Sie mögen den Punkt erfasst haben. Aber jetzt setzen Sie sich bitte.
Oh Julius, Julius!
Wie konnte ich nur so dumm sein, das zu tun?
Er ist ein guter Tennisspieler und Boxer, alles gute Leistungen!
Ja, und anders als die meisten hübschen Männer
konnte er sich so gut ausziehen.
Bitte. - Ich bin sehr empfänglich dafür.
Das ist juristisch nicht von Belang.
Wie konnte ich nur glauben, er wäre ein feuriger Liebhaber?
Unser Eheleben war eine endlose Folge von Boxkämpfen.
Und nun noch der Brief von diesem blöden Mädchen!
Ich verfluche den Kerl.
Ich will dieses Nichts sehen, das er mir vorzieht.
Ich will sie kennenlernen.
Du bist so stark. - Weil ich bei dir bin.
(Klopfen)
Jane will bestimmt wieder meine Lockenwickler leihen.
Ich kenne dieses Klopfen. Sie will nicht deine Lockenwickler.
Ja?
Ist irgendwas?
Das passt genau.
Ja, das ist genau der richtige Rahmen
für eure schäbige, kleine Affäre.
Epifania, du kannst hier nicht... - Nur zu! Schlag mich!
Zeig doch deiner Liebsten, wie du Frauen behandelst!
Angsthase!
Darf ich eintreten? - Nur zu.
Sehen Sie sich seinen Harem an! - Ich warne dich!
Stellst du mich deiner Frau nicht vor?
Das ist meine... - Ich will sie nicht kennenlernen.
Es ist nicht schön, in seiner Gegenwart über ihn zu streiten.
Er ist auch müde. Er hat die ganze Nacht nicht geschlafen.
Und woher will sie das wissen?
Du hast mich verlassen, um in den Armen dieser...
Polly Smith, freut mich. - Polly Smith!
Es war unschuldig. - War er in Ihren Armen?
Na ja, sozusagen. Eine Zeit lang schon.
Aber nicht so, wie Sie meinen.
Ich weiß, was sie meint.
Er ist ein geschlechtsloser Fisch, nein, eine Qualle.
Einen Moment, Epifania, bitte.
Ich muss betonen, dass das Ende einer Ehe keine leichte Sache ist.
Diese niederen Menschen passen sehr gut zueinander. Gehen wir.
Es ist nicht Ihre Schuld, dass Sie so wundervoll sind,
dass niemand mit Ihnen leben kann.
Sie beleidigt mich.
Ein so netter, einfacher Junge wie Alastair geht da unter.
Wollen Sie sagen, dass Sie irgendetwas können,
was ich nicht kann?
Ich mache ihn glücklich. Der Elefant und die Maus!
Ich hab schrecklichen Husten.
(lachen)
Der Witz, wo beide Wasser trinken?
Ja. - Ja, der Witz ist gut.
Wir sehen uns vor Gericht.
Seien Sie froh, dass Sie ihn los sind.
Julius, warum kann sie ihn glücklich machen und ich nicht?
Ganz einfach.
Sie brauchen einen wirklich außergewöhnlichen Ehemann.
Ja.
Meinen Sie, ich sollte mir die Nase operieren lassen?
Die Nase operieren?
Sie brauchen keine Operation. Gehen Sie mal zu Adrian Bland.
Adrian Bland?
Ich sollte wirklich häufiger zu Ihnen kommen.
Versuchen Sie, Mrs. Willoughby zusätzliche Termine zu geben.
Das wird schwierig, aber ich tue mein Bestes.
Auf Wiedersehen. - Ich bring Sie raus.
Hallo Adrian. Sie kennen Madam Parerga noch nicht.
Guten Tag. - Das ist eine besondere Ehre.
Sie hat ein paar kleine Probleme, die Sie vielleicht lösen können.
Mit dem größten Vergnügen.
Ich möchte einen Mann glücklich machen.
Im Leben einer Frau gibt es kein höheres Ziel. Kommen Sie bitte!
Die übliche Provision. - 20%.
Ich will nicht feilschen. - Also wie gewöhnlich.
Kleine Anregung:
Es wäre für die Nachlassverwaltung höchst ungünstig,
wenn sie sich zu sehr bemüht, einen passenden Mann zu finden.
Ich habe verstanden.
Soll ich mich ausziehen?
Nein, aber ich möchte, dass Sie sich dort hinlegen.
Wirklich? Das ist ein interessanter Anfang.
Bitte nennen Sie mir das, woran Sie als Erstes denken.
Elefanten? - Elefanten.
Mäuse. - Mäuse?
Was ist denn damit? - Sie können nicht zusammenleben.
Das gefällt mir gar nicht. - Was?
Dr. Blands Rechnungen. - Sie sind maßvoll.
Genau das beunruhigt mich. Das passt nicht zu Adrian.
Ich bin in der Hochzeitsnacht mit Fäusten auf ihn losgegangen.
Mit meinen Fäusten! Er war so kalt.
Seien Sie froh, dass Sie ihn los sind.
Ich will mich selbst bestrafen. Ich hab einen Feigling geheiratet.
Bitte keine Schuldgefühle, nur weil Sie sexuell empfänglich sind.
Sie sind so teilnahmsvoll.
So voller Verständnis.
Das gehört zu meinem Beruf. Bei Ihnen ist es ein Vergnügen.
Finden Sie es interessant, mir zuzuhören?
Sie sind die interessanteste Frau der Welt. Erzählen Sie mir mehr!
Habe ich schon von meinem Vater erzählt?
Erzählen Sies noch mal!
Mein Vater behandelte mich wie eine Prinzessin.
Er bot jedem Mann meine Hand und mein Vermögen an.
Wenn er was?
Wenn er nur eine simple Prüfung bestand.
Ich habs verdorben, weil ich verliebt war.
Sie müssen sich nicht schuldig fühlen,
nur weil er eine hervorragende Rückhand hatte.
Ich war so erregt durch den physischen Kontakt mit ihm.
Ich meine, Adrian, ich bin eine Frau aus Fleisch und Blut.
Ja, das sind Sie. Das sind Sie wirklich.
Man liegt in den Armen eines Mannes und weiß,
man könnte ihn 20-mal kaufen,
ohne das Geld zu vermissen.
Wenn dieser Mann keinen Stolz hat, werden Sie nicht glücklich.
Großartig. Es freut mich, dass Sie sich mit ihr so gut verstehen.
Sie dürfen mir gratulieren. - Ihnen gratulieren?
Ja, und zwar ziemlich bald.
