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(Sie drückt Tasten auf dem Handy.)

(Frau) Musst mir helfen. - Was?

Schauen.

(Motor heult auf.)

Melli, komm jetzt.

Grüß Gott. - Grüß Gott.

Ernährungsberaterin. Ich bin Lilly. - Hallo.

Wer bist du? - Melanie Seitz.

Die e-card fehlt noch. - Hast du's mit?

Ja. - Gut, dann zeig ich dir dein Zimmer.

Du, Melli, tschüss.

Und brav sein, gell?

Wenn was ist, ruf mich an.

Wiederschauen. - Wiederschauen.

Da, gegen den Hunger.

Da. - Was...

Aha, okay. Ich hab auch was da, gell.

Wirklich? - Ja.

Was?

Nicht gerade was Süßes, aber okay. Damit kann man auch was machen.

Hm?

Wo bist du? - Hier.

Halleluja. - Was ist das?

Präservative.

Mhm. Aha...

Ach, na ja.

Braucht ihr's nicht? Dann gebt's wieder her.

Ich glaub nicht, nein.

Schmeckt's? - (Melli) Mhm.

(Stimmengewirr)

(Stille)

So, Herrschaften.

Das ist das Erste, was wir lernen.

Die Pfeife bedeutet absolute Ruhe.

Stille.

Wie wenn eine Maus durch den Raum geht. Ist das klar?

Durchzählen!

1. - 2.

3. - 4. -5.

6. - 7.

8. - 9. -10.

11. - 12. -13.

14. - 15. -16.

(Coach) Gut.

Das kann ja was werden. Sagst du mir deinen Namen?

Arabel. - Arabel ist die Nummer 1. 2?

Alexia. - Alexia. Kaugummi raus.

Tobias. - 3. Nehmen wir in die rechte Hand.

Johanna. - 4.

Melanie. - 5.

Haben wir das gehört mit dem Kaugummi? Wer bist du?

Verena. - 6.

Renee. - 7.

Christoph. - 8.

Cornelia. - Cornelia ist die Nummer 9.

10, äh, Samantha. - Du bist die Nummer 10.

Ines. - Wie?

Ines. - 11. Lauter geht das.

Vanessa. - Bitte?

Vanessa. - Nummer 12.

Sebastian. - Du bist die Nummer 13.

Julia. - Julia ist die Nummer 14.

(laut) Kathi. - Das klingt gut. Und du?

Simon. - So!

Hände an die Hosennaht.

Gut.

Wir arbeiten hier mit Disziplin, Freunde.

Disziplin ist das Um und Auf für den Erfolg.

Im Leben, im Sport

und überall anders auch, ja?

Wer nicht diszipliniert ist, kriegt ein Problem mit mir.

Und ich glaub nicht, dass das irgendwer haben will.

Hm?

Siehst du.

Strammstehen!

Wir werden eine Menge Spaß haben.

Wir trainieren, bis die Schwarten krachen und die Kilos purzeln, meine Damen, hm?

Gilt auch für die Herren.

Aber ihr müsst mithelfen, ja?

Allein kann ich euch nicht zum Abnehmen bringen.

Ich kann nicht für euch abnehmen. Das müsst ihr machen.

Und das Erste und Wichtigste ist...

Na? - Disziplin.

Du sagst es. Und das sagen wir jetzt alle.

Auf eins.

(alle durcheinander) Disziplin. - Das war sehr undiszipliniert.

Also. Und...

(alle zugleich) Disziplin!

Besser.

Es wird.

81,40.

Zu mir drehen, Arme auf die Seite.

99.

97.

109. Nimmst du Medikamente? - Nein.

Schuhe anziehen und nach hinten gehen. Kommst du?

Schuhe ausziehen.

Name? - Verena.

(Arzt) Hier draufstehen.

Gerade stehen, anlehnen.

1,64. Wiegen. - Ich weiß, wie viel ich wieg.

Komm, wiegen. - Ich wieg 75.

Auf die Waage.

75, na?

81,30. Die Differenz hast du dann mindestens abgenommen.

Arme ausbreiten.

105.

87.

107. Nimmst du Medikamente? - Nein.

Schuhe anziehen, geh zum körperlichen Eignungstest.

(Pfiff)

(Pfiff)

(Pfiff)

(Pfiff)

(Pfiff)

(Pfiff)

Na komm, komm, komm, Junge. Auf, auf, auf!

Es heißt Purzelbaum, nicht Rumkugeln.

