All language subtitles for Das.Geheimnis.von.Schloss.Monte.Christo.1970.German.DL.1080p.BluRay.x264-SPiCY

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Original subtitles

Bitte!

Danke.

Wenn Sie eine Unterkunft suchen, hier ist ein Gasthaus. Falls Sie wollen!

Nein, danke, ich bleibe nicht in diesem Ort. Ich muss sofort wieder abfahren.

Also gut, ich wünsche Ihnen eine gute Reise.

Nochmals, vielen Dank! Guten Tag!

Wieder ein neuer Mord! Eines Tages werden sie das Schloss abbrennen!!!

Hoffentlich ist es das letzte Mal.

Schon wieder. Freilich!

Guten Tag!

Womit kann ich Ihnen dienen?

Ich bräuchte einen Wagen. Ich muss nach Zilhaj...Wohin? Wohin?

Zum Schloss von Zilhaj. Wissen Sie wo es sich befindet?

Es ist der Wohnsitz des Baron von Dalmar.

Nein, ich habe keinen Wagen, ich kann sie nicht hinfahren.

Gut, ich werde morgen fahren müssen.

Nein, auch morgen werde ich Sie nicht fahren können.

Es ist nicht möglich.

Aber das scheint mir absurd! Meine Fahrkarte ist für...

Es tut mir leid...

Ich werde mich in Zentralbüro beschweren und...

Guten Tag meine Herren... ich muss unbedingt zum Schloss Zilhaj.

He, ein Moment, ich kann bezahlen, schauen Sie...

Ich werde Sie hinfahren. Ich heiße Fedor, ich habe hier einen Wagen..

Es ist nicht sehr bequem, aber... wollen wir gehen?

Inspektor Zaak? Ich bin der Bürgermeister. Ich stelle Ihnen den Richter, den Doktor

und unseren Polizeichef vor. Wir haben Sie sehnsüchtig erwartet.

Letzte Nacht ist es schon wieder passiert. Es ist das sechste Mal seit

Igors Tod, dem verstorbenen Baron von Dalmar.

Wir müssen schnell handeln, wenn wir es schaffen wollen.

Wenn Sie nichts dagegen haben, würde ich gerne an einem ruhigeren Ort

darüber sprechen.

Sicher! Verzeihen Sie mir! Wenn Sie mir folgen wollen.

Baron Igor kam vor einem Jahr während des Brandes in seinem Labor um.

Er soll beinahe ein Mittel gegen das Sterben entdeckt haben, aber ich

glaube, das er verrückt war.

Jedenfalls, eines Tages, als er gerade experimentierte "Boom" und weg war er.

Als man ihn fand, ähnelte er einer Lammkeule, die man im Backofen

vergessen hat.

Aber, ich bin vom Baron Dalmar eingestellt worden?!

Jetzt ist Janos der Baron, der jüngere Bruder, der Teufel soll ihn holen...

Aber...warum sagen Sie so etwas?

Haben Sie die heutige Beerdigung gesehen? Ja... aber...

Also, es war eine Frau! Man sagt, dass Janos sie vergewaltigt und den Hunden

überlassen hat, damit die sie zerfleischen, wie alle anderen Frauen.

Alle Frauen, die ihn geliebt haben, sind so geendet.

Es kann nicht sein... warum soll er so etwas Ungeheuerliches getan haben?

Was weiß ich...vielleicht hat er zusammen mit den Ländereien und den Gütern

der Dalmars auch deren Wahnsinn geerbt.

Man sagt, dass er es war, der den Schuppen angezündet hat, wo sich sein

Bruder befand.

Wenn Sie glauben, mir Angst machen zu können, vergeuden Sie Ihre Zeit.

Nein! Was ich sage ist wahr, so wahr ich Fedor heiße.

Es ist wahr, dass ich Sie in den sicheren Tod fahre. Seien Sie still!

Haben Sie jetzt Angst?

Schauen Sie hin, das ist Ihr Grab! Sie werden sich wie alle Frauen

in ihn verlieben und wie alle Anderen auch sterben!

Seien Sie still, habe ich gesagt! Ich befehle Ihnen aufzuhören.

Sie werden sterben...Sie werden sterben, die Hunde werden Ihr Fleisch fressen

und Ihr Blut wird den Boden tränken. Sie werden dafür zahlen...

Genug! Genug!...Genug.

Mir gefallen Mädchen, die so mutig sind wie Du. Mach es auch mit mir; vielleicht

würde es Dir Spaß machen und ich könnte Dein Leben retten.

Zum Teufel mit Dir!

Guten Tag. Guten Tag.

Ich bin Fräulein Rakowsky.

Fräulein Rakowsky? Haben Sie irgendwelche Papiere?

Mich schickt die Agentur Olas. Ich habe mich in Folge eines Unfalls verspätet.

Es ist in Ordnung! Kommen Sie!!!

Wo ist Ihr Vater? Mein Vater?

Ja, Herr Rakowsky!

Ein Herr? Ich bin Ivana Rakowsky, ich habe mit der Agentur einen Vertrag.

Man hat mir gesagt, dass ich wegen einer Arbeit herkommen soll.

Ich rate Ihnen sich einen anderen Ort für Ihre Dienste zu suchen.

Hier wären Ihre Dienste vergeudet. Ich zeige Ihnen meinen Vertrag.

Nehmen Sie...Nehmen Sie! Und lesen Sie die Vertragsbedingungen durch.

Sie werden sehen, hier ist nicht vermerkt, welches Geschlecht der

gesuchte Professor haben muss. Es tut mir leid aber Sie brauche ich

hier nicht... gehen Sie weg. Lassen Sie mich in Ruhe! Gehen Sie weg.

Genug, Olga!

Sie will nicht auf mich hören...ich habe ihr gesagt, dass hier keine Frauen

gebraucht werden.

Es ist spät, das Wetter ist scheußlich, es ist nicht möglich sie ins Dorf zu schicken.

Bereiten Sie ihr ein Zimmer, und morgen früh begleiten Sie sie ins Dorf.

