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Ab da war es der "Betrug des Jahrhunderts".
Fitous, Bouli, Attias...
Sie spielten mit uns Verstecken in einem Labyrinth aus Scheinfirmen.
Sie wurden gegen Kaution freigelassen. - Das kam mir gelegen.
So konnten wir sie überwachen. - 18 Jahre, mein Schatz!
Ich überweise dir das Geld. - Ich vertraue dir.
Der Ring für Boulis Frau. Warte an der Tankstelle, bin gleich da.
Was für ein Ring? - Er wollte den für seine Frau.
Nein! - Das waren Killer.
Wer hatte sie angeheuert? Warum? - Wer ist der Nächste?
Das CO2-Geld hat alle irre gemacht. Finden Sie den Mörder meines Freundes.
Wie viel hast du Bouli geklaut? - Geht's noch?
Bouli kam mit dem Geld nicht klar. Er bat ihn, für ihn zu investieren.
Unser Cousin ist beim Militär.
Er hat einen Lügendetektor. Mal sehen, was die Maschine meint.
Dann sehen wir, wer lügt.
Bouli war ermordet worden,
und obwohl ich nicht in seinem Tod ermittelte,
hatte sich alles für mich geändert.
Es gab Gerüchte.
Boulis Familie dachte, Attias hätte ihn töten lassen.
Möglich.
Aber ich wollte es genau wissen, es verstehen.
Als junger Magistrat gab mir ein Ermittler einen sehr wertvollen Rat.
Er sagte:
"Wer Schlüssel in einer dunklen Gasse verliert,
sucht vergeblich dort, wo es hell ist.
Man muss überall suchen."
Wir mussten vom Papierkram weg und wieder zurück zu den Menschen,
zu der Person, die für mich der Hauptverdächtige war:
Jérôme Attias.
Was wusste er über den Mord?
Es gab ein Restaurant, das er regelmäßig frequentierte,
mit seiner Freundin Julia.
Im sogenannten Goldenen Dreieck, an den Champs-Élysées.
Dort stolzierte er gern herum, verteilte Geldscheine
und machte einen auf Gangsterboss wie aus einem Mafiafilm.
Eines Tages tauchte ich unangemeldet dort auf, einfach so,
um ihn zu überraschen und zu einem Fehler zu verleiten.
Wir fuhren mit Blaulicht vor,
und ich stieg vor aller Augen wie ein Cowboy aus.
Wie in einem Film.
Ich wollte, dass er meine Waffe sieht.
Ich wusste, das würde ihn erregen,
seine Lust wecken, mit mir zu spielen und seine Show abzuziehen.
Wie beim Pokern. Genauso.
Sieh einer an.
So eine Überraschung. - Darf ich mich kurz setzen?
Dürfen Sie einfach so hier reinschneien?
Das ist doch ein Restaurant.
Waren Sie schon mal hier?
Der Chef ist ein Freund. Ich bin auch beteiligt.
Läuft bombenmäßig.
Ich weiß.
Woher?
Sie reden am Telefon dauernd davon. - Sie hören uns immer noch ab?
Ihre Freundin sieht in echt noch besser aus.
Muss schwer sein für Ihre Frau.
Für Ihre Kinder auch.
Sie sind aber neugierig.
So ist das Leben eben. - Monsieur?
Ein Wasser, bitte. Danke.
Sind Sie verheiratet?
Wie lebt ein Mann wie Sie?
Ich bin Witwer.
Ich habe eine Tochter. Sie ist erwachsen.
Und wechselnde Frauenbekanntschaften.
Wenn ich Zeit habe und nicht Typen wie Ihnen hinterherrennen muss.
Gerade habe ich zum Beispiel eher wenig Zeit.
So ist das.
Gut, ich sage Ihnen mal was.
Ich habe mit Boulis Tod nix zu tun.
Die Leute reden, aber das ist alles Blödsinn.
Erzählen Sie das nicht mir, sondern Ihren Bullenfreunden.
Sie halten mich für einen echten Gangster, was?
Danke.
Ich...
Ich mache nur Geschäfte und bin diesmal an Betrüger geraten.
Was kann ich dafür?
Was habe ich getan? Was haben Sie gegen mich?
Denken Sie wirklich, das sage ich Ihnen, Monsieur Attias?
Ich habe meinen Einsatz zurückerhalten.
Und einen kleinen Bonus, das gebe ich zu.
Punkt. Auf zum nächsten Geschäft. - Hm.
Man kann die Bank nicht immer sprengen. - Nein.
Warum hätte ich Bouli umbringen sollen? Ehrlich, spielen wir das mal durch.
Aus Rache?
Rache wofür? Warum?
Seine Familie in Tel Aviv spinnt.
Den Coup des Jahrhunderts gibt es nur in Ihrem Kopf.
Sie haben keinen Cent gefunden.
Wir arbeiten daran, Monsieur Attias.