Hinten anstellen und weitermachen. Komm, komm!

34.

35.

36.

37.

38.

39.

40.

41.

42. - Lauter.

43.

(außer Atem) 44. 45.

(keuchend) 23.

24.

25.

26.

27.

28.

29.

30. - (Sie atmet tief durch.)

"Wenn dir was nicht passt, zieh zu deinem Vater."

Das hör ich jeden Tag.

Mann. - Na ja, das hör ich auch.

Sind eure Eltern geschieden? - Ja.

Ja. - Ja.

Ich wollt meinem Vater zu Weihnachten schreiben, aber er antwortet nie.

Nicht? - Oh, nett.

Ich seh meinen Vater alle 14 Tage.

Ich seh ihn einmal im Monat. Das ist schon zu viel.

(Alexia) Meine Mutter nervt. - Meine will meine Freunde mit mir teilen.

Ui. - Woah.

Das ist arg, ja. Weil sie sagt dann die ganze Zeit so:

"Ja, wann lädst mal wieder die Pati ein, meine beste Freundin?"

Was? - Ja.

Echt? - Ist nicht wahr, oder?

Oh Gott. Alle ein bisschen... - (Sie pfeift.)

Die haben einen Jugendfummel. - Was?

Einen Jugendfummel.

Zieht sie sich auch an wie eine Jugendliche?

Sie würde gerne. - Aber?

Sie kommt sowieso zu mir so:

"Stört's dich, wenn ich mir die Hose bei Tally Weijl kaufe?"

"Stört's dich, wenn ich das kaufe?"

Fragt mich, ob sie sich Klamotten kaufen darf.

Aufstellung!

Auf dem Gang!

Gruppe 1.

Gruppe 2.

Aufstellung!

Bisschen schneller!

Bisschen rascher!

(Coach) So, meine Herrschaften.

Keine Müdigkeit vorschützen.

Rein in die Folterkammer. Los!

Los, los! Hopp!

(Pfiff)

Und...

... Terab!

Terab!

Wie die Pferdchen. Jeder hält seine Position ein.

Simon.

Schönen Trab will ich sehen. Wie bei den Lipizzanern.

Und...

... Galopp!

Hela! Sakka!

Hela! Sakka!

Na kommt, kommt! Ein bisschen mehr Elan!

Sonst komm ich mit der großen Peitsche. Also! Schappa!

Komm, was ist, Verena? Zack, zack. So.

Wann hattest du dein erstes Mal? - Mit 13.

Mit 13? Mensch, so alt bin ich jetzt. - Haha!

Und was... - Wie war das?

Es hat wehgetan. - Wehgetan?

Aber ich möchte dich nicht schrecken. Ja, es hat wehgetan.

Ah, okay. Wollte er das oder wolltest du das?

Weißt du, mit 13 redet jeder vom...

"Ja, ich bin keine Jungfrau mehr."

Da wollt ich's auch nicht mehr.

Und wie lange warst mit dem zusammen?

Vier Wochen. Einen knappen Monat.

Okay.

Aha. Und wer macht immer Schluss? - Ich.

Ah. - Ich lass mich nicht abservieren.

Machst den Jungs Hoffnungen und servierst sie dann ab?

Na klar. - Du Herzensbrecherin.

Wieso ich? Selber schuld.

Weißt ja, wie Männer sind. Idioten. - Warum?

Warum gibt's das Lied "Männer sind Schweine"?

Na, weil's so ist. - Aber nicht alle.

Ach was. - Manche haben einen urgeilen Charakter.

Ja, aber komm...

Ein geiler Körper ist besser.

Find ich nicht. - Ich schon.

Verlangt dein Freund, dass du dich rasierst?

Was? - Verlangst du's von ihm?

Ja, sicher. - Und er nicht von dir?

Nein. - Wo verlangst du's von ihm?

Unten. - Unten? Warum magst du das nicht?

Mensch, komm, wenn ich da...

... Ding mach und so, dann ist das ja...

... dann tu ich mir ja da alles aufwetzen.

Ja was? - Bäh!

Ja komm. - Ja bitte, mir wär das wurscht.

Das ist genau wie beim Küssen und er hat da oben einen Bart.

Aha, du tust deinen Freund blasen? - Ja, klar.

Ich find das grauslich, ich könnte das nie machen.

Hattest du schon mal Sex? - Nein.

Du wirst das gern machen.

Das glaub ich nicht. - Hm, doch.

Ich find das nur grauslich. - Ach komm.

Uah, ich find das grauslich, wenn...

