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Damit es alle verstehen: Ich bin Sophie.
Sophie Kummer.
Das ist das Fluehhüsli.
Dort ist mein Mann.
Sophie. - Was ist, Gottfried?
Ich gehe zu Käthi.
Käthi ist unsere Kuh.
Die sagen, bloss Bauhandlanger. Die haben keine Ahnung.
Und dann sind da unsere Buben: alle 6 aneinandergereiht.
Das sind die__Hemden der beiden Altesten:
Mändu und Hänsu.
Mändu, das__bin ich. Ich bin der Alteste.
Pech gehabt. Ich bin stets an allem schuld.
Arbeiten ist meine grösste Freude. Wo bleibt Hänsu?
Ich habe Hunger.
An die Arbeit!
Willst du Prügel? - Sicher nicht.
Du ... Oh!
Welcher ist darunter? - Ich.
Mändu! Du solltest doch ein Vorbild für die anderen sein.
Hänsu ist schuld.
Er ist dort oben.
Schieb die Schuld nicht auf andere ab!
Nur, weil ich der Älteste bin. - Die Mittleren sind stets zusammen:
Fritzli und Fredi.
Die Murmel hat einen Sprung, Fredi. Was hast du getan?
Nichts. Das ist von selbst passiert.
Unsere Kleinsten: Peterli und Päuli.
8 und 7 Jahre alt.
Ich vermisse sie, wenn sie nicht bei mir sind.
Ich habe sie, Peterli.
Ich komme gleich.
Päuli ist noch klein. Er darf noch mit Tieren spielen.
Ich mag nicht mehr barfuss gehen. - Das ist gesund und spart Sohlen.
Ich will trotzdem nicht mehr. - Schade!
Ist es nicht schade! - Ja.
Ja, das ist es. - Ja, schade!
Hü!
Aufhören! Ich sterbe.
Ich gebe auf.
Er will seine Schuhe nicht tragen. - Wenigstens etwas.
Hannes Lüthi hat mich angesprochen.
Er will einen unserer Buben, der ihm hilft.
Es ist ihm egal, welchen. Mändu oder Hänsu.
Befürchtest du, ich könne die Arbeit mit einem weniger nicht bewältigen?
Ja, schon mit allen zusammen ist es zu viel.
Wir werden wohl etwas tun müssen, damit du zur Ruhe kommst.
Ich schicke Hannes einen, jeweils nach der Schule.
Es ist nicht so, wie du meinst.
Für ein paar Stunden.
Wir sollen ihn verdingen.
Für immer.
Verdingen? - Er will ihm Kleider geben.
Und einen kleinen Lohn zahlen.
Wenn wir einen weniger haben, ginge es uns besser, meinte er.
Wirklich?
Du bist sicher damit einverstanden.
Da liegt ihr falsch, du und Lüthi.
Ich gebe keinen meiner Buben weg.
Was würde ich nur ohne sie tun.
Ich hänge auch an ihnen, konnte aber nichts sagen vor Schreck.
Und jetzt ist es zu spät. Schon morgen will er ihn holen.
Geh nicht aus dem Haus, bevor er kommt!
Dann kriegen wir ihn, diesen Grobian.
Wenn er die Geduld verliert? Wir können nicht alle Schulden zahlen.
Welchen willst du weggeben? Mändu, der immer neue Kleider braucht?
Oder Hänsu mit seinem Mordshunger?
Hilfe! Hilfe! Sie wollen mir an den Speck!
Behalte deinen Speck nur! Den nimmt dir niemand weg.
Vater, Fredi ist alleine, Mändu ist fort.
Junge, wo bist du?
Mändu! - Schau im Stall nach!
(Das hätte ich fast vergessen: Unter dem Dach wohnt noch jemand.)
Bänzli, sie stehlen bestimmt unser Riggeli.
Was sollten sie schon mit unserer Katze machen?
Was sucht ihr? - Mändu ist verschwunden.
Der wird auf dem Örtchen sein.
Sie suchen Mändu.
(Das sind Bänzli Scheidegger und seine Frau Bäbi.)
(Wir vermieteten ihnen die 2 Zimmer.)
Raus damit! Mach den Mund auf! - Du hast uns zu gehorchen!
Er will nicht mehr bei uns bleiben. Er ist weggelaufen.
Es hat ihm doch niemand was getan.
Pass auf die anderen auf! Du darfst dafür in unser Bett.
Und mach keine Dummheiten!
Auch ich musste aufstehen.
(Jetzt sollen sie um mich weinen.)
(Ich lasse mich nicht mehr wie ein Trottel behandeln.)
(Sie merken bald, was sie an mir hatten.)
Unten ist er nicht. - Auch im Wald oben ist er nicht.
Ich habe Angst um die Kleinen. Geh nach Hause!
Ich nahm auch "Der letzte Mohikaner" mit.
(Hänsu braucht nicht darin zu lesen. Er ist ohnehin mein grösster Feind.)
(Ich nahm all meine Schätze mit.)
(Wer sie stehlen will, wird ohne Erbarmen erschossen.)
(Kommt Mutter zurecht, jetzt, da sie alleine ist? Ohne mich.)
(Und wer hilft den Kleinen, wenn sie jemand ärgert?)
Du wirst schon vernünftig, du Schlingel.
Mändu!
Mutter?
Warum hast du das getan? - Deinetwegen.
Du willst mich nicht mehr. Du kritisierst mich ständig.
Wie heute, nach der Schule.
Willst du nicht mehr bei uns bleiben?
Nein.
Das trifft sich gut: Hannes Lüthi will einen Verdingbub.
Zum Lüthi soll ich? - Als wir ihm vor 10 Jahren
das Fluehhüsli abkauften, konnten wir nur die Hälfte bezahlen.
Er hat einen Schuldbrief von uns.
Alle 6 Monate bezahlen wir 350 Fr.
Wenn wir das Geld nicht aufbringen, nimmt er uns das Haus weg.
Du tust uns einen Gefallen mit dem Weglaufen.
Mutter, ich komme mit dir.
Wem gehören diese Säcke? - Bäbl.
Ich nahm sie von ihrer Laube. - Bring sie ihr morgen zurück!
Er war in der Höhle. - Wenn dir etwas zugestossen wäre?
Es tut mir leid.
Hier sind 28.75 Fr. Mehr habe ich nicht.
Aber ich will hierbleiben.
Das hat er gespart, um sich ein Fahrrad zu kaufen.
Wir geben keinen her, nicht wahr?
He, Lüthi! Hannes!
Du schreist so laut. - Füllen! Ich habe es eilig.
So laut nur wegen des Benzins?
Ich hätte ein gutes Occasion-Auto für dich.
Mit deiner Postur und in deinem Alter könntest du Rheuma bekommen.
Ich bin gesund.
Versündige dich nicht!
Eines Morgens wirst du krank aufwachen.
Du brauchst ein Auto. - Ich bin zufrieden mit dem Moped.
War das etwa das Occasion-Auto? Sie schiessen wohl gerade damit.
Die Lager und die Pleuel sind zerplatzt.
Was machst du eigentlich? - Ein neues Auto.
Warum bist du nicht in der Schule? - Keine Zeit.
Ist etwas passiert? Ich habe etwas gehört.
Erst jetzt kommst du. Dein Sohn könnte tot sein, Vrene.
Er will nicht, dass ich immer bei ihm bin.
Er könnte die Tanksäule bedienen, wenn er schon nicht zur Schule geht.
Das könnte ich auch machen. Erklär mir nur, wie!
Du? Schlag dir das aus dem Kopf!
Ich kann tun, was ich will. Man schnauzt mich immer an.
Das meinst du nur. Hör nicht hin!
Du bist nicht besser. Du schwänzt die Schule.
Es ist Samstag. Da lernt man ohnehin nicht viel.
Bi bi bi bi bi!
Komm, bi bi bi bi bi!
Riggeli! Riggeli!
Bus bus bus bus! Wo bist du?
Riggeli!
Bänz, hast du gemerkt, wie still es ist?
Es ist gut, wenn es ruhig ist auf der Welt.
Es ist wegen Riggeli.
Riggeli würde kommen, wenn es noch lebte.
Es wird schon kommen.
Auch wenn du es nicht glaubst:
Aber die Kummers nahmen die Katze, metzgeten sie und assen sie.
Ach, Bäbi! Riggelis Fleisch ekelt sogar mich.
Sie sind nicht so wählerisch wie du.
Und Geld für den Metzger haben sie keines.
Dann töten sie eben so ein armes Tier.
Wenn es so wäre, wäre es ohnehin zu spät.
Und mein Riggeli? Soll es nicht mehr spielen dürfen?
Es ist in ihren Bäuchen.
Schade.
Was machst du mit den Eiern? - Ich bringe sie Sophie.
Dieser Idiot arbeitet auch noch für sie, und das für nichts.
Aus lauter Freude. Er hilft ihnen noch gegen mich.
Deine Hühner legen Eier, als ob sie für jedes
einen Kuss bekämen. - Schön.
Ich mache jetzt eine Omelette. - Es ist nicht Weihnachten, Bänzli.
Bring sie bitte Dr. Lehmann und Fräulein Kupferschmid!
Sie haben welche bestellt.
Frau Kummer, ich bin da.
Rühre um, damit es nicht anbrennt! - Ich schaue schon.
Entschuldigen Sie! Ich koche gerade.
Welchen geben Sie mir?
Hänsu oder Mändu? - Wir geben keinen.
Wie wäre es, wenn Sie Hans-Jakob weggeben müssten?
Wir vermögen es halt. - Wir auch. Nicht wegen des Geldes.
Aber weil wir ihn mögen.
Mein Mann musste als Kind von zu Hause weg.
Deshalb wollen wir unsere Buben behalten.
Mit solchen Schulden kann man sich nichts erlauben.
Bis jetzt erhielten Sie das Geld immer pünktlich.
Aber wo bleibt mein Geld? - Unsere Jüngsten waren krank.
Wir mussten den Arzt bezahlen. - Das ist mir egal.
