All language subtitles for Le.Vieux.Fusil.1975.FRENCH.2160p.HDR.BluRay.x265

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Original subtitles

Ja, komme schon.

Oh, unser Hündchen, Marcel.

Monsieur Marcel wartet auf sein Herrchen. Er freut schon auf sein Herrchen, ja?

Ein schönes Kerlchen, unser Marcel.

Das schönste Hundchen und das klügste obendrein, oder?

Ja, ja!

Clara!

- Hast du Angst? - Ja, genau wie du.

Wie du, mein Schatz.

Ja.

Doktor, der mit den verbrannten Augen hört nicht auf zu jammern.

Ich komme gleich.

Wir haben sicher kein Morphium mehr.

Geben Sie ihm Gardenal. Er muss schlafen.

Ah, ganz ruhig.

Hier entlang!

Ruhig bleiben. Wir können da nichts machen.

Ihnen passen meine Besuche wohl nicht?

Wir haben hier nur Kranke, wie Sie sehen.

Ich weiß. Aber darunter auch Kommunisten.

Und Saboteure wohl auch, wie?

Bestimmte Tage, bestimmte Betten.

Chef, wir haben ihn gefunden.

- Er hat auf meine Leute geschossen. - Ich mache keine Politik.

Das sagen Feiglinge, wenn die Zeiten ernst sind.

Ich mache keine Politik.

Ich pflege Verwundete.

Entweder Sie lassen ihn hier oder ich benachrichtige Dr. Müller.

Monsieur Dandieu,

noch ist der Krieg nicht am Ende.

Und wären Sie nicht Chirurg, würde ich zupacken.

Ab zur Gestapo, und da macht man kurzen Prozess.

Nun ja,...

Sie sind mir schon lang ein Dorn im Auge.

Das stört mich.

Sie haben Familie. Eine Frau, eine Tochter...

In Ihrem eigensten Interesse: Seien Sie auf der Hut!

Nein! Nein!

Nein!

Lassen Sie das nicht zu, Dr.... Müller.

Monsieur Dandieu, ich hab 125 verwundete Offiziere zu evakuieren...

und ich weiß weder, wohin noch, womit.

Im Übrigen ist das hier eine Geschichte unter Franzosen.

Ah, haben Sie noch einen Posten Sulfonamide übrig?

Nein.

Wir haben gar nichts mehr.

Für Sie dauert es noch ein, zwei Monate, dann sind sie wieder frei.

Dann haben Sie vermutlich alles, auch Penicillin. Und was hab ich?

Die Miliz sehen wir bald wieder.

Bestimmt.

Aber dann... der mit dem Lungenschuss.

- Welcher? - Der den Munitionszug gesprengt hat.

Ah ja, ich weiß schon.

Noch so ein Held. Die Helden gehen mir langsam auf die Nerven.

- Bringen Sie ihn in den Keller. - Aber er ist nicht transportfähig.

Er ist transportfähig oder Sie wissen nicht, was Sie wollen.

Wenn die kommen, die knallen ihn doch ab. Und uns sperren sie ein.

Also, tun Sie was, mein Gott!

- Wer ist da? - Ich bin es, Dandieu.

- Da! - Das sind die Sulfonamide und an Morphium 18 Ampullen.

- Das ist alles, was ich auftreiben konnte. - Na, das ist besser als gar nichts!

- Vielen Dank! - Wiedersehen.

Ich war schon in Sorge, Monsieur Julien.

Unnötig, Madame Jeanne, ganz unnötig.

- Oder war etwas Besonderes? - Nein.

Aber ich habe Ihnen etwas Leckeres vorbereitet.

Danke. Leider, habe ich keinen Hunger.

- Gehen Sie nur schlafen, Mme Jeanne. - Wie läuft es im Lazarett?

Ah, der brave Marcel hat auch gewartet, was?

Im Radio waren Meldungen aus der Normandie.

Die Deutschen werfen die Amerikaner ins Meer.

Und die Leute munkeln, da kommt die Division "Das Reich".

- Die wird vom Süden an die Nordfront verlegt. - Aha.

- Und außerdem - Ach bitte, Mama, ich bin todmüde.

