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KISS THE COOK - SO SCHMECKT DAS LEBEN!
Untertitelfarben:
Carl Casper
Molly
Percy
Martin
Treibende Funkmusik
Bist du etwa gelaufen?
Sehr sch�n, gut. Dreh schon.
Die Beine da hin.
Das Plastik.
Treibende Funkmusik
Ich muss noch zum Markt. Wie sp�t ist es?
Fast zehn. Ich muss den Jungen abholen.
Wo ist Tony? Wir waren gestern aus.
Aber keine Sorge, er kommt schon.
Er dr�ckt sich nicht.
Hey, hey, hey!
Ja, Chef. Heute kommt ein Restaurantkritiker.
Darum bin ich hier. Fang mit der Suppe an!
Bereite alles f�rs Steak vor.
Bist du noch voll? Nein.
Hilf Martin mit dem Schwein! Er bleibt stumm.
Autohupe
Hey, mein Junge. Hey.
Anschnallen. Entschuldige, ich war zu sp�t. Ich bin's gew�hnt.
F�r Filmgucken ist keine Zeit.
Kommt heute ein Kritiker? Woher wei�t du das?
Mum hat's erz�hlt. Was sagt sie?
Dass du beunruhigt w�rst. Dass ich beunruhigt w�re? Ja.
Mum kennt mich nicht so gut, okay?
Sie kennt dich genau.
Sie denkt, ich sollte mir einen Imbisswagen zulegen.
Ich mag Imbisswagen. Ich auch. Wer nicht?
Aber ich bin Chefkoch in einem Restaurant. Okay.
Ich muss noch zum Wochenmarkt.
Okay, darf ich mit? Willst du ins Restaurant zu Molly?
Nein. Du willst aber nicht alles haben. Nein.
Wir fahren nicht zum Essen hin. Ich wei�.
Haben Sie auch wei�e? Nur orangene.
Sechs davon und acht von den kleinen. Warte.
Die Radieschen m�ssen gleich aussehen.
Dad. Geht das? Sechs von denen.
Dad! Was ist? Kann ich Popcorn haben?
Daddy arbeitet. Nein, nimm lieber Obst.
Ich will kein Obst. Wieso Popcorn?
Wei�t du, was das ist? Nein. Kohlenhydrate mit Zucker.
Sieh dir mal dieses Obst an. Das ist wunderbar.
Wie kannst du da nur Popcorn wollen? Nimm doch lieber Obst.
Die schicken einen Kritiker, der ein beliebter Foodblogger ist.
Wei�t du, was das ist? Ja.
Einer, der im Internet �ber Essen schreibt.
Wei� ich. Der ist eine gro�e Nummer.
Viele dieser ber�hmten Typen
m�gen mich nicht, weil ich gute Kritiken gekriegt habe.
Das sind Hater. Ganz genau.
Fr�her sagte man das nicht, da gab's kein Wort f�r.
Es hie�, dass jemand neidisch ist, aber das traf es nicht ganz.
Der Wursttyp! Kennst du Andouille-Wurst? Nein.
Die ist scharf. Magst du das? Nein. Egal, komm!
Die kommt aus New Orleans. Schon mal davon geh�rt?
Ja, Teil der USA, Bestandteil des Louisiana-Kaufs von Napoleon.
Ja... ich meinte eigentlich das heutige. Das ist lange her.
1803. Wie auch immer.
Ich rede vom Essen, der Kultur, verstehst du?
Beignets...
Die kriegst du hier. Das ist nicht dasselbe.
Hier schmecken sie,
weil sie Erinnerungen wecken, wie es dort war.
Es ist eine v�llig andere Welt.
Wir sollten da mal hin. Unbedingt. Echt?
Ja! Ich meine, nicht jetzt... Wann?
Keine Ahnung, ich habe gerade anderes im Kopf.
Dieser Kritiker kommt... Danach! Ja, das w�re gut.
N�chsten Monat ist schulfrei. Dann k�nnten wir da hin.
Spitze! Ich rede mit deiner Mum...
Wenn's da nicht geht, fahren wir sp�ter.
Sie hat nichts dagegen.
Du hast sie gerade gefragt? Mhm. Woher ist das Handy?
Wieso hast du schon ein Handy?
(Mann) Hey, stell die So�e rauf! Wessen Speck ist das?
Wenn ich wei�, wem das geh�rt, kriegt er Pfeffer in den Arsch.
Wie l�uft's? Die Br�he k�chelt, das Schwein ist zerteilt...
Dreht die Temperatur runter, los!
Ihr wisst, worum es geht? Sagt Bescheid, sobald er da ist.
Allen soll es gut gehen.
Bringt h�bsche Freundinnen her. Der Abend geht auf mich.
Die Gl�ser stehen schief, raus mit euch!
Ich habe den besten Schei�.
Siehst du das nicht?
Babykarotten. Ich habe Currypaste...
Carl. Nicht jetzt, Molly, bitte.
Riva ist hier. Lass uns da...
Was will Riva denn hier? Ich wei� auch nicht.
Der Espresso verschafft dir f�nf Minuten.
Rede im Flur mit ihm. Ich muss erst das Team einweisen.
Okay, vielleicht kommt er her. Ja, danke.
Wieso sollte der Psychopath nicht kommen?
Mitp�keln? Ja.
Ist Carl hinten? - Ja.
Hey, Carl.
Carl!
Haben Sie vor, etwas am Men� zu �ndern?
Nicht jetzt. Heute ist ein wichtiger Tag.
Ich wei�. Ich kann bei der Planung helfen.
Ich brauche f�nf Minuten f�r mein Team. Ich komme dann raus.
Ich kann Ihnen helfen.
Ich brauche keine Hilfe, sondern Freiraum.
Okay? Danke.
K�nnt ihr uns kurz allein lassen?
(Riva) Hm?
(Riva) Ihr guckt erst Carl an? Okay, raus mit euch.
Okay, f�nf Minuten Pause. Los, alle raus hier!
Alles klar? Ja, raus mit dir.
Trink einen Kaffee.
Damit eins klar ist. Ja? Sie reden nicht mit meinem Team.
Das ist Ihre und das hier meine Seite.
Das war die Vereinbarung.
Okay. H�ren Sie mir zu?
Ich habe Ideen. Manchmal funktionieren sie.
Ist mir egal, ob Sie der neue Star sind.
Sie arbeiten f�r mich, in meinem Restaurant.
Ich hatte K�chenchefs vor Ihnen, und nach Ihnen kommen neue.
Ich mache weiter. Sie wissen, wer heute kommt?
Der wichtigste Kritiker der Stadt.
Ja. Seinen Blog hat AOL gekauft.
F�r zehn Millionen Dollar. Ganz genau.
Darum soll das Men� toll werden.
Sie wollen ein tolles Men� machen? Ja, gutes Essen.
Ja, na ja... Wir stecken in einer Sackgasse.
Wie? In einer kreativen Sackgasse.
Wir sind erfolgreich.
Ich rede nicht vom Umsatz, sondern vom Essen,
das seit f�nf Jahren gleich ist.
Sie haben Eingeweide serviert. Meinen Sie mein Kalbsbries?
Diesen Kunstschei� mochte niemand.
Kein Einziger hat Ihr Kalbsbries bestellt.
Bitte, ich habe ein Verm�gen in diese neumodischen Dinger gesteckt.
Franz�sische Herdanlage.
Das kriegt nicht jeder. Ich wei� es zu sch�tzen.
Weil Sie die verdient haben. Das ist Ihnen gar nicht bewusst.
Aber ich wei� es.
Also, seien Sie heute mal einsichtig.
Wenn die Stones nicht "Satisfaction" spielen w�rden,
w�rde Ihnen das Spa� machen?
Nein. Sie w�rden die Bude abfackeln.
Ihr Men� funktioniert. Die Leute m�gen es.
Tun Sie heute, was Sie wollen, Sie sind der Chefkoch.
Aber wissen Sie was? Sie sollten Ihre Hits spielen.
Letzte Besprechung. Das wird ein gro�er Abend.
Wir machen Folgendes: Wir bleiben beim Altbew�hrten.
Angefangen mit Kaviareiern,
Muscheln, franz�sische Zwiebelsuppe,
Fris�esalat,
Hummerrisotto,
Filet
und unser Publikumsliebling: der Schokoladen-Lavakuchen.
Molly sucht die Weine aus.
Habt Spa�, seid mit ganzem Herzen dabei.
Gro�er Abend. Genie�en wir ihn. Also los!
Soulmusik
Die Marionette "singt" "I'm so tired of being alone"
von Al Green.
Dad.
(energischer) Dad!
Dad, komm schon, gehen wir.
Ja, ganz voll, ganz voll, ganz voll!
Warte, wartet! Die Kritik ist da.
Auf die Kritik! Und los. Auf dich, Baby!
Kulinarischer Held. Auf das Team!
"Gauloises will allen gefallen.
Vor zehn Jahren durfte ich
in Chefkoch Caspers vorz�glichem Lokal 'Marrow' speisen."
Marrow, Baby!
"Die ausgepr�gte K�hnheit dieser frischen Stimme
erinnerte mich daran, wieso ich �ber Essen schreibe."
Die Latte h�ngt hoch.
"Ich musste mich einfach von meinem Respekt f�r Casper
und seiner Inspiration beeinflussen lassen,
als ich nun in Brentwood im gallischen 'Gauloises' essen war.
Oh, wie sich die Zeiten �ndern.
