All language subtitles for Die.Entfesselten.1975.German.1080p.BluRay.x264-iFPD

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Original subtitles

Für 6 Franken kann man sich hier eine Farm kaufen und sie renovieren.

Die Grande Motte ist nicht schlecht, oder bereust du es?

Nein, unsere Wohnung ist schön.

Schließlich haben wir mehr als 6 Franken dafür bezahlt.

Sieh dir mal die zwei Idioten an.

Du kannst die wohl nicht überholen, was?

- Reg dich nicht auf. - Ich reg mich doch nicht auf.

Ich will die nur etwas ärgern.

Faschist! Nazi!

Und dazu sind es noch Schweizer.

Weißt du, was das CH bedeutet, Patty?

- Wie bitte? - CH, das Nummernschild.

- Weißt du, was das bedeutet? - Nein.

CH heißt Chweiz.

- Ah... Schweiz. - Nein, Chweiz.

Chweiz... aha.

Die Schleicherei nervt.

Oh ja.

Die zwei Enten überholen uns gleich wieder.

- Ich hab Hunger. - Ich auch.

- Volltanken. - Ja, Monsieur.

Ich nehme ein Steak.

Das Steak roh, blutig oder gut durchgebraten?

Nein, nicht blutig. Blau.

In Ordnung. Und was möchten Sie trinken?

- Vittel. - Vittel. Ideal für einen Alkoholtest.

- Ober, ich möchte... - Sekunde, ich bin nicht Fangio.

Ein Steak blau, eins blutig, einen Salat und ein Wasser.

Ist das nicht ekelhaft,

wie die Menschen alles in sich reinstopfen, ohne etwas zu sagen?

Bah! Ich will nicht mehr, das schmeckt nicht.

Darf ich kassieren? Meine Schicht endet jetzt.

Funktionieren die hier?

Natürlich.

- Wie viel? - Drei mal zu viel.

Das heißt wie viel?

Patty, wie viel ist 3 mal zu viel?

Weiß ich nicht. Warum fragst du mich das?

Ich räume den Rücksitz frei, damit sie schlafen kann.

- Wartet auf mich. - Heißes Gerät.

- Aufsatteln. - Ich komme. Aufsatteln.

Gleich...

- Gleich, Papa! - Komm jetzt.

Hey...

- Da blitzt der Pelz! - Genug jetzt, steig ein.

Steig auch ein.

Okay, den werden wir schön nach Hause begleiten.

Ohne das beschissene Tempolimit wären wir schon da.

Was ist los? Was wollen die?

Nichts. Die überholen uns nur.

- Was wollen die von uns? - Ach nichts. Wir sollen lachen.

Schau nur, wie die sich amüsieren.

- Schnall dich an! - Ich bin immer angeschnallt!

- Mama! - Alles in Ordnung, Schatz.

Ich habe dir gleich gesagt, wir haben zu viel Gepäck.

Bist du verrückt? Der wäre fast gestürzt!

Wie schade.

Das war diesen Idioten sicher eine schmerzhafte Lehre.

Sei nicht so arrogant.

Papa!

Ich weiß. Schon gesehen.

Papa!

Halt an, Papa!

Nein!

Lass die Scheinwerfer an und drück auf die Hupe!

Papa!

Du Idiot, ich schlag dich kaputt!

Papa!

Verfluchte Scheiße!

Hélène?

Hélène?

Hélène?

Patty?

Patty?

Kätzchen?

Kätzchen?

Mein kleines Kätzchen!

Hallo, ich höre... Hallo?

Bleiben Sie da...

Sprechen Sie lauter, ich verstehe Sie kaum.

Ja, ja, ja, wir kommen sofort.

Hallo! Monsieur, bleiben Sie in der Nähe des Telefons.

Und jetzt die andere Seite! Ich sagte, die andere Seite.

Hatten Sie einen Unfall? Sind Sie verletzt?

Noch ein Foto, schnell.

Okay, überprüft zuerst die Bremsspuren.

Sie ist tot.

Wie viele waren es?

- Drei. - Drei Autos?

Nein, drei Motorräder.

Würden Sie sie wiedererkennen?

Würden Sie sie wiedererkennen?

- Haben Sie Schmerzen? - Idiot! Fragt, ob ich Schmerzen habe...

- Wann waren Sie wieder bei Bewusstsein? - Das spielt doch keine Rolle.

Es könnte sehr wichtig sein. Die drei Typen haben einiges getan

und vielleicht Spuren hinterlassen.

- Was ist das für ein Scheiß? - Weiße Minze.

Lassen Sie ihn jetzt in Ruhe. Sie können jetzt sprechen.

Nachdem Sie aufgewacht sind, haben Sie sicherlich auch Spuren hinterlassen.

Wir müssen nun Ihre Spuren von deren trennen.

Zum Beispiel die Decken...

Die Decken habe ich nicht hingelegt.

- Das waren Ihre Leute. - Regen Sie sich nicht auf, Kumpel.

- Verzeihung. - Schon in Ordnung.

Welcher Typ Motorrad? Die Marke steht oft hinten auf dem Sattel.

Die Kennzeichen haben Sie sich sicher auch nicht gemerkt.

Und die Gestaltung, der Lack, sonstiges Zeug, oder die Maschinen?

Monsieur Varlin, Sie sind der einzige Augenzeuge.

Morgen werden Sie sich noch weniger erinnern,

deshalb müssen wir Sie etwas belästigen, verstehen Sie?

- Nein, Sie belästigen mich doch nicht. - Wie viele waren es?

- Drei. - Trugen sie Helme?

- Ja. - Brillen?

Ein Visier. Eins, was das ganze Gesicht bedeckt.

- Hatten sie einen Bart? - Ich weiß es nicht.

Lange Haare?

- Keine Ahnung. - Waren sie jung?

- Ich denke schon, ja. - Wie waren sie gekleidet?

Leder

oder Kunststoff...

Sie waren komplett schwarz, wie alle Motorradfahrer.

Varlin, haben Sie diese Typen vorher schon mal getroffen?

- Ja, das war... - Vor der Raststätte meine ich.

Nein, vorher nicht.

- Sind Sie sich sicher? - Ja.

- Warum sind Sie so sicher? - Möchten Sie einen Kaffee?

- Warum? - Tja,

weil ich niemanden kenne, der ein Motorrad fährt.

Hier kenne ich überhaupt niemanden. Ich wohne 600 Kilometer entfernt.

- Wo wollten Sie hin? - Das sagte ich bereits.

- Nein. - Natürlich, ich wollte in meine

Wohnung im Grand Motte und da zwei Wochen bleiben.

Sie sagten, dass die Motorradfahrer junge Leute waren.

- Ich sagte, es waren junge Leute? - Ja.

Nein, das stimmt nicht. Ich vermute es.

Sie denken also, Sie wurden nur aus Spaß angegriffen?

Ja, das denke ich.

Wir nehmen noch eine Blutprobe Ihrer rechten Hand und den Nägeln.

Und dann müssen Sie zum Untersuchungsrichter.

- Doch vorher schlafen Sie ein paar Stunden. - Nein, ich will nicht schlafen.

Unter den gegebenen Umständen ist Ihre Aussage entscheidend.

Weder Spuren noch Fingerabdrücke. Es gibt gar nichts.

Nur Ihre Aussage über die drei jungen Motorradfahrer.

- Aber Sie wissen doch, dass... - Ich weiß, aber das Verbrechen

muss nicht automatisch von den drei Motorradfahrern begangen worden sein.

Hören Sie, ich weiß nicht, was ich noch alles aussagen soll...

Das Blut auf Ihrer rechten Hand. Wissen Sie, woher das kommt?

Nein, ich erinnere mich nicht.

Es stammt wahrscheinlich von einem Ihrer Angreifer,

den Sie während Ihres Kampfes verletzt haben.