Geben Sie mir nun einen von Ihren Buben? Ja oder Nein?
Nein.
Du hast recht, Sophie. Hannes, schäm dich!
Du willst einen billigen Knecht und dann den Wohltäter spielen.
Wenigsten einer, der mir hilft! - Bänzli, befiehlst du hier?
Nein. - Eben.
Wenn es dir gefällt in diesem Haus, in deinen 2 Zimmern,
dann geh nach oben!
Gut, ich gehe.
Wissen Sie was, Frau Kummer? Heute ist der 6.
Am 31. will ich meine 350 Fr.
Die Hälfte kriegen wir zusammen. Aber nicht alles.
Das Geld schulden Sie mir seit Dezember. Und jetzt ist Mai.
Wenn Sie nicht pünktlich zahlen, kündige ich Ihnen.
Von einem Tag zum anderen.
Das steht im Vertrag. Lesen Sie es nach!
Dann müssten wir unser Haus verkaufen ...
Wohin sollen wir dann?
Wir finden keine Wohnung mit unseren 6 Buben?
Das ist Ihr Problem. Ich habe noch Geduld bis am 31.
Aber dann will ich mein Geld, und zwar alles.
Den Koffer nehme ich mit. Auf Wiedersehen, Frau Kummer.
Du bist so bleich. Fühlst du dich nicht gut?
Es ist nichts Wichtiges. - Ich habe doch alles gehört.
Ihr könnt einem fast leid tun. Aber wir haben auch Sorgen.
Mein Riggeli ... - Lass mich bitte in Ruhe!
Nur einen Augenblick.
Wisst ihr jetzt, wo Mändu ist?
Er bringt dir die Säcke zurück. - Meine Säcke? Wozu brauchte er die?
Frag ihn selber!
Wegen Hannes müssen die Kinder die Suppe nicht kalt essen.
Wofür brauchte er wohl die Säcke? Bestimmt, um Riggeli einzupacken.
Damit er nicht Hunger leidet, dieser Schelm und Mörder.
Dir ist nicht mehr zu helfen.
Sogar wenn ich sterben würde, wäre es dir egal.
Wenn du nur die Katze wieder hättest! - Sie ist weg. Meine arme Katze.
Bäbl.
Wir haben Ersparnisse auf der Seite.
Mitnehmen können wir sie nicht. Wollen wir damit nicht Sophie helfen?
Warum ausgerechnet ihr?
Herein!
Hier sind die Säcke.
Meine Mutter schickt mich.
Sie sagte, ich solle mich entschuldigen.
Wofür? - Wegen der Säcke.
Wozu hast du sie gebraucht? - Als weiche Unterlage.
So?
Und was ist mit Riggeli? Du musst nur Ja oder Nein sagen.
Hast du Riggeli auf dem Gewissen? - Nein.
Lüg nicht! Ich hole die Polizei.
Was ist das für eine Stimme?
Das ist mein Riggeli.
Bist du etwa schon im Himmel?
Weisst du was, Mändu? - Was?
Schauen wir uns an, wie So eine Katze aussieht,
mit Flügeln am Rücken.
Ich sah sie als Erster. - Ich holte sie vom Baum herunter.
Hier hast du ein Pflaster auf deine Wunde.
Zu mir ist sie genau gleich, nur gibt mir niemand was dafür.
Das ist so dünn. - Dann gibs zurück!
Das ist besser als nichts.
Jetzt hast du dein Riggeli wieder.
Deswegen musst du unser Geld nicht verschleudern.
Schau nicht so unschuldig! Ich habe auch hinten Augen.
Achtung! Entferne dich vom Motor!
Er läuft! - Joggi, Joggi, du bist ein Genie!
Mein Junge.
Mein Junge.
Ich habe nicht mehr daran geglaubt.
Was ist das?
Weg von hier!
Da stimmt etwas nicht, Joggi. Hast du etwas falsch gemacht?
Ich?
Und du?
Wo bleibt eigentlich dieser Kummerbub?
Die haben keinen Anstand.
Beklage dich nicht! Ich helfe dir. - Das ist nett.
Nicht allein, mit meinen Freunden. - Ich mache mit, wenn er gut bezahlt.
Aber nicht nur, wegen den blauen Augen deines Vaters.
Ein Vertrag muss her.
Ein Vertrag? - Für mich nicht, Herr Lüthi.
Ich verlange nichts dafür.
Du kommst schon zu deiner Sache. Und ich vielleicht um meine.
Nein, meine Herren. Trotzdem: herzlichen Dank.
Wenn er nicht will ... - ... Soll er es lassen.
Er will nichts unterschreiben. - So ist er eben. Undankbar.
Bis Ende Monat bleiben 25 Tage.
Wir bringen das Geld zusammen. - Wirklich? Wie?
Darf ich?
Schaust du, ob es noch da ist? - Oder hast du es dir anders überlegt?
Reut es dich? - Nein.
Ich will bloss etwas hinzufügen: 2 Fr. von Bänzli.
Jetzt können wir hierbleiben, oder? - Sicher.
Ich wusste es.
Ich habe eine Idee. Ich habe doch einen Bruder.
Emil, in Bern.
Er arbeitet in einer Fabrik und hatte immer Geld.
Morgen gehe ich zu ihm.
Sophie, wo bist du? - Ich komme gleich.
Hast du vergessen, dass du weg willst?
Ja. Dann muss ich wohl aufstehen. - Hast du deine Meinung geändert?
Ich träumte, Emil habe mir einen Sack Kartoffeln geschickt.
Als ich ihn öffnete, waren Goldstücke drin.
Glaubst du, die Goldstücke warten auf dich?
Manchmal werden sie wahr, unsere Träume.
Du hast recht.
Was macht ihr da?
Dürfen wir zu Vater ins Bett und eine Geschichte hören?
Zuerst wascht ihr euch.
Nennt ihr das arbeiten? Was ist mit Käthi, Mändu?
Hänsu, gib ihm frisches Stroh!
Fritzli, hol Holz! Fredi, wisch vor dem Haus!
Das Wasser kocht. - Raster dich, Vater!
Ich will Vater beim Rasieren zuschauen.
Ich auch. - Ihr könnt mich nicht allein lassen.
Seid ihr schon fertig? - Beinahe.
Wir möchten dich etwas fragen.
Was machst du in Bern? - Ich besuche jemanden.
Wen? - Emil.
Ist das dein Freund? - Nein, mein Bruder.
Du hast einen Bruder? - Den sahen wir noch nie.
Ich sah ihn schon lange nicht mehr. Er ist mein Halbbruder.
Nimm Päuli, er hat es nötiger! - Ich weiche euch ein, ihr Bengel!
Nicht aufgeben, Mutter! - Ruf, wenn du Hilfe brauchst!
Schämt euch, euch über mich lustig zu machen!
Aber Vater, ein halber Bruder oder eine halbe Schwester ...
Wenn man halb ist, ist man nicht ganz.
Ein Halbes und ein Halbes geben ein Ganzes.
Nur: Mädchen und Buben kann man nicht zusammenkleben.
Mit Rechnen kann man nicht alles erklären.
Als meine Mutter starb, heiratete mein Vater eine andere Frau.
Sie bekam einen Sohn und ein Mädchen:
Emil und Rosa. - Wo ist Rosa?
Irgendwo auf dem Land. Mutter ist bei ihr.
Gibst du mir das Messer, Vater, wenn du fertig bist?
Nimm das Hölzchen, das geht ebenso gut!
Emil wohnt in Bern, ist verheiratet und hat 2 Töchter.
Warum kennen wir deine Mutter nicht?
Weil ich als Kind von zu Hause weg musste.
Damals war ich so alt wie du, Fritzli.
Und jetzt etwas Ernstes: Kann ich euch alleine lassen?
Schaut ihr zur Mutter? Damit sie es nicht zu streng hat.
Ich wasche. - Ich passe auf die Kleinen auf.
Ich auf Mutter. - Ich koche.
Und ich esse. - Du hattest noch nichts, Vater.
Nein, ich kriege nichts runter.
Raus mit euch! Ich ziehe mich an.
Leute, die keine Kinder haben, langweilen sich sicher.
Sie können nicht da stehen bleiben. Zirkulieren! Los!
Ist etwas nicht gut? - Nein, aber Sie stehen im Weg.
Ich kenne mich nicht aus. Wo muss ilch da hin?
Das ist einfach. Das ist im Mattenquartier.
Gib dir ein bisschen Mühe!
Weisst du was? Ich räume den Ball weg.
Oh!
Sie ist kaputt. - Klärli, was soll ich Vater sagen?
Und wer bezahlt die Scheibe? Das nehmen wir aus deinem Sparschwein.
Ich war nicht ... Ich bin ... - Lüg nicht!
Das war nicht die Kleine.
Wer ist ... Ist das nicht der Gottfriedli?
Du? Ich dachte, du seist bei Rösi.
Emil ist doch auch mein Sohn, oder? Ich darf bei ihm sein.
Aber warte! Ich rufe ihn.
Warum kennen Sie meine Grossmutter? - Sie ist meine Mutter.
Vater hat keinen Bruder. - Erzählte er nie von mir?
Dann sind Sie eine Art Onkel, oder? - Sag Gottfried zu mir!
Und du bist Klärli?
Und du? - Alice.
Das reparieren wir nicht. Wir kleben Papier darüber.
Du solltest mit Alice reden. - Erziehst du die Kinder oder ich?
Was ist mit Gottfried? - Er will zu dir.
Ich muss ihn wohl grüssen.
Hallo Gottfried! Warum kamst du nie zu uns?
Du kamst auch nie zu uns. Ich komme gleich hinauf.
Nein. Es ist unordentlich.
Wir wollten ohnehin eine Ausfahrt machen. Deck inzwischen das Auto ab!
Das gehört dir? - Ja. Etwas muss man sich Ja leisten.
Emil, du kannst das Geschirr holen. - Ich komme.
Willst du nicht zu Gottfried?