Ich arbeite daran.
Ah, Julia.
Hallo. - Hallo. Wir kennen uns, oder?
Ich Sie schon, von den Beschattungsfotos und den Fotos der Überwachungskameras.
Mit Jérôme.
In Las Vegas,
Macau, Spanien.
Am Strand habe ich Sie auch gesehen. - Ah.
Wir sind dauernd von Paparazzi umringt, da achte ich nicht mehr darauf.
War ich nackt oder angezogen?
Manchmal ziehe ich mich für die Fotografen aus.
Das bringt Likes.
Simon Weynachter ist Chef der Zolleinheit,
die in meinen Geschäften rumschnüffelt.
Er will mich ins Gefängnis bringen. - Wirklich?
Wissen Sie, in Italien hatte ich es mit echten Gangstern zu tun.
Einer wollte mich sogar heiraten. Das hab ich dir nie erzählt.
Jedenfalls...
sind die echten Schweine Banker und Politiker.
Das glauben Sie? - Nein, das weiß ich.
Ich war mit 13 in den Favelas von Brasília.
Sie sind in Brasilien aufgewachsen? - Mein Vater ist dort abgetaucht.
Möchten Sie mit uns essen?
Verzeihung, ist das der Ring, von dem Sie am Telefon reden?
Der, den Sie Bouli geschenkt haben? - Das ist der gleiche.
Sie hören uns auch ab? - Ja.
Sieh an. - Er ist von 'nem befreundeten Juwelier.
Ich wollte ihn Bouli am Mordabend zurückgeben.
Sie haben "zurückgeben" gesagt.
Warum "zurückgeben"?
Beim ersten Mal hat er seiner Frau nicht gepasst.
Er war zu klein und musste geweitet werden.
Ich habe ihn anpassen lassen und dann zurückgegeben.
Verstehe. - Was kümmert Sie der Ring?
Sie ermitteln doch gar nicht in dem Fall.
Nun gut, bestellen wir? Essen Sie gern Kaviar?
Danke, das ist nett, aber ich gehe jetzt.
So ein Bulle ist immer irgendwie sexy. - Ich bin kein Bulle.
Ich bin Magistrat. - Ah.
Nein, so ein Magistrat ist nicht so sexy.
Stinkt nach Knast.
Auf Wiedersehen. - Wiedersehen.
Was will der?
Wer weiß?
Ich kenne ihn schon lange, Attias ist kein Mörder.
Nein, das glaube ich nicht. - Hallo.
Er weckte unser Interesse wegen seiner Kontakte zu Israelis,
Regierungsmitgliedern.
Vielleicht Freunde des Schwiegervaters, wissen wir noch nicht.
Gleichzeitig ist er Profi darin, einem was vorzumachen.
Aber er ist kein Mörder.
Und so einen cleveren CO2-Coup kann er auch nicht aufziehen.
Das ist nicht sein Ding. Das hat er nicht drauf.
Er sahnte kurz ab und wurde dann von den Tunesiern abserviert.
Für 50.000 kann man heutzutage jeden umbringen lassen.
Das wissen Sie nur zu gut. - Das passt nicht zu ihm.
Zu seinem Milieu.
Janson de Sailly und Courchevel.
Der Ruf eines Ganoven gefällt ihm bestimmt.
Die Kripo ermittelt in dem Mordfall.
Sie arbeiten niemals mit mir zusammen.
Aber Ihnen wird die Richterin Informationen geben.
Ich will etwas über den Ring erfahren.
Und was?
Ob er angepasst wurde, wie Attias behauptet.
Ob es einen triftigen Grund gab, Bouli an der Tankstelle zu treffen.
Das möchte ich wissen.
Ihre Ermittlungen sollten geheim bleiben.
Warum ließen Sie dann einen externen Beamten in Ihr Büro?
Er konnte die Betrugsskizze sehen.
Ich erinnere mich, wie Barracher die Tafel ansah.
Wenn er Attias wirklich nahestand, wie ich vermutete,
war es in der Tat riskant, ihm meine Skizze zu zeigen.
Offshore-Firmen, Banken...
Geldkreisläufe.
Das musste geheim bleiben.
Die Behörden misstrauten einander.
Bevor er kam, bat ich mein Team daher,
unsere Tafel wegzuräumen und eine andere zu zeichnen,
um eine falsche Fährte zu legen.
Um ihn zu vernebeln.
Wir hatten auch gelernt, uns zu schützen.
Für den von der Avenue Hoche. Er muss morgen unterschreiben. Geh hin.
Du hast seine Nummer. - Sind Immobilien sicher für Geldwäsche?
Mit Immobilien wäscht man nicht viel.
Nur mit Investmentfonds kannst du ordentliche Geschäfte machen.
Und was sind ordentliche Geschäfte?
Gib mir ein paar Tipps, damit ich lerne.
Später.
Hast du Gerüchte über Bouli und mich gehört?
