All language subtitles for Donna Leon - S01E20 - Reiches Erbe

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Original subtitles

(Commissario Guido Brunetti)

(Paola Brunetti)

(Vice-Questore Patta) (Sergente Vianello)

(Signorina Elettra)

(Salvatore Patta) (Anna Rosa)

(Benito Morandi) (Signora Morandi)

(Claudio Altavilla) (Nico Pavon)

Danke!

Woran ist die Frau gestorben?

Hm? Woran sie gestorben ist.

Hier steht "Herzinfarkt".

Und was ist das hier?

Die Damen! Zwei Espresso. Danke!

(Frau:) Danke sch�n! (Kellner:) Sehr gerne!

Nein, danke! Aber er war begeistert.

Signore Patta? Signore Patta -

- sitzt da vorne. Ah ja! Danke!

Commissario!

Erkennen Sie mich nicht mehr?

Das ist nicht wahr.

Wie lange ist das her? 8 Jahre? 10.

Studierst du noch in Mailand? Lange nicht mehr.

Was tust du hier? Auf Ihre Finger schauen.

Salvatore f�ngt ab morgen bei der Staatsanwaltschaft an.

Hier bei uns? Na, bestimmt nicht in Sibirien.

* Salvatore lacht laut. *

Wollen Sie Wurzeln schlagen? Setzen Sie sich!

Und? Was nehmen wir? Die Linguine mit dem Vongole.

Und danach Goldbrasse vom Grill. Und Salat. Perfekt.

Und Sie? Und Sie? Bohnensuppe.

Immer noch so bescheiden?

* Sein Telefon klingelt. * Ja? ... Ah ja, gut!

Ja, ja. Ich komme. Ich komme. Gehen Sie etwa?

Wenn Ihr Sohn seinen 1. Fall will, muss ich los. Sch�nen Tag noch!

Commissario! Ich warte drau�en.

Die echten Venezianer sterben aus. Wer braucht echte Venezianer?

Museumsw�rter w�ren besser. Komm mal her!

Die Hobbypathologen hatten Recht. Sie wurde gew�rgt.

Die Todesursache kl�rt die Obduktion.

Hier steht "Herzversagen".

Schlampig ausgestellte Totenscheine gibt es oft.

Ich hatte mal einen nat�rlich Verstorbenen -

- mit einer Kugel im R�cken bei mir.

Kennst du den Hausarzt Doktor Voltoni?

Was? Praktiziert der noch?

Professore! Die Bestatter fragen, wann Sie fertig sind.

Es stehen 6 Beerdigungen an.

Ich bin fertig. ... Sie kommt in die Rechtsmedizin.

Sp�testens �bermorgen hast du den Bericht auf dem Tisch.

Danke! Ciao!

Es hie�, Constanza starb an Herzversagen.

Die Todesumst�nde sind noch nicht restlos gekl�rt.

Wieso? Es war ein Arzt da.

Wir k�nnen N�heres noch nicht sagen.

Sie schnaufen nicht mehr. Weniger Kohlenhydrate, kein Zucker.

Warum waren Sie in der Wohnung? Ich bin �bersetzerin und oft weg.

Constanza hat meine Post angenommen.

Ich bin aus London gekommen. Sp�t nachts!

Bei ihr brannte Licht. Ich habe geklopft.

Sie hat nicht reagiert. Ich ging rein.

Sie haben den Arzt gerufen. Ja. Dr. Voltoni. Ihren Hausarzt.

"Sie hatte ein Halstuch um?"

Ja. Und dieser Dr. Voltoni hat es -

- nicht abgenommen? Nein.

Ist ja unglaublich!

Hatte sie Freunde oder Bekannte, die sie regelm��ig besucht haben?

Au�er ihrem Sohn? Nein. Wissen Sie von Geldproblemen?

Oder hatte sie mit jemandem Streit? Nein.

Constanza war so liebenswert.

Ich kann mir niemanden denken, mit dem sie sich nicht verstand.

Vianello!

Damenw�sche, alle Gr��en.

(Mann:) Hallo?

Hallo? Hallo!

Herr Altavilla! Was ist denn hier los?

Sind Sie verantwortlich? Commissario Brunetti.

Sergente Vianello. Was ist los? Wir stehen alle -

- am Grab meiner Mutter. Niemand hat uns informiert.

Sie wurde erw�rgt? Es gibt W�rgemale.

Die genaue Todesursache muss die Obduktion kl�ren.

Ihr Hausarzt hat ihr das Halstuch nicht abgenommen.

Haben Sie sie oft gesehen?

So viel es geht. Meine Praxis ist in Perugia.

Meine Mutter hatte auch nicht viel Zeit.

Als Rentnerin hat sie alles nachgeholt.

Wer macht denn so etwas?

Wurde sie �berfallen?

Keine Einbruchspuren. Dann h�tte sie den T�ter reingelassen.

Hatte sie eine Beziehung? Hat sie mit jemandem zusammengelebt?

Vater starb vor 4 Jahren. Sie ist 66.

Ja. Wann haben Sie sie zuletzt besucht?

Sie hat angerufen wegen ihrem K�hlschrank. Letzten Monat.

Wann haben Sie sie gesehen?

So um Weihnachten.

Vor �ber einem halben Jahr.

Woher wissen Sie, dass sie niemanden getroffen hat?

Wollte Ihre Mutter in ein Heim? Meine Mutter?

Nat�rlich nicht! Warum fragen Sie? Nur so! ... Danke!

Warum glauben Sie, dass sie in ein Heim wollte?

Auf ihrer Kommode lag ein Prospekt vom "Casa di Cura".

Aber was meinen Sie? Sie haben einen Hintergedanken.

Das "Casa di Cura" hat nicht den besten Ruf.

Es war oft in den Schlagzeilen.

Ich habe es damals angesehen f�r meine Mutter.

Warum interessiert sie sich ... f�r dieses Heim?

Wie ihre Wohnung aussieht, h�tte sie ein besseres nehmen k�nnen.

Vaporetto? Ich gehe zu Fu�.

Das ist kein Problem. Moment! ... Commissario Brunetti!

Erinnern Sie sich? Ich habe Ihre Mutter gepflegt.

Schwester Immaculata! Jetzt erkenne ich Sie.

Ohne ... Sind Sie nicht mehr im Orden?

Nein. Ich bin ausgetreten.

Jetzt arbeiten Sie hier?

�h, ... ja. Sie suchen ein neues Heim f�r Ihre Mutter?

Nein. Meine Mutter ist vor 2 Jahren gestorben.

Oh! Das tut mir leid! Das wusste ich nicht.

Ich mochte sie sehr. Ja, ich wei�.

Sie sind nicht zuf�llig hier.

Ich will wissen, ob Constanza Altavilla hier einen Platz wollte.

Constanza? Sie kommt oft hierher. Manchmal jeden Tag.

Wirklich? Hat sie Freunde hier?

Sie besucht unsere Bewohner, verbringt Zeit mit ihnen.

Was ist denn? Sie wurde tot aufgefunden.

Was? ... Das ist ja schrecklich!