Nein, ich gehe lieber nach meinen Sachen schauen.
Mutter ist wiedermal stur.
Mach dich hübsch, Sonja! Mein Bruder ist da.
Sieht er dir ähnlich? - Ja, er ist nur grösser.
Das ist ja romantisch! - Wenn ich es mir so überlege ...
Er kommt im richtigen Moment
Er hat stets gespart.
Und einen guten Charakter hat er auch.
Wenn wir es schlau anstellen, sind wir aus dem Schlimmsten heraus.
Haben Sie auch ein Auto? - Nein, ich gehe zu Fuss.
Zu Fuss? Das macht doch niemand mehr.
Das ist Sonja, meine teure Gattin. Teuer in jeder Beziehung.
Und Sie sind sein Bruder? Emil erzählt jeden Tag von Ihnen.
Darf ich Sie duzen?
Du bist ein Prachtsexemplar. - Er ist nicht mehr zu haben.
Es freut mich, Frau Kummer. - Für dich Sonja.
Oder schämst du dich etwa?
Einsteigen, Kinder!
Hol bitte die Grossmutter auf dem Estrich!
Warum immer ich? - Alice, gehorche Papa!
Das ist für das Fenster.
Das war nur ein Spaß., Sitz vorne, Gottfried, auf dem Ehrenplatz!
Als wäre Ich ein Staatsmann ...
Grossmutter, wir machen einen Ausflug. Kommst du mit?
Darf ich mitkommen? Wie schön!
Wart einen Moment! Ich packe meine Sachen ein.
Beeil dich!
Sie will nicht mitkommen.
Sie schwelgt in Erinnerungen.
Nein, ich komme mit.
Es wird noch ein Fahrstuhl eingebaut. - Du verdienst wohl ein Vermögen.
Das sind ja riesige Wohnungen.
Wenn man eine Familie hat, muss man sich anstrengen.
Hast du sie schon gemietet? - Nein. Vielleicht gibt's was Besseres.
Was hast du? Bist du nicht neugierig?
Mir gehts nicht so gut. Ich bin vor 5 Uhr aufgestanden.
Hast du noch nichts gegessen? - Nein.
Mein Magen knurrt schon gar nicht mehr.
Du Armer! Sonntags frühstücken wir spät. Und Abendessen gibt's früh.
Kein Mittagessen? - Das lassen wir aus, wegen der Linie.
Was ich sagen wollte ...
Ich verbiete Ihnen, mich zu duzen. - Seien Sie nett zu meiner Mutter!
Ich gehe zur Polizei. - Das gibt eine Busse.
Die 2 Weiber trampeln auf der Wiese rum.
Wie sprichst du von meiner Frau? - Entschuldigung.
Ich wollte erzählen, warum ich ... - Ich muss Sonja retten.
Na, dann nicht.
Einmal die Woche sollte es die Frau schön haben
und nicht kochen müssen.
Darum ist sie immer noch so hübsch.
Servitore! - Man sagt padrone oder cameriere.
Seit ich in Italien war, hat sich manches geändert.
Was wünschen Sie? - Sie können Italienisch sprechen.
Willst du Spaghetti, Gottfried? - Das habe ich noch nie gegessen.
Wir essen immer Kartoffeln. - Spaghetti, für alle!
Alla bolognese o alla napoletana? - Mit beidem, und viel!
Komm das nächste Mal mit deiner Frau und deinen 6 Buben!
Was hat sie gesagt? - Sie will nicht kommen.
Sie kocht sich etwas. Immer muss ich rennen.
Du bist so lieb. Sie verträgt keine schwere Kost mehr, die Gute.
Ich hätte sie gern noch gesehen.
Oh, Wein.
Von diesem Barbera, ein Liter. - Ein Liter Barbera.
Ich trinke keinen Alkohol. - Wir schon, nicht wahr, Miggeli?
Das sagt sie nur, wenn sie zufrieden ist. Wegen dir, Gottfried.
Ich möchte ein Messer. - Das isst man mit dem Löffel.
Ich habe keinen Hunger. - Macht nichts. Ich esse sie schon.
Möchtest du etwas anderes? Eine Pizza für den Herrn!
Mein Zug fährt ohnehin bald. - Ich begleite dich.
Ich will noch zu Mutter.
He!
Du hättest ihm ein Messer geben sollen.
Das ist mir egal.
Und wer bezahlt das Essen? Ich habe kein Geld.
Das mache ich, wenn ich in den Erinnerungen schwelgen möchte.
Dann schliess ich ab. - Und den Schlüssel wirfst du weg?
Wer hat das getan? - Alice.
Ich habe Emil gesagt, dass sie das Fenster eingeschlagen hat.
Du kannst ja nichts sehen, im Dunkeln.
Das ist schwieriger, als man meint.
Gehört sie Emil? - Ja, ich gab sie ihm.
Zu Weihnachten. Damals wollte er Musik machen.
Er hat sogar mal ein Solo gespielt.
Ist er noch in einem Verein?
Nein, er ist zu beschäftigt. Er hat es viel zu streng.
Komm, du musst essen!
Warum hat dich Alice nicht geholt? Sie hätte dich holen sollen.
Sie ist nicht gekommen.
Du. Kannst du mich mitnehmen?
Mitnehmen? Wohin?
Ich will weg von hier! Ich habe Angst.
Rösi wollte mich nicht mehr, Emil wohl bald auch nicht mehr.
Es ist eng bei uns. - Eben. Du willst mich auch nicht.
Bei dir verstehe ich es, aber bei den beiden anderen ...
Für die habe ich alles getan.
Wir konnten noch nicht reden. Warum bist du eigentlich gekommen?
Hast du jetzt Zeit, mir zuzuhören?
Immer, Gottfried.
Hallo? 2 Helle, aber grosse!
Also. Raus damit!
Sophie ...
...hätte es mir übel genommen. Danke.
Wenn ich dich nicht gefragt hätte. - Mach es nicht spannend!
Du weißt doch, wir haben ein kleines Haus.
Zum Wohl! Hinterher. Aber es gilt trotzdem.
Und jetzt ... wollte ich mit dir sprechen.
Wegen des Schuldbriefs.
Bei solchen Dinge musst du nicht lange fragen. Ich helfe.
Immer.
Sie wusste, dass du mir hilfst. Ich habe daran gezweifelt
Prost! Noch einmal.
Ich habe auch noch was. Ich bin selber in der Klemme - vorübergehend.
Die Rate fürs Auto ist fällig und das Essen von heute muss ich bezahlen.
Und die neue Wohnung? - Die kommt schon.
Ich brauche nur ein paar 100 Fr., aber sofort.
Dann bringe ich deine Sache in Ordnung.
Du steckst ja selber tief in den Schulden.
Du liederlicher ... - Du hilfst mir nicht?
Womit?
Lässt du deinen Bruder im Stich? Ich lud dich sogar zum Essen ein.
Ich gehe. Ich fand sowieso keinen Parkplatz.
Adieu!
Was ist mit dem Bier? - Bezahl es selber, du Geizhals!
Wenn ich bezahlen muss, dann saufe ich es auch.
- Sonja! Was sagst du?
Die Frau meines Bruders heißt Sonja.
Sie ist schön und intelligent. - Schön und klug - das ist selten.
Eine kleine Schar zog aus, wie damals unsere Vorfahren.
Furchtlos, aufrecht,
mit offenem Blick.
Sie zogen gegen eine Übermacht aus.
Sie blieben Sieger, unsere tapferen Turner.
Nicht wahr, meine lieben Mitbürger und Mitbürgerinnen.
Ist es nicht wie ...
Vrene, wer war das? - Ich nicht, glaube mir!
Da bin ich nicht so sicher.
Emil, mein Bruder, hat 2 Töchter.
Alice ist ein Jahr jünger als Hänsu und führt schon den Haushalt.
Sie ist Ja auch ein Mädchen. - Und die Kleine, Klärli.
Ich habe noch nie ein netteres Kind gesehen.
Und unsere Buben? - Ja, schon.
Klara muss man nie ermahnen.
Sie arbeitet von selbst. Und sie ist erst 8.
Da sage ich nichts mehr.
Wie sie den Tisch decken! - Das machen wir auch.
Und wie sie abwaschen! - Wir auch.
Mittags und abends.
Und wie sie das Geschirr trocknen! - Wir auch.
Nur nicht gern. - So ein Mädchen fehlt uns noch.
Für die einfachen Arbeiten, für die sich die Männer zu schade sind.
Wo ist bloss meine Pfeife?
Sie war eben noch da. - Die taucht schon wieder auf.
Die Welt ginge unter, wenn du die Luft nicht verpesten könntest.
Lüthi kann uns nichts mehr anhaben. - Warum denn nicht mehr?
Vater würde nicht umsonst mit der Eisenbahn nach Bern fahren.
Pst!
Sie schlafen tief.
Wir haben weniger Sorgen mit unseren Kindern als Emil.
Wieso?
Mändu, erzähl! - Sie sind noch in der Küche. Warte!
Weisst du, wen ich auch gesehen habe? Meine Stiefmutter.
Ist sie nicht bei der Schwester? - Rösi jagte sie fort.
Jetzt wohnt sie bei Emil.
Sie schläft mit den Kindern im gleichen Zimmer.
Auch wir müssen sparen ... Aber sie ist trostlos arm.
Hat sie denn gar nichts?
Ihr Leben lang war sie hart, auch zu sich selber.
Sie schuftete und sparte.
Jetzt hat sie nur noch eine Rente. Und die knöpft ihr Emil noch ab!
Sie möchte bei uns wohnen. - Was hast du ihr gesagt?
Hast du ihr etwas versprochen? - Wie könnte ich das?
Du müsstest sie tagsüber ertragen.
Was hättest du gegen Lüthi gemacht? - Ich wäre zu ihm gegangen.
Wozu? Der hätte nicht auf dich gehört.
Ich wäre bei ihm geblieben. Verstehst du?
Für immer? - Ja.
Als Verdingbub. Dann hätte er uns in Ruhe gelassen.
