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DAS HAUS DER TAUSEND FREUDEN - Kombifassung - PAL - 93:37 Min. -
Bitte mach den Sarg auf.
Wo kommt sie denn her? - Aus Paris.
Fotos! Wie wäre es mit einem Foto? Was ist mit Ihnen, mein Herr?
Fotos! Fotos! Was ist mit Ihnen?
Ich lasse Sie wie einen Filmstar aussehen. - Sie machen wohl Witze.
Nein, das ist überhaupt kein Problem für mich. Warten Sie einen Moment.
Ich werde es Ihnen beweisen. Welches möchten Sie haben?
Das hier vielleicht? Sie wollen das! Sehr schön, aber gerne.
Damit werden Sie bezaubernd aussehen. So, das haben wir gleich.
Wirklich zauberhaft. - Das habe ich früher auch mal gedacht.
Sei still, Harry. Setz lieber den lustigen Hut von dem Mann auf, los.
Sehr schön. - Lass dich damit fotografieren.
Das sieht wundervoll aus. - Sehr gut!
Und tu mir den Gefallen und lächle. - Einen Moment, bitte lächeln.
Bitte lächeln. Hier kommt das Vögelchen.
Danke. - Sehr gut, wirklich schön.
Hier ist meine Karte. Und morgen sind die Bilder fertig, ja.
Sehr schön, danke. Hallo! Fotos, Fotos! Wer möchte Fotos?
Komm schon Fernando, ich weiß, dass die blöd sind, aber glaub mir...
...überlass es in deinem eigenen Interesse diesmal der Polizei.
Ich habe es ja der Polizei überlassen und dann ist es passiert.
Vielleicht ist ja gar nichts passiert und du hast dich bloß geirrt.
Ich habe mich nicht geirrt, Marie.
Ich bin von Madrid hierher gekommen, weil ich den Anruf bekommen habe von diesem Mann.
Anonym? - Anonym oder nicht...
...jedenfalls hat er gesagt, dass er Diane in einem Bordell hier in Tanger gesehen hat.
Er hat ihr versprochen, mich anzurufen. - Das ist aber auch alles.
Leider habe ich keine anderen Anhaltspunkte.
Aber Mädchenhandel existiert doch schon seit 1890 nicht mehr.
Diane ist aber in Wien entführt und hierher gebracht worden.
Du weißt aber noch nicht das Wichtigste über Tanger.
Glaub mir, in jeder Seitenstraße gibt es hier ein Bordell, das irgendwie getarnt ist.
Wo willst du in einer solchen Stadt anfangen zu suchen?
Ich habe außer dir noch einen guten Freund hier, und...
...der will mir heute Abend einige solche Plätze zeigen.
Fotos. Hallo! Fotos. Wir wäre es denn mit einem hübschen Foto?
Verschwinde, wir sind beschäftigt.
Wenn es euch nicht gefällt, müsst ihr nichts dafür zahlen.
Hörst du nicht, ich sagte nein, wir sind beschäftigt.
Schon gut, ich mache trotzdem eins. Ein kleines Fotos, warum auch nicht.
Also, wo waren wir gerade? Ach ja, was hast du genau geplant?
Ich will Diane finden, falls sie überhaupt in Tanger ist.
Na schön, Marie und ich werden auch noch ein paar Tage hier bleiben.
Wenn wir etwas für dich tun können, lass es uns wissen.
Gut, und ich möchte euch beiden noch mal danken.
Das ist ein Meisterwerk geworden, da bin ich mir ganz sicher.
Es ist ganz sicher ein Meisterwerk. Und morgen ist das Foto fertig.
Verschwinde! Hau ab!
Mach schon!
Und sei vorsichtig. - Keine Sorge.
Und ruf uns an.
Ich hoffe nur, dass wir ihn lebend wiedersehen.
Was meinst du denn damit?
Liebling, es wäre nicht das erste Mal, dass in einer Stadt wie dieser so etwas passiert.
Ich möchte zahlen. Charly, stimmt so. Komm, gehen wir.
Schreckliche Leute, diese Touristen. Kein Verständnis für Kunst.
Ich habe heute Nachricht erhalten von unserem Boss, dem Herzkönig.
Er ist mit uns allen sehr zufrieden.
So eine Nachricht hört man doch gerne.
Er bezahlt uns gut und wir müssen ihm dafür dankbar sein.
Als ob wir das nicht wüssten.
Wenn wir uns nicht mit diesem Verbrechersyndikat eingelassen hätten...
...wären wir die größte Varieté-Nummer auf der Welt geworden.
Stattdessen sind wir größte Zaubernummer auf der Welt.
In Ordnung, komm, Rebecca, wir müssen jetzt in den Nachtklub.
Ach, Madame Viera, grüßen Sie den Herzkönig sehr herzlich von uns.
Aber das ist doch nicht möglich. Niemand weiß, wer er ist.
Als ob wir das nicht wüssten.
Und, gefallen sie dir?
Sehr interessant.
Und sind sie auch etwas entgegenkommend?
Ja. Also trinken wir auf unsere Freundschaft.
Aber hör mal, du hattest mir doch Mädchen versprochen, ganz besondere Mädchen.
Ober! - Du kannst es wohl nicht erwarten.
Danke, stimmt so. - Also schön, dann folge mir.
Guten Abend, Monsieur Paul. - Na, geht's gut, Betsy?
Monsieur Paul, vielen Dank für Ihren Besuch.
Gute Nacht.
Paul! Liebling! - Vorsichtig, nicht so wild.
Ich freue mich so, dass du da bist.
Das ist mein Freund Fernando Sanchez aus Madrid.
Sehr erfreut.
Wir dachten vielleicht, dass du und eine Freundin...
Aber nicht heute. Du hättest vorher anrufen sollen, ich bin schon verabredet.
Könntest du uns zwei andere Mädchen empfehlen?
Von hier keine. - Aber mein Freund muss aufgemuntert werden.
Ja... - Aber es ist nicht gerade billig.
