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Original subtitles

Was bisher geschah...

- Sie sagen, ich sei eine Hexe. - Sind Sie eine?

Ich glaube, ich kann sein Leben retten.

Ich rieche die Dämpfe der Hölle an Ihnen.

Mein armer Jamie, gefangen in einer lieb- und freudlosen Ehe,

teilt er nachts mit einer englischen Hure das Bett.

- Ich habe einen Liebhaber. - Jemanden, den ich kenne?

Dougal MacKenzie.

Sie trägt mein Kind.

Du wirst Leoch noch heute verlassen.

Du verbannst mich.

Und der Junge wird dich begleiten.

Halt dich fern von Geillis Duncan.

Jetzt, da Arthur tot ist,

schützt sie niemand mehr vor ihrem Ruf.

Der Brief ist für Sie, Madam, aus dem Dorf.

Geillis Duncan, ich verhafte Sie wegen Hexerei.

- Auf wessen Geheiß? - Wen haben wir denn hier?

Die andere Hexe.

Was hab ich denn getan?

Das hörst du beim Prozess.

Wo zum Teufel sind wir?

Du hast den Wachmann gehört,

im Diebesloch.

Ist noch jemand hier?

Ohrenkneifer. Kakerlaken.

Ratten in der Größe eines Dachshundes.

Du allein trägst die Schuld daran.

Das soll meine Schuld sein?

Ich kam nur zu dir, um dich zu warnen, damit du fliehst.

In dem Moment standen die Wachen vor der Tür.

Vielleicht schicktest du sie ja sogar.

Das war Laoghaire.

Der Brief, dass ich zu dir kommen soll, war von ihr.

Als die Wachen uns abführten, sah sie zu.

Ich behielt dein Geheimnis für mich. Warum du nicht das meine?

Jeanie sagte mir, wo im Wald ich dich finde.

Wolltest du die Gerüchte nicht anfachen,

hättest du besser für dich behalten,

dass du splitternackt im Vollmond tanzt und Bildnisse verbrennst.

Du hältst mich auch für eine Hexe?

Natürlich nicht.

Du brachtest Dougals Frau vielleicht nicht um,

aber Arthur starb durch deine Hand.

Und das war keine Hexerei, das war einfaches Gift.

Täusche ich mich etwa?

Vor einigen Monaten fing ich an, ihm weißes Arsen zu verabreichen.

Ich dachte, es tötet Arthur, ehe man die Schwangerschaft sieht.

Der Weg wäre frei für die Heirat mit Dougal.

Ich schenke ihm wieder einen Jungen.

Er tritt.

Hexenfutter.

Warten Sie.

Ich muss mit Ihnen reden. Ihnen ist ein Fehler unterlaufen.

Tatsächlich?

Ich bin Claire Fraser von Burg Leoch.

Ich bin verheiratet mit James Fraser, dem Neffen des Laird.

Und ich bin König Arthur.

König Arthur war sicher sympathischer als diese schleimige Kröte.

Wir sind nicht mehr lange hier drin.

Dougal wird uns befreien.

- Nein, wird er nicht. - Doch, wird er.

Jamie sagte, dass Dougal Colum alles erzählte von eurem Verhältnis und dem Baby.

Colum verbannte ihn, befahl ihm, seine Frau zu Grabe zu tragen

und der Burg fernzubleiben.

Und er wollte, dass Jamie ihn begleitet.

Es kommt also niemand, Geillis.

Willst du auch was zu essen?

Ich hab keinen Hunger.

Wie lange behalten sie uns hier unten?

Bis zur Verhandlung natürlich.

Wenn das Gericht versammelt ist.

Leg dich zu mir. Dann ist es wärmer.

Wir werden die Hexen verbrennen.

Wir werden die Hexen verbrennen.

Wir werden die Hexen verbrennen.

Es geht los.

Es ist besser, als Hexe verbrannt zu werden, als hier zu erfrieren.

Finger weg.

Aufstehen.

Ich sagte, aufstehen.

Mach schon!

Mach Platz!

Sie kommen!

Ist es das, was ich denke?

Es ist jedenfalls kein Maibaum.

Macht Platz für die Angeklagten. Vorwärts!

