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Original subtitles

[ruhige, melancholische Klaviermusik mit Gesang spielt]

[Musik schlägt ins Unheimliche um]

[Kameras klicken]

[hyänenartiges Lachen]

[hoher, unangenehmer Piepton]

[verzerrte Stimmen]

[Mädchen zischt]

[Piepton geht in Weckerklingeln über]

[Ember] Ruby!

[Ember] Dein Wecker klingelt seit 10 Minuten das ganze Haus zusammen.

Tut mir leid dich zu wecken. Sah ja aus, als hättest du 'nen schönen Traum gehabt.

[hektische, verspielte Musik]

[Ember] Schöner Pulli.

[Ember] Versteck den vor Mom, sonst wäscht sie ihn und der Geruch geht raus.

[sie atmet tief ein]

[Ruby] Nähe und Distanz schließen einander nicht zwangsläufig aus.

[Ruby] Man kann sich Menschen nahe fühlen, die kilometerweit von einem entfernt sind

oder bemerken, dass man jemandem vertraut,

den man vor nicht mal zwei Wochen noch meinte zu hassen.

[♪ Billy Raffoul: "Acoustic"]

[Tippgeräusche]

[Tippgeräusche]

[Song spielt weiter]

[James] Ich dachte, ich kenne alle Formen von Kontrollverlust.

Alkohol, Sex, Drogen.

Mir war nie klar, dass das nur Spielchen sind.

Ich weiß erst seit gestern Abend, was es bedeutet,

nicht mehr Herr der eigenen Gefühle zu sein.

[stark gedämpftes Stimmengewirr]

[Song spielt weiter]

[Wasser spritzt]

[Handy pingt und summt]

[Tippgeräusche]

[Handy pingt zweimal kurz]

[Decke raschelt]

[Handy pingt und summt]

[Tippgeräusche]

[Handy pingt zweimal kurz]

[Handy pingt und summt]

[Song spielt weiter]

[Handy pingt und summt]

[Handy pingt und summt]

[Tippgeräusche, Handy pingt zweimal kurz]

[Song spielt weiter]

[Handy pingt und summt]

[Tippgeräusche]

[Handy pingt kurz]

[Tippgeräusche]

[Handy pingt zweimal kurz]

Ruby Bell. Kann es sein, dass du versuchst, mit mir zu flirten?

[Song spielt weiter]

[Song verklingt]

[zurückhaltende Musik]

[Tuscheln]

[Tuscheln]

[Kichern]

Was soll der Todesblick?

Die starren mich alle an als hätte ich was im Gesicht.

Du lässt das zu sehr an dich ran. Erste Handregel aus dem Beaufort-Kodex:

Totale Nonchalance, egal in welcher Situation.

Du siehst reif für 'ne Tracht Prügel aus.

[James] Ich seh aus, als würde mir das gefallen.

[Ruby lacht]

Oh, ist das diese Ruby Bell? Sie ist so lässig, so unaufgeregt.

Ich hörte, James Beaufort trug sie auf dem Arm. So ein Glückspilz.

[sie lacht] Hör auf. Ich meine... Whatever.

Sehr gut. Übe das noch ein wenig, dann glaubst du's dir auch selbst.

Vertrau mir, ich mach das, seit ich klein bin.

-[Cyril brüllt] Maxton! -[Team brüllt] Hall!

-[Cyril brüllt] Maxton! -[Team brüllt] Hall!

-[Cyril brüllt] Maxton! -[Team brüllt] Hall!

Dir fehlt das, oder?

[Team feuert sich gegenseitig an]

[Cyril] Auf geht's Männer!

[Cyril] Wir sind Gewinner!

Whatever.

[Team ruft weiter]

[ruhige Musik setzt ein]

[Buchsbaum raschelt]

[Handy pingt und summt]

[Handy pingt und summt]

[Handy pingt und summt] [Lydia seufzt genervt]

[Handy pingt und summt]

[Elaine] Lydia,

hör auf mich zu ignorieren und pack aus.

Ist er jetzt mit diesem Sozialfall zusammen?

[Mortimer] Guten Morgen.

Willst du einen Zimtknoten?

Ich hab sie aus der Bäckerei in Compton kommen lassen.

Danke.

Ich muss mich bei dir bedanken.