Sie kann dann die Kutsche nehmen, zuerst aber werden Sie ihr einen

Monatslohn Entschädigung zahlen.

Obwohl Sie sich nicht vorgestellt haben vermute ich, dass Sie der Baron von

Dalmar sind. Zu Ihren Diensten! Ich nehme an, dass die Unterschrift

unter diesem Vertrag Ihre ist, und ich nehme auch an, dass man zu seinem

Wort stehen muss, wenn man eine Verpflichtung eingeht.

Zahlen Sie ihr zwei Monatslöhne.

Ich will kein Geld, welches ich nicht verdient habe, ich habe an der

Universität Ruhs promoviert, ich hatte die besten Noten! Sie haben einen

guten Chemiker verlangt und ich bin es!

Glauben Sie mir, es ist besser wenn Sie gehen.

Wenn Sie das wegen der schrecklichen Sachen sagen, die man sich erzählt,

dann machen Sie sich keine Sorgen. Ich glaube nur das was ich sehe...

und außerdem sind es Sachen die mich nichts angehen! Drei Monatslöhne!!!

Hören Sie!

Haben Sie mich gerufen?

Begleiten Sie das Fräulein ins grüne Zimmer!

Abendessen um 8 Uhr. Wenn Sie warmes Wasser brauchen, Cristiana wird

es Ihnen bringen! Bitte... hier entlang.

Ich bin nicht bereit das zu erlauben! Seit drei Jahren bin ich hier im Schloss

Haushälterin, ich bin Deine Geliebte geworden, aber Du hast mich bloß

vernachlässigt und betrogen! Und ich bin nicht wegen des Verdienstes geblieben.

Du kannst jederzeit gehen!

Ich kann nicht, Janos, und Du weiß es. Ich liebe Dich. Ich habe geduldig alle

Deine billigen Liebschaften ertragen, weil ich sicher war, dass eines Tages

alles wie früher wird.

Du irrst Dich Olga, was zwischen uns war ist vorbei, und wird nie wieder so sein!

Nein!... ich will nicht, dass dieser Eindringling meine Hoffnungen zerstört.

Ich will nicht. Nein! Nein!

Genug

Beunruhige Dich nicht ihretwegen. Morgen wird sie wegfahren.

Frauen sind zu neugierig. Sie darf nichts erfahren!!!

Cristiana!

Komm herein. Gib mir das Badetuch bitte!

Hast Du noch nie eine Frau beim Baden gesehen?

Nackt?...nein!

Und wie badest Du?

Nackt?, nein!

Was hältst Du vom Baron?

Bah, ich weiß nicht...er ist wunderbar!

Du bist in ihn verliebt!!!

Gute Nacht!

Ein Penny für Ihre Gedanken.

Ich beobachte die Hunde.

Gefallen sie Ihnen?

Sehr! Bei mir zuhause, als ich ein Kind war, hatten wir viele Tiere.

Was sind das für Male?

Ich weiß nicht, das erscheint ab und zu beim Pferd und auf der Haut der

Hunde, es muss sich wohl um eine giftige Wildpflanze handeln... Du Armer!

...die ihre Haut verletzt, wenn sie mit mir rumlaufen.

Aber diese Wunden stammen von einer Peitsche!

Was für Dummheiten sagen Sie da?!

Ich habe keine Dummheit gesagt! Die Hunde sind ausgepeitscht worden!

Wie können Sie es wagen so etwas zu sagen?

Sicher!

Mein Herr, unsere Arbeit ist beendet, es ist schon zehn Uhr und wir haben noch

eine Stunde bis nach Hause.

Cristiana, bringe zuerst das Fräulein auf ihr Zimmer.

Und meine Kleider? Sind im Schrank.

Warum hast Du das gemacht? Jetzt muss ich erneut den Koffer packen.

Morgen muss ich wieder abreisen und.. Nein, er hat es mir vor dem Essen

gesagt und er war sehr bestimmend. Er hat wohl seine Meinung geändert!

Wenn er glaubt mich wie eine Marionette behandeln zu können, täuscht er sich.

Ich hoffe, dass Du stirbst!

Haben Sie befohlen meinen Koffer auspacken zu lassen?

Wollen Sie mir wohl antworten? Aber warum wollten Sie, dass...

Was haben Sie? Ist Ihnen schlecht? Ich dachte dass...

Ich habe entschieden, dass Sie hier bleiben!

Und ich habe beschlossen den Koffer wieder zu packen!

Nein, Sie können nicht weggehen. Wenn Sie jetzt gehen so zeigen Sie nur,

dass Sie Angst haben hier im Schloss zu bleiben! Aber, wenn Ihnen Chemie

wirklich gefällt, wenn Sie ihren Beruf wirklich lieben, werden Sie bleiben!

Was wollen Sie damit sagen?

Kommen Sie mit mir mit.

Ich werde Ihnen etwas zeigen.

Wenn Sie danach gehen wollen, dann werde ich Sie selbst ins Dorf bringen.

Obwohl Sie nur kurze Zeit im Dorf gewesen sind, bin ich mir sicher,

dass man Ihnen von meinen Bruder und seinem schrecklichen Ende erzählt hat.

Als es passierte, war Igor gerade dabei den Ursprung des Lebens zu erforschen.

Ach ja! Aber das ist absurd! Heute weiß man, dass es alles ein Märchen war...

Fräulein, nie hat eine wissenschaftliche Erkenntnis die Wissenschaft eingeengt!

Erinnern Sie sich, dass Miguel Servet lebendig verbrannt wurde, weil er

behauptet hatte, dass das Blut im Körper zirkuliert?

Das ist wahr, aber...

Hier entlang, bitte!

Wohin gehen wir?

In mein Labor.

Die Experimente meines Bruders basierten auf dem Grundprinzip das die Materie

nicht vernichtet wird, sondern nur verändert. Das Wasser verdampft und verwandelt

sich in Wolken. Zugleich, wenn die Dämpfe kondensieren, fallen sie als

Wasser herunter. Der Mensch ernährt sich von den Produkten der Erde und

aus diesen gewinnt er eine Serie von chemischen Elementen.