- Willst du irgendetwas trinken? - Ja, das möchte ich.

- Aber ich habe nur noch Weißwein. - Dann bitte, der Weiße ist doch gut.

Ach, das ist doch unsinnig.

Bitte, gerade den wollte ich nicht anlegen.

- So? Und was war deine Wahl? - Nun, die Doppel-Sechs.

Womit sie recht hat.

Ja, für dich hat sie recht, natürlich. Du hasst alle Sechsen.

Er würde sie dir alle abluchsen, da bin ich sicher.

Ah, schon das zweite Mal.

Ich sehe nichts und ich habe den Wein.

- Moment, Madame Dandieu. - Sei still, Marcel!

Stör' nicht, Marcel, nur zwei Minuten. Kein Krawall jetzt

- Ruhe bewahren, Kinder. - Hierher, zu mir!

Wer war das? Etwa Florence?

Ja, in der Küche. Sie wäscht sich gerade.

- Sie wäscht sich? So spät? - Ja.

- Hier herrschen merkwürdige Bräuche. - Ja.

So ein Mist! Jetzt ist das Handtuch ins Wasser gefallen.

Ich komme. Ich komme schon, Schatz.

- Danke, Mama! - Warte 'mal, entschuldige.

Ich komme!

- Warte auf mich, Clara! - Na, dann los, hopp, hopp!

Nein, du bleibst! Ich muss dir noch etwas sagen.

- Clara!? - Ja?

- Clara. - Ja?

Ich liebe dich.

- Na, was ist? Kommt ihr noch? - Ja.

Ja, wir eilen.

- Wir kommen! - Geh' schon!

Das brennt! Ich habe Seife in den Augen.

Das haben wir gleich. Warte, warte, sofort.

Komm' einmal hoch! So.

So ist es gleich gut. Aua! Was soll das?

Zum Teufel noch 'mal, jetzt sehe ich auch nichts mehr.

- Du hast mir die Brille vollgespritzt. - War doch nicht mit Absicht.

Das will ich doch sehr hoffen!

- Marcel! - Du bist es, Julien.

Komm' her, mein nackter Spatz! Schön abtrocknen.

- Wo sind denn deine Sachen? - In meinem Zimmer.

- Aha. - Wieso? Spazierst du nackig hier herunter?

- Na und? - Sie ist närrisch. Meine Tochter ist närrisch.

- Meine Brille. - Ja, warte, ich habe sie hier.

- Und abtrocknen, ja? - Kurzsichtig.

- Mach' weiter! - Um meine Brille kümmert sich niemand.

- Ich muss alles selber machen. - Doch, wir kümmern uns darum.

- So, hier, Monsieur. - Nun, vielen Dank!

Gut! Ich gehe wieder zu François. Und du, schwirre ab ins Bett!

Ich sag' dir noch gute Nacht. Auf denn, bis gleich.

- Ist da etwas passiert? Oh ja, glücklicher Weise!

Es passiert auch noch etwas, Mama.

Oh, verdammt, ich muss mich beeilen!

- Wer hat Dienst? - Besson und Tibolet.

Sie sind überlastet und warten.

- Kann ich den Wagen nehmen? - Selbstverständlich.

- Guten Abend, Madame! - Guten Abend!

Ich hab diesen Saboteur im Heizraum verstecken lassen.

- Warum das? - Die Miliz war wieder da.

Den jungen Derobert hat es erwischt.

Sie haben ihn mitgenommen.

Ich habe nichts machen können.

Ich hab ein wenig Angst, François.

Die sind verdammt gefährlich.

Sie merken anscheinend, dass es zu Ende geht. Und...

da spielen sie noch 'mal verrückt.

- Aber... haben sie dich bedroht? - Ja, aber nicht direkt.

Das wäre kein Problem.

Nur, wie sie von meiner Familie sprachen...

Du verstehst? Na, und ich, was soll ich tun?

Damit fesseln sie einen doch, und zwar ganz ohne Stricke.

- Achtung! Gute Nacht, François. - Gute Nacht!

Ich bin vor dir oben, ich schwöre.

Es wäre besser, wenn sie nicht hierblieben.

Das weiß ich auch.