Ohne dich hätten wir morgen keine neue Kollektion bekanntzugeben.

[Mortimer] In dem ganzen Konzept, steckt so viel Leidenschaft und Ideenkraft drin.

Innovation.

Qualität.

All das, wofür Beaufort steht.

Und genau das muss James morgen bei der Pressekonferenz verkörpern.

[bedrohliche Musik spielt und verklingt wieder]

Was weißt du über dieses Mädchen?

[Lydia atmet scharf ein]

Gar nichts.

Sie geht auf unsere Schule, glaub ich.

Es war nur so ein dummer Party-Scherz.

Ein paar von uns haben im Pool rumgealbert.

[Mortimer] Du weißt am besten, wie schnell der Umgang

mit der falschen Person einem das Leben ruinieren kann.

500.000 Pfund durfte ich deinem Ex-Freund zahlen.

[Mortimer] Dafür, dass er die Fotos, die er von dir gemacht hat, zerstört.

Dein Bruder ebnet, wenn man so will, morgen den Weg für euch beide.

[Mortimer] Young Beaufort ist nur der Anfang.

Vielleicht wirst du das Gesicht der nächsten neuen Linie.

Ich weiß, dass du es kannst.

[Mortimer] Aber der erste Schritt ist, dafür zu sorgen,

dass James den Pressetermin nicht ruiniert.

Er darf sich nicht ablenken lassen. Nicht jetzt.

Ihr steht euch nah.

Nutz das.

[dramatische Streichermusik setzt ein]

[Auto brummt, Musik wird dramatischer]

[Lydia] James?

[Lydia] Weißt du, mit wem ich heute gefrühstückt hab?

Dad.

[genervter Laut von James]

Fahr die Sache mit Ruby vorsichtiger.

-[James] Hat er dich auf mich angesetzt? -[Lydia] So was in der Richtung.

-[James] Sag ihm, es ist nur ein Foto. -[Lydia] Ist es nur ein Foto?

[Lydia] Wenn er mitbekommt, dass du dich ablenken lässt, bringt er dich um.

-[Lydia] Und mich gleich mit. -[James] Ich hab alles im Griff.

-James! -Lydia.

[Lydia] Wenn du jetzt nicht spurst, dann kümmert er sich selbst drum,

dass du funktionierst.

Mach dir mal keine Sorgen. Ruby ist keine Lehrerin.

[Tuscheln und Kichern] [Geschirr klappert]

Die Kisten sind doch viel zu schwer für einen.

Können wir dir helfen?

[Schülerin 1] Und? Wie war er?

[Schülerin 2] Ist es wahr, was man über ihn erzählt?

-[Ruby] Was? -[Schülerin 2] Du weißt schon.

Habt ihr es draußen getan?

[Schülerin 1] Oder in seiner Limousine? Sag bitte, es was die Limousine.

[beide kichern]

Whatever. Das überlasse ich eurer Fantasie.

[Lin] Und hier fehlen die Kerzen...

[flüstert] Alle denken, ich hab mit James geschlafen.

-[Lin] Und? -[Ruby] Nein.

Wir haben uns nicht mal geküsst.

Er rettet dir das Leben. Scheißt auf seine Freunde.

Trägt dich wie in 'nem verdammten Wet-Shirt-Contest aus der Party raus

in die Vollmondnacht und dann küsst er dich nicht mal?

[Lin] Was braucht ihr denn noch? Ein Feuerwerk?

Ich hab die Videos gesehen. Sind überall auf Social Media.

Du kannst nicht Harry Styles daten und glauben, dass es niemanden interessiert.

-Ich weiß nicht mal, ob wir daten. -Aber willst du das denn?

[Kieran] Hey, Ruby.

Hi.

[Kieran] Die Tiefkühl-Waren der Caterer kommen in den nächsten 30 Minuten.

-Eiswürfel, Fleisch... -Danke, Kieran.

[Kieran] Kein Problem. Ich hab das alles fest im Griff.

[James] Wär cool, wenn du den Tisch fest im Griff hast.

[Lin] Ich sagte doch, die müssen nach hinten.

[James] Was hast du mit dem armen Kerl gemacht?

-[Ruby] Ich? -[James] Na, für mich ist die Show nicht.

Auch wenn sie mich ein bisschen heiß macht.