Ist genau so, wie er bei dir unten herumfummelt.

Ja bitte... Ich kann's mir normal... normalen Sex vorstellen.

Aber so... - Was ist bei dir normal?

Ja... Na ja, du weißt schon.

Na was? - Er oben, ich unten.

Was?

Ja, das ist urkomisch. - Was?

Ja, so halt blasen und so was.

Du würdest es auch komisch finden, wenn er dich leckt?

Ja, würde ich. - "Möcht ich nicht!"

Ja, genau. - Ist dir's peinlich?

Ja, grauslich.

Du bist dran.

Wartest du auf mich? - Ja.

Magenkrämpfe. Seit wann?

Gestern Abend. - Gestern Abend.

Vor dem Essen? - Danach.

Nach dem Essen. - Jetzt soll ich dich also untersuchen?

Ja.

Melanie, Melanie.

Wieso heißt du Melanie?

So, gefällt Ihnen der Name nicht?

Doch.

Ist schön.

T-Shirt bitte ausziehen.

Und zu mir drehen.

Und einat... men.

Tief einatmen.

So ist's gut. Und... ausatmen.

Einatmen.

Aus.

Ein...

... und aus.

Sehr gut. Umdrehen zu mir.

Das war die Lunge.

(flüstert) Und das war das Herz. Weißt du, was man da hört?

Kannst dich wieder anziehen.

Weißt du, was man da hört?

Beim Herz?

Schlagen? - Ja. Na sicher.

Wär schlecht, wenn's nicht schlägt. - Ja.

Willst auch mal hören? - Mhm.

Meines oder deines? - Ähm... Ihres.

(Er imitiert den Herzschlag.)

(Er imitiert beschleunigten Herzschlag und röchelt.)

(Popmusik)

Du Kuh tanzt mit deiner Stange und sagst, ich bin schwierig.

Ja.

Ja. Ja, und jetzt tu mal ganz cool.

Schau, am liebsten würdest du auch lieber...

Was?

(Husten) - Turn around, turn around.

Wollt ihr Deo haben? Soll ich sprühen? - Nein! Nein!

Bist du blöd? - Hanni!

Polsterschlacht!

Meine Polster...

Ah!

(Lachen) - Ah!

Au!

(Popmusik aus dem Zimmer der Mädchen)

Raustreten, meine Damen.

Dalli, dalli.

(Musik endet abrupt.)

Raustreten.

Mit Elan, meine Damen, wenn ich bitten darf.

Ihr auch.

Antreten, draußen auf dem Gang. Auf geht's.

Na, wird's?

Haben wir was mit den Ohren, hm?

Oder hab ich so eine leise Stimme? Hm?

Antreten! - Oh...

Damen, raus aus den Federn. Wird's bald?

Es gibt Regeln, Herrschaften. - Wirklich?

Ja? Regeln sind da, um sie einzuhalten.

21.30 Uhr, Nachtruhe.

Ja?

Auf geht's.

Zurück.

Füße zusammen.

Zurücktreten.

Füße zusammen.

Zack. Zack. Aufstehen. Wird's? - Ja, ja.

Wir lehnen nicht da, wir stehen da.

Ja?

Eine Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied.

Hm? Gemeinschaft durch Disziplin.

Disziplin durch Gemeinschaft.

Haben wir das verstanden?

Wir strecken die Arme aus, und zwar in Schulterhöhe.

Seitlich wegstrecken.

Verena.

Wir lehnen uns nicht an, gell. - Natürlich.

Gut.

Machen wir's uns ein bisschen gemütlich. Arme hoch.

Hanni... - Ich muss nicht turnen.

Ich muss mitgehen zum Sport, aber nicht mitmachen.

Oh Mann. - Cool, gell?

Ich geh vor. Tschüss. - Bis später.

So, mein Fräulein, was machen wir heute?

Abhören?

In den Hals schauen?

Hm, können wir auch Blutdruck messen? - Blutdruck messen?

Blutdruck messen.

Messen wir den Blutdruck.

Schauen wir, was er spricht.

Okay.

Ich brauche deinen Arm.

Ähm, was machen Sie, wenn Sie kein Arzt sind?

Sekunde.

Jetzt. - Was tun Sie, wenn Sie kein Arzt sind?

Ich bin immer Arzt. - Ja, ich mein, privat.

Privat? Warum willst du das wissen? - Nur so, aus Interesse.

Was interessiert dich daran? - So einfach, was Sie so machen.

Vielerlei.

Aha.