Das wird nur immer brenzliger, wenn sie weiter Prügel kriegen.

Hier, ich habe vergessen, da sind ein paar Sulfonamide und Morphium drin.

Geht in Ordnung.

Sag' mal, ich dachte, wenn es dir recht ist?

Soll ich sie morgen früh wegbringen, zur Barberie?

Dort findet sie niemand.

Überlege es dir es. Im Laufe des Vormittags, wenn du Dienst hast.

Ich habe mich nur nicht getraut, dich darum zu bitten.

- Na gut, also bis morgen früh. - Ja.

Je eher wir es machen, um so besser.

- Und wann willst du mal schlafen? - Später, nach dem Krieg.

Der erste Wunsch, ein Springfisch, der zweite, ein Obstbaum.

Und mein ein und alles wäre ein neuer großer König von Frankreich.

- Schon klar. - Das gibt es ja gar nicht.

Nichts gibt es, was es nicht gibt. Ich kenne mich da aus.

Und ich schule mich um auf Hexenmeister.

- Siehst du? - Ich trainiere schon, ohne Quatsch.

- Du erzählst Blödsinn. - Nein, es ist wahr.

Hilft alles nichts, Kinder. Die Uhr tickt und es ist spät.

Ich entführe nun meine Frau.

- Bekomme ich sie wieder? - Schon morgen früh, versprochen.

Tschüss, lieber Marcel. Mach's gut, du braves Vieh.

Träume etwas Schönes, mein Schatz.

- Ich habe keine Streichhölzer. - Die brauchst du ja nicht zum Schlafen.

- Gehen wir! - Abmarsch!

Du bist mir schon ein Prinz!

Clara, morgen früh schicke ich euch zur Barberie.

Flo und Mama, Madame Jeanne und dich.

Wieso?

Ach, ihr seid dort sicherer.

François wird euch mit dem Wagen hinbringen.

Meinst du?

Vielleicht sind deine Mama und Flo und Mme Jeanne, einverstanden. Aber ich nicht.

- Aber ja. - Nein.

- Aber ja, Clara, sei vernünftig. - Nein, Julien.

In ein paar Tagen ist die Stadt frei und ich hole euch zurück, hm?

Ich verspreche dir, danach unternehmen wir etwas, eine riesig große Reise.

Wäre das schön.

Eine, wie wir sie machen wollten, wäre der Krieg nicht gekommen.

- Ja. - Und wenn du sehr nett bist,...

dann mach' ich dir noch einen kleinen Bütz.

Julien.

- Ein Kind. - Ja.

Das machst du sofort!

- Mach's gleich! - Erpressung.

Schön brav sein.

Über die Terrorangriffe der Angloamerikaner auf französische Städte bringt.

Orleans blutet.

Und was hat man Bourgancie zugemutet?

In deren einzigartigen Kellern nur noch Blutgeruch im Mauerwerk.

Ruinen in Bleis. Aus blinden Fenstern starrt Entsetzen.

Die Schnürsenkel der Türme der Kathedrale sind zerrissen.

Und die ganze Zeit gehen die Verhöre weiter...

Gut.

Es ist entschieden, ihr wollt wirklich nicht mitkommen?

- Nein, mein Schatz. - Und wenn die Stadt bombardiert wird?

- In unserem Alter riskiert man da nichts. - Gut.

- Also dann, auf bald. - Auf bald!

Warum musste ich gerade so eine Mutter erwischen?

Nie hab ich etwas verlangt.

Und zum ersten Mal, wo es um etwas Wichtiges geht,

- muss sie ihren Kopf durchsetzen. - Julien.

Und warum sind wir erst ganz sicher in der Barberie?

Aus gutem Grund, mein Liebling.

- Hast du auch Geld? - Alles, was ich brauche.

Und wenn was ist, du kennst ja jeden im Ort. Also, keine Probleme.

Nein, keine Probleme. Es wird alles gut gehen.

Fahr' ein kleines Stück weiter!

Gut, François, bis heute Abend.

Und für euch, auf sobald wie möglich!

- Ich komme euch besuchen. - In Ordnung.

- Auf Wiedersehen! - Auf Wiedersehen

- Seid vorsichtig. - Ja! Ja, Monsieur.