- Haben Sie noch weitere Fragen? - Laut der ärztlichen Untersuchung

ist es unmöglich, dass Sie sich diese Wunden selbst zugefügt haben.

Ich muss alle Möglichkeiten in Betracht ziehen.

Das ist meine genaue Aufgabe als Untersuchungsrichter.

- Sie könnten der Mörder sein. - Wie schön.

Das Blut an Ihrer Hand hat die gleiche Blutgruppe wie Ihre Frau.

- Aber das ist doch... - Die Blutgruppe gibt es häufig.

- Das ist doch völlig verrückt! - Ich habe Ihnen doch gesagt,

dass ich alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss.

Sobald ich mir ein Urteil bilden kann, ist die Untersuchung abgeschlossen.

Aber Ihre Aussage ist offensichtlich sehr glaubhaft.

Haben Sie vielen Dank.

Ich bin sogar richtig glücklich, dass Sie das sagen.

- Beruhigen Sie sich, Monsieur Varlin. - Haben Sie vielen Dank.

- Ich danke Ihnen. - Beruhigen Sie sich.

Das ist vollkommen absurd!

Erinnern Sie sich noch an Monsieur Varlin?

Natürlich. Er bezahlte mit seiner Kreditkarte.

Sie waren mit einer Frau und einem Kind hier.

Es war... ein Mädchen.

Wissen Sie noch, wie spät es war, als sie gegangen sind?

Ich hatte meine Schicht beendet. Das war so gegen 20 Uhr.

Haben Sie zu der Zeit etwas von Motorrädern gesehen oder gehört?

20 Uhr abends? Soll das ein Witz sein?

Der Lärm in der Küche, das Gequatsche der Gäste...

Was wollen Sie da noch hören?

- Da brauchen Sie ein Richtmikrofon. - Gut.

Wollen Sie gar nicht wissen, warum ich Sie verhöre?

Wenn ich es wissen sollte, würden Sie es mir sagen.

Daher brauche ich nicht fragen.

Monsieur hatte wohl Ärger? Ich hoffe, es war nichts Schlimmes.

Mehr kann ich nicht sagen.

Vielen Dank.

Nicht der Rede wert.

Das Gleiche wurde am Unfallort gefunden.

Damit haben sie das Öl geworfen.

Gut, wir werden Sie jetzt in die Stadt zurückfahren.

Danke.

Bleiben Sie in der Grande Motte?

- Ja. - Verzeihung, aber das muss ich wissen.

Für die Beerdigung meiner Familie danke ich Ihnen, das ist sehr nett.

- Selbstverständlich. - Doch, doch, ich möchte Ihnen

wirklich danken, denn ich bin sehr glücklich darüber.

Es hat Würde, sie sind freundlich und es ist nicht zu teuer.

Wirklich sehr gut. Danke.

Scheiße.

- Hast du alles drauf? - Ja, fünf von beiden

und jede Menge Nahaufnahmen. Wer ist denn der schöne Schlitz?

Die Schwester von der Schleiereule und Varlins Schwägerin.

- Geiler Arsch! - Hast du die Särge geknippst,

bevor sie eingelassen wurden? Besonders der von dem Kind?

Klar, nur die Scheiß Bäume.

Die Zypressen gehen ja noch, die wachsen nicht in die Breite,

aber die Weiden nehmen einem jede Sicht.

- Das sind doch keine Weiden. - Was denn dann?

Keine Ahnung, es sind aber keine Weiden. Mach hin, sie kommen.

Monsieur Varlin, Mademoiselle, mein aufrichtiges Beileid.

Es tut mir leid, Sie in so einem Moment zu belästigen.

Raoul Dumouriez. Reporter für den liberalen Süd-Ost Kurier

und Journalist beim Radio.

- Sind Sie Monsieur Varlin? - Ja, Verzeihung, aber nicht jetzt.

- Keine Fotos bitte. - Aber die braven Bürger hier

wollen doch wissen, was hier geschieht.

Dann fragen Sie Kommissar Escudero.

- Aber der will auch nichts sagen. - Er wird seine Gründe haben.

- Keine Fotos bitte! - Aber die Gründe nennt er einfach nicht.

Vielleicht könnten Sie ja etwas genauer werden.

Wenn Sie schweigen wollen, müssen Sie mir sagen, warum.

Dann habe ich eine Antwort. In Ordnung?

- Sehen Sie nicht, dass wir unsere Ruhe... - Dich Fischgesicht hat keiner gefragt!

Nein! Hör auf damit. Tu das nicht!

Genau das wollten sie doch!

Bravo! Verteidige deinen Schwager auch noch!

Vielleicht steckt ihr ja sogar unter einer Decke? Wäre doch möglich!

Hör auf, das ist lächerlich.

Nicht!

Das ist lächerlich. Komm endlich!

- Ich hab gesagt, keine Fotos! - Du bist verrückt!

Schwule Sau! Betrüger! Arschloch!

Dreckiger Jude!

Möchten Sie einen Apéritif, Monsieur?

Du... Sarah?

- Einen Whiskey. - Haben Sie einen besonderen Wunsch?

Nein, das ist egal. Einen Doppelten.

Ich habe gedacht, es ist besser, erst mal etwas zu essen.

Ich weiß selbst nicht warum.

Man sollte es immer so machen, wie die Iren.

Ich meine das in Bezug auf die alten Begräbnisse.

Viele Leute sitzen zusammen, betrinken sich und singen.

Man stopft sich den Bauch voll.

Oder auch bei den Juden. Eigentlich bei allen Minderheiten.

Die Schwarzen in Amerika und die Mois in Indochina.

Weißt du, was "Moi" heißt?

"Moi"? Nein.

Das heißt "Wilde".

Willst du nichts essen?

Ich habe keinen Hunger.

Jedenfalls keinen großen Hunger.

Wie lange haben wir uns nicht mehr gesehen?

Das waren mindestens sechs Jahre, oder?

Ja, das könnte passen.

Keine Ahnung, warum ich dich angerufen habe.

Nun, es gibt ja sonst niemanden mehr.

Wie geht es dir?

Wie es mir geht?

Na bei dir in Edinburgh. Wie geht's dir da?

Alles gut?

Alles bestens.

Und Peter, dein Mann. Geht es Peter auch gut?

Ja, Peter geht es auch gut.

Peter macht gute Geschäfte.

Peter ist bei bester Gesundheit.

Mir wäre lieber, er wäre tot, anstatt meine Schwester.

Das ist schrecklich, was du da sagst.

Ich werde noch etwas zu trinken bestellen. Willst du auch noch was?

- Na los, trink etwas, Sarah. - Nein.

Na komm, trink noch etwas.

Willst du dich nicht besaufen?

Ich werde dir jetzt ein Spiel zeigen, wie man sich am schnellsten besäuft.

Es heißt "Cardinale Paf".

Also, ich trinke auf die Gesundheit von Cardinale Paf.

Einmal.

Ich trinke auf die Gesundheit von Cardinale Paf.

Paf zum Zweiten.

Und das macht man die ganze Zeit so? Ja, das hab ich verstanden.

Ich mach weiter und wer einen Fehler macht, muss alles austrinken

und dann wieder von vorn anfangen, alles klar?

Zum Ersten.

- Also ich... - Die Flasche ist schon fast leer.

Ich trinke auf die Gesundheit von Cardinale Paf, zum Vierten.

Nein, nein, nein, ich hab ja einen Fehler gemacht.

Zum Vierten...

Ich bring dich nach Hause.

Achtung, Achtung, Achtung! Und... stop!

Ach nein. Da vorn. Da wohne ich.

Genau das ist es. Stop!

- Geht es? - Na aber hallo.

Sauerstoff!

Ich stell dir deinen Koffer hierhin.

- Entschuldige, ich habe dich tragen lassen. - Nein, nein, das macht doch nichts.

Ich glaube, es ist besser, wenn du jetzt etwas schläfst.

Es ist 6 Uhr morgens.