Also haben Sie keine Frau?

Warum möchtest du das wissen? - Weil's mich interessiert.

Das interessiert viele.

Ja? - Mhm.

(Wasser platscht.)

(Pfiff)

(Pfiff)

(Pfiff)

(Pfiff)

(Videospiele piepen.)

So, Handytime. - (Verena) Handys.

(Coach) Aussuchen.

(Coach) Na...

Viel Spaß. Eine Stunde Sprechzeit. - (Mädchen) Danke.

So, meine Herren.

Handys rausnehmen.

Hallo, Mama. - Ja, es ist urcool hier.

Ja, mir geht's gut. Ich hab drei Mädchen im Zimmer.

Die sind alle urlieb und so.

Und sonst sind wir meistens draußen und wir spielen Spiele.

Und wir lernen, wie man sich gesund ernährt und so,

was man machen kann und wie man gesund naschen kann.

Ja.

Ja, okay. Ich leg jetzt auf.

Ja, gut. Tschüss.

Ja, hallo, Papa.

Ja, mir geht's urscheiße hier.

Es ist so deppert. Ich weiß nicht, warum die Mami mich hergeschickt hat.

(genervt) Ja, ich weiß.

Ja, ich will auch abnehmen.

Aber es muss doch anders gehen als auf so einem dummen Diät-Camp.

(unwillig) Ja.

Okay. Ich ruf dich morgen noch mal an.

Mit wem hast du dich getroffen?

Mit der Manu?

Warum?

Warum triffst du dich mit der Manu?

Weil das die größte Fotze ist, die ich kenn.

Äh, ja, schon.

Äh, nix da. Warum hast du dich mit ihr getroffen?

Ja, das ist aber keine Erklärung.

Ja.

Ich bin nicht eifersüchtig. Mir geht's am Arsch, dass du die triffst.

Hallo, Mama. Ich bin's. Ich wollt nur sagen, mir geht's gut.

Na ja, das Essen ist schon scheiße, aber das finden hier eigentlich alle.

Na ja, ähm, ich hoff, ich erreich dich mal.

Ich darf nur eine Stunde am Tag telefonieren.

Na ja, okay.

Dann bis dann. Tschüss.

1, 2, 3.

(singen)If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it And you really want to show it

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it And you really want to show it

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it Clap your fat

Im Mund lassen. Augen zu.

Kopf nach hinten und genießen.

Wir zählen:

1,

2,

3,

4,

5,

6,

7,

8,

9,

10.

Ihr habt die Schokolade noch im Mund, sehr gut.

Das ist genießen.

Mir hat einer die Zunge reingesteckt,

und ich denk mir am Anfang: 'Super, der küsst so gut!'

Fängt der an zu sabbern! Und ich hab gedacht:

'Alter, häng dir ein Sabberlätzchen um!'

Das war so schlimm, ich hab gedacht: 'Was will der?'

Küsst nicht schlecht, aber sabbert.

Ja, es gibt viele, die gut küssen können, aber die...

Die fangen immer so zu schäumen an. - Als hätten sie Tollwut, total bekloppt.

Voll! - Tollwütige Jungs.

Morgen sicher in der Bravo.

Da stand drin, wie man am besten küsst, mit Zunge streicheln und so ein Scheiß.

Uäh!

Oh mein Gott.

Mensch, für mich war der erste Kuss am schlimmsten.

Ich hab mir das vorgestellt wie im Märchen.

Mensch, der drückt mich zu sich, so...

So... so...

Mein erster Kuss war der beste, den ich jemals gehabt habe.

Wie viele hast du denn gehabt? Aua!

Erzähl. - Nein, keine Ahnung, also es war so:

Das war auf einem Camp vor zwei oder drei Jahren,

auf einem Diät-Camp, und da war ich mit einem André zusammen.

Und wir sind in den Wald gegangen mit der Gruppe.

Und wir durften machen, was wir wollen.

In 'ner halben Stunde mussten wir zurück sein.

Wir rennen rum, plötzlich war da 'ne Höhle,

urlieb, mit Taschenlampe und so, urromantisch.

Oh... lieb... - Zuckersüß.

(Sie klopft an.)

(Lauteres Klopfen) - (Arzt) Ja.

Hallo. - Hallo.

Wie geht's dir?

Na ja, es geht. - Hm?

Ich hab schon wieder diese komischen Magenkrämpfe.

Hinsetzen.

Stethoskop.

Umhängen.

Abhören.

Zuerst das Herz.

