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Original subtitles

Ruhe! Ruhe, zur�ck!

Wann gibt's endlich was zu essen?

Verzeihung, Mr Santer, Sie d�rfen hier nicht rauchen.

Bitte.

Was hat er diesmal angestellt?

Er erschoss in einem Broadway-Theater in der Vorstellung den Hauptdarsteller.

- Gab es Zeugen? - Das Theater war ausverkauft.

Der Untersuchungsrichter, �h, weigerte sich, eine Kaution festzusetzen.

Was soll das hei�en?

Ich f�rchte,

dass Sie ihn diesmal nicht gleich wieder mitnehmen k�nnen, Mr Santer.

Jetzt h�ren Sie mal gut zu.

Ich bin mit Ihrem Vorgesetzten, dem New Yorker B�rgermeister, befreundet,

weil ich seinen Wahlkampf finanziert habe.

Wenn Sie Ihren Job nicht verlieren

und in Zukunft in Alabama Neger-Str�flinge beim Stra�enbau bewachen wollen,

dann �ffnen Sie jetzt die Zelle und entlassen meinen Sohn.

Big Daddy!

Du bist die unrentabelste Investition, die ich je im Leben geleistet habe.

Ich habe mit blo�en H�nden das �l aus der Erde gekratzt

und uns zur drittreichsten Familie in Amerika gemacht.

Dir k�nnte die Welt geh�ren, mein Junge!

Du hast mir nichts von ihr �brig gelassen.

Auf offener B�hne...

Warum erschie�t du nicht Leute heimlich, in dunklen Gassen wie jeder Normale?

Daddy, der Kerl hat mit seinem Genuschel das ganze St�ck ruiniert.

Man erwartet dich in unserem B�ro in Los Angeles.

Dein Zug geht in zwei Stunden.

Ich �bernehme die Leitung der Westk�ste.

Du �bernimmst den hintersten Schreibtisch in der dunkelsten Ecke.

Du wirst morgens von sechs bis abends Punkt sechs

dir die Finger wund schreiben, als einfacher Kopist.

Oder ich lasse dich hier drin verrotten.

Beeil dich. Die Kutsche wartet.

Da ist wieder der Indianerfreund.

Eine Schande!

Jetzt sieht der schon aus wie eine Rothaut.

Nat�rlich sind die frisch.

Heute frisch aus Nantucket gekommen.

- Hallo Belle, hallo Sam. - Hallo.

Hallo.

Wo finde ich die gro�en Zimmermannsn�gel?

Da, im linken Regal unten. Und? Was macht die Farm?

Wie geht's der Familie? Wann werde ich Patenonkel?

- Wir denken an nichts anderes! - Ich hoffe, ihr macht mehr als nur denken.

Lass ihn in Frieden. Steck deine Nase nicht in fremde Betten!

- Joa. Macht einen Dollar, Mitch. - Ich hab was f�r dich.

F�r mich?

Made in Germany.

Kassler. Kassler mit Sauerkraut.

- Wie viel habt ihr davon? - Sechs.

- Ich nehm die alle. - Gut.

- Du bist ein Schatz, komm her! - Hey, hey.

Bezahl lieber mal deine N�gel.

Hier, das Bordell sucht einen neuen Rausschmei�er.

- Braucht niemand Handwerker? - Sie suchen einen Tischler.

Guten Tag, die Herren, sind Sie Zimmerleute?

Ich brauche da drau�en Hilfe bei meiner Scheune.

Zahle zwei Dollar pro Tag!

Sind Sie Old Shatterhand, der bei den Roth�uten lebt?

- Die Apachen dulden mich auf ihrem Land. - Zwei Dollar sind viel.

Aber unseren Skalp riskieren wir nicht daf�r!

Sie sind Polen, ja?

Ich komme aus Sachsen, an der Grenze.

Bei uns warnt man Reisende, die nach Polen wollen,

sie sollen auf ihre Koffer achten.

Man h�lt euch f�r ein Volk von Dieben.

Drei Dollar pro Tag!

Ho, ho!

Ich hab Verst�rkung mitgebracht!

Das sind Tadeusz, Czeslaw und...

- Zbigniew. - Zbigniew.

Der kleine Krieger ist Mavi Takeh, Neke Bah und Freunde.

Keine Sorge, das sind Freunde!

Freunde! Das auch Freunde! Gut, also los.

An die Arbeit.

Nscho-tschi!

Du hast dir Zeit gelassen beim Einkauf!

- Lachen die �ber uns? - Lass sie.

