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Himmelfahrtskommando El Alamein (1968) dTV - WDR - 18. August 2012
Und das sind die Italiener.
Damit ihr ganz klar seht, das seid ihr.
Das ist Mantua, eure Heimatgarnison.
Da habt ihr 6 Monate gelegen.
Ihr kennt Mantua ganz genau.
Und ihr kennt nicht nur das Sportstadion.
Ihr kennt auch die Stra�en, Kinos, Bars und Restaurants und die Cafes.
Und die Puffs.
Wisst ihr noch die fette Maria?
Da war was dran f�r 5 Lire.
Kommt, Jungs, Ruhe, Ruhe.
Musik
Das ist die Schlacht bei Marmarica. Letzten Sommer am 28. Juli.
Da waren wir auch.
Und wir haben die Engl�nder empfindlich geschlagen.
Nat�rlich mithilfe der Deutschen.
Das sind eure neuen Alliierten.
Das deutsche Afrikakorps.
Den haben sie uns als Ersatz f�r Lt. Freeman geschickt?
Die haben da im Oberkommando n paar Bonzen,
die nur darauf aus sind, Sullivan zu �rgern.
Danke.
Der faschistische Gru�.
In Abs. 3, Artikel 2, � 10 auf Seite 16,
Durchf�hrungsbefehl.
Vielen Dank, Sergeant.
Ich bin Captain Valli.
Und Sie sind vermutlich... - Sgt. Sullivan, Sir.
Sergeant, eines m�chte ich klarstellen,
ich hab nicht gesagt, dass Lt. Freeman sich das Bein brechen soll.
Nat�rlich nicht, Sir.
Ich wei� nicht, ob das nat�rlich ist.
Na ja, Dino und ich waren schon mit Lt. Freeman im Einsatz.
Ja, da haben wir ne halbe japanische Division aufgehalten,
4 Wochen lang, und am Ende waren nur noch wir 3 �brig.
Ja, der offizielle Bericht ist mir bekannt.
Aber es w�r Ihnen lieber, er w�r an meiner Stelle hier.
Das hab ich nicht gesagt, Sir.
Das brauchten Sie auch nicht.
Achtung!
Das hier ist Captain Valli, seht ihn euch genau an.
Der neue Kommandeur, er hat unser Sonderkommando geplant.
Die haben 4 Wochen Sonderausbildung hinter sich.
Ausgesuchte M�nner, die besten, die wir finden konnten.
Sprechen alle flie�end Italienisch.
Es sind alles 100%ige Italiener, der Herkunft nach.
Au�er mir.
Hey Sergeant, wir sind Amerikaner wie Sie.
Wir trinken Coca und essen Hotdogs.
Stammen Sie auch aus Italien, Captain?
Aber sicher, mio Papa Italiano.
Er stammt aus Palermo.
Sie sind f�r diesen Einsatz ausgew�hlt worden
aus einem ganz bestimmten Grund.
Ich nehme an, dass Sie sich auch freiwillig dazu gemeldet h�tten,
da Sie geb�rtige Amerikaner sind.
Diese Jungs sind zwar nicht alle in Amerika geboren,
aber die Beh�rden kennen Sie genau.
Wenn auch nicht von der allerbesten Seite.
Lach nicht so d�mlich, du Klugschei�er.
Sie wollen die Jungs in diesen gef�hrlichen Einsatz schicken,
den Sie am Schreibtisch ausget�ftelt haben.
Ich kenne diese Operation genau, bis in die letzten Einzelheiten.
Ganz genau?
Was hei�t genau, was wissen Sie schon?
Sie haben vielleicht gute Ideen.
Wissen Sie auch, was T�ten ist, bis in die letzte Einzelheit?
Mit den H�nden?
Oder hiermit?
Die jagen dieses Messer einem in die Kehle oder Ged�rme
und drehen es um.
Sie m�ssen ihn dabei festhalten, damit er sich nicht losrei�en kann,
bevor die Arbeit erledigt ist.
Wissen Sie, wie Blut riecht?
Es riecht warm und s��lich.
Und meistens besudelt man sich damit, Captain.
Die meisten haben ein sehr z�hes Leben.
Aber wie sollten Sie das auch wissen ganz genau?
Musik
Scheu�liche Sache, hm?
