Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Eine SHOCHIKU-Produktion
DIE REISE NACH TOKIO
Drehbuch: Kogo NODA - Yasujiro OZU
Kamera: Yuharu ATSUTA
Szenenbild: Tatsuo HAMADA
Ton: Yoshizaburo SEO Musik: Kojun SAITO
Schauspieler:
Chishu RYU
Chieko HIGASHIYAMA
Setsuko HARA
Haruko SUGIMURA So YAMAMURA
Kuniko MIYAKE Kyoko KAGAWA
Eijiro TONO Nobuo NAKAMURA
Shiro OSAKA Hisao TOAKE
Teruko NAGAOKA
Regie: Yasujiro OZU
Wir werden Osaka gegen 18 Uhr erreichen.
Um diese Uhrzeit sollte Keizo bereits Feierabend haben.
Ich habe ihm ein Telegramm geschickt.
Er kommt an den Bahnhof.
Mutter, dein Essen. - Danke.
Ich muss los.
Du brauchst uns nicht zu begleiten.
Ich habe Zeit... Dann ist Gymnastik.
Du bist lieb.
Bis später am Bahnhof.
In der Thermoskanne ist Tee. - Danke.
Bis später.
Frohes Schaffen!
Bis später!
Ist das aufblasbare Kopfkissen in deinem Koffer?
Nein, du solltest es doch einpacken.
Ich kann es nicht finden.
Ich bin sicher, ich habe es dir gegeben.
Wirklich?
Guten Tag.
Guten Tag.
Fahren Sie heute los? - Ja, heute Nachmittag.
Wir werden endlich alle Kinder zusammen sehen.
Sie haben Glück!
Sie warten in Tokio ungeduldig auf Sie.
Bewachen Sie das Haus, solange wir weg sind.
Keine Sorge.
Ich beneide Sie dafür, so etablierte Kinder zu haben.
Sie haben Glück.
Nicht so sehr wie Sie denken.
Das Wetter ist wunderbar.
Das ist ein Segen.
Gute Reise und viel Vergnügen!
Danke.
Ich finde das Kissen nicht.
Es muss da sein. Such noch einmal.
Nanu! Da ist es.
Du hast es gefunden? - Ja.
DR. HIRAYAMA
ALLGEMEINMEDIZIN KINDERARZT
Mach keine Unordnung.
Ich bin wieder da.
Willkommen daheim.
Sind Großvater und Großmutter da? - Bald.
Mama!
Warum ist mein Schreibtisch verrückt?
Um Platz zu schaffen.
Das ist kein Grund.
Deine Großeltern schlafen dort.
Und meine Prüfungen? Wo soll ich lernen?
Dir fällt schon was ein.
Sag Mama... Wo soll ich arbeiten?
Sei still. Nie gibst du dir Mühe.
Doch! Ich lerne.
Muss das heute sein?
Ich soll nicht lernen?
Was für ein Glück! Das ist toll!
Minoru!
Sie sind da.
Kommt rein.
Willkommen!
Kommt rein.
Nehmen Sie das Kissen.
Mutter, du bist sicher müde.
Konntest du im Zug schlafen? - Ja, sehr gut.
Hallo, mein Kleiner.
Willkommen. - Danke.
Sie sehen fit aus, Vater.
Ich freue mich, euch zu sehen. Stören wir euch nicht?
Warum? Wir sehen uns so selten.
Das stimmt.
Jetzt seid ihr da.
Wie geht es Kyoko?
Gut.
Ist sie alleine zu Hause geblieben?
Fumiko!
Ich habe ein kleines Geschenk mitgebracht.
Reiswaffeln ... sehr lecker.
Vielen Dank.
Mama liebt sie.
Hast du einen Teller?
Das Tablett ist in Ordnung.
Geht das so? - Ja, prima.
Konnte Noriko zum Bahnhof gehen?
Nein, obwohl ich sie angerufen habe.
Was ist nur los?
Hier.
Was macht ihr, Kinder?
Kommt.
Das sind eure Großeltern!
Ihr seid groß geworden, ihr Kleinen!
Minoru geht schon aufs Gymnasium.
Wie alt bist du, Isamu?
Antworte!
Das Bad ist bereit.
Papa, nimm ein Bad.
Mama, mach es dir gemütlich.
Keine Sorge, ich hatte eins.
Lass uns baden gehen.
Ich trage ihn.
Lass nur.
War Keizo am Bahnhof in Osaka?
Ja, wir hatten ihm ein Telegramm geschickt.
Geht es ihm gut?
Ja. Er schickt dir ein Geschenk.
Mama, hol es später raus.
Papa, hast du ein Handtuch? - Ja.
Lasst euch Zeit.
Was soll ich kochen? - Sag, Bruder...
Wäre Sukiyaki fürs Abendessen in Ordnung?
Sehr gut.
Und etwas Sashimi?
Nein, das ist nicht nötig. Fleisch reicht.
Dann also nur Sukiyaki.
Da ist Noriko endlich!
Guten Abend. Ich bin spät dran.
Warst du am Bahnhof? - Ich war zu spät dort.
Schwägerin, das ist für dich. - Danke.
Guten Abend.
Papa und Mama sind oben.
Ich werde ihnen meinen Respekt aussprechen.
Herzlich willkommen!
Es ist so lange her ...
Wie schön, Sie wiederzusehen!
Du warst sicher beschäftigt.
Ich habe immer viel Arbeit.
Deshalb bin ich spät dran.
Du hättest heute nicht kommen müssen.
Wir bleiben mehrere Tage.
Arbeitest du noch am gleichen Ort?
Ja.
Du hast ein hartes Leben.
Nein, es geht.
Papa, das Bad ist bereit.
Gut, ich komme runter.
Lass mich dir helfen.
Das geht schon.
Ich fühle mich wie in einem Traum.
Tokio schien mir so weit weg,
nun sind wir schon vereint.
Wir sind erst gestern von Onomichi los.
Es ist gut, lange zu leben.
Sie haben sich nicht verändert.
Aber ja.
Wir sind jetzt wirklich alt.
Worüber redet ihr? Gehen wir runter!
Mama, du bist noch größer geworden.
Du bist verrückt! Ich wachse nicht mehr.
Doch, du hast etwas zugenommen.
Als ich klein war, kam mir Mama sehr groß vor.
Ich schämte mich, wenn sie zur Schule kam.
Einmal machte sie einen Stuhl kaputt.
Das stimmt nicht! Der Stuhl war schon kaputt.
Das glaubst du.
Ja, sicher.
Kommt, gehen wir runter.
Soll ich das dort abstellen?
Das auch? - Nein, nicht nötig.
Es wird langsam frischer.