In den letzten zehn Jahren schaffte es Caspar,
sich vom angesagtesten Koch in Miami
in die Tante zu verwandeln, die dir f�nf Dollar gibt,
damit du sie gern hast.
Doch du weichst vor ihrer Umarmung zur�ck,
um nicht von ihrem Dekollet� erdr�ckt zu werden.
Die Appetizer, die die Brunchfans
der Countryclubs beeindrucken soll,
sind die Kaviareier.
Ein Ei mit Kaviar ist der Vorwand des Chefkochs,
um uns viel zu viel f�r seine mangelnde Fantasie zu berechnen.
Carl Casper steht f�r den ersten Bissen in seinen traurigen
und gleichzeitig belanglosen Schokoladen-Lavakuchen.
Caspar fehlte hier sogar der Mut
f�r eine kurze Backzeit.
Darum fehlte der geschmolzene Kern.
Dieses traurige Dessert
symbolisiert Caspers entt�uschendes, neues Kapitel.
Seine dramatische Gewichtszunahme
kommt wohl daher, dass er das ganze Essen aufisst,
das in die K�che zur�ckgeht. Zwei Sterne."
Ich kapier's nicht. Ich kapier's nicht!
Alle haben es geliebt, sogar er.
Wieso schreibt er dann so �ber mein Essen?
Wen interessiert's? Wen? Mich!
Ich h�tte es besser machen k�nnen.
Du �bersiehst, dass wirklich alle gl�cklich waren.
Du machst ein Problem, wo gar kein Problem ist.
Es gibt bestimmte Dinge, die alle gl�cklich machen.
Wenn Gelbflossenthunfisch auf der Karte steht,
wird nur das bestellt.
Meine Rinderb�ckchen wollte kein Einziger kosten.
Das war gut. Ja, f�r Familien.
F�r wen kochst du denn? Genau. Wieso muss ich w�hlen?
Wieso kann ich nicht beides haben?
Es gibt Chefk�che, die glauben an ihre Gerichte.
Viele sind offen f�r Neues, und es schmeckt ihnen.
Was willst du h�ren? Die Wahrheit.
Dass du der beste Chefkoch bist, mit dem ich je gearbeitet habe.
Das stimmt. Du bist der beste von allen. Okay.
Das meine ich ernst. Danke.
Gern geschehen.
Wir waren uns doch einig...
Vielleicht sollte ich was f�r dich kochen.
Okay, schei� drauf.
Reggaemusik mit m�nnlichem Gesang
Mhm...
Mum will mit dir sprechen. Carl st�hnt.
Inez? Sie spricht spanisch.
Inez? Moment.
(mit spanischem Akzent) Alles okay?
Zwei Sterne. Gut, oder?
Normalerweise lese ich diesen Schei� nicht,
aber dann wird er so pers�nlich.
Wie viele arbeiten f�r dich? Braucht Percy noch eine Nanny?
Er ist doch... Hi, Flora. Hi, Mr. Carl.
(leise) Was tut sie hier? Er ist entt�uscht.
Weil ich zu sp�t war? Ich habe mich schon entschuldigt.
Er hat eine Stunde allein drau�en gewartet.
Mir war nicht klar, dass es so lang war, es war der Tag...
Du hast recht.
Ich finde die Kritik auch nicht gut.
Ich auch nicht.
Das tut weh, okay? Geht's dir gut?
Mir... Mir geht's gut.
Sch�n. Ich mach's wieder gut bei ihm.
Lautes Geschrei, Actionfilm-Ger�usche
War das toll? Ja. Wo f�hrst du hin?
Ich muss ein Men� vorbereiten. Kann ich zusehen?
Das ist Arbeit. Ich st�re auch nicht.
Nein. Okay.
Bis dann. Bis n�chste Woche. Okay.
Reifenquietschen
S�damerikanische Musik mit m�nnlichem Gesang
Was zum Teufel tust du hier? Das ist ja der Wahnsinn.
Warst du nicht zu Hause? Nein.
Komm her! Geh nach Hause.
Komm, geh schlafen! Schei� auf Twitter.
Twitter? Wovon redest du?
Du wei�t schon, schei� drauf.
Ich bin nicht auf Twitter. Was meinst du? Ach, Schwachsinn.
Was ist das? Carne Asada. Probier mal!
Wow! Gut?
Das ist verdammt geil. Holy shit!
Ernsthaft. Ich mein's ernst. Sei ehrlich.
Das ist die Wahrheit. Ist es gut gew�rzt?
Der Chefkoch kocht die Nacht durch?
Komm her, mein Freund!
Halt die Klappe, und koste das hier!
Wow! Ist gut?
Sieh ihn dir an. Zu scharf angebraten?
Es ist perfekt. Wirklich? Lecker.
Lecker? Ach, Jefe, sieh ihn dir an!
Irre. Ja, ist es gut? Ja, verdammt gut.
Verarsch mich nicht! Es ist perfekt, sehr gut.
Lecker oder nicht?
Gro�er Mann. Schei� auf Twitter.
Wieso soll ich auf Twitter schei�en?
Bist du nicht auf Twitter? Nein.
Kriegst du so viele Pussys? Das wird's sein.
Was hat Twitter mit Pussys zu tun?
Kennst du nicht soziale Netzwerke? Doch. Es geht um Pussys?
Pussys oder Tickets f�r irgendwas... Flashmobs...
Alles, wozu man eine Datenbank braucht.
Man braucht f�r Pussys eine Datenbank? Ja...
Dann zeig mir doch, was auf Twitter so Schlimmes ist.
Ist das Gochujang?
Ja. Du hast Gochujang gemacht?
Aber Riva wird's nicht auf die Karte setzen.
Er l�sst den koreanischen Schei� nicht zu.
Ich regle das. Er meinte, ich kann kochen, was ich will.
Alles klar. Hast du das schon probiert?
Das ist St�ngelkohl mit Anchovis. Das ist unglaublich...
Abgefahren. Ich habe da noch was Besonderes.
Reggaemusik mit weiblichem Gesang
Mum schneidet immer die Kruste ab. Ich nicht.
Ist gut. Da kannst du deinen Arsch drauf wetten.
Kannst du das leiser stellen? Okay.
Kennst du Twitter? Ich habe einen Account. Ach, ja?
Wie funktioniert das? Es ist cool.
So funktioniert das? Man twittert.
Ist das eine Art SMS? Nein.
Meld mich mal an. Okay.
Wie soll dein Benutzername sein?
Carl. Es muss ein "at" irgendwas sein.
At-CarlCasper.
At-CarlCasper...
Schon vergeben. Jemand hat meinen Namen geklaut?
At-ChefkochCarlCasper? Das gef�llt mir.
At-Chefkoch...
... CarlCasper. Und dann kriegt man Sex?
Igitt, nein! Willst du es deshalb?
Nein, jemand hat was Gemeines geschrieben.
Das will ich lesen. Gut.
Oh, Schei�e... Hey!
So darfst du nicht reden, auch wenn Mum nicht da ist.
Die Kritik ging viral.
Das hei�t? Dass es �berall retweetet wurde.
Die alle haben die Kritik gelesen? Ja. Schei�e.
Ich finde das echt cool. Ich nicht.
Ich meine, dass wir das machen. Was?
Einfach rumh�ngen. Tun wir doch st�ndig.
Nein, ich meine rumh�ngen und was machen.
Wir machen doch dauernd was. Nicht nur was unternehmen.
Eher so rumh�ngen und reden und Sachen voneinander lernen.
Ich dachte, da ich die ganze Zeit arbeite,
w�r's gut, wenn wir was unternehmen.
Das hier macht Spa�: Sachen rausfinden, so wie fr�her.
Ja, das fehlt mir auch. Warum kommst du dann nicht zur�ck?
Percy, das geht nicht so einfach...
Du bist nicht der Grund, dass ich nicht zu Hause wohne.
Daran liegt's nicht. Wieso dann?
Wieso dann? Wieso wohnst du nicht bei uns?
Also, Mummy und Daddy...
Wei�t du, wir beide haben uns voneinander entfernt.
Aber wir sind noch sehr gute Freunde.
Es ist nur besser, wenn wir nicht zusammen wohnen.
Oh... Verstehst du? Nein. Schwer zu erkl�ren.
K�nnen wir miteinander twittern?
Ja. Zeigst du mir, wie's geht? Klar.
Zuerst klickst du hier und gibst deinen Benutzernamen ein.
Okay. Oder du loggst dich mit dem iPhone ein. Mhm.
Du klickst hier. So postet du was, und deine Follower lesen es.
Soulmusik
(fl�stert) Fuck.
Er liest stumm.
Percy g�hnt laut.
Dad? Ja?
Du hast seit gestern Abend 1.653 Follower. Ah.
Ist das gut? Das ist Wahnsinn.
Gut. Was hei�t das?
Das hei�t, dass 1.653 Leute deinen Twitterfeed lesen.
Ich dachte, das w�re so was wie eine SMS.
Hast du was gepostet seit gestern Abend?
Nein. Sicher?
Ich habe nur was privat verschickt.
An wen? An diesen A-Loch-Kritiker.
Du kannst Privates nur an Follower schicken.
Du hast es �ffentlich gepostet.
Ich habe auf "Antworten" geklickt und ihm so geschrieben.
Dad, Antworten sind �ffentlich.
Und es sieht so aus,
als ob er es an all seine 123.845 Follower retweetet hat.
Und er hat geantwortet. Was schreibt er?