Später stirbt der Mensch und seine Überreste düngen den Boden,

der wiederum neue Nahrung hervorbringt..

Wenn dieses wahr ist... warum sollen wir glauben, dass das was vom Feuer

zerstört wurde, unwiederbringlich verloren ist?

Ich werde keine Ruhe haben bis ich die Formel habe, um verkohlte Materie

wiederherzustellen. Aus diesem Grund habe ich beschlossen Sie einzustellen.

Aber... sind Sie sich nicht der Schwierig- ketten bewusst, die dieses Projekt

beinhaltet. Auch wenn man davon ausgeht, dass so etwas möglich ist,

sind wir beide allein.

Wir fangen fast bei Null an. Wir haben die Studienergebnisse von vier Generationen.

Wenn wir sie sorgfältig studiert haben, werden Sie feststellen, dass nur eine

niedrige Mauer, Theorie und Praxis trennt.

Diese müssen wir niederreißen!

Wir werden es versuchen, auch wenn das alles Ihrem Bruder nicht mehr viel

nutzen wird!

Warum nicht?

Das ist das, was von meinen Bruder Igor übrig ist.

Was ist das für eine Flüssigkeit?

Alkohol gemischt mit einer Substanz, dessen Formel ich Ihnen geben werde.

Aber es handelt sich um tote Materie. Die Fähigkeit der Regeneration ist gleich null!

Unsere Arbeit wird darin bestehen die Regenerationsfähigkeit zu erforschen!

Kommen Sie bitte.

Wir werden so früh wie möglich mit den Experimenten beginnen.

Das wesentliche ist die Zusammenarbeit mit einer Fachkraft, die sich mit moderner

Chemie auskennt. Die Wissenschaft schreitet mit einer solchen

Geschwindigkeit voran. Laien ist es unmöglich damit Schritt zu halten.

Bis morgen.

Also bleiben Sie?

Sie kennen schon meine Antwort.

Danke.

Gute Nacht. Gute Nacht.

Warum haben Sie mich hergebracht, Kanaille... Feigling...

Wenn Du gehorchst, wird Dir nichts passieren. Du musst gehorchen und

alles tun was ich Dir sage, denke daran ...alles... außerdem...

Sie müssen...

Wo ist sie? Was hast Du mit ihr gemacht?

Ich habe nichts getan, ich schwöre! Ich habe schon alles erzählt, lassen Sie

mich gehen!

Du hast Dich angeboten das Fräulein zum Schloss zu bringen,

ja oder nein? Und als Ihr dann im Wald wart, hast Du sie vergewaltigt und

umgebracht, und dann hast Du ihre Leiche versteckt.

Das ist eine Lüge, das stimmt nicht, ich habe sie geküsst, das ist wahr, aber

sonst nichts! Ich habe sie nicht umge- bracht, der Baron ist es gewesen.

Ich habe versucht sie zu vergewaltigen, aber es nicht getan!

Schwöre, dass Du die Wahrheit sagst!

Ich schwöre es!

Dann unterschreib diese Erklärung!

Ich kann nicht schreiben.

Mach es trotzdem, gib mir Deine Hand!

Kann ich jetzt gehen?

Nein... ich befürchte nein.

Herr Richter...

...mit diesem Papier in der Hand haben wir alle Rechte diese Kanaille einzubuchten.

Du Hurensohn!

Für versuchte Vergewaltigung... Minimum sechs Monate.

Fangen Sie ihn!

Ich glaube er sagt die Wahrheit. In diesen Fall befindet sich

Fräulein Rakowsky im Schloss. Wir müssen uns keine Sorgen machen.

Aber, wenn die Sache so ist, haben wir noch einen Grund mehr an ihre

Unversehrtheit zu zweifeln.

Meine Herren, mir ist bewusst, dass Sie erschüttert sind über die seltsamen

Todesfälle, die hier in dieser Region passieren, aber man kann keine Anklage

erheben, ohne etwas Konkretes in der Hand zu haben, basierend lediglich auf

Vermutungen und Aberglaube.

Aberglaube? Wenn Sie die zerfleischten Leichen jener Mädchen gesehen hätten,

würden Sie nicht von Aberglauben reden. Es handelt sich um konkrete, reale

und entsetzliche Fakten... Nie zuvor gesehen!

Sie halten also Janos Dalmar für den Schuldigen? Wenn Sie ihn vor Gericht

bringen wollen, auf welcher Basis wollen Sie Anklage erheben?

Hier haben wir einen Richter; fragen Sie ihn und er wird Ihnen sagen was für ein

Wert Ihre Beweise vor der Justiz haben.

Erstens. Alle Frauen der Region sind... Wie soll ich sagen...

...verliebt in den Baron Dalmar?

Genau!

Das wird das Gericht berücksichtigen, aber auch nicht mehr.

Zweitens: die Mädchen sind auf grausame Weise von irgendwas zerfleischt worden,

als würde es von den Zähnen eines wilden Tieres stammen und der Baron

besitzt zwei wilde Hunde die treu und gehorsam sind.

Ja und?

Diese Punkte berücksichtigend ist es nicht abwegig anzunehmen, dass der

Baron sexbesessen und abartig sein muss wenn er seine Hunde auf die

Frauen hetzt, die er vergewaltigt hat und...

Halt! Herr Doktor, wollen Sie bitte den Herrschaften erklären was bei der

Autopsie der Leichen in diesem Punkt deutlich geworden ist?

Gut. Es ist sicher, dass diese armen Frauen Geschlechtsverkehr hatten

bevor sie starben, aber an keiner von ihnen waren Zeichen von Gewalt.

Sagen wir mal, es war eine freiwillige Sache.

Und jetzt, Herr Richter, wollen Sie bitte diesen Herrschaften sagen was Sie

machen würden an Stelle von Janos Dalmar, wenn Sie anhand der

vorgelegten Beweise angeklagt wären, ein sadistischer Mörder zu sein?

