All language subtitles for Tolldreiste.Kerle.in.rasselnden.Raketen.1967.German.DVDRip.Retail

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Ihre Majestät, die Königin! Gott segne sie!

Königin Victoria, wandelndes Symbol einer Epoche der Neuerung,

der Schönheit, der Tugend.

Einer Zeit, in der die Wissenschaft wie eine Blume aufblüht

und die Menschen anzieht, wie die eben erfundene Glühbirne die Fliegen.

Diese Generation kennt keine Grenzen.

Der Forscher, der Ingenieur werden von Ihrer Majestät

höchstselbst ermutigt, in neue Reiche vorzustoßen.

Und besonders der Adel beschäftigt sich mit dem technischen Neuland.

So wie der Herzog von Barset.

Und es ist Männern wie unserem Cousin Herzog von Barset zu verdanken,

dass sie uns in der Technik so weit vorangebracht haben.

Dass sie unser Leben in unserm Land so sehr bereichert haben.

Und daher, noch bevor wir diesen Hauptschalter umlegen,

möchten wir ihm unseren Glückwunsch ausgesprochen haben.

Der Herzog von Barset ist der erste Mensch, der sein ganzes Haus,

und zwar vom Keller bis zum Dach, mit Elektrizität erhellt.

Die Flammen der Begeisterung schlagen hoch, und kleine Pannen sind ein heißer Ansporn

für diejenigen, die es schon immer besser wussten und für die,

die es viel viel besser machen werden.

Und damit wären wir bei der Eröffnung dieser Hängebrücke,

der Gestalt gewordenen Krönung der stillen Forschungsarbeit

eines Sir Charles Dillworthy.

Und somit ist es uns eine ganz außerordentliche Ehre,

diese Hängebrücke dem Verkehr übergeben zu dürfen. Es ist die zehnte,

wie alle anderen entworfen und konstruiert von Sir Charles Dillworthy.

Die zehnte Brücke Sir Charles Dillworthys, die eingestürzt ist.

Aber das nimmt man nicht tragisch, das Erfinden ist eine Sportart geworden,

und Sport wird in England bekanntlich fair betrieben.

Und fair gibt sich auch Charles Dillworthys Geschäftsfreund,

Captain Sir Washington-Smythe, Baumeister für öffentliche Arbeiten, Finanzgenie

und Erfinder in ureigenster Sache.

Wie soll das eigentlich funktionieren?

Die Konstruktion ist einfacher als Sie denken.

Hier drinnen haben wir einen Elektro- magneten, und zwar an allen vier Ecken.

An diesem Wahlschalter stellen sie mit dem Knie die Ecken ein,

in die Sie spielen wollen und spielen.

Aber nicht mit denen, Captain.

Die haben einen Kern aus dem schönsten Eisen.

Mensch, das ist phantastisch! Das ist die Erfindung aller Zeiten!

Mit dem Patentbillard könnte nicht mal eine blinde Oma verlieren.

Das Patent gehört Ihnen, Captain Smythe, für eine kleine Anerkennung von 50 Guinee.

Ich gebe Ihnen sofort einen Scheck auf mein Privatkonto, ist das gut?

Was macht ein Mensch mit einem Scheck, auf dem Ihre Unterschrift steht?

Handel? Wie wäre es? Ich vermache Ihnen meine 21-karätige Sprungdeckeluhr.

Geritzt!

Glücklicherweise dienen in dieser goldenen Zeit nicht alle Erfindungen

so abgrundtiefen Zwecken. Manche verfolgen recht vordergründige Ziele.

Wer den Frieden will, erfinde für den Krieg. Denn auch dieses alte Handwerk

schreit geradezu nach neuen Möglichkeiten, sich das Leben schwer zu machen.

Das ist Professor Siegfried von Bülow.

Sprengstoffexperte des Kaisers der Deutschen.

Kaiserliche Majestät, ich erlaube mir,

Ihnen jetzt meine neueste Erfindung vorzuführen: Die Helmkanone.

Mit Hilfe dieses Helmes wird jeder herkömmliche Infanterist

zu einem Stück beweglicher, geländegängiger Artillerie.

Dank der Wissenschaft ist die Vision der Zukunft klar und optimistisch.

Unbegrenzt ist der Optimismus des jungen Amerika,

dass sich hier in Gestalt des Zirkusdirektors Phineas T. Barnum präsentiert.

Meinen Glückwunsch, Gentlemen!

Unter den vielen, die sich beworben haben, sich mit Geld an meinem neuen Projekt

zu beteiligen, habe ich sie auserwählt. Damit blicken sie in eine brillante Zukunft.

Wir sind tief und umumstößlich in ihrer Schuld, Mr. Barnum.

Nicht doch, ich will doch bloß, dass sie verdienen. Leben und leben lassen.

Es wird wirklich bombastisch sein, meine Freunde.

Nicht nur so eine amerikanische Show,

nicht nur so eine Attraktion bei der die Einarmigen applaudieren,

sondern das wird eine gigantische Sen- sation! Jawohl, die größte Show der Welt.

Mr. Barnum.

Was haben Sie denn da? Was ist denn das für eine Höllenmaschine?

Das ist eine Fernschreibmaschine,

damit bin ich direkt mit meinem Manager in Philadelphia verbunden.

Mit Hilfe dieses Apparates weiß ich ständig über unsere Erfolge Bescheid.

Ganze Show

Opfer eines Großfeuers. Stopp.

Sind vollständig

ruiniert. Stopp.

Raten Ihnen:

Verlassen Sie Amerika!

Stopp.

Stopp!

Oh, General, in einer knappen halben Stunde

haben wir den Boden Englands unter den Füßen.

Bis jetzt sehe ich noch nichts, Barnum.

Sagen Sie, was wollen wir eigentlich im guten, alten England?

Viel Geld machen! - Wie?

Wie, das wird sich schon herausstellen. Hauptsache, wir sind erstmal da!

Ah, Sie, Charles, nett, Sie auch mal wieder zu sehen.

Ja, Barset.

Wie üblich eine Herde von Narren und Scharlatanen, wie ich sehe.

Mein Verehrtester! - Guten Abend.

Sie haben natürlich gehört, was mit meiner Brücke passiert ist.

Ja, ja, ich versichere Sie meines tiefsten Mitgefühls. Eine furchtbare Katastrophe!

Ich bin hereingelegt worden, Barset. Düpiert worden!

Ein miserabeler Baumeister, schlechtes Material.

Die Baugesellschaft hat mich betrogen, Barset, betrogen!

Ja, ja, einfach unglaublich!

Ich freue mich sehr, Sie hier begrüßen zu dürfen. Ich bin Barset,

der Präsident dieser Vereinigung. - Barnum. Phineas T. Barnum.

Barnum? Doch nicht etwa der Barnum?

Ganz der Ihre, Sir.

Aber ja, doch natürlich sind Sie es.

Und das muss dann wohl der kleine Tom Thumb sein.

General Tom Thumb.

Ich bitte um Entschuldigung, natürlich, Sir.

Seit wann sind Sie denn in England? - Wir sind noch gar nicht richtig hier,

und trotzdem haben wir schon von Ihnen gehört.

Wunderbar. Ich hoffe, es wird für Sie ein interessanter Vortrag.

Vortrag?

Ja, ja, ich denke, es wird gleich losgehen.

Darf ich bitten, verehrter Freund?

Gentlemen, bequemen sie sich bitte auf ihre Stühle.

Und somit haben wir mit dem neuem Sprengstoff, den ich Bülovitte nenne...

Haben Sie gehört? Bülovitte! Eine Möglichkeit, ein Geschoss abzufeuern,

das nicht nur schneller ist, sondern das in der Lage ist

die Erdanziehungskraft zu überwinden.

Das, Gentlemen, sogar in den Weltraum eindringt. Ich fahre fort.

