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Bestien lauern vor Caracas - PAL (92:53 Min.) -
Der Mensch, vom Weib geboren, lebt nur kurze Zeit und ist voller Elend.
Er bl�ht auf und verwelkt wie eine Blume.
Er entflieht dem Schatten gleich und bleibt nicht bestehen.
Mitten im Leben sind wir des Todes.
Bei wem k�nnten wir Hilfe finden, denn bei dir, oh Gott, den unsere S�nde erz�rnet?
Heiliger Herrgott, heiliger starker Gott.
Heiliger barmherziger Heiland, du ewiger Gott.
Lass uns nicht versinken in des bittern Todes Not.
Du kennst, Herr, die Geheimnisse unserer Herzen.
Verschlie�e nicht dein gn�diges Ohr unserem Gebet...
...sondern erh�re uns, heiligster Herr, oh allm�chtigster Gott.
Oh heiliger und barmherzigster Heiland, du w�rdigster Richter auf ewig...
...lass uns nicht verzagen in unserer letzten Stunde...
...dass wir nicht in Todespein abfallen von dir.
Gott dem Allm�chtigen hat es gefallen...
...die Seele dieses Kindes wieder zu sich zu nehmen.
Und so versenken wir seinen Leib in den Fluten des Meeres.
Gedenke nicht der S�nden meiner Jugend.
Gedenke meiner nach deiner Barmherzigkeit und deiner G�te willen.
Die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.
Was ist nur mit uns geschehen?
Wie sind wir alle hierher geraten?
Ahoi Corita, beidrehen...
Ahoi Corita, beidrehen.
Ahoi Corita, beidrehen. Zollinspektion.
Behalten Sie Ihre Meinung f�r sich.
Ahoi, beidrehen.
Entschuldigen Sie, Sir. Sie wollen, dass wir beidrehen.
Wovon reden Sie, Mr. Hemmings?
Ahoi, Corita. Das Zollboot, Sir.
Das wei� ich selber, Mr. Hemmings.
Wenn Sie mich besser kennen w�rden, w�ssten Sie, dass mir kaum etwas entgeht.
Also, volle Fahrt voraus.
Wir k�nnen keine volle Fahrt aufnehmen, Sir. Wir sind noch im Hafenbereich.
Ich sagte, volle Fahrt voraus.
Volle Fahrt voraus, Jungs.
Der Kapit�n scheint es eilig zu haben.
Der denkt wohl, er w�re noch bei der Kriegsmarine.
M�ge uns der g�tige Himmel auf dieser Fahrt besch�tzen.
Ja, etwas Schutz k�nnte nicht schaden. Egal woher.
Die denken nicht daran zu stoppen.
Die wird es zu guter Letzt doch noch erwischen.
Bei der Ladung m�chte ich nicht mit an Bord sein.
Wir fahren zur�ck.
Sie haben aufgegeben, Sir.
Achtung, Kurs auf 247. 247, Sir.
Gehen Sie an Ihre Arbeit, Mr. Hemmings.
Daddy, ich m�chte bitte in meine Kabine gehen.
Warum? Ich f�hle mich nicht besonders.
Von mir aus, mein Liebling.
Nimm ein paar Aspirin und leg dich etwas hin.
Ich lass dir f�r sp�ter etwas Essen aufheben.
Guten Abend, Madam. Ist alles zu Ihrer Zufriedenheit?
Ja, danke. M�chten Sie etwas trinken?
Ja, bitte.
Willkommen an Bord, Miss? Peters.
Harry Tyler. Zu Ihren Diensten.
Von Boogie...
Bis Bach.
Was h�tten Sie gerne?
K�nnen Sie sich einen Champagner-Cocktail leisten?
Das hatte ich zwar nicht gemeint, aber ich glaube schon.
Es wird mir ein Vergn�gen sein.
Sehr h�bsches Portemonnaie.
Ja, sehr h�bsch, nicht wahr?
Der Jammer ist nur, dass es einl�uft.
Mrs. Peters, darf ich mich Ihnen vorstellen?
Ich bin Doktor Webster. Guten Abend.
Sehr erfreut, Ihre Bekanntschaft zu machen.
Fahren Sie auch nach Caracas?
Wenn nicht, bin ich auf dem falschen Dampfer.
Wir sind alle auf dem falschen Dampfer. Das kann ich von mir nicht behaupten.
Meine Tochter und ich haben absichtlich dieses Schiff gew�hlt.
Wir haben den �bertriebenen Luxus dieser Vergn�gungsdampfer satt.
Das ist sicher auch Ihr Grund gewesen, nicht wahr, Mrs. Peters?
Nicht ganz, ich k�nnte im Augenblick gut etwas �bertriebenen Luxus gebrauchen.
Mrs. Peters ist eine Frau, die an Luxus gew�hnt ist.
Sie kann ihn sich auch leisten.
Sie ist in meinem Land fr�her einmal sehr ber�hmt gewesen.
Vielleicht sind wir uns deshalb nie begegnet.
Was auch immer Mrs. Peters f�r Gr�nde hatte, sie sind sicher berechtigt.
Oh ja, das sind sie.
War das Ihre Tochter, die gerade gegangen ist?
Unity ist kein einfaches Kind.
Die Bewegungen des Bootes bringen sie aus dem Gleichgewicht.
Sie muss erst mal den Boden unter den F��en wiedergewinnen.
Du kleine Wildkatze.
Schau mal, wie sp�t es ist. Ich muss gehen.
Noch nicht, Johnny. Noch nicht. Ich muss.
Schau nicht so ver�rgert, Liebling.
Ich komm ja wieder.
Das rate ich dir auch.
Wo sind Sie denn gewesen?
Einer der Passagiere wollte eine dringende Nachricht aufgeben, Sir.
Dann sollen die Passagiere zu Ihnen kommen.
Der Kasten spielt hier verr�ckt. Sehen Sie sich das mal an.
Die Karten scheinen etwas �berholt zu sein, Sir.
Der Meeresboden ist seit 10.000 Jahren gleich geblieben.
Suchen Sie einen Kurs nach Caracas.
Aber vermeiden Sie die �blichen Schifffahrtswege.
Hey, das m�sst ihr besser vert�uen.
Und das auch.
Ich muss erst noch die St�tze befestigen, wackelt hier doch alles.
Ich w�rde es mal mit Hammer und Nagel versuchen.
Was ist denn das hier?
Als wir in Freetown ankamen, war diese Ladung noch nicht an Bord.
Was ist denn das f�r Zeug?
Phosphor B?
Was geht hier vor?
Aufpassen!
Gehen Sie vorsichtig damit um.
Kapit�n Lansen.
Was ist das f�r Zeug hier, Sir? Das brauchen Sie nicht zu wissen.
Gehen Sie vorsichtig damit um, das gen�gt.
Das ist doch kein Sprengstoff, oder doch, Sir?
