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Original subtitles

Deckung!

Es muss immer einen geben, der vorangeht.

Die haben Angst vor uns, ja.

Weil sie genau wissen, dass wir recht haben.

Aber uns kann man nicht aufhalten.

Stimmt's, meine Süße?

Was gibt denen das Recht, uns zu sagen, wie wir zu leben haben?

Wir beide sind eins?

Ja.

Ich liebe dich.

Pro Gloria et Patria.

Lass bitte den Polt herholen.

Ich weiß nicht, wo wir ansetzen sollen.

Wir haben nichts gegen Polt in der Hand.

Keine erkennbare Nähe zu den Mordopfern,

kein Motiv, keine Verbindung zu Haas, nichts.

Bald müssen wir ihn gehen lassen.

Es tut mir leid, ich hab was übersehen.

- Was? - Aber das mit Ben ist einfach so…

Ganz ruhig. Alles gut. Was ist?

Ich prüfte die Mitarbeiter vom Altersheim noch mal.

Felix Riedle.

Das war der zweite Zeuge beim Motorradunfall vom Schuchter.

Er arbeitet in der Seniorenresidenz von Irmgard Polt.

Gut, lass uns fahren.

Wir haben was gefunden.

Polt war in 'nem Kloster.

Er wurde vor knapp 20 Jahren exklaustriert.

Polt schon da?

Unterwegs hierher.

Gut.

Guten Tag. Herr Riedle, hätten Sie einen Moment Zeit?

- Einen Moment. - So…

Sie kennen 3 Personen, die mit unserem Fall in Verbindung stehen.

Wir versuchen herauszufinden, wie Sie in unser Puzzle passen.

Zu Schuchter wurden Sie ja befragt.

Der Motorradunfall.

Sie waren mit einem Kollegen bei mir, stimmt's?

Das war kein Unfall,

das war ein Anschlag.

- Aber ich fand ihn auf der Straße. - Es ist komplizierter.

Er gehört zu einer Mord-Reihe, die wir untersuchen.

Sie kannten Frau Irmgard Polt?

Sicher.

Die hat hier gewohnt.

Ist aber schon vor einiger Zeit gestorben.

Aber die starb eines natürlichen Todes.

Das ist nicht sicher.

Kannten Sie sie besser?

Nicht wirklich.

Manche liegen einem mehr als andere.

Mm-hmm.

Ich weiß nicht, ob ich das sagen darf, aber…

Frau Polt war nicht sehr nett.

Herrschsüchtig.

Kennen Sie ihren Sohn?

- Ihren Sohn? - Mm-hmm.

Hm, nicht wirklich. Ich glaube, ich hab ihn einmal gesehen.

Hier im Altersheim. Ich war gerade bei Frau Polt im Zimmer.

Hab ihn nicht gehört.

Plötzlich war er da.

Er hat gewartet. Ich bin dann wieder gegangen. Das war's.

Sie haben nicht mit ihm gesprochen?

Nein. Wir haben uns nur zugenickt.

Und haben Sie ihn später vielleicht noch mal getroffen?

Nicht, dass ich wüsste.

Wie war das denn, als Frau Polt starb?

- Wie meinen Sie das? - War da ihr Sohn da?

Kam er, um sich von seiner Mutter zu verabschieden?

Ich weiß nicht. Ich hab an dem Tag nicht gearbeitet.

Aber er hat ihr nix getan, oder?

Kennen Sie diese Person?

Haben Sie den Mann mal gesehen? Vielleicht war der mal hier im Heim.

Tut mir leid. Den kenn ich nicht.

Sicher nie Kontakt gehabt?

Nein. Nicht, dass ich wüsste.

Wer ist das?

Gut, ja, dann vielen Dank erst mal für Ihre Zeit.

- Wiederschauen. - Wiederschauen.

Wir brauchen einen Durchsuchungsbefehl für Riedle und Zugang zu seinem PC.

Sie sehen müde aus.

Sie waren in einem Kloster.

Warum hat man Sie exklaustriert?

- Lügen. - Missverständnisse?

Ja.

Es muss mehr als ein Missverständnis gewesen sein,

sonst hätten Sie das Konvent nicht verlassen müssen.

Eine Vorliebe für Minderjährige?