Was ist passiert? Es ist zu fr�h, dar�ber zu sprechen.

Es war sch�n, Sie wiederzusehen.

Elettra? Sind Sie im B�ro?

Ich habe einen Anschlag auf Sie vor. ... Eine kleine Recherche.

* Eine T�r wird aufgeschlossen. *

Hm!

Wusstest du, dass ich nichts gegessen habe?

Die Kinder und ich essen auch, wenn du nicht da bist. ... Na!

Was ist das?

Eine Flasche von deinem Jubil�um.

Was macht dein neuer Fall? Woher wei�t du?

Steht in der "Gazzettino online".

Und was steht drin? Dass die W�rgemale �bersehen wurden.

Diesmal nehmen sie sich die Haus�rzte vor.

Nehmen Sie das N�tigste mit! Wir k�mmern uns darum.

Rufen Sie Ihren Mann nicht an!

Hallo! Gibt es etwas zu feiern? Die Heimkehr der Kinder.

Mit wem telefoniert sie? Ach Gott!

Ihr Frau-in-Not-Dingsda. Sie hatte damit aufgeh�rt.

Sie steigert sich wieder voll rein.

Liest B�cher: Gewalt gegen Frauen, M�nner, Hunde.

Guten Morgen!

Die Unterlagen sind weitergereicht. Guten Morgen! Guten Morgen!

Guten Morgen! Sie sind schon hier? "Schon" ist gut. Es ist nach 9.

Bei der neuen Serie kann man 200.000 Euro gewinnen.

Plus 6.000 auf 20 Jahre.

Und noch 100.000. 5 Euro pro Los?

Ja. Haben Sie geerbt?

Besser als zu rauchen.

Was ist das? Gru� von Elettra!

Sie ist im B�ro.

Kennen Sie jemanden, der gewonnen hat?

Guten Morgen!

Sch�n, wie sich die Sonne im Wasser spiegelt!

Die Stadt hat sich rausgeputzt.

Man kann die Calle dei Fabbri wieder benutzen.

So spare ich 10 Minuten. Ich denke da immer:

"So muss Venedig zur gro�en, glorreichen Zeit gewesen sein."

Die Palazzi dort sind wundersch�n. Ja.

Wenn man nicht dahinter schaut.

Ein Investor s�he das anders. Hotel, Pension, Bordell.

Ihr Heim hat nicht den besten Ruf.

Letzter Skandal vor 2,5 Monaten.

Ein Pfleger schrieb Leistungen auf, die er nicht erbracht hat.

Den Hinweis gab eine Person, die ehrenamtlich Menschen hilft.

Gibt es dazu einen Namen? Nein.

Und der Pfleger? Nein. Ich kann anrufen.

Nein. Sie haben genug gemacht. Commissario!

Sie gehen doch gerne in die Oper. Ja.

Heute Abend, "Madame Butterfly". Meine Mutter hat mir abgesagt.

Wie w�re es? Eine Geisha, ein Offizier. Perfekte Mischung!

Tut mir leid! Ich schaffe das nicht.

Wollen Sie mich alleine gehen lassen?

Eine sch�ne Frau wie Sie ist nie allein.

Sie glauben, Altavilla hat den Pfleger angezeigt?

Sie hat im Heim ehrenamtlich gearbeitet.

Die Kollegen mussten vor 2 Wochen bei Altavilla anr�cken.

Ein Mann randalierte vor ihrer T�r. Warum?

Keine Ahnung! Guten Morgen!

Der Mann ist unerkannt abgehauen. Eine Beschreibung?

Fragen Sie die Kollegen! * Ein Telefon klingelt. *

Ja? Patta hier. Ich habe Ihren Fall.

Den schlampig ausgestellten Totenschein.

Constanza Altavilla. Furchtbare Sache! Ich kenne ihren Sohn.

Ihr seid Freunde. "Freunde" w�re zu viel gesagt.

"Ich war mal bei ihm in Behandlung."

Mein Hund. Er ist Tierarzt.

F�higer Mann! Man muss die Sache genau untersuchen.

Die Zeitungen greifen es auf. Bei der "Nuova" auf der Titelseite.

Die schie�en sich ein darauf. Altersarmut und so.

Liest man �berall. ... Dottore! Dottore Salvatore Patta!

Patta? Sein Sohn.

Brunetti? ... Ich hoffe, Sie nehmen die Sache ernst.

"Ich will Anklage erheben gegen den Arzt."

Das schulden wir den Alten. Es werden immer mehr.

Wie auch immer! Rufen Sie mich an, sobald Sie etwas haben!

Was? ... Der Sohn? Hm! Der ist jetzt Staatsanwalt.

Hier bei uns? Ja, bei uns.

Der Vice-Questore kann stolz sein. Aber wie!

* Die Gespr�che sind nicht zu verstehen. *

Manuela! �bernimmst du bitte?

Ja, nat�rlich!

Schmorbraten mit gebackenen Kartoffeln.

Commissario! Hallo! Hallo!

Sergente Vianello! Signorina Maria!

Sie wollen zu meiner Chefin.

Wir wollen mehr �ber Signora Altavilla wissen.

Wer hatte n�heren Kontakt zu ihr? Signora Morandi. Da beim Rollstuhl.

Kommen Sie! Constanza hat sich um die gek�mmert, -

- die bei allgemeinen Aktivit�ten nicht mitmachen k�nnen.

K�nnen wir mit ihr sprechen? Nat�rlich!

Ich sage meiner Chefin Bescheid. * Laute Musik *

Signore Solli!

Wir hatten abgemacht, zum Essen keine Musik mitzubringen.

Ein bisschen! Dann bist du fertig. * Die Musik ist aus. *

Signora Morandi? D�rfen wir? Ja, bitte!

* Die Musik ist wieder an. *

Commissario Brunetti. * Die Musik ist aus. *

Sergente Vianello. Es geht um Signora Altavilla.

Sie ... kennen sie. Nicht wahr? Constanza?

Ja, nat�rlich! Was ist mit ihr? Kommt sie heute nicht?

�h, ... nein. �h, ...

Leider! ... Sie ist tot.

Ach!

Constanza ... tot?

Du lieber Gott!

Sie war eine so gute Frau.

Hat sie Sie oft besucht?

Wie oft?

Wie bitte?

Wie oft sie Sie besucht hat.

Constanza war eine so gute Zuh�rerin.

Nicht, ... Roberto?

Man konnte ihr eigentlich alles erz�hlen.

Und manchmal kam man sich vor -

- wie in einer Beichte. Wie?

Wie meinen Sie das? Komm, Roberto!

Noch diesen letzten Bissen! Dann bist du fertig.

Ist etwas passiert?

Kann ich helfen? Commissario Brunetti.

Sergente Vianello. Wer sind Sie? Morandi. Benito Morandi.

Sie ... Sie sind ihr Ehemann? Ja.

Wir dachten, ... Ich wei�. Das kann man denken.

Aber sie k�mmert sich nur um ihn.

Sie wei� nicht immer, mit wem sie spricht. Aber es tut ihr gut.

Wir kommen wegen Signora Altavilla.

