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[spannungsvolle Titelmusik mit sphärischem Frauengesang]
BASIEREND AUF DER SERIE VIKINGS VON MICHAEL HIRST
[Titelmusik verklingt]
DER ERINNERUNG AN UNSEREN LIEBEN FREUND UND KOLLEGEN JAMES FLYNN GEWIDMET
[rhythmische Musik]
[Stimmengewirr]
SIEBEN JAHRE SPÄTER
Für deine Mutter.
[Junge keucht]
Mutter!
[keucht weiter]
Hier, für dich.
[seufzt]
Es ist wunderschön.
Braver Junge.
Und jetzt sieh nach deinen Kaninchenfallen.
-[Horn ertönt in der Ferne] -[Mann entfernt] Schiffe im Hafen!
[rhythmische, heitere Musik]
[Stimmengewirr]
Wo warst du denn so lange? Du hast es mir doch versprochen.
Du wolltest in zwei Tagen wieder hier sein.
Wie wär's mit "Willkommen zu Haus, Akí!"?
"Ich dank den Göttern, dass du nicht ertrunken bist."
Hast du wenigstens für die Hochzeit alles bekommen?
Selbstverständlich. So wie du wolltest.
Sogar Süßigkeiten für die Kinder.
Tragt das in die Küche. Wir müssen noch sehr viel kochen.
Kommt! Keine Zeit vergeuden.
[riecht]
-[atmet aus] -[Freydis] Wie war's in Kattegat?
Geschäftig. Voller Boote.
Mit ungefähr 100 Schwertern wär ein Tausch möglich.
Die bekommst du bald.
Hast du was von meinem Bruder gehört? Oder von Harald?
Einige meinen, sie hätten sie in fernen Ländern gesehen.
Afrika, Griechenland.
Es gibt Gerüchte, dass sie für den Kaiser von Konstantinopel kämpfen.
Sie sind fort, aber nicht vergessen, Freydis.
Sie bleiben Helden für uns.
Danke, dass du immer für mich fragst.
[Akí] Natürlich.
[melancholische Musik]
[seufzt]
[spannungsvolle Musik]
SIZILIEN
DIE SARAZENISCHE FESTUNG VON SYRAKUS
SECHS MONATE NACH BEGINN DER BELAGERUNG DURCH DIE BYZANTINISCHE ARMEE
[Männer brüllen laut]
[alle ächzen]
[Mann stöhnt]
[Brüllen]
Vorrücken! Vorrücken!
[Kampflaute und Brüllen im Hintergrund]
[auf Arabisch] Eure Eminenz, ihr Kaiser kämpft an der Front mit.
[Romanos brüllt]
Haltet die Linie!
[Soldat brüllt]
[Männer ächzen]
[stöhnt]
[Schwert schlitzt]
[Kampflaute]
[keucht]
[lautes Stimmengewirr]
[Harald] Kaiser! Kaiser!
Vorwärts!
[Harald] Bringt den Kaiser zurück!
Reiter!
[stöhnt]
[Harald] Schützt den Kaiser!
[ächzt]
[Kampflaute]
-[Soldat 1 brüllt] -[Soldat 2 brüllt]
-[beide ächzen] -[Genick knackt]
Kaiser!
-Reiter! -[stöhnt]
[Harald] Zurück!
-[ächzt] -[schreit auf]
[brüllt]
-[ächzt] -[Dorn schreit]
-Zurück! Bringt den Kaiser in Sicherheit! -Hüa! Hüa!
[keucht]
[Kampflaute]
[Mann 1] Bringt ihn in Sicherheit!
[keucht]
[Kampflaute verklingen]
[Romanos] Du hast mich hergebracht, um Zeuge eines Sieges zu werden.
Und ich bin gerade noch mit meinem Leben davongekommen.
Wäre meine Waräger-Garde nicht gewesen,
hätten die Sarazenen, die wir besiegen wollen,
das Byzantinische Reich auf ewig in die Knie gezwungen.