Uns liegen Beweise vor, dass die beiden Angeklagten

Geillis Duncan und Claire Fraser

heute zu Recht vor dem Kirchengericht stehen,

da sie der Hexerei beschuldigt werden,

sie brachten Schmerz,

Leid und Tod über die Bürger von Cranesmuir

durch Ausübung ihrer frevelhaften Künste.

Ich sah in der Menge kein bekanntes Gesicht.

Keinen meiner Freunde von Burg Leoch.

Ich wusste, dass bei Hexenprozessen

die Beschuldigten selten mit dem Leben davon kamen.

Macht Platz, bitte.

Ich verlange, bei dem Prozess dabei zu sein.

Und Sie sind, Sir?

Mein Name ist Edward Gowan, Euer Ehren.

Anwalt, einst Schreiber unter dem Siegel von Edinburgh.

Er soll vortreten.

Und was führt Sie hierher, Sir?

Euer Ehren, uns allen ist bekannt,

dass das Gesetz gegen Hexerei von 1563

1735 vom House of Lords aufgehoben wurde.

Insofern möchte ich darauf hinweisen, dass dieser ganze Prozess illegal ist.

Das ist ein Ad-hoc-Verfahren

und wird geleitet von Vertretern der Kirche.

Wie ich sehe, verzichten wir offenbar auf die britische Gesetzgebung,

was ich begrüße,

aber ich nehme an, Sie wollen nicht auch

auf unsere stolze schottische Gesetzgebung verzichten.

Wir sind hier noch in Schottland, oder?

Das bestreitet keiner, Mr. Gowan.

Schön, und hier in Schottland

hat eine angeklagte Hexe das Recht, sich von einem Anwalt vertreten zu lassen.

Diese Gunst wird Angeklagten im schönen alten England nicht zuteil.

Aus diesem Grund würde ich mich gern in den Dienst

der beiden Angeklagten stellen.

Von mir aus.

Nehmen Sie Platz.

Danke.

Kommen wir zur Vernehmung der ersten Zeugin.

Jeanie Hume.

Ich führte den Haushalt bei Arthur und Geillis Duncan,

fünf Jahre, Euer Ehren.

Konntest du irgendwelche unerklärlichen

oder übernatürlichen Vorgänge beobachten während dieser Zeit?

Ich kann nur sagen, dass immer viele Frauen vor der Tür standen,

die Glücksbringer, Amulette und so was haben wollten.

Mrs. Duncan gab sie ihnen immer gern.

Hat die hier auch anwesende Mrs. Fraser deine Dienstherrin besucht?

Mehr als ein Mal.

Auf den Feldern haben sie Kräuter gesammelt.

Zu Hause haben sie Getränke gebraut.

Der arme Mr. Duncan wusste von all dem nichts.

Jeanies Anklage war sehr bildhaft und überzeugend.

In nur einer Stunde

brachte sie alle gegen uns auf.

Dabei war er doch so ein netter, liebenswürdiger Mann.

Ich sah oft, wie Mrs. Duncan

nachts singend durch das Haus lief, während Mr. Duncan schlief.

Was sang diese Frau?

Ich bin sicher, es waren Beschwörungen.

Das jagte sogar die Kätzchen aus dem Haus.

Tiere haben ein Näschen für so was.

Sie spüren das Böse.

Brauchen wir jetzt auch noch die Aussage einer Katze?

Mr. Gowan.

Ist es nicht so, Mrs. Hume,

dass Sie mit Ihrer Arbeitsstelle

bei den Duncans unzufrieden waren?

Ich war dort sehr zufrieden.

So sehr, dass Sie um eine Anstellung auf Burg Leoch baten.

Sie meinten, sie fühlten sich unterbezahlt und nicht gewürdigt.

Sie bezeichneten Mr. Duncan dort, und ich zitiere,

als ein "furzendes altes Ekel"

und seine Frau als eine "geschwätzige Amsel".

Ich erinnere mich nicht genau an jedes Wort.

Was wir hier haben, Euer Ehren,

sind nicht weiter als Nörgeleien einer verbitterten Magd.

Hinsetzen.

Wir rufen die nächste Zeugin auf, Robena Donaldson.

Mein Mann und ich hatten ein krankes Kind, es kam gesund zur Welt,

aber dann wurde es immer schwächer.

Wir wussten, es war ein Wechselbalg.