Haben Sie sie schon befreit von ihrem Ödipuskomplex,
Ihrer Vaterfixierung? - Nein, eigentlich nicht.
Sie haben erst eine Chance, wenn Sie das Bild des Vaters
durch Ihr eigenes ersetzt haben.
Ja, natürlich haben Sie recht. Vollkommen freudianisch!
Ich muss Ihre innere Abhängigkeit
von dem geizigen, alten Millionär beenden.
Das ist doch ein Leichtes für Sie. Von jetzt an mit allen Mitteln.
Alles ist erlaubt. Auf Wiedersehen.
Viel Glück.
Hoffentlich ist er damit aus dem Rennen.
Du hast gestern Abend deine Tropfen bei mir vergessen.
Ach ja, bei dir könnte ich fast alles vergessen.
(Marktlärm)
Geld ist Macht, Geld ist Sicherheit
und Geld ist Freiheit.
Geld ist gewöhnlich und langweilig.
Nehmen Sie noch welche! - Nein, danke.
Bezahlen Sie meine Schnecken! Mein Vater war immer sparsam.
An Ihren Wertvorstellungen stimmt etwas nicht.
Hören Sie, bei Ihrer Analyse... - Gefällts Ihnen?
Also, während Ihrer Analyse... Epifania!
...haben wir nur von Geld und von Ihrem Vater gesprochen.
Und? Was hab ich sonst im Leben? Gar nichts.
Weil kein Platz für was anderes übrig ist.
Ich will auch nichts anderes.
Das ist nicht wahr. Sie haben mich gefragt:
Warum kann ich keinen Mann glücklich machen?
Die Antwort steht aus. - Jetzt bekommen Sie sie.
Sie werden nie glücklich, nie lieben können,
ehe Sie sich nicht bewusst werden,
was für ein Geizkragen Ihr Vater war.
Was sagten Sie?
Sie leiden an einer akuten Vaterfixierung.
Dabei war er ohne Zweifel der größte Langweiler aller Zeiten.
Es tut mir leid, Ihre Illusionen zu zerstören, aber es muss sein.
Adrian?
Ja?
Kommen Sie her!
Kommen Sie näher!
Weil Sie Daddy einen Langweiler nennen!
Epifania, was machen Sie denn?
Und das...
...war dafür, dass Sie Daddy geldgierig nennen.
Hilfe! Hilfe!
Hilfe!
(jammert und stöhnt)
Guten Tag, ich bin Arzt.
Der Mann, der einen ertrinken lässt!
Ich hörte Hilferufe und wollte die Ursache feststellen.
Kann ich helfen? - Ja.
Hilfe! - Oh!
Wo wollen Sie hin? - Da ertrinkt jemand.
Warten Sie!
Sie wollen mich schon wieder dem Tod überlassen?
Sie waren nie ernsthaft in Lebensgefahr, Madam.
Aber...aber ich bin krank.
Und sehr reich.
Dann werden Sie sicher einen anderen Arzt finden.
Ich könnte jeden Augenblick sterben.
Das gilt für uns alle. Auf Wiedersehen.
Hilfe!
(singt) * My bonnie is over the ocean.
My bonnie is over the sea.
My bonnie is over the ocean. *
Hallo, waren Sie mal kurz schwimmen mit Ihrer Freundin?
Nein, die Dame ist nass geworden.
Dürften wir vielleicht Ihre Räumlichkeiten nutzen?
Nur zu, gehen Sie rein. - Oh, ich sterbe.
Wasser zieht Sie an, aber so was ist nicht tödlich. Hier entlang.
Dort, ja? - Ziehen Sie ruhig ein.
Etwa dahinten? - Ja, ruhen Sie sich aus.
Bedienen Sie sich ruhig.
He, Chef, Sie sind gerade in einem interessanten Moment gekommen.
Das wird Sie sicher interessieren.
Heute hab ich eine Räuchermixtur zusammengestellt,
die diesen Bücklingen Farbe und Aussehen von Lachs...
Hier! - Ja, gut.
Warum soll ein Arbeiter nicht auch das genießen,
wofür die Snobs Spitzenpreise zahlen?
Sie haben völlig recht. Ich bin vollkommen Ihrer Meinung.
Kommen Sie her! Riechen Sie mal!
Ein wunderbarer Duft.
(sie jammert)
1 Teil Kirschholzspäne, 2 Teile Eiche, 1 Teil Ulme.
Und 1/2 Teil Pflaume, aber nicht mehr!
Ah! - Haben Sie große Schmerzen?
Ich sollte sie untersuchen.
Es gibt keine Geheimnisse unter uns Wissenschaftlern.
(sie jammert) - Stehen Sie bitte auf.
Bitte stehen Sie auf. - Ja.
Ich kann nicht. - Wo tut es weh?
Hier, in der Schulter. - Ich lege noch etwas Holz nach.
Sehen Sie, wie der Rauch aufsteigt? - Den Arm!
Wie geräucherter Lachs! Wie geräucherter Lachs!
Alles in Ordnung. Nichts, was ich tun könnte.
Es ist meine Schulter, nicht Ihre. - Ja, das ist unbestritten.
Aber Sie verstehen nichts von der Maschine, in der Ihre Seele wohnt.
Und ich bin Mechaniker.
Vielleicht ist es mein Rücken? - Ja, vielleicht.
Legen Sie sich bitte hin. - Hinlegen?
Hier. - Danke.
Oh, hier! - Hier tuts Ihnen weh?
Nein, es ist überall. - Ja, ich verstehe.
Das ist sehr schön, sehr schön.
Was für schöne Trapezmuskeln Sie haben! Wirklich sehr erfreulich.
Schön, dass Ihnen etwas gefällt.
Ich hab so eine Perfektion nicht mehr gesehen
seit der Obduktion des ertrunkenen Bauarbeiters.
Bauarbeiter? - Ja, 1,90 groß.
Ein sehr gut gewachsener Mann, ja, das war er.
Ihr Rücken ist nicht verletzt. Ein ausgezeichneter Rücken!
Aber ich bin krank. - Jetzt fängts an!
Aber Sie haben meine Zunge noch nicht gesehen.
Na schön. Zeigen Sie mir Ihre Zunge!
Ihnen fehlt gar nichts.
Schließen Sie den Mund, bitte.
Bitte fühlen Sie meinen Puls.
Wir werden nur erfahren, was bekannt ist:
dass Sie quicklebendig sind.
Schon gut, ich messe ihn.
(Trommelwirbel)
Werde ich weiterleben?
Oh ja, Sie leben weiter. - Ja?
Höchstwahrscheinlich für immer.
Was fehlt mir denn eigentlich? - Absolut gar nichts.