Aber trotzdem steht es vollkommen außer Frage,
dass die Belagerung wirkt, mein Kaiser.
Sie werden immer verzweifelter, von Tag zu Tag.
Auf dem Schlachtfeld liegen viele tote Krieger von uns.
Und während deine Armee hier ist, ist das Zentrum meines Imperiums,
Konstantinopel, schutzlos
und der Gnade unserer Feinde im Osten ausgeliefert.
Wenn wir Sizilien jetzt verlassen, wird der Emir sich ermutigt sehen.
Und die Sarazenen werden diesen Sieg nutzen,
um ihren Hass auf unseren Gott zu verstärken.
Sie werden all ihre Gebiete konsolidieren und nicht nur Konstantinopel bedrohen,
sondern ebenfalls Jerusalem.
Schweig!
Bereite deine Männer vor.
Denn wir werden schon morgen früh abreisen.
-Kaiser. -[ernste Musik]
Darf ich sprechen?
General Maniakes hat nicht ganz unrecht.
Der Feind wurde durch seine Belagerung geschwächt.
Und obwohl ich seine Leidenschaft für einen religiösen Krieg nicht teile,
stimme ich ihm zu.
Es gibt noch eine andere Lösung.
Ja, meine Männer haben mit einem neuen Plan begonnen.
Bei allem Respekt, General, ich meine damit nicht deine Männer
oder deinen Plan.
[spannungsvolle Musik]
Ich meine, es wird langsam Zeit,
meine Krieger die Eroberung durchführen zu lassen.
Deine Krieger? Deine 700 Waräger?
Du denkst, sie können diese Festung einnehmen?
Sie sind nichts weiter als eine Bastardtruppe
aus Söldnern und verirrten Wikingern.
Wikinger verirren sich nie.
-Und wir werden diese Festung einnehmen. -[lacht]
-[Stimmengewirr] -[Männer lachen]
[Mann 1] Was ist das denn?
[ächzt leise]
[Mann 2] Beeilung!
[Männer sprechen in Fremdsprache]
[Stimmengewirr und Lachen im Hintergrund]
[atmet aus]
[Dorn räuspert sich]
Ich weiß nicht mehr, was schlimmer ist,
der Gestank von Schweinedärmen oder der von Schwefel.
Hier.
Reib dir das unter die Nase. Das hilft.
Ein wenig.
[Dorn schnieft]
[Dorn] Ist es das, wonach du im Inneren der Burg suchst?
Man nennt es Bibliothek.
Sie enthält Schriften aus dem alten Griechenland und Ägypten.
Schätze aus Afrika.
Und Karten…
…von Orten, die nur wenige gesehen haben.
-Das ist wunderschön. -[Leif seufzt]
[seufzt]
Wir haben genug.
[Stimmengewirr]
Ich hab den Kaiser informiert.
Morgen Abend nehmen wir die Festung ein.
Dann hast du dich vertan.
Es geht im Morgengrauen los.
[aufwühlende Musik]
[Stimmengewirr]
[Mann 1] Vorsichtig.
[unheilvolle Klänge]
[spannungsvolle Musik]
[Leif] Ich kann euch durch die äußere Mauer bringen.
In die Burg zu kommen, ist eine andere Sache.
[spannungsvolle Trommelmusik]
Jetzt geht's hoch.
-[Mann 2] Weiter! -[Mann 3 ächzt]
[Mann 2] Na los, weiter!
[Stimmengewirr]
[Harald] Der Lärm.
Die Sarazenen wissen, dass wir einen Tunnel graben.
[Leif] Gut. Ich will, dass sie's wissen.
[Stimmengewirr]
[ächzt]
Ruhig, ruhig. Woah.
Ja, gut.
Wir sind unter der Mauer.
Gut. Wenn die Zeit gekommen ist, seid laut.
