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- Darjeeling. - Deine Lieblingsstadt?

- Gehört sicher mit dazu. - Mir hat Varanasi am besten gefallen.

- Varanasi? - Ja. Irgendwie surreal.

Ja.

- Amritsar war auch ganz nett. - Klar, dass du das sagst.

Ich hab Sandeep noch nie zuvor so pandschabisch erlebt.

"Ich bin Einheimischer. Der Goldene Tempel, das bin ich."

- Goa. Ich fand Goa klasse. - Du warst doch nur am Strand.

Kerala hat die besten Strände.

- Weniger indisch geht's gar nicht. - Mädchen, Goa, Strände, Kerala.

Ja. Abgehakt.

- Unser Urlaub war so schnell vorbei. - Ja.

- Ich muss Mittwoch wieder arbeiten. - Und zuhause ist beschissenes Wetter.

Freut euch auf die Arbeit, und aufs schlechte Wetter.

Denkt an mich, wie ich hier in der Hitze schmore.

Alles okay, Marc?

- Zu viele Bangh Lassis. - Wie viele hast du getrunken?

Keine Ahnung.

Wisst ihr noch?

- Das waren noch Zeiten! - Ja, zweimal Sex in drei Jahren!

Das waren noch Zeiten!

- Biegen Sie hier links von der Straße ab. - Ja, Sir.

- Wie geht's, Mann? - Etwas besser.

- Ja? - Ja.

Sieht auch schon wieder besser aus.

- Coole Gegend. - Ja.

- Was ist los? - Die Räder drehen durch.

Wir stecken fest.

Der Wagen steckt fest!

Was machen wir hier eigentlich?

Hier gibt's einen sehr schönen Tempel. Seht ihr?

Ein einziger Tempel...

Von 400 Seiten im Reiseführer ist dem Ort gerade mal ein Abschnitt gewidmet.

- Muss ja 'ne boomende Stadt sein! - Ist ein Geheimtipp.

Das ist der Jain-Mahavira-Tempel. Er gehört zu den ältesten Tempeln Indiens.

Mahavira war der letzte, der 24. Prophet des Jainismus.

- Diese Statue dort ist 2.500 Jahre alt. - Wow!

- Sie besteht aus Sand und Milch. - Und die Augen?

- Die Augen waren aus Diamanten. - Diamanten?

- Echte Diamanten. 24 Karat. - Und was sind das für Figuren?

Das sind Apsaras, Tempeltänzerinnen.

Ihre Aufgabe bestand darin, die Gottheiten mit ihrem Gesang und Tanz zu erfreuen.

- Jetzt will er bestimmt gleich konvertieren. - Ja. Ja.

Und diese schönen, alten Säulen waren Teil eines Tores.

- Achten Sie auf die wunderbaren Details. - Ja.

Hier wird ein neuer Tempel erbaut.

Die alten Tempel sind über 2.500 Jahre alt.

In der Galerie hier links sehen Sie die weiblichen Gottheiten der Hindu-Religion:

Kali, Parvati, Durga, Lakshmi und Saraswati.

Zuerst gehen die Gläubigen zum Tempel der Hauptgottheiten...

...und anschließend beten Sie zu den Gottheiten in den Tempeln rechts und links.

- Fragen Sie uns anschließend ab? - Ja.

- Ist echt nett hier. - Hier werden wir bleiben.

- Und? Gefällt's dir hier? - Toller Ort, Mann.

Da kommen die Tänzerinnen.

- Willkommen. Guten Abend. - Hallo. Guten Abend.

Danke.

- Die Mädels sind süß, nicht? - Ja. Kommt, wir tanzen auch.

- Mach nur. - Na los.

Ihr seid langweilig.

Deine Moves sind geil, Mann.

Wie geht's? Rita? Ich heiße Sandeep.

- Wie ist es gelaufen? - Was soll denn gelaufen sein?

- Sah jedenfalls ganz gut aus. - Wieso habt ihr nicht mitgemacht?

- Ich... - Du gibst zu schnell auf.

Kann es sein, dass ich dich im Tempel gesehen hab?

Schon möglich. Ich war mit meinen kleinen Geschwistern dort.

- Meine Schwester hat heute Geburtstag. - Wie alt ist sie?

- Sechs Jahre. - Wie alt bis du?

- Neunzehn. - Neunzehn?

- Bist du hier fest angestellt? - Nein, Sir.

Ich arbeite nur zwischendurch hier, zu besonderen Anlässen, so wie heute.

Und was machst du sonst? Gehst du aufs College oder zur Uni?

Nein, Sir. In Osian gibt es kein College. Wenn ich studieren wollte...

...müsste ich weit fahren, und das wäre viel zu teuer für meine Familie.

- Arbeitest du nächste Woche? - Ja.

War anstrengend. Mir tun die Füße so weh.

- Aber dafür sahen die Jungs gut aus. - Das waren doch Angeber.

Nächste Woche muss ich mir einen neuen Sari kaufen.

Hallo, ihr Hübschen, wir sind's.

- Sollen wir euch mitnehmen? - Nein, wir wohnen gleich um die Ecke.

Hört mal, Mädels, wir haben sogar einen Aufpasser dabei, unseren Fahrer.

- Er soll vorne sitzen. - Was sagt sie?

Setz dich nach vorn.

- Mach dir keine Sorgen. - Mein Freund spricht kein Hindi.

Seine Mutter ist Engländerin. Fahren Sie los.

- Er hat nie Hindi gelernt? - Du hast es nie gelernt?

- Nein, wir haben es zuhause nie gesprochen. - Wenn du jetzt hier lebst, solltest du's lernen.

- Ich kann etwas Marwari. - Du sprichst Marwari?

- Ja. Willst du mal hören? - Ja.

- Du bist wunderschön. - Oje. Danke.

- Was hast du gesagt? - Dann sag ich jetzt mal was auf Panjabi.

Ich möchte dir sagen, dass du gut aussiehst.

Vielen Dank.

Anhalten. Wir sind da. Danke fürs Mitnehmen.

- Danke fürs Mitnehmen. - Seh ich dich mal wieder im Hotel?

- Wiedersehen. - Willst du mich nicht auf einen Tee einladen?

Nein. Mein Vater ist zuhause.

- Dein Vater ist da? - Ja.

- Schick mir 'ne E-Mail. - Ja, mach ich.