Das hat er versprochen.
Wärst du nie mehr nach Hause gekommen?
Am Sonntag vielleicht.
Wohin gehst du? Aufs Klo, oder ist das verboten?
Ich muss es dir sagen. Ich fand keine Goldstücke in Bern.
Ich hätte welche bringen sollen. - Erzähl nur weiter!
Er hat nichts als Schulden, dieser Luftikus!
Er dachte, ich könne ihm helfen.
Vielleicht sind wir nur noch ein paar Wochen hier.
Was dann geschieht, weiß kein Mensch.
Lieber kein Haus, dafür haben wir unsere Buben.
Oder willst du etwa doch einen unserer Buben verdingen,
damit Lüthi Geduld hat?
Jogg!!
Jogg!! Schau raus!
Wer ist da? - Ich.
Fredu.
Was willst du? - Zu deinem Vater.
Der ist noch aus. Vor 1 Uhr kommt der nicht.
Warte doch! - Mir ist langweilig.
Kommst du raus zum Spielen?
Spielen? Mitten in der Nacht?
Darf ich reinkommen? - Geh nach Hause!
Dort hast du ein Bett. Komm morgen wieder!
Lieber Gott.
Du siehst mich ja.
Ich habe Angst.
Hilf mir! Sonst gehe ich wieder nach Hause.
Fritzli, nimm den Teller wieder weg!
Für Vater deckst du am Mittag auch nicht.
Aber am Abend schon. - Und Fredi ...
Ich gehe mit ihnen spazieren.
Ich gehe ins Dorf. - Was ist los?
Hauptsache, Fredi ist nichts zugestossen.
Auch wenn er nicht hier ist.
Was willst du? - Ich gehe zu Lüthi.
Ich hole ihn, wenn du dich nicht getraust.
Schon recht.
Ich mache das lieber alleine. Geh jetzt!
Ich lasse mir nicht den Appetit verderben.
Es ist Iihm wohler bei Lüthi. Und uns auch.
Heute wäre Fredi an der Reihe.
Ich vertrete ihn, wenn du einverstanden bist.
Bis er wieder hier ist.
Und wenn ich alles spare, genug habe und damit bezahlen kann,
was Vater schuldig ist, kann ich doch wieder nach Hause, oder?
Ja, dann kannst du nach Hause.
Wie lange dauert das wohl? - Mutter, es ist jemand für dich da.
Ich bin gleich zurück.
Wasch du ab! Ich trockne schon ab.
Sophie, lass ihn mir noch eine Weile! Joggi ist ein anderer Mensch.
Und auch mein Mann spricht wieder mit mir.
Deswegen fehlt er uns so sehr.
Meine Buben schauen mir nicht mehr in die Augen.
Ich bin doch die Mutter und muss sagen, wo es langgeht.
Hör doch! Würde er singen, wenn es ihm schlecht ginge? Hilf mir!
Ich will zu Fredi. - Wir warten noch ein wenig.
Oh. - Was ist?
Ich weiß, was Mändu hat. Mutter, dort geht sie. Aber ohne Fredi.
Joggi, wart!
Hast du das Geld auf den Tisch gelegt?
Nein, ich wars. Trinkgeld. Ich habe ja meinen Lohn.
Das ist gut So, Fredi. Das Trinkgeld gehört Joggi.
Das war schon immer so.
Wir müssen uns beeilen!
Das gehört dir.
Aber Herr Lüthi hat ... - Er darf bloss nichts merken.
Dann habe ich das Geld noch schneller beisammen.
Dann gehst du halt wieder.
Lauter Tanten und Onkel! Schulreisen sind doch für die Kinder.
Wenn es nicht allen schlecht wird, ist es keine richtige Schulreise.
Ihr seid mir Gesellen! Ihr lasst eure liebe Mutter einfach zu Hause?
Ich habe ihr gut zugeredet. Aber sie wollte nicht kommen.
Und das habt ihr einfach geglaubt?
Ich gehe rasch heim. - Nein, Fredi kommt gleich.
Ah, unser Joggi. Und wo sind die lieben Eltern?
Sie kommen uns nach, mit dem eigenen Auto,
weil sie nicht mit im Car fahren wollen.
Gib nach! Er hat einen hochroten Kopf vor Aufregung.
Ich habe es mir überlegt, Frau Lüthi. Ich bleibe hier.
Dieser Sache mache ich ein Ende: Die Tanksäule wird geschlossen.
Was machst du noch hier, wenns kein Benzin mehr gibt?
Das ist eine gute Idee. - Das geht nicht, Herr Lüthi.
Wir haben vereinbart, dass ich die Tanksäule bediene.
Ein Mann, ein Wort.
Gut. Dann bleibe ich auch hier. - Herrgott noch mal!
Ich will mich nicht blamieren, weil du zu Hause bleibst. Steig ein!
Ich habe offenbar nichts mehr zu sagen.
Das kommt davon, wenn man Angestellte hat.
Ich würde besser alles selber machen. - Dein Geschäft läuft besser als je.
Sind sie weg? - Jetzt kannst du kommen.
Hast du schon einmal so viel Geld gesehen, Bänzli?
Ich meine, auf einmal.
Noch nie.
Wie viel ist es? - Ich weiß es nicht.
Was meinst du?
Reicht es, um Lüthi zu bezahlen?
Vielleicht.
Geh doch bitte rasch nach Hause!
Deine Mutter ist allein.
Und wenn jemand tanken möchte? - Ich bleibe hier und passe auf.
Und wenn du zurück bist, habe ich dein Geld gezählt.
Du kannst in der Zwischenzeit deine Pfeife rauchen.
Ja.
Schau!
Das fand ich im Ofen vor ein paar Tagen.
Oje! War das etwa Bäbi?
Wenn etwas übrig bleibt, kaufe ich dir eine neue Pfeife.
Da wäre ich froh. Geh jetzt!
Huhu. - Ich habe keine Zeit.
Was wollen Sie? - Tanken Sie!
Wenn Sie fertig gezählt haben.
Das ist kein echtes Geld.
Es ist nur Spielgeld.
Irgendwo kann man da Benzin herauslassen.
Ich getraue mich bloss nicht. - Ich schon.
Finger weg! Da darf nur Fredi ran.
Und wo ist dieser Fred?
Er kommt gleich wieder.
Ich giesse nur rasch die Bohnen. - Mach nur!
Sie spriessen schon. - Bist du wieder da, wenn wir ernten?
Vermutlich schon.
Fritzli stellt jeden Tag deinen Teller auf den Tisch.
Lustig, nicht wahr? - Ich würde den Teller gerne mitnehmen.
Dann ist es, als würde ich mit euch essen.
Du hast doch nicht etwa Heimweh? - Wieso? Warum sollte ich?
Eben. Ein Mann hat kein Heimweh.
Ich sehne mich oft nach dir. Aber ich bin eben eine Frau.
Wenn du es nicht mehr aushältst, komm einfach runter!
Zu Besuch.
Ich muss dir etwas beichten. Ich kam schon einige Male vorbei.
Aber Frau Lüthi wollte nicht, dass ich mit dir rede.
Ich fülle die Giesskanne noch mal.
Entschuldigung!
Was? - Wem gehört dieses schöne Haus?
Uns. Auf Wiedersehen.
Das stimmt wohl.
Hallo?
Hallo! Ist niemand da?
Suchen Sie etwas? - Den Knaben.
Ich weiß, er ist wieder weg.
Ich habe es schon bemerkt. - Aber nicht meinetwegen.
Das kann man jetzt halt nicht mehr ändern.
Darf man fragen, ob Sie im Leid sind?
Nicht, dass ich wüsste. - Dann sind Sie hier unglücklich?
Das vereinfacht die Sache. Mir gefällt es hier.
Wie viel kostet das Land, das Haus, alles zusammen?
Nicht viel, aber wir verkaufen es trotzdem nicht.
Sie könnten Ihr Glück machen. Ich bezahle bar, und zwar viel.
Das ist unser Zuhause. Verstehen Sie?
Dann eben nicht.
Sie! Was finden Sie besonders an diesem Haus?
Alles. Die Ruhe, die Aussicht,
die Luft, das Klima.
Ah, darum.
Was würden Sie machen mit 2 alten Leuten, die im Dachgeschoss wohnen?
Sie könnten bleiben.
Ich würde was zahlen, wenn sie die Woche durch dem Haus schauen.
Wie viel? - Das würde man dann sehen.
Sie haben noch Chancen.
Reden Sie mit Hannes Lüthi! Er wohnt bei der Tankstelle.
Aber ich habe nichts gesagt.
Lüthi?
Was war das?
Franz, schäm dich! Du bist doch kein Schuljunge mehr!
Das vergesse ich manchmal. Wo sind Peterli und Päuli?
Ich sagte, sie sollen hierbleiben. - Bei einer schnarchenden Lehrerin?
Ich schnarche nicht. He! Fritzli!
Such die Kleinen!
Vielleicht ein paar ernste Worte?
Ja, das ist es. Ein Appell, der die Herzen höher schlagen lässt.
Ich gebe es allen bekannt.
Hierher! Alle!
Schweigen fällt ihm schwer.
Eidgenossen.
Liebe Buben und Mädchen.
Werte Lehrer. - Hilfe!
Ich habe sie gefunden Sie sind in der Felswand.
Wer? - Peterli und Päuli.
Tu was, Franz!
- Diese Lausejungen! Überall müssen sie rauf klettern.
Schweig, Hannes! - Ich bin kein Schüler mehr.
Das ist auch besser so.
Ich finde sie nicht.
Dort! Etwas weiter oben, Herr Flückiger.
Ach, diese Buben!
Oje!
Ich sehe sie nicht.
Bleiben Sie nur hier! Das erledigen wir rasch.
Jöggu, Mändu, das ist meine Sache.
Stütz meinen Fuss, damit ich es pflücken kann!
Ich habe langsam Durst. - Umso mehr trinkst du dann.
Hänsu, bleib, wo du bist! Ich kann Joggi einen abnehmen.