Hier entlang.
[Harald] Wohin?
Von einem zweiten Tunnel hast du nichts gesagt.
-[Leif] Du hast nicht danach gefragt. -[atmet schwer]
[ächzt]
[Kaysan] Gerade rechtzeitig.
Ich hab dir Hilfe besorgt.
[Kaysan] Ah. [lacht]
Der künftige König Norwegens, hä?
-[lacht] -Ja, wenn diese Festung unser ist.
Ja. Genau.
Gibt es da drin wirklich so viele Schätze, wie du sagst?
Mehr, mein Freund. Genug, um all unsere Träume zu finanzieren.
Wenn ihr euch vorher nicht selbst in die Luft jagt. Oh Gott.
Wie wollen wir das alles anzünden und uns noch in Sicherheit bringen?
Wir tun's nicht.
Sie tun's.
Vertrau ihm.
[spannungsvolle Musik]
[Vögel zwitschern]
[schnieft]
-[Schritte] -[Zweig knackt]
[atmet angespannt ein]
Ich will keinen Ärger, mein Freund!
Ich bin nur ein friedlicher Reisender.
[Mann 1] Was machst du hier?
Ich bin auf der Suche nach Jomsborg.
Und wieso kommst du dann durch den Wald?
Ich besitze kein Boot.
-[spannungsvolle Musik] -Nur meine Beine.
[Mann 2] Er ist allein!
-Was ist in deinem Beutel? -[Fremder] Nur meine Vorräte.
Vorsichtig! Der Inhalt ist fragil.
[Kampflaute]
[brüllt]
-Halt! -[ächzt]
Was ist hier los?
Er sagt, er sucht nach Jomsborg, und er hat Böses in seinem Beutel.
[lacht] Nichts Böses.
Ich sagte nur, es muss vorsichtig behandelt werden.
Ich zeig's dir gern.
Du bist ein Heiler?
Ja, unter anderem.
[geheimnisvolle Musik]
-[Freydis] Was ist das? -Gelbwurz.
Es lindert Schwellungen.
Und woher kommt es?
Aus Indien.
-Ein Land weit östlich und südlich. -Warst du dort?
Ja, ich war an vielen Orten.
Und bist du Heide oder Christ?
Na ja, weder noch, aber ich bin nicht hier, um euch zu schaden.
Mein Name ist Stígr.
Wo hast du so kämpfen gelernt?
Ich hab nicht gekämpft. Ich hab mich verteidigt.
Zeig es mir.
Jetzt? Hier?
[Ächzen]
[Freydis japst]
[seufzt]
[seufzt]
Du bist herzlich willkommen in Jomsborg. Jeder verdient sich seinen Unterhalt.
Das werde ich tun.
Danke.
Harald! Komm.
[gefühlvolle Musik]
[Glocke läutet]
[Godwin] Der Segen des Papstes ist eine religiöse Pflicht
und eine politische Notwendigkeit.
England wird der Süden Dänemarks geschenkt.
Und im Gegenzug werdet Ihr 200 Kirchen bauen.
200 Kirchen? Auf Land, dass ich mir einfach so nehmen könnte?
[Godwin] Ja, aber Seine Heiligkeit wird unserem Volk
seinen unendlichen Segen zuteilwerden lassen,
und das hat seinen Preis.
Das lässt er sich bezahlen, und zwar sehr gut.
Wenn ich ihn treffe, sage ich ihm das.
Unglücklicherweise ist das nicht möglich, Euer Hoheit.
Ihr werdet mit dem Papst über seinen Emissär sprechen, dem Kardinal.
Ich bin der König von Dänemark, Norwegen und England.
Und er ist der über allem stehende Papst,
der Botschafter Gottes für alle Christen auf Erden.
Seine Heiligkeit hat jetzt Zeit für Euch.
