All language subtitles for Cop Uncut 1988 1080p US Bluray x264 german

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Original subtitles

- Welche Stadt, bitte? - Spreche ich mit der Telefonauskunft?

- Ich br�uchte eine Nummer. - Welche Stadt, bitte?

Ich bin in Hollywood und m�chte einen Mord melden. Welche Nummer muss ich anrufen?

- Einen Moment, bitte. - Kein Problem. Cool.

- Danke f�r Ihren Anruf. - Bitte.

Die Notrufnummer der Polizei von Los Angeles lautet...

- K�nnen Sie mich verbinden? - ..911.

- 911... K�nnen Sie mich nicht verbinden? - Ich wiederhole, die Nummer lautet...

- Ach du Schei�e. Das gibt's doch nicht. - ..911.

Oh, Mann.

Verdammt noch mal. Wo ist mein Wechselgeld, du Schei�apparat? Verdammt.

Mann, jetzt kann ich noch mal anrufen.

Und daheim l�uft Familie Feuerstein!

Hier die Polizeinotrufzentrale von Los Angeles.

- Alle Leitungen sind derzeit besetzt. - Mann!

Sie befinden sich in einer Warteschleife.

Ich bin verletzt.

Was zum Teufel ist da los, Mann?

Schnauze! Ich spreche kein Spanisch.

Que pasa, du mich auch, Lupe! Ich will mit jemand anders sprechen.

Sie sind verbunden mit der Polizeinotrufzentrale von Los Angeles.

- Bitte warten Sie. - Ein Computer. Zum Teufel.

Verdammt! Wieso mach ich den Schei� eigentlich?

Mein letztes Kleingeld f�r die Vermittlung.

Vermittlung.

Hallo, ich will einen Mord melden, aber ich komm nicht durch.

- Haben Sie's bei der Polizei versucht? - Ich hab nur noch gestohlene Kreditkarten.

- Kann ich die benutzen? - Moment. Ich verbinde Sie.

Leitung zwei.

- Was haben Sie rausgefunden? - Black Cat Bar. Keine Spuren.

Haben Sie den Polizeibericht und die Verbrechensstatistik?

"Am Donnerstag, 19. M�rz, 23.30 Uhr

wurde die Black Cat Bar auf dem Sunset Boulevard von zwei Mexikanern �berfallen."

"Die T�ter waren mit Seidenstr�mpfen maskiert."

- Mexikaner? - Sie sprachen mit mexikanischem Akzent.

Miteinander? Na, da haben Sie Ihre Spur.

"Vor dem Haus Tracy Street 2269 wurden zwei Wei�e befragt,

die Wodka tranken und auf einem Camaro sa�en."

Ein Fall f�rs Betrugsdezernat, nicht f�r die Mordkommission.

"Der Wagen geh�rte ihnen nicht, sie wohnten jedoch im Haus. Beide waren clean."

Ich hasse es, einen Bezirk besser zu kennen als die daf�r zust�ndigen Streifenpolizisten.

Tracy Street 2269 war fr�her ein �bergangshaus f�r ehemalige Strafgefangene.

Wir nannten es die Gangster-Villa. Heute steht es leer. Das ist Ihre zweite Spur.

Ich war in diesem Hollywood-Apartment. Da war die H�lle los.

Da ging's heftig ab, Mann. Wie in einem Peckinpah-Film.

Schicken Sie lieber ein paar Cops zur Aloha Regency, Apartment B.

In Ihrer Haut m�chte ich nicht stecken.

- Sind Sie am Tatort? - Sergeant Hopkins. Stellen Sie auf 2-5 durch.

Scotty, das ist meiner.

Fragen Sie den Barmann im Black Cat, ob die M�nner Spanisch gesprochen haben.

Nicht Englisch mit mexikanischem Akzent, sondern Spanisch.

Fahren Sie zu Tracy Street 2269 und finden Sie N�heres raus.

Finden Sie raus, auf wen der Camaro zugelassen ist und finden Sie den Besitzer.

Was stehen Sie noch hier rum? Was denn, schon zur�ck?

Der verdient sich noch mal ein Stipendium.

Verdammt.

Gro�er Gott.

Dutch. Hier Lloyd. Ein 187 in De Longpre 7251, Apartment B.

Schick eine Spezialeinheit, den Untersuchungs- richter und das Mordbereitschaftsteam.

Ich wei�, es ist Hollywood, aber ich will diesen Fall.

Dutch, tu mir bitte den Gefallen.

Danke. Ich ruf dich sp�ter an.

KALIFORNIEN - F�HRERSCHEIN Julia Lynn Niemeyer, De Longpre Ave 7251.

Haben Sie Fantasie? Dann m�chte ich Sie kennen lernen.

Bitte nur Zuschriften von sexuell aufgeschlos- senen Menschen. Postfach 1688, Hollywood.

Haben Sie Fantasie? Dann m�chte ich Sie kennen lernen.

Oh Gott.

"Dieses Buch hat's in sich." "Diese 'Geb�rmutter' hat Z�hne."

WUT IN DER GEB�RMUTTER PAMELA VAN DYKE

DIE FRAUEN AM PONT SUR

GESAMMELTE GEDICHTE EDNA ST. VINCENT MILLAY

Bist du noch wach, Penny?

Komm rein, Daddy.

- Hallo, mein Liebling. - Gib mir deine Hand.

- Auf die Seite. Wo ist der Pickel? - Du schuldest mir 'nen Nickel! Komm her.

- Du hattest einen schlimmen Tag. - Woher wei�t du das?

- Du zitterst dann immer ein bisschen. - Tut mir Leid, Penny.

Bei meiner Arbeit geht es recht heftig zu. Das wei�t du doch, oder?

- Da entwickelt man besser gro�e Klauen. - Scharfe Klauen.

- Kluges M�dchen. - Du bist mir was schuldig.

- Ach ja? - Ja.

- Nein. - Bitte. Sie muss auch nicht lang sein.

- Nur gut. - Nur gut?

Bist du bereit?

Es war einmal vor einem Jahr, oder vielmehr vor eineinhalb Jahren.

Daddy hatte gerade den Haverhill-Jenkins- Mordfall abgeschlossen, wei�t du noch?

Ich sollte bei der Aufkl�rung eines �berfalls dem Sonderkommando in West-L.A. aushelfen,

nach einer Reihe n�chtlicher Einbr�che in Arztpraxen.

Der Einbrecher hatte es auf Bargeld und absatzf�hige Drogen abgesehen.

In knapp einem Monat erbeutete er f�nf Riesen und jede Menge Speed und Beruhigungsmittel.

Schlie�lich kamen ihm die Bullen auf die Schliche.

Dieser Mistkerl lauerte tags�ber in den Arztpraxen und wartete bis nach Feierabend.

Einmal ging er ins B�ro im zweiten Stock und sprang aus einem Fenster auf den Parkplatz.

Es gab daf�r Beweise, unter anderem abgebr�ckelten Zement auf den Fensterbrettern.

Die Bullen dachten erst, der Einbrecher sei Sportler,

weil er es schaffte, aus der zweiten Etage zu springen, ohne sich zu verletzen.

Unser Einsatzleiter lie� verschiedene Parkpl�tze �berwachen.

Als der Einbrecher schlie�lich in einer Praxis am Wilshire Boulevard zuschlug,

die nicht nur von einem, sondern zwei Polizeiteams �berwacht wurde,

erwies sich die Theorie des Einsatzleiters als falsch, und Daddy musste die Situation retten.

Und wie hast du den Mistkerl geschnappt?

Niemand springt so einfach aus dem zweiten Stock.

Ich kam zu dem Schluss, dass der Einbrecher durch den Eingang entwischte.

Okay, das reicht jetzt. Keine Geschichten mehr.

- Gib Daddy einen Kuss und schlaf. - Sie hat uns erwischt.

Mom hat Recht. Es ist sp�t. Morgen erz�hl ich den Rest.

Ich wei�, wie sie ausgeht. Das ist die Geschichte mit dem Transvestiten und den B- und E-Visa.

Du wusstest es und hast mich trotzdem erz�hlen lassen.

Das sieht mir verd�chtig nach Hausarrest aus.

- Ich hab dich lieb, mein Schatz. - Ich dich auch, Daddy. Danke.