Sie simulieren. Warum? Möchten Sie sich interessant machen?
Ich bin interessant. - Anatomisch gesehen, ja.
Und Ihr Puls ist ein sehr bewegendes Phänomen.
Aber sind Sie auch sonst interessant?
Ich bin die interessanteste Frau auf der Welt.
Weil ich die reichste bin.
Epifania di Parerga.
Aristokratin aus Italien? - Noch aristokratischer.
Aristokratie des Geldes.
Gegen diese Krankheit habe ich leider kein Rezept.
Da hilft nur Revolution.
Eine Revolution des Räucherns! - Ja, das ist es.
Die Sterblichkeit ist sehr groß, und wenn es die falsche Art ist,
wirds noch schlimmer.
Wollen Sie mich nicht heilen? - Das übersteigt meine Kraft.
Außerdem ist heute ein religiöser Feiertag, und ich arbeite nicht.
Bitte überlegen Sies sich. - Nein, ganz sicher nicht.
An solchen Tagen vergesse ich, wer ich bin und wo ich bin.
Ich versinke in die Tiefe meiner Seele.
Nehmen Sie mich mit in die Tiefe!
Es ist, wie die Weisen es ausdrücken,
ein Zwischenstadium zwischen Sein und Nichtsein.
Lehren Sie mich nicht zu sein!
Madam!
Sie haben meine Gedanken sehr durcheinandergebracht.
Sie meine auch.
Nun werde ich von vorne beginnen müssen.
Auf Wiedersehen. - Sie müssen was für mich tun.
Madam, ich kann... (Trommelwirbel)
Nein, nein, nein!
Ich bin nur Dr. Ahmed al Kabir, das ist alles.
Ich kann nichts für Sie tun, auf Wiedersehen.
Warten Sie! Warten Sie doch auf mich.
Macht doch nichts, Schätzchen. Hier, riechen Sie mal dran.
Er riecht wundervoll.
(Musik)
Der Kauf wird schwierig. Darauf liegen Hypotheken.
Alle Hypotheken im Viertel kaufen! - Alle Hypotheken kaufen!
Alle Hypotheken kaufen!
Alle Hypotheken sind gekauft. - Kündigen Sie alle, wenn möglich.
Kündigen!
Alle Hypotheken gekündigt. - Alle Firmen liquidieren.
Alle Firmen übernehmen. - Und liquidieren.
Alle Firmen liquidieren!
Alle Firmen sind übernommen und liquidiert.
Sind Schwierigkeiten mit den Arbeitern zu erwarten?
Die Gewerkschaft könnte protestieren.
Arrangieren Sie ein Treffen! Zeigen Sie mir den Grundriss.
Was ist das? - Das wollte ich gerade erklären.
Erklären Sie! - Das ist die Klinik von Dr. Kabir.
Gehört sie nicht uns?
Dr. Kabir ist Alleinvertreter der Kalkutta-Stiftung.
Er will nicht verkaufen. - Ich verstehe.
Sofort Kalkutta anrufen! - Kalkutta anrufen.
Lass mich mal! Lass mich mal! - Nein, ich bin dran.
Aua, lassen Sie mich los!
Oh, die ist aber hübsch! - Verschwindet, Kinder!
Ihr Sohn ist der Nächste. - Danke.
Zieh dich bitte aus.
Herr Doktor?
Hallo.
Sie ist nicht meine Patientin. Ziehen Sie sich an!
Sie sind unhöflich und unausstehlich.
Aber als Arzt erwecken Sie mein Vertrauen.
Untersuchen Sie mich!
Untersuchte ich alle Damen, die mir vertrauen, wäre ich erschöpft.
Untersuchen Sie nur mich!
Ich reserviere meine Zeit für arme, wertvolle Menschen.
Warum kann ich nicht Ihre Patientin sein?
Weil es zu viel zu tun gibt,
um sich um reiche, eingebildete Kranke zu kümmern.
Ich bin nicht irgendeine Kranke.
Ich bin die Vermieterin.
Dann sind Sie doch krank. - Wirklich?
Oh, was hab ich? Sagen Sie es mir!
Was es ist, fragen Sie?
Was zum Teufel meinen Sie?
Sie stolzieren hier rein und sagen, ich soll nur Sie behandeln.
Ihnen ist alles egal, außer materiellem Besitz.
(Unverständliche Sprache)
Nicht Sie. Hier! Ziehen Sie das an!
Sie sind ein Schwein.
Finden Sie?
In meinem Körper befindet sich nichts von diesem Tier.
Nichts? - Gar nichts.
Helfen Sie mir bitte. - Was mach ich? Ihren Wagen bitte!
Er fährt gerade um den Block. - Es ist ein sehr kleiner Block.
Ich weiß, ich bin die Besitzerin. Ja, Doktor.
Mir gehört alles.
Einschließlich Ihrer Klinik.
Ich bin die Eigentümerin von allem hier.
Sind Sie das wirklich?
Wirklich von allem?
Aber können Sies auch heilen?
Ich kann es.
Und ich werde es.
(Musik)
(Musik)
Ihre Arbeit wird viel weniger werden, nicht, Doktor?
Ja, so ist es.
Vielleicht werden Sie nicht mehr gebraucht.
Das hoffe ich. Das würde heißen, die Welt wäre gesund.
Wollen Sie zurück nach Indien?
Vielleicht, ja.
Indien widersetzt sich jeder Organisation.
Sie kommen doch morgen zur Eröffnung?
Danke, aber ich glaube nicht.
Aber Sie müssen meine Maschinen sehen.
Meine Ausstattung ist unübertroffen.
Kommen Sie!
Nein, ich werde versuchen, meinen Neid durch Schlafen zu überwinden.
Aber da sind noch ein paar Fragen zu den räumlichen Verhältnissen.
Und ich brauche einen Rat. - Ich bin ein wenig müde, Madam.
Sie werden uns doch nicht Ihre Erfahrungen vorenthalten wollen?
Also gut. - Ich danke Ihnen.
(Musik)
Bernardo Ognissanti di Parerga.
Es ist eine unglaubliche Ironie,
dass der Mann, der die Menschen wegen Profit krank gemacht hat,
dadurch in Erinnerung bleibt, dass sein Geld dafür genutzt wird,
diese Menschen wieder zu heilen.
Wir können pro Tag 1.000 ambulante Patienten abfertigen.
Und wir haben 500 Betten. Kommen Sie!
Es wird den Menschen helfen. Ich bin sehr erfreut.
Wir planen die Heilung voll durch.
Besser, als die Krankheit zu planen,
obwohl ich nicht fürs Planen bin, aber es ist sehr gut.