Ich sollte das nicht vorlesen. Lies es bitte vor.
Lies die Antwort vor!
"At-ChefkochCarlCasper:
Eher lasse ich zu, dass Sie mir an einem warmen Tag
Ihren Arsch vor die Nase halten,
als dass ich mich noch mal durch diesen Schei�-Lavakuchen qu�le."
Das hat er mir geschickt? Er hat es an alle geschickt.
Leck mich. Wow.
Ich habe seit gestern knapp 2.000 Follower.
Abgefahren.
Sie sagen, ich soll antworten.
Tu's lieber nicht. Tu's nicht, Mann.
Aber die H�lfte gibt ihm recht. Aber die andere nicht.
So l�uft das. Bist du auf Twitter? Klar.
Wie hei�t du? Little Marty.
Mit meinen Followern w�rde ich nie rumh�ngen. Was tust du?
Tu's nicht. Chef, nicht.
H�rt zu. Ich schicke es erst, wenn ihr "okay" sagt.
"Ich habe ein neues Men� f�r Sie, Arschloch."
Das ist nicht gut. Gib mir das Handy!
Vogelzwitschern
Jetzt ist es rausgegangen. Wieso tust du das?
Ich habe ihm den Handschuh hingeworfen. Seid ihr bereit?
Ich setze Percy ab und koche endlich mein Men�.
Wo fahren wir hin?
Ich bringe dich nach Hause, ich muss einkaufen. Sorry.
Kann ich mitkommen? Nein, das geht nicht.
Wieso darf ich nie mit in die K�che?
Weil da viel geflucht wird.
Na und? Geflucht wird �berall. Wo?
Online. Welche Seiten sollen das sein?
YouTube. Da wird geflucht?
Kann ich mit einkaufen? Nein.
Ich habe einiges zu bew�ltigen.
Sieh mal, wer da auf uns wartet. Hi, Mummy!
Du hast mir gefehlt. Gib mir einen Kuss!
Hi! Hi!
Meine Agentin w�rde gern mit dir reden.
Unterhalte dich mit ihr. �ber Twitter?
Alle lesen, was du schreibst. Ist dir das klar?
Klar. Was? Komm, wir rufen sie an.
Sie soll bitte zur�ckrufen. Carl ist gerade bei mir. Danke.
Ich gehe. Sie ruft gleich zur�ck.
Sie spricht gerade. Du nimmst das zu ernst.
Ich will dich so nicht sehen. Ich muss zur Arbeit.
So wirst du nie gl�cklich sein.
H�r auf mit dem Imbisswagen.
Du kochst dein Essen, bist dein eigener Boss.
Ich buche dich f�r alle Partys.
Danke, aber ich brauche keine Almosen.
Du bist so stolz!
Ich arbeite und bin frei, das zu kochen, was ich will.
Ich mag mein Leben.
Ich wei�, dass ich keine Fotos von meinem Schwanz tweeten soll.
Sie kann ihre Karrieretipps f�r sich behalten. Bis bald.
Ich habe alles im Auto. Seid ihr bereit?
Wir ziehen das durch! Holen wir alles raus!
Ich will alle Delikatessen hier sehen.
Carl, was servieren wir heute? Nein, wie viele Reservierungen?
Wir sind ausgebucht.
Das Men�... Wir kochen was anderes.
Ich wei�... Ein anderes Men�.
Ein Men� f�r Ramsey Michel. Er kommt und wei� Bescheid.
Kennst du den Artikel? Ja...
Ich liebe deine Euphorie, aber...
Die anderen sollen es auch kosten...
Okay. Okay? Heute ist das ganze Men� speziell.
Ich bin aufgeregt. Ich auch, und gl�cklich.
Ja. Darf ich das nicht?
Carl, wir bleiben bei unserem Men�.
Ich habe einen tollen Plan, und es ist kein Kalbsbries.
Das mag sein, aber wir hatten noch nie so viele Reservierungen.
Ja, ich habe auf Twitter daf�r geworben.
Das ist die andere Sache.
Ab jetzt segne ich alle Postings vorher ab.
Ich habe Ramsey Michel herausgefordert.
Und ich rei�e ihm den Arsch auf.
Sie entschuldigen sich daf�r, dass sie diesen Kritiker
"Arschloch" genannt haben.
Das tue ich nicht! (Riva) Was?
Er hat angefangen! Ist mir schei�egal!
Sie sind Chefkoch und kochen das, weil es funktioniert.
Entweder, Sie kochen dieses Men�...
Ich soll dieselben Gerichte zubereiten? Ja.
Die, die er verrissen hat?
Das Restaurant ist voll mit Leuten, die diese Gerichte essen!
Auf einmal wollen Sie ein K�nstler sein.
Tun Sie das in Ihrer Freizeit!
Ich koche kein Kalbsbries.
Die K�che ist meine Dom�ne, wie vereinbart.
Ist mir schei�egal!
Entweder Sie kochen das oder verschwinden.
Ende der Diskussion.
Die Leute kommen wegen meiner Gerichte her.
Es sind nicht Ihre Gerichte. Es ist nicht Ihr Essen.
Es ist mein Essen, weil es mein Restaurant ist.
Ich bezahle die Gl�ser, die Servietten, die L�ffel,
Mollys Gehalt und das Ihres gesamten Teams, okay?
Kochen Sie mein Men� oder Tony?
Sie kochen es ohnehin die H�lfte der Zeit, oder?
Drohen Sie mir, mich zu feuern? Ob ich Ihnen drohe?
Nein, ich sage nur, was ich tue, wenn Sie nicht mein Men� kochen.
Kochen Sie doch ohne Chefkoch, dann sehen wir, wie's l�uft!
Gehen wir, Tony. Drauf geschissen.
Tony!
Viel Gl�ck. Nein, warte!
Schei�e, komm schon! Martin, du bleibst hier.
Ich lasse dich doch nicht allein.
Bleib einfach. Ruf mich an, ja?
Tony, Sie haben heute volles Haus. Seien Sie Profi.
Wilde Rockmusik
Na los, bring den Lavakuchen raus!
Tisch 22. Bring den Schei� zur�ck!
Das ist Tisch 22!
Einen Moment, bitte.
Da muss Pesto drauf. Egal, raus damit!
Herzlich willkommen.
Sch�n, Sie wiederzusehen, Mr. Michel. Danke.
Ich hoffe, es war nicht allzu viel Verkehr. Nein.
Tisch 30, Tisch 25, Tisch 22...
Shit, was soll das alles?
Popmusik mit m�nnlichem Gesang
Was kann ich f�r Sie tun?
Ist das nicht dasselbe Men� wie beim letzten Mal,
als ich hier war? Ich glaube, schon...
Ich war der Meinung, heute g�be es etwas anderes,
etwas Spektakul�reres.
Ich verstehe. Wie kann ich Ihren Besuch angenehmer machen?
K�nnte ich mit Chefkoch Caspers sprechen?
Ich habe hier einen wunderbaren 2009er.
Gerade ge�ffnet. Darf ich?
Beim letzten Mal in Napa bekam ich ihn vom Weingut geschenkt.
Ich habe ihn f�r den richtigen Anlass aufgehoben.
Das ist sehr gro�z�gig. Ist Chefkoch Casper hier?
Ungl�cklicherweise ist er verhindert.
Kommt er denn wieder?
Ich f�rchte, dass das eher ungewiss ist.
Treibende Popmusik
Die Leute stehen Schlange an der Bar.
H�ren Sie auf, zu telefonieren. Gehen Sie! Gleich.
Carl, wir haben zu tun.
(am Telefon) Er stellt mich online blo�.
Was serviert ihr ihm? Er kriegt den gleichen Schei�.
Was isst er gerade? Ich wei� nicht, er isst...
... den Lavakuchen.
Lass ihn nicht abhauen! Was? Ich parke gerade ein.
Was? Lass ihn nicht abhauen!
Halt den Dreckskerl hin! Schei�e.
Ich hoffe, der Arsch ist noch da.
Schei�e. Unterhalten wir uns in Ruhe.
Nur eine Sache.
Gehen Sie in die K�che. Jetzt seien Sie doch mal ruhig!
Ich wollte schon lange mal mit diesem Mistkerl reden.
Ich brauche keine Hilfe. Denken Sie, was Sie wollen!
Sie k�nnen mich nicht �rgern!
Schoko-Lavakuchen ist nicht einfach nur zu kurz gebacken.
So ist das mit dem geschmolzenen Kern nicht.
Man legt eine gefrorene Ganache in die Form
damit das �u�ere b�ckt und das Innere schmilzt!
Okay, schon gut. Es ist geschmolzen!
Es ist verdammt noch mal geschmolzen, Arschloch!
Sie sitzen hier und essen und kotzen diese Worte aus.
Damit die Leute lachen.
Wissen Sie, wie hart ich und mein Team arbeiten?
Welche Opfer n�tig waren, damit Sie zufrieden sind?
Und Sie schei�en einfach selbstgef�llig auf meine Schei�e!
(Riva) Ist ja gut.
Es tut weh! Ja. Es ist verletzend.
Sie waren auch verletzt!
Er dachte, er muss Ihretwegen das Restaurant schlie�en.
Sie Arschloch!
Sie schreiben irgendeine Schei�e.
Verflucht, noch mal, er war geschmolzen!
Er ist verdammt noch mal geschmolzen! Arschloch!
Sie k�nnen mich nicht �rgern! Okay.
