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Original subtitles

Stígr, hast du je einen Mann getötet?

Ja.

Warum fragst du?

Ich sah dich nie so kämpfen.

Jeder Kampf ist anders.

Man tut, was man tun muss.

Freydis. Ich höre das Weinen um die Toten.

Ich bin zu schwach, um wegzulaufen, aber nicht zu alt, um zu kämpfen.

Lass mich mit einer Axt zurück und rette die anderen.

Nein, ich lasse niemanden zurück.

Oh, Herr, segne diese göttliche Mission der Seligsprechung und der Bekehrung.

Segne dein heiliges Gefäß.

Führe ihn, während er Seelen zu deinem Königreich bekehrt…

Genug.

-Nicht so voreilig. -Es ist vorbei.

Triboks sind unbewacht, und sie verbrennen die Toten.

Wie viele bleiben?

Ich zählte 20.

Vielleicht mehr, aber sie sind geschwächt.

Dann kamen wir wohl gerade rechtzeitig.

Ja, wir kamen gerade rechtzeitig.

Öffnet die Fässer!

Heute befreien wir den Körper meines Vaters von seinen irdischen Fesseln.

Von der heidnischen Erde, wo er sieben Jahre um Gerechtigkeit weinte.

Heute werdet ihr seine Mission vollenden, das heidnische Zeitalter zu beenden!

Heute werdet ihr Jomsburg zerstören!

KONSTANTINOPEL

Es ist der große Harald Sigurdsson. Möchtest du dich uns anschließen?

Wobei?

Beim Verprügeln?

Du brauchst keine Hilfe.

Du hast Angst, gegen mich zu kämpfen.

Angst? Vor dir?

Ich fürchte nur, was der Kaiser täte,

würde ich ihm seinen zweitbesten General rauben.

Eines Tages wird auch deine schnelle Zunge dich nicht retten können, Wikinger.

Mal sehen.

-Guten Morgen. -Guten Morgen.

Wir haben die neuen Waräger-Wachen anerkannt.

-Sie stehen zur Überprüfung bereit. -Spatharokandidatos.

Guten Morgen, Kaiserin.

Bringt mich in meine Gemächer.

Hier geht es nicht in Eure Gemächer.

Was tust du?

Das weißt du.

Das ist gefährlich.

Und du bist Spatharokandidatos,

der zweitmächtigste Mann des Reichs.

Zeig mir, was du willst.

Sag, was du brauchst.

Ich will dich.

Kaiser, kann ich helfen?

Ich suchte die Kaiserin. Ich hörte ihre Stimme.

Sie war hier,

aber ging wieder in ihre Gemächer zurück.

Sie wartet im Garten auf Euch, Kaiser.

Ich brachte sie hin.

Danke, Harald.

Wir haben Jahre an deiner Seite gekämpft.

Wir sind dir immer gefolgt,

aber das ist das Gefährlichste, das du von uns verlangst.

Ich verlange nichts.

GRIECHENLAND

Ergreift die Nonne.

Stopp! Im Namen Gottes, nein!

Wie heißt du?

Niketas.

Willst du ein Gebet sprechen?

Nein. Komm und iss. Du musst hungrig sein.

Er hätte dich töten können.

Wer weiß?

Ich spiele nicht Gott und spekuliere.

Gott hat dich gerettet?

Vielleicht sandte er dich.

Mich würde er zuletzt schicken.

Du bist verwundet. Ich muss das verbinden.

Ich mache es. Bring mir Stoff und Bier.

Das Bier.

Was für eine Nonne bist du?

Eine durstige.

Mein Name ist Tamar.

Leif.

Bist du bereit,

dann bringe ich dich in die nächste Stadt in Sicherheit.

Sicherheit würde ich nicht hier suchen.

Gott schickt seine Diener nicht an warme, bequeme Orte.

Ich habe eine Mission.

Das Haus Gottes zu erneuern.

Dann ziehe ich weiter.

Ich brauche deine Hilfe.

Mit der Wunde kann ich kein Wasser für den Mörtel tragen.

Die Quelle ist hinter der Kirche, der Tag wird nicht länger.

Fangen wir an.

Wofür sind die?

Opfergaben für ihre Götter und eine Warnung vor dem Tod.

Welch grausame Plage hat sie befallen?

Keine Plage. Ich.

Verteilt euch! Sucht nach Überlebenden!

"Hüterin des Glaubens".

Wir sollten Euren Vater suchen.

Er geht nirgendwohin.

Das war Vaters Axt.

Wir fanden wen.

Ich suche die Frau namens Freydis.

Sie ist tot.

Sie starb an der Krankheit.