Sie wurde tot zuhause aufgefunden.

Mein Gott! Das ist ja schrecklich!

Sie kannten sie auch? Ich? Selbstverst�ndlich!

Sie hat sich immer hier zu schaffen gemacht.

Ich wohne nicht hier. Ich besuche t�glich meine Frau.

Benito! Willst du mir nicht deine Freunde vorstellen?

Giulia! Jetzt iss doch endlich! Das Essen wird doch kalt.

Ich muss mich jetzt um sie k�mmern. Sonst isst sie nichts.

Giulia! Ich bitte dich. Iss etwas!

Commissario!

Darf ich vorstellen? Meine Chefin.

Signora Rosa. Hallo!

Wir untersuchen den Tod von Signora Altavilla.

Bei uns im Heim? Sie war �fter hier.

Was hat das mit ihrem Tod zu tun?

Ich dachte, es war Herzversagen. Das hat der Hausarzt geschrieben.

Wir haben W�rgemale entdeckt.

Hatte Signora Altavilla Streit mit einem Ihrer Pfleger?

Wir sollten in mein B�ro gehen.

(Benito:) So, Herrschaften!

Das waren doch hier 2 Lose.

F�r die Damen! Und am besten sofort bezahlen.

Danke! Bitte!

Danke sch�n! Sie kriegen Ihr ...

Der Mann hei�t Sergio Cuccetti. Er wurde entlassen.

Er hat in der Nachtschicht Pflegedokumentationen gef�lscht.

Was hat Signora Altavilla damit zu tun?

Sie bemerkte, dass er die Bewohner ruppig behandelt.

Sie meinte, dass er sie nicht ausreichend versorgt.

Sie sprach mich an, und ich ermahnte Cuccetti.

Aber sie hat ihn dann noch bei der Heimaufsicht angezeigt.

Kommt so etwas �fter vor? Meinen Sie bei uns?

Ich habe die Leitung vor 3 Monaten �bernommen.

Es gab Schwierigkeiten. Aber es wird besser.

Was war Signora Altavilla f�r ein Mensch?

Sie war sehr gro�z�gig.

Sie hat sich um alle gek�mmert. Egal, wie schwierig sie waren.

Aber sie hatte ihre eigenen Vorstellungen.

Sie empfand vieles als Laster. Zum Beispiel?

Gl�cksspiel, Fernsehen. Sie meinte, man solle lieber lesen.

Man merkte, dass sie mal unterrichtet hat.

Und sie hatte ein besonderes Verh�ltnis zur Wahrheit.

Wie meinen Sie das? Ich bin in Sizilien aufgewachsen.

Wahrheit wird da anders betrachtet.

Nicht wirklich! Man sieht sie anders.

Aber respektiert sie trotzdem.

In Sizilien ist man gen�gsamer, was die Wahrheit angeht.

Es kostet mehr, ehrlich zu sein.

Und Constanza Altavilla? Sie wollte Ehrlichkeit.

Egal, was es kostet. Ist das ein Fehler?

Nein. ... Das ist Luxus.

Danke f�r Ihre Aufrichtigkeit!

Mit solchen St�hlen w�rden wir bei Befragungen viel Zeit sparen.

* Es klingelt an einer T�r. *

* Es klingelt nochmal. * Moment!

He! Bist du Paola?

Ja. Und wer sind ... Wer bist du?

Elena. Chiara sagte, ich kann hier wohnen.

Sergio Cuccetti.

Mehrere Bet�ubungsmittel-Delikte und K�rperverletzungen.

Blond, um die 40. K�nnte passen. Haben Sie den Kollegen gefragt, -

- dem der Randalierer entwischt ist? Ja.

Und wer ist es? Alvise.

Dann rufen Sie ihn! Komm rein!

K�nnen Sie das etwas gr��er machen?

Noch gr��er, bitte!

So, ja. Gut!

Schwer zu sagen.

Vielleicht.

Er kam uns entgegen. Es war dunkel.

Wir wollten, dass er sich ausweist.

Aber er ist euch weggelaufen.

Waren Sie bei Signora Altavilla?

Ja. Da war alles in Ordnung.

Was wollte der Mann von ihr? Das wusste sie nicht.

Genug f�r einen Durchsuchungsbeschluss.

* Eine Klingel schrillt. *

Die Post. * Der T�r�ffner summt. *

Bleiben Sie stehen, Cuccetti!

Machen Sie die T�r auf!

Cuccetti! Machen Sie auf!

Das hat doch keinen Sinn.

Machen Sie auf!

Aufmachen! * Er h�rt die Klosp�lung. *

Die Klosp�lung!

Schei�e!

Cuccetti! Werfen Sie es r�ber! Macht es einfacher.

* Laute Rockmusik *

Das Gehalt eines Pflegers reicht nicht f�r so etwas.

Was? Er kann sich das nicht leisten.

Aber davon.

Wie kamen Sie auf die Idee? Haupthahn!

In Venedig kommt das Wasser von unten.

Piritramid, Fentanyl und Morphin. Das f�llt alles -

- unters Bet�ubungsmittelgesetz.

Gestohlen gemeldet im Krankenhaus, wo er arbeitet.

Gut gemacht! Hervorragende Arbeit!

Sergio Cuccetti.

Wohnhaft Calle Tiepolo 2?

Antworten Sie mit Ja oder Nein!

Ja. Sind Sie belehrt worden?

Ja. Besch�ftigt im Ospedale Civile -

- San Giovanni e Paolo? Warum fragen Sie �berhaupt noch?

Ja. Vom 1. M�rz 2010 -

- bis zum 30. Juni 2012 waren Sie Pfleger im "Casa di Cura?"

Zur Sache! Was werfen Sie mir vor? Dies ist eine Vernehmung.

"Sie k�nnen sich sp�ter zur Sache �u�ern."

"Beantworten Sie meine Fragen!" Er macht das gut.

Wirklich sehr gut macht er das.

Finde ich auch, Vice-Questore. ... Brillant!

"Sie wollen sich r�chen."

Sie haben Ihren Job verloren. Sie randalieren vor ihrer T�r.

Bis die Polizei kommt. Ich ... will einen Anwalt.

Ich sage nichts. In der Nacht -

"- auf Samstag sind Sie in ihrer Wohnung. Es gibt Streit."

Und dann erw�rgen Sie sie. Sie haben sie nicht alle!

Wir hatten nie Kontakt. Sie sorgte f�r Ihre Entlassung.

Die Heimaufsicht hat mich erwischt. Sie gab den Hinweis daf�r.

Sie haben Pflegeprotokolle gef�lscht.

"Das macht doch jeder." "Ach!"

Hatten Sie nun Streit mit ihr?

Oder hatten Sie nicht? Nein!

Schei�e! Er l�gt. Er tut so, als kennt er Altavilla nicht.

Sie hatten Streit. Das ist sein Motiv.

Es gibt sicher Belege. Gestohlene Medikamente.

Das reicht f�r U-Haft. Ich rede mit dem Richter.

Wir k�mmern uns ums Heim? Gut!

Sehr gut!

Sie sehen wahnsinnig toll aus.