- Mach's gut. Bye. - Bye-bye.

- Guten Abend. - Sei gegrüßt.

Bring mir Wasser.

Wer waren diese Männer im Taxi?

Touristen aus dem Hotel.

Wach auf.

Wach auf. Du musst zum Markt. Los jetzt.

Trishna. Trishna. Wach auf.

Guten Morgen.

Wie geht's?

Lad schon mal ein!

Na los!

Leg es dort hin.

- Stellt es dort ab. - Die lassen sich Zeit...

- Nicht so langsam und schau nicht so blöd. - Nein, nein. Nicht so.

Papa! Papa!

Papa!

Tut das weh, wenn Sie den Kopf bewegen?

Lassen Sie den Arm locker. Leicht nach oben. So ist's gut.

Papa?

Wie geht es dir?

Verzeih mir.

Sag so was nicht. Ruh dich aus.

Genießt die Wüste, ja?

Augenblick mal! Anhalten!

- Halten Sie mal an. - Was ist denn?

- Das ist die Kleine vom Hotel. - Geh hin und sieh nach. Na, mach schon!

Trishna?

Hallo.

Was hat er vor? Er kommt bei Kindern gut an.

- Deine kleine Privatarmee? - So was in der Art.

Aber sie konnten nicht verhindern, dass du verletzt wirst.

- Ist es noch weit bis zum Flughafen? - Noch ziemlich weit.

Wie geht es deinem Vater?

Er ist noch im Krankenhaus. Hat sich einige Rippen gebrochen.

- Ist das deine Schwester? - Ja, Sir.

- Wie heißt du denn? - Mein Name ist Devshri.

Devshri? Lächle mal.

Die Kleine läuft vor ihm davon! Er sollte sich beeilen.

Wenn dein Vater im Krankenhaus liegt und du dir den Arm gebrochen hast...

...wie kommt ihr dann über die Runden?

Das wird sicher sehr schwierig werden, da mein Vater den Jeep noch abbezahlen muss.

Hey, Jay! Wir müssen los, Mann!

Ja. Augenblick noch.

- Hast du eine Telefonnummer oder so? - Nein, mein Handy ging beim Unfall kaputt.

Mein Vater hat ein Hotel bei Jaipur.

Ich könnte ihn bitten, deiner Familie einen Brief zu schreiben...

...und dir einen Job anzubieten. - Danke, Sir.

- Komm endlich! - Gute Besserung. Hoffentlich klappt es.

- Danke, Sir. - Ich hoffe, dein Vater wir auch bald gesund.

- Danke, Sir. - Also dann...

- Danke. Wiedersehen. - Wiedersehen.

Lass dir ruhig Zeit, Mann.

- Ich spiel 'ne Runde Kricket. - Kein Stress.

Ihr wollt nur frühzeitig dort sein, um euch mit Parfum einzudecken.

- Wie geht's ihr? Geht's ihr gut? - Was?

Schaffen wir erst mal die beiden Jungs außer Landes.

Was hat sie gesagt?

Ich soll dir ausrichten, dass ihre Freundin dir die falsche Telefonnummer gegeben hat.

Ich hab auch ihre E-Mail-Adresse.

- Ist dies das Haus von Trishnas Vater? - Geh rein und sag Bescheid.

- Pratiksha, komm mal. - Was ist?

Was ist?

- Ein Brief für Trishna. - Ja?

- Geben Sie ihn ihr. - Ja.

Mama!

- Trishna! Trishna! - Was ist denn?

- Da ist ein Brief für dich gekommen. - Von wem?

- Trishna soll mal herkommen. - Geh.

- Ja, Papa? - Hier. Lies mal vor.

Äh, sehr geehrter Herr.

Bitte akzeptieren Sie diese Zeilen als ein offizielles Stellenangebot.

Was soll das heißen?

Das bedeutet, dass ich im Hotel Samode Bagh in Jaipur arbeiten könnte.

- Wo liegt Jaipur, Trishna? - Jaipur ist sehr weit weg.

Und als Lohn bekomme ich jede Woche 2.500 Rupien.

2.500 Rupien?

Und die 500 Rupien sind für die Fahrtkosten.

Dass sich der junge Mann noch mal meldet, hätte ich nie gedacht, hm?

Traust du dir das denn zu? So ganz allein in der Ferne?

2.500 Rupien jede Woche!

Und geht jeden Tag zur Schule! Okay?

- Hallo? - Hotel Samode Bagh. Guten Tag.

- Hallo. Mein Name ist Trishna. - Wo sind Sie?

Ich bin hier in Jaipur, am Busbahnhof.

- Bleiben Sie dort. Es holt Sie jemand ab. - Ja. In Ordnung. Danke.

Hey! Hallo!

- Hallo, Sir! - Wie geht's dir? Alles okay?

Mein Fahrer hatte gerade keine Zeit, deshalb bin ich selbst gekommen.

Danke.

- Ich will nicht, dass du dir noch was brichst. - Okay.

Dein Gepäck lassen wir hier. Das holt der Fahrer später ab.

Okay, Sir.

Das Gepäck ist für das Samode Bagh Hotel.

Ich dachte, man hätte dir den Gips längst abgenommen.

Nein, Sir. Ich muss noch weitere zwei Wochen warten.

Ah ja.

- Du kannst dich an mir festhalten. - Geht schon, Sir.

Frische Milch und Butter bekommen wir direkt von hier.

Die gehören meinem Vater.

Er hatte als Kind zwei Wellensittiche und seitdem sind es immer mehr geworden.

Du kannst erst eingearbeitet werden, wenn du keinen Gips mehr hast...

...und solange fütterst du die Vögel. - Danke.

Zu Ihren Diensten, Sir.

Wie antwortet man darauf?

Nicht schlecht.

Hey.

- Das ist Trishna. - Hi.

- Und das ist... - Shweta.

Shweta. Ihr teilt euch das Zimmer.

Eine zweite Matratze bekommt ihr noch.

Ich geh dann mal.

Setz dich.

- Also eine Art Rückzugsort. - Ja, könnte man vielleicht so nennen.

Allerdings lebe ich schon seit über 15, 16 Jahren hier.

Ja, Mama. Mir geht's gut. Wirklich.

Der erste Tag war ganz in Ordnung.

Sobald es was Spannendes zu berichten gibt, bist du der Erste, der es erfährt.