Wenn am Ende des Monats tats�chlich Geld �ber war,

hat meine Mutter das gekocht!

F�r uns Kinder war das immer ein Festtag!

Das ist Kassler, Kassler mit Sauerkraut.

Hmm, meiner Zunge fehlen die Worte.

Ja.

Hey, wie lange m�ssen wir verdammten Seelen

in dieser Vorh�lle ausharren, hm?

Wir haben 30 Minuten Aufenthalt in Roswell,

wenn es das ist, was Sie meinen, Sir.

Roswell. Oh, das ja ein poetischer Name.

Sagen Sie, �hm,

kennen Sie ein franz�sisches Restaurant

mit einer reichen Auswahl an Absinth- Lik�ren hier in der N�he von Roswell?

Der Saloon hier verkauft selbstgebrannten Whiskey,

wenn es das ist, was Sie meinen, Sir.

Neke,

wir beide st�ren da drin nur!

Shatterhand.

Vertrau Nscho-tschi. Sie wei�, was sie tut!

Neke Bah vertrauen Nscho-tschi!

Aber Ochina schreien vor Schmerz.

Und du wirst weinen vor Gl�ck, wenn du dein Kind im Arm h�ltst!

Neke Bah nie weinen.

Nie! Sein Auge keine Wasser!

Den gro�en Vogel,

der in l�ssigen Fl�gen dem Schiffe folgt,

das durch die Wogen streift.

Doch ich,

gleich dem Wolkenf�rsten droben,

ich lach den Menschen hoch im Sturmeswehen.

Doch unten in des Volkes frechem Toben

verhindern m�chtige Fl�gel...

- Wir wollen die Weiber sehen. - Perlen vor die S�ue.

Wie w�r's mit einem Spielchen, Mister?

Ich bin New Yorker, Ihre billigen Tricks reichen nicht f�r mich.

Wie sp�t ist es? Mein Zug nach Los Angeles muss ja jede Minute fahren.

- Der Zug ist seit vier Stunden weg. - Oh. Ah.

Sieh an.

Die Zeit in Ihrem Etablissement verfliegt mir ja wie im Traume.

- Wann geht der n�chste? - Ende der Woche.

Ja, da kann man ja gar nichts machen.

Sie geben mir jetzt das Zimmer mit den wenigsten Kakerlaken

und die Hure mit den besten Franz�sischkenntnissen.

Celeste, zeig dem Herren doch unsere Pr�sidentensuite!

Ich w�rde gerne ein paar Worte sagen.

Ich freue mich, dass ihr gekommen seid, um unsere neue Scheune einzuweihen!

Ihr wisst, was es bedeutet, seine Heimat zu verlassen

und das Gl�ck in der Ferne zu suchen.

Wir haben Heimweh und f�hlen uns fremd,

bis wir begreifen, dass Heimat kein Ort auf einer Karte ist.

Heimat, das sind die Menschen, die wir lieben.

Bei ihnen f�hlen wir uns zu Hause!

Ich danke euch f�r eure Arbeit und hoffe, dass diese Balken,

diese Bretter, dieses Dach

ewig halten.

Vielen Dank!

Wir erwarten noch G�ste.

Na endlich!

Ho, ho!

- Winnetou! - Shatterhand.

- Wer hat Hunger? - Sam Hawkens hat Hunger.

Kommt rein.

- Shatterhand, magst du neues Zuhause? - Oh, ja. Sehr.

Komm, Herr Jesu, sei unser Gast,

und segne, was du uns bescheret hast.

Guten Appetit! Bitte! Essen!

Apache!

Ihr Bleichgesichter zu kompliziert mit Essen.

Sam Hawkens isst alles.

Jetzt wird das Tanzbein geschwungen, mein junger Freund.

Zu wem ihr Wei�en beten bei Essen?

Zu Jesus.

- Jesus? - Ja.

Er euer Gott der Jagd?

Nein.

Jesus war der Sohn von unserem Gott.

- Er hat vor langer Zeit gelebt. - War er eine gro�e Krieger?

Er hat mit Worten gek�mpft.

- Er sagte, alle Menschen w�ren Br�der. - Br�der?

- Alle Menschen Br�der. - Und wurde daf�r ans Kreuz genagelt.

Worte schlechte Waffe. Kein Wunder, er Kampf verloren.

Er hat vielleicht den Kampf verloren, aber seine Worte leben weiter.

Glaubt Winnetou immer noch nicht,

das unsere V�lker friedlich zusammenleben k�nnen?

Winnetou gl�cklich.

Gut! Gl�cklich ist gut.