- Ich muss meine Uhr reparieren lassen. - Ja, aber morgen.

Und ein Auto mieten.

Ich würde dich gern ins Hotel begleiten, aber ich habe kein Auto.

Natürlich bin ich darüber... untröstlich.

Das macht doch nichts.

Ich bin beschämt...

In der Küche ist Kaffee und alles, was du brauchst.

Oh ja, das wäre toll.

- Was? - Ein Kaffee.

- Jetzt? - Ich bitte dich.

Das wäre sehr nett und würde mich freuen.

Nicht zu stark.

- Wie bitte? - Den Kaffee nicht zu stark machen.

Genug, genug, genug.

Pass auf den Wasserhahn auf. Der spritzt.

Ja, das habe ich gemerkt.

Bitte. Ohne Zucker.

- Ich will keinen Kaffee mehr. - Wie bitte?

Ich will keinen Kaffee mehr.

Ich hab eine andere Idee.

Die ist lustiger.

Ich will dich bumsen.

Nimm lieber deinen Kaffee.

Ich will dich aber viel lieber bumsen.

Lass das, Paul. Setz dich hin und trink deinen Kaffee.

Nein, ich will dich bumsen.

Das ist nicht lustig.

Paul, das ist überhaupt nicht lustig!

Das ist lächerlich, Paul.

Es ist lächerlich. Hör auf, im Kreis zu laufen!

Nein!

Lachhaft. Ich finde das wirklich lächerlich.

Nein!

Ich will dich ficken.

- Paul, lass mich sofort gehen! - Ich werde dich ficken.

Paul! Lass mich sofort raus!

Hör auf! Paul!

Du machst genau das, was sie mit Hélène gemacht haben!

Du bist erbärmlich!

Nein, das reicht jetzt, Paul!

Lass mich sofort raus!

Paul, ich werde dir wehtun! Ich hab die Schnauze voll!

- Sarah! - Du sollst mich rauslassen, Paul!

Ich bin verzweifelt.

Scheiße!

Nein!

Nein! Paul!

Du bist betrunken, ich nicht. Ich bin stärker als du!

Du erbärmlicher Knilch! Du bist widerlich!

Verschwinde, Sarah.

Verschwinde oder ich fick dich!

Okay, gut... na los. Na los, mach schon.

Na los doch... oder hast du jetzt Schiss?

Wird's bald? Na los.

Sarah... Hau ab oder ich fick dich!

Na dann los.

Na dann komm. Ich warte auf dich. Na los!

- Sarah. - Ja?

- Zieh dich an. - Was?

- Zieh dir was an. - Jetzt wirst du anständig?

- Sarah. - Was?

- Es tut mir leid. - Mir tut es nicht leid.

Du warst ziemlich erbärmlich.

Ja, wirklich... Und dann noch in dem Zustand.

Ich denke, du solltest niemanden einfach so bespringen.

Mach mir keine Vorwürfe.

Jetzt bin ich nüchtern.

Jetzt fängst du an, dich an deine Tat mit Schmach zu erinnern, was?

Ich verrate dir was. Kleine Mädchen haben immer Lust auf den Kerl ihrer großen Schwester.

Ich dachte, mir würde so was nicht passieren.

Aber ich weiß, dass es nur eine Frage der Umstände war.

Jetzt wirst du zynisch.

Überhaupt nicht.

Im Moment spreche ich mit großer Zuneigung.

Jedenfalls soweit ich kann.

Dann sei so lieb und sei still.

- Sind die alle verdächtig? - Machen Sie sich keine Sorgen.

- Könnte ich etwas mehr Licht bekommen? - Versuchen Sie es zunächst so.

Alle wieder nach draußen.

Bringen Sie die nächste Gruppe rein.

Machen Sie mal Licht.

Alles okay. Das ist einer von unseren Leuten.

- Hey! - Tut mir leid, Kumpel.

Na los, alle wieder raus.

Glauben Sie, dass Sie einen wiedererkannt haben?

Ich bin mir nicht sicher.

Hat das Pflaster Ihre Aufmerksamkeit erregt?

Ja, das war es.

Haben Sie schon das Blut von meinen Nägeln analysiert?

Diese Gruppe ist sehr verbreitet. Das beweist gar nichts.

Da müssen Sie mir etwas anderes liefern.

Die Stimme!

Ich will seine Stimme hören.

- Du Hure, ich schlag dich kaputt! - Lauter. Rufen!

- Du Hure, ich schlag dich kaputt! - Noch lauter!

Ich bin nicht sicher, ob er Hure oder Idiot gesagt hat.

Aber das ist sicher nicht wichtig, oder?

- Mehr Betonung. - Welche Betonung?

- Genau diese Betonung! - Du Hure, ich schlag dich kaputt!

Das ist er.

Sind Sie sich sicher?

Wenn ich Ja sage, was sagen Sie dann?

Das Gleiche wie bei Nein.

Nun, ganz sicher bin ich mir nicht.

Okay, dann kläre ich Sie auf.

Dieser Typ... Schlägereien, Autodiebstähle.

Kurz gesagt, das klassische Szenario.

- Er hat noch zwei Komplizen. - Die muss man einkassieren.

Die sind seit dem späten Vormittag in Haft.

Das Pflaster hat mich auch stutzig gemacht. Das klingt komisch, aber...

Kann ich die beiden Komplizen mal sehen?

Die haben Sie schon gesehen.

Und ich habe sie nicht erkannt?

Hey!

Hey!

Wartest du nicht auf mich?

Paul!

Das ist aber nicht nett von dir.

Du fährst besser nach Edinburgh zurück.

- Ist besser für uns alle. - Fürchtest du dich vor mir?

Nein.

Zieh deinen Rock runter, die Polizei beobachtet dich.

Ich bin hier, weil ich wissen will, ob es Neuigkeiten gibt.

Ich glaube, ich glaube dir nicht.

Gut, ich bin hier, um mich dir zu Füßen zu werfen.

- Du lügst schon wieder. - Du hast recht.

Wie wär's, wollen wir was essen gehen?

Klar, ich fahr dir hinterher.

Ich kenn da einen netten Ort, du wirst sehen.

- Komm, sieh dir das an. - Was?

Da drüben haben wir getankt.

Da haben wir geparkt und da haben wir drei gegessen.

Die drei Typen waren hier.

Aber hier haben sie uns nicht angegriffen. Das war weiter vorn auf der Autobahn.

Da wurde ich zusammengeschlagen und Hélène und Patty vergewaltigt.

Schluss damit!

Ich habe dich nicht gezwungen mitzukommen!

Entschuldige.

Es ist meine Schuld, verzeih mir.

Was Heißes vor mir.

Hinten auch!

Schwein! Das aufgeblasene Arschloch ist unerträglich.

Dein Steak sieht nicht wirklich besonders aus.

Nein, es ist auch nicht besonders.

Es ist zäh.

Bleibst du deshalb länger hier, weil du lange nicht mehr in Frankreich warst?

Nein, deshalb bleibe ich nicht.

Ich bleibe, weil ich mit dir schlafen will.

So was kannst du nicht sagen.

Klar, ich will mit dir schlafen!

- Du bist verrückt, Sarah. - Wieso bin ich verrückt?

Ich hab die Schnauze voll! Es kotzt mich alles nur noch an.

Ich will nicht brav sein, mich benehmen oder so rumlaufen.

"Be decent, my dear!" Jahrelang musste ich mir den Scheiß anhören.

Ich hab die Faxen dicke. Das ist vorbei!

Deswegen bin ich nicht verrückt. Mademoiselle! Bedienung!

Ist hier keiner da? Bedienung!

Moment.

Moment... Das Stück Fleisch ist widerlich!

- Ist etwas nicht in Ordnung? - Das Fleisch ist widerlich!

Es halb roh, zäh wie ein Schuh und der totale Mist!

- Aber das ist Filet. - Nein, das ist Scheiße!