Die Welt ist erwacht und tanzt vor Freude

Genau wie mein Herz

Mit deiner Hilfe Mit dir an meiner Seite

Du machst mich glücklich

Wenn du mich ansiehst Wenn du mich berührst

Machst du mich glücklich.

Hallo Devshri! Wie geht's dir?

Vermisst du mich denn?

Hey.

- Wie läuft's? - Ganz gut.

Hast du ihnen was vorgepfiffen?

- Nein? - Nein.

Dad mag es, wenn man ihnen vorpfeift.

- Du kannst doch pfeifen, oder? - Nein, Sir.

Du spitzt einfach die Lippen und pustest.

Spitz die Lippen so...

...und puste.

Noch ein wenig sanfter.

Ja.

Ja!

Siehst du? Ganz einfach.

Während meiner Zeit auf dem College hatte ich viel Spaß.

Nach dem Unterricht...

...haben wir in der Cafeteria Tee getrunken, und Dosas gegessen...

...und sind dann in den Park gegangen. Da haben wir über die Neuen gelästert.

- Alles okay? - Ja.

Keine Angst. Es tut nicht weh.

Du klopfst an die Tür, sagst "Zimmerservice", und fragst, ob sie einen Wunsch haben.

Unter der Markise hier servieren wir das Frühstück.

Die Gäste bestellen entweder à la carte oder aber sie bedienen sich direkt am Buffet.

Hier. Das gehört zum Buffet. Nimm das bitte mit.

Sie haben mir endlich den Gips abgenommen.

Ja! Wirklich.

- Darf ich bitte? - Ja. Gern. Danke.

Darf ich?

Ja, Sir. Heute sind 27 Zimmer belegt.

23 von einer Gruppe und die anderen von Touristen.

Die Männer der Gruppe arbeiten auf der Pipelinebaustelle.

- Haben wir Reservierungen? - Ja, drei Doppelzimmer.

- Dürfen wir? - Ja.

- Danke. - Wer ist da?

- Für wen ist der? - Für Sie.

- Chanchal! - Stellt ihn da drüben hin.

Ja. Da steht er gut.

Dreht bitte den Ton leiser.

Ach, ich wünschte, er wäre in mich verliebt.

- Davon träumst du wohl. - Dann hätte ich mein eigenes Hotel.

Ich könnte tun und lassen, was ich will.

Und im Urlaub würden wir in die Schweiz fahren.

- Wie viele Kinder willst du haben? - Weiß ich noch nicht.

- Hattest du eine angenehme Reise? - Ja, danke.

Tut gut, dem Trubel von Indiens Großstädten zu entfliehen und sich hier zu entspannen.

- Oh Mann... - Guten Morgen, Sir.

- Trubel ist nicht das richtige Wort. Chaos! - Guten Morgen, Sir.

Hallo!

Ah, wen hör ich denn da? Da ist ja mein Liebling. Wie geht's dir?

Danke.

- Was ist das? - Was?

- Das! Kennst du den? - Nein.

- Gehört zur Familie der Bienenfresser. - Wie bitte?

Ein kleiner kolibriartiger Vogel. Du weißt schon...

Nein. Keine Ahnung.

...die ganz schnell mit den Flügeln schlagen, auf der Stelle, und Nektar trinken.

- Trishna, das ist mein Vater. - Guten Tag, Sir.

Dad, das ist Trishna. Sie hat deine Vögel versorgt.

Ja? Ist das wahr, Trishna? Schön, dich kennenzulernen.

Gut. Freut mich. Gefällt dir die Arbeit?

- Ja, Sir. - Sehr schön.

Aber weißt du was, dieser Pfau ist wirklich ein äußerst seltsamer Vogel, hab ich recht?

Halb Schrei, halb Wehklage, halb Balzruf für seine Angebetete.

- Was ist das? - Ein Rebhuhn.

- Als Junge habe ich die immer geschossen. - Nein. Nein. Du erkennst die nicht wirklich.

- Woran willst du die ganzen Vögel... - Kenntnisse über die Flora und Fauna...

...sind bei dir absolut nicht vorhanden. - Du denkst dir das doch nur aus, oder?

- Nein, natürlich nicht. - Ich wette, es ist so.

- Machen Sie Ihr Spiel, Ladies and Gentlemen. - Okay.

Solange sich die Scheibe dreht und die Kugel rollt.

Wo bleibst du denn, Trishna?

- Tut mir leid, Sir. - Schon gut.

- Hast du einen Augenblick Zeit? - Ja, Sir.

- Darf ich deinen Arm nehmen? - Ja, Sir.

Wir kommen jetzt allein zurecht. Danke.

Was ist das?

Ein nettes Parfum. Bist du das, oder ist das der Jasmin?

- Guten Tag, Sir. - Guten Tag.

Ach, hör doch nur, wie schön sie singen.

Herrlich, nicht wahr?

Du kannst wunderschön pfeifen. Kein Wunder!

- Wer hat dir so gut pfeifen beigebracht? - Jay, Sir.

Jay? Ich glaub's nicht. Ich konnte früher auch ganz gut pfeifen.

Aber inzwischen kann ich es gar nicht mehr.

Komm mal kurz zu mir her und lass dich ansehen.

Halt den solange. Komm her.

Oh ja. Ja.

Ja...

Nun ja...

...Jay hat schon gesagt, dass du sehr hübsch bist.

Und da hat er zur Abwechslung mal recht.

- Behandelt er dich gut? - Ja, Sir.

Gut. Solange du glücklich bist.

Kein Hotel läuft von alleine, ebenso wenig wie ein Geschäft.

Wie kommst du darauf? Man muss dafür arbeiten.

Darf man fragen, was du sonst machen willst?

Ja, ich will nach Mumbai gehen und in irgendwelche Projekte investieren.

Du bist manchmal wirklich unmöglich.

Wir hatten ausgemacht, dass ich es mal versuche. Und gut.

Deine Mutter hatte recht. Ja. Ich hab dich viel zu sehr verwöhnt.

Ich bitte dich um dasselbe, was du für Ojun getan hast.

Hör mal, du bist kein kleines Kind mehr.

Wenn du nicht ernsthaft einsteigen willst, dann lass es.

Danke.

Es geht schon.

- Schaffst du's? - Ja. Vielen Dank.

Wiedersehen.

Hören Sie, sagen Sie Trishna, sie soll mir ab sofort das Essen in meinem Zimmer servieren.

