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ZUVOR BEI...
Wie geht's, Harlan? Ich will deine Windräder kaufen.
Was weißt du über Windräder?
Dass sie Wind machen.
-Sie machen den Wind nicht, sie... -Bodhi.
Niemand mag verdammte Klugscheißer.
Dieser Manfredi bewegt sich in die falsche Richtung.
Und zwar in meine Richtung. Er gehört weggesperrt.
-Ich verhandle den Fall persönlich. -Verdammter Musterknabe.
Dieses Haus ist wunderschön.
-Soll ich kommen? -Würdest du?
Bis ihr euch einlebt.
Wie war Tulsa?
Da hat Manfredi das Sagen.
Die haben nicht mal den Anstand anzurufen. Die können was erleben.
Ich habe ein Problem.
Jemand hat alle Katalysatoren auf meinem Gelände gestohlen.
Für unseren Schutz gibst du meiner Tochter einen neuen Wagen.
Zertifizierter Vorbesitz, okay?
Nichts riecht wie ein Neuwagen, Donnie.
-Was willst du? -Du schaltest Dwight für uns aus.
Und wir holen uns, was uns gehört.
Sie haben die Beweise der Anklage und auch ihre Zeugen gehört.
Und die einzige Zeugin, Agent Stacy Beale,
kennt die Wahrheit. Und die Wahrheit ist:
Ich habe niemals versucht, irgendjemanden zu bestechen.
Agent Beale weiß es, das ATF weiß es,
der Generalstaatsanwalt weiß es. Und jetzt Sie.
Meine Damen und Herren Geschworene, Sie wissen es auch.
Schlussendlich habe ich keine Zweifel,
dass Sie das einzig faire Urteil fällen werden, das lautet:
Ich bin absolut hundertprozentig nicht schuldig.
Und wer das anders sieht, dem schlag ich den Schädel ein.
Was machst du da?
Was? Das war doch gut.
Das soll ein Gerichtssaal sein. Kein Konzert.
Danke, Fred. Aber wie fandest du das Plädoyer?
-Gut. Sehr prägnant. -"Es war nichts dabei,
lasst ihn frei."
Danke, Tyson, das bau ich noch ein.
Hey, kuckuck, hallo. Clint!
Was denkst du?
-Unschuldig! -Okay.
"Nicht schuldig" oder "schuldig". Das sind die Alternativen.
-"Unschuldig" ist dasselbe. -Ist es nicht.
Das heißt, er hat nichts Illegales getan.
"Nicht schuldig" heißt, ihm ist nichts nachzuweisen.
-Woher weißt du sowas? -Vom täglichen "Law & Order" gucken.
Dann ist er unschuldig, denn er hat eigentlich nichts Illegales gemacht.
Richtig. Diesmal nicht.
Hör mal.
Du packst das. Du brauchst nur einen Geschworenen, der es so sieht wie du.
-Danke, Jimmy. -Von 12 Leuten, also 15 Prozent.
-8,3 Prozent. -Noch besser.
Darum
-sag ich "unschuldig". -"Nicht schuldig", Alter.
Hey!
Seid ihr etwa alle breit?
Was sonst bei einer Scheinverhandlung in einem Gras-Shop?
Wie geht's dir?
Gut.
-Wie lang brauchst du für sowas? -Songtexte?
Hängt von der Stimmung ab. Manchmal, wenn ich gut drauf bin,
fast schon glücklich, ist es schlimm.
Dann brauch ich ewig.
Aber wenn es regnet,
dann fließt es.
-Ja? -Bevilaqua will euch treffen.
-Okay. -Mit seinem Handlanger Carl Caputo.
-Ja. -Sei nett, kein Streit.
Schau, wie Dwight reagiert. -Ja.
Zeit für einen Regimewechsel.
-Wir reden später. -Okay.
-Wer war das? -So ein Spam-Anruf.
-Den wirst du mit vier Silben los? -Was soll das heißen?
-Was? -Was deutest du an?
Glaubst du nicht, dass da ein Automat dran war?
Entspann dich, Mann, ich hab nur 'nen blöden Witz gemacht.