Tut mir leid, ich hole ein Neues.

Wieso machst du deswegen so eine Szene?

Weil ich sage, was ich denke?

Na los, Joséphine, iss weiter. Iss ordentlich!

Aber doch nicht so. Was soll das? Das ist ja widerlich.

Bitte, man muss nur fragen.

Gut. Viel Glück.

Geht doch.

Ich bleibe hier im Motel, solange die Untersuchung stattfindet.

Dein Steak ist nicht mein Problem und kümmert mich einen Dreck.

- Gut! Sehr gut! - Auf Wiedersehen.

Herein.

Ich fühle mich so allein.

Hast du das Zimmer nebenan gemietet?

Sie haben es mir gegeben. Ich habe es nicht gewählt. Zufall.

- Ich kann sicher nichts mehr ändern? - Nein.

Das war gemein.

Paul?

Paul, mir ist kalt.

Paul.

Paul, mir ist eiskalt. Willst du mir nicht deinen Pyjama leihen?

Bitte, Paul.

Mir ist kalt und ich hab Angst. Bitte, Paul. Paul!

Dein Pyjama. Würdest du ihn mir...

Du hast eine Laufmasche.

Wenn es nur das ist. Jetzt verstehe ich nichts mehr!

Monsieur Varlin, würde es Ihnen was ausmachen, nicht zu rauchen?

Monsieur Varlin, bleiben Sie bei Ihrer Aussage?

- Ja. - Welcher?

- Der da. - Dieser Spinner glaubt,

wir hätten ihn verprügelt, aber du bist völlig bekloppt.

Der Kerl ist ja total durchgeknallt!

Monsieur Varlin! Wache! Wache!

Aufhören! Sofort Aufhören!

Fass mich nicht an!

Schaffen Sie sofort alle raus, bis auf diesen Mann.

Arschloch!

Dafür zeig ich dich an, du Komiker!

Setzen Sie sich hin und beruhigen Sie sich!

Aufgrund Ihrer Verfassung werde ich noch mal ein Auge zudrücken,

aber ich rate Ihnen dringend dazu, so was nicht zu wiederholen.

Monsieur Varlin, ich bestehe darauf, sonst ersticken wir noch in dem Büro.

Ich hoffe, Sie bleiben ruhiger bei dem, was ich Ihnen jetzt sage.

Sagen Sie es und wir werden sehen.

In dem Bericht stehen die Umstände, unter denen Sie den Kerl identifiziert haben.

Sie sind sich nicht unbedingt eindeutig sicher.

Doch, doch, ich bin mir absolut sicher.

Andererseits, selbst wenn Sie jetzt sicher sind,

bleibt die Tatsache, dass Sie nur eine Stimme wiedererkannt haben.

Unterbrechen Sie mich nicht!

Hinzu kommt, dass die drei Kerle in der Lage sind, zu beweisen,

dass sie an dem Abend nicht auf der Autobahn waren. Das bedeutet...

Gut, und was behaupten sie stattdessen?

Sie behaupten gar nichts. Es wurde überprüft.

Sie haben ein Alibi, wenn Sie es so wollen.

Unter diesen Umständen müssen Sie verstehen, dass wir sie freilassen.

- Nein. - Doch, Monsieur Varlin.

Nein, nein, nein, nein.

Herrgott, Kommissar, ich verlange doch nichts Außergewöhnliches von Ihnen.

Ich will doch nur den Namen von dem Scheißkerl, der gelogen hat.

Weil er gelogen hat. Aber ich weiß, dass er gelogen hat,

um die drei zu beschützen. Hallo? Hallo?

Nach rechts, Schlampe!

Vollidiot!

Du fährst sehr gut.

Siehst du, ich nütze dir doch etwas, wenn ich hierbleibe.

In normalen Zeiten könnte ich sehr nett zu dir sein.

Oder dich lieben.

Ich könnte sogar mit dir schlafen. In normalen Zeiten.

Unglücklicherweise sind die Zeiten nicht normal.

Das können wir ändern.

Wo fährst du hin? Ist das nicht der falsche Weg?

Der Richter will nichts sagen. Die Polizei will nichts sagen.

Darum fahren wir zu dieser Zeitung und versuchen den Typ von neulich zu finden.

- Den Journalisten. - Hereinspaziert.

Verzeihen Sie die Unordnung. Ich wollte gerade essen, als Sie anriefen.

Ich habe einige Probleme beim Kauen.

Sie haben mir ein ganz schönes Ding verpasst.

- Sie wollten es doch so. - Darüber wollen wir nicht sprechen.

Worüber wollen Sie dann sprechen?

- Haben Sie eine Zigarette? - Aber natürlich.

- Braun oder Blond? - Blond.

Jetzt haben Sie keine mehr.

- Feuer? - Ja.

Bitte.

- Danke. - Sie flirtet.

- Oh, das gefällt ihm nicht. - Sind Sie jetzt fertig?

Worüber will er denn reden, liebste Madame?

Madame oder Mademoiselle?

- Komm, Sarah, wir gehen. - Das ist doch albern.

Ziemlich dumm, einfach abzuhauen, ohne mich zu fragen.

Welches Risiko haben Sie denn bei so einer Chance?

Hören Sie, Paul glaubt, die Mörder wiedererkannt zu haben.

- Aber sie haben ein Alibi... - Sauguet.

- Wie bitte? - Sauguet, Jean-Charles.

Garagenbesitzer 124 Avenue, Jean Jaurés.

Wenn Sie ihm die Fresse zertrümmern, rufen Sie mich an.

- Vielleicht die Zündkerzen? - Die sind neu.

Dann sind es sicher die Kontakte. Kein Problem, das haben wir gleich.

Ist Monsieur Sauguet im Haus?

- Was wollen Sie denn? - Ich möchte ihn sprechen.

Würden Sie ihn rufen?

- Würden Sie ihn rufen? - Und wer sind Sie?

- Varlin. - Wer?

- Varlin. - Varlin?

Suchen Sie etwas?

Weshalb sagen Sie nicht die Wahrheit?

Ich habe ausgesagt, was ich gesehen habe. Sonst gibt es keinen Grund, mit Ihnen zu reden.

Hören Sie, ich weiß nicht, warum Sie lügen.

Ich lüge nicht! Und hören Sie auf, mich zu beleidigen!

Sie kotzen mich an. Was wissen Sie schon?

- Wir sind alle etwas durcheinander... - Ich nicht, Madame!

Aber es war Mord, Monsieur. Sie wissen, was sie gemacht haben.

Sie waren es nicht, das versichere ich Ihnen.

Ja, aber das ist Ihre Meinung.

Aber es ist die Wahrheit. Die haben von 6 Uhr abends

bis Mitternacht in aller Ruhe an ihren Motorrädern gebastelt.

Und den ganzen Abend nichts gegessen? Sie auch nicht?

Ich habe eine Kleinigkeit in meinem Büro gegessen,

aber wenn die an ihren Maschinen arbeiten, denken die an nichts anderes.

Madame, hören Sie, es sind zwar keine Gentlemen, aber auch keine Mörder.

Ich kenne sie schon sehr lange. Es ist die Wahrheit.

Der Garagenbesitzer ist seltsam.

Der war nicht sehr überzeugend.

Sind die verrückt?

- Steig aus. - Was?

Nimm das erste Taxi. Steig aus und nimm das erstbeste Taxi.

- Ich halte an. - Nein!

Ich schätze, jetzt müssen wir schieben.

Wir müssen etwas finden, was wir unter die Räder legen können.

Flache Steine wären ideal.

Was du mit mir machst, darf nicht wahr sein.

Die Motorradfahrer haben dich ganz schön verarscht.

Hast du gemerkt, was die mit dir gemacht haben?

Oh nein, der ist mir zu schwer. Den kannst du haben.

- Der ist sowieso zu groß. - Erst haben sie gewartet,

dann haben sie gedreht und sind zurückgekommen.