Ich sagte doch schon, das brauchen Sie nicht zu wissen.
Gehen Sie vorsichtiger damit um, und halten Sie es trocken.
Weder nass noch feucht, sondern trocken.
Es ist Sprengstoff. Aber das ist nicht erlaubt.
Sprengstoff auf so einem alten Kahn zu transportieren.
Einen Augenblick, Sir.
An alle Schiffe. Hurrikan Wendy verst�rkt sich und bewegt sich nord�stlich.
N�hert sich dem 10. Breitengrad n�rdlich und 20. L�ngengrad westlich.
Kehren wir jetzt um, Sir?
Ich meine, so lange noch Zeit ist.
Angst, Mr. Hemmings?
Jeder, der zur See f�hrt, hat fr�her oder sp�ter mal Angst.
Das ist ein Berufsrisiko.
Aber das hat nichts mit den Passagieren zu tun.
Ach, Sie machen sich Sorgen um die Passagiere, nicht um sich selbst.
Gut, fragen wir sie doch selbst.
Na los. Ich verstehe nicht ganz, Sir.
Sie w�nschen, dass ich die Passagiere frage?
Sie haben richtig verstanden.
Fragen wir sie, ob wir umkehren sollen.
Ich werde ihre Entscheidung akzeptieren.
Das war nicht irgendein normaler Wetterbericht.
Das war eine Hurrikan-Warnung.
Hurrikan-Warnungen sind �u�erst pr�zise.
Man kennt genau die Windst�rke, wo er sich hinbewegt und seine Geschwindigkeit.
Ein Irrtum ist ausgeschlossen.
Ich nehme an, dass niemand von ihnen schon auf dem Meer war...
...als der Wind mit 100 Meilen in der Stunde blies.
Das ist ziemlich furchteinfl��end.
Und sehr gef�hrlich.
Mit einem Schiff in einwandfreiem Zustand ist das nat�rlich kein Problem.
Aber das kann man von diesem Schiff nicht behaupten.
Davon haben Sie uns niemals etwas gesagt.
H�tte das irgendeinen Unterschied gemacht, Dr. Webster?
Reden Sie weiter, Mr. Hemmings.
Wie der Kapit�n schon gesagt hat, die Corita hat schon bessere Zeiten gesehen.
Wir k�nnen doch sicher einen Kurs nehmen, wo wir dem Sturm ausweichen.
Besser w�re es, einfach umzukehren.
Sie kennen jetzt die Fakten, Mr. Hemmings.
Die Entscheidung liegt bei den Passagieren, nicht bei Ihnen.
Dr. Webster?
Tyler?
Nichts zu machen, Kapit�n.
Ich bleibe der Corita treu. Miss Webster?
Ich entscheide f�r meine Tochter.
Ricaldi?
Fragen Sie die Dame zuerst.
Nicht n�tig.
Ihre Reiseroute steht fest.
Sie hat keine andere Wahl.
Oder nicht?
Dann entscheide ich mich genau wie sie, wenn auch h�chst ungern.
Zufrieden, Mr. Hemmings?
Ich bin wohl nicht deutlich genug gewesen.
Sie sind deutlich genug gewesen.
Und Sie haben Ihre Antwort bekommen.
Wir setzen unsere Fahrt fort.
Jeder hat genau eine Stimme, Mr. Hemmings.
Sind Sie nicht gl�cklich, dass wir in einer Demokratie leben?
Patrick! Sie bekommen wieder Arbeit.
Einen Doppelten f�r unseren schwer entt�uschten erster Offizier
Haben Sie �berhaupt begriffen, was ich gesagt habe?
Sie haben den Verstand verloren, sie alle.
Sie sind alle v�llig verr�ckt.
Mr. Hemmings.
Was gibt es denn?
K�nnen wir Sie mal einen Moment sprechen, Sir?
Was wollen sie denn?
Wir haben eben herausgefunden, dass wir Sprengstoff transportieren.
Wer hat ihnen das gesagt? Der Kapit�n.
Also, so deutlich hat es nicht gesagt.
Allerdings hat er uns deutlich zu verstehen gegeben...
...dass wir mit den Beh�ltern im vorderen Laderaum verdammt vorsichtig sein sollen.
Als wir gefragt haben, hat er es nicht abgestritten.
Dann transportieren wir eben Sprengstoff. Wo ist das Problem?
Das Problem ist, dass es illegal ist, Sir. Au�erdem sollen wir es trocken halten.
Und? In dieser Badewanne?
Was ist, wenn wir schweren Seegang bekommen?
In Ordnung. Ich schaue es mir an.
Und ich werde mit dem Kapit�n dar�ber reden.
Er wusste auch nichts davon.
Was geht auf diesem verdammten Schiff eigentlich vor?
Herein.
Was zu trinken?
Nein, Sir. Danke.
Der Sturm wird uns morgen Abend erreichen.
Wir m�ssen sehen, wie wir diesen Schrotthaufen irgendwie durchbekommen.
Ich m�chte Ihnen eine kleine Mitteilung machen, Mr. Hemmings.
Wissen Sie, was wir transportieren? Ich kenne das Ladeverzeichnis, Sir.
Maschinen und einige Chemikalien, Silikon und Phosphate.
Aber ich verstehe nicht... Keine Phosphate.
Phosphor B.
Das ist es.
Es wird zur Herstellung von Minen gebraucht, unter anderem.
Ganz harmlos, wenn es trocken ist.
Aber...
Wenn auch nur ein Tropfen Wasser damit in Ber�hrung kommt...
Wir haben �ber zehn Tonnen von dem Zeug da unten...
...und Billionen Tonnen Wasser da drau�en.
Wir haben es vorerst am Hals, wir k�nnen es ja noch nicht einmal �ber Bord werfen.
Deshalb die gro�e Eile, aus dem Hafen zu kommen.
Illegale Fracht.
Der Bootsmann und die Mannschaft haben deswegen schon Bauchschmerzen.
Das sind nur Bl�hungen.
Wissen es die Passagiere? Es ist wie mit dem Wasser.
Phosphor B und die Passagiere vertragen sich nicht.
Da die Mannschaft es wei�, werden sie es bald mitbekommen.
Glauben Sie, dadurch �ndert sich irgendwas?
Sie zahlen f�r die Reise in dieser alten Badewanne doppelt so viel...
...wie f�r die Passage auf einem gro�en Luxusdampfer.
Daf�r m�ssen sie doch triftige Gr�nde haben, finden Sie nicht auch?
Und was haben Sie f�r Gr�nde?
Das ist meine letzte Fahrt.
In Caracas werde ich die Fracht verkaufen, die Corita verschrotten lassen...
...und mich mit einem kleinen Notgroschen zur Ruhe setzen.
Jetzt w�rde ich doch gerne was trinken, wenn ich darf.
Bedienen Sie sich.