Der Sinn einer Mediation ist die Vermeidung
eines langwierigen, konfliktreichen und oft teuren Scheidungsprozesses.
Abgesehen davon
finde ich Claras Vorschlag bezüglich des Besuchsrechts vernünftig.
Okay, ich höre.
Sie sehen die Jungs jedes zweite Wochenende. Unter Aufsicht.
Vernünftig? Was soll das, Clara?
Du kriegst das Haus und Unterhalt,
und jetzt kackst du mich noch wegen der Kinder an?
Wir sind nicht deine abartigen Freunde, achte auf deine Sprache.
Unter Aufsicht! Was zum Teufel soll der Scheiß?
Damit das funktioniert, sollten wir nicht emotional werden.
-Ich krieg hier doch aufs Maul! -Das hättest du dir überlegen sollen,
bevor du dich mit Kriminellen eingelassen hast.
Das sind die Folgen deiner Lügen.
-Welche Lügen? Er ist ein Bekannter. -Ach ja? Hast du viele Bekannte,
die dich halb tot prügeln und dir dann 'ne Knarre in den Mund stecken?
Du hast unsere Familie ruiniert, weil dir dieser
verdammte Manfredi wichtiger war als deine eigene Familie!
Sei doch einmal ein Mann und steh zu deinen Taten.
Clara.
Bitte.
Scheiß drauf. Mir ist alles egal.
-Sie sind einverstanden? -Geben Sie ihr, was sie will.
Warst du bei Donnie Shore?
Ja, und er ist sehr froh, dass er die Katalysatoren wiederhat.
Das glaube ich.
Er würde wohl gern dicht machen. Hat keine Lust mehr.
Das Autohaus. Könnte 'ne gute Gelegenheit sein.
Gut für Geldwäsche.
Anständiger Umsatz. Mit gutem Marketing eine Goldmine.
Kann sein. Gefällt mir. Wir müssten nur den Namen ändern.
Das hab ich im Blick: "Dwight Manfredis Auto-Rama".
Fällt dir nichts Besseres ein?
"Der General".
Ob "General Motors" das erlaubt?
Find ich raus.
Was weißt du über Autos?
Na ja, ein bisschen was. Mein Onkel hatte ein Ford-Autohaus.
Man braucht einen ziemlich großen Bestand.
-Viele Autos. -Das ist nicht schwer.
-Sagt dir Finanzplanung was? -Nein.
Man holt sich einen Kurzzeitkredit.
Die Autos dienen als Sicherheit. Und mit jedem Verkauf
zahlt man den Kredit ab.
Dazu die Nebenverkäufe und das Service Center als Geldquelle.
-Große Sache. -Große Sache.
-Was denkst du? -Wir besuchen Donnie Shore.
-Tyson? -Yo.
-Was liest du da? -Eine Taschen-Bibel.
Eine Taschen-Bibel? Zu spät, mein Junge.
Es ist nie zu spät.
Wie heißt der hübsche Kerl?
-Das ist Hunter. -Hey, Hunter.
Schön kräftig.
Frisst wohl immer sein Müsli.
Er ist kräftig. Und schnell dazu.
Ich dachte, du suchst noch einen Araber.
Tja, ein Mann sollte flexibel sein.
Sonst übersieht er womöglich was.
Ich könnte den und einen Araber kaufen.
Ich weiß.
-Das mit deinem Freund tut mir leid. -Ich nehme an, du meinst Dwight?
Ja. Den meine ich.
Der Generalstaatsanwalt persönlich übernimmt seinen Fall.
-Ist mir neu. -Wirklich?
-Ich dachte, ihr seid zusammen. -Ja, du wiederholst dich.
Aber warum interessiert dich das?
Du könntest es viel besser treffen.
Wir beide kennen uns schon sehr lange. Wo liegt das Problem?
Du bist nicht mein Typ.
Aber du stehst auf einen schmierigen Verbrecher mit Siegelring.
Ganz ehrlich?
In dem Ring steckt mehr Klasse
als in deinem ganzen Körper.
Ab jetzt berät dich Armand.
-Wer? -Mein Stallbursche.
Okay. Wo ist er?