Oben. Hier.

Man fängt immer hier an.

Weiter unten.

Sehr gut.

Dritter Punkt ist hier.

Leber.

Andere Seite.

Hier.

Milz.

Linker oberer Lungenflügel.

Einatmen.

Sag: "Einatmen." - Einatmen.

"Tiefer." - Tiefer.

(Er atmet tief und laut ein.)

Andere Seite.

(Er atmet tief ein.)

Habt ihr euch schon geküsst? - Bist du blöd?

Warum? - Nein.

Warum nicht? - Er weiß das nicht mal.

Der ist nicht blöd.

Glaubst du, nur weil ich öfter hingeh, glaubt er...

Öfter? Jeden Tag. - Hör auf. Verarsch mich nicht.

Tu ich nicht. - Doch.

Gar nicht.

Also habt ihr euch noch nicht geküsst? - Nein.

Hast du's vor?

Ja. - Oh Gott.

Können wir über was anderes reden? - Wie zum Beispiel? Deinen Doktor?

Ah...

Hm?

Mein Gott, du bist urherzig. - Gar nicht. Hör auf.

Aber wie ist er so? Ich kenn ihn ja nicht so.

Kennst ihn doch. Er ist urlieb. - Vom Vorbeigehen.

Was heißt da vom... Ja, wurscht. Er ist urlieb.

Erzähl weiter. - Ja, er ist halt nett, lustig...

Fesch.

Du findest ihn... ja, mhm.

Ja, nein, er ist nicht hässlich. - Ja, eben.

Er ist auch gut gebaut. - Ja, ich weiß.

Ist...

Oh Gott. - Willst du drüber reden?

Hör jetzt auf.

Du bist so doof. - Warum?

Ich sag, er ist gut gebaut, und du: "Ich weiß."

Ich seh's ja auch, oder?

Was glaubst du da immer?

Okay. Ja.

Was ist denn da?

Wurst. Die nehm ich mit.

Ja was?

Na, meine Damen. Feiern wir eine Party?

(Film) Oft sagt uns schon der Anblick einer Speise,

ob sie uns schmeckt.

Die Farbe verrät die Geschmacksrichtung.

Ist sie rot, also süß, oder schwarz und bitter?

Rote Lebensmittel sind in der Regel akzeptiert.

Sie sind beliebt, ob Kirsche, Erdbeere

oder rotes Fleisch.

Schwarze Lebensmittel muten an wie...

... wie Fäulnis, wie Tod

und sind insofern negativ belegt.

Das heißt, die Farbpsychologie spielt bei der Bewertung

und auch beim Kauf von Lebensmitteln eine ganz große Rolle.

Wir haben an der Universität bei Experimenten Lebensmittel eingefärbt.

Wir haben Kartoffeln schwarz gefärbt, Blumenkohl grün

und haben Spargel rot gefärbt.

Und die Leute haben das nicht gegessen, obwohl der Geschmack unverändert war.

Die haben's nicht gegessen, denn mit dem Geschmack

assoziierten sie etwas anderes als das, was in dem Lebensmittel schmecken sollte.

Ich bin ziemlich sicher, dass die Lebensmittelindustrie

sich der Psychologie bedient,

um ihre Produkte optimal zu gestalten.

Wenn man Produkte optimal gestaltet, werden sie auch gut verkauft.

Also da die Leute an unserem Besten interessiert sind,

das ist unser Geld, das wollen sie,

dann müssen sie eine gute Gegenleistung zeigen.

Melli. - Hm?

Was ist passiert? - Nichts.

Sicher? - Mhm.

Was ist los? - Nichts.

Du heulst gleich los. - Nein.

Melli, schau mich mal an.

Ist was mit dem Doktor?

Was ist passiert?

Da ist einfach nichts.

Von dir oder von ihm? - Von ihm.

Oh ja, ich glaub schon.

Nein, ich mein... - Komm, glaubst du das?

Ja.

Er redet nur ganz normal mit mir. Wir machen ja nichts und so.

Was willst du machen mit ihm?

Ich weiß nicht. Ich wollt ihn umarmen, aber ich hab mich nicht getraut.

Warum glaubst du, dass er dich nicht mag?

Weiß nicht. Vielleicht findet er mich nicht hübsch.

Du bist voll hübsch.

Aber er findet mich sich... er findet mich sicher zu dick und so.

So ein Blödsinn.

Na sicher. - Nein, ich... Nein, überhaupt nicht.

Aber ich find, du sollst dich ein bisschen...