Wir haben ihn zum Feensitz auf den Hügel gebracht

und blieben die ganze Nacht in der Nähe,

damit wir gleich bei unserem geliebten Kind sind, wenn die Feen es zurückgeben.

Aber...

Aber kurz vor dem Morgengrauen sahen wir sie.

Sie nahm den Jungen in ihre todbringenden Arme

und belegte ihn mit irgendwelchen Flüchen.

Als die Sonne aufging, sahen mein Mann und ich nach.

Doch wir fanden nur den Wechselbalg,

tot lag er auf dem Hügel

und keine Spur von unserem eigenen Kind.

Sie war es, die diese furchtbare Tat begangen hat.

Das spüre ich als Mutter!

Ich war dort, aber ich tat Ihrem Kind nichts.

- Ich wollte ihm helfen. - Also geben Sie es zu.

- Hexe! - Ich bin eine Heilerin.

Ich bin Heilerin, das Kind lag im Sterben, als ich es fand.

Ich hab es doch retten wollen.

Sie belasten sich so nur selbst, überlassen Sie das Reden mir.

Sie...

Sie haben mein tiefstes Mitgefühl für den Verlust Ihres geliebten Kindes.

Aber darf ich fragen, wenn Sie da waren,

warum hielten Sie sie nicht davon ab,

zu versuchen, das Werk der Feen zu unterbinden?

Ich war voller Furcht.

Ist es dann nicht so, dass Ihre Furcht und Ihr Schweigen

es der Frau erst ermöglichten, bei dem Kind zu bleiben, sodass, als die Feen kamen,

sie den Wechsel nicht vollziehen konnten?

Versuchen Sie, Trost im Gedanken zu finden,

dass es der Wechselbalg war, der gestorben ist,

und Ihr eigenes Kind gesund ist und für immer bei den Feen lebt.

Vielleicht sollten wir uns bei ihr bedanken, statt sie zu verurteilen.

Die Zeugin darf sich setzen.

Neds Fähigkeit, die Aussagen zu unseren Gunsten zu drehen, zeigte erste Wirkung,

aber als ich in die Gesichter der Anwesenden sah,

fragte ich mich, warum sie uns unbedingt auf dem Scheiterhaufen sehen wollten.

Welche Beweise es auch gab, sie wollten uns brennen sehen.

Der nächste Zeuge bitte, Alastair Duffie.

Haben Sie eine Anklage vorzubringen, gegen eine dieser Frauen hier?

Gegen Geillis Duncan, Euer Ehren.

Mit meinen eigenen Augen

sah ich sie auf einem Dach stehen während eines Sturms.

Ich sah, wie sie einen Blitz herbeirief mit einer Handbewegung.

Donner grollte, als sie lachte.

Ihre Augen, so rot wie Flammen,

mit Blicken, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Als der Wind zunahm,

fing ihr Mantel an zu flattern,

und auf einmal stieg sie wie ein riesiger Vogel in den Himmel empor.

Ja!

Hexe!

- Bitte. Das ist völlig absurd. - Die Angeklagten haben zu schweigen.

Wir finden uns morgen früh wieder zusammen.

- Ned. - Sie sind noch immer in Gefahr.

Wie sind unsere Aussichten?

Nach dem heutigen Tag, denke ich, nicht schlecht.

Schickte Colum Sie?

Nein, er wäre nicht erfreut, wüsste er, dass ich mich um Sie bemühe.

Veranlasste er meine Verhaftung?

- Ned? - Nein.

Hier, nehmen Sie, Whisky, Lebenswasser.

Es wird Sie heute Nacht wärmen.

Gib mir die Flasche.

Ein merkwürdiger Patron, dieser Ned Gowan.

Er scheint zumindest optimistisch.

Du verstehst es immer noch nicht, was?

Sie wollen uns tot sehen.

Genieß jeden Schluck,

denn morgen wird unsere Asche in alle vier Winde verstreut.

Ich bin neugierig.

Ist es Dougal, den du liebst, oder seine Position und sein Geld?

Nein, ich war vermögend.

Ich wusste, wo Arthur seine wichtigen Papiere versteckt.

Seine Schrift war gut lesbar,

seine Unterschrift leicht zu fälschen.

Ich konnte in den letzten zwei Jahren fast 1.000 Pfund abzweigen.