Ich habe nichts getan.

Das sind Aussagen von Kindern.

Da ist nix krank außer Ihnen.

"Kinder mussten neugeborene Tiere töten.

Katzen, Mäuse.

Aus dem Blut und den Innereien wurden Salben hergestellt,

Wunden verarztet…

Die Kinder wurden damit eingerieben."

Was war da noch…

was die Kirche in ihrem Bericht nicht erwähnt hat, um ihr Gesicht zu wahren?

Das… ist Missbrauch.

Nein.

Jetzt pass mal auf.

Deine Mutter glaubte den Kindern mehr als dir.

- Sie erzählte eine Lüge weiter. - Sie wusste, was du gemacht hast.

Etwas wiederholen macht es nicht wahr!

Ich hab den Kindern nur das Göttliche nahegebracht.

Warum haben die Kinder dann Angst gehabt?

Weil das Göttliche Angst macht. Alle haben Angst vor dem Tod.

Aber es gibt noch eine andere Angst.

Sahen Sie mal ein Neugeborenes schreien?

Wir schreien alle.

Blutverschmierte Tiere, die das Licht der Welt erblicken.

Wenn wir die Augen aufmachen, dann tut das weh.

Das glauben Sie?

Ich lüge nicht. Ich lüge nie.

Die Lüge

ist der Ursprung allen Übels.

Warum sollten die Kinder lügen?

Weil sie sich an die Lüge gewöhnt haben, weil wir alle das haben.

Und das macht uns krank und dumm.

Und böse.

Die Kinder waren böse.

Wir brauchen eine Einteilung,

aber die ist nicht von Gott, nur vom Menschen.

Die Kirche sagt, was richtig und falsch, Gut und Böse ist.

Das sind Schablonen, die wir seit Jahrtausenden ausmalen.

Und wenn wir rauskriegen, dass Schwarz nicht Schwarz ist, tut das weh.

Dann tut das weh!

Satan magister te protectat. Sequere me, te protegam.

Ich habe nichts getan,

was nicht von Gott gewollt ist.

Wie der Jackl.

Wir müssen Polt dem Haftrichter vorführen oder ihn gehen lassen.

Ja, Scheiße, ich weiß. Ich muss noch mal mit ihm reden.

Sie haben eine Verbindung zu den Morden. Die möchte ich verstehen.

Ich habe niemanden getötet.

Besuchten Sie Ihre Mutter im Altersheim?

Ja, zweimal. Einmal, um zu sehen, ob sie noch lebt.

Einmal, um zu sehen, dass sie tot ist.

- Kennen Sie Felix Riedle? - Ja.

- Ich bin ihm im Altersheim begegnet. - Beim ersten oder zweiten Mal?

Beim ersten Mal.

Wie war die Begegnung? Was ergab sich daraus?

Manche Menschen sind dazu bestimmt, sich zu begegnen.

Erkennt man das, hat man die Pflicht, dem nachzugehen und es zu verstehen.

Warum, glauben Sie, sollten Sie ihm begegnen?

Na, um ihm zuzuhören.

- Und ihn zu verstehen. - Wie bei Markstein.

Das trifft auf alle Schüler zu.

Könnte Herr Riedle uns etwas erzählen, das Sie belastet?

- Was soll das Ihrer Meinung nach sein? - Dass er Ihre Verbindung zu Haas ist?

Bist du verzweifelt, Ellie?

Bist du verzweifelt?

Haben Sie Schuchter, Eberharter, Dorfmeister und Lechner getötet?

- Ich tötete niemanden. - Sie wissen, wer es ist!

Man kann niemanden zu etwas zwingen, wozu er nicht bereit ist.

Das gilt sowohl für den Täter als auch für das Opfer.

Nichts auf dieser Welt passiert rein zufällig.

Sehen Sie…

Wenn es Gerechtigkeit gibt, dann gibt es auch das Unrecht.

Die Frage ist jetzt einfach nur: Wer entscheidet? Was ist was?

Der Gesetzgeber.

- Gerechtigkeit gleicht das Unrecht aus. - Ja…

Ja, so kann man es sehen, aber Sie und Ihr Kollege wissen genau,

dass der Gesetzgeber manchmal Unrecht anwenden muss,

um Gerechtigkeit wiederherzustellen.