... mehr herrichten.

Mhm? - So mit Haare aufstylen und...

... ähm, andere Klamotten und so.

Mhm.

Ich kann dir einen Rock oder so borgen.

Gut, danke.

Der mag dich sicher. - Glaubst du?

Ja, schon. - Mhm.

Ja, manchmal schaut er mich auch immer so an.

Ich mag seine Augen so, Wahnsinn. Die sind so schön.

Was hat er für eine Augenfarbe? - Blau.

So richtig Himmelblau. Das ist so schön.

Du bist so süß, wenn du verliebt bist.

Ich schwör, ich war noch nie so verliebt.

Erste große Liebe, hm? - Mhm.

Renee hatte noch nichts. - Danke.

Du bist so dumm!

Ich hatte auch noch nichts! - Da.

Darf ich? Machen wir wieder reihum. - Reihum.

Reihum! - Wie oft habt ihr schon gesoffen?

Ich einmal. - Einmal? Wahnsinn.

Du bist besoffen. - Wegen dem Scheißbier, schau.

Lexi... - Gib her.

Lexi, gib ihm ja kein Bier. - Gib's mir!

Das reicht. Stopp.

13!

Also... - 14!

Bier ab 14, gib her! - Er kriegt keins.

Du musst mit deiner Freundin... - Du bist erst 13. Hol's dir.

(Gelächter)

It's amazing. - Uh!

Lass das Bier in Ruhe! Bist deppert? - Nein...

Scheiß dich nicht an! Zieh mich nicht aus!

Lexi, du Säuferin. - Gib mir das Bier.

Wollt ihr zwei euch nicht ablecken? - Geh scheißen!

Mein Bier! Mein Bier...

Es war doch noch so jung. So, so, genug, genug!

Hörst du auf! - Christoph, gib das Bier rauf!

Braver Bub. - Hanni, du bist jetzt...

Gib's mir, gib's mir. Ich hab urwenig gehabt.

Ah, du...

Ich auch. Komm rauf. - Hörst du, Melli?

Hey, spielen wir Flaschendrehen? - Es muss...

Ja, sauf aus. - (Hanni) Wir haben noch zwei Flaschen.

(Junge) Eins, zwei Flaschen. - Woah!

Lexi, du hast zu tief ins Glas geschaut. - In die Flasche.

Ich fang an.

(Junge) It's amazing. - Niemand!

Die Tür. - Die Tür.

Noch mal. Ich setz mich da hin.

(Verena) Fix. - Amazing!

Lexi! - Lexi.

Komm, mein Schatz. - (Junge) Schlabber.

Und wie schmeck ich? - Nach Bier.

Was? - Du bist dran.

Lexi, gib her... - Sabber, sabber!

(Gejohle)

It's amazing.

Sabber, sabber. - Mit dem Tobias!

(Gejohle)

Bussi, Bussi.

Macht mal Platz da unten. - (Geschrei)

Na komm, mach! - (Gejohle)

(Hanni) Ist das eine Burschenrunde?

(Geschrei aus einem der Zimmer)

(Gejohle)

(Junge) Ausziehen! Ausziehen! Ausziehen! - (Geschrei)

Welchen Tanz? Egal? - Striptease.

Nein! - (Gejohle)

Ab an die Stange! - Oder du ziehst die Hose aus.

Jetzt kommt's, jetzt kommt's. - (Gejohle)

(Lachen)

(lautes Stimmengewirr, Gejohle und Applaus)

(Geschrei)

(alle) Ausziehen! Ausziehen! Ausziehen! Ausziehen! Ausziehen! Ausziehen!

Hemdchen aus! - Huh!

Uh!

Zufrieden? - Nein, nein.

Du kriegst das nicht mal mehr mit.

(Gejohle)

Wo schaust du hin? - Er hat...

Du musst tanzen mit Unterhose.

Huhu!

(Gelächter)

(Junge) Da schlabbert's.

Boah, das war fies!

(Gelächter)

Cooler Aschenbecher.

Da ist noch was drinnen, du Wappler! - Der Aschenbecher.

Wehe! - Komm, bitte, ich will rauchen.

(Jubel)

Ich halt sie für dich.

Ah! - Ich halt sie für dich.

Ich bin voll gearscht. - (Geschrei)

Ah!

Hilf mir mal.

Studierst du deine Zigarette? So: "Ja."

(Gejohle) - (alle) Tanzen, tanzen, tanzen, tanzen!

Tanzen, tanzen! - (Junge) Ausziehen!