Du stahlst sein Geld. Warum?

- Für Schottland. - Was meinst du damit, für Schottland?

Ich hoffe, dass bald mit Prince Charlie wieder ein Stuart auf dem Thron sitzt.

Du bist auch Jakobitin.

Also führte die Politik dich und Dougal zusammen.

Ja.

Er ist der einzige Mann, bei dem ich je das Gefühl hatte, dass er zu mir passt.

Dir ist aber bewusst, dass er es mit der Treue nicht so genau nimmt.

Denkst du, das stört mich?

Er hat ein Auge für Schönheit.

Colum kämpft für die MacKenzies.

Dougal kämpft für die MacKinnons, die MacPhersons,

die Chisholms, die Camerons, für alle Klans, ganz Schottland.

Der Mann ist ein Löwe.

Gott.

Du liebst ihn wirklich, diesen Bastard.

Deine Worte, nicht meine.

Du sagst, Colum hat ihm befohlen zu gehen,

darum ist er jetzt weg.

- Es tut mir leid, Geillis. - Warum?

Das muss es nicht.

Kommt es zur Krönung, hab ich dabei geholfen.

Was auch mit den Unterstützern passiert, ich würde es jederzeit wieder tun.

Alles, was ich bedaure, ist, dass ich meinem Land nur ein Leben opfern kann.

Sehr hübsch gesagt.

Ist es nicht so?

Reden wir von dir.

Liebst du ihn?

Deinen rothaarigen Kerl, Jamie?

Du rufst seinen Namen nachts im Schlaf.

Wenn du wirklich eine Hexe bist,

wäre jetzt ein guter Moment, es zu beweisen.

Ja. Dasselbe gilt für dich, meine Liebe.

Ein Star.

Man kann ihn gut von den anderen Vögeln unterscheiden.

Sein Gefieder ist so schillernd.

Sieht aus wie eine Krähe, finde ich.

Als ich noch ein Mädchen war, ging ich im November immer nach Brighton.

Da versammelten sie sich, zu Tausenden.

Der Schwarm war riesig.

Sie fliegen in einer Formation.

Sie bilden gemeinsam eine wild flatternde Vogelwolke

in perfekter Harmonie.

Was treibt sie dazu, so was zu tun?

Auf diese Weise schützen sie sich vor den Falken.

Gemeinsam sind sie stark.

Wagen ankuppeln.

Wir zwei sind leider zu wenige für einen Schwarm.

Aus dem Weg!

Laut des einen Zeugen

kann ich ja wenigstens fliegen.

Steht auf!

Es ist Zeit.

Zur Seite.

Deine Hand, Mädchen. Mach schon.

Von Burg Leoch, Laoghaire MacKenzie.

Als ich sie kennenlernte, hieß sie nicht Mrs. Fraser.

Sie wurde Mistress Beauchamp genannt.

Fahr fort.

Ich bat sie um einen Trank,

um Jamie Frasers Herz für das meine zu öffnen.

Es tut mir leid, es tut so weh, darüber zu sprechen...

Ich war diejenige, die Jamie heiraten sollte,

aber sie trank das Gebräu selbst.

Unfassbar.

Haben Sie einen solchen Trank gebraut?

Das war kein Zaubertrank. Ich hab ihr nur helfen wollen.

Sie verhexte Jamie und spannte ihn mir aus.

Unsinn.

- Ich verhexe niemanden. - Schweigen Sie.

Sie ist ein eifersüchtiges Mädchen mit gebrochenem Herzen.

Ja, mein Herz war gebrochen.

Als ich sie zur Rede stellte, schlug sie mich.

Sie schlugen sie. Ist das wahr?

Sie legte einen Siechtum-Bringer unter mein Bett

und wollte meinen Mann verführen.

Er war die Liebe meines Lebens.

Sie ist der Grund dafür, dass ich hier bin.

Sie schrieb, dass Mrs. Duncan mich sehen wolle,

im Wissen,

dass sie verhaftet würde.

Diese Tränen sind noch ein Beweis,

dass sie mich loswerden...

Lassen Sie das Geschwafel, Mrs. Fraser!

Das ist beschämend.

Der nächste Zeuge, bitte.

Seine Hochwürden, Vater Bain.