Dieser Sprengstoff wird die gesamte Artillerie,

wie wir sie heute kennen, revolutionieren.

Ein Geschoss, das einmal die Erdanziehungskraft überwunden hat,

hat eine Reichweite, die so gut wie unbegrenzt ist.

Zum Beispiel erreicht so eine Granate sogar den Mond.

Womit würden Sie so ein Geschoss abfeuern, Herr Professor?

Mit einer Kanone.

Die Kanone braucht nur entsprechend groß zu sein.

Bitte, bitte, Gentlemen! Professor von Bülow ist unser Gast.

Professor, was ist Ihre Meinung?

Könnte so ein Projektil auch ein lebendes Wesen,

könnte es auch einen Mann befördern?

Ja, wenn es ein kleiner Mann ist. - Das ist ja interessant.

Natürlich vorausgesetzt, dass der menschliche Körper so einen Höhenflug übersteht.

Verzeihung, Sir, in meiner Eigenschaft als Mediziner kann ich Ihnen versichern,

dass der menschliche Körper eine Reise in das Weltall unmöglich übersteht.

Unsinn.

Zweifeln Sie etwa an meinen medizinischen Fachkenntnissen, Sir?

Ja, ich bezweifele sie sehr. Als wir Ingenieure die erste Eisenbahn gebaut haben,

habt ihr Mediziner behauptet, der menschliche Körper könne eine

Geschwindigkeit von 20 Meilen pro Stunde nicht überleben.

Hätten wir das bei Ihren Brücken behauptet, hätten wir England vor Schaden bewahrt.

Das ist ein Angriff auf mein Renommee, und zwar ein ganz hinterhältiger!

Aber das schreiben Sie sich hinter die Ohren:

Meine Brücken lassen mit etwas gutem Willen wieder aufbauen,

aber was machen Sie mit den Leichen, die in Ihrem Operationsaal herumliegen?

Das ist ein offener Angriff auf unsere Berufsehre!

Was fällt Ihnen überhaupt ein, Sie...

Ruhe! Bitte Ruhe, Gentlemen, bitte zur Sache. Ich bitte Sie!

Ich bitte, Gentlemen, lassen sie uns doch nicht die Köpfe heiß reden.

Ich flehe sie an!

Wer ist dieser Bursche? - Ich habe keine Ahnung.

Gentlemen, darf ich Ihnen vorstellen? Mr. Phineas T. Barnum.

Gentlemen, als ich die Einladung zu dieser Konferenz erhielt,

habe ich im ersten Moment gedacht, hier ist ein Fehler passiert.

Aber jetzt sehe ich doch, dass die Hand des Schicksals

mich heute Nachmittag hierher geführt hat.

Der Professor hat uns eine wunderbare Idee erzählt.

Die Reise zum Mond. Ein Flug zu einem anderen Planeten.

Stellen sie sich einmal vor, Gentlemen, es ist doch eine bombastische Sache.

Und vielleicht ist der, der als erster Mensch seinen Fuß

auf den Mond setzten wird, sogar mitten unter uns.

Wer hat den Mut, mir bei dieser gigantischen Sache zu helfen,

die nicht weniger sein wird, als das größte Ereignis der Menschheit?

Ich bin Ihr Mann, Barnum. Jawohl, ich mache mit.

Ja, ich bin auch mit von der Partie.

Selbstverständlich, Barnum, Sie können über mich verfügen.

Über uns auch.

Danke, Gentlemen. Diese Konferenz wird in die Geschichte eingehen.

Denn auf dieser Konferenz wurde die Entscheidung getroffen,

den ersten lebenden Menschen auf den Mond zu schicken.

Okay, okay.

Die Rakete zum Mond. Barnums neueste Sensation.

Die Rakete zum...

Barnum will einen Menschen auf den Mond schießen.

Sir Charles Dillworthy und der Herzog von Barset bilden das Komitee.

Es wird viel spekuliert darüber, wer die erste Person sein wird, die zum Mond fliegt.

Ich frage mich, was Mr. Gladstone macht.

Euer Ehren, von Büllow will zum Mond fliegen!

Gut!

Oh Gaylord, bitte flieg nicht auch zum Mond.

Gaylord.

Gaylord, nicht dass du etwa meinetwegen auf den Mond willst.

Ach, ich will nicht auf den Mond, ich will nur über den Kanal nach England.

Und was wird aus mir?

Aus dir? Natürlich, du denkst ja immer nur an dich.

Und was ist mit der Wissenschaft und dem Fortschritt? Und was ist mit mir?

Fünf Jahre habe ich an meinem Plan gearbeitet,

und jetzt fangen sie drüben in England an, sie ohne mich zu bauen.

Aber sie werden es nicht schaffen, das garantiere ich.

Das erste Vehikel, das auf dem Mond landet, habe ich gebaut. Ich, Gaylord Sullivan!

Oh Gaylord, ich liebe dich ja so sehr! - Aber warum heiratest du dann den?

Weil ich Ihn genauso gern hab.

Aber du kannst uns doch nicht beide lieben.

Das wäre ja ganz was Neues. - Aber es ist so!

Und es ist das Beste, was uns überhaupt passieren kann! Pass auf:

Er ist der Reichere und ich heirate ihn, und jeden Nachmittag kommst du zu mir.

Es ist gescheiter, als wenn ich dich heirate und er kommt jeden Nachmittag.

Aber Madelaine, wo hast du bloß diese neuartigen Ideen her?

Entscheide dich, und zwar auf der Stelle. Entweder er oder ich!

Hey, Madelaine!

Das ist er.

Ja, aber wer sind die anderen? - Oh, das ist bloß unsere Ehrengarde,

die sollte bei unserer Hochzeit spielen. - Also, willst du ihn oder mich?

Entschließ dich schnell, ich will mich nicht mit denen prügeln.

Dann gehe ich mit dir.

Gib her.

Es ist nicht geladen.

Monsieur! Wie hätten wir wissen sollen, dass es so eine Hochzeit wird?

Gaylord! Ich bin der, den sie liebt. Lass sie wieder runter.

Tut mir leid, Henri, das geht nicht. Ich muss erstmal nach England.

Niemals! Das Gewehr!

Nein, Henri! Henri, schieß nicht, ich liebe dich!

Ist das wahr? Liebst du mich wirklich? - Ich werde dich immer lieben, Henri.

Oh Madelaine.

Guten Morgen, Mr. Barnum. - Guten Morgen, Mr. Barset. Guten Morgen.

Die anderen sind schon da, lassen wir sie nicht unnötig warten.

Ach, Anna, das ist Mr. Barnum. Mrs. Anna Lindstrom, die Freundin meiner Tochter.

Wie geht es Ihnen? - Danke, gut.

Entschuldige, Daddy.

Das ist Mr. Barnum, mein Kleines. Meine Tochter, Lady Electra.

Guten Tag, Mr. Barnum. Wir bauen uns gerade einen Lift, Daddy.

Oh, gut!

Ich brauche die Spitzhacke nicht mehr, ich bin auch ohne sie zurecht gekommen.

Ich sehe es!

Die beiden sind begeisterte Hobbyingenieure.

Ich finde das ideal, so machen sie wenigstens keine Dummheiten.

Steig in die Schlaufe.

Ich werfe schnell den Motor an.

Bist du drin?

Tja, also Gentlemen, ich schlage vor, unser augenblickliches Projekt

in drei Sachgebiete aufzugliedern: Erstens wäre da die Konstruktion der Kanone.

Oh, Sie können sie als so gut wie konstruiert betrachten.

Bravo, Professor!

Zweitens wäre da natürlich die Entwicklung des Projektils.

Das können Sie getrost mir überlassen. - Sehr gut, sehr gut.

Nun drittens und zu guter Letzt muss das Geld für das Projekt aufgebracht werden.

Ah ja, das dürfte wahrscheinlich der springende Punkt sein.