Das ist überall so.
Kommt man denn da so ohne weiteres rein?
Nur, wenn ihr das hier vorzeigt.
Dafür werde ich dich in meinem Testament bedenken, du bist wirklich traumhaft.
Mach's gut, mein Schatz. Gehen wir.
Und wo gehen wir hin? - Keine Sorge...
...wir gehen zum Haus der Puppen. - Haus der Puppen?
Felix? - Ja?
Du warst Madame Viera gegenüber heute sehr unvorsichtig.
Wieso? Ach, du meinst, was ich über den Herzkönig gesagt habe.
Irgendwie erfährt er alles, was über ihn gesagt wird.
Und wenn schon.
Über eines wollen wir uns doch mal im Klaren sein, Rebecca...
...unsere Varieté-Nummer ist die beste Tarnung für seine weltweiten Geschäfte.
Wir sind auf Reisen, treten überall auf...
...und kümmern uns dabei um seine Interessen. Er braucht uns also.
Er braucht niemanden. Sogar für dich könnte er Ersatz finden.
Würde dir das etwas ausmachen?
Das weißt du doch genau.
Wir sind doch jetzt schon so lange zusammen, Liebling.
Ich hoffe, es war auch eine schöne Zeit. - In jeder Beziehung.
Felix?
Wann können wir endlich mit all dem hier aufhören?
Es ist viel zu gefährlich geworden. Wir haben doch genug Geld...
...lass uns endlich Schluss damit machen. - Rebecca, ich bitte dich.
Es gibt etwas, das wir beide nie vergessen dürfen...
...du hast selbst mal im Haus der Puppen gearbeitet...
...und bist über dieses Geschäft genau informiert...
...und du bist nicht nur für mich wichtig geworden...
...sondern auch für die anderen Mitarbeiter der Organisation.
Aber der Herzkönig ist neu im Geschäft.
Er versteht vielleicht nicht so wie ich, wie wertvoll du bist.
Nein, mein Liebes, ein unbedachtes Wort oder...
...eine andere Unachtsamkeit...
...und er könnte den Eindruck bekommen, dass du eine Gefahr für ihn darstellst.
Und es gibt andere Orte, wo er dich hinschicken könnte, wie du weißt.
Ohne dich gehe ich nirgendwo hin, Felix.
Lass uns gehen.
Salam aleikum!
Manderville!
Wer sind Sie?
Ich werde Sie umbringen.
Wirklich? Und würden Sie mir auch verraten warum?
Weil Sie es verdient haben.
Ich bin schon eine ganze Weile hinter Ihnen her.
Von London nach Paris und von da nach Tanger.
Sie sind mir gefolgt und haben ein Urteil gefällt, ist das so?
Ja. - Sie machen einen großen Fehler.
Ich mache keinen Fehler. Hier hat nur einer einen Fehler gemacht...
...und zwar dieser Mann.
Nun, ich finde, wir sollten das in Ruhe woanders besprechen.
Es geht um eine Freundin von mir, die in Ihrer letzten Vorstellung in Wien war.
Seitdem ist sie spurlos verschwunden.
Und Sie nehmen jetzt an, dass ich etwas mit ihrem Verschwinden zu tun habe.
Ich bin sehr beharrlich, Manderville. Ich habe sie jetzt seit Monaten verfolgt...
...und ich weiß, dass Sie für ihr Verschwinden verantwortlich sind.
Können Sie das beweisen? - Das kann ich.
Und zwar habe ich einen Beweis, der mich an mein Ziel bringen wird.
Eine Puppe.
Darf ich sie mir mal ansehen?
Gehen wir, Liebling, sonst kommen wir noch zu spät zum Essen.
Danke.
Bist du sicher, dass wir hier an der richtigen Adresse sind?
Das werden wir bald wissen.
Guten Abend, Sir. - Guten Abend.
Wie kann ich Ihnen helfen? - Wir wollten dem...
...dem Haus der Puppen einen Besuch abstatten.
Haben Sie eine Einladung? - Hier.
Folgen Sie mir bitte. Hier entlang.
Bitte warten Sie hier.
Guten Abend, meine Herren. Herzlich willkommen.
Madam, mein Name ist Paul und das ist mein Freund Fernando.
Namen sind bei uns unwichtig.
Wünschen Sie, die gesamte Kollektion zu sehen?
So kann man es natürlich auch bezeichnen. - Meine Herren...
Sie sehen jetzt unseren Saal der Puppen.
Wir haben eine internationale Auswahl...
...die Ihnen sicher gefallen wird.
Das ist Ursula aus München.
Das ist Monique aus Paris.
Das ist Gina aus Rom.
Das ist Heidi aus Amsterdam.
Das ist Magda aus Athen.
Und Carmen aus Rio.
Und jetzt eines unserer neuen Mädchen.
Diane aus Wien.
Fernando.
Ich habe mich entschieden. Ich möchte Diane aus Wien kennen lernen.
Und für Sie? - Ich nehme das Mädchen aus Amsterdam.
Einen Moment bitte.
Nicht schlecht, oder?
Paul, ich muss dir was Wichtiges sagen!
Das Mädchen, das ich mir ausgesucht habe... - Aber, mein Freund, was...
Hör zu, dieses Mädchen Diana... - Kommen Sie bitte.
Komm schon.
Haben Monsieur noch einen speziellen Wunsch?
Nein.
Fernando.
Es war alles so grauenvoll.
Ich dachte, ich würde dich nie wiedersehen. - Jetzt wird alles gut werden.
Liebling, ich muss hier unbedingt weg, ich bitte dich.
Aber darum bin ich doch hier. Ich will dich mit nach Hause nehmen.
Aber wie? Diese Leute schrecken vor nichts zurück.
Liebling, es ist so lange her, dass ich dich geküsst habe.
Mach dir keine Sorgen, ich finde einen Weg, dich hier wegzubringen.
Aber wie denn? Ach, Fernando...
Ich habe Freunde hier in Tanger. Die werden mir dabei helfen.