[geheimnisvolle Musik]
[Stimmengewirr]
[düstere Klänge]
[weiter geheimnisvolle Musik]
[auf Latein] Möge Gott Euch krönen mit einer Krone aus Ruhm und Gerechtigkeit.
[Musik verklingt]
[schmunzelt]
[auf Deutsch] Seine Heiligkeit begrüßt diesen treuen Sohn Christi,
und würdigt die Wiedergutmachungen, die Sie der Kirche geleistet haben,
um sie für die jahrhundertelangen Plünderungen
und Entweihungen zu entschädigen,
die Euer Volk den heiligen Stätten zugefügt hat.
Um eine vollständige Buße zu erreichen, hat der Heilige Vater jedoch seine Bitte
auf 300 Kirchen erhöht.
300?
Ja, und da er sicher sein kann, dass die Vereinbarung bindend ist,
werdet Ihr ihm außerdem den Namen Eures Nachfolgers nennen.
[Knut] Ein Erbe?
Ähm…
Ich hab mich noch nicht entschieden.
Nun, dann ist das nicht zufriedenstellend.
Und nicht notwendig!
Er kann mir nicht sagen, wie ich mein Imperium regiere!
-[auf Latein] Was ist da los? -[auf Latein] Nichts, Eure Heiligkeit.
[auf Deutsch] Ihr verstört den Papst.
-Euer Hoheit, ich glaube, vielleicht… -Was?
[spannungsvolle Musik]
Eure Heiligkeit, ich bin Knut der Große.
König von England, Herrscher über das Nördliche Imperium.
Aufhören! Das ist nicht zulässig.
Ich bin viele Meilen gereist, um Euch meine Loyalität zu zeigen
und persönlich zu sprechen.
-Er kann Euch gar nicht verstehen. -Dann bitte ich Godwin zu übersetzen.
Godwin, sag dem Papst, dass wir mit Respekt gekommen sind.
-[Mann] Hier entlang. -Was passiert hier?
Das war eine Beleidigung gegen Seine Heiligkeit und die Kirche.
Das Treffen ist nun beendet. Es gibt kein Übereinkommen.
[spannungsvolle Musik verklingt]
Danke, dass Ihr Zeit für mich habt, Eminenz.
Euer König ist ein Wilder.
Er ist direkt, aber die letzten sieben Jahre
haben bewiesen, dass er ein treuer Diener der Kirche ist.
Nun, davon hab ich heute leider nichts gesehen.
Schlimm genug, dass wir um der Verbreitung des Christentums willen
einverstanden waren, einen der Ihren heiligzusprechen,
den Plünderer Olaf Haraldsson.
Aber dass Euer König versucht, mit dem Heiligen Vater
als Gleichgestellten zu reden, zeigt,
wie wenig Respekt er vor der Heiligkeit unserer Institutionen hat.
Vielleicht lässt sich diese Meinung ändern.
Ich fürchte, wenn ich meine Meinung gebildet habe,
lass ich mich schwer davon abbringen.
[seufzt]
England ist ein wohlhabendes Land.
Und ich glaube, Sie sind ein Mann, der fähig ist,
einen Weg zur Vergebung zu finden.
[Stimmengewirr im Hintergrund]
-[Mann 1] Vielen Dank, Bruder. -Ich danke.
Du hast schnell Arbeit gefunden.
Deine Heilerin macht Hochzeitsvorbereitungen.
Warst du schon immer ein Reisender?
Früher war ich Bauer.
Was hat das geändert?
Als ich beim Schafe hüten war, wurden meine Frau und Tochter
von Räubern getötet.
Es tut mir sehr leid, das zu hören.
[atmet tief ein]
Was hat dich nach Jomsborg geführt?
Mein Großvater war Jomswikinger, bevor er in die Rus zog.
Als ich klein war, erzählte er mir die aufregendsten Geschichten darüber.
Die Kämpfe, die Freundschaften, die Feste.
-Lerntest du von ihm, dich zu verteidigen? -[lacht] Nein.