Nur weil ein Mann nett zu einer Frau ist, heißt das nicht, dass er was von ihr will.

Ich weiß nicht, ob wir so weit gehen können,

Rutherford als Mann zu bezeichnen.

[verspielte Musik setzt ein]

Danke.

Ich glaube, das ist die erste Schulparty, auf die ich mich freue.

Vielleicht komm ich sogar pünktlich.

[Lin] Dann schaffst du's vielleicht auch noch zu Rubys Geburtstag.

-[James] Du hast morgen Geburtstag? -[Ruby] Hast du's nicht gehört?

[Ruby] Lexington schmeißt mir zu Ehren 'ne fette Party.

[zurückhaltend erwartungsvolle Klaviermusik]

Dann komme ich auf jeden Fall pünktlich.

Versprochen. Ich meine, mit wem willst du sonst deinen ersten Tanz haben?

Oh, da würde mir schon jemand einfallen.

Ähm, hi.

Ruby, du wolltest doch das Catering, das wolltest du doch...

So frisch wie möglich, richtig? Richtig?

[Rebhühner gackern und flattern]

Wir könnten sie selbst schlachten.

[ungläubige Laute aus der Gruppe]

Du willst 150 Rebhühner schlachten.

In der Schulküche.

[geflüstert aus der Gruppe] Sicher.

Nein, natürlich nicht.

[Kieran] Ruby, ich mach das wieder gut.

[Kieran] Ich könnte versuchen, das noch irgendwie zu regeln.

[Ruby] Die Kisten müssen weg, aber vorsichtig. Sie müssen Luft bekommen.

Ihr habt Ruby gehört.

[Rebhuhn gackert]

[Ruby] Mr. Lexington, ich hätte eine Frage zu...

Ah, und Rutherford.

Gute Arbeit.

[nachäffend] Gute Arbeit. Gute Arbeit.

[ruhige, melancholische Gitarrenmusik mit Gesang spielt]

[undeutliche Unterhaltungen]

[weibliche Stimme] Ja, sie sollen ziemlich lange zusammen gewesen sein.

[weibliche Stimme] Echt?

[Musik verklingt]

Schläfst du mit ihr?

Was?

Oder ist das, was ihr da macht,

ein normales Wiederaufwärmen zwischen Ex-Lovern?

Immerhin arbeitet ihr zusammen.

Das kann extrem unangenehm sein oder extrem praktisch.

[Türen werden geöffnet] [undeutliche Gespräche]

Bei Fragen zur Klausur wissen Sie ja,

wo Sie mich finden, Miss Beaufort, aber ich muss jetzt wirklich zurück.

Ist es wirklich so einfach für dich?

Zum Status Quo zurückzukehren?

[spannungsvolle Musik]

So zu tun, als wärst du nichts als mein Lehrer?

[Mr. Sutton] War das nicht genau der Plan?

So zu tun, als wäre das alles nie passiert?

Es ist keine Woche vergangen und du rennst rum, als wärst du glücklich.

Wie denn sonst? Wie jemand, der die Liebe seines Lebens verloren hat?

Schau mich nicht so an.

Warum nicht?

[traurige Klaviermusik setzt ein]

Weil ich sonst etwas tue, von dem ich mir schwor,

dass ich es nie wieder tue.

[Schüler] Hallo, Mr. Sutton.

Wenn wir uns nicht an den Plan halten, schaff ich das nicht.

Halt dich nicht dran.

[Mr. Sutton seufzt zittrig]

Lass uns abhauen. Heute noch.

Wir packen unseren Kram und fangen irgendwo von vorne an.

Du findest 'nen Job, ich mach 'nen Abschluss.

[mit belegter Stimme] Das willst du nicht. Nicht wirklich.

Weggehen von deinem Zuhause, deiner Familie und Freunden.

-[Lydia] Ich will mit dir zusammen sein. -[Mr. Sutton] Nicht so!

[Mr. Sutton] Das kann ich dir nicht antun, Lydia.

Du weißt gar nicht, was ich will.

Aber was du willst, hast du jetzt deutlich klargemacht.

[traurige Musik schwillt an]

[Rebhühner gackern]

[Musik verklingt]

Wie geht's Ruby?

Besser.

[Alistair] Gut.

Cyril ist so ein Vollidiot.

Ist ja jetzt nicht wirklich was Neues, ne?