Machen Sie keinen Mucks.
D�rfte ich das bitte haben?
Hat er etwa geglaubt, ich gehe mit nichts?
Aber ich bitte Sie, Mrs. Peters, sicher haben Sie f�r die vielen Jahre...
...treuer Pflichterf�llung eine angemessene Entsch�digung verdient.
Er h�tte das erwarten m�ssen...
Aber ein Verm�gen von zwei Millionen Dollar in Aktien und anderen Wertpapieren.
�brigens hat mein Auftrag nichts mit pers�nlichen Ansichten zu tun...
...die schalte ich bei der Arbeit aus. Das w�rde nur zu Verwicklungen f�hren.
Warum dann?
Er wird mir eine ganze Menge daf�r bezahlen, zehn Prozent.
Ich zahle zwanzig.
Ich sehe schon, Sie sch�tzen meine Loyalit�t nicht sehr hoch ein.
Ihre Loyalit�t halten Sie da in der Hand. Das ist wahr.
Aber was passiert dann? Dann kommt ein anderer Mann...
...der mich verfolgen wird, so wie ich Sie verfolgt habe.
Und wenn seine Loyalit�t nun nicht k�uflich w�re?
Dann w�rde mir auch mehr Geld nichts n�tzen.
Tut mir Leid, Miss Peters.
Was halten Sie von einem Bonus?
Ein Bonus? Welcher Art?
Klingt wie eine h�chst interessante Idee.
Wir unterhalten uns sp�ter dar�ber. Und in der Zwischenzeit...
Bewahren Sie die Papiere an einem sicheren Ort auf.
Es w�re sehr unangenehm, wenn sie verloren gingen oder gestohlen w�rden.
Keine Angst, ist nicht gebrochen.
Machen Sie einen feuchten Umschlag darum, das lindert die Schmerzen.
Wo bist du so lange gewesen?
Warum, wolltest du was von mir?
Hast dich sicher wieder irgendwo von einem Kerl befummeln lassen.
Du bist genauso wie deine Mutter. F�ngst du schon wieder damit an.
Habe ich Recht oder nicht?
Du bist nichts weiter, als eine billige, kleine...
Sprich es nicht aus, wage es nicht.
Du bist die letzte Person, die das Recht hat, mich anzuklagen.
Du mit deinen Schwestern, Sekret�rinnen, und selbst mit deinen Patientinnen.
Wie kannst du es wagen, in so einem Ton mit mir zu sprechen?
Hast du vielleicht vergessen, lieber Daddy, dass...
...du aus diesem afrikanischen H�llenloch verschwinden musstest, nicht ich.
Deine unprofessionellen Gewohnheiten haben die Polizei alarmiert, nicht meine.
Dich hat man aus der �rzteliste gestrichen, nicht mich.
Und du hast Mama zu dem gemacht, was sie zuletzt gewesen ist.
Mama war fr�her nicht so, erst als du... Erst als du...
Das stimmt nicht, Unity. Du wei�t, dass es nicht stimmt.
Mir ist lediglich eine Operation nicht gelungen.
Ich habe Pech gehabt, das war alles.
Pech?
Du hast einen verbotenen Eingriff vorgenommen, und nicht das erste Mal.
Aber f�r Geld w�rdest du ja alles tun, alles.
So solltest du wirklich nicht mit mir sprechen.
Ich bin dein Vater, bitte vergiss das nicht.
Es wird nicht mehr lange dauern, bis du �ber dein Verm�gen verf�gen kannst.
Dann kannst du tun, was du willst. Aber bis dahin wirst du tun, was ich sage.
Hast du mich verstanden? Ich habe dich deutlich verstanden.
Aber wenn es erst mal so weit ist, dann wirst du tun, was ich sage.
Hast du mich auch verstanden?
Was ist jetzt los?
Tut mir Leid, Kapit�n, der Generator streikt. Wir arbeiten schon daran.
Gut. Tun Sie, was Sie k�nnen und halten Sie mich auf dem Laufenden.
In Ordnung, Kapit�n.
Sparks, stellen Sie mal fest, ob andere Schiffe in der N�he sind.
Ja, Sir.
Mr. Hemmings.
Ja, Sir.
Die Ankerkette h�ngt durch, die M�nner sollen das in Ordnung bringen.
Wir kommen in eine Schlechtwetterzone.
Achtung da unten, zieht die Ankerkette straff.
Ein bisschen pl�tzlich, wenn ich bitten darf.
Habt ihr nicht geh�rt, nehmt die Beine in die Hand.
Lass laufen.
Sie l�uft zu schnell.
Ich sehe mal nach.
Stell die Winde ab. Was zum Teufel ist denn hier los?
Der Anker hat ein Leck geschlagen, wir nehmen Wasser auf.
Was wollen Sie denn hier oben? Lassen sie die Pumpen laufen.
Und was ist mit dem Sprengstoff? Verfluchter Mist.
Wenn nur einer von diesen Beh�ltern ein Loch hat...
Dann sind wir geliefert.
Stellen Sie die Winde ab, sonst ist der Generator bald ganz im Eimer.
Wir haben kaum noch gen�gend Energie f�r die Beleuchtung.
Wir haben hier eine kleine Panne, wir beseitigen sie so schnell wir m�glich.
Um Gottes willen.
Diese verfluchten Idioten m�ssen die Pumpen eingeschaltet haben.
Die Reservepumpen auch, mach schnell.
Lass alles laufen.
Kaffee, Madam? Schwarz oder mit Milch?
Ich muss mich f�r die vor�bergehende St�rung des Generators entschuldigen.
Wir tun unser bestes, um ihn zu reparieren.
Wer hat denn da auf den Bongos gespielt, Kapit�n?
Das war ein Fass. Es hat sich gel�st und ist �ber das Deck gerollt.
Der Generator ist im Eimer. Wir haben nicht mehr genug Energie f�r die Pumpen.
Danke, Mr. Hemmings. Ich werde mir das ansehen.
Sie verstehen mich wohl nicht. Der Anker hat ein verdammt gro�es Loch in den...
Nicht hier.
Kaffee, Doktor?
Was f�r ein Offizier sind Sie eigentlich? Wollen Sie, dass Panik ausbricht?
Gehen Sie wieder nach unten und bringen Sie die Pumpe in Gang.
Und sobald der Wasserstand es zul�sst, reparieren Sie das Leck.
Wie geht's voran?
Die Reservepumpen bringen nichts, und ohne Strom sind wir verloren.
Wir werden bald in der H�lle landen.
H�ren Sie zu, wir sind noch nicht allzu weit von Freetown weg...
Was soll das hei�en? Sie meinen, wir sollen...
Warum nicht? Hat er uns etwa gesagt...
...dass wir Sprengstoff an Bord haben? Ganz sicher nicht.
Aber wenn wir den Generator vielleicht...