Erkennst du diese Axt?

Das ist Olavs Axt.

Ich war da, als Freydis ihn tötete.

Wo ist seine Leiche?

Vor den Toren.

Im Tal der Toten, mit den anderen Christen, die sie tötete.

Das Tal der Toten.

Du wirst mich hinführen.

Nehmt sie mit.

Wo gehst du hin?

Korfu.

Und was suchst du dort?

Einen Mann.

Wer ist dieser Mann?

Du stellst viele Fragen.

Wir können uns abwechseln.

Was für eine Nonne trinkt Bier und kann mauern?

Ich war nicht immer Nonne.

Du warst Maurerin?

Mein Mann. Ich lernte es von ihm.

Wir arbeiteten in einer Stadt im Süden.

Nun bin ich dran. Der Mann?

Ein Kartograf.

Was willst du von ihm?

Eine Antwort.

Als ich jung war,

nahm mein Vater mich mit in den Norden.

Das Schiff kam im Sturm vom Kurs ab.

Als die Wolken sich morgens verzogen, sah ich etwas am Horizont.

Eine Reihe großer Bäume, gold schimmernd im Sonnenaufgang.

Ich bin aus Grönland. Ich sah noch nie Bäume.

Als ich es meinem Vater sagen wollte…

…verschwand das Land, und nur ich hatte es gesehen.

Lange lag ich nachts wach

und versuchte, mich daran zu erinnern.

Ich beschrieb es meiner Schwester, damit ich es nicht vergesse.

Aber letztendlich

kam ich zu der Überzeugung, es war nur Einbildung.

Du willst wissen, ob es echt ist?

Ja.

Wo ist er jetzt?

Wer?

Dein Mann.

Hier ist er nicht.

Wir brauchen mehr Steine.

Mein Pferd!

Und?

Nicht mehr weit.

Ich glaube, du lügst.

Lord Magnus!

Schnell!

Los! Schnell!

Es ist Olav.

Ein Schild. Auf Lateinisch.

Wir haben zwei Boote. Schnell.

"Die Dummheit des Vaters lebt in seinem Sohn weiter."

Eine Falle.

Sie sind noch hier!

Wir sahen überall nach.

Nicht überall, nicht bei den Toten. Zurück!

Beeilung!

Freydis!

Ruder raus, sofort!

Schneller!

Kommt schon, Kinder. Setzt euch!

Kommt schon! Rudert!

Schneller!

-Los! Kommt schon! -Schneller!

Sie kommen!

Sie kommen!

Rudert!

Schneller!

Rudert!

Legt euch ins Zeug!

Nun ist es zu spät für eine Ergebung!

Du magst meinen Vater getötet haben, aber mir entkommst du nicht!

Dein Volk wird für deine Sünden bezahlen müssen!

Ich ergebe mich dir nicht, Magnus!

Ich vernichte dich!

Jetzt!

Nach links! Sofort!

Freydis!

Ich hätte ihn töten sollen.

Damit du in Ruhe schlafen kannst?

Ich hielt dich davon ab,

da Vergebung Christus' größte Gabe ist.

Nun, hier draußen…

…bringt dich diese Gabe um.

Glaubst du nicht an Gott? An keinen?

Nichts verursacht mehr Tod und Hass als die Religion.

Danach fragte ich nicht.

Ich fragte nach Gott.

Einer Kraft, die stärker ist als du.

Weiser.

Fähig zu vergeben.

Jeder Gott, der mir vergeben könnte, wäre ein Narr.

Ich ehre keine Narren.

Wir alle tragen die Last unserer Fehler.

Mein Mann verließ mich.

Er tat es, weil ich…

…unser Kind tötete.

Als er fort war…

…griffen Plünderer unser Dorf an und töteten viele.

Ich versteckte mich mit unserem Sohn unter dem Boden unseres Hauses.

Er war erst ein paar Monate alt.

Und er schrie.

Babys schreien.

Damit er still ist,

hielt ich

ihm seinen kleinen Mund zu.

Doch die Männer gingen nicht.

Und er hörte nicht auf zu schreien.

Also drückte ich fester.

Als sie endlich gingen, war ich am Leben.

Aber mein Kind war tot.

Mein Mann versuchte, mir zu vergeben, aber er konnte es nicht.

Und die Leute in meinem Dorf auch nicht.

Denkst du,

dein Gott vergab dir?

Nein.

Er half mir, mir selbst zu vergeben.

Tostig! Harold!

DÄNEMARK

Kommt schon. Feiern wir.

Wir sind versammelt

unter den Ästen des Ursprungsbaums,

um ihm für seinen Schutz vor den Wenden zu danken.