In Onomichi ist es sicher heiß. - Ja, vor allem am Ende des Tages.
Mama, wie geht es Oko?
Sie wurde wohl unter einem schlechten Stern geboren.
Nach dem Tod ihres Mannes
heiratete sie letztes Jahr einen Mann aus Kurashiki.
Aber angeblich ist sie unglücklich.
Die arme Frau!
Übrigens,
wie hieß der Beamte, dein Anglerfreund?
Herr Minari? Der ist tot.
Das ist schon einige Jahre her.
Ja, das stimmt.
Erinnerst du dich an Herrn Hattori?
Der von der Armee?
Ich erinnere mich an ihn.
Er lebt jetzt in Tokio.
Ich werde ihn besuchen. - In welchem Viertel wohnt er?
In Daito. Ich habe seine Adresse in meinem Adressbuch.
Ihr habt alles aufgeräumt. - Danke für deine Hilfe.
Probiere Keizos Geschenk.
Vielen Dank.
Oh, Verzeihung.
Das macht nichts, lass nur.
Besichtigen sie morgen etwas?
Da morgen Sonntag ist, führe ich sie herum.
Noriko, ich nehme mir frei.
Ich komme mit dir mit.
Entschuldigt die Störung.
Danke fürs Essen, Bruder.
Bis bald, Papa! Wir sehen uns.
Mach dir keine Umstände, Fumiko.
Danke für den Abend.
Papa, du musst müde sein.
Mama, du bist sicher müde.
Gehen wir schlafen.
Gute Nacht.
Ich bringe euch Wasser.
Du bist sicher müde.
Sie sehen alle gesund aus.
Endlich sind wir in Tokio.
Ich frage mich, in welchem Viertel wir wohnen.
In der Vorstadt ...
Du hast sicher recht.
Vom Bahnhof bis hierher hat es lange gedauert.
Ich hatte mir
ein lebhafteres Viertel vorgestellt.
Hier?
Ja.
Koichi wollte in ein zentral liegendes Viertel ziehen.
Seine Geschäfte laufen nicht so gut.
Bleiben deine Eltern lange in Tokio?
Ein paar Tage. Gib mir das.
Ich sollte sie besuchen.
Lass nur. Sie kommen sowieso hierher.
Ich könnte mit ihnen ins Restaurant
oder zu einer Aufführung.
Kümmere dich nicht um sie.
Diese Bohnen sind köstlich.
Was haben sie heute vor?
Fresssack! Iss nicht alle Bohnen.
Heute kümmert sich mein Bruder um sie.
Dann muss ich es nicht tun.
Kiyo, komm essen.
Sei schön brav heute.
Großvater und Großmutter begleiten dich.
Ich passe auf.
Wann gehen wir?
Geh hoch und frag sie.
Wenn sie bereit sind, können wir gehen.
Seid ihr bereit? - Ja.
Wir sind soweit.
Dann gehen wir gleich.
Ich habe es ihnen gesagt.
Wo geht ihr essen?
Wir essen im Kaufhaus. Das wird den Kindern gefallen.
Isamu mag die Kinderspeisen dort.
Verzeihen Sie.
Und, wie geht es ihm?
Hat er Hunger?
Nein. Er will frische Getränke.
Aber er trinkt sie nicht. - Hat er immer noch Fieber?
Vorhin hatte er 39,8°C.
Ich werde zu ihm gehen.
Ich verderbe Ihnen Ihren freien Tag.
Das tut mir leid.
Sind die Spritzen sterilisiert? Ich brauche sie.
Ja.
Ich muss zu einem Kind. Sein Zustand verschlechtert sich.
Es tut mir leid. - Das macht nichts. Wir warten.
Es könnte lange dauern.
Ich gehe, Mama.
Alles Gute! Bis später.
Gehen wir immer noch nicht?
Ich komme vielleicht spät heim.
Was machen wir mit deinen Eltern? Soll ich mit ihnen weggehen?
Es sollte jemand im Haus bleiben. Verschieben wir es auf Sonntag.
Pass auf dich auf! Alles Gute.
Wo geht er hin?
Zu einem Patienten.
Es tut mir leid. Das kommt ungelegen.
Aber nein, ein guter Doktor wird immer gestört.
Er arbeitet viel.
Mama, gehen wir nicht mehr weg?
So was Blödes! - Dein Vater kann nichts dafür.
Das ist ein Notfall. - Ich bin traurig.
Wir verschieben es.
Ich hasse das.
Minoru, geh spielen.
So ein Lügner!
Komm, Isamu. - Nein.
Diese Jungs sind unerträglich.
Aber nein, das ist das Alter.
Du solltest dich schämen. Ein großer Junge wie du!
Das ist nicht witzig.
Wir gehen ein anderes Mal aus. - Das sagst du immer.
Aber wir gehen nie.
Jemand ist krank. Es geht nicht anders.
Das sagst du immer.
Sei vernünftig. Hör mit dem Jammern auf.
Ich habe es satt.
Mir ist langweilig.
Ich erzähle Papa alles.
Das ist mir egal.
Nun gut. Erinnere dich an diese Worte.
Egal, ich habe keine Angst.
Was ist?
Es ist nur ...
Komm, Isamu. Gehen wir spazieren.
Du auch, Minoru. Komm.
Gehen wir, Isamu.
Großmutter ist so nett.
Komm, wir gehen.
Schnell, Minoru. Wir gehen.
Ich mache Ihnen Arbeit.
Minoru, geh mit deiner Großmutter mit.
Ich will nicht. - Wie du meinst.
Bis später.
Verzeihung.
Vielen Dank.
Wie geht es Minoru?
Er ist zu verwöhnt.
Koichi war auch so.
Stur, ein richtiger Dickkopf.
Sie sind sicher enttäuscht, Vater.
Aber nein, mach dir nichts draus.
Wir verschieben es auf nächsten Sonntag.
Aber ja, sicher. Danke.
Wir bleiben 2 bis 3 Tage,
danach gehen wir zu Shige.
Sieh mal! Sie spielen dort drüben.
Isamu, was willst du später einmal werden?
Wirst du ein Arzt wie dein Papa?
Ich frage mich, wo ich sein werde,
wenn du ein Arzt bist.
Guten Abend.
Es kam ein Anruf. - Wer?
Herr Enomoto, wegen des Geschäfts ...
Dann ist das erledigt.
Wo sind deine Eltern?
Oben.
Ich habe Kuchen für sie gekauft.
Was?
Nimm dir ein Stück. Er ist sehr lecker.
Das war sicher teuer. Das hätte nicht sein müssen.
Schmeckt er dir?
Ja, aber du gibst zu viel für sie aus. Reiswaffeln hätten gereicht.