10 Minuten? ... Ich hole das Boot.

Hier ist der Bericht.

Sie gehen mit ihm? Das hat sich so ergeben.

Dr. Aurino war da, als Sie weg waren.

Hier steht ... "Tod durch Herzversagen".

Und die W�rgemale? Sie wurde gew�rgt.

Tod vor Aufregung. Sekundentod.

Und Dr. Aurino hat Lamotrigin in ihrem Blut gefunden.

Hatte Sie gesundheitliche Probleme? Wie man es nimmt.

Das ist ein Antidepressivum.

Ich muss. Viel Spa�!

Wissen Sie, Brunetti?

Altavillas Sohn ist der Tierarzt, zu dem mein Sohn immer ging.

Salvatore hatte einen Husky.

Die sind sehr empfindlich. Besonders in diesem Klima.

Salvatore musste ihn weggeben.

Es wurde ihm einfach zu viel. Aber auf den Tierarzt l�sst er -

- seitdem nichts kommen. Also, Brunetti! Halten Sie sich ran!

Gibst du mir das Wasser?

(Leise:) Papa!

Gehst du noch zur Schule?

Nein. Habe ich geschmissen.

Aber du wohnst bei deinen Eltern?

Nein. Bei meinem Freund. Darum bin ich hier. Er hat mir eine geballert.

Warum hat er dir eine "geballert"? Weil er ein Idiot ist.

Noch etwas Salat?

Ich habe doch noch. Ich nehme noch.

Danke!

Schlepp doch gleich irgendwelche Penner an!

Ja. Wenn sie Hilfe brauchen.

Bei uns war alles voll. Was sollte ich da sagen?

"Lass dich verpr�geln"? Ich glaube, die verpr�gelt eher ihn.

Du nervst! Ich werde mein Zimmer abschlie�en.

Haben wir noch ein Kopfkissen? Im Schrank.

Im Schlafzimmer. Chiara!

Du h�ttest fragen k�nnen. Ich habe angerufen.

Du gingst nicht ran. Die paar Tage!

Eine Woche! Du bist spie�ig.

An der Uni von Gerechtigkeit reden und zuhause nichts daf�r tun!

Wir haben fr�her zu laut "Spie�er" gerufen.

Man kriegt immer alles zur�ck.

Ich gehe mal ins Bad.

(Elena:) Mann, jetzt nicht! * Wasser pl�tschert. *

(Elena:) Chiara! Ich muss los.

Wann ist dein Termin beim Sozialamt?

Keine Ahnung! 14 Uhr oder so. Das schaffe ich nicht. Hier!

Mein Schl�ssel. Unten, oben.

Cool, danke! Wiedersehen macht Freude.

Das r�umst du jetzt aber weg. Oder?

Ist ja nur f�r ein paar Tage.

Die H�lfte der Italiener zwischen 18 und 39 wohnen noch zuhause.

Tja! Vielleicht sollten wir ausziehen.

Ja! Nur du und ich auf einer einsamen Insel.

Und euer Fall? Habt ihr einen Verd�chtigen?

Die alte Dame hat einen Pfleger angeschw�rzt.

Bei der Pflegeaufsicht. Er hat den Job verloren.

Glaubst du, er hat sie deshalb umgebracht?

Pfleger werden �berall gesucht.

F�r mich ist das kein Motiv.

Der Staatsanwalt sieht das anders. Seit wann k�mmert dich so etwas?

Er ist ... Pattas Sohn.

Salvatore ist jetzt Staatsanwalt bei uns? Das ist nicht dein Ernst!

Habt ihr den nicht mit Drogen erwischt?

Die Kollegen in Jesolo.

Gab keine Anzeige. Das verdankt er dir.

Und jetzt hast du ihn am Hals.

Als Staatsanwalt. Ja.

Schicksal.

* Eine T�r wird aufgeschlossen. *

Oh! Staatsanwalt Patta hat mir erlaubt, -

- Mutters pers�nliche Dinge nach Perugia mitzunehmen. Kommen Sie!

Haben Sie hier geschlafen? Ich? ... Nein.

F�r wen hatte sie es dann? F�r Bekannte vermutlich.

"Bekannte"?

Wussten Sie, dass Ihre Mutter -

- Antidepressiva genommen hat?

Wie bitte? Lamotrigin.

Das kann nicht sein! Aber es war in ihrem Blut.

Meine Mutter h�tte mir das erz�hlt.

Sie hat Ihnen vieles nicht erz�hlt. Sie haben sie ja kaum gesehen.

Meine Praxis ist 6 Tage die Woche ge�ffnet.

Auch in den Sommerferien.

Ich glaube, Sie wollen das nicht wahrhaben.

Aber ... Ihre Mutter war einsam.

Signora Altavilla hat Frauen bei sich zuhause aufgenommen.

Ich vermute, Frauen in Not.

Ich wei� schon, wo ich da ansetzen kann.

K�mmern Sie sich um die Pflegeprotokolle!

Ja! Wir treffen uns dann. Gut!

Schreiben Sie uns eine E-Mail!

Aber Ihr Freund darf keinen Zugang zu dem Account haben.

Nat�rlich! ... Kein Problem! ... Ciao!

Das war die Frau aus Verona. �bernimmst du sie?

Gerne! Die Mail-Adresse hast du?

Ja. Chiara?

Was machst du denn hier? ... Ist gut!

Kann ich dich kurz sprechen?

Warum? Kommst du mal bitte?

Ich komme gleich wieder.

Was ist denn? Es geht um deine Arbeit.

Fang du nicht auch an wie Raffi! Nein! Darum geht es gar nicht!

Hier rufen Opfer h�uslicher Gewalt an.

Nicht nur. Aber auch?

Ja. Was macht ihr mit den Frauen?

Ins Frauenhaus vermitteln.

Immer? Je nach Schwere des Falles.

Einige Initiativen bringen die Frauen auch privat unter.

Auch hier in Venedig? Ja, "Alba Libera".

Gibst du mir die Adresse? Warum?

Chiara, bitte! Es ist wichtig.

Ich rufe da aber vorher an.

Du h�ttest schon fr�her mal kommen k�nnen.

Ja. Das stimmt.

Commissario Brunetti?

Ein Klingelschild suchen Sie vergeblich.

Wir stehen nicht im Telefonbuch.

Unsere B�ros sind nicht repr�sentativ.

Ich gr�ndete "Alba Libera" vor 5 Jahren.

Wie sind Sie darauf gekommen?

Mein Schwager hat meine Schwester get�tet.

Er war ein gewaltt�tiger Mann.

Aber sie liebte ihn trotz allem.

Er hat sie geschlagen. Nat�rlich immer mit Grund.

Ein harter Tag, irgendetwas war mit dem Essen falsch.

Sie sah zu einem anderen Mann.

Irgendwann ... hat er ihr die Nase gebrochen.

Erst danach ging sie zur Polizei. Aber geholfen hat es nichts.

Also ist sie ausgezogen.

Aber sie blieb in der Stadt. Ihre Arbeit war hier.

Eines Tages stand er vor ihrer T�r.