Gentlemen. Gentlemen, wenn mir dieses Komitee eine Aufstellung

aller zu erwartenden Kosten geben kann, werde ich das Geld beschaffen.

Wie dem auch sei, ich werde natürlich einen Assistenten brauchen, einen Treuhänder.

Ich weiß schon jemanden für diesen Posten. - Fabelhaft, wer ist das?

Mein leiblicher Schwager, Captain Sir Harry Washington-Smythe.

Nein!

Oh, ich bitte um Entschuldigung! So was dummes.

Dieser Smythe ist doch ein absolut zuverlässiger Mensch?

Er ist absolut top! Er ist ein Gentleman.

Das soll funktionieren? - Natürlich.

Ich kenne mich damit aus, ich habe das in den Kolonien gelernt.

Ich weiß, ich weiß. Aber wie genau funktioniert es?

Bin grade fertig. Die Maschine ist mit dem Haupt-Telefonkabel verbunden.

Wenn eine Nachricht von der Vermittlung kommt,

bekommen Sie sie als erstes.

Somit bekommen Sie alle Aktien-Informationen als erstes.

Ja, wenn sie die Telefonleitung benutzen.

Normalerweise benutzen Sie Brieftauben.

Ja, hier kommt schon eine Nachricht.

Captain Sir Harry Washington-Smythe, London, WC1.

Das bin ich. Um was geht es?

Nachricht schnell verbreiten,

wir sind bereit, Mondschiff-Fonds zu zeichnen.

Was ist ein Mondschiff?

Keine Ahnung, aber ich weiß, was ein Fond ist.

Nämlich Geld! Na los!

Wer ist das?

Mrs. Anna, nach dem Anblick ihrer hübschen...

Ihrer hübschen was?

Ich glaube, ich geh lieber zur ihr und helfe ihr.

Mein Grundle, warum müssen wir uns immer so heimlich treffen?

Wenn Mr. Barnum einverstanden ist,

sollten wir das eingehende Geld nicht herumliegen lassen.

So wie es hereinkommt, möchte ich es investieren.

Wenn das Komitee einverstanden ist.

Ich kenne ein paar hervorragende Gesellschaften.

Okay. Tja, Gentlemen, sind wir also alle damit einverstanden,

dass Captain Smythe Treuhänder wird?

...diese Hängebrücke dem Verkehr übergeben zu dürfen.

Danke, Sir Charles. - Na also, dann wäre das auch gelaufen.

Setzen sie sich hier hin, Captain.

Wenn Sie gestatten, setze ich mich lieber zu Sir Charles.

Ich habe seine brillanten Erfindungen immer sehr bewundert.

Und jetzt, Gentlemen, glaube ich, sollte Professor von Bülow sprechen.

Gentlemen, ich werde Ihnen jetzt ein Experiment vorführen,

dann werden sie am leichtesten begreifen, was auf uns zukommt.

Bülovitte.

Machen Sie das Fenster auf.

Sehen Sie genau hin.

Kein Grund zur Aufregung, Gentlemen. Das kleine Problem des Rückstoßes.

Das ist offenkundig, Professor.

Tatsächlich ist es nur das kleinste unserer Probleme.

Um ein Geschoss abzufeuern, das die Erdanziehung überwindet,

braucht man bei herkömmlichem Sprengstoff

eine Kanone, deren Rohr eine Länge von 573 Fuß hat.

Nehme ich aber Bülovitte, brauche ich nur 310 Fuß.

Das größte Problem ist, dass es trotzdem unmöglich ist,

eine Kanone von diesen Ausmaßen zu bauen.

Deshalb heißt die einzige Antwort...

Deshalb heißt die einzige Antwort:

Man nehme einen Berg

und bohre ein Loch hinein.

Der ausgeschachtete Stollen aber ist das Kanonenrohr.

Begriffen?

Also müssten wir als erstes diesen Berg finden.

Ich glaube, da können wir Ihnen helfen. Wir haben einen.

Haben wir einen, Herr... - Aber natürlich haben wir einen, Willy.

In Careflutty.

Ach ja, das alte Gut in Wales. Den können Sie haben, da wächst sowieso nichts.

Oh wie schön, die Dampfkutsche von Onkel Harry.

Miss Anna?

Ja? - Den Maulschlüssel.

Hier.

Wo gehen Sie hin?

Bitte kommen Sie zurück!

Kommen Sie nicht näher!

Ich möchte mit Ihnen zusammenarbeiten.

Bitte bleiben Sie mir fern!

Bitte beruhigen Sie sich doch.

Das können Sie mit mir nicht machen, Smythe!

Ich habe schlimme Dinge über Sie gehört.

Bitte schreien Sie nicht so laut.

Um was es auch immer geht, ich werde es nicht tun!

Ich möchte Sie nur einladen, Sie zur Stadt zu bringen.

Mit meiner neuen Dampfkutsche.

Ihre neue Dampfkutsche?

Sie führen was im Schilde, ich kenne Sie.

Wir könnten dabei über diese Mondschiff-Sache sprechen.

Nein, Smythe, nein.

Sie sind dafür verantwortlich, dass meine Brücke zusammengestürzt ist,

vor den Augen der Königin! Das war alles Ihr Fehler.

Sie waren für das Material verantwortlich.

Sie haben den ganzen Profit bekommen und beklagen sich? Nicht sehr sportlich.

Aber für die Prüfung war ich verantwortlich.

Sie konnten sich selbst 5000 Pfund einstecken.

Hören Sie auf, mich zu quälen, Smythe. Sie sind ein Satan.

Wie viel wären Ihnen denn genehm?

Sie machen mich schwach. Jeder Mann hat seinen Preis.

Und wie hoch ist Ihrer? - Zehn.

Gut. Zehntausend, und meine Firma bekommt den Vertrag für das Mondschiff.

Verdammt.

Was ist los mit ihrer verdammten Maschine?

Kein Gas mehr.

Schieben Sie mich bitte an.

Na los.

Schneller.

Das ist gut.

Reicht, stoppen Sie.

Nun schließen Sie den Schlauch bitte an.

Langsam, langsam.

Seien Sie vorsichtig.

Schalten Sie ein.

Das ganze Prinzip dieses Wagens beruht auf Unehrlichkeit.

Es basiert auf gestohlenem Gas.

Das ist doch der Punkt. Es ist sehr ökonomisch.

Das Komitee hat diesen Berg ausgesucht, der dem Herzog von Barset gehört.

Wir haben ihn untersucht und er entspricht genau unseren Wünschen.

Und so, Gentlemen, ist dies der Punkt, an dem die Reise des Menschen

zum Mond erfolgt!

Wir sollten jetzt uns nach unten begeben, es wird gleich gesprengt.

Madelaine, mein Schatz! Ich hab keine Ahnung, wo wir sind.

Warum gehen wir nicht einfach runter und fragen jemand?

Weil wir nicht genug Gas haben, um wieder aufzusteigen.

Warum bin ich nicht bei Henri geblieben? Er hätte gewusst, was man macht.

Er ist ein aufgeblasener, strohdummer Trottel. Er weiß gar nichts.

Zumindest weiß er, wo er ist. - Aber er weiß nicht, wo du bist.

Ach Madelaine, ich wünschte, wir wären auf der Erde.

Was machst du?

Ich möchte auch auf der Erde sein, mon bijou.

Du hast zu viel Gas rausgelassen.

Überall, wohin Sie sehen, haben wir Bülovitte-Ladungen aufgebaut,

um die ganze Spitze herum. Sie werden in wenigen Sekunden zur Explosion gebracht,

und zwar durch einen elektrischen Funken.

Die Idee, Gentlemen, ist die, die ganze Spitze des Berges einfach wegzublasen,

um eine Plattform zu bekommen. In die wollen wir dann unsere Kanone bohren.