Ich m�chte, dass die M�nner morgen um Punkt 10 im Unterrichtsraum sind.
F�r die exakte Ausf�hrung meiner Befehle werden Sie sorgen, Sergeant.
Falls Sie anderer Ansicht sein sollten,
�berlegen Sie, wer das Kommando hier hat.
Das hier ist die Oase.
In der Gegend springen wir ab.
Das Absprunggebiet ist 3 bis 4 km vom Operationsziel entfernt.
Wir haben genau 1 h Zeit, den Platz der Italiener einzunehmen.
Captain...
...sollen wirklich alle umgebracht werden?
Auch die Leute, die noch schlafen?
Zerbrich dir nicht den Kopf dar�ber.
Unser Captain hat das schon gesagt.
Keine Gefangene.
Ja, stimmt.
Nur 2 Offiziere und der Funker werden gefangen genommen,
weil wir sie sp�ter in unserem Operationsplan ben�tigen.
Sie wissen jetzt wohl, wie wichtig unsere Aufgabe ist.
Im Rahmen der Operation El Alamein.
Die bevorstehende Landung der alliierten Truppen in Nordafrika
macht es erforderlich, dass wir die Brunnen dieser Oase einnehmen
und verteidigen.
Es ist in weitem Umkreis die einzige Oase.
Der Feind darf unter keinen Umst�nden
diese Wasserstelle zerst�ren.
Unsere letzte Luftaufkl�rung hat ergeben,
dass sich 50 km entfernt eine deutsche Panzerdivision befindet.
Das erschwert unseren Einsatz.
Weil sie aus diesem Brunnen ihre Wasserversorgung decken.
Es wird ein sehr hei�er Einsatz.
Ich kann nicht genug betonen, wie wichtig unsere neue Identit�t
als Soldaten der k�niglich italienischen Armee ist.
Wir m�ssen vergessen, dass wir Amerikaner sind.
Wir m�ssen italienisch essen, schlafen und denken.
Niemals vergessen:
Die deutschen Panzer stehen hier,
und die Deutschen sind unsere engsten Verb�ndeten.
Klar zum Absprung.
Fertig. - Los.
Los.
Los.
Los.
Hals- und Beinbruch, Sergeant.
Musik
Kommen.
Los.
Sullivan.
Los, kommt.
Ihr kommt mit mir.
Musik
Ach, komm, nur noch ein Spiel.
Du kannst dein Geld wiedergewinnen.
Jetzt nicht, wir m�ssen vor Sonnenaufgang los.
Wenn der Spie� mich vermisst, gibts nen Anschiss.
Nacht. (beide) Gute Nacht.
Musik
(schnarchen)
Musik
(schreit)
Ah...
Was ist mit dem versprochenen Kaffee?
Ich mach ihn gleich.
Ich komm gleich wieder, ich muss nur noch die Posten kontrollieren.
Halt!
Halt, wer da?
Ich, Kamerad.
Ich kann bei der Hitze nicht schlafen.
Zigarette? - Nein, nein, danke.
Gute Nacht.
Musik
Kaffee ist gleich fertig. Zu Befehl, ich dachte...
Sind Sie der Funker? - Jawohl, ich...
Wenn Ihnen Ihr Leben lieb ist, tun Sie, was ich Ihnen sage.
Musik
Hey, du, du hast Wache, komm schon.
Du hast Wache, aufstehen.
Musik
Schuss
Wenn man dich schon mal allein l�sst.
Musik
Hast du welche gesehen? Wie viele sind es?
Musik
Deutsche.
Hey, seid ihr wahnsinnig?
Wir sind unbewaffnet.
Aufh�ren.
Aufh�ren, habe ich gesagt.
Schluss jetzt.
Sie haben gesagt, wir sollen keine Gefangenen machen.
Ich geb hier die Befehle, kapieren Sie das endlich.
Drau�en sind Deutsche, die wissen, dass wir hier sind.
Verdammter Mist.
Die d�rfen nicht entwischen. Kommen Sie.
Sind alle umgelegt, keiner mehr da.
Schei�e.
Es gibt nur einen Weg, da raufzukommen,
die Gefangenen vor uns herzuschicken.
Sie sind in der falschen Armee, Sergeant.
Das ist Riccio.
Ich war auf der R�ckseite, ich wei�, wie wir darein k�nnen.