Was wird so erzählt?
Es gibt Gerede.
Es heißt, ihr wärt wegen dem CO2 aneinandergeraten.
Aber da mische ich mich nicht ein.
Bouli war mein Freund. Warum hätte ich das tun sollen?
Weil du ihm Kohle schuldig warst? Ist das nicht das Geld hier?
Blödsinn. Ich war ihm nix schuldig. Er wollte Hilfe von mir!
So war das!
Hilfsbereitschaft fällt dir nur auf die Füße.
Warum wirst du laut?
Ich hab schon mal jemanden getötet.
Und wie?
Na, mit 'ner Knarre. - Wie ist das so?
Das schlimmste Verbrechen ist nicht Mord, sondern Armut.
Kallil war Attias' Eintrittskarte ins Clanmilieu der Banlieues.
Er hing immer öfter mit ihnen in Shisha-Bars ab.
Sie wollten die Welt umkrempeln.
Er erzählte seine Börsengeschichten Typen, die sich damit nicht auskannten.
Danach ging er nach Hause ins Warme, ins 16. Arrondissement.
Die Gauner hingen gern mit einem ab, der so viel Geld verprasste
und zu einer Milliardärsfamilie gehörte.
Auch das war Attias:
ein Bindeglied zwischen zwei gegensätzlichen Welten.
Hallo. - Hallo, ich werde erwartet.
Treten Sie ein.
Danke.
Joachim hat mich geärgert.
Schatz, das ist Monsieur Weynachter.
Hallo. - Hallo.
Gehst du zu Maria? - Ja.
Dann los.
Mein Vater meinte, dass Sie kommen.
Das hätte er nicht sagen sollen, aber...
Seien Sie nicht beunruhigt. - Das bin ich nicht.
Ich wohne jetzt mit den Kindern hier.
Ich hatte ständig Angst, dass Jérôme reinplatzt.
Sind Sie in diesem Haus aufgewachsen?
Ich hatte großes Glück.
Das kann einen auch erdrücken, aber...
Darf ich Sie anrufen, wenn etwas passiert?
Ich vertraue der Polizei nicht. Man wollte mich einschüchtern.
Sie können immer anrufen.
Ich gehe dann mal.
Guten Tag. - Guten Tag.
Meine Herren, das ist Monsieur Simon Weynachter vom SNDJ.
Diese Herren arbeiten für die Agentur McRubin,
eine Agentur für Wettbewerbserkundung aus Amerika, die für mich oft tätig ist.
Die kenne ich. Ich weiß, was Sie machen.
Die Herren sollten verschleierte Informationen über Jérôme suchen.
Er ist der Vater der Kinder meiner Tochter.
Ich habe immer alles getan, um ihm zu helfen.
Beim Aufbau seiner Firma, beim Kontakteknüpfen, beim Fundraising.
Alles in meiner Macht Stehende. - Verzeihung, aber warum bin ich hier?
Sie gelten als anständiger Mann. Als aufrecht und unbestechlich.
Ich dachte, Sie könnten Jérôme womöglich mit unseren Informationen verhaften.
Offenbar steht Monsieur Attias
mit gewissen zwielichtigen Netzwerken in Israel in Verbindung.
Offenbar finanzierte er auch eine führende Figur der Regierung.
Wenn er sich an die Vorschriften hielt, ist das nicht illegal, soweit ich weiß.
Die israelische Presse interessiert sich immer mehr für dieses Thema.
Gerade sind öffentliche Ausschreibungen
zur Gasförderung in den Schlagzeilen.
Gibt es irgendwelche Dokumente,
die belegen, dass er in Gas investiert?
Daten, Geldflüsse? Irgendetwas?
Vielleicht erzählt Ihr Schwiegersohn einfach Unsinn.
Um anzugeben.
So ist er doch, oder nicht?
Derzeit haben wir nur Aussagen von Insidern.
"Informanten", wie Sie es nennen. Aber mit hoher Glaubwürdigkeit.
Insider, Informanten und all das nützt mir nichts.
Ich kann da nichts tun.
Gar nichts.
Wir wissen, dass das Mordopfer ebenfalls
mit Akteuren auf den Gasmärkten in Kontakt stand.
Und zwar über Monsieur Attias.
Sie wollen also sagen,
Jérôme Attias hätte Bouli geraten, in diese Erdgasfelder zu investieren?
Ja?
Dieser "Bouli", wie Sie ihn nennen, war in dieser Welt nicht zu Hause.
Natürlich hat ihn Monsieur Attias in das Projekt verwickelt.
Das geht alles viel zu weit.
Er zeigt sich überall, er redet zu viel.
Er macht Fotos mit dieser Frau, die aussieht wie eine Nutte.
Er will mich ärgern, meine Tochter demütigen und meinen Namen besudeln.
Ich bin nicht da, um Familienfehden auszufechten.