Ist das der elektrische Zünder, Professor? - Nein, nein, nein.

Das ist mein elektromagnetischer Kommandogeber.

Die alte Krähe kräht schon wieder.

Was hat er gesagt?

Keine Ahnung, er weiß nicht, wie man damit umgeht.

Gaylord.

Gaylord, halt mich fest.

Gaylord, hilf mir doch!

Gaylord!

Bitte Pose. - Chef, die Ladung ist gelegt.

Grundle! Grundle, haben Sie meinen Befehl auch richtig verstanden?

Natürlich, natürlich, Chef, jede Silbe.

Jetzt, Gentlemen, werde ich die Spitze des Berges einfach hinwegfegen.

He! He, Sie!

He, Sie!

Stopp! Gott sei Dank, es hat nicht funktioniert.

Ja, aber es musste doch funktionieren! Mistding!

Sind Sie okay? - Ja, ja, danke.

Hallo?

Ach bitte, können Sie mir helfen, Sir? - Ist Ihr Bräutigam nicht bei Ihnen?

Nein, ich bin ganz allein in einem fremdem Land.

Fremd, aber nicht unfreundlich.

Kommen Sie doch näher. - Oh, danke sehr.

Das ist ja geradezu unglaublich.

An diesen Plänen müssen Sie jahrelang gesessen haben.

Ich habe nichts anderes im Kopf gehabt.

Aber wie sind Sie hierher gekommen, junger Mann?

Mit einem Ballon.

Der Ballon. Madelaine. Ich hab sie ganz vergessen.

Ja?

Sie werden da drin auch ein paar Kleider finden.

Sie gehören Electra, meiner Nichte. - Danke sehr!

Ach bitte, wie krieg ich meinen Gaylord wieder?

Was?

Machen Sie sich bloß keine Sorgen. Ich werde meine Leute zusammentrommeln.

Sie werden ihn schon finden. - Danke! Sie sind wirklich sehr nett.

Keine Spur von ihr.

Sehen Sie da die Jagdhütte? Vielleicht ist sie dort.

Madelaine.

Gentlemen, es ist mir eine große Ehre und eine große Freude,

vor ihren kritischen Augen die Krönung meines Lebenswerks enthüllen zu dürfen.

Das maßstabgerechte Modell meines Mondschiffs.

Barset, können Sie mir nicht zur Hand gehen?

Nun?

Auf den ersten Blick ganz komisch.

Wissen Sie ich bin natürlich kein Ingenieur, aber...

Sie sind wirklich keiner, Barnum.

Tja, Sir Charles, ich bin natürlich nur ein Amateur...

Ich weiß, Barset, und zwar was für ein Amateur.

Ja, ich meine nur, wenn man dieses Gebilde mit einer Kanone abschießt...

Ja, Barset.

Ja, also, ich meine, diese Flossen,

sind die beim Abschuss einer Kanone nicht hinderlich?

Ich meine, können die sich nicht verklemmen?

Sonst noch irgendwelche Fragen?

Ja, ich hätte da noch eine Frage, die mich...

Mr. Barnum, ich gebe Ihnen meine Versicherung,

dass dieses Geschoss einen Menschen absolut sicher zum Mond bringen wird.

Genügt Ihnen das? - Natürlich, Sir.

Bis auf die Frage: Wie bringt es den Menschen wieder auf die Erde?

Ich habe den Auftrag erhalten, ein Gerät zu bauen, dass einen Menschen

sicher zum Mond bringt. Wie er wieder zurückkommt, stand nicht zur Debatte.

Aber vielleicht gefällt es ihm da oben nicht.

Er wird sich so oder so abfinden müssen.

Dann muss man eben einen hinschicken, der gar nicht zurückkommen will.

Ich gebe Ihnen mein Wort, Sir, dass General Tom Thumb bestimmt zurückkommen will.

Dann muss man sich eben die Mühe machen, einen anderen zu finden.

Zum Beispiel einen aus dem Armenhaus.

Geben Sie ihm eine Handvoll Tabak, ein paar Schillinge, er wird schon zurechtkommen.

Aber Sie können doch einem Menschen nicht wissentlich das Grab graben.

Barnum, die englische Öffentlichkeit würde das nie zulassen.

Selbst wenn es bloß ein armer Teufel wäre.

Sagen Sie, Sir Charles, haben Sie sich jemals die Entwürfe

dieses jungen Mannes angesehen?

Nein, das habe ich nicht. Und ich habe auch nicht die geringste Lust dazu.

Das sage ich Ihnen: Entweder es ist meine Idee oder keine.

Sie können mir Bescheid sagen, wenn Sie wissen, was Sie wollen.

Gentleman, Gentleman, es besteht kein Grund zur Aufregung.

Gaylord, würden Sie bitte den Gentleman Ihre Vorschläge unterbreiten?

Aber gerne! Ich hatte vor, in die Spitze Raketen zu setzen.

Denn das Geschoss wird in der Position so auf den Mond aufsetzen.

Wenn man dann die Raketen zündet, kommt es zur Erde zurück.

Raketen! Natürlich, das ist das Ei des Kolumbus.

Ausgemachte Idiotie!

Dieser hergelaufene Jeck wird Euch nie ein Mondschiff entwickeln, dieser Scharlatan!

Selbst wenn, Sir Charles, so sind wir doch fest entschlossen, ihn ebenfalls

um einen Entwurf zu bitten.

Und übrigens möchten wir Ihre Dienste nicht länger in Anspruch nehmen.

Das mir, aber gut. Sie werden ja sehen! Sie werden noch winseln,

dass ich bloß zurückkomme, winseln. Sie werden schon sehen, was Sie davon haben.

Kommen Sie ja nicht auf die Idee, mir die Frucht meines Lebens zu stehlen!

Wir haben mit großem Interesse die Entwicklung Ihres Mondschiffes verfolgt.

Wir haben erfahren, dass Ihr Subskriptions Fond bereits über 1 Mio. Pfund beträgt.

Haben Sie sich entschlossen, wer die Reise antreten wird?

Wir würden das gerne später entscheiden.

Ich möchte es aber jetzt wissen.

Es wird General Tom Thumb sein.

Ausgezeichnet. Wir schicken ihm eine Nachricht und wünschen ihm eine gute Reise.

Das wäre eine Ehre.

Das Kriegsministerium wird Ihnen zudem jede Unterstützung gewähren.

Was ist denn? Was ist denn? Wer hat euch hier befohlen, Sandflöhe zu suchen?

Sitzen Sie auf den Ohren, Hawkings, oder möchten sie

auf Kosten der Majestät 'Backe backe Kuchen' spielen?

Heben Sie Ihren Arsch in den Wind!

Kanoniere, habt acht! Kanoniere, nach rechts ausrichten.

Kanoniere in Grundstellung! Abzählen.

- Eins! -Zwei! - Drei! - Vier! - Fünf!

Bloß fünf? Vorhin wart ihr sechs. Littlejohn, was hat der Kerl wieder angestellt?

Spielen Sie hier Robin Hood, Littlejohn?

Oder ist Ihnen der Treibsatz in der Hose explodiert?

Es hat mich in die Luft gehauen, Sergeant!

Ja. Aber Sie sind ja wieder runter gekommen, oder?

Jawohl, Sergeant. - Also treten Sie an.

Denken Sie daran, Sir, Sie sind ein Offizier und ein Gentleman.

Wenn ein gewöhnlicher Kanonier in die Luft fliegt,

mag er da oben bleiben.

Aber ein Offizier steht auf, wenn er gestürzt ist.

Kanoniere bereit, Sir!

Jetzt versuchen wir es in der Kanone. Mal sehen, was passiert.

Dieses Mal nehmen wir die doppelte Ladung.

Die doppelte Ladung. Ich habe verstanden, Sir.

Die doppelte Ladung? - Natürlich, die doppelte.