Ich würde eine Anklage wegen Verleum- dung bei der Behörde einreichen.

Kann man etwas über die zu erwartende Bestrafung erfahren?

Unterlassung weiterer Verleumdungen, eine beachtliche Summe

Schmerzensgeld und sehr wahrscheinlich einige Monate Gefängnis.

Meine Herren, seien Sie beruhigt. Wenn der Baron schuldig ist, wird er dafür

zahlen. Aber wir müssen es beweisen. Ich hatte vor zum Schloss Zihlay zu

gehen, aber ich brauchte ein Motiv. Ich hatte keine triftigen Gründe für einen

Durchsuchungsbefehl. Und Fräulein Rakowsky hat mir dieses Motiv geliefert.

Ich denke, dass es gut wäre Fedor zu verhaften.

Wir werden selber zum Schloss fahren, um etwas über das Mädchen zu erfahren.

Falls wir sie lebend vorfinden...

Es muss mindestens elf Uhr sein.

Elf Uhr?

Sie scheinen mir keine fleißige Arbeiterin zu sein, wenn man sieht wann Sie

aufstehen. Was haben Sie in die Milch reingetan? In die Milch?

Ich werde Sie bei der Polizei anzeigen.

Die Milch? Aber Sie haben sie noch gar nicht ausgetrunken!

Nachdem ich die Milch getrunken habe... wollte ich das Licht ausmachen...

aber der Kerzenleuchter ist umgefallen...

Welcher Kerzenleuchter?

Wenn Sie jemanden anzeigen wollen machen Sie es jetzt!

Unten sind zwei Polizisten die extra gekommen sind um Sie zu vernehmen.

Man ist nicht sehr gastfreundlich in dieser Gegend.

Ich habe es Ihnen schon gesagt Inspektor, hier kommt man nicht rein

ohne einen Durchsuchungsbefehl vom Richter...und auch mit diesem...

Sehen Sie? Quicklebendig!

Ja! Ich denke, dass ich aussagen muss. Ich werde Anzeige erstatten.

Gut!...Wenn Sie es schaffen die Bestien zu beruhigen...könnten wir Ihnen dieses

Dokument zur Unterschrift vorlegen. Hier entlang, meine Herren!' Danke.

Aber, bemühen Sie sich nicht, meine Herren...

Fräulein Rakowsky kann sehr gut hier unterschreiben..

Bitte, hier.

Bitte, meine Herren...

Fräulein, der Baron erwartet Sie im Labor. Guten Tag.

Augenblick bitte, wollten Sie der Polizei nicht noch etwas sagen?

Wenn Sie etwas zu sagen haben, bitte... Nein, nein, danke.

Hören Sie, haben Sie etwas Seltsames gesehen? Gibt es irgendetwas

das Sie beunruhigt, auch wenn Sie keine schriftliche Anzeige machen wollen...

Nein, alles in Ordnung!

Was will der Polizeichef von Ihnen?

Haben Sie vielleicht eine Rechnung mit der Justiz offen?

Und Sie?

Es schien mir so, als ob er mehr an Ihren Geschäften als an meinen

interessiert wäre.

Sie werden gehört haben, was man hier über mich sagt. Auch wenn sie keine

Beweise haben, halten sie mich für schuldig an dem Tod jener Frau zu sein.

Sind Sie es?

Ich sehe nicht ein warum ich mit Ihnen über meine Privatsachen reden soll.

Sie haben Recht.

Ich habe eine schreckliche Nacht gehabt.

Es ist nicht ungewöhnlich. Ich hätte Sie warnen sollen. Wovor?

Die Substanz, die den Körper meines Bruder konserviert, hat eine starke

halluzinogene Eigenschaft, wenn Sie auf diese Substanz sensibel reagieren, wäre

es besser wenn Sie während der Arbeit eine Atemschutzmaske tragen.

Diese Flüssigkeit ist ein Gegengift. Ein paar Tropfen genügen um eine unruhige

Nacht zu vermeiden.

Ich hätte schwören können, dass mir heute Nacht etwas passiert ist.

Es schien kein Traum zu sein, alles war so absurd, dass...

Fräulein, ich bezahle Sie damit Sie mir chemische Formeln lösen, und nicht

damit Sie mir ihre Albträume erzählen.

Jawohl, mein Herr!

Ist das Pferd bereit?

Hier ist es, Herr Baron.

Was haben Sie?

Ich.. Ich habe mich erschreckt...

Nein...Ich habe nicht gehört, dass Sie reingekommen sind.

Verzeihen Sie. Ich wusste nicht... Ich dachte, dass Sie es gerade bewegt

haben und das hätte die Arbeit vieler Tage vernichten können.

Ich kenne meine Arbeit gut!

Ich stelle das nicht in Frage! Ich meine, dass Sie das Programm bis jetzt

eingehalten haben.

Hier haben Sie es!

Heute Abend werde ich einen Blick darauf werfen.

In bin an der von Ihnen erwähnten Stelle. Und da sich mir zwei Möglichkeiten

aufzeigten, habe ich eine davon weiterent- wickelt, und die Reaktion so behandelt,

wie ich es für richtig hielt.

Ich habe Ihnen doch gesagt, dass ich mich heute Abend darum kümmern werde!

Nach so vielen Stunden Arbeit wäre es gut wenn Sie sich ein bisschen ablenken

würden, meinen Sie nicht? In der Dämmerung ist das Licht im Park

sehr eindrucksvoll. Sie sollten einen Spaziergang machen.

Sie können diese poetischen Abhand- lungen für Andere aufsparen.

Ich bin hier nur zum Arbeiten. Deswegen seien Sie so höflich mir zu zeigen welche

Formel Ihnen...

Genug!! Wenn ich etwas befehle, will ich absoluten Gehorsam. Ich bezahle Sie

dafür... erst Morgen werden wir wieder von der Arbeit sprechen. Aber...

Mein Herr... Der Champagner.

