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"THOMAS KINKADE - DAS WEIHNACHTSWUNDER"
Ok. Ich werde dieses dumme Gefuhl nicht los,
dass wir noch irgendwas vergessen haben.
Zum hundertsten Mal, Mary, es ist alles in Ordnung.
Wir haben die Spendendosen schon vor drei Tagen zur Post gebracht.
Glaub mir, sie sind auf jeden Fall bis heute Abend da.
Und die Newsletter sind auch schon alle rausgegangen.
Ok.
Entschuldigt mich. Matt?
Matt, h�r auf damit.
Sie ist kaputt, kannst du sie heil machen?
Es dauert nur noch eine Sekunde, Liebling.
Aber was ist mit dem Zug? - Der ist noch ganz. Komm mit mir.
Sehr gut.
Pass auf, wo du hingehst, tritt da nicht drauf.
Wenn du es nicht heil machen kannst, fragen wir Daddy.
Wei�t du was, Mr. Lokf�hrer, wenn du auf dein Zimmer gehst, jetzt gleich,
dann bringe ich das alles wieder in Ordnung.
Kannst du das denn?
Ja, aber nur, wenn du ganz schnell auf dein Zimmer flitzt.
Ok. - Dann lauf.
Tut mir leid.
Schon gut, Mary, wir waren ja sowieso schon fertig.
Arbeitet Joseph noch?
Oh, nein, eigentlich nicht wirklich.
Oh, ja, richtig.
Nancy, ich bitte dich, du hast doch l�ngst mitgekriegt,
das Jo und ich uns getrennt haben, oder?
Das geht uns doch �berhaupt nichts an, Nancy.
Ich bin seit 10 Jahre verheiratet,
glaubst du, ich wollte mich nicht scheiden lassen?
Aber ihr habt einen Sohn und der braucht seinen Vater.
Wir gehen jetzt lieber. Entschuldige.
Tut mir leid.
Ich hab ein loses Mundwerk und wei� manchmal nicht, wann ich es halten sollte.
Ich w�nsch dir ein frohes Weihnachtsfest.
Also wissen es inzwischen Hinz und Kunz?
Ich wei� nicht, wer es mitbekommen hat. Du wei�t, es wird viel geredet.
Ja. Ich kann nicht mal mehr in den Supermarkt gehen,
ohne dass mir dort irgendjemand einen traurigen Welpenblick zuwirft.
Der Metzger gibt mir schon weit Wochen immer kostenlose etwas dazu.
Ich dachte, er w�re einfach nur ein netter Kerl.
Du wei�t doch, wie es in einer Kleinstadt ist.
Es ist nichts offiziell. Wir wollen nur eine kleine Pause einlegen,
nicht mehr und nicht weniger, verstehst du?
Aber er wohnt nicht mehr hier, oder?
Nein.
Aber das ist okay so, mir geht es gut, uns allen geht es gut.
Das ist sch�n, Mary. Frohe Weihnachten.
Frohe Weihnachten.
Danke f�r den Besuch.
�Scheidungsantrag
Du bist doch rechtzeitig hier, oder?
Wie schaffst du es nur, dass ich etwas sage,
und dann fragst du mich eine Minute sp�ter noch mal das Gleiche.
Ich hab dich mehr als einmal gefragt,
weil du mir vorher noch nicht geantwortet hast.
Wei�t du, das ist das letzte, was ich immer wollte.
Sei einfach um sieben Uhr hier, ja? Bitte.
Ja, ich bin da.
Danke. Ach �brigens, er hat heute die Vase deiner Mutter zertr�mmert.
Wie das denn? - Ist das wichtig?
Wenn ich da gewesen w�re, dann...
Wenn du hier w�rst, Jo, dann m�ssten wir beide dieses Gespr�ch jetzt nicht f�hren.
Ich bin nur gegangen, weil ich...
...gegangen, weil du schon gegangen warst, als du noch hier gewohnt hast.
Immer, wenn Matt dich gebraucht hat, warst du nicht hier.
Ich musste unseren Lebensunterhalt verdienen.
Aber andere schaffen es, den Lebensunterhalt zu verdienen
und trotzdem Zeit f�r die Familie zu finden.
Meinst du nicht, wir sollten zusammen sein? Wenigsten heute Abend?
Mich sieht er die ganze Zeit, aber er m�chte auch mal dich sehen.
Ich finde, er hat es verdient, den Abend mit dir zu verbringen.
�hm, entschuldige, ich...
Ich hab gleich gesagt, wir h�tten fliegen sollen.
Wo es mit dem Auto auch nur drei Stunden Fahrt sind?
Bei diesem Wetter? Wenn wir in zehn Stunden da sind,
k�nnen wir sogar noch froh sein.
Ich freu mich schon drauf, was f�r einen Verkehr wir in der Stadt kriegen.
Wir m�ssen nur wieder auf den Highway zur�ckkommen, dann wird es besser.
Und warum sind wir da runtergefahren?
Das GPS hat versucht uns schneller ans Ziel zu bringen,
damit �Eure Hoheit zufrieden sind.
Hab ich dir vielleicht gesagt, dass du das machen sollst?
Ich wollte ja nur nett sein.
Beim n�chsten Mal solltest du mich vielleicht besser vorher fragen?
Ich glaube, das n�chste Mal fragen wir deine Eltern,
ob wir sie lieber �ber Skype sehen.
F�hlt es sich nicht komisch an?
Ja. Positiv komisch.
Ja. Jetzt k�nnen die Leute Briefe schicken, an Mr. und Mrs. Parr.
Und ich warne dich.
Wenn ich nach meiner Familie komme, werde ich richtig, richtig fett.
Ich w�rde dich trotzdem lieben.
Das ist ein Freibrief zum fetten fressen.
Ich wei�. - Babe...
Ich werde dich immer lieben.
...und jetzt noch eine wichtige Verkehrsmeldung.
Die Interstate 95 wurde wegen eines wetterbedingten Unfalls, an dem sechs
Fahrzeuge beteiligt sind, an der Auffahrt 15 in s�dlicher Richtung
komplett gesperrt. Die Polizei hat eine Umleitung �ber Nebenstrecken eingerichtet.
Alle Autofahrer, die sich auskennen, werden gebeten das Gebiet
weitr�umig zu umfahren. Oder noch besser. Verzichten Sie ganz aufs Auto,
wenn sie nicht unbedingt fahren m�ssen.
Denn f�r die Nacht werden noch weitere Schneef�lle erwartet
Hi, mein Schatz. Ja, ich hab keine Ahnung, wo ich im Moment eigentlich bin.
Die f�hren mich �ber irgendeine Landstra�e.
Ich bin zwischen zwei St�dten, das ist alles, was ich wei�.
Ja, glaube mir, sobald ich einen guten Platz zum Halten finde, bleibe ich stehen.
Ok. Ich wei�, ich liebe dich auch, Schatz. Ich ruf dich bald wieder an.
Ok, bye.
Oh, Mann
Sind Sie in Ordnung?