Bewegt euch nicht!
Es passiert nichts! - Wir fallen nicht runter.
Haltet euch fest! Sonst könnt ihr was erleben!
Klettern Sie auch hoch? - Nein!
Mit euch gehe ich nie mehr in die Berge.
Ich pflückte die Blumen für Fredi. - Hauptsache, du bist wieder da.
Was ist?
Ah, du bist es!
Wo ist Fredi? - Er ist in der Küche.
Ähm ...
Hör zu! Wegen des Trinkgelds von heute.
Ich gab es dem Kleinen.
Mein Geld?
Wie viel ist es? - 3.25 Fr.
Aber sag es Mutter nicht! Er hat was extra verdient.
Rate, was da drin ist! - Das ist schwer.
Eine geschnitzte Figur? - Denkste!
So Mutter, ich habe auch noch den Sack voll.
Oh!
Das sieht aus wie echt. - Nur grunzt es nicht.
So, ich gehe zu Bett.
Aber macht nicht zu lange!
Ich habe dir auch noch was.
Fredi, schau nach!
Bleib doch!
Donnerwetter!
Ich fülle dir das Schweinchen. - Es ist der Mann von heute Morgen.
Aber er braucht kein Benzin.
Was will er dann?
Er will zu deinem Vater. - Ich schaue mir den Kauz an.
Mein Vater steht zu dieser Stunde nicht mehr auf.
Dann übernachte ich hier. - Wenn es So wichtig ist?
Tun Sie das! - Gibts ein Hotel?
Das Kreuz, mitten im Dorf. - Ah, das Kreuz.
Das werde ich schon finden.
Was will er wohl? - Ist doch egal.
Ich habe ein seltsames Gefühl. - Dir passiert schon nichts.
Komm, wir gehen schlafen!
Nur für ein kleines Ferienhäuschen.
Und ich bin kein Geizhals.
Ich habe verstanden. Aber es ist verkauft.
Schon vor 10 Jahren. Für ein Trinkgeld.
Ich würde Sie gut bezahlen. - Nein.
Sie vergeuden Ihre Zeit.
Es gehört der Familie Kummer.
Ich sehe es Ihnen an, Herr Lüthi. Sie können mir sicher helfen.
Ja, nur wäre es nicht anständig.
Wer redet von Anstand? - Ich.
Hier auf dem Land haben wir noch Anstand.
Ich bin zurück. - In Ordnung.
Dank ihm habe ich das Haus gefunden.
Fredi? Der gäbe das Häuschen nie fort.
Er war nicht da, als ich tanken wollte.
Da ging ich spazieren. - Es ist nun mal so.
Schade.
Für alle Fälle: Ich bin im Kreuz. - Moment.
Er sollte gestern hierbleiben.
Er musste wohl rasch weg.
Wie lange war er weg? Ich meine ... Es war also niemand da?
Das ist doch egal. Ich sah den Kleinen übrigens oben im Haus.
Es war zwar dunkel in der Küche. - Hat er Sie wiedererkannt?
Nein, ich glaube nicht. Er huschte an mir vorbei.
Wie viel sind Sie bereit zu zahlen?
Das sage ich Ihnen gleich.
Das Haus gehört Ihnen.
Den Vertrag und die Quittung schicke ich ins Hotel Kreuz.
Eine Portion bitte, mit Speck. - Ja.
Und 6 von diesen Dingern hier.
So prächtige Eier legen die Hühner in der Stadt wohl nicht.
Sie sind ein toller Kerl. Trinken Sie ein Glas mit mir?
Ich trinke keinen Alkohol, werktags.
Sind Sie sicher? Ich offeriere Ihnen ein Glas.
Ich muss also nichts bezahlen? - Nein, nur mit mir anstossen.
Auf mein Glück. - Dagegen kann man nichts sagen.
Ich lasse ihn hier. Es gibt sowieso gleich Abendessen.
Erzähl! Der Reihe nach und langsam.
Das ist doch einfach. Ich war eben fleissig.
Seid still!
Ich bin selbst noch ganz verwirrt. Erzähl, Fredi!
Frau Lüthi rief mich zu sich.
Sie war bereits am packen. Das ist alles.
Sie kam sogar mit mir mit. - Da bin ich schon.
Ich wollte schnell reinschauen.
Raus mit euch! Damit ich mit Frau Lüthi reden kann.
Du auch, Fredi. Leb dich wieder ein!
Ist etwas Schlimmes passiert?
Hannes bat mich, Fredi zurückzubringen.
Er kommt selber noch vorbei.
Dann stimmt doch etwas nicht. - Ich würde es dir sagen.
Auch vom Lohn sprach er. Er wird sicher grosszügig sein.
Joggi hat sie ihm gekauft.
Ich musste ihn ins Dorf schicken. Fredi ist jetzt sein bester Freund.
Joggi hätte ihn nie gehen lassen.
Ich kann nicht genau sagen, wie viel es ist. Nicht exakt.
Eigentlich ging es dir gut. Wenn man denkt ... für diese kurze Zeit.
Was meint ihr? Man könnte mit Lüthi sprechen.
Vielleicht nimmt er jetzt mehr. - Frag ihn selber! Da kommt er.
Frau Kummer! - Ich gehe.
Er spielt nicht gerne den Gutmütigen. Vielleicht ist es ihm peinlich,
wenn ich dabei bin. - Frau Kummer!
Setzen Sie sich! - Hat er seine Sachen mitgebracht?
Ich will keine Reklamationen. Hinterher.
Ich glaube schon.
Er ist eben erst nach Hause gekommen.
Ich machte es lange alleine.
Eigentlich hätten wir ihn nicht gebraucht.
Du lieber Himmel!
Es sollte nicht nach Wohltätigkeit aussehen,
wenn ich mit Ihnen Geduld hatte.
Und dann liess dieser Tunichtgut alles im Stich.
Das stimmt nicht! Ich machte meine Sache gut.
Und gestern ist Bänzli für mich eingesprungen.
Sonst wäre ich nicht nach Hause gekommen.
Das hast du richtig gemacht, und wir sind stolz auf dich.
Hautsache, du bist wieder da!
Wir haben dich so vermisst.
Er glaubt, wir lieben ihn nicht mehr.
Er ist doch unser Bruder! - Ohne ihn ist es nicht auszuhalten.
Und nun wollen Sie sicher Ende Monat das Geld.
Warum sagen Sie nicht gleich, dass es Sie reut
und dass Sie das Haus zurück wollen. - Frau Kummer. Das verbitte ich mir.
Es ist besser, wenn Sie jetzt gehen.
Hier könnte man sich den Hals brechen!
Was sage ich bloss meinem Mann?
Nicht schlafen, handeln! - Ich öffne die Augen nicht mehr.
Ich will vom Leben nichts mehr wissen.
Wenn Vater und Mutter nicht weiter- kommen, müssen die Kinder schauen.
Ich habe 3.30 Fr. Und ich eröffne ein Geschäft, das Geld einbringt wie Heu.
Dann gebe ich meines auch. Und ich arbeite schon morgen beim Bäcker.
Du? - Ich trage das Brot aus.
Und den Lohn bringe ich nach Hause, bis zum letzten Fünfer.
Jeder Fünfer? Gut, wir geben dir eine Chance.
Oje! Aber es ist wenigstens etwas.
Ha! 45 Rp.
Und du, Mändu? - Ich habe nichts.
Du lügst. - Ich gab es Vater schon.
28.75 Fr. und noch die 2 Fr. von Bänzli.
45 Rp. plus 3.30 Fr. plus 28.75 Fr. plus 2 Fr.
Wenn jeder von uns pro Tag 50 Rp. verdient,
macht das - 50 x 6 x 14 - bis Ende Monat 76.50 Fr.
Und das, was hier drin ist? Damit wäre doch alles zusammen. Oder?
Jetzt sind wir Mutter und Vater.
Hei! Oh.
Bäbi, lass ...
Lass mich herein!
Wenn du alleine saufen kannst, kann ich alleine schlafen.
Bäbi!
Hast du dich verletzt?
Ich bin ausgerutscht,
und Bäbi will mich nicht mehr.
Ich armer Kerl.
Das bin ich.
Schon gut. Morgen sieht das schon wieder ganz anders aus.
Diese Nacht schläfst du für einmal bei Käthi.
Ich armer Kerl.
Du wirst trotzdem gut schlafen, nicht wahr?
Wenn man ganz umsonst trinken kann,
kann ja niemand widerstehen.
Hat Hannes etwa bezahlt? Dann muss ich mich setzen.
Nein, er sprach einen seltsamen Dialekt.
Was macht Bänzli bei uns? - Wir wollten ihn bei uns haben,
zum Frühstück.
Dieser Mann sagte, er sei bald ein Einheimischer. Er macht wohl Ferien.
Essen, nicht staunen!
Wenn ich bloss wüsste, was für ein Häuschen er gekauft hat?
Da bist du also und machst mich vermutlich noch schlecht.
Bäbi ... - Schweig!
Komm, du Muffel! - Ich bin kein Muffel. Ich bleibe.
Ihr habt ihn gegen mich aufgehetzt. Aber Lüthi jagt euch zum Teufel.
Er hat euer Haus verkauft.
Was sagst du da? - Ich habe ihn zu Lüthi geschickt.
Deshalb eilt es mit der Miete.
Wenn du mir etwas antust, gehe ich zu Hannes.
Du verlässt das Haus noch vor uns. Such dir was anderes!
Ich kündige dir. - Bänzli!
Siehst du, was das für Menschen sind? Alte Leute vor die Tür zu setzen.
Und ich?
Was soll ich tun, wenn ich eure Hühner nicht mehr füttern kann?
Und ohne die Buben? - Du bist bei uns immer willkommen.
Dann besuche ich euch ab und zu, wenn sie es nicht merkt.
Weint nicht! Jetzt nehmen wir die Sache in die Hand.
Was macht ihr? - Du wirst schon sehen.
So ist es. - Wir bleiben im Fluehhüsli.