Ausziehen! - Ihr seid ja wohl wahnsinnig geworden.

Seid ihr verrückt geworden?

Meine Herren, die Party ist zu Ende. Raus mit euch.

Bei drei seid ihr draußen. Raus mit euch!

Und ihr in eure Betten, los.

(Kichern)

Und Ruhe. - Kann ich meinen BH haben?

Ruhe, hab ich gesagt. Ruhe!

Ts...

Und jetzt Licht aus.

Ich hör nichts mehr von euch. Verstanden? - (leise) Ja.

Was? - Ja. Natürlich.

Natürlich, natürlich. - Keine Frage.

Scheiß dich nicht an, Melli. - (Melli) Tu ich aber.

Wieso? - Weil's so ist.

Melli, komm, bitte! - Glaubst du, wir fliegen vom Camp?

(Arzt) Ich hab gesagt, es ist Ruhe!

Habt ihr mich nicht verstanden?

Was heißt Ruhe? - (Lexi) Stille?

(Arzt) Richtig. Also keinen Ton hör ich.

(Arzt) Licht aus jetzt.

(Tür wird zugemacht.)

(Verena) Melli.

Melli.

Hey.

(Die Jugendlichen reden durcheinander.)

Das sind die ganzen Brennnesseln. - Hau ab.

Was sind das bitte für Schnecken? - Riesenschnecken.

(Coach) So, wer will, geht baden, ja?

Jetzt lassen wir uns nieder. - (Lachen)

Uäh!

Wurscht, ich hau mich trotzdem rein. - Ja, es ist sauheiß.

Verena, hältst du mal? - Ich kann nicht.

Total super.

Dann halt nicht. - Das Ding hält nicht.

Das ist verwurstelt. - Die Hose ist eng.

Jetzt kann ich's halten. - Zu spät.

Bäh, da geh ich nicht rein mit dem Moos. - Ich auch nicht.

Meine Socke. - Deine Socke.

(Hanni) Habt ihr eine Sonnencreme? - Nein. Doch.

Kriegst eh keinen Sonnenbrand hier. - Hoffen wir's.

Ach was.

Oh.

(Pfiff)

(Pfiff)

(Pfiff)

(Pfiff)

(Pfiff)

(Pfiff)

(Pfiff)

(Pfiff)

(Tür wird zugemacht.)

(Motor wird gestartet.)

Lass mich rein.

Geh weg.

Netter Versuch, sehr lustig. - Wieso? Lass mich mitfahren.

Ich muss jetzt fahren. Geh auf dein Zimmer.

So, Melanie, du hast deinen Spaß gehabt. Geh jetzt.

Lass mich mitfahren. - Ab auf dein Zimmer.

Geh.

(Feuerzeug klickt.)

(leise) Melli. - Hm?

Aufstehen.

Ja. Wie spät ist es? - Ich glaub, halb zwölf.

Ja.

(Unverständliches Flüstern) - Ja.

(Flaschen klappern.)

(Verena) Leise.

(Verena) Fuck.

(Klappern)

Pscht. - Pscht.

(Verena) Warte.

Komm.

Huh!

Geht nicht. - Doch.

(Melli) So.

Gnädige Madame... Scheiße.

(leise) Meine Schuhe brauch ich.

Ich halt's dir. - Halt mich.

(Lachen)

(Melli) Pass auf. - Nein, wirklich.

Gib mir meine Sachen. - Ja.

Au. Leucht rein, da. - Wohin?

Ach so, in die Tasche. - (Flaschen klappern.)

Bitte schön.

Prost, Kompagnon.

Au.

Bist du deppert, ich glaub, ich hab einen Stein im Schuh.

(Verena) Autos. - (kreischt) Tun wir Auto stoppen, hm?

Ah! - Uäh!

Trinken wir was? - Natürlich.

Natürlich.

Was willst du? - Haben wir noch was?

Ja, hier. - Ah!

Halt das! - Geh scheißen. Ah!

Du bist ein Arsch.

Jesus. - Jetzt mach.

Ja, lustig.

Komm.

Auf ex. - Nein.

Das heißt? - Auf einmal.

Richtig.

(Melli) Weiter! - (Kichern)

Geh ein Stück rüber. - Hör auf! Wir wechseln den Platz.

Nein, nein.

(Verena) Geschafft! - Super, was?

Da, U2. Schauen wir mal rein? - Wenn du magst.

Ja, sicher.

Klar, ist zu. Scheiß-Kaff! - Schau mal.