Sie k�nnen mich nicht �rgern! Er kann mich nicht �rgern!
Aber Sie als Agentin sollen doch die Sachen aus dem Netz nehmen.
Es ist online.
Selbst wenn eine Seite ein Video rausnimmt,
gibt es noch andere Seiten.
Sollten wir nicht Anw�lte einschalten?
Dann kurbeln Sie alles weiter an
und stehen noch l�nger in den Schlagzeilen.
Dieser Kritiker postet neue Blogs �ber Sie.
Die werden weitergesponnen und immer so weiter.
Unglaublich, so was habe ich noch nie...
Sie k�nnen nichts tun?
Nein, die Videos leben ewig.
Toll. Aber es ist eine Gelegenheit...
Wof�r denn?
Ich wollte erst mit Ihnen reden,
aber wir haben Chancen bei "Hell's Kitchen".
Was? Die Reality-Show.
Sie verstehen's nicht, ich bin ein echter Chefkoch.
Ich denke, Sie brauchen Geld.
Einen Job, kein Geld.
Bei Twitter haben Sie 20.000 Follower. Das ist echt viel.
Ich l�sche den Account. Nein.
Sie m�ssen nur Produkte erw�hnen. Ich will das nicht, nur kochen!
Entweder Sie holen jetzt alles raus, was geht...
Wie Honey Boo Boo. Wissen Sie, wie viel sie verdient?
Ist mir egal.
Oder Sie tauchen eine Weile unter.
Dieser Mist ist nicht ewig online? Doch.
Aber alles ist so schnelllebig, dass keiner sich was merkt.
Danke f�r Ihre Zeit und dass Sie alles erkl�rt haben.
Okay, h�ren Sie, Sie k�nnen jederzeit anrufen.
Sie erreichen mich auch auf dem Handy. Danke.
Sagen Sie Inez danke. Und was ist mit Hell's Kitchen?
Das soll ich doch klar machen. Nein! Ich schicke eine E-Mail.
H�ren Sie eigentlich zu? Ich kriege einen Anruf.
Okay, ich melde mich dann wegen Hell's Kitchen.
So eine Idiotin. Oh, Mann...
Hey, Inez. Hi.
Hast du mit Jen gesprochen? Ja, gerade.
Und? Und?
Es ist schrecklich. Ich will einfach nur kochen.
Alles wird sich einrenken.
Ein paar L�den wollten mich abwerben.
Ich organisiere Treffen. Das ist gut.
Ja, also... kannst du dich, bis ich das gekl�rt habe,
um Percy k�mmern?
Aber du f�hrst doch mit ihm nach New Orleans.
Ist er da?
Ich sag's ihm. Nein, lass mich mit ihm reden.
Gib ihn mir.
Hey, Dad, ich verstehe, dass wir nicht fahren k�nnen.
Danke, dass du das sagst.
Daddy muss gerade so viel arbeiten. Du bist der Beste.
Vielleicht andermal. Ja, das machen wir ganz sicher.
Danke.
Bye.
Entspannte Soulmusik
He, Jefecito, wie ist die Lage, Mann?
Lange nicht gesehen.
Mach uns ein paar Drinks.
Ketel One, f�r den Mann der Stunde.
Junge, du bist �berall. Hast du's gesehen? Ja.
Es ist furchtbar. Hast du's gesehen? Ja, �berall.
Furchtbar, du findest nie wieder eine Arbeit. So schlimm?
Doch, mich rufen viele Leute an.
Echt? Das ist ja toll. Ja. Freut mich, zu h�ren.
Ich wusste, du kriegst was Besseres als das. Ja.
Du hast also was organisiert? Ich verlasse das Gauloises sofort!
Beim ersten Anruf... Lass mich nie wieder zur�ck!
Noch einen! Schlag mich nicht, bitte.
Es tut mir leid, ich stand unter Druck.
Ich hatte getrunken und wusste nicht, was ich tun soll.
Schon gut. Was h�ttest du auch tun sollen?
Das ist eine tolle Chance... Du bist auf YouTube!
Ich f�hle mich daf�r verantwortlich.
Das war saukomisch. Was?
Alle, die ich kenne, haben es gesehen.
Ich wei�. Ich komme mir ber�hmt vor.
Ist es wirklich witzig?
Lachen sie �ber mich oder mit mir?
Ein bisschen von beidem.
Sie lachen mit dir und �ber dich. Peinlich.
Ja, es ist schlimm, aber auch lustig.
Es macht dich sympathischer.
Ja, ja, der Kerl hat's verdient.
Es tut mir leid. Schon gut.
Ich komme schon wieder auf die Beine.
Ich finde was Neues. Ich bleibe dein Souschef.
Das bist du nicht mehr. Du bist jetzt Chef.
Aber ohne dich w�re ich gar nicht da.
Riva hat recht: Du kannst das.
Also, versau es nicht.
Auf Tonys prima neue M�glichkeit!
Auf den Chef de Cuisine! Es freut mich f�r dich.
Danke. Klare Worte, Mann.
Ich liebe euch zwei Mistkerle.
Ich liebe dich, Tony, ich liebe dich.
Wer h�tte das gedacht.
Ich liebe euch beide.
Ich liebe euch, Mann. Lasst uns einen Dreier machen.
Zum Gl�ck habt ihr euch vers�hnt. Beh�ltst du den Job?
Keiner hat mich angerufen. Ich habe keine Jobaussichten.
Was ist mit den Angeboten? Nichts, niemand hat geantwortet.
Ach, komm. Ich bin wie so eine lustige Katze.
Was soll das hei�en? Ich bin �berall.
Ich bin so ein Internet-Meme. Wei�t du was das ist?
Ich bin eine Schei�witzfigur. Mach eine Pause.
Mach ich doch.
Nein, eine richtige. Ich muss wieder arbeiten.
Musst du nicht. Ich w�nschte, das w�re nie passiert.
Das soll einfach so weitergehen?
Seit ich dich kenne, bist du ungl�cklich.
Wir hatten doch eine tolle Zeit.
Ja, und jetzt ist es Zeit, zu gehen.
Du geh�rst hier nicht hin. Was redest du da?
Carl. Was?
Sei ehrlich zu mir. Das bin ich.
Du vernachl�ssigst schon lange viele Dinge, Percy etwa.
Ich bin zur Zeit kein guter Dad.
Ist ja offensichtlich. Ich bin peinlich.
Er sieht diesen ganzen Schei� im Netz. Na ja...
Vielleicht ist dann wichtig, dass du mit ihm dar�ber redest.
Ich... Er braucht dich, Carl.
Ich kenne ihn gar nicht, dieses Alter...
Nutz diese Zeit, um ihn besser kennenzulernen.
Ich m�chte, dass du gl�cklich bist.
Jetzt bist du nicht gl�cklich.
Hier wirst du niemals gl�cklich.
Ich wei� nicht, was ich tun soll.
So ging's mir noch nie. Ich wusste das immer.
Jetzt ist alles vorbei. Ich f�hle mich so verloren.
Das ist ein guter Moment f�r einen Neuanfang.
Komm her.
Du bist der Beste. Ja.
Ich halte hier die Stellung. Okay, tu das. Danke.
Hi, Flora. Percy hier? Percy aqui?
Er ist drinnen. Sagen Sie ihm, dass ich hier bin? Sicher.
Hi. Wieso bist du hier?
Ich bin hier, um mit Percy zu reden.
Sch�n, dass du hier bist, aber wieso rufst du nicht an?
Keine Ahnung... Er sagt, er schl�ft.
Ich rede mit ihm. Nein, warte.
W�rde er schlafen, w�rde sie sagen: "Er schl�ft".
Ich rede mit ihm. Nein, warte. Rede erst mit mir.
Bitte. Komm.
Percy und ich fliegen nach Miami zu meinem Vater.
Begleite uns doch.
Was? Ja, komm mit uns.
Ich kann nicht mit euch nach Miami.
Ich kann... Ich habe nicht mal Geld.
Ich brauche einen Job, und der Sturm muss sich legen.
Ich k�nnte dir was leihen. Ich will keine Almosen von dir.
Er ist sehr traurig, weil du nicht mit ihm nach New Orleans f�hrst.
Er ist verletzt. Er vermisst dich.
Okay. Was soll ich tun?
Die Nannys fliegen ja nicht.
Also, du kommst mit uns und sorgst f�r ihn, wenn ich arbeite.
Ich soll auf Percy aufpassen? Ja.
Also bin ich die Nanny? Ja, seine Nanny in Miami.
Das ist sicher gut. Dort fing alles f�r dich an.
Dort wurde Percy geboren, hattest du deinen ersten Chefkochjob.
Vielleicht kriegst du da den Kopf frei.
W�re Percy damit einverstanden? Er w�re begeistert.
Was sagst du?
S�damerikanische Musik mit spanischem m�nnlichen Gesang
Ich muss zu einer Besprechung, also regel alles.
Bestell was zu essen, bring ihn ins Bett... Warte!
Ich bin zehn! Das wird eine lange Nacht.
Wir sehen Abuelito live. Im "Hoy Como Ayer"? Mhm.
Ist er nicht zu jung daf�r?
Er lebt nicht ewig und will, dass sein Enkel ihn mal live sieht.
Da musst du gut auf ihn aufpassen.
Darum kommst du doch mit.
Wo sind wir? Das ist Little Havana.
Hier bin ich aufgewachsen. Echt?
Ja, und hier lebt und arbeitet Abuelito.