Wenn sie wirklich abhauen wollten, hätten sie das nicht gemacht.

Und dann fuhren sie ganz ruhig in die Stadt zurück.

Ich bin sicher, der Garagenbesitzer hat gelogen.

- Ja, ich auch. - Und ich glaube nicht,

dass sie ruhig in die Stadt gefahren sind.

Dafür kennen sie die Berge zu gut.

- Nach vorn? - Vor den rechten Hinterreifen.

Vor den rechten Hinterreifen. Also hier.

- Was hast du gerade gesagt? - Ich glaube nicht,

dass sie in die Stadt gefahren sind. Dafür kennen sie die Berge zu gut.

Oh nein, das sind alles Kinder aus der Stadt.

Das sind keine Kinder, das sind Mörder.

- Es gibt keine flachen Steine mehr. - Es sollte auch so gehen.

Willst du eine Zigarette?

Ja.

Anstrengend.

Du solltest wieder zurück nach England fahren,

diese Geschichte hier vergessen und wieder ein normales Leben führen.

Das Leben in England war auch nicht ruhiger.

Nachts Schlaftabletten und am Tag Aufputschmittel, um es zu ertragen.

Du hast mein Leben verändert.

Jetzt fahre ich und du schiebst, okay?

Ja, ja, steig ein.

Es war nicht meine Absicht, dein Leben zu verändern.

Glaub ich.

- Das kapier ich jetzt nicht. - Was?

Ich weiß nicht so recht, ich habe dich nicht mal...

Ja, du hast mich nicht mal genießen lassen, das stimmt.

Und jetzt gibt es viel Scheiße in meinem Leben, richtig?

Es war wirklich keine Absicht.

Ja, das glaube ich dir. Aber es ändert nichts daran.

Wieder zurück?

Nein, wir fahren weiter und sehen, wohin der Weg führt.

Nein, bleib hier und warte auf mich.

Paul!

Paul!

- Was soll das werden? - Das sind bestimmt Einbrecher.

- Loslassen, das ist ja lächerlich. - Ah, es spricht!

Entschuldigen Sie, ich wusste nicht, dass hier jemand wohnt.

- Jetzt ist er enttäuscht? - Nein, ich bin nicht enttäuscht.

- Dann ist er also glücklich? - Nein, bin ich nicht. Es ist mir egal.

Sie dringen einfach bei anderen ein und es ist Ihnen egal?

- Hey, wäre dir das auch egal? - Hängt davon ab, wo ich eindringe.

Ja klar, das ist die Frage.

Nun, generell dringe ich gerne ein.

- Scheiße! - Halt's Maul!

Hören Sie, ich besuche gern alte Ruinen.

Wie unanständig.

- Hören Sie, ich denke... - Was denkst du?

Ich glaube, er sucht ein ruhigen Ort, um die Dame zu vernaschen.

Ihr widerlichen Idioten!

Oh là là, Moment. Moment.

Eine Riesenschnauze, aber kann nicht mal zählen.

Ich warne Sie, Kommissar Escudero weiß, dass wir hier sind.

Warum beleidigst du meine Freunde? Die tun dir doch gar nichts.

Das sind keine Idioten, nur weil sie vom Ficken reden.

Wir verehren die Frau. Sie ist rein und zerbrechlich.

Die Frau ist zauberhaft.

Sie liebt den Schwanz!

Das sind die nackten Tatsachen, mein guter Herr!

Ganz ruhig.

Lass uns in Ruhe, ein für alle Mal!

Hey! Hör auf zu spucken und spiel hier nicht den Macker!

Du bist noch nicht fertig, aber das kann sich ändern.

Verspiel nicht deine Chancen, nur weil wir bisher so sanft waren.

Sind wir nicht zärtlich?

Nein!

Paul! Nein! Paul!

Na los, sag ihm, wie zärtlich ich bin!

Und sag ihm auch, er soll uns nicht länger auf den Sack gehen!

Paul, mir reicht's.

Schlag sie zusammen und dann verschwinden wir hier.

Wow, die Mieze wird brutal.

- Lauf weg! - Ich rate euch, uns jetzt gehen zu lassen.

Mademoiselle, ich scheiß mir gleich ein.

Sie sollten besser vor mir Angst haben, verlassen Sie sich drauf.

Das Mädchen ist ja schrecklich.

- Ja, die dreht völlig durch. - Lass ihn los.

Verschwinden wir.

Aber pass gut auf,

das nächste Mal ist sie vielleicht nicht da, um dir den Arsch zu retten.

So ein Scheiß! Ich muss mir erst die Schuhe anziehen.

Bist du okay?

- Ich hatte Angst um dich. - Verstehe ich, ich auch.

Das ist ja widerlich, was diese Bande alles angestellt hat.

Ah, Sie sehen auf mein Gewehr?

Seit Ihrer Geschichte braucht man das. Glauben Sie mir.

Ich hab mit Maurice von der Tankstelle abgesprochen, die Augen offen zu halten.

Wenn die Bullen ehrliche Bürger nicht beschützen, dann machen sie es selbst.

Nicht wahr, Madame?

Ich sage Ihnen, so was verlangt doch nach Bürgerwehren.

Und im Grunde ist das gar nicht schlimm, glauben Sie mir.

Denn allgemein gesagt: Was ist Demokratie?

Macht ist, bewaffnet zu sein. Und was ist Ihre Macht? Die Richter!

Wissen Sie, was sie mit den Bastarden machen, wenn sie erwischt werden?

Ich sage es Ihnen. Sie stecken sie in ein Erziehungsheim.

Finden Sie das normal? Ich finde es ekelhaft!

Die töten und Sie haben kein Recht, die zu töten.

Nein, ohne mich! So ein Delikt, so eine Strafe.

Du tötest mich, ich töte dich! Zack Zack, ohne Diskussion!

Voilà, das ist Demokratie.

Oder wollen Sie mir da etwa widersprechen, hm?

Egal, ich habe Arbeit und wer die nicht hat, hat nichts zu essen, oder?

Sex und Gewalt!

Was hat die heutige Gesellschaft denn sonst anderes zu bieten?

Sex und Gewalt.

Sex und Gewalt.

Paul.

Lass mich in Ruhe.

- Sind wir deswegen wieder hier? - Nein.

Erinnerst du dich daran, was ich dir gesagt habe?

Du willst, dass ich gehe?

Ja. Weil du mir im Weg bist.

Nur weil sie mit vielen schläft, ist sie keine Hure!

- Rede also nicht so von ihr. - Doch, sie ist eine Nutte!

Sie ist eine, aber ihr Kerle wollt sie nicht so nennen, weil ihr Spaß habt.

Ihr seid froh, dass sie euch wie Männer nimmt, aber ihr seid keine Männer!

Wovon redest du da? Etwa von Sandry?

Ich rede von euch dreckigen Schweinen!

Hör zu, ob ich dreckig bin, weiß ich nicht, aber Kerle sind nicht schlecht.

Also spar dir die Nummer!

Natacha?

Ah, die haben es gut.

Die sind glücklich.

Ich werde mich nie wieder mit jemandem um die Liebe streiten.

Besonders nicht mit dir.

Ich bitte dich noch einmal, Sarah. Fahr nach Hause.

- Schauen Sie nicht so traurig. - Bitte lassen Sie uns in Frieden.

Ach was, trinken Sie etwas mit uns.

Na, da sage ich nicht nein.

Es mangelt zwar nicht an Arbeit, aber man muss mal verschnaufen.

Ich sage immer, man muss sich auch auf das süße Leben konzentrieren.

Passen Sie auf, was ich Sie jetzt hören lasse.

Das sind die beiden, die eben hier saßen.

Ich habe ihnen heimlich mein Gerät unter den Tisch geschoben.

Mit Gerät meine ich natürlich mein Tonbandgerät.

