All language subtitles for L.immortelle.1963.(Alain.Robbe.Grillet).1080p.BRRip.x264-Classics(GER)

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Original subtitles

Die Unsterbliche

Irgend etwas Neues seit gestern?

Nichts Neues. Niemand herein oder heraus gekommen.

Die Fensterl�den sind geschlossen geblieben.

Entschuldigen Sie. Ist es weit nach Beykoy?

- Sind Sie mit dem Auto? - Nein, zu Fu�.

Und Sie gehen nach Beykoy?

Ja, ich versuche es.

- Sind Sie von Istanbul gekommen? - Ja.

Dann sind Sie ein ganzes St�ck zur�ck an Beykoy vor�ber gekommen.

Er ist dort hinten.

- Waren Sie den ganzen Weg zu Fu�? - Nein, ich nahm den kleinen Dampfer.

Bis nach Emirgan.

Ich muss von dort die falsche Richtung genommen haben.

Ich fahre in die Stadt. Wenn Sie m�chten, k�nnte ich Sie auf dem Weg absetzen.

Ja, danke. Ich denke, das w�re sicher besser.

- Sind Sie von hier? - Ich bin gerade angekommen.

Sind Sie Franz�sin?

Nein. Warum?

Sie sind ein Ausl�nder.

Sie haben sich verlaufen.

Sie sind gerade im legend�ren Land der T�rkei angekommen.

Moscheen, Burgen, geheimen G�rten, Harems.

Genau wie in den B�chern!

Und heute wollen Sie den Wei�en Palast von Beykoy besuchen.

Nein, in Beykoy wohne ich.

Ein gro�es leeres Haus am Ufer des Wassers,

mit �berh�ngenden B�umen.

Dann werden Sie f�r einige Zeit bleiben?

Ein Jahr, zwei Jahre. Wer wei�? Ich bin Lehrer.

Aber jetzt sind Sie auf Urlaub.

Ja. Ich habe einen Monat, um mich einzuleben.

Und gef�llt es Ihnen, dieses Land?

Ich habe noch kaum etwas davon gesehen.

Ich brauche ein Auto. Ich habe noch nicht gefunden, was ich suche.

Was f�r ein Auto suchen Sie?

Was f�r... Nun, ich w�rde gerne...

Wollen Sie nicht f�r einen Moment hereinkommen?

Es gibt ein Zimmer, das man sich ansehen sollte...

- Dort. - Ich kann nicht, ich muss wieder zur�ck.

Dann kommen Sie Sonntag, um f�nf Uhr.

Ich habe ein paar Kollegen eingeladen,

und ihre Freunde,

einige Leute, die ich kaum kenne, oder �berhaupt nicht.

Leute wie ich, meinen Sie.

Das stimmt.

- Also werden Sie kommen? - Warum nicht.

Aber ich kenne nicht einmal Ihren Namen.

Es spielt keine Rolle. Nennen Sie mich Leila.

- Catherine, richtig? - Ja, Sarayan...

- Aber... - Wir sind uns bereits begegnet.

Wie geht es Ihnen?

Istanbul ist so klein, wissen Sie.

Fr�her oder sp�ter trifft man sich auf jemands Party.

Darf ich Ihnen einen Drink anbieten?

Was macht der Stuhl da wieder? Haben Sie ihn wieder rausgebracht?

M�ssen Sie die St�hle hier rausbringen?

Sie wissen, dass Sie das nicht sollten. Es sind St�hle f�r drinnen.

Ich brauche einen Stuhl zum Sitzen!

Sehen Sie mich hinsetzen? Es sind immer M�nner, die sich hinsetzen!

St�hle sind zum Sitzen gemacht!

- Aber was sagen sie? - Und es sind die Frauen, die aufstehen!

Ich wei� nicht.

- Oder sich hinlegen! - Aber was sagen sie?

Ich wei� nicht.

Ich wei� nicht, ein t�rkisches Wort, wissen Sie.

- Darf ich Ihnen einen Drink anbieten? - Ja, wenn Sie wollen.

Und was halten Sie von den Frauen hier?

Ich hatte noch keine Zeit, es herauszufinden...

Aber wollten Sie nicht, dass ich mir die alten, Serails, Moscheen und Basare ansehe?

Habe ich das gesagt?

Tee, bitte. Tee! - Chay?