Mit einem Revolver. Er hat ihr dreimal ins Gesicht geschossen.

Und 2-mal in die Brust, obwohl sie schon tot war.

Und ... Dann hat er sich selbst erschossen.

Ich erinnere mich an den Fall. Ist 6 Jahre her.

Ja.

Ich war immer unterwegs. Ich hatte ihr versprochen:

Wir reden, wenn ich zur�ck bin. Aber da war es zu sp�t.

Ich hatte schon vorher eine Initiative in Rom geleitet.

Ich wusste, wie man Genehmigungen bekommt und Geld.

Inzwischen haben wir B�ros im ganzen Land.

Und genug Freiwillige, die helfen und Frauen bei sich aufnehmen.

Und dort sind sie sicher? Sicherer als da, wo sie herkommen.

Seit wann stellte Signora Altavilla ihre Wohnung zur Verf�gung?

Ich m�sste nachschauen. Nicht l�nger als ein Jahr.

Wer war zuletzt bei ihr?

Sie haben nicht gesagt, worum es geht.

Signora Altavilla ist tot.

Constanza? ... Wie ist das passiert?

Herzversagen. Nachdem man sie gew�rgt hat.

Und darum muss ich wissen, wer zuletzt bei ihr war.

Eine junge Sizilianerin. Ihr Mann hat sie fast totgeschlagen.

Wir haben sie vor 14 Tagen -

- bei Constanza einquartiert. Und der Name?

Wir versprechen den Frauen, ihre Identit�t zu sch�tzen.

Ich brauche beide Namen.

Was, wenn der Mann bei Signora Altavilla war?

Und auf sie losgegangen ist.

Die Frauen kommen oft nach Jahren der Angst zu uns.

Sie m�ssen uns vertrauen k�nnen.

Signora Orsoni! ... Sie reden mit mir.

Ja. ... Ja. Entschuldigung.

Gabriela Pavon.

Ihr Mann hat eine Schusterei in Dorsoduro.

Die Wohnung liegt �ber der Werkstatt.

In der Calle della Malvasia.

Wenn die Presse davon erf�hrt, spendet niemand mehr.

Ich danke Ihnen!

Oh! Da ist eine Menge zu machen.

Sehen alle T�ren so aus? Ich glaube schon.

Ich schaue mir das mal an.

Signora Verla? ... Ach, Mensch!

Entschuldigung! Kein Problem!

Sie haben nichts getrunken. Sie m�ssen trinken.

Ihre Haut ist trocken. Ich will niemandem zur Last fallen.

Sonst m�ssen Sie mich dauernd zur Toilette bringen.

Sie l�uten, so oft Sie wollen. Ich will keinen Katheter.

Wir legen Ihnen keinen, wenn wir nicht m�ssen.

Sie gehen so oft zur Toilette, wie Sie m�chten. Trinken Sie!

Entschuldigung? Der Kollege von Commissario Brunetti ist unten.

W�rden Sie mich abl�sen? Nat�rlich! ... Hallo!

Hallo! Hallo!

Was kann ich tun? Ich brauche -

- die Arbeitspl�ne von Sergio Cuccetti.

Und die Pflegeprotokolle. Wozu brauchen Sie die?

Er sagt, er wusste nichts von Signora Altavillas Anzeige.

Er wusste das. Aber wir m�ssen es ihm beweisen.

Gut! Warten Sie hier?

Ich werde Ihnen die Unterlagen zusammenstellen.

Vorsicht! Sonst ist die Zahl weg. Das passiert einem nur einmal.

Spielen Sie auch? Ich? Nein, nie.

Aber alle anderen hier sind verr�ckt danach.

Tja! Das gro�e Gl�ck.

Daf�r ist man wohl nie zu alt.

* Nicht zu verstehen *

Es klingt verr�ckt. Aber manchmal denke ich, sie spielt das nur.

Um mich zu bestrafen.

Aber warum soll sie Sie bestrafen?

Ich wei� auch nicht so genau.

Ich hatte nie viel Gl�ck im Leben.

Wir konnten uns nie gro�e Spr�nge leisten.

Vielleicht deshalb. Sie haben mir nichts zu sagen.

Kommen Sie! Kommen Sie! Kommen Sie! Moment mal!

Bitte! Ich habe einen Durchsuchungsbeschluss.

Gesehen? Danke sch�n!

Ja, alles. Der gesamte Schreibtisch. Die Unterlagen!

Wir brauchen sie. Was ist los?

Wo ist Brunetti? Hinweise pr�fen.

Wir k�mmern uns ums Heim. Chefsache!

Die vielen Leute? Durchsuchung!

Aber die Leitung kooperiert doch. Sie glauben an das Gute.

Hallo!

* Wasser pl�tschert. *

Commissario Brunetti.

Sie sind Signore Pavon?

Ist Ihre Frau zuhause?

Warum?

Ich will sie sprechen. Sie ist nicht da.

Wo kann ich sie finden? Sie kann gehen, wohin sie will.

Wann haben Sie sie zuletzt gesehen? Was geht Sie das an?

Signora Altavilla.

Kennen Sie den Namen?

Nein? Das ist die alte Dame, die Ihre Frau aufgenommen hat.

Sie ist tot.

Jetzt wissen Sie, von wem ich rede. Verschwinden Sie aus meinem Laden!

Ich komme wieder.

Da k�nnen Sie sicher sein.

Sind Sie jetzt zufrieden?

Ist es das, was Sie wollten? Was meinen Sie?

Wir k�nnen schlie�en. Was ist passiert?

Patta junior. Es ist im Fernsehen.

"Das Seniorenheim 'Casa di Cura' in Castello machte �fter Schlagzeilen."

"Jetzt soll ein Mann eine Mitarbeiterin -"

"- ermordet haben." "Es geht hier um Leute, -"

"- die unsere Hilfe brauchen. Unsere Eltern!"

"Wir m�ssen hinsehen, was in Heimen passiert. Auch wenn es wehtut."

(Reporter:) "Die Heimleitung muss sich erkl�ren."

"Hat sie den Altenpfleger gedeckt?"

"Er hat Pflegeprotokolle gef�lscht und Patienten in Gefahr gebracht."

Ja. Die Nachrichten von 16 Uhr sind auch schon online.

Wir sollten uns ums Heim k�mmern. Was sind das f�r Sitten? Anklopfen!

Ich habe ja gesehen, wie Sie sich k�mmern.

Du warst immer ein Gro�maul. Brunetti!

Vorsicht! Achten Sie auf Ihren Ton!

Das Heim hat Probleme. Aber es hat eine neue Leitung.

Sie hat viel verbessert.

Das machst du kaputt. Cuccetti handelte fahrl�ssig.

Er hat das Leben von Patienten gef�hrdet.

Was wusste die Heimleitung? Cuccetti wurde entlassen.

Dir geht es nur um eins: dich zu profilieren.

Genug, Brunetti! Ich muss mit Ihnen reden. Allein, drau�en.

Sie m�gen es nicht, wie ich die Questura leite.

Aber lassen Sie meinen Sohn da raus!

Er ruft einen Pflegenotstand aus, den es so nicht gibt.