Das war ein ziemlich ereignisreicher Abend, alles in allem.

Tut mir leid, dass ich reingeplatzt bin. Das...

Keshav sah nicht gerade begeistert aus.

Ja.

Er ist noch nicht so weit.

Wie geht's dir damit?

Ich bin ziemlich verknallt.

Das hilft.

[Wren] Whoa, whoa, whoa.

[Wren] Ich dachte nicht, dass ich James Beaufort

mal 600 Wachteln über den ganzen Schulhof hieven seh.

Für ein Mädchen?

Okay, das sind Rebhühner, keine Wachteln,

und wie wär's, wenn ihr mit anpackt anstatt blöde Sprüche zu bringen?

[Cyril] Ja, klar. Wohin damit?

[James] Irgendwo, wo die frische Luft bekommen.

[Rebhühner gackern und flattern]

[melancholische Klaviermusik]

[Musik schwillt an]

[Beats legen sich unter die Klaviermusik]

[Undeutliches Gespräch im Hintergrund]

[Musik verklingt langsam]

-[Mann] Üben Sie den Text noch mal. -[James] Ja.

[Mortimer] Wie lief das Coaching mit Charles?

[Mortimer] Hast du noch Fragen?

[Mortimer] Natürlich.

Du hast dich schließlich im Voraus bestens

auf das wichtigste Ereignis deines Lebens vorbereitet.

Gehst seit Tagen schon jede einzelne meiner Mails durch.

Hast alle Termine akribisch notiert,

[Mortimer] alle Formulierungen exakt auswendig gelernt

und die neue Kollektion bis ins kleinste, feinste Detail studiert.

Ich weiß, was von mir erwartet wird.

[Ledersessel knarzt]

Morgen wird aus dir, James, Mr. Beaufort.

Junior.

Ich hab den Pressechef für morgen Abend nach der Konferenz

zu Dinner and Drinks eingeladen.

[Mortimer] Sei fit dafür.

Nach der Konferenz muss ich zur Maxton Hall Spendengala.

[er schnalzt mit der Zunge] Im Leben geht es um Entscheidungen, James.

[Mortimer] Und weißt du auch warum?

[Mortimer] Weil wir nicht alles haben können.

[Mortimer] Schwärmerei macht Idioten aus uns.

[Mortimer] Worauf läuft es hinaus?

[Mortimer] Eine Verliebtheit, an die du dich in zwei Jahren nicht mehr erinnerst?

Oder deine Familie?

[Mortimer] Die Entscheidung liegt bei dir.

[Mortimer] Aber es wäre gut, wenn du sie endlich triffst.

Damit wir uns auf das Wesentliche konzentrieren können.

[Familie singt] ♪ Happy Birthday to you ♪

♪ Happy Birthday, liebe Ruby ♪

♪ Happy Birthday to you ♪

[Ember] Wünsch dir was. [Angus lacht]

[Angus] Und, ist es auch das Richtige?

[Ruby] Oh mein Gott, danke, Dad.

Ja, das ist Band vier von meiner Oxford-Vorbereitungsreihe.

-[Ruby] Jetzt fehlt nur noch der Fünfte. -[Ember] Noch ein Riesenwälzer. Yay.

So, jetzt meins.

[Ember] Wow, Band fünf. Wer hätte das gedacht?

-[Ember] Aua. -[Ruby] Danke.

[Ruby] Krieg ich jetzt endlich was von meinem Kuchen?

[Helen] Nicht so schnell.

[Helen] Hier ist noch ein Geschenk für dich.

[ruhige, etwas melancholische Gitarrenmusik setzt ein]

-[Ember] Sag mal, was ist das? -[Ruby] Das ist meins.

-[Ember] Jetzt zeig doch mal. -[Ruby] Lass mich.

[ausgelassene Gitarrenmusik]

[Helen und Angus lachen] [Ruby] Ich muss zur Schule!

[Ember] Es ist Samstag! Mom, hilf mir!

Ja!

[Gelächter und heitere Rufe von allen]

[Ruby] Bitte, lass mich.

[Ruby] Hey, Mom.

[Kichern und heitere Laute]

[heitere Musik verklingt, es wird still]

Es tut mir leid, was ich gesagt hab, Lyd.

Du hattest recht.