Als sie reinkamen, wusste ich, dass sie sich anschreien würden.

- Wie eine Art sechster Sinn. - Sie nehmen die Gespräche auf?

Ich liebe die Geräusche!

Ich finde sie wirklich absolut fabelhaft.

Andere lieben Autos, Frauen und Fotos, und ich liebe Geräusche.

Hören Sie zu.

...aber ihr Kerle wollt sie nicht so nennen, weil ihr Spaß habt.

Ihr seid froh, dass sie euch wie Männer nimmt, aber ihr seid keine Männer!

Wovon redest du da? Etwa von Sandry?

Ich rede von euch dreckigen Schweinen!

Hör zu, ob ich dreckig bin, weiß ich nicht, aber Kerle sind nicht schlecht.

Also spar dir die Nummer!

Natacha?

- Aber das geht doch nicht. - Sie Ferkel!

Was ist denn mit der los? Habe ich ihr was getan?

Ich glaube, sie mag Sie nicht besonders.

Ich bin vulgär.

Was haben Sie gesagt?

Ich sagte, wenn man Spaß haben will, kommt man nicht hierhin,

- sondern geht darüber. - Nein, davor.

Was haben Sie da gesagt?

Was? Ein Laden voller Motorradfahrer.

Wo ist der Schuppen?

Lassen Sie uns morgen weiterreden.

Wir haben heute Abend ziemlich viel getrunken und es gibt

keinen Grund, sich aufzuregen. Immer mit der Ruhe.

- Sie haben sich im Auto geirrt. - Nein, das denke ich nicht.

- Also schön, gib mir meine Jacke. - Nein, Josy, du bleibst hier!

- Nein! - Du sollst hierbleiben!

- Nein! - Josy!

Das darf doch nicht wahr sein! Was glauben Sie, wer Sie sind?

Lassen Sie die dumme Schüttelei, ich denke nach.

Sie sind in meinem Auto! Glauben Sie, das ist ein Ort zum Nachdenken?

- Steigen Sie aus! - Schluss damit.

Ich weiß, wo Sie am Abend des 18. waren.

Hören Sie, ich muss gehen. Also würden Sie bitte aussteigen?

Monsieur Sauguet, Sie haben eine wirklich nette Fummeltante.

Waren Sie mit Josy auch am Abend des 18. zusammen?

- Das ist eine Unterstellung. - Ganz sicher nicht.

Ich habe nicht verstanden, wieso man so hartnäckig lügen kann,

nur um diese Typen zu decken.

Aber jetzt weiß ich es.

Sie gaben denen ein Alibi und haben dafür auch eins bekommen, stimmt's?

Der brave Ehemann und Vater, der bis spät in der Garage arbeitet.

In Wirklichkeit haben Sie sich auf dem Parkplatz mit der Nutte vergnügt.

- Das weiß ich nicht mehr. - Natürlich.

Vielleicht habe ich das Datum verwechselt?

Ja genau, ich habe das Datum verwechselt.

Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Vielleicht dürfen Sie das nicht sagen.

Wie? Das verstehe ich nicht ganz.

Ich möchte Ihnen nichts Böses, Monsieur Sauguet.

Ich möchte Ihnen nicht schaden.

Bitte steigen Sie aus.

Ich verstehe Ihre Anspielung nicht ganz, Kommissar.

Wollen Sie mir erzählen, dass Sie vernünftig geworden sind?

Natürlich. Ich wollte Monsieur treffen und wir hatten ein höfliche Unterhaltung.

Auf dem Parkplatz?

Wir setzten uns ins Auto, denn wie Sie sicherlich bemerkt haben,

war es in dem Lokal etwas laut.

Das verwundert Sie, aber das machen die doch absichtlich.

Es ist doch immer das Gleiche, wenn wir eintreffen,

hören sie auf, sich zu prügeln und wir sind die Blöden dabei.

Ich hoffe, Sie wollen uns nicht ebenfalls verschaukeln, meine Herren?

Aber wir haben uns doch nicht geprügelt,

sondern hatten ein ruhiges Gespräch, wie Monsieur Varlin bereits sagte.

Ist ja gut, gehen Sie jetzt nach Hause.

- Ja. - Gehen Sie nach Hause.

- Gute Nacht. - Gute Nacht.

Was wollen Sie als Gegenleistung dafür haben?

Meine Frau und meine Tochter bringt mir keiner zurück.

Sie verstehen sicher, dass ich psychisch sehr darunter leide.

Aber natürlich. Natürlich.

Und ich denke, dass mir ein Ausgleich zusteht.

- Nicht wahr? - Was wollen Sie?

Wollen Sie Geld? Machen Sie Witze?

- Ja, ich mache Witze. - Ich schwöre, die waren es nicht.

Sonst hätte ich sie nicht gedeckt, schon gar nicht bei den Folgen.

Nein, glauben Sie mir, ich bin ein ehrlicher Mann.

Ich will trotzdem noch deren Erklärung hören.

- Also ein freundliches Gespräch? - Ja, richtig, ein freundliches Gespräch.

Sie wissen sicher, wo die zu finden sind?

Ja, sagen Sie mir wann und wo. Ich richte mich da ganz nach Ihnen.

Darüber werde ich Sie noch informieren.

Ach da sind Sie. Sie werden schon überall gesucht.

Ihre hübsche Schwägerin macht sich schon Sorgen um Sie.

Haben Sie sie gesehen?

- Wonach suchen Sie? - Gibt es hier eine Waffenzeitschrift?

Seit wann haben Sie denn solches Interesse an Waffen?

- Welche Zeitschrift? - Völlig egal.

So was finden Sie hier nicht. Zu Hause habe ich sie tonnenweise.

Aus dem Schützenverein. Da bin ich Vorstandsmitglied.

Habe ich das noch nicht erzählt? Sehr bemerkenswert,

dass Sie dafür auch Interesse haben.

Was wollen Sie? Dann bekommen Sie es morgen.

- Heute ist es nicht möglich? - Sie haben es aber sehr eilig.

Tut mir leid, ich muss arbeiten.

Aber ich wohne nur 10 Minuten von der Autobahn entfernt.

- Ich könnte vorschlagen... - Dann schlagen Sie es vor.

Warum hast du dich nicht gemeldet? Ist etwas passiert?

Ich habe mit Peter telefoniert.

- Welcher Peter? - Peter mein Ehemann.

Ich wollte ihm sagen, dass ich nach England zurückkomme.

Aber dann sagte ich, dass ich nicht komme.

Wie schade.

Bilde dir nicht ein, es wäre wegen dir. Du bist mir völlig egal.

Mir auch.

Äh... Sarah.

Ducatel hat uns heute zum Essen eingeladen, er holt uns um Acht ab.

Zu dem Typ kriegst du mich nicht. Hast du gehört, Paul?

Paul. Paul!

Voilà. Schnell und bequem in 10 Minuten, wie ich es gesagt habe.

Und jetzt wird der Fahrer zum Meisterkoch.

- Ich möchte noch etwas Sauerkraut. - Das freut mich aber.

- Wirklich? - Und wie. Hier bitte.

Und jetzt nehmen Sie sich Zeit. Wir wollen es genießen.

Und keine falsche Bescheidenheit. Greifen Sie ordentlich zu.

Man weiß ja, was man isst. Das hier ist kein Konservenfrass.

Da ist ja alles Mögliche drin und den Arbeitern dort ist alles egal.

Die würden sogar reinpissen, um den Geschmack zu verändern.

Mit Verlaub, Mademoiselle.

Apropos Geschmack: Ich finde es bei Ihnen wirklich sehr schön. Gemütlich.

- Ist das wahr? - Ja.

- Nur ein bisschen Krimskrams. - Wie bitte?

- Ich sagte, nur etwas Krimskrams. - Ach was, nein.

- Alles Möbel meiner Mutter. - Wirklich sehr schön.

Na ja, außer das Buffet, das ich als Bücherschrank benutze.