Die hatten sie gestern schon.
Das macht nichts. Sie lieben Reiswaffeln.
Kannst du sie morgen ausführen?
Das kommt mir ungelegen.
Ich muss einkassieren.
Mein Bruder Koichi könnte sich um sie kümmern.
Ich kann heute mit ihnen ins Theater.
Was wird dort aufgeführt? - Naniwabushi, seit gestern.
Gute Idee. Sie waren noch nirgends, seit sie da sind.
Sie tun mir leid, den ganzen Tag im Haus.
Mir auch. Aber niemand hat Zeit, sie auszuführen.
Ihr arbeitet.
Einen guten Tag gehabt?
Danke für die leckeren Kuchen.
Wir bereiten Ihnen viel Arbeit. - Nicht der Rede wert.
Wo ist Vater?
Auf der Terrasse.
Wir könnten ins öffentliche Bad.
Vater!
Gehen wir in die Bäder?
Guten Abend. Wie geht es? - Gehen wir in die Bäder?
Auf dem Rückweg könnten wir Eis essen gehen.
In Ordnung. Gute Idee.
Wir gehen bald los.
Wir gehen in die Bäder. - Gut.
Bis später.
Mama, zieh meine alten Geta an.
Danke. Ich werde sie anziehen.
Hallo! Firma Yoneyama?
Ich würde gern mit Frau Noriko Hirayama reden.
Bist du es, Noriko?
Du musst mir einen Gefallen tun.
Kannst du dir morgen freinehmen?
Papa und Mama haben Tokio noch nicht besichtigt.
Könntest du morgen mit ihnen eine Stadttour machen?
Ich habe im Friseursalon viel zu tun.
Es tut mir leid, dich darum bitten zu müssen.
Warte bitte kurz.
Entschuldigen Sie die Störung.
Könnte ich morgen freihaben?
Ja. - Danke.
Und die Akte "Aluminium"? - Die mache ich morgen fertig.
Entschuldige bitte.
Ich hole sie morgen um 9 Uhr ab.
Das macht nichts, grüß sie von mir.
Meine Damen und Herren, willkommen in Tokio.
Entdecken Sie mit uns die Geschichte von Tokio.
Der Kaiserpalast hieß einst Schloss Chiyoda
und wurde vor 500 Jahren
vom mächtigen Ota Dokan gebaut.
Sein Park mit grünen Pinien, der von einem Graben umgeben ist,
ist eine einzigartige Sehenswürdigkeit mitten in Tokio.
Koichis und Fumikos Haus ist dort.
Und das von Shige?
Es dürfte ...
in der Richtung sein.
Und deins?
Ich wohne dort.
Irgendwo dort drüben.
Das Haus ist klein. Wollen Sie später hin?
Wer ist da?
Ich bin's, Noriko. - Du kommst heute früh heim.
Schläft die Kleine?
Sie ist eingeschlafen. - Hast du etwas Sake für mich?
Meine Schwiegereltern sind da. - Ja, ich dürfte welchen haben.
Mehr habe ich nicht. Reicht das?
Danke, das hilft wirklich.
Wo wurde das Foto von Shoji gemacht?
In Kamakura. Ein Freund hat es gemacht.
Wann? - Ein Jahr vor seiner Einberufung.
Unser Sohn hatte so schöne Augen.
Er hat den Kopf zur Seite geneigt. - Das war seine Haltung.
Hast du einen Krug und Gläser?
Hier, die sind sauber.
Willst du das? Das ist sehr lecker.
Danke, gerne.
Noriko, mach dir nicht so viele Umstände.
Viel kann ich nicht machen.
Wir haben einen so schönen Tag mit dir verbracht.
Gerne. Ich hoffe, es war nicht zu anstrengend.
Nein, dank dir haben wir so viel gesehen.
Entschuldige uns! Wegen uns hast du einen Arbeitstag verpasst.
Macht das keinen Ärger?
Aber nein! Das macht nichts.
Ich arbeite in einer kleinen Firma.
Da ist es gerade ruhig.
Ach, gut. Das beruhigt mich.
Bitte sehr.
Danke.
Es tut mir leid. Ich habe nicht viel.
Das ist sehr köstlicher Alkohol.
Trinken Sie gern, Vater?
Früher trank er viel.
Er wurde wütend, wenn kein Sake mehr im Haus war.
Er ging mitten in der Nacht aus, um zu trinken.
Jedes Mal, wenn ich einen Jungen bekam,
betete ich, dass er kein Säufer wird.
Wie war Shoji zu dir?
Er trank auch gern.
Unser Sohn? So etwas ...
Nach der Arbeit ging er mit Kollegen trinken.
Er brachte sie oft um Mitternacht her.
Tatsächlich?
Du hattest die gleichen Sorgen wie ich.
Das sind nur noch Erinnerungen.
Armer Shoji!
Wir sahen ihn so selten.
Es kommt mir oft so vor, als sei er noch am Leben.
Mein Mann macht sich über mich lustig,
wenn ich das sage.
Er ist sicher nicht mehr am Leben.
Er ist vor acht Jahren gestorben.
Das weiß ich, aber ...
Der Junge war so aufsässig, so dickköpfig ...
Er hat es dir schwer gemacht.
Aber nein.
Und dann starb er ...
Du hattest kein Glück, Noriko.
Habe ich Sie warten lassen? - Nein. Danke.
Es ist nicht viel.
Bedienen Sie sich.
Vielen Dank.
Hier.
Es ist spät.
Sie werden bald heimkommen.
Wie lange bleiben sie in Tokio?
Haben Sie es dir gesagt? - Nein, dazu sagten sie nichts.
Ich habe eine Idee.
Würdest du 3.000 Yen zahlen?
Wozu?
Ich steuere auch etwas bei. Jeder gibt 2.000 oder 3.000 Yen.
Wozu?
Wir könnten unsere Eltern in ein Thermalbad schicken.
Du hast gerade viel Arbeit. Ich auch.
Von Noriko können wir auch nicht zu viel verlangen.
Das ist eine gute Idee.
Ich kenne ein gutes Gasthaus in Atami.
Günstig, mit schöner Sicht.
Sehr schön! Schenken wir ihnen diese Reise.
Das wird ihnen sicher gefallen.
Ehrlich gesagt,
bereiten sie mir Kopfzerbrechen.
Sie verursachen uns viele Kosten in Tokio.
So sparen wir Geld.
Und es ist gut für ihre Gesundheit.
Was ist los?
Koichi und ich wollen unsere Eltern nach Atami schicken.
Gute Idee! Ich habe mir Sorgen gemacht.
Ich bin beschäftigt und kann sie nicht ausführen.
Ich finde eure Idee gut. Ihr habt recht.