Ja, ja, und Sie? - Ja.
Wir sollten Warnkerzen aufstellen, bevor noch jemand in uns reinf�hrt.
Das ist vielleicht ein Heiliger Abend, h�?
Bei diesem Wetter kann man die Hand vor den Augen nicht mehr sehen.
Gibt es hier in der N�he eine Stadt?
Ja, da hinten ist eine Stadt, aber zum Laufen ist es bei diesem Wetter zu weit. Joseph Wells.
James Mason. Kriegen wir hier drau�en einen Abschleppwagen?
Oh, keine Ahnung. Ich bezweifle es. Immerhin ist heute �Heiligabend.
W�rden Sie bei dem Wetter rausfahren wollen?
Ich nicht.
Schei�e! - Hey!
Weg!
Schei�e!
Fahr weg! Schnell! Fahr!
Wie soll ich denn jetzt hier wegkommen?
Was machen die denn da?
Sind alle in Ordnung?
Ja, alle noch ganz, glaub ich.
Wie weit ist die n�chste Stadt weg, was sch�tzen Sie?
�h, weit genug, dass Laufen nicht in Frage kommt.
Bei dem Wind und dem Schnee fragt sich, ob man sie �berhaupt lebend erreicht.
Also stecken wir hier fest?
Ein St�ck weiter ist eine alte Kirche.
Sie wird seit einigen Jahren nicht mehr benutzt und es ist nicht gerade
das Ritz Carlton, aber es ist besser, als hier drau�en zu bleiben.
Ja.
Leute, h�rt zu, es ist der einzige Schutz hier weit und breit.
Ja. Und Autoheizungen werden bei dieser K�lte auch nicht viel n�tzen.
Ich glaube, das sagen Sie doch wohl besser denen da.
Wei�t du was? Wir sollten mal mit ihnen sprechen.
Was soll das bringen? Wir k�nnen schon froh sein,
wenn wir den Wagen f�r uns beide warm genug halten k�nnen.
Ich glaube nicht, dass sie mit uns kuscheln wollen, ich steige aus.
Die T�r bleibt zu, klar? - Was?
Wir kennen diese Leute nicht. Was ist, wenn sie versuchen, uns zu beklauen.
Wir haben ein Verm�gen in unserem Wagen.
Ja. Die sind alle hier rausgefahren, um im Schnee stecken zu bleiben
und deine Ohrringe zu klauen. - Ach.
Wie geht es Ihnen?
Drake, mach die T�r zu, verflucht! - Ja ja.
Hallo.
Hi. H�ren Sie, wir wollen zu einer alten Kirche. Da k�nnen wir Schutz finden.
Ja, besser als im Wagen zu bleiben, denk ich.
Das sollten Sie wohl besser Ihrer Frau sagen.
Komm mit, sie gehen zu einer Kirche. - Nein, ich will...
Was ist passiert? Bist du verletzt? - Mein Kn�chel, mein Kn�chel.
Oh, ist das kalt. Meine Handtasche!
Komm. Ganz vorsichtig.
Ganz vorsichtig auftreten.
Geht das so?
Den Fu� m�glichst nicht belasten. - Ich versuche es ja, Drake!
Zieh doch nicht so! - Du musst den Fu� weiter anheben.
Ich versuche es!
So ist es besser. Langsam. Nicht so viel Gewicht auf den Fu�.
So ist es gut. Wenn wir erst drin sind, ist alles in Ordnung.
Ja, ja
Wenn du auf mich geh�rt h�ttest und wir im Wagen geblieben w�ren,
h�tte ich mir meine Kn�chel nicht verstaucht.
Du h�ttest dir den Kn�chel auch nicht verstaucht,
wenn du nicht darauf bestanden h�ttest, bei dem Wetter High Heels zu tragen.
Oh, das musste ja kommen.
Kein Problem, ich hab einen Bolzenschneider im Wagen.
Ich bin gleich zur�ck.
Und wenn sie uns verhaften, Nick?
Wir kriegen mildernde Umst�nde, Baby.
Oh, gut
Komm schon.
Mach schon.
Ja, so rein da. - Danke.
Im Keller ist ein Holzofen. Das ist wohl das Beste. Da vorne runter.
Waren Sie schon mal hier?
Ja, das war unsere Kirche.
Und jetzt?
Sie ist schon vor einer ganzen Ewigkeit geschlossen worden.
Die Mitglieder wurden weniger und die Spenden auch.
Nachdem unser letzter Prediger weg war, William,
sind viele einfach nicht mehr gekommen. Sein Tod hat die Gemeinde sehr getroffen.
Er hat die Kinder betreut. Er hat sogar schon meine Eltern getraut.
Er war diese Kirche.
Nur eine Nacht. Da passiert nichts.
Au.
Schon gut, vorsichtig. Nicht das Gewicht auf den Fu� legen.
Und das soll besser sein als unser Auto?
Also, es ist wenigstens ein geschlossener Raum.
Wenn du zum Wagen zur�ck willst, bring ich dich gerne dort hin.
Aber ich geh dahin, wo der Schnee nicht hinkommt.
Vorsicht, Vorsicht.
Oh, tut das weh
Ok. Darf ich?
Von mir aus. Aber seien Sie vorsichtig. - Ok.
Ach, sind Sie Arzt?
Rettungssanit�ter. Das hei�t, das war ich mal, vor langer Zeit.
Gibt es hier unten irgendwo Kerzen?
Ich kann keine entdecken.
Wahrscheinlich oben.
Nach Ihnen.
Ich glaub nicht, dass er gebrochen ist. Aber auf jeden Fall verstaucht.
Sie sollten ihn nicht belasten und sich etwas ausruhen, okay?
Oh ja, darin ist sie Expertin.
Oh, halt deinen Mund!
Ich will ja nicht sagen, �ich hab's dir gleich gesagt, aber...
...aber du sagst, wir h�tten in der Skih�tte bleiben sollen.
Genau.
Aber jetzt k�nnen wir sowieso nichts mehr daran �ndern, also.
Manchmal w�nschte ich mir, du w�rdest �fter mal auf mich h�ren, Nick.
Wenn du die Zukunft vorhersagst? Oder wie meinst du das?
Ich meine in ganz praktischen Dingen, Nick. Ich bin doch kein doofes Kleinkind.
Was meinst du damit?
Das du manchmal f�r uns beide entscheidest
und ich habe �berhaupt nichts zu sagen. Und das war es dann.
Ich frage dich doch immer.
Ja, und ignorierst, was ich sage.
Das ist dummes Zeug, Schatz. Hm?
Was hatten Sie vor? - Umziehen. Und Sie?
Nur was erledigen. Ich brauche noch Werkzeug aus der Nachbarstadt.
Und ich wollte nicht mehr bis nach Weihnachten warten. Und ich dachte:
�Gegen den Sturm kommst du schon an. Was machen Sie sonst?
Ich Wechsle den Job, deswegen ziehe ich um.
Warte, warte. Leise.