Wasser sehr tief in Erde.

- Ho, ho. Gute Farm. - Ja.

Gut.

H�rst du das?

- Endlich. - Hmm.

Das ist kein Wasser.

Schnell, hoch!

Nscho-tschi, weg vom Brunnenrand!

Geh, weg! Geh weg! Weg vom Brunnenrand!

- Ich hab die Laterne vergessen! - Hier!

Nicht!

Schnell, Sam!

Wir brauchen die ganze Kiste.

Die Flamme ist riesengro�!

Ich hab Angst, dass meine ganze Farm abfackelt!

Das funktioniert? Sprengt ihr euch nicht in die Luft?

Alter Trick bei �larbeitern.

Die Explosion pustet die Flamme aus, wenn ich mich nicht irre!

Hier.

Mein Leben opfere ich nun dem B�ro.

Ein Schreibtisch sei mein Sarg,

mein Grabstein ein verstaubter Aktenordner.

- Dein Hosenstall ist offen! - Was? Mein Hosen...

Oh, mein Hosenstall!

Winnetou, gib mir die Dynamit-Kiste.

Wir k�nnten ein Stamm von Million�ren sein.

Vor zehn Wintern, die Chinook

fanden auch schwarzes Gold auf ihrem Land.

Heute lebt keiner mehr von ihrem Stamm.

Niemand darf je erfahren, dass es bei den Apachen �l gibt.

Ja.

Lieber Big Daddy. Stopp.

Habe �lquelle entdeckt. Stopp.

Brauche Geld f�r Landkauf. Stopp.

Sende bitte Scheck nach Roswell Komma Arizona. Stopp.

Sei stolz auf mich.

Stopp. Dein Sohn Junior. Stopp.

Haben Sie wirklich �l gefunden, Mister?

Ja, das w�re sch�n.

Ich hab Schulden im Puff gemacht.

Aber das kann ich meinem Vater schlecht sagen.

Sicher.

Guter Rat von deinem Vater,

lass Finger von Gesch�ften. Stopp.

Kannst �l nicht von Ahornsirup unterscheiden.

Stopp. Fahr endlich nach Los Angeles. Stopp.

Dein Schreibtisch wartet. Stopp.

Du nichtsnutziger Spross. Stopp.

Sch�tze, Ihr Daddy hat Sie durchschaut, Mister.

Und, wieder den Zug verpasst?

Die Pr�sidentensuite ist wieder zu haben!

- Ich passe, ich bin raus. - Ich auch.

Passt, danke dir!

Darf man einsteigen?

Was sagt uns, dass Sie nicht den weiten Weg aus New York

gemacht haben, um uns arme Hinterw�ldler auszunehmen?

Es gibt nur einen Weg, das rauszufinden.

- Mindesteinsatz ist aber zehn Dollar. - Warum denn nicht hundert?

Oh bitte. Erbarmen, Mister.

24 Karat Gold.

- Da bin ich raus. - Ich auch.

Kennen Sie das Gef�hl?

Sie wissen, Sie machen einen schweren Fehler,

und doch kann Sie nichts davon abhalten?

Wissen Sie was? Bis zum heutigen Tag bestand mein ganzes Leben

aus solchen Augenblicken.

Dann bitte sehen, Mister!

Full House.

Was f�r ein gro�artiges Blatt.

F�r einen Verlierer.

Oh, ha.

Ah ja, und Slim Miller dankt

und verabschiedet sich.

Sei froh, dass ich dir dein G�rtel lasse,

falls du dich aufh�ngen willst!

Sch�nen Abend, die Herrschaften.

Danke f�r meinen G�rtel.

He, excusez-moi? Ich glaub, vor uns liegt derselbe Weg.

Sie arbeiten doch f�r einen Mann namens Old Shatterhand, nicht wahr?

Wer will das wissen?

Frederic Louis Santer Junior!

Danke sch�n.

Nie hat ein Vater seinen Sohn mehr verg�ttert.

Auf dem Totenbett dachte er an mein Wohl und vererbte mir sein Verm�gen

unter der Bedingung, dass ich einzig meine Interessen lebe.

Und so kehre ich dem L�rm der St�dte den R�cken,

um mich hier in diesem Garten Eden Arizonas niederzulassen.

So, vielleicht sollte ich zum Punkt kommen.

Ich m�chte Ihr Grundst�ck kaufen,

und...

mich hier niederlassen, Mr Shatterhand.

Das Land ist unverk�uflich.

- Es geh�rt den Apachen. - Ach so, ja.