Und jetzt hör mir gut zu... - Oh Liebling.
Ich hatte direkt ein schlechtes Gefühl bei dem Mädchen.
Ich werde mich um sie kümmern. Ein zweites Mal wird sie es nicht wagen.
Das Mädchen ist mir egal. Ich will, dass du dich um den Mann kümmerst.
Er darf nicht zur Polizei gehen, Ahmed.
Also kümmere dich gefälligst darum. Ich verlasse mich darauf.
Guten Morgen, Monsieur.
Was gibt es denn? - Entschuldigen Sie, Sir...
...aber verlassen Sie uns schon? - Ja.
Hier. - Danke, Sir.
Besorgen Sie mir bitte ein Taxi. - Leider funktioniert unser Telefon nicht.
Aber an der nächsten Ecke bekommen Sie ein Taxi.
Ruhe!
Diane, komm her!
Ja, Madam?
Wer war der Mann, der letzte Nacht bei dir war?
Antworte gefälligst. Antworte! Antworte endlich!
Niemals. Niemals.
Antworte. Antworte mir. - Nein.
Nein! Nein!
Bring sie weg.
Hallo, Liebling. - Hallo.
Du siehst toll aus. Wie geht's dir denn?
Fantastisch. - Dann komm.
In Ordnung.
Ich bringe nur schnell das Pferd in den Stall.
Mr Stephen Armstrong? - Ja. Was gibt es denn?
Ich komme vom Polizeipräsidium. Wir brauchen Ihre Hilfe. Würden Sie bitte mitkommen?
Ich wusste sowieso nicht, was ich mit dem angebrochenen Nachmittag anfangen sollte.
Stephen, was ist denn los?
Das ist jemand von der Polizei, sie wollen mit mir sprechen.
Warum denn? - Keine Ahnung.
Falls ich nicht rechtzeitig zurück bin, Liebling, gehst du schon alleine ins Kasino.
Im Nachtklub ist ein Tisch für uns reserviert, wir treffen uns dann dort.
Ich kann doch da nicht alleine rumsitzen. - Aber, Liebling...
...du willst doch nicht im Hotel bleiben und die schäbigen Wände anstarren.
Also, ich komme so schnell wie möglich nach. - Gut.
Na schön, gehen wir. - Kommen Sie.
Nr. 47 bitte.
Das sind seine persönlichen Sachen.
Woher wissen Sie, dass er mein Freund war?
Es wäre durchaus möglich, dass alles nur ein Irrtum ist.
Aber darum sind Sie ja jetzt hier, um uns bei der Identifizierung zu helfen.
Und?
Ja. - Das wäre es im Moment, Wachtmeister.
Wie heißen Sie? - Mein Name ist Armstrong.
Inspektor Emil. Darf ich fragen, was Sie in Tanger machen?
Natürlich, ich mache hier mit meiner Frau Urlaub.
Ihre Frau ist sicher auch Amerikanerin.
Nein, in der Tat stammt sie aus Dänemark.
Und ihr Freund kam anscheinend aus Madrid und war Spanier.
Ja, die meisten Amerikaner haben eine Vorliebe für Ausländer.
Zumindest für die meisten Ausländer.
In solch einem Fall muss man alles bedenken.
In was für einem Fall? - In einem Mordfall.
Wie lange kannten Sie ihn denn, Mr Armstrong?
Ein paar Jahre schon, wir...
Wir haben beide an derselben medizinischen Hochschule studiert, und zwar in Madrid.
Dann sind Sie also auch Arzt.
Allem Anschein nach hat ein Kampf stattgefunden, den ihr Freund verloren hat.
Ist er ein Spieler gewesen? - Nein! Wieso?
Bei seiner Leiche wurde eine Spielkarte gefunden.
Haben Sie schon jemand verhaftet?
So schnell geht das nicht, aber das sollte Sie nicht weiter kümmern.
Mich sollte das nicht kümmern... Was meinen Sie damit?
Gehen Sie wieder in Ihr Hotel zurück, Dr. Armstrong, und zurück zu Ihrer Frau.
Und das wäre es dann also? - Das wäre es dann.
Und vielen Dank noch für die Identifizierung.
Einen Moment mal! Ich bin noch nicht fertig, Kommissar.
Für Sie immer noch Inspektor. - Was unternehmen Sie wegen dieses Mordes?
Ich sagte doch, das geht Sie nichts an.
Ich bin kurz davor, die Geduld zu verlieren. - Ich auch.
Eine Sache sollten Ihnen wirklich bewusst sein. Er war ein sehr guter Freund von mir.
Und dieser Fall geht mich deshalb sehr wohl etwas an...
...so lange Sie den Täter nicht gefasst haben.
Ich hoffe, dass Sie mich verstanden haben. - Ich habe Sie sehr gut verstanden.
Sie wollen sich in eine Angelegenheit der Polizei einmischen.
Endlich haben Sie es kapiert! - Sie sind nur Arzt, Dr. Armstrong!
Ich maße mir auch nicht an, für Ihre Patienten Rezepte auszustellen, warum...
Weil ich zehn Jahre im Bereich der Gerichtsmedizin beschäftigt war...
...das heißt, ich habe zehn lange Jahre mit Polizisten zusammengearbeitet.
Und soll ich Ihnen noch was verraten?
Sie können mir nicht im Geringsten imponieren.
Nasim, mach alles für die Autopsie fertig.
Auf Wiedersehen, Mr Armstrong.
Wiedersehen, Kommissar.
Ich komme. Moment.
Komme sofort.
Wie spät ist es denn? - Es ist Zeit für dich aufzustehen.
Und höchste Zeit für uns, darüber nachzudenken, wie wir aus Tanger wegkommen.
Madame Viera hat gerade angerufen. Es wurde wieder jemand ermordet.
Oh nein. Wer denn?
Erinnerst du dich noch an dieses Mädchen aus Wien?
Ja. - Ihr Verlobter hat sie hier aufgestöbert.
Als er das Haus der Puppen verließ und sich auf den Weg zur Polizei machte...