Gute Nacht.

Roll dich sch�n ein. Einrollen.

Unsere Penny ist wirklich was Besonderes.

- Du bist mir vielleicht ein Vorbild! - Ja ja, Daddy ist mal wieder der B�se.

Daddy? So was wie du, der ihr immer nur von Verbrechen erz�hlt?

Was soll ich denn tun? Ihr von den drei B�ren erz�hlen?

Sie ist ein kleines M�dchen, erst acht Jahre alt.

- Wann kapierst du das endlich? - Augenblick.

Kapier du mal endlich, dass das alles kleine M�dchen sind, Jen.

All die verlorenen Seelen, die sich t�glich zugrunde richten.

Jede Neurotikerin, die irgendeinen bekloppten Psychiater f�r ihren Seelenm�ll bezahlt.

Jede Nutte, die ihren Arsch verkauft,

sich mit 'ner Lesbe einl�sst, s�chtig wird oder von 'nem Psychopathen get�tet wird.

All diese M�dchen verbindet etwas: Entt�uschung.

Entt�uschung, weil sie zu viel vom Leben erwarten.

Entt�uschung ist der Frauenm�rder schlechthin.

Entt�uschung ist eine t�dliche Krankheit, die ausbricht, wenn sie noch Kinder sind

und ihnen eingetrichtert wird, dass sie ein Recht auf Gl�ck haben.

Kapier endlich, dass es an der Zeit ist, den Mythos zu zerst�ren, der ihr Leben ruiniert.

Unschuld ist t�dlich, Jen. Glaub mir. Ich sehe es jeden Tag mit eigenen Augen.

- Lloyd, du bist krank. - Herrgott noch mal.

- Du brauchst Hilfe. - Hast du mir nicht mehr zu sagen?

Sie muss alles wissen, bevor es zu sp�t.

Warum, Lloyd? Wieso muss sie das alles wissen?

Es ist Hopfen und Malz verloren, wenn ihre Mom an M�rchenprinzen und Happy Endings glaubt.

Ich seh mal lieber nach Penny.

Und dann schlaf ich wohl besser allein.

Ist ja nichts Neues.

Hallo? Ja.

Ja, sagen Sie schon.

Wunderbar. Schlafen Sie mal ein bisschen. Ich k�mmere mich darum.

Gut gemacht.

Dutch? He, wie l�uft's denn so?

Komm schon. Schlafen kannst du immer noch.

Was h�ltst du davon, ein paar bewaffnete R�uber zu schnappen?

Ja, nur wir beide.

Das haben wir doch schon x-mal gemacht.

Wir �berwachen seine Wohnung.

Ich hab die Adresse. Ich hol dich in einer halben Stunde ab. Okay, bis dann.

Weder Wilson noch sein Wagen sind da.

Ich hab mich kurz hinter dem Haus umgesehen. Sieht nach einem Elektronik-Imperium aus.

- Du siehst gl�cklich aus. - Bin ich auch. Und du?

- Ich kann nicht klagen. - Mann, ganz wie in alten Zeiten.

Dieselbe alte Thermoskanne, derselbe miese Kaffee.

- Wie l�uft's denn so zu Hause, Lloyd? - Musst du mich das ausgerechnet jetzt fragen?

Jen?

Wieso sind Frauen nur so kompliziert, Dutch?

- Wieso sind sie nicht unbeschwert wie wir? - Sie haben keine Fl�gel.

Sie k�nnen nicht allein sein. Ohne einen Typen hat das Leben f�r sie keinen Sinn.

H�r auf Onkel Dutch und lass alles sch�n beim Alten.

Das ist l�cherlich. Penny darf nicht so werden.

- Sie hat ziemlich gro�e Fl�gel. - Gro�e Titten w�ren besser.

- Damit bringt sie es weiter. - Mein Gott, du bist ja schlimmer als...

Das ist ein Camaro. Das muss er sein.

Vorne sitzen zwei. Es sind zwei. Sie steigen nicht aus.

- schnappen wir sie uns. - Okay.

- Spielst du den Betrunkenen? - Kein Problem.

Wie geht's dir? Bist du in Ordnung?

Ja.

Du trinkst zu viele Singapore Slings.

- Meine Frau wurde fuchsteufelswild. - Sag ihr, du warst bowlen.

Ja, okay.

- Ich schnapp mir den Fahrer. - In Ordnung.

Jetzt.

- Polizei. Keine Bewegung oder ich schie�e. - H�nde aufs Armaturenbrett.

- Was ist los? - Akzent sprechen Sie wohl nur in Bars?

Ich mach jetzt die T�r auf, dann steigen Sie langsam aus, kapiert?

- Schon gut. - Okay, steigen Sie aus.

Ah!

Was zum Teufel ist da dr�ben los?

Dutch, alles OK? Dann heben wir mal dieses St�ck Schei�e von dir runter.

Alles klar, Mann. Bist du verletzt?

- Verdammt, wie konnte das passieren? - Ich werde langsam alt.

Der hat mich reingelegt. Ich bin total l�diert.

Geht's einigerma�en? Bleib, wo du bist.

Sie k�nnen jetzt aussteigen.

Schon gut. Es ist vorbei.

Ist Wie-hei�t-er-noch-gleich tot?

Sie kennen seinen Namen nicht?

Ich habe ihn heute kennen gelernt. Namen sind nicht meine St�rke.

Im Gegensatz zu mir. Wie hei�en Sie?

Sarah Smith.

Sarah, die schlechte Nachricht ist, dass Wie-hei�t-er-noch-gleich tot ist.

Die gute Nachricht ist, dass ich Sie gleich in dem Ford da nach Hause fahren kann.

- Sie meinen, ich muss nicht aussagen? - Wir tun so, als w�re nichts passiert.

- Okay. - Okay.

- Darum soll sich die Waffenabteilung k�mmern. - Dutch, bist du m�de?

- Mir geht's gut. Warum? - Du k�nntest sie nach Hause fahren.

Ich besorg 'nen Krankenwagen und Verst�rkung f�r den Fall, dass die Nachbarn ausrasten.

- Sind dir ihre Titten etwa nicht gro� genug? - Komm schon, schlie�lich ist ihr Freier tot.

Danke.

Ich erinnere mich an sie. Sie war hier.

Kein Zweifel. Sie war hier letzte Woche und hat diese Anzeige aufgegeben.

- Sind Sie sicher? - Ja, obwohl die Fotos recht klein sind.

Sie kam in Begleitung einer h�bschen Blondine.

- Haben Sie Ihren Namen aufgeschnappt? - Nein, sie wartete da dr�ben.

Sie war etwa 35 und ziemlich gro�.

Sehr attraktiv.

Danke.

- Verzeihung, Miss. Polizei. - Du meine G�te. Sind Sie von der Sitte?

Mordkommission. Es geht um Julie Niemeyer.

Da bin ich aber froh. Ich wollte schon bei euch anrufen.

- Was hielt Sie davon ab? - Ich war um Worte verlegen.

- Haben Sie sie get�tet? - Selbstverst�ndlich nicht.

Ich rede nur nicht gern mit Cops. Die stellen zu viele Fragen.

Das l�sst sich leider nicht �ndern. Wie hei�en Sie?

Joanie Pratt, 35. Ehemalige Schauspielerin, Model, S�ngerin, T�nzerin und das danach.

- Was machen Sie heutzutage? - Das danach.

Und das w�re?

- K�nnten wir vielleicht woanders reden? - Ich will Ihnen das Revier ersparen.

- Bitte verraten Sie mir, was Sie jetzt tun. - Es ist illegal.

H�tte es nichts mit dem Fall zu tun, w�re es mir schei�egal.

Ich deale mit Quaaludes und bumse alte M�nner, die das Abenteuer suchen.

Sie haben Recht. Wir sollten woanders hingehen.

Die Zeitungen schreiben, Sie sei von einem Einbrecher erw�rgt worden.

Wir wollten die Medien auf Abstand halten, und das ist uns bisher auch gelungen.

Erz�hlen Sie mir alles �ber Julia, und worum es in ihren Sex-Annoncen ging.

Es war v�llig legal...

Mir ist schei�egal, ob sie miteinander gebumst und dabei in Kokain gebadet haben.