Wo ist mein La-Z-Boy? Mein Traumsessel.
Ja, also, es ist so...
Du kriegst einen Lounge Chair.
-Einen Lounge Chair? -Einen Eames.
-Was ist ein Eames? -Wunderschön.
Er ist aus schwarzem Leder und Walnussholz.
Und dazu ein Ottoman.
-Ich will einen mit Becherhalterung. -Mein Dad hat so einen.
Mit einem Hebel, um das Fußteil hochzumachen.
-Und die Rückenlehne runter. -Geil.
Okay, weißt du was?
Du wirst ihn verdammt nochmal lieben, deinen Eames Chair.
-Wann reist du ab? -Gar nicht.
Ich krieg Migräne.
Wer ist das denn? Curly von den "Three Stooges"?
Mr. Manfredi?
Mr. Manfredi? Wesley Tucker. Ich bin Ihr Nachbar von gegenüber.
Schön, Sie kennenzulernen.
Als erstes möchte ich sagen:
Willkommen in unserem Viertel. Sie werden es hier mögen.
Das tun wir bereits. Es ist ein wunderschönes Viertel.
Als Vertreter der Hauseigentümergemeinschaft
sorge ich dafür, dass es so bleibt.
-Natürlich. -Kommen wir zur Sache.
Ihr Garagentor steht schon über 20 Minuten offen.
Und?
Nun, das ist ein Regelverstoß.
-Dass meine Garage offen steht? -Korrekt.
Das liegt vielleicht an dem Truck,
der meinen Sessel nicht gebracht hat. Vielleicht sind die schuld.
Ihre Helfer haben vorhin auch Ihren Briefkasten blockiert.
-Aber ich seh drüber hinweg. -Das würden Sie für mich tun?
Mr. Manfredi, ich setze weder die Regeln fest,
-noch das Bußgeld. -Bußgeld?
-Ja. -Weil meine Garage offen steht?
Beim ersten Mal 100 Dollar. Man kann Einspruch erheben.
Aber die meisten zahlen einfach und gehen zur Tagesordnung über.
Mir reicht's mit Einsprüchen, keine Sorge.
Also noch mal: Garagentor nicht länger als 20 Minuten offen lassen.
Sir, es war mir eine Freude.
-Ich nehm das. -Ja. Mir auch. Bis dann, Wesley.
-Was war das, verdammt? -Wer hat den zum Blockwart ernannt?
Netter Pulli.
Natürlich wollte ich einen La-Z-Boy. Das war immer mein Traum.
Die Kinder können im La-Z-Boy sitzen und es sich gemütlich machen.
-Wir könnten Football gucken. -Guckt Football auf der Couch.
-Nicht dasselbe. -Jungs, auf nach oben und baden.
-Ich lass euch Wasser ein. -Danke.
Die Form folgt der Funktion. Schon mal gehört?
Welcher Form der Sessel auch folgt, für mich funktioniert's nicht.
Das steht fest. Ich seh mich nicht
-in diesem Sessel Bier trinken. -Du trinkst doch gar kein Bier.
-Na und? Man weiß nie, was kommt. -Gut.
Wenn du ihn so hasst...
Hassen ist zu viel gesagt. Er sieht ganz okay aus
für einen Stuhl, also geben wir ihm eine Woche.
-Okay. -Du wirst verlangt.
-Jetzt schmoll nicht. -Na, gut.
-Willst du auch noch einen Barolo? -Ja.
Cheers. Großer Tag morgen.
-Was ist morgen? -Die Verhandlung.
-Wovon redest du da? -Echt jetzt?
Du wirst das toll machen. Und wir feuern dich an.
Der Richter wird es lieben.
-Tyson. -Ja.
Heute gehen wir vor Gericht. Warum trägst du deinen Pyjama?
-Kommen Sie... -Los, zieh dir einen Anzug an.
-Echt? -Keine Sorge, ich öffne mir selbst.
Oh, Entschuldigung.
Der schon wieder. George Jetson ist zurück.
Mr. Manfredi!
-Wie geht's, Wesley? -Nun, ich will ja nicht nerven.