Brave Bürger von Cranesmuir,

Ich wusste, als ich Claire Fraser das erste Mal sah,

mit ihr lasst ihr die Hure von Babylon in eure Mitte.

Dass sie euch dazu gebracht hat, den Pfad der Rechtschaffenheit

zu verlassen,

mit ihrer betörenden Sündhaftigkeit und ihren frevelhaften Reizen.

Ist das ein Prozess oder eine Predigt?

Ich fiel auf meine Knie und bat Gott, ihr die Boshaftigkeit auszutreiben,

ihren Körper und ihre Seele heimzusuchen und sie zu brechen.

Und Gott antwortete auf meine Gebete.

Er sprach zu mir:

"Du hast einen Fehler von gewaltiger Tragweite begangen."

Als der junge Tammas Baxter vom Teufel besessen war,

nahm ich ihm die Sterbesakramente ab, bar jeder Hoffnung.

Geblendet von meiner Eitelkeit und Selbstüberschätzung

wies ich Claire Fraser zurecht.

Aber sie erkannte, dass der Junge krank war, weil er eine giftige Pflanze gegessen hatte.

Claire Fraser tat das, was ich nicht konnte.

Sie rettete ihm das Leben.

Meine Kirchengemeinde, ich gestehe:

Ich versagte bei Tammas Baxter,

ich versagte bei euch,

ich versagte bei Gott.

Ich bin es nicht länger wert, den Menschen dieser Gemeinde

zu dienen.

Ich flehe euch an,

lasst mich gehen.

Sie ist mit dem Teufel im Bunde.

Nur Satan lässt einen Mann Gottes an sich zweifeln.

- Hexe! Verbrennt sie! - Hexe!

Ich habe nichts getan.

Mrs. Fraser!

Vater,

dieses Gericht verbietet Ihnen, diese Gemeinde zu verlassen.

- Nach sorgfältiger Abwägung... - Ich bitte um kurze Unterbrechung.

Eine kurze, Mr. Gowan.

Die Damen brauchen etwas Ruhe.

Wären Sie so freundlich...

Bitte.

Ich fürchte, das Blatt hat sich endgültig gewendet.

Was tun wir?

Wir retten eine.

Wir sind keine Hexen.

Es kommt drauf an, wofür sie euch halten.

Für die Leute

waren Sie eine Hexe, bevor Claire herkam.

Sie treiben Ihre finsteren Machenschaften schon seit Jahren.

Das, was Sie vor dem Scheiterhaufen rettete,

war Ihr verstorbener Mann.

Sind Sie mein Anwalt oder ein Richter?

Ich habe es versucht,

aber es ist aussichtslos, das wissen Sie.

Was heißt das, Ned?

Sie müssen sagen,

dass Geillis sie verhext hätte und sich lossagen.

Von ihr lossagen?

Erklären Sie, dass sie Sie durch einen Zauber in ihr Netz des Bösen zog.

Und wenn nicht?

Verbrennt man sie beide.

Denken Sie darüber nach,

aber schnell, das Gericht will fortfahren.

Zurück! Zurück!

Es ist einfach zu viel.

Warte.

- Es gibt sicher einen Weg. - Warum bist du hier?

Was meinst du?

- Ich wurde verhaftet... - In Schottland?

- Ich kam aus Oxfordshire... - Du lügst.

Schon die ganze Zeit. Dougal wusste es. Colum auch.

Deswegen half er dir nicht.

Du weißt nicht, was du sagst.

Hör auf, zu lügen, Claire! Wenn ich sterben muss,

wenn sie mich als Hexe verbrennen,

will ich wissen, wofür.

Also sag mir bitte dieses Mal die Wahrheit.

Warum bist du hier?

Sie werden ungeduldig.

- Einen Augenblick. - Ich denke...

Augenblick!

Es war nur ein Zufall. Ich schwöre es dir, Geillis.

Es gibt keinen Grund, dass ich hier bin.

- Es ist reiner Zufall. - Reiner Zufall.

Deswegen willst du nichts verändern, du willst...

nur deine Haut retten.

Ich will nur nach Hause.

Ich weiß nicht, ob das überhaupt geht.

Nichts.

Ich sterbe also wirklich für nichts.

- Geillis, ich... - Ich kann sie nicht länger hinhalten.