H�ren Sie, wir haben gar keine andere Wahl.
Er kann Sie nicht wegen Meuterei belangen.
Er hat uns unter falschen Voraussetzungen angeheuert, oder etwa nicht?
Au�erdem steckt er selbst viel zu tief in der Sache drin.
Und selbst, wenn die Pumpen laufen, mit diesem ruinierten Rumpf...
Was machen wir, wenn wir in einen Sturm geraten?
Was passiert dann? Dann gehen wir baden, nicht wahr?
Ja, sie haben Recht.
Wir hatten eine Hurrikan-Warnung. Was?
Gleich nachdem wir ausgelaufen waren, der Alte hat sie ignoriert und weggeworfen.
Weggeworfen?! Worauf warten wir dann noch?
Einen Moment. Wartet mal.
Wir wollen hier nicht verr�ckt spielen.
Wir m�ssen die Sache von vornherein richtig anpacken.
Unter F�hrung von Mr. Hemmings, dem ersten Offizier.
Es muss alles offiziell und legal ablaufen.
Ja, das stimmt. Einverstanden?
Ja, Sie haben Recht.
Also los, kommt mit.
Sind irgendwelche Schiffe in der N�he? Nein, Sir, nicht eins.
Als der Generator den Geist aufgab, wurden die Batterien zu schwach.
Was geht hier eigentlich vor, Hemmings?
Wir k�mpfen da unten eine verlorene Schlacht, Sir.
Selbst wenn wir genug Energie h�tten, mit dem kaputten Rumpf...
...und dem aufziehenden Hurrikan haben wir nicht den Hauch einer Chance.
Ich habe...
Der Bootsmann und ich, ebenso wie die anderen...
Wir haben beschlossen, das Schiff aufzugeben.
Und zwar sofort, bevor das Zeug, das Sie heimlich geladen haben...
...uns alle in die Luft sprengt.
Es bleibt uns gar nichts anderes �brig.
Und? Was sagen Sie dazu?
Dass Sie ein noch gr��erer Dummkopf sind, als ich gedacht habe.
Und bevor ich v�llig die Geduld verliere, nehmen Sie diese aufgewiegelten Idioten...
...und stellen Sie sie an die Pumpen, sonst fliegen wir wirklich noch in die Luft.
H�ren Sie nicht auf ihn. Es ist alles seine Schuld.
Er war derjenige, der die Sturmwarnung zerrissen hat.
Er ist f�r diese Ladung an Bord verantwortlich.
Und er war derjenige, der mit diesem Schrotthaufen in See gestochen ist.
Maul halten, das gilt f�r alle!
Euch ist sicher klar, dass das Meuterei ist. H�rt nicht auf ihn!
Damit ihr Bescheid wisst, wer von euch ein Rettungsboot anfasst, den bringe ich um.
In die Boote!
Sie verlassen das Schiff. Was?
Wenn Sie weg wollen, dann ist das die letzte M�glichkeit.
Wir haben auf einer Seite des Schiffes ein Leck und nehmen Wasser auf.
Die Pumpen arbeiten nicht mehr, und wir haben eine Ladung an Bord die...
Hat der Kapit�n befohlen, dass wir das Schiff verlassen?
Nein, er nicht, die Mannschaft.
Wenn wir jetzt abhauen, haben wir noch eine Chance.
Das ist Meuterei. Nennen Sie es, wie Sie wollen...
...das ist die einzige M�glichkeit, die wir haben.
Was?
Was haben sie vor?
Kommen Sie jetzt, oder nicht?
Los, komm Schatz, wir haben nicht mehr viel Zeit.
Lassen Sie sie los.
Zum Teufel mit euch, ihr alle.
Ich werde doch mein Leben nicht wegwerfen.
Ist das der Moment, wo die Ratten das sinkende Schiff verlassen?
Los komm, Sparks. Beeil dich.
Halt oder ich schie�e.
Helft mit! Wir m�ssen von dem Strudel weg.
Also gut, kurbelt ihn rein.
Wie lange noch, Chief? Ihnen bleibt nicht mehr viel Zeit.
Der Himmel steh uns bei.
Klemmt jetzt das Ding rein, und dann lasst ihn laufen, und betet...
...dass er so lange durchh�lt, wie wir die Pumpen brauchen.
Mehr Watte bitte. Wir haben kein Antiseptikum hier, Doktor.
So h�ren Sie doch mit diesem verfluchten Geklimper auf.
Geben Sie mir die Flasche da dr�ben.
Halten Sie ihn jetzt fest.
Fertig?
Sie haben schon genug gehabt.
Ich habe Sie nicht um Ihre Meinung gebeten.
Wenn ich was zu trinken will, kriege ich es auch.
Lass ihn in Ruhe, Pat. Wir haben genug �rger.
Ich muss sie bitten, mir zu helfen, jeden von ihnen.
Ich habe drei Mann im Maschinenraum, und den Steuermann und den Stewart.
Wir haben eine Fracht an Bord, die bei Ber�hrung mit Wasser explodiert.
Und es wird hier gerade ziemlich nass.
Wir hoffen, dass wir den Wasserspiegel so lange konstant halten k�nnen...
...bis wir da Zug umladen k�nnen, aber eine Garantie daf�r gibt es nicht.
Was ist?
K�rperliche Arbeit bekommt mir nicht, Kapit�n.
Bekommt es Ihnen mehr, in die Luft gesprengt zu werden, Mr. Tyler?
Sie haben mich �berzeugt. Dr. Webster.
Was? Nein, Sie nicht, Mrs. Peters.
Sie k�mmern sich um Hurri Curri.
Ich brauche Sie!
Mrs. Peters, machen Sie einen Verband.
Segne, was du uns bescheret hast.
Kann ich die Pumpen laufen lassen? Ja, Sir, das k�nnen Sie.
Aber wie lange das gut gehen wird, d�rfen Sie mich nicht fragen.
Jason.
Danke.
Die Pumpen laufen wieder.
Werden sie es aber auch schneller wieder rauspumpen, als es reinl�uft?
Das werden wir schon merken.
Tyler, hier. Bilden sie eine Kette bis zur T�r.
Er ist hei� gelaufen. Ja, aber wir k�nnen nichts dagegen tun.
Machen sie schon. Wir sind fast fertig.
Den Feuerl�scher, schnell.
Vielen Dank. So weit, so gut.
Ja? Ein Sturm kommt auf, Sir.
Alles klar.
Der Generator hat gebrannt, Kapit�n. Da ist nichts mehr zu machen.
Sie haben das Zeug also rausgeschafft. Und was passiert als n�chstes?
Den Laderaum voll Wasser, den Hurrikan im Nacken, und nur die T�r dazwischen.
Das kann nicht gut gehen.
Alle mal hergeh�rt, wir verlassen sofort das Schiff.
Gehen Sie aus dem Weg, Tyler.
