All language subtitles for Donna Leon - S01E19 - Auf Treu und Glauben

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Original subtitles

UT

(Commissario Guido Brunetti)

(Paola Brunetti)

(Vice-Questore Patta) (Sergente Vianello)

(Mann:) Ich sollte weniger trinken. Schei� Schuhe!

(Frau:) Das sagst du jedes Mal. (Signorina Elettra)

Was die beiden wohl treiben? Ja. ... Wer wei�?

Vermutlich schlafen sie.

*Er h�rt eine T�r zufallen.*

*Jemand kommt durch die T�r.*

Ich dachte, du kommst nicht mehr.

*Er atmet keuchend.*

Jemand sollte die Polizei rufen.

Oder auch nicht. Ihm ist es egal.

Keine Spuren hinterlassen! Ja? Hm!

(Chiara:) Ist das sch�n hier! Na, siehst du?

Aber erst mal meckern. Na ja! Erst mal abwarten!

(Chiara:) Oh! Krass schnell!

Raffi, schau! Heute Nachmittag?

Auf jeden Fall!

Ich besuche euch nicht im Krankenhaus.

Schau dir die Berge an! Das Wetter ist perfekt.

Willkommen im Urlaub! Schau dich um!

Zu viel versprochen? ... 2 Wochen! Ja.

(Raffi:) Das wird stark. *Ein Telefon klingelt.*

(Paola:) Danke! War die Fahrt gut?

Ja, danke! Kannst du mir meinen Koffer geben?

Das ist Mamas Koffer.

Raffi! Schau mal! Ja.

Ja, ich doch auch!

Ja, ab... Moment mal! Wieso denn?

Ja.

Ja, verstehe.

Sag nicht, dass du zur�ck musst!

Seid ihr bald fertig?

T�r zu! Keine Zuschauer!

Wie hei�t der Mann?

*Nicht zu verstehen.*

*Nicht zu verstehen.*

(Beide:) Mama! "Du bist gebenedeit -"

"- unter den Weibern."

"Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte f�r uns S�nder, jetzt und -"

"- in der Stunde unseres Todes."

Wo? Hier lang!

Commissario!

Ich dachte, Sie w�ren im Urlaub.

Ja. Das dachte ich auch. ... Und? Es ist ...

Jemand wurde ermordet. Tats�chlich?

Wir machen den Bericht. Steht da, wer es ist?

Araldo Fontana. Hat man Sie auch zur�ckgeholt?

Ja, leider. Nadia und die Kinder?

Die sitzen in Kroatien am Strand.

Was ist passiert? Fontana wurde erschlagen.

Mit einem stumpfen Gegenstand, den wir noch suchen.

Er wohnte da mit seiner Mutter. Wie alt war er?

44. Haben Nachbarn etwas gesehen?

Um 22:30 Uhr lag er noch nicht hier.

Der Brieftr�ger fand ihn heute Morgen.

Wo ist er? Der Brieftr�ger?

Ach, der Tote! Bei Aurino.

Reden wir mit der Mutter! Haben wir. Das steht ...

... im Bericht.

Unser Beileid! Ich habe Ihnen alles gesagt, -

- was es zu sagen gibt. Sagen Sie es uns nochmal?

K�nnen Sie sich vorstellen, -

- wer ihn get�tet hat? Araldo war ein guter Junge.

Er war flei�ig, ehrlich.

Er hat sich um mich gek�mmert.

Wer sollte so einem Jungen etwas antun wollen? ... Wer?

Wissen Sie, wo er gestern Abend war, bevor er nachhause kam?

Mit wem hat er sich getroffen?

Hat er Ihnen das erz�hlt? Warum sollte er?

Er hatte sein Leben, seine Freunde. Ich habe mich nicht eingemischt.

Aber ich machte ihm jeden Morgen Kaffee, bevor er aus dem Haus ging.

Aber heute Morgen war er nicht da. Signora! Diese Freunde.

K�nnen Sie uns sagen, wo ... Ich habe mich da nicht eingemischt.

Sein Zimmer.

Wie ein Hotel.

Wer lebt so?

Warum lebt er bei der Mutter? Warum sagt sie, -

- sie wei� nicht, wer seine Freunde sind?

Warum ist es so verdammt hei�? Gute Fragen!

Sergente Vianello. Ich verdurste.

Mann! Echt unertr�glich, diese verdammte Hitze!

Ja, da hast du Recht. Man kann nicht ...

Guten Tag, Commissario! Hm!

*Das Telefon klingelt.* Ja? Was kann ich f�r Sie tun?

Commissario! Darf ich? Ja, unbedingt!

*Nichts passiert.* Wie sah der Mann aus?

*Er dr�ckt nochmal.* Das darf nicht wahr sein!

Alle Klimaanlagen in Beh�rden sind aus.

Drau�en sind fast 40 Grad. Ja. Alle Klimaanlagen laufen.

Sie f�rchten, das Stromnetz bricht zusammen.

Alle sind im Urlaub. Au�er uns. Jemand muss da sein.

Ist Ihnen nicht hei�? Meine Familie kommt aus Sizilien.

Wir sind Hitze gew�hnt.

Ich dachte, Sie haben Ihre Klimaanlage ...

Ich habe hier gar keine. Richtig!

Aber ... er.

Der Vice-Questore ist im Urlaub. Brunetti! Sie sollten nicht ...

*Ein Mann singt eine italienische Arie.*

Sie haben es aber sch�n hier. Ich gehe nie wieder weg.

*Die Klimaanlage summt.*

*Sie macht das Radio aus.* Wann kommt Patta?

In 2 Wochen. "In 2 Wochen"? ... Na ja! Dann ...

Also gut!

Meinetwegen! Fangen wir an!

Das will ich doch hoffen.

Wir haben einen neuen Fall? Vice-Questore!

Sie sind schon wieder da?

Nat�rlich, wenn meine besten M�nner arbeiten m�ssen.