Was ist man dann?

Ellie? Ist man dann Täter oder Opfer?

Sag es mir.

Zum Haftrichter. Wir können ihn nicht gehen lassen.

- Gibt's einen Durchsuchungsbefehl? - Nein.

- Wir müssen einen bekommen. - Frau Stocker, sagen Sie es mir!

Herr Winter hatte ein Hirn-Aneurysma. Größe und Lage waren kritisch.

Wohl eine Spätfolge der Operation vom letzten Jahr.

Aber er hatte Glück. Wir konnten noch rechtzeitig eingreifen,

bevor es zu einer Ruptur gekommen wäre.

Aber er ist nicht überm Berg.

Es kann in den nächsten 3 bis 7 Tagen

zu Verengungen der Gefäße kommen.

Solche Gefäßspasmen bergen ein Risiko…

Das gibt's ja nicht.

Ellie?

Heller ließ Riedles Audi überprüfen. Er gehört Kusev.

Kusev ist Riedles Vater. Das reicht für den Durchsuchungsbefehl.

- Polizei! - Polizei!

Frei!

Da war jemand da.

Im Altenheim ist er auch nicht. Nur sein Auto ist noch da.

Ich bring den Laptop zum Sven.

- Wie geht's Gedeon? - Man wird sehen.

- Okay, bis gleich. - Ciao.

Wir schreiben sofort den Riedle zur Fahndung aus.

Sequere me, te protegam.

Wie haben Sie mich gefunden?

"Sequere me, te protegam".

"SMTP", die 4 gleichen Buchstaben.

Hier in der Höhle haben Sie sich mit Polt getroffen?

Hat er Sie hier unterrichtet?

Er hat mich verstanden.

Hat mir zugehört.

Mich beschützt.

Wollte er, dass Sie etwas für ihn tun?

Hat Polt befohlen, Ihren Vater umzubringen?

Ich brauch niemanden, der sagt, was ich tun soll!

Mein Vater hat…

meine Mutter geschlagen.

Wenn sie sich nicht mehr bewegt hat, tobte er sich an mir aus.

Er hat das "Abhärten" genannt.

Ist dann untergetaucht.

Hat seinen Namen geändert.

War verschwunden.

Wir hatten Angst, dass er eines Tages wieder vor der Tür steht.

Wie hat er Sie gefunden?

Hat angerufen.

Gerade als ich angefangen hab, nicht jeden Tag an ihn zu denken.

Aber mir war klar, dass er nicht aufhören wird.

Eines Tages wird er nicht mehr anrufen,

sondern wieder Teil meines Lebens werden.

Mein Nein zu einem Ja prügeln.

Also wollte ich ihn finden, bevor er mich findet.

Ich dachte, ich empfinde Genugtuung, wenn ich ihn erschieß.

Aber da war nix.

Überhaupt nix.

Ich habe nix gespürt.

Wie er sagte: Seine Schläge haben mich abgehärtet.

Ich empfinde… nichts.

Ich spüre…

nichts.

Aber da war dieser eine kurze Moment, bevor er gestorben ist,

der war…

rein,

unschuldig.

Das war das Intensivste, was ich je erlebt hab.

Und dann?

Dann war es wieder weg.

Ich wollte das noch mal erleben.

Diesen Moment…

Ich wollte wieder was spüren.

Nach der ganzen Zeit verstand ich endlich, was mir fehlte.

Verstehen Sie das?

Ich wollte dieses Gefühl nicht gehen lassen.

Warum nur halb sein, wenn man ganz sein kann?

Der Tod ist eher nebensächlich.

Aber der Moment, wenn…

das Leben aus dem Körper entweicht…

Der ist besonders.

Ich suchte nach Bildern, Videos. Aber das war nicht dasselbe.

Es geht um die Energie, das Selbsterleben.

- Sie wollten es wiederherstellen? - Der Gedanke daran ging nicht weg.

Ich schwor mir jedes Mal: nur noch ein Mal.

Ich wollte nur noch ein Mal dieses Gefühl erleben, aber…

das Gefühl, das ich suchte, hielt auch diesmal nur für ein paar Sekunden.