Lasst das Boot runter.
Vorsicht, dass es nicht zu nah rankommt.
Mein Gott, wir leben ja noch. Bedauerlicherweise...
Sind alle so weit unversehrt?
Dem Koch geht es sehr schlecht.
W�rden Sie ihn sich mal ansehen, Dr. Webster?
Da kann man nicht mehr viel machen. Sie sind f�r ihn verantwortlich.
H�ren Sie mal zu, Mr. Lansen...
So lange ich hier das Kommando habe, werden Sie tun, was ich sage.
Na sch�n.
Gut, ich will ihnen hinsichtlich unserer Situation nichts vormachen.
Ich will sie ihnen genauso schildern, wie ich sie sehe.
Wir sind �ber tausend Meilen vom Festland entfernt...
...und weitab von normalen Schifffahrtswegen.
Wenn wir es gut einteilen, haben wir f�r 3 oder 4 Tage Lebensmittel und Wasser.
Miss Webster, Sie �bernehmen die Verwaltung des Proviants.
Lassen Sie nur so viel ausgeben, wie unbedingt n�tig, so dass keiner verhungert.
Ich glaube, da muss noch ein Segel im Bug liegen.
Macht daraus ein Dach am Dollbord.
In Ordnung, Kapit�n. Los, ihr beiden, helft mir mal.
Kapit�n Lansen.
Das ist meine Rettung. Manna vom Himmel.
Das ist nicht f�r Sie, Mr. Tyler. Der Rum ist nur f�r den Notfall da.
Und woher wissen Sie, dass mein Kater kein Notfall ist?
In sp�testens zwei Stunden haben Sie vergessen, was ein Kater �berhaupt ist.
Zu wenig, um es auf alle aufzuteilen. Ja.
Und was wollen wir dagegen machen?
Abwarten.
Gut, Zeit um ein bisschen zu rudern.
Nur zu, da bleibt man in Form.
M�chte mal wissen, was diese Schinderei f�r einen Sinn hat.
Das bringt uns doch auch nicht weiter. Ist doch egal.
Mich macht das viele Wasser krank, ich brauche mal eine Abwechslung.
Dann sind Sie n�chtern genauso dumm wie betrunken, Mr. Tyler.
Sie ziehe ich betrunken vor.
Ich sollte Ihnen eine Tracht Pr�gel verabreichen.
Sie sollten lieber die Klappe halten, aber den Gefallen werden Sie mir wohl nicht tun.
Aufh�ren!
Wir brauchen unsere Kr�fte, um am Leben zu bleiben.
Darf ich?
Wollen Sie wissen, warum ich ausgewiesen wurde?
Nein.
Verurteilt und ausgewiesen ohne Prozess.
Ich interessiere mich nicht f�r die Probleme fremder Leute, Miss Peters.
Nein, das kann ich mir vorstellen.
Sie haben schlie�lich Ihre eigenen.
Ja, die habe ich.
Zum Beispiel den Besitzern erkl�ren, wie Sie ihr Schiff verloren haben.
Ich bin der Besitzer. Ich war es...
Dann haben Sie wirklich Probleme.
Aber Sie haben immer noch die Versicherung.
Haben Sie etwa keine Versicherung?
Die Corita ist nicht versicherungsf�hig, schon seit �ber drei Jahren nicht mehr.
Deshalb konnte ich sie �berhaupt kaufen.
Jetzt begreife ich.
Was begreifen Sie?
Fragw�rdige Fracht, und noch fragw�rdigere Passagiere.
Also schnell reich werden, bevor Ihre Existenzgrundlage wie ein Stein sinkt.
Sie k�nnen doch zufrieden sein.
Sie haben immer noch Ihre Existenzgrundlage.
Aber, aber, wie kann man so etwas unh�fliches sagen.
Ich f�hle mich fast verpflichtet, die Ehre der Dame zu verteidigen.
Was ziehen Sie vor, Kapit�n. Pistole oder Messer?
Sie sind ja betrunken.
Ich bin so blau wie eine Strandhaubitze.
Tut mir Leid, mein Kapit�n.
Ich konnte einfach nicht widerstehen.
Selbsts�chtiger, betrunkener Idiot.
Man sollte Sie �ber Bord werfen. Versuchen Sie es doch.
Halten Sie sich fest.
Lassen Sie das. Ich t�te jeden, der Sie rausholen will.
Haie, sehen Sie da!
So helft ihnen doch!
Kommen Sie, Tyler!
Hilfe!
Was ist das f�r ein komisches Zeug hier? Sind wir in Landn�he?
So ein Kraut habe ich noch nie gesehen. Wo kommt das her?
Was kann das sein, Kapit�n? Wei� ich auch nicht.
Wollen wir doch mal sehen.
Mein Gott.
Alles in Ordnung, Sir? Was war das?
Ich wei� es nicht. So was ist mir noch nie begegnet.
Vorsicht!
Es ist ganz von diesem komischen Zeug umgeben.
Ahoi! Jemand an Bord?
Es bewegt sich nicht. Was denken Sie, macht es hier?
Da h�ngt eine Leiter, Kapit�n.
Langsam vor, bis zur Leiter.
Ahoi, da oben.
Hier ist noch mehr von diesem Zeug.
Da seid ihr ja endlich. Pat!
Wenn ihr mir gesagt h�ttet...
...dass ihr nur eine kleine Rundfahrt machen wollt, w�re ich mitgekommen.
Willkommen an Bord des Luxusdampfers Corita.
Wir haben Kaviar und Champagner. Kaviar wird auf dem ganzen Schiff serviert.
Miss Peters.
Sie sind so h�bsch. Sie kommen gerade richtig f�r das Fest.
Nur immer hereinspaziert.
Kommen sie. Kommen sie. Wir haben genug Platz f�r alle.
Wir sollten hier sicher sein, falls uns nicht wieder ein Sturm �berrascht.
Sind die Maschinen in Ordnung? Die sind okay, Sir.
Aber ich brauche Braemars Hilfe dabei. Haben Sie ein Auge auf ihn.
Dann wollen wir mal.
Der ist f�r Sie, Miss.
Guten Morgen, Harry. Haben Sie gut geschlafen?
Nein, nicht besonders.
Leisten Sie mir Gesellschaft? Wodka und Tomatensaft.
Das nennt man Bloody Mary, Sir. Mit Verlaub gesagt.
Nein, nur Kaffee f�r mich bitte. Gern, Sir.
Und wieder ist jemand ein Opfer der Vernunft geworden.
Ich mag ein Opfer der Vernunft sein, Pat, aber nach ihrem Benehmen letzte Nacht...
...zu schlie�en, scheint es ja Ersatz zu geben.
Ja, Sir. W�hrend der letzten Tage habe ich Geschmack daran gefunden.
Was ist passiert, Pat? Warum waren Sie nicht im Rettungsboot?