- Ja, Sir. - Oben.

- Guten Tag, Sir. Darf ich reinkommen? - Äh, ja. Okay. Stell's hierher.

Danke, Sir.

Hör mal, ich hab einen Kurs entdeckt, der dich vielleicht interessieren könnte.

Man kann dort ein Diplom in Hotelmanagement machen.

Würdest du da gern hingehen?

Ja, Sir.

Ich könnte dir ein paar Vormittage in der Woche freigeben.

Danke, Sir.

Du schneidest das Innere raus. Du hältst sie so und dann...

Wo kommst du her?

- Aus Osian. Weißt du, wo das liegt? - Nein.

Ich glaube, es bringt nichts, wenn ich hierbleibe.

- Wie meinst du das? - Das Hotel ist einfach zu klein.

Mein Traum ist es, in einem großen Hotel mal Hotelmanagerin zu werden.

- Ich überlege mir, ob ich ins Ausland sollte. - Superidee!

Zuerst wird er gerollt.

Mit dieser Seite nach unten.

Okay. Noch kein Wasser.

Es gibt drei Sorten von Tafelwein Rotwein, Weißwein und Rosé.

Ihr wisst, dass Champagner ein Schaumwein ist...

...aber nicht alle Schaumweine sind... Champagner.

Der Chef ist im Schlafzimmer.

Ihr Essen, Sir.

- Stell's bitte dort auf den Tisch. - Ja, Sir.

- Oder lieber gleich aufs Bett. - Danke, Sir. Entschuldigung.

- Wie läuft's? Alles okay? - Ja, Sir.

Gut.

Sir, am Freitag heiratet meine beste Freundin und ich würde gern hingehen.

- Ja. Natürlich. - Danke, Sir.

Wo heiratet sie denn? Bei euch im Dorf?

- Nein, Sir. In Jaipur. - Ist es jemand aus dem Hotel?

- Nein, Sir. Aus meiner Klasse vom... - Ach so, vom College.

- Ja, vom College. - Okay.

Mit wem gehst du hin?

Chanchal hat gesagt, sie kommt mit, Sir. Sie hat an dem Tag frei.

Brauchst du vielleicht einen männlichen Begleiter, der dich beschützt?

Nein, Sir.

Nimm die. Die passen besser.

- Wie seh ich aus? - Perfekt!

Hallo?

Hier, Trishna. Ich bin's.

Ich weiß nicht genau. Ich glaube, wir fahren gerade am Markt vorbei.

Das ist meine Freundin Chanchal.

Chanchal, das sind meine Freunde vom College.

Hört doch mal zu! Hier ist es gleich zu Ende.

Wir könnten auch noch woanders hingehen.

Mache Parties sind lang, manche sind kurz.

Casbah? Wie sieht's aus?

Es war ausgemacht, wir gehen um 10 Uhr nach Hause.

- Sei mal locker. - Dann geh ich allein.

- Ganz allein? - Ja.

Okay. Pass auf dich auf.

- Bis nächsten Dienstag. Bye. - Wiedersehen! Bye!

Sie macht sich zu viele Sorgen.

Bleib stehen!

Wen rufst du denn an? Entschuldige mal.

Du kannst auch mein Handy benutzen.

- Bleib doch mal stehen. - Lasst mich in Ruhe!

- Finger weg oder ich schreie! - Trishna! Trishna!

- Was ist dein Problem? - Wie bitte?

- Verschwinde! - Verpiss dich!

Schau dich mal an. Du hast keine Eier.

Danke.

Warum halten wir hier an?

- Bist du okay? - Ja.

Du bist wunderschön.

Wo warst du denn?

Wo warst du?

Schlaf weiter.

Jay rief an, aber du warst schon weg.

Er hat nach dir gesucht.

Ich hab versucht, dich zu erreichen. Warum hast du nicht geantwortet?

Hat er dich gefunden?

- Was ist passiert? - Nichts. Schlaf weiter.

Devshri!

Devshri!

Trishna!

Wir geht's dir? Geht's dir gut?

Wie geht's, Lakshman? Kennst du mich noch?

Hast du ein paar Tage frei bekommen?

Wer ist da? Ist das Trishna?

Hallo.

- Wie fühlst du dich? Geht's dir schon besser? - Ja.

Mach ihn nicht zu stark.

- Wie läuft's in der Schule? - Ich geh nicht mehr zur Schule.

Wieso nicht?

Wir können das Schulgeld nicht bezahlen.

Ich hab euch doch Geld geschickt.

Davon bezahlen wir die Schulden für den Jeep.

Wieso bist du hier?

Ich hab im Hotel gekündigt.

- Warum? - Ich musste aufhören.

Warum denn?

Es musste einfach sein, Papa.

Und wie sollen wir jetzt zurechtkommen?

Ich kann doch auf den Feldern arbeiten.

Auf den Feldern?

Da zahlt dir keiner 2.500 Rupien die Woche.

Ich weiß.

Was hast du? Ist dir schlecht?

Trink einen Schluck Wasser.

Trink das.

- Ihre Tage sind ausgeblieben. - Ihre Tage sind ausgeblieben?

- Seit wie vielen Monaten? - Drei.

Drei Monate?

- Irgendwelche anderen Beschwerden? - Mir ist ständig übel.

Am Morgen?

Stell ihn hier ab.

Geh zu deinem Onkel. Arbeite in seiner Fabrik.

Ich will hier bleiben. Ich geh nirgendwo hin.

Seine Frau ist krank. Papa sagt, du sollst ihr helfen.

Warum soll ich das machen?

Weil dein Vater das so will.

Gut, ich gehe, wenn ihr unbedingt wollt.

Mama, ich geh jetzt.

Pass auf dich auf.

Wiedersehen, Oma.

Alles Gute.

Ich geh jetzt, Papa.

- Was hast du? - Darf ich mitkommen, Trishna?

Sei nicht albern, Devshri. Du kannst nicht mitkommen.

Lass mich doch gehen.

Kennen Sie die Straße?

Ach ja! Gleich die Straße da vorn links.

Namaste.

- Namaste. Wie geht's der Familie? - Gut.

- Geht's deinem Vater besser? - Ja.

- Gomti. Sieh mal, Trishna ist hier. - Namaste.

- Trishna... Schön, dass du da bist. - Wie geht's dir?