Auf das Wohl unserer Mitarbeiterin. Auf dass Sie ihre Arbeit zu einem

glücklichen Ende führen können.

Entschuldigung. Aber Sie haben mir doch befohlen bis Morgen nicht von der

Arbeit zu reden... Gute Nacht!

Fräulein Rakowsky...

Was gibt es...

Ich bin es der Baron Dalmar... Bitte öffnen Sie...

Sind Sie sehr wütend auf mich?

Sind Sie nur deswegen gekommen? Ja.

Gehen Sie beruhigt schlafen, Herr Baron ...nichts wird unsere Arbeitsbeziehung

stören können.

Können Sie nachtragend sein? Sehr.

Das ist sehr schlecht!

Der Groll erinnert uns an den Schmerz, den man uns zugefügt hat.

Ist es schlimmer den Schmerz zuzufügen oder die Erinnerung daran?

Ich bitte Sie um Verzeihung...

Wollen wir Frieden schließen?

Haben Sie keine Angst...

Ihr Stolz schafft es nicht Ihre Natur zu verbergen... Sie gefallen mir sehr, Ivana.

Ich bitte Sie, bitte... gehen Sie...

Gute Nacht.

Bis Morgen!

Bis Morgen! Ivana?

Was wollen Sie?

Nichts!...Nochmals, Gute Nacht...

Nein, nein...ich träume...

Schlafe...schlafe ruhig... niemand wird Dir wehtun...

Du bist weiß... weiß und fein wie Marmor..

Niemand wird Dir wehtun... Ich werde jeden umbringen der es versucht!

Du musst für immer so bleiben... wenn es nicht so bleibt...

wird sich meine Rache gegen Dich wenden!

Sie haben mit meinen Bestien Freund- schaft geschlossen... meine Hunde

dulden von Niemanden Liebkosungen, doch mit Ihnen scheinen sie zwei

große sanfte Tiere geworden zu sein...

Wollen Sie mir bitte eine Tasse Tee einschenken.

Ich habe die Wunden der Hunde untersucht und ich kann Ihnen versichern,

dass sie ausgepeitscht worden sind.

Etwas hat Sie auch heute Nacht gestört? Ja.

Ich bin sicher, dass Sie die Maske nicht benutzt haben. Wenn Sie nicht auf

mich hören, werden sie am Ende überall Gespenster sehen, im ganzem Schloss.

Meine Träume sind wie die Wunden dieser Tiere. Was meinen Sie damit?

Einfach das was ich sage!

Jetzt müssen wir mit der Arbeit anfangen. Schauen Sie... Es handelt sich um

die Formel, die Sie gestern erforschten. Meinen Sie, dass sie richtig ist?

Sicher! Die beiden Möglichkeiten die Sie in Erwähnung zogen, führten zu

diesem Punkt, aber ich war mir nicht sicher...ehrlich gesagt glaubte ich

gestern, dass Sie nicht imstande wären die Ergebnisse meiner Forschungen zu

verstehen. Aber ich irrte mich... ich gehe ins Labor!

Ein Moment, Ivana... Ich bin entzückt von ihrer Arbeitsbegeisterung, aber der

Weg ist lang und wir müssen ihn bis zum Ende gehen...ich möchte aber nicht,

dass Sie zu schnell ermüden.

Das Märchen von dem Hasen und der Schildkröte? Ganz genau!

Ich werde meine Kräfte einteilen!

Darüber bin ich froh. Denken Sie aber daran, dass es außer dem Labor noch

das Land, die Luft, die Sonne gibt... und das Frühstück, welches Sie noch

nicht beendet haben.

Gehen Sie weg!...Gehen Sie beiseite...

Ich wollte Sie nur fragen... Ich habe Ihnen gesagt...

dass Sie von dort wegbleiben sollen. Olga...Warum hast Du es ihr erlaubt?...

Gehen Sie von dort weg oder ich werde Sie für immer wegschicken.

Was habe ich getan?

Schließe diese Tür Olga und sorge dafür, dass sie nie wieder aufgeht!

Ich warne Sie, ich bin nicht bereit das alles zu erdulden.

Denken Sie daran, dass nie wieder zu tun Was habe ich getan?

Niemand darf diese Tür öffnen. Sie können hingehen wohin Sie wollen, aber Sie

dürfen diese Schwelle nicht überschreiten, falls Ihnen Ihr Leben lieb ist!

Ah! Dann müssen Sie Blaubart sein! Und hinter dieser Tür sind die Frauen,

die Sie umgebracht haben... ...manchmal glaube ich, dass es

wahr ist was man von Ihnen sagt. Seien Sie ruhig.

Wenn Sie mir nicht gehorchen ist Ihr Leben in Gefahr...Dieser Schloßteil ist

eine Ruine...Sie riskieren sich die Wirbel- säule zu brechen, wenn Sie einen

falschen Schritt tun... Olga!...behüte den Türschlüssel.

Die Neugier ist ein schlechter Berater... und das Leben von Frl. Rakowsky ist mir

sehr lieb. Außerdem benötige ich sie auch sehr...

Gehen Sie weg!

Zum Teufel, wer weiß wo sie um diese Zeit hingeht!

Sie sind alle schon mit dem Abendessen fertig...

Feierabend. Um zehn Uhr dreißig gehen wir. Ich möchte nicht um Mitternacht

auf der Straße sein...geh...geh... Er ist schon zurück!

Wir machten uns schon Sorgen, mein Herr!

Bring ihn in den Stall und reibe ihn trocken.

Cristiana hat Ihnen das Abendessen vorbereitet.

Guten Abend, Herr!

Guten Abend!

Geh ruhig! Dein Vater wartet auf Dich.

Wenn der Herr irgendetwas braucht... Ich kann noch ein bisschen bleiben...

Ich habe keine Angst alleine nach Hause zu gehen. Danke, nein vielleicht ein

anderes Mal. Die Damen haben sich schon zurückgezogen?

Nein, Herr. Sie erwarten Sie im Salon.

Bis morgen Cristiana!