Dann �berlegen Sie sich mein Angebot, Mr... H�uptling.

Ja, mit dem Geld, da k�nnen Sie Gewehre kaufen,

in Kutschen fahren, ma�geschneiderte...

Die Verhandlung ist beendet.

Nehmen Sie Ihr bedrucktes Papier und gehen Sie!

Also gut, zehn Prozent.

Zehn Prozent?

- Wovon? - Von dem hei�en Brei, um den wir rumreden!

Zehn Prozent vom �l, wovon sonst?

Ich hab die brennende Quelle gesehen.

Wir alle wissen, welcher Schatz in diesem Boden ruht.

Sie sollten jetzt besser gehen.

Und zwar auf der Stelle.

Sie machen einen Fehler.

Mr Shatterhand!

Sie und Ihre Indianerfreunde bilden sich ein,

eine Wahl zu haben,

aber die Zukunft hat sich l�ngst gegen Sie entschieden.

Amerika braucht �l wie ein Vampir Blut!

Verlassen Sie mein Haus.

Denken Sie wirklich, es l�sst sich von ein paar Wilden aufhalten?

Die H�nde langsam hoch! Sie sind verhaftet!

Seit wann ist Opiumrauchen in Arizona verboten?

Kennen Sie Slim Miller? Auch bekannt als Franticek Ro�mann aus Prag.

- Nein, bedaure. - Sie reiten sein Pferd.

Ach, der Slim Miller? Wie geht's ihm?

Er ist ziemlich tot.

Na, komm.

Hoch!

Da rein!

Sie haben was verloren! Heben Sie es auf!

- Das geh�rt mir nicht. - Wie bitte?

- Ich hab nichts verloren. - Aber, das Geld...

Sheriff, sind Sie ganz sicher, dass es nicht aus Ihrer Tasche gefallen ist?

Ich stell mir das so vor, einer st�rmte in ihr B�ro und schrie:

"Schnell, Sheriff,

Slim Millers Leiche ist hinter dem Saloon gefunden worden!"

Sie sprangen vom Stuhl auf,

und dabei fiel das Geld aus Ihrer Westentasche.

Ja, m�glich w�r's schon.

Da Sie zur�ck sind und wissen, dass Slim Miller ungl�cklich gest�rzt ist,

da sollten Sie sich b�cken und die zwei B�ndel aufheben.

Zwei?

Ich scheine tats�chlich ein Loch in der Tasche zu haben.

Oh, ein Polyphon.

Ja, hat der Vormieter hier vergessen.

Oh, Walzerkl�nge.

Herrlich!

Ich war als Student in Wien. Ich sa� jeden Abend im Burgtheater.

Und die Schauspieler waren... Ja, passabel.

Ich musste nie einen erschie�en!

Weswegen ich zu Ihnen komme, Sheriff Dubrowski,

dieses h�bsche St�ckchen Land jenseits des Flusses...

Sagen Sie, geh�rt das tats�chlich den Roth�uten?

Nach dem ganzen �rger mit der Eisenbahn

hat Washington die Apachen als Eigent�mer anerkannt

und einen Friedensvertrag mit ihnen geschlossen.

Und wenn die Apachen, wie sagt man,

das Kriegsbeil wieder ausgraben?

Dann werden die Karten, wie sagt man, neu gemischt.

Aha. �hm...

Vom Pr�sidenten?

Nein, der hat anderes zu tun, als Roth�ute zu enteignen.

Nein, das... Da w�re der oberste Bezirksrichter zust�ndig.

Und dieser Richter, �hm,

ist das ein Mann, mit dem man reden kann?

Das will ich hoffen, er ist mein Bruder!

Ich suche zwanzig kaltbl�tige Killer,

die weder Skrupel noch Gewissensbisse kennen.

Zudem sollten sie

gl�hende Verehrer Baudelaires

und Richard Wagners sein.

Kleiner Scherz!

Die Zimmerleute sind immer noch nicht da.

Vielleicht lassen ihre Frauen sie nicht aus dem Bett.

Vielleicht.

Warte.

Nscho-tschi!

Was ist hier passiert?

Kein Indianer l�sst ein Skalp zur�ck!

Ich wei�.

Dreht besser um.

Wir haben nichts zu bef�rchten.

Ich f�rchte doch.

- Ich schw�re, wer das getan hat... - Wir feierten mit deinen Indianerfreunden.

Wie konnten Sie das uns antun?

Das waren nicht die Apachen.

- Das waren keine Indianer! - Deine Freundschaft macht dich blind.

