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Original subtitles

(Sanfte Musik)

(Eine Tür quietscht.)

(Spannungsgeladene Musik)

(Mann) Bitte.

1,80.

(Düstere Musik)

Das juckt wie Teufel.

Links.

Links.

Wer soll das jetzt wieder ersetzen?

Der Uwe führt die Gisela heute aus.

Wie lange lässt du ihn zappeln? Bis er sich 'ne andere sucht?

(Ticken)

Vielleicht suche ich mir was anderes.

(Uwe) Draußen an der Elbe. Ganz moderne Siedlung.

Da hat jeder sein Häuschen.

Da habe ich später auch ein Häuschen. - Zwei lütte Hering.

Ich fahre jetzt nebenbei Taxi. Da kann ich was zurücklegen.

Vorgarten, Waschmaschine. Nie mehr von Hand waschen.

Einen Fernseher kaufen wir auch. Und eine Minibar.

Willst du dein Leben lang Tapeten klotzen und allein nach Hause?

Dein Nebenverdienst, reicht der auch für weiter weg?

So.

Wie weit? - Capri.

Capri?

Du nun wieder. Capri...

(Dramatische Musik im Film)

Sie können Licht machen. Der Schalter ist neben der Tür.

(Bedrohliche Musik)

Warum setzen Sie sich nicht, Mrs Taylor?

Wenn Sie Angst haben, hole ich Ihnen Cognac.

(Leise Schlagermusik von nebenan)

Denk drüber nach, Gisela.

Du bist über 30. Da haben andere fünf Kinder.

Na komm.

Rote Lippen muss man küssen.

Hilfst du Vater beim... Uwe. - Guten Abend, Frau Werler.

Das ist aber schön, dass Sie da sind.

Verzeihen Sie, ich habe Sie nicht begrüßt.

(Mutter) Sie wollen schon gehen? - Es ist gleich nach elf. Bis morgen.

(Schlager) Wer spürt der Wolken Blick

Der oft schon dein Geschick

Und deiner Tage Ziel dir zeigt

(Leise spannungsgeladene Musik)

Vorsicht!

(Nicht zu verstehen.)

(Schlager) Er kam aus dem Nichts

Und plötzlich stand er vor dir

Der geheimnisvolle...

(Klopfen)

'n Abend, Gisela.

Tag, schöne Frau.

Das ist Peter.

Guten Tag, Herr...

Peter.

Wenn's Ihnen recht ist. Ist es Ihnen recht?

Toll, Uwe. Ganz toll. - Die kommt wieder.

Mensch, euer Hinterhof ist aber hübsch.

(Gisela) Gut. Aber leise.

Entschuldigung.

Wir entschuldigen uns, eine so hübsche Frau zu überfallen.

Gestatten Sie?

(Er summt die Schlagermusik mit und dreht das Radio lauter.)

Fräulein, warum so schüchtern? Ich beiße nicht.

Nicht so steif in der Hüfte! Hier sitzt der Rhythmus.

Nicht so laut.

Vati schläft schon.

(Musik wird leiser.)

Ja.

Darf ich was anbieten? - Geht doch. Hast du Rotwein?

Am liebsten Rotspon.

Rotspon. - Wenn's geht.

Wir können wieder gehen. - Nein.

Ich muss nur in den Keller. - (Peter) Ja.

(Im Fernsehen läuft eine Sportsendung.)

Bisschen steif, deine Freundin.

Gisela ist eine ganz... - Hier ist er nicht. Ganz was?

Die denkt an nichts Böses. - Naiv. Das Wort musst du dir merken.

(Männer grölen.) Hallo, schöne Frau.

Ich sagte dir, denk nicht mit der Büx.

Wenn der Koffer weg ist, dann Scheiße.

(Gegröle dringt aus der Kneipe.)

Von wegen naiv. Wir verschwinden.

Wie? Und Gisela? - Du Döspaddel. Die holt die Polente.

War ganz hinten im Regal.

Könnte ich sterben für den Tropfen.

Sag mal, du hast dem Uwe letztens schöne Augen gemacht.

Und da hat er doch was vergessen.

Hast du das noch?

Du bist ja richtig schlau.

Und was habe ich davon? - Was willst du haben?

Zwei Prozent?

Ich will fünf.

(Er lacht.)

Fünf Prozent?

Von was?

Von was immer im Koffer ist.

Uwe, so naiv ist sie gar nicht. Mumm hast du, Mädchen.

Also gut, fünf.

Aber es geht von Uwes Anteil ab.

Na, äh...

Na also...

Zum Wohl.

So... Uwe.

Mesdames.

Und ich.

(Nicht zu verstehen.)

Probleme mit der Vier?

Nein, ich...

Alles in Ordnung, Schätzchen? Bist ganz käsig.

Geht gleich weiter. Kein Problem.

Weil ich hier nicht reden kann.

Was ist los mit dir? - War das Peter?

Lass mich mal machen.

Ich habe noch 'nen Rotspon im Keller.

Morgen Abend hätte ich Zeit.

Und Peter? - Den siehst du nicht wieder.

Also morgen Abend?

(Düstere Musik)

(Man kann sie nicht verstehen.)

Ich schaffe das nicht, Peter. Komm... - Scheiße.

Uwe, was soll der Blödsinn?

Mahlzeit. (Uwe übergibt sich.)