Willst du nicht doch lieber... Halt den Fu� warm.
H�ren Sie, ich bezahle Ihrem Fahrer den doppelten Preis.
Madeleine, wir...
Ok, das Dreifache. Bitte nennen Sie ihren Preis.
Ihr Mistkerle.
Willst du nicht lieber deinen Schuh anziehen?
Ja!
Na toll. Das ist ein gro�artiger Heiliger Abend.
Ja, daf�r hast du ja gesorgt. - Fantastisch!
Ich wei� nicht, vielleicht solltest du deine Jacke nehmen und den Fu�...
Ist das dein Ernst?
Na ja, dein Fu� k�nnte doch im Schuh anschwellen
und das macht das Problem dann nicht unbedingt einfacher.
Mein Fu� ist kalt! Eiskalt! So wie dieser verdammte Keller hier.
Nein, Dad, ich bin nicht gefahren.
Nein, er hat nicht gesimst. Nick ist ein sehr guter Autofahrer.
Ich liebe dich auch.
Nein, nein, uns geht es gut, wir sind jetzt in irgendso einer alten Kirche.
Ok. Ok, bye.
Das ist jetzt schon �ber drei Jahre her.
Sie m�gen dich, Nick. Und das wei�t du. - Ja, aber nur, wenn ich nicht fahre.
Sie waren einfach nur in Sorge, sie...
�Der Kerl hat eine rote Ampel �berfahren.
Das kann doch schlie�lich jedem passieren.
Ja, aber du hast gerade mit dem Handy...
Ja, und das hat gar nichts damit zu tun.
Ich wei�. Tut mir leid.
Was ist?
Das war jetzt gerade unser erster Streit als richtiges Ehepaar.
Ich liebe dich, das wei�t du hoffentlich.
Da sind sie.
Bei all dem Pech scheinen wir doch noch etwas Gl�ck zu haben, was?
Ja, vielleicht.
H�r zu, es tut mir leid. Ich komme zu sp�t.
Jo, wir haben dar�ber gesprochen.
Liebling, mein Truck ist im Schnee stecken geblieben,
ich bin in der alten Kirche gestrandet.
Ich will damit sagen, ich schaffe es nicht, Matt rechtzeitig abzuholen.
Die Stra�en sind zu gef�hrlich. Am besten ist es, bis morgen zu warten.
Ist alles in Ordnung?
Ja, ja, mir geht es gut. Ich bin nicht allein.
Es sind noch andere stecken geblieben.
Bist du noch da?
Er hat sich schon die ganze Woche darauf gefreut, Jo,
wie soll ich ihm das beibringen? - Soll ich es ihm sagen?
Ich w�nschte, dass es niemand tun m�sste.
Wei�t du was, Jo, wir sollten aufh�ren zu tun, als ob alles ganz normal w�re.
Das ist doch keine besondere Sache, �ber die wir hier reden.
Es ist nur nicht fair, wei�t du.
Mary, h�r zu, ich mache das wieder...
Mary?
Jo? Hallo? Jo...
Hallo?
Hallo, hier ist Joseph Wells von Wells Contrakting.
Leider kann ich Ihren Anruf nicht entgegen nehmen...
Wir haben welche gefunden. - Oh, gut.
Vorsicht. So, hier steht sie gut.
Hier, nehmt euch Kerzen.
Wie gehts Ihrem Kn�chel?
Er tut weh. - Ja?
Haben Sie Streichh�lzer?
Wir m�ssen noch Holz f�r den Ofen suchen, Leute.
Oh, da liegt viel totes Holz drau�en.
Und wir k�nnen einen ganzen Wald verbrennen.
Na ja, im schlimmsten Fall k�nnen wir ja auch noch das Holz hier drin verwenden.
Sie machen einen Witz?
Na gut, dann hol ich eben etwas Holz rein.
Ich hab eine Axt im Wagen, ich hol sie schnell.
Das klingt gut. Hey, kommen Sie mit? - Nein, ich steh doch nur im Weg rum.
Keine falsche Bescheidenheit. Kommen Sie.
Wie lange spielen Sie schon Gitarre? - Oh Gott, schon seit ich ein Kind war.
Und? Singen Sie auch?
Nein, nur unter der Dusche. Und sonntags.
Deswegen hat es mir auch noch niemand verboten. Ein gutes Zeichen, oder?
Ja. - Sind Sie Musiker?
Nein. - Nein? Ich hab mal einen Chor gleitet.
Wer ist da?
Matthew, l�sst du mich bitte rein.
Aber ich hei�e nicht Matthew, sondern Matt.
Ok, Matt.
Matt! - Matt.
Hallo, tut mir wirklich sehr leid.
Schon gut. Er macht es gern spannend.
Oh ja, das liebt er. Komm rein.
Hi.
Vielen Dank, Jen, dass du heute gekommen bist.
Oh, kein Problem. Es sind sowieso alle eingeschneit,
also hatte ich auch nichts anderes vor.
Es ist jede Menge zu Essen im K�hlschrank.
Krieg ich einen Zimtstern?
Du kannst einen haben, junger Mann, und das bedeutet nicht f�nf, okay?
Halt, warte, warte. Ich will dir zuerst noch was sagen. Ich muss noch mal weg.
Aber Jennifer hat sagt, das geht nicht. Wir sind doch alle eingeschneit.
Es wird nicht lange dauern, okay?
Willst du jetzt wirklich da raus?
Ja.
Es ist nur, weil niemand mehr auf der Stra�e ist. Tote Hose!
Tote Hose.
F�r den SUV da drau�en haben wir eine Menge Geld bezahlt.
Jetzt will ich endlich mal wissen, wie gut dieser All-Rad-Antrieb wirklich ist.
Ok, h�r zu. Dein Dad ist drau�en in der alten Kirche.
Du erinnerst dich an die alte Kirche?
Und er ist dort mit einigen anderen Leuten zusammen gestrandet.
Ich will versuchen, ihn dort abzuholen. Also ich bring nur ein paar Decken
und etwas zu Essen zur alten Kirche, und dann komm ich zur�ck.
Man soll doch Menschen helfen, die Hilfe brauchen, oder?
Dad ist in der Kirche?
Aber ich dachte, er kommt heim? Darf ich auch mit.
Ich kann helfen und ich bin ganz brav, ich verspreche es.
Nein, mein Schatz, das geht nicht. Du musst hier bleiben, bei Jennifer.
Ok, es tut mir leid, es tut mir wirklich leid.
Ich wei�, wie sehr du dich auf deinen Dad gefreut hast.
Willst du ihn denn nicht sehen?
Doch schon. Nat�rlich will ich ihn sehen, wieso sagst du das?
Ich dachte nur.
Komm in meinen Arm.
Ok?
Aber was ist mit unseren Geschenken? Die machen wir doch sonst immer auf.
Mach doch eins mit Jen auf.
Nein, ich will keine Geschenke mit Jennifer aufmachen.
Vielen Dank auch, Matt.