Ich verstehe Ihren Schmerz. Sie waren auch meine Freunde.

Hey, hey, was soll denn das?

- Wir haben damit nichts zu tun! - Apache war es nicht!

M�rder!

M�rder!

M�rder, M�rder, M�rder!

M�rder, M�rder...

Ich f�rchte, wir m�ssen dieses am�sante Schauspiel beenden.

Sollen sie nicht h�ngen?

Nicht, bevor Ihr Bruder die Apachen offiziell enteignet hat.

Nscho-tschi, du kannst ihnen nicht helfen.

Und wie bring ich diese Meute zur Vernunft?

Nehmen Sie doch meine M�nner.

Oder besser noch, bef�rdern Sie sie alle zu Ihren Deputys.

Leute zu erschie�en ist so viel leichter mit einem Blechstern an der Brust.

Ich verhafte euch alle wegen Mordes an Tadeusz Rozewicz,

Czeslaw Milosz und Zbigniew Herbert!

Sie korruptes Schwein.

- Ich hab keine Angst vor dem Gesetz. - Hier.

Sam Hawkens!

Wir haben geschlossen, geh, geh!

Wir m�ssen sie verstecken.

Sie werden f�r den Tod dieser M�nner b��en!

- Das schw�re ich ihnen! - Ja?

Ich f�rchte, Sie verrechnen sich da, Mr Shatterhand.

Wie sagt mein Daddy immer?

Blut ist billig, �l ist teuer!

Hey! Gef�llt mir!

Los, abf�hren.

Die Verhandlung ist er�ffnet!

Als ersten Zeugen ruft das Gericht

den ehrenwerten Frederic Louis Santer Junior!

Mein Beileid.

Werte Herren.

Haben Sie auch noch andere B�cher, vielleicht was Moderneres?

Nein, nein, nein. Schon gut!

Hohes Gericht,

ich schw�re, die Wahrheit zu sagen und nichts als die reine Wahrheit.

Als wir die Schreie h�rten,

ritten wir sofort los.

Wir fanden die vollkommen entstellten Leichen

gespickt mit diesen Apachen-Pfeilen!

Das sind keine Apachen-Pfeile, die wurden von Kugeln durchsiebt!

- Ruhe! - Es gibt nicht nur handfeste Beweise.

Es gibt auch einen Augenzeugen.

Ich stellte Biberfallen in der Gegend auf.

Da sah ich, wie diese Wilden

�ber die armen Polen herfielen.

Sie warfen ihre hilflosen Gegner zu Boden

und schnitten erbarmungslos ihre Kehlen durch!

In der Gegend gibt's �berhaupt keine Bieber!

Ruhe!

Na, und wie gef�llt Ihnen mein St�ck bisher? Ist es eine Trag�die?

Ist es eine Kom�die? Wer wei�?

- Die Angeklagten haben das Wort. - Los, steh auf!

Ich kenne eure Gr�nde nicht,

aber ich bin nach Amerika gekommen,

weil ich an eine bessere

und gerechtere Welt glaube.

Deswegen bin ich davon �berzeugt, dass heute Recht gesprochen wird

und nicht Unrecht.

Ihr seid doch anst�ndige Menschen.

Schaut euch diese M�nner an,

schaut sie euch gut an.

Und die da dr�ben. Das sind keine anst�ndigen Menschen.

Heute lynchen sie uns und stehlen unser Land,

und morgen vielleicht das eure.

Halt dein Maul, Indianerfreund! H�ngt die Schweine endlich!

H�ngt sie!

Ruhe!

Hinsetzen! Die Geschworenen ziehen sich zur�ck.

H�ngt sie auf!

Was soll man machen? Die Taten sprechen f�r sich.

Ich bin mir nicht sicher.

Die Geschworenen haben ihr Urteil gef�llt!

Die Angeklagten sind des Dreifachmordes schuldig

und sind zum Tod durch Erh�ngen verurteilt.

- Die �ffentliche Hinrichtung... - Was?

- ...findet heute um Mitternacht statt. - Das war eine Farce!

- Kraft des mir verliehenen Amtes... - Eine Schande!

...enteigne ich den Stamm der Apachen.

Ihr Land geht in den Besitz der Vereinigten Staaten von Amerika �ber.

Ich sch�me mich f�r dieses Volk.

Old Shatterhand hat alles versucht mit vollem Herzen.

Ab mit euch!

Es wird gleich losgehen.

- Fahren wir. - Fahren wir!

Auf geht's.

H�ngt sie auf, diese M�rder!

Seht sie euch an, das M�rderpack!