Also, hier bin ich. Ja. Ich habe etwas vorbereitet.

Patta kommt freiwillig aus dem Urlaub?

Niemals! Dahinter steckt etwas anderes.

Vianello! Der Bericht von Alvise. Der hat eine Klimaanlage.

Und wir haben den hier. Und was steht drin?

Fontana war Gerichtsdiener, dr�ben im Gericht. Keine Vorstrafen.

Laut Aussagen der Nachbarn war er -

- nett und freundlich. Keiner kannte ihn n�her.

Oh! ... Danke!

Was willst du hier?

Guten Tag! Ist Araldo da? Verschwinde!

Lass dich hier nie mehr blicken! Wo ist er?

Er ist tot. Verstehst du?

Er wurde umgebracht. Das ist deine Schuld. Verschwinde!

*Er h�rt sie weinen.*

*Das Telefon klingelt.*

Zwiebeln braten, Tomaten und Oliven dazu, Parmesan wieder einpacken!

Ich vermisse dich auch. "Gleich noch mehr!"

Ich sitze hier bei 17 Grad.

Wie ist das Wetter bei euch? "Vorsicht!"

Ich kenne Scheidungsanw�lte. Bleiben wir f�r immer hier?

Man kann sogar den Schnee sehen.

Ich sage Patta: "Der Tote hat sich selbst erschlagen."

"Dann komme ich." M�chtest du dar�ber reden?

Nein. Es gibt nichts Neues. "Dann iss etwas!"

Schlaf sch�n! Morgen sieht die Welt anders aus.

Nicht anders, nur hei�er. Alles klar!

Wie war dein Tag?

Falcone wird zur�cktreten.

Das hei�t, ... sie suchen einen neuen Vorsitzenden.

Haben sie dich schon gefragt? Nein.

Aber das werden sie. Da bin ich sicher.

Wird Papa jetzt Bankdirektor?

Vielleicht, mein Engel.

Ich werde mal Polizist und verhafte R�uber und die, -

- die Signore Fontana Aua machten.

Nicht Aua! Die haben ihn umgebracht.

So! Und jetzt essen wir mal. Ja?

Nacht, Papa! Gute Nacht!

Papa! Ist Signore Fontana jetzt im Himmel?

Ja. ... Das ist er.

*Nur Mundbewegungen*

"Einer der besten Gerichtsdiener."

H�flich, freundlich, pflichtbewusst.

In 25 Jahren war er nicht einen einzigen Tag krank.

Stellen Sie sich das vor! Und dann so etwas!

Wenn Sie mich fragen, ... Entschuldigung!

Guten Tag! ... So sind die Anw�lte.

Kennen uns nur, wenn wir ihnen ihre Akten bringen.

Hatte Fontana hier Freunde? Nicht, dass ich w�sste.

So! Also, das ist sein Reich.

Wohnungsanzeigen.

Sieht aus, als h�tte er nach einer Wohnung gesucht.

Aufgebrochen! Was?

Wer kommt hier alles rein?

Die T�r wird nie abgeschlossen.

Suchen Sie das hier?

Sie sollten so etwas nicht rumliegen lassen.

Was wollen Sie? Nichts.

Nur helfen. Warum?

Ich bin ein zutiefst guter Mensch, der Menschen in Not stets beisteht.

Vor allem, wenn sie Bankdirektor werden.

Und was dann?

�berlegen Sie, was damit wird! Es kann Sie in den Knast bringen.

Und jeden anderen, wenn Sie es richtig machen.

Das gilt vor allem f�r die herzerw�rmenden Briefe hier.

Die sind nicht von mir. Hm! ... Deshalb ja!

Was verdient ein Gerichtsdiener?

Etwa 3.000. Was kostet die Wohnung?

Etwa 3.000. Aber irgendwoher muss er das Geld ja haben.

Ich werde mich darum k�mmern. Vielen Dank!

Guten Morgen!

Ja. ... Er ist jetzt da.

Fulgoni! Wir dachten, wir reden besser mit Ihnen.

Bevor sich die Sache herumspricht. Falcone verl�sst uns.

In diesem Herbst. Jemand muss seinen Platz �bernehmen.

Wir haben da an Sie gedacht.

Wenn Sie wollen. Ja, ich will!

Aber ... Der Aufsichtsrat muss dem zustimmen.

Da gibt es sicher keine Probleme. Wir hoffen:

Sie haben keine Leichen im Keller!

Dann sind wir uns ja einig. Wiedersehen!

Ja. Bis dann! Wiedersehen!

Signora Coltellini?

Kann ich Ihnen helfen?

Fontana hat irgendwo Akten von mir.

Nichts anfassen! Die Spurensicherung kommt.

Er ist ja tot. Man hat ihn umgebracht.

Haben Sie davon nichts geh�rt? Ja, selbstverst�ndlich.

Sch�nen Tag noch, Frau Richterin!

(Liest:) "Coltellini"!

"Coltellini", ... "Coltellini"!

"Coltellini"!

*Opern-Musik*

Alles in Ordnung, Vice-Questore?

Alles wunderbar! Ganz wunderbar!

Wie geht es Brunetti? Kommt er voran?

Ich denke schon. Ja.

Gut. ... Sehr gut! Sollte ich nicht Termine haben?

Nicht in den n�chsten 2 Wochen.

Alle sind im Urlaub. Wie war es in Norwegen?

Wunderbar! Leider sind Sie schon zur�ck.

Ich meine, leider f�r Sie und Ihre Frau.

Ja. Gut, dann ... mache ich mal weiter.

Hallo! Ich bin es.

Ich wollte fragen, wie es dir geht.

Gut! ... Aha! ... Gut!

Ja, mir auch. Mir auch.

Und ... wie ist dein Urlaub so?

Gut! Du vermisst mich sicher.

Oder?

Ach nein. ... Tust du nicht. Ja.

Dann ... kommst du also nicht fr�her heim, weil du ... Nein?