Aber Sie tun es trotzdem.
Ihre Mülltonnen quellen über.
Da steckt das ganze Plastik von unserer Möbellieferung drin.
Klar, aber sie dürfen nicht so voll sein,
dass die Deckel nicht mehr schließen.
Warum? Können Sie mir das erklären?
Es ist unansehnlich.
Es ist Müll. Der ist eben unansehnlich.
Darum schmeißen die Leute ihn ja weg, Wesley.
-Trotzdem... -Ein Bußgeld.
-Ja. -Wie hoch?
150.
Ich nehme das.
Bis dann.
War schön mit Ihnen.
-Was mach ich damit? -In der Pfeife rauchen.
Guter Junge.
Guter Junge.
Ja?
Ja, das bin ich.
Ja, klar erinnere ich mich. Tolle Party. Wunderschönes Haus.
Was kann ich für Sie tun?
-Mr. Truisi? -Ja.
Hier entlang.
Danke.
Ah! Mr. Truisi. Danke fürs Kommen.
-Bitte nennen Sie mich Armand. -Gut. Wollen Sie Kaffee? Tieguanyin?
Das ist chinesischer Tee. Geschenk eines Geschäftspartners, sehr lecker.
Nein, danke.
Ich bin aber neugierig, warum ich hier bin.
Sie waren mit Mr. Manfredi bei der Gala.
Kurz, ja.
Sie sind aus New York. Und? Wie gefällt's Ihnen hier?
Oklahoma war immer gut zu mir. Es ist etwas windig, aber...
Sie und Manfredi sind gute Freunde?
Das ist kompliziert. Ich kenne ihn von daheim.
Ich arbeite manchmal für ihn.
Was für Arbeit?
Das ist...
privat.
-Sie schuften hart, was? -Mir bleibt keine Wahl.
Ich lass mich gerade scheiden. Der Unterhalt bringt mich um.
Das kenne ich, Armand.
Auch das geht vorbei.
Offensichtlich war das bei Ihnen so.
In meinem Fall war es die Kombination aus harter Arbeit, Glück
und der Hilfe vieler guter Freunde.
Ich hab nichts gegen Arbeit, es ist nur so übel,
dass ich nicht hinterherkomme.
Wie übel?
-Meinen Sie, wie viel? -Ja.
Der Unterhalt macht allein 18 Riesen. Das fühlt sich an wie 'ne Million.
Ganz zu schweigen von einer noch größeren Verpflichtung.
-Aber das ist nicht Ihr Problem. -Hat diese "größere Verpflichtung"
etwas mit Ihrem Freund Manfredi zu tun?
Darüber sollte ich nicht reden. Das ist privat.
Gut.
-Ganz ehrlich? -Ja?
Bin ich hier, weil Sie hinter Dwight her sind?
Das sollte ich Sie wohl eher fragen.
Was genau wollen Sie von mir?
Ich helfe nur gern.
Das sind 30.000 in bar.
-Verarschen Sie mich? -Wie gesagt,
ich helfe eben gern.
Und wer weiß, vielleicht helfen Sie mir irgendwann.
Armand, nehmen Sie's.
Als Agent Ihrer Abteilung beim ATF
war Ihnen klar, dass Mr. Manfredis Übergabe des USB-Sticks
-ein Bestechungsversuch war. -Hätten wir sonst Anklage erhoben?
Danke, Chief Devlin. Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.
Mr. Manfredi, Ihr Zeuge.
Kein Bedarf, Euer Ehren. Danke. Keine Fragen.
Sie dürfen den Zeugenstand verlassen. Mr. Manfredi?
Danke, Euer Ehren. Aus Respekt vor der Zeit des Gerichts
und der Geschworenen werde ich nur eine Zeugin aufrufen.
Die Verteidigung ruft Agent Stacy Beale auf.
Bitte, die linke Hand auf die Bibel und die rechte heben.
Schwören Sie, dass Sie die Wahrheit sagen und nichts als die Wahrheit,
-so wahr Ihnen Gott helfe? -Ich schwöre.
Nehmen Sie Platz.
Guten Morgen, Stacy.
