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DER HALBBRUDER
In dem Herbst, in dem ich Freunde fand, nahm Papa uns mit zum Diskustraining.
Wir könnten die Mädchen besser halten, wenn wir den Diskuswurf beherrschen.
Das war wohl das Letzte, was Fred und ich zusammen taten.
Denn jetzt hatte ich Vivian und Peder. Das war schwer für Fred.
Jetzt war er derjenige, der einsam war.
- Wieso hat Edith Nylonstrümpfe bekommen? - Da habe ich nie groß drüber nachgedacht.
Arnold wäre nie hier rein gekommen, wenn er die Strümpfe nicht gehabt hätte.
Wir haben uns alle drei kaufen lassen.
- Für sie war er kein guter Mensch. - Das war er wohl auch nicht.
- Da hat man einen Vater, den niemand mag! - Er hatte auch seine guten Seiten.
Und dann bekamen wir ja dich.
Wieso war Fred so wütend auf Papa?
- Was hatte er getan? - Nichts.
Überhaupt nichts. Du hattest einen Vater, Barnum. Fred hatte nur dich.
- Sieh mal einer an... - Barnum bekommt Besuch.
Mach dich zurecht.
So, jetzt habe ich mich zurecht gemacht. Zu Tisch.
- Wir warten. - Ja, gut.
Er kommt bestimmt.
- Ist jemand gestorben? - Niemand ist tot.
- Der ist besetzt. - Jetzt schon. Und du bist tot.
- Ihr braucht nicht auf mich zu warten. - Barnum bekommt Besuch von einem Freund.
- Ich wusste nicht, dass du kommst, Fred. - Wer hätte schon mit Fred rechnen können?
- Dummkopf. - Und rede nicht mit vollem Mund.
- Wo bleibt denn dein Freund? - Die Straßenbahn hat bestimmt Verspätung.
- Sicher. - Er kommt schon noch.
Im Ausland wartet man eine Viertelstunde, bis die Vorstellung beginnt.
Jetzt ist es genau 15 Minuten nach sieben.
Am anderen Ende vom Kirkeveien, verdammt!
- Du hast nicht gesagt, welche Hausnummer. - Wie hast du es gefunden?
- Ich habe nach Barnum Nilsen gefragt. - Komm rein!
Hallo, hallo!
- Peder Miil. - Mit zwei "i"?
- Peder. - Boletta.
- Peder. Angenehm. - Nimm bitte hier Platz.
- Vielen Dank, dass ich kommen durfte. - Du bist zu spät.
Ein willkommener Gast kommt immer recht. Das haben wir in Amerika immer gesagt.
- Barnum hat ihm keine Adresse gegeben. - Nein, die Straßenbahn war verspätet.
- Bitte, bedien dich! - Barnum hatte noch nie Gäste.
Du bist der erste.
- Dann komme ich spät, aber gern! - Richtig.
- Was macht dein Vater? - Briefmarken.
- Kann man davon leben? - Er hat mal eine für 21.734 NOK verkauft.
Das heißt "Philatelist", falls du das nicht gewusst hast.
- Du betrachtest meine fehlende Hand. - Entschuldigung!
Diese wertvollen Finger verlor ich, -
- als ich nach dem Krieg in der Finnmark nach Minen grub.
Die Deutschen sind sehr tüchtige Soldaten, aber auch sehr schlau.
Da lag plötzlich eine Mine an der falschen Stelle, als ich vorbei kam.
Wie war es denn heute in der Tanzstunde, Jungs?
Gut.
Die meiste Zeit hat die Lehrerin geredet. Sie hat gesagt, dass es wichtig ist, -
- die Unterwäsche zu wechseln, wenn wir ins Schwitzen kommen.
In Amerika tanzten wir ganze Nächte durch. Mann, haben wir dabei geschwitzt.
Wer am längsten durchhielt... gewann.
- Ein bisschen Schweiß war uns da egal. - Bitte, Arnold!
Das lag heute in meinem Briefkasten.
- Was in aller Welt ist das? - Das siehst du doch!
- So eine Riesenschweinerei! - Wessen Pyjama ist das?
Meiner.
- Was hast du dazu zu sagen, Fred? - Barnum hatte sich eingekackt.
Ich habe seinen Pyjama in die Mülltonne geworfen.
- Und er lief allein in den Briefkasten? - Was weiß ich? Ich versuche zu essen!
Komm mir ja nicht damit. Du bist ein ungehobelter Kerl, du!
- Kannst nicht mal meinen Namen schreiben. - Bitte ihn um Entschuldigung!
Ich dachte, du bist hier derjenige, der die Pyjamas wäscht - Bnag.
Hast du mich Bnag genannt? Du!
Ich bin noch nicht fertig mit dir!
Echt knorke...