Wir haben keine Zeit mehr, wir m�ssen es versuchen.
Sch�sse im Hintergrund
Achtung, da unten.
Riccio, versuchs mit der Bazooka.
Musik
Ich werd verr�ckt, wo kommst du denn her?
Musik
Warum sind Sie nicht mit den anderen M�dchen weggegangen?
Wo sollte ich denn hin?
Nach Tunis, Italien?
Nein, da ist mir zu viel Konkurrenz.
Hier verdien ich mehr Geld.
Na Captain, ein bisschen Truppenbetreuung w�r nicht �bel.
Sie werden Ihr Zimmer nicht verlassen,
es wird abgeschlossen.
Und meine Kunden, was wollen Sie denen sagen?
Sie wissen, dass ich hier bin.
Dies ist meine private und dienstliche Adresse.
Sie sorgen daf�r, dass keiner reinkommt.
Schmeckt zum Kotzen ohne Coca Cola.
Deshalb f�hren wir ja Krieg gegen die.
Hast du das nicht gewusst?
Ist das der Besitzer?
Sie haben hoffentlich allen klargemacht, was los ist.
Retten Sie bitte den Brunnen.
M�ge Allah Sie besch�... - Sie sind genau im Bilde.
Und was machen wir mit den Gefangenen?
Sollen die wirklich in den Keller?
F�hren Sie meine Befehle aus, das ist alles.
Jawohl, Sir, zu Befehl.
Ich hoffe, Sie wissen, was Sie tun.
Na los, ab.
Tenente.
Ich hab nur eine Frage und erwarte eine befriedigende Antwort.
Was haben diese 3 Deutschen hier gemacht?
Einer von ihnen muss get�rkt sein.
Moment, was hast du hier zu fl�stern?
Du feiger Hund, du.
Komm mir ja nicht noch mal in die Quere.
Sullivan, lassen Sie das!
F�hren Sie die Gefangenen ab.
Los!
Sie werden keine Information aus mir rauskriegen.
Sie kommen fr�h genug dahinter, was die Deutschen hier wollten.
Das Schicksal Ihrer Leute ist Ihnen wohl egal.
Es h�ngt von Ihnen ab, wie lange sie noch leben.
Wie meinen Sie das?
Solange Sie uns unterst�tzen, bleiben Ihre Leute am Leben.
Aber wenn Sie gegen uns arbeiten, lass ich die M�nner erschie�en.
Das werden Sie nicht wagen.
Merken Sie sich, ich werde es wagen.
Also, was haben die Deutschen hier gemacht?
Sie haben hier die Brunnen vermint.
Und sie sollten heute Morgen wieder bei ihrer Einheit sein.
Musik
Ah.
Ich wollt, die w�rden uns wieder an die Front schicken.
Habt ihr das geh�rt?
Der Professor hat sein wahres Gesicht gezeigt.
Unter dem schlichten Gewand unseres Leutnants,
da schl�gt das Herz eines wahren Soldaten.
Achtung, ein neuer Rommel weilt unter uns. (lachen)
H�ren Sie, meine Herren, findet ihr nicht auch?
An der Front hatten wir mehr Ruhe als hier.
H�ren Sie auf, Professor, nicht doch.
Warum m�ssen Sie uns immer wieder entt�uschen?
Das Schicksal eines Professors, der Soldat spielen muss,
ist leider, solche Helden wie Sie zu ertragen.
Finden Sie das komisch? Ich gar nicht.
Ich wollte mich nicht �ber Sie lustig machen, Rudi.
K�nftiger Major?
Oh, ich meine selbstverst�ndlich Oberstleutnant.
Bef�rdert und ausgezeichnet vor dem Feind.
Herzlichen Gl�ckwunsch, Rudi.
Ich wusste von Anfang an, Sie haben den Marschallstab im Tornister.
Ihr macht wohl Witze?
Vorbereitung zu einem Ausflug in die Oase?
Nee, das w�rde der Alte niemals erlauben.
Diesmal sind Sie auf dem Holzweg, Professor.
Der Alte hat heute ne Pfundslaune.
Die neuen Panzer sind gekommen.
Neue Panzer? Und solche Neuigkeiten haben Sie f�r sich behalten?
Die Panzer haben nichts mit seiner guten Laune zu tun.