Normalerweise würde ich eine Zeugin förmlicher ansprechen.
Aber wie Sie gleich sehen werden, kennen wir uns sehr gut.
Einspruch. Das ist nicht erwiesen.
Noch nicht, aber die Erklärung folgt.
Mr. Manfredi. Dem Einspruch wird stattgegeben.
Okay. Wir kennen uns, oder Stacy?
Ja, tun wir.
-Erinnerst du unsere erste Begegnung? -Ja.
-Erzählst du uns davon? -In einer Bar
namens Bred-2-Buck. Ich war da auf einem Junggesellinnenabschied.
-Hab ich dich angesprochen? -Nein.
-Ich hab dich angesprochen. -Okay.
-Und wo sind wir dann hingegangen? -In einen Stripclub.
Einen Stripclub. Wir haben uns amüsiert,
du hast getanzt, gelacht. Ich hatte viel Spaß.
Dann wolltest du weiterziehen.
Weißt du noch, wohin?
-Ins Hotel. -Sprechen Sie bitte lauter.
-Ins Hotel. -Okay.
Wir haben uns unterhalten und uns näher kennengelernt, oder?
Einspruch. Suggestivfrage.
Stimmt es, dass wir uns damals sehr nahegekommen sind?
-Ich war mitten in meiner Scheidung. -Ja.
Danach haben wir darüber geredet.
Ich will dich nicht bloßstellen,
aber die Geschworenen müssen erfahren,
was wirklich passiert ist.
Wir haben herumgealbert, und du hast nach meinem Alter gefragt.
Ich sagte 75, und du bist völlig ausgetickt, erinnerst du dich?
-Ja. -Kommt da noch eine Frage?
Ja, die kommt. Sie wollte nämlich gehen.
Und ich hab gefragt: "Wegen der paar Jahre?"
Und sie meinte: "Paar Jahre? Wohl eher Jahrzehnte!"
Und dann warst du weg. Das war echt peinlich.
Etwas später bist du zurückgekommen
-für ein weiteres Schäferstündchen. -Einspruch! Formulieren Sie das um.
Tut mir leid. Aber ich mache das hier ja nicht jeden Tag.
Wir haben noch mal miteinander geschlafen.
Nachdem du mich kontaktiert hast,
weil jemand versucht hatte, mich zu erschießen, richtig?
Ich war etwas beschwipst.
-Okay. -Aber, ja.
Dann haben wir uns zusammengesetzt
und über wichtige Dinge geredet, wie man das so macht.
-Wenn man befreundet ist. -Einspruch. Spekulation.
Wir waren doch Freunde, oder?
Wir haben uns Dinge anvertraut.
Wir haben uns Dinge anvertraut.
Du hast mir Infos gegeben, die du mir nicht hättest geben sollen.
Hast deine Karriere gefährdet, mit Infos,
die mir wohl das Leben gerettet haben.
Ich denke, schon.
Und dann hast du die Kugel abgekriegt,
die für mich bestimmt war.
Also, Stacy,
wenn jemand das alles für dich getan hätte,
wärst du dann dankbar dafür?
-Wahrscheinlich. -Würdest du,
möglicherweise etwas für diese Person tun wollen?
-Ihr vielleicht etwas schenken? -Vielleicht.
Dieser mutmaßliche Millionen-Dollar-USB-Stick,
von dem nicht bewiesen ist, dass er von mir stammt.
Falls aber doch, könnte es dann sein,
dass das meine Art war, mich bei dir zu bedanken?
Wäre möglich.
Weißt du was "quid pro quo" bedeutet?
Ja. Ein Gefallen im Austausch gegen einen anderen Gefallen.
Genau. Und habe ich dich jemals,
jemals, um irgendetwas gebeten,
im Austausch für die angebliche Million?
Nein.
Wir haben hier also ein Muster festgestellt:
Stacy hat Zeit mit mir verbracht,
mir geholfen
und letztendlich mein Leben gerettet.
Also frage ich Stacy und das Gericht:
Gibt es ein Gesetz,
das besagt, es sei ein Verbrechen,
einer Person etwas Gutes tun zu wollen?
