All language subtitles for Versailles.S03E01.German.DL.1080p.BluRay.x264-iND

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian Download
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

(bedrohliche Klänge)

(Hufe donnern)

(Bontemps) Wir können diese Welt nie verstehen.

Wir können nur feststellen, dass es Gefahren gibt.

Und Geheimnisse.

Manche Geheimnisse bringen Befreiung mit sich.

Erlösung.

Andere hingegen bleiben am besten tief begraben,

damit man sie nie findet.

(Tür quietscht)

"Der Herr sprach:

'Ich habe euch Leben und Tod vorgelegt."'

Es ist unsere Entscheidung.

Kommen wir überein mit Gott?

Oder handeln wir mit dem Teufel?

(düsteres Dröhnen)

(Titelmelodie von M83)

(melancholische Elektro-Popmusik)

(Menge jubelt)

(Jubel wird lauter)

Schön, wieder zu Hause zu sein.

So nenne ich das nicht.

Viel Glück, mein Freund.

(Jubel)

(düstere Musik)

(leise dissonante Klänge)

König Leopold von Ungarn.

Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reichs.

Ich küsse die Hand des Siegers

und bringe die bescheidene Bitte meines Volkes und meiner Krone vor.

Ich akzeptiere eure Wünsche mit Respekt.

(spannungsvolle Musik setzt ein)

Willkommen in Versailles.

Ich frage mich allerdings,

warum ich hier bin statt Wilhelm von Oranien?

Ich dachte, dass wir vielleicht die gleiche Sprache sprechen.

Euer Majestät.

Wisst, dass Eure Schwester ihre letzten Tage mit großer Tapferkeit ertrug.

Unser tiefes Beileid zum Tod Eurer Gemahlin.

Danke, sehr freundlich.

Ich hoffe, ihr seid bei den Verhandlungen auch so gütig.

Es gibt viel zu klären.

Du hast Frankreich stolz gemacht.

Du hast mich stolz gemacht, Bruder.

- Du hast hier auch viel gemacht. - Das habe ich.

Und...

ich habe eine Überraschung für Euch.

(Louis) Ich habe diesen Palast als Symbol der Fantasie gebaut.

Und menschlicher Errungenschaft.

Aber das hat nicht genügt.

Jeder Körper braucht sein Herz.

Jede Krone braucht ihr Juwel.

Versailles brauchte einen so strahlenden Brillanten,

dass man meinte, er wäre vom Schöpfer der Sonne,

des Mondes, der Sterne geschaffen.

Ein Fanal für die Welt,

das den Ruhm und die Macht Gottes selbst widerspiegelt.

(lautes Aufstampfen)

Der Spiegelsaal.

Nun vollendet.

Voilà.

(perlende Elektromusik)

(Bossuet) Gloria tua...

et gloria dedicatur

aedificationis Francorum.

Actiones nostras, quaesumus, Domine,

aspirando praeveni

et adiuvando prosequere:

ut cuncta nostra operatio...

(Stimme Bossuets verhallt)

(glitzernde Klänge)

(entferntes Glockenläuten)

(Stimmengewirr)

(Mann) Du bist dran.

Das wurde aber auch Zeit.

Guillaume, in meine Arme.

(sie lacht schluchzend)

- Er ist wieder da. - Ich dachte, du kommst nie mehr zurück.

Sei gegrüßt.

Bastien.

Hübscher bist du nicht geworden.

Gut, dich ein einem Stück zu sehen.

Hat Jeanne auf euch aufgepasst, als ich weg war?

Deine Schwester kann die Peitsche schwingen.

Nur wenn die nachlassen,

was meistens der Fall ist.

Und auf dem Schlachtfeld... Wie war das?

Es ist vorbei.

Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Gut.

Nun zieh schnell die Uniform aus. Wir haben viel zu tun.

Kommt, Leute.

An die Arbeit.

Ts.

(ruhige Musik)

Die Diener müssen knackig und sauber sein, wie das Leinen,

der Wein ideal temperiert und die Gläser nicht leer.

Und diese Blumen sind... welk.

Ich wünsche nur ganz frische Blumen.

Der König hat verfügt,

dass dieses Ereignis den Gipfel des Erfolges unseres Landes repräsentiert.