Kommt!
Schreib deiner Stiefmutter, sie könne bei uns wohnen!
Und wenn wir das Haus verlassen müssen? Ich warte lieber noch.
Hast du nicht gehört, was Fritzli sagte?
Die alte Frau gehört an einen Ort, wo es ihr gefällt.
Es stimmt, wir sind ja immer noch da.
Kummer, wo ist dein Auto?
Bist du etwa pleite?
Er hat das Auto in die Aare geworfen.
Hast du Geld? Ich brauche Turnschuhe. - Nein.
Dann nehme ich es mir.
Alice, wenn Vater das sieht ...
Oder Mutter. - Ich brauche Turnschuhe.
Lass die Finger von der Schublade!
Was ist los? Steht nicht rum! Wir essen gleich.
Und gedeckt ist auch schon? Wie lieb.
Ich habe den ganzen Tag an euch gedacht.
Für Alice, Klärli und mich gibt es Cremeschnitten und Mohrenköpfe.
Für Mutter und Emil hat es Käse. Ihr mögt ja nichts Süsses.
Mohrenköpfe, Cremeschnitten und Käse. - Was ist da drin?
Ich zeige es dir gern.
Da. - Stöckelschuhe.
Und ich habe zerfetzte Turnschuhe.
Mach nur weiter so! Das freut alle.
Hör auf zu weinen!
Mein liebes Kind.
Soll essen, wer will.
Packen Sie sie ein! Ich nehme sie gleich mit.
Ich mache ein schönes Paket. Unterdessen holst du das Geld.
10 Fr. kosten sie, oder?
Ich habe Magenbrennen, weil ich mich zu wenig bewege.
Man verdaut schlecht und ... - Guten Tag, Frau Kunz.
Hallo, Frida! - Hallo, Alice! Hilfst du mir?
Das kostet 19.80 Fr.
Alice, gib ihr das Rückgeld!
Grossmutter! Grossmutter!
Grossmutter! - Süsse!
Was hast du so spät gemacht? - Das sage ich nicht.
Ich bringe dich zum Reden. - Hör auf!
Es sind meine Kinder.
Du hast sie getroffen. - Das wollte ich nicht.
Hilf mir, sie zu tragen!
Gehts ihr nicht gut? - Es kam ein Brief für dich.
Hörst du mich? - Ich kann nicht lesen.
Gib mir den Brief!
Dass ich das noch erlebe!
Es tut mir leid.
Ach, nein.
Du musst kein schlechtes Gewissen haben.
Mutter ...
Lasst mich allein!
Willst du mir gute Nacht sagen? - Es geht dir doch gut, oder?
Ja, ich fühle mich gut.
Adieu, Klärli! - Gute Nacht, Grossmutter.
Du, Grossmutter. Ich bin froh, dass du mir geholfen hast.
Dazu bin ich da.
Und jetzt, schlaft!
"Liebe Mutter."
Und jetzt dasselbe rückwärts!
Der stand vorhin nicht da.
Das geht auf meine Kosten.
Das nenne ich einen Kameraden! - Das sagst du ausgerechnet uns.
Er war schon kaputt. - Du Lümmel!
Du Lügner! Stell ihn dem Lüthi vors Haus! Und nimm dafür seinen.
Ich habe Rothenbühler gesagt, dass du es warst.
Vielleicht musst du zur Abwechslung mal dafür büssen.
Du bist ein falscher Hund!
Dem schlage ich die Fresse ein.
Nur zu! Dann hole ich nach, was dein Vater versäumte.
Den Hintern versohlen.
Bring die Kummerbuben doch um! - Oder zögerst du etwa?
Viel braucht es nicht mehr.
Er ist kaputt.
Kann ich dir helfen, Joggi?
Wie wohl?
Woher hast du das Holz? - Es gehört uns.
Du hast es in unserem Wald gestohlen.
Habt keine Angst!
Der hat nur eine grosse Klappe. - Ja.
Ihr seid meine Zeugen. Ich habe nicht angefangen.
Aber zuerst muss das Auto von der Strasse weg.
Nur einer kann im Auto bleiben.
Den Motor kann ich nicht gebrauchen, sonst geht es zu schnell.
Sie bestellten 11 Bündel und einen Sack Tannenzapfen.
Das kostet 3.80 Fr. - Stimmt.
2, 3 und 80 Rp.
Tragt es rein!
Und Sie, brauchen Sie eine Quittung? - Nein.
Das ist der Punkt. Da schreibe ich drauf: "Kriegserklärung von Joggi".
Gegen wen, Jogg!?
Gegen wen? Wem willst du den Krieg erklären?
Der Kummerbande.
Räum den Eimer weg!
Halt!
Wieso Ich?
Aus verschiedenen Gründen.
Erstens zur Erinnerung.
Und weil Hans mir den Eimer wegnahm.
Zweitens, damit du in Zukunft weißt,
ob du deinem Vater helfen sollst oder seinen Feinden.
Deshalb ... - Deshalb?
Und ich stelle dir jetzt den Hahn ab.
Wenn du Geld brauchst, geh ins Fluehhüsli rauf!
Oder knöpf es deinen Kumpanen ab.
Das wäre alles.
Alles ändert sich. - Nur der Tod ist gratis.
So ist es. Eine Maschine muss geölt werden, damit sie läuft.
Quatsch! Das sind bloss leere Drohungen.
Ihr werdet euer Geld bekommen. Und jetzt hört zu!
Hänsu muss als Erster in die Knie gehen.
Ihr solltet wissen, was ich Joggi getan habe.
Ihr solltet nicht streiten, Hänsu. Er war doch immer nett.
Was sagte Rothenbühler, als du am Morgen kamst?
Ich sei ihm der Liebste von allen Kummerbuben - weitaus.
Du hast auch am meisten Speck. - Fahr das Fahrrad nicht zu Schrott!
Denkste! Ich heisse doch nicht Jöggu.
Du willst auch Geld verdienen, nicht wahr?
Aber ich brauche jemanden.
Einen Mann, der zu mir schaut und mir hilft.
Hast du Bäbi nirgends gesehen? Hilfst du mir, sie zu suchen?
Ich habe keine Zeit. Ich kann Mutter nicht alleine lassen.
Na dann ...
Erschrick nicht, dass ich schon zurück bin!
Mutter ist vor 2 Tagen gestorben. Emil hat auf den Bauplatz angerufen.
Die haben es mir erst jetzt gesagt. Wir sollten zur Beerdigung.
Wann ist die? - Morgen früh.
Ich werde gehen. Sonst verlierst du einen Taglohn.
Bäbi ist in den Graben gefallen. Sie kann sich nicht mehr bewegen.
Ich kann sie nicht alleine tragen. - Ich komme.
Sophie, Mändu soll den Arzt holen!
Mändu!
Bänzli, halte das Bein!
Aua! - Aber das ist ja noch dran.
Tu nicht so!
Was hast du gemacht? - Ich war bei Hannes.
Denk ja nicht, du könnest uns einfach rauswerfen!
Du wirst schon sehen, wer im Haus bleibt.
So. Ich werfe dich hinunter. - Nein!
Das darfst du nicht.
Der Arzt ist bereits unterwegs. Er wird Bäbi ins Spital führen.
Sind wir sie dann los? - So spricht man nicht, Peterli!
Man glaubt es nicht, aber sie ist schwer.
An mir ist kein Gramm Fett. Ich gebe dir ja alle guten Stücke.
Das bekommst du noch zurück!
Was ist denn so schwer an dir?
Dein gutes Herz? - Ja, genau.
Kommt sie in den Himmel?
Grüezi!!
Was willst du? Das Solothurner Mannli heilt mich sofort.
Geh zum Mannit, wenn ich versagt habe!
Du hast ja Krallen statt Nägel! Schneidest du die nie?
Aua! - Der Fuss ist gebrochen.
Wir bringen sie ins Auto. - Ich komme nicht mit.
Es nützt nichts, wenn du dich wehrst. - Ich wehr mich nur deinetwegen.
Was machst du ohne mich? Du kannst nicht mal Kaffee kochen.
Und Sophie!
Schick morgen Bänzli und Riggeli ins Spital!
Die lassen dort keine Katzen rein. - Die haben kein Herz.
Du arme, arme Katze!
Ich will nicht mehr leben. Riggeli nehme ich mit in den Himmel.
Der liebe Gott hat sicher auch einen Platz für meine Katze.
Ob der liebe Gott sie haben will, fragt sie nicht.
Kommt, Buben!
Ich habe euch alle geboren. - War das nicht Mutter?
Sie war auch dabei. - Mich brachte ein Engel.
Ich habe den Engel gesehen. - Dann habe ich mich getäuscht.
Hier! Einen Franken für jeden - für die Kampfkasse.
Hänsu, Mändu, kommt!
So wird man sein Geld los.
Rück den Kassenschrank heraus, Mändu!
Fredi, nun bist du dran.
Ich wollte eine andere Mundharmonika kaufen.
Man hört nicht, dass die alte von Lüthis ist.
Euer Geld bereitet uns die grösste Freude.
Ich behalte meinen Franken. - Ich auch.
Wir wollen nicht streiten.
Gebt das Geld her, aber plötzlich!
Lass sie in Ruhe! Auch ich behalte meinen Franken.
Das habe ich mir gedacht.
Hört auf!
Mändu, ich habe mich auf dich verlassen.
Wer sorgt nun morgen für Ordnung, wenn ich weg bin?
Ich wollte das Geld nicht behalten. Ich gebe es, wann ich will.
Warum lässt du ihn gehen? Er verliert es noch.
Hänsu weiß, worum es geht.
Er kommt. Fangt an! - Gut.
Blöder geht es wohl nicht.
Meinst du? - Mach es besser, Hänsu!
Oder fehlt dir das Geld? - Willst du es versuchen?
Umsonst. Probier einfach!
Meinetwegen!
Hoppla! Du bist besser als wir. - Mit dir spiele ich nicht.
Dieser Franken ist zu haben.