Selbst wenn es eine Polizistin ist.
Nein.
Danke.
-Keine weiteren Fragen, Euer Ehren. -Mr. McGrath, Ihre Zeugin.
-Keine Fragen. -Die Zeugen ist entlassen.
Wenn ich es richtig verstehe, verzichten beide Seiten
auf Schlussplädoyers.
Korrekt, Euer Ehren.
Die Geschworenen dürfen sich zur Beratung zurückziehen.
Stacy.
Gute Arbeit.
Ich hab um mein Leben gekämpft.
Nur dass du's weißt. Das war's. Ich wurde versetzt. Nach Anchorage.
Alaska?
Es sei denn, es gibt noch eins.
In Oklahoma bin ich raus, soviel ist wohl klar.
-Tut mir leid. -Was soll's?
Dein Leben, mein Leben, ganz egal, wir sind gescheitert.
Das glaube ich nicht.
Sind wir aber.
-Aber ich freu mich für dich. -Das glaube ich auch nicht.
Ist auch besser.
Goodie. Was gibt's?
Wir haben Besuch. Bill Bevilaqua. Ein Don aus Kansas City.
Ich bin unterwegs.
-Wie lang ist er schon hier? -Vielleicht 'ne halbe Stunde.
Gut, setz dich da rüber.
Dwight Manfredi, Bill Bevilaqua, ein Freund von uns.
Der General, ja?
Hab viel von dir gehört.
Ich hab auch viel von dir gehört, Bill.
Carl Caputo, auch ein Freund von uns.
-Goodie kennt ihr ja schon. -Ja. Ja.
Hast du Zeit? Du stehst ja gerade vor Gericht. Wie läuft's da?
Ja, die beraten sich gerade, daher hab ich nicht allzu viel Zeit.
Und was glaubst du?
Ob ich glaube, dass ich bald weg bin?
Das hast du gesagt.
Was machst du in Tulsa?
Das frage ich dich.
-Ich wurde hergeschickt. -Ja. New York.
Pete Invernizzi.
-Das war mal. -Klar.
Nur aus Neugier, als Pete und sein Kleiner
dich hergeschickt haben, hat er da nicht erwähnt, dass Tulsa mir gehört?
Nein, davon hat er nichts gesagt, und außerdem wäre "gehört hat"
die korrekte Form, Bill.
Wieso?
Weil Tulsa jetzt mir gehört.
Du solltest etwas Geschichte lernen.
War das Anfang des letzten Jahrhunderts? Joe und Pete...
DiGiovanni.
Die haben hier ihr Geschäft aufgezogen
und meinen Urgroßvater dazugeholt.
Seitdem weiß jeder:
KC gehört alles westlich von Chicago
und östlich von Vegas.
Die Sache ist die, Bill,
nichts gehört wirklich jemandem.
Es sei denn, jemand hat die Eier,
-es sich zu nehmen. -Oder zurückzuholen.
Keiner redet mit dir, Carl.
Weißt du, ich bin hergekommen in der Hoffnung,
wir werden uns einig. Und das können wir.
Du sollst ein kluger Mann sein, der fürs Geschäft Kompromisse macht.
Ich will ein Stück von diesem Laden. Ich will was abhaben.
Auch von allem anderen, was du so treibst. General.
Ich mag den Namen.
Es war sicher eine lange Fahrt hierher, Bill.
Aber ihr wusstet doch nicht mal, dass dieses Scheißkaff existiert,
bis ich hier etwas Geld gemacht habe. Man könnte also meinen,
bei allem, was ihr da habt in Kansas City,
würdet ihr uns arme kleine Fische in Ruhe lassen.
Kleine Fische?
Okay, sei's drum.
Wie ich Chickie schon gesagt hab, mir ist egal, ob du zahlst oder er.
Ich unterstehe Chickie nicht.
Ich unterstehe niemandem.
Dann war's das?
Du bietest mir nichts von dem, was du hier aufzubauen versuchst?
Bei allem gebührenden Respekt
und weil ich weiß, wozu du fähig bist.
Aber ich versuche hier gar nichts.
Ich baue mir etwas auf.