Was werden Sie tun?

Ich gehe wohl zu einem Grillfest.

Euer Ehren, Mrs. Fraser hat dem hohen Gericht etwas zu sagen.

Mr. Gowan irrt sich.

Ich habe nichts zu sagen.

- Bist du verrückt? - Vielleicht.

So vertrauen wir auf das Wort Gottes, der sagt:

"Keine Hexe ist es wert, am Leben zu bleiben."

In diesem Sinne erklären wir Geillis Duncan und Claire Fraser

für schuldig.

Wir verurteilen sie hiermit zum Tode!

Verbrenn die Hexe! Sie beide!

Verbrennt die Hexe!

Verbrennt sie!

Sie werden nun zum Scheiterhaufen geführt.

Ich weiß, welcher Zufall.

Wartet, das könnt ihr nicht tun.

Ich verbiete es euch.

Ich halte es für möglich.

Was?

Nein!

1968.

Ned!

Das hat nichts mit Hexerei zu tun!

Verbrennt sie!

Ihr seid alle Mörder!

Gott wird euch bestrafen!

Ihr verbrennt in der Hölle!

Du sprichst hier keine Flüche aus, verderbtes Weib.

Gebt ihr die Peitsche!

Nein! Lasst mich los, ihr dreckigen Schweine!

Lasst mich los! Verdammt nochmal, ich will nicht!

Ich tanze auf deiner Asche.

Härter!

Claire! Lasst sie los!

Sir. Ihr habt vor diesem Gericht keine Unruhe zu stiften.

Ich schwor vor Gott,

sie zu beschützen!

Und wenn Sie sagen, dass Sie Ihre Autorität

über die von Gott stellen,

dann erkläre ich hiermit, dass ich anderer Meinung bin.

Der Erste, der vortritt, stirbt zuerst.

Diese Frau ist keine Hexe.

Ich bin eine.

Geillis! Nicht!

Ich gebe es zu, ich habe meinen Mann Arthur Duncan ermordet,

mit teuflischen Kräften.

Ich habe die Unwissenheit von Claire Fraser ausgenutzt

und sie für meine Zwecke benutzt.

Weder hat sie mir geholfen, noch wusste sie von meiner Kunst,

auch war sie meinem Meister nicht hörig.

Seht her! Ich trage das Mal des Teufels!

Was die Bewohner als Zeichen des Bösen sahen,

war die Narbe einer Pockenschutzimpfung.

Und es traf mich wie ein Blitzschlag.

Geillis kam aus der Zukunft, aus dem Jahr 1968.

Lauft!

- Claire, komm jetzt! - Ich bin die Geliebte des Teufels.

Ich trage sein Kind!

Verbrennt sie!

Geillis.

Ich habe in den dunkelsten Stunden mit Satan das Bett geteilt!

Ich habe ihm meine Seele gegeben, für immer!

- Ruhe! - Nein!

Bedeckt die Hexe! Bedeckt sie!

Ich schenke dem Satan ein Kind. Er wird euch alle verfluchen!

Bedeckt sie!

Gebt Acht! Sie trägt des Teufels Kind!

Ich trage sein Kind!

Wir müssen hier verschwinden, Claire.

Die Einschnitte sind nicht tief.

Narben bleiben dir wohl keine.

Claire, es gibt Dinge, die du mir nicht sagen willst.

Aber eins verlange ich.

Ehrlichkeit.

Wenn du etwas sagst, muss es wahr sein.

Erwarte das auch von mir.

Einverstanden.

Eine Frage muss ich dir

zu unserer Sicherheit stellen.

Bist du eine Hexe?

Ist das dein Ernst?

Ich sah oft deine Narbe auf dem Arm und dachte mir nichts.

Doch Geillis Duncan hat sie auch.

Sie nannte sie Teufelsmal.

Also?

Ich bin keine Hexe.

Wenn du die Wahrheit hörst, hältst du mich vielleicht für eine.

Ich hatte noch niemals die Pocken.

Aber selbst in einem Raum voller Sterbender wäre ich davor gefeit.

Ich kann Kranke versorgen, ohne krank zu werden.

Die Narbe stammt von einer Impfung.

Davon hast du noch nie gehört. Keiner hier.

Sie bewahrt mich davor, mich anzustecken.