Für den Schal habe ich keine Verwendung mehr.

Und deine Tochter braucht einen Pullover.

Du langweilst dich ohne Clara.

Du bist als Aufpasser hiergeblieben?

Du weißt, wie ich deinen Vater angebetet habe.

Dreißig Jahre.

Und immer, wenn sich eine Tür öffnet,

dann hab ich das Gefühl, er ist es.

Und Bücher hatte er auch so gern.

Das ist drollig.

So schmal er auch war,...

einen strammen Burschen hat er mir mit dir ja geschenkt.

23:30 Uhr.

François muss schon seinen Dienst antreten.

Lass ihn noch ein bisschen schlafen. Kosten wir's aus.

Ja.

Wir kosten es aus.

Aber das Hospital ruft.

Und wie war es gestern? Acht Stunden lang hast du operiert.

Na ja,

Wenn ich müde bin, habe ich Angst, Fehler zu machen.

Was redest du da? Hier, diese Hände vollbringen Wunder.

- Machst du mir einen Kaffee? - Aber sicher.

Es ist soweit!

Dies könnte das Ende sein.

Aber woher stammt die Feuchtigkeit? Von Pflaumen, Birnen oder was?

Keine Ahnung.

- Könnte glatt Tote wecken. - Das wäre nicht auszuschließen.

Ah, Garique.

Wenn der Gute bis heute Abend nicht gepisst hat, Katheterisieren und morgen öffnen.

Seht es euch gut an, voilà!

Ein Phänomen.

Aber in einem Monat will er wieder Geschichte machen, der kleine Goliath.

Ja, Chef, der ist gerettet.

- Ein künftiger Marschall. - Wie ich schon sagte.

So, wie der gespickt ist, macht ihm ein Dutzend auch nichts mehr aus.

Herein!

Ah, Mademoiselle Langrenier!

Wie geht es Ihnen, Mademoiselle Langrenier?

Ein Gläschen? Nein?

- Ein Klitzekleines? - Nein, vielen Dank.

- Nein? - Monsieur...

Oh, sie hat Ringe um die hübschen Äuglein, die hübsche Mademoiselle Langrenier!

- Sie gehen zu spät schlafen. - Die Dame aus der Zwölf...

- Ich glaube, es werden Zwillinge. - Na, ausgezeichnet.

Zwei verschwinden, zwei Neue treffen ein.

Der Nachschub läuft.

Das ist die Natur, Mademoiselle Langrenier.

Auf Wiedersehen, Mademoiselle Langrenier!

Ein süßes, kleines Ärschchen hat die Langrenier. Fickt sie gut?

Oh ja, Monsieur!

Na, herrlich. Aber für die intravenösen ist das weniger brillant.

Gut, meine Herren. Vielen Dank!

Sie waren wie immer sehr gut.

Ich nehme an, Sie haben heute auch noch etwas vor?

Bis morgen! Wiedersehen.

Gut! Und jetzt?

Was bleibt uns zu tun?

Ah, die Amputation!

Wenn du willst, übernehme ich das.

Du, das würde mir sehr passen.

Nein, ich meine damit, fünf Tage und Nächte, seit sie weg sind.

Wäre da wenigstens ein Telefon, ah!

Aber wer soll das aushalten?

Ich habe es mir gedacht.

Und wenn du dich jetzt auf den Weg machst,...

könntest du zum Essen schon dort unten sein.

- Und um fünf schon wieder zurück. - Denkst du?

- Du nicht? - Doch, ja.

Doch! Dann los. Du hast völlig recht.

Ich fahre sofort los, hm?

HAMEAU DE LA BARBERIE

Du langweilst dich, was?

Na los, komm' schon! Hierher.

Hey, Florin.

Hallo, Florin!

Simon!?

Ist keiner da?

Huhu!?

LERNE, DENN DER ORT IST HEILIG

Ludwig!?

Was habt ihr gemacht?

Eines Tages werde ich alt sein und du hast mich nicht 'mal richtig angesehen.

Was machst du denn da?

- Ich sehe alles. - Wieso? - Das ist ein Wunderspiegel.

Du schwindelst.