Ich will nur diesen Wahnsinnigen schnappen, bevor er wieder zuschl�gt. Verstehen Sie das?

Also.

Wir lernten uns in einer �ffentlichen Bibliothek kennen.

Ich gab B�cher zur�ck, und sie lieh sich welche aus.

Ihre B�cher handelten von Sex, ich erlaubte mir 'nen Kommentar, und wir kamen ins Gespr�ch.

Sie sagte, sie w�rde f�r ein Buch recherchieren.

Ich sagte ihr, ich h�tte Erfahrung und k�nnte ihr dabei helfen.

Inwiefern?

Ich arbeite illegal auf Swinger-Partys.

Ich kenne einige Immobilienmakler, ziemlich gro�e Fische.

Ich verkaufe ihnen Drogen und vermiete Apartments, wenn der Eigent�mer weg ist.

- F�r wie viel? - Ich gebe Anzeigen auf.

F�r 200 Dollar pro P�rchen. Das beinhaltet Partnertausch, Tanz und ein Abendessen.

Drogen, Lightshow - alles, was dazu geh�rt.

Julia wollte nicht selbst aktiv werden, sondern nur f�r ihr Buch recherchieren.

Ich sagte ihr, dass sie zahlenden Kunden nicht einfach so zusehen k�nne.

Darauf sagte sie, sie wolle die Kunden daf�r bezahlen,

sie beobachten und interviewen d�rfen.

So kam es zu diesen Anzeigen. Julia benutzte mein Postfach.

Hatte sie irgendwelche Feinde?

Nein, aber sie sagte, jemand w�rde sie verfolgen.

Schwarz, wei�, klein, gro�?

Vermutlich ein Wei�er, ansonsten h�tte sie es wohl erw�hnt.

- Wann ist Ihre n�chste Party? - Warum? Wollen Sie vorbeikommen?

Vielleicht. K�nnte ich eine Liste mit ihren Stammkunden haben?

Ach kommen Sie. Das ist nicht gerade sehr nett.

- Hab ich eine Wahl? - Ja, die haben Sie.

Sie k�nnen Menschenleben retten oder aber die Anonymit�t geiler Arschl�cher wahren.

Sagen Sie Bescheid, wenn Sie sich entschieden haben.

Sergeant?

Die Liste ist zu Hause in meinem Adressbuch.

Ich hol sie mir ab.

Da bin ich ganz sicher.

ICH ERL�STE DICH VON KUMMER, ICH STAHL DICH WIE EIN DIEB,

DU HAST MIR MEHR KUMMER ALS DIE ANDEREN BEREITET,

DU WARST DIE KL�GSTE, DIE NETTESTE, DIE SCHLIMMSTE, DIE BESTE...

"Du hast mir mehr Kummer als die anderen bereitet."

Die anderen?

Oh, nein.

John? Wilsons Pistole war nicht die Tatwaffe.

Besorgen Sie mir s�mtliche Akten der letzten 15 Jahre mit ungel�sten Frauenmorden in L.A.

- Es eilt. - S�mtliche Akten der letzten 15 Jahre?

- Ganz recht. - Danke.

Wir unterhalten uns sp�ter, Phil.

- Was gibt's? - Was ist das Ihrer Meinung nach?

Sieht wie Blut aus. F�r eine Analyse der Blutgruppe brauchen wir vier Stunden.

- Sie haben zehn Minuten. - Das Blut ist aber nicht mehr feucht.

Dann befeuchten Sie es.

AUTOR DES GEDICHTS BLUTGRUPPE 0+ JULIA NIEMEYER BLUTGRUPPE AB

FINGERABDR�CKE WEDER AUF BRIEFPAPIER NOCH UMSCHLAG

Hallo. Wir sind nicht zu Hause.

Bitte hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Nummer. Wir rufen Sie zur�ck.

Jen, ich bin's. Du bist sicher mit Penny aus.

Es ist nach neun. Ich werde noch eine Weile im B�ro sein.

Verdammt. Sagen wir besser die ganze Nacht.

Gib Penny einen Kuss von mir und schlaf gut. Bis dann.

Herrje.

He, Dutch, ich hab dich schon gesucht.

- Du siehst fertig aus. - Ich bin k.o.

Ich glaube, es handelt sich um einen Serienkiller.

- Du glaubst? - Der Killer hat Briefe an Niemeyer geschrieben.

Das Gedicht deutet darauf hin, dass er schon fr�her get�tet hat.

- Seltsam, dass er seinen Opfern schreibt. - Serienkiller wollen gefasst werden.

Er schickte es zwar an Niemeyer, der eigentliche Adressat sind jedoch wir.

- Sonst noch was? - Nein, nicht viel.

Ansonsten w�ren da nur noch die Fingerabdr�cke auf ihrem Buch.

Der Computer hat nichts gefunden. Dem T�ter wurden vermutlich nie welche abgenommen.

Was kann ich f�r dich tun?

Wie lange w�rde ich brauchen, um 31 Akten zu ungel�sten Mordf�llen zu beschaffen?

Zwei Wochen. Und dazu muss man sich noch rechtfertigen.

K�nntest du sie nicht morgen fr�h beschaffen? Keiner w�rde dich danach fragen.

Und wenn doch? Was sag ich dann?

Mir wird schon irgendwas einfallen, um Gaffney und die verdammte Abteilung wachzur�tteln.

Gaffney? Lloyd, h�r auf Onkel Dutch

und sag unserem sp�tberufenen Christen lieber nichts davon.

Das verunsichert nur die �ffentlichkeit und k�nnte unsere Abteilung in Misskredit bringen.

Dutch, wie lange brauchst du, um die Akten zu beschaffen?

- 31? - 31.

- Du hast sie morgen auf deinem Schreibtisch. - Brav.

- Vergiss nicht morgen Abend. - Morgen Abend?

Estelle gibt eine Party zu Ehren von... Das siehst du dann morgen.

- Sie hat dich und Jen fest eingeplant. - Ja, ja, ja.

"Lieber Lloyd. Ich trenne mich von dir, zumindest f�r eine Weile."

"Penny und ich wohnen bei einer Freundin in San Francisco. Es ist besser so."

"Wir beide hatten in der letzten Zeit keinen guten Draht zueinander."

"Ich wei� nicht, ob sich das �ndern wird, da sich unsere Ansichten verschoben haben."

"Ich kann nicht zulassen, dass du Pennys Entwicklung st�rst."

"Ich halte unsere neue Adresse so lang geheim, bis ich wei�, dass du keinen Aufstand machst."

"Ich rufe dich an, wenn wir uns eingelebt haben. Mach dir keine Sorgen. Gru�, Jen."

- Jen? - Nein. Spreche ich mit Mr Hopkins?

- Wer ist da? - Joanie Pratt.

Sie wollten doch mein Adressbuch inspizieren.

- Welches Adressbuch? - Die Liste mit den Swingern.

- Gestern sagten Sie, es sei wichtig. - Das ist es auch.

- Haben Sie schon gefr�hst�ckt? - Ich war noch nicht im Bett.

Bei mir k�nnen Sie beides haben.

- Ich dachte, Sie reden nicht gern mit Cops. - Wer hat denn was von Reden gesagt?

Wie lautet Ihre Adresse?

Okay.

Julia Lynn Niemeyer, blond, blaue Augen, Alter 29, West Hollywood.

Wei�.

Schwarz.

Lateinamerikanisch.

Orientalisch.

Schwarz.

Schwarz.

Was auch immer.

Braune Augen. 1,63m.

Blaue Trainingshose, blaue Shorts- Kopfschuss.

Okay.

Zu alt.

Hure.

Hure, Hure...

Zu alt.

Na los, sag schon irgendwas.

Unschuldig.

Unschuldig.

Unschuldig.

Alle unschuldig.

Jack, das ist f�r dich.

- Ja, Sergeant? - Ich arbeite am Mordfall Julia Niemeyer.

- Ja und? - Ich komme einfach nicht weiter.

- Bleiben Sie dran. Ich glaube an Sie. - Danke, Sir.

Seltsam, dass Sie das sagen.

Dieser Fall stellt meinen bescheidenen Glauben auf eine harte Probe.

Dazu muss ich sagen, dass ich nie sehr gl�ubig war.

Ich zweifle an meinem Glauben, weil ich einfach nicht f�ndig werde.