...hat man ihn umgebracht.
Verstehst du nicht, Rebecca, es ist doch nur eine Frage der Zeit...
...bis die Polizei angesichts der ganzen Todesfälle Hinweise entdeckt...
...dass wir etwas damit zu haben.
Probier du die Tür da.
Komm her, hilf mir!
Versuch, ein Seil zu finden.
Ich habe was gefunden.
Hilf mir, das Bett ans Fenster zu schieben.
Anheben
Binde das Seil um das hintere Ende des Bettes.
Vielleicht kann ich Hilfe holen, wenn ich die Außenmauer erreiche.
Aber wie denn? - Keine Sorge...
...sie haben mich im Zirkus gefunden, dort habe ich damals als Akrobatin gearbeitet.
Monsieur Manderville - Ja.
Ein Telegramm. - Danke.
Der Mann, der beim Verlassen des Hauses der Puppen umgebracht wurde...
...hat eine der Puppen mitgenommen. Sie ist bei seiner Leiche gefunden worden.
Unser Freund im Leichenschauhaus schreibt, dass diese Puppe verschwunden ist.
Der Mann, der zur Identifizierung der Leiche da war, hat sie eingesteckt.
Wenn man die Puppe mit uns in Verbindung bringt, stecken wir in Schwierigkeiten.
Ja. - Wissen wir, wer der Mann ist?
Ja, er heißt Stephen Armstrong. In der Nachricht steht auch noch...
...dass seine Frau heute Abend unsere Vorstellung besuchen wird, und zwar allein.
Monsieur Manderville, Ihr Auftritt, es wird höchste Zeit!
Du weißt ja, was du zu tun hast, Felix. - Aber, Rebecca, die Polizei...
...überwacht uns vielleicht schon... - Ob wir überwacht werden oder nicht...
Monsieur Manderville, Ihr Auftritt! - In Ordnung, ich komme ja schon.
Und? - Du hast wahrscheinlich Recht.
Ich weiß, was ich zu tun habe.
Meine Damen und Herren.
Nach seinen triumphalen Erfolgen in Madrid, Rom, Paris und London...
...ist es mir eine Freude, Ihnen den großen Manderville anzukündigen!
Guten Abend, meine Damen und Herren, danke für Ihren freundlichen Empfang.
Und zu Ihrem besonderen Vergnügen darf ich jetzt noch...
...meine bezaubernde Partnerin Madam Rebecca präsentieren.
Und nicht zu vergessen, mein unschätzbarer Assistent Salim.
Und nun, meine Damen und Herren, gibt es...
...eine kleine Demonstration unserer telepathischen Fähigkeiten.
Telepathie, meine Damen und Herren, ist ein wunderbares natürliches Phänomen.
Es kann daraus eine echte stille Kommunikation resultieren...
...wenn zwei Menschen über einen gewissen Zeitraum gelernt haben...
...für die Gedanken des anderen empfänglich zu sein.
Glauben Sie mir, ich bin sehr empfänglich für die Gedanken von Madam Rebecca.
Vor allem, wenn sie an mich denkt.
Beginnen wir zuerst mit einer ganz einfachen Demonstration, sollen wir?
Madam Rebecca, wir viele Menschen sitzen an diesem Tisch?
Drei. - Drei, das stimmt.
Meine Herrschaften, vielleicht glauben Sie, das sei nur ein Trick...
...darum werden wir es jetzt etwas schwieriger machen.
Was trinkt dieser Herr da? - Das ist ein Whiskey Soda.
Ein Whiskey Soda, das ist richtig.
Aber er gehört nicht dem Herrn, sondern der Dame mit den roten Perlen.
Stimmt das, Madam? - Ja, tatsächlich.
Aber Sie glauben sicher, das wäre ebenfalls nur ein Trick.
Also, wie viel Geld hat dieser junge Mann in seiner Brieftasche?
Gerade noch genug, um hier die Rechnung zu bezahlen und sich ein Taxi zu nehmen.
Aber nicht doch, Rebecca, wie viel wollte ich wissen.
Es sind genau 23 amerikanische Dollar. - Darf ich mal nachsehen.
Herzlichen Dank.
23 amerikanische Dollar.
Danke vielmals.
Wie heißt diese junge Dame? - Bonita.
Heißen Sie so? Stimmt das?
Und ihr Begleiter? - Ali. Sie haben sich heute Abend verlobt.
Stimmt das? - Ja.
Herzlichen Glückwunsch.
Und was ist mit diesem Mann? - Er hat vier Kinder...
...drei Mädchen und einen Jungen. - Wie alt sind die Kinder?
Neun, sieben, fünf und zwei. - Stimmt das?
Und der nette junge Mann da oben in der Balkonloge?
21 Jahre alt und will Rechtsanwalt werden.
Wird er es schaffen? - Nicht, wenn er weiter Nachtklubs besucht.
Ich sehe da eine junge Dame, sie scheint ohne Begleitung zu sein.
Und die junge Dame ist dazu noch von auffallender Schönheit.
Sind Sie allein, meine Verehrteste? - Ja.
Ja? Ich höre da einen Akzent heraus.
Madam Rebecca, wärest du so nett und sagst uns, woher die junge Dame kommt?
Aus Kopenhagen. - Stimmt das?
Ja, das stimmt. - Da sie allein hier sind, meine Liebe...
...vielleicht könnten Sie uns bei unserer nächsten Nummer assistieren.
Nein, bitte nicht. - Aber wieso nicht? Meine Herrschaften...
...wir sind doch hier unter Freunden, nicht wahr?
Ihnen wird nichts passieren, meine Liebe.
Danke, meine Damen und Herren, vielen Dank.
Und nun kommen wir zum Höhepunkt unserer Darbietung.
Zu Beginn unserer Vorstellung haben Sie gesehen...
...wie ich Madam Rebecca aus dem Nichts erscheinen ließ.
Und jetzt, meine Damen und Herren, werde ich genau das Gegenteil tun.