Ich will die Geschenke nur mit dir und Dad aufmachen.
Das ist wirklich sehr lieb von dir, Matthew. Ich sag dir was, morgen werden wir
gemeinsam alle Geschenke aufmachen, das verspreche ich dir.
Nenn mich Matt. Bye, Mum. - Bye.
Ok. - Also gut. Bitte sei vorsichtig.
Mach ich. Es dauert bestimmt nicht lange.
Ok. Ok. - Bis sp�ter, bye.
Wenn du nicht unbedingt in Tausend- Dollar-Schuhen rumstolzieren m�sstest,
h�tten wir auch fliegen k�nnen. - Du hast nicht die geringste Ahnung,
wie viele Opfer ich schon f�r dich gebracht habe.
Richtig. Deine Opfer. Du bringst st�ndig Opfer, den ganzen Weg bis zur Bank.
Gut.
Oh, komm schon, Schatz
Schluss! Au! Bleib ruhig sitzen, ich schaff es schon allein.
Madeleine, bleib hier, nicht die Treppe hochgehen.
Ich komm schon klar!
Du solltest mit deinem verstauchten Kn�chel nicht die Treppe hochgehen.
Versprich mir bitte, dass wir nie so werden wie die.
Das ist leicht. Wir werden bestimmt nie so reich sein.
Da oben ist es noch viel k�lter.
Gut. Da kann sie etwas abk�hlen. Die ist �berdreht.
Vielleicht sollte ich mal mit ihr reden?
Wieso, wor�ber denn?
Keine Ahnung, aber wir sind beide Frauen.
Das ist noch lange nicht dasselbe, Babe.
Ach nein? Du traust mir doch blo� nicht zu,
dass ich ihr etwas Hilfreiches sagen k�nnte, oder?
Aber das hab ich doch gar nicht gesagt. - Nein, aber du hast es gedacht.
Oh, komm, h�r auf. Lass uns nicht schon wieder anfangen zu streiten.
Ich geh zu ihr.
Sie ist eine richtige Erwachsene, Christy, sie kann mit dir nichts anfangen.
So war das nicht gemeint.
Christy!
Hey.
Ist alles in Ordnung?
Es ist alles in Ordnung.
Nein, nichts ist in Ordnung.
Wir waren fr�her so gl�cklich miteinander.
Was ist passiert?
Die Macht des lieben Geldes.
Sie haben bestimmt jede Menge davon.
Alles falsch.
Echt?
Er w�rde es nicht verkraften, wenn er es w�sste. Er ist sehr stolz, wissen Sie.
Aber so viel Geld auszugeben, w�re reine Verschwendung.
Der Ring auch?
Nein. Der ist das einzige, was echt ist. Das ist mein Ehering.
Sie sind noch so jung. Sie glauben bestimmt, Ihr Freund ist perfekt.
Ehemann.
Frauen, h�?
Ja.
Richtig.
Mein Rat: heiraten Sie nicht, bevor Sie nicht mindestens drei�ig sind.
Warten Sie, solange es nur irgendwie m�glich ist.
Ist wohl zu sp�t.
Oh. Wie lange sind Sie verheiratet?
Drei Tage. - Drei Tage?
Sie sollten auf Hochzeitsreise sein.
Genau genommen wind wir das ja auch irgendwie.
Die kann man sich wohl auch ein bisschen sch�ner vorstellen, was?
Wir waren zum Skifahren hier auf Chrystal Mountain.
Wir waren auf dem Weg nach Hause.
Das ist Pech.
Alles hier, dieser Sturm, dass wir festsitzen...
Ich frage mich, ob das ein Zeichen ist, ob wir vielleicht zu voreilig waren?
Das ist nur ein Zeichen f�r die momentane Wetterlage.
Verzeihen Sie, ich will das nicht schlecht machen, ernsthaft, ich...
Wenn man frisch verheiratet ist, ist es, ja, gro�artig.
Man schwebt auf einer Wolke. Genie�en Sie es.
Ist irgendwas mit Ihrer Frau?
Mit Madeleine?
Ah Sie ist, wie ein Teekessel, wissen Sie,
zuerst baut sie den Druck auf, und dann pfeift sie.
Na ja, jedenfalls haben Sie genug Kohle.
Das war jetzt nicht so gut, tut mir leid.
Manchmal rede ich einfach drauf los, ohne zu denken.
Nein, ist schon in Ordnung. Wir sind nicht reich.
Sie haben wahrscheinlich mehr Geld als ich.
Ich? Wieso? - Wieso?
Das ist eine schwierige Frage. Der Aktienmarkt st�rzt ab,
die Immobilienpreise purzeln gleich hinterher. Die Freunde hatten erz�hlt,
was f�r ein tolles Investment sie haben. Man f�ngt an, daran zu glauben
und dann geht alles ziemlich schnell.
Und bevor Sie merken, was passiert ist, leben Sie nur noch von Krediten.
Und wei� sie es?
Wissen Sie, Sie hat sich l�ngst an einen gewissen Lebensstil gew�hnt.
Schicker Wagen, Haus, Shoppen.
Aber m�ssen Sie ihr das nicht sagen?
Irgendwann ja. Aber bis jetzt ist dieses �Irgendwann eben noch nicht da.
Und wenn es da ist?
Wird es sie umbringen.
Deswegen will ich dieses �Irgendwann so lang wie m�glich rausschieben.
Wir brauchen etwas Papier oder so was, um das Feuer anz�nden zu k�nnen.
K�nnen Sie damit umgehen, Nick? - Ja, nat�rlich. - Gut.
Verflucht.
Mach schon.
Mach schon.
Das hier verbrennen wir auf gar keinen Fall.
Gut, einverstanden.
Ich sa� seit Jahren nicht mehr hier.
Bei mir ist es auch schon eine Weile her.
Das war mal ein wundersch�ner Ort.
Sie werden es nicht glauben, es ist jetzt schwer zu erkennen.
Doch, ich kann es sehen.
Man l�sst sich so leicht vom Alltag einfangen und vergisst das,
was wirklich wichtig ist. Meine Frau, mein Sohn.
Und jetzt sitze ich hier. Ich habe viele Fehler gemacht.
Das haben wir alle.
Ich hoffe, ich kann es wieder gutmachen.
Ich w�rde auf keinen Fall gegen Sie wetten.
Antwortet Gott auf unsere Gebete?
Kann er es �berhaupt h�ren, wenn wir beten?
Tut mir leid, ich hab ich hab angefangen zu zweifeln.
Wen? Wen sollen wir denn anrufen?
Meine Zweifel sind zu gro�.
Hallo! Jo?
Was hast du dir dabei gedacht?
Ich wollte nur, dass du bei Matt sein kannst. Au�erdem hast du doch gesagt,
der SUV kann alles bew�ltigen, was uns an Wetter so heimsuchen kann.
Aber da hast du dich wohl etwas geirrt.
Er wollte dich so gerne heute Abend sehen.
Drau�en im Wagen habe ich noch weitere Decken und auch etwas zu Essen.