Ich gehe sonntags in die Kirche und dreimal die Woche zur Gebetsstunde.

Aber wenn ich arbeite, lasse ich Gott au�en vor.

Sagen Sie mir, was Sie wollen, und h�ren Sie mit diesem Unsinn auf.

In Ordnung.

Sir, meine bisherigen Ermittlungen haben ergeben,

dass dieser Fall mit 16 weiteren Frauenmorden in Verbindung steht,

die sich in den letzten 15 Jahren ereigneten.

Die Opfer wurden unterschiedlich get�tet und �hnelten sich �u�erlich.

Nach Einsicht in die Akten haben mich zeitliche und andere Faktoren davon �berzeugt,

dass alle 16 Frauen von Julie Niemeyers M�rder get�tet wurden.

Was meinen Sie mit "zeitliche und andere Faktoren"?

Vier Opfer starben am 10. Juni. Zwei in den fr�hen, zwei in den sp�ten 70er Jahren.

Zwei davon sind als Selbstmord durch Schusswaffe registriert.

Jeder halbwegs intelligente Polizist wei�, dass Frauen sich so gut wie nie erschie�en.

- Ist das alles? - Die letzten zwei Morde sind besonders brutal.

Er ist kurz davor, sich zu verraten.

Wir k�nnten ihn in eine Falle locken. Dazu br�uchte ich jedoch erfahrene Leute.

Landesweit m�ssten s�mtliche Dienststellen verst�ndigt werden.

Ich br�uchte uniformierte Beamte und eine unbegrenzte Anzahl an �berstunden,

au�erdem m�sste die Presse verst�ndigt werden.

Haben Sie irgendwelche Zeugen?

Oder Vermerke von Polizeibeamten, die Ihre Massenm�rder-Theorie st�tzen?

- Niemand hat sich die M�he gemacht. - Wie viele von den 16 werden noch bearbeitet?

- Keiner. - Wird Ihre Theorie von anderen best�tigt?

- Nein. - Was ist mit den anderen Abteilungen?

- Nein. - Nein.

Hopkins, ich muss Ihnen leider den Fall entziehen,

obgleich ich zugeben muss, dass Sie ein guter Sergeant sind.

- Wo liegt das Problem? - Das wissen Sie ganz genau.

Es ist zu lange her, zu vage, zu teuer und k�nnte unsere Abteilung in Misskredit bringen.

- Unsinn. - Reden Sie nicht so mit mir.

Sie haben da ein Problem, was ermordete Frauen angeht.

L�ge Ihnen etwas an Gott, w�rden Sie ihn darum bitten, ihr Privatleben zu ordnen.

Hopkins, vergessen Sie es.

Verbringen Sie mehr Zeit mit Ihrer Familie. Sie wird es Ihnen danken.

- Danke f�r den Tipp, Sir. - Hopkins?

Sollte die Presse davon Wind bekommen, werde ich Sie kreuzigen.

Dann k�nnen Sie als Streifenpolizist kaputte Typen im Verbrecherbezirk aufmischen.

Sie haben zwei Tage, mir ausreichend Personal zur Seite zu stellen.

Danach kriegen Sie Ihre verdammten Feldberichte in den Abendnachrichten. Sir.

Sergeant?

Was kann ich f�r Sie tun?

Wie lange arbeiten Sie schon f�r den Sheriff, Haines?

Neun Jahre.

- Und wie lange in West Hollywood? - Acht.

Sie wohnen noch immer in Larrabee?

- Ganz recht. - Das �berrascht mich.

West Hollywood ist ein ziemliches Schwulenghetto, was?

Ein guter Cop ist �berall zu Hause.

- Wie nennen Sie Ihre Freunde, Delbert? Del? - Whitey. Was wollen Sie von mir?

Weswegen haben Sie mich herbestellt?

- Arbeiten Sie auch in Westbourne Drive? - Ja, Sir.

- Haben Sie immer im selben Bezirk gearbeitet? - Ja, au�er als ich bei der Sitte war.

- Haben Sie je f�r die Drogenstelle gearbeitet? - Nein.

Nein... Kaffee... Nein.

Ich will nur sichergehen.

Ich ermittle in Mordf�llen, die sich vor einigen Jahren ereigneten.

Mir ist aufgefallen, dass Ihnen '78 eine Frau mit steifem R�cken unterkam.

Die Frau wohnte in Westbourne und hatte sich die Pulsadern aufgeschnitten.

- Erinnern Sie sich? - Ja.

Mein Kollege und ich wurden benachrichtigt, jemand h�tte sich beschwert.

Eine Alte beklagte sich �ber zu laute Musik aus der Wohnung der Frau.

Im folgenden Jahr fanden Sie in Ihrem eigenen Geb�ude ein weiteres Selbstmordopfer.

- Das stimmt doch, oder? - Ja, allerdings.

Die Auspuffabgase setzten mir stark zu.

Ich wurde im Krankenhaus entgiftet. Danach wurde ich Deputy Sheriff des Monats.

Beide Frauen begingen Selbstmord jeweils am 10. Juni.

Eigenartig, oder?

Vielleicht... Verdammt, ich wei� auch nicht.

Ich auch nicht.

Das w�re alles, Haines.

Sie k�nnen gehen.

DIE POLIZEI ARBEITET AUF HOCHTOUREN

Du sagtest, du l�sst mich nicht hochgehen.

Ich geb dir 600 pro Monat, den halben Stoff und dazu die Schutzgeb�hren.

Sag mir nicht, was ich gesagt habe.

Ich habe gesagt, dir passiert nichts.

Aber das kostet dich Geld.

Dutch, finde raus, ob gegen Delbert Haines, Dienstgrad 408, Deputy Sheriff, ermittelt wird.

Ich warte so lange.

Dave, k�nnten Sie mir bitte eine Liste aller Spitznamen, die "Bird" oder - Augenblick -

"Birdy", "Birdman" und dergleichen enthalten, ausdrucken, und zwar so schnell wie m�glich.

Dutch? Ja, hallo.

Es wird nicht gegen ihn ermittelt? Er wird nicht �berwacht.

Du hast nichts �ber Haines? Hm. Okay. Danke...

Ich komme. Ich muss mich noch umziehen und einige feministische Buchhandlungen besuchen.

Frag lieber nicht. Nein, ich komme.

Vielen Dank. Bis sp�ter.

Red nicht so mit mir.

DER FEMINISTISCHE B�CHERFREUND

Wir haben dich vermisst

Machen Sie bitte auf.

Ich bin Detective Sergeant Lloyd Hopkins.

- Sind Sie vom Geheimdienst? - Nein. Warum?

Die Polizei mischt sich bekanntlich in Dinge ein, die sie f�r staatsgef�hrdend h�lt.

Meine Gedichte erscheinen in Zeitschriften, die sich kritisch mit Ihrer Abteilung befassen.

Damit habe ich nichts zu tun.

Ich habe ein anderes Anliegen. Darf ich reinkommen, Miss...?

Kathleen McCarthy. Miss w�re mir lieber.

Miss. Okay.

Solange Sie mich nicht Polizist nennen.

- Kommen Sie herein. - Danke.

Ich ermittle im Mordfall Julia Lynn Niemeyer.

Sie...

Sie kannten Sie nicht zuf�llig, oder?

Nein.

Ihr M�rder scheint sich sehr f�r feministische Gedichte zu interessieren.

Ich fand ein blutbeflecktes Buch am Tatort.

Wut in der Geb�rmutter. Kennen Sie das Buch?

Selbstverst�ndlich.

Ich bin sicher, das Buch geh�rte ihr. Sie hatte etliche B�cher mit feministischer Poesie.

Es gab eine L�cke, wo das Buch stand. Ich bin sicher, dass der M�rder darin gebl�ttert hat.

Und deswegen soll er sich f�r feministische Poesie interessieren?

Deswegen...

und weil er wenige Tage nach dem Mord ein Gedicht an ihr Postfach adressiert hat.

Eine Zeile darin hat mich �berzeugt, dass er bereits zuvor get�tet hat und es wieder tun wird.

Wissen Sie, Miss... Miss McCarthy,

ich sage Ihnen lieber nicht, wie ich das Opfer aufgefunden habe.

- Das Gedicht wurde mit Blut verfasst. - Gro�er Gott...