Ich werde diese bezaubernde Dame vor Ihren Augen verschwinden lassen.
Sagen Sie mal, die junge Dame, die da eben auf die Bühne gegangen ist...
Ja, Monsieur? - Wo kann ich die finden?
Ich sagte, wo kann ich sie finden?
Vielleicht ist sie hinter der Bühne.
Ich weiß Bescheid... Moment, Manderville.
Garderobe 15. - 15, danke.
Felix.
Liebling, hilf mir doch mal, ich habe Schwierigkeiten...
Wer sind Sie denn? - Ich heiße Armstrong, ich suche meine Frau.
Armstrong... - Sie hat bei Ihrer Nummer mitgewirkt.
Ich dachte, sie wäre allein. - Nein, sie hat nur auf mich gewartet.
Also, wo ist sie geblieben?
Ich nehme an, sie wird inzwischen wieder an ihrem Tisch sein.
Nein, sie ist nicht wieder an ihren Tisch zurückgekommen.
Hol sofort das Mädchen. - Ich will jetzt eine klare Antwort.
Guten Abend. - Liebling, das ist Mr Armstrong.
Sehr erfreut.
Kann ich Ihnen irgendwie helfen? - Das hoffe ich, Mandrake.
Ich heiße nicht Mandrake, sondern Manderville.
Warum sind Sie denn so feindselig? - Ich kann noch viel feindseliger werden.
Wo ist meine Frau? - Also... Ihre Frau?
Ja, die Frau, die Sie haben verschwinden lassen. Wo ist sie?
Ich bitte Sie, sich noch kurz zu gedulden. Salim muss jeden Moment hier sein mit ihr.
Machen Sie sich keine Sorgen, es ist ihr nichts passiert.
Sie hatte nur einen kleinen Unfall hinter der Bühne, sie ist hingefallen und...
...war für einen Moment bewusstlos, aber jetzt geht es ihr wieder ausgezeichnet.
Alles in Ordnung, Liebling? - Felix, wie konnte das passieren?
Wie können wir das bloß wieder gutmachen? - Das ist bisher noch nie passiert, niemals.
Es ist halb so schlimm, ich habe mir zum Glück nichts gebrochen.
Aber ich muss ja schrecklich aussehen.
Sie können sich in meiner Garderobe etwas frisch machen.
Kommen Sie. - Danke.
Das Mindeste, was ich tun kann, ist Ihnen einen Kognak anbieten.
Gerne.
Ich muss mich für meine Unfreundlichkeit eben entschuldigen, aber...
...ich habe heute einen schlechten Tag gehabt und...
...war deshalb wohl nicht in der Stimmung für Zauberer.
Nun, ich sehe mich aber eher als Illusionist.
Aber ich kann Ihre Reaktion vollkommen verstehen.
Wir Illusionisten leben in der ständigen Angst...
...dass hinter der Bühne etwas schief gehen könnte.
Mein Kompliment, Sie haben einen guten Geschmack in Sachen Kognak.
Vielen Dank. Ich kann ganz unbescheiden behaupten...
...dass ich in sehr vielen Dingen einen guten Geschmack besitze.
Besonders hinsichtlich meiner Art zu leben.
Es muss furchtbar langweilig sein, wenn man tot ist, meinen Sie nicht auch?
Ich erwarte von Ihnen kein Mitgefühl, aber ich möchte Ihnen etwas erklären.
Mein bester Freund ist heute getötet worden, ich komme gerade vom Leichenschauhaus.
Das tut mir leid. Wie ist es denn passiert, war es ein Verkehrsunfall?
Nein, er ist heute Morgen ermordet aufgefunden worden.
Stephen, nein!
Ist deshalb heute Morgen die Polizei in der Reitschule gewesen?
Ja. Sie wollten, dass ich ihn identifiziere.
Also... es gibt einige Dinge, um die ich mich jetzt kümmern muss.
Du wirst jetzt ins Hotel zurückgehen, ja?
Mr Armstrong, halten Sie das wirklich für klug, ich meine, die Polizei...
Was ist denn mit der Polizei? - Der sollten Sie die Sache überlassen.
Ich meine, soll die Polizei den Mörder finden, dazu ist sie ja da.
Ihr Vertrauen in die Polizei ist rührend, aber ich teile es nicht ganz.
Aber haben Sie denn irgendeinen Anhaltspunkt?
Nur das hier.
Und eine Spielkarte, die man bei seiner Leiche gefunden hat.
Eine Spielkarte? - Der Herzkönig.
Wissen Sie, Fernando hat nach einem Mädchen gesucht, das in Wien entführt wurde.
Ja, und er hat einen Hinweis bekommen, dass sie hier in Tanger ist.
Er hat seine Suche begonnen, indem er sich in den Nachtklubs hier umgesehen hat.
Ich glaube, ich werde es genauso machen. - Felix, du wirst doch mit ihm mitgehen.
Aber selbstverständlich, meine Liebe.
Mr Armstrong, Sie wissen ja, dass ich das nicht befürworte...
...aber da Sie sich in Tanger anscheinend nicht gut auskennen...
...werden Sie mir sicher erlauben, Sie zu begleiten.
Natürlich, vielen Dank. - Stephen...
Ja, ich weiß. Ich soll vorsichtig sein.
Ich ziehe mich nur schnell um, dann fahre ich Sie ins Hotel.
Danke.
Nun, Mr Armstrong... Tanger erwartet uns.
Gehen wir. Sie können ganz unbesorgt sein.
Fotos? Fotos? Was, keine Fotos? Dann eben keine Fotos, auch gut.
Aber Sie wollen bestimmt ein Foto, ein hübsches Souvenir. Aber warum denn nicht?
Fotos? Fotos? Wie wäre es mit einem Foto? Fotos?
Bitte lächeln. Bitte lächeln. Dann eben nicht.
Moment mal! Kommen Sie mal her!
Sie haben uns doch gestern fotografiert. - Die Fotos, die Sie nicht haben wollten.