Wir werden das Nötige veranlassen.
Hier können wir nichts für sie tun.
Das stimmt.
Atami ist ein schöner Ort.
In Tokio ist es im Moment zu heiß.
Atami ist besser für ein altes Paar.
Sie können sich ausruhen.
Genau.
Sie sind sehr spät dran.
Vielleicht sind sie bei Noriko.
Das kann sein.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich ein Thermalbad sehe.
Die Armen, das war sicher teuer.
Freust du dich denn nicht, hier zu sein?
Stehen wir früh auf und gehen wir am Strand spazieren.
Sehr gute Idee! Du hast recht.
Da hat man sicher eine schöne Sicht.
Eine Kellnerin hat es mir gesagt.
Wirklich?
Das Meer ist so ruhig.
Ihre Bestellung.
Da ist das Essen.
Nimmst du den Stein?
Das gibt Ärger.
Dem Lärm nach zu urteilen, haben sie Spaß.
Wie viel Uhr ist es?
Was hast du?
Hast du nicht gut geschlafen?
Nein, aber du ...
Ich habe auch nicht gut geschlafen.
Du hast aber geschnarcht.
Wirklich?
Der Ort hier ist eher etwas für Jüngere.
Das finde ich auch.
Das junge Ehepaar von gestern war furchtbar.
War das wirklich ein junges Ehepaar?
Heute Morgen hat sie im Bett geraucht, er war schon wach.
Der Typ ist total bescheuert. Er sagte:
"Du gehörst mir: Deine Ohren, Augen und dein Mund gehören mir."
Das kann man doch nicht sagen.
Ich frage mich, was Kyoko zu Hause macht.
Und wenn wir heimgehen?
Du hast schon Heimweh.
Aber nein. Du willst doch nach Hause gehen.
Wir haben Tokio besichtigt, waren in Atami.
Wir können heimfahren. - In Ordnung.
Wir gehen.
Was hast du?
Mir ist schwindelig. Mir dreht sich der Kopf.
Schon gut. Es ist vorbei. - Es liegt sicher am Schlafmangel.
Lassen Sie mich einen Dutt machen.
Das steht Ihnen sicher.
Sie haben einen schönen Nacken.
Wir ziehen links fest an und machen rechts Wellen.
Wir probieren es nächstes Mal. - Das ist etwas origineller.
Ich hätte gern Feuer und eine andere Zeitschrift.
Guten Tag, der Herr.
Du bist es?
Ihr seid schon zurück?
Wie geht es?
Ihr solltet doch länger bleiben. Was gibt es?
Wir sind zurück.
Wer sind sie?
Bekannte, Leute vom Land.
Kiyo, kümmere dich um die Klammern.
Warum habt ihr euren Aufenthalt abgebrochen?
Hat euch Atami gefallen?
Sehr, die Bäder sind wunderbar.
Wir hatten eine schöne Sicht vom Hotel aus.
Es ist ein beeindruckender Ort, nicht? Ganz neu.
Waren viele Leute dort? - Ziemlich viel.
Wie war das Essen?
Roher Fisch und Eier-Suppe.
So nah am Meer schmeckt der Fisch sehr gut.
Wir hatten auch ein großes Omelett.
Ich wollte, dass ihr euch dort ausruht.
Warum seid ihr so schnell wieder zurück?
Wir müssen bald wieder nach Hause.
Bleibt noch ein bisschen.
Ihr kommt nie nach Tokio. - Wir müssen zurück nach Onomichi.
Kyoko ist ganz allein zu Hause.
Mach dir keine Sorgen. Sie ist kein Kind mehr.
Ich wollte mit euch ins Kabuki.
Wir wollen nicht, dass du Geld ausgibst.
Das ist doch selbstverständlich!
Leider habe ich um 19 Uhr ein Arbeitstreffen.
Mit Kollegen aus der Kosmetikbranche.
Werden viele Leute kommen? - Ja.
Wir wechseln uns als Gastgeber ab. - Dann stören wir hier.
Ich dachte, ihr wärt in Atami.
Ich hätte es euch sagen sollen.
Ich bin fertig mit der Frisur.
Ich komme.
Was machen wir?
Das frage ich mich auch.
Wir können nicht zu Koichi. Es stört ihn.
Wir könnten Noriko fragen.
Sie hat keine Schlafmöglichkeiten für beide.
Geh du zu ihr.
Und du?
Ich gehe zu Herrn Hattori.
Ich versuche, bei ihm zu übernachten.
Gehen wir, wir werden schon sehen.
Jetzt sind wir Obdachlose.
Es ist bald so weit. Noriko kommt bald nach Hause.
Vielleicht kommt sie etwas früher.
Wenn du zu Herrn Hattori willst, solltest du nicht zu lange warten.
Du hast recht. Gehen wir.
Du bist so vergesslich.
Tokio ist wirklich eine große Stadt.
Wenn wir uns in der Weite verirren würden,
würden wir einander nie mehr finden.
HERR HATTORI, ÖFFENTLICHER SCHREIBER
Es ist so lange her ...
17 oder 18 Jahre, glaube ich.
Danke für Ihre Grußkarten jedes Jahr.
Und ich danke Ihnen.
Onomichi hat sich sicher sehr verändert.
Wir hatten Glück, nicht bombardiert zu werden.
Ihr altes Viertel hat sich nicht verändert.
Es war ein angenehmer Ort.
Die Sicht vom Tempel Senko-ji war so schön.
Auf die Blumen-Saison folgte die Fisch-Saison.
In Tokio gibt es keine gute Dorade.
Das stimmt leider.
Wollt ihr ...
Nein, danke. Später.
Sagen Sie meinem Freund,
dass ich im Zirkel an der Ecke bin.
Bis später!
Ich vermiete ihm ein Zimmer. Er ist ein Leichtfuß.
Er studiert Jura. Aber er hat keine Ahnung.
Er spielt nur die ganze Zeit.
Seine Eltern tun mir leid.
Wie wäre es, wenn wir etwas trinken gehen?
Ich habe nichts, was ich Ihnen anbieten könnte.
Es tut mir leid für die Umstände.
Erinnern Sie sich an den ehemaligen Polizeichef?
Herr Numata? - Er wohnt im Viertel.
Was macht er jetzt?
Es geht ihm gut. Sein Sohn ist Direktor einer Druckerei.
Ich freue mich für ihn.
Holen wir ihn ab.
Ausgezeichnete Idee!
Ich habe genug getrunken.
Aber nein... Trinken wir auf die alten Zeiten!
Seit einiger Zeit trinke ich nicht mehr.
Sie hatten es auf dem Kasten.
Als der Präfekt nach Onomichi kam...
Sie waren total betrunken!