Guten Morgen.

Ich muss mich beeilen, wenn wir die F�hre um halb erreichen wollen.

Guten Morgen.

Wir m�ssen uns beeilen wenn wir die F�hre erwischen wollen.

- Wollen Sie nicht etwas? - Nein, nein. Keine Zeit.

Lassen Sie 50 Piaster da und kommen Sie schnell.

Schauen Sie, da ist die Moschee Ihrer Tr�ume.

Tee... Tee...

Zwei Gl�ser Tee.

- Also heute sprechen Sie T�rkisch! - Nein.

Nur T�rkisch f�r Touristen... Wie alles andere...

All das ist nur Ihre Fantasie...

Sie sehen... Sie befinden sich auf dem Bosporus.

Sie umfahren die K�sten von Asien...

Unter den Minaretten sehen Sie die Holzh�user mit geschlossenen Fenstern.

Wo Frauen unter Verschluss gehalten sind... - Sie werden nicht mehr weggeschlossen.

Welchen Unterschied macht das...

Schauen Sie, diese Boote sind nicht, was sie scheinen...

Sie bringen weibliche Gefangene von den K�sten Siziliens und Portugals...

um den Freuden des Sultans zu dienen.

Kennen Sie die Gedichte von Sultan Selim?

Sie sind voll von Blumen und Parf�ms, B�schen.

K�hle Brunnen und schlanke Wasserstrahlen...

- Welcher Sultan Selim? - Ich wei� nicht... Einer von ihnen...

Sie wurden alle Selim genannt. Und sie haben alle die gleichen Gedichte geschrieben...

mit den gleichen stereotypen Bildern, die wiederkehren wie Fetische,

oder Passw�rter,

die ausgesprochen werden m�ssen, bevor man die Tore des Parks durchschreiten

und die Pal�ste seiner schlaflosen N�chte betreten kann.

Fragile Konstruktionen am Ufer,

der magische Osten der Ansichtskarten. Stuckfassaden, Dekorationen

gemalt als Trompe d'oeil auf gespannten Leinw�nden �berall in Ihrem Zimmer.

Erkennen Sie sie?

Die S�ulen und Portikusse...

Sie sehen den Pool im Garten...

Ich sehe eine Hand, einen Arm, eine nackte Schulter, mit einer Silberkette...

Es ist nicht Silber, und es ist keine echte Kette.

Und Leila ist selbstverst�ndlich nicht Ihr richtiger Name?

Man nennt mich Lale. Es bedeutet Tulpe.

Es ist ein sehr sch�ner Name und er passt zu Ihnen.

Er ist wie das Geb�ude dort.

Sie werden denken, es ist eine Moschee.

Nun, es ist �berhaupt keine echte Moschee, es ist das Marine-Museum.

Was ist los? Ist Ihnen kalt?

Nein... Es ist nichts... Ich muss getr�umt haben.

Wir m�ssen zur�ckgehen.

Verstehen Sie Franz�sisch?

Haben Sie eine Frau hier warten sehen?

Bevor ich ankam.

Madame, hier, warten...

Perlen zwei, Postkarten eine halbe Lira.

Wenn m�gen, ich habe exzellente Silber-Handarbeiten, handgemachte Schuhe...

Nein, nein. Madame nein. Nein, Madame kam heute her.

Machte Ausflug... Sehr sch�n... Sehr sch�ne Moschee...

Alte t�rkische Keramik... Sehr sch�n.

Hallo.

- Haben Sie gebetet? - Nein.

Ich tat nur so.

Wie auch immer, Frauen ist es nicht erlaubt, hier zu beten.

Warum nicht?

Weil sie unrein sind. Wussten Sie das nicht?

Sie sind sowohl minderwertige Wesen...

als auch D�monen.

Sie sind einzig dazu gut zu lieben.

Sehr sch�ne Moschee.

Sehr alt... Sehr alt...

Sehr alte Keramik. Sehr alt.

Der Ausl�nder wartete fast zwanzig Minuten.

Er wartete im Hof, in der Sonne.

Dann kam er auf mich zu und fragte, ob ich eine Frau gesehen habe.

Ich sagte ihm: Ich habe niemanden gesehen.

Sehr alt... Sehr alt...

Das ist nat�rlich ganz falsch.

- Was denn? - Was er sagte.