Und ich kann dir nichts anbieten, Bill,
außer einem Teller Spare Ribs. Für die Heimfahrt.
Spezialität des Hauses.
Humor hast du.
Manchmal.
-Ich nicht. -Sicher hast du andere Qualitäten.
Du hast einen netten Laden hier, Dwight.
Gefällt mir.
Ich schicke Carl mit einem Angebot vorbei, dass für uns beide passt.
-Was ist mit den Spare Ribs? -Scheiß auf die Ribs, Dwight.
Das Gericht hat sich gemeldet. Das Urteil steht.
-Hier. Nimm das. -Was ist das?
-Falls ich nicht zurückkomme. -Soll ich das dann behalten?
Ich frag ja nur.
Erheben Sie sich. Den Vorsitz hat der ehrenwerte Richter Mark Watkins.
Sie dürfen Platz nehmen.
Holen Sie die Geschworenen.
-Haben Sie ein Urteil gefällt? -Ja, Euer Ehren.
Reichen Sie es mir bitte.
-Vorsitzende, wie lautet das Urteil? -Die Regierung gegen Dwight Manfredi,
Aktenzeichen 3477864.
Der versuchten Bestechung einer Bundespolizistin
nach Artikel 18, Abschnitt 201 des Strafgesetzbuchs
befinden wir den Angeklagten Dwight Manfredi
nicht schuldig.
Ruhe!
Mr. Manfredi!
-Keine weiteren Ausbrüche! -Verzeihen Sie. Darf ich gehen?
Sie dürfen. Die Verhandlung ist beendet.
Hey. Schöne Grüße an Thresher.
-Hier haben Sie Ihr Zeug wieder. -Weißt du was? Behalte die.
-Echt? -Ja, die Vergangenheit bringt Pech.
-Pech für Sie und Glück für mich. -So ist es.
Ihr habt mir Glück gebracht. Danke.
Seht euch das an.
Sehr schön.
-Mr. Manfredi, ein Kommentar bitte. -Moment.
Geht weiter, Kinder. Ihr kommt zu spät zur Schule.
Das war's.
-Mr. Manfredi? Eine Stellungnahme? -Klar.
Es ist gut, in einer Stadt zu leben, in der Gerechtigkeit etwas zählt.
-Dann bleiben Sie in Oklahoma? -Absolut. Mir gefällt es hier.
Entschuldigung. Vielen Dank. Danke.
Ja? -Cal.
-Dylan McGrath. -Und?
Nicht schuldig.
-Du hast den Hund nicht verknackt? -Die Geschworenen, Cal.
Du weißt, wie unberechenbar die sind. -Klar.
Ich kann auch unberechenbar sein.
Warte die nächste Ernennung ab.
Dreckskerl!
Ein bisschen weiter nach links. Perfekt.
-Hallo? -Goodie hier, wie war's?
Es gab ein Treffen. Aber ohne Einigung.
Ja? Das war's dann.
Bevilaquas Kumpel Caputo kommt noch mal vorbei.
-Ins Bred-2-Buck? -Wie immer das Drecksloch heißt.
Mehr Öl.
-Was? -Ich rede mit Vince.
Caputo schickt dir 'ne Nachricht.
Bring du Dwight raus. Er erledigt den Rest.
-Ist das eine gute Idee? -Bevilaqua hat ein Angebot gemacht.
Er hat abgelehnt.
Scheiß auf Diplomatie. Bringt eh nichts.
Der Wunsch des blinden Bergsteiger wird wahr, er besteigt Mount Everest.
Die Expedition beginnt nächsten Monat,
wenn die Gruppe aus Brasilien anreist.
Lokales: Das mutmaßliche Mafia-Mitglied Dwight Manfredi
wurde heute vom Verdacht der Korruption freigesprochen.
Manfredi wohnt erst seit Kurzem in Tulsa.
MUTMASSLICHER MAFIOSO DWIGHT MANFREDI NICHT SCHULDIG
An der Ostküste war er in zwei Mordfälle involviert.
Der Blick aufs Wetter: frische Temperaturen für die nächsten Tage.
Nach einer Abkühlung stehen am Wochenende mögliche Regenschauer an.