Ich fühl mich sehr schwach.

Ich habe seit über vier Monaten Schmerzen in den Beinen und in der Schulter.

Alles tut weh. Ich kann nicht mehr aufstehen.

Wir müssen für dieses Problem irgendeine Lösung finden.

Ich weiß, aber bisher ist mir noch keine eingefallen.

- Mach's Essen fertig, sonst komm ich zu spät. - Es ist gleich fertig.

- Trishna, da ist jemand für Sie. - Was?

Da möchte Sie jemand sprechen.

Wie geht's dir?

Können wir uns unterhalten?

- Sir, bitte, entschuldigen Sie. - Was ist?

- Kann ich kurz rausgehen? - Na gut. Geh.

Wie hast du mich gefunden?

Ich bin zu dir nach Hause gefahren, aber du warst nicht da.

Deine Schwester hat mir gesagt, dass du hier bist.

Ich bin inzwischen auch nicht mehr im Hotel.

- Wieso nicht? - Wieso?

Weil die Leitung eines Hotels nicht so mein Ding ist.

Ich lebe jetzt in Mumbai. Gefällt mir.

Warum bist du damals gegangen?

Sag's mir.

Ich hab versucht, dich anzurufen.

Das Telefon war abgestellt. Ich hab's immer wieder versucht.

Ich bekam keine Verbindung.

Was war los?

Wir haben nichts Unrechtes getan. Oder hattest du diesen Eindruck?

Ich hab 'ne eigene Wohnung in Mumbai. Okay?

Es kümmert keinen, wenn wir dort zusammen sind.

Dort spielt's keine Rolle, was andere denken.

Ich musste ständig an dich denken.

Ich will mit dir zusammen sein, dich an meiner Seite haben.

Kommst du mit mir nach Mumbai?

Willst du mit mir nach Mumbai gehen?

Okay.

Ja.

Wann kannst du kommen?

- Sofort. - Sofort?

Ja.

- Musst du's nicht deinem Onkel sagen? - Nein.

Nein. Wenn ich es ihm sage, lässt er mich nicht gehen.

- Hast du dir Mumbai so vorgestellt? - Es ist sogar besser.

Wir sind gleich da.

Hier ist es.

Das ist die Küche.

Hier wirst du die meiste Zeit verbringen, nehme ich an.

- Schön, hm? - Sehr schön.

Wow! Das ist ja riesig!

- Und das gehört alles dir? - Ich hab's gemietet.

- Und das hier ist dein Zimmer. - Mein Zimmer?

Ja. Wie gefällt es dir?

- Ich brauch kein eigenes Zimmer. - Falls du dich mal zurückziehen willst.

Es ist wunderschön. Ich hab noch nie das Meer gesehen.

Ich wusste, dass es dir gefällt.

- Was geht ab? Alles klar? - Hallo!

- Amit, das ist Trishna. - Hallo.

- Hallo! Wie geht's? - Gut. Danke.

- Trishna, Anurag. - Hallo.

- Das ist Amit. Das ist Shanin. - Hi!

- Hi. Trishna. Freut mich, dich kennenzulernen. - Agnes. Sie sind Tänzerinnen.

Also, was gibt's?

- Das ist für dich. - Was ist das?

Ein Drehbuch. Wir wollen zusammen eine Firma gründen.

Jay hat einen reichen Vater.

Ich bin Autor und Regisseur, Amit ist Musikproduzent.

Danke. Mehr als einen reichen Vater habe ich also nicht zu bieten?

Du könntest auch sagen Er ist der Produzent...

...kann super organisieren... - Er hat nun mal einen reichen Vater...

...und jetzt versuchen wir, aus ihm einen Produzenten zu machen.

- Erzähl uns was über dich. - Was wollt ihr denn wissen?

- Bist du Schauspielerin? - Nein.

Also nicht? Willst du es nicht?

- Du willst nicht schauspielern? - Nein, ich glaube nicht.

Okay. Lass sie mal in Ruhe. Ich bau jetzt einen Schutzwall zwischen euch.

- Hey, Anurag. - Oh, hey, Kalki!

Hallo! Schön dich zu sehen. Alles klar?

- Schön dich zu sehen. - Das ist Trishna. Trishna. Kalki.

- Hallo. - Setz dich.

Äh, nein. Mir ist es hier viel zu laut, Leute. Können wir woanders hingehen?

Ich muss was mit dir besprechen. Ich soll einen Werbespot drehen.

- Okay. Bin gleich wieder da. - Also dann. Bis bald mal wieder.

- Wiedersehen. - Wiedersehen, Kalki.

Wiedersehen.

Warum wolltest du dich hier mit mir treffen?

- Ist das wahr, du kommst aus Rajasthan? - Aus Osian in Rajasthan.

Wir fangen noch mal mit dem Pizzicato an.

- Dreh den Ton etwas runter. - Runter?

Dreh ihn an deinem Kopfhörer runter.

Eins, zwei, drei, und vier, fünf, sechs, sieben und acht.

Mein Herz ist in Liebe zu dir entflammt

Wenn wir zusammen sind, finde ich keine Ruhe

Du weckst mein Begehren

Sehr gut. Der Teil war schon sehr schön.

Und jetzt nehmen wir noch mal den ersten Teil auf. Okay.

Willst du es lieber so haben?

Wenn du an meiner Seite bist, Geliebte

Verwandelt sich die Nacht zum Tag

Du hast mein Herz erobert

Du hast mich verzaubert

Du bringst mich wie Jasmin zum Blühen

Ich will für immer bei dir sein

Die Welt ist wunderschön mit dir

Schmeckt's dir?

Ich will immer bei dir sein

Eins, zwei, drei und vier, fünf, sechs, sieben und acht.

Eins, zwei, drei und vier, fünf, sechs, sieben und acht.

Ja, das gefällt mir.

Mein Herz ist in Liebe zu dir entflammt

Wenn wir zusammen sind, finde ich keine Ruhe

Du weckst mein Begehren

Wie geht's?

- Alles klar? - Ja.

- Du spielst also 'ne Diva, ja? - Spielen? Ich bin eine, Schätzchen.

Also, womit fangen wir an? Bringen wir's hinter uns.

- Ich vergeh bei dieser Hitze. - Halt du das hier.

Wieso willst du denn nicht, dass sie Tänzerin wird?