Nein! Ich nat�rlich auch nicht. Warum sollte ich?

Norwegen ist wunderbar!

Wo genau? ... �h ...

In, �h ...

S... S... Sund. In Alesund. ... Genau!

Und im Geirangerfjord erwarten mich gro�artige Naturerlebnisse.

Tut es dir leid, dass du nicht mitgekom...

Nein? ... Tut es dir nicht. ... Aha! ... Ja.

Na gut! Dann ... bis bald!

Oh! ... Hier! Danke!

Bitte sch�n!

*Sie st�hnt.*

Was? Nur 450 Euro Miete?

F�r die Wohnung?

Wieso sucht er dann eine neue? Wollte er von der Mutter weg?

Wer ist der Vermieter? Marco Puntera.

Er wohnt auch im Palazzo.

Ihm geh�ren in Venedig �ber 20 Immobilien.

Das Meiste sind Fabrikhallen, die er vermietet.

Nicht ganz legal. Wer sagt das? ... Vianello!

Kann ich irgendwie helfen? Nein, geht schon.

Das sagen gewisse Leute. Warum will Puntera so wenig Miete?

Wissen die Leute das auch? Das m�ssen Sie ihn fragen.

Ja. Das werden wir auch tun.

Ach!

Es freut mich, Polizisten bei der Arbeit zu sehen!

Das gibt einem ein Gef�hl von Sicherheit.

Ich wei� nicht, was Signore Fontana passiert ist.

Auch wenn ich gerne helfen w�rde.

Das k�nnen Sie.

Zahlen Ihre Mieter oft nur ein Viertel der �blichen Miete?

Wollen Sie auch?

�h, ... nein danke! Aus Hawaii.

100.000 Jahre altes Trinkwasser.

Das liegt da auf dem Grunde des Ozeans. Unglaublich, oder?

*Er seufzt.*

Gut! ... Fontana.

Sehen Sie? Ich bin Gesch�ftsmann.

Sehen Sie sich um! All das hier bekommt man nicht durch Nichtstun.

Aber man kann nicht immer nur nehmen und nehmen.

Irgendwann muss man etwas zur�ckgeben.

Amen! Das ist mein Haus.

Ich entscheide, wer wie viel Miete bezahlt. Ist das verboten?

Sehen Sie, Commissario!

Ich bin so etwas wie der gute Geist des Hauses.

Meine Mieter und ich sind wie eine gl�ckliche Familie.

Fontana ist sicher gl�cklich. Er wollte ausziehen.

Wussten Sie das? Hier! Wohnungsanzeigen.

Man kann niemanden zu seinem Gl�ck zwingen.

Nicht wahr?

Danke f�r Ihre Zeit!

Wie kam er damals auf Sie?

Woher wusste er, dass Sie die Wohnung vermieten?

Das ist lange her. Ich wei� es nicht mehr.

Wo waren Sie in der Nacht, als er ermordet wurde?

Angela!

Guten Tag!

Angela! Wo war ich in der Nacht von Sonntag auf Montag?

Hier! Und was habe ich gemacht?

Wir haben die Abrechnungen gepr�ft.

Bis 2 Uhr. Die ganze Zeit? War ich nie weg?

Um meinen Mieter zu erschlagen? Ach! ... Nein!

Und das k�nnen Sie bezeugen? Selbstverst�ndlich!

Danke!

Verlogener Bl�dsinn! Man sollte dieser "Mutter Teresa" -

- den gl�ckliche-Familie-Quatsch in den Mund stopfen.

Und mit dem bl�den Wasser runtersp�len.

Commissario! Ich sollte aus der Sonne.

Ich wei�, wo es k�hler ist.

Ich wusste, es gibt einen Haken.

Ciao!

Ciao, Guido! Ciao!

Also! 3 Schl�ge auf den Hinterkopf.

Mit einem stumpfen Gegenstand. Das war gr�ndlich.

Ja. Jeder war t�dlich. Keine weiteren Verletzungen.

Er wurde von hinten �berrascht. Und wann?

Zwischen Mitternacht und 1 Uhr. Dann haben wir hier noch ...

... rote Samtfasern gefunden. Hinten an der Hose und am Hemd.

Von einer Decke oder von einem Sofa.

Er hatte kurz vor seinem Tod Geschlechtsverkehr.

Wir haben Sperma in seinem Darm gefunden.

Signora!

Signora Coltellini!

Einen Moment, bitte!

Signore Penzo!

Frau Richterin!

Ich ...

Ich wei� von Ihren ... Gesch�ften.

Ich wei� nicht, wovon Sie reden.

Araldo Fontana hat es auch gewusst. Richtig?

Er wusste, dass Sie sich schmieren lassen.

Wollten Sie ihn darum umbringen lassen? Steht alles hier drin.

Ich habe nichts mit seinem Tod zu tun.

Wollen Sie irgendjemandem etwas anderes erz�hlen?

Kein Anwalt beschuldigt eine Richterin, -

- wenn er nochmal Prozesse gewinnen will.

Vielleicht sollte ich meinen Freunden in der Questura sagen, -

- wer wirklich ein Motiv f�r den Tod des armen Araldo hat.

Unerwiderte Liebe kann grausam sein. Nicht wahr, Herr Anwalt?

Haben Sie ihn deshalb umgebracht?

Mein Sohn war ein anst�ndiger Junge.

Der war nicht ...

Sie sollen seinen M�rder finden.

Nicht L�gen �ber ihn verbreiten. Das k�nnen wir nur, -

- wenn Sie die Wahrheit sagen. "Wahrheit"!

Sie wollen die Wahrheit? Araldo war alles, -

- was mir geblieben ist. Das ist die Wahrheit.

Wussten Sie, dass Ihr Sohn eine neue Wohnung gesucht hat?

Warum sollte er? Es geht uns gut hier.

Er h�tte es gesagt. Er hat mir alles gesagt.