Auf der Feier bei Takemura, wie hieß die junge Frau?
Ume?
Sie gefiel Ihnen!
Der Präfekt hatte auch ein Auge auf sie geworfen.
Was für eine Geschichte! - Sie waren so aufgeregt.
Ich mache immer Dummheiten.
Wenn ich viel trinke, passiert immer was.
Etwas Sake, das ist gut für die Gesundheit.
Los, trinken Sie das leer.
Sie haben viel Glück.
Ihre Kinder haben es alle geschafft.
Nein, nicht unbedingt.
Meine Frau und ich sagen immer:
"Wenn wenigstens einer überlebt hätte."
Beide Söhne zu verlieren, ist zu viel.
Und Sie haben einen verloren? - Ja, den jüngsten.
Ich will nichts mehr vom Krieg hören.
Es ist ein Dilemma.
Wenn man seine Kinder verliert,
ist man traurig.
Wenn sie leben, werden sie einem fremd.
Es gibt keine Lösung für das Problem.
Trinken wir lieber.
Und wechseln wir das Thema!
Sorgen wir für gute Laune.
Wenn mein Haus größer wäre,
könnten wir die ganze Nacht durchtrinken.
Fräulein, bringen Sie uns Sake.
Ich freue mich wirklich, Sie wiederzusehen.
Ich hätte nicht gedacht, Sie in Tokio wiederzusehen.
Hier, heißer Sake.
Schenken Sie mir etwas ein.
Sie sind heute ganz betrunken.
Wie finden Sie sie? Ich finde, sie sieht aus wie ...
Es fängt wieder an. - Sieht sie nicht aus wie...
Wie wer?
Aber ja! Sie sieht aus wie ...
Wen meinen Sie?
Na, Ume!
Aber nein. Ume war viel dicker.
Sie war wie meine Frau. - Ja, sie sehen sich ähnlich.
Aber nur von einer Seite.
Sie sollten gehen.
Sie sind betrunken. - Sie ist so kalt wie meine Frau.
Sie sind eine Nervensäge. - Das sagt meine Frau oft.
Schenken Sie mir lieber Sake ein.
Wollen Sie noch welchen, Hattori?
Ich kann nicht mehr.
Letztendlich sind Sie der Glücklichste.
Warum?
Sie haben gute Kinder, die nett zu Ihnen sind.
Das gilt auch für Sie.
Nein, mein Sohn ist unerträglich.
Er kümmert sich nur um seine Frau. Er will mich nicht sehen.
Er ist ein Nichtsnutz.
Er ist immerhin Direktor einer Druckerei.
Direktor? Nein.
Er ist nur ein Angestellter.
Das finde ich demütigend.
Also sage ich allen, dass er der Direktor dort ist.
Er ist ein Versager.
Aber nein.
Ich war schon älter, als er auf die Welt kam.
Ich habe ihn verwöhnt.
Aber Ihre Kinder sind erfolgreich.
Ihr Sohn hat seinen Doktortitel.
Das haben alle Ärzte.
Kinder enttäuschen ihre Eltern immer.
Sie haben keinen Mut.
Sie sind nicht ehrgeizig genug.
Das versuche ich, meinem Sohn zu erklären.
Er sagt, es gibt zu viele Menschen in Tokio,
um voranzukommen.
Aber ich finde das feige.
Es ist meine Schuld, wenn er keinen Kampfgeist hat.
Ich habe ihn falsch erzogen.
Aber bitte, Herr Numata ...
Sehen Sie das nicht so?
Sind Sie zufrieden?
Nein, nicht ganz.
Sehen Sie. Selbst Sie sind unzufrieden.
Das finde ich so deprimierend.
Danke, das reicht. Ich will nichts mehr.
Wissen Sie, Herr Numata, bevor ich nach Tokio kam,
hatte ich eine andere Vorstellung von meinem Sohn.
Ich dachte, er hätte es sich gut eingerichtet.
Aber er ist nur ein einfacher Arzt.
Ich kann Sie verstehen.
Ich bin auch enttäuscht.
Aber das ist egoistisch von uns.
Wir erwarten zu viel von unseren Kindern.
Sie tun, was sie können.
Glauben Sie? - Da bin ich mir sicher.
Auch Sie ... Ich bin überrascht.
Mein Sohn hat sich in den letzten Jahren sehr verändert.
Es stimmt, dass Tokio zu voll ist.
Es ist also möglich.
Wir sollten uns nicht über unsere Kinder beschweren.
Manche bringen ihre Eltern um,
ohne mit der Wimper zu zucken. So weit sind wir nicht.
Mein Sohn ist nicht so undankbar.
Es ist Mitternacht.
Und?
Sie sollten gehen.
Du bist wie meine Frau.
Ich liebe dich.
Was machen wir mit ihm?
Den lassen wir in Ruhe.
Heute trinken wir, bis wir umfallen.
Was für ein schöner Abend!
Es ist sehr angenehm.
Vielen Dank. Das reicht.
Das war ein langer Tag.
Wir sind aus Atami zurückgekommen, wir waren bei Shige
und dann im Ueno-Park.
Sie müssen erschöpft sein.
Nein, überhaupt nicht.
Es tut mir sehr leid,
dich stören zu müssen.
Ich freue mich, dass Sie gekommen sind.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich Sie noch mal sehe.
Unser Aufenthalt hier stört alle.
Es reicht. - Aber warum?
Ich danke dir.
Du musst morgen früh aufstehen.
Es ist sehr spät.
Sie sind müde. Wir sollten schlafen.
Du hast recht.
Ich werde mich ausruhen.
Was für ein Gefühl im Bett meines Sohnes zu schlafen.
Sag, Noriko ...
Ich will nicht indiskret sein.
Was gibt es?
Es rührt mich sehr,
dass du Shojis Foto aufbewahrst.
Er ist vor acht Jahren gestorben.
Und?
Du bist noch sehr jung.
Nicht mehr so jung.
Aber ja!
Ich denke oft an dich.
Ich rede oft über dich mit meinem Mann.
Wenn du wieder heiraten kannst, solltest du es tun.
Mach dir um uns keine Sorgen.
Bräuche haben sich geändert.
Es bringt nichts, ein Leben lang Witwe zu sein.
In Ordnung. Wenn sich etwas ergibt ...
Es wird sich sicher etwas ergeben,
bei so einer schönen Frau.
Ich weiß nicht.
Du hattest genug Pech mit dieser Ehe.
Wir hätten dir helfen sollen.
Machen Sie sich keine Sorgen. Ich komme gut zurecht.
Aber es könnte besser gehen.
Mein Leben ist angenehm.
Das sagst du, weil du jung bist.