Dieses Experiment ist für unser Mondschiff geradezu lebenswichtig.

Jawohl, Sir.

Ihren Pass, Sir! - Ich suche Professor von Bülow.

Ach der, Sir.

Der ist drüben auf der Nordseite mit einer Gruppe Artilleriekadetten.

Danke.

Nachstoß.

Hopp.

Und jetzt das Bülovitte.

Mr. Tenner, Mr. Hawkings!

Vorsicht!

Sir.

So, und jetzt ein Freiwilliger für das Nachdrücken des Bülovittes.

Littejohn. - Ich war das letzte Mal dran, Sergeant.

Ja, da haben Sie auch genügend Erfahrung gesammelt. Haben Sie kapiert?

Los!

Und was jetzt, Sir? - Ich weiß nicht.

Bis jetzt sind wir ja noch nie so weit gekommen.

Ach, ich muss mal in meinen Notizen nachsehen.

Darf ich vorschlagen, jetzt das Geschoss zu laden, Sir?

Das Geschoss. Ja, natürlich, das Geschoss! Lassen Sie es reintun.

Gabadin, die Kugel.

Kanone geladen, Sir. - Gut, ja.

Alles, was wir jetzt noch brauchen, ist eine lange Zündschnur.

Alle da? - Jawohl, Sir.

Soll ich zünden, Sir? - Ja, brennen Sie an.

Gut, dass ich weit vom Schuss bin, wenn das Ding losgeht.

Professor! Professor von Bülow. Hallo!

Haben Sie nicht gerade etwas gehört, Sir? - Noch nicht.

Aber in zwanzig Sekunden werden Sie den schönsten Ton der Welt hören.

Professor von Bülow, sind Sie da? - Ja.

Was ist denn hier los? Das ruiniert ja unsere ganzen Experimente.

Sagen Sie mir, was ich machen soll, Sir.

Machen Sie es aus, Sir. Machen Sie es aus.

Ihr habt ja hervorragende Lunten. Die sind überhaupt nicht auszukriegen.

Hey, das ist ein ganz schön gefährliches Ding.

Aber was machen Sie denn hier, Barnum? Sie halten bloß die Experimente auf.

Professor, das Komitee fängt langsam an, ungeduldig zu werden.

Wir warten auf Ihre präzisen Angaben für diesen Kanonenschacht.

Ich weiß, ich weiß. Legen Sie eine andere Lunte.

Eine neue Lunte!

Wir haben zwar schon ein Loch in den Berg gebohrt, aber wir kommen nicht weiter.

Solange wir nicht von Ihnen den genauen Durchmesser wissen.

Ich weiß, ich weiß. Aber es hängt vom Ergebnis meiner Versuche ab.

Wie dem auch sei, in einer Woche werde ich hier fertig sein.

Nun sehen Sie doch das mal mit an. - Nein danke, Professor.

Das Komitee wartet auf meinen Bericht.

Was ist denn? Gehts denn hier nicht weiter? Sauerei!

Überwältigend!

Ah, da sind Sie ja, Barnum.

Hier, lesen Sie das Telegramm, Barnum. Lesen Sie schon.

Aber es ist von Ihrer Majestät, der Königin Victoria.

Sie wünscht Ihnen alles erdenklich Gute auf ihrer Reise zum Mond.

Aber General, das ist wunderbar!

Ihre Majestät hat ausgerechnet Sie auserwählt, im Mondschiff zu reisen.

Und natürlich, Barnum, haben Sie damit überhaupt nichts zutun.

Tja, also General, ich muss leider zugeben,

dass ich doch eine leise Ahnung hatte, dass Sie erwählt würden.

Aber trotzdem war es natürlich eine Entscheidung auf höchster Ebene.

Meine Entscheidung auf tiefster Ebene heißt: Ich werde nicht fahren.

Weißt du, Willy, ich halte es für einen Fehler, Dillworthy hinauszuwerfen

und dafür diesen hergeflogenen Jüngling zu protegieren.

Entschuldige, Willy.

Aber wer weiß, vielleicht ist er ein Spion oder sowas.

Du bist dran.

Du hast meine Kugel wieder vom Tisch gefegt.

Das vierte Mal bei vier Coups.

Jeder hat eben seine Fee und wie es aussieht, ist meine besser.

Um nochmal auf diese peinliche Angelegen- heit mit Dillworthy zurückzukommen...

Ach, er ist ein ausgemachter Blindgänger. - Aber er ist Engländer.

Gleich wie klug oder dumm, England kommt immer zuerst.

Natürlich. Und wenn du den fünften Coup auch noch gewinnst,

werde ich sehr ungehalten sein.

Du bist dran.

Willy, nochmal zurück zu Dillworty...

Doch nicht jetzt Harry, jetzt bin ich beim Billard.

Das gibt's doch gar nicht, dass du besser bist als ich.

Mit diesem vertrackten Tisch stimmt doch etwas nicht!

Donnerwetter! Dieser Tisch ist magnetisch.

Aber wie ist das denn möglich? Sag bloß, du glaubst an Magnetismus, Willy.

Das ist eine abgefeimte Schweinerei.

Harry! Du hast die wundervollen Erkenntnisse der Wissenschaft

zu deinen schändlichen Zwecken missbraucht.

Wenn Sie einen Funken Anstand hätten, würden Sie ins Waffenzimmer gehen

Ins Waffenzimmer?

Sie würden die Tür schließen. Man würde einen Schuss hören.

Ein Hausmädchen würde schreien.

Und Sie hätten für ihre schmierigen Taten bezahlt.

Und der Weg wäre frei für einen Gentleman.

Das war doch weiter nichts. Nichts als eine belanglose scherzhafte Variante.

Sie sind ein Rüpel, Sir. Ein Rüpel und ein Betrüger.

Und Sie werden nie wieder Ihren Fuß in mein Haus setzen.

Im übrigen werde ich veranlassen, dass die Art und Weise,

wie Sie die Mondschiffgelder verwalten, überprüft wird, und zwar gründlich!

Ich habe nichts dagegen einzuwenden. Nur täusch dich nicht.

Deine Schnüffler werden ein paar schöne Stunden haben.

Du dreckiger Spion!

Wenn hat er "dreckiger Spion" genannt?

Ich glaube, mich.

Oh, gut.

Gütiger Gott.

Danke, Sergeant, das wärs.

So, damit wäre mein Experiment abgeschlossen.

Jetzt wissen wir genau, wie viel Bülovitte wir brauchen.

Gott sei Dank, Sir.

An die Bahre.

Selbst wenn General Tom Thumb nicht fährt, muss ich meinen Entwurf nicht ändern.

Ich hab innen so viel Platz, wie sie wollen.

Wie sieht es mit der Lieferung der Stahlbleche aus?

Einen Moment.

Barnum, mir ist gerade der Bericht des Prüfers vorgelegt worden.

Captain Smythe hat 127.304 Pfund veruntreut.

Was?

Wie um alles in der Welt konnte sowas vorkommen?

Das ist sehr kompliziert zu erklären.

Und nach dem, was dieser Grundle behauptet,

können wir Smythe noch nicht einmal belangen.

Ich hab Ihn natürlich sofort entbunden.

Ich mache jede Menge Geld.

Und weiter.

Aha, so investieren Sie also die Mondschiff-Gelder!

Halten Sie ein. - Dieser Betrüger.

Ich verspreche dir, das wird Folgen haben!

Sie sind ein Verräter! Ein dreckiger Verräter!

Darf ich fragen, was Sie damit meinen?

Sie wissen ganz genau, was ich meine.

Barnum will gar nicht auf den Mond fliegen.

Sie sind ein Verräter.

Sie Lügner!

Schlagen Sie nochmal und jeder partriotische, englische Mann hier

wird Sie an einer Laterne aufhängen!