Ja. - So eine Schande, es war ein Meisterwerk.
Ich habe mich selbst dabei übertroffen. Aber Sie waren ja zu geizig.
Schon gut. Wo haben Sie das Foto? - Ich habe es hier.
Einen Moment, ich habe es gleich gefunden. Ja, hier ist es.
Und wie viele Abzüge möchten Sie haben?
Nur diesen einen. Wie viel macht das?
Für Sie anderthalb Dollar.
Übrigens, haben Sie diesen Mann inzwischen wiedergesehen?
Ich suche ihn nämlich. - Geben Sie mal her.
Nein, habe ich nicht. Tut mir leid.
Behalten Sie den Rest. - Aber mit Vergnügen. Danke.
Vielleicht brauchen Sie noch ein neues Foto für Ihren Pass.
Nicht? Schade.
Versprechen Sie sich etwas davon? Kein sehr gelungenes Foto.
Etwas unscharf, aber vielleicht erkennt ihn ja doch jemand.
Ich glaube, hier gibt es nicht mehr viel für uns zu sehen.
Nein.
Wollen wir es jetzt mal im Maxim versuchen? - Ja.
Ich setze 1.000. - Guten Abend, Felix.
Mr Armstrong, das ist Monsieur Luke. - Nett, Sie kennen zu lernen.
Ich frage mich, wie man hier gewinnt.
Indem man im Ring bleibt.
Setzen wir uns.
Was darf es sein? - Champagner.
Entschuldigen Sie mich bitte für einen Moment.
Hallo.
Sie geben wohl nie auf.
Sie haben mich doch vorhin nach Ihrem Freund gefragt.
Ich weiß, wo er letzte Nacht gewesen ist. Ja...
Aber wir können hier nicht darüber reden.
Kommen Sie heute Abend zu dieser Adresse!
Sie schulden mir 1.000 Dollar, Manderville. - Ja, das ist mir nicht entgangen.
Monsieur Luke ist der Besitzer des besten privaten Spielkasinos in ganz Tanger.
Ich habe wegen Ihres Freundes herumgefragt, aber bisher hat ihn niemand gesehen.
Und ich denke, wir waren lange genug hier. Gehen wir, ja?
In Ordnung.
Hat es Ihnen gefallen, Mr Armstrong. Das ist schon was Besonderes, nicht?
Sicher, wenn man üppige Damen mag.
Wollen wir noch weitermachen? - Mir reicht es für heute.
Soll ich Sie noch im Hotel absetzen? - Nein, ich gehe noch ein Stück, ich...
...will noch etwas frische Luft schnappen. - Sie müssen wissen...
...nach Einbruch der Nacht ist es auf diesen Straßen nicht ganz ungefährlich.
Soll ich Sie wirklich nicht mitnehmen? - Nein, ich komme schon klar.
Danke, dass Sie mich begleitet haben. - Das habe ich doch gerne getan.
Gute Nacht.
Wissen Sie, für einen Polizeiinspektor machen Sie aber einen miserablen Job.
Ich wollte mich ja nicht vor Ihnen verstecken...
...ich wollte nur von Ihrem Begleiter nicht gesehen werden.
Meinen Sie Manderville?
Das liegt im Bereich des Möglichen.
Darf ich Sie begleiten? - Habe ich eine andere Wahl?
Ich weiß, wo Sie hinwollen und wen Sie da treffen wollen, aber ich weiß nicht warum.
Er wird kein Wort sagen, wenn Sie da auch auftauchen.
Das werden wir ja sehen.
Warten Sie im Wagen.
Inspektor, woher wussten Sie eigentlich so genau Bescheid?
Das wegen Abdu? - Ja.
Manchmal gibt er der Polizei gegen Geld wertvolle Hinweise...
...wenn es ihm gerade dienlich ist.
Verschwinden Sie. Es ist niemand zu Hause.
Inspektor Emil. Polizei!
Machen Sie auf! - Warum sollte ich?
Sie haben doch einen Generalschlüssel, machen Sie die Tür doch selber auf.
Inspektor!
Das ist aber nicht höflich, Gäste so zu empfangen. Deck dich gefälligst zu!
Dir kann man es auch nie recht machen. Manchmal sagst du mir, dass...
...ich mich endlich ausziehen soll, dann soll ich mich plötzlich wieder anziehen.
Und jetzt ist es Zeit, sich wieder anzuziehen.
Haben Sie eine Zigarette für mich, Inspektor?
Du solltest nicht im Bett rauchen. Das ist sehr gefährlich.
Es handelt sich hier anscheinend um einen Höflichkeitsbesuch, lieber Inspektor.
Wollen sie ein paar nette Stunden verbringen, oder nur einen kleinen Moment?
Gefällt Ihnen Kalim? - Hallo.
Ich habe sogar schon mal einen Schönheitswettbewerb gewonnen.
Aber nur auf dem örtlichen Marktplatz. - Du hast jetzt mal Sendepause.
Du warst mit diesem Herrn hier heute Abend verabredet.
Ist das so?
Daran kann ich mich gar nicht erinnern. - Jetzt hör mal zu...
...du verlogener... - Warten Sie, immer mit der Ruhe.
Du bist doch für dein gutes Gedächtnis bekannt.
Was weißt du über das Haus der tausend Puppen?
Das Haus der Puppen?
Das Haus der Puppen...
Ist das das Haus der Puppen?
Davon habe ich noch nie was gehört.
Falls das doch kein Höflichkeitsbesuch ist, wünsche ich Ihnen eine gute Nacht.
Kommen Sie noch mal wieder, wenn Sie in geselligerer Laune sind.
Oh nein, nein, nein...
Mit dir kann man sich auch nicht in der Öffentlichkeit sehen lassen, deck dich zu.
Das sind keine Kunden.
Abdu, anscheinend willst du gern mit dem nächsten Schiff nach Malta zurück.
Ganz und gar nicht, verehrter Inspektor, ganz und gar nicht.
Die scheinen mich aus irgendeinem Grund nicht zu mögen.