So wie auch die Medizin, hab ich das aus dem fernen Indien.
Ich möchte, dass du meinen Sohn unterrichtest. Harald.
Das ist zeitaufwendig.
-Willst du denn schnell wieder hier weg? -[lacht]
Nein.
[nachdenkliche Musik]
[Stimmengewirr im Hintergrund]
Die alten Griechen glaubten, dass Hephaistos,
der Schmied der Götter, unter diesem Berg lebt.
Jedes Mal, wenn er auf seinen Amboss gehauen hat,
zitterte die Erde und Funken sprühten.
Die Sarazenen bewiesen, dass der Ätna nicht die Heimat der Götter ist.
Das Feuer, das aus ihm strömt, stammt aus dem Inneren der Erde.
Ermüdet es dich nicht, immer mehr zu wissen?
[lacht] Nein.
Die Wissenschaft ist rein. Ich will noch mehr lernen.
Und was ich am meisten begehre, ist im Inneren dieser Zitadelle.
Für mich… ist Wissenschaft wertvoller als Gold.
Als wir vor sieben Jahren nach Konstantinopel aufgebrochen sind,
da… hab ich versprochen, nach Norwegen zurückzukehren
und mir zu nehmen, was mir gehört.
Dieser Sieg wird garantieren, dass ich genug Schätze habe,
um dies zu tun.
Und was dann?
Wie meinst du das?
Ich kenne dich, mein Freund.
Dein Verlangen ist so tief wie der Ozean.
[seufzt]
Wird das genug sein, um dich zufriedenzustellen?
Ich weiß, was ich will.
Und ich hab's fast erreicht.
[Maniakes] Ich fürchte, Ihr setzt zu viel Vertrauen in Harald.
Ich bestreite nicht, dass er ein begabter Krieger ist,
aber er ist nicht einer der Unseren.
Er kämpft, wie alle Wikinger, nur für den Ruhm.
Du tust das nicht?
Ich kämpfe für den Ruhm des Byzantinischen Imperiums,
für sonst nichts.
Georgios.
Deine Loyalität und deine Entschlossenheit stehen außer Frage.
Aber dein Hass auf die sarazenische Religion
hat dich blind werden lassen.
Seit dem Moment, als du in Sizilien eingetroffen bist,
ist der Emir erfinderischer geworden.
Es ist langsam Zeit, dass ihn jemand anderes herausfordert.
Ihr riskiert sehr viel, sollte er scheitern.
Nicht vergessen: Ich bin der Kaiser des größten Imperiums auf Erden.
Und das nur, weil ich viel riskiert habe,
mit Männern, die bereit sind, mehr zu riskieren.
[düstere, spannungsvolle Musik]
[Musik verklingt]
Sprich.
Ich habe mein Volk christianisiert,
es gezwungen, seine Götter und Traditionen aufzugeben.
Und jetzt muss ich knien und den Ring eines Mannes küssen,
der nicht von Angesicht zu Angesicht mit mir reden will.
Was hält mich davon ab, noch heute diese Stadt zu verlassen?
Wir profitieren enorm von der Unterstützung der Kirche.
Ich will nicht von Pharisäern unterstützt werden.
Sollte der Papst es wünschen, könnte er dich exkommunizieren,
und du wärst aussätzig.
Und England wäre allein in Europa.
Sie urteilen über mich, weil ich getötet habe, um König zu werden.
Doch sie haben auch Blut an ihren Händen.
Mylord, ich habe mit dem Kardinal geredet. Wir sind zu einer Übereinkunft gekommen.
Und wie viel kostet mich diese Übereinkunft?
300 Solidi.
Das finde ich nicht gut. Denn so bin ich nicht.
Ich stimme zu, Euer Hoheit, aber es ist erforderlich für England.
[aufwühlende Musik]
Ja, tu es.
Ich war heute Morgen dort.