Willi, ich wette mit Ihnen um jeden Betrag, den Sie wünschen,

dass Sie das Raumschiff nicht mal vom Boden bekommen.

Versteh ich nicht, bedeutet aber wohl: Ich werde nicht mit Ihnen wetten.

Ich werde! Welche Quote bieten Sie?

50 zu 1, Willi, 50 zu 1!

Gemacht! 200 Guineas darauf!

Sie können da jetzt nicht aussteigen!

Ich habe nicht die Absicht auszusteigen, aber wir machen das ordentlich!

Gaylord wird überrascht sein.

Gaylord! Gaylord, sieh, wer da ist.

Gaylord, mein alter Freund und Rivale. Ich freu mich, Sie wiederzusehen.

Wie kommen Sie mit Ihrem Mondschiff voran? - Wie kommen Sie hierher?

Ich bin gekommen, um Madelaine abzuholen. Wir wollen in Paris heiraten.

Ja, aber Sie hat mir versprochen, bei mir zu bleiben, bis das Mondschiff fertig ist.

Ja, das ist wahr, das habe ich versprochen.

Mr. Barnum, wie lange wird es noch dauern?

Tja, wir leiden im Moment ein bisschen unter Geldschwierigkeiten.

Uns fehlen über 100.000 Pfund. - Oh, das ist kein Problem.

Henri ist der reichste Mann Frankreichs. Er hat drei Banken.

Vier.

Henri wird Ihnen das Geld borgen.

So einfach, wie Sie meinen, geht das nun auch wieder nicht, meine Liebe.

Aber wie dem auch sei, ich könnte mir kaum denken,

dass es eine bessere Investition gibt. - Nicht weiter.

Ich gebe Ihnen das Geld.

Ich bin ganz geschlagen. Das ist ja fantastisch!

Wir sehen uns morgen und machen die Bedingungen aus.

Ich stelle nur eine einzige Bedingung. - Und die wäre, Sir?

Er muss hinauf fliegen. - Oh Gaylord.

Guten Abend, Smythe.

Ich hörte, Sie haben Wetten angenommen, Smythe?

Ja, 3.400 Pfund mit 50 zu 1.

Über 150.000? Ist das wirklich weise?

Nein. Dafür, Dillworthy, benötige ich Ihre Expertenhilfe.

Ich möchte, dass Sie sicherstellen, dass das Mondschiff niemals die Erde verlässt.

Nie die Erde verlässt? Ja.

Das ist eine Idee. Das ist eine blendende Idee.

Wann werden Sie es machen?

Ich würde sagen, das wäre völlig falsch, es jetzt zu machen,

das würden sie ja raus bekommen. Nein!

Der richtige Moment ist, wenn Sie es gebaut haben,

wenn Sie es der Öffentlichkeit vorstellen.

Dann haben Sie wenigstens was davon. - Champagner?

Sie sind ein Teufel.

Was hat das für Gründe, dass Sie das Mondschiff in London ausstellen?

Weil die Königin unser Projekt so sehr unterstützt,

und weil so viele Leute kommen und dafür zahlen.

Können Sie die Höhe schon abschätzen?

Ich würde sagen, etwas 2 Millionen Schillinge.

Also eine Million Pfund, oder?

Nicht schlecht.

Ich darf Ihnen alles zeigen, ja? - Gern.

Guten Morgen, Mr. Barnum. - Guten Morgen.

Mademoiselle.

Wollen wir?

Da steht sie, Dillworthy.

Da ist jetzt nichts zu machen, Smythe. Zu viele Menschen ringsum.

Wir müssen warten, bis es dunkel ist.

Dann sollten wir etwas umhergehen und die Natur genießen.

Und wofür sind diese Griffe? - Das ist das Bett.

Das Bett?

Und warum haben Sie an der Decke einen Teppich?

Auf dem Rückweg zur Erde, Sir, ist das der Fußboden.

Weshalb haben Sie diese Blumentöpfe in Ihrem Mondschiff?

Wir wollen herauskriegen, ob im Weltall Pflanzen gedeihen.

Und der Kanarienvogel? - Ob auch Vögel leben.

In erster Linie ist unsere Reise zum Mond ein wissenschaftliches Unterfangen.

Was glauben Sie denn, meine Herren. Es könnte ja auf dem Mond Lebewesen geben.

Lebewesen, die jenseits unserer kühnsten Vorstellungen sind.

Was glauben Sie, was das für eine Sensation gibt,

wenn wir diese Geschöpfe im Zirkus zeigen.

Deshalb auch das Chloroform.

Und dieser Schalter zündet die Rakete.

Und diese Rakete wird mich wieder auf die Erde bringen.

Oh Gaylord, du bist ja so mutig. Du willst wirklich auf den Mond,

allein und ohne Liebe?

Henri. - Was haben Sie hier zu suchen?

Ich bin gekommen, um Madelaine zur Hochzeit abzuholen.

Aber meine Reise auf den Mond dauert doch nicht ewig.

Madelaine hat mir versprochen...

Das sie bleibt, bis das Mondschiff fertig ist,

und jetzt ist es fertig. - Genau so war es, Gaylord.

Oh Madelaine, mein Schatz, geh mir mir heute Abend essen.

Es ist vielleicht unser letztes Zusammensein. Ehrenwort?

Ganz großes Ehrenwort, mon bijou!

Sir Parzival, sagen Sie mir:

An welchem Tag können wir unser Geschoss zum Mond abfeuern?

Ja, das ist natürlich von verschiedenen Umständen abhängig.

Zum Beispiel vom Mondschatten.

Ja, genau, das ist es.

Sie müssen das Projektil am 20. Oktober abfeuern.

Und zwar elf Minuten vor vier Uhr nachmittags.

Aber das ist nächsten Sonntag.

Ja, allerdings, ja. - Nein, nein, das ist viel zu früh.

Was wäre das nächste Datum? - Das nächste Datum?

Ja, also Januar der 14. - Nächstes Jahr?

Nein, nicht nächstes Jahr. Das ist der 14. Januar 1968.

Aber Sir Parzival, da haben Sie sich doch bestimmt verrechnet.

Nein, nein, nein, ich verrechne mich nicht.

Erst dann kommt der Mond wieder vor die Mündung Ihres Schachts.

Der Mond kommt in diese Position nur alle 111 Jahre.

Aber nächsten Sonntag schon?

2 Millionen Besucher, fünf Schilling pro Nase.

So ist das.

Es ist keiner da, kommen Sie, Dillworthy.

Das Magazin für Wissenschaft und Forschung. - Ja, hier.

Eine ganze Notapotheke.

Chloroform? Wofür nehmen die Chloroform mit?

Keine Ahnung

Also, wenn der Plan stimmt, den das Magazin

für Wissenschaft und Forschung abgedruckt hat, ist das hier der Wohnbereich.

Der Steuerraum muss demnach da oben sein. Kommen Sie.

Die Vorrichtung, das Schaltsystem... - Was suchen Sie denn, Dillworthy?

Den Schaltkasten für die Raketen.

Ist es das?

Ja. Wir haben gewonnen, Smythe, wir haben gewonnen.

Was bewirkt das? - Ich werde es Ihnen sagen:

Im Moment, wo sie das Mondschiff abfeuern, werden auch die Raketen gezündet,

die beiden gegeneinander wirkenden Kräfte werden dadurch nicht nur neutralisiert,

sondern das ganze Ding wird plattgedrückt wie ein Sixpence-Stück,

und es explodiert natürlich.

Das ist Madelaine.

Nein, das ist aber nett, Sie wiederzusehen.

Ich habe alles gehört. Sie wollen Gaylord ermorden. Sie sind ein Mörder.

Nicht doch, nicht doch wir haben nur einen Späßchen gemacht, nicht wahr?

Und ob.

Sie lügen, Sie wollen das Mondschiff sprengen. Sie wollen Gaylord töten.