Dann war es wieder weg.

Ja. Dann haben Sie nach neuen Opfern gesucht.

Sie wären doch so oder so gestorben.

Ganz natürliche Selektion.

Ihre Zeit war gekommen.

Ich durfte einfach nur dabei sein. Man hat mir diese schönen Momente geschenkt.

Mit den Fotos versuchte ich, den Zustand festzuhalten.

Soll ich Ihnen was sagen?

Es geht nicht.

Nichts geht über den echten Moment.

Da, wo es wirklich passiert.

Warum gerade diese Menschen?

Es ging mir um die Art des Sterbens, nicht den Menschen.

Dorfmeister, Eberharter.

- Schuchter, Lechner. - Ich kenn sie nicht.

Ich ließ das Schicksal entscheiden, ob sie leben sollen oder nicht.

Es hätte jeder sein können?

Im Prinzip ja.

Das Schicksal entscheidet.

Wäre das Sterben nicht gewollt gewesen, wäre es nicht passiert.

Verstehen Sie das?

- Alle haben eine faire Chance. - Sie haben anderen ihr Leben genommen.

Nein, nein, nein, ich hab ihnen ein neues geschenkt.

Ich hab ihnen ein neues geschenkt.

Es… gibt kein Ende.

Alles ist ein Anfang.

Geburt wie auch der Tod, das ist…

alles eins.

Das hat Polt Ihnen gesagt.

Ja, aber es stimmt doch, oder nicht?

Woher wussten Sie, was das Schicksal will?

Der Würfel.

Der Würfel.

Alpha: Leben.

Omega: Tod.

Ich sag ja, alles hat seine Richtigkeit.

Wir glauben, dass wir die Fäden in der Hand halten,

aber das tun wir nicht.

Nein!

Es ist vorbei.

Felix Riedle.

Mhm.

Er hat sich in der Höhle umgebracht.

Und Polt?

Wir werden ihn freilassen müssen.

Es gibt keinen Beweis, dass er etwas damit zu tun hat.

Aber er hat ihn zu was gebracht.

Wie, weiß wohl nur er.

Von wegen"Sequere me, te protegam".

Mh.

Versprich mir, dass du gesund wirst.

Ohne dich macht das alles doch gar keinen Spaß.

- Kann ich irgendwas für Sie tun? - Frau Stocker?

- Ja. - Ich bin von der Internen.

Haben Sie kurz Zeit? Wir hätten ein paar Fragen an Sie.

Nur kurz.

Wollen wir?

Satan magister te protectat.

Sequere me, te protegam.

- Ich brauche Stift und Papier, bitte. - Bringe ich.

Und ich brauche mein Handy.

Wo waren Sie vorgestern Nacht?

Zu Hause.

- Gibt es dafür Zeugen? - Nein.

Vorgestern Nacht wurde in Wien ein Mord verübt.

Und?

Das Opfer wurde mit demselben Kaliber erschossen wie Frau Antic.

Das bedeutet, es war ein ähnlicher Typ Waffe wie eben diese hier.

Wenn ich davon ausgehe, dass Sie recht hatten

und Winter die Tatwaffe im Fall Antic aus der Asservatenkammer entwendete,

dann wäre es doch möglich, dass es dieselbe Waffe ist, oder?

Das ist sehr unwahrscheinlich. Es gibt viele Waffen diesen Kalibers.

Ja. Das dachte ich natürlich auch.

Aber ich gab ein ballistisches Gutachten in Auftrag und bin mir relativ sicher,

dass das Ergebnis mich nicht wundern wird.

Kennen Sie einen Oskar Koschlick?

- Wer soll das sein? - Er ist das Mordopfer.

In den 70er-Jahren leitete er eine Künstler-Kommune.

Und wissen Sie, wer dort gelebt hat?

Sie werden es mir gleich sagen.

Gedeon Winter.

Es ist Zeit, dass Sie uns die Wahrheit sagen.

Die Wahrheit?

Sie sind eh nur daran interessiert, mir was anzuhängen.

Nur zu.

Aber wenn Sie nur Vermutungen und Spekulation haben,

sollten wir das Ganze beenden.

Eine Zeugin sah nach dem Mord beim Haus Koschlick einen Mann und eine Frau.