- Hast du das etwa behauptet? - Nein, ich hab nur gesagt...

- Sie will keine Tänzerin werden. - Gefällt es dir nicht, wenn Trishna tanzt?

Ich find's toll, wie sie tanzt. Du willst keine Tänzerin werden, oder?

- Und ich will es auch nicht. - Wieso nicht?

- Wieso nicht? - Uns gefällt es so, wie es ist.

Wir sind damit glücklich. Okay?

Freut mich, dass du zufrieden bist. Das ist Trishna auch.

Moment mal. Ich dachte, ihr seid Tänzerinnen.

Zeigt mal, was ihr drauf habt.

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht.

Sehr gut. Sehr gut.

- Hey. - Hallo.

Avit.

Trishna.

Trishna. Ihr habt toll getanzt.

- Danke. - Ich bin Tanz-Koordinator.

Ich suche die Tänzerinnen für den Dreh aus und organisiere die Proben.

Verstehe.

- Zigarette? - Nein, danke.

- Wie lange sind Sie schon hier? - In Mumbai?

- Hallo Trishna. Kommst du? - Hi.

- Hallo. Ist sie eure Freundin? - Ja.

- Ihr habt mich gar nicht vorgestellt. - Dazu hatten wir noch keine Gelegenheit.

Ich wollte ihr ein paar Tipps geben.

- Wiedersehen. - Bye.

- Bis dann. - Bis bald. Wiedersehen Trishna.

Bye.

Es ist wirklich schwierig. Die Bollywood-Leute nehmen dich nicht ernst...

...wenn du Theater spielst. Sie denken Theater ist nur ein Nebenjob.

- Was spielst du gerade? - Ich spiele in zwei Stücken mit.

- Das eine ist eine Clown Version von Hamlet. - Wirklich?

- Ja, Hamlet wird von Clowns gespielt. - Hört sich cool an.

- Ja. Wir reden eine Art Kauderwelsch. - Das Leben einer Schauspielerin...

...könnte ein toller Film werden. - Mein Leben ist dramatisch genug.

Darüber muss ich nicht auch noch einen Film drehen, okay?

Meißelt es in Stein...

...dann können die Leute... - Als Film wäre es nicht geeignet.

- Eher als Seifenoper. - Puh, heiß hier.

Wo ist meine Kirsche? Wer hat meine Kirsche gegessen?

- Ich hab sie gegessen. - Ihr seht total süß zusammen aus.

- Shirts in der gleichen Farbe. - Danke.

- Wirklich süß. - Danke.

- War Absicht. - Ganz im Stil von Brangelina.

Wie romantisch. Könnte ich auch mal wieder vertragen.

- Hi. - Hallo.

- Du kommst heute früh. - Ja.

Alles in Ordnung?

Ich bekam einen Anruf aus London.

Mein Vater... mein Vater liegt im Krankenhaus.

- Was ist passiert? - Er hatte einen Schlaganfall.

Geht's ihm schon besser?

- Nein, er ist noch im Krankenhaus. - Verstehe.

- Ich muss ihn sofort besuchen. - Ja. Klar.

Kein Problem.

Ich werde meinem Vater von uns erzählen, wenn ich ihn sehe, okay?

Wirklich?

Ist das in Ordnung?

Weißt du, ich hab von meiner Großmutter eine Halskette bekommen.

Sie hat gesagt, ich soll sie dem Mädchen geben, das ich liebe.

Ich werde sie mitbringen und dir schenken.

Ich will nicht, dass es zwischen uns irgendwelche Geheimnisse gibt.

Bevor du hierher gekommen bist, hab ich mit Poonie und Kalki geschlafen.

Schon okay.

- Wirklich? - Ja.

Ich muss dir auch etwas erzählen.

Als ich nach Hause gefahren bin...

...hab ich gemerkt, dass ich schwanger bin.

Mein Vater brachte mich zum Arzt und hat mich gezwungen, abzutreiben.

Wieso hast du mir nichts gesagt?

Weil ich schreckliche Angst hatte.

Tut mir leid.

Aber wieso? Warum hast du?

Ich will es nur verstehen, okay? Ja?

- Ich will es verstehen. - Ja.

Wieso hast du es mir nicht gesagt, als du in Mubai angekommen bist?

Wieso erst jetzt?

Das ist doch 'ne ernste Sache, findest du nicht?

- Ja. - Also, wieso hast du nichts gesagt?

Ich hatte ein Recht, es zu erfahren.

Ich meine, ich kann einfach nicht verstehen, wie du...

Nein, lass mal. Lass das.

Ich versteh einfach nicht, wie du...

Ich meine, wir sind jeden Tag zusammen, machen alles zusammen.

Du hattest also genügend Gelegenheiten, mir alles zu sagen.

Wir schlafen miteinander. Wir lieben uns.

Ich weiß nicht, das ist für mich wie ein Schlag ins Gesicht.

Der Gedanke, dass du mir nicht genug vertraust, um mir so was zu sagen.

Ich komm gleich runter. Danke.

- Tee für dich. - Ich hab keine Zeit dafür.

- Stell ihn einfach hin. - Okay.

Das ist alles, was ich hier habe. Sollte reichen.

- Was kosten die Bananen? - Dreißig?

Dreißig?

Wenn Sie Pech haben, müssen Sie einen hohen Preis für Ihre Fehler zahlen.

- Hi! - Hallo Shanin.

- Wie geht's dir? - Gut.

Wir haben uns ja ewig nicht gesehen. Kein Anruf. Gar nichts.

Entschuldige.

- Erzähl mal, was ist passiert? - Nichts. Ich war einfach nur zu Hause.

Was von Jay gehört? Er hat nicht angerufen?

Du weißt also nicht, wann er wiederkommt?

Von den zehn Ehemännern im Wettbewerb, wird es nur der stärkste schaffen.

- Hallo? - Hallo. Entschuldigung.

Ich habe angenommen, die Wohnung sei frei.

Der Mietvertrag ist abgelaufen. Sie müssen die Wohnung leider räumen.

- Bis wann? - Ähm, dieses Wochenende?

Ähm, hätten Sie was dagegen, wenn ich mich kurz in der Wohnung umsehe?

- Nein. Nur zu. - Danke.

- Morgen. - Morgen.

Morgen.

- Hi Agnes. Guten Morgen. - Hi.

- Guten Morgen. Hast du Hunger? - Ja.