Er setzt sich f�r arme Alte ein.

Sie konnten ihr Heim nicht w�hlen.

Aber es muss ein menschenw�rdiger Ort sein.

Sie wissen es doch selbst von Ihrer Mutter, was ein gutes Heim kostet.

Eine normale Rente reicht daf�r nicht aus. Es sei denn, -

- die reichen Schwiegereltern machen den Geldbeutel auf.

Jetzt schauen Sie nicht so!

Das ist kein Geheimnis. Und Ihrer Mutter sei es geg�nnt.

Aber das Privileg hat nicht jeder.

Ich verlange von Ihnen, -

- dass Sie ab sofort mit mir oder Salvatore alles absprechen.

Keine Alleing�nge mehr!

* Er knallt die T�r laut zu. *

(Chiara:) "Nat�rlich hast du den!"

Ich habe dir den MP3-Player zur�ckgegeben.

Nein! Ich habe ihn dir ins Zimmer gelegt.

Da ist er nicht. Frag doch mal deine tolle Freundin!

Guten Abend! ... Guten Abend!

Was ist denn da los?

Sie ist nicht wiedergekommen.

Elena? Ja.

Und unser Schl�ssel?

Weg! Chiara hat sie angerufen. Sie geht nicht ans Handy.

Die Schl�sser tauschst du aus.

Wie war es bei dir?

Dein Fall? Nein.

Ja.

Ist unwichtig!

Na komm! Sag schon! Was ist los?

War es richtig, das Geld deiner Eltern anzunehmen?

F�r das Heim meiner Mutter.

Wie kommst du jetzt darauf? Es ist egal, woher das Geld gekommen ist.

Wichtig war, dass deine Mutter gl�cklich war. Und du auch.

Wir sind doch eine Familie!

Du h�ttest dasselbe f�r meine Eltern auch getan.

Also! Was ist es denn wirklich?

Ja. Kommen Sie her! Guten Morgen!

Guten Morgen! Guten Morgen, Commissario!

Wir kl�ren die Angelegenheit im B�ro.

Wo ist denn Alvise? Keine Ahnung!

Wir laden ihn zum Fr�hst�ck ein. Alvise?

Nach Dorsoduro. ... Der Patta hat doch ...

Ich halte R�cksprache mit den Kollegen.

Danke f�r den Anruf! Alvise?

Ich habe mich schon gefragt, warum wir nicht mehr miteinander machen.

Mittags esse ich meist alleine. Das wollen wir �ndern.

Den Teamgeist st�rken!

* Nicht zu verstehen * Nehmen Sie hier Platz!

Danke, Commissario! Bitte, bitte!

Was m�chten Sie trinken? Ich?

Einen Kaffee. Die Brioches sind lecker.

Gehen Sie schon! Nur eins!

F�r mich auch! Was wollen Sie?

Keinen Kaffee, kein Brioche.

M�hrensaft! 2 Kaffee, eine Brioche.

* Nicht zu verstehen *

2! "2"? Gut! 10 Euro!

* Nicht zu verstehen *

Willst du nicht selbst aufrubbeln? Sp�ter!

(Frau:) Ich bin verzweifelt.

Was ist? Da! Der Mann da.

"Der Mann"? Welcher Mann?

Der Schuster. Was ist mit ihm?

Das k�nnte der Unbekannte vor Signora Altavillas T�r sein.

Sicher? Ich wei� nicht.

Schauen Sie ihn genau an!

Ja! Ganz sicher!

Das ist er! Sicher?

Ja! Fordern Sie Verst�rkung an!

Ich habe ja gesagt, dass ich wiederkomme.

Sie haben hier nichts zu suchen. Doch!

Das haben wir. Es gibt einen Zeugen.

Er hat Sie am 23. im Haus von Altavilla gesehen.

Sie haben randaliert. Sie wollten Ihre Frau zur�ck.

Eine Woche sp�ter kamen Sie wieder.

Signora Altavilla hat sich gewehrt.

Und Sie haben sie angegriffen.

* Schluchzen * Verschwinden Sie!

Signora Pavon?

* Eine Frau schluchzt. * Signora Pavon!

Brunetti? ... Was ist in Sie gefahren?

Alvise sagt, er hat vor Altavillas T�r randaliert.

Sie waren ohne Beschluss in der Wohnung. Gefahr im Verzug.

Keine Alleing�nge! Er hat sie so zugerichtet.

Wo ist eigentlich Ihr Sohn?

Eine gepr�gelte Frau interessiert ihn nicht.

Wie geht es Ihnen?

Haben Sie Schmerzen? Nein.

Sie waren bei Signora Altavilla.

Ich habe mit Signora Orsoni gesprochen.

Was geschieht jetzt mit ihm?

Mit wem? Nico.

Ihr Mann. Na ja! Wenn er sie get�tet hat, geht er ins Gef�ngnis.

Wen? ... Signora Altavilla?

Ja. Sie waren da. Er wollte Sie holen.

Aber Signora Altavilla rief die Polizei. Nico musste gehen.

Und beim 2. Mal? Was meinen Sie?

Er hat Sie doch zur�ckgeholt. Ich bin selbst nachhause gegangen.

Sie sind zur�ckgegangen?

Sie kennen ihn nicht.

Nico liebt mich. Er kann ohne mich nicht leben.

Signora Pavon! Ihr Mann hat Sie geschlagen. Nicht zum 1. Mal.

Sie wandten sich nicht ohne Grund an "Alba Libera".

Er hat versprochen, es nicht mehr zu tun.

Wir wollen eine Therapie machen.

Zusammen!

Sie m�ssen nicht gegen Ihren Mann aussagen.

Aber zu l�gen, um ihn zu sch�tzen, ist strafbar.

Aber es ist die Wahrheit. Er hat mich nicht geholt.

Ich bin selbst zur�ck. Er hat Signora Altavilla nicht umgebracht.

Sie sind raus. Scarpa und Alvise �bernehmen den Fall.

Lassen Sie ihnen unverz�glich alles Material zukommen!

* Eine T�r wird aufgeschlossen. *

Wo warst du? Wir haben auf dich gewartet.

Alles klar?

Ich musste den Fall abgeben. Was?

Weshalb das denn? Patta!

Ich habe seine Anweisungen missachtet.

Das w�re nicht das 1. Mal.

Was ist passiert? Es ist wegen Pattas Sohn.

Der profiliert sich ohne R�cksicht.

Dann verstehe ich etwas nicht. Was?

Aurino wollte dich sprechen. Wann?

Vor einer Stunde. Du sollst zur�ckrufen.

Heute noch. Ich habe abgestellt.

* Ein Telefon klingelt. *

Na endlich! "Was ist denn?"

Was l�uft da bei euch? Wieso?

Ich habe hier 5 Exhumierungen. Was?

Ehemalige Bewohner vom "Casa di Cura".

Wann? "Morgen Fr�h!"

Auf welcher Grundlage? Ich dachte, das sagst du mir.

Ich bin nicht zust�ndig. Kannst du mir trotzdem die Namen geben?

Hast du etwas zu schreiben? ... "Reynard, Marie".