Es ist �berhaupt nicht alt. Es wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut.

- Aber es ist in all den F�hrungen enthalten. - Oh gut, die F�hrungen nat�rlich.

Was hat er Ihnen sonst noch auf T�rkisch gesagt?

Ich habe nicht die leiseste Ahnung.

Sie schienen sehr aufmerksam zugeh�rt zu haben.

Ja, aus H�flichkeit.

Und Sie dankten ihm.

Ja. Er muss ein paar Worte zur Begr��ung von Ausl�ndern gesagt haben,

oder etwas in der Art.

Aber haben Sie ihm nicht auch etwas Geld gegeben?

Ja...

Weil er auf Ihre Schuhe geachtet hat.

�brigens, wollten wir uns im Hof treffen,

oder in der Moschee? - Drinnen.

Ich habe drau�en gewartet.

Der alte Mann sagte, es sei keine Frau hineingegangen.

In welcher Sprache? Er kann nichts verstanden haben, was Sie ihn gefragt haben.

F�r Madame nur 60 Pfund. Es ist sehr alt.

Ja, nat�rlich.

Ich versichere Ihnen, Madame. Ich garantiere es.

Wie auch immer, nehmen Sie es, wenn Sie es m�gen.

- K�nnen Sie es einpacken? - Nat�rlich, sofort!

Hat Madame das Schmuckst�ck gefunden, das sie vorige Tage gesucht hat?

Schmuck?

Oh, ja... Nein... Es spielt keine Rolle.

Das ist auch f�r die Touristen, wie Sie sehen k�nnen.

- Aber es gibt keine Touristen. - Es gibt Sie und mich.

Aber wir sind es nicht.

Ich w�rde gerne wissen, was Sie in Istanbul tun.

Ich gehe mit Ihnen spazieren. Et cetera.

- Und der Rest der Zeit? - Ich erwarte Ihr Vergn�gen, Meister.

Was kann man hier tun? Sie k�nnen sehen, dass diese Stadt nicht wirklich ist.

Sie ist eine Kulisse f�r eine Operette oder eine Liebesgeschichte.

Nicht hier. Es gibt zu viele Fenster.

Was macht es, wenn sie keine echten H�user sind.

Wer ist das?

Mein Zimmerm�dchen.

Sie ist h�bsch.

Ja... ziemlich.

Und wer ist der dicke Mann?

Ich wei� wirklich nicht...

Er ist immer hier... Ihr Vater vielleicht...

Oder ihr Ehemann. Wahrscheinlich schl�gt er sie.

- Lebt sie hier? - Ja, ich denke schon.

Sie hat ein Zimmer unterm Dach des Hauses. Sie wissen, wie gro� dieser Ort ist.

- Ist sie eine gute Magd? - Ich nehme es an.

Aber wenn ich sie brauche, weiss ich nie, wo sie zu finden ist.

Nein, es ist niemand da.

Richtig.

Sollen wir dann einen Ausflug mit einem der Boote machen?

Es ist zu hei�.

Aber Sie waren es, die es vor Kurzem vorgeschlagen hat.

Ich will nicht mehr.

Lale.

- Ist es im T�rkischen, wo es Tulpe bedeutet? - Ja.

Warum haben Sie einen t�rkischen Vornamen?

Sie werden Andre gerufen und das ist ein griechischer Vorname.

Lassen Sie uns jetzt mit einem Boot rausfahren.

Sagen Sie mir zun�chst, was Sie hier tun.

Na, dann...

Ich kniee vor Ihnen im Gras,

st�tzte mich mit der linken Hand auf den Boden.

Im Leben, meine ich.

Oh! Im Leben...

Und dazu, wo wohnen Sie?

- Warum wollen Sie das wissen? - Damit ich wei�, wie ich Sie finden kann.

Zu Hause? Das ist nicht m�glich.

Und trotzdem weiss ich immer, wo ich Sie finden kann. Also, was macht das schon?

Oh gut. Ich wohne in Vifakishlemezjitokayoliedokuz.

Sind Sie zufrieden?

Hier, ich werde es aufschreiben. Geben Sie mir ein St�ck Papier.

Aber Sie wissen bereits alles �ber mich!

Machen Sie sich keine M�he zu schauen. Es ist eine falsche Adresse.

- Ich werde Sie schlagen m�ssen. - Ah, ja.