Aber wenn du älter wirst,
wirst du die Einsamkeit trist finden.
Ich habe mir vorgenommen, nicht älter zu werden.
Du bist so nett.
Gute Nacht, Mutter.
Gute Nacht.
Aufmachen! Schnell.
Ist das das Haus von Herrn Kaneko?
Was gibt es?
Wer ist da?
Polizei.
Ich bringe Ihnen Ihre Freunde heim.
Sie sind total betrunken.
Papa, was ist los?
Danke für Ihre Hilfe.
Papa, was ist?
Kannst du mir sagen, was los ist?
Warum so viel Krach? - Da ist ein anderer dabei.
Wer? - Keine Ahnung.
Papa, versuch, mir zu antworten.
Es ging nicht anders.
Du trinkst wieder.
Du hattest versprochen, aufzuhören.
Können Sie mir das erklären?
Was für ein netter Abend! Wir hatten viel Spaß.
Papa ... Papa ...
Aus denen kriegt man nichts raus.
Wo waren sie nur?
Woher soll ich das wissen? Und was bringt es?
Früher war er ein richtiger Schluckspecht.
Er war immer betrunken und ärgerte Mama.
Als Kyoko auf die Welt kam, hörte er auf.
Er wurde ein anderer Mann. Wir waren alle froh.
Was machen wir?
Ich hatte ihn heute nicht erwartet.
Und dann ist noch jemand dabei.
Wir können ihn nicht so dort lassen.
Was für ein Ärger!
Wir bitten Kiyo runterzukommen. Dann schlafen sie oben.
Die kommen die Treppe nicht hoch.
Was machen wir dann?
Was für ein Durcheinander!
Geh schlafen. Ich bringe sie hier unter.
So was Blödes!
Er hätte sagen können, dass er kommt.
So spät auftauchen, und dann noch betrunken!
Mit einem Mann, den wir nicht mal kennen.
Ich hasse Leute, die trinken.
Danke, dass ich hier schlafen durfte.
Ich freue mich, dass Sie hier waren.
Ich hoffe, dass du wegen mir nicht spät zur Arbeit kommst.
Es geht schon, ich habe Zeit.
Mutter, bitte ...
Bitte nehmen Sie das an. Es würde mich freuen.
Was ist das?
Etwas Taschengeld für Sie.
Das muss nicht sein.
Es ist wenig, aber ich würde es Ihnen gerne schenken.
Ich will es nicht.
Bitte, Mutter.
Das kann ich nicht annehmen.
Warum nicht?
Ich sollte dir Geld geben ...
Nein.
Bitte, nehmen Sie es.
In Ordnung.
Ich danke dir.
Du gibst mir Geld, obwohl du selbst sicher Geld brauchst.
Ich weiß nicht,
wie ich dir für deine Freundlichkeit danken soll.
Vielen Dank, Noriko.
Es ist an der Zeit. Wir müssen gehen.
Wenn Sie wieder nach Tokio kommen, sind Sie bei mir willkommen.
Ich weiß nicht, ob sich das ergibt.
Ich weiß, dass du sehr beschäftigt bist,
aber du solltest uns in Onomichi besuchen kommen.
Ich würde gerne kommen, wenn es näher wäre.
Du hast recht.
Es ist wirklich weit weg.
Mutter, Sie haben das vergessen.
Danke. Ich bin in letzter Zeit so vergesslich.
Gehen wir.
BAHNHOF TOKIO
Es ist die Hölle los.
Wir finden schon Sitzplätze.
Der Zug kommt morgen früh in Nagoya an.
Wann kommen sie an? - Morgen, um 13:45 Uhr.
Hast du Kyoko ein Telegramm geschickt?
Ja.
Keizo kommt sicher zum Bahnhof in Osaka.
Mutter, ich hoffe, dass Sie im Zug schlafen können.
Sie schläft überall recht schnell ein.
Ob ich schlafe oder nicht, morgen sind wir zu Hause.
Papa, versuche, nicht zu trinken.
Gestern war eine Ausnahme. Ich habe alte Freunde getroffen.
Hast du noch Kopfweh?
Das ist vorbei.
Pass gut auf.
Ich hoffe, dass dir das eine Lehre sein wird.
Ihr wart alle sehr nett.
Danke für den schönen Aufenthalt. - Wir haben euch alle gestört.
Wir haben euch alle wiedergesehen.
Sollte uns etwas zustoßen,
müsst ihr euch keine Umstände machen.
Rede nicht so, als ob wir uns nie wieder sehen.
Ich meine es ernst. Wir wohnen wirklich sehr weit weg.
Wir fangen nun
mit der Kontrolle für den Zug von 21 Uhr nach Hiroshima an.
Wir bedanken uns für Ihre Geduld.
Guten Tag. - Tag.
Tut mir leid wegen gestern.
Sind deine Eltern da?
Sie wollten nicht hier bleiben.
Meiner Mutter ging es im Zug schlecht.
Was hatte sie?
Ihr war übel. Es ging ihr nicht gut.
Das Herz? - Ich glaube, es war die Fahrt.
Sie fährt selten mit dem Zug.
Was für einen Ärger mir das bereitet hat!
Ich musste Matratzen mieten,
zweimal den Arzt anrufen.
Wie geht es ihr?
Heute Morgen geht es ihr besser.
Wie alt ist sie?
Sie ist um die sechzig.
67 oder 68 Jahre ungefähr.
Sie ist alt.
Pass gut auf sie auf.
"Kümmere dich vor der Beerdigung um deine Eltern."
Es ist viel Wahres an dem Sprichwort.
"Wenn sie im Sarg sind, ist alles zu spät."
Du hattest Reiseübelkeit. Der Zug war voll.
Glaubst du, dass es das war?
Geht es dir besser?
Es ist vorbei. Es geht mir sehr gut.
Ich glaube, wir können heute Abend abfahren.
Bleiben wir noch eine Nacht.
Wir fahren morgen ab.
Kyoko macht sich sicher Sorgen um uns.
Wie gut, dass wir in Osaka ausgestiegen sind.
So konnten wir Keizo sehen.
Innerhalb von zwei Wochen haben wir alle unsere Kinder gesehen.
Unsere Enkelkinder sind so groß.
Manche Großeltern bevorzugen ihre Enkelkinder.
Was meinst du?
Und du?
Ich mag lieber meine Kinder.
Ich auch.
Aber ich finde, dass sie sich schnell verändern.
Shige war früher viel lieber.
Das stimmt.
Die Mädchen ändern sich, wenn sie heiraten.
Koichi hat sich auch verändert.
Er war auch lieber.
Sie sind nicht immer so, wie man es sich wünscht.
Wir können nicht zu viel von ihnen verlangen.