Jeder Patient erhält eine Akte
und wird elektronisch kodiert.
Versuchen Sie außerdem, sich seinen Namen zu merken.
Eine herrliche Ausstattung, nicht?
Ja, ja.
Ganz ausgezeichnet.
Sie haben doch nichts dagegen, wenn ich...
Gar nicht. Bitte.
...etwas herumspiele. So ein gut ausgerüstetes Krankenhaus!
Ich bin froh, dass Sie es so sehen.
Wirklich alles ist schön, wirklich schön. Gratuliere.
Wir haben hier alles, was man sich nur wünschen kann.
Wir werden hier mehr Gutes tun,
als Sie es können in Ihrer alten Bruchbude.
Na, Doktor?
Ja, es ist nicht zu bestreiten,
dass meine Möglichkeiten sehr begrenzt sind.
Hinstellen! Hier vorne habe ich noch ein paar kleine Neuheiten.
Wo denn?
(Musik)
Äh... - Ja?
Machts Ihnen was aus, wenn... - Oh, nein.
Könnten Sie sich da hinstellen? - Meinen Sie mich?
Wohin? Dorthin? - Dort. Ja.
Bitte dahinter. So.
Es ist alles in Ordnung. Ich bin Arzt, Madam.
Natürlich.
Sie sind ein psychologisches Phänomen.
Dann bin ich doch ein bisschen interessant für Sie?
In medizinischer Hinsicht, ja.
Warten Sie!
Ich möchte Ihnen ein Angebot machen.
Ich biete Ihnen die Leitung der Parerga-Klinik an.
Mir? - Ja.
Daddy sagte immer, Sozialisten wären die perfekten Angestellten.
Ich kann das nicht.
Aber hier ist die Macht, nach der Sie sich sehnen.
Warum wollen Sie sie nicht?
Wissen Sie, weil Macht haben...
Macht muss von innen kommen.
Sonst ist sie zerstörerisch. Sie bringt nur Unglück.
Aber was ich Ihnen anbiete, ist die Macht,
Menschen gesund zu machen.
Und wenn ich akzeptiere?
Gehört das hier dann alles mir? - Ja, das wird es.
Oder gehöre ich dem hier?
Och, Sie denken nur an sich selbst!
Madam!
Wenn ich nicht an mich selbst denke,
wie soll ich fähig sein, an andere zu denken?
Wenn ich mich nicht befreie, wie soll ich andere befreien?
Dr. Kabir!
Dr. Kabir?
(unterhalten sich in fremder Sprache)
Seine Mutter ist schwer krank. Ich muss zu ihr.
Das verstehe ich natürlich.
(Musik)
(Musik)
Was ist denn los? Was wollen Sie von mir?
Meine Herrin ist schwer krank. Sie müssen kommen.
Na gut, warten Sie an der Tür. Ich komme gleich.
Sie spricht fast nur Indisch?
Ja, so ist es.
Ja, wann hat...
(Musik)
(Fremde Sprache)
(Frau antwortet in fremder Sprache)
(Fremde Sprache)
(stöhnt)
Diese Laute erinnern mich an geräucherte Bücklinge.
Was soll das?
Wenn ich was will, nutze ich jede List.
Bei allem, was Sie wollen? - Bei allem und jedem.
Das ist gar nichts. - Dann sind Sie auch nichts.
Danke, Sonne, Mond und Sterne können Sie nicht haben.
Nein, ich will nur, was ich auch erreichen kann.
Ich verstehe. Schön!
Schön, dass Ihnen nichts fehlt. Sie brauchen meine Hilfe nicht.
Guten Morgen. Es muss ungefähr halb 5 sein.
Guten Morgen. Guten Morgen? Warten Sie!
Was ist denn? - Warten Sie!
Wollen wir tanzen? - Tanzen?
Was soll das heißen? Ich bin im Pyjama.
Macht nichts. Tanzen wir. - Aber wir haben keine Musik.
Wer braucht schon Musik.
Nein, so was! - Hören Sie mir zu!
Sagen Sie mir etwas. - Was wollen Sie hören?
Kann ich mit Geld nichts anderes erreichen als mehr Geld?
Na ja, Sie können natürlich auch sehr viele Männer kriegen.
Die ich kaufen kann, will ich nicht.
Und die, die nicht käuflich sind, wollen Sie nicht.
Sie haben ein enormes Selbstbewusstsein.
Und... Ich steh auf Ihrem Kleid.
Und ich finde Sie ziemlich unsinnlich.
Was fällt Ihnen ein, mich unsinnlich zu nennen!
Wirklich! - Na ja...
Männer haben nichts Besonderes für Sie.
Sie reden, als wären Sie ein Mann.
Ein Mann? - Ja.
Sind Sie verheiratet?
Mit der Wissenschaft.
Wissenschaft ohne Geld ist machtlos. Nehmen Sie eine Frau!
Die Wissenschaft ist meine Braut.
Ich wäre nicht eifersüchtig auf sie.
Stellt sich wirklich die Frage der Konkurrenz?
Ja. Ich möchte Sie heiraten.
Ich verstehe.
Und? Antworten Sie mir!
Die Entscheidung ist nicht leicht.
Ich will Sie haben.
Sie wollten schon viele Spielsachen haben.
Dann haben Sie sie weggeworfen, ohne sie auszupacken.
Nein!
Ich brauche Sie wirklich.
Es ist mir nie leicht gefallen, die Bedürftigen zurückzuweisen.
Dann weisen Sie mich nicht zurück.
Aber ich muss es, ich meine, ich...
Aber wieso denn? - Ich meine, weil ich...
Wegen...
Wegen...
Wegen meiner Mutter. - Ihrer Mutter?
Ja, meiner Mutter.
Meiner Mutter. Ich hab eine Mutterfixierung.
Mutterfixierung? - Ja. Hier ist...
Bitte.
Was war Ihre Mutter? - Eine Frau.
Natürlich eine Frau. Sie war Näherin, Witwe.
Wäre Sie sehr unzufrieden, wenn Sie eine Millionärin heiraten?
Oh ja, das wäre Sie. Das hätte ihr nicht gefallen.
Ich hab ihr... Danke!
Ich versprach ihr auf dem Sterbebett...
Darf ich? - Oh, danke vielmals.
Ich musste ihr feierlich schwören, falls mich eine Frau heiraten will
und ich in Versuchung wäre... - Das sind Sie!
Moment! Falls ich bei einer Frau in Versuchung wäre...
Das sind Sie!
Dürfte ich bitte ausreden?
Ja, schön. - Danke.