Eine entzückende Nacht... das Reiten über die vollmondbeschienenen Felder

ist wirklich ein Vergnügen. Olga, Du kannst gehen!

Ich komme zu spät, weil bei der Reaktion mit der Ascorbinsäure eine

Schwierigkeit eingetreten ist. Morgen kann ich Ihnen mehr Details liefern.

Gute Nacht! Einen Moment, bitte.

Spielen Sie einmal keine beleidigte Göttin und seien Sie menschlicher.

Nennt man das menschlich, erst beleidigen und dann streicheln, ich will

überhaupt nicht menschlicher sein.

Bitte...

Heute morgen fühlten Sie sich beleidigt. Aber im Leben gibt es immer Türen, die

man nicht öffnen darf... und Mauern über die man nicht klettern darf.

Ich freue mich, Sie das sagen zu hören! Warum also lassen Sie mich nicht für

immer in Frieden.

Was meinen Sie?

Ich meine, dass Sie nicht respektieren was hinter jenen Türen und Mauern ist.

Ich?

Ja, ich werde ausspioniert. Ich fühle mich beobachtet, besonders wenn ich

bade oder wenn ich mich ausziehe. Sind Sie verrückt?

Meine Empörung wird gemindert von dem Mitleid, dass ich für Sie empfinde, auf

was für unwürdige Methoden Sie zurück- greifen müssen. Genug!

Ich weiß nicht ob Sie dumm oder eingebildet sind.

Ich kann ganz andere Frauen haben, alle schöner als Sie.

Ich interessiere mich nicht für ihre Huren. Es wäre besser, wenn Sie hier nicht

soviel Zeit verschwenden und mit der Erstbesten ins Bett gehen würden.

Das ist der erste intelligente Satz, den ich von Ihnen höre, seitdem Sie hier sind.

Und ich gehorche Ihnen.

Wir müssen diesen Arbeitsplatz sofort verlassen. Ehe wir uns versehen,

passiert uns noch ein Unglück und...

Du bist verrückt, und das in Deinem Alter! Wo kannst du soviel verdienen,

wie hier beim Baron?

Ich weiß nicht, was kommen will soll kommen. Ich werde auf den Feldern

arbeiten. Auf den Feldern...Du? Aber was sagst Du da?

Schau, mit Deinem Lohn und Deinen kleinen Raubzügen...

Sofia I!

Jetzt entrüstest Du Dich, wenn man die Sachen beim Namen nennt?

Wir haben das alles gesammelt. Noch ein bisschen und wir können uns

im Dorf zu Ruhe setzen.

Ich mache mir Sorgen wegen Cristiana... Manchmal schaut der Baron sie auf eine

Art an, die mir nicht gefällt.

Bah! Alle Frauen ziehen einen Mann vor. Das könnte die richtige Gelegenheit sein,

um das Sümmchen auf einen Schlag aufzurunden.

Sofia! Was redest Du!...Vergisst Du, welches Ende alle Frauen fanden, die ihn

geliebt haben.

Märchen, dass ist bloß Aberglaube. Ich versichere Dir, falls sich Cristiana

mit dem Baron treffen würde, er würde den Kürzeren ziehen.

Du urteilst ohne nachzudenken!

Ach, fahr zum Teufel!

Für Dich ist alles leicht! Falls er kommt, schlage ich ihm den Kopf ab. Geh und

schaue nach, ob Cristiana zugehört hat. Sie ist auch verrückt nach ihm.

Janos?!

Was machst Du?...

Ah...nein...Nein!

Nein...nein...nein...ah..nein...

Ivana, Ivana...was ist los...beruhigen Sie sich...Beruhigen Sie sich!

Was ist mit Ihr passiert?

Ich weiß es nicht...aber sie war fast tot vor Angst!

Schlafen Sie...und Morgen werden Sie es mir erzählen!

So nicht, Ivana... ich würde es mir nie verzeihen... jetzt ruhe Dich aus!

Danke...danke...

Janos... komm... komm rein!

Du wirst es nicht bereuen... erinnerst Du Dich an meine Haut... sie gefiel Dir!

So viele glückliche Stunden haben wir zusammen verbracht! Jetzt aber muss

alles so werden wie es war... Ich warte auf Dich seit zwei Jahren,

Janos...seit zwei Jahren!...

Ich will Dein Gesicht sehen Janos, warum kommst Du nicht herein...Ahh

Herr Inspektor, die Frau ist tot! Ich kann Ihnen morgen früh nach der

Autopsie mehr sagen! Danke Herr Doktor.

Ich habe das ganze Schloss kontrolliert und nichts Besonderes festgestellt.

Und wo führt diese Tür hin?

Zur Turmtreppe, im Labor wo der Bruder vom Baron starb.

Kann man das sehen?

Nein! Innen ist alles eine Ruine. Es ist sehr gefährlich, weil alles

zusammenbrechen kann...obwohl die Tür funktioniert...Niemand ist rein gegangen,

seit dem Tod meines Bruders.

Guten Tag

Guten Tag, Inspektor

Fräulein, es tut mir leid Sie unter solchen Umständen wieder zu treffen.

Mir auch! Es ist eine schreckliche Sache gewesen!

Es ist mir bewusst, dass Sie beunruhigt sind und es tut mir leid, dass ich Sie

befragen muss...aber.. Machen Sie sich keine Sorgen.

Ah...gut...ich muss Ihnen sagen...auch wenn es vielleicht ungelegen kommt,

bin ich gezwungen Ihnen einige Fragen zu stellen.

Sie können einen Anwalt hinzuziehen, wenn Sie möchten.

Fragen Sie ruhig, Inspektor.

Haben Sie die Nacht im Schloss verbracht? Ja.

Sie haben nichts bemerkt, oder? Wo Sie eine so schlechte Nacht

verbracht haben.

Ich weiß nicht auf was Sie anspielen, aber ich kann Ihnen versichern, dass es

eine wunderbare Vollmondnacht war...

Obwohl ich die ganze Zeit in meinem Zimmer geblieben bin...

Touché!