Ich möchte ihn auf keinen Fall enttäuschen. Geh.

(melancholische Musik)

(er atmet zitternd)

Nun denn.

Ich hoffe, ich habe euch gefehlt.

Ich war damit beschäftigt,

Truppen zu befehligen, das Reich zu verteidigen und zu überleben.

Auch ich war ziemlich beschäftigt.

Das Tanzen und Saufen muss anstrengend sein.

Ich will alles über Eure Heldentaten auf dem Schlachtfeld hören.

Aber vorher haben wir eine kleine Überraschung für Euch.

Begrüßt Klein-Philippe, vielleicht wird er König von Frankreich.

Ein wilder Tiger, wie sein Vater.

Macht, dass es aufhört.

Ihr haltet ihn falsch.

Ihr müsst seinen Kopf stützen.

Oh. Er hat Hunger.

Dafür seid Ihr anatomisch nicht gerüstet.

Ihr hättet die Geburt sehen sollen, eine blutige Sache.

(Baby schreit weiter)

(Chevalier räuspert sich) Also...

Hier sind wir nun.

Der Held kehrt zurück.

(unheilvolle Musik)

(Räuspern)

Bemerkenswertes Gespür für den rechten Moment.

Das ist eine natürliche Gabe.

Eure Anwesenheit ist erwünscht.

- Ich traf eben erst ein. - Nicht Euer Hoheit.

Der Chevalier de Lorraine. Er ist der Zeremonienmeister.

"Keinen Frieden", spricht mein Gott, "für die Gottlosen."

(leise bedrückende Musik)

Wie lange noch, Onkel?

Ich kann das Fest kaum erwarten.

- Ich möchte tanzen. - Geduld, mein Kind.

Du repräsentierst dein Land und deine Familie.

Um an einen hervorragenden Mann zu kommen, schweigst du und trinkst keinen Wein.

Ich dachte, dies wäre ein Palast der Vergnügungen.

Für die Franzosen vielleicht.

Bleibt abzuwarten, wie man einen Österreicher unterhält.

König Louis wirkt sehr großzügig.

(lacht) Louis ist nie so, wie er nach außen wirkt.

Irgendwie wird er einen Weg finden, dass wir bezahlen müssen.

(Louis seufzt)

Bitte sehr.

Ihr könnt Eurer Bestimmung gerecht werden.

Ihr müsst nur dazu bereit sein.

(Louis atmet tief ein, Kuss)

Euer Hofstaat wartet.

(festliche Streichmusik)

(Stimmengewirr, Lachen)

Wer wäre nicht beeindruckt, mein König?

Schön, zu Hause zu sein.

Schläft er nun mit der Eiskönigin oder nicht?

Man weiß es nicht. Sie scheinen dicke Freunde zu sein.

Manche Frauen sind nicht geschaffen für die Lust.

Wie es scheint.

(Gespräche ersterben)

Dies ist ein besonderer Tag für Frankreich.

Auch wenn wir in der Schlacht siegreich waren,

begrüßen wir Kaiser Leopold nicht als alten Feind...

sondern als neuen Freund.

Ich habe ihn nicht eingeladen, um Sanktionen zu besprechen,

sondern eine neue Weltordnung,

in der unsere Reiche nebeneinander existieren

in einer Partnerschaft, die allen nützt.

Zu diesem Zwecke begrüßen wir ihn in Versailles,

dem schlagenden Herzen Frankreichs.

(Applaus)

Kaum zu glauben, dass das Land bankrott ist, bei all dem Prunk.

(dunkler Klang)

Dies ist die Gelegenheit, dankbar zu sein. Gott vor allem.

Ohne Seine Hand hätten wir keinen Frieden.

Und meinem Bruder...

dessen Stärke und Mut uns diesen glorreichen Sieg bescherten.

(Applaus)

(dunkler Klang)

Bon appétit.

(festliche Streichmusik)

Entschuldigt mich.

Das muss hart für Euch sein, nehme ich an.

Nein. Mir geht es gut.

Ich weiß, wie man überlebt.

Wir sollten uns mehr miteinander abgeben.

Wir haben lange nicht mehr geredet.