Ich hab gesehen, wie der Kardinal Knut behandelt hat.
Sie sind Männer, die die Vorgeschichte Eures Gatten nicht kennen, Mylady.
Aber glücklicherweise wurde das Problem gelöst.
Ihr seid naiv, wenn Ihr glaubt, Eure Bestechung ermutigt sie,
ihre Wahrnehmung zu ändern.
Sie festigt sie nur.
Wollen wir wirklich deren Meinung ändern, müssen wir einen anderen Weg einschlagen.
Ich fürchte, dafür ist es zu spät, Euer Hoheit.
Es ist nun kein Problem mehr.
[Godwins Schritte entfernen sich]
[Frau singt gefühlvoll auf Nordisch]
[Gesang verklingt]
[gefühlvolle Streichmusik]
[Menge jubelt]
[schwungvolle, heitere Musik wird gespielt]
[fröhliches Stimmengewirr]
[Mann lacht]
[Akí] Stígr!
Komm zu uns.
Ja, genau. Iss und trink.
[Stígr] Ich nehm mir gerne etwas Wein.
-Bist du ein guter Kämpfer? -Nein.
Du siehst so wunderschön aus, Hrefna.
Komm her. [lacht]
[Stimmengewirr]
[Freydis] Ich freu mich so für dich.
-Danke, Freydis. -[Harald] Mutter?
[lacht]
Weißt du, was die mächtigste Waffe der Welt ist?
-Ist es nicht unser neues Schwert? -Es ist unser Verstand.
[lacht]
[spielen schwungvolle, fröhliche Musik]
Wie ich sehe, hast du schon mit der Ausbildung meines Sohnes begonnen.
Er ist ein aufgeweckter Junge.
Er ähm… spricht jedoch nicht von seinem Vater.
Er kennt ihn nicht.
-Ist er tot? -Nein.
[seufzt] Nicht dass ich wüsste.
Die Wege von ihm und mir trennten sich, bevor er wusste, dass ich ein Kind kriege.
Er war ein guter Mann.
-[Musik stoppt] -[Menge jubelt]
[Freydis und Stígr lachen]
-[Hrefna japst] -[jauchzt]
[rhythmische, zeremonielle Musik wird gespielt]
Skål!
[lautes Stimmengewirr]
Hier ist es nicht so, wie ich erwartet hatte.
Es ist lebendig und fröhlich.
Es war ein perfekter Tag für deine Ankunft.
Du meinst, es ist hier nicht jeden Tag so?
[beide lachen]
Wir mussten auch viel kämpfen.
Davon habe ich Hinweise im Wald gefunden.
So wie wir hier glaubt keiner mehr an die alten Götter.
Alle Länder des Nordens und Südens werden von Christen regiert.
Und deren Gott befiehlt seinen Gläubigen, uns zu vernichten und unseren Glauben.
Also müssen wir uns vor Angriffen schützen.
Das ist richtig, ihr seid umzingelt. Aber der Weg hierher ist nicht leicht.
Sie haben es schon einmal geschafft. Ich muss uns vorbereiten.
[lacht] Sind die für mich?
Oh, ich dank dir vielmals.
[beide lachen]
Oh.
Keine Anführerin wird so von ihrem Volk geliebt.
Ich seh mich auch nicht unbedingt als eine typische Anführerin.
Du bist ganz sicher nicht typisch, Freydis.
[Musik verklingt]
[Personen sprechen und lachen leise]
[Mann] Und weißt du, wie es ist?
Nun, manchmal…
[Jubel im Hintergrund]
Es war ein langer, wundervoller Tag.
[sphärische Musik]
Du musst dich ausruhen.
Oder wir ruhen uns zusammen aus.
[sphärische, gefühlvolle Musik]
[Freydis atmet schnell]
[beide atmen heftig]
[beide stöhnen lustvoll]
-[Stígr stößt Luft aus] Mmh! -[stöhnt]
[beide stöhnen lustvoll]
[spannungsvolle Musik]
[Harald seufzt]
[seufzt]
[läutet leise]
Im Warten warst du noch nie gut, oder?