Die Engl�nder haben die Post abgefangen,
und der Alte hat nicht seinen parf�mierten Brief bekommen.
Irgendwas Neues?
Nein, nur die �blichen Durchsagungen.
Keine Meldungen �ber die Landungen.
Bleiben Sie dran. Sowie was Neues ist, sagen Sie Bescheid.
Ich h�tte n paar Neuigkeiten, Captain.
Die italienischen Tankwagen kommen.
Ihr spielt n bisschen Fu�ball. Macht euch ruhig frei.
Musik
Ihr Ged�chtnis brauche ich wohl nicht aufzufrischen, Tenente.
Oder doch?
Tenente, der Begleitschein.
Hey, gib den Ball hier�ber.
Oh, Entschuldigung.
Verzeihen Sie, Tenente.
Bitte sehr, ich werde es Ihnen halten.
Oh.
Ihr schiebt ja hier ne ruhige Kugel. - Das h�lt gesund.
Tenente.
Capitano. - Nur die Unterschrift.
Adriana!
Ich hab jede Menge Kohlen, ich komm rauf.
Lass mich los, - Halt die Klappe.
Komm schon, S��e.
Ich, ich dachte... Oh, Verzeihung.
Ich, ich hab noch Schulden bei ihr.
Melde dich n�chstes Mal lieber vorher an, klar?
Ich komm wieder, ich hebs auf.
Bis dann, S��e.
Bis dann.
Hey...
Hey, schnell, dein Sergente sucht dich schon.
Musik
Machts gut.
Juhu.
Haben wir gut hingekriegt, hm?
Sie sagten doch, hier kommen t�glich n halbes Dutzend Fahrzeuge vorbei?
Ja, ganz recht.
Machen Sie sich keine falschen Hoffnungen.
Dann werden Sie die Spielchen n halbes Dutzend Mal t�glich spielen.
Sergeant, bringen Sie ihn wieder runter zu den anderen.
Danke, ich finde den Weg.
Ich hab ne Idee.
Wenn wir die loskriegen, k�nnten wir an den Hauptschalter ran,
der ist nicht weit vom Kellerfenster.
Wollen Sie nicht essen, Sir? - Nein.
Jetzt wei� ich, warum mein Alter aus Italien ausgewandert ist.
Immer noch nicht, hm?
Und wenn sie die Landung abblasen? - Die werden schon kommen.
Sie m�ssens wissen, war ja Ihre Idee.
H�ren Sie damit auf, Sullivan.
Wird erledigt. Ende.
Das waren die Deutschen von der Panzerdivision.
Und? - Sie kommen.
Wann?
Heute Abend um 8, wir sollen Spaghetti aufsetzen.
Hitler m�cht ich gern mal pers�nlich sehen.
Warum m�chtest du denn das?
Mal sehen, ob er beim Gr��en auch schreit.
Heil Hitler!
H�rt mal her.
Dass mir keiner fickerig wird, klar?
Ihr benutzt die Waffen nur auf ausdr�cklichen Befehl des Captains.
Okay?
Komm, S��e, runter damit.
Wenn dein deutscher Freund dich besucht,
schl�fst du tief und fest wie ein kleines Baby.
Ehrenwort, ich sage nichts. Ich schw�re es!
Mit euch Nuttchen, da wei� ich sehr gut umzugehen.
Gemeines Schwein, du!
Damit sagst du ihm nichts Neues.
Trink schon, mein Engel.
Nein.
Nein, bitte, nicht mehr.
Sergeant, Sergeant.
Tut mir leid, Baby, wie man sich bettet, so liegt man.
Du h�ttest in Italien bleiben m�ssen.
Wenn du morgen aufwachst, ist alles vergessen.
Und passt gut auf.
Freut mich, Sie kennenzulernen.
Wo ist denn Capitano Delo?
Der...
Er ist versetzt worden.
Ich bin der Einzige, der von uns noch �brig ist.
Aber ich wei� nicht, wie lange noch.
Wenn alles so weitergeht, werden Sie sicher auch bald versetzt.
Ah, man erf�hrt ja nie, was sich tut.
Vielleicht wissen diesmal unsere Freunde mehr als wir.
Ach, was sollen wir schon wissen?
Ja, was die Engl�nder wirklich vorhaben,
nach Montgomerys Offensive.