Ich mach uns gerade Frühstück.

Agnes! Komm.

- Das war sehr gut. - Wie ist Ihre Telefonnummer?

Null, neun, neun, vier, vier, eins, zwei.

So sieht's aus, wenn gedreht wird.

- Unglaublich viele Scheinwerfer! - Ja. Ein ziemlicher Aufwand.

Nicht zu vergleichen mit den Proben.

Hi.

Das ist die Ausspielung der A-Kamera.

- Ruma tanzt sehr gut. - Finden Sie?

Okay!

Tausende wurden zugrunde gerichtet So viele gejagt

Alle Jungs wollen unbedingt beeindrucken Eine endlose Schlange rechts und links

Sie betteln um Liebe Das wird Spannungen geben

Es lohnt sich, zu solchen Dreharbeiten zu gehen.

Sie können dort Kontakte knüpfen. Diese Leute können bei Ihrer Karriere helfen.

Als Tänzerin müssen Sie dringend einen Cine-Dancer-Ausweis haben.

- Cine... - Cine Dancer. Der ist sehr wichtig.

Ich kann Ihnen helfen, den zu kriegen.

- Haben alle Tänzer diesen Ausweis? - Ja, alle.

- Er kostet was. - Wie viel?

- Anfangs 30.000 Rupien. - 30.000?

Ja. Aber man kann sie auch in Raten zahlen, sobald man die ersten Aufträge hat.

Ich hab keine 30.000 Rupien. Ich schaffe das nicht.

Keine Sorge. Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen das Geld leihen.

Wenn Sie dann Aufträge haben, zahlen Sie es mir zurück.

So einfach ist das. Sie vertrauen mir, oder?

- Gut. Also abgemacht. - Ja.

Um wie viel Uhr ist die Probe?

- Hallo? - Hey!

Hi.

Alles klar bei dir?

- Geht schon. Und bei dir? - Wo bist du?

- In Versova. - Okay. Ich bin wieder in Mumbai.

Können wir uns treffen?

Hey!

Alles okay?

- Alles okay. - Entschuldige die Verspätung.

Und wie geht's dir?

Ganz gut. Hör mal. Tut mir wahnsinnig leid mit der Wohnung.

Wieso hast du nicht angerufen?

- Ich wollte dich damit nicht behelligen. - Hallo Sir.

Eine Flasche Wasser, bitte. Mineralwasser. Eine große.

Sie hat gesagt, ich muss raus...

...da die Eigentümer wieder zurück sind... - Absolut lächerlich.

Sie hätten mich anrufen können. Du hättest anrufen können.

- Wie geht's deinem Vater? - Er ist nicht mehr der Alte.

- Soll ich die Flasche öffnen? - Das mach ich schon.

Na ja, mein Vater ist ans Bett gefesselt, kann sich nicht bewegen.

Keiner weiß, ob er je wieder laufen kann. Und...

...deswegen sind alle total nervös und angespannt.

- Ja. - Weißt du, meine Brüder...

...streiten sich in Gegenwart meines Vaters, und der liegt hilflos im Bett.

Früher fand ich es langweilig, was mein Vater gemacht hat...

...aber jemand muss sich nun mal um alles kümmern.

Und da keiner Interesse daran hat, bleibt es eben an mir hängen.

Das ist das Mindeste, was ich für ihn tun kann.

Ich muss mich also um die Hotels in Rajasthan kümmern.

Welch Überraschung...

Ich weiß, dass es in Rajasthan anders ist als hier.

Für dich wird es sicher schwieriger werden.

Wie sieht das denn aus, wenn du als meine Freundin im selben Haus wohnst.

Aber ich dachte, ich könnte dir wieder einen Job im Hotel verschaffen.

Okay.

Wird vermutlich wieder so sein, wie früher. Jedenfalls in der Öffentlichkeit...

Dieser Scheißkerl verlässt uns.

Und mein Film ist am Arsch.

Ich hoffe, du ruinierst auch die Hotels deines Vaters und fährst zur Hölle.

Du dämlicher Idiot!

Ein dreifaches Hoch auf diesen verrückten Kerl.

- Wie war Ihre Reise, Sir? - Ähm, lang.

- Guten Tag, Sir. Willkommen in Ranvas. - Das ist Trishna.

- Hallo Trishna. - Sie arbeitet ab jetzt hier.

- Sie war früher im Hotel Samode. - Ja, Sir.

Zu diesem Hotel gehören 16 Havelis.

Früher waren dort die Frauen des Maharadschas untergebracht.

- Er hatte also 16 Frauen? - Ja, 16.

- War bestimmt ein glücklicher Mann. - Ja, sehr glücklich.

Stellen Sie es einfach hin.

In diesem Teil der Palastanlage ist noch einiges zu tun.

Das hier ist der Frauen-Swimming-Pool.

Dort drüben der Swimming-Pool für die Männer.

Das ist der Singh-Palast, erbaut im 16. Jahrhundert.

- Das Schlafzimmer? - Ja, das Schlafzimmer der Maharani.

- Und das waren seine verschiedenen Frauen? - Ja.

Sehen Sie dieses Fenster?

Das ist kein gewöhnliches Fenster.

Man kann zwar nach draußen sehen, aber niemand von außen nach innen.

Stell es hier ab.

- Willst du, dass ich dir Wasser einschenke? - Nein. Komm. Du musst nichts machen.

- Alles okay? - Ja.

Ja.

Hallo.

Hallo.

Weißt du, was im Kamasutra steht?

Nein.

Da steht, es gibt drei verschiedene Arten von Heroinen für das Liebesspiel.

Das Dienstmädchen die alleinstehende Dame, und die Kurtisane.

Zu welcher Gruppe gehörst du?

Ich weiß es nicht.

Das weißt du nicht? Such dir eine raus.

Weißt du, was ich glaube? Du bist alle drei.

Drei in einer.

- Nein. - Warum nicht?

Komm her.

Nicht hier.

Was hast du?

Nein, nicht hier.

Uns kann keiner sehen.

Willkommen. Willkommen.

Willkommen.

Willkommen.

- Hallo Trishna. - Guten Abend, Sir.

Wollen wir zuschauen?

Wieso hat das so lange gedauert?

Entschuldige. In der Küche war viel los.

- Trishna? - Ja?

Kennst du Jay Singh von früher?

Ja.

Woher kennst du ihn?