Dieses Mal bin ich dran zu gehen.
Da liegen Sie richtig.
�h, Darryl, k�mmern Sie sich um sie? - Ja. - Warten Sie, James.
Oh, danke sehr.
Wann f�ngt Weihnachten eigentlich an?
Heute ist �Heiligabend, also genau genommen f�ngt es dann um Mitternacht an.
Und wie viel Uhr ist es jetzt?
Es ist fast zehn.
Das bedeutet, f�r Mum und Dad wird die Zeit knapp.
Das bedeutet dass es f�r jemanden Zeit ist, ins Bett zu gehen.
Keine Angst. Ich bleibe auf und warte auf die beiden.
Ok. - Gute Nacht. - Gute Nacht.
Manchmal hab ich das Gef�hl, die Welt will mich testen. Kennen Sie das?
Was? Nicht? Meine Ehe ist wahrscheinlich gescheitert.
Und ich kann beim besten Willen nicht sagen, warum.
Antworten fallen nicht vom Himmel, Joseph.
Ich wusste ja, dass wir Probleme hatten, aber ich h�tte nicht gedacht,
dass es wo weit kommen w�rde.
Ich dachte immer, wir w�rden das schon �berstehen.
Wenn Sie wollen, dass Ihre Ehe wieder funktioniert, tun sie, was Sie getan haben,
als sie noch funktioniert hat. - Waren Sie jemals verheiratet?
Ja, das war ich.
Ja? Und wo ist sie jetzt?
Sie ist nicht hier.
Tut mir leid. Das geht mich ja nichts an.
Was glaubst du, wie viel die Ohrringe kosten?
Sicher mehr, als ich in n�chster Zeit verdienen werde. Wieso?
Was, wenn ich dir sage, dass du dich irrst.
Was, echt? Sind die falsch?
Er wei� es doch nicht.
Wieso kauft sie sich denn falschen Schmuck?
Er tut echt alles, damit sie denkt, sie h�tten viel Geld.
Was?
Ich finde, dass wir ihnen das sagen m�ssen.
Nein, das geht uns nichts an. Wirklich nicht.
Aber nat�rlich tut es das.
Wir sollten lieber von den Fehlern der beiden lernen
und immer ehrlich zueinander sein.
Aber wir beide k�nnen den beiden doch helfen.
Er hat es mir doch nicht erz�hlt, damit es die ganze Welt erf�hrt.
Aber das hat sie auch nicht. - Also?
Also haben wir die Chance, die beiden gl�cklich zu machen.
Oder blo� richtig, richtig w�tend auf uns.
Aber... Na komm schon
Besser nicht, Christy, glaub mir.
Hey, Mary
Hi. - Wie geht es Ihnen?
Oh gut, ich hab mich wieder aufgew�rmt. - Sch�n.
Wie lange sind Sie denn schon Arzt?
Oh, ich bin kein Arzt. Ich wollte es immer werden, seit ich ein Kind war, aber...
Was ist denn passiert?
Ich hab viel gelernt, wissen Sie, ich habe die ganzen B�cher gelesen,
vorw�rts und r�ckw�rts. Ich wusste Bescheid. Jedenfalls dachte ich das.
Und?
Ich hab die Aufnahmepr�fung nicht geschafft.
Warum nicht, was denken Sie?
Nicht, weil ich nicht genug wusste, aber ich bin Legastheniker.
Oh Ich kenne mich sehr gut mit Lernst�rungen aus.
Mein Sohn ist Autist, wissen Sie.
Tut mir wirklich leid, das zu h�ren.
Ist schon gut. Aber, was ich meine, ist, es gibt doch viele spezialisierte Tutoren,
Menschen, die Ihnen helfen k�nnen So etwas ist ja nicht un�berwindbar.
Wie oft haben Sie diesen Test denn schon gemacht?
Einmal.
Einmal? - Ja, nur einmal.
Nein. Das ist doch gar nichts. Ich kenn da einen Spezialisten.
Wissen Sie was, Darryl, ich stelle Sie ihm vor, und dann schweben Sie leicht
wie eine Feder durch diesen Test, das verspreche ich Ihnen, in Null Komma nichts.
Oh, wissen Sie, ich bin auf dieses Pferd gestiegen und abgeworfen worden,
ich denke nicht, dass ich noch mal aufsteige.
Oh, danke
Du warst schon immer ein Angeber. - Ich will halt immer beeindrucken.
Jetzt w�rmen wir dich erst mal wieder auf.
Ja.
Ich finde, dass wir es ihnen sagen m�ssen.
Christy, das ist eine mehr als schlechte Idee.
Ich h�tte nicht gedacht, dass es gleich so schlimm wird.
Das konnte niemand wissen.
Manchmal rinnen einem die Dinge einfach so durch die Finger
und man merkt es gar nicht.
Vielleicht kann man es ja auch noch aufhalten.
Das w�rde sehr viel Arbeit erfordern.
Ich bin dazu bereit, wenn du es auch bist.
Ist das dein Ernst?
Hi.
Hallo.
Ist irgendwas?
Ok, also ich wollte das eigentlich nicht tun, und ich hoffe,
dass Sie mir nicht b�se sind, aber Sie haben mir erz�hlt,
dass Sie falschen Schmuck kaufen, um Geld zu sparen, richtig?
Und er hat Nick erz�hlt, dass er Ihnen Geld gibt, das er eigentlich gar nicht hat.
Ich finde, Sie sollten das voneinander wissen.
Ich meine, Sie sollten ehrlich sein.
Es tut mir leid. Ich...
Sind Sie jetzt sauer?
Nein, ich bin nur geschockt.
Madeleine, was haben Sie denn?
Was ist los? - Ich bin Diabetikerin.
Wo ist Ihr Insulin? - In meiner Handtasche.
Bleib bei ihr, ich hole sie.
Ja, und bring den Doc mit.
Hey, wo ist Madeleines Handtasche? - Wieso?
Sie ist zusammengebrochen. Sie braucht dringend ihr Insulin.
Da ist kein Insulin.
Bewahrt sie es irgendwo anders auf?
Nein. Nein.
Ok, und was machen wir dann jetzt?
Ah, ich hab keine Ahnung. Sie braucht auf jeden Fall ihr Insulin.
Und was passiert, wenn sie es nicht kriegt?
Vielleicht akute Hypoglyk�mie, vielleicht Ketoazidose,
aber sie braucht ihr Insulin.
Wenn es nicht in ihrer Tasche ist, wo kann sie es aufbewahren?
Ich hab keine Ahnung, sie hat es bisher immer in ihrer Tasche aufbewahrt.
Als sie gest�rzt ist, hat sie was verloren?
Wie sieht es aus?
Es ist so ein kleines schwarzes K�stchen.
Ich f�rchte, es ist schon l�ngst zugeschneit.
Sie musste unbedingt High Heels tragen, wissen Sie, ich habe ihr gesagt,
dass es schneien wird. Aber nein, die K�nigin von Saba, sie ist so...