Sie sind ehrlich und geradeaus, mit Ihnen kann man offen reden.

Machen Sie ruhig weiter!

Sie sind die ganze Nacht nicht raus gegangen?

Ich habe es Ihnen schon gesagt.

Und haben Sie jemanden rausgehen sehen? Ja.

Wer war es?

Der Majordomus mit seiner Tochter Cristiana. Niemand anderes?

Nein!

Und... der Baron Dalmar... Ist er raus gegangen? Nein!

Woher wissen Sie das? Er hätte heimlich raus gehen können.

Es ist nicht möglich... wir waren zusammen! Die...die ganze Nacht?

So ist es nicht richtig, Inspektor. Ihr Benehmen scheint mir...

Ich will die Wahrheit... es sind immerhin zwei Morde geschehen.

Sage es ihm, Janos! Er hat Recht. Früher oder später erfährt er es sowieso.

Ja, die ganze Nacht, Inspektor.

Da ihrer beider Lage sich verbindet, ist es überflüssig Sie zu befragen Herr Baron.

Ich werde Sie benachrichtigen, wenn ich das Datum für die Untersuchung weiß.

Denken Sie daran, dass die Aussagen unter Eid gemacht werden müssen.

Bis bald!

Und nun?

Nun haben Sie ein gemeinsames Alibi gefunden.

Sie sind weg. Danke!

Wofür?

Dass Du mich nicht im Stich gelassen hast.

Meine Arbeit ist noch nicht beendet...

Sie haben für mich gelogen... Sie haben Ihren guten Ruf geschädigt.

Ich verachte Konventionalismen.

Und um nicht zu glauben, dass ich jene Frauen umgebracht habe.

Ich glaube aber, dass Sie sie umgebracht haben. Was?

Genau, Sie sind es gewesen, Janos! Sie haben eine gespaltene Persönlichkeit!

Aber, das ist Irrsinn!

Lesen Sie! Sie kennen den Text, nicht wahr? Ihr Fall ist ähnlich! Es gibt

etwas wodurch Sie in eine Art von Hyp- nose geraten, die Sie dazu bringt diese

Grausamkeiten zu begehen.

Nein!... nein...nein...nein

Es gibt viele Präzedenzfälle...

Einverstanden! Ich fechte nicht an, was in diesem Buch steht, aber das ist nicht

mein Fall. Ich erinnere mich an alles was ich tue... es gibt keine Lücke in meiner

Erinnerung! Das muss nicht sein. Sie besitzen zwei verschiedene

Persönlichkeiten, und die Eine kennt die Andere nicht. Es ist sinnlos sich

etwas vorzumachen! Wir müssen versuchen Sie von jetzt an zu kurieren!

Wo gehen Sie hin?

Was wollen Sie machen?

Es kann sein, dass der Vollmond Sie beeinflusst. Gestern war Vollmond!

Aber es kann auch das Narkotikum sein, das in der Substanz enthalten ist,

welches den Körper ihres Bruders konserviert. Aber manchmal könnte es

Igor selbst sein! Aber Igor...ist tot.

Für Sie nicht! Die Prozedur um seinen Körper zu regenerieren, um ihn wieder

lebendig zu machen, hat sich zu einer Obsession entwickelt. Und die Spannung

der Ihr Gehirn ausgesetzt ist, könnte der Grund für diese Ausbrüche sein.

Was gedenken Sie zu tun?

Nein!!!

Seien sie stark.

Warum helfen Sie mir?

Aus Menschlichkeit... und aus Erbarmen.

Nur deswegen? Janos!

Es gibt noch etwas anderes, nicht wahr? Jetzt nicht...

...es ist nicht der richtige Moment.

Sie haben Recht... es ist nicht der richtige Ort. Und auch nicht der richtige Moment.

Es ist absurd, dass man sich an einem Tag wie heute glücklich fühlen kann.

Ich bewundere Dich. Warum?

Für Deinen Mut... wenn Du wirklich glaubst, dass ich mich nachts verwandele,

hast Du keine Angst das nächste Opfer zu sein?

Nein, Du kannst mir nichts Böses antun... Du kannst nicht, weil Du mich liebst.

Ja, aber der Andere.. liebt er Dich auch?

Nein... er tut mir weh, der Andere, wenn er mich in die Folterkammer bringt.

Was...

Er streichelt mich nur, er versucht nicht mich zu lieben, weil ich es nicht will.

Was willst Du damit sagen?

Was hast Du auf einmal? Erkläre mir die Sache mit der Folterkammer!

Meine Albträume, ich sagte es Dir bereits.. Du dachtest, dass sie von dem

Narkotikum verursacht wurden... Und Du hast mich genau gesehen?

Dich gesehen? Ich erriet, dass Du es warst. Die Stimme... Vielleicht ein

bisschen rauh... Aber Deine Figur sie war unverwechselbar...

Und die Zärtlichkeit Deiner Hände.

Aber Deine Hände sind rau!

Janos!...Janos!...

Igor!

Igor!

Igor!

Du suchst mich, Bruder?

Bist Du es gewesen?

Du willst nicht behaupten, dass Du es nicht wusstest. Komm, Janos.

Nein, ich wusste es nicht.

Was dachtest du? Dass diese unglücklichen sich selbst umbrachten

nachdem sie mit Dir zusammen waren?

Ich weiß nicht... aber Du warst hier drin eingeschlossen!

Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Du raus konntest!

Mein sehr ergebener Bruder...

Du bist sehr naiv gewesen...

Sehr naiv, wenn Du an so was nicht gedacht hast.

Aber... warum hast Du das getan?

Aus Rache, Janos, nur aus Rache! Ich war hier eingeschlossen während Du

mit Ihnen spieltest. Es ist meine Rache, Janos!

Wer glaubst Du zu sein, dass...

...Du Gerechtigkeit mit Deinen Händen ausüben kannst...

Nein! Du bist es gewesen, aber mit meinen Händen!

Du bist verrückt, verrückt! Das Feuer hat nicht nur Deinen Körper, sondern

auch Dein Gehirn entstellt. Das Feuer! Verdammt!