Verschwinden Sie!

Von hinten erschlagen. Mit einem stumpfen Gegenstand.

Stumpfer Gegenstand.

War die Spurensicherung hier? Nein.

Ein rotes Sofa. Aurino hat rote Fasern entdeckt.

Sie k�nnten von einem Sofa sein.

Kann ich Ihnen helfen?

Commissario Brunetti, Sergente Vianello.

Wir untersuchen den Tod von Signore Fontana.

Kannten Sie ihn, Signore ... Fulgoni.

Als Nachbarn sagt man Hallo.

Ja. Haben Sie ihn in Begleitung ... eines Mannes gesehen?

"Eines Mannes"? Ja.

Sie meinen, er war schwul? Ja!

Fontana? Nein! Nein?

Er war nicht so, wie man sich Schwule vorstellt.

Wie stellt man sich Schwule vor?

Papa! Papa!

Hallo! Bist du schon zuhause?

Hallo! ... Diese Herren suchen Fontanas M�rder.

Hier? Haben Sie auch eine Pistole?

Mein Sohn will Polizist werden. Oder Pirat, mit einem Schwert.

Lass die Herren in Ruhe! Komm! ... Wir gehen.

Signora!

Haben Sie vorgestern Abend etwas bemerkt?

Etwas Ungew�hnliches. Ich habe es Ihren Kollegen gesagt.

Wir kamen um 22:30 Uhr von der Oper heim. Um 23 Uhr war ich im Bett.

Die Glocke der Madonna dell'Orto schlug.

Aha! Dann sind wir eingeschlafen. Danke!

Die armen Menschen sind den ganzen Tag drau�en in der Hitze.

Wie geht es Ihnen?

Sch�nster Urlaub seit Langem.

Am sch�nsten ist es zuhause.

Darum kommen all die Leute hierher. Noch ein Grund wegzubleiben.

Brunetti!

Sehen Sie das Positive darin! Und das w�re?

Unsere Frauen sind weg. Niemand sagt uns, was wir zu tun haben.

Und wann wir zuhause sein sollen.

Genie�en wir die Freiheit!

Was machen Sie heute Abend? Mit Vianello in Bars gehen.

Wunderbar! Ich kann ... Wir suchen den Liebhaber von Fontana.

Ah! ... Diese B... Bars.

Ja. ... Beim n�chsten Mal vielleicht.

Warum geht er nicht nachhause? Er geht sonst als Erster.

Es sieht aus, als w�rde er sich verstecken.

Wir sollten rausfinden, wovor. Unbedingt!

*Laute Disco-Musik, die Gespr�che sind nicht zu verstehen.*

Entschuldigung! Kennen Sie den Mann?

Nein. Kennst du den? Nie gesehen.

Nein, tut mir leid! Danke!

*Nicht zu verstehen.*

Kennen Sie den?

*Laute Disco-Musik*

*Nicht zu verstehen.*

Kennen Sie den Mann? Schon mal gesehen?

Kennen Sie den zuf�llig?

Okay! ... Okay!

*Disco-Musik*

Und jetzt?

Wir k�nnen es in Mestre versuchen.

Vielleicht m�ssen wir das nicht.

Das ist doch der Anwalt aus dem Gericht.

Guten Abend!

Kennen wir uns? Noch nicht.

Dann sollte es besser so bleiben. Was soll das hei�en?

Commissario Brunetti, Sergente Vianello.

Es geht um Araldo Fontana. Jetzt kennen wir uns.

Wir haben Fragen. Wir k�nnen Sie auch -

- morgen vorladen lassen. Ja. Nicht hier!

�hm ... Araldo und ich, wir waren zusammen ... auf der Schule.

Und seitdem sind wir Freunde. ... Waren wir Freunde.

Nur Freunde! Mehr nicht. Hatte er eine Beziehung?

Er wollte nicht, dass jemand wei�, dass er schwul ist.

Vor allem nicht seine Mutter.

Er hat alles geheim gehalten.

Jetzt werden es alle erfahren.

Sie werden glauben, er habe einen Stricher mitgenommen.

Der ihn abgezockt und get�tet hat.

Das denken Sie. Er war schwul.

Also hat ein Schwuler ihn ermordet. Wer war es dann?

Wenn ich es sage, n�tzt es Ihnen nichts.

Wieso? Sie k�nnen gegen sie nichts machen.

"Sie"? Sie zieht die F�den.

Sie ist m�chtig. Sie hat ihn nur benutzt.

Wer ist sie? Lassen Sie lieber die Finger davon!

Das bringt nichts! Legen Sie den Fall zu den Akten!

Nach seinem Tod wurde sein Schreibtisch aufgebrochen.

Was war drin?

Sie lassen ihn einfach so gehen?

Ah!

Ah!

Wo ist es? Was wollen Sie denn?

Wo ist es?

Was meinen Sie? Wo?

Was wollen Sie? Steck deine Nase nicht �berall rein!

Kapiert?

*Er schreit.*

Willst du nicht ins Bett kommen?

Was ist denn los? Nichts!

Sie werden mich als Vorsitzenden vorschlagen.

Das ist ja gro�artig!

Die alten Herren m�ssen zustimmen.

Das werden sie. Da bin ich sicher.

Ich habe doch gesagt, dass alles gut wird.

*Das Telefon klingelt.*

Hallo! Na? Wo hast du dich gestern Abend rumgetrieben?

Guten Morgen! Ich vermisse dich auch.

"Morgen"? Es ist kurz vor 11 Uhr.

"Also! Wo warst du gestern Abend?"

Na ja! Ich bin mit Vianello durch alle Schwulenbars Venedigs gezogen.

"Glaubst du mir das?"

Hallo? Ich hoffe, er liegt nicht neben dir.

Das hoffe ich auch. Also, Guido! Wann kommst du?

Ja. Ich arbeite daran.

Indem du um 11 Uhr im Bett liegst? "Ja, Chefin!"