Sie ist so ein Dickkopf!
Aber ich liebe sie deswegen, wissen Sie?
Ich liebe sie, weil sie verr�ckt genug ist, im Schnee St�ckelschuhe zu tragen.
Ist das nicht verr�ckt?
Das ist Liebe.
Wir haben uns da drin gelangweilt.
Ich hab es!
Oh, Gott sei Dank.
Dann los. - Ja, los.
Hier
Ganz ruhig. Wir haben das Insulin. Es ist alles gut.
Es ist alles gut. Es wird gleich.
Er hat mich heute gefragt, warum ich dich nicht sehen will.
Er ist eben ein schlaues Kerlchen.
Obwohl wir ja immer darauf geachtet haben, uns nicht vor ihm zu streiten, er...
Ich bin nicht da. Das kriegt er auf jeden Fall mit.
Ich hatte wohl nur gehofft, er w�rde es vielleicht nicht ganz so schnell merken.
So lang waren wir seit Wochen nicht mehr zusammen. Es ist sch�n.
Ja. Ich w�rde I�gen, wenn ich dir widersprechen w�rde.
Nach dem Schneesturm brauchen sie einige Tage,
um die Stadt wieder frei zu kriegen. Ich k�nnte mir die Tage frei nehmen,
und vielleicht k�nnte ich ein paar Tage im Haus wohnen.
�hm, ich wei� nicht, ob das so eine gute Idee ist, Jo. Ich, wirklich, �hm...
Aber warum k�nnen wir es denn nicht einfach versuchen? Nur f�r einige Tage.
Ja.
Und ist das hier ein Ausstellungsst�ck?
Nat�rlich nicht.
Es ist Heiligabend. Ich wei� ja nicht, wie Sie das sehen,
aber ich finde, ein bisschen Musik w�re nicht schlecht.
W�rde die Stimmung aufhellen.
Spielen Sie was f�r uns?
Na, ich glaube, das eine oder andere Lied kann ich ja mal spielen.
Toll.
Aber h�ren Sie, erwarten Sie jetzt nicht zu viel von mir.
Ich bin kein Johnny Cash. Na, mal sehen, was daraus wird.
Mum und Dad werden Weihnachten verpassen.
Mum und Dad werden Weihnachten verpassen.
Mum?
Dad?
Mum und Dad werden Weihnachten verpassen.
Mum und Dad werden Weihnachten verpassen.
Mum und Dad werden Weihnachten verpassen.
Nein, das hat Jonathan nicht gesagt. Weil er es nicht gesagt hat!
Das wei� ich nicht.
Mum und Dad werden Weihnachten verpassen.
Matt, warum bist du denn noch auf?
Mum und Dad werden Weihnachten verpassen.
Nein, das werden sie nicht. Der einzige, der Weihnachten verpassen wird, bist du,
wenn du jetzt nicht endlich schlafen gehst. Sie sind bald zur�ck, okay?
Ich verspreche es dir.
Geh ins Bett, ja?
Matt hat Angst, dass sie Weihnachten verpassen. Ja.
Mum und Dad werden Weihnachten verpassen.
Also, hat Jonathan das tats�chlich gesagt?
Was?
Echt?
Aber geht er nicht mit? Nein?
Na gut. Ok, danke, dass du mir das gesagt hast.
Ok.
Ich gebe zu, kein Steak. Aber es ist was zu Essen.
Danke.
Ich will nur sagen, dass ich es gut f�nde, wenn wir es versuchen w�rden.
Jo, ich freu mich, dass du es versuchen willst.
Aber ich wei� nicht, was dabei rauskommen soll.
Ich kann nicht einfach einen Schalter umlegen und alles ist gut.
Mary, ich kann doch...
Wei�t du was, Jo? Wenn ich die Stra�e entlang laufe, schaut mich jeder an,
als w�rde er sagen wollen: �Da geht die arme Frau, die ihre Ehe ruiniert hat,
und bei ihrem Sohn wird es ganz bestimmt auch nicht mehr sehr lange dauern.
Niemand denkt das. - Sie, ach...
Warum hast du mir das denn nie gesagt?
Wieso du mir nicht?
Ich hatte Angst, du w�rdest mich verlassen. Und...
Was? Sag mal, was denkst du denn von mir? Dass ich nur dein Geld will?
Nein, nein, das nicht, aber wir hatten immer Geld,
solange wir jetzt zusammen sind.
Ach, das ist mir doch vollkommen egal. Ja, ich hab es genossen, sicher.
Drake, ich liebe dich.
Nicht das verdammte Geld.
Oh, na dann wirst du mich richtig lieben, wenn du unsere Kontoausz�ge siehst.
Ja.
Wie geht es Ihnen denn?
Oh, mir geht es gut. Das Feuer hat mich aufgew�rmt.
Ist das ein Zug?
Bei dem Wetter?
Das ist der alte Charlie. Der Zug f�hrt schon, seit ich ein kleines Kind war.
Heute Nacht wahrscheinlich etwas langsamer als sonst, aber er f�hrt.
Sind Sie hier aufgewachsen?
Jo und ich, wir beide.
Haben Sie auch Kinder?
Ja. Wir haben einen Sohn. Matthew. Er liebt den alten Charlie.
Er liebt alles, was ein Zug ist, aber Charlie ist der Beste.
Wahrscheinlich wegen der Glocke, vermute ich.
Wegen der Glocke?
Matthew ist Autist, und auf Glocken konzentriert der sich.
Das muss sehr schwer sein.
Manchmal ja. Aber seit der Diagnose hat er schon gro�e Fortschritte gemacht.
Das ist gut.
Ja. Ich glaube, es hat ihm sehr geholfen, dass unser letzter Priester
hier so warmherzig war, so g�tig und so sanftm�tig. Haben Sie auch Kinder?
Ich habe meine Frau bei der Geburt verloren.
Es war ein Junge.
Gott, ich hab ihn Anthony genannt.
Ich habe gebetet, gebetet.
Ich h�tte wirklich alles getan. Es hat nichts gen�tzt.
Ich habe ihn nur zwei Minuten gesehen.
Das tut mir so leid
Gott...
Ich hatte eine phantastische Frau.
Entschuldigung. - Ist doch okay.
Es w�re gut, wenn ich ein paar Minuten alleine w�re.
Siehst du?
Du hast gewonnen.
Das ist kein Wettkampf, Nick.
Du solltest nur nicht vergessen, dass nicht alle so nett sind, okay?
Was meinst du?
Na ja, manchmal bist du so nett zu Fremden, Baby,
dass du dich selbst in Gefahr bringst.
Ach, wann denn?
Na ja, zum Beispiel, als du dem Obdachlosen, der vor unserer Wohnung
sein Fahrrad angeschrien hat, Essen geben wolltest.
Der war einsam, sonst nichts.
Er hat gesagt, das Fahrrad h�tte angefangen, der war nicht nur einsam, Christy.
Das h�tte ich besser gemacht.