"Trovajoli, Armando". "Crociani, Stephano".

"Torcaval, Emma". "Rolla, Marcello".

"Die Besuchszeit ist zu Ende." Commissario Brunetti!

Ich muss Signora Rosa sprechen.

Was ist jetzt? Sie haben schon genug Probleme gemacht.

Die Staatsanwaltschaft will 5 Leute exhumieren.

Ehemalige Heimbewohner. Warum?

Ich wei� es nicht. Um wen handelt es sich?

Die Namen sagen mir nichts. "Marie Reynard".

Doch! Da war etwas. Der Name fiel, als ich hier anfing.

Marie Reynard starb vor 4 Monaten in der Nacht zum 13. April.

Hier ist ein Vermerk eingetragen.

"Ihr Zimmer war unordentlich, als man sie morgens fand."

"So, als h�tte jemand es durchsucht."

Wer hat sie in der Nacht betreut?

Sergio Cuccetti.

Der Eintrag ist von Maria Testa. Ja.

Cuccetti ist ein Schw�tzer. Faul, unzuverl�ssig.

Keine Ahnung, warum er Pfleger geworden ist!

Erinnern Sie sich an den 13. April?

Nat�rlich! ... Ich hatte Fr�hschicht.

Marie?

"Signora Reynard war sehr ordentlich."

Ich bemerkte, dass jemand an ihren Sachen war.

"Ich lief zur Heimleitung."

Sofort. Was haben die gesagt?

Die waren total �berfordert. Das war vor Signora Rosa.

Sie meinten, dass ich mir das blo� einbilde.

Ich wollte, dass es im Protokoll vermerkt wird.

Damit es nicht hei�t, ich h�tte geklaut.

Sie glauben, dass es Cuccetti war.

Das sagte ich dem Staatsanwalt.

Wie? Was? War der heute hier? Ja. Heute Vormittag.

Was wollte er? Er hatte Fragen.

Zu Signora Reynards Tod.

Ob ich mir vorstellen kann, dass er nachgeholfen hat. Mit Medikamenten.

Und? Das ist Quatsch!

Sergio ist ein Dieb, aber kein M�rder.

Und sie hatte nichts. Nur eine kleine Rente.

Und keine Verwandten mehr.

Cuccetti hat Reynard sediert und ausgeraubt? Absurd!

Der Staatsanwalt geht noch weiter. Ich bin sicher:

Alle Bewohner auf der Liste sind in Cuccettis Schicht gestorben.

Ganz normal gestorben. Er will alle exhumieren.

Mein Gott!

Nimmst du Fisch oder Fleisch, mein Schatz?

Verzeihung! Vice-Questore Patta? Ah, sieh mal!

Entschuldigung! Bitte sehr!

Was machen Sie hier? Entschuldigen Sie die St�rung!

Was ist denn? Ihr Sohn!

Er will morgen 5 ehemalige Heimbewohner exhumieren lassen.

Das hat er mit mir abgesprochen. Ich will nichts h�ren.

Ich diskutiere nicht mit Ihnen.

Sie sind f�r den Fall nicht mehr zust�ndig.

Wenn das bekannt wird, muss das Heim schlie�en.

Sollen wir die Ermittlungen einstellen?

Nein. Nur die Verh�ltnism��igkeit wahren.

Bei Signora Reynard war nichts zu holen.

Warum h�tte Cuccetti sie umbringen sollen? Das gilt f�r alle.

Es gab immer wieder Pfleger, die Patienten totgespritzt haben.

Einfach, um Herr �ber Leben und Tod zu sein.

Dann exhumieren Sie nur Signora Reynard!

Gab es da Fremdverschulden?

Dann exhumieren Sie die anderen!

Was Sie �ber meine Mutter sagten, ich habe dar�ber nachgedacht.

Ich habe Geld von meinen Schwiegereltern genommen.

Damit meine Mutter in ein gutes Heim kommt.

Andere k�nnen das nicht.

Wir d�rfen das "Casa di Cura" nicht durch Voreiligkeit ruinieren.

Dann bringen Sie mir etwas! Bringen Sie endlich etwas!

Der Fall ger�t au�er Kontrolle.

Was ist mit dem durchw�hlten Zimmer der Toten?

Und die Mordsache Altavilla? Immer noch ungekl�rt.

Wir sto�en immer wieder auf einen Namen.

Von diesem Pfleger. Carotti! Cuccetti.

Das sage ich doch.

Ich gebe Ihnen 24 Stunden.

Haben Sie dann nichts, lasse ich exhumieren.

Danke! Ja, ja.

Du hast die Exhumierung abgesagt.

Warum? Ich habe sie nur verschoben.

Wie stehe ich jetzt da? Besser, als wenn du voreilig w�rst.

Was willst du damit sagen?

Salvatore!

Mit den Exhumierungen konfrontierst du 5 Familien damit, -

- dass ein Angeh�riger vielleicht ermordet wurde.

Dazu die Folgen f�r das Heim. Brunetti!

Das hat dir Brunetti eingeredet. Hat er nicht.

Aber er hat Recht, dass wir erst eindeutige Beweise brauchen.

Ich habe es satt. Du hast ihm immer mehr geglaubt als mir. Immer!

Du hast mir oft genug Grund dazu gegeben.

Man sieht sich immer zweimal.

Sie kennen sie? Ja. Was hat sie gemacht?

Ladendiebstahl. Ist das ihre Tasche?

Hm! ... Ja. Darf ich mal?

Den habe ich mir nur geliehen. Wenn du glaubst, -

- so durchzukommen, bestiehl nicht die, die dir helfen wollen! ... Ab!

Commissario!

War es in Ordnung, Sie anzurufen? Ja, ja.

Glauben Sie, das hat mit dem Mord zu tun?

Signorina! Wir k�mmern uns darum.

Ich glaube:

Sie hat Recht. Der M�rder war nochmal hier.

Er suchte, was er letztes Mal nicht mitgenommen hat.

Aber was?

Etwas M�digkeit nach dem Impfstress ist normal.

Wir schauen uns die Ohren an.

* Ein Telefon klingelt. * Tierarztpraxis Altavilla!

Jemand will Sie unbedingt sprechen. Jetzt nicht!

Commissario Brunetti aus Venedig.

Entschuldigung!

Hallo? "St�re ich?" Ja. Was gibt es denn?

Was holten Sie aus der Wohnung Ihrer Mutter?

Entschuldigung! ... Nur die wichtigsten Sachen.

Bankunterlagen, Schmuck, Briefe.

War noch etwas Wertvolles dabei? Warum fragen Sie?

Es gab einen Einbruch.

Wieder? Wurde etwas gestohlen? "Wir glauben:"

Was der Einbrecher gesucht hat, war nicht mehr da.

Weil ich es mitgenommen habe? "Ja. Ist da etwas, -"

"- das Sie noch nie gesehen haben?" Warten Sie!

Da war so ein Schl�ssel in ihrem Reisepass.

Was f�r ein Schl�ssel? "Ich suche ihn gerade."

Sieht aus wie f�r ein Schlie�fach.