Vielleicht sollten wir nächstes Mal zu mir gehen.
- Hallo, Mama! - Hallo, Jungs!
- Hallo! Du bist bestimmt Barnum? - Ja. Barnum Nilsen.
- Schön, dich kennenzulernen. - Danke, ebenso.
Guck mal! Sieh dir den hier an!
Der ist noch nicht ganz fertig... wie findest du ihn?
- Ich finde, der sieht fertig aus. - Nein, ich habe gerade erst angefangen.
Ich finde trotzdem, der sieht fertig aus.
- Hast du Hunger, Barnum? - Ja.
Weißt du, wie viele Schwänze Gustav Vigeland gemacht hat? 121.
Ich habe nachgezählt. Es sind 122, wenn man den Monolithen im Park mitzählt.
- 123, wenn du das Modell mitzählst. - Ja, verdammt...
- Hallo. - Hallo!
Brillant.
- So, und wen haben wir hier? - Barnum. Barnum Nilsen.
Barnum? Barnum, Barnum. Ich habe eine Briefmarke mit Barnum.
Eine ungewöhnliche amerikanische Briefmarke. Ich werde sie dir mal zeigen.
Bleibt ihr zum Essen?
Nein, wir müssen jetzt los. Wir müssen zur Tanzstunde.
- Tschüs! - Bis nachher!
MIILS BRIEFMARKEN
Stilvoll!
Guck mal hier, Barnum.
Deine eigene Briefmarke. Die bekommst du, wenn ich meine erste Million verdiene.
Sieh mal, hier. Eine Drei-Schilling von 1855. Die kostet mehr als der ganze Laden.
- Wieso denn? - Falsche Farbe.
Die mit Fehlern sind die wertvollsten.
- Cola oder Solo-Limo? - Cola.
Vivian? Ich bin groß. Barnum ist klein. Was bist du?
- Meine Geburt war ein Unglück. - Wohnst du in dem weißen Haus?
Ist deine Mutter "der Schleier"?
"Schleier" ist total knorke!
Verdammt! Prost!
Tschüs.
Bist du mit Vivian zusammen? Du hast sie umarmt.
Umarmst du nicht die, die du magst, Barnum?
Wir sind beide mit ihr zusammen. Mit so einer Mutter braucht man zwei Männer.
- Noch eine Tasse? - Ja, bitte!
Danke.
- Du hörst auf? - Ja, ich habe meinen Teil getan.
Boletta?
Hier ist ein kleiner Bonus für lange und treue Dienste.
Hier stimmt was nicht. Ich bin nicht in Lohngruppe 19, sondern in Lohngruppe 11.
- Sind da nicht zu viele Nullen? - Bekomme ich noch einen Schluck?
- Wo ist Papa? - Keine Ahnung.
- Ich bin so glücklich. - Ach ja?
Die Tanzstunde war toll.
Peder hat bei uns gegessen, und ich war bei Peder zuhause.
Er will immer noch mein Freund sein.
Ich möchte nicht, dass Fred mit zu Peder nach Hause kommt.
Das hier soll nur mir gehören.
Jetzt lass uns schlafen, ja?
Bereit?
Können wir nicht was anderes machen? Nur wir beide.
- So schlimm ist es doch nicht. - Doch, ich hasse es.
Jedes Mal, wenn ich in dieses Haus gehe, fühle ich mich, als wäre ich tot.
Ich stimme dir ja zu, dass es etwas bedrückend ist, aber tot ist vielleicht...
Ach? Bist du jetzt der Autor, der auf jedem einzelnen Wort herumhackt?
Weißt du was, Barnum? Ich war 25, als ich von zuhause auszog.
25 Jahre... -
- ... des Jammerns und Zeterns... -
- und Weinens, der Verdächtigungen und schlechter Stimmung.
25 Jahre mit der schlimmsten Mutter in Homansbyen... -
- nein, der schlimmsten Mutter der Stadt, des ganzen verdammten Landes.
Und du findest das ein bisschen bedrückend?
Ist was passiert?
Ich will einfach nicht, dass deine Mutter sie trifft.
Jetzt redest du so, als hättest du nie meinen Vater getroffen.
- Wollen wir los? - Den kannst du da stehen lassen.
- Sie mag es nicht, wenn Leute Spaß haben. - Mist, das hatte ich vergessen.
Du, dann trinken wir den einfach hier.
Die Zeit vergeht immer schneller mit etwas Alkohol.
Kaum bist du richtig angekommen, bist du auch schon wieder zuhause.
Das wird richtig schiefgehen, Barnum. Ganz sicher!
Mama wird irgendwas ganz Schreckliches zu Vera sagen, das weiß ich einfach.
- Sie kann es nicht lassen. - Vielleicht werden sie Freundinnen.
Wer weiß.