Mit seinem Blut. Das legt nahe, dass wir es hier mit einem Psychopathen zu tun haben.

Was wollen Sie von mir?

Ich brauche...

K�nnten Sie mir was �ber das Buch Wut in der Geb�rmutter erz�hlen?

Gab es seltsame Typen in Ihrem Buchladen, M�nner in den Drei�igern,

die feministische Literatur gekauft und w�tend oder ungew�hnlich reagiert haben?

Wut in der Geb�rmutter ist ein w�tendes Buch, ein polemischer Seitenhieb auf etliche Dinge,

es thematisiert Gewalt gegen Frauen.

Mein letztes Exemplar habe ich letzten Monat verkauft.

Einem Mann oder einer Frau?

Ich glaube, ich habe noch nie einem Mann ein Exemplar verkauft.

Ehrlich gesagt, ich glaube, ich hatte noch nie...

Ich hatte noch keinen Mann in den Drei�igern im Laden... noch nie.

Tja.

Das w�r's dann wohl.

Verzeihung.

Ich w�rde Ihnen gern helfen.

Ehrlich.

W�rden Sie mir vielleicht einen Kaffee machen? Ich bin total abgespannt.

Klar doch. Kein Problem.

Wunderbar.

- Lloyd, sch�n, dass du gekommen bist. - Hi, Estelle. Das ist Kathleen McCarthy.

- Freut mich, Sie kennen zu lernen. - Estelle und Dutch Peltz.

- Miss McCarthy, es ist mir ein Vergn�gen. - Miss, bitte.

Ah, ja. Miss. Ist mir immer noch ein Vergn�gen.

- Nett, Sie beide kennen zu lernen. - Hol doch Miss McCarthy...

Kathleen.

- Warum holst du Kathleen nicht einen Drink? - Okay, kommen Sie.

Vielleicht k�nnten wir uns kurz unterhalten. Ich bin in der K�che.

- Captain. - Sergeant.

- M�chten Sie einen Drink? - Ein Joint w�re mir lieber.

Die G�ste machen mich ganz nerv�s.

Ich arbeite mit diesen Leuten. Sie machen mich ebenfalls nerv�s.

- Wo ist die Toilette? - Gleich neben der Haust�r.

Kathleen, ich mache Sie doch wohl nicht nerv�s, oder?

Nein, bis jetzt noch nicht.

Gut.

- Du Schlawiner. - Schlawiner.

- Hast du schon mit ihr? - Noch nicht.

- Heute Nacht? - Nein, wir lesen feministische Gedichte.

- Mit gro�en Tieren hatte ich nicht gerechnet. - Sollte eine �berraschung sein.

- Ich bestand die Pr�fung zum Hauptkommissar. - Gro�artig.

- Genau rechtzeitig, damit ich... - Typisch.

Gratulierst mir nicht und denkst wieder nur an deinen eigenen Vorteil.

- Ich freue mich f�r dich. - Nur, weil du davon profitierst.

- Du wei�t von meinem Streit mit Gaffney? - Allerdings.

- Das wird mir Gaffney noch ewig vorhalten. - Er irrt sich. Es geht um einen Serienkiller.

Ich brauche Unterst�tzung. F�nf Mann.

- Ich hab dir bereits aus der Patsche geholfen. - Alles, was ich brauche, sind f�nf Mann.

Sieh dich vor. Die da drin leiten bald unsere Abteilung.

Die H�lfte sind sp�tberufene Christen, die haben es auf Leute wie dich abgesehen.

Jeder, der nicht nach der Bibel lebt, steht auf ihrer Abschussliste.

Du brauchst Ihnen nur den geringsten Anlass geben, und schon fliegst du.

- Sonst noch was? - Ja.

Ich sagte Gaffney, du entschuldigst dich. Au�erdem dachte ich, du k�mst mit deiner Frau.

- Ich liege wieder daneben. - Du hattest keine Ahnung.

Meine Frau hat mich verlassen. Bei diesem Wichser w�rd ich mich nicht mal entschuldigen,

wenn du mich meines Amtes im Kommissariat entheben w�rdest.

Wir haben gerade von Ihnen gesprochen.

Haben Sie meine Freundin gesehen?

Hi.

Wo fahren wir eigentlich hin?

- Sie sind durchgefahren. - Ja.

- Haben Sie sich verfahren? - M�glicherweise.

Verzeihung, ich fahre nur ab und zu gern hierher.

Hier kann ich gut entspannen.

- Warum ausgerechnet hier? - Ich bin hier aufgewachsen.

Ist ja lustig. Sie werden es nicht glauben, aber ich auch.

- Nein! In Silver Lake? - Gleich hinter Tracy und Micheltorena.

Griffith Park und St. Elmo.

- Waren Sie auf der Daniel Webster High? - Erinnern Sie mich nicht daran.

- Ich wollte es aus dem Ged�chtnis streichen. - Es ist gleich an der Ecke.

- Frischen wir doch unsere Erinnerung auf. - Nein!

Bitte nicht. Tut mir Leid. Ich wollte nie wieder hierher zur�ckkehren.

- So schlimm wird's ja wohl nicht gewesen sein. - Sie haben ja keine Ahnung.

K�nnen wir hier weg? K�nnen wir bitte von hier weg?

Sicher doch. He!

- Alles in Ordnung? - Ja.

Ich wechselte damals von der Bekenntnisschule,

weil die Oberin...

Danke.

Die Oberin wollte dauernd meine Br�ste sehen.

Ich sprach dar�ber in der Bioklasse und scharte eine Gruppe weiblicher Leseratten um mich.

Sie wurden meine Anh�ngerinnen. Wir waren alle Dichterinnen

und trugen Kaschmirpullis sowie R�cke mit Karomuster.

Die Jungs an der Daniel Webster High waren unserer nicht w�rdig.

Wir wollten auf den Richtigen warten, wenn wir erfolgreiche Dichterinnen w�ren.

In der Zwischenzeit k�mmerten wir uns liebevoll umeinander.

- Erb�rmlich, was? - Nein.

Nun denn... Was ist aus Ihren Anh�ngerinnen geworden?

Fragen Sie lieber, was aus mir geworden ist.

Eine Woche vor Schulabschluss...

..hat so ein Mistkerl zusammen mit seinem Kumpel beschlossen...

mir eine Lektion zu erteilen.

- Ich arbeitete noch sp�t f�r Die Fanfare. - Die Sch�lerzeitung?

Und...

Sie warteten, bis ich mein Schlie�fach abgesperrt hatte.

Dann packten sie mich...

..und zerrten mich auf die Jungentoilette.

Den Rest brauche ich Ihnen wohl nicht zu erz�hlen.

Na ja...

..und danach war alles anders.

Ich habe diese Geschichte noch nie einem Mann erz�hlt.

Nehmen Sie es als Rechtfertigung daf�r, dass ich mich so seltsam im Wagen benommen habe.

Nein. Nein.

Zeit heilt bekanntlich alle Wunden.

Ich hatte Angst und sch�mte mich, also ging ich nicht zur Polizei.

Dummerweise hatte ich es meinen Anh�ngerinnen erz�hlt,

die mich daraufhin alle im Stich lie�en.

- Ihre Tugenden lagen wohl woanders. - Loyalit�t geh�rte anscheinend nicht dazu.

Es war das einzige Mal, wo ich sie gebraucht h�tte, aber sie waren nicht f�r mich da.

Danke.

Ich starb. Es war, als ob mein Herz f�r immer begraben w�rde.

Ich suchte nach billigen Vergn�gungen und wahrer Liebe.

Ich schlief auch mit Frauen. Ich war auf der Suche nach einem neuen Gefolge.

Ich hatte jedoch kein Gl�ck, also begann ich, mit Kerlen zu schlafen.

Da hatte ich dann zwar ein Gefolge, aber es waren durchweg Idioten.

Schreiben war letztlich als Einziges meinem Herzen und meiner Seele w�rdig.

Ich tat nichts anderes. Wenn ich keine Gedichte schrieb, dann Tagebuch.

Dann wurden meine Gedichte ver�ffentlicht, und mit den Tantiemen kaufte ich diesen Buchladen.

Hier bin ich nun also.

Na ja... Ende gut, alles gut.

Aber das ist eigentlich noch nicht das Ende der Geschichte.