Unsere Vorfahren glaubten, aus den Wurzeln wuchs alles, was wir kennen und lieben.

Erinnert ihr euch an die Geschichten des Baums des Lebens?

Das ist der Baum.

Er ertrug viele Dinge, so wie unser Volk.

Auch unsere Wurzeln sind tief und stark.

Möge es uns eine Lehre sein.

Komm.

Jungs, kommt.

Großvater!

Gytha.

Earl Godwin.

Willkommen in Dänemark.

König Knut erlangte den päpstlichen Segen

für die drei Grafschaften im Süden, um die er mit den Wenden kämpft.

Sein Wort und das der Kirche verteidigen diese Vereinbarung.

Ausgezeichnet.

Traft Ihr den Papst?

Ja.

Ist er ein großer Mann?

Stattliche Größe und Gewicht.

Und mit welcher Art Axt kämpft er?

Ist sie groß wie meine oder eine kleine Handaxt?

Oder vielleicht ein Schwert?

Guter Punkt, Eure Hoheit, aber die Wenden sind nun Christen

und werden dem Druck der Kirche nicht standhalten,

wenn sie seinen Wünschen nicht nachgeben. Das versteht Euer Sohn.

Der Deal war gut.

Ein Wikinger in Rom.

Der das Oberhaupt der christlichen Kirche trifft.

Das hätte ich gerne erlebt.

Er vertrat Euer Volk gut.

Und Ihr auch, wie ich hörte.

Er kämpfte wie ein Wikinger.

Ich habe viel, wofür ich dankbar bin.

Eine Wikinger-Frau

und zwei starke Söhne von Eurem Blut.

Und was haltet Ihr von meinem Enkel hier?

Er sieht sich als englischer Thronerbe.

Er kämpft königlich,

aber er weiß wenig über England und wird Konkurrenz haben.

Ich bin bereit für sie.

Und habe Godwin als Berater.

Ich kämpfte tapfer gegen die Wenden.

Der König muss intelligent und tapfer sein.

Ein echter König hätte sich vorab

gegen ihren Angriff geschützt.

Und er muss härter sein.

In deinem Alter war mein Vater dänischer König.

Er war arm, und das Land litt.

Und obwohl es klar war, dass ich ein besserer Herrscher würde,

gab er den Thron nicht ab.

Ich hätte warten können, wie es meine Berater wollten,

aber ich entschied mich anders.

Ich tötete ihn.

Wenn du wirklich herrschen willst, musst du härter sein.

NORMANDIE

Prinz Edward!

Machen wir noch einen Ritt durchs Land.

Ich komme mit.

Nein, Alfred. Deine Mutter will dich sehen.

Komm. Ein letzter Ausflug mit eurem Gast.

Hast du Angst,

nimm die Wächter mit.

Alfred, wo ist dein Bruder?

Er ist mit Knut ausreiten.

Ich wollte mit, aber er erlaubte es nicht.

Er wollte mit Edward allein sein.

Warum zogen meine Männer ab?

Da ich es ihnen sagte.

Es kostete wenig, sie zum Abzug zu bewegen.

Was habt Ihr vor?

Beruhige dich, Edward.

Hätte ich dich verletzen wollen, hätte ich es bereits getan.

Steig ab. Lass uns reden.

Du hast nicht verheimlicht, was du über mich denkst.

Oder deine Mutter.

Oder deine Ansicht, dass die englische Krone

dir gehört.

Tut sie auch. Der Thron gehört dem Haus Wessex!

Eines Tages.

Aber nicht jetzt.

Und ich sitze wegen der Fehler deines Vaters auf dem Thron.

Aber eines Tages trete ich ihn ab.

Und wenn der Tag kommt,

wird vielleicht einer meiner Söhne der König.

Vielleicht du oder dein Bruder.

Aber wer immer es sein wird, muss etwas Wichtiges erkennen,

oder er bleibt es nicht.

Throne mögen vererbt werden…

…aber Könige werden gemacht.

Dein Vater verstand das.

Ich auch.

Du verstehst es vielleicht eines Tages auch.

Warum sagt Ihr mir das?

Weil deine Mutter dich liebt.

Ich liebe deine Mutter.

Mir gefällt nicht, wie du sie behandelst.

Sie verließ uns.

Um euch zu schützen.

In England seid ihr nicht sicher.

Sie tat, was sie tat, um euch eine Chance zu geben, zu überleben.

Bestrafe sie nicht dafür.

Willst du König sein, verhalte dich wie einer.

Ansonsten werden dein Stolz und deine Wut dein Ende sein.