- Guten Tag, Madame. - Guten Tag.

Es ist ein sch�ner Tag f�r einen Spaziergang.

Was hat sie denn gesagt?

Wer wei�.

Aber Sie kennen sie?

Ja... Nein... Ich sehe sie manchmal auf der Stra�e.

Ich lebe dort.

Sie k�nnen sehen, dass alles falsch ist.

Byzanz! Sehen Sie, sie bauen immer noch daran.

Stellen es wieder her, meinen Sie.

Nennen Sie es, wie Sie wollen, es ist alles das gleiche.

Meine Mutter sagte mir, ich soll Ihnen sagen, dass er zur�ck ist.

Er fragte, wo Sie w�ren. Sie sagte, sie wisse es nicht.

Gut. Ich bin in 10 Minuten zur�ck.

Und war das auch T�rkisch f�r Touristen?

Es war nicht T�rkisch. Es war Griechisch.

Und was wollte er?

Uns die unterirdischen G�nge zeigen.

Wollen Sie sie nicht sehen?

Sie sind nicht von Interesse. Sie wurden im vergangenen Jahr ausgegraben.

Sie haben mir nicht gesagt, dass Sie Griechisch sprechen.

- Sprechen Sie Griechisch? - Nein, nat�rlich nicht.

Warum also h�tte ich es Ihnen sagen sollen?

Es w�re nicht von Nutzen f�r uns gewesen.

Jetzt muss ich nach Hause gehen. Kommen Sie nicht mit mir.

Morgen? In meiner Wohnung?

Nein, nicht vor Freitag. Ich habe erkl�rt, wo.

Geben Sie mir einen Kuss.

Nein, nicht hier.

- Oh, Sie sind es. - Ja, Monsieur.

Sind Sie gerade erst gekommen? Es ist sehr sp�t...

Aber ich die ganze Zeit hier gewesen, Monsieur.

- Heute Nachmittag. - Ja, Monsieur.

Oder an diesem Abend, bevor ich hereinkam...

Wollte mich irgend jemand sehen?

Nein, Monsieur, niemand.

Sind Sie sicher?

Ja, Monsieur. Ich war die ganze Zeit hier.

Wissen Sie, die Dame, die herkommt...

Sie wissen, wen ich meine? Sie m�ssen sie manchmal gesehen habe.

Sie k�nnte angerufen haben, w�hrend ich weg war.

Niemand hat heute angerufen, Monsieur.

- Da war noch etwas. - Ja, Monsieur.

Wie ist Ihr Name? Ihr Vorname?

Lale, Monsieur. Es bedeutet Tulpe.

Hier sind zwei Briefe f�r Sie, Monsieur.

Von wo sind sie?

- Sie sind aus Frankreich, Monsieur. - Beide?

Ja, Monsieur.

Gut. Wissen Sie, ich erwarte...

Sonst gab es keine Nachricht?

Nein, Monsieur. Ich wei� nicht, Monsieur.

- Hallo. Wie geht es Ihnen? - Hallo.

Sie erinnern sich, wer ich bin. Sie kamen mit einem Freund zu einer Party bei mir.

Nat�rlich erinnere ich mich.

- Ich muss mit Ihnen reden. - Ja.

Wor�ber?

- Sie erinnern sich an diese junge Frau? - Nein.

Schauen Sie ... Nicht hier. Gehen wir an einen ruhigeren Ort.

Vielleicht ist sie auf Reisen.

Fort, oder zu besch�ftigt. Was immer der Grund ist,

sie h�tte es mich wissen lassen.

Vielleicht wird sie zu genau beobachtet.

Es gibt hier junge Frauen...

die ein recht...

seltsames Leben f�hren.

Sie schien ziemlich frei.

Das k�nnte sich ge�ndert haben.

Sind Sie schon l�nger mit ihr bekannt?

Nein... Ich kann mich nicht erinnern.

Aber Sie haben sie �fter gesehen?

Nein, nein. Sehr selten.

Gelegentlich... bei Freunden...

Frauentreffen.

Und was hat sie gesagt?

Was hat sie gesagt?

Ich kann mich nicht erinnern.

Wie auch immer, an jenem Tag schienen Sie sich viel zu sagen zu haben.

Nein, ich kann mich nicht erinnern... An diesem Tag...