Ich dachte, beim zweiten Mal geht's leichter.

So erzählen sich die Jungfrauen. Los! - Ich schaffe das nicht mehr.

(Spannungsgeladene Musik)

Was wünschen Madame diesmal? Zehn Prozent?

Ich wäre gern ein Mann, so wie du. Das wünsche ich mir.

Oh, ich nicht.

Hey, hey.

Dann käme ich mit in die Bank.

Ich hätte nicht gekniffen. - Aber ins Höschen gemacht.

(Uwe) Peter?

Ist gut. Geh zu deinem Mann. - Uwe ist nicht mein Mann.

Du bist zu schlau für so was.

Du weißt gar nichts über mich.

Hol mich der Teufel.

Ein Versuch. Du gehst allein. Beute geht an mich.

(Uwe) Wo bist du?

Und kein Wort zu Uwe.

(Ticken)

(Wecker klingelt.)

Bitte einsteigen!

Gib mir die Kneifzange.

Kneifzange. Nicht Rohrzange. Mädchen!

Das ist eine Kneifzange. Das!

Wenn das hier schiefgeht, kennen wir uns nicht. Kapiert?

Aua!

(Motor läuft.)

(Düstere Musik)

Ah, das ist nichts. Bereit?

Kriegst kaum Luft vor Angst. - Unsinn.

Noch mal, das ist ein Test. Hauptsache, du kommst wieder raus.

Verstanden?

(Spannungsgeladene Musik)

Das hast du nicht ausbaldowert? - Wir warten.

Ich sagte, ein Versuch. Noch mal gibt's das nicht. Heul nicht.

Wer heult denn? - Schicksal!

(Bremsen quietschen.)

Noch kannst du zurück.

Wenn du da jetzt reingehst, kommst du als 'ne andere wieder raus.

Sie wünschen?

Wie kann ich Ihnen helfen?

Meine Dame?

Ich will Geld. - Abheben? Einzahlen? Überweisen?

Ich will alles, was Sie haben.

Das ist ein Überfall.

(Ticken)

Ich werde verrückt. Ilse? Bist du das?

(Ticken)

Geld her!

Geld her! Sonst fliegt Blei durch die Luft!

Dalli, dalli!

(Sie atmet keuchend.)

Sie nehmen bitte die Hände hoch.

Mehr haben wir nicht. Ist schon viel weg wegen Zahltag.

Danke.

Schönen Tag noch.

(Motorenlärm)

Ah. Spinnst du? Kannst mir gern das Ding in den Schoß knallen.

Aber dann bin ich tot.

Wie war die Ernte? Uah!

Mein lieber Scholli. - Was ist?

Das ist... - Stimmt was nicht?

Und wie das stimmt! - Ich brauche eine bessere Verkleidung.

(Peter) Alles, was du willst.

Sind Sie sicher, dass es kein Kerl war?

Bei den Beinen? - Aha, verstehe. Der Kenner spricht.

Ah, Fischer. Zeigen Sie mal, was Sie bei Tommy gelernt haben.

Und? Einschätzung zum Tatort. Wenn's geht, heute noch.

Keine Gewaltanwendung, kein Einbruch.

Der Täter war an diesem Scha... - Falsch! War kein Täter.

Eine Täterin. Mit Täschchen.

Gratuliere zum ersten eigenen Fall, "Detective".

Sagten Sie "Täterin"? - Ja, richtig gehört.

Ich habe da was. Das gibt 'ne Schlagzeile.

(Sanfte Musik)

Dolles Ding, oder?

Wie viele Banküberfälle gibt's hier pro Woche? Zehn? 15?

Da kommt eine, wackelt mit dem Hintern...

Bums, ist sie aufm Titelblatt.

Sie soll hübsch sein, schöne Beine. - 'ne aufgetakelte Möwe ist das!

Meine Frau bräuchte nicht so rumlaufen.

Was tust du heute? - Fährst du nicht Taxi?

Läuft gerade nicht so.

Andermal, Uwe.

Immer beidhändig. Aus der Hüfte.

Sonst glaubt keiner, dass du's kannst.

Bravo!

(Sanfte Musik)

Das ist keine Schnulze hier.

Liebe und Business, das passt nicht. Ich will nicht in den Knast.

Wenn's brenzlig wird, eins, fix und ab. Kapiert?

Abwarten, wer zuerst weg ist.

(Klirren) (Peter) Du brauchst was Kleineres.

Ein Frauen-Kaliber.

(Gisela) Wann machen wir's? - Eins nach dem anderen.

(Gisela) Wo kriegt man so was her?

Hast du was gesagt?

(Bluesige Musik)

Was?

Hier liegt 'ne Mauser.

Wo soll die sein? Nein. - Doch!

Na? Wollen wir's schäumen lassen? - Danke, ich habe schon.

Ich gebe dir 20.

Ich gebe Ihnen 30, wenn Sie gehen.

Mach das nicht!

Was ist los mit dir? Stell dich nicht so an!

He! Die habe ich gebucht.

(Peter) Ist der auch echt? - Ja, freitags immer.

Vom Franzland, nur vom Feinsten.

S'il vous plaît, Mesdames.

Ja, bei dem bleibt die Nase draußen, hm?

Mal gucken.

Ist doch nur ein bisschen Spaß, bisschen Holiday.

Ich denke, das soll keine Schnulze werden.