Und wenn er dich verletzt h�tte?
Er hatte �berhaupt nicht vor, mich zu verletzen.
Ich finde, du solltest langsam begreifen, dass diese Welt nun mal kein Ponyhof ist.
Es gef�llt mir nicht, dass du mit mir redest, als w�re ich eine dumme F�nfj�hrige.
Manchmal benimmst du dich wie eine F�nfj�hrige.
Ok.
Was mache ich blo� falsch?
Wie machen Sie das? Wir haben uns noch nie so oft gestritten,
wie in den drei Tagen, die wir jetzt verheiratet sind.
Da fragen Sie den Falschen.
Ihre Frau ist f�r Sie durch den Schneesturm gelaufen, also machen Sie es richtig.
Sie haben diese Frau geheiratet, also lieben Sie sie, oder?
Ja, nat�rlich.
Dann m�ssen Sie sich f�r jede Dummheit, und davon werden Ihnen
noch viele passieren, einfach entschuldigen und hoffen,
dass sie nicht mehr b�se auf Sie ist.
Das ist die ganze Weisheit? Seit wie viel Jahren sind Sie verheiratet?
F�nfzehn Jahre, und ja, das ist alles.
Sie d�rfen nicht die falschen Kn�pfe dr�cken.
Aber das ist alles nur kluges Gerede. Niemand wei�, wie es wirklich geht.
Klingt ja hart.
Ist es.
Aber was macht man, damit es funktioniert?
Keine Ahnung.
Ach h�ren Sie auf, Mann. Ihre Frau ist doch verr�ckt nach Ihnen.
Wir haben uns getrennt.
Also ich kenne keine Ex-Freundin von mir,
die f�r mich durch so einen Schneesturm waten w�rde. Was ist da passiert?
Einfach nur Probleme.
Sagen Sie ihr, was Sie empfinden und die Welt ist in Ordnung.
Wir sind nicht auf der High Scheel. Ganz so einfach ist es nicht.
Vielleicht machen Sie es einfach nur zu kompliziert.
...Automat mit S��igkeiten kaputt.
Bist du soweit?
Matt?
Matt?
Matt?
Der 23-j�hrige hat gesagt, ich soll dir sagen, was ich f�hle.
Ich liebe dich und ich vermiss dich jeden Tag.
Ich dich auch. - Was machen wir dann? Wieso...
Ich wei� es nicht, Jo. Ich wei� es nicht. Ich habe das Gef�hl,
du benutzt dein Gesch�ft als Ausrede um wegzulaufen, sobald es schwierig wird.
Ok. Vielleicht hast du Recht.
Aber machst du es mit deinen Aussch�ssen nicht genau so?
Das ist nicht das Gleiche.
H�r zu, ich verstehe, dass es f�r uns beide nicht leicht ist. Ich wei� das.
Aber du kannst nicht die ganze Schuld nur auf mich abw�lzen.
Wir haben beide unsere Schuld daran.
Ich will doch nur, dass wir miteinander reden.
Ich will, dass wir uns gegenseitig helfen, wenn es schwierig wird.
Ich hab es versucht. Aber du willst immer so tun, als w�re er ein normales Kind.
Er ist ein normales Kind!
Nein. Er ist was Besonderes. Und deswegen lieben wir ihn doch umso mehr.
Es ist etwas schwerer, aber das macht uns beide st�rker.
Ich wei�.
Du ahnst ja nicht, wie sehr er dich vermisst.
Nicht...
Ja.
Das ist Jennifer. Jennifer?
Er ist weg.
Was?
Ich wei� nicht, ich bin in sein Zimmer gegangen und er war nicht mehr da.
Wieso?
Ich wei� es nicht, ich wei� es nicht, ich wei�...
Tut mir leid.
Er ist weg, Jennifer.
Ich...
Matt wei�, dass seine Eltern hier sind.
Also ist er wahrscheinlich auf dem Weg hierher.
Madeleine wartet hier, und wir anderen, wir verteilen uns und suchen ihn.
Viel Gl�ck.
Matt!
Matt!
Matt!
Matt!
Matt!
Ich f�rchte, der Junge wird in dieser K�lte nicht sehr lange durchhalten.
Matt! - Matt!
Matt!
Es tut mir leid.
Das �ndert deine Einstellung aber nicht.
Ich denke doch nicht, dass du eine F�nfj�hrige bist.
Christy, ich tue mein Bestes, ehrlich.
Ich wei�, dass ich nicht immer das Richtige sage, aber ich liebe dich. Wirklich.
Ich liebe dich auch.
Mary, Joseph!
Hallo.
Nichts?
Nein.
Wir haben den ganzen Bereich da hinten abgesucht. Nichts.
Wir finden ihn.
Darryl, kommen Sie mit.
Was? Da? Wieso? Da haben wir doch gerade schon gesucht.
Matt!
Kommen Sie einfach mit, Darryl. Wir finden ihn. Wir m�ssen Weitersuchen.
Matt?
Gott?
Ich wei�, ich war schon eine Weile nicht mehr in der Kirche,
und gesprochen haben wir uns wahr- scheinlich schon viel l�nger nicht mehr.
Das ist allein meine Schuld, und ich sollte das wirklich �ndern, das wei� ich.
Aber dieser Junge ist unschuldig.
Und nur du allein kannst dir vorstellen,
was seine Eltern jetzt durchmachen m�ssen.
Also, wenn meine Worte irgendwie wichtig f�r dich sind,
dann bitte bring ihn sicher zu ihnen zur�ck.
Bitte!
Er w�rde jetzt nicht hier drau�en herumirren,
wenn ich ihn nicht allein gelassen h�tte.
Hey, Nein, nein. Wir finden ihn, Mary, okay?
Glaub mir, wir werden ihn finden. Wir finden ihn, ganz bestimmt.
Komm weiter. - Matt!
Matthew!
Matt!
Matthew!
Matt!
Matt!
Matt!
Matt!
Matt!
Und hoch!
Alles in Ordnung?
Es war nie besser. - Gut.
Matt!
Matt!
Matt! - Matt!
Matt! - Matt!
Matt!
Matt!
Matthew!
Matt!
Matt! - Matt!
Matt!
Matt!
Matt!
Mum?
Mum!
Matt!
Mum?
Matt! Matt! Matt!
Ist er okay?
Schnell, schnell, schnell!
Es wir alles gut. Es wird alles wieder gut.
Darryl! Wir haben ihn!
Gehen Sie wieder rein!
James, sie haben den Jungen gefunden.
Bringen Sie ihn ans Feuer.
Gib ihn her. Gib ihn mir.
Gut festhalten.
Matt, ich freue mich, dass es dir gut geht. Dir und deinen Eltern.
Kenn ich Sie?
Ich bin James Mason. Sch�n, dich kennenzulernen.
Er hat die Glocke gel�utet.
Sie haben mir geholfen.
Oh, ich hab's versucht.
Danke. - Gern geschehen.