Hey, alles klar? Was arbeitet Opa denn?
Er singt zu kubanischer Musik.
Ich kann nichts sehen. Ich helfe dir rauf.
Sie reden Spanisch.
Was hat er gefragt? Ob wir wieder zusammen sind.
Nein, wir sind nur Freunde. Ich passe auf Percy auf.
Sie sprechen Spanisch.
Was sagt er?
Du h�ttest seit letztem Mal ein paar Kilos zugelegt.
Genau genommen habe ich gerade sieben Kilo verloren.
Er spricht spanisch.
20? Er hat 20 Pfund verloren. Ja.
Das war in zwei Monaten. Ich habe in zwei Wochen 15 Pfund verloren.
Mein Anzug... Abuelito spricht spanisch.
Seine Hose rutscht ihm. - 20 Pfund.
Er sagt immer mehr als ich. Ich sage "15", er sagt "20".
Die schmecken gut. Wecken wir Percy.
Er spricht spanisch. Nein, lassen wir ihn schlafen.
Er hatte noch nie ein kubanisches Sandwich.
Er spricht spanisch. Du sollst ihm eins machen.
Er soll eins von hier probieren.
Er spricht erst spanisch. Alles in Ordnung?
Sie reden spanisch.
Es schmeckt richtig gut. Deine sind noch viel besser.
W�rden das den Leuten bei uns schmecken?
Mhm. Ja? Ja, es ist richtig gutes Essen.
Mhm... Vielleicht rede ich mal mit Marvin.
Ich horche ihn mal aus.
Vielleicht hat er Ideen f�r den Imbisswagen.
Ob er in der Stadt ist?
Keine Ahnung, aber ich kann ihn morgen anrufen.
Darum hast du mich mitgenommen.
Ich wei� nicht, wovon du redest.
Die Yucca schmeckt toll. Ich liebe Yucca.
Du bist ganz sch�n gerissen.
Hi, ich bin Carl Casper. Ich m�chte zu Marvin.
�berschuhe? Wie bitte?
Falls Sie Ihre anbehalten wollen. Danke.
Folgen Sie mir, bitte.
Casper, wie geht's denn so? Sch�n, dich zu sehen.
Wie l�uft's? Komm her, Candy.
Was f�r ein Anblick. (leise) Isst du auch was?
Ich will das sehen. - Okay.
Iss ein paar Cracker. Danke.
Sch�n, dass du da bist. Sie ist schwanger.
Hab's grad erfahren. Die da?
Sie pisst auf einen Streifen, kommt rein und sagt es einfach.
Ist es von dir? Keine Ahnung, das behauptet sie.
Du wei�t nicht... Ich wei�.
Sie ist eine tolle Empfangsdame,
aber meine R�hren sind seit 2008 versiegelt,
also ist sie eine L�gnerin.
Schei�e, das ist hart. Kokosnusswasser?
�hm... Geht's dir gut?
Mir geht's gut. Ein Drink? Nein.
Lass uns Entscheidungen treffen. Alles klar, ich...
Guck, hier sind vier Stoffproben. Ja...
Fangen wir mit was Leichtem an. W�hl eine.
Das... F�r hier? Keine Ahnung.
Ich verlege Teppiche. Die Leute schlittern hier wie auf dem Eis.
Lass die �berschuhe weg. Das kann ich nicht.
Dann nehmen wir doch das. Gef�llt dir das?
Wenn du nicht neu streichen willst, passt das.
Die Leute laufen nicht auf den W�nden.
Oder ich behalte es. Das...
Das Kind. In dem Wissen, dass es nicht meins ist.
Dann bin ich mal der Gute.
Sie bleibt, und ich habe was gegen sie in der Hand.
Du entscheidest.
Reden wir �ber den Teppich oder �ber das...
Ich wei� es nicht.
Also...
Ich w�rde braun w�hlen.
Und bei der anderen Sache: Das ist privat.
Du bist kein Schei�versager.
Und ich will nicht, dass du dich so f�hlst.
Du bist durchgedreht im Internet. Du hast den Respekt verloren.
Das zeugt von Leidenschaft.
Du bist kein Verlierer, aber du hast alles verloren.
Du bist kein Schei�versager, der verloren hat.
Ich f�hle mich auch eher wie nach einer schlechten Woche.
Ich habe keinen Job mehr, mich blamiert,
ich bin geschieden, alt, arm und wohne in einer Schei�wohnung.
Ich muss den Exmann meiner Exfrau um einen Gefallen bitten,
und er verarscht mich.
Mir gef�llt diese Demut. Das ist gut.
Imbisswagen sind eine Spitzenidee.
Lass uns von vorn anfangen. Wer wei�, was mir noch einf�llt.
Ich will nur nicht, dass du dich komisch f�hlst,
weil du mit Inez zusammen warst, und ich mit ihr...
Und wir... Ich war zuerst...
Vielleicht habe ich sie auch danach gefickt.
Ich bin nach L.A. zu einem Clippers-Spiel.
Wir waren was trinken und essen...
Was war zwischen euch?
Egal, wir machen einen wei�en 88er-Chevy-Grumman-Imbisswagen
zur Leinwand f�r deine Tr�ume.
Ich lasse ihn f�r dich vorfahren.
Danke.
Warte, bis du ihn gesehen hast.
Der Wagen quietscht.
Ich bin in Miami.
(am Telefon) Und das Jobinterview?
Das war leider nichts. Wirklich?
Ja. Schei�e...
Du musst noch eine Weile bleiben.
Hey Carl, ich wei� nicht, ob du schon davon geh�rt hast,
aber ich wurde bef�rdert zum Souschef.
Ohne Schei�? Ja. Das ist gro�artig.
Gl�ckwunsch! Danke, das bedeutet mir viel.
Genug von mir. Was willst du tun? Du wirst lachen.
Ich habe einen Imbisswagen. Leck mich!
Ohne Schei�? Ein verfluchter Tacowagen?
Hey, Tony, Carl hat sich einen Schei�tacowagen geholt.
Wirklich? Mit Tacos und solchem Zeug?
Davon gehe ich aus. Was willst du kochen?
Du wei�t schon: kubanische Sandwiches,
Kochbananen, H�hnchen mit Reis. Wie fr�her.
Ich erinnere mich. (Tony) Was will er damit?
Das klingt echt gut. Was er damit will!
Ja, k�nnte cool werden.
Wir m�ssen weitermachen. Alles klar.
Attila, der Hunnenk�nig verlangt mich.
Alles klar, mach's gut.
Ist das der neue Wagen? Das ist er.
Gar nicht �bel, aber er braucht noch viel Arbeit.
Wie bei allem. Willst du dich umsehen, Champ?
Muss ich? Los, sieh dir Dads neuen Wagen an.
Kann ich dich was fragen? Stimmt was nicht?
Hast du mit ihm geschlafen? Mit wem?
Mit Marvin. Nat�rlich, wir waren verheiratet.
Nach unserer Scheidung: Mit wem hast du zuletzt geschlafen?
Tut mir leid, aber das geht dich nichts an.
Ich frage dich auch nicht, was mit der Kellnerin war.
Das ist was anderes. Schon klar.
Ihn hast du geliebt. Wieso reden wir jetzt dar�ber?
Wir hatten ein Meeting. Das ist der falsche Moment.
Er gibt mir einen Wagen, l�chelt wissend.
Du kennst ihn doch. Das ist es ja.
Wen interessiert's? Mich! Wieso?
Es st�rt mich nicht, ich will's nur wissen.
Ich war sehr traurig und habe mich sehr einsam gef�hlt.
Und du wei�t... Mehr wollte ich nicht wissen.
Wenn ich traurig bin... Keine Details.
Er war mein erster Mann. H�r auf zu reden!
Das ist etwas ganz Nat�rliches. Keine Details!
Ich will's nicht wissen. Wir...
Wir haben es nicht durchgezogen.
Wir stellten fest, dass wir nur gute Freunde sind.
Ich glaube, da liegt was Totes.
Sieh noch mal nach.
Wir suchen die Ratte. Ich muss los.
Du willst weggehen? Nein, warte!
Du hast gesagt, du hilfst mir. Nein! Arbeitet zusammen.
Das macht Spa�. Nein, nein! Bis sp�ter.
Mach den Eimer voll. Siehst du den Schlauch?
Kubanische Musik
M�ll, M�ll. Aufheben, aufheben.
Und raus damit.
Igitt.
Runter damit.
Alles klar, Percy,
ich habe Geschenke f�r dich, sieh mal.
Stahlwolle, okay?
Scheuerb�rste. Ich will, dass du das im ganzen Wagen machst.
Das nicht, das kommt raus.
Putz was anderes.
Das sieht gut aus. Jetzt den Lowboy.
Den was? Den Unterbauk�hlschrank.
Das war's. Daher kommt der Gestank.
Was ist da drin? Egal, r�um es raus.
Was zum Teufel tust du da? Ich hole es raus.
Schmei� es nicht in den M�ll, schrubb es.
Das ist widerlich, das mache ich nicht sauber.
Bitte, hol es aus dem M�ll. Nein, das ist ekelig.
Wir werfen das nicht weg. Mach es sauber.
Nein!
Hol es raus! Nein!
Du holst das sofort raus.
Du wolltest in einer K�che arbeiten, so ist das.
Ich wollte kochen, nicht putzen. Hol's raus!
Nein, ich habe alles geputzt. Warum bist du so gemein?
Hey, ich kann deine Mum nicht erreichen.