Den seltsamsten Teil habe ich verschwiegen, weil... weil ich f�rchtete, dass Sie als Mann

nicht verstehen w�rden, welche Auswirkungen dies auf eine Frau haben kann.

Also...

Jetzt wo ich die Vergewaltigung verkraftet habe, k�nnen Sie mir ruhig auch den Rest geben.

- Soll das ein Witz sein? - Ja.

Genau das hatte ich bef�rchtet. Ich finde das �berhaupt nicht witzig.

- Ich hielt Sie f�r sensibler als die meisten... - Kathleen...

Deshalb bin ich mit Ihnen ausgegangen. Sie sind ein Fremder und Polizeibeamter.

- Ich muss verr�ckt sein. Vielleicht... - Vielleicht was? H�ren Sie mal.

Dass ich einen Scherz gemacht habe, hei�t ja wohl nicht, dass ich Sie nicht ernst nehme.

Oder?

Nein. Ich meine ja.

Okay.

Sie wollten mir eine Geschichte erz�hlen. Setzen Sie sich bitte wieder hin,

ich w�rde sie n�mlich gern h�ren. Ehrlich.

- Wirklich? - Also...

Es war einmal...

Es war einmal...

..ein stilles, belesenes M�dchen, das gern Gedichte schrieb.

Sie glaubte weder an Gott noch an ihre Eltern noch an die M�dchen, die sie um sich scharte.

Darum bem�hte sie sich inst�ndig, an sich selbst zu glauben.

Eine Zeit lang klappte das ganz gut, bis etwas Schreckliches passierte.

Alle wendeten sich von ihr ab. Die Einsamkeit wurde unertr�glich.

Sie spielte mit dem Gedanken, sich umzubringen.

Eines Tages merkte sie, dass sie jemand liebte.

Ein z�rtlicher Mann schickte ihr Gedichte und Blumen.

Er schickte ihr jahrelang regelm��ig Blumen, ohne seinen Namen preiszugeben.

Sie kamen immer dann, wenn sie sich am meisten danach sehnte.

15 Jahre lang hat diese Frau gedichtet und Tagebuch geschrieben,

und seine Blumen gepresst und mit Datum versehen hinter Glas aufbewahrt,

in einer Truhe in ihrem Schlafzimmer.

Sie hat oft spekuliert, wer es wohl sein k�nnte,

aber sich nie bem�ht, seine Identit�t in Erfahrung zu bringen.

Sein anonymer Tribut ging ihr oft zu Herzen.

Daher beschloss sie, dass ihre Tagebuch- eintr�ge ebenfalls anonym bleiben sollten.

Die Moral von der Geschichte ist:

Es besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen Alleinsein und Einsamkeit.

Sie, die nicht mehr einsam ist,

kennt den Unterschied.

Da wird man fast schon religi�s, was?

Mm.

Sie glauben an M�rchenprinzen und Happy Endings, oder?

- Tr�umt davon nicht jedes M�dchen? - Ja.

Aber sie warten h�ufig auf den Falschen.

Wer hat denn was von Warten gesagt?

Ist Ihnen bewusst... was f�r eine schreckliche Zeitverschwendung das w�re?

Ist Ihnen das bewusst?

Wir werden miteinander schlafen, oder?

Ich finde, wir sollten nicht dagegen ank�mpfen, oder?

Ich bin total verwirrt.

- Was f�r ein wunderbares Gef�hl. - Allerdings.

Augenblick.

- Wohin gehst du? - Ich wollte nur...

Ich wollte nur ein Bad nehmen... und ein bisschen Gras rauchen.

Ich dachte, normalerweise wird zuerst geraucht und dann gebadet.

Du willst doch wohl nicht, dass ich verspannt bin?

Oh Gott, nein.

Okay.

Bin gleich wieder da.

Du meine G�te.

Mm.

Henderson, Vorname Lawrence. Was sagen Sie nun?

Cranfield fand eine Stofffaser auf dem Rekorder, mit dem Haines' Wohnung abgeh�rt wurde.

Sie stammt von einem wei�en Handschuh aus Julie Niemeyers Apartment.

- Das ist die Verbindung zu Whitey Haines. - Gro�er Gott.

�berpr�fen Sie Henderson und verst�ndigen Sie Santa Monica und Fairfax. Ich komme.

Whitey Haines begleitet einen Strafgefangenen, der morgen Mittag wieder zur�ck muss.

- Und Birdman? - Wir haben Henderson �berpr�ft.

- Was sagt sein Strafregister? - Nichts au�er unbezahlten Strafzetteln.

- Haben Sie eine Adresse? - Ja. Ich habe sie allerdings nicht �berpr�ft.

Na wunderbar.

Vielleicht sagt uns die Schwuchtel, wer Haines' Wohnung abgeh�rt hat.

Fahren Sie nach Crescent Heights. Wir treffen uns in...

- Einer Stunde? - Ganz recht.

Wieso willst du mehr Geld?

Mach dir keine Sorgen, Birdy. Sieh mal.

- R�ck das Gras raus, dann bist du sauber. - Ich mach dich gleich sauber.

- Ich bin doch nicht bescheuert. - Das ist vielleicht gar nicht so...

Wie geht's, Mann? Willst du 'n bisschen Gesellschaft?

Ich bin Sergeant Hopkins, Mordkommission Parker Center.

- Magruder sagte, ich darf mich hier umsehen. - Kommen Sie rein.

Menschenskind! So viel zu Birdman Henderson.

Sie kommen etwas zu sp�t. Die ganze Kommode war mit seinem Hirn �bers�t.

Der Untersuchungsrichter musste alles in eine Plastikt�te geben.

- K�nnten Sie drau�en warten? - Sagen Sie Bescheid, wenn Sie mich brauchen.

- Was ist das da? - Der T�ter hat was mit Blut geschrieben.

Die Fernseh- und Pressefritzen sollten es nicht sehen.

- Darf ich mir das mal ansehen? - Sicher doch.

- Was steht da? - Sieht aus wie "Wir ergeben uns nie."

Was zum Teufel soll das hei�en?

Keine Ahnung.

~ Wir ergeben uns nie... ~

Ja.

- Ich glaube, ich wei� Bescheid. Danke. - Keine Ursache.

WIR ERGEBEN UNS NIE

Bin bis Mittag beim B�chereinkauf Post bitte auf die Treppe legen. Danke.

Verdammt. Wo kann es nur sein? Mist.

Ja!

"Wir ergeben uns nie."

ALS ICH SIE DAS ERSTE MAL SAH, WUSSTE ICH, DASS UNS VIEL VERBINDET..-

WIR SIND F�REINANDER GESCHAFFEN..- DOCH IHNEN IST DAS EGAL...

DAS, WAS MAN IHNEN NACHSAGTE... ENTSPRICHT NICHT DER WAHRHEIT...

ICH MUSS ST�NDIG DARAN DENKEN, WIE SEHR DIE SIE VERLETZT HABEN...

SIE HABEN MICH NICHT GESEHEN... SIE GINGEN EINFACH AN MIR VORBEI

SIE SEHEN GROSSARTIG AUS... ICH MUSSTE WEINEN...

ICH SEHE SIE IN MEINEN TR�UMEN ICH BIN MIR MEINER GEF�HLE BEWUSST...

10. JUNI 1973, 10. JUNI 1974, 10. JUNI 1975, 10. JUNI 1976..-

10. Juni 1973.

10. JUNI 1973

"10. Juni 1974."

"10. Juni 1975."

24. M�RZ 1987...

"24. M�rz 1987. Julie Niemeyer."

Bingo.

Wir sind nicht zu Hause. Bitte hinter- lassen Sie Ihren Namen und Ihre Nummer.

Hier Lieutenant MacIntosh, Dienstaufsichtsbeh�rde.

Hopkins, Sie sind vom Dienst suspendiert. Es l�uft ein Ermittlungsverfahren gegen Sie.

- Sie obliegen... - Arschloch.

Stehen Sie auf, Sie Mistkerl.

Stehen Sie verdammt noch mal auf.

An die Wand.

Zur�ck. Langsam. Zur�ck.

"Henderson, Lawrence D., alias Bird, Birdy. Birdman."

- Ich war es nicht. Er war mein Spitzel. - Ihr Spitzel?