Mit ihrem Leben bezahlen sollen sie.

Ja.

- M�rder! - In zwei Minuten geht ihr auf die Reise.

- Sch�nen Abend, die Herren. - Haut ab.

- Ihr versperrt den Weg! - Da wird doch auch ein Wei�er geh�ngt.

Wenn ihr zugucken wollt, m�sst ihr absteigen.

Mein lieber Freund, meine Frau und ich

sind hier nicht zum Vergn�gen, sondern zum Arbeiten.

Der Herr da mit dem Strick um den Hals

schloss bei mir eine Bestattungspolice ab.

Unlackierter Eichensarg

samt Eckgrundst�ck in geweihter Lage.

- 12,50 Dollar inklusive Transport. - Ist ein fairer Preis!

Und so ein Sarg h�lt ewig, sage ich immer.

- K�nnen wir fahren? - Na gut.

H�tte ich mich nur von Nscho-tschi verabschiedet.

Hey, was soll das? Weg hier, sie k�nnen nicht durch!

Weg mit dem Wagen, hier findet eine Hinrichtung statt!

- Halt! - Der Sarg ist voller Dynamit!

- Sie t�ten uns! - Sind Sie irre, Lady?

- Ich bin keine Lady. - Erschie�t sie.

Dann sterben wir alle!

Waffen weg und runter auf den Boden!

Du bluffst doch nur.

Ich hab keine Angst vor dem Tod!

Wie sieht's mit dir aus, Bleichgesicht?

Tut, was sie sagt.

- Belle! - Frag lieber nicht, macht euch vom Acker!

- Die Indianer, wo sind die hin? - Nach oben.

- Ich hab versucht, sie aufzuhalten. - Es waren einfach zu viele.

- Ich hoffe, Sie kriegen die roten Teufel. - Ja, keine Sorge!

Weg da!

Hier werden uns Santers Leute nicht finden.

Ich werde alle H�uptlinge zusammenrufen.

Wir m�ssen gemeinsam k�mpfen, als ein Volk.

Nur dann sind wir stark genug,

um unsere Heimat gegen die Wei�en zu verteidigen.

Die St�mme hassen sich.

Die Sioux, die Kiowas,

und die Comanchen uns Apachen.

Darum reite ich zu Tokvi-Lava.

Kann ich mich mit dem H�uptling der Comanchen vers�hnen,

k�nnen es die Kiowas mit den Sioux auch.

Aber das bedeutet Krieg.

Uns bleibt keine andere Wahl.

Wir k�nnten vor ein h�heres Gericht ziehen oder nach Washington reiten.

Mit dem Pr�sidenten reden.

Was hat der H�uptling der Wei�en je f�r uns getan?

Was?

Kommen wir zum n�chsten Angebot.

3400 Hektar

ehemaliges Apachen-Land westlich von Roswell, Arizona.

Da das Gebiet noch g�nzlich unerschlossen ist,

liegt das Mindestgebot bei preiswerten einem Dollar pro Hektar.

Hier.

Zwei Dollar sind geboten. Drei Dollar... Vier...

F�nf Dollar sind geboten. Sechs. Sieben. Acht. Neun.

- Zehn Dollar sind geboten. - 13 Dollar.

- Dreizehn Dollar sind geboten! - F�nfzehn.

Ich besitze eine Viertelmillion hungrige Rinder, Kleiner,

�berlass mir das Land, es ist zu gro� f�r dich.

Und... Sechzehn Dollar sind geboten.

- Zwanzig. - Achtzehn Dollar.

Wir stehen bei zwanzig Dollar, Sir.

Zwanzig Dollar zum Ersten...

Zum Zweiten...

- Zum... - Einhundert Dollar.

Big Daddy!

Dein Telegramm lie� mir keine Ruhe.

Wann hast du dich je f�r das Gesch�ft interessiert?

Also dachte ich mir, was, wenn der Junior doch

meinen Riecher f�r das gro�e Gesch�ft geerbt hat?

Was, wenn der Apfel doch nicht so weit vom Stamm gefallen ist?

Und was, wenn du trotz allem doch mein Sohn bist?

Ich wollte nie etwas anderes sein.

Wir danken Mr Santer Junior f�r die ausgelobte Pr�mie.

Das Gesetz braucht keinen Lohn, Gesetzesh�ter schon.

M�nner,

wenn ihr das Land von den Roth�uten bereinigt habt,

erwarten euch gut bezahlte Jobs auf den �lfeldern.