Wenn da eine Frau wäre und ich in Versuchung wäre,
dann sollte ich dieser Frau 500 Rupien geben.
Dann sollte sie ganz allein in die Welt gehen,
nur mit dem Geld und den Kleidern, die sie trägt,
und 3 Monate ihren Unterhalt verdienen.
Kann sie das nicht, darf ich nie mehr mit ihr reden.
Und wenn sie es schafft? - Müsste ich sie heiraten.
Auch wenn sie hässlich wäre. - Oder die bildschönste Frau!
Oder die bildschönste Frau, ja.
Danke sehr.
Der Duft, den Sie tragen, ist sehr stark.
Er hat eine Wirkung auf mich...
Ich muss jetzt gehen. Meine Patienten warten.
Meine Patienten warten, meine Patienten!
Meine, meine, meine Tasche!
Meine Patienten warten auf mich. Wo ist denn...?
Ich muss meine Klinik öffnen, verstehen Sie?
Und ich muss meine Klinik öffnen.
(Trommelwirbel)
(Mann) Gehen Sie zu Ihrem Schalter.
A bis K auf der linken Seite.
Name, Beruf, Alter der Mutter? Name, Beruf, Alter des Vaters?
Name, Beruf, Alter der Mutter? Name, Beruf, Alter des Vaters?
Name, Beruf, Alter, Name, Beruf, Alter...
Geschlecht? - Was?
Jetzt reicht es mir! - Mir auch.
Ich geh wieder zu Dr. Kabir. - Er hat recht. Der kennt uns.
Blöde Ziege! Was geht die mein Geschlecht an?
Oder sonst jemanden?
Wiedersehen. - Ich danke Ihnen, Schwester.
Einreibemittel sind bei ihm sinnlos.
Er trinkt sie aus.
Zum Glück haben wir reichlich Vorrat.
Wär sonst noch was? - Nein, nein, ich danke Ihnen.
Schön, gute Nacht. - Gute Nacht, Schwester.
Doktor? - Hmm?
Die Dame ist wieder da. Die mit der Klinik.
Was? Wer? Oh Gott!
Doktor? - Äh? Ja?
Ich hab mich entschieden. Ich mach die Prüfung.
Welche Prüfung meinen Sie?
Die von Ihrer Mutter. - Meine Mutter, oh ja!
Meine Mutter war eine weise Frau.
Ich nehme die Herausforderung an.
Ihre Mutter hatte etwas gemeinsam mit meinem Vater.
Auch er wollte, dass ich meinen Mann prüfe.
Der Mann soll auch geprüft werden? - Ja.
Das wäre weder mir noch meiner Mutter eingefallen.
Ich soll ihm 500 Pfund geben.
In 3 Monaten muss er daraus 15.000 Pfund machen.
15.000? Das ist eine Menge Geld.
Eine Menge Geld!
Eins kann ich Ihnen sagen:
Wenn ich der Mann wäre... - Sie sind der Mann, Doktor.
Erlauben Sie mir auszusprechen? - Ja, ja.
Wenn ich dieser Mann wäre,
hätte ich nach 3 Monaten keinen Penny mehr übrig.
Sie geben sich schon geschlagen?
Ja, es ist absolut hoffnungslos.
Wir geben beide auf? - Ja.
Sie wissen nicht, was Armut ist, und ich nicht, was Profitgier ist.
Wie viel sind 500 Rupien?
Sie fragen mich, wie viel das ist? - Ja, wie viel sind 500 Rupien?
Na ja...
Bei dem Wechselkurs, als meine Mutter noch lebte,
waren das etwa 35 Schilling.
Schön, geben Sie her! - Wie?
Ja.
Meine Mutter hat vergessen vorzusorgen.
Ich habe keine 35 Schilling. - Na gut. Ich leih Sie Ihnen.
Ich habe zufällig 500 Pfund dabei.
Ist das nicht eigenartig?
Ja, wirklich eigenartig.
Hören Sie bitte, ich habe kein Talent für Geld.
Sie gehen kein Risiko ein, wenn Sie sich der Prüfung unterziehen.
Aber...hören Sie!
Ich will mich keiner Prüfung unterziehen.
Lieber Gott, ist das wieder einer von deinen Witzen?
Warum ich? Tu mir das bitte nicht an. Nicht mit mir.
Mama! Mama!
Epifania, bitte hören Sie mir zu.
Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass Sie eine Verpflichtung haben.
Eine Verpflichtung gegenüber dem Nachlass.
Es geht dabei um Millionenbeträge.
Daran wollte ich Sie erinnern.
Nein, der ist es nicht. Danke. Dieser hier vielleicht?
Sie haben auch eine Verpflichtung gegenüber Ihrem Vater.
Er wäre einverstanden. Gefällt er Ihnen?
Er hat mit 20 Lire angefangen.
Und ein kompromittierender Brief der Frau seines Chefs.
Jetzt wiederholt sich das.
Sie wollen doch keinen erpressen? - Doch, ich setze alle Mittel ein.
35 Schilling, das Kleid, das ich anhabe, und...
...wenn es sein muss, erpresse ich jemanden.
Bis in 3 Monaten, Sagamore. - Epifania!
Ist ein mittelloser indischer Doktor das alles wirklich wert?
Ich will nicht seinen Wert beweisen, sondern meinen eigenen.
Verschwinden Sie bitte. Danke.
(Mann) Verschwinde!
Ich will Mädchen, die arbeiten. - Ich nenn das Sklaverei.
Und komm nicht wieder! Ich kriege haufenweise gute Mädchen.
Sie können mit einem guten Mädchen doch gar nichts anfangen!
He, Sie! - Ja?
Sind Sie der Manager hier? - Ja, der bin ich.
Gut. - Und wer sind Sie?
Sie suchen ein Mädchen. Ich suche einen Job.
Sie suchen einen Job?
Sie sehen nicht so aus.
Ich such aber einen Job.
Gut. - Okay.
Kommen Sie in mein Büro. Wir sprechen gemütlich darüber.
Wieso hört ihr auf zu arbeiten? An die Arbeit, Mädchen!
(alle lachen)
Drecksarbeit ist nichts für diese hübschen Hände.
Aber ich könnte etwas anderes arrangieren.
Ah, Maria! Du kommst im richtigen Moment.
Ja, das seh ich.
Meine Frau kommt immer im richtigen Moment.
Was will sie? - Arbeit.
Bei so einem Hut braucht sie andere Arbeit.
Sie wird nicht mit Hut arbeiten.
Können Sie Tagliatelle schneiden? - Natürlich, oder?
Nein! - Aber Spaghetti können Sie machen?