Ich bin mir nicht einmal sicher, dass ich �berhaupt mit ihr sprach.

Und Sie wussten nicht einmal, wer sie war, wo sie wohnte, oder wie ihr Name war?

Nein, nein. Ein Vorname, vielleicht.

Ich glaube, jemand nannte sie einmal...

Eliane... Oder Liane... Oder so �hnlich.

Aber wer? In wessen Haus fand das statt? Wer kannte sie?

Ich wei� nicht.

H�ren Sie, ich wei� sehr gut, in wessen Haus ich sie gesehen habe.

Aber, was auch immer geschieht, reden Sie nicht mit ihnen �ber mich.

Ich werde Ihnen ihre Namen und die Adresse geben.

Geben Sie mir etwas womit ich schreiben kann.

Ja, ja... Ich verstehe... eine blonde junge Frau, mit einem gro�en wei�en Auto...

Aber... Verstehen Sie Franz�sisch? Sie verstehen, wen ich suche?

Ja, ja... Eine blonde junge Frau... Franz�sin... wei�es Auto.

Nein, ich glaube nicht, dass sie Franz�sin ist.

Sie ist Franz�sin. Ich kenne sie. Sie wird nicht Lale genannt... oder Eliane.

Ihr Vorname ist Lucille.

Ihr Nachname... Ich wei� nicht...

Aber...

Ich werde Ihnen sagen, wie sie Sie finden k�nnen...

Denken Sie daran: Sokrates Nikosakis.

Er wird es f�r Sie arrangieren.

Sie werden keine Schwierigkeiten haben, ihn dort zu finden, wie ich es erkl�rt habe.

Nikosakis ... Jeder Morgen bis zum Mittag...

Sagen Sie, Cornelios hat Sie geschickt.

Das bin nicht ich, es ist mein Kollege... Cornelios...

Aber ich gebe Ihnen einen Rat:

Seien Sie vorsichtig... Sie kennen dieses Land nicht.

Gut, gut, Sie scheinen ein netter Kerl zu sein. Ich kann Ihnen helfen. Cornelios, sagen Sie?

Welcher Cornelios? Na gut, es spielt keine Rolle.

Sie sind allein in Istanbul, eh? Ich verstehe, ich verstehe.

Ich habe, was Sie wollen. Ein h�bsches M�dchen, oder?

Nicht zu dick. Nein? Nun, nicht b�se sein.

Sie sind ein netter Kerl.

Da Sie so entschlossen sind. Ihre Lucille, ich kenne sie sehr gut.

Sie ist nicht so gro� wie Sie sagen. Und sie ist auch j�nger.

Aber Sie verschwenden Ihre Zeit.

Wie mit dem grossen Auto, nein, ich glaube nicht.

Und zudem kann es hier gef�hrlich sein.

Aber das ist Ihre Sache.

In jedem Fall ist er kein Franzose...

Nein, der Bursche mit den Hunden, er hat nichts damit zu tun.

Aber seien Sie genauso vorsichtig.

Besser Sie kn�pfen den Kontakt zu ihr durch einen ihrer Verwandten,

der ein Freund von mir ist.

Also, nein! Ich verstehe �berhaupt nicht.

Nikosakis muss einen Fehler gemacht haben.

Diese junge Frau ist dunkel, sehr dunkel.

Sie hei�t Lale, nicht Lucille.

Und �berhaupt, sie ist es nicht.

Aber... alle gleich... ist sie gro�?

Nein, sie ist klein.

Sie verschwenden Ihre Zeit, mein lieber Bursche.

Nun, ich danke Ihnen. Da muss irgend ein Irrtum sein.

Wie bei weissen Cabrios, es gibt Dutzende von ihnen in dieser Stadt.

Jede Frau...

Ich sah eine andere auf meinem Weg zur�ck hierher, vor nur 10 Minuten.

K�nnen Sie mir sagen, wo?

Wenn Sie wollen...

Es war vor der Selim Moschee.

Aber Sie verschwenden Ihre Zeit.

Sie m�ssen wieder warten. Die Dame ist noch nicht gekommen.

Vielleicht wird sie auch diesmal kommen. Wir m�ssen geduldig sein, nicht wahr?

Verstehen Sie?

Vor der T�r, dort...

Ein wei�es Auto...

Weiss... Auto...