Signorina?

Ja, Vice-Questore? Ich habe mir �berlegt:

Wir wollten doch immer mal die Dienstpl�ne neu organisieren.

Jetzt w�re die Gelegenheit. ... Ich habe Zeit.

Sie auch. Niemand st�rt uns.

Wir h�tten den ganzen Tag und den Abend.

Eine wunderbare Idee!

Sie k�nnten uns etwas zu essen einkaufen.

Mit einem sch�nen Glas Wei�wein.

Ich w�rde ja selber gehen. Aber es ist so hei� drau�en.

Nat�rlich!

Commissario!

Was ist passiert? Sie fragten, was in Araldos Schreibtisch lag.

Ja. Hier! Bei Ihnen ist es sicherer.

Au�erdem muss jemand etwas tun.

Ich kann es nicht. Wer war das?

Lesen Sie, dann wissen Sie es! Noch eine Frage!

Ja. Ich habe kein Alibi.

Ich war zuhause, als er umkam. ... Allein.

Eine Liste mit Gerichtsprozessen als Mordmotiv?

Haben Sie gesehen, wie viele vertagt oder abgebrochen wurden?

Unsere Richter sind nicht die schnellsten.

Es war immer dieselbe Richterin. Dann ist sie noch langsamer.

Das ist nicht strafbar.

Wenn man sich daf�r bezahlen l�sst, schon.

Durch die Verschiebungen haben sich gewisse finanzielle ...

Und unsere Richterin hat die Hand aufgehalten?

"Signora Coltellini". Fontana hat es rausbekommen.

Sie hat zugeschlagen. Fall gel�st!

Vianello!

Nein! Eine Richterin verh�ren, weil Sie denken, sie k�nne korrupt sein?

Sie k�nnten dann auch den Stadtrat und die Regierung verh�ren.

Brunetti! Haben Sie irgendwelche Beweise?

Das, was hier steht. Was steht denn da?

Dass jemand ihr Geld daf�r gegeben hat?

Nein! Wenn wir ihr daraus einen Strick drehen, -

- werden wir am Ende damit aufgeh�ngt. ... Brunetti!

Der Mann ist tot.

Weil er ...

Mein Gott! Er hatte Sperma im Hintern!

Ich bezweifle, dass ihn das umgebracht hat.

Von der Richterin kann es auch nicht stammen.

Finden Sie Beweise! Solange lassen Sie die gute Frau in Ruhe. Klar?

"Solange lassen Sie die gute Frau in Ruhe!"

Die gute Frau steht f�r alles, was in diesem Land stinkt.

Was kostet hier ein Richter? Weniger als ein Minister.

Mehr als ein Polizist. Nicht witzig!

Die Fasern vom Sofa im Schuppen entsprechen denen bei Fontana.

Au�erdem haben sie auf dem Sofa Spermaspuren und Haare gefunden.

Vermutlich Schamhaare.

Ob sie vom Opfer stammen, k�nnen sie nicht sagen.

Die vom Labor sind alle im Urlaub. Ich gehe jetzt auch nachhause.

Etwas kochen und den ganzen Abend reden.

Mit mir selber. Ich wei� etwas Besseres.

Commissario!

Was macht denn der hier?

Der wohnt auf der Giudecca.

In ein Hotel!

Glauben Sie, er hat eine Aff�re? Vianello!

Vielleicht ist er darum fr�her aus dem Urlaub zur�ckgekommen.

Also! Fontana hat Beweise gegen eine korrupte Richterin gesammelt.

Seine Ermordung war nicht geplant.

Penzo sagt, sie w�ren nur Freunde gewesen.

Ich bezweifle, dass ihm das gereicht hat.

Angeblich wei� er nicht, mit wem sich Fontana getroffen hat.

Aber es ist m�glich, dass er l�gt.

Oder dass er es sogar selber war. Hm!

Noch auf Di�t? Nadia meint, ein bisschen muss noch runter.

Nadia erf�hrt nichts. Nadia erf�hrt alles.

Wieso zahlte er so wenig Miete? Vielleicht hat der Vermieter -

- ein Auge auf ihn geworfen. Puntera?

"Ich entscheide, wer wie viel Miete bezahlt."

Oder: "Wie er bezahlt"?

Etwas ist passiert. Fontana wollte ausziehen.

Das passt alles nicht zusammen. Vielleicht muss es das nicht.

Da sind keine Zusammenh�nge.

Vielleicht hat Fontana einen Fremden mitgenommen.

Und die Sache ist au�er Kontrolle geraten.

Weil Sex bei Schwulen immer so ist? Commissario!

H�tte eine Frau vor ihrem Tod Sex gehabt:

Nach wem w�rden wir dann suchen? Nach ihrem Partner!

Was ist mit der Richterin?

Vielleicht ein Teil eines anderen Puzzles.

Eines, das wir aber nicht l�sen m�ssen. Auf unseren Urlaub!

Auf unseren Urlaub!

Die Luft ist so herrlich.

Chiara und Raffi sind begeistert. "Sch�n f�r euch!"

"Kommst du nicht weiter?" Wir drehen uns im Kreis.

"Das k�nntest du auch hier."

Hier ist die Aussicht sch�ner. Bis morgen!

"Hast du Besuch?" Ja, Vianello.

Bei uns zuhause? "Er war zum Essen da."

"Ihr geht in Bars und kocht zusammen."

"Was wird das?" Wir �berst�rzen nichts.

Ich habe immer bef�rchtet:

Du betr�gst mich mit jemandem der Questura. Aber Vianello?

Hm! "Ich stehe euch nicht im Wege."

"Aber sag mir Bescheid, bevor er bei uns einzieht! Ja?"

"Famosars". Guido? H�rst du mir �berhaupt zu?

Ja, ja. Nat�rlich! Immer! Sag mal:

Kann ich deinen Rechner benutzen? Wie bitte? Du?

"Aber mach ihn diesmal nicht wieder kaputt!"