Ich wollte nur einmal glauben, dass ich in meinem Leben

alles selbst unter Kontrolle habe.

Nicht er.

Das ist einfach unfair.

Was verstehst du denn schon von unfair?

[Lydia] Dad redet kein Wort mit mir.

Außer um mich zu erpressen.

Der Mann, den ich liebe, vögelt seine Ex.

Und das Konzept, an dem ich jahrelang arbeitete, trägt deinen Namen.

Weil scheinbar alles, was ich tue und was mir wichtig ist,

mir nicht zusteht oder falsch ist.

Du hast keine Ahnung, was es bedeutet, für jeden nur die Alternative zu sein.

Also tu uns beiden einen Gefallen und spiel deine Rolle.

Die ist deutlich angenehmer.

[Eierschale knackt in der Stille]

[James seufzt]

Wir sollten einfach tauschen. Wie in diesem Film mit den Zwillingen.

[James] Du gehst zu meiner Konferenz, ich zu deiner Gala.

Mit angeklebtem Schnurrbart.

-[James lacht] Fällt sich ja nicht auf. -[Lydia] Niemals.

[ruhige Gitarrenmusik mit Gesang setzt wieder ein]

[Percy] Alles in Ordnung?

Dad hat Dinner mit dem Pressechef an die Konferenz rangehangen.

Ich werd die Gala in Maxton Hall verpassen...

Ruby hat heute Geburtstag.

Ich weiß, dass das Event wichtig ist.

Für Dad, für Mom, für Lydia. Ich...

Ich fühl mich einfach verdammt beschissen.

Das ist gut.

Schmerz ist ein Signal.

Dass man bereit ist für eine Veränderung.

[Handy pingt und summt]

Oh shit.

[Rebhühner gackern]

Sie sind überall. Die anderen sind drin,

um den Rest zu fangen. Die Deko-Firma ist in einer Stunde da.

Wie sollen die arbeiten, mit den ganzen Viecher hier?

Das sind ja nur 150 Rebhühner.

[Ruby] Wenn Lexington das erfährt, bin ich erledigt.

[Rebhuhn kreischt]

Erledigt.

Na dann, worauf wartest du?

[James] Oh, und hey, Ruby.

Happy Birthday.

[leicht melancholische Gitarrenmusik mit Gesang setzt ein]

[James] Und den jetzt hier hintreiben.

[James] Genau.

[James] Jetzt nicht entwischen lassen! [Kieran ruft wortlos frustriert]

[Gelächter]

[Rebhuhn piepst]

[Gelächter]

-[Ruby] Sicher, dass es hier drin ist? -[James] Auf jeden Fall.

Trotz ihrer kleine Füße sind die echt schnell.

[James] So wie du.

Vielleicht hast du deshalb deinen zweiten Namen.

Was?

[James] Ich sagte doch ich find's raus. Aber echt, was hast du gegen Jemima?

[James] Ich mein, Täubchen ist doch süß.

-[Ruby] Siehst du's irgendwo? -[James] Nope.

[Ruby] Pause?

[James seufzt] Pause.

[James ahmt Rebhuhnlaute nach] [beide lachen]

Danke für die Geschenke.

Die Tasche ist wunderschön. Und die Zeichnung...

Verrätst du mir deinen zweiten Namen, oder muss ich dich auch stalken?

Was, wenn ich deine Initialen für dein Geburtstagsgeschenk brauche?

[James] Ich hab genug Klamotten mit meinen Initialen drauf.

M steht für Mortimer. Nach meinem Vater.

Ich kann heute Abend nicht kommen.

Wir launchen unsere neue Linie,

Young Beaufort, und Dad will, dass ich den Pressechef treffe.

Tut mir leid.

Das wird sicher aufregend.

Ich wünschte, ich hätte es hinter mir.

[er seufzt]

Ich will nicht zu der Konferenz. Ich will nicht Beaufort übernehmen.

Ich glaub... ich will noch nicht mal nach Oxford.

Wirklich?

Du hattest recht im Vorbereitungskurs.

Ich bin nicht mehr als mein Name.

Ich hab all dieses Glück, all die Chancen auf dem Papier, aber...

Nichts davon ist meine Entscheidung.

Was wünschst du dir denn?

Was würde dich glücklich machen, wenn du alles tun könntest, was du willst?

[mit belegter Stimme] Ich weiß nicht.