Darryl sagt, dass er nur etwas unterk�hlt ist.
Sie haben ihm wahrscheinlich das Leben gerettet.
Oh, ich hatte sehr gro�e Hilfe. Wir hatten alle Hilfe.
Und wir haben heute das sch�nste Weihnachtsgeschenk aller Zeiten bekommen.
Wir haben vergessen, unsere Geschenke auf zumachen.
F�r dich hab ich ein Geschenk dabei.
Vielen Dank.
Nikolaus.
Hier, f�r dich.
Danke.
Wo hast du die denn her?
James hat sie im Priesterzimmer gefunden.
Wir haben da noch ein kleines Weihnachtsgeschenk f�r euch.
Ein Hochzeitsgeschenk
Ich m�chte, dass Sie ihn tragen.
Wow, wir...
Auf gar keinen Fall. Das k�nnen wir nicht annehmen, unm�glich.
Sie haben gar keine andere Wahl.
Wir wollen unser Eheversprechen sowieso erneuern.
Aber diesmal mit einer schlichten Hochzeit.
Ja.
Vielen Dank.
Steck ihn an.
Mary hat mir von den Aufnahmetests erz�hlt.
Oh, ja.
Also meiner Meinung nach haben Sie diesen Test
mit fliegenden Fahnen bestanden, Darryl.
Wenn Ihnen das hier nicht Ihre wahre Berufung zeigt,
dann wei� ich nicht, was sonst.
Ich rufe morgen an und mache einen neuen Termin f�r den Test.
Das wollte ich h�ren. Doktor.
Danke. Ich gehe mal was essen. - Ok.
Toller Fund, diese Glocke. Er ist begeistert.
Gut.
Sieht so aus, als liefe f�r Sie alles in die richtige Richtung.
Ja. Ja, das tut es wohl.
Freut mich.
Und wir glauben, dass es langsam Zeit ist, diese alte Kirche wieder herzurichten.
Wirklich?
Ja.
Bestimmt keine schlechte Idee.
Daddy? Erinnerst du dich an unser Geheimnis?
Ich m�chte ihm gerne deine Pfeife schenken.
Matt m�chte Ihnen gerne etwas schenken.
Ach wirklich?
Hier. Damit Sie den Leuten immer Bescheid sagen k�nnen, wenn Sie Hilfe brauchen.
Danke, Matt. Lieb von dir.
Komm her.
Frohe Weihnachten. - Frohe Weihnachten.
Sie ist wirklich sehr sch�n. - Er hat es von Herzen geschenkt.
Ein Jahr sp�ter
Ich habe mein ganzes Leben in Summitview verbracht.
Ich habe eine Frau aus dieser tollen Stadt geheiratet und hier haben wir
auch unseren Sohn gro� gezogen, Matthew. Ich war immer stolz auf Summitview,
all die Jahre, aber ich habe es nie gesagt.
Ich dachte, die Menschen wissen schon, was ich empfinde.
Aber dann, nach dem Tod unseres fr�heren Priesters William, haben wir zugelassen,
dass wir uns voneinander entfernen. Wir haben zugelassen, dass wir uns von
der Kirche entfernen, und als Vater und Ehemann habe ich mich immer weiter
von meiner Familie entfernt. Was mich die Ereignisse des letzten Heiligenabends
hier in der Kirche gelehrt haben, als ein paar sich v�llig
fremde Menschen zusammenkamen und uns in ihre Herzen aufnahmen
und uns halfen, unseren Sohn zu finden, als er sich verirrt hatte ist, dass man,
egal, wie weit man sich von anderen Menschen entfernt zu haben glaubt,
doch immer wieder den Weg zur�ck nach Hause finden kann.
Man muss nur ganz fest daran glauben.
Man muss den Menschen sagen, wie wichtig sie einem sind.
Nicht nur dann, wenn alles gut ist, sondern jeden Tag.
Und in diesem Sinne gibt es einen Menschen, dem ich in ganz
besonderer Weise Dankbarkeit schuldig bin.
Ohne diesen Menschen... Ich wei� nicht, ob wir meinen Sohn dann gefunden h�tten.
�h, er hat mich gebeten, heute hier ein paar Worte zu sagen...
Aber ich kann es ganz bestimmt nicht so gut, wie er es kann.
Also. James.
Sehr sch�n. - Danke, mein Freund.
Vielen Dank, Joseph. F�r mich klingt er, wie ein Naturtalent, finden Sie nicht?
Und danke Ihnen allen, die Sie heute Morgen gekommen sind.
Das ist ein ganz besonderer Morgen, in der Summitview Gemeindekirche.
Denn dies ist heute ein Gottesdienst der Neuwidmung.
Unseres Selbst als Gemeinde dieses renovierten Kirchengeb�udes,
als ein Haus Gottes, und ebenso nat�rlich unserer Glocke,
die f�r die Stimme Gottes steht, und die uns ruft. Hierher ruft.
Im neuen Testament sagt Jesus: �Kommet her zu mir alle, die ihr m�hselig
und beladen seid. Ich will euch erquicken.
Und tats�chlich, das ist die wahre Geschichte von acht fremden Menschen,
die am letzten Heiligen Abend in einem Schneesturm steckengeblieben sind
und in dieser Kirche Zuflucht gefunden haben.
Ich war einer dieser acht, und kann eines aus der Tiefe meines Herzen bezeugen,
wir waren alle verirrt und m�de, und wir waren schwer beladen.
Und in jener Nacht sah ich acht Menschen zusammenkommen, im Geiste der G�te,
im Geiste des Verst�ndnisses, der Hilfe
und letztendlich im Geiste der Liebe.
Jemand hat mir damals hier in dieser Kirche etwas Wundersch�nes geschenkt.
Er meint mich! - Ja, ich meine dich, Matt.
Dieses Geschenk vom letzten Weihnachtsmorgen,
diese Pfeife m�chte ich hier und heute in Ihrem Beisein weihen
als wichtigen Bestandteil dieser Kirche. Sie soll uns alle stets erinnern
an die Liebe und die Gemeinschaft, die hier immer herrschen sollen.
Und ebenso soll sie uns immer daran erinnern, dass es nie zu sp�t ist,
neu anzufangen. Es ist nie zu sp�t, daran glaube ich fest, um Hoffnung zu finden.
Und es ist niemals zu sp�t, wieder nach Hause zu kommen.
Familie Wells, Sie sind dran. L�uten Sie die Glocke.
Fang an.
Sehr gut, vielen Dank.
Wir haben heute Morgen aber noch eine weitere �berraschung.
Es freut mich besonders, dass wir einen Gast-Chorleiter bei uns haben.
Und dieser Mann ist nicht nur ein sehr guter Freund von mir
und dazu noch ein ausgesprochen guter Musiker.
Ich habe gerade erst erfahren, dass er jetzt auch noch der neueste Medizinstudent
an der Columbia Universit�t ist. Bitte begr��en und begl�ckw�nschen Sie mit mir,
meinen gro�artigen Freund, Darryl.
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