Nenne es nicht, ich möchte dieses Wort nicht hören... Ich will es nicht sehen!

Es hat mich vernichtet! Es hat mich zum Monster gemacht...

...Es hat mich auch als Mann vernichtet!

In mir ist alles anders geworden, ich fühle nichts mehr!

Nur Hass gegen Dich und gegen sie während sie Dich liebten!

Deswegen mussten sie sterben.

Ihre Körper brannten vor Lust, deswegen habe ich sie umgebracht!

Du wirst es niemals wieder tun, niemals! Ich werde Dich anzeigen Igor, Du wirst

für alles büßen.

Nein, Bruder, Du wirst es nicht tun... hast Du den Schwur vergessen, den wir

am Sterbebett unserer Mutter geleistet haben? Wir wollten uns niemals wehtun

und uns immer helfen. Wenn das nicht der Fall ist, wird Deine Seele niemals den

ewigen Frieden finden.

Aber nicht, wenn ich das tue!

Ich brauche Hilfe, Bruder! Deine und Ivanas Hilfe.

Lass Ivana in Ruhe und ich werde alles vergessen.

Bleib ruhig!

Sie ist meine Braut!

Nein!... das ist nicht möglich.

Auch Du bist ein Schwein, Janos.

Verstehst Du nicht?

Sie ist der Mond... der Schnee alles was rein ist... weiß und kalt.

Sie ist die Einzige, die Dir widerstanden hat, die zu Dir nein gesagt hat!

Sie ist wie ich, sie hasst das Fleisch und die Leibeslust.

Du wirst Dich nicht mit ihr im Bett wälzen können.

Janos, Ivana ist mein!

Aber Du hast sie angefasst...hast sie an- gefasst mit Deinen abstoßenden Händen.

Ja, aber wie man eine Statue streichelt... Ein Juwel... ohne an etwas anderes zu

denken... Nicht wie Du das machst!

Du wirst sie niemals mehr sehen! Ich werde dafür sorgen, dass sie weggeht.

Nein, Bruder! Zu Deinem Pech, verstehst Du nichts von Chemie! Sie ist diejenige,

die die Arbeiten die ich vorbereite, ausführen und realisieren muss...

Hier... nimm, gib ihr das... und sie soll weiter machen. Nein!

Ich brauche Deine Hilfe... Bruder! Du kannst sie mir nicht verweigern!

Du bist verrückt, Igor. Aber es gibt Barrieren die auch Dein Irrsinn nicht

einreißen kann...

Ivana wird niemals die Deine sein. Denke daran.

Janos.. Janos! Was ist mit Dir passiert?

Ivana, lass uns heiraten, ich bitte Dich.

Ein schlauer Schachzug! Die Braut kann nicht gegen den Ehemann aussagen und

der Ehemann nicht gegen die Ehefrau. Also...sie gehen uns durch die Lappen!

Im Gegenteil, jetzt können wir sicher sein, dass sie schuldig sind.

Los, gehen Sie da weg, Sie... ich habe nichts gegen Sie...! Es ist sein Leben

das mich interessiert. Sein Leben gegen das Leben meiner Tochter! Gehen Sie...

Ich schieße trotzdem... mir macht es nichts aus Euch beide zu erschießen!

Versuchen Sie den Diener aufzuhalten.

Er ist nicht schwer verletzt, wir können ihn hier in der Nähe einliefern.

Nein, ich will ihn zum Schloss bringen! Hier sind die Gemüter zu aufgebracht.

Es nur eine Fleischwunde. Zum Glück hat er vor Aufregung, nicht richtig gezielt.

Denke nicht mehr daran, mein Liebster.

Ich schwöre Dir Ivana, ich habe jene Frauen nicht umgebracht.

Es interessiert mich nicht, sonst hätte ich Dich niemals geheiratet.

Ich habe sie nicht umgebracht.

Ist schon gut, Du bist es nicht gewesen.

Jetzt kann ich es nicht erklären...

Wann immer Du willst!

Aber Du musst mir glauben!

Ich glaube Dir!

Jetzt wollen wir aber alles vergessen. Es ist unsere Hochzeitsnacht.

Es ist nicht gerecht mein Schatz, ich habe das ganze Leben auf diesen

Moment gewartet...

...und Du willst, dass ich an Sachen denke an die ich nicht denken will!

Ich bin in Dich verliebt, Du weißt es... ...aber glaube nicht...

dass Du so wichtig und unwiderstehlich bist, dass... sei gut zu mir...

Ich bitte Dich, Janos...

Was ist los?

Die Hunde werden ausgepeitscht. Es müssen Leute aus den Dorf sein.

Um Gottes Willen, Janos, pass auf!

Ich bin in meinen Haus und ich werde niemandem erlauben hier einzudringen!

Ich hatte Dich gewarnt...

Ich hatte Dich gewarnt, Ivana anzufassen!

Janos, komm!

Bleib so, rein, frisch... und ich werde Dich immer lieben... ich werde Dich

verehren bis in den Tod!

Bleib so, bleib so... ...mit geschlossenen Augen.

Oh! Janos... Janos... komm her... ich bitte Dich...

bleib hier bei mir für immer, komm her...

...komm her... Du Verdammte!

Janos, was hast Du?

Pech für Dich... Pech für Dich... so wirst auch Du

Was soll das...?

So wirst auch Du wie alle anderen sterben!!

Janos, geh weg I

Du wirst, wie all die anderen sterben!!

Meine Rache...

Nein!... Mach es aus!... ...Mach es aus!... Nein!...

Du verdammter... Du dachtest, dass Du mich für immer vernichtet hättest, aber

das ist meine Rache... Ich hasse Dich!...Nein!

Nein!

Janos... Janos... lass ihn!

Jetzt können wir nichts mehr für ihn tun! Gehen wir!... Gehen wir!... Gehen wir!...

Janos! Lass es zu, dass das Feuer alles Böse vernichtet, das er getan hat!

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