Wir machen hier Pasta. Was für ne Arbeit wollen Sie denn machen?
Hören Sie mal zu!
Sie beschäftigen mehr Mädchen, als gestattet ist.
Sie ist von der Polizei.
Du Idiot! Sie ist von der Polizei. - Oh nein!
Ich bin nicht von der Polizei.
Aber da drin ist eine Gasanlage.
Damit betreiben Sie Ihre Werkstatt.
Die brauch ich.
Ich kann Ihr Geschäft schließen lassen.
Tun Sie mir das nicht an!
Seit 30 Jahren arbeite ich hier in London.
Ich habe einen Laden, Kinder und eine Frau.
Tun Sie das nicht!
Ach, nein?
Ah!
Wie viel verlangen Sie?
Oh, ich will kein Geld. Ich will Arbeit.
Was können Sie denn? - Kopfarbeit, Management, Planung.
Wozu brauchen wir Kopfarbeit?
Benito kommt mit dem Lastwagen und liefert an den Großhändler.
So einfach ist das. - Ja.
Warum verkaufen Sie nicht direkt?
Woher soll ich wissen, wer das ist? - Ja, woher?
Ich organisier das.
Und ich bekomme 50% vom zusätzlichen Profit.
Was haben wir zu verlieren? - Alles können wir verlieren.
Der intelligente Kapitalist verliert nie.
Zeigen Sie mir die Zahlen vom letzten Monat!
Los!
Regen Sie sich darüber nicht auf.
Das dürfen Sie nicht trinken. Es ist zum Einreiben. Klar?
3-mal täglich.
Wenn Sies austrinken, bleibt nichts zum Einreiben übrig.
Das ist klar, nicht? Gut.
Hier! "Bitte nehmen Sie beim Gehen eins mit."
Nur zu!
Nein, danke, Doktor. Auf Wiedersehen, Schwester.
Sehen Sie, nichts! - Genau wie die anderen.
Warum nehmen sie nicht an, was man ihnen schenkt?
Sie haben sie vielleicht schon genug beschenkt.
Diese Frau ist eine Gefahr für die Menschheit.
(Musik)
Was sagen Sie dazu?
Es ist nicht effizient. Es muss raus hier.
Wir kneten den Teig schon immer so.
Deswegen ist Ihre Familie arm. Es gibt Maschinen für so was.
Mir gefallen Mädchen besser.
Ja, das weiß ich. Wir kaufen eine Maschine!
Ja, wir kaufen eine Maschine.
Wie ist die Wochen-Produktion? - Wieder um 16% gestiegen.
Beschwerden? - Nicht doch.
Bei Zuschlägen für Überstunden und Kantine?
Finger weg!
Aber diese Mädchen werden nicht den Charakter entwickeln wie wir.
Sehen Sie. Die Arbeiterinnen sind zufrieden.
Wir bezahlen Mindestlohn und erzielen noch mehr Gewinn.
Das ist wohl wahr.
Und Sie haben ein schönes Haus. - Das hab ich.
Ihre Kinder besuchen eine gute Schule.
Und Sie sind inzwischen ein sehr angesehener Arbeitgeber.
Ja, das bin ich.
Warum sehen Sie so traurig aus?
Es macht mir weniger Spaß. Kein Abenteuer, keine Gefahr mehr.
Kein Vergnügen.
Sie können sich bald zur Ruhe setzen.
Wieder nach Neapel gehen, hm? - Ja.
Ich kaufe mir einen Weinberg.
Ich werde dasitzen und nachdenken, nachdenken und dasitzen.
(seufzt) Dasitzen und nachdenken.
Geld.
Was verkaufen Sie?
Ich verkaufe nichts. Ich möchte einfach nur Geld verschenken.
Möchten Sie welches?
Hier können Sie Geld bekommen.
Wollen Sie denn keins?
(Musik)
Eine Produktion wie von 20 Mädchen.
Und nach den Kapitalkosten bleiben nur ein paar Schilling für Strom.
Sehr gut!
Bald ist die Operation beendet.
Wir zahlen den Arbeitern mehr Geld, und sie produzieren mehr.
Dann schalten wir allmählich den Zwischenhandel aus.
Dann kaufen wir neue Maschinen und ersetzen die Arbeiter.
Sehen Sie, einfach.
Wie wunderschön ist doch die Industrie.
Signora Epifania.
Signora Epifania.
Ich möchte meinen Anteil gern verkaufen.
Sie wollen zurück nach Neapel? - Nein. Kaufen Sie meinen Anteil?
Natürlich.
Damit haben Sie eine Menge Geld.
Wenn Sie nicht nach Neapel gehen, was haben Sie dann vor?
Ich sag es Ihnen.
Ich suche mir ein Kellergeschoss irgendwo in London.
Da will ich eine nette, kleine Klitsche aufmachen.
Mancher ist nicht geboren für den Fortschritt.
Ich arbeite gern mit Menschen, nicht mit Maschinen.
In einer Klitsche hat man nette Mädchen um sich herum.
Streitereien, Probleme.
Das ist schön.
Es macht Ihnen nichts aus? - Mir? Nein, nein.
Tun Sie, was Sie wollen.
Ich habe meine Aufgabe erfüllt.
Wie ich Ihnen von Anfang an erklärt habe,
es gibt keine Aussicht auf Erfolg für mich
in irgendeiner kommerziellen Hinsicht.
Ich betone das noch einmal.
Darüber diskutiere ich nicht.
Und übrigens, die Zeit für die Prüfung ist abgelaufen.
Abgelaufen!
Und das Geld? Hier ist Ihr Geld.
Nehmen Sie!
Danke fürs Leihen, aber ich will's nicht.
Ja, das ist gut. Das werd ich ihr sagen.
Denn immerhin hat sie's ja nicht mit einem Niemand zu tun.
Oh nein! Hier steht ein Jemand!
Ha! Das Institut der wissenschaftlichen Lehre!
Haben Sie gehört?
"Das Institut gibt sich die Ehre einer Einladung
für Dr. Ahmed el Kabir,
Dr. med. Kalkutta, Dr. phil. Delhi,
Royal College Reading,
Chirurgie-Facharzt, Bakkalaureus Oxford, durchgefallen,
...zum alljährlichen Festessen bei Romanos."
Sehen Sie, Verehrteste, mit wem Sie es zu tun haben?
Mit einem Mann, der zu Romanos geht!
Zum alljährlichen Festessen!
Ich darf sagen, dass es meine feste,
ja unabänderliche Überzeugung ist,
dass der Tag kommen wird, an dem das Gute über die Macht regiert,
das Wissen über die Ignoranz triumphiert
und die Wissenschaft über Prinzen und Millionäre gebieten wird.