Weißt du, was das Beste an dir ist? Du glaubst an Happy Ends.
- Oder etwa nicht? - Nein. Oder... Doch, vielleicht.
Prost!
- Andere hätten vielleicht angerufen! - Das darf nicht wahr sein.
ESSEN ABGESAGT
Wartet ihr auf mich?
- Ich hatte mich gefreut, sie zu treffen. - Das habe ich noch nie gehört.
- Kommt, gehen wir zu Krølle. - Nein, kommt mit mir mit.
Bitte schön!
- Was...? - Wir haben euch den Trockenboden gekauft.
Guckt mal.
Das hier wird die Küche, das Wohnzimmer, und hier ist das Schlafzimmer.
Und da ist noch ein kleines Schlafzimmer, falls ihr das mal brauchen könnt.
- Und Barnums Büro im Flur. - Wir werden Dachfenster einbauen.
Ihr könnt bis zum Stenspark gucken. Und wir sind ein paar Etagen unter euch.
- Ihr habt den... - ...für uns gekauft?
- Danke. - Bitte schön!
Vielen Dank!
Stell dir das hier mal mit Fenstern vor.
Ja, das sieht alles gut aus.
Deine Eizellen sind in Ordnung, dein Eierstock ist intakt.
Die Gebärmutter funktioniert wunderbar. Es wird Zeit, deinen Mann zu untersuchen.
Aber er war doch schon hier. Er hat eine Probe abgegeben. Barnum Nilsen.
Alles war in Ordnung.
- Barnum Nilsen, der Schriftsteller? - Ja.
Er hat gesagt, dass alles in Ordnung ist?
Ja...
Wir unterliegen leider der Schweigepflicht.
Aber wir sind doch verheiratet.
Ja, ich finde, dass sich Eheleute nicht anlügen sollten.
Ist was?
Ich bin nicht schwanger.
Vielleicht bekommen wir keine Kinder. Hast du mal darüber nachgedacht.
Daran will ich nicht denken. Das ist total sinnlos.
Aber wir zwei bedeuten uns doch auch etwas?
- Was willst du damit sagen? - Dass wir es uns gutgehn lassen sollten.
Während wir warten.
Hast du den Zeitungsausschnitt mit Fred irgendwo gesehen?
Ich dachte, du hättest den weggeworfen.
Ja, das kann sein.
Das hat aber gedauert.
- Ist das ein Sarg? - Nein, das ist ein Einmann-Bob.
Bist du dumm, oder was?
- Woher hast du den? - Scheiß drauf.
Pack da mit an. Wir werden ihn hoch tragen.
Wohin?
Hier kam mein Vater...
Was sagst du?
Mama hat ihn nicht einmal gesehen.
Jemand muss ihn gesehen haben.
Man kann nicht an Edith vorbeigehen, ohne dass sie einen sieht.
Oder dein Vater hat einfach recht.
Vielleicht ist nicht das wichtig, was du siehst, sondern was du zu sehen glaubst.
Vielleicht dachte sie, dass sie Cliff Richard sah.
Cliff Richard mit neun Fingern.
- Mach keinen Mist, Fred! - Legst du bitte den Deckel drauf?
Nein.
Mach es! Und dann geh runter, leg dich schlafen und halt die Klappe.
Willst du hier bleiben? Das will ich nicht.
Willst du hier auch liegen?
Vielleicht finde ich einen Kindersarg für dich.
Etwas Größeres brauchst du ja nicht.
- Barnum, jetzt geh ins Bett! - Komm raus!
Ich brauche dich nicht mehr, Barnum.
Mir gefällt das nicht. Arnold Nilsens Frau -
- bietet sich fremden Menschen als Porträtfotografin an.
Wir brauchen das Geld, Arnold. Die Jungs werden größer.
Und ich würde mir auch gerne mal was leisten können.
Eine meiner Erfindungen hat eine gewisse Aufmerksamkeit geweckt.
- Um 12 bekomme ich die Verkaufszahlen. - Dann reden wir um 12 Uhr darüber.
Man darf keine Bälle auf Fenster werfen. Man darf keine Bälle auf Fenster werfen.
Man darf nicht in einem Sarg liegen, bevor man tot ist.
- Musstest du wieder nachsitzen? - Ja.
Du lügst immerhin nicht. Ich habe gehört, du hast ein Fenster eingeworfen!
Was ist nur los mit dir?
- Du hast ein Fenster eingeworfen? - Ja.
Ja, das ist gut. Dann können wir bald mit dem Diskuswerfen anfangen.
Das Tolle am Diskuswerfen ist, dass man dann die Mädchen besser halten kann.
Wo hast du gesteckt?
Wie siehst du denn aus, Arnold?
Wie lief's mit deiner Erfindung?
Arnold, wo sind deine Schuhe?