(Klingeln)

Hallo?

Mhm.

Gisela!

Gisela!

Können Sie mir wechseln? - Ja.

(Nicht zu verstehen.)

Wann schließen Sie freitags? - Um sieben.

3:30. - Vier Minuten, bis die Polente kommt.

Ganz schön viele Kassierer. Du solltest mitgehen.

Du packst das schon alleine. Guck mal ins Handschuhfach.

Hier doch nicht rausholen!

Sie arbeitet nicht allein.

Bank auskundschaften, Fluchtauto besorgen.

Dafür braucht sie jemanden.

Sie "arbeitet". Ph! Ist 'ne Eintagsfliege.

Eine Horizontale, die ihr Mütchen kühlt.

Wir sind alle Kiezkontakte durchgegangen.

"Danke, schönen Tag." Es gefiel ihr.

Sie macht es wieder. Aber wo? - Sie wollen hier sitzen und warten?

Das tun Sie schon seit einer Woche. Lassen Sie sich was einfallen, Fischer.

Wäre schade, wenn der erste Fall Ihr letzter wäre.

Das ist super, das nehmen wir auch. Sehr gut.

Das finde ich sehr gut, wunderbar.

Rumdrehen.

Das ist irre.

Drei, vier.

(Mann) So, gnädige Frau, das sind 10, 20, 30...

40 und 50 D-Mark.

Schönen Einkauf.

So, was kann ich für Sie tun?

(Spannungsgeladene Musik)

Moment. - Ja.

Möchten Sie essen?

(Spannungsgeladene Musik)

Was wünschen Sie denn nun?

Geld!

Geld her!

Alles!

Bitte.

Bitte Köpfe und Hände auf den Tisch!

Was tun Sie?

(Er wählt eine Nummer.)

Hörer auflegen.

Auflegen!

Auflegen!

Lass das lieber! Lass das!

Münzgeld bitte auch.

2:30 Minuten. - Schneller!

Wie viel ist das?

43.000.

Wie lange müssen Sie dafür arbeiten? - Sechs Jahre.

Dann machen Sie was falsch! (Peter lacht.)

Was habe ich gesagt?

(Düstere Musik)

Dachtet ihr, sie wartet auf euch?

Mädchen, das war gut. Das war richtig gut.

(Spannungsgeladene Musik)

Weltklasse, Uwe. Weltklasse.

Aua! - Los, fahr weiter jetzt!

(Peter) Lass mich raus. - Feiern wir nicht?

Zu gefährlich. Gebt noch nichts aus.

Vorerst kennen wir uns nicht. Auch wenn wir uns zufällig treffen.

Aber wenn ich dich erreichen muss? - Mädchen, bist du taub? Funkstille!

Vorfreude...

Schönste Freude.

Sind wir keine Freunde mehr? Wieso hast du nichts gesagt?

Wollte Peter so. - Ja, der Peter, der weiß alles.

Mehr als du schon. - Der ist nicht...

Was?

Mit dem wirst du dein blaues Wunder erleben.

(Man kann ihn nicht verstehen.)

Ja, Nylon. Aber keine teuren.

Die ohne Naht? - Sind viel eleganter.

Oder?

Darf ich?

Au! Was...

Zum Vergleichen. (Räuspern)

Herr Kommissar... - Keine Störungen.

So, jetzt die Preisfrage. Welche finden Sie besser?

Die oder die, hm?

Gisela, wo warst du so lange?

Muss ich alles allein machen?

Entschuldigung, Überstunden.

Was ist das? - Fleischwurst.

Die isst du doch so gerne. - Kind, die ist doch viel zu teuer.

Ich sage doch, Überstunden.

Fleischwurst.

Die gute.

Gehst du auf den Strich? Oder wieso hast du plötzlich Geld?

(Stimmen und Lachen von drinnen)

(Düstere Musik)

(Nicht zu verstehen.)

Die Banklady. Im Safari Club.

Genau wie das Bild in der Zeitung.

Polizei! Keiner verlässt den Raum!

(Geschrei)

Hierbleiben!

Halt!

(Spannungsgeladene Musik)

Hey, hey, stehen geblieben! - Stehen bleiben!

Denkt daran, sie hat einen Komplizen.

Hey, Süßer, wohin so eilig?

(Düstere Musik)

Polizei. Bleiben Sie mal stehen. Stehen bleiben!

Schöner Zufall, dass die hier auftauchen und du auch.

Schwein! - Du bist übergeschnappt.

Küss mich. - Du bist verrückt.

(Gisela) Verrückt nach dir.

Du bringst uns noch in den Knast. - Ja.

Küss mich.

So läuft das nicht, Mädchen.

Und es wird auch nie so laufen.

Niemals.

Niemals.

Wann machen wir die nächste Bank?

Brauchst du ein Kissen? Ich brauche dich im Keller.

Siehst du doch, es geht ihr nicht so. - Fragt einer, wie's mir geht?

Pass auf, Prinzessin, beweg deinen Hintern...

Ich kann das machen.

Na komm.

(Frau) Sehen wir uns später? - Klar.

(Düstere Musik)

(Frau) Die Banklady.

Auweia.

(Zwei Schüsse)

(Erleichtertes Raunen)

Ist das Echthaar? Zeig mal. - Wie heißt das Zauberwort?