Meines Wissens nach sind Sie selbst an der Spitze einiger Unternehmen
in einem Dutzend Ländern.
In der Schweiz, Luxemburg, auf den Britischen Jungferninseln...
Ist das korrekt?
Hören Sie, Monsieur,
ich hatte noch nie Ärger,
weder mit der Justiz noch mit dem Finanzamt.
Ich zahle Steuern in Frankreich und bin stolz darauf.
Der Rest ist Steueroptimierung...
Das ist das Problem. Ich beschuldige Sie nicht.
Und Sie beeindrucken mich nicht. Sie können sich diesen Ton also sparen.
Ich weiß auch,
dass Ihr Schwiegersohn in einer Welt aufwuchs,
in der das Geld überall war.
Wie ein Kompass. Nur hat er sich verlaufen.
Er zerstört alles, was er anfasst.
Er macht es kaputt, zu Asche.
Wie der griechische König, wie hieß der?
Midas. Das war König Midas.
Aber bei Midas war das Gegenteil der Fall.
Alles, was er anfasste, wurde zu Gold.
Wissen Sie, warum, Monsieur Frydman?
Weil er nie genug bekam.
Er war unersättlich.
Er wollte immer noch mehr.
Mehr, mehr.
Immer mehr.
Willkommen im Haus der Glückseligkeit.
Die Frau meines Lebens.
Kommt mit, kommt mit!
Ich zeige euch unsere bescheidene Bleibe.
Keith Haring.
Chicago Bulls, Motherfucker.
Unsere kleine Küchenecke.
Da sind die Champs-Élysées.
Ihr dürft neidisch sein. - Mir wird schwindlig.
Hallo? - Hallo?
Hier ist Simon Weynachter. Störe ich gerade?
Wie spät ist es?
Es ist spät, ich habe noch gearbeitet. Tut mir leid.
Entschuldigen Sie.
Sie arbeiten wohl ständig. - Ja.
Hören Sie nie auf?
Ich... Ich rufe ein andermal an.
Tut mir leid.
Dürfen Sie einfach um jede Uhrzeit anrufen?
Ich wollte Sie gern sprechen.
Das wollte ich.
Ich rufe ein andermal an.
Wo sind Sie?
Ich kann nicht mehr schlafen.
Mein Vater wollte mir nicht sagen, was Sie beide besprochen haben.
Ein Glas Wein, bitte.
Hallo. - Guten Abend.
Wie geht's?
Sicher zu Ihrem Schutz.
Er sagt nur Gutes über Sie.
Er ist kein einfacher Mensch. Das haben Sie gemerkt.
Ja, das habe ich.
Und Sie?
Kommen Sie zurecht? - Ich muss ja.
Ich habe die Kinder.
Jérôme nimmt sie manchmal zu sich.
Aber das macht mich auch nervös.
Er würde durchreden, uns so zu sehen.
Er würde ausflippen.
Passiert das öfter, dass er ausflippt?
Er hat sich schon wegen Nichtigkeiten geprügelt.
Ich glaube, er mag das.
Er hat keine Angst.
Ich glaube, ich fand das sogar mal gut, dass er so gar keine Angst hat.
Wissen Sie, was er für die Bar-Mizwa unseres Sohnes getan hat?
Der Kleine musste hebräische Texte lernen,
aus der Tora.
Jérôme hatte Angst, dass er sich blamiert,
vor allen Leuten, während der Zeremonie.
Also kaufte er einen Ohrhörer,
bat einen Freund, sich in der Synagoge zu verstecken
und dem Jungen den Text vorzusagen.
Niemand hat was gesehen. Er war sehr stolz auf seine Idee.
Sogar da betrügt er.
Bei so etwas Heiligem.
Sogar vor Gott.
Ich weiß, dass die Bar-Mizwa Millionen gekostet hat.
Er hat Hunderte iPads als Einladungen gekauft.
Er hat Stars eingeladen.
Das weiß ich.
Die Leute dichten auch immer etwas dazu.
Wobei unser Leben so war. Mich hat nichts mehr überrascht.
Sogar ich, ich...
war Papas Liebling und blickte kaum über den Kleiderschrank hinaus.
Ich habe keine Ausreden dafür, seine Exzesse mitgemacht zu haben.
Ich hätte gehen können.
Niemand legt mich rein, kapiert? Niemand!
Halt deine Fresse!
Glauben Sie,
dass er jemanden umbringen könnte?
Daran möchte ich gar nicht denken.
Gut, ich begleite Sie nach draußen, ja?
Nein, sie haben nicht lange geredet.
Bringt er sie nach Hause?
Bringt er sie nach Hause? - Sie verabschieden sich.
Was siehst du? - Sie geben sich nur die Hände.
Verdammt. - Eher nüchtern, nicht wie ein Date.
Der Typ ist nicht richtig im Kopf.
Was will er um 01:00 Uhr mit meiner Frau?
Was will er um 01:00 Uhr mit meiner Frau?