Ihr seid voll in Anspruch genommen, offenkundig.

Es ist doch ein Jammer.

Wir standen uns so nahe.

Aber... es kommt vieles dazwischen.

Wie geht es zurzeit dem König?

Er kennt sich jetzt besser als früher.

Es kann schwer sein, ihn zufriedenzustellen.

Wir haben eine Übereinkunft.

Unsere Verbindung ist tiefer.

Ich sehe Euch in der Öffentlichkeit selten an seiner Seite.

Ich kenne meinen Platz.

Ich bin nicht die Königin.

Auch bin ich keine Hure, die ungestraft sündigt.

(spannungsvolle Musik)

(düsteres Rauschen setzt ein)

(festliche Streichmusik)

- Euer Hoheit. - Euer Majestät.

Ich hatte gehofft, dass wir uns wiedersehen.

Nur musstet Ihr dazu den Krieg verlieren.

Ihr seid schön wie immer, Maria Theresia.

- Ich bin älter. - Keiner kann der Zeit entkommen.

Aber im Laufe der Jahre schätzt man die feineren Dinge im Leben immer mehr.

Das Leben hier ist die immerwährende Suche nach Vergnügen,

außer für die Königin.

Ich würde gern Zeit mit Euch verbringen.

Ich glaube, das wäre nicht klug.

(tiefer unheilvoller Klang)

(düstere Musik)

- Suzanne? - Ja, Madame?

Ich wollte dich nicht erschrecken.

Ich habe nur eine Frage.

Ich hörte, du hast im Château de Villarceaux gearbeitet?

- Ja. - Ja?

Also, dann wüsste ich gerne,

ob du dich an einige der Gäste dort erinnerst?

Madame de Maintenon vielleicht?

Es heißt,

will man wissen, was hinter geschlossenen Türen geschieht,

muss man nur die Kammerfrau fragen.

Danke.

(Schritte)

Dein Sieg hat mir sehr zur Ehre gereicht.

Dafür sollte man meine Soldaten ehren.

Bescheidenheit steht dir, Bruder.

Ich habe viel dazugelernt.

Darum möchte ich dich beim Regieren an meiner Seite.

Das ist gänzlich gegen die Etikette.

Die Etikette, die ich festlege.

Ich bin kein Kind mehr, das man unterhalten müsste.

Und ich neige nicht zu leeren Gesten.

Ich werde kein weiterer deiner Schoßhunde.

Außerdem ist Versailles fertig und der Krieg gewonnen.

Was könnte man sich mehr wünschen?

(leise unheilvolle Musik)

(Schritte)

Ihr könnt Euch ausruhen, Euer Hoheit...

Euren Erfolg genießen.

Aber ich bin noch nicht fertig.

Euer Hoheit?

Beruft den Rat ein.

Sie sind früh zur Stelle, wie vereinbart.

Nein. Sofort.

(aufwühlende Musik)

Wir müssen das nächste Kapitel unseres ruhmreichen Imperiums schreiben.

Stillstand heißt Sterben. Wir können nicht warten.

Setzt Euch.

Wir müssen den Moment nutzen, um unser Schicksal zu bestimmen,

und damit unsere Zukunft.

Dabei haben wir zwei Prioritäten:

den Staat vor dem ausländischen Feind zu schützen

und gleichzeitig unsere Territorien in Übersee zu stabilisieren.

Hierzu habe ich Vauban beauftragt,

die Grenzen unüberwindbar zu machen.

Und de Villiers, eine schlagkräftige Flotte zu bauen, für Amerika.

Ein bewundernswertes Unterfangen, Hoheit.

(Colbert) Und eins, das wir durchführen können,

wenn Ihr die Kosten von Kaiser Leopold im Vertrag erhebt.

Bei Krieg geht es um Land, nicht um Geld.

Unsere Mittel sind erschöpft, Hoheit.

Dafür sind Steuern da, oder?

Das wird ganz Frankreich nützen, jeder muss bezahlen.

Das Volk wird das nicht mögen.

Meine Aufgabe ist es nicht, dem Volk zu gefallen.

Viele haben bereits Mühe, die Abgaben zu zahlen.

Paris wird von Armut und Not geplagt.