Danke! ... Schlaf gut!

Gr�� die Kinder! Tsch�s!

"Teil eines anderen Puzzles".

Sergente! Sie haben sich geirrt.

Hier w�ren wir.

Sonst finden wir so etwas schnell. Aber die Kiste ist kaputt.

Und wer sich damit auskennt, ... ... ist im Urlaub.

"Hochsaison"! Solange ist es schwierig -

- mit den Prozessakten.

Ja. Aber die hier ...

Tja! ... Die ...

Ich denke, die finden Sie irgendwo �hm ...

Ja. ... Da!

Na ja! Wenn Sie etwas brauchen:

Rufen Sie mich an!

Coltellini hat 3 Prozesse verhandelt, -

- in denen Punteras Firma angeklagt war.

Zwei hat sie vertagt, einen abgebrochen.

Ich m�chte wissen:

Warum? Unsere gute Frau Richterin -

- hat bei Puntera die Hand auf- gehalten. Fontana wusste davon.

Das erkl�rt, warum er so wenig Miete gezahlt hat.

Ach! Signorina!

Sie hatten Recht. Hier ist es herrlich ruhig.

Aber wir m�ssen ... ... das hier finden?

Ja. Woher? Wie ...

Die Prozesse gegen Puntera wurden immer wieder verschoben.

Bis den Kl�gern das Geld ausging.

Oder bis sie einen faulen Vergleich akzeptiert haben.

Puntera hat so fast 1 Million Euro an Strafen nicht gezahlt.

Mit Coltellinis Hilfe!

Aber?

Der Grund, warum sie die Prozesse verschoben hat:

Immer waren wichtige Dokumente verschwunden.

F�r die Fontana verantwortlich war.

Er wohnte in Punteras Palazzo.

F�r fast umsonst. Glauben Sie, das ist Zufall?

Araldo h�tte nie gemeinsame Sache mit denen gemacht.

Wunderte ihn die Miete nicht? Vielleicht war er nur froh.

Die Wohnung gefiel ihm. Seine Mutter war stolz. Er war nicht k�uflich.

Nein? Dann w�re er nicht tot.

Vielleicht gab es daf�r einen anderen Grund.

Sie denken noch, ich war es. Der schwule Freund muss es sein.

Ich dachte, wir w�ren auf derselben Seite. Ich habe mich geirrt.

Er hat ein Motiv und kein Alibi.

Sollen wir ihn schonen, nur weil er schwul ist?

Wir k�nnen nicht ausschlie�en, dass Penzo mit ihm Sex hatte, -

- solange die Herrschaften vom Labor in Rimini am Strand liegen.

Alle sind im Urlaub. Nur wir stecken hier fest.

In der verdammten Hitze! Immer noch besser, -

- als bei Aurino im K�hlschrank! Sicher?

Tun Sie etwas! Er sitzt den ganzen Tag am Schreibtisch.

Und r�hrt sich nicht. Ist er festgefroren?

Er will den Dienstplan verbessern. Nein! Ich soll ihn verbessern.

Brunetti! Sie m�ssen etwas tun. Ich?

Ja. Sie sollten eigentlich alle im Urlaub sein.

Ich h�tte einmal im Jahr 2 Wochen Ruhe. Und jetzt?

Dass Sie beide da sind, ertrage ich. Aber er sitzt immer da.

Er �ndert die Dienstpl�ne aus Langeweile. Nein!

Nehmen Sie ihn mit nachhause!

Egal! Tun Sie irgendetwas, damit er hier rauskommt!

Sie k�mmern sich -

- doch auch um ihn.

Also! Wir haben einen skrupellosen Gesch�ftsmann.

Und eine korrupte Richterin. Sie wurde -

- f�r Fontana zur Gefahr.

Ein eifers�chtiger Freund.

Er konnte Fontanas Abweisung vielleicht nicht ertragen.

Und er hatte vielleicht mit ihm Sex.

Alles in Ordnung, Vice-Questore? Ja, ja.

Meine Frau glaubt, ich bin im Urlaub.

Haben Sie nichts St�rkeres?

�h ... ja.

Seit Jahren fahren wir an irgendeinen Strand.

Damit meine Frau lesen kann. Ich bitte Sie!

Das kann sie auch hier. Wir wohnen am Meer.

Ich dachte: "Ich sorge mal f�r ein bisschen Abwechslung."

Ich wollte immer mal nach Norwegen.

Die Fjordone ... Fjorde! Die Wasserf�lle!

Man kann dort stundenlang wandern.

Also habe ich umgebucht. Und Ihre Frau?

Es ist m�glich, dass ich vergessen habe, es ihr zu sagen.

"Vergessen"?

Jetzt liest sie auf Elba am Strand. Ich und rechthaberisch!

Nat�rlich habe ich nicht immer Recht. Habe ich Recht?

Und Norwegen? Ja!

Wussten Sie, dass es da um diese Jahreszeit -

- fast 2 Wochen am St�ck regnen kann?

Wir fahren seit 30 Jahren zusammen in Urlaub.

Da ist es einfach nicht leicht, ... so allein.

Ich habe sie angerufen. Und sie sagt:

Ihr Urlaub ohne mich sei ganz wunderbar.

Ich konnte nicht sagen, dass ich zur�ck bin.

Das hei�t? Das hei�t:

Ich bin heute in Hammerfest.

Und dort werde ich -

- Mitglied im k�niglichen Eisb�renklub.

Ich bin hier in ein Hotel gezogen.

Damit die Nachbarn nicht merken, dass ich da bin.

Ist das nicht ... Sie sagt:

"Ich habe den besten Urlaub seit Langem."

Signore Puntera?

Ich wei� nicht, ob Sie mich kennen. Was wollen Sie?

Sie machten mit der Coltellini gemeinsame Sache.

Verschwinden Sie! Oder ... Was?

T�ten Sie mich auch? Warum haben Sie ihn umgebracht?