Und darum M�nner, f�r jeden toten Apachen

lege ich noch einmal f�nfhundert Dollar oben drauf!

Wir sind gleich da, Big Daddy.

Scheint ein fr�hlicher Stamm zu sein, diese Comanchen.

Sie sind seit Anbeginn der Zeiten unsere Feinde.

- Winnetou. - Sie folgen uns seit Sonnenaufgang.

Wenn sie angreifen, wehr dich nicht!

Vielleicht dann sie uns nicht gleich t�ten.

So, Big Daddy, hier sind wir! Das war die Farm des Herrn Shatterhand.

Wir haben schon die ersten T�rme aufgestellt.

Der Stall muss auch weg!

- Boss, was wird aus den Viechern? - �h, Lunch!

�l! �l! �l in Turm 3.

Alle herkommen! Schnell!

- �l! �l in Turm 3! - Gut gemacht.

Tokvi-Kava!

Tokvi-Kava!

Tokvi-Kava!

Tokvi-Kava!

Tokvi-Kava!

Tokvi-Kava!

Winnetou!

Winnetou!

Kennst du die Schenkel von Peggy Lee?

Hehohehohee!

Die kennt doch die ganze Kavallerie!

- Sam! - Hey, ihr Schlafm�tzen! Hey!

Wir haben Fr�hst�ck dabei!

Wie w�r's wenn ihr uns dabei helft, den Tisch zu decken?

Fr�hst�ck, wenn ich mich nicht irre.

Wir sind allein.

Hilf mir.

Okay.

Nscho-tschi!

Die Apachen werden siegen.

Winchester, die Beste!

Das ist die Patrone.

Die kommt hier rein. So!

Und die N�chste, so!

Und die N�chste.

Bis es voll ist. Dann �ffnen, wieder hoch!

Anlegen,

zielen, schie�en

und Bleichgesicht tot.

Und der N�chste.

Gib mir wenigstens auch eine Flinte.

Joa.

Ich brachte Huren 1000 Meilen durch die Wildnis,

ohne unterwegs auch nur 'n Lockenwickler zu verlieren.

Deine Frau wei�, wie man eine Winchester h�lt.

Hab ich dir eigentlich schon gesagt,

wie sehr ich dich anbete,

Annabelle O'Casey?

Du sagst es mir alle f�nf Minuten.

Aber ich werd's nie leid, zu h�ren.

Vorsichtig mit dem Ding.

Ich w�nschte, ich k�nnt's dir verbieten.

Ich auch.

H�uptling Bana Takas Blut

floss durch Intschu Tschunas Adern.

Intschu Tschunas Blut

flie�t durch Winnetous Adern.

Und Winnetous Blut

flie�t nun durch Shatterhands Adern!

Mein Bruder, Old Shatterhand!

Mein Bruder, Winnetou!

Apache!

Ayjiee!

So, bisher f�rdern wir nur hier,

aber unsere Geologen machten Probebohrungen.

Das gesamte �lfeld, das erstreckt sich �ber 40 Meilen!

Sie gehen von 300 000 Tonnen

F�rdermenge Roh�l pro Hektar aus.

Wenn das stimmt Big Daddy,

dann sitzen wir

auf dem gr��ten �lfeld des Kontinents.

Hm?

Ho, ho.

Hast du eine Vorstellung davon,

was ein Mann mit solchen Reicht�mern anfangen k�nnte?

Seinem Sohn am Broadway ein eigenes Theater bauen?

Ein solcher Mann k�nnte seinen Sohn zum n�chsten Pr�sidenten

der Vereinigten Staaten machen.

Pr�sident Frederic Louis Santer Junior.

Big Daddy!

Sag es!

Sag's!

Pr�sident

Frederic

Louis

Santer Junior.

Indianer! Indianer!

Zu den Waffen!

Bringt meinen Vater in Sicherheit! Aber schnell!

F�nfter Akt, erste Szene.

Der Held des Dramas wirft sich furchtlos den B�sewichtern entgegen.

Feuer!

Apache!

Jetzt wird's gem�tlich.

Hatatitla! Hatatitla!

Nein! Nein!

Hatatitla!

Shatterhand!

Hier!

Ins Haus!

Ins Haus, Apache!

Ins Haus!

Apache, ins Haus!

Ins Haus!

Belle!

- Die Schweine haben mein Kleid ruiniert! - Ich n�he dir ein neues!

Shatterhand! Die Fenster!

- Shatterhand! - Mavi! Weg vom Fenster!

Jetzt sitzen sie in der Falle!

Halt! Halt!