(Bontemps) Seuchen verbreiten sich, und die Abwässer sind ein Fluch.

(sanfte Musik)

"Und er zeigte mir einen Strom von Lebenswasser,

glänzend wie Kristall.

Hervorkommend aus dem Throne Gottes."

Euer Hoheit?

Sie brauchen also sauberes Wasser.

Ich sorge für frisches Trinkwasser, um ihren Durst zu stillen.

Und gegen die Dunkelheit in der Stadt werde ich die Straßen erleuchten.

Wir schaffen ein neues Frankreich,

eine neue Welt.

Wie soll mein Volk mich lieben, wenn ich kein wohlwollender Vater bin?

(Pferde wiehern)

(Musik klingt allmählich aus)

- Danke, dass Ihr kommt, Guillaume. - Einer wie ich kommt nicht jeden Tag her.

Ihr werdet sehen, das ist überbewertet.

- Ihr habt bestimmt schön gefeiert. - Das tun wir immer.

- Und Ihr? - Dafür habe ich keine Zeit.

Aber... es ist schön, wieder da zu sein, wo ich hingehöre.

Ich wünschte, ich könnte das auch sagen.

Nun denn, weshalb wolltet Ihr mich sprechen, Euer Hoheit?

Ich will, dass Ihr jemanden kennenlernt.

Er hat mit äußerster Tapferkeit gehandelt.

Die Schlacht war vorbei, das Feld war überschwemmt von Blut.

Ich stapfte über die verstümmelten Leichen, allein.

Ich hatte mich nie so erleichtert gefühlt.

Der Feind stellte sich tot, und ich lief mitten hinein ins Maul des Löwen.

Großer Gott.

Sie waren todgeweiht hinter unseren Linien. Sie kämpften wie besessen.

Ich tötete zwei, aber der Dritte schlug mich hart nieder.

Und dann kam dieser furchtlose Soldat wie aus dem Nichts

und streckte einen nach dem anderen nieder.

Als wäre dies der einzige Grund, aus dem Gott ihn auf die Erde schickte.

Er riskierte sein Leben...

um meines zu retten.

Ihr, Guillaume, seid Frankreichs wahres Herz.

Wir stehen in Eurer Schuld. Gibt es etwas, das Ihr begehrt?

Ich brauche keine Belohnung, Euer Hoheit.

Nicht nur tapfer, sondern auch integer.

Was ist Euer Beruf?

Ich bin nur ein Gerber. Wir machen Schuhe.

Meine Schwester und ich.

Und wie gehen die Geschäfte?

Alle haben heutzutage schwer zu kämpfen, Hoheit.

Dann soll das Euer Lohn sein.

Ihr werdet der alleinige Hoflieferant für Versailles.

Findet das Eure Zustimmung?

Ähm...

Gut.

(nachdenkliche Musik)

Ich bin im Himmel auf Erden.

Ich wünschte, ich könnte immer hier leben.

So wie es aussieht, müssen wir das auch.

Wer hätte gedacht, dass eine Niederlage so angenehm ist?

Wilhelm von Oranien verliert auch hier.

Erstaunlich, dass Ihr mit dem Herrscher der protestantischen Welt kämpfen konntet.

Zum Krieg gehört Zweckmäßigkeit.

Selbst wenn der Papst es abgesegnet hat,

war es eine unheilige Allianz gegen ein katholisches Reich.

Hm. Ja. Ihr habt an Eurem Hofe auch viele Protestanten.

Loyale Untertanen, allesamt.

Sie sind kaum zu unterscheiden.

Obwohl Ihr sie bei euch leben lasst,

seid ihr ein Verteidiger des katholischen Glaubens.

Ob Protestant oder Katholik, wir sind alle Franzosen.

(unheilvolle Klänge)

Wir sind gemachte Leute. Hurra.

- Ich war beim König. - Was hast du gemacht?

Du müsstest das ganze Gold sehen. Der prunkvollste Ort der Welt.

Und wir gehören ab sofort dazu.

- Nein, das kann nicht sein. - Doch.

- Leuten wie uns passiert so etwas nicht. - Doch.

Hört mal alle her. Haltet bitte ein.

Gute Nachricht für uns alle.