Kesse Beine, Gisela! Tänzchen gefällig?

(Sie lacht.)

Huch!

Wenn du so weitermachst, landen wir im Zuchthaus.

Und du? Gehst du als Angsthase?

Oh.

Jetzt reicht's! - (lachend) Ah!

Dir geht's wohl zu gut! - Au!

Mann!

Wahnsinnig gut. Au!

(Donner)

(Uwe) Kommt als Banklady! - (Peter) Was wollt ihr?

Die erkennen sie! - Was hat sie getan?

Zieht 'ne Pistole beim Betriebsfest. Das gibt's doch nicht!

Du musst mal mit ihr reden!

Mit dir haben wir uns ja was eingehandelt.

Ja, ich soll warten, bis du anrufst. - Was soll das Theater?

Ich sagte dir, Liebe läuft nicht. - Pff!

Was heißt denn hier Liebe? Ich will eine Bank machen.

Besoffen ist sie auch noch!

Worum geht's?

Musst schon den Mund aufmachen. Ich kann keine Gedanken lesen.

Was wird denn das? Worauf soll das hinauslaufen?

Ich hatte eine halbe Million angepeilt. Das reicht.

Und dann trennen wir uns? - Ja, dann trennen wir uns.

Ich habe mir die Bank in Eidelstedt angeguckt.

Die Klitsche nennst du Bank?

Es dauert zehn Minuten bis zur nächsten Polizeiwache.

Komm, steig in mein Taxi. Ich zeige dir was.

(Spannungsgeladene Musik)

Landesgirokasse Segeberg. Die bringen freitags Geld in die Filialen.

Für die Lohntüten. - Ist das nicht zu groß für uns?

Zu viele Angestellte, drei Eingänge. Ist nicht zu kontrollieren für zwei.

Was tun wir hier?

Ist halt mein Traum. Mit einem Schlag.

Ich will nach Süden. München vielleicht. Oder noch weiter.

Sizilien, Neapel... Capri.

Ich will raus hier, verstehst du? Frei sein.

Hm.

Und was kostet das, frei sein?

Dann machen wir noch zehn kleine, wie die Eidelstedt.

Gisela!

Geld!

Gisela!

(Gisela) Bitte.

Ah!

"Banklady", "Banklady"... "Banklady".

Acht Überfälle, 23 Titelseiten.

Eine Frau als Bankräuberin, das gab's noch nie.

Neues Täterprofil. - Stuss! Das ist 'ne Horizontale.

Warum ist Bankraub so in Mode? Weil wir's ihnen zu leicht machen.

Wir müssen ihnen zuvorkommen. In flagranti.

In flagranti. - Hätten die Banken Alarmanlagen...

Ach! Die Banken sind schuld? - ...und alle Streifenwagen Funk...

Wir haben Funkwagen. - Drei in ganz Hamburg.

Uns haben die gereicht. - Kameras in den Banken.

Und einen Lochkarten-Computer. - Mondrakete fehlt.

(Gelächter)

Wir machen 'ne Razzia aufm Kiez,

Gegenüberstellung, und zack, sitzt die Nutte ein.

Sie ist keine Hure. - Bald sitzt das Blondchen hier.

Sonst gehen Sie Strafzettel schreiben. - Sie ist nicht blond.

Vom letzten Überfall, Synthetikfaser. Von einer Importmarke aus Paris.

Nur vier Geschäfte in Hamburg verkaufen die.

(Nicht zu verstehen.)

Guten Tag.

Geld her.

Scheine einpacken. - (Frau) Die Banklady.

Ruhe!

Das dauert mir zu lange. (Geflüster)

Ruhe und runter auf den Boden! - Los, alle! Alle!

Pst!

(Uhr tickt.)

Weggucken!

Weggucken!

Ah!

Oh Gott, oh Gott.

(Schuss)

(Zwei weitere Schüsse) (Sirenen heulen.)

(Peter) Fahr!

(Uwe) Bist du irre?

Gerade halten!

Ist sie tot? - Wer? Was? Um Himmels willen!

Quatsch!

Es ist vorbei, verdammt! - Scheiß dir nicht in die Hose! Fahr!

(Uwe flüstert) Mein Gott.

Mach den Funk an. Mach den Funk an! - Ja!

(Funk) Kontrolliert auch die Brünetten.

Wir brauchen Alarmanlagen. Wir hätten sie fast gehabt.

Wir sind nah dran. Die kriegen wir.

(Uwe) Es ist vorbei!

Vorbei. - Ah!

Anhalten! Los, halt an! Halt!

Spinnst du? - Halt!

Raus mit dir! Raus! - Nein!

Raus! Verschwinde! Raus! Raus!

Bist du bescheuert? - Immer das Gleiche mit dir!

Hau ab! - Ihr könnt mich nicht draußen lassen!

(Sirene)

Es tut mir herzlich leid. Wie alt war das Tier?

13. - 13 Jahre. Das ist ganz beachtlich.

Ich weiß nicht... Hier ist noch die Leine.

Ist Ihnen irgendwas aufgefallen?

Was? - Ist Unsinn.

Aber die hatte eine Perücke wie Gisela. - Gisela wer?

Gisela Werler.

(Fischer) Habt ihr sie?

Nur den geklauten Käfer. - Scheiße.

(Funk) 17 an alle. Die sind wieder entwischt.