Die Beschreibung passt auf Herrn Winter und auf Sie.

Sah sie, wie einer der beiden die Tat beging?

Ich werte Ihr Schweigen als ein Nein.

Dann kann ich wohl gehen.

Ich würde jetzt gern ins Krankenhaus.

Was? Was willst du noch?

Hast du die Waffe?

Was hättest du denn gern? Dass ich sie habe?

- Es geht nicht darum, was ich will. - Ach, ist das so?

Schickt dich Nadine Hofer?

Sicher erschoss Winter Koschlick.

Und wie auch immer es war, du warst dabei, warum auch immer.

Ich verstehe nicht, was mit dir passiert ist.

Du wolltest ihn überführen, und jetzt schützt du ihn.

Woher dein plötzlicher Sinneswandel?

Hat Gedeon was gegen dich in der Hand?

Ich…

Ich habe mich geirrt.

Jetzt mach ich meinen Fehler wieder gut,

und Gedeon kämpft um sein Leben.

Ja. Nur weil man Mitleid hat, ist er nicht weniger schuldig.

Das ist interessant, dass du das jetzt sagst.

Ich versteh deine Loyalität zu ihm,

aber niemand steht über dem Recht.

Weder er noch du.

Und wer sagt, was Recht ist?

Ist es nicht so, dass es manchmal Unrecht braucht,

damit Gerechtigkeit wiederhergestellt werden kann?

Gib mir die Waffe.

Hast du sie noch im Auto?

Ich muss jetzt gehen.

Tut mir leid, dass wir es nicht hinbekommen haben.

Ellie, so ist es nicht.

So muss es nicht enden.

Hey.

Na?

Es gibt doch eine Verbindung.

Hm?

Der Riedle…

hat für den Polt gemordet.

Sequere…

me, te…

protegam.

Satan…

magister…

te protectat.

SMTP.

Er hat's uns gesagt.

Wir haben es nur nicht verstanden.

Samir…

Marianne, Tobias, Peter.

Die Vornamen unserer Opfer.

Das sind die Kinder.

Die Kinder…

aus Polts Jungschargruppe.

Die Kinder, die ihn damals verraten haben.

Die Lösung war die ganze Zeit vor uns.

Die ganze Zeit.

Wir haben es nur nicht gesehen.

Hey.

Gedeon.

Gedeon.

Hey. Gedeon.

Bitte.

Er strafte seine Verräter,

ohne Spuren zu hinterlassen.

Er steuerte diejenigen, die sich als würdig erwiesen.

Doch das Unheimlichste an der Geschichte

des Salzburger Schinder-Jackls bleibt…

dass er nie gefunden wurde.

'Immermuaß i

'Mit aich Karten spün

'A wanns mi

'Gar ned gfreit

'Nur wegen aich andern

'Muaß i mitspün

'A wann mi

'Alles anfäult

'A Regel habts

'Fürs ganze Lebn

'Gebn, ausspün, stechn

'Oder schee brav zuagebn

'I drah zua

'Weil i bald gnua hab

'Die Atouts

'In meiner Hand

'San zwar zwenig

'Aber zum Spün ghört

'Eben Glück

'Ned nur Verstand

'Habts a Gabl

'Dann habts es gwunnen

'Habts es ned

'Is guat für mi

'Außerdem

'Kennts aich verschmeißn

'Aber Farb muaßts draufgebn

'Und spün tua i

'Aber ab heute

'Kennts mi vergessn

'I spü des

'Was mi grad gfreit

'Domino oder Pfitschigogerln

'Ganz allan

'Weil ab heute hab i Zeit

'A Regel habts

'Fürs ganze Lebn

'Gebn, ausspün und stechen

'Oder schee brav zuagebn

'I drah zua

'Weil i bald gnua hab

'Schmierts aich aicher Gspül in de Hoar

'Es werds an andern

'An andern Trottel findn

,Der mit aich spüt

,Des is ma kloar

,Vur mein allerletztn Gangl

,Werd i aich no a Runde zahln

,I geb zua

,I hab oft gschummelt

,Aber des

'Is aich nie aufgfallen

'I drah zua

'Weil i bald gnua hab

'I drah zua

'Weil i hab gnua'

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