Was? - Ich hör nichts.

Na, ihr zwei Hübschen. Was wollt ihr?

Na, hinein. - Ja, hinein, bitte.

Na, dann kommt rein.

(Melli) Danke.

(Popmusik: "Hey Hey Mr. Dude" von Kim Cooper & Ludwig)

(Man kann die Mädchen nicht verstehen.)

Also die, die gefällt mir.

Welche?

Die Blonde. Die ist ja unglaublich.

Die ist die Beste für heute Nacht. War ja eh fast keiner da.

Oder? - Stehst ein bisschen auf Dicke?

Na ja, ist mal was Neues, oder? - Das schon.

Na ja, voll.

Obwohl ich sagen muss, die Blonde hat irgendwas.

Ja, die ist schon gut, eigentlich.

Obwohl die... - Und die andere?

Die ist halt ein Luftballon von unten. Schau sie dir an.

Weißt du was? Ich hab eine Vision.

Jetzt geh ich da hin und nehm mir die

und beiß ihr in ihr Arschfleisch, dass sie sich nicht mehr kennt.

Na geh.

Ja, mach ich. - Dann mach. Mach.

Wirklich, das mach ich. Mann, schau sie dir an!

Schau, wie sie sich bewegt, toll. - Da wirst du inspiriert.

Was ist das, Wellenlinien? Das turnt mich noch mehr an.

Große Wellen, ja. Aber geh hin. - Ja, große Wellen, so richtig...

Ja, geh.

Glaubst, ich trau mich nicht? - Nein.

Na, sicher. - Dann geh.

(Melli singt) Come on, come on

Na, ihr beiden Hübschen.

Prost!

Komm. - Ich bleib ja da, was willst du?

Gib her. Da hast du was.

(Junge) Ja, genau. Bist auf dem richtigen Weg.

Geh schon, gib's ihr.

(Junge) Sauber, Willi, sauber.

Hey, was macht ihr da in meiner Hütte? Spinnt ihr?

(Junge) Reg dich ab. - Na, komm du, geh.

So was gibt's in meinem Lokal nicht. So ein junges Mädel.

Los, raus, geht. - Ich geh ja schon.

Ja, komm. - Ich geh nicht. Warum soll ich?

Komm, es hat keinen Sinn. - Nein.

Du gehst, wenn ich sag, du gehst. - Er geht ja. Scheiß dich nicht an.

(Mann) Dann geht. Geht. Wiederschauen.

So was. Super, was mach ich jetzt mit dir? Hallo?

Hallo? Auf!

Melli. - Ist das deine Freundin?

Ihr seid da oben von dem Camp, oder? - Ja. Hey!

(Mann) Die wird nicht munter.

Ich muss die Polizei... - Nein... Nein!

Jetzt... Melli.

(Mann) Geht! Lasst euch 14 Tage nicht hier blicken.

Los, da geht's raus. Komm. Komm, verzieh dich!

Tun Sie den Vordersitz umlegen.

Ich geh rüber.

(Arzt) Ja.

(Er ächzt.)

(Er schnuppert an ihr.)

(Er atmet heftig.)

(Gewitterdonner)

(Keuchen)

Hallo. - Hallo.

(Arzt) Hi.

Melanie, du kommst nicht mehr zu mir.

Du wirst... nicht auf mich warten.

Du wirst mir nicht nachlaufen, mich nicht mehr anschauen.

Du wirst nicht mehr mit mir reden. Ist das klar?

(weinend) Warum?

Warum?

Weil es so ist.

Hallo, Mama. Ich bin's.

Ja... Warum hebst du nie ab, wenn ich dich anruf?

Na ja, ich würd dir gern mal was erzählen und so.

Na ja, und so, wie's dir geht.

Ich hoffe, du hast Spaß in Kenia.

(weinend) Ich vermiss dich.

Bitte ruf mich mal an, okay?

Ich hab dich lieb.

Tschüss.

(Lilly) Mahlzeit. - Danke.

Mahlzeit. - Danke.

Mahlzeit. - Danke.

Mahlzeit. - Mahlzeit.

(Geschirr und Besteck klappern.)

(Lilly) 1... 2... 3.

(Gesang)If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it And you really want to show it

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it And you really want to show it

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it And you really want to show it

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it And you really want to show it

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it And you really want to show it

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it And you really want to show it

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it And you really want to show it

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it And you really want to show it

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it Clap your fat

If you're happy and you know it And you really want to show it

If you're happy and you know it Clap your fat

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