(alle) Ja, sehr gut.
Nehmen Sie noch einen Brandy.
(lallt) Nein, ich habe schon zu viel.
Ich sollte gar nichts trinken.
Sie sind doch ein erwachsener Mann und kein kleiner Student mehr.
Also trinken Sie aus wie ein Mann!
Gut, dann ist es Ihre Schuld.
Ich trinke, und Sie haben Schuld.
Haben Sie gehört: "Das Gute wird über die Macht regieren."
Idiotie!
Eher verschlingt das Lamm den Löwen.
Nichtsdestoweniger ist es eine gute Überlegung.
Sentimentales Gefasel ist das.
Die Wissenschaft soll über Millionäre gebieten!
Das ist doch Schwachsinn.
Glauben Sie, dass es möglich ist für einen Mann der Wissenschaften,
den Wünschen einer Millionärin entgegenzutreten?
Er ist ein Narr, wenn er das tut.
Ich habe mein Leben der Schmerzmittelforschung gewidmet
und keinen Pfennig auf der Bank.
Hätte ich meinen Einfallsreichtum eingesetzt für die Entwicklung
noch effektiverer Methoden zur Vernichtung der Menschheit,
wäre ich reich und angesehen.
Trinken Sie aus, mein Junge!
Das ist ein Brandy.
Trinken wir so viel wie möglich, ehe der alte Geizkragen es merkt.
Verstehen Sie?
Er hat ein Vermögen damit gemacht,
bei überflüssigen reichen Frauen überflüssige Organe zu entfernen.
Aber...
Professor.
Ich denke, dass es nicht unmöglich ist,
dass ein Mann der Wissenschaft es könnte, sollte,
und mehr noch, wirklich durchhalten kann.
Das ist... Das ist das, was ich denke.
Wovon sprechen Sie?
Ich spreche über die Millionärin.
Aber...
Ich bin gefeit. - Sie sind gefeit?
Und zwar... Wollen Sies wissen?
Meine Mutter lässt mich nicht im Stich.
Wir trinken aus, und dann nichts wie weg hier.
Ich hab genug Geschwafel gehört. Das reicht bis nächstes Jahr.
Auf Prinzen und Millionäre!
Nichtsdestotrotz, wissen Sie...
Sie ist wirklich wunderschön.
(grölen betrunken)
Ich bin froh, dass ich mich Ihnen anvertraut habe.
Sehr froh, dass ich Sie getroffen habe.
Mein Junge, machen Sie sich keine Sorgen.
Geben Sie mir das Geld, und ich sorge dafür,
dass es für wohltätige Zwecke verwendet wird.
Wieso sind Sie so gut zu mir, Professor?
Und so...
Oh!
Nicht ruppig werden! - Das ist sie.
Wir müssen uns verstecken. - Geben Sie mir das Geld.
Schnell, verstecken Sie sich. Das ist die Millionärin.
Die Millionärin ist hier.
Oh, das ist sie also? - Ja, das ist sie.
Sie macht mir keine Angst. - Sie ist da!
Ich trete jeder Millionärin ins Auge.
Wir müssen durch die Hintertür.
Eigenartig! - Weiter!
Oh ja, das hätte schiefgehen können.
Das Geld, wo ist es?
Die Wissenschaft wartet, ihre Kehle ist trocken.
Die Kehle der Wissenschaft?
So einen Brandy hatte ich 20 Jahre lang nicht.
Hier ist es. - Gut.
Darf ich sagen,
ich bin stolz, einen Beitrag zu Ihrer Forschung leisten zu können.
Ich bin auch stolz.
Wenn ich bedenke...
Wenn ich bedenke, dass ich zufälligerweise
ganz plötzlich das Instrument bin,
um die gewöhnliche Erkältung zu besiegen.
Ja, genau. Genau!
3 Pfund/Flasche, das macht ungefähr 150 Flaschen.
Der Menschheit einen Nutzen gebracht zu haben,
ist alles, was ich mir wünsche.
150 Flaschen, das müsste eigentlich reichen.
Ich bin 76, wissen Sie.
Mein verehrter alter Freund und Lehrer.
Sie leben ewig. - Gott möge Sie segnen.
Das hoffe ich. - Oh ja, ewig.
So einen schönen Brandy hatte ich 20 Jahre nicht auf der Zunge.
150!
150 Flaschen!
Auf Wiedersehen, mein Sohn.
Auf Wiedersehen.
Sie können liegen bleiben. Ich komm allein raus.
(singt lallend)
Ja.
Jetzt bin ich für sie bereit.
Da ist er.
(Musik)
Ich hoffe, Ihre Mutter wird in Frieden ruhen.
Ich hoffe, Ihr Vater ebenso.
Ich hab alles getan, was Ihre Mutter wollte, und mehr.
Sie haben sich tatsächlich dieser Prüfung unterzogen?
Ja, ich zeige Ihnen gern die Unterlagen.
Schon gut. Ihr Wort reicht. Sie sind eine bemerkenswerte Frau.
Ich nehme die Welt so, wie sie ist, und weiß, was ich rausholen kann.
Etwas rausholen, ja.
Der Zorn Gottes kommt über die, die die Welt nicht besser machen.
Aber es sieht doch so aus, als liebe er die, die Geld machen.
Reich sein ist ein Fluch und auch Bedürftigkeit ist einer.
Ist es vielleicht...
Was immer es ist, was ich für Sie empfinde.
Ist das vielleicht auch ein Fluch?
Es ist sinnlos.
Sie haben die Bedingungen von meiner Mutter erfüllt.
Aber ich habe die Bedingungen von Ihrem Vater nicht erfüllt.
Es ist noch Zeit übrig.
Ich zeige Ihnen, wie Sie daraus 15.000 Pfund machen.
Die Börsen in anderen Ländern sind bereits geöffnet. Kein Problem!
Doch, doch.
Aber nicht, wenn Sie die Prüfung bestehen wollen.
Und das wollen Sie.
Meine Wünsche spielen da keine Rolle.
Das Geld ist weg. - Nein, das kann doch nicht sein.
Geben Sie mir, was übrig ist, und ich arbeite damit für Sie.
Es ist nichts mehr da.
Aber Sie leben so bescheiden. Es muss was übrig sein.
Nein, nein.
Nicht ein Penny.
(Musik)
Wieso denn?
Weil ich alles verschenkt hab.
Verschenkt?
Ja, das habe ich.
Sie haben die Chance verschenkt, mich zu bekommen?
Ja.
Ja, ich habe die Chance verschenkt,
Sie zu bekommen.