Ich habe mich hier sicherer gef�hlt, Sir.
Die alte Corita hat mir immer Gl�ck gebracht.
Das ist ja sehr beruhigend.
So ist es, Madam, vor allem auf einer Reise wie dieser.
Also, ich hole besser das Fr�hst�ck.
Es gibt Schinkenspeck.
Der Kaffee ist scheu�lich.
Miss Webster, ich wei� nicht, wie ich es Ihnen sagen soll, aber...
Bitte nicht, Harry. Aber er war Ihr Vater.
Er war niemals ein Vater. Er war ein Gef�ngnisw�rter.
Und wissen Sie warum? Geld.
Meine Mutter hat mir jede Menge davon hinterlassen, als sie starb.
Er hat immer Angst gehabt, dass ich mich verheiraten w�rde...
...und ihn ohne einen Penny sitzen lassen w�rde.
Aber jetzt bin ich frei, und daf�r muss ich Ihnen danken.
Danken, deswegen? Tut mir Leid, aber so f�hle ich nun mal.
Au�erdem ist es gar nicht Ihre Schuld gewesen.
Doch es war meine Schuld, und auch nicht zum ersten Mal.
Das war doch nur eine Reihe von Unf�llen, nicht mehr.
Jetzt trinken wir auf die Zukunft.
Einverstanden.
Aber ich bleibe bei Kaffee, wenn sie nichts dagegen haben.
Herein.
Ich dachte, wir h�tten bereits dar�ber geredet und w�ren uns einig.
�ber was? 50 Prozent von dem, was Sie haben...
...und ich sage, ich h�tte Sie nie gefunden.
Ich dachte mehr an 20.
Schweigen ist ein sehr kostspieliges Gut.
40.
50.
Und der Bonus?
Welcher Bonus?
Den Sie versprochen haben.
Wann wird der f�llig? Jetzt.
Sie k�nnen in Raten zahlen.
Guten Abend, Kapit�n.
Herein.
Moment mal, Chief.
Warum liegen wir still? Das verfluchte Zeug, Sir...
...es hat sich um die Schraube gewickelt.
R�ckw�rts habe ich es auch schon versucht, aber sie ist blockiert.
K�nnen wir es nicht abhacken? Ohne Tauchger�t?
Das w�rde bedeuten, dass ungesch�tzt einer mit einem Messer da runter m�sste.
Sie haben ja gesehen, was mit Hurri Curri passiert ist.
Meldet sich jemand freiwillig?
Dann sitzen wir ja fest.
Nein, noch bewegen wir uns, aber nur dahin, wo uns dieses Zeug hintreibt.
F�nfte Nacht mit Nebel.
Unbekannte Art von Seetang, die das Schiff v�llig in seinem Griff hat.
Die Maschinen sind nutzlos.
Soweit wir es ohne klare Sicht beurteilen k�nnen...
...treiben uns die verfluchten Algen weiter in die Sargasso-See.
Moral der Mannschaft und Passagiere ist noch in Ordnung.
Sonst noch was, Sir?
Nein, das gen�gt vorl�ufig.
So, bitte sehr.
Harry.
Mein armer, Harry. L�chle doch mal.
Und wor�ber?
Dann tu halt so.
Wir sind auf einer romantischen Kreuzfahrt.
Es ist der erste Abend, und wir beide reisen ohne Begleitung.
Du bist der tollste Mann an Bord und ich das h�bscheste M�dchen.
Wir haben keine Vergangenheit. Wir haben uns gerade erst getroffen.
Und was f�r Pl�ne hast du f�r unsere Zukunft?
Wir werden zusammen trinken und sehr vergn�gt sein.
Und tanzen.
Die ganze Nacht durch.
Trotz der vielen Menschen sind wir ganz alleine.
Die Menschen werden sp�ren, wie gl�cklich wir sind.
Und die Band spielt, und spielt und spielt...
Und dann? Und dann... Noch einen Drink.
Vielleicht in meiner Kabine.
Du verdammte N�rrin.
Wie oft muss ich dir noch sagen, dass ich nicht mehr trinke.
Einer wird dir schon nichts ausmachen. Ja, der Erste macht nie was aus.
Soll ich dir was sagen, Harry? N�chtern bist du schrecklich langweilig.
H�rst du? Du solltest lieber wieder mit dem Trinken anfangen, und zwar schnell.
Vielleicht macht das wieder einen Mann aus dir.
Ich habe seit Jahren zum ersten Mal das Gef�hl, ein Mann zu sein.
Aber benehmen tust du dich �berhaupt nicht so.
Hier muss aber doch irgendeiner auf dem Boot sein.
Hatten Sie �rger, Sir? Nein, nicht wirklich, Pat.
Mrs. Webster braucht einen Mann von Format, und das bin ich nun mal nicht.
Verzeihen Sie bitte, wenn ich etwas dazu sage, Sir, das ist es nicht, was sie braucht.
Kann ich eine Zigarette haben?
Nat�rlich.
Hilfe!
Als ob alle Schiffe der Welt zum sterben hierher gekommen w�ren.
Das ist der Druck von diesem Zeug. Das hat ihnen den Rumpf eingedr�ckt.
Das wird uns auch noch passieren.
Nein, ich habe das Gef�hl, dass wir f�r was besseres aufgespart werden.
Seht mal, da ist Land.
Wahrscheinlich unbewohnt.
Aber vielleicht eine M�glichkeit, frisches Wasser und Fr�chte zu bekommen.
Darf ich mal?
Da bewegt sich irgendwas.
Jetzt sind sie weg.
Was war das? Was haben Sie gesehen?
Ich habe es nicht genau erkennen k�nnen, irgendwelche Tiere.
Oder Insekten. Insekten?
Aber riesengro�. So gro� wie wir etwa.
Wir m�ssen Wachen aufstellen.
Kommen Sie mit, ich gebe Waffen aus.
Ist da oben jemand?
Helfen sie mir.
Hilfe! Lassen Sie die Leiter runter.
Gehen sie zur�ck an Bord, ich werde verfolgt. Schnell!
Rettet euch. Sie kommen, um euch zu t�ten.
Los, gehen Sie rein.
Vorsicht an Steuerbord.
Haben Sie was abgekriegt, Chief?
Nur ein bisschen durchger�ttelt.
Wir haben wohl ziemliches Gl�ck gehabt. Braemar leider nicht.
Einer von den Kerlen lebt noch, Sir. Ist er schwer verwundet?
Nein, glaube ich nicht. Nein.
Alle runter in die Messe. Na los, steh auf.
Der Mann und das M�dchen auch. Vorw�rts.
Wir m�ssen rauskriegen, was das f�r Kerle sind.
Und Sie halten Wache. Okay, Kapit�n.
Wir haben versagt, eure Hoheit.
Sie haben ihre Aufgabe nicht erf�llen k�nnen.