Der meint es ernst, sieht man. Pass auf. Ich glaube, sie geht nach Hause.
Ich haue mich aufs Ohr. Sie geht nicht mehr raus.
Hat er sie angefasst?
Ich rufe dich morgen an. - Der ist krank.
Komm runter. Ich rufe dich morgen an.
Okay, du willst also spielen, Wichser?
Kannst du mal die Klappe halten?
Gib mir das Geld von heute Morgen wieder.
Was soll das? Schau mich an! - Schnauze.
Was soll das denn? Weißt du, was? Hau ab!
Spinnst du? Meine Dosis? Was denkst du dir denn?
Klappe! - Wann wolltest du mir das sagen?
Wie waren die Reaktionen in Belleville
nach dem Mord an Bouli?
Typische Ganoven wären abgetaucht. Sie taten das Gegenteil.
Sie quasselten ununterbrochen. Mit allen Leuten.
Wir analysierten stundenlang die Abhörprotokolle unzähliger Bewohner.
Wir suchten weiter nach Bankbewegungen und Scheinfirmen,
die zu ihnen führten.
Bis zum CO2.
Eine Kleinigkeit für dich. - Danke.
Alles gut, Tata?
Furchtbar, was sie Bouli angetan haben.
Warum reden die Leute über dich?
Die lügen alle. Du darfst denen nicht glauben, Tata.
Wer hat ihn denn umgebracht? Im Viertel wird nur darüber geredet.
Ich denke ständig daran, jeden Tag.
Jeden Tag sehe ich Bouli vor mir.
Wir finden den Täter, das schwöre ich.
Und was soll das mit dem Lügendetektor in Tel Aviv?
Das ist Blödsinn! Das ist doch Blödsinn.
Dank einer Maschine mit Elektroden soll ich die Wahrheit sagen?
Boulis Brüder sagen, du weigerst dich, weil du lügst. Stimmt das?
Ich lüge nicht, Tata. Tata, ich lüge nicht.
Guck nicht so. Ich lüge nicht. - Bei deiner Mutter, ich sterbe sonst.
Ich weiß nicht, wer Bouli getötet hat. Ich schwöre, ich lüge nicht.
Ich finde den Täter. - Schwör's! Findest du ihn?
Ja, ich finde ihn. Jetzt hör schon auf, Tata.
Tata, hör auf. Das kann ich nicht mit ansehen.
Bouli würde dich nicht so sehen wollen. Wir haben doch immer gelacht.
Die ganze Zeit. Er würde wollen, dass du lachst.
Du piekst. - Hat Coco auf?
Natürlich. - Dann lasse ich mich rasieren.
Na los, alle mal frisch machen!
Lacht wieder. - Willst du kein Sandwich?
Aber...
Na gut, mach mir ein Sandwich. Lächelt wieder, kommt schon.
Das Leben geht doch weiter. - Ja.
Los.
Danke, Tata. Wenn ich zurückkomme, bin ich schick.
Und ihr auch. Und lächeln! - Komm wieder.
Fitous, wo warst du? - Das geht euch nichts an.
Klar geht uns das was an. - Ich muss weiter.
Schickst nicht mal 'ne Nachricht!
Coco! - Mein Freund.
Fitous, mein Freund. - Alles klar, Coco?
Schön, dich zu sehen. - Mein Coco.
Er macht mich wieder schön!
Ich sag's gleich, ich hab wenig Zeit.
Wir können nicht ewig quatschen. - Was mache ich?
Den Bart. - Dann setz dich.
Warst du in Tunis? - Ich fahre nach Djerba.
Ah, Djerba. Hier, für die Familie. - Danke, Bruder.
Mach mir den Bart, wie ich es mag. Ab hier, nicht ab da.
Vorsicht, heißes Handtuch.
Gut so?
Nicht zu heiß?
So. Entspann dich.
Entspann dich. So ist gut.
Gut so.
Ist das schön, mein Lieber. - Weg da!
Ganz ruhig! - Hey, was ist los? Was ist los?
Wer seid ihr denn? - Spielst du ab und zu im Cercle?
Ja, aber ich habe gerade keine Schulden!
Ich schulde niemandem was! - Du hast mit einem Freund gespielt.
Er sagt, du hast 600.000 verzockt. - Niemals! Noch nie!
Hör zu! Halt die Klappe! Halt die Klappe, hab ich gesagt!
Halt die Klappe! Halt die Klappe!
Du posaunst überall rum, dass du mit CO2 abgesahnt hast, ne?
Wie? Alles Cash? Mit Offshore-Firmen? Die Zigeuner, mit denen du spielst...
Die wollen Kohle. - Ich hab kein Problem mit Zigeunern!
Mit all der Kohle brauchst du Schutz, klar?
Richtigen Schutz. - Das ist ekelhaft.
Was? - Dass ihr das an mir auslasst!