Prinz Jaroslaw,

warum sind Eure Besuche immer mit Truppengesuchen verbunden?

Weil der Bedarf immer noch groß ist.

Ich kann Euch 2.000 Männer anbieten. Mehr nicht.

Wir wollten doch das Petschenegen-Problem lösen.

Mit 2.000 kann ich ihnen kein Haar krümmen.

Fünftausend sind das Minimum.

Das sind zu viele.

Dann bittet mich nicht um Hilfe,

wenn die Petschenegen kommen.

Ich biete dir 2.000 meiner Waräger.

Sie sind doppelt so viel wert wie Maniakes' Männer.

Und wer führt sie an? Du?

Nein.

Er wird hier gebraucht.

Ich muss gehen. Haben wir eine Abmachung?

Ja.

Ihr kommt von weit her, Kaiserin.

Vermisst Ihr je Euer altes Zuhause und Euer Volk im Norden?

Das ist nun mein Zuhause.

Sie sind mein Volk.

Neffe, ich habe vergessen, wie wunderbar Konstantinopel ist.

Die Kunst, die Kultur, die Schönheit.

Ich werfe dir nicht vor, deine Heimat zu vergessen.

Ich vergaß sie nicht.

Sagte ich dir nicht vor sieben Jahren, ich würde reich werden,

damit ich einfordern kann, was mir gehört?

Ja, das stimmt.

Schickte ich nicht

all die Reichtümer zurück nach Nowgorod zu dir zur Verwahrung?

Pflichtbewusst.

Warum zweifelst du dann?

Weil du genug Gold für fünf Armeen hast!

Und dennoch bist du hier.

Ich muss hier noch Dinge erledigen.

Oh, ja, sie machten dich zu Spartacoticus! Wichtiger Mann.

Spatharokandidatos.

Es ist wichtig. Ich bin nur einen Schritt vom Kaiser entfernt.

Der Kaiser…

Harald, kennst du den Unterschied zwischen Hunger und Appetit?

Hunger ist, was unser Körper sagt, was wir brauchen.

Appetit ist, was wir wollen.

Ich kenne den Unterschied.

Du batest mich einmal, dir zu sagen,

wenn ich je von einer Frau höre, die nach Jomsburg verschwand.

Olav fragte mich auch nach ihr.

Er fand Jomsburg wohl

und versuchte, es zu zerstören.

Und was passierte?

Sie tötete ihn und seine Männer und regiert nun über Jomsburg.

Sie war zur Herrscherin bestimmt.

Eine Herrscherin mit einem siebenjährigen Kind.

Danke, Onkel.

Gut, das zu hören.

Aber nicht gut genug, um all das zurückzulassen.

Freydis wählte ihren Weg.

Ich wählte meinen.

Was sollen wir tun?

Wir haben keine Boote. Wie sollen wir nach Hause?

Wir sitzen fest!

Ich habe eine Idee.

Geh in die Küche,

backe dir ein großes Brot und iss es.

Funktioniert das nicht…

…bitte den heiligen Olav um ein zweites Wunder.

Du hast es geschafft!

Nein.

Wir.

Was tun wir jetzt?

Wir suchen uns ein neues Zuhause.

Das mit dem Pferd tut mir leid,

aber ich musste meine Schwester finden.

Das ist Esther.

Wir wollen helfen.

Vier weitere Hände für den Kirchenbau.

Und ich bin dankbar.

Kommt schon.

Leb wohl, Prinz Edward.

Ihr auch, König Knut.

Leb wohl, Edward.

Leb wohl, Mutter. Ich freue mich auf deine Rückkehr.

Für Euch, Mylord.

Selbst geschnitzt.

Nach wessen Ebenbild?

Es ist der Wikinger-Gott Thor.

Ich weiß, er hat Euch als Junge inspiriert.

Er hält seinen Bart und kontrolliert die Winde mit seinem Atem.

Möge er Euch für die Heimreise gewogen sein.

Ich habe lange nicht mehr an solche Dinge gedacht.

Danke für das Geschenk, William, Herzog der Normandie.

Das Blut Rollos fließt in deinen Adern.

Ziehe Stärke daraus.

Von einem Wikinger zum anderen.

Danke.

Kann ich dich nicht bewegen, länger zu bleiben?

Nein. Ich will nie wieder auch nur einen Stein setzen.

Viel Glück bei der Baumsuche.

Was passiert, wenn die Kirche fertig ist?

Ich sah nie eine Glocke.

Gott wird uns eine schicken.

BASIEREND AUF DER SERIE VIKINGS VON MICHAEL HIRST

Untertitel von: Lena Breunig

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