Ich hab mal versucht, Sie zu kaufen.
Das war ein Fehler.
Aber jetzt machen Sie einen Fehler.
Sie sind zu kleinherzig, um ein Geschenk anzunehmen.
Was für ein Geschenk?
Mich selbst.
(Musik)
"Ich, Epifania di Parerga
aus Neapel, Liberia, London und der Welt,
im Vollbesitz meines Verstandes, schließlich habe ich
mehr Geld als ihr,
vermache alles dem Heiligen Orden von Epifania."
Was ist dieser Orden von Epifania?
Wenn ich es richtig verstehe,
ist es eine weibliche Gemeinschaft.
Offen für alle Frauen, die ein Leben
mit der männlichen Spezies eintauschen wollen
gegen die Kontemplation.
Wie unnatürlich! - Allerdings.
Madam Parerga zieht sich in ein Kloster in Tibet zurück.
Dort, umgeben von Frauen, ich meine, Damen des Ordens,
wird sie versuchen, die Unendlichkeit zu entdecken,
indem sie...?
Indem sie sich tief in ihre Seele versenkt.
Das Mönchskloster wird geräumt.
Ich hab mein Möglichstes getan, um Madam Parerga umzustimmen.
Aber sie hat geschworen,
dass Sie ab morgen mit keinem Mann mehr kommunizieren will.
(Durcheinander)
Ruhe!
Bevor ich Sie von Ihren Direktorposten entbinde,
möchte ich mich formell bei Ihnen bedanken.
Heute Abend gibt es einen Empfang. Sie werden da sein!
Mehr habe ich nicht zu sagen.
Epifania! - Ja?
Sie machen diese Unschuldigen arbeitslos.
Sie stürzen diese armen Direktoren ins Elend.
Wovon sollen sie leben?
Jeder zieht mit 35 Schilling und dem, was er anhat, los.
(Gemurmel)
Ich such mir einen neuen Job.
Was? Nichts überstürzen, Muriel.
Muriel, was stand in dem Bericht von dem Detektiv?
Sie sucht ständig Gründe, um den indischen Arzt zu besuchen.
Julius, ich habe 8 Jahre auf dich gewartet.
Der indische Arzt!
Der indische Arzt!
Der dürfte kein Problem sein.
Er wäre der perfekte Ehemann für Madam Parerga.
Aber im Bericht steht, dass er die Prüfung nicht bestanden hat.
Warum hab ich den alten Mann zu dieser blöden Klausel überredet?
Auf Wiedersehen, Julius.
Muriel!
Muriel!
Gib mir bis Mitternacht.
Also...
Also bis Mitternacht, Julius.
(Turmuhr schlägt)
Sie sind Dr. Kabir? - Ja, sehr erfreut.
Ganz meinerseits. - Was kann ich für Sie tun?
Sie sollen so was wie ein Heiliger sein.
Der alte Mann, der dies schrieb, ist einer, ich nicht.
Aber Sie arbeiten für das Wohl der Menschen, für nichts.
Sie kehren dem weiblichen Geschlecht den Rücken.
Sie sind der Heilige, nach dem ich suche.
Auf jeden Fall hab ich keine Frau.
Ich muss Sie über Details im Testament von Bernardo di Parerga
unterrichten.
Bitte ersparen Sie mir
jede weitere postmortale Komplikation dieses Mannes!
Aber ich habe keine Alternative.
Sie haben die reichste Frau der Welt abgewiesen
und sich dadurch ein Vermögen verdient.
Ich habe das endgültig satt.
Ich habe es gründlich satt,
den willkürlichen Launen dieser Familie ausgesetzt zu sein.
Ich will Ihnen sagen,
dass die 28 Unternehmen der Parerga-Markenmedizin
in Ihre Hände gelegt werden sollen.
Sie verfluchter Kerl!
Zur Hölle mit Ihnen und Ihrem monströsen toten Arbeitgeber!
Ich würde lieber...
...den Inhalt dieser Papiere verkaufen,
als dieses widerliche Monopol
an patentgeschützten Medikamenten anzunehmen.
Auch das könnte man doch arrangieren.
Nein, ich akzeptiere das nicht.
Madam Parerga kann ihr Erbe an einen wohltätigen Verein spenden.
Sagen Sie es ihr! - Ja, ich sags ihr morgen.
Wenn Sie bis morgen warten, hat das tragische Konsequenzen.
Und zwar für uns alle. - Tragisch?
Sie hat geschworen, diese Welt um Mitternacht zu verlassen.
Sie meinen doch nicht...? - Doch.
Oh, diese selbstzerstörerische und grausame Frau!
Ich muss zu ihr.
Ja, richtig.
(Turmuhr läutet)
Ich werde mich nun endgültig von dieser Welt verabschieden.
Es ist beinahe Mitternacht.
(Glocke läutet)
Kabir, schnell! Schnell, Kabir, schnell!
Gehen Sie!
Nun, Julius?
Einen Moment, dann ist für alles gesorgt.
Wo ist Corelli? Oh, Corelli!
Wir kaufen diese Patente für 30.000.
Heilmittel gegen Erkältung, Antivirus gegen Krebs?
Riecht nach Occasion.
Schreiben Sie einen Scheck aus über 15.000 für Dr. Kabir.
K-A-B-I-R.
Ja, Mr. Sagamore.
Die übrigen 15.000 an Sie?
Nein, an Miss Muriel Pilkington.
Pilkington. P-I-L-K-I-N-G-T-O-N.
(Paukenschlag und Musik)
Epifania, bitte nicht springen.
Ich springe ja gar nicht. - Was machen Sie dann da oben?
Ich versinke in die Tiefe meiner Seele.
Nicht springen! Kommen Sie herunter!
Ich war so schrecklich...
Was ist denn los?
Ich bin nicht schwindelfrei.
Ach, Liebling! - Ich bin nicht schwindelfrei.
(Musik)
(Trommelwirbel)
(Musik)
Epifania, ich bin verliebt in deinen Puls.
Werde ich weiterleben?
Ja, möglicherweise ewig.
Aber ich liebe dich,
ich liebe dich.
Als eine Frau, nicht als eine Göttin.
Du siehst so dämlich aus mit diesem albernen Hut.
Das ist der Orden von Epifania.
Und ich dachte schon, es wäre der Eiffelturm.
Was machst du mit dem Eiffel... dem Orden?
Ich werfe ihn weg. - Nein!
Ich habe ihn weggeworfen.
Oh!
Ciao.
Was heißt das? Was meinst du mit "ciao"?
Von heute an tust du, was ich dir sage.
1...
(Musik)
1, 2, 3.
(Musik)
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