Ich weiß von Jack Randall, weil ich schon von ihm gehört habe.

Ich weiß, wann er geboren wurde und wann er sterben wird.

Von seiner Arbeit mit dem Duke von Sandringham

weiß ich von meinem Ehemann.

Ich weiß von dem Stewart Prinzen,

den Jakobinern und dass sie Scheitern werden.

Ich weiß vom Schicksal der Schotten.

Ich weiß das alles, weil...

Weil ich...

aus der Zukunft komme.

Geboren wurde ich am 20. Oktober des Jahres 1918.

Das ist in 200 Jahren.

Hast du verstanden?

Hörst du mir zu?

Ich höre dir zu.

Du hältst mich für verrückt, nicht wahr?

Nein.

Nein, ich glaube dir, Sassenach.

Ja.

Auch wenn ich kein Wort davon verstehe, noch nicht.

Aber ich vertraue dir. Ich vertraue deinem Wort, deinem Herzen.

Und ich vertraue auf die Ehrlichkeit zwischen uns.

Also werde ich alles, was du mir erzählst,

auch glauben.

Erzählst du mir mehr?

Ich war Feldschwester bei der britischen Armee.

In der Kirche sagte sie "1968".

Ich erzählte ihm alles.

Meine ganze Geschichte brach aus mir heraus

wie ein Wasserstrahl aus einem gebrochenen Damm.

Erzähl mir nochmal von den Steinen.

Mir war nicht klar, wie wichtig es war, sich jemandem anzuvertrauen,

bis zu diesem Augenblick.

Die Schotten hatten keine Chance.

Er hörte zu.

Tausende starben.

Er verstand nicht alles, aber er hörte zu.

Also,

als ich mich mit Horrocks traf,

bist du fortgelaufen,

weil du zurückwolltest.

Zurück zu den Steinen.

Und zurück zu deinem Ehemann.

Ja.

Dafür schlug ich dich.

Es tut mir so verflucht leid.

Darf es nicht.

Du wusstest es nicht.

Ruh dich aus.

Keiner tut dir was.

Ich bin hier.

Glaubst du mir wirklich?

Ja.

Ich glaube dir, Sassenach.

Es wäre leichter, zu glauben,

dass du eine Hexe bist.

In den nächsten Tagen sind wir weit geritten.

Wir wollten beide

den Hexenprozess weit hinter uns lassen.

In der Hoffnung, der Abstand

würde unbeantwortete Fragen überdecken.

Vom Haupthaus...

Jamie erzählte viel von Lallybroch,

vom Leben, dass wir führen würden,

das Leben, von dem er immer geträumt hat.

Ich versuchte, zuzuhören.

Ich versuchte, in Lallybroch mein Zuhause zu sehen.

Ich stellte mir ein gemeinsames Leben vor,

aber ich spürte, wie ich forttrieb im Meer der tosenden Gefühle.

- Ich will dich in mir spüren. - Nein.

Nein, mo nighean donn.

Ich will dich betrachten.

Und?

Sassenach, bist du bereit, nach Hause zu kommen?

Ja.

Geh auf den Hügel.

Das hast du doch gewollt.

Oder?

War das nicht immer dein Wunsch?

Nach Hause zu gehen.

Ja.

Da wären wir.

Ich sehe es.

Ist es der?

Ja.

Und? Was hast du damals gemacht?

Eigentlich gar nichts.

Es lag ein Summen in der Luft.

Und dann habe ich den Stein einfach berührt.

Claire.

Verzeih mir.

Ich hielt dich ab.

Das hätte ich nicht tun dürfen.

Ich war noch nicht bereit.

Ich weiß.

Wir sollten nicht mehr warten.

Du musst mich verlassen.

Deswegen sind wir hier.

Hinter dem Stein wartet deine eigene Zeit auf dich.

Du bist dort zu Hause.

Dort ist alles, was du liebst.

Und Frank.

Frank.

Diese Seite bietet dir nichts.

Nichts, außer Gefahr und Gewalt.

Nun geh.

Ich werde im Lager bleiben, bis es Nacht wird,

damit du dich in Sicherheit weißt.

Auf Wiedersehen, Sassenach.

Jamie!

Auf Wiedersehen.

Aufstehen, Soldat.

Ich will heim nach Lallybroch.

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