Ich weiß, dass man dich dort nicht mag...
...und dich gerne dabehalten möchte, um dich hinter Schloss und Riegel zu bringen.
Immer verfolgt mich die Polizei, immer verfolgt mich die Polizei. Aber weswegen?
Ich will doch den Leuten nur ein bisschen Freude machen.
Dann mach mir doch auch mal eine kleine Freude, Abdu.
Du musst mir nur sagen, was du über das Haus der Puppen weißt.
Kann ich etwa Blut aus einem Stein herauspressen?!
Kann ich aus Kohlrüben Wein machen?! Ich weiß überhaupt nichts!
Ich gebe dir Zeit bis morgen früh, um dir etwas einfallen zu lassen.
Machen Sie bitte das Licht aus.
Ich habe Ihnen ja gesagt, dass er nicht reden wird.
Soll ich Sie noch am Hotel absetzen? - Nein, nicht nötig.
Mr Armstrong... - Was ist denn?
Sie müssen mir verzeihen, aber mischen Sie sich bitte nicht ein.
Überlassen Sie Abdu mir. - Natürlich, Kommissar, er gehört Ihnen.
Abdu. Mach auf.
Mr Armstrongs Zimmer bitte. Ja, Stephen Armstrong.
Hallo, Marie, hier ist Rebecca. Tut mir leid...
...falls ich dich geweckt haben sollte, aber ich fürchte, es gibt schlechte Neuigkeiten.
Deinem Gatten ist etwas zugestoßen. Komm bitte runter, ich bringe dich dann zu ihm.
Was ist Stephen denn zugestoßen? - Das erzähle ich dir im Auto. Komm.
Nichts zu finden.
FALLS SIE IHRE GATTIN JEMALS LEBEND WIEDERSEHEN WOLLEN...
...GEHEN SIE NICHT ZUR POLIZEI.
TREFFEN SIE SICH HEUTE ABEND MIT REBECCA IN IHRER GARDEROBE...
...EINE STUNDE NACH ENDE DER VORSTELLUNG.
Steht auf! Da Sie meine Fragen nicht beantworten wollen...
...werden diese beiden jetzt dafür büßen müssen.
Los, Ahmed. - Die hier zuerst.
Bringt sie rein!
Bereite sie vor.
Nein!
Fang an.
Aufhören! Aufhören, bitte! Was wollen sie denn von mir?
Ich tue alles, was Sie wollen, aber lassen Sie sie bitte los!
Bringt sie wieder nach oben.
Mach sie los.
Heute Abend geben wir unsere Abschiedsvorstellung, nicht wahr, Rebecca?
Falls wir damit durchkommen.
Weißt du, Liebling, manchmal habe ich schon gedacht, dass du der Herzkönig bist.
Du könntest es immer noch sein.
Du hast vielleicht persönliche Gründe, warum du aus diesem Geschäft aussteigen willst.
Ja, ich...
Ich könnte es sein.
Aber ich kann dir versichern, das ich mir völlig darüber im Klaren bin...
...dass ich mein Leben nur allein dadurch aufs Spiel setze, wenn ich sage...
...dass das mein letzter Job für die Organisation sein wird.
Und was geschieht nach dem heutigen Abend? - Ich werde verschwinden...
...so schnell und spurlos wie möglich.
Dank des Erfolgs unserer Nummer kann ich mir das leisten.
Und was wird aus mir, Felix...
...wenn du nicht mehr da bist? - Was?
Ich kann nicht in mein altes Leben zurückkehren. Lass mich mitkommen.
Sei nicht albern, Rebecca, ohne dich bin ich doch völlig aufgeschmissen.
Was ist mit der Frau von Stephen Armstrong?
Ich hatte dir doch erzählt, dass sie bei Madame Viera ist.
Ich weiß, dass du mir das erzählt hast, aber da es unsere letzte Vorstellung ist...
...will ich sicher sein, dass alles ohne Probleme über die Bühne geht.
Und was ist mit Armstrong?
Er trifft sich mit mir hinter der Bühne eine halbe Stunde nach Ende der Vorstellung.
Ich bringe ihn dann zum Haus der tausend Puppen.
Da wird man sich schon um ihn kümmern.
Und warum nicht gleich hinter der Bühne? - Das wäre zu riskant.
Komm her. Komm her.
Man hat ihm gesagt, dass seine Frau umgebracht wird...
...falls er es wagt, zur Polizei zu gehen.
Und was geschieht jetzt? - Alles zu seiner Zeit.
Alles zu seiner Zeit?! Geht das nicht in Ihren Dickkopf hinein...
...dass uns die Zeit davon läuft, Sie elender...
Hören Sie, ich habe es Ihnen doch gesagt, gehen Sie zu dem Nachtklub...
...schnappen Sie sich Rebecca und bringen Sie sie zum Reden.
Das wäre das Todesurteil für Ihre Frau. - Was?
Sie sind es, der umgebracht werden soll. Sie sind denen ein Dorn im Auge.
Ihre Frau bleibt solange am Leben, solange Sie auch noch am Leben sind.
Glauben Sie mir, wenn Sie mit uns zusammenarbeiten, wird alles glatt gehen.
Inwiefern soll ich mit Ihnen zusammenarbeiten, was soll ich tun?
Sie haben eine Verabredung mit Miss Rebecca. Wie werden nach ihren Regeln spielen.
Aber denken Sie immer daran, wir sind ganz in Ihrer Nähe.
Sie benutzen Marie also als Köder, um an mich heranzukommen. Einen Moment mal.
Für wen bin ich dann der Köder? - Mit Ihrer Hilfe und der Ihrer Frau...
...werden wir dem Treiben dieser Gaunerbande in Tanger heute Abend ein Ende bereiten.
Und auch dem ihres Anführers.
Dem Herzkönig.
Was habt ihr denn getan? - Wir haben versucht abzuhauen.
Ich wurde entführt und hierher gebracht. Aber ich habe meinen Verlobten in Madrid...