Oh, da kommt dein Freund.
Der schon wieder?
-Sei nett. -Okay.
Mr. Manfredi, ich...
-Wie geht's, Wesley? -Gut.
Ich hab nachgedacht und...
Das waren ja nur Erstvergehen, vergessen wir die Bußgelder.
Das freut mich.
Vergessen Sie's. Ehrlich gesagt,
diese Regeln sind albern. Von mir hören Sie nichts mehr.
Okay, Wir sehen uns. Ich weiß, wann man besser schweigt.
Keine Sorge.
Bis dann! Schönen Abend!
Sieg durch Nettigkeit, Mädels.
DWIGHT BEKOMMT RECHT!
-22 Schwarz. -Nicht schon wieder. Oh, mein Gott.
-Hab ich gewonnen? -Hast du. Das war's.
-Du bist hier fertig. -Gewonnen!
-Gewonnen! -Du machst mich arm.
-Gönn dem Ding mal 'ne Pause. -Gewonnen!
Ja, dein Gewinn ist mein Verlust. Okay.
Hey, Leute!
-Hallo. -Hey Bodhi!
-Wo hast du gesteckt? -Einer muss ja abschließen.
Du warst beeindruckend vor den Geschworenen.
Das freut mich. Aber ich war echt nervös.
Du warst nervös? Du bist also menschlich.
Ein bisschen. Übertreiben wir's nicht.
Sie hätten Anwalt werden können.
-Meinst du? -Definitiv.
-Danke. -Ich besorg mir mal 'nen Drink.
-Ich komm mit. -Ich auch.
Bilde ich mir das ein, oder ist er wirklich gut?
Ja, ist er.
Hey Mitch!
Spielt Bobby Darrin, "Mack the Knife".
Wie wär's mit was aus diesem Jahrhundert?
Hey, was muss passieren, damit du mal mit mir tanzt?
Harte Männer tanzen nicht.
Oder können harte Männer nicht gut tanzen?
-Vielleicht auch das. -Entschuldigung.
Bevilaqua hat angerufen. Caputo ist hier mit 'nem neuen Angebot.
An der Hintertür.
Ich bin in zwei Minuten da.
Ich muss kurz weg, aber ich bin gleich zurück.
Setz noch was, das Ding ist manipuliert.
-Ich bin eine Gewinnerin. -Du kannst nicht verlieren.
Dad, ich bin noch nicht dazu gekommen.
-Tina. -Ich bin so stolz auf dich.
-Freut mich. Schön, dass du da warst. -Geschafft.
Danke dir.
-Amüsierst du dich? -Alles okay?
Ja, alles prima. Wieso fragst du? Entschuldige,
ich muss kurz mit einem Brandinspektor reden, der gerade
aus dem Nichts aufgetaucht ist. Bin gleich wieder da.
-Glückwunsch, Mann. -Hey, Armand.
-Du warst nicht bei Gericht. -Arbeit. Apropos...
Für dich. Zehn Riesen.
-Wie hast du das gemacht? -Dreierwette. Ich hatte Glück.
Jedenfalls sind wir jetzt für den letzten Monat quitt.
-Alles klar. Weiter so. -Ja.
Hey, was gibt's?
Ach, dies und das. Genieß die Party.
Ich bin gleich wieder da.
-Das ist unser Revier. -Das sehen wir anders.
-Wie geht's? -Alles klar, Dwight?
Mr. Bevilaqua lässt schön grüßen. Er bedankt sich für das Treffen.
Zuhören schadet nicht. Was bietet ihr an?
Ich hab's aufgeschrieben, um nichts zu vergessen.
-Ihr wisst, was zu tun ist? -Ja, Sir.
-Und wo er hin soll? -Weiß ich auch.
Egal wohin, ich komm mit.
Habt ihr mich vermisst?
-Nein, aber du hoffentlich mich. -Ja.
Du hast da was.
-Ich mach's weg. -Nein, nein. Ich mach das.
So. Alles weg.
Tanzen wir?
-Liebend gern. -Gut.
Margaret.
-Ich ruf dich an. -Okay.
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