Nein, nein. Weisses Auto, nein... Nur schwarzes Auto!

Die gleiche Dame wie am anderen Tag, kennen Sie sie?

Madame, hier... kennen?

Nein! Madame nein! Nicht... Nicht!

Ist sie nicht doch wie die andere?

Welche andere, Monsieur?

Diejenige, die ich hier vor einiger Zeit gekauft.

Vor einiger Zeit? Hier? Vielleicht war es ein �hnlicher Artikel?

Es sieht aus, als w�re es dieselbe.

Wie kann es dieselbe sein, wenn Sie sie gekauft haben?

Ja, nat�rlich. Jemand k�nnte sie Ihnen zur�ck gebracht haben.

Ich sehe, der Monsieur macht einen Scherz. Madame war zu zufrieden mit ihrem Geschenk.

Nun... sind sie wirklich alt, diese Statuetten?

Sehr alt, Monsieur. Sehr selten. Ich garantiere.

Ja.

Sagen Sie mir... Wegen dieser jungen Frau...

Ich habe Schmuck, wenn Sie wollen... Verzierungen...

Vielmehr intime... Orientalisch... Sehr h�bsch.

Nein, das ist es nicht.

Ich hoffe, Madame geht es immer noch gut?

Ja, ja. Sehr gut. Danke.

Ich wei� gar nichts dar�ber. Ich wei� nicht, wovon Sie reden.

Eine Frau... hier. Bei mir. Sie lebt in diesem Bezirk.

Wissen Sie, in welchem Haus sie lebt? - Frau... Haus?

Das ist es also, was Sie suchen! Ich will nicht in Ihre Angelegenheiten verwickelt werden!

Kennen Sie die Dame? Ihr Haus?

Sie m�ssen nur schauen, es ist dort! Ich wei� es nicht!

In dieser Stra�e? Weiter oben?

Ich wei� es nicht, sage ich Ihnen. Ich wei� nicht, wovon Sie reden.

Entschuldigen Sie, sprechen Sie Franz�sisch?

Was wollen Sie jetzt? Ich habe genug. Genug!

Raus hier! Ich will nicht noch einen sehen...

Ich halte es nicht mehr aus... Ich kann nicht. Ich habe genug...

Ich will niemanden sehen!

Raus, sage ich Ihnen! Raus hier!

Nicht hier, bitte... Ich werde es sp�ter erkl�ren.

- Wo wollen Sie hin? - Ich muss nach Hause. Gehen Sie jetzt.

Seien Sie vorsichtig. Ich bitte Sie. Wir d�rfen nicht zusammen gesehen werden.

Nein, ich konnte es Sie nicht wissen lassen.

Es war unm�glich... Ich werde es erkl�ren...

Sie irrten sich. Es war niemand bei mir.

Ich muss nach Hause gehen.

Aber nicht hier ... Warten Sie, bis wir in meinem Auto sind.

Ich habe auf Sie gewartet. Ich habe nach Ihnen gesucht.

Ich habe Fremde gefragt, die Sie gesehen zu haben schienen...

Haben Sie etwas gefunden?

Nein. Nichts. Ich habe nichts gefunden.

Sagen Sie jetzt etwas. Erkl�ren Sie.

Sagen Sie etwas zu mir...

Fahren wir weiter raus. Ich werde es erkl�ren...

Aber nicht hier.

Aber wovor haben Sie Angst? Vor wem f�rchten Sie sich?

Ich habe keine Angst.

Ich habe keine Angst...

Er tut mir weh ...

In der Nacht...

Ich bin frei.

Ich habe keine Angst...

Schneller...

Mein K�rper...

Es ist zu schwierig...

Hier ist meine Wohnung. Wir k�nnen hier halten, wenn Sie m�chten.

- Wohin fahren wir? - Etwas weiter...

Sie haben es gesehen...

Wir m�ssen weiter.

Geben Sie es zu den Akten, Monsieur.

Sie denken, es ist nur ein gew�hnlicher Unfall?

In jedem Fall ist es ein Unfall.

Sie werden keine Probleme haben, ihn zu finden, falls Sie ihn weiter befragen wollen.

Sie wissen nicht, wo Sie zum Zeitpunkt des Unfalls hin wollten?

Sie sagen, dass Sie nicht wissen, wo Sie zum Zeitpunkt des Unfalls hin wollten?