(Sanfte Musik)

(Lautlos)

(Sanfte Musik)

Privatpatienten zahlen in bar.

Darf ich?

Schöne Frau, jetzt sind Sie noch viel schöner.

Koralle aus Capri.

Und was heißt das jetzt?

Dass wir jetzt tanzen gehen.

(Rock 'n' Roll-Musik)

(Leise, etwas dumpfe Musik)

(Schlagermusik)

Ja! - Nein, das gibt's doch nicht.

Junge Dame, Sie ziehen mich hier aus.

Das sind keine 8.000. Nein, nein, ich habe kein Geld mehr.

Ich gebe auf. Hier, bitte. Das ist alles, was ich habe.

Oh, Moment. Was ist denn hier los? Jetzt wird's ja immer bunter.

Da wird mit Geld geworfen. - Ah!

Jawohl!

Ist das etwa... Oh, das ist ja wohl...

(Sanfte Musik)

Capri?

Mein Traum. - Nicht träumen.

Wahr machen. Du bist frei.

Frei.

Fischer! Telex vom Innensenator. Sie kriegen Ihre Alarmanlagen.

Wie viele? - 15.

Hamburg hat über 100 Banken. - Können ja Lose ziehen.

Eidelstedt?

Täterprofil, Kruse.

Keine großen Institute. Wo sie vorher noch nicht waren.

Wie werden die Alarmlagen ausgelöst?

Tut es immer so weh? - Nur beim ersten...

Nee, oder?

Oh...

Aber werd jetzt nicht sentimental.

Wenn's brenzlig wird, dann... - Eins, fix und weg.

Ich glaube, du kannst die Tür benutzen. - Alte Gewohnheit.

Du gehst nicht. - Eins, fix...

und... ah!

Eins für dich.

Eins für mich.

Oh...

(Klingeln) (Mutter) Ich gehe schon.

Ist für mich. Peter hat was vergessen.

Fischer, Polizei.

Verzeihung, möchten Sie...

Sie wünschen? - Haben Sie eine Perücke?

Ja.

Darf ich die bitte mal sehen?

(Spannungsgeladene Musik)

Echthaar?

Mhm.

Haben Sie auch eine aus Kunsthaar? - Nein, nur die.

Ihre Kollegin hat was anderes gesagt. - Weil ich als Banklady im Fasching...

Die Kollegin irrt sich. Das ist die Perücke von dem Fest.

Gehen Sie bitte. Was soll meine Mutter denken?

Was denkt sie denn darüber?

Das ist ein Geschenk.

Ganz schön teuer.

Von meinem Verehrer. - Ach.

So eine sind Sie?

Na hören Sie mal. Mit den Methoden kriegen Sie die Banklady nie.

Diese Verbrecher halten sich für irre schlau.

Aber früher oder später macht jeder einen Fehler.

Mhm. - Entschuldigen Sie die Störung.

(Düstere Musik)

Herr Jesus, sei unser Gast, segne, was du uns beschert hast.

Mahlzeit.

Vater hat schon wieder ein Angebot für die Münchner Lizenzen abgelehnt.

Ich habe ihm einen Batzen angezahlt.

Das Geld kommt. Ich habe einen Großkunden.

(Spannungsgeladene Musik)

(Spannungsgeladene Musik)

Kommissar Fischer?

(Spannungsgeladene Musik)

Kommissar Fischer?

Der Senator rief an. - Er soll eine Belohnung aussetzen.

Wie viel denn? Eine Million?

Hören Sie mal zu, Fischer.

(Spannungsgeladene Musik)

(Dramatische Musik)

Ach, du bist's. - Wen hast du denn erwartet?

(Man kann sie nicht verstehen.)

Was machst du denn hier?

Spionierst du mir nach? - Ich habe mir hier ein Auto gekauft.

Werd nicht leichtsinnig, Gisela. - Soll ich dich mitnehmen?

Aber ganz fix.

Ich weiß, wo die Alarmanlagen sind. In Segeberg ist keine.

Mädchen, das ist nicht unsere Kragenweite.

Da rechnet keiner mit uns.

Bei so vielen Leuten brauchst du ein anderes Kaliber.

Eine Thompson. - Hängt bei der Polizei im Schaukasten.

Aber wenn wir schon träumen...

Hier, nette Bleibe.

Direkt am Strand.

Capri? - Nein. Erst mal Ostsee.

Ein paar Tage ausspannen. Was meinst du?

Ich habe geträumt von dir. Das ist mir noch nie passiert.

Was hältst du von einer Hochzeit?

Donnerstag sitzt ganz Deutschland vor der Glotze.

Gisela, das ist ja genial.

Die vom letzten Mal. Damit rechnet keiner.

Ich hole dich ab.

Ah. Ich dachte, ich habe sie verloren.

Du bringst mir Glück.

(Düstere Musik)

(Orgelmusik und Chorgesang)

Packen Sie mir bitte all Ihr Geld ein.

(Peter) Wir sind's wieder. - Los!

Ruhig! Wir wollen doch den Pfarrer nicht unterbrechen.

(Übertragung der Zeremonie in niederländischer Sprache)

Weitermachen! Was glotzt du so? Los, weitergucken!

Du auch!

(Frage in Niederländisch) Ja.

(Weiterhin Zeremonie in Niederländisch)

(Der Pfarrer spricht über die Bedeutung der Trauringe.)