Der König hat uns die Gnade gewährt,

dass wir mit unseren Waren Hoflieferanten sind für Versailles.

(begeisterte Rufe und Applaus)

Das bedeutet härtere Arbeit.

Wir brauchen mehr Platz, weitere Lieferanten.

Weiß Gott, wie groß das wird.

Bitte, kommt alle näher.

- (Mann) Ja. - (Guillaume) Kommt.

- Auf den König. - Auf den König!

Auf den König!

(Lachen)

- Wer weiß. Man hört so manches. - Was?

- Ich habe es aus zuverlässiger Quelle. - Und wie lange hat sie das gemacht?

Ihr wart schon immer Expertin für Hofklatsch.

Ihr interessiert euch nicht für den Klatsch aus den Salons?

Ihr haltet mich für ein ordinäres Weib.

Nein, für jemanden, der sich gern unterhalten lässt.

Das Pech anderer ist nicht unterhaltsam.

Ihr wollt also nichts über die fromme Favoritin des Königs erfahren?

Sie hat eine sehr zweifelhafte Vergangenheit.

Unsinn.

Also ich habe gehört,

dass sie einen ganzen Sommer im Château de Villarceaux verbracht hat.

Und?

Was dem ausdrücklichen Zweck gedient hat,

dass sie Zugang zum Adel und dessen Gunst erlangt,

Indem sie ihren Körper verkauft.

Unsinn. Ihr Arsch ist so hart, sie kann damit Flaschen entkorken.

Was meint Ihr, wie viele Protestanten wir wohl bei Hofe haben?

Schwer zu sagen, Hoheit. Einige Hundert, würde ich sagen.

(Maintenon) Beunruhigt Euch das?

Ich bin nur neugierig.

Es ist schwer zu sagen heutzutage.

Ich wusste nicht, dass sie eine Bedrohung sind.

Einige Hugenotten verschworen sich gegen mich.

Gemeinsam mit katholischen Adligen.

Wenn dieser alte Mann sich recht entsinnt.

Französische Protestanten kämpften mit Euch gegen Wilhelm von Oranien.

Es ist ja nicht so, dass ich etwas gegen sie hätte...

Seine Majestät wird sich an die Weisheit und den Großmut

Seines Großvaters erinnern.

Das Edikt von Nantes

gewährt allen Franzosen Glaubensfreiheit.

Ihr habt recht.

Das war Großmut.

(Maintenon seufzt)

(ernste Musik)

Meine Liebe, Stirnrunzeln steht Euch nicht.

Ich bin beunruhigt.

Manche von uns wurden nun mal als Protestanten geboren.

Ja, aber dann habt Ihr das Licht Gottes gesehen.

Das sehe ich jeden Tag.

(Musik wird emotionaler)

Verzeiht mir, Euer Hoheit.

Ich fürchte, dafür bin ich nicht geschaffen.

Jeder wird glauben, Ihr habt nur mit mir gespielt.

Aber diese Art von Liebe ist uns verboten, denn Ihr seid vor Gott verheiratet.

(sie seufzt)

Das Wasser und die Straßenbeleuchtung

führen uns in die Krise.

Die Kosten dafür sind über 30 Prozent höher als veranschlagt.

Ich muss Euer Majestät bitten, es zu überdenken.

Ich halte es für eine exzellente Idee. Die Menschen in Paris leben im Elend.

Das ist das Mindeste.

Messieurs, darf ich vorstellen: das neueste Mitglied des Rates.

Es bringt frische Erkenntnisse.

Und Herausforderungen.

- Also, wo waren wir? - Tief in den Schulden, Euer Hoheit.

Dann brauchen wir höhere Steuereinnahmen.

Immerhin beschäftige ich Tausende. Sie werden mir dankbar sein.

Gewiss, Euer Hoheit.

Dürfte ich die Aufmerksamkeit Seiner Majestät

auf ein weiteres Problem in Amerika lenken?

Unsere ersten Siedler erwiesen sich als ungeeignet.

Die Überlebenden der Fahrt

sahen sich mit Krankheiten und wilden Eingeborenen konfrontiert.

Wir brauchen 400 Männer robuster Verfassung.

Sie müssen stark, aber hier abkömmlich sein.