Wegen deines Versagens, die Fremden zu fangen und zu uns zu bringen...
...habe ich um Erleuchtung gebetet, um dein Schicksal zu erfahren.
Aber mein Gebieter, sie hatten Waffen. Schweig.
Bin ich etwa nicht El Supremo, der direkte Nachfahre von Jose Quintero?
Und war Jose Quintero nicht die rechte Hand des Allm�chtigen...
...als Cortez Gottes Wort zu den Heiden Mexikos trug.
Wenn du mich unterbrichst, dann unterbrichst du Gott, der aus mir spricht.
Z�gere nicht l�nger, verk�ndige ihm seine Strafe.
Und Gott sagt, dass du f�r dein Versagen mit dem Leben bezahlen musst.
Nein!
Nein!
Das ist der Anf�hrer der M�nner, die euch �berfallen haben.
Sie nennen ihn El Diablo.
Er hei�t El Supremo und ist allm�chtig, das werdet ihr bald merken.
Du gr�ner Junge. Aus ihm spricht nur der Inquisitor.
Aus ihm spricht Gott.
Bl�dsinn, Gott braucht keinen Dolmetscher.
Nicht jetzt, Chief.
Und wer sind Sie? Ich bin Sarah.
Ich bin dort auf der Insel geboren worden.
So wie meine Eltern und deren Eltern auch.
Wie stammen von Siedlern ab, die hierher kamen...
...weil sie wegen ihres Glaubens verfolgt wurden und Frieden suchten.
Wir haben ihn immer noch nicht gefunden.
Das werdet ihr auch nicht, weil ihr schwach seid. Vollkommen entartet.
Wir m�ssen hart arbeiten, um zu �berleben, wir bauen alles selbst an.
W�hrend ihr nichts tut. Ihr seid b�se Menschen.
Und st�rker als wir. El Supremo ist st�rker als alle.
Ihr werdet El Supremos harte Hand auch noch zu sp�ren bekommen.
Sei dir da mal nicht so sicher, mein Junge.
Die Gerechtigkeit bestimmt auf seltsame Art, wer sich als Bester erweist.
Die Sanftm�tigen sollen die Erde erben.
Und wenn es so w�re, dann nur, weil die Starken es so wollen.
Typen wie dich kenne ich zu gen�ge. Nicht nur, dass ihr Gottesl�sterer seid...
Schon gut, schon gut, daf�r ist jetzt keine Zeit.
Also, wir l�sen uns alle zwei Stunden mit der Wache ab, ich �bernehme die erste.
Und ihr anderen seht zu, dass ihr so viel Schlaf wie m�glich kriegt.
Kann ich reinkommen?
Ich bringe Ihnen Kaffee.
Was glauben Sie, wo wir sind?
Hier irgendwo.
Da ist ja gar nichts.
Genau.
Was meinen Sie, kommen wir je nach Caracas?
Es �berrascht mich, dass Sie das beunruhigt.
Sehr sogar. Jemand wartet dort auf mich.
Verstehe. Und wer ist es, ein �lmagnat aus Venezuela?
Ich f�rchte, im Moment ist es ein ver�ngstigter, kleiner Junge.
Mein Sohn, Kapit�n. Er ist acht Jahre alt.
Was macht er in Caracas?
Er wartet auf mich.
Wie kommt es, dass Sie in Afrika waren und er in S�damerika?
Ich denke, Sie interessieren sich nicht f�r die Probleme fremder Menschen.
Es ist eine lange Nacht.
Es ist eine lange Geschichte.
Vor elf Jahren verliebte ich mich in einen Mann.
Ein bedeutender Mann, wie ich dachte.
Er wollte sein Land von der Armut befreien, so sagte er.
Er liebte mich.
Nat�rlich war er verheiratet. Ich wurde seine Geliebte, wir hatten einen Sohn.
Vor sechs Monaten fand sein Volk heraus, dass es sich in ihm geirrt hatte.
Wir waren gezwungen, mitten in der Nacht zu fliehen.
Wer war er?
Antonio Fuentes.
Pr�sident von Santa Domenica.
Der Retter seines Volkes.
Bei seiner Flucht nahm er 20 Millionen Dollar mit, das Geld seines Volkes.
Sie zogen also das Geld Ihrem Sohn vor.
Sie Dreckschwein.
Sie Dreckschwein.
Miss Peters.
Eva.
Sch�n, es tut mir Leid.
Ich habe mich entschuldigt.
Sie flohen also. Und was ist dann passiert?
Es gab eine Schie�erei. Ich war allein, mein Sohn war bei Freunden.
Antonio holte mich ab. Er sagte, dass alles f�r die Flucht vorbereitet sei.
Und dass unser Sohn schon auf uns wartet, das war gelogen.
Sie brachten mich mit Gewalt ins Flugzeug.
Ich wollte bleiben, ich wollte zur�ck zu meinem Kind.
Er schwor, dass er ihn sofort nachkommen lassen w�rde.
Wieder gelogen. Er hatte nichts getan.
Sechs Monate lang habe ich gewartet, gebettelt, gek�mpft.
Mein Gott, wie ich gek�mpft habe.
Aber er tat nichts. Er hatte ja bekommen, was er wollte.
Also erstach ich ihn.
Ja, ich erstach ihn. Er ist nicht gestorben, aber...
24 Stunden nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus...
...kam die Polizei mit meinem Deportationsbefehl.
Er hatte noch immer ein paar m�chtige Freunde.
Aber an eins hatte er nicht gedacht. Ich wusste, wo sein Geld war.
Und Ricaldi?
Er sollte es zur�ckholen.
Aber ich brauche es, um meinen Sohn zur�ck zu kaufen.
Ich verstehe.
Wirklich?
Ja.
Es tut mir Leid.
Ich finde nicht, dass das besonders komisch ist.
Machen Sie sich Sorgen um Ihre Familie?
Ich bin jetzt seit drei Tagen fort.
Sie m�ssen annehmen, ich sei tot.
Oder von den Spaniern gefangen.
Schon wieder P�kelfleisch?
Was anderes haben wir nicht mehr. Mach das Beste draus.
Sei froh, dass wir wahre Christen sind, mein Junge, du isst da unsere Ration.
Wie r�hrend, aber ihr seid sch�n dumm.
Warum schmei�t ihr mich nicht �ber Bord. Das �berlegen wir schon die ganze Zeit.
Aber ihr tut es nicht. El Supremo w�rde...
Ich will von diesem Satansbraten nichts mehr h�ren...
...er ist nicht unfehlbar. Wo ist denn Sarah?
Eben war sie noch an Deck, und war mit den Ballon-Dingern zugange.
Sarah!
Sarah!
Sie will weg. Ich werde sie verfolgen.
Kommen Sie doch rein, Sir, das Wasser ist herrlich.
Komm jetzt, Pat. Lass den Quatsch.