...eine Nachricht durch einen Freier übermitteln können.
Er hat mich hier aufgespürt und geplant, mich zu befreien...
...aber er ist nicht zurückgekommen. Ich bin so verzweifelt.
Diane...
Fernando war unser Freund. - War?
Er ist tot.
Nein.
Nein!
Wir haben Mr Armstrong eine Nachricht geschickt.
Was wollen Sie denn von Stephen? - Eigentlich nicht viel.
Ein Geschäft. Sein Leben für Ihr Leben.
Und dann bleiben Sie natürlich hier bei den anderen Mädchen.
Einen Moment bitte.
So, hier bin ich. Also, wo ist Marie?
Wir haben Ihnen doch gesagt, dass Sie nicht zur Polizei gehen sollen, Mr Armstrong.
Warum haben Sie es trotzdem getan?
Ich bin nicht zur Polizei gegangen, sie haben mich aufgegriffen.
Tut mir leid, aber das glaube ich Ihnen nicht.
Ich bin eigentlich kein schlechter Mensch.
Aber ich habe einen ausgeprägten Selbsterhaltungstrieb.
Hören Sie, wenn Sie wirklich so einen ausgeprägten Selbsterhaltungstrieb haben...
...legen Sie die Waffe weg und hören mir zu. - Nein.
Nein? Mein Gott, vergessen Sie doch mal die Polizei!
Ich bin aus freien Stücken hier, um mit Ihnen ein Geschäft zu machen.
Und was wollen Sie? - Meine Frau zurück und zwar lebend.
Sie wissen, wo sie ist. Und ich möchte, dass Sie mich sofort zu ihr bringen.
Ich habe keine Ahnung, wie viel Sie wissen oder nicht wissen...
...aber in der Stadt wimmelt es nur so von Polizisten. Die Polizei weiß Bescheid...
...und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie alles auffliegen lassen.
Hören Sie, für Sie beide gibt es bereits einen Haftbefehl.
Der einzige Grund, warum sie noch auf freien Fuß und am Leben sind, ist...
...weil ich Marie zurückhaben will.
Wie sieht Ihr Geschäft aus? - Bringen Sie mich sofort zu ihr...
...auf der Stelle. Und dafür werde ich Ihnen helfen.
Nicht nur mir, Sie müssen auch Felix helfen.
Wenn ich Ihnen Marie bringe, lebendig und unversehrt...
...verhelfen Sie mir und Felix zur Flucht. Tun Sie das?
Wenn nicht, werden Sie Ihre Frau niemals lebend wiedersehen.
Nehmen Sie endlich die Waffe runter.
Ich werde alles tun, um Ihnen zu helfen.
Ich glaube Ihnen.
Sir.
Was ist denn, Salim, kannst du nicht sehen, dass ich beschäftigt bin?!
Aber es ist sehr wichtig, Sir. - Was gibt es denn?
Ich habe ein Gespräch von Madam Rebecca mitgehört.
Vergiss es, Salim, du weißt doch, dass mich so ein Geschwätz nicht interessiert.
Aber es geht dabei um Ihre Sicherheit, Sir. - Meine Sicherheit?
Sie hat Mr Armstrong angeboten, ihn und seine Frau entkommen zu lassen...
...wenn er dafür sorgt, dass ihr nichts geschieht.
Er will dafür sorgen, dass Madam Rebecca nicht von der Polizei verhaftet wird.
Sie sind jetzt auf dem Weg zum Haus der Puppen.
Bist du sicher?
Sie fragen sich sicher, woher ich das alles weiß.
Das hier ist die Antwort.
Danke.
Warten Sie hier, ich hole Ihre Frau. - Warum kann ich nicht mitkommen?
Ich habe Ihnen doch gesagt, wenn man Sie sieht, wird man Sie umbringen.
Sind Sie allein? Es war doch verabredet, dass Sie Armstrong mitbringen.
Lass mich rein, schnell!
Unsere Pläne haben sich geändert, ich hole jetzt das Mädchen Marie.
Warum, wer hat das angeordnet? - Manderville.
Uns hat er davon nichts gesagt. - Zweifelst du etwa meine Worte an?
Ich werde Madame Viera holen, sie soll es entscheiden.
Marie!
Sie?! - Keine Fragen, ich hole Sie hier raus.
Stephen wartet vor dem Haus auf Sie. - Stephen!
Kommen Sie und tun Sie das, was ich sage, wenn Sie hier lebend rauskommen wollen.
Ist Rebecca hier? - Sie ist oben.
Hat sie Armstrong mitgebracht? - Nein.
Gehen wir wieder rauf, schnell.
Kinder. Kinder, hört mal einen Moment zu. Ich habe keine Zeit für lange Erklärungen.
Ich war auch mal gefangen in diesem Haus wie ihr und kann euch zur Flucht verhelfen.
Wollt ihr von hier weg? Dann bleibt schön zusammen und tut genau, was ich euch sage.
Marie, schließ die Tür. Die anderen schieben die Betten vor die Tür...
...damit niemand reinkommen kann. Beeilt euch!
Also, wo ist Manderville?
Nein, halt, sie hat uns doch bei der Flucht geholfen.
Stehen bleiben. Kommen Sie nicht näher!
Felix.
Felix.
Nicht.
Sie haben ihn umgebracht.
Der Herzkönig ist tot.
Und Sie hatten versprochen, uns zu helfen.
Ein Herzkönig hat nie existiert.
Aber dafür gab es eine Herzdame.
Manderville hat das herausgefunden. Und er wollte es mir sagen.
Aber ich habe den Mädchen doch bei er Flucht geholfen.
Aber nur, weil Sie genau wussten, dass wir kommen.
Sie arbeiteten sich in der Organisation hoch und übernahmen schließlich die Führung.
Sie haben sämtliche Befehle gegeben. Sie haben alles gesteuert.
Ich schätze, das macht jetzt auch keinen Unterschied mehr.
Nichts ändert mehr etwas daran. - Nein, da haben Sie Recht.
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