- Schicken wir doch Soldaten. - Das wäre wohl kaum gerecht.

Sie haben Leib und Leben für uns riskiert.

Durchaus, aber irgendwen müssen wir schicken.

Warum nicht verurteilte Verbrecher?

Die Gefängnisse sind überfüllt und kosten ein Vermögen.

Das würde zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, meint Ihr nicht?

(Louvois) Das klingt einleuchtend,

aber die Emigranten müssten ausreichend zuverlässig sein.

Also sollte der Herzog von Orléans persönlich geeignete Kandidaten auswählen.

Unter besonderer Berücksichtigung der Giftmörder.

Mit Vergnügen.

Ich freue mich, dass du mein Angebot annimmst.

(Frauen unterhalten sich)

Das ist nicht wahr. Sagt bitte, dass es ein Gerücht ist.

Teuerste Delphine, ich kann Euch nicht folgen.

Angeblich ist der König nicht zufrieden mit uns.

Warum sollte er etwas gegen Protestanten haben?

Ich sah, wie er uns angeschaut hat.

Ich versichere Euch, der König ist nur auf das Wohl seines Volkes bedacht.

Ja, aber welchen Teil davon? Vor Gott sind wir alle gleich.

Wenn Ihr eine Audienz arrangiert,

würde ich sagen, dass unser Glaube Gedankenfreiheit heißt.

Das ist unnötig, der König hat kein Problem mit Euch.

Das ist nur eine kleine Bitte.

- Ihr habt das Ohr des Königs. - Und womöglich andere Körperteile.

Der König und ich haben eine Übereinkunft.

Unsere Herzen und Seelen sind verbunden.

Ihr macht Euch wirklich das Leben schwer.

Man darf sich ruhig amüsieren. Hin und wieder.

Gott missbilligt liederliche Genüsse.

- Sagte man das im Château de Villarceaux? - Wie bitte?

(unheilvolle Musik)

Ist Euch nicht wohl?

Das hitzige Gespräch hat mich aufgeregt.

Entschuldigt mich, ich möchte an die frische Luft.

Wann habt Ihr das letzte Mal von Herzen gelacht?

Meine Schwester war für ihr Lachen bekannt.

Ja, das war eines der Dinge, die ich an ihr gemocht habe.

Im Laufe der Jahre wurde es jedoch seltener.

Weil sie euch gehasst hat.

Ist das nicht immer das Schicksal einer Ehe?

Ich liebe meinen Mann.

Ja, er ist ein Bourbone.

Obwohl er von all der Pracht hier umgeben ist,

weiß er wahre Schönheit nicht zu schätzen.

Verkauft mich nicht für dumm, Leopold.

Was wollt Ihr?

Ich will mit dem König reden, aber er lässt mich warten.

Ich kann es ihm nicht verübeln, ich täte das auch.

Soll ich ihn überreden, Euch zu empfangen?

Nein.

(er seufzt)

(spannungsvolle Musik)

Aber natürlich.

Und dahinten noch ein zusätzlicher Rosengarten.

Das habe ich schon in Auftrag gegeben.

Ich hatte um sämtliche Gefangenenakten gebeten.

Bringt mir alles, was da ist.

Das wird aber ein veritabler Papierberg.

Dann werde ich ihn erklimmen.

Gute Arbeit will anständig erledigt werden.

Danke.

(er holt Luft und seufzt)

Ach kommt, Françoise.

Nicht jede Frau ist eine Bedrohung.

Wozu ist Freundschaft gut, wenn wir nicht ehrlich zueinander sind?

Es ist wegen des Königs.

- Er behandelt Euch doch mit Respekt. - Ja.

Aber er wird langsam...

ungeduldig.

Wie ist das möglich? Ihr erfüllt ihm doch jeden Wunsch.

Nein, nicht jeden Wunsch.

Ihr habt nicht das Bett geteilt?

Nein.

- Aus Angst, ihn zu verlieren. - Das werdet Ihr, wenn Ihr es nicht tut.

Aber das wäre der Anfang vom Ende.

Louis hat jede Frau zerstört, mit der er geschlafen hat.

Das mag wohl sein.

Aber nur mit Herz und Seele kommt man nicht sehr weit.