Oder die Amerikaner.
Die Amerikaner...
Die man�vrieren auf Gibraltar rum.
Die werden sich schwer h�ten, in die H�hle des L�wen zu gehen.
Wenn sie klug sind.
Den machen wir besoffen.
Willkommen, Kamerad.
Heute machen wir n Fass auf, ihr seid unsere G�ste.
Danke sehr, ich bin dabei,
sonst kriegt man den Sand nicht mehr aus den Z�hnen.
Seid froh, dass ihr hier noch nicht lange seid.
Aber saufen k�nnen wir schon l�nger.
Prost.
Wo stecken die denn?
Ich seh meine Mechaniker nirgends.
Wo sind denn die geblieben?
Ihre Mechaniker, die sind nicht hier.
Die sind heute Morgen gefahren.
Heute Morgen? Das ist ausgeschlossen.
Sie hatten Befehl, sich direkt bei mir zur�ckzumelden.
Dann sind sie wohl in ein falsches Lager gefahren.
Oder sie haben sich verirrt, in der W�ste ist viel Platz.
Nein, die M�nner verirren sich nicht.
Die 4 wissen wo es langgeht, ich selbst hab sie ausgebildet.
Was 4? Wieso 4?
Was ist denn los, Capitano? - Oh, nichts.
Ich hab gedacht, hoffentlich sind sie nicht desertiert.
Das ist ganz unm�glich, Capitano.
Sie kennen meine Division nicht,
sonst m�sste ich das als beleidigende Anspielung betrachten.
Kommen Sie, Rudi, ist ja schon gut.
K�mmern Sie sich morgen um Ihre Leute.
Kein Grund zur Aufregung.
Wo kommen Sie her?
Er ist neu hier drau�en, er war noch nie richtig im Einsatz.
Ja, wir waren hinter den Linien und haben noch nicht viel erlebt.
Guten Abend Signori. - Oh, Abu Ali.
Sofort essen.
Entschuldigen Sie, ich m�chte doch mal zum Brunnen gehen.
Hoffentlich sind die 4 mit ihrer Arbeit fertig geworden.
Die Spaghetti werden gleich serviert, muss das jetzt sein?
Nein, nein, Dienst ist Dienst.
Einer von den deutschen Offizieren geht nach drau�en. Geh ihm nach.
Dino, sei vorsichtig.
Musik
Ich m�cht wetten, dass wir uns schon mal irgendwo gesehen haben.
Doch, in Tunis vor 2 Monaten. - N�.
In Tobruk?
Aber die Italiener waren doch gar nicht in Tobruk.
Dann wars vielleicht in Brescia.
Ja, ich war fast n Monat in Brescia.
Da hab ich ein paar von euern Mechanikern ausgebildet.
Stammst du aus Brescia? - Junge, was ist die Welt klein.
Dann kennst du sicher auch Ninetta.
Am�sierst du dich, Kamerad?
Kennst du den Witz, der mit der chinesischen Folter?
Mit dem Chinesen, der so ne Klamotte nimmt
und sich dranh�ngt an seinen...
Musik
Das Kabel ist ja nicht angeschlossen.
Wir wollten vermeiden, dass er zu fr�h in die Luft geht.
Es ist besser, dass es st�ndig angeschlossen ist.
Im Falle eines Alarms k�nnen Sie die Sprengladung ausl�sen.
Wenn der Capitano es anordnet, werde ich es tun.
Dann tun Sie so, als h�tte er es befohlen.
Musik
Man �ndert im Krieg seinen Charakter.
Fr�her hatte ich eine Vorliebe f�r Insekten.
Aber seit ich in Afrika bin, hasse ich sie.
Er ist ein namhafter Wissenschaftler in Deutschland.
Er ist Professor der Entomologie.
Insekten.
Die sind sein Lebensinhalt. - Man kann viel von ihnen lernen.
Und jetzt sind Sie hier auf Schmetterlingsjagd?
Auf der Jagd nach Engl�ndern, das ist ein ganz besonderer Sport.
�brigens, Capitano, was waren Sie vor dem Kriege?
Jedenfalls trug ich keine Uniform.
Alles in bester Ordnung.
L�s mich mal ne Weile ab, ja? - Ja.
Man sieht, dass f�r ihn hier alles noch neu ist.