Überhaupt nichts kannst du sehen!

Alles kann ich sehen. Ich schwöre es.

Nun. Ich kenne mich hier doch aus und du...

Übrigens sehe ich dich jede Nacht an und kann schon fast gar nicht mehr schlafen.

- Schwindler. - Wieso Schwindler?

Nicht jede Nacht.

Nein, jede Nacht nicht.

- Gut! - Ich muss mich entschuldigen.

Ich entschuldige aber nicht.

- Alles gut bei dir? - Ja.

Madame Jeanne, wo treibe ich meine Frau auf?

Ja, ich hab' sie gesehen. Sie ist in den Keller runter.

Ah!

Wie geht's?

Was ist denn?

Du hast doch irgendetwas.

Hm?

Gar nichts.

Ich weiß nicht.

Willst du es nicht sagen?

War jemand nicht nett zu dir?

Nein. Nein, das nicht. Nein, nein.

Also, dann...

Ich weiß es selber nicht.

Ich war auf einmal so traurig.

Aber warum traurig?

Ich weiß es nicht.

- Ich hatte Angst. - Wovor denn Angst?

Ich weiß es nicht.

Aber!

Und das,...

das hat... das hat, das hat mir wehgetan.

Aber es ist alles vorbei.

- Es ist vorbei. - Wirklich? - Ja, ist schon vorbei.

Weißt du, vielleicht kam es davon, weil ich so viel getrunken hab'.

Ich war ein bisschen zu glücklich.

Das kommt doch vor, oder?

- Ja, vielleicht. - Verstehst du das?

Siehst du, Julien. Das ist ein Schrotschuss.

BIARRITZ, Sommer 1939

Tanzen Sie niemals?

Ich kann nicht tanzen.

Das ist bedauerlich.

Es tut mir leid.

Wir hätten flirten können.

Ich kann nicht flirten.

Du, die sollen so weiterspielen und nie mehr aufhören.

Die spielen die ganze Nacht.

Die hörst du im Bettchen genauso gut.

Hoppla, los!

Jetzt wird geschlafen, Madame "Schweres Paket"!

So, Ihr Kneifer bitte!

Na?

Was ist los? Ein Kümmerchen?

Bauchweh?

Nein. Warum hat Mama dich verlassen?

Ach, das ist eine lange Geschichte.

Nehmen wir an, sie ist einem anderen Mann begegnet.

Einem sehr schönen natürlich. Sie liebt ihn.

Sie fährt mit ihm weg. Voilà, das ist alles.

Mehr kann ich auch nicht erzählen.

Aber kein Grund zum Traurigsein. Sie ist ja glücklich.

Und ich bin es auch. Denn ich habe ja dich.

Quark!

Und Clara... Magst du Clara auch?

Ja, Clara ist ja meine Schwester.

Eigentlich hast du zwei Töchter.

Gute Nacht, mein Täubchen!

Nun los! Schlaf' schön.

Kommt Clara auch noch und sagt "Gute Nacht"?

- Aber hat sie das je vergessen? - Nein. - Siehst du?

Papa, eigentlich musst du auch 'mal wieder Urlaub bekommen.

Sehr richtig. Bekomme ich auch.

Na los, dreh' dich um, du "schweres Paket"!

Schlaf' schön!

Er macht dir den Hof?

Ja.

Und was macht das mit dir?

- Ein angenehmes Gefühl. - Ah?

Wirklich?

Ja.

Bist du eifersüchtig?

Preisträgerin im Religionsunterricht: Mademoiselle Faisard.

Die Schülerinnen der Klasse 5A,

so, wie ich sie aufrufe, wollen bitte zu mir hinaufkommen.

Mademoiselle Dandieu,

siebenfach ausgezeichnet, zweimal lobend erwähnt.

Meinen herzlichen Glückwunsch!

Mademoiselle Lanceteau,

zweimal ausgezeichnet, einmal lobend erwähnt.

- Zu spät! Ist gerade alles vorbei. - Ah!

Entschuldige, Liebling! Ich schwöre, ich war pünktlich. War ich doch?

Und ich auch. Ich habe keine Panne mit meiner Uhr, aber mit dem Auto.