Das haben Sie aber völlig missverstanden.

Im Gegenteil... - Rühren Sie mich nicht an!

Aber meine Liebe... - Mörder!

Aber ich habe nicht die leiseste Absicht, Ihnen wehzutun.

Aber ich!

Was ist das für ein Haus, Smythe?

Das leitet eine alte Freundin von mir.

Dass wir uns einig sind: Ich lasse nicht zu, dass dem Mädchen irgendetwas passiert.

Ach, halt den Mund! - Ich muss doch bitten.

Das hört sich ganz nach einer Party an.

Warten Sie drüben an der Ecke.

Dieser Ort hat etwas an sich...

Also Smythe, ich muss schon sagen, einfach widerwärtig.

Oh, du großer Gott! Wen haben wir denn da? Captain Smythe.

Ist ja schon gut, Mädels.

Es hätte immerhin sein können, dass es die Polizei ist.

Ah ja, das ist Sir Charles Dillworthy. - Guten Abend.

Heben Sie sie doch auf, Sir. Bringen Sie sie in die Wärme.

Was für ein verlorenes Geschöpf der Nacht haben Sie uns gebracht.

Was für ein armes Lamm muss es sein, das sich so weit von der Herde verirrte.

Sie lag im Rinnstein, ohnmächtig.

Sieht aus, als wäre sie berauscht.

Berauscht? Grauenvoll! Legen Sie sie dahin, aber vorsichtig.

Aber meine Töchter, wer wird denn so neugierig sein.

Hoffentlich haben wir sie vor einem Schicksal bewahren können,

das schlimmer ist, als...

Schlimmer als der Tod?

Also gut, Gentlemen, wenn es keine andere Möglichkeit gibt.

Ich bin einverstanden.

Gut. Sehr gut. Also transportieren wir das Mondschiff auf den Abschussplatz,

und am Sonntag heißt es dann: Auf zum Mond!

Bravo! Viel Glück mit dem Mondschiff.

Vielen Dank, vielen Dank!

Was haben Sie, junger Freund? Haben Sie Angst, da hoch zu fliegen?

Es geht nicht darum. Es geht um Madelaine.

Es ist doch ein starkes Stück:

Sie fährt mit Henri weg und sagt nicht einmal auf Wiedersehen.

Professor. Da sind sie!

Das Mondschiff kommt! Das Mondschiff kommt!

Gentleman, ein Hoch: Hip Hip Hurra!

Hip Hip Hurra! Hip Hip Hurra!

Das ist aber wirklich aufmerksam. Danke.

Auf diesen Sonntag, und auf einen erfolgreichen Start.

Ich habe läuten hören, dass Ihre Majestät Ihnen einen Orden an die Brust heften will,

bevor Sie reisen.

Ich fühle mich höchst geehrt.

Aber warum gibt sie mir diesen Orden nicht, wenn ich wieder lande?

Das ist doch sonst so, oder?

Glauben Sie nicht, dass ich zu viel getrunken hätte.

Darf ich Ihnen nachschenken?

Ich habe darüber noch nicht zuvor gesprochen.

Sie wurden als Verurteilter zu den Kolonien gebracht?

Das klingt sehr aufregend.

Was haben Sie getan? - 15 Jahre.

Ich meine, warum wurden Sie dorthin geschickt?

Ich habe einige Verbote übertreten.

Und dann haben sie mich verhaftet.

Wie furchtbar.

Einer der Stäbe ist lose.

Wir können fliehen. Du könntest frei sein.

Und dann? Soll ich in einer Fabrik arbeiten? Nein danke.

Das ist vielleicht was für dich, aber nicht für mich.

Hallo Mädchen, Zeit für den Nachttrunk. Tee, Kaffee, Kakao oder heiße Milch.

Gibt es keinen Gin?

Nur für die Gewerkschaftsmädchen, die zur See fahren.

Sind wir denn bereit für die Außenwelt?

Warum will das keiner verstehen? Ich werde Gaylord heiraten.

Er wird aber beim Start des Mondschiffes getötet werden.

Aber du bist doch keine Gefangene.

Und warum sind dann Gitter an den Fenstern?

Die sollen die Gentlemen draußen halten.

Wenn Sie die Polizei hinter mir herschicken, rede ich.

Gute Nacht, Jack.

So, und jetzt versuchen Sie, auf und nieder zu springen.

Na, ist es bequem?

Glänzend, junger Freund. Sie können den Mondhelm wieder abnehmen.

Ach übrigens, wenn Sie auf dem Mond landen, machen Sie keine zu großen Sprünge.

Sie könnten in den Weltraum fliegen.

Und jetzt wollen wir zusammen das Start- und Landebett ausprobieren.

So, da haben wir es.

Ja, so hatte ich es mir gedacht. Und jetzt die Gewichte senken.

Können Sie sich bewegen?

Nein! - Fantastisch. Fantastisch.

Sagen Sie, wozu soll der Mechanismus gut sein?

Och, das ist bloß eine kleine Erfindung von mir.

Das ist als Startsicherung für ihn gedacht.

Aber wie kommt er unter dem Dings

jemals wieder hervor, bei den vielen Gewichten ringsum?

Aber das ist doch ganz simpel.

Sobald das Mondschiff die Erdanziehungskraft überwunden hat, wird alles schwerelos,

dann hebt sich das Pressbett von selber von ihm weg. Sie werden es ja sehen.

Können Sie in dieser Stellung den Starthebel erreichen?

Oh ja.

Wie weit ist es denn noch, Smythe?

Nur Geduld, Dillworthy, Careflutty liegt direkt vor uns.

Ich begreife immer noch nicht, warum wir eigentlich dahin fahren müssen.

Wir wissen ja, wie es ausgehen wird.

Ihre Angst ist übertrieben, Smythe, jawohl, übertrieben.

Nicht ganz. Und nicht, solange Sie nicht in die Rakete geklettert sind

und nachgesehen haben, ob sie unser kleines Spielchen inzwischen nicht bemerkt haben.

Mr. Barnum.

Ich bin Colonel Scuttling von Scotland Yard.

Kann ich mit Ihnen unter vier Augen reden?

Natürlich. Was gibt es denn?

Nicht hier.

Tja, wir haben eine Nachricht erhalten.

Und zwar soll sich ein Geheimagent des Zaren hier herumtreiben.

Wir haben Grund zu der Annahme,

dass er versuchen wird, den Start des Monschiffs zu sabotieren.

Die Katastrophe wäre nicht auszudenken. Was können wir machen?

Berittene Polizisten werden die ganze Gegend durchsuchen.

Und sorgen Sie dafür, dass kein Unbefugter an das Mondschiff kommt.

Darauf können Sie sich verlassen.

Das ist die Polizei! - Was?

Die Polizei! - Was ist damit?

Wegen unseres Wagens! Fahren Sie langsamer.

Warum sollte ich?

Wir fahren 9 Meilen die Stunde.

Tatsächlich? - Stoppen Sie!

So, Smythe. Vier Meilen die Stunde, wenn ich bitten darf.

Eine Sekunde, Sir. - Ja?

Wir suchen nach einem Spion des Zaren. Haben Sie jemand Verdächtigen gesehen?

Wie sieht er aus?

Schwarze Kleidung mit Hut.

Was ist mit Ihnen?

Ich bin Sir Charles Dillworthy, ich habe nichts gesehen.

Danke, Sir.

Kommen Sie.

Warum halten wir? Wir haben sowieso schon Verspätung.

Der Sonderzug Ihrer Majestät steht vor uns. Wir müssen warten, bis er weiterfährt.

Ist das Carefluty? - Ja.

Das ist nicht erlaubt, Miss, steigen Sie wieder ein.

Einen Klotz unter das linke Hinterrad.

Ausgerechnet jetzt ist das Gas alle.