Du hast was vergessen.

Bist doch verheiratet, Peter. Oder besser Hermann.

Amen.

Scheiße. Gib her!

Die Kamera! Gib die Kamera her!

Scheiße. Gib sie mir! - Zeit ist um!

Scheiße. Scheiße. Gib den Türschlüssel! Umdrehen!

Gib mir den Schlüssel!

Umdrehen! Weitergucken! Und klatschen!

Los!

(Melancholische Musik)

(Nicht zu verstehen.)

Was hast du vor? Was soll der Scheiß?

Jetzt kommt er!

Fertig?

Guten Tag. - Tag, Herr Wachtmeister.

Zulassung, bitte. - Ja.

(Gisela schreit.)

Wir haben's eilig, also wirklich eilig.

Ja, eilig haben's heutzutage alle. - Hm, ja, aber schauen Sie mal.

(Gisela stöhnt.) Ah!

Na ja, dann los. - Danke.

Und anstrengen, dass es ein Junge wird. - Ah!

Das war knapp, Gisela.

Wie kam es zu dem Foto?

Sie wartete auf die Antwort des Freiherrn.

Und da habe ich eiskalt abgedrückt.

Na, hast du jetzt ein Pin-up?

(Mann) Entschuldigen Sie mich.

Sie schaute zu ihrem Kompagnon?

Ja, das war fast... romantisch.

Ist es vorbei mit uns?

30.000.

Für lebenslang Capri zu wenig. - Für mich hat sich nichts geändert.

Direkt am Strand, ja?

Klingt gut.

Wir fahren getrennt. Ich komme nach.

(Sanfte Musik)

(Düstere Musik)

Brrr! Ist das nicht zu kalt?

Haben Sie einen Strandkorb? Heute früh gab's keine mehr.

(Kind) Stehen bleiben!

Nein, nein. (Schuss)

(Er stöhnt.) (Zwei weitere Schüsse)

Scheiße.

Tanzt Ihr Mann nicht mit Ihnen? - Sie sind wohl ledig.

Gehen Sie mit ihm tanzen. Sonst tanzt er mit anderen.

Sie wissen, wie Männer sind. (Lachen)

Guten Tag. - Guten Tag.

Danke.

Ich muss los. - Wollen Sie uns heute Abend besuchen?

Heute kommt mein Verlobter.

Wiedersehen.

Kein Anruf wegen der Belohnung? - Hunderte. Alles Fehlanzeigen.

Wir müssen das klarer formulieren. Schicken Sie mir Fräulein Monika.

Vielleicht brauchen Sie mal 'ne Pause. (Telefon klingelt.)

Ja? - Ich war unsicher, ob's die Frau ist.

Aber eben kam ihr Typ vorbei.

Käfer aus Hamburg und 'ne Beule unterm Mantel.

Und die Belohnung?

Beschreibung passt? - Haargenau.

Kollegen, noch ein Kennzeichen. Hamburg CV 64.

Sehr gut, danke. Treffer! Als gestohlen gemeldet.

Halten Sie sie auf. Wir kommen.

Gut.

(Klopfen)

(Klopfen)

Nähere dich nie wieder meiner Familie! - Lüg mich nie wieder an!

Du hast mit dem Gefühlskram angefangen! Jetzt ist alles Mist! Mist, Mist!

Du hast auf Zampano gemacht. Große Freiheit.

Du bist angekettet wie ein Hund.

Hübsch, nä?

Ist meine Mutter.

Ich bin kein Wunschkind. Die haben poussiert, flutsch, kam ich.

Mein Vater war Schlachter. Zwei Kühe pro Tag.

Mit 'nem Bolzenschussgerät.

Bei meiner Mutter nahm er die Pistole.

Sie hat sich neu verknallt.

Die großen Gefühle, sagten sie.

Alles Quatsch, sage ich.

Mein Vater fand's auch nicht gut. Bam, bam!

Mutter im Himmel, Vater im Zuchthaus, ich bei den Großeltern. Mit fünf.

Dann war Krieg.

Ach, Mädchen.

Meine Frau wartet.

Ihr Vater verkaufte mir seine Münchner Taxikonzession.

Was machst du dann in Hamburg?

Ich muss den Alten auszahlen. Ich stottere ab, jeden Tag.

Auf Maloche... Und im Schlafzimmer.

Jetzt weißt du alles.

(Funk) Alle lokalen Einheiten beim Bungalow.

(Funk) Sollen wir wirklich auf die Hamburger warten?

Achtung! Die zwei sind vermutlich bewaffnet.

(Spannungsgeladene Musik)

(Hermann) Hm?

(Lachen)

(Düstere Musik)

Die sind nicht zimperlich. Es wird sofort geschossen, sofort.

Komm, da ist nichts. - Der Vermieter war nicht koscher.

(Sie prustet.)

Komm.

Psch! (Gisela lacht.)

(Spannungsgeladene Musik)

(Knacksen)

Polizei! Ihr seid umzingelt!

(Schießen endet.)

(Viele Schüsse)

(Schießen endet.)

(Schüsse)

(Schüsse)

(Schuss)

(Polizei beginnt wieder zu schießen.)

(Angespannte Musik)

(Düstere Musik)

(Spannende Musik)

Es ist nichts.

Da war was. - Alles ruhig.