Ich glaube, jeder Mensch hat Momente, in denen er alles um sich herum vergisst.

Aufhört, jeden Schritt und Gedanken zu hinterfragen

und einfach einer Intuition folgt.

Und ich glaube, im Leben geht es darum, sich auf diesen Gedanken festzulegen.

Herauszufinden, wofür man wirklich brennt.

[romantische Musik schwillt an]

[Kieran, keuchend] Ruby, ich hab das letzte Huhn gefangen.

[Mr. Lexington] Verstehe ich Sie richtig,

erst sagen Sie, er hätte Ihre Party ruiniert.

Sie weigern sich, mit ihm zu arbeiten,

und jetzt soll ich Mr. Beauforts Strafe zu verkürzen

und ihn wieder aufs Lacrossefeld lassen.

James hat wirklich viel zur Party beigetragen.

Sowohl in der Ideenfindung für das Motto, als auch in der Umsetzung.

Er hat sich früher danebenbenommen, keine Frage,

aber ich bewerte Menschen lieber im Hier und Jetzt.

Und wenn dieser Abend ein Erfolg wird, und das wird er,

[Ruby] haben wir das auch ihm zu verdanken.

-Gut. -Wirklich?

[Mr. Lexington] Ja.

Nach der Party und ihrem reibungslosen Ablauf

kann Mr. Beaufort wieder aufs Lacrossefeld.

Danke, Sir.

[Mr. Lexington] Aber Miss Bell,

vergessen Sie nicht, worum es heute wirklich geht.

[Mr. Lexington] Nicht nur für Mr. Beaufort, sondern auch für Sie.

[Kieran] Mein Dad holt die Hühner gleich ab.

Sie kommen bei uns auf die Farm.

Und die Caterer bringen Hühnchen als Ersatz. Tot diesmal.

Sorry, Kieran.

-Gibst du mir eine Minute? -Ja.

[James] Großer Abend.

[Ruby] Nicht nur für mich.

[James] Ich kann dir Stripper schicken, damit du mich nicht so vermisst.

Komm schon, geh jetzt.

[James] Hol dir dein Empfehlungsschreiben, Ruby Bell.

[dramatische Musik]

[Autos quietschen] [städtischer Trubel]

[James] Heute beginnt ein neues Kapitel für alle von uns.

Und deswegen ist es mir eine große Freude und...

Fuck.

Und eine noch größere Ehre,

heute in die Fußstapfen meiner Eltern treten zu können.

Und Ihnen als Junior-CEO und Repräsentant des Hauses

die neue Kollektion vorzustellen.

[James] Krass, dass du die Rede noch auswendig kannst.

Hab sie ja geschrieben.

[Mortimer nachahmend] Aber keine Sorge, James ebnet,

wenn man so will, heute den Weg für euch beide.

Vielleicht bist du ja das Gesicht der nächsten neuen Linie.

[Mortimer nachahmend] Im Leben geht es um Entscheidungen,

weil wir nicht alles haben können.

Wir brauchen dich.

[er lacht traurig]

[James] Es wird immer so weitergehen.

[James] Es wird immer etwas geben, was wichtiger ist als das, was wir wollen.

[verhaltene, melancholische Klavierklänge]

Bis wir entscheiden, was wichtig ist.

[James] Der Gegner muss glauben,

dass nur eine Handlungsoption übrig bleibt, richtig?

[Musik wird dynamischer]

Percy?

Drehen Sie um.

[Musik schwillt an]

[Reifen quietschen]

[Drumbeats mischen sich zum Klavier]

[Musik geht in ruhigere Klänge über]

Wow.

[Helen] Aber lass dich nicht dumm anquatschen. Oder antatschen.

[Angus] Nimm dir 'n Taxi, wenn wir dich schon nicht abholen dürfen.

Mach ich.

[Ember] Warte, für deine Haare hab ich noch eine Idee.

[Helen] Schatz? Genieß es.

Danke.

[Streicher spielen klassische Musik]

[heiteres Stimmengewirr]

[Lachen]

Ruby, kannst du dich bitte mal entspannen?

Ich bin entspannt.

Wir haben uns den Arsch aufgerissen für diese Party.

Und schau dich um.

Es ist perfekt.

Es ist dein Geburtstag und du siehst umwerfend aus.