Und nirgendwo eine Gaslaterne, Smythe. Damit wäre es aus.

Es ist überhaupt nichts aus.

Das Gaswerk, Sir. Nur eine kleine Druckprüfung, Sir.

An einem Sonntag?

Ich will Ihre Familie nicht unnütz aufregen, aber es besteht Explosionsgefahr.

Davor bewahre uns der Himmel! Kommen Sie rein.

Danke, Sir.

Guten Tag, allerseits.

Danke schön.

Was meinen Sie, wie lange wird es dauern?

Oh, das geht ganz schnell.

Pumpen!

Der Herr befiehlt und der Knecht gehorcht.

Fahren Sie ruhig fort.

Ach bitte, können Sie mir nicht bitte helfen?

Ich muss dringend zu dem Mondschiff, es soll in die Luft gesprengt werden.

Das Mondschiff? - Ja.

Davor bewahre uns der Himmel! Ich komme! - Danke.

Es ist furchtbar, es ist furchtbar, die junge Dame hat gesagt, dass das Mondschiff

in die Luft gesprengt werden soll.

Hat Sie das? Sieh an.

Ein kleiner Ruck von unten.

Was heißt kleiner Ruck von unten? Wollen Sie mich hier einmauern?

Sehen Sie denn nicht? Diese Madelaine ist ausgerissen. Aufsteigen.

Hinter uns muss jemand sein, Smythe.

Wenn Sie endlich Ihren Mund halten würden.

Können Sie nicht ein bisschen schneller fahren?

Womit hab ich das verdient, Smythe?

Für einen Mann, den die Königin geadelt hat, ist diese Lage absolut unwürdig.

Wenn das Mondschiff aufsteigt, werden Sie noch in eine ganz andere Lage kommen.

Aber was sollen wir denn noch? Sie ist uns entwischt.

Wir sind verloren, Smythe. Jawohl, wir sind verloren.

Das sind wir nicht. Kommen Sie.

Wissen Sie, wo Barnum ist?

Der ist da drüben.

Barnum!

Ihre Majestät ist ganz pünktlich. Sie ist in fünf Minuten hier.

Hoffentlich ist auch von Bülow pünktlich, er ist immer noch beim Beladen.

491.

Oh, da fehlt noch ein Fass.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei so einer Menge

ein Fass mehr oder weniger eine Rolle spielt.

Vorsicht!

Wie sollen die eigentlich gezündet werden, Sergeant?

Von uns werden sie gar nicht gezündet.

Wir lassen das Mondschiff von da oben einfach herunterfallen.

Das schlägt dann hier auf dem Bülovitte auf, das sofort explodiert.

Die Explosion jagt es wieder hoch.

Beeilt euch doch mit dem letzten Fass.

Sofort eine Bahre.

Als dem ersten Menschen, der das tollkühne Wagnis einer Reise

von der Erde zum Mond unternimmt, zeichnen wir Sie mit dieser Medaille aus.

Und wünschen Ihnen Bon Voyage.

Und natürlich eine gute Rückkehr.

Das Mondschiff startet in sechs Minuten, in sechs Minuten.

Holen Sie Colonel Scuttling. Sagen Sie ihm, wir haben den Agenten des Zaren.

Sind Sie alle verrückt? Ich bin Französin, Französin, haben Sie kapiert?

Und Ihnen, allerwertester Professor von Bülow...

Oh, ich bitte um Entschuldigung, die Ehre gebührt nicht mir.

Ihm.

Großer Gott.

Großer Gott. Geht Ihnen auch nicht gut?

So gut, wie es unter diesen Umständen gehen kann.

Ich habe 15 Jahre für Sie in den Kolonien gedient.

Ich wusste, Sie sehen wie ein alter Soldat aus.

Das Mondschiff startet in vier Minuten, in vier Minuten.

Das ist die junge Dame, Colonel.

Sie müssen mich zu ihm lassen, sonst wird er sterben, das schwöre ich Ihnen.

Geben Sie freiwillig zu, dass Sie eine Agentin des Zaren sind?

Nein, aber natürlich nicht.

Bringen Sie der jungen Dame einen Stuhl, Sergeant.

Jawohl, Sir.

Das wird ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen.

Das Mondschiff startet in zwei Minuten, in zwei Minuten.

Alles Gute, mein Junge.

Haben Sie vielen Dank, Sir.

Sie wissen ja, ich bin sonst nicht um Worte verlegen,

aber in diesem Augenblick fällt mir wirklich nichts ein, junger Freund.

Viel Glück!

Haben Sie vielen Dank, Sir.

Viel Glück, Sir. - Kommen Sie Heile wieder zurück, Sir.

Also, Sie bleiben bei Ihrer Behauptung, Französin zu sein?

Also gut: Ou est la plume della tante?

Aha, Sie haben mich eben nicht verstanden, stimmt es?

Ich verstehe hier überhaupt keinen, ihr seid alle verrückt!

Das Mondschiff startet in einer Minute.

Sie kann es ihnen noch nicht gesagt haben.

Noch dreißig Sekunden.

Lassen Sie sie los!

Noch zwanzig Sekunden.

Wir müssen ihn retten, das Mondschiff wird in die Luft fliegen,

wenn er den Starthebel anfasst.

Fünfzehn Sekunden.

Das Mondschiff darf nicht aufsteigen. - Aufhören! Aufhören!

Neun, acht, sieben,

sechs, fünf, vier,

drei, zwei, noch eine Sekunde.

Was ist passiert? Hat etwas nicht funktioniert?

Wer sind Sie?

Ich bin Geheimagent vom Zar. Oh, ich hatte vergessen: Geheimagent muss schweigen.

Chloroform? Das muss ausgelaufen sein.

Dem Himmel sei Dank.

Bringt ihn schnell an die frische Luft.

Es stimmt was nicht, sie bringen ihn wieder raus.

Es ist nicht zu fassen. Wir haben gewonnen, Smythe.

Wir haben gewonnen, er ist bewusstlos.

Jetzt kriegen Sie ihr schönes Mondschiff nie mehr in die Luft.

Er könnte wieder zu sich kommen. Los.

Legen Sie ihn hin. Ja so ist gut, nur hinlegen.

Ein Arzt, er muss schnellstens zu sich kommen.

Nein, er darf nicht fliegen. Es ist kaputt.

Vielleicht kann man es noch reparieren. Machen Sie schnell, Doktor.

Jetzt hat es sich ausgemondschifft.

Er soll ruhig hochgehen, aber er kommt nie wieder zurück.

Es hat sich selbständig gemacht.

Smythe, was haben Sie gemacht?

Das frage ich Sie, Sie Idiot.

In Deckung.

Alles in Deckung.

Auch Sie, Majestät.

Es hat funktioniert!

Da segelt Sie hin, ohne eine Menschenseele an Bord.

10 Millionen Dollar, futsch.

Barnum, wissen Sie, was das ist? Das ist Kohle. Ich bin reich, steinreich.

Wir sind steinreich. Sie haben das Grundstück an das Komitee verkauft.

Schon gut, schon gut. Wir sind steinreich.

Und von dem Geld bauen wir uns ein neues Mondschiff.

Ja!

Das ist alles Ihre Schuld, Dilworthy.

Jetzt werden wir für den Rest unseres Lebens auf diesem dreckigen Mond bleiben.

Wir sind nicht auf dem Mond, wir sind in Russland. Wahrscheinlich Sibirien.

Blödsinn! Wir sind auf dem Mond!

Nein, sind wir nicht!

Alles sind glücklich!

Wenn wir auf dem Mond wären, warum singen die dann russische Lieder?

Das bedeutet ganz einfach, dass die Russen zuerst da waren.

Dilworthy? - Was?

Ich habe da eine Idee.

Nein, das werde ich mir nicht anhören!

Ich erzähl dir mal was... - Nein!

Ernsthaft...

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.