Der Wagen sieht toll aus. Sorry, dass ich gemein war.
Das war nicht richtig von mir.
Ich muss einen Herd kaufen. Hilfst du mir?
Bis Mum zur�ckruft. Na gut.
Sch�n, gehen wir.
Wei�t du, was das ist? F�r Pommes? Ja, eine Fritteuse.
Wir brauchen eine.
Ein doppelter Umluftherd: ein echtes Kraftpaket.
Ich glaube, der passt. Was meinst du?
Wir nehmen ihn. Erledigt.
Das brauchen wir.
Das habe ich gesucht. Ein Sandwichmaker?
Das nennt sich Plancha und ist f�r kubanische Sandwiches.
Wir nehmen zwei. Okay.
Wir nehmen das Messer mit 15-cm-Klinge mit Plastikgriff.
Und die Schutzh�lle? Ja, die nehmen wir auch.
Siehst du das, Percy?
Das ist f�r richtige K�chenchefs.
Es ist kein Spielzeug. Hast du verstanden?
Das Ding ist scharf, du musst aufpassen.
Ich zeig dir, wie man damit umgeht.
Das Chefmesser geh�rt dem Chef, nicht der K�che.
Du musst es sauber und scharf halten.
Kriegst du das hin? Ja.
Das ist ein gutes Messer.
Es leistet dir treue Dienste, wenn du es pflegst.
Verlier es nicht. Werde ich nicht.
Danke.
Hast du dir verdient.
Wie kriegen wir das in den Wagen? Wir k�nnen Marvins Jungs fragen.
Hey, Jungs.
Hallo, ich bin Carl. Das ist mein Wagen.
Ich brauche hier etwas Hilfe.
Marvin hat gesagt, ihr w�rdet mir helfen.
Schon gut. Kann ich mir das borgen?
Und hoch. So weit, wie es geht.
Vielleicht ein bisschen h�her.
Das war das Schwierigste,
jetzt brauchen wir es nur noch reinzukippen.
Ich m�sste nur eine Seite aufs Heck kriegen.
Okay. Hey!
Mach das nicht, du zerrst dir noch was. Martin!
Hey Killer, was geht ab? Wie geht's, Gangster?
Was tust du hier?
Ich habe dich gewarnt: Ich lasse alles stehen und komme.
Du bist doch jetzt Souschef. Brauchst du keinen?
Du hast den Job, aber ohne Geld. Du jagst mir keine Angst ein.
Bist du nach unserem Telefonat sofort losgeflogen?
Ich dachte: Das will ich.
Gut, dass du hier bist. Das Ding muss in den Wagen.
Ich brauche einen Hebelpunkt.
Kommt schon, alle zusammen!
Das kriegen wir nicht hin.
Es verletzt sich noch einer. Lass das, ich regele das.
Carl, lass es.
Er pfeift. Hoy, amigo!
Todo bien? Er spricht spanisch.
Er spricht spanisch.
Gut, wenn man Spanisch kann. Auf jeden Fall.
Danke, Jungs. Martin spricht spanisch.
Gut. Jetzt die Fritteuse. Vergiss die Schei�fritteuse.
Ich f�lle das Gas auf, du holst Cervezas.
Ich muss die Fritteuse anschlie�en.
Ich putze hier. Ich muss jede Menge marinieren.
Ich habe den Jungs die besten Sandwiches versprochen.
Was brauchst du? Orangen, Zwiebeln, Knoblauch?
Ja, und W�rze. Chili!
Ja, Chili und Koriander. Raus mit euch.
Das Geheimnis ist,
sich von den Zutaten inspirieren zu lassen.
Zum Beispiel diese Yuca.
Die nehmen wir, die sehen gut aus.
Ah, komm her.
Wei�t du, was das ist? Bananen?
Kochbananen: Platanos.
Die sind sch�n reif. Sp�rst du?
Wir wollen aber die gr�nen.
Hier, halt mal. Daraus macht man Tostones.
Die liebt Martin.
Hab sie. Alle? Klar.
Zu viele? Geht schon.
Okay. Pass auf die Taranteln auf. Was?
Kubanische Musik mit m�nnlichem Gesang
Ah, sieht gut aus. Sieh dir das an.
Mein Meisterwerk, Baby!
Fantastisch. Miami, ich bin wieder da.
Toll, versuchen wir's.
So was wurde auch im Laden verkauft.
Sicher, dass er dein Sohn ist? Keine Ahnung.
Echt Wahnsinn. Seht ihr das?
Kann ich was haben?
Oh, Martin.
Das ist nicht aus dem Laden, das schmeckt dir nicht.
Gebt mir was! Du bist sicher Veganer.
Das ist nichts f�r dich.
Oh, Mann. Martin!
Warte! Komm schon!
Kriegt er ein St�ck? Na gut, ich denk dr�ber nach.
Ziemlich gut. Ziemlich?
Besser als aus dem Laden?
Eins noch. Das ist das beste deines Lebens.
Ich will auch noch was. Ich will noch mehr.
Wir machen jetzt Sandwiches. Ja, Sir, fangen wir an.
Hey, Kleiner. Ist der Plancha hei�?
Meinst du mich? Nein, den Grill.
Soll ich ihn anfassen? Tja, was denkst du?
Nein. Richtig, du Genie.
Warte, siehst du das Wasser?
Ist er hei�?
Ja. Dann sag es ihm. Er ist hei�.
So hei� wie die Unterw�sche deines Daddys?
Jetzt sieh mal hier zu.
Sieh zu, was wir machen. Drei Scheiben Schwein.
Und jetzt der Mais. Genau.
Zwei Scheiben K�se: eins, zwei...
Zwei Gurken. Kann ich das machen? Ja.
Gro�e Gurken. Und jetzt Senf.
Von links nach rechts. Okay.
Nicht von oben nach unten.
Und jetzt das Wichtigste. So wird es ein Cubano.
Okay. Jetzt die Butter, siehst du?
Und auch etwas Butter auf den Grill.
Und drauf, genau so.
Jetzt sieh hin.
Pass auf, bis das Brot golden und der K�se geschmolzen ist.
Dann sagst du mir Bescheid, und wir schauen nach, okay?
Okay. Behalt es im Auge.
Sieh uns gut zu, denn wenn wir unterwegs sind,
musst du immer mal wieder einspringen.
Ja. Ich glaube, es ist fertig. Du glaubst, es ist fertig?
Sieh nur. Wie sch�n golden es ist.
So muss es immer sein. Gut! Du musst ein Roboter sein.
Du hast es echt drauf. Okay.
Drei gleich gro�e St�cke.
Mal sehen... Probieren wir's.
Hei�! Mal sehen...
Seht ihr den K�se?
Oh, mein Gott. Es ist verdammt gut. Das ist es.
Ja, das ist es. Unglaublich.
Das ist der absolute Wahnsinn. Der absolute Wahnsinn!
Schmeckt's dir auch? Es ist spitze.
Dann k�nnen wir jetzt aufmachen. Er ruft auf Spanisch.
Ich war noch gar nicht fertig. Und los.
Was mache ich? Schneid Brot.
Da unten gibt es Cerveza. Los, Kleiner!
Okay. Und fertig. Mehr Schinken!
Ich mach das. Wir brauchen zw�lf. Alles klar!
Die sind gleich fertig. Ja.
Alles klar, Muchachos. Schinken und K�se sind fertig.
Na, schmeckt es euch? Das Soundsystem klingt schei�e.
Mein Cousin kennt jemanden f�r guten Sound.
Meine Kreditkarte ist ausgereizt, das muss warten.
Aber du siehst gl�cklich aus. Ich bin gl�cklich!
Du konntest es kaum erwarten.
Ich hab eins.
Das ist verbrannt. Und? Die bezahlen nichts daf�r.
Oh oh. Raus aus dem Wagen.
�bernimmst du? Klar.
Jetzt h�r mir mal zu.
Langweilt dich das? Nein, ich find's toll.
Und ich liebe es.
Alles Gute passierte deswegen.
Mir gelingt nicht alles im Leben.
Ich bin nicht der beste Ehemann
und entschuldige, wenn ich nicht der beste Vater war.
Aber das da kann ich gut.
Und das will ich mit dir teilen, ich m�chte es dir beibringen.
Ich ber�hre die Menschen mit dem, was ich tue.
Es treibt mich an, und ich liebe es.
Und du kannst es auch lieben. Ja, Chef.
H�tten wir das Sandwich servieren sollen? Nein, Chef.
Das ist mein Sohn. Er ist bereit! Die Leute haben Hunger.
Das war gut. Ja. Es l�uft.
Wir sollten traditionell bleiben: Yuca-Pommes. Ein Klassiker.
Willst du noch ein Bier, Chef? F�r mich nicht. Alles klar.
Hier, f�r dich, Kleiner. Sicher?
Ist das Bier?
Ich w�rde dir nie Bier geben. Das ist Cerveza.
Ich bin zehn. Du bist nicht zehn.
Du geh�rst zum K�chenpersonal. Das hat kein Alter. Dad?
Nimm ruhig einen Schluck.
Na? Schmeckt wie Pisse, oder? Schlimmer.
Merk dir das.
Wir postieren uns am South Beach und arbeiten am Men�.
Und dann fahren wir zur�ck nach L.A.
Unterwegs halten wir in einigen St�dten. Wieso nicht?
Darf ich mit? Du willst mit?
Wohin? Auf die Tour. Wir fahren nur den Wagen zur�ck.