Aus einem anderen Hotel.

Du warst vorher in Mumbai, stimmt's?

In welchem Hotel warst du da?

Ich hab bei meinem Freund gewohnt.

Ach so...

Zeig mal, wie die Uniform ohne das rote Ding aussieht.

Nimm's mal ab.

Mach das Haar auf.

Zieh deinen Slip aus.

Mach schon.

Heb den Rock hoch.

Es langweilt mich, dich ständig in denselben Klamotten zu sehen.

Kannst du nicht was anderes anziehen?

Vielleicht eins der Kleider aus Mumbai.

Wie bring ich das hierher?

Leg es zwischen meine saubere Wäsche.

- Guten Tag. Willkommen in Ranvas. - Danke.

Etwas zu trinken?

Mango oder Rooh-Afza.

Nebenan ist dein Kleid.

Sieht hübsch aus. Dreh dich um.

Weißt du, warum ich Champagner wollte?

Heute ist unser Jahrestag.

Ich will, dass du für mich tanzt.

Ich möchte nicht tanzen.

Ich dachte, du tanzt so gern. Ist doch so, oder?

- Ja. - Vermisst du Mumbai?

- Ja. - Ja.

Ich will, dass du tanzt, für mich.

Wir haben schließlich was zu feiern.

Sieh mich an.

Komm her.

Komm her.

Ist das etwa zu viel verlangt, nach allem, was ich für dich getan habe?

Das ist die Wahrheit Die Wahrheit, die mich die Liebe gelehrt hat

Mein Geliebter, du hast mir gezeigt, wie die Welt wirklich ist

Du hast mir einen Ort gezeigt, wo der Sturm niemals aufhört

Du hast mir eine Welt gezeigt, in der die Nacht niemals endet

Du nahmst mich mit in das Reich der Liebe

Mit dir an meiner Seite habe ich diese Welt hinter mir gelassen

Jeden Augenblick war ich von Angst erfüllt

Bei jedem Schritt, den ich tat, fürchtete ich mich mehr

Mein Geliebter, du hast meinen Tag in Nacht verwandelt

Mein Geliebter, warum hast du mir das angetan?

Du hast mir einen Ort gezeigt, wo der Sturm niemals aufhört

Du hast mir eine Welt gezeigt, in der die Nacht niemals endet

Du nahmst mich mit in das Reich der Liebe

Mit dir an meiner Seite habe ich diese Welt hinter mir gelassen

Jeden Augenblick war ich von Angst erfüllt

Bei jedem Schritt, den ich tat, fürchtete ich mich mehr

Mein Geliebter, du hast meinen Tag in Nacht verwandelt

Da ist Trishna!

Hallo Devshri!

Du bist aber groß geworden, hm?

Ihr seht so schick aus. Ist das die neue Schuluniform?

- Wie geht's dir, Lakshman? - Gut.

Trishna, guck mal, wir haben einen neuen Kühlschrank und einen neuen Fernseher.

Ja?

Trishna!

Wie geht's dir, Mama?

Ach, Trishna.

Pratiksha? Pratiksha?

Du bist wieder da?

Du bist groß geworden.

Komm raus und lass dich richtig ansehen.

- Deine neue Schuluniform? - Ich darf wieder zur Schule.

Sehr schön. Das freut mich für dich.

Papa!

Wie geht es dir?

Wo warst du?

Mumbai.

Pratiksha. Bring mir Wasser.

- Wann ist sie gekommen? - Heute. Gerade eben.

Ich hab für alle was mitgebracht.

- Die ist für dich, Pratiksha. - Danke.

Wenn du zu einer Hochzeit eingeladen wirst. Oder auch zu deiner eigenen.

- Hier. Die sind für euch. Setzt sie mal auf. - Danke.

Toll. Ihr seht aus wie Shahrukh Khan und Rani Mukherjee.

Kommt jetzt. Essen ist fertig.

Lakshman, Schluss jetzt. Hört auf zu streiten.

Wo ist dein Ehemann?

Wer?

Jeder weiß, dass wir von deinem Einkommen leben.

Du hast einen neuen Jeep. Sei doch froh.

Noch etwas Rabri?

Noch immer nicht fertig mit Hausaufgaben?

- Zähne geputzt? - Nein.

Du kleiner Schmutzfink.

Und danach packt ihr eure Schultasche.

Egal, was ist, erst kommen die Hausaufgaben dran, und dann alles andere.

Und seht nicht so viel fern, versprochen?

- Lern schön, Lakshman. - Ja.

Und du auch, Devshri. Schön fleißig sein.

Geht jetzt.

- Wiedersehen. - Wiedersehen.

Wiedersehen.

Stillgestanden!

Rührt euch!

Stillgestanden! Macht euch bereit zum Gebet.

- Vater unser... - Vater unser...

...im Himmel. ...im Himmel.

- Unser täglich Brot... - Unser täglich Brot...

...gib uns heute... ...gib uns heute...

...und vergib uns... ...und vergib uns

...unsere Schuld... ...unsere Schuld...

...wie auch wir... ...wie auch wir...

...vergeben unseren... ...vergeben unseren...

...Schuldigern... ...Schuldigern...

...und führe uns nicht... ...und führe uns nicht...

...in Versuchung... ...in Versuchung...

...sondern... ...sondern...

...erlöse uns... ...erlöse uns...

...von dem Bösen. ...von dem Bösen.

- Amen. - Amen.

Macht euch bereit zum Gelöbnis.

- Indien ist mein Vaterland. - Indien ist mein Vaterland.

- Alle Inder... - Alle Inder...

...sind meine... ...sind meine...

...Brüder und Schwestern. ...Brüder und Schwestern.

- Ich werde meine Eltern... - Ich werde meine Eltern...

...und Lehrer... ...und Lehrer...

...und alle Älteren... ...und alle Älteren...

...respektieren. ...respektieren.

- Und alle Menschen... - Und alle Menschen...

...höflich behandeln. ...höflich behandeln.

- Und meinem Land... - Und meinem Land...

...und meinem Volk... ...und meinem Volk...

...werde ich ergeben dienen. ...werde ich ergeben dienen.

- In seinem Wohlergehen... - In seinem Wohlergehen...

...und Gedeihen... ...und Gedeihen...

...liegt allein... ...liegt allein...

...mein Glück. ...mein Glück.

Nehmt die Hände runter!

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