Nehmt euch die Arschlöcher vor, die Bouli getötet haben!
Darum geht's ja, du Hammel. Wir machen das zu deinem Schutz.
Damit du nicht endest wie Bouli! Bist du dämlich?
Verdammt! Kapierst du's jetzt? Das kostet dich aber 'ne Stange Geld.
Und du zahlst. Ist dir klar, ne? - Ja, ich hab's kapiert.
Wirklich? Oder markierst du den Gangster, hm?
Soll ich dich abknallen? - Hör auf!
Bezahlst du? Bezahlst du?
Ich schwöre, ich bezahle!
Gehen wir.
Verstehst du, was ich sage, Jérôme? Wir sind tot.
Jetzt hängen uns alle am Arsch.
Gangster, Bullen, Boulis Familie... Alle denken, wir haben voll abgesahnt.
So ein Quatsch. - Hey, wovon laberst du überhaupt?
Wer waren die Typen? - Was weiß ich?
Echte Verbrecher, echt üble Kerle.
Bouli wollte doch nur, dass du ihm mit seinem Geld hilfst.
Bouli wollte doch nur, dass du ihm mit seinem Geld hilfst.
Fitous hält uns zum Narren. Er weiß genau, dass wir ihn abhören.
Er belastet Attias, weil sich der Strick zuzieht.
Was heißt das, Bouli wollte nur Hilfe mit seinem Geld?
Also hat Attias Geld von Bouli genommen. Warum das?
Nun ja, Bouli...
Er misstraute den Banken.
Was tat er also mit dem CO2-Geld? Er hob es in bar ab.
Dann saß er in Tel Aviv auf einem Berg von Bargeld.
Die Geldlawine überrollte sie alle.
Denn bei solchen Beträgen ergibt Bargeld keinen Sinn mehr.
Das muss man anders handhaben.
Geldwäsche, Investments...
Bouli war mit der Finanzwelt nicht vertraut,
nur mit Steuerkarussells und Wettbetrug.
Typen wie Attias faszinierten ihn.
Man muss bedenken, dass Bouli Sohn eines Mechanikers aus Belleville war.
Sie träumen alle vom sozialen Aufstieg. Sie wollen spekulieren, Jachten haben.
Was tun sie, wenn sie zu Geld kommen? Sie ziehen wie alle an den Parc Monceau.
Nach dem Coup wird Attias klar, dass er betrogen wurde.
Bouli hatte sich an ihm bereichert. Er ist wütend, dass er der Dumme ist.
Was macht er also? Auf Rache sinnen.
Wie könnte er noch an das Geld kommen?
Aber Fitous weiß,
dass einer aus Belleville sein Geld nie teilen würde.
Also schmieden sie einen Plan.
Sie binden Bouli einen Bären auf, empfehlen ihm, sein Geld anzulegen.
Attias stellt ihm Finanzgrößen vor, holt ihn aus seinem Milieu heraus,
verdreht ihm den Kopf mit Reisen im Privatjet, mit Nutten, Bankern...
Natürlich ist Bouli hin und weg von Attias.
So ein Leben kennt er nicht.
Luxushotels, schickes Essen, Finanziers.
Er ist geblendet, wie ein Kind.
Attias verspricht ihm das Blaue vom Himmel,
und Bouli überlässt ihm letztlich Geld, um es zu waschen.
Und zwar viel.
Richtig viel.
Doch Attias hat nie vor, das Geld zurückzugeben.
Niemals.
Er behält es, verprasst Millionen beim Pokern.
Es schaukelt sich hoch.
Alle halten ihn für den Überflieger, dem alles gelingt.
Er hat seine Rache. Die Show geht weiter.
Der brillante Investor, der ein Supermodel vögelt.
Doch Bouli ist nicht so dumm.
Er fragt nach seinen Investments.
Attias beginnt, zu lügen, bekommt Panik. Er blufft, so wie immer.
Keine Sorge. - Du bist mein Freund. Ich vertraue dir.
Dein Vertrauen ehrt mich.
Wer so hohe Schulden hat, hat keine Wahl mehr.
Entweder zahlt man, oder man knallt den ab, dem man es schuldet.
Bouli kommt also nach Paris, um nach dem Geld zu fragen.
Attias verspricht, ihm etwas zu geben,
um Zeit zu gewinnen, eine Überweisung, Bargeld,
ein dubioses Bankgeschäft oder was weiß ich.
Und Fitous...
Er spielt den Vermittler, der notorische Lügner.
Er sagt sich, vielleicht kann er sich auch was abzweigen.
Bouli! Scheiße! Bouli!
Aber wenn es Attias war,
warum ist er so verrückt und fährt am Tatabend zur Tankstelle?
Er spielt gern mit dem Feuer.
Er will da sein, wo es heiß ist, wo es brennt. So einer ist das.
Er denkt, er kann alle verkohlen und am Ende den Pot holen.
Genau deswegen macht er es, für solche Momente.