Sie sind netter als der Durchschnitt.
Im Grunde haben wir Glück.
Wir müssen zugeben, dass wir recht glücklich sind.
Stimmt, wir haben viel Glück.
Sie sind wohl in Osaka ausgestiegen.
Warum?
Mama ging es im Zug schlecht.
Jetzt sind sie in Onomichi.
Geht es Mutter besser?
Ich glaube. Sie bedanken sich für alles bei uns.
Sie war sicher erschöpft.
Es war eine lange Reise für sie.
Sind sie zufrieden?
Sehr ... Sie waren überall, sogar in Atami.
Sie werden Monate darüber reden.
Ja, ich bin's.
Ein Telegramm? - Schon wieder. Woher ist es?
Aus Onomichi.
Kyoko hat es geschickt.
Sie sagt, Mama geht es sehr schlecht.
Ja. Genau.
Das ist komisch.
Ich habe gerade Papas Brief gelesen.
Er schreibt über Mamas Übelkeit im Zug.
Sie waren einige Tage in Osaka.
Herr Hirayama, ein Telegramm. - Einen Moment.
Vielen Dank.
Es ist aus Onomichi. - Lies es.
"Mutter Zustand kritisch. Stopp. Kyoko."
Es ist kein Fehler.
Ich komme zu dir.
Bis gleich.
Was ist?
Geht es ihr sehr schlecht?
Soll ich Noriko Bescheid sagen?
Ja, ruf sie an.
Firma Yoneyama, ich höre.
Bleiben Sie dran.
Frau Hirayama. Telefon.
Für mich?
Hallo!
Bist du es, Fumiko?
Wie? Mutter?
In Ordnung.
Ich verstehe das nicht.
Bei Papa würde ich es verstehen.
Mama ging es so gut.
Wie ist ihr Zustand?
Angeblich besorgniserregend.
Glaubst du, wir sollten hin?
Sie hat so komische Sachen gesagt:
"Macht euch keine Umstände, wenn was passiert."
Sie hatte wohl eine Vorahnung.
Wir sollten zu ihr.
Wenn sie im Sterben liegt,
sollten wir schnell hin, mit dem Nachtzug.
Ich muss alles so einrichten, dass ich gehen kann.
Ich auch.
Ich habe gerade viel Arbeit.
Bitte, herein.
Nimm ihm den Verband ab.
Wir nehmen den Zug heute Abend.
In Ordnung.
Ich gehe heim und bereite mich vor.
Sollen wir Trauerkleidung mitbringen?
Das ist wohl besser.
Du hast recht.
Ich hoffe, dass wir sie nicht brauchen.
Wir treffen uns am Bahnhof, an der üblichen Stelle.
Ich muss gehen.
Danke für deine Hilfe.
Bis später, Papa.
Wie fühlst du dich?
Ist dir zu heiß?
Alle Kinder kommen aus Tokio.
Kyoko holt sie ab.
Dir wird es bald besser gehen.
Die Spritze hat ihren Blutdruck gesenkt.
Aber ich kann ihren Puls nicht messen.
Sie hat sich nicht gerührt.
Bis später.
Vielen Dank, Doktor.
Kümmern Sie sich gut um sie.
Was ist mit Keizo? Er nimmt sich Zeit.
Hat er aufs Telegramm geantwortet? - Nein.
Dabei wohnt er am nächsten.
Papa, komm, bitte.
Du auch, Shige.
Mama geht es sehr schlecht.
Wirklich?
Was willst du sagen?
Ihr Leben ist in Gefahr.
Es ist schlecht, dass sie nicht aufwacht.
Die Reise nach Tokio war anstrengend für sie.
Das gibt es nicht,
es schien ihr gutzugehen.
Das ist vielleicht ein Grund. - Sag mir die Wahrheit.
Ich weiß nicht, ob sie die Nacht überlebt.
Diese Nacht?
Wir werden sehen, wie sie reagiert.
Ist sie so schwach?
Sie ist 68 Jahre alt, nicht?
Sie überlebt es nicht?
Ich glaube nicht.
Dann ist es also das Ende.
Ich befürchte es.
Keizo wird es nicht rechtzeitig schaffen.
Ihre Krankheit kam so plötzlich.
Sie sah so gut aus.
Sie muss etwas gespürt haben.
Das ist möglich.
Es war gut, dass sie nach Tokio gekommen ist.
Wir haben sie gesund gesehen.
Wir konnten mit ihr reden.
Hast du Trauerkleidung?
Nein.
Du hättest daran denken sollen, Noriko.
Kyoko, und du?
Nein.
Dann müssen wir welche mieten.
Für dich und Noriko.
Sie hatte ein schönes Ende.
Sie hat überhaupt nicht gelitten.
Ist das Keizo?
Wie geht es ihr?
Ich komme zu spät.
Ich hatte es befürchtet.
Ich war auf Geschäftsreisen.
Was für ein Unglück!
Das Telegramm kam an, als ich unterwegs war.
Es ist so plötzlich passiert. - Wann ist sie gestorben?
Heute Nacht,
um 3:15 Uhr.
Hätte ich nur den früheren Zug genommen ...
Keizo, mein lieber Bruder, sie hatte einen friedlichen Tod.
Verzeih mir die Verspätung, Mama.
Wo ist Papa?
Ich weiß nicht.
Vater ...
Keizo ist jetzt da.
Gut.
Der Sonnenaufgang war wunderschön.
Es wird ein heißer Tag werden.
Was hast du?
Ich hasse das Geräusch.
Warum?
Ich habe das Gefühl, dass Mama immer kleiner wird.
Ich habe zu ihren Lebzeiten nichts für sie getan.
Komm, es wird gebetet.
Sie ist zu schnell von uns gegangen.
"Wenn sie im Sarg sind, ist alles zu spät."
Sag, Papa,
früher sah man das Feuerwerk von hier aus.
Ja, das stimmt.
Für das Sumiyoshi-Fest.
Erinnerst du dich, Keizo? - Nein.
Du spieltest den ganzen Tag
und schliefst dann vor dem Feuerwerk ein.
Auf Mamas Schoß, tief und fest.
Ich erinnere mich an nichts.
Papa, was hast du damals gemacht?
Ich war der Schulleiter.
Das ist so lange her.
Wir waren in Omishima im Urlaub.
Daran erinnere ich mich.
Mama wurde seekrank.
Du hat recht. Ich erinnere mich daran.
Sie war so lebhaft, so fröhlich.
Wie alt war sie?
42 oder 43 Jahre.
Papa, pass gut auf dich auf.
Du sollst lange leben.
Danke.
Wie soll ich sagen ...
Mir wäre es lieber gewesen, dass Papa vor ihr stirbt.