Ich habe es selbst gekauft. Es passt genau in die Ecke.

Wirklich sehr schön.

Die Tapete gefällt mir am besten.

Die Tapete?

All die Blumen. Sehr fröhlich und romantisch.

Nicht wahr? Sie sind romantisch?

Sie leben in einem ewigen Frühling, Monsieur Ducatel.

Wirklich, ich finde es sehr schön hier.

- Nennen Sie mich ruhig André. - André.

Was machen Sie denn da immer? Los, los, essen Sie!

Essen Sie.

Das Sauerkraut ist wirklich gut.

- Haben Sie das alles selbst gemacht? - Ja, außer dem Schinken.

So viele häusliche Eigenschaften und Sie haben nie geheiratet, André?

Doch, doch, oh là là...

Ich war mal eine Zeit lang verheiratet, aber das wurde nichts.

Eine Schlampe.

Eine Indo-Chinesin. Aber etwas hochnäsig.

- Verstehen Sie, was ich meine? - Oh... ja.

- Abflug nach Largos. - Ich verstehe Sie sehr gut.

In ihrer Heimat sind die Menschen ganz okay, richtig, aber sobald sie sich ernst nehmen,

drehen sie durch und machen den Partner verrückt.

Schrecklich. Sie haben das Problem perfekt beschrieben.

Adieu Berthe! Sie hieß nicht Berthe.

Trotzdem, mir wurde gesagt,

und ich bin kein Mann, daher kann ich es nicht wissen,

aber...

es heißt, dass der Sex mit einer farbigen Frau sehr geschätzt wird.

Können Sie diese Meinung bestätigen, André?

Welche Meinung?

Man sagt, dass Asiatinnen und schwarze Frauen wirklich... gut...

Sarah.

Verstehen Sie, was ich meine?

Noch etwas Bier?

- Ja, ich nehme noch was. - Möchten Sie lieber Weißwein?

- Nein, nein, Bier ist gut. - Ja, es macht Geräusche.

Es furzt!

- Achten Sie auf das Visier. - Ja.

Schauen Sie sich das an.

Laden, auswerfen, laden, auswerfen.

Unglaublich, was?

Und das hier,

das ist für Schrot und für Blei.

Aber mit dem Jahrmarkt hat das natürlich nichts zu tun.

Wenn Schießbudenschützen glauben, sie wären gute Jäger, liegen sie falsch.

Und wenn sie den Arsch einer Kette von Rebhühnern einsalzen sollen,

dann springt kein Germane aus dem Koffer.

Das ist etwas ganz anderes.

Mit schießen auf fixierte Zielscheiben hat das nichts zu tun.

Nein, die Kunst ist, das Geschoss zu balancieren

und dann das bewegliche Ziel zu flankieren.

Also genau das Gegenteil.

Aber auf Hochwild wird doch mit Kugeln geschossen, oder?

Kommt drauf an. Ich selbst bevorzuge Bleischrot.

Es geht nicht darum, das Wild zu verletzen, sondern zu töten.

Aber auf humane Weise.

Aber diese Idioten haben jetzt den Bleischrot verboten.

Angeblich sei es zu gefährlich.

Gefährlich...

Ich garantiere Ihnen,

beim Schuss aus 5, 6 Metern sind Kugeln nicht weniger gefährlich.

Nicht?

Unwahrscheinlich.

- Das gibt tellergroße Löcher. - Das glaube ich.

- Erforschen Sie mein Museum? - Nein, entschuldigen Sie bitte,

ich habe mir nur das Zeug an der Wand angesehen.

Ah, die nackten Mädels. Sie wissen doch, ich bin Junggeselle.

Aber die nackten Mädels sind nicht das Interessanteste in meinem Museum.

Wenn das die Art Gespräch von neulich Abend werden soll,

dann verzichten Sie darauf.

Hatte ich nicht vor. Absolut nicht.

Was ist das?

Das ändert Ihre Meinung, was? Das ist etwas ganz anderes.

- Ja, aber was ist das? - Tierlaute während der Paarungszeit.

Das habe ich selbst aufgenommen.

Zusammen mit romantischer Musik wirkt es etwas harmonischer.

Hören Sie! Hören Sie!

Das Geschrei eines Ferkels beim Koitus!

Wagner.

Ich fing etwa vor 10 Jahren damit an, mich für diese Urlaute zu interessieren,

als meine Chinesin mich verließ. Bzw. habe ich sie abserviert.

Ich nannte sie immer "Niak... Niak". Das hat sie richtig genervt.

- Ehrlich gesagt, ich verstehe es. - Davor interessierten mich nur Schallplatten,

aber dann nahm ich eigene Geräusche auf.

Das ist viel persönlicher.

Ich habe weltweit überall Tauschpartner.

Wir tauschen Bänder aus,

denn jeder hat seine Spezialität.

Und Ihre Spezialität ist die Brunft, wenn ich es richtig verstanden habe.

Daneben.

Stärkst du dich gerade nach den Strapazen der Nacht?

Würde ich, wenn du mir eine anstrengende Nacht bieten würdest.

- Ich sprach von gestern bei Ducatel. - Igitt!

Nimm bitte das Phallussymbol weg. Das ist gerade Etikettenschwindel.

Komm, iss deine Eier. Die habe ich heute Morgen selbst gelegt.

Die sind ganz frisch.

Entschuldigung, Monsieur Varlin, Telefon für Sie.

Danke.

Sie werden kalt.

- Hallo? - Hallo, Monsieur Varlin?

- Sauguet. Ja, ich bin dran. - Ich habe mit den 3 Jungs geredet.

- Ich höre. - Sie sind einverstanden.

- Schön. - Alle drei wollen Sie treffen.

- Gut. - Um 5 Uhr.

- Heute Abend? - Ja.

- Sehr gut. - Da wäre noch eine Bedingung.

- Welche Bedingung? - Die junge Frau soll auch mitkommen.

- Aber warum? - Ich sagte, es sei nur ein Gespräch,

aber sie sind misstrauisch.

Die glauben, Sie machen keinen Ärger, wenn sie auch den Kopf hinhält.

Wenn Sie einverstanden sind, sagen Sie mir, wo ich Sie erwarten kann.

Eine Kneipe, eine ruhige Stelle auf der Autobahn...

Wo Sie wollen.

Monsieur Varlin? Hallo? Hallo?

Ja, sagen Sie denen, ich bin einverstanden.

Den Treffpunkt werde ich Ihnen noch sagen.

Bitte.

Ist die gut?

Sie haben 5 Jahre Garantie. Hängt natürlich vom Geschmack ab.

Ich möchte Bleischrot haben. Haben Sie das?

Also... so was verkaufe ich nicht.

- Ist das verboten? - Im Prinzip ist es verboten.

- Im Prinzip? - In Wirklichkeit auch.

Okay, dann eine normale Schrotflinte. Für groben Schrot.

- Gern. Und außerdem? - Was heißt außerdem?

Ich will einen großkalibrigen Mehrlader haben. Eine Pumpgun,

mit der ich groben Schrot schießen kann. Ist das jetzt klar genug?

Ich werde sehen, ob ich etwas Passendes für Sie habe.

Mit Tasche.

Ziemlich lange weg, was?

Ich hatte nicht mal Zeit, mich umzuziehen.

Ich bin sehr böse auf dich.

- Hörst du den Ärger anrollen? - Hier.

Was ist das? Ist das für mich?

Ich dachte, ich sollte wohl eine Menge wiedergutmachen.

So schlimm war es auch nicht.

Nein, ich entschuldige mich für alles, was war.

Und für alles Zukünftige.

- Zieh es an, ich nehme dich mit. - Das ist wunderschön.

Ist heute ein Feiertag? Was feiern wir?

Das Ende dieser dreckigen Geschichte.

- Heute Abend ist alles vorbei. - Was hast du gesagt?

Das erkläre ich dir später.