Ich habe deinen s��en Freund nicht umgebracht.

Ihr Tunten macht nur �rger.

H�tte ich das gewusst, h�tte ich nie an euch vermietet.

"Euch"? Wer denn noch? Lass dich hier nie mehr blicken!

Sonst siehst du deinen Freund schnell wieder.

Papa! Wir kommen schon!

Sie sollten nicht hier sein. Das bringt Araldo nicht zur�ck.

Araldo?

Araldo wollte nie mit mir �ber seine Beziehung reden.

Ich dachte immer, er will sich sch�tzen.

Vor seiner Mutter. Aber es ging ihm gar nicht um sich.

Er wollte jemand anderen sch�tzen.

Jemand, dessen Frau und Kinder nichts davon wissen durften.

Und au�erdem wei� die Polizei:

Araldo war vor seinem Tod mit einem Mann zusammen.

Und die Polizei glaubt, dass er ihn ermordet hat. Ich glaube das auch.

Hallo, Papa!

Na, Schatz? Was ist passiert?

Nichts! ... Er ist ein Freund von Fontana.

Hoppla! Papa! Willst du mal probieren?

Es tut mir leid um Ihren Freund! Komm! ... Hm! Lecker!

Hm! Lecker! Isst du das Eis jetzt?

*Jemand spielt Klavier und jemand Blockfl�te.*

"Sch�n, dass du da bist!"

"Was soll ich ihm antworten?"

"Dass du nicht das Gleiche f�r ihn empfindest."

"Und du?"

"Was empfindest du f�r mich?"

(Araldo:) "Wir k�nnten zusammen ein neues Leben beginnen."

"Und frei sein." "Ich kann nicht. ... Ihretwegen."

"Es ist dein Leben!" "Hast du Kinder? Eine Frau?"

"W�rdest du den Job verlieren?"

"Ich habe eine Wohnung f�r uns gefunden."

"Sag es ihnen! Oder ich tue es." "Das wirst du nicht tun."

"Wir werden frei sein."

"Frei!"

"Das wirst du nicht tun."

Wer wird denn schlappmachen?

Schlechtes Gewissen? ... Das geht vorbei.

Der Anwalt wei� Bescheid.

Er wei� von ... Von Ihrem kleinen Geheimnis?

Jemand muss daf�r sorgen, dass er nichts sagt.

Nicht wahr?

Aber ich will nicht noch einen toten Schwulen hier haben.

*Sie spielt immer wieder denselben Ton.*

*Eine T�r f�llt ins Schloss.*

Ist etwas passiert? Nichts. Ich habe mich gesto�en.

Ich gehe ins B�ro. Jetzt noch?

Hm! Aber nicht zu lange!

Ist wirklich alles gut?

Ja, klar!

Aha!

*Sie h�rt Schritte.*

Alles erledigt? Ja.

Ich liebe dich! Ich dich auch!

*Jemand spricht ein Gebet auf Latein.*

*Er betet auf Latein.*

*Nicht zu verstehen.*

Irgendetwas fehlt hier.

Die Glocken l�uten nicht.

Unsere ehrw�rdige Kirche mag es nicht, -

- wenn man die N�chstenliebe zu w�rtlich nimmt.

Werden f�r Schwule keine Glocken gel�utet?

Seit �ber einer Woche funktioniert das Glockengel�ut nicht.

K�nnten Sie sie reparieren, w�rden die Glocken -

- auch f�r Ihren Freund l�uten.

K�nnen wir jetzt reden?

Was wollen Sie von mir?

Was bilden Sie sich ein?

Seit einer Woche.

Die sind seit �ber einer Woche kaputt.

Wann treffen wir uns dann? Komm her!

Maurizio! Gehen wir?

Sie hat uns angelogen.

Mama! Papa! Kommt! (Sofia:) Geht vor!

Signora Fulgoni! ... Signora Fulgoni! Entschuldigen Sie!

Mama! Ich komme gleich.

Sie sagten, Sie waren in der Mordnacht um 23 Uhr im Bett.

Sie waren sicher. Weil ich die Glocken geh�rt habe.

Richtig! Komisch! Die Glocken sind seit einer Woche kaputt.

Dann ... war es eine andere Kirche. Aha!

Welche k�nnen Sie von Ihrem Fenster aus h�ren?

Die Madonna dell'Orto ist die einzige hier.

Vielleicht habe ich getr�umt.

Dass Sie um 23 Uhr im Bett waren? Wir waren im Bett.

Egal, ob irgendwelche Glocken gel�utet haben!

Sie gibt ihm ein falsches Alibi?

Er soll Chef werden bei der "Leriga"-Bank. Wir haben ihn!

Zumindest bald. Alvise k�mmert sich darum. Dieser Penzo -

- wird verhaftet. "Penzo"?

Ja. Er war unsterblich in Fontana verliebt. Aber der nicht in ihn.

Verbrechen aus Leidenschaft. Steht hier!

Und das Beste: "Penzo"?

In seinem M�ll war ein Tuch mit Blut. Ich wette, von Fontana!

"Penzo"? Ja, Penzo!

Nat�rlich! Fall gel�st! Fahren Sie in Urlaub!

Wir m�ssen keiner Richterin unangenehme Fragen stellen.

Ich sagte, sie hat damit nichts zu tun. Und ich hatte Recht.

Vice-Questore!

Woher kommen die Briefe? Wurden hier abgegeben.

Von wem? Was wei� ich?

Oder jemand will Penzo den Mord in die Schuhe schieben.

Unsinn! Alles passt. Sonst h�tten wir keinen Haftbefehl bekommen.

Von wem? Von einer Richterin? Die Sache ist f�r Sie vorbei.

Sch�nen Urlaub! Ich denke nicht, dass es Penzo war.

Behaupten Sie, dass ich mich irre? Nein. Sie irren sich ja nie.

Commissario! Was passiert jetzt? Sie haben es geh�rt. Fall gel�st!