(Gisela lacht.) Na, dann komm.

Ihr habt auf Polizisten geschossen. - Daneben leider.

(Radio) Der Komplize der sogenannten Banklady

überlebte den Schusswechsel nicht.

Es gab offenbar ein mehrminütiges Feuergefecht...

Einfach abgeknallt.

Das dürfen die doch nicht.

Auf Schicht im Taxi, vor meiner ersten Bank...

Ich habe beim Zeitunglesen über die Idioten gelacht,

über ihre Fehler.

Der größte Fehler ist, nicht zu wissen, wann man aufhören muss.

War 'ne schöne Zeit mit dir.

(Traurige Musik)

Heidi Senger, gesucht wegen Diebstahl in zwölf Fällen und Einbruch.

Banken waren keine dabei. - Und was ist mit...

Ihr Ehemann? Saß vor einer Woche noch im Bau.

Du hast den Falschen erschossen.

Beim ersten Mal tut's noch weh.

(Radio) Die Staatsanwaltschaft ließ verlauten,

dass die vor zwei Wochen verhaftete Heidi S.

eindeutig nicht die gesuchte Banklady ist.

Mannomann. Ich hätte nie gedacht, dass das so schnell geht.

Dann steht eurem Umzug ja nichts mehr im Weg.

Ich freue mich für euch. Auf die Familie!

Auf die Familie.

Gisela, das Unschuldslamm. Wer's glaubt, wird selig.

Hat Uwe seinen Brummi schon in deine Toreinfahrt geschoben?

Uh!

Lass dir kein Kind andrehen, bevor du nicht den Ring am Finger hast.

(Düstere Musik)

Fischer. Er heißt Fischer. - Der ist weg.

Da ist aber Licht. - Er will keine Störungen.

Es ist ein Notfall.

Seine Mutter schickt mich. Sie ist im Krankenhaus.

(Telefon klingelt.)

Fischer.

(Spannungsgeladene Musik)

Meine Mutter ist seit fünf Jahren tot.

Ah!

(Spannungsgeladene Musik)

Fahren Sie!

(Fahrer) Ärger mit dem Kerl? - Los!

Halt! Stopp!

Frau Wittorf?

Ja. - Für Ihren Mann.

Für dich. Was kann das sein? - Hm?

Was... was ist das? - Ersatzteil. Ich muss in die Garage.

Jetzt? - Ja.

(Spannungsgeladene Musik)

Bist du wahnsinnig?

Ist es nicht vorbei? - Ich bin doch hier.

Bad Segeberg, Landeskasse. - Zu gefährlich.

Es ist dein Traum.

Danach gehst du nach München oder Capri.

Dann hast du die Wahl.

Hm?

Auf der Flucht steigen sie in ein Taxi um.

Davon gibt's Hunderte.

Dem Senator reicht's. Falsche Banklady, falscher Toter.

Der Einbruch hier. Er will Konsequenzen.

Wir sind ganz nah dran. Weiß er das?

Du bist raus.

(Fischer) Wie wollt ihr sie kriegen ohne mich?

Wir haben Muster.

Die gehen in Banken, wo sie schon waren.

Wozu dann die Thompson?

Du bist raus.

Ich frage Sie ganz höflich.

Lassen Sie...

mir... bitte... den... Fall...

bitte.

Schmidt übernimmt.

Die haben das ganz große Ding vor. Das, womit keiner rechnet!

Dienstausweis und Waffe.

Hören Sie, im letzten Jahr haben 14 Taxifahrer neue Taxen gekauft.

Davon drei mit Bargeld.

Fischer!

Viel zu schwer. Warte mal, so.

Machen wir's ein bisschen leichter.

(Funk) KD Fischer, ins Präsidium! Das ist ein Dienstbefehl!

(Spannungsgeladene Musik)

Was wollen Sie schon wieder? - Wo ist sie?

Was soll denn das?

(Giselas Vater kichert leise.)

Mir bleibt nur noch der Strick.

Segeberg. - Kollege, Sie sind suspendiert.

Ich muss los. Wir besetzen die schon überfallenen Banken.

Es ist Wahnsinn. - Nun sind wir schon mal da.

Ich habe immer noch kein gutes Gefühl. - Da drin sind 200.000.

(Radio) Eine Sondermeldung:

Die Polizei sucht Gisela Werler,

bekannt als die "Banklady", und ihren Komplizen, Hermann Wittorf.

Sachdienliche Hinweise nimmt jede... (Radio verstummt.)

Willst du ohne Geld abhauen? Da kannst du gleich zum Knast gehen.

Nach Capri geht's da lang,

Hermann.

(Unheilvolle Musik)

(Düstere Musik)

(Hermann) Guten Tag.

Guten Tag. - Ich möchte einen Scheck einlösen.

Den hier.

Volltanken bitte. - Sie haben ja Mumm.

Ruinieren Sie ruhig Ihre Karriere. Aber ohne mich! Haben Sie verstanden?

Wurde heute ein Käfer geklaut? Welche Farbe?

Spinnst du?

Auch zerrissene Scheine und Münzen.

Geld her, verdammt!

Gib das Geld her! - Ich stand in Stalingrad vorm Panzer.

Ah! Sieg Heil! Ah!

Hermann!

(Alarmglocke läutet.)

Verdammt! Ich wusste es!