Du kriegst dein Empfehlungsschreiben, wir gehen nach Oxford,

machen Karriere und werden die Beyoncés der Politik.

Du bist auch ohne deinen Prinzen eine Prinzessin.

Also, genießt du jetzt mit mir den Abend?

[beide lachen]

[Gelächter]

Was ist nur aus uns geworden, ha?

Smartphone-Zombies.

[Cyril] Alistair, check mal nicht so random Memes,

sondern mach mal 'n paar Dates klar.

Wo ist'n deine App?

[Cyril] Komm, wir suchen jetzt deinen Traummann.

Ich mein, der ist doch ganz süß.

[Cyril] Was ist denn mit dem? [er kichert]

[Cyril] Der ist hübscher als ich.

Würdest du mich auch abschießen, wenn ich so 'n Profil hätte?

[Alistair] Projizier nichts auf mich, nur weil du versetzt wurdest.

Die hat mich nicht versetzt. Sie ist nur nicht aufgekreuzt.

[Wren lacht] [Cyril] Keine Ahnung, Mann.

Wenn Alistair nicht selbst für sein Glück sorgen kann,

müssen wir das eben für ihn machen. Komm, wir finden jetzt jemanden für ihn.

Findest du den hübscher? Oder den?

[Keshav] Muss das sein?

[Cyril] Jetzt lass mal diese männliche Toxigkeit weg.

Sag mir doch mal lieber, welchen Typen du heiß findest.

[Keshav, aufgewühlt] Lass es.

[Cyril] Ich mein, der ist geil, aber er zeigt sein Gesicht nicht.

Muss uns das stutzig machen?

[er kichert]

Also, glaubst du, Alistair steht mehr auf so bullige Typen oder auf so maskuline...

[mit erhobener Stimme] Woher soll ich das wissen?

[Keshav] Ich würd nie was mit 'nem Mann anfangen.

[Gelächter]

[Alistair schnaubt]

[Handy pingt]

Oh, ich hab ein Match.

[dramatisch aufgewühlte Musik]

[James] Man kann ein ganzes Leben mit Zögern verbringen.

[James] Aber nur wer den Sprung wagt, weiß,

was jenseits der Klippe auf uns wartet.

[James] Ein Abgrund?

[James] Oder Aufwind?

[Musik setzt sich fort, nun mit erwartungsvoller Note]

[Musik wird leiser]

[James] Der Moment, wo man den Boden unter den Füßen verliert, ist beängstigend.

[James] Aber wer seinen Traum vor Augen behält,

vergisst bald, dass ihm die Schwerkraft je etwas anhaben konnte.

[Musik setzt sich fort]

[Musik spitzt sich zu und wird abrupt von dramatischem Grollen gedämpft]

[Autotür schlägt zu] [James] Manchmal ist es die Tat allein,

der Fakt, dass man Kontrolle über sein Schicksal übernimmt,

die einen selbst verändert.

Wo zum Teufel ist James?

Da, wo er hingehört.

Genau wie ich.

[Musik schwillt wieder an]

Was machst du hier?

[James] Du hast noch genau 3 Stunden Geburtstag.

Wir sollten die Zeit genießen.

Ich habe eine Überraschung für dich.

[Ruby] Ich hab mit Lexington gesprochen und wenn die Party heute so läuft,

wie er wünscht, darfst du zurück aufs Lacrossefeld.

[James] Was?

[James] Ruby

Jemima

Bell.

[Musik spitzt sich zu und endet abrupt]

[Ruby] Die Sicherung muss rausgeflogen sein.

[James] Der Kasten ist neben der Treppe im Westflügel.

[Schritte auf einer Steintreppe]

[Scharniere quietschen]

[Die Gäste atmen erleichtert auf]

[Ruby atmet auf]

[sie lacht leicht]

[gedämpfte Partygeräusche]

[gedämpfte Tanzmusik]

Das war dann wohl deine letzte Amtshandlung fürs Komitee.

Es hat mich gefreut, mit dir zu arbeiten.

Das klingt, als würdest du dich verabschieden wollen.

[triumphierend romantische Musik]

[Räuspern]

So sieht das also aus, wenn du weißt, was von dir erwartet wird.

[bedrohliche Musik schwillt an und verklingt mit einem Schlag]

[melancholische Popmusik]

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