Aber ich...

Du bist wunderschön, Sarah.

Schlafen wir zusammen?

Paul!

Du bist doof!

- Ist es nicht schön? - Du bist schön.

Es funkelt, es schwebt, es ist schön. Ich liebe es.

- Wenn ich dich richtig verstanden... - Nein, keine ernsten Gespräche heute.

- Heute Nacht wieder nicht? - Ah, heute Nacht. Heute Nacht...

Wir werden sehen.

Ach verdammt, bin ich ungeschickt.

Danke. Irgendwo da muss auch noch mein Lippenstift liegen.

- Autsch! - Oh, entschuldige bitte.

Schon gut. Ah, da ist er ja.

Entschuldige, das wollte ich nicht.

Nein, es war meine Schuld.

- Wollen wir fahren? - Ja.

Nein, halt an.

Du hast gesagt, heute Abend wäre alles vorbei.

Überlässt du nun alles der Polizei?

Es ist deren Job, oder?

- Du glaubst, sie haben versagt? - Ist egal.

- Du willst den Kopf der Motorradfahrer. - Das spielt keine Rolle mehr.

- Du weißt doch nicht, ob sie es... - Ich weiß, dass sie es waren.

- Aber du kannst es nicht wissen. - Ich sage dir, ich weiß es!

Nein, du kannst es nicht wissen, denn du warst bewusstlos in der Nacht.

- Ich weiß nicht, vielleicht 2 Stunden... - Hélène und Patty wurden vergewaltigt.

Nein, davon spreche ich nicht. Ich meine, du vermutest es nur.

Es ist zweifelhaft. Es wird immer Zweifel geben.

Gut, okay, ich zweifel auch.

Ich habe das Gewehr unter dem Sitz gesehen.

Schade um das schöne Kleid.

Ich wollte dich als Köder benutzen.

Ich steige aus.

Und wenn du mir nicht nachkommst, werde ich Kommissar Escudero anrufen.

Paul! Paul! Paul!

Scheiße!

- Was ist denn das hier? - Meine Bänder und mein Tonband!

Niemand darf mein Zeug anfassen, hab ich gesagt! Hast du kapiert?

- Flippen Sie nicht gleich aus! - Tu ich nicht! Lass mich in Ruhe!

- Dann räumen Sie es weg! - Verschwinde, ich habe noch zu tun!

- Monsieur Ducatel, leihen Sie mir bitte... - Oho, ist etwa schon Karneval?

Für so was hab ich keine Zeit, ich brauche Ihr Auto. Leihen Sie es mir?

Oh nein, tut mir leid, so was mache ich aus Prinzip nicht.

Ich verleihe niemals meinen... So was mache ich prinzipiell nicht.

Passen Sie auf, ich mache jetzt Schluss. Warten Sie auf mich, ich fahre Sie.

Hören Sie auf, ich habe es eilig. Den Kram brauchen wir doch nicht.

Schon gut, schon gut, ich komme. Nein, nein, hier entlang.

Wir müssen ihn einholen. Denken Sie, Sie schaffen das?

Aber sicher, extra für Sie schalte ich einen Gang höher.

- Wo ist das Küken? - Sie ist krank.

Bastard! Mörder!

Nono! Nono!

Nono.

Halten Sie endlich an!

- Nein! - Schreien Sie nicht!

Ich bitte Sie, ich bitte Sie... Bitte schreien Sie nicht um Hilfe.

Ich werde Ihnen nicht wehtun, Madame.

Das dürfen Sie auf keinen Fall von mir denken.

Beruhigen Sie sich.

Es war ein Unfall, sage ich Ihnen.

Ich habe es nicht mit Absicht getan.

Ducatel, sind Sie wahnsinnig geworden?

Oh nein, ich bin nicht verrückt.

- Oh nein. - Bleiben Sie stehen!

Lassen Sie mich das erklären.

Ich weiß, was Sie denken, aber das ist völlig absurd.

Zunächst, an dem Abend fuhr ich nicht hier lang. Nein, nein.

Stimmt, es ist meine Strecke, aber ausnahmsweise hatte ich

das Bedürfnis nach... kandierten Früchten.

Oh, ich liebe kandierte Früchte, verstehen Sie?

- Sie sind meine Freundin, oder? - Ja, ich bin Ihre Freundin, André.

Sie lügen! Sie haben mir eine Falle gestellt!

Perfekt, aber es klappt nicht! Ich kann alles beweisen!

Ich kann alles erklären, denn ich habe Beweise für alles, was ich tue!

Warten Sie...

Das hier...

Moment, Moment, Moment... Da, hören Sie sich das an.

Was tun Sie da?

Ist das ein Mikrofon? Haben Sie verstanden, was ich sagte?

Mein Mann wurde zusammengeschlagen. Er ist schwer verletzt.

Was haben Sie?

Ich bitte um Verzeihung.

Ich bitte um Verzeihung.

Werden Sie mir helfen?

Was machen Sie da? Aufhören!

Auf... Au... Auf... hö... Nein!

Hilfe!

Der ist verrückt! Weg hier! Weg hier!

Nicht in diese Richtung, dumme Gans!

Das ist nicht meine Schuld.

Das ist nicht meine Schuld.

Aber das... Das ist nicht meine Schuld.

Das ist die Verrückte da. Seht sie euch doch an.

Ich sage, es ist nicht meine Schuld!

Verstehen Sie, es ist nicht meine Schuld!

Es ist nicht meine Schuld.

Es ist nicht meine Schuld. Verstehen Sie das nicht?

Das ist alles ein zufälliger Unfall!

Stop! Wartet! Lasst mich los! Ich sah sie im Scheinwerfer!

Sie stand da wie ein Hure! Mit völlig nackten Titten!

Ich verliere den Verstand. Lasst mich endlich los!

Ich sah sie im Scheinwerfer!

Lasst mich los! Lasst mich...

Lasst mich los! Ihr seid ja verrückt!

Hilfe!

Hören Sie. Hören Sie.

Mama! Mama!

Mama...

Sind Sie Paul Varlin?

Ja.

Seien Sie vernünftig. Geben Sie mir das Gewehr.

Hören Sie mir gut zu, Monsieur Varlin.

Die jungen Kerle haben Ihre Familie nicht angegriffen.

- Doch! - Nein! Geben Sie mir das Gewehr!

Es war jemand anderes. Er wurde verhaftet.

Sehr bedauerlich, denn wir hätten ihn sicher erwischt.

Wir haben die Strecke bis zum Schluss immer wieder kontrolliert.

Dann hätte Ihnen auffallen müssen, dass Ducatel immer diese Strecke nimmt.

An dem Abend beendete er seine Schicht, als die Varlins mit dem Essen fertig waren.

Das steht im Polizeibericht.

Doch es ist eben viel einfacher, die Landstreicher und Motorradfahrer

als die große Gefahr anzusehen.

Wir werden die Geschichte etwas verändern, es ist besser so.

Der Kommissar ging nicht sehr genial vor,

man ging ohne Beweise auf die Motorradfahrer los

und Sie,

Sie haben einen 19-Jährigen sehr schwer verletzt.

Dafür wird man Sie zur Rechenschaft ziehen.

Doch durch die Umstände könnten Sie Glück haben.

Hoffentlich. In letzter Zeit hatte ich nicht sehr viel Glück.

Nein.

Ich werde nach England zurückfahren.

Ich sage meinem Mann Lebewohl.

Er ist ein bisschen wie du, also, so wie du vorher warst.

Er ist nicht gewalttätig und wird sich wohl niemals ändern.

Aber ich habe mich geändert und brauche eine lange Zeit für mich.

Aber ich komme nicht zurück, um dich zu suchen.

Doch ich werde dir sagen, wo du mich finden kannst.

Versuche zu kommen, bevor ich dich vergesse.

- Such dir einen Ort ohne Gewalt. - Den gibt es nicht.

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