(Fischer) Ein weißer Käfer, gefälschtes Kennzeichen.

Alle Ampeln auf Rot. Alle Bahnschranken runterlassen!

(Funk) Sind Sie KD Fischer? Nicht wieder den Falschen abknallen.

(Gelächter)

Geld her! (Alarmglocke läutet.)

Raus!

(Mann) Hinterher!

(Dramatische Musik)

(Schüsse) Haut ab!

Das sind Platzpatronen!

Nein.

(Stöhnen)

(Hermann) Los, komm!

Komm!

(Gisela) Halten Sie durch. Halten Sie durch.

(Mann) Ah...

Los, komm! Komm, verdammt!

Scheiße! Du musst fahren! Mein Bein ist im Eimer!

Komm!

Oh, Scheiße!

Umziehen, Mensch!

Das war's, es ist vorbei. - Nichts ist vorbei. Gib Gas!

Du hast das Mädchen umgebracht. - Quatsch. Die stirbt da nicht dran.

Wir sind Mörder! Mörder! - Ich habe dich doch gewarnt.

Ah!

(Schreien) Reiß dich zusammen! Fahr!

Ich rufe jetzt die Leitung.

(Sirenengeheul)

Weißer Käfer, kam doch gerade über Funk.

341 an alle. Wir haben sie.

Gib Gas! - Halt's Maul!

Fahr! - Mache ich ja!

Du bist doch verrückt!

(Bahnschranken-Signal)

(Sirene)

Gisela!

Ah!

Das hätte nicht passieren dürfen! - Dachtest du, das ist ein Spiel?

Die Schießerei! - Wer hat das Ding geholt?

Das habe ich nicht gewollt!

Was hast du denn gewollt, hm? Banklady spielen, dich auftakeln?

Das ist dein Problem! Du lebst im Märchen!

(Gisela schreit.)

Verdammte Scheiße. (Gisela atmet laut und schnell.)

Los, Hermann. Eins, fix und weg!

Hä?

(Schüsse) (Polizist) Los! Raus aus dem Wagen!

(Rütteln) Ich knalle euch ab!

(Schüsse) Nicht schießen!

(Schuss)

(Hermann) Das mit Capri wird nichts. (Gisela stöhnt.)

(Gisela) Ah!

Ah!

Waffen runter!

(Traurige Musik)

(Tür fällt ins Schloss.)

Ist sie tot?

Mir sagt hier keiner was.

Fräulein Todt?

Sie wird durchkommen.

Entschuldigung. Das ist unhöflich.

Ich will dir helfen, Mädchen.

Du liebst ihn und denkst, er liebt dich auch.

Für ihn war das nur ein Geschäft. Ein bisschen Spaß, Nervenkitzel.

Und wie geht's weiter? Getrennte Gefängnisse, Funkstille.

Seine Frau... - Die bleibt nicht bei 'nem Gangster.

Da ist die sich zu fein für.

Die Zeit heilt viele Wunden.

Der Junge wird nach Papa fragen. Papa, Papa, Papa, Papa.

Nach einer Weile kommt sie, regelmäßig. Und wer kommt zu dir?

Weißt du, was der Knast mit Frauen macht?

Falten, Haarausfall... Seine Frau, die wird sich pflegen.

Wird duften wie eine Sommerwiese.

Und dann... ziehen sie schön nach München.

Wahre Liebe gibt's am Bahnhofskiosk. (Klimpern)

Für einen Groschen.

Das hier,

das ist die Wahrheit.

Wenn du rauskommst, setze ich mich für dich ein.

Neue Identität, eine Stelle.

Da lässt sich was regeln. Alles auf Anfang.

Der Staatsanwalt will Geständnisse.

Sag, dass du die Banklady bist, die Anführerin.

Gehen Sie bitte zur Seite.

(Reporter) Gisela. Hier, Gisela.

(Polizist) Zurückbleiben!

Hohes Gericht, meine Mandantin möchte eine Erklärung abgeben.

Bitte sehr.

Weil ja hier jeder wissen will, wer... das größte Kerbholz hat...

Herr Richter, die Angeklagte ist verwirrt.

Sie sah schon besser aus. (Raunen)

Ich bitte um das Wort. - Muss ich mir das bieten lassen?

Ruhe bitte! Ruhe! Mein Dame, mein Herr.

Fahren Sie fort. - Ihr habt Gisela "Banklady" genannt.

Das klingt nett, ist aber Blödsinn.

(Raunen) Ich bin noch nicht fertig.

Die Überfälle habe ich ausbaldowert, ich ganz alleine.

Sie war verknallt in mich. Sie hätte alles für mich getan.

Sie trägt keine Schuld. Und geschossen habe auch nur ich!

Lüge! Er lügt!

Du bist das Schlimmste, was mir passieren konnte.

Ich habe nur getan, was er gesagt hat! Nur das, was er gesagt hat!

(Hermann) Loslassen!

Zurück! - Fass mich nicht an.

(Zuschauer raunen.)

(Er lacht.) Gisela. Gisela.

Ruhe bitte! Die Verhandlung wird unterbrochen.

(Sanfte, melancholische Musik)

Gisela!

Wartest du auf mich? - Weil ich weiß, wo das Geld ist?

Nein, weil ich dich heiraten will.

War das ein Ja? - Ja.

Ja. Ja. Ja.

(Sanfte Musik)

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