Los! Z�ndet die H�tte an! Wir r�uchern die Ratten aus!

Hier drin wird's gleich ziemlich ungem�tlich.

Wir m�ssen sie aufhalten. Wir m�ssen sie aufhalten!

Ich hab keine Munition mehr! Ich hab keine Munition mehr!

So...

Irgendwann kommen sie an die frische Luft.

Wir werden alle sterben, wenn ich mich nicht irre.

Und wenn es das Letzte ist, was ich tue,

ich beuge mich diesen elenden Mistkerlen nicht!

Indianer! Von �berall! Sie kommen!

Weg hier!

Die St�mme!

Sie k�mpfen alle zusammen! Cheyenne...

Los, weg hier!

Winnetou!

Ho, ho.

Der Gro�e Geist hat sich geirrt.

Winnetou!

Nein! Nein!

Es wird alles gut! Es wird alles gut.

Die G�tter hatten recht.

Ich... Ich gehe.

Meine Stamm bleibt.

Nein! Nein! Nscho-tschi!

Nein!

Ich werde dich r�chen! Ich werde dich r�chen.

H�rst du? Ich werde dich r�chen.

Deine Scheune.

- Die Scheune? - Ja, Fremde gemeinsam...

- Sie lachen... - Ja, sie haben gelacht.

- Wir lachen... - Ja, wir haben gelacht.

- Wir gl�cklich. - Ja.

- Ja. - Dieser Augenblick so war!

Ich glaub nicht mehr dran!

Es tut mir leid.

Ich glaub nicht mehr dran.

Bleichgesichter und Apachen k�nnen nie friedlich zusammenleben!

Nein...

Wir beide...

konnten es.

Wir sind nicht das Ende,

Wir sind... wir sind...

der Anfang.

Wir sind der Anfang!

Ich bin Frederic Louis Santer Junior!

Ich h�tte der n�chste Pr�sident der Vereinigten Staaten werden k�nnen!

Ha, und du?

Wer bist du? Wer bist du?

Ein Nichts!

Du bist kein Wei�er, du bist kein Roter.

Ein Niemand!

Ein namenloser Statist.

Komm schon, komm.

Mach schon!

Lass den Vorhang fallen!

Lieber brenne ich einmal lichterloh,

als langsam zu verglimmen.

Ich hoffe, ich st�re nicht.

Was soll das werden, wenn's fertig ist?

- Ein Gesch�ft. - Sie besitzen nichts, was ich haben will.

Ihr Sohn geh�rt mir.

"Hiermit gestehe ich, Frederic Louis Santer Junior,

dass ich die polnischen Zimmerleute

Tadeusz Rozewicz, Czeslaw Milosz und Zbigniew Herbert

eigenh�ndig ermordet habe."

Erkennen Sie die Unterschrift?

Sie werden keinen Richter finden, der es wagt, meinen Sohn anzuklagen.

Dann schick ich sein Gest�ndnis an jede Zeitung.

Aktienkurse reagieren empfindlich auf Skandale.

- Es sei denn? - Sie geben den Apachen ihr Land zur�ck.

Ich habe viel Geld daf�r gezahlt!

Sie verzichten auf jeden einzelnen Cent.

Und legen 50 000 Dollar obendrauf.

- Her mit dem Gest�ndnis. - Die Apachen werden es aufbewahren.

Sie sind ein Erpresser und ein Bandit,

Mr Shatterhand!

Willkommen in Amerika.

�h, ich suche Herrn Santer Junior.

- Mr Santer Junior? - Ja?

Wer zur H�lle will das wissen?

Gestatten Sie, Ro�mann, Franz Ro�mann.

Ich bin den weiten Weg aus Prag gekommen, um den Sarg meines Bruders Franticek

zur�ck in unsere Heimat zu bringen.

Sie kannten ihn vielleicht?

Mein Bruder Franticek hat sein Geld in Amerika

als Kartenspieler verdient.

Er nannte sich Slim, M�ller oder Miller.

Nie geh�rt.

Jemand hat ihn in einer dunklen Gasse hinter dem Saloon erw�rgt.

In einem Ort namens Roswell.

Die Anwohner verwiesen mich freundlicherweise an Sie.

Ihre Schublade klemmt.

Ich habe zehn Br�der. Aber Franticek war mir stets der liebste.

Bitte...

Ich wei�, du magst keine H�te,

aber f�r diesen

bist du geboren.

Was soll ich jetzt tun?

Sag ihnen, wer du bist.

Ich bin Old Shatterhand, H�uptling der Apachen!

Br�der nie sich trennen.

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