Nein, ich wei� es nicht. Ich glaube nicht, dass sie irgendwo im Besonderen hinfuhr.

Er denkt nicht, dass sie irgendwo im Besonderen hinfuhr.

- In Ordnung. Sie war verr�ckt. - Etwas in der Art, Monsieur.

Gut. Danke. Sie k�nnen gehen.

Gut. Alles ist in Ordnung. Sie k�nnen gehen.

K�nnten Sie... K�nnten Sie mir nicht etwas sagen... Etwas �ber sie?

Ihnen was sagen?

Sie sagen, Sie kannten sie kaum.

Und was w�rde es Ihnen n�tzen, nun da sie tot ist?

Was hat er gesagt? - Nichts, Sir. Er sagt, er wird jetzt gehen.

All dies ist Ihre Fantasie.

Sehen Sie... Die Moschee Ihrer Tr�ume...

Sie br�ckelt...

Und da ist das Schiff Ihrer Tr�ume...

Ein Schiff, das gar nicht seetauglich ist.

Alles muss wieder von vorn beginnen.

Beginnen wir zusammen von vorn.

Sie denken, dass Sie stark genug sind? Seien Sie Ihrer selbst nicht so sicher.

Vertrauen Sie mir nicht zu sehr.

Schon gut. Ich muss getr�umt haben.

- Macht Ihnen das Bellen Angst? - Ich war nicht erschrocken. Welches Bellen?

Da war kein Bellen.

Wer war der Mann mit der dunklen Brille bei Ihnen, als ich Sie das erste Mal traf?

War es Ihr Vater?

Warum fragen Sie das alles auf einmal?

Ich habe schon oft dar�ber gewundert.

Ich wei� nicht, wovon Sie reden.

Ich war allein an diesem Tag.

Sie muss gelogen haben...

Sind Sie dieser Person noch nie begegnet?

Niemals...

Sie h�tten der Polizei von ihm erz�hlen sollen.

Ich habe es versucht... Sie haben nur gel�chelt.

Sie schienen zu wissen, von wem ich gesprochen habe...

Oder als ob ich absurden Details Bedeutung beimessen w�rde.

Ebensowenig haben sie irgendwelche meiner Fragen beantwortet.

Ich bin nicht �berrascht.

Wie der Mann, dessen Adresse ich Ihnen beim letzten Mal gegeben habe.

Sie sind wahrscheinlich alle miteinander verb�ndet.

Seltsame Dinge geschehen hier, wissen Sie...

Was f�r Dinge?

Entf�hrungen, Geheimgef�ngnisse. M�dchen als Sklavinnen verkauft...

Alle Arten von seltsamen Menschenhandel...

Im Auftrag fremder L�nder...

Guten Morgen. Wir m�ssen uns beeilen, wenn wir die F�hre erreichen wollen!

Ich wollte Sie fragen...

Draussen... Dort, vor dem Haus.

Ja, Monsieur.

Haben Sie nicht bemerkt, dass dort oft ein Fischer auf einem Stuhl sitzt?

Es ist kein Fischer, Monsieur.

Was macht er dann?

Nichts, Monsieur. Er ist es!

Nein, es ist jemand anderes... Mit einer Schnur.

Dann ist es wahrscheinlich ein Fischer.

Aber Sie haben ihn gesehen? Kennen Sie ihn?

Nein, Monsieur. Ich habe nichts gesehen.

Weil sie unrein sind. Wussten Sie das nicht?

Warum haben Sie nicht beim Brunnen auf mich gewartet, wie Sie gesagt haben?

Es war unm�glich. Es war jemand dort.

- Haben Sie Angst, beobachtet zu werden? - Nein.

Ich habe keine Angst...

Ich bin frei.

Sehr sch�ne Moschee... Pr�chtig. Fremde kommen immer hierher zur�ck.

Sehr sch�n. Sehr alt.

Verletzt, Monsieur? Hand verletzt?

Unfall? Kampf?

T�rkischer Mann sehr eifers�chtig.

Damen eingesperrt in Harems.

Alt... Sehr alt.

Damen sehr ungezogen, er machen sterben.

Sie wissen etwas...

Vielleicht.

Entschuldigen Sie, um die F�hre zu erreichen...

Wo geht es zum n�chsten Anlegesteg?