Aber glauben Sie mir, der Krieg wird Sie
innerhalb von 4 Wochen verwandelt haben.
Oh.
Jo, ist das gepfeffert.
Das ist gut f�r...
Ich geh mal rauf zu Adriana.
Die pennt, die arbeitet zu viel.
W�r doch gelacht, wenn ich die nicht wach krieg. - Lass ihn doch.
Du hast es wohl verdammt n�tig. Geh ruhig und versuch dein Gl�ck.
Iss, na los.
Adriana.
Adriana.
Ich bins, Hans.
S��e, ich bins.
Hey, was ist denn mit dir los?
Adriana.
Wach auf, Adriana.
Ich bins, Hans.
Menschenskind, was hast du denn?
Adriana, wach auf.
Schei�e.
War gestern bisschen viel f�r sie.
Ah, ihr habt sie so fertig gemacht, ihr Italiener.
Ihr habt doch Geheimwaffen.
(pfeift)
Noch einer? - Hier auch.
Danke, nicht mehr.
Die machen da unten aber ganz sch�n flott.
Zum Wohl, Prost.
Die Sauferei mit denen da unten, das geht bestimmt schief.
Was hast du denn vor? - Ach...
Musik
Ich bitte um die Befehle f�r morgen, Capitano.
Trinken Sie erst mal einen, Sergente.
Nein, vielen Dank, das bekommt mir nicht.
Sch�tten Sie es runter, Mann. Das ist ein Befehl.
Na los, Sie haben doch jetzt keinen Dienst.
Das tut Ihnen unter Garantie gut.
Danke. - Na Prost.
Musik
Er wei� offenbar nicht, was gut schmeckt.
Prost.
(singen) * Wie oft sind wir geschritten
auf schmalem Negerpfad... *
Na Junge, wie wars? Hast du einen weggesteckt?
Gesang aus dem Haus * ...wenn fr�h der Morgen naht.
Wie lauschten wir dem Klange... *
Musik
Gesang aus dem Haus
Du rennst hinter mir her wie ein junger Hund.
Was soll das?
Ist dir ne Laus �ber die Leber gelaufen?
Ich will frische Luft schnappen.
Alleine, wenn du nichts dagegen hast?
Jetzt sind wir dran, Kameraden.
(singen italienisches Lied)
Musik
Was ist los? - Wer hat da geschossen?
Wer hat geschossen?
Das war doch ein Schuss.
Wer hat da geschossen?
Das war ich, ich habe einen Schatten gesehen.
Hab mich vertan, glaube ich.
Was macht er wohl erst, wenn er ein Kamel sieht.
Die sind v�llig runter, die haben ununterbrochen Wachdienst.
Weswegen?
Wegen der Schakale?
Wir dachten schon, ein Sonderkommando h�tte Sie �berfallen.
Wir h�tten Ihnen ja helfen k�nnen.
Musik
Was war los, Sergeant?
Was hat er denn nur pl�tzlich?
Ach, komm, lass uns den wegschaffen.
Musik
Hast du ihm damals das Leben gerettet? - Mhm.
160 Mann waren wir zu Anfang.
Nur wir 3 sind �brig geblieben.
War ne richtige Schl�chterei.
Und nur weil so n gr�ner Offizier nen Orden wollte.
Also deshalb ist er so sauer auf Valli.
Er hat Angst, dass dasselbe noch mal passiert.
Frag nicht so viel.
Sullivan, denk nicht mehr dran.
Ist ja vorbei, erledigt.
Wei�t du, was die mir im Lazarett gesagt haben?
Alles okay, Sergeant, Ihr Schock ist auskuriert.
Dann haben Sie mir nen Orden angeh�ngt.
Vielen Dank f�r eure nette Gastfreundschaft.
War n gem�tlicher Abend. - Besser als in den Folies Bergere.
Tr�umen Sie was H�bsches, Capitano.
Auf gehts.
Ach, �brigens, den Cognac bring ich noch vorbei.
Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.
Tomassini, wo ist Tomassini?
Hier ist er.
In der W�ste kann man schlecht zu Fu� fliehen.
Musik
(schreit)
Was ist denn mit dir los?
Der ist krank. Wache!
Er krepiert, er ist krank.
Was ist los, wo brennts denn?
Musik
Komm, Marco, los.
Leise.