Wir sollten es einmal versuchen. Was meint ihr?
Nicht schlecht! Mit euch nehme ich es alleweil auf.
Dann bin ich wohl dran, oder?
Ich will zwar lieber nicht.
Reiner Zufall.
Willst du noch einmal, Hänsu?
Ich habe nichts mehr.
Wer nahm die Hutte?
Ihr habt mich reingelegt. - Pass auf, was du sagst!
Wir waren die ganze Zeit bei dir.
Was soll ich nur tun? Was wird Rothenbühler sagen?
Behaupte nicht, wir seien es gewesen!
Nicht spielen, Päuli! Arbeiten! - Ich bin müde.
Und du Peterli, arbeite! - Ich will endlich eine Pause!
(Heutzutage verlangt man immer mehr und arbeitet weniger.)
(Das ist ein Leben!)
(Und dann sprechen sie von den reichen Holzhändlern.)
(Die haben keine Ahnung.)
Das ist Pfusch! Alle Hölzchen müssen gleich lang sein. Gib dir Mühe!
Du bist ein Pedant! Das bist du.
Die sind noch feucht. So können wir sie nicht liefern.
Das merkt niemand.
Aua! Peterli, pass auf, was du machst! Sonst gibt's was.
Ich habe nichts gemacht.
Und wer war es sonst?
Aua! Warte nur! Ich kriege dich. - Sammle dein Holz allein!
Jetzt kommst du dran, Joggi.
He! Fritzli!
Waffenstillstand!
Zuerst musst du dich ergeben. - Gut.
Ich bin dein Sklave. - Juhul!
Ciao, Kamerad!
Ciao!
Fredi! - Gut, dass mir jemand hilft!
Joggi wurde wütend. - Nehmt ihr mich mit?
Das muss sein, Joggi. - Dann beschiesst mich!
Aua. - He! Ihr habt mich erwischt!
Blut.
Christu, Heiri, Wernerli. Los, werft das Holz in den Graben!
Runter damit!
Nein, das ist schon abgezählt. Das brauche ich doch.
Geh runter, du Trottel!
Hast du genug?
Weg mit dem Karren!
Jöggu. - Mändu.
He!
Bleibt hier! - Keine Lust mehr.
Machs gut! - Ihr feigen Kerle!
Lassen mich einfach alleine.
Du Kummer-Klaus! Zeig, was du kannst!
Diese Lausejungen! Man kann sich nicht auf sie verlassen.
Bänzli, wo sind meine Buben? - Was fragst du mich?
Ich war selber weg. Im Spital. - Wie geht es Bäbi?
Es geht ihr besser als mir.
Sie erwischten mich mit Riggeli und schmissen mich raus.
Und dann schimpfte Bäbi mit mir.
Ich hätte auf jeden Fall ein Andenken an Bäbi ...
Vater, Mändu bringt unseren Fritzli. - Was?
Du kannst nichts dafür. - Ich schaue, was er hat.
Fredi und Mändu, kocht Wasser und sucht saubere Tücher!
Bänzli, pass auf die Kleinen auf!
So, ihr Lausbuben. Schaut mal, was ich im Korb habe!
Streichelt es nur!
Ich will zu Fritzli rein.
Ihr seid doch nur im Weg.
Wer hat das getan? - Jöggu.
Und seine 3 Kumpanen.
Er ist doch euer Freund? - Nicht mehr.
Du hast offenbar auch deinen Teil dazu beigetragen.
Hannes kommt herbeigeeilt. Willst du nicht verschwinden?
Nein, warum? Ich habe keine Angst. Bänzli, bleib da! Als Zeuge.
Kummer, wo bist du?
Wenn ich meinen Sohn schlagen will, brauche ich keine Hilfe.
Am wenigsten von Ihnen.
Seid still! Hier sprechen nur ich.
Welchen willst du, Hannes? Schau dir den Fritzli an!
Der Holzschelm? Soll ich mich etwa noch bedanken?
Herumliegendes Holz darf man sammeln.
Sammelt, wo ihr wollt!
Aber nicht in meinem Wald. Ich will mein Geld.
Am Letzten des Monats, so wars vereinbart.
Vereinbart ...
Ich habe meine Meinung geändert, und ich will nicht mehr warten.
Wenn ich jetzt fortgehen muss ohne das Geld, müsst ihr packen.
Das sind 134.45 Fr. Das ist alles, was Ich habe.
Wir haben auch noch etwas, Vater.
Ja, gib ihm unser Geld, Mändu!
Das ist von allen.
Mit dem Geld, das ich dir schon gegeben habe, sind das 67.55 Fr.
Mit dem Geld da drin sollte es reichen.
Vater, zerschlag es!
Ich schaue weg.
Hänsu, was ist mit deinem Lohn?
Den erhalte ich ... Den erhalte ich erst Ende Monat.
Und jetzt kann ich nicht mehr zu Rothenbühler.
Wo ist dein Franken von Doktor Lehmann?
Der Franken?
Guten Abend.
Gut, dass du kommst.
Wo waren Sie? Können Sie nicht auf Ihre Söhne aufpassen?
Die Mutter meines Mannes ist gestorben.
Hannes will sein Geld. Sonst müsste er noch verhungern.
So schlimm gehts mir noch nicht.
Er will uns fortjagen. Und mich hat er noch nicht bezahlt.
Es fehlt noch 1 Fr. Der muss her!
Das ist kein Problem.
Hänsu, nimm den Franken aus deiner Tasche und leg ihn Herrn Lüthi hin!
Ich habe noch 5 Rp.
Wegen 95 Rp. werden Sie ... - Ich will den letzten Rappen.
Ich glaube, ich denke ...
Bäbi ist ja jetzt nicht da.
50 Rp.
Und 20 Rp.
Und da sind 2 Zehner.
Wartet! Ja ...
Ein Rappen und 2 Zweirappenstücke, sind 5 Rp.
Und jetzt, Lüthi, was willst du noch?
Ich?
Wo ist Fritzli? - Komm!
Schau selbst!
Falls noch was wäre. Ich bin oben. - Du bist der Beste.
Wenn ich mich mal ... - Sag Bäbi nichts davon!
Er schläft.
Pst.
Sie gehen auf mich los. Sie ... Mutter!
Schon gut, Fritzli. Ich bin bei dir.
Hab keine Angst!
Hier ist Fritzlis Holz. Das wird ihn freuen. Nicht wahr?
Mutter, sag doch was!
Was soll ich schon sagen?
Du bist gross genug und weißt, was sich gehört.
Weinen macht nichts rückgängig. Du hättest vorher nachdenken sollen.
Sie haben mich reingelegt mit diesem Franken.
Hör doch endlich auf!
Bänzli hat uns geholfen. Am Ende.
Er gab uns 95 Rp., und 5 Rp. fand sie noch, unsere Mutter.
B... Bänzli.
Er hat noch nie seine Milch vergessen.
Vielleicht ist er müde von gestern Abend.
Wäre er nicht gewesen, müssten wir ausziehen.
Wahrscheinlich schon.
Bänzli! Warum hast du mich nicht gerufen?
Ich wäre gekommen. - Ich habe dich gerufen.
Ich liege schon lange am Boden.
Ich bin immer wieder umgefallen.
Ich kann nicht mehr aufstehen. - Halte dich fest!
Leg dich aufs Bett!
Ich glaube, ich sterbe bald.
Bleib liegen! Dann fühlst du dich besser.
Nein, ich spüre es.
Was macht Bäbi ohne mich?
Sie hat kein Geld.
Sie braucht Geld - für das Spital und den Arzt.
Wenn ich sterbe, weiß niemand, wo das Geld ist.
Bäbi hat das Geld versteckt. Nur ich weiß, wo es ist.
Und ich kann es nicht mehr holen.
Bald kannst du dich wieder um dein Geld kümmern.
Reg dich nur nicht auf!
Ja.
Vielleicht hast du recht.
Bäbi und ich
haben 50 Jahre lang gespart.
Sie wollte es schön haben
und auf einer Kutsche das Dorf verlassen.
Sophie, schau nach, ob das Geld noch da ist!
Du bist ein guter Mensch.
Joggi schläft. Wecken wir das Dornröschen?
Allerliebst.
Jogg!! He!
Ich langweile mich. Und ich muss nach Hause.
Komm doch raus! - Ich bim momentan pleite.
Mein Alter ... - Pech.
Aber für dich, Joggi.
Herein!
Kann ich telefonieren? - Komm herein!
Was sagtest du? - Ich muss Vater etwas sagen.
Es ist dringend.
Du siehst ihn doch am Mittag. Hast du etwas vergessen? Geh!
Heiri, Güstu und Weberli wollen mich zusammenschlagen.
Hast du Angst? - Sie sind zu dritt.
Und erst noch bewaffnet. - Was war denn?
Ihr seid doch sonst Freunde. - Ich schulde ihnen Geld.
Sie haben mir geholfen. - Flückiger kommt. Weg von hier!
Wieso hast du kein Geld? - Das geht niemanden etwas an.
Läuft es nicht so, wie du willst?
Es ist niemand da. Willst du mich auf den Arm nehmen?
Ich will nach Hause.
Dann geh doch!
Tritt zurück! Du stinkst.
Aua! Mein Rücken. Bist du schwer!
Saukerle! Euch zeige ich es.
Da bist du schmutzig.
Nimm die Hände runter!
Oh. Du hast sicher nichts dagegen.
So, ich glaube es reicht.
Mach weiter! - Aber lass uns noch was ...
...von dem armen Wurm. - Verschwindet! Hört ihr nicht?
Ich brauche euch nicht.
Habt ihr gehört? Oder muss ich euch fortjagen?
Wir haben uns Mühe gegeben, Mändu.
Wir haben eure Ehre verteidigt. - Bedank dich wenigstens!
Ich werde es Fritzli ausrichten.
Und jetzt zähle ich auf 3.
Worauf wartest du?
Fang an!
Du hast genug für heute.
Verschwinde, Jöggu! Das ist besser für alle.
Ich habe noch was verloren.