Kommen Sie, Chief.
Wenn ihr sie nicht bald findet, kommt zur�ck.
In Ordnung, Kapit�n.
Sarah!
Sarah!
Sarah!
Sarah!
Was ist denn das? Eine alte Galionsfigur.
Nicht mein Typ, selbst wenn sie lebendig w�re.
Wissen Sie eigentlich noch, wo wir sind, Chief?
Die Positionslampe muss rechts hinter uns sein.
Nein, links.
Wir haben uns verlaufen.
Ich glaube, wir kehren lieber wieder um.
Aber was hei�t umkehren?
Ich habe sie rufen geh�rt. Gott sei Dank.
K�nnen Sie den Weg zur�ck zum Schiff finden?
In diesem Nebel, nein.
Da dr�ben ist eine kleine Insel, kommt mit.
Da w�ren wir.
Hier k�nnen wir warten, bis sich der Nebel aufl�st.
Hier, nimm mal.
Soll ich ein Kanu herbeirufen, und dann paddeln wir alle zur Corita zur�ck?
Vorsicht, Sir.
Okay, Pat. Haben Sie es, Chief?
Wenn Sie ein bisschen schlafen wollen, Sir, ich werde Wache schieben.
Ja, in Ordnung. Haben Sie ein paar Streichh�lzer?
Ja. Gehen Sie rein, ruhen Sie sich aus.
Seien Sie vorsichtig, Pat. Klar.
Nach Ihnen, Sir.
Das Ritz ist es nicht.
Machen wir das Beste draus.
Warum sind Sie weggelaufen?
Ich bin meinen Leuten gegen�ber verantwortlich.
Sie werden sich Sorgen machen.
W�rden sie auch dasselbe f�r Sie tun?
Nat�rlich. Ist das nicht immer so?
Ich f�rchte nicht.
Aber wenn es nicht immer so gewesen w�re, h�tte keiner von uns jemanden...
...um den er sich k�mmern und sorgen m�sste.
Das w�re schrecklich.
Das ist wahr.
Wenn wir die Rationen halbieren, m�sste der Proviant noch f�r sechs Tage reichen.
Und wenn wir nur ein Viertel davon ausgeben, sind es sogar zw�lf.
Und was dann? Dann hungern wir.
Dann m�ssen wir uns mit unserem Schicksal abfinden.
Wenn es nicht um meinen Sohn ginge, w�re mir das egal.
Denn ich sehe in all dem hier nicht mehr viel Sinn.
Was ist mit ihm passiert?
Keine Ahnung.
Ich wei� es nicht.
Er konnte nicht fliehen.
Was? Es ist das Seegras. Das Seegras...
K�mmern Sie sich um sie.
Es ist mir egal, was Sie sagen, ich bleibe nicht eine Minute l�nger hier.
Seien Sie kein Dummkopf, Chief, wir sollten bis Tagesanbruch hier bleiben.
Und dann sollten wir den Weg zur�ck zum Schiff suchen.
Schafft sie auf die Santa Anita.
Gebt Signal, dass wir kommen.
Hey, Kapit�n. Was hat das zu bedeuten?
Und?
Das bedeutet, dass eure Freunde bald zur H�lle fahren.
Und was noch?
Und jetzt sagst du mir, was das Signal zu bedeuten hat.
Ich frage dich zum letzten Mal, was hat das Signal zu bedeuten?
Und?
Und?
Und?
Aufh�ren, Kapit�n.
Ihr habt die Wahl, es ist ganz leicht.
Schlie�t euch uns an und fordert eure Kameraden auf, dasselbe zu tun.
In diesem Fall geht euer Schiff mit allem, was darauf ist, in unseren Besitz �ber.
Ansonsten? Werden wir euch t�ten.
Dann t�ten wir eure Kameraden und �bernehmen das Schiff.
Die ermorden uns in jedem Fall. Das liegt in Gottes Hand.
Aber wenn ihr zu mir betet, wird er vielleicht Gnade...
Ich bete zu keinem Menschen.
Erst recht nicht zu einem Kind, das sich kaum den eigenen Hintern abwischen kann.
Ihr seid Gottesl�sterer und Ketzer.
F�r euch gibt es keine Erl�sung.
Du bist hier der Gottesl�sterer.
Auch wenn vor allem der daran Schuld ist.
Ich bin des Auserw�hlten ergebener Diener.
Komische Sorte von Diener, der ein Kind die Drecksarbeit machen l�sst.
Der Einfluss auf ihn aus�bt, um... Schweig!
Aber vielleicht hat der Junge auch eine eigene Meinung.
Wie steht es damit, mein Sohn? Hast du jemals...
Werft sie in den Kielraum! Alle, sofort.
Lasst sie los. Keiner r�hrt sich.
Schnell, hier r�ber.
Was ist das hier �berhaupt f�r ein Zirkus?
Ihr seid am Hof von El Supremo, dem Auserw�hlten.
Er meint den Knirps, der da auf dem Thron hockt.
Was, der Junge? Aber der da schwingt das Zepter.
Wir gehen jetzt.
Wir k�nnen leise oder laut verschwinden, ganz wie ihr wollt.
Wo wollt ihr hin? Ihr sitzt hier genauso fest wie wir.
Es gibt keinen Ausweg.
Woher wei�t du das, habt ihr es versucht? Unsere Ahnen haben es versucht.
Die habe ich nicht gemeint, ich spreche von euch.
Es ist Gottes Wille. Es ist dein Wille, weil du es so willst.
Du tust alles im Namen Gottes durch diesen Jungen...
...weil du dir deine Finger nicht schmutzig machen willst.
Du erz�hlst mutig etwas von Flucht, aber wie willst du das anstellen?
Das wei� ich nicht, aber wir versuchen es.
Es wird euch nicht gelingen. Dann versuchen wir es wieder...
...und wenn wir es nicht mehr versuchen, dann leben wir nicht mehr.
Los, gehen wir.
Jeder, der uns begleiten will, ist herzlich eingeladen.
Und?
R�hrt euch nicht von der Stelle. Ihr alle.
F�gt euch in das Unvermeidliche.
Ihr seid nicht mehr Herr �ber eure Entscheidungen. Bleibt bei uns.
Dann ziehe ich dieses Teufelszeug vor, auch wenn ich dabei draufgehe.
Dann stirb.
Wartet!
Ich komme mit euch.
Bleibt hier! Alle!
Sch�tze uns vor denen, die uns Leid zuf�gen, denn wir sind deine Diener.
Lass sie H�llenqualen f�r ihre Schuld leiden.
Ich wusste doch, dass wir das Zeug noch mal brauchen k�nnen, Kapit�n.
Seht mal, selbst das Seegras brennt.
F�r selbst gebastelt gar nicht �bel.
Gehen wir zur�ck zur Corrita. Da sind wir sicherer.
Amen.
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