Du fliegst 1. Klasse. Aber ihr macht unterwegs Halt.
Du musst zur Schule. Ich habe Ferien.
Ich wei� nicht. Martin, ich mag deine Mojoso�e.
Du schleimst dich bei Martin ein?
Sich so einzuschleimen... Er ist eiskalt. Er kennt mich.
Er hat mich...
Wir fragen deine Mum. Sie hat nichts dagegen.
Er hat schon ein Handy. Sch�n, Mann. So macht man das.
Stimmt.
Wieso nicht? Nehmen wir ihn mit.
Darf ich?
Ja, du darfst.
Ich muss mal aufs Klo.
Geh hinter dem Bagger.
Ich soll da kacken?
Hey Carl, ich setze euch im Motel ab.
Morgen f�llst du die Vorr�te auf. Ich verpasse dem einen Anstrich.
Das ist doch nicht n�tig. Nein, nein.
Ich mache das. Mein Cousin kennt da wen.
Alles klar? Okay.
Kubanische Musik mit m�nnlichem Gesang
Wer hat Hunger?
(Inez) Wenn du es dir anders �berlegst, ruf an.
Verkaufen wir Sandwiches, Baby!
Ruf mich an. Steig ein.
Pass auf dich auf. Ja.
Ruf mich an.
Kubanische Musik mit m�nnlichem Gesang
Trommle mal die Leute zusammen. Ja, Chef.
Alle mal herh�ren!
Hier gibt es das beste kubanische Essen am South Beach.
Authentischer ist es nur 150 km in diese Richtung.
Es gibt Cubanos, Media Noche, Yuca-Pommes, Tostones.
Nur bei uns! Arroz con pollo, Yuca frita!
Okay, vier Media Noches und ein Cubano.
Fertig. Yuca-Pommes mit Platano.
Danke f�r Ihre Geduld.
Er braucht mehr. Vier Cubanos. Sofort!
Da muss noch Butter drauf.
Schei�e. Brot f�r dich.
Geht's? Kannst du weitermachen?
Ja. Sehr gut.
Hey, Kleiner! Hilf ihm mal.
Nimm Chiliessig, das reicht.
Eine Sekunde. Ist das genug? Perfekt.
Hier. Wie sind die Yuca-Pommes? Perfekt.
Kubanische Musik mit m�nnlichem Gesang
Polizeisirene
Zur Seite. Danke.
Wer hat hier das Sagen? Was brauchen Sie, Sir?
Ich w�rde gerne dort mit Ihnen reden. Okay.
Ich regele das.
Allgemeiner Protest (Beamter) Ist ja gut.
Entspannen Sie sich. Nur die Ruhe, Leute.
Ganz ruhig, kommt schon. Ganz ruhig.
Ihre Genehmigung. Ja, die haben wir.
Ist doch okay, oder?
Ja, verkaufen Sie nur nicht genau hier.
Okay, einfach 500 Meter weiter? Nur nicht direkt am South Beach.
Kein Problem, entschuldigen Sie.
Sind Sie nicht der mit dem Lavakuchen.
Ja, der aus dem Internet. Genau!
Ich habe Sie im TV gesehen, Sie waren saukomisch. Danke.
Toll. Das war witzig.
Kann ich ein Foto mit Ihnen f�r meinen Sohn machen?
Sicher, gern. Martin, machst du? Ist das ein Flatscreen-TV?
Warten Sie, ich mache die Tastensperre raus.
Wir sind ein St�ck die Stra�e runter.
Neue Technik. Super Ger�t.
Mit Umarmung? Wo soll ich dr�cken?
Einfach auf das Display.
Vielleicht steht es auf Video? Jetzt ist es auf Kamera.
N�her zusammen.
Da ist so ein Kasten, der muss um die K�pfe schweben.
Alles, was Sie fotografieren, ist in dem Kasten.
Ich hab schon. Schie� einfach, danke.
Sie haben den Finger davor. Tut mir leid.
Toll. Das war's.
Kann ich ein Bild in der K�che haben?
Im Wagen? Das w�re toll.
Und gut. Und mit Sandwichtoaster?
Hab ich!
Noch eins wie bei Susi und Strolch?
Ich bei�e in das eine Ende, Sie in das andere.
Kubanische Musik mit m�nnlichem Gesang
Hast du's? Alles klar.
Wir haben die Ausfahrt verpasst.
Kubanische Musik mit m�nnlichem Gesang
Schickst du Bilder an Mum?
Ich poste ein Vine. Was ist das?
Ein Video, guck.
Hey, nimm das weg.
Was soll das denn? Schei�e.
Dauert nur sechs Sekunden. Sechs Sekunden?
Sechs Sekunden? Verstehst du das?
Kurze Aufmerksamkeitspanne. ADHS, genau!
Ich drehe jeden Tag ein Ein-Sekunden-Video.
Eine Sekunde? Ohne Schei�?
Eine Sekunde, jeden Tag.
Zusammengeschnitten sieht man sie sich an.
Genug von der virtuellen Welt.
Wie w�re ein Stopp in Disney World? Ja, ich will.
Das soll real sein? Fahren wir nach New Orleans.
Ja, er ist dein Sohn!
Er will lieber nach New Orleans als nach Disney World!
Ich bin gespannt auf die Beignets.
Jeder andere denkt an Jazz, dein Kind an Donuts.
Alles klar, New Orleans.
Er atmet erleichtert aus.
Was machst du da?
Ich streue St�rke auf meine Werw�lfe.
Da unten ist es zu feucht.
Dad, wach auf! Was?
Martin streut Speisest�rke auf seine Eier.
Du streust St�rke auf deine Eier? Ja, Sir.
Kriege ich auch was?
Willst du auch? Hier.
F�hlt sich an wie Babypuder. Streu es auf deine N�sse.
Ist gut, nicht wahr? Ja.
Morgen kannst du aus deinen Eiern Maisb�llchen backen.
Schnelle Jazzmusik
So ist gut. Noch ein St�ck nach rechts.
Okay, zur�ck und stopp!
Das sind ja tolle Fahrk�nste. So langsam hab ich's raus.
Ich gehe mit Percy spazieren. Und der Souschef muss arbeiten.
Ja, genau. Vielen Dank.
Ist das die Bourbon Street? Nein, die ist f�r Touristen.
Wir sind hier in Marigny. Komm.
Wohin gehen wir? Ins franz�sische Viertel.
Wir gehen ins Caf� du Monde.
Schon mal davon geh�rt? Ist das der Beignet-Laden?
Bist du bereit?
Wir sind sehr weit f�r die gefahren.
Und los.
Iss sie langsam.
Es gibt nie wieder dein erstes Beignet.
Ziemlich cool. Ja, schmecken sie?
Nirgendwo schmecken sie wie hier. Was brauchen wir noch?
Nichts. Gar nichts f�r die Arbeit?
Nein. Echt?
Ich wollte nur Beignets mit dir essen. Cool.
Ich mag New Orleans.
Ich auch.
Mein K�rper wurde gefressen.
Ich habe die Z�hne nicht geputzt. Das hat man davon.
Hey, wo wart ihr? Was? Wir waren shoppen.
Ich habe angerufen, SMS geschickt.
Wo zum Teufel wart ihr? Wieso gehst du nicht ran?
Mein Handy stand auf Vibrieren. Ach ja?
Was ist denn so schlimm? Sieh dir das an.
Bitte, sieh dir das an.
Wollen die zu uns? Ja. Alle?
Kannst du das fassen, Mann? Oh mein Gott.
Wir sollten kochen. Hast du alles vorbereitet?
Ja, Sir. Das schaffen wir.
Bist du bereit? Ja. Ich brauche f�nf Minuten.
(drau�en) Bitte gedulden Sie sich noch f�nf Minuten!
Okay, der Plancha... Alles ist hei�.
Du hast alles vorbereitet. Ja, Sir.
Du bist ein Superstar. Danke, Sir.
Wo hast du all diese Leute aufgetrieben?
Ich kam vom Einkaufen, da standen sie da.
Ich habe es getweetet. Du hast was? Was?
Ich habe ein Foto getweetet, mit Geotag.
Was hast du?
Damit die Leute uns markieren k�nnen.
Sieh dir die ganzen Bilder an.
Woher... Das Foto ist ja von hier.
Wann hast du die gemacht? Auf dem Weg zum Caf�.
Und gleich online gestellt? Ja.
Du bist ein Genie. Dank dir sind all die Leute hier.
Du bist der neue Marketingchef.
Ich beschrifte die Tafel, bereite alles vor
und schmei� den Plancha an. Ja, Chef, Jefe.
Schmier den Plancha mit Butter ein.
Ich mache das hier. Sieh mal!
Ja, Sir!
Hier anstellen, in einer Reihe.
Die Acht? Hier, bitte. Servietten sind da unten.
Jetzt das Beignet. Moment.
Nummer sieben? Cubano kommt. Noch zwei.
Eine Sekunde, er ist mein Sohn, er lernt noch.
Nutzen Sie Twitter? Das war mein Sohn.
Mehr Beignets!
Was kommt auf das Po-Boy? Schrimps!
Das Warten lohnt sich.
Big-Band-Version von dem Lied "Sexual Healing"
Sie singen zu "Sexual Healing" mit.
Sie singen immer noch.
Die Musik wird ausgeblendet.
Da steht "ausverkauft". Betrifft uns nicht.
Ich glaube, die haben uns was aufgehoben.