Das Messer. Von Vater.
Ist es etwa dieses hier? - Ja.
Hänsu wollte es wegwerfen, weil er dachte, es sei deins.
Ein Brotdieb bist du ja auch.
Der Arme musste die Hälfte seines Monatslohnes abgeben.
Ich ...
Adieu!
Der Herr erhebe sein Antlitz auf ihn und schenke ihm die ewige Ruhe! Amen.
Zum Glück kommen wir gut miteinander aus, im Gegensatz zu unseren Männern.
Ja. Bänzli hätte auch gewollt, dass Frieden zwischen uns ist.
Habt ihr sie gesehen? - Wen?
Meine Frau.
Kaum kehre ich ihr den Rücken zu, ist sie mit Frau Kummer zusammen.
Sie erwies Bänzli die letzte Ehre. - Das wäre auch alleine gegangen.
Unsere Weiber müssen nicht überall dabei sein.
Haben Sie uns etwa deswegen hierher bestellt?
Nein, wegen den Lausbuben im Fluehhüsli.
Greift man jetzt nicht ein, ist es zu spät.
In der Schule gibt's nichts zu klagen über die Kummerbuben.
Soll ich etwa zuschauen, wie sie meinen Jungen ganz totschlagen?
Gestern gingen sie auf ihn los.
Sie müssen alle verdingt werden, bei braven Leuten, die streng sind.
So werden sie erzogen.
Dann halt. Aber Sie tragen die Verantwortung.
Auch Jöggu täte eine fremde Erziehung auch gut.
Aber den will ja niemand. - Das geht Sie nichts an.
Lehrer wie Sie brauchen wir hier nicht.
Wir sind doch nicht blöd.
Nur weil Sie mit den Eltern nicht zurecht kommen,
müssen nicht die Buben dafür büssen!
Sie wollen, dass sie wegziehen. Sie wollen das Haus.
Klappe! - Schweig du!
Was?
Schon in der Schule machtest du Probleme.
Du bist ein Flegel! - Ich bin kein Flegel!
Du bist ein Flegel und bleibst ein Flegel.
Ein Flegel!
Ihnen wird das Lachen vergehen. Ich wende mich an die Schulkommission.
Dann wird gründlich aufgeräumt - auch hier im Schulhaus. Adieu!
Er meint es ernst.
Ich habe mitgehört. Sie müssen handeln, und zwar sofort.
Sonst passiert den Kummers was. - Kommen wir gegen deinen Vater an?
Er will hier ja auch aufräumen. - Ihr macht gemeinsame Sache mit ihm.
Dann handle ich allein.
Es ist mir egal, was Sie von mir denken.
Ich bin ein elender Taugenichts! Jetzt wissen Sie es.
Sei vernünftig! Wir wollen dir nur helfen.
Lassen Sie mich! Ich will weg! - Mänduyu, hilf mir!
Ich fasse Mädchen nicht gerne an.
Ich will nicht ins Gefängnis! Sie wollen mich einsperren. Hilfe!
Wir meinen es gut mit dir. - Ruf mich, wenn du mich brauchst!
Was ist hier los? Habt ihr Streit? - Ich habe nichts damit zu tun.
Schau mich nicht so an! Ich esse keine Kinder.
Alice, raus mit der Sprache!
Sie merkten, dass ich gestohlen habe.
Gestohlen? - Ich würde es wieder tun.
Weil ich zerlumpte Turnschuhe hatte, lachten mich in der Schule alle aus.
Wenn ihr mich nicht versteckt, gehe ich ins Ausland.
Geh zu unseren Kleinsten!
Sie zeigen dir unsere Tiere. Und dann kannst du immer noch gehen.
Ich ... Es war das erste Mal.
Ich habe noch nie gestohlen. - Das wissen wir doch, Alice.
Weiss Emil, dass Alice da ist?
Ruf im Büro seiner Fabrik an! Sie werden es ihm ausrichten.
So fällst du um.
Aller Anfang ist schwer.
Du lernst es schon noch! - Ich versuche es noch einmal.
Jöggu.
Hört zuerst zu! Dann könnt ihr meinetwegen zuschlagen.
Los! Aber mach's kurz!
Ich will mich mit meinem Alten anlegen.
Du musst nur geradeaus. Dann verfehlst du ihn nicht.
Er ist nicht pflegeleicht, wenn man nicht macht, was er will.
Ich bin auch gegen den Krieg. Wenn du es ehrlich meinst ...
Ich werde mit ihm sprechen. Ihr könnt euch auf mich verlassen.
Auch wenn ich dran glauben muss. Dann habt ihr eure Ruhe.
Endgültig, hoffentlich. - Denk dran: "Es geht alles vorbei."
Wenn ich überlebe, dann schwenke ich auf dem Hausdach eine Fahne.
Bäbi wird ohne Bänzli nicht hier wohnen wollen.
Sollte ich Emil nicht wegen Alice benachrichtigen?
Später. Im Altersheim kann man mehr Leute ärgern als bei uns.
Es sollte trotzdem wieder jemand hier wohnen.
Warum sollten fremde Leute hier wohnen?
Willst du eine Wasserleitung ziehen lassen und die Elektrik richten?
Nein, hier wird gründlich geputzt.
Das reicht.
Und dann lassen wir die Familie Kummer aus Bern hier wohnen.
Emil, Sonja, Alice und Klärli. So, jetzt weißt du es.
Es geht alles vorbei. Es geht alles vorbei.
Es geht alles vorbei. - Joggi?
Hast du Würmer im Kopf? - Willst du es schriftlich?
Was willst du schreiben, was du nicht sagen kannst?
Heiri, Güstu und Weberli.
Die haben mich verdroschen.
Mändu hat mir geholfen. Das wollte ich sagen.
Das ist nichts Neues. Aber das braucht niemand zu wissen.
Ich habe die Wahrheit schon im Schulhaus erzählt.
Ich lasse mich nicht von diesen Ferientigern auslachen.
Wenn jemandem was geschieht, dann mir und nicht den Kummerbuben.
Du Halunke! Wart nur! Ich verdresche dich.
Du ...
Zeig, was du kannst! - Jogg!!
Leider fällt kein Geld aus meine Taschen.
Wie bitte?
Du hast mehr Mumm in den Knochen als ich.
Verschwinde, bevor ich meine Meinung ändere!
Der hat mich tatsächlich ...
...erwischt.
Sagt doch was!
Seht ihr noch nichts? - Nein.
Es bewegt sich doch etwas. - Das ist Joggl.
Es ist ein Fahne! - Eine Fahne!
Jakob, du Lümmel, du fällst ja noch runter.
Wie redest du mit unserem Sohn? - Tu was! Er bricht sich das Genick.
Wir haben Frieden. Der Krieg ist vorbei.
So feiern wir den Frieden.
Hast du schon Buben gesehen, die so ...
Ein Wort und ich wische es wieder ab! - Mir gefällt es.
Schön ist es. Nur: Das ist ein Auto, kein Schiff!
Mändu, das ist Welsch oder so was. - Aha.
Friendship - das heißt Freundschaft. So, jetzt müssen wir los!
Also, steigt ein! Und los gehts!
Warum fährst nicht du? Du könntest dich mit Gottfried versöhnen.
Sentimentaler Kram ist nichts für mich.
Du könntest ihnen helfen! - Ja, das mache ich.
Spielst du uns etwas vor? - Nein, ich sollte sie verkaufen.
Sie hat Mutter gehört.
Juhui! Ein Auto. Kommt!
Eins, zwei! Eins, zwei! Halt! An die Arbeit!
Wie findest du es hier? - Wunderbar.
Im Sommer aufs Land zu fahren ist Mode.
Ja?
Aber mit diesen Schuhen kann ich hier nicht gehen.
Zieh sie doch aus! - Witzbold!
Für dich haben wir einen speziellen Thron.
Danke! Das ist was anderes.
Ruf bitte rasch Herrn Flückiger! - Gut.
Was ist los? - Nichts Wichtiges.
Dieses Fass hier ... Joggi hat es vergessen.
Es ist nur Benzin. - Was ist mit dem Herrn aus Basel?
Offenbar ein mühsamer Kerl. - Er hat noch nichts gesagt.
Vermutlich kommt mich das teuer zu stehen.
Offenbar gefällt es ihm hier nicht so gut, wie es schien.
Er trete vom Vertrag zurück,
sofern ich korrekt sei mit der Familie Kummer.
Ansonsten müsse ich das Haus verkaufen. Ich bin doch korrekt.
Sie kommen!
In diesem Eimer kannst du Tante Sonja das Wasser bringen.
Wo ist der Lichtschalter? - Wir haben Petrollampen.
Das ist gemütlicher. Deshalb kocht ihr bestimmt mit Gas.
Nein, mit Holz. Holz haben wir genug und es ist gratis.
Ja, auch ich will sparen. Was ist mit dem Wasser?
Wir bringen es dir - frisch vom Brunnen.
Holen wir noch den Rest!
Kein Wasser, kein Licht! Und wenn es nicht runter geht, gehts hoch.
Feiert euer Kummer-Fest alleine!
Aber ohne mich!
Halt!
Willst du weglaufen? - Ich halte es hier nicht aus.
Und? Hast du Geld?
Für die Zugfahrt.
Weisst du, wie weit es nach Bern ist? Bis zum Bahnhof sind es 2,8 km.
Von dort sind es 8 Stationen.
1,3.
2,6.
3,4.
5.
4,8.
7,2.
3,3.
Zum Dessert noch 6,4 km.
Das sind total 36,6 km - und das alles zu Fuss.
Ich gehe trotzdem.
Verrat mich nicht! Adieu, Fritzli!
Es brennt irgendwo. - Nein, Emil spielt Trompete.
Ich gehe.
Bring ihn in die Wohnung! Niemand darf merken, dass ich weg wollte.
In 15 Jahren Ehe hat er nie gespielt.
Ich kann ihn nicht allein lassen. - Er ist stolz auf dich - wir auch.
Alles wird gut.
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