Wenn Kyoko heiratet, ist er allein.
Das stimmt.
Wir hätten Mama nach Tokio holen können.
Kyoko, hatte Mama noch ihren Sommergürtel?
Du weißt schon, den grünen.
Ich würde ihn gern als Andenken behalten.
In Ordnung.
Und ...
diesen leichten Kimono, den sie im Sommer trug.
Den hätte ich auch gern.
Weißt du, wo er ist?
Kannst du mir das alles vorbereiten?
Es ist alles vorbei.
Ich danke euch, dass ihr aus der Ferne gekommen seid,
trotz eurer vielen Probleme.
Sie hat sich gefreut, von Koichi behandelt zu werden.
Ich konnte nichts mehr tun.
Jetzt fällt mir ein,
dass ihr in Atami
schwindelig geworden ist.
Es schien nicht schlimm zu sein.
Warum hast du es nicht wenigstens
Koichi gesagt?
Ich hätte es tun sollen.
Das war nicht die Todesursache.
Mama war übergewichtig. Es war ein plötzlicher Anfall.
Ich kann es noch nicht fassen.
Wann fährst du zurück? - Ich kann nicht lange bleiben.
Ich auch nicht. Wir könnten heute Abend abreisen.
Und du, Keizo?
Ich habe es nicht eilig.
Fahren wir heute Abend ab.
Noriko, kannst du eine Zeitlang bei Papa bleiben?
Ich werde es einrichten. - Du hast sicher viel zu tun.
Ich reise auch ab.
Ich habe meinen letzten Reisebericht
noch nicht eingereicht, der ist fällig.
Ich danke euch, dass ihr gekommen seid.
Papa, du bist jetzt allein.
Ich werde mich daran gewöhnen.
Gib mir etwas Reis.
Kannst du unsere Fahrkarten kaufen?
Gib mir Reis.
Ich hoffe, der Zug ist nicht zu voll.
Papa, trink bitte nicht so viel.
Mach dir keine Sorgen.
Dann reisen also alle ab.
Hier, dein Essen. - Danke.
Ich bin lange genug geblieben.
Komm in deinen Ferien nach Tokio.
Musst du heute wirklich gehen?
Ja, ich muss.
Ich kann nicht zum Bahnhof.
Das macht nichts.
Du kommst diesen Sommer, ja?
Es hat mich gefreut, dass du etwas länger bleiben konntest.
Meine Brüder hätten bleiben sollen.
Sie haben alle ihre Arbeit.
Das sind richtige Egoisten.
Sie haben ihre Ansprüche und gehen.
Das geht nicht anders. Sie arbeiten viel.
Du arbeitest auch. Sie sind Egoisten.
Aber Kyoko ...
Shige wollte nur ihre Erinnerungsstücke.
Ihre Einstellung hat mich verletzt.
Selbst Fremde haben mehr Herz.
Und die Familie ...
In deinem Alter
dachte ich auch wie du.
Aber Kinder entfernen sich nach und nach von ihren Eltern.
Wenn man in Shiges Alter kommt, führt man sein eigenes Leben,
fernab vom Leben der Eltern.
Sie meint es nicht böse.
Für jeden ist das eigene Leben die Priorität.
Ich weiß nicht.
Ich will nicht so werden wie sie,
sonst hat die Familie keinen Sinn.
Jeder wird so,
nach und nach.
Du auch?
Vielleicht werde ich auch wie sie.
Das finde ich enttäuschend.
Es gibt so viele Probleme.
Ich muss gehen.
Frohes Schaffen.
Papa, ich gehe.
Pass gut auf dich auf.
Danke, du auch.
Und komm diesen Sommer.
Bis bald.
Auf Wiedersehen.
Kyoko ist weg?
Vater, ich nehme den Zug um zwölf.
Du fährst zurück nach Tokio.
Danke, dass du die paar Tage hier warst.
Ich habe nicht viel getan. - Doch, du hast mir geholfen.
Meine Frau hat sich sehr gefreut,
eine Nacht bei dir verbracht zu haben.
Ich habe nichts Besonderes getan.
Sie sagte, es war der schönste Abend ihrer Reise.
Ich will mich für sie bei dir bedanken.
Sie machte sich Sorgen
um deine Zukunft.
Denk nicht mehr an die Vergangenheit.
Mach dir keine Sorgen um uns.
Du solltest unseren Sohn vergessen
und einen netten Mann heiraten.
Wenn du alleine bleiben solltest,
würde ich mich unwohl fühlen,
verantwortlich.
Machen Sie sich keine Sorgen um mich.
Meine Frau sagte, es gäbe keine
liebenswertere Frau als dich.
Sie hielt zu viel von mir.
Nein, nicht zu viel.
Ich bin überhaupt nicht perfekt.
Ich geniere mich wegen dem,
was Sie sagten.
Es ist aber die Wahrheit.
Nein, ich bin eher feige.
Ich denke nicht immer an Shoji,
wie Sie glauben.
Du musst ihn vergessen.
Ich denke manchmal
tagelang nicht an ihn.
Ich weiß, dass ich nicht mehr lange so weiter machen kann.
Ich frage mich manchmal mitten in der Nacht,
was aus mir wird, wenn es so weiter geht.
Die Monotonie meines Lebens macht mir Angst.
Tief in meinem Herzen warte ich auf etwas.
Ich bin egoistisch.
Das stimmt nicht.
Doch, ich weiß es.
Ich konnte es Mutter nicht gestehen.
Das macht nichts ...
Du bist nett und ehrlich.
Überhaupt nicht.
Hier. Das ist die Uhr meiner Frau.
Sie ist nicht mehr modern.
Aber sie hatte sie, seit sie in deinem Alter war.
Nimm sie zur Erinnerung.
Das kann ich nicht annehmen. - Behalte sie.
Sie würde sich darüber freuen.
Nimm sie. Für sie.
Danke.
Ich hoffe, dass du glücklich wirst,
und dir keine Sorgen mehr um uns machst.
Es stimmt, was ich sage.
Es mag komisch klingen.
Du hast mehr für uns getan
als unsere eigenen Kinder.
Dabei sind wir nicht einmal blutsverwandt.
Ich danke dir für alles.
Sie sind sicher traurig. Jetzt sind alle wieder weg.
Es ist alles so schnell passiert.
Hätte ich das gewusst,
wäre ich liebenswerter gewesen,
ich hätte sie verwöhnt, bevor es zu spät ist.
So allein kommt einem der Tag lang vor.
Ja, wirklich, es ist traurig.
Untertitel: Maria di Palo
Deutsche Bearbeitung: Studio 7 Synchron und Untertitel GmbH
Redaktion: Dorit von Scharpen
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.