- Ist das wahr? - Ja, hier ist der Beweis.

Staub, Dreck und Wagenschmiere.

Ich kann dich nicht 'mal drücken, hm? Siehst du?!

Folglich habe ich Handschuhe gesucht.

Das Handschuhfach war leer. Offenbar hat deine Mutter sie 'rausgenommen.

Na, wer weiß, wofür? Rosen beschneiden oder die Hecke.

Hör' auf, Julien, mit deinen Händen! Sieh dir das lieber an!

Schau her! Der Preis für die Beste, in Geschichte!

Was, in Geschichte auch? - Ja. Schau doch mal her!

Oh, "Cyrano de Bergerac", die Geschichte meiner Jugend...

"Prinz, ich bitte Gott um Nachsicht!"

"Ich weiche keinen Schritt. Ich pariere, ich stoße, ich fintiere!"

"Und am Ende der Strophe träfe ich." Ah! Oh!

Ah!

- Oh, Pardon, Schwester. - Sie sind heute sehr fidel, Doktor.

Aus gutem Grund. Ein einmaliger Festtag.

Pardon!

Ah, unser Julien!

Guten Tag! Sehr gerne. Aber sicher, Monsieur.

- Danke. - Auf euer Wohl.

Nein danke, ich hab' noch.

Nun wie ist es, alles gut?

Dann 'mal los! Hopp, hopp...

AUSZEICHNUNG FÜR BESONDERE LEISTUNG 1943 MISS FLORENCE DANDIEU

CYRANO DE BERGERAC

Ist keiner da?

Durchsucht die Häuser! Luc kommt mit mir.

Wahnsinn! Das ist unbegreiflich.

Wir haben keine Meldung bekommen, dass hier welche waren.

- Vielleicht ist noch SS im Schloss. - Jean, sieh dir das an!

Das ist Dr. Dandieu.

Was machen Sie hier?

- Sind Sie allein? - Ja.

Und Ihre Familie?

Äh, in der Stadt.

Ich kam zu spät.

Ich habe nichts tun können. Ich habe sie gesehen.

Ich habe mich versteckt.

Wann sind sie weggefahren?

- Wissen Sie, wie viele es waren? - So ein Dutzend.

- Sie sind in Richtung Chaussee. - Chef, einer von der SS. Er ist tot.

Also haben sie sich gewehrt.

- Wollen Sie mit uns kommen? - Nein, vielen Dank!

Das ist nicht sehr vernünftig.

Und auch verdammt gefährlich, wenn sie wieder zurückkommen.

Aber wie Sie wollen.

In jedem Fall werden Sie nicht mehr lange allein sein.

Ich mache Meldung in Montricoux.

Julien...

das Kind, das machst du sofort.

Und wenn es ein Junge wird, nennen wir ihn David.

Das sind feindliche Attacken des jüdischen, sowjetischen Rundfunks.

Keine Worte über das Leiden. Keine Wort über den Exodus.

Menschen aus der Normandie, die von zu Hause vertrieben wurden,

und Tausende von Toten, Unschuldigen, Vermissten.

Und Sie, die Sie erleben werden die Freuden der Befreiung...

Wo bleibt sie nur, mein Gott?

Man sagt doch Bescheid, oder? Hör' zu.

Vielleicht wollte sie mitten in der Nacht nicht fahren.

Sie kommt eben morgen früh.

Das "morgen früh" ist schon morgen früh.

Na ja, sei kein Idiot!

Halb sechs ist nicht morgen früh.

Hör' auf die Worte zu verdrehen.

Nein, du hast Recht.

- Weißt du, François... - Was denn?

Sie ist zäher als zehn Katzen.

Aber auch ebenso unberechenbar.

Das weißt du genauso.

Und dann ging alles... so schnell zwischen uns.

Ich habe immer Angst, dass sie eines Tages weg geht.

- Nichts ist je selbstverständlich. - Vielleicht.

Eben darum liebst du sie ja.

- Warum die Verspätung? - Es gab eine Umleitung.

Dadurch hab' ich mich verfahren.

- Die reine Wahrheit? - Ja, die reine Wahrheit.

- Guten Tag. - Guten Tag.