Hey, wir sind hergeeilt. Hoffentlich ist es noch gut.
Hast du was? Frag den Meister.
Alles klar. Alles klar, Killer?
Hey, Aaron. Wie l�uft's?
Wir sind die ganze Nacht gefahren. Hast du noch was?
Ziehen wir's durch. Er hat's.
Wo sind wir hier? Beim Original Texas Barbecue.
Die Kerle sch�ren die ganze Nacht das Feuer.
Das ist fantastisch.
Wie viele kriege ich? Vier.
Alles klar. Sch�n.
Klasse. Ah, ja.
Oh ja, es geht los.
(st�hnend) Oh, Mann.
(st�hnend) Daraus machen wir Miniburger.
Das sollten wir wirklich machen. Wir nehmen Toast, Barbecueso�e...
Vielleicht nehmen wir es f�r das Media Noche?
Statt Schwein? Wir nennen es "Austin Midnight".
Das w�r hei�.
Ich nehme mir noch ein St�ck. Aber nicht so viel. Genau.
Nicht so viel. Wir heben ja was auf.
Wir haben genug. Iss nicht alles auf. Das reicht.
Rockmusik
Er singt auf Englisch zur Rockmusik.
Sechs Miniburger. Hier kommt die 69.
Okay, 71 ist gleich so weit.
Yeah! Media Noche, Texas,
das wird so gut ankommen. Wir brauchen drei Media Noches.
Alles klar! Die 65!
Und die 66.
Das Po'Boy-Sandwich ist fertig.
Wo ist das Warmhalteblech? Handy klingelt.
Dein Handy klingelt. Sorry.
Hey, Mum! Wo bist du?
In Austin. Geht es dir gut?
Toll. Und deinem Daddy?
Hier, red mit ihm. Mum!
Hey, Inez. Soll ich ihn abholen? Du bist 2.000 km weit weg.
Ich steige ins Flugzeug. Nein, er macht sich toll.
(nach�ffend) "Ich will, dass er heimkommt."
Ihm geht's gut. Er hat sich verbrannt.
Lass mich ihn abholen. Dein Sohn ist jetzt ein Koch.
Ich bin Chef de Partie. Genau.
Seid vorsichtig. Ich bring ihn p�nktlich heim.
Und du, geht's dir gut? Fantastisch!
"Du siehst so sexy aus. Ich liebe deine Platanos."
Sieht aus, als h�ttet ihr Spa�. Warte mal, Sekunde.
Er bedient den Grill. Ich hatte Bier.
Was? Er vermisst dich.
Ich liebe ihn. Ich habe ein Messer.
Er sagt auch: Ich liebe dich. Was? Ich liebe dich!
Ich liebe dich auch.
Sag ihm, ich liebe ihn auch, okay?
Bye.
Alles klar. 70!
Er singt eine Soulballade.
Komm, wir machen ein Selfie. Ein Selfie?
Warte, ich mach das mit Blitz.
Das ist gut. Mail mir das, ja?
St�rt es dich, wenn ich es poste? Was ist das, noch so ein Vine?
Ein Eine-Sekunde-jeden-Tag-Video, wei�t du noch?
Der Ausflug, zusammengeschnitten. Die Sequenzen.
Ja. Schick's mir, wird sicher toll.
Ich wollte mit dir �ber was sprechen.
Ja?
Ich hatte viel Spa� mit dir in den letzten Wochen.
Ich auch.
Und aus dir ist ein richtig guter Koch geworden.
Danke, Dad.
Nicht nur f�r ein Kind.
Du arbeitest hart, das ist eine Leistung.
Aber bald sind wir wieder zu Hause.
Wir leben wieder unser Leben.
Ich habe viel zu tun, und du hast Schule.
Aber ich kann weitermachen. Ich bin ein guter Koch.
Ich will nicht, dass du entt�uscht bist,
wenn alles wieder wird, wie vorher.
Ich will nicht, dass es wird wie vorher.
Ich kann nach der Schule arbeiten.
Ich will ehrlich sein: Ich habe dich oft h�ngen lassen.
Ich will dir nichts vormachen.
Der Sommer geht zu Ende, und das hier vorbei.
Okay? Okay.
Wir hatten viel Spa�
und keiner kann uns wegnehmen, was wir zusammen erlebt haben.
Und ich habe dich richtig gut kennengelernt.
Alles klar. Sehen wir uns die Band an.
Er singt eine Soulballade.
Die Musik verklingt.
So, da w�ren wir.
Sch�n wieder zu Hause zu sein. Japp.
Du siehst deine Schildkr�te und deine Mami,
schl�fst in deinem Bett.
Du wirst mir wirklich fehlen.
Du mir auch.
Aber in zwei Wochen bist du wieder bei mir. Ja.
Schon das Video gepostet? Noch nicht.
Ich schick's dir noch mal. Okay.
Na komm, Mami vermisst dich. Los, geh zur ihr.
Bye.
Warte kurz.
Fertig, Dad?
Bis n�chste Woche.
Leg das weg.
Los geht's.
Und l�cheln.
Pass auf.
Hier.
Miami! Bestes kubanisches Essen.
Ich habe die Ausfahrt verpasst.
Sentimentale Gitarrenmusik
Hey, Dad. Hi.
Stimmt was nicht? Nein... Was gibt's?
Ich habe nachgedacht, wor�ber wir gesprochen haben.
Ja?
Aber Mum muss einverstanden sein.
Wovon redest du?
Ich brauche deine Hilfe im Imbisswagen.
Bist du noch dran? Ja.
Nur an den Wochenenden und nach der Schule,
und das Geld ist f�rs College.
Okay, klingt das gut? Das klingt ziemlich gut.
Mum, Dad will, dass ich bei ihm koche.
Er ist am Telefon.
Mum will mit dir sprechen. Ich glaube, sie sagt ja. Warte.
Funkversion von dem Lied "California Love"
Gleich fertig.
Die Zwei? Mit welcher So�e?
Die Nummer 16! Hier.
Bestellung! Der N�chste...
Zwei Cubanos. Nummer 21: Miniburger.
21, danke.
Hier, bitte.
F�r Sie gibt es hier nichts. - Kann ich den Chef sprechen?
Ganz bestimmt nicht.
Kann ich mit Ihnen sprechen?
Weg mit Ihnen. Der N�chste!
Was wollen Sie?
Ich esse Ihr Essen. Ich dachte, es w�re widerlich.
Weil Sie mich nicht bedient h�tten,
habe ich jemanden geschickt.
Was passiert ist, hat mich wirklich getroffen.
Sie haben mir meinen Stolz, meine Karriere und W�rde geraubt.
Ihnen ist das egal, aber...
Nicht zwangsl�ufig.
Es ist verletzend, denn wir h�ngen uns richtig rein.
Sie haben doch angefangen, gegen die Presse zu wettern.
Ich fordere Sie auch nicht zum Kochwettbewerb auf.
Es sollte privat sein. Das wusste ich nicht.
Ich dachte, es w�re Theater.
Was haben Sie da �berhaupt gekocht?
Sie haben versagt. H�tte ich l�gen sollen?
Ich fand Sie fr�her richtig gut. Es war nicht mein Men�.
Anscheinend kochen Sie jetzt wieder f�r sich selbst.
Und dieser Schei� ist sensationell, richtig gut. Danke.
Ich werde nicht dar�ber schreiben. Ich verstehe.
Weil ich Sie gern unterst�tzen w�rde.
Es w�re ein Interessenkonflikt.
Ich bin nicht sicher, ob ich verstehe.
Ich habe meine Webseite verkauft
und ein Angebot f�r einen Laden abgegeben.
Sie k�nnen ihn ausbauen und dort kochen, was Sie wollen.
Denken Sie dar�ber nach. Klar, Sie vertrauen mir nicht.
Aber wir k�nnten uns sicher vor Reservierungen nicht retten.
Sie k�nnen kochen, bis Sie umfallen.
Bis dahin: Twittern Sie, wo Sie sind, und ich bin da.
Denn der Schei� ist gut.
Delicato,
mucho "guto".
Du hast ihm keine reingehauen. Was hat das Arschloch gesagt?
Das Arschloch ist vielleicht bald unser Partner.
Lied: "Oye Como Va" von Perico Hernandez.
Und los. Kamera l�uft. Sieht gut aus. Gut und fertig.
So macht man das.
Ist das Oliven�l? Ja.
Was noch? K�se? Ja.
Auf beide Seiten.
Ah, so machst du das.
Du schiebst es rum und... Ich suche nach der Hitze.
Ich suche die Hitze. Den hei�esten Punkt. Ja.
Hier ist er. So hast du alles unter Kontrolle.
Du kontrollierst es, wie ein DJ.
Du siehst nach und wieder nach, bis es eine gute Farbe hat.
Jetzt kommt die Butter drauf, die verstreicht du.
Sch�n gleichm��ig.
Wenn du damit fertig bist, kommt die andere Seite dran.
Okay. Du musst warten, bis der K�se geschmolzen ist.
Sch�n aufpassen.
Du siehst hinein wie ein Chirurg.
Du ver�nderst deinen Griff, du ver�nderst deine Position.
Du bewegst dich, du musst pr�zise nachsehen.
Gelegentlich machst du einen Schritt zur�ck.
Das ist jetzt das Einzige auf der Welt,
was noch existiert.
Wenn du das hier versaust, ist alles schei�e.
Untertitelung: Timecode-Filmstudio, Kehl, 2020
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