Ihr dürft unsere Natur nicht verleugnen.

Jeder Mann hat seine Bedürfnisse.

Und jede Frau weiß, wie man sie befriedigt.

Und wer weiß, vielleicht macht es euch Freude.

(Lachen)

(unheilvolle Musik)

(Tür wird geöffnet)

(Tür fällt zu)

Madame?

Ich glaube, Seine Majestät wünschen meine Gesellschaft.

(unruhige Musik)

(erregtes Stöhnen)

(Maintenon atmet zitternd)

(Musik intensiviert sich)

(Louis keucht rhythmisch)

(Musik wird leiser und ruhiger)

(düstere Musik)

Ihr habt dem König einen Dienst erwiesen.

Aber Ihr dürft nie wieder hier auftauchen.

Und Euch nie wieder ihm nähern.

- Habt Ihr das verstanden? - Aber... Madame...

- Ich dachte, Ihr wolltet... - Ihr werdet seine Blicke nicht erwidern.

Habt Ihr das verstanden?

Ja, Madame.

(Feuer knistert leise)

Ihr habt eine wunderbare Soirée verpasst.

Und nun sind wir hier.

Allein.

Endlich.

Wollt ihr weiter nur sagen, was offensichtlich ist?

Ich habe eine viel bessere Idee.

Nein.

Ich habe Nein gesagt.

Heißt das...

Müssen wir das ernst nehmen, oder nicht?

Ich weiß auch nicht.

Seid Ihr jetzt mehr an Schuhmachern interessiert?

Guillaume ist nur ein Freund.

Und wieso darf ich Euch dann nicht berühren?

Ihr seid ja wie ein Fremder.

So seid Ihr jedes Mal, wenn Ihr heimkehrt.

Als ob Ihr euch was eingefangen hättet.

Sagt der Kuckuck im Nest.

Es mag Eurer Aufmerksamkeit entgangen sein.

Aber in Eurer Abwesenheit hat sich vieles geändert.

Da kann ich Euch nicht widersprechen.

(zarte Klavierklänge)

Dann verschwenden wir jetzt bloß unsere Zeit.

Ich kann nur sagen...

ich hatte mich sehr darauf gefreut, Euch wiederzusehen.

Aber dann...

war es...

(Chevalier atmet zitternd)

Dann wünsche ich Euch eine gute Nacht.

(flüsternd) Confiteor Deo omnipotenti et vobis, fratres...

(Schritte)

(nachdenkliche Musik)

Ich dachte mir, dass ich Euch hier finde.

Ich habe meine Sünden gebeichtet.

Seine Majestät sind zufrieden?

Ja.

(kurzer dröhnender Klang)

(Hundegebell)

Wie lange darf ich noch des Königs Gast sein?

Bis wir Freunde geworden sind.

Denn nur dann werden wir zusammenarbeiten können.

Ihr habt meine Aufmerksamkeit.

Ihr seid bei Angriffen des Osmanischen Reiches verwundbar.

Ich unterstütze Euch uneingeschränkt.

Ich schicke Truppen, um Wien zu verteidigen.

Und als Gegenleistung?

Gestattet Ihr mir, die Territorien von Straßburg und Luxemburg zu beanspruchen.

- Ich wusste, es ist nicht so einfach. - Dies ist die Zeit für große Ideen.

Und mutige Herrscher.

Die Territorien gehören dem Vatikan, man hat sie mir anvertraut.

Dann besprecht das mit dem Papst.

Er dürfte dankbar sein

für meine katholische Hilfe gegen den muslimischen Feind.

Ich werde Euer Angebot angemessen erwägen.

Zu dünn.

Zu alt.

Zu... (Philippe stöhnt)

Scheiße.

Marquis de Chevret.

"Hat Frau vergiftet, um des Geldes wegen Cousine zu heiraten."

Euer Hochwohlgeboren, wie wäre es,

die wilden Kannibalen Amerikas zu besuchen?

Ausgezeichnet.

Und nun der Duc de Sullun.

Haben wir nicht.

Wo ist er?

Er wurde schon vor Jahren verlegt.

Wo ist er jetzt?

Weiß nicht, wir kamen nie in seine Nähe. Wir durften nie sein Gesicht sehen.