Na los.
Schnell.
Macht schon.
Musik
Halt, wer da?
Der Capitano hat gesagt, dass wir...
(schreit)
Musik
Scheinwerfer, schnell.
Er funktioniert nicht.
Wie weit noch? - Die H�lfte haben wir schon, ne?
Na hoffentlich h�lt die Klapperkiste noch so lange durch.
Keine Bange, das Schlimmste haben wir hinter uns.
Tenente, h�ren Sie das?
Halt, halten Sie an.
Motorenger�usche
Das sind sie, diese Schweinehunde.
Die m�ssen ne Karre gefunden haben, die in Ordnung war.
Los, fahr schon so schnell du kannst.
Los, fahr schneller.
Wenn die es bis zu den Deutschen schaffen, sind wir dran.
Fahren Sie den anderen Weg. Links ab.
Hey, langsamer.
Da ist die Spur, die m�ssen links abgebogen sein.
Los, da runter, schnell.
Jetzt hier abbiegen, nach links.
Auch das noch.
Los, runter, ihr m�sst schieben.
Na los, alles runter.
Ihr sollt schieben.
Jetzt los, alle Mann schieben.
Los, los...
Zieht eure Hemden aus, legt die drunter.
Zugleich.
Weiter.
Da, sie sitzen fest, dahinten.
Musik
Verdammt, legt ihn auf den Wagen.
Hopp. - Los, geht drauf.
Musik und Sch�sse
Halt, halt, wartet doch.
Lauf doch, lauf.
(schreit)
Dino, Dino...
Tenente, vor uns liegt ein Minenfeld.
Ist egal, fahr weiter.
Stopp, stopp.
Musik
Leutnant, nehmen Sie ein paar Mann
und f�llen Sie die Wassertankwagen in der Oase auf.
Sorgen Sie daf�r, dass die Italiener alles sprengen.
Kann ich das �bernehmen?
Ich w�rde gerne meinen Freunden noch auf Wiedersehen sagen.
Dann hab ich bei denen noch Schulden.
Na sch�n, aber dehnen Sie Ihren Abschied nicht zu lange aus.
Gut, vielen Dank, Herr Hauptmann.
Und wir machen dem Oberst Meldung. - Jawohl, Herr Hauptmann.
Sullivan...
Ist er...?
Musik
Da.
Dahinten bewegt sich irgendetwas, kommt direkt auf uns zu.
Musik
Na S��e, wie gehts dir?
Ist der Kater auskuriert und das Leben wieder frisch?
Danke, du Schwein.
Du bist der gemeinste, ekelhafteste, widerlichste und mieseste Kerl,
der mir je begegnet ist.
Du feiges Schwein.
Vielen Dank f�r die Komplimente.
Hey, ein Flugzeug.
Hat der sich verflogen? - Was will der denn?
Das ist einer von uns, er wirft was ab.
Wir sollen wieder abr�cken und zwar sofort.
Was ist mit den Pumpen?
Die erw�hnen sie nicht mal.
Aufgrund neuer Entwicklungen ist unsere Mission gestrichen.
Einfach gestrichen.
Und jetzt?
Der Befehl lautet:
Sofortiger R�ckzug, Kommandos zu einem geeigneten Punkt an der K�ste.
Geeignet f�r wen? Das ist doch idiotisch.
Die k�nnen doch nicht einfach alles abblasen,
was ich in monatelanger Arbeit geplant habe.
Das ist doch widersinnig.
Tja, dann war das nur ein kleiner Ausflug ins Gr�ne.
Na dann.
Klamotten packen und nach Hause.
Nein, wir k�nnen noch nicht weg.
Das k�nnen sie nicht machen.
Ehe ich hier abr�cke, will ich eine Best�tigung haben.
Sie geben keine Befehle mehr, Captain.
Ich habe Sie gewarnt, keine Fehler mehr zu machen.
Sie werden nicht mehr auf unsere Kosten Soldat spielen.
Haben Sie den Verstand verloren?
Ich bringe Sie vors Kriegsgericht wegen Befehlsverweigerung.
Tun Sie die Waffe weg!
6 von meinen Leuten sind draufgegangen wegen Ihres Plans.
Holen Sie sich Ihre Orden, wie Sie wollen.
Aber nicht mit dem Blut meiner Leute.