Reden Sie keinen Mist. Sie sitzen tief in der Schei�e.

- Lesen Sie die gottverdammte Akte. - Das werd ich. Setzen Sie sich da hin.

Setzen Sie sich auf Ihre H�nde.

Keine... Bewegung... verstanden?

Ich lese jetzt diese Akte.

Und danach erinnern wir uns an Ihre sch�ne Zeit in Silver Lake.

Wissen Sie, ich komme ebenfalls aus Silver Lake.

Na gro�artig.

"Heute habe ich Lawrence Henderson zu meinem Spitzel bei der Sitte gemacht."

"Ich bat meine Einheit, ihn zu verschonen. Er ist ein guter Spitzel."

"Hochachtungsvoll, Delbert W. Haines, Deputy Sheriff, Dienstgrad 408."

Das erkl�rt sein leeres Strafregister.

Aber das erkl�rt nicht, warum ein Deputy im Drogen- und M�nner-Prostitutionsgesch�ft ist

und Schutzgelder von s�mtlichen Zuh�ltern im Schwulenviertel kassiert.

Henderson ist tot und n�tzt Ihnen nichts mehr.

Na, Whitey? Jetzt m�ssen Sie sich einen neuen Job suchen.

Werden Sie mit Henderson in Verbindung gebracht, k�nnen Sie Ihre Karriere vergessen.

Ach ja? Ich habe eine reine Weste. Mir kann keiner was nachweisen.

Ich wei� nichts �ber Hendersons M�rder.

Ich habe nicht die leiseste Ahnung, was Sie da faseln.

Sie arbeiten auf eigene Faust, sonst h�tten Sie noch einen Cop bei sich.

Sie sind nichts weiter als ein mittelm��iger Cop, der andere Cops herumschikaniert.

Wenn Sie mich wegen der Akte verhaften wollen, dann nur zu. Mehr haben Sie nicht.

Gut, Dickerchen. Dann wollen wir Ihrem Ged�chtnis mal auf die Spr�nge helfen.

Oh, mein Gott.

- Kathleen McCarthy. - Wer ist das?

- Webster High, 1972. - Ein M�dchen von der Highschool.

- Das reicht mir nicht. - Was wollen Sie?

Der M�rder von Henderson und den anderen Frauen schickt Kathleen Blumen, wenn er t�tet.

Er hat Ihre Wohnung abgeh�rt. Deshalb brachte ich Sie mit Henderson in Verbindung.

Dieser Killer ist von Ihnen besessen.

- Sagen Sie mir, warum. - Woher soll ich das wissen?

Ich z�hle bis f�nf. Eins.

Sie werden nicht abdr�cken.

Dazu fehlt Ihnen der Mut.

Ah!

Zwei. Dann will ich Ihnen mal ein bisschen auf die Spr�nge helfen.

10. Juni 1973. Damals hat der Killer Kathleen zum ersten Mal geschrieben.

Er schickte ihr ein Gedicht und Blumen.

Das Jahr zuvor besuchten Sie, Henderson, Kathleen und der Killer die Webster High.

Haben Sie und Birdman jemandem was angetan? Hm?

- Wer war es? - Wir haben nichts gemacht.

Was haben Sie getan? Drei.

Wollen Sie mich wegen so einer bl�den Schlampe umbringen?

Was haben Sie ihr angetan?

- Wir wollten ihr nur Angst einjagen. - Wer ist wir?

Ich und Bird. Diese Biester, Kathy und ihre Anh�ngerinnen, haben uns verachtet.

Wir haben uns ger�cht und konnten einfach nicht aufh�ren.

- Was haben Sie getan? - Wir haben sie vergewaltigt.

Sie verdammtes St�ck Schei�e.

Wir haben Sie vergewaltigt, wir beide und dann...

Wer wusste au�er Ihnen davon?

Wer liebte Kathleen McCarthy und wollte sich r�chen?

Mein Gott... Keine Ahnung.

Ich wei� es nicht.

Dr�cken Sie ruhig ab und blasen Sie mir das Hirn aus.

Ich kann Ihnen nur sagen, was ich wei�. H�ren Sie auf.

Sie verdammtes St�ck Schei�e.

- Und was jetzt? - Sie haben nichts mehr zu erwarten.

Das geht morgen an die Dienstaufsichtsbeh�rde. Sie sind erledigt.

Ziemlich clever, Hopkins. Sie schikanieren gern andere Cops.

Vielleicht k�nnten wir uns einig werden.

Ich bin nur ein kleiner Fisch. Wenn Sie den Mund halten, bring ich Ihnen den gro�en Hai.

Reden Sie weiter, das Ger�t ist noch eingeschaltet.

Ich muss dringend pinkeln. Ich mach mir gleich in die Hose.

Sie haben mich zu Tode erschreckt.

- Wir machen einen Deal, ja? - Okay, in Ordnung.

Gehen Sie.

He!

- Dutch. - Ich bin's.

Wo steckst du? Du sitzt in der Schei�e.

- Verzeihung wegen gestern Abend. - Davon rede ich nicht.

Ich rede von jetzt.

Deine Freundin Kathleen McCarthy ist mit ihrer Anw�ltin hier.

Sie will eine Beschwerde einreichen.

Das ist Schwachsinn. Ich hab ihr eine Nachricht hinterlassen.

- Komm besser her und erkl�r's ihr noch mal. - Komm du lieber zu mir.

Ich habe einen Cop erschossen und brauche deine Hilfe.

Mal sehen. Dienst-Suspendierung, Einbruch, Diebstahl. Und das alles an einem Tag.

Und jetzt auch noch Mord. Was kommt als N�chstes?

- Ich bin so nah dran. Ich brauch Unterst�tzung. - Was soll das hei�en?

Haines' Gest�ndnis zufolge

ging der Killer mit ihnen auf die Highschool.

Seine Fingerabdr�cke sind auf dem Buch, wir m�ssen sie nur noch identifizieren.

- Das ist alles, ja? - Ihm wurden nie Fingerabdr�cke abgenommen.

Damit scheiden alle anderen aus.

- Bleiben immer noch 20 Prozent. - Ohne Schwarze und Asiaten weniger als zehn.

Und wenn es ein Lehrer war?

Es k�nnte der Hausmeister gewesen sein. Irgendwo m�ssen wir schlie�lich anfangen.

Was sagst du dazu?

- Wir m�ssen Miss McCarthy verh�ren. - Wo ist das Problem?

Du h�ltst dich von ihr fern. Momentan vertraut sie mir.

Ich werde Sie dazu bringen, mit mir zu kooperieren.

Kannst du dich wohin zur�ckziehen? Wo du keinen �rger machst? Dann verschwinde.

Hallo?

He, Sergeant. Sie wollten doch die Namen aus meinem Adressbuch.

Sie k�nnen vermutlich mehr damit anfangen als ich. Ich bin vom Dienst suspendiert.

Brauchen Sie eine starke Schulter?

Ehrlich gesagt w�rde ich lieber mit Ihnen essen gehen.

- Geben Sie mir eine Stunde. - Ich werde da sein.

Hey... Danke.

Hallo?

ESSEN IST FERTIG

Gro�er Gott!

- Du sagst keinen Ton. - Ich bin mucksm�uschenstill.

Miss McCarthy?

Ich hoffe, Sie haben nichts dagegen, wenn uns Sergeant Hopkins Gesellschaft leistet.

Er m�chte dir etwas sagen.

Hier ist dein Tagebuch. Vielleicht tr�stet es dich, dass ich es nicht gelesen habe.

Ich habe es nicht ge�ffnet.

Und ich m�chte mich zutiefst bei dir entschuldigen.

Glaubst du allen Ernstes, dass ich dir noch helfe?

Du hilfst dir damit selbst.

Wir sind sicher, dass dir der M�rder die Blumen schickt.

Herrgott noch mal! Das ist doch l�cherlich.

Er ist ein lieber, gutm�tiger Mann.

Du hast keine Ahnung, wozu dieser Mann f�hig ist.

- Das alles existiert nur in deiner Fantasie. - Lloyd!

Wer immer er ist, er empfindet eine krankhafte Zuneigung f�r dich,

die sich bis auf deine Highschool-Tage zur�ckdatieren l�sst,

als du von Delbert Haines und Lawrence Henderson vergewaltigt wurdest.