Mach' nicht so ein Gesicht. Ich habe eine Überraschung für dich.

- Kuckuck! - Da staune ich aber.

- Keine Schule? - Die gibt es nicht mehr.

Alles requiriert. Die Straße ist voller Flüchtlinge.

- Guten Tag, François. - Du bist ja so aufgekratzt.

Warum? Und das ist noch nicht alles.

- Na bitte! - Wer ist denn dieser Bursche?

- Das ist Marcel. - Wir haben ihn Marcel getauft.

- Und woher kommt dieser Marcel? - Er stand da so mutterseelenallein.

Ich halte an, ein Blickwechsel und er steigt ein.

Einverstanden? Na los, komm' Marcel!

Sie sehen heute aber wieder besonders hinreißend aus!

Vielen Dank. Danke.

Guten Abend. Guten Abend alle zusammen.

Julien, mein Freund!

- Guten Abend. - Guten Abend. - Clara.

- Nehmen Sie Platz! - Oh, nein. Danke, es geht schon.

Entschuldige bitte!

Ja, ich... müsste 'mal telefonieren.

Ich bin total verdurstet.

- Ah! - Ja. - Dem kann man abhelfen?

Ich würde sagen, mit einem Glas Sekt, wenn das geht.

- Zwei Sekt, bitte. - Zwei Sekt.

- Wovon leben Sie? - Ich bin Chirurg genau wie François.

Ich lebe in der Provinz, auch wie François.

Alles wie François. Dabei kenne ich ihn gar nicht weiter.

Und wo liegt Ihre Provinz?

Im Süden, ziemlich weit unten.

Wenn man runterkommt, rechts.

Am Tor steht Locaissie.

Und da habe ich auch ein Schloss. Sagen wir, eine Art Schloss.

Ich repariere es. Von Zeit zu Zeit, wenn ich Zeit habe.

Sehr gut.

Und Sie, was tun Sie?

Ich? Gar nichts.

- So rein gar nichts? - Nein.

Es ist schwer. Aber ich versuche es jedenfalls.

Vielen Dank!

Danke!

- Zum Wohl! - Zum Wohl!

- Sind Sie reich? - Ach was!

Nein.

Nein. Ich tue schon etwas, wenn ich keinen Sou mehr habe.

Eine Freundin von mir hat eine Buchhandlung und da helfe ich mit.

Früher habe ich 'mal Modeschmuck für einen Schneider gebastelt.

Und dann...

Warum?

Interessiert Sie das?

- Und ob. - Hilft alles nichts. So bin ich halt.

Warum sehen Sie mich denn so an?

- Weil ich Sie liebe. - Machen Sie keine Scherze!

Nein.

So, und jetzt?

Lieben Sie mich immer noch? Ist das so?

Sind Sie ein bisschen glücklich?

Oder ist es aus?

Für mich ist es aus.

Nicht, dass Sie nicht attraktiv wären. Das hat damit nichts zu tun.

Es war... es war sehr angenehm.

Aber ich mag keine Männer,...

denen ich so schnell nachgebe. Ich mag es nicht.

Nicht Ihre Schuld, sondern meine.

Das ist ein Missverständnis. Ich bedaure.

Hey!

Sind Sie schon zurückgekehrt in Ihre Provinz?

Clara,...

wissen Sie, die Nachrichten klingen nicht gut.

Ich glaube, wir stehen dicht vor einem Krieg.

Und was hat das mit mir zu tun?

Wollen Sie mich heiraten?

Mir nach zum Fort! Die zweite Gruppe kommt nach!

Wasser! Wasser! Eine Kette bilden!

Schneller, Leute! Wasser! Wasser!

Komm',...

Was machen wir mit dem Hund?

Mit Marcel, unserem Hund?

Julien...

Clara wird ihn mitgenommen haben.

Kommst du heute zum Essen?

- Was ist denn? - Wenn du willst...

kann ich mich im Krankenhaus vertreten lassen und bleibe ein paar Tage bei dir.

Ja, das wäre nicht schlecht.

Clara freut sich, wenn du da bist.

- Julien - Was ist?

Aber...

Na, was ist denn?

Was habe ich getan?

Was... ?

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