Das Adrenalin, alles auf eine Karte. So tickt er.
Er wusste genau, dass überall Kameras waren.
Er inszenierte alles. Den Killer, der auf ihn zielt...
Alles war reine Show und sollte ihn entlasten.
Alles war Theater.
Darauf fährt Attias ab.
Alles, was er tut, hat was Morbides. Das Geld, das Spielen...
Die Frauen.
Alles um ihn herum hat was Morbides.
Also,
wir haben endlich die Analyse dieses Ringes vom Mordabend vorliegen.
Ich habe der Kripo heute Morgen die Ergebnisse übermittelt.
Die Analyse hat ergeben, dass der Ring nicht angepasst wurde.
Die Legierung weist keine Spuren einer Vergrößerung auf.
Aber Attias sagte aus, Bouli an der Tankstelle getroffen zu haben,
um ihm den an die Größe seiner Frau angepassten Ring zu geben.
Also lügt Attias.
Er lügt ständig.
Mein Kollege, Richter Pèzenas, übernimmt den Fall.
Ich informiere ihn darüber.
Verzeihung, wozu der Richterwechsel? Das reicht für ein Verfahren.
Fragen Sie das meinen Nachfolger.
Wenn wir dauernd den Richter wechseln, kommt der Fall nie voran.
Und wir lassen vielleicht einen Mörder laufen.
Sie haben nicht das Recht, ihn "Mörder" zu nennen.
Hoffentlich irre ich mich.
Der Typ ist ein Manipulator, ein Psychopath.
Keiner weiß, wozu er in der Lage ist.
Früher war er nicht so.
Er ist abgedriftet, seit Sie ihn verfolgen.
Sie machen eine echte Gefahr aus ihm. - Er ist eine Gefahr.
Er weiß, dass Sie seine Frau umgarnen.
Nein, nein, nein.
Ich umgarne seine Frau nicht.
Ihr Kumpel macht mir keine Angst. Richten Sie ihm das aus?
Sie kennen ihn doch so gut.
Oder nicht?
Die Richter wechseln, die Ermittlungen geraten ins Stocken...
Wer beschützt ihn?
Hängen Sie jetzt Verschwörungen nach? Er macht Sie auch noch ganz irre.
Ich will nur sichergehen.
Ist nicht nötig. - Geht das so?
Es funktioniert. Keine Sorge, das passt schon.
Echt jetzt? Nicht zu fassen.
Na los.
Was soll der Müll?
Der sagt uns, ob du über den Tod meines Bruders lügst.
Setz dich.
Ihr habt sie doch nicht alle. - Pflanz deinen Arsch dahin.
Red nicht in dem Ton mit mir! - Pflanz dich hin!
Fresse, Hurensohn! Ich mach dich fertig!
Bleibt doch mal ruhig! - Hört auf mit dem Scheiß!
Du hast ihn umlegen lassen! - Nicht so laut!
Hinsetzen!
Jetzt sind wir aufgewärmt.
Ich hätte auch nicht auftauchen können, ja?
Das zeigt, dass ich deinen Bruder nicht getötet hab.
Ich glaube, du bist ein Lügner.
Setz dich.
Funktioniert das Ding? - Na los.
Muss Fitous auch ran? - Fitous würde gern nach Hause gehen.
Ich lach mich tot über euer Teil. - Setz dich.
Mal sehen, ob ich lüge. - Mach den Sensor ran.
Setz dich.
Kopf stillhalten. - Das geht auch höflich.
Jaja. Stillhalten.
Gib mal her.
Woher weiß ich, dass das nicht frisiert wurde?
Halt einmal die Fresse, und beantworte unsere Fragen, okay?
Ich habe deinen Bruder nicht umgebracht.
Geht das nicht in eure Köpfe? Ich bin unschuldig.
Na los. Ich will einen Test machen.
Ich sage irgendeinen Blödsinn. Mal sehen, wie das Ding reagiert.
Bist du so weit? - Kann's losgehen? Dann ab.
Legen wir los.
Zuerst mal möchte ich sagen, dass ich Jérôme Attias heiße.
Und ich freue mich sehr, dass ich Pilot geworden bin.
Und? Schlägt das Teil keinen Alarm? - Das war dein echter Name!
Sag nicht zwei Dinge auf einmal! - Ich bin kein Pilot, Wichser!
Das ist Schwachsinn! - Setz dich hin!
Setz dich hin! - Wir sind noch nicht fertig.
Frag einen Rabbi nach Gott. Dann schlägt das Teil ständig aus.
Jaja.
Warum bist du Bouli an dem Abend hinterher?
Das hab ich der Polente und allen zigmal erzählt: wegen des Rings.
Haben dich die Schüsse überrascht?
Ich war überrascht. Natürlich war ich überrascht.
Ich wusste nicht, was los war. Ich hatte 'ne Scheißangst.
Fitous hat mich danach gesehen.