Sprechen Sie Englisch?

Aber... sind Sie es nicht?

Fahren Sie nach Istanbul?

- Nein, nach Beykoy. - Dann ist es das...

Kommen Sie herein. Brauchen Sie ein Auto, Monsieur?

Es ist sehr sauber. Der Besitzer hat sich gek�mmert.

Wenn Sie es kaufen m�chten, werde ich Ihnen einen guten Preis machen.

Bereit zum fahren, sehr sauber. Steigen Sie ein und fahren Sie.

Sehr sauber. Sein Besitzer hat sich gek�mmert.

Wenn Sie es kaufen wollen...

Werde ich Ihnen einen guten Preis machen.

Bereit zum fahren...

Erkennen Sie mich?

Wir haben eine gemeinsame Freundin: Catherine Sarayan.

Wir alle haben gemeinsame Freunde.

Ich wollte Sie fragen... Sie kennen auch die junge Frau,

die bei einem Autounfall gestorben ist, nicht wahr?

Es war kein Unfall.

Sie war bei einem Mann, der das Auto mit Absicht gegen den Baum prallen liess.

Aber das ist nicht m�glich. Sie war es, die am Steuer sa�.

Ja, so wurde es mir gesagt.

Er war neben ihr und packte das Lenkrad, brachte das Auto zum schleudern.

Aber warum? Warum sollte er das tun?

Ich wei� nicht. Aus Eifersucht. Ich wei� nicht...

Und ich sollte nicht mit Ihnen sprechen.

Und der Mann... Was wurde aus ihm?

Ich wei� nicht. Ich denke, dass er auch starb.

Der Fl�gel... Ist er repariert worden?

Niemals, Monsieur. Neu. Ganz neu. Kaum benutzt worden.

Es kann schnell geschehen, ein Unfall.

Niemals, Monsieur. Kein Unfall. Nicht der geringste.

Der Monsieur ist fort auf eine lange Reise.

Ja... Gut. Ich werde dar�ber nachdenken.

Besuchen, Monsieur. Krypta mit den Verliesen. Sehr interessant. Okay?

Sprichst du Griechisch oder T�rkisch?

Hm? Griechisch?

Erinnerst du dich? Die Dame mit dem wei�en Auto?

Nun... Dies ist ein Friedhof...

Oder das, was sie hier einen Friedhof nennen.

Ein St�ck Brachland, mit grasenden Ziegen...

und Kindern, die auf den Wegen Murmel spielen.

Es gibt auch Gr�ber.

Es sind keine echten Gr�ber. Sie begraben hier nie jemand.

Sie taten es.

Dieser Friedhof muss geschlossen worden sein.

Dann haben sie alle geschlossen.

Sie sind alle gleich. Und es gibt Hunderte von ihnen... in der ganzen Stadt...

Strecken sich manchmal �ber Meilen und Meilen...

Sie denken, dass dieser sehr alt ist, weil die Steine in alle Richtungen deuten.

Sie stellen sie mit Absicht so hin, nur um es besser aussehen zu lassen.

Wenn sie v�llig in Tr�mmern liegen, nutzen sie sie, um die Stra�en zu pflastern...

Oder als Bordsteine.

Und man kann �ber sie gehen, leise...

Ohne einen Gedanken an sie.

Die Stadtmauern von Byzanz...

Sie m�ssen noch einmal neu aufgebaut werden...

Vom Marmarameer zum Goldenen Horn, zerst�rte T�rme, so weit das Auge reicht,

zum Schloss der sieben Gef�ngnisse.

Und Sie gehen, wo Lust und Laune Sie hinf�hren.

Sie sind Ausl�nder. Sie sind in der T�rkei Ihrer Tr�ume.

Unechte Gef�ngnisse, unechte Stadtmauern, unechten Geschichten...

Sie k�nnen nicht mehr zur�ck. Und um zu entkommen...

Auch die Boote sind unwirklich, wie Sie sehen k�nnen.

Fahren wir weiter hinaus, ich werde es erkl�ren.

Weiter hinaus... Haben Sie das gesehen?

Wir m�ssen weiter...

Schneller... Schneller...

Oh, es ist zu schwierig.

Sie liegen falsch. Es war niemand bei mir.

Fahren Sie schneller... noch schneller...

Untertitel: pierrotlefou

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