Fahren Sie in Urlaub! Und Sie?

Ich will rausfinden, warum Signora Fulgoni l�gt.

Ohne mich?

Guten Morgen, Signorina!

Guten Morgen, Signore Fulgoni!

Wir waren vorhin beim Aufsichtsrat. Gl�ckwunsch!

Danke sch�n!

Also! ... Warum hat sie gelogen?

Weil sie ahnt, dass ihr Mann Fontana ermordet hat.

Das Alibi hat sie erfunden.

Denn er war bei Fontana. Unser Unbekannter ist nicht unbekannt.

Fulgoni? Aber der ist ... Verheiratet?

Aber der hat doch 2 ... *Es klingelt an der T�r.*

*Es klingelt nochmal.*

Die Polizei ist in meiner Wohnung.

Ja! Was machen wir jetzt mit ihm?

Wir k�nnten ihn verhaften.

Patta klopft uns auf die Schulter.

Oder? Oder wir �berf�hren Fulgoni und riskieren unseren Job.

Patta hat mir noch nie auf die Schulter geklopft.

Aber wie �berf�hren wir Fulgoni?

Wir nicht.

*Applaus*

Auf den Mann, der uns in die Zukunft f�hrt!

Er besitzt unser Vertrauen und auch das unserer Kunden.

Wir sind bestens aufgestellt. Das wollen wir feiern.

Auf Ihr Wohl! (Alle:) Er lebe hoch!

Ich werde alles tun, um Sie nicht zu entt�uschen.

Wir m�ssen reden, Sofia.

Nein. Das m�ssen wir nicht.

Du bist bei mir. Das ist alles, was z�hlt.

Denk an uns! ... Denk an unsere Kinder!

H�r mir bitte zu!

*Ein Telefon klingelt.*

Ja? Du hast ihn umgebracht.

Woher haben Sie diese Nummer? Komm in den Lagerraum!

"Jetzt!" Ich kann jetzt nicht.

Ich sage es deiner Frau.

*Wasser pl�tschert.* Ich komme.

Wohin gehst du? Weg.

Wer hat angerufen? Der Mann von vorhin? Was will er?

Maurizio! Rede mit mir! Bitte! Geh nicht schon wieder weg!

Geh nicht wieder weg!

Hier habt ihr euch also immer getroffen.

(Maurizio:) "Wollen Sie Geld?"

Ich kann Ihnen ... Die Wahrheit!

Sie w�rden es nicht verstehen.

Du hast ihn umgebracht.

Du hast mir einen geliebten Menschen genommen.

Wurde er l�stig? Was wei�t du schon?

Wei�t du, wie es ist, wenn man in einem Leben feststeckt, -

- in das man nicht reingeh�rt?

Nur bei Araldo konnte ich so sein, wie ich wollte.

Dann wollte er, dass ich Sofia verlasse.

Und die Kinder. F�r ihn.

Er wollte mich zwingen.

Sie wussten nicht weiter.

Sie hatten Angst, alles zu verlieren.

Da haben Sie zugeschlagen.

Ich hatte keine Wahl. Man hat immer eine Wahl.

Wirklich?

Sie darf es nicht erfahren.

Ich gestehe, dass ich Araldo ermordet habe.

Niemand darf erfahren, warum. Versprechen Sie es!

F�r Sofia und die Kinder!

Wie genau ist es passiert?

Wenn wir zusammen waren, habe ich noch im Schuppen gewartet.

Damit uns keiner zusammen rausgehen sieht. Aber in der Nacht -

- bin ich zuerst raus.

Ich habe auf ihn gewartet und ...

Da war diese Statue und ...

... als er vor mir stand ...

Er wollte Sofia die Wahrheit sagen. Also habe ich ...

Wie oft?

Wie oft haben Sie zugeschlagen?

Einmal.

Sie haben im Hof gewartet. Als Fontana vor Ihnen stand, -

- haben Sie zugeschlagen.

Der T�ter stand nicht vor Fontana, sondern hinter ihm.

Er hat nicht einmal, sondern 3-mal zugeschlagen.

Ich kann mich nicht erinnern.

Weil Sie es gar nicht waren.

Richtig?

Aber warum ...

Zur�ck! Sofort! Umdrehen! ... Wir m�ssen zur�ck.

Was ... Was wollen Sie von mir?

Es soll aufh�ren. M�nner wie ihr sollen meinen Mann in Ruhe lassen.

M�nner wie ich? Er hat eine Familie.

Ihr k�nnt nicht alles kaputt machen.

Bitte nicht! ... Ihr Mann kann nichts daf�r, dass er so f�hlt.

Ich habe nur Araldo geliebt.

Von Ihrem Mann will ich nichts. Das glaube ich nicht.

Das glaube ich ... Die Waffe runter!

Sofia, tu was er sagt!

Was hast ... Was hast du ihm gesagt?

Es tut mir leid!

Es tut dir leid?

Ich habe alles daf�r getan, ...

... damit wir gl�cklich sind.

Damit du gl�cklich bist!

Alles!

Ich gehe sogar ins Gef�ngnis daf�r.

Ist das alles, was du dazu sagst?

"Es tut mir leid."

Mama! K�fer!

Kommen Sie! Wir haben ...

Ich habe schlecht getr�umt.

Mein ... K�fer!

Sie hat alles gestanden.

Das kann das Urteil mildern. Und er?

Die Bank hat ihren Mann gefeuert. Er entspricht nicht -

- ihrer Vorstellung von Moral. Hm!

Und Vermieter und Richterin? Penzo will ihre F�lle aufrollen.

Hat er eine Chance?

Wir leben in Italien, wei�t du?

Wenn nicht hier, wo gibt es sonst Wunder?

*Ein Telefon piept.*

Hm! ... Nur eine Nachricht. Ja. Von wem denn?

Untertitelung 2013: Untertitel-Werkstatt M�nster

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