Was steht drauf? Eine Nummer.

Sagen Sie sie uns und faxen Sie eine Vollmacht f�rs Schlie�fach!

Falls es eins ist. Haben Sie etwas zu schreiben?

"Ja." "FX752GH8".

Ich brauche den Gerichtsbeschluss m�glichst bald.

Die Vollmacht reicht eigentlich nicht ohne Schl�ssel. Ist gut.

Danke!

Commissario!

Ja?

Ein Hauptgewinn! ... 100.000 Euro!

Gl�cksspiel war f�r sie ein Laster. Sie hat es sicher nicht gekauft.

Ja, wer dann?

* Laute Musik *

* Nicht zu verstehen *

Signores!

Danke!

Signora! Das ist f�r Sie.

Es ist schon komisch. Ein St�ckchen Papier.

Entweder es ist nur eine Niete.

Oder ... der Einstieg f�r ein besseres Leben.

Woher wussten Sie von dem Los?

Was meinen Sie damit? Sie gingen zur�ck, um es zu suchen.

Wenn wir ermitteln, werden wir Ihre Frau befragen. Wollen Sie das?

Also! ... Woher hatte Signora Altavilla das Los? Von Ihnen?

Nein. Sie hat nie gespielt. Aber die anderen.

Ja. Dabei geht es ihnen gar nicht so sehr ums Gewinnen.

Sie lieben ganz einfach die Aufregung.

Dann hat aber doch jemand gewonnen. Ja. Marie Reynard.

100.000 Euro. Viel Geld. Ich habe es ihr gegeben.

Was? Das Los.

Ich hatte 2 gekauft.

"Eins f�r mich, eins f�r sie." Das, bitte! Ich nehme das.

Es h�tte auch das andere sein k�nnen.

Waren Sie dabei, als sie den Gewinn entdeckt hat?

Meine Lesebrille. Ich habe ihr meine gegeben.

Danke sch�n! ... Ich habe gewonnen. "Sie war sehr aufgeregt."

Sie wollte alle �berraschen. Dazu kam es nicht.

Sie ist in der Nacht gestorben.

Ich ... Ich wollte sie nicht bestehlen.

Wirklich! Ich habe noch nie jemanden bestohlen.

"Sie hatte das Licht angelassen. Ich wollte nachsehen. Aber ..."

"... da war sie schon tot."

"Sie haben das Zimmer durchsucht."

Ja. Niemand wusste von dem Los.

Stellen Sie sich vor, es w�re einfach verschwunden!

Wer k�mmert sich um Giulia, wenn ich nicht mehr da bin?

Mit dem Geld h�tte ich sie in ein besseres Heim gegeben.

Und? Weiter!

Giulia hat es Signora Altavilla erz�hlt.

Ihre Giulia wusste davon? Ja, von mir.

Ich dachte, sie vergisst es. Das hat sie nicht.

Sie erz�hlte es Altavilla. Ja. Alle haben ihr alles erz�hlt.

Sie hat die Leute mit ihrer Fr�mmigkeit bedr�ngt.

Sie hat sich in meine Ehe eingemischt.

Vermutlich, weil sie selber kein Leben hatte.

Hat sie Ihnen das Los weggenommen? Signora Altavilla? Nein.

Giulia hat es mir aus der Tasche gezogen.

Und es Signora Altavilla gegeben.

Es war f�r Sie eine Art Absolution.

Sie gingen zu Signora Altavilla. Ich wollte mit ihr reden.

"Sie sollte mir das Los zur�ckgeben."

"Ich hatte es ja auch bezahlt." Was wollen Sie?

Ich muss mit Ihnen sprechen.

Ich komme rauf. Keine Zeit!

Warum sollte es nicht mein Geld sein?

Sie sagte Nein. Sie schimpfte.

Reden Sie mit mir! Bitte! Lassen Sie mich in Ruhe!

Sie sind ein mieser Gesch�ftemacher.

"Ich w�rde alle nur ausnutzen."

Kleine Gesch�fte! Und dann?

Sie wollte mich rauswerfen. Raus hier!

Ich wollte ihr nichts tun. Ich bin alt. Was kann ich schon tun?

Finger weg! Ich mache nichts.

Ich rufe die Polizei. Ich wollte ihr alles erkl�ren.

Hilfe! Sie hat nicht zugeh�rt.

"Sie hat gedroht, Giulia zu sagen, ich sei -"

- ein schlechter Mensch.

Hilfe! ... Hilfe!

Ruhig! Ruhig! Ganz ruhig! Hilfe! Hilfe! ... Hilfe!

"Ruhig! Ruhig! Ruhig!"

Sie haben sie gew�rgt.

Sie sollte endlich still sein.

Hilfe! Hilfe! * Sie r�chelt. *

* Sie keucht. *

Hallo? Frau Altavilla!

Nein! ... Nein!

Ich wollte ihr helfen. Aber es war zu sp�t.

Ich wollte, dass Giulia mich liebt.

Sie hat mich nie geliebt. Nie wirklich.

Als wir uns kennen lernten, war sie 40.

Sie hat mich genommen, weil sie nicht allein sein wollte.

Aber ich ... Ich habe sie geliebt.

Sie war so voller Leben.

Ich wollte f�r immer an ihrer Seite sein.

* Nicht zu verstehen *

Morgen! Guten Morgen! ... Er wartet schon.

Ah, Commissario! Sch�n, dass Sie gleich kommen konnten!

Mein Sohn hat Ihnen noch etwas zu sagen.

Ja. Gratuliere zur L�sung Ihres Falls.

Das haben Sie sehr gut gemacht.

Wissen Sie, Commissario?

Man muss auch Fehler zugeben k�nnen.

Nur ... im Team ist man stark.

Sagen Sie, Commissario! Dieser Mann ...

Morandi hat zugegeben, die Frau gew�rgt zu haben.

Sie starb an Herzversagen. Ein Gericht entscheidet, -

- was aus ihm wird. Aha!

Und das Geld? ... Was passiert mit dem Hauptgewinn?

Gibt es einen Erben? Nein.

Vermutlich wird es dem Heim gespendet.

Das war Signora Altavillas Absicht. Mein lieber Commissario!

Ich muss schon sagen: "Respekt!"

Damit hat wirklich niemand gerechnet.

Danke! Wof�r?

Dass Sie mir vertraut haben.

Und wie war die Auff�hrung?

Etwas altmodisch.

Aber mir gef�llt so etwas.

Wie hat sich Pattas Sohn gemacht als ... Begleiter?

Sagen wir es so: ... "Er hat sich bem�ht."

Kein 2. Mal?

Ach, Commissario!

Kennst du den? Hm!

Woher? Das erz�hle ich dir sp�ter mal.

Mein MP3-Player ist wieder da.

Raffi hat ihn doch wiedergefunden.

In seinem Schreibtisch. Ist ja toll!

Aber auch komisch. Ich hatte sein Zimmer durchsucht.

Da war nichts in der Schublade. Das hast du �bersehen.

Oder jemand hat ihn sp�ter reingelegt. Papa?

Was denn? Willst du mir Konkurrenz machen?

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