-[seufzt] -Geduld. Es dauert nicht mehr lange.
[leises Klappern]
[seufzt]
[dumpfe Stöße im Hintergrund]
[spannungsvolle Musik]
[auf Arabisch] Der Tunnel hat unsere Mauern erreicht, Eure Eminenz.
Wir schätzen, sie sind weniger als zwei Schritte
vom Fundament entfernt.
[auf Arabisch] Die Waräger des Kaisers…
[auf Deutsch] Ja, Euer Eminenz.
Seine… Leibwache.
[auf Deutsch] Warum haben sie unsere höchste Stelle für einen Angriff gewählt?
Möglicherweise, um uns damit irgendwie zu überraschen.
Aber unser Gegentunnel ist fertig.
Und wir werden ihnen zeigen, wie töricht ihre Entscheidung war.
[Mann brüllt auf Arabisch]
[Öl tröpfelt]
-[Soldat 1 brüllt] -[Soldat 2] Komm schon!
[Glocke läutet]
[spannungsvolle Musik]
[Glocke scheppert]
[lautes Stimmengewirr im Hintergrund]
Meine Waräger!
[Männer brüllen]
Habe ich euch immer den Sieg gebracht?
[alle] Ja!
[Dorn] Ja!
Ja!
Habe ich euch jemals enttäuscht?
-[alle] Nein! -[Dorn] Nein! Niemals! Nein!
-Geh, bevor sie es anzünden! -[Batu] Beeil dich, Kaysan!
[Soldat] Schneller!
[ächzt]
[Explosion]
[stöhnt auf]
[Männer jubeln]
Dann müsst ihr mir vertrauen!
Ihr müsst mir folgen, wenn eure Augen sagen,
ihr sollt es nicht tun!
Und glaubt auch an mich!
Wenn ihr dies tut, verspreche ich euch Anerkennung,
wie ihr sie noch nie gekannt habt!
[alle jubeln]
Wo ist Kaysan?
-[Batu] Er wollte den Tunnel versiegeln. -Geh.
Kaysan!
[aufgebrachtes Stimmengewirr]
[Leif] Kaysan! Kaysan!
Hey! Kaysan!
[ächzt]
[ächzt]
-[stöhnt laut] -[hustet]
[Boden rumpelt]
[Stimmengewirr im Hintergrund]
Ich sagte doch, die Sarazenen lassen den Tunnel einstürzen.
[Männer jubeln]
Es geht los!
[alle jubeln]
-Die Waräger sind gute Leibwachen, Kaiser. -[Horn ertönt]
-Aber sie sind keine… -Sch!
Hörst du das?
[Horn ertönt erneut]
[alle brüllen]
[spannungsvolle Musik]
[Waräger brüllen laut]
[Emir] Wo wollen sie hin?
[Waräger brüllen]
[Explosion]
[Boden rumpelt]
[schreit]
[Mann schreit]
Ja!
[Waräger brüllen]
[spannungsvolle Musik]
Worauf wartet ihr?
Folgt euren Männern!
Folgt den Warägern!
-Hey! Hey! -[Kaysan hustet]
[Männer brüllen]
[ächzt]
[rhythmische, pulsierende Musik]
[Harald brüllt]
[Kampflaute]
[Soldat ächzt]
General?
[Dorn brüllt]
[alle ächzen]
Euer Eminenz, wir müssen Euch in die Burg bringen,
wo Ihr in Sicherheit seid.
[Kampflaute]
[brüllt]
[Mann brüllt laut]
[weiter Kampflaute]
[brüllt]
[Leif brüllt]
[brüllt]
Weiter geht's!
In die Burg!
Ja!
[beide brüllen]
[weiter rhythmische, pulsierende Musik]
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