Komm, Sullivan, sei vern�nftig.
Ich wei�, was du erlebt hast, Dino hats mir erz�hlt...
Bleib da stehen.
Er bringt euch alle um.
Seht ihr das denn nicht?
Aber diesmal werde ichs verhindern, Captain.
Das ist offene Meuterei.
Daf�r lasse ich Sie an die Wand stellen.
Oh nein, Captain.
Sie haben keine Gelegenheit mehr, jemanden an die Wand zu stellen.
Sullivan, mach dich nicht ungl�cklich.
Da kommt ein Wagen.
Ich glaube, die Deutschen kommen wieder.
Wir sprechen uns noch, Captain.
Gehen Sie schon.
Na, da w�ren wir wieder.
Wie Sie sehen, ich hab mein Wort gehalten.
Danke.
Was haben Sie denn?
Haben Sie Sorgen wegen der Landung der Amerikaner?
Ach was, tun Sie dem Feind nicht zu viel Ehre an.
Ist schon da, ist in Ordnung.
Ja, Heitzel, ich h�re.
Hallo, hallo.
Sie haben hoffentlich den Kopfh�rer auf.
Ja, warum?
Sind Sie der Einzige, der mich h�ren kann?
Ja, was ist denn?
H�ren Sie genau zu.
Valli und die anderen sind Amerikaner, Sonderkommando.
Die sind wegen des Wassers da.
Sie d�rfen sich nichts anmerken lassen.
Ah ja, ja, nat�rlich.
Ist das denn amtlich?
Ich meine, wissen Sie das genau?
Tomassini konnte fliehen und hat uns gewarnt.
Die anderen sind tot. - Sieh mal an.
Wie lauten meine Befehle?
Sie hinhalten.
Ich komm so schnell wie m�glich mit den Panzern. - Ist ja wunderbar.
Lassen Sie sich ja nichts anmerken.
Gestern haben sie uns verladen, jetzt sind wir an der Reihe.
Endlich mal was Erfreuliches.
Wir kommen so schnell wie m�glich, bis dann. Ende.
So, jetzt aber los.
Trinken wir nen Schluck.
Auf den Sieg unserer Sache.
Und auf die Freundschaft.
Auf die Freundschaft.
Ich trinke auf eine Freundschaft,
die ebenso schnell begann, wie sie endete.
Weil sich unsere Wege von heute ab trennen werden.
Warum lungern die noch an den Pumpen rum?
Also, mir stinkt das. Die k�nnten l�ngst wieder weg sein.
Packt auf alle F�lle die Waffen aus.
Musik
Sind das alle?
Hier noch was MG.
Werd mal sehen, was die da treiben.
Musik
Fahr doch mal die Karre da weg. - Immer mit der Ruhe, Mann.
Na Sergente.
Ein Abschiedsschluck?
Ich sagte Ihnen ja schon, dass es mir nicht bekommt.
Aber diesmal ist es ein besonderer Anlass.
Sie d�rfen das nicht abschlagen, au�erdem ist es ein Befehl.
Trommelwirbel
Nein, halt!
Schnell, an die Tankwagen.
Los!
Geht rein.
Wir m�ssen verhindern, dass sie die Fahrzeuge erreichen.
Los, ihr geht dahinten rum.
Wir brauchen ne schwere MG.
Da dr�ben, der Lkw.
Ja, gut so.
Erst auf das Haus.
Noch nicht, erst auf Befehl.
Klar zum Feuern.
Feuer!
Feuert doch!
Runter!
Los, weg da.
Wir h�tten ihnen sagen sollen, dass unser Unternehmen abgeblasen ist.
Gro�artig.
Hey, hierher!
(Adriana schreit)
Ich kann nichts sehen, ich kann nichts sehen.
Ich bin blind.
Nicht doch, bleib hier.
Meine Augen, ich bin blind! - Geh in Deckung, komm her.
Da sind sie, die Panzer.
Schnell, die Bazookas.
Die Bazookas!
Wir m�ssen auf die andere Seite.
(schreit)
Der sa�.
Die Brunnen.
Die Brunnen!
(fl�stert) Nein, Valli.
Valli!
Sullivan.
Was machen wir?
Musik
Achtung, Sullivan!
Musik
(schreit)
(schreit)
(schreit)
Musik
Musik
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