Ich kenne dieses Arschloch. Beim Bluffen guckt er auch so!
Er lügt einem ins Gesicht! So einer ist das!
Du hast Bouli ermorden lassen! Ich habe alles gesehen!
Du hast ihm Geld geschuldet! Darum musste er sterben!
Ich komme extra aus Paris für eure Kackmaschine,
und jetzt scheißt ihr drauf, weil sie was anderes sagt?
Was soll der Scheiß? Ich haue ab. Komm, wir gehen.
Alles gut.
Das ist ein verdammter Lügner!
Wir erwischen ihn noch. Wir erwischen ihn noch.
Versprochen.
Bouli war mein Freund, seit wir Kinder waren.
Er war wie ein Bruder für mich. Wie ihr das nur denken könnt...
Hau ab.
Verdammt.
Ruf im Flugzeug an. Wir hauen ab.
Rufst du jetzt mal an? - Schrei nicht.
Wie weit ist dieser Scheißflughafen?
Ich hab die Nase voll von dem Drecksland.
Wer hätte gedacht, dass ein Jude mal so was sagt?
Und wozu das alles?
Mazel tov!
Für Privatjets, Luxuskarossen,
Jachten, Wohnungen mit Terrassen?
Verzeihen Sie meine Naivität,
aber wo bleibt da das Gemeinwohl?
Der Betrug mit CO2-Zertifikaten ist politisches Versagen
und ein Umweltskandal.
Kommende Generationen werden fragen: "Was habt ihr euch gedacht?
Warum habt ihr die Katastrophe nicht verhindert?"
Was sollen wir antworten?
"Finanzmärkte?" "CO2-Börse?"
Das ist Staatsversagen.
Verschmutzungsrechte, die zum Finanz-Eldorado wurden.
Ein Casino, in dem man immer nur gewinnt.
Ich frage Sie im Namen der grünen Fraktion,
für die ich heute hier sprechen darf:
Wo stehen Sie mit den Ermittlungen?
Es tut mir leid, Monsieur, aber ich darf nichts Genaueres sagen.
Die Ermittlungen laufen noch.
Der Emissionsmarkt ist geschlossen.
Der Betrug ist beendet. Mehr kann ich nicht sagen.
Haben wir eine Ahnung von der erbeuteten Summe?
Reden wir von Hunderten Millionen oder sogar Milliarden?
Wo führt das hin?
Haben wir eine Chance, dieses Geld eines Tages wiederzusehen?
Um Ihnen eine Zahl zu nennen,
müssten wir alle Konten sämtlicher involvierter Scheinfirmen kennen.
Das ist unmöglich, weil wir gerade genau dazu ermitteln.
Unmöglich.
Wurden Sie gebeten, keine Zahl zu nennen?
Nein.
Warum verweigern Sie die Antwort, Monsieur Weynachter?
Derzeit arbeiten wir daran,
eine Verbindung zwischen den Betrügern und all den Scheinfirmen herzustellen.
Daran arbeiten wir.
Aber diese Phantomfirmen müssen doch Spuren hinterlassen haben.
Sie müssen die Summe der Transaktionen zwangsläufig kennen.
Oder hat man Sie darum gebeten,
sie geheim zu halten?
Ich habe es bereits gesagt,
darüber darf ich derzeit nicht sprechen.
Wann dann? - Wenden Sie sich...
Bitte? - Wann?
Wenden Sie sich an mein Ministerium. Oder an Bercy.
Ich bin Ermittler, Monsieur.
Kein Politiker.
Was soll ich denn sagen?
Dass Frankreich selbst ihnen Millionen für Nutten und Jachten überwies?
Soll ich das sagen? - Wie weit sind die Ermittlungen?
Wenn es einen Skandal gibt, sollten wir die Typen haben.
Ich habe es mit Gaunern und deren Anwälten zu tun,
mit Ländern, die nicht kooperieren, zwielichtigen Banken,
absurden Bankgesetzen und endlosen Gerichtsverfahren.
Vor sechs Monaten versprachen Sie
Beweise, die die Betrüger mit den Scheinfirmen verbinden!
Warum haben wir die Beweise nicht? - Weil ich ganz allein bin.
Verstehen Sie das?
Ich bin ganz allein.
Ich bin ganz allein!
Die Caisse des Dépôts, Overgreen, Bercy...
Alle wussten, dass Hunderte Millionen Staatsgelder
auf Offshore-Konten in Steuerparadiesen verschwanden,
etwa Dubai oder Hongkong.
Mehrere Behörden hatten Puzzleteile, aber keiner griff rechtzeitig ein.
Warum?
Weil der Staat keine staatlichen Behörden angreift?
Weil der Staat nie einen Fehler zugeben darf?
Aber es kam noch dicker.
Zur selben Zeit hörten wir mit,
dass die Betrüger wieder am Ende der Welt waren.
Zur selben Zeit.
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