- Du bist krank. - Dutch, tut mir Leid. Hier geht es um Mord.

Der M�rder kannte die Vergewaltiger und deine Anh�ngerschar, die dich danach im Stich lie�.

Seitdem bestraft er immer wieder dieselben unschuldigen Frauen.

- Du erfindest das alles, um mich zu verletzen. - Was ist mit den Daten?

Seit 15 Jahren ereignen sich die Morde immer genau dann, wenn du Blumen bekommst.

- Das ist doch idiotisch. - Und so was schimpft sich Feministin.

Sind dir all die Frauen egal, die dieser Irre get�tet hat?

- Du bist der einzige Irre in diesem Chaos. - Vergiss es.

- Das ist mir wirklich zu bl�d. - Setz dich und halt die Klappe. verstanden?

Ja, schon gut.

In Ordnung.

Kathleen, es tut mir Leid.

Warten Sie. Ich will Ihnen mal was zeigen.

Das sind drei�ig Namen, zu denen uns die Fingerabdr�cke fehlen.

Davon sind zwei tot, vier sind umgezogen, 16 sind Schwarze oder Asiaten,

einer ein ber�hmter Baseballer, ein anderer ein bekannter Entertainer.

Das hei�t, es bleiben nur sechs Namen �brig, die rot umrandet sind.

Das ist alles. Sechs Namen. Dauert nur ein paar Sekunden.

Ich zeig Sie Ihnen, ja? Alles klar.

Danke. Sagen Sie uns bitte alles,

an das Sie sich erinnern, wenn ich ihre Namen nenne.

Die Fotos aus dem Jahrbuch werden Ihnen helfen.

- Lassen Sie sich so viel Zeit wie Sie... - Ich habe zugestimmt,

aber letztlich soll ich hier Menschen verurteilen, die ich 15 Jahre nicht mehr gesehen habe.

Mir reicht's. Ich schnapp mir den Wichser mithilfe der vorhandenen Indizien.

Du setzt dich hin und h�ltst die Klappe.

Wenn dieser Schei�kerl nicht die Schnauze h�lt, gehe ich.

- Das tut er! Ja? - In Ordnung.

Er sagt keinen Ton mehr. In Ordnung? Okay?

Sie haben mein Wort. Setzen Sie sich, es dauert nur ein paar Sekunden. Kommen Sie.

Es ist halb so schlimm.

Fangen wir mal mit Benson an, hm?

Sein Vorname ist Claude. Hier sind die Fotos. Erinnern Sie sich?

Ja, aber ich kannte ihn nur fl�chtig. �ber ihn wei� ich nichts.

Kein Problem. Sagen Sie mir nur, was Sie wissen.

Was ist mit Dennison, sein Vorname ist Earl?

Hier unten.

Earl Dennison "Dennis, die Plage"

- Ja, ich erinnere mich. - Ja?

- Dennis, die Plage. - Plage?

Eine Plage f�r die anderen Schulen. Kapiert?

Er war ein hervorragender Leichtathlet.

- Erlebte nur f�r Sport. - Kannten Sie ihn?

- Cheerleader waren bei Sportlern sehr beliebt. - Verstehe.

Was ist mit Franco, Vorname Robert?

Robert Franco "Dichterf�rst"

Was ist mit Franco?

Ich...

- Ich erinnere mich an ihn. - Was?

- Kommen Sie beide sofort in mein B�ro. - Ja, Sir.

Wir haben nur noch drei Namen. Sie sind rot umrandet.

Aber das sehen Sie ja. Schreiben Sie alles auf, was Ihnen einf�llt.

Lassen Sie sich Zeit. Wir sind gleich zur�ck.

- Wie war ich? - Gro�artig. Sehr subtil.

Mal sehen, was er will.

Ich wollte Hopkins alleine sprechen.

Aber da Sie anscheinend der Besch�tzer dieser Nervens�ge sind, bleiben Sie ruhig hier.

Hopkins, zum ersten Mal bin ich froh dar�ber, dass Sie nicht an Ihrem zugeteilten Platz waren.

Denn nun verraten Sie mir hoffentlich selbst, was das bedeutet.

- Verdammt. Er muss im Haus gewesen sein. - Wer?

- Der M�rder. Wer sonst hat da fotografiert? - Was haben Sie dort gemacht?

Nach was sieht das wohl aus?

Dutch, wir verschwenden hier unsere Zeit.

F�r Sie gibt es nichts mehr zu tun. Nirgendwo mehr.

W�rde Dutch nicht f�r Sie einstehen, h�tte ich Sie l�ngst verhaften lassen.

Eine Anh�rung wird entscheiden, ob Sie angeklagt werden,

nicht zuletzt, weil Sie einen Polizeibeamten erschossen haben.

- Sind Sie fertig? - Ihre Dienstmarke und Ihre Pistole.

Sorgen Sie daf�r, dass er sich nicht mehr einmischt und zur Anh�rung erscheint.

- Alles klar. - Gut.

- Das ist alles. - Danke.

Das ist schockierend.

Mist.

- Hallo? - Hallo.

- Spreche ich mit Bobby Franco? - Ja, am Apparat.

Gott sei Dank hab ich Sie erreicht.

Sie erinnern sich vielleicht nicht an mich, mein Name ist Kathleen McCarthy.

- Von der Daniel Webster High School. - Ich erinnere mich.

Tats�chlich?

Vermutlich glauben Sie mir nicht, aber da ist so ein verr�ckter Polizist,

der Sie auf einer Liste mit Massenm�rdern f�hrt.

- Wieso verd�chtigt er mich? - Ich wei� es nicht.

Er ist total �bergeschnappt.

Wenn er rausfindet, dass Sie Dichter waren

und mit mir Gedichtrezensionen verfasst haben,

wird er Sie �berf�hren wollen.

- Er wird Ihnen wehtun. - Wie ist sein Name?

Sergeant Lloyd Hopkins...

- Sie kennen meinen Namen. Wie lautet Ihrer? - Wen interessiert das?

- Haben Sie meine Nachricht erhalten? - Ja, hab ich.

Kathleen McCarthy kann mir Ihren Namen verraten. Wer sind Sie?

- Tun Sie ihr nicht weh. - Tun Sie niemandem weh.

- Lassen Sie sie gehen. Sie ist anders. - Wollen Sie mir etwa ein Angebot machen?

- Lassen Sie sie gehen. - Und dann?

Dann sind nur noch wir beide �brig.

Klingt gut. Nennen Sie mir Treffpunkt und Zeit.

Wie w�r's mit 'nem Klassentreffen? Webster High in einer Stunde.

Einverstanden.

Warum haben Sie das getan? Warum?

Ich dachte, er w�re unschuldig.

Ich dachte, Sie w�rden grundlos einen talentierten und sensiblen Mann verfolgen.

- Tut mir Leid. - Schon gut. Ist ja gut.

Gehen Sie rein und verraten Sie Dutch den Namen. Falls er nicht kommen sollte.

- Sie werden ihn t�ten, oder? - Ich wei� es nicht.

Vielleicht k�nnen Sie ihm diesmal Blumen schicken.

N�CHSTE STUNDE - SPORT DANACH SIND SIE TOT

AUFSICHTSPERSON JUNGEN - SCHLIESSF�CHER

JUNGEN - SPORTHALLE

Verdammt.

He, Hopkins! Was machen Sie da oben? Der Unterricht findet hier unten statt.

Von da oben schie�t es sich nicht gut, der Lauf Ihrer Waffe ist zu kurz.

AUTOMATISIERTE HEBEB�HNE NUR F�R NOTF�LLE

Das... lassen Sie mal sch�n bleiben.

Stehen Sie auf.

- Und? - Und was?

Lesen Sie mir nicht meine Rechte vor? Wollen Sie mir keine Handschellen anlegen?

- Oder verhaften mich? - Sie wollen in einer bequemen Zelle sitzen?

Und f�r unzurechnungsf�hig erkl�rt werden?

Was geht Sie das an? Sie sind ein Cop und m�ssen mich ausliefern.

Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht ist: Sie haben Recht.

Die schlechte ist: Ich wurde suspendiert und es ist mir egal.

Untertitel: Michael Ludes www.broadcasttext.com

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