- Und wo ist Fred? - Weiß ich nicht.
Wo ist er? Hast du ihn gesehen?
In einem Sarg auf dem Trockenboden.
Tu ihm nichts!
DER DISKUSWERFER
Hier liegt ihr also faul herum, während draußen die Sonne scheint.
Aufstehen. Ich habe das verdammte Bislett-Stadion bis 13 Uhr gemietet.
Rein in die Sportklamotten. Danach ziehen wir uns fürs Bankett um.
Welches Bankett?
Kein Sportereignis ohne Bankett. Ich habe einen Tisch für fünf im Grand reserviert.
Falls Boletta nicht zum Nordpol will.
- Im Grand gibt's bestimmt auch Bier. - Aber es ist nicht genauso kalt.
Aber es wird von gut ausgebildeten Kellnern in Flaschen serviert.
Hausmeister Bang, ehemaliger Meister im Dreisprung, sagt, -
- dass Audun Boysen vor wichtigen Wettbewerben zwei Scheiben mit -
- Leberpastete, drei Algentabletten und einen Teelöffel Algenmilch verdrückte.
War Audun Boysen nicht Läuferin?
Ob wir nun Diskus werfen, laufen, springen oder Zirkusclowns sind:
Wir holen die Energie vom gleichen Ort. Aber es ist schön, dass du mir zuhörst.
- Wo ist der Brief? - Ich weiß nicht, wo er ist.
- Liegt er nicht in der Schatulle? - Nein, er liegt nicht in der Schatulle.
- Ich habe ihn dort hingelegt. - Hast du den Brief, ist das Schändung!
Ich weiß nicht, wo er ist! Ich habe den Brief nicht angerührt.
- Und das soll man glauben? - Ich bekomme immer die Schuld!
Aber ich kann den Brief auswendig: "Wir sollten einen Moschusochsen mitbringen," -
- "und wir entdeckten eine Ochsenherde, die sich an Polar-Weide labte," -
- "eines der ganz wenigen Gewächse dort." - Das ist nicht das Gleiche.
Jungs, zieht euch um! Ihr habt eine Minute Zeit.
- Ist er schwer, Barnum? - Nein, der wiegt nur anderthalb Kilo.
Korrekt! Junior-Diskus. Um groß zu werden, muss man klein anfangen.
Wollen wir zum Gottesdienst oder nach Bislett?
Bislett.
Nach Bislett!
Das Paradies. Hier...
Hier soll es geschehen.
Ich darf euch bitten, eure Aufmerksamkeit auf meine Füße zu richten.
Ein gewöhnlicher, harmloser Kreis ist die Manege des Diskuswerfers.
Hier schleudert er dem Publikum seinen Jubel entgegen.
Mit gespreizten Fingern umfasst ihr den Rand, mit dem Daumen als Stütze.
Lasst den Arm locker hängen, und haltet den Diskus fest in der Hand.
Das Wichtigste ist jetzt, den Diskus in einer perfekten Bahn zu schleudern.
Er soll durch die Luft schießen und um die eigene Achsel kreisen, nicht schlingern.
Habt ihr verstanden? Er darf nicht schlingern!
Macht mit!
Fest in der Hand. Ruhige Bewegungen. Guter Kontakt.
Verdammt!
Versteht ihr? Fred, kannst du den Diskus holen? - Barnum, du fängst an.
Danke.
Stilvoll. Genau so.
Elf und ein halber Meter. Das ist doch mal ein Anfang.
Du bist dran, Fred!
- Was hast du getan, Fred? - Vielleicht ist er nur scheintot?
So ein schreckliches Unglück. Schrecklich.
- Am schlimmsten ist es wohl für Fred. - Was soll das heißen?
- Er war es doch, der geworfen hat. - Hör mal: Es ist schlimm für uns alle.
Aber am allerschlimmsten ist es für Arnold Nilsen. Was wolltest du denn?
Vor allem möchte ich im Namen der gesamten Hausgemeinschaft unser Beileid aussprechen.
Danke.
Ich dachte, ihr wollt den vielleicht behalten. Der war noch in Bislett.
Schafft diesen Unglücksvogel hier raus!
- Entschuldigung! - Sie hat das nicht so gemeint.
Wollt ihr heute Nacht bei mir schlafen?
Wir kommen schon klar.
Hörst du?
- Die räumen auf. - Nein...
Hör genau hin.
Er atmet nicht mehr.
Ich werde dein Vater sein, Barnum.
Kein Anschluss unter dieser Nummer.
Auf Papas Beerdigung waren nicht viele Leute. Da waren wir in der ersten Bank.
Dann war da Edith vom Kiosk, Hausmeister Bang, meine Freunde -
- und ein paar, die ich nicht kannte. Und dort traf Fred Vivian.
Übersetzung: filmtiger
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