(unheilvolle Musik)

Wird er Straßburg und Luxemburg abtreten?

(Louis) Er muss.

Wir haben den Krieg gewonnen. Um jetzt Frieden zu erreichen...

Ich traf eine Verbrecherauswahl für die Verschiffung nach Amerika.

Aber es gibt einen Gefangenen, den ich nicht finde.

Wer ist der Duc de Sullun?

Ich kenne diesen Namen nicht.

Ich auch nicht, Euer Majestät.

Wie kann es einen Duc geben, den niemand kennt?

Er ist adlig, er muss Bedeutung haben.

Doch es gibt keine Aufzeichnung seiner Verbrechen,

seiner Familie oder der Strafe.

Als gäbe es ihn nicht.

Finde die erbärmliche Kreatur und schick sie nach Amerika.

Mach ich.

Wie steht es mit unserer Stadt aus Wasser und Licht?

Also, die Ingenieure graben einen Abwasserkanal

für das rechte Seineufer.

Es soll in die Bièvre umgeleitet werden.

Gut.

Unser größter Missstand bleibt die Kassenlage.

Das Steuereintreiben wird immer schwieriger.

Dann müssen wir eine Lösung finden.

(Mann) Du bist Tischler? Das trifft sich gut.

(Marchal) Wer gesund und kräftig ist, melde sich zur Arbeit.

Für alle, die arbeiten wollen,

bietet der König Möglichkeiten an.

Kanäle müssen gegraben werden,

Laternen aufgestellt

und Steuern bezahlt.

(Mann) Komm mit. Vorwärts! Alle in eine Reihe!

Es gibt keine Gerechtigkeit hier.

Ich bin die Gerechtigkeit.

Du wirst deine Abgaben zahlen.

(Soldat) In einer Stunde kommen wir wieder, dann ist das Geld da.

(geheimnisvolle Musik)

Der Gefangene ist doch vermisst?

Die richtige Akte war gut verborgen. Ich sollte sie nicht finden.

Ist das wirklich klug, Euer Hoheit?

Wie öde wäre das Leben, wenn wir immer klug wären?

Das ist kein normales Gefängnis.

In der Bastille sind die wahnsinnigsten Verbrecher.

Da läuft eine dunkle Sache. Ich möchte den Duc de Sullun selbst sehen.

Wartet wenigstens bis morgen.

Und nehmt Musketiere mit.

(bedrohliche Musik)

(spricht spanisch) Meine Königin.

Von König Leopold.

(sie spricht spanisch) Was soll ich tun?

Was sagt euer Herz?

(zarte Musik)

(fröhliches Stimmengewirr)

(Kichern und Lachen)

(sie verstummen)

"Gott schaute die Erde an, und siehe da, sie war wüst...

und leer.

Und zum Himmel hinauf. Hinweg war sein Licht.

Und es war finster auf der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser."

(Bontemps) Ihr dürft die Augenbinden abnehmen.

"Und Gott sprach: Es werde Licht!

Und es ward Licht."

(bewundernde Laute)

(Hufgetrappel nähert sich)

(entfernte Schreie)

(grausige Musik)

(Tür wird geöffnet)

(spannungsvolle Musik)

(Louis) Wie kann ich Dir danken,

oh Herr, mein Heiland?

Nun habe ich Macht über meine Feinde.

Ich habe die Bewunderung meines Volkes.

(entfernter Schrei)

(Louis) Ich bin mir Deiner Wünsche bewusst.

Ich spüre Dich in meinen Adern.

Ich widme mein Leben der Erfüllung Deines Willens auf Erden.

Ich werde Liebe zeigen, und Gnade.

Ich ehre die Tugendhaften

und bestrafe die Sünder.

Für all Deine Gaben möchte ich Dir danken.

(beide atmen schwer)

(verhallendes Stöhnen)

(pulsierende Musik, entfernte Schreie)

(dramatischer Klang)

(Philippe keucht)

(Louis) Wie konnte ich je an Dir zweifeln?

Du gabst mir den Reichtum König Davids

und mehr Macht als in meinen kühnsten Wünschen.

Und es gibt nichts...

was mir das wegnehmen könnte.

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.