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Guten Tag!
Hallo, Jacques.
Das Tagesgericht? - Bitte, ich sterbe vor Hunger.
Ein Glas Wein dazu? - Doch nicht im Dienst!
Gib mir ein Bier.
Ein Bier also...
Streich das Tagesgericht und schreib das Bier an.
Gut.
Ruben!
Hast du die Zeitung berechnet? - Welche Zeitung?
Ruben!
Ich bin beschäftigt, Vanuxem.
Wir sind erledigt. Schau, das Ende!
In 7 Jahren ist alles vorbei.
Nein!
Gutes Neues Jahr 1993
Zu verkaufen
Geschlossen
Abzugeben
Hände hoch, du Dreckskerl!
Auf den Boden, du Mistvieh!
Nicht schießen!
Freeeeeze!
Ruben?
Du schläfst im Dienst, fauler Sack.
Spinnst du?! Ich hatte fast 'nen Herzanfall!
Schlafen im Dienst, Vanuxem! Ich muss Willems Bericht erstatten.
Ich hab nicht geschlafen. - Doch!
Hab ich nicht! - Was hast du dann gemacht?
Nachgedacht.
Augen zu, Mund offen und sabbern? Nachgedacht?!
Ich hab ernsthaft nachgedacht.
Du hältst mich "ernsthaft" für bescheuert!
Niemand außer dir kommt so spät.
"Und warum kommst du? Bleib doch zuhause."
Es ist 5 Uhr, ich war kurz eingenickt, es gab keine Toten!
Kaffee?
Keine Toten?
Es gab keine Toten?!
Komm mit.
Was siehst du?
Die Straße. - Nein, da. Was ist das?
Da! - Eine gelbe Linie.
Nein, das ist nicht bloß eine gelbe Linie.
An diesem Ort haben große Patrioten,
die Autoren der Geschichte unseres Landes,
Tränen, Blut und Leben gegeben, um unsere Heimat zu beschützen!
Deshalb gibt es diese "gelbe Linie", wie du sie nennst.
Vergiss niemals, sie kämpften mit Herz und Seele,
voller Loyalität,
Kraft,
Größe,
um die vielen Versuche der Invasion abzuwehren,
von Barbaren, unter anderem von Camemberts.
Damit sie nicht unsere Kultur plündern,
unsere Häuser vergewaltigen und unsere Frauen anzünden!
Nein, andersrum. Und das ist genau hier, hörst du?
Hier haben sie sie aufgehalten.
Und machten diesen unbedeutenden Ort...
zur heiligen Erde des belgischen Königreichs.
Du siehst also, diese gelbe Linie ist wichtig.
Denn hier sind sie gefallen.
Tapfer, aufrecht.
Ich muss dir also leider widersprechen,
es gab Tote. Und zwar verdammt viele!
Entschuldige, das war voreilig von mir,
aber du bist so angespannt in letzter Zeit.
Entschuldigung akzeptiert.
Trommel alle zusammen, Operation Schlagring!
Was, jetzt? - Ja, jetzt!
Ich auch? - Ja!
Ich hatte Nachtdienst.
Bei der Länge der Sabber-Spur auf deiner Jacke,
hast du sicher genug geruht.
Los, Operation Schlagring!
Weiter, weiter!
500m in 'ner halben Stunde! - Nur die Ruhe!
Die Grenze ist doch offen? - Noch nicht, wir genießen noch mal.
Manche arbeiten für ihr Geld. - Ja, genau.
Fahren Sie da hin.
Was ist hier los, Bakari?
Wieder mal Vandevoorde, Chef!
Der nervt uns bis zum Ende. Und wo sind die anderen?
Gewerkschaftstreffen. - Schon wieder?!
Wir müssen streiken. Und zwar massiv!
Los! Wer ist dafür?
Wir sind nur noch 4 in Courquain, 5 mit dem Chef, aber der streikt nicht.
Mathias, streikst du mit?
Klar, ich mach das nur noch fertig.
Danke, Männer. Denen werden wir's zeigen!
Und was machen wir?
Wir blockieren die Grenze. Den ganzen Verkehr!
Aber dann arbeiten wir doch? Wagen anhalten ist doch unser Job?
Dann lassen wir alle durch.
Aber wenn wir alle durchlassen,
bejahen wir dann nicht die offene Grenze?
Ja.
Ihr kotzt mich an!
Greg, versteh's nicht falsch...
Guten Morgen.
Treffen beendet, alle raus zu Bakari, sie ist überfordert.
Was machen Sie da, Ducatel? - Ich installiere das EDV-System.
Was für ein System? - EDV.
Das kam vom Ministerium, Sie kriegen es als einer der Ersten!
Die Computer-Revolution beginnt.
Riesig, dieses Zeugs. Mein Schreibtisch versinkt.
Wo ist meine Schreibmaschine? - Die ist überflüssig.
Dank diesem Computer und der Text-Software,
durch dieses Kabel verbunden mit einem Drucker,
auch computergesteuert.
Ist das ein Trick, um mein Kohlepapier zu klauen?!
Nein, das hab ich weggeworfen.
Was haben Sie?!
Das brauchen Sie nicht mehr.
Schauen Sie:
Ich schreibe den Bericht oder die Anzeige,
ich klicke auf "drucken"...
Wissen Sie, wie lange man auf eine Packung Kohlepapier wartet?
Sehen Sie!
Was soll der Blödsinn? - Nur ein kleines Schnittstellen-Problem.
Genial! "Papierstau"! Er meldet den Fehler!
Sie nehmen ihr TV und die Klimaanlage und räumen meine Sachen wieder her.
Das ist die Zukunft.
Meine Zukunft ist Schreibmaschine und Kohlepapier.
Das Ende der Zollstelle reicht, nicht alles auf einmal!
Wie Sie wünschen.
Und sagen Sie Vandevoorde, er soll sich abregen, sonst rufe ich Willems an.
Nicht Vandevoorde. - Das ist ein Befehl! Jetzt.
Liebling, wie geht's?
Ich hab meinem Chef gesagt, dass du mir fehlst, und er meinte,
"Ist heute nicht Ihr Einjähriges?"
"Und warum küssen Sie sie dann nicht?" Und hier bin ich.
Und der wahre Grund?
Ich muss zu deinem Bruder, er hat diesen Stau verursacht.
Sei nett zu ihm.
Sollte er nicht nett zu mir sein? - Provozier ihn nicht.
Gehen wir zusammen, Hand in Hand, dann legt er uns beide um.
Romantisch, Arm in Arm zu sterben.
Hast du eine Nachricht für meinen "Schwager"?
Da ist er!
Verdammt, Louise, du hast mich erschreckt!
Also eine Mischung von... etwa 300g.
Von jedem etwas.
Legen Sie es mir zurück?
Bis bald.
Lächerlich, der Preis! Vor 8 Jahren haben wir das Doppelte davon bezahlt!
Das beste Angebot seit Monaten, Madame Anus.
Janus, mit einem "J"!
Sie haben es an uns verkauft, warum nicht an andere?
Es ist eine Goldgrube. - Das war eine Goldgrube!
Wer hält hier noch am 1. Januar? Wer?
Gut, wir regeln das selbst.
Und beim Notar trinken wir auf Sie und Ihre 5 Prozent.
Seien Sie doch nicht so. - Es reicht!
Sie vergeuden nur unsere Zeit.
Was machen wir jetzt?
Wir finden einen Deppen, der von der Euro-Zone nichts weiß.
Einen wie dich.
Der keine Zeitung liest und beim Fernsehen nichts kapiert.
Aber so ein Idiot findet sich nicht leicht!
Vanuxem!
Durchsuchen!
Was gibt's?
Zuerst mal guten Tag.
Ich bin aus dem Nachbarland, und der enorme Stau in meinem Land
kommt aus Ihrem Land. Habe ich Recht?
Du hast hier nichts zu suchen, schon gar nicht in Uniform.
Mein Chef ruft deinen an, wenn du weiter Braunkack machst.
Du drohst mir? - Nein, ich warne dich.
Dampf ab!
Ruben Vandevoorde, verdammt!
Können wir nicht eenmaal nett zueinander sein?
Lass den belgischen Akzent, oder ich polier dir die Fresse!
Das war kein belgischer Akzent.
Eenmaal, eenmaal!
Das war kein belgischer Akzent!
Jätzt mache ich belgischen Äkzent, eenmaal, ja, das känn ich.
Äber vörher, das war kein belgischer Äkzent. Pötz Blitz!
Ihr Camemberts fühlt euch überlegen, was?
Sind wir doch auch.
Nur ein Scherz. Ruben, entspann dich!
Ich geh wohl besser?
Geh zurück in dein Land.
Was wollte er?
Es gibt hier bald einen Camembert-Durchmarsch, ekelhaft!
Nicht die Franzosen sind das Problem, sondern die Drogenhändler.
Ach ja? Das ist oft dasselbe.
Sollen wir nicht zweimal fahren? Es ist ziemlich viel.
Das ist der letzte große Coup vor Silvester.
Danach weiß keiner, was wird.
Es wird Zollstreifen geben. - Genau das ist das Problem.
Sag mal, Tiburce,
dein Kumpel... ist der okay?
Diesmal darf nichts schief gehen!
La Balle? Ein Hammer. Deswegen heißt er auch so!
Alter Knastbruder erster Sahne, nicht wahr?
Also, wiederholen wir:
Du kommst beim Zoll an, was machst du?
Ich stell das Blaulicht an und fahre langsam vorbei.
Und wenn sie dich anhalten?
Zeig ich ihnen die Papiere und sage, wir haben einen Schwerverletzten.
Ich hab's eilig, ein Leben steht auf dem Spiel.
Und?
Und?
Das ist alles, oder? - Nein, Blödmann!
Das Wichtigste ist: Schau unschuldig!
Ach ja, genau! Ich schaue unschuldig.
Zeig's mir. - Wie denn?
Schau unschuldig!
So?
Das ist nicht unschuldig, das ist völlig debil!
Verzeihung.
Ich weiß nicht, wie das geht.
Ich war schon als Kind schuldig. Ich war immer schuldig...
Gut, schau gleichzeitig cool... und gespannt.
Cool und gespannt.
Aber nicht zu cool. Sonst spüren sie deinen Stress.
Und nicht zu gespannt, sonst spüren sie auch deinen Stress. Kapiert?
Schau mich an. So.
Ja, das ist gut.
So!
Lass dich nicht erwischen, das ist besser.
Was soll das?!
Was?
Wo ist das "U"?
Was für ein "U"? - Das "U"!
Wo ist das "U"?
Sag mal, kannst du lesen?
Wo ist dann das "U" von "Ambulanz", Schwachkopf?!
Gibt es ein "U" in "Amblanz"?
Sag das noch mal.
Amblanz.
Amblanz. Das ist doch das, wo ich machen soll?
"Das, wo ich machen soll."
Der Hammer!
Am-bu-lanz!
Bu!
Da gehört ein Bu hin!
Aha, ein Bu. - Nein, zwei.
Am-bu-bu-lanz?
Komm näher.
Da! Das "U"!
Gib mir das "U"! Das "U" von Ambulanz!
Scheiße!
Ja, ein echter Hammer!
Sag Mama nicht, dass du mit durftest.
Das ist unser Geheimnis. Von dir... und Papa. Ja?
Warum versetzen wir die Schilder? - Weißt du, Junge.
Das sind nicht irgendwelche Schilder. Diese Schilder...
legen die Grenzen fest...
zwischen Ländern.
Schau mal!
Wo ist Papa jetzt? - In Belgien.
Belgien ist? - Das allerschönste Land!
Und wo bin ich jetzt? - In Frankreich.
In Frankreich gibt es lauter?
Lauter Vollidioten!
Leo,
wo ist Papa jetzt? - In Belgien?
In Belgien! Genau! So schwer ist es nicht!
Wir vergrößern Belgien! Klasse, Papa!
Nein, Leo.
Wir holen uns wieder, was uns gehört.
Vor langer Zeit
erstreckte sich das Königreich Belgien
noch 200 km weiter, bis nach Reims.
Wann war das gleich wieder?
Im dritten Jahrhundert. Es hieß Belgica Secunda.
Bravo, Leopold!
Warum heißt du so?
Wegen Leopold I., dem ersten König der Belgier.
Am 26. Juni 1841.
Nein, 1831.
1831, verzeih, Papa.
Schon gut.
Sag mal,
was war die größte Dummheit von König Leopold?
Er heiratete eine Französin. Die Tochter von Louis-Philippe.
Noch so ein französischer Vollidiot.
Genau.
Ich bin beeindruckt.
Du bist der Sohn deines Vaters.
Und der Himmel? Ist der belgisch oder französisch?
Der Himmel ist belgisch. Alles über Belgien gehört zu Belgien.
Die Grenzen gehen bis da oben hin.
Und die Sterne da... sind die belgisch?
Natürlich.
Aber die Erde dreht sich doch.
Dann werden diese Sterne also französisch.
Die Sterne ziehen weg, aber es gefällt ihnen dort nicht.
Deshalb reisen sie den ganzen Tag
und kommen abends zurück nach Belgien zum Schlafen.
Was machst du? - Ich hole den Mond rein.
Damit er bei uns schläft.
Egal, was die Zukunft bringt, ich werde immer für dich da sein.
Herr,
mache Belgien
unabhängig und souverän, was auch geschieht,
und lass die europäische Einheit nie zustande kommen. Niemals!
Schütze auch meine Familie, bitte. Amen.
Ach ja...
Herr, ich bitte dich,
verhilf meiner Schwester endlich zu einem Mann.
Ein guter Belgier, einer von uns.
So ein schöner Jahrestag! Wir gehen das erste Mal richtig aus.
Ich bin so glücklich. - Ich auch.
Warte hier, ich seh mal nach. Komm in 5 Minuten, okay?
Was nachsehen?
Ob die Luft rein ist. - Mathias!
5 Minuten.
Mathias!
Guten Abend, der Herr. - Ja?
Ducatel.
Hier entlang.
Bitte sehr.
Mathias Ducatel!
Jacques!
Wir hatten dieselbe Idee. Wie geht's?
Wenn du meiner Frau nichts sagst, bin ich auch diskret.
Danke, sehr nett.
Ist doch normal. Und hilft uns beiden.
Haben Sie einen anderen Tisch? - Sie wollten etwas Romantisches.
Hier ist es viel romantischer.
Sie sind also allein?
Lassen Sie das! Ich esse doch nicht alleine romantisch!
Da ist sie ja!
Was soll das?
Wir nehmen besser 2 Tische, falls du jemanden triffst.
Aber Louise, komm her.
Hier die Speisekarte, einigen Sie sich und rufen Sie mich dann.
Wie mutig! Du beeindruckst mich.
Verzeih, dass ich dich im Auto gelassen habe, das war dumm.
Du machst immer nur halbe Sachen. Du bist nicht konsequent.
Ab jetzt bin ich konsequent.
Ach ja? Beweise es.
Was machst du da?
Louise Vandevoorde, willst du meine Frau werden?
Mein Gott...
Bindest du dir die Schuhe?! - Nein.
Doch.
Also?
Hast du meinen Vater gefragt? - Nein.
Meinen Bruder? - Nein.
Wie soll das gehen? - Wir heiraten und gehen fort.
Nicht ohne meine Familie.
Lass sie nicht für dich entscheiden. - Das ist es nicht.
Was denn? - Ich will nicht davonlaufen.
Gut, ich frag deinen Vater.
Also, ja oder nein?
Komm...
Ja, also...
Ich liebe dich. - Ich dich auch.
Ruben Vandevoorde wird begeistert sein!
Was ist los?
Ein Geräusch. - Was denn?
Da ist wer! - Was?
Ein Franzose!
Das war ein Geräusch, kein Franzose.
Ein französisches Geräusch.
Du weckst Leopold auf. Komm wieder ins Bett!
Hast du keinen Hunger?
Wir essen erst, wenn niemand mehr nach Belgien einreist.
Verzeihen Sie.
Könnte ich vielleicht vorbei?
Ich muss nur kurz tanken.
Kommen wir Belgier zu euch nach Frankreich zum Tanken?
Nein, bei uns ist es teurer.
Teurer als in Belgien? - Ja, klar.
Wieso "klar"?
Ist euer Benzin etwa besser?
Nein, wir zahlen mehr Steuern, deshalb ist es hier billiger.
Unser belgisches Benzin ist in Belgien billiger,
weil es für uns ist.
Hauen Sie ab!
Sie haben kein Recht, so mit mir zu sprechen!
Ich habe alle Rechte, um eine Invasion der Camemberts zu verhindern!
Verschwinden Sie, los! Ratzfatz!
Ich besetze Belgien nicht, ich will nur tanken.
Er hat mich angefasst! Freeze! Vanuxem!
Freeze!
Aggression... gegen einen Zollbeamten im Dienst.
Vanuxem, Handschellen!
Dir werd ich's zeigen!
Magst du Asphalt?
Verzeihung, können wir fahren? - Moment.
Wir essen noch lange nicht.
Schauen wir mal, was drin ist.
Besuch! Was haben wir denn da?
Los. - Nicht die Unterhose, nein.
Ich bitte Sie!
Ruben!
Es könnten die Handschellen sein.
Ja? Meinst du?
Tatsächlich!
Unglaublich!
Siehst du?
Gutes Material. Aus Belgien?
Nein, aus China.
Chef Willems!
In Ordnung.
Sie können gehen.
Vandevoorde!
Sind Sie schuld an dem Riesenstau?!
Stau? Wo?
Was ist mit ihm? - Er? Er ist verdächtig.
Weshalb?!
Chef!
Er ist in Unterhosen.
Was?! Er hat mich doch dazu gezwungen.
Ich? Keinesfalls!
Womit hat er diese Behandlung verdient?
Er ist Franzose, nicht?
Nein, ich glaube nicht.
Ja, ich bin Franzose.
Das wusste ich nicht. Angenehm.
Genug! In mein Büro!
Gerade jetzt stört Ihr antifranzösischer Eifer ungemein.
Antifranzösisch? Ich?
Nein, ich liebe Frankreich.
Das glaubt Ihnen niemand.
Sie müssen sich abregen, Ihr Ruf ist wirklich mies!
Wieso? Ich bin der frankophilste aller Belgier!
Frankophil?
Ja, Frankreich ist ein schönes Land.
Das trifft sich gut!
Ich habe Sie nämlich ausgewählt für eine gemischte Einsatzbrigade.
Mann/Frau?
Französisch/belgisch.
Was für eine gute Idee. Sehr gut!
Aber nicht für mich.
Ich kann das nicht. Dazu bin ich nicht fähig.
Alles, aber nicht das, bitte!
Machen Sie keinen Ärger mehr,
vielleicht nehme ich dann jemand anderen.
Auf den zukünftigen Pariser Computer-Experten!
Informatik!
Ist doch dasselbe. - Nein.
Zweimal Tagesgericht, wir haben's eilig.
Der wird mir fehlen!
Madame Janus, ein Gläschen? - Nein. Danke.
Ich trinke keinen Champagner auf das Ende des Zolls.
Gift passt da eher.
Sehen Sie nicht so schwarz. - Ach ja? Wie denn sonst?
Ihr als Beamte habt es leicht.
Wir müssen hier bleiben, nur unsere Einkünfte, die verduften.
Was sollen wir ohne Kunden?
Ohne Zoll, ohne Händler, hält hier doch keiner mehr.
Und wenn der Euro kommt, ist auch die Wechselstube weg.
Was hatte ich dir gesagt? - Daran haben wir nicht gedacht...
Es ist Mittag.
Vor drei Monaten saßen hier noch 30 Leute. Und jetzt?
Es wird immer leerer. - Ach nee?!
Irène, wir versprechen Ihnen, dass alle Beamten, die hier bleiben,
jeden Tag bei Ihnen essen.
Versprochen. Sie können auf uns zählen.
Und das sagen wir denen in Belgien auch!
Das wird nicht viel einbringen, aber es ist trotzdem nett.
Jacques!
Ja, Blümchen? - Die Herrschaften essen bei uns.
Dann such ich mal ein Plätzchen.
Na los, beweg dich!
Der fällt mir so auf den Wecker...
Das ist das Tagesgericht?!
Ja, wir müssen sparen.
Alles nur wegen Europa! - Er ist unglücklich.
Weil er eine Französin geheiratet hat.
Und eine Belgierin unglücklich gemacht hat.
Die, die er nicht geheiratet hat!
Die er ausgeliefert hat, dem erstbesten Franzosen!
Das ist sein wahres Unglück.
Ein Franzose fragt an der Grenze einen belgischen Beamten:
"Könnten Sie nachsehen, ob mein Blinker funktioniert?"
"Aber gerne doch, eenmaal!"
Der Franzose schaltet also das Blinklicht ein,
der Belgier geht am Auto entlang,
beugt sich vor, konzentriert sich und sagt:
"Ja, er geht. Nein, er geht nicht!
Ja, er geht. Nein, er geht nicht! ..."
Warum lieben die Franzosen Belgier-Witze?
Weil sie dreimal lachen.
Wenn sie ihn hören, wenn er erklärt wird und wenn sie ihn verstehen!
Wir gehen!
Wir haben noch nicht gegessen. - Es stinkt nach Froschfressern hier.
Los, Vanuxem! Mütze!
Ich bin unschuldig. Unschuldig, unschuldig...
Keine Kontrolle? - Vandevoorde erledigt das.
Er lässt sie durch. Eine belgische Ambulanz.
Ich wette mit dir um 50 Francs.
Belgischer Zoll.
Ihre Papiere.
Wo fahren Sie hin?
Ich bringe einen Schwerverletzten zur Transplantation.
Es geht um Leben und Tod.
Und deshalb lächeln Sie? - Nein.
Doch.
Sie lächeln.
Weil ich cool sein will, aber gespannt bin.
Hände aufs Lenkrad.
Sonst transportiert man doch die Organe?
Nein. Das hängt davon ab.
Wovon?
Von den Organen.
Französische Papiere, aber der Wagen ist belgisch.
Ich bin Franzose und arbeite in Belgien.
Den Belgiern das Brot wegfressen? - Kein Brot, ich bin auf Diät.
Ah. Ein Scherzkeks.
Komm mal.
Nicht bewegen!
Ich wusste es, Amblanz ist ohne "U"!
Steigen Sie aus!
Gib Gas!
Aussteigen! Freeze!
Aussteigen!
Freeze!
Gib Gas!
Warte, warte!
Vanuxem!
Wieso könnt ihr noch nicht mal eure Drogenhändler aufhalten?!
Ein anderer Ton, hier ist der französische Zoll.
Der Zoll?! Ein Camembert-Durchmarsch!
Genug, ich will mich nicht aufregen.
Reg dich ruhig auf! Interessant, eine Schnecke, die sich aufregt.
Beleidige mich nicht! - Das ist keine Beleidigung,
du bist eine Schnecke.
Geh, oder ich verhafte dich.
Ja? Und weshalb?
Du hast die Grenze überschritten mit Drogen.
Dreckiger Scheißfranzose!
Verzeihung, das kam einfach so.
Bravo, Mathias. Das hat er verdient.
Oder er wird jetzt noch blöder. - Unmöglich, blöder geht nicht.
Komm.
Hallo. - Sag bitte, er hat zuerst zugeschlagen!
Tut mir leid, aber er hat mich beleidigt...
Wie die Kinder! Werde erwachsen!
Es tut mir leid. - Entschuldige dich bei ihm.
Was? Du scherzt.
Kläre das, bevor du mit meinem Vater sprichst.
Er vermiest uns unser Leben und ich soll mich entschuldigen?
Genau. - Was hab ich verbrochen?
Außer, dass ich auf der anderen Seite der Grenze geboren bin?!
Er soll sich zum Teufel scheren.
Blöde Reaktion.
Ich bin nicht blöd. Dein Bruder ist ein saublöder Belgier.
Rede nicht so über ihn! - Aber er ist ein blöder Belgier!
Du bist auch rassistisch.
Nein, die Situation macht mich verrückt. Manchmal ertrag ich's nicht mehr.
Warum sind wir dann noch zusammen?
Das frag ich mich auch.
Ich hasse dich.
Louise... - Fass mich nicht an!
Spinnst du? Genau wie dein Bruder! Eine gute belgische Familie!
Was ist mit den Belgiern? - Lauter Blödiane!
Louise, warte!
Was quält dein Gewissen? Ich spüre es.
Vater, ich schäme mich so.
Rede, fürchte dich nicht. Gott gedenkt auch des Sünders.
Und wenn er auf einen Franzosen geschossen hat?
Du hast auf einen Franzosen geschossen?
Aber das ist nicht das Problem.
Sondern als ich ihn traf und er fiel...
gab mir das eine enorme Befriedigung.
Wie Freude.
Fast Wollust.
Ich spüre, dass es böse ist.
Woher kommt dieser extreme Hass auf Franzosen?
Mein Vater. - Ja, mein Sohn?
Nein, von meinem Vater.
Du musst deinen Nächsten lieben.
Wie dich selbst. Gott befiehlt das.
Ich weiß, aber...
Wenn mein Nächster Franzose ist,
geht das nicht. Bei Franzosen kann ich das nicht.
Wenn du in diesem Hass weiter lebst,
kann ich dir weder Absolution erteilen, noch die Beichte abnehmen.
Ich bereue es.
Und du kommst in die Hölle, auf ewig.
In die Hölle? Ewig, ich?!
Du kommst niemals durch den himmlischen Zoll.
Es gibt einen Zoll im Himmel?
Ja, und mit deiner dunklen Seele kommst du da nicht durch.
Scheiße...
Meine Herren, bitte.
Bitte, die Herren! - Dame.
Ja. Verzeihung, Bakari.
Bitte sehr.
Vandevoorde, wir hören.
Also...
Ich entschuldige mich aufrecht für den Vorfall.
Meine Worte waren unangebracht.
Ich war aufgeregt. Ich bedaure die Provokation.
Es war nicht so gemeint, verzeihen Sie mir.
Mir tut es auch leid. Entschuldigung.
Schon gut.
Gut. Vorfall erledigt.
Der nächste Punkt betrifft nur die, die hierbleiben als Zöllner auf Streife.
Wir brauchen einen Freiwilligen
für ein Experiment mit einer französisch-belgischen Brigade.
Mit wem?
Wie bitte?
Wer ist der belgische Zöllner?
Ich.
Das reicht! Also, wer von euch?
Ist das ein Witz? - Ganz und gar nicht.
Das macht niemand.
Ich melde mich freiwillig.
Ducatel, bleiben Sie ernst.
Ich bin ernst. Ich melde mich freiwillig.
Aber Sie gehen doch nach Paris für den Informatik-Quatsch?
Ich hab meine Pläne geändert. - Gut. Sie beginnen also
beide am Montag. 9 Uhr, Besprechung hier.
Warum nicht in Belgien?
Wir wechseln ab?
Das wird kompliziert, bleiben wir hier.
Dann im "No Man's Land", das ist neutral.
Gut, im "No Man's Land".
Und das ist der Speisesaal.
Fasst bis zu 60 Personen.
Was machen die da? - Eine Besprechung.
Der Zoll trifft sich hier, ohne was zu bestellen?!
Du sagst immer zu allem "ja"! - Nein.
Nur nicht zu mir.
Möchten Sie die Wohnung sehen?
Wir wissen, dass die Aufhebung der Zollstation
zu erhöhtem Drogenschmuggel über die Straße führen wird.
Ihr müsst die Grenze abdecken. Ihr werdet allein sein,
mitten in der Pampa, auf euch selbst gestellt. Und glaubt mir,
das ist ganz was anderes.
Was ist das?
Ein tragbares Telefon, das erste für die neue Brigade.
Sehen Sie, wie klein es ist?
Ein Telefon ohne Kabel, irre.
Nur im Notfall anwenden, Anrufe sind sehr teuer.
Für Ihre Schulung bewilligen unsere Länder einmalig 40.000 belgische Francs...
5.900 FF.
Das ist alles?! - Endgültig.
Für eine einwöchige Schulung, die leider nicht stattfindet.
Warum?
Wegen des Erwerbs des internationalen Dienstwagens,
der das ganze Budget schluckte.
Ein internationaler Dienstwagen für 5.900 FF? Was ist das für ein Auto?
Aha. - Grotesk!
Und das ist euer dritter Partner: Grizzly.
Wozu der Hund? - Einer unserer besten Agenten.
Der?!
Soll der uns beschützen? - Nein,
aber Grizzly ist ein prima Spürhund.
Sehr nützlich, vor allem auf Streife.
Also, einsteigen!
Meine Herren, es ist wichtig, dass dieses Experiment ein Erfolg wird.
Zählen Sie auf uns. - Ein Symbol für das neue Europa!
Es fängt gut an.
Bitte nicht...
Platz, Grizzly!
Platz!
Der Hund scheint blöd zu sein.
Sicher Franzose.
Ich finde, er sieht belgisch aus.
Scherz!
Warum hält der nicht?
Weil wir keine Zöllner sind, sondern Clowns!
Man hält uns für einen Scherz! - Meinst du?
Was mache ich hier?!
Das frage ich mich auch. Die Welt ändert sich, wir folgen.
Nein! Wir erdulden, das ist nicht dasselbe!
Die Welt ändert sich nicht, sie fährt zur Hölle, mit uns!
Wir brauchen ein Stopp-Schild.
Haben Sie eine Panne? - Zollkontrolle.
Zoll? Aha.
Was heißt hier "Aha"?!
Ich dachte, Sie hätten 'ne Panne oder sich verfahren.
Wir sind Zöllner und tun unsere Arbeit, okay?
Gibt's den Zoll noch? - Bald nur noch auf Streife.
Aussteigen, ich zeig Ihnen, dass es uns noch gibt.
Reg dich nicht auf, nur weil er Franzose ist.
Ist mir doch käs-egal! Er verarscht uns!
Er hat nur gefragt, was wir hier machen.
Das will ich auch wissen!
Einem Land dienen, dem's egal ist. - Genug...
Jetzt ist er weg!
Nein! Spinnst du?!
Mach das nie wieder. - Schieß nicht auf ihn.
Er flieht!
Deswegen schießt man doch nicht!
Gut. Was dann, Klugscheißer?
Sein Kennzeichen notieren.
Oder ihn verfolgen, aber wir schießen nicht.
Wir sind in Frankreich, französisches Recht, ich entscheide.
Ich schlage vor, ihn zu verfolgen. Was meinst du?
Damit?
Warum bist du so nervös? - Nein, mir geht's gut.
Ich mag den Kollegen deines Bruders, Vanuxem.
Er ist nicht mein Typ. Ich will aus Liebe heiraten.
Ich sehe dich nie mit einem Mann.
Papa, ich muss dir sagen... - Was?
Du magst Frauen, stimmt's? Bist du Lesbe?
Nein, und es heißt nicht Lesbe, sondern Lesbierin.
Du bist also Lesbierin. - Nein, das bin ich nicht.
Warum triffst du dich dann nicht mal mit Vanuxem?
Keine Lust.
Vanuxem ist ein Mischling. Gemischt, halt.
Ja, flämisch-wallonisch. Ein echter Belgier.
Ich will nicht ganz Belgien heiraten, sondern den Richtigen finden.
Einen richtigen Belgier.
Du nervst! Themawechsel!
Was ist?
Das ist französisches Wasser.
Ich will Spa!
Spa war alle. Das ist auch gut.
Ich will belgisches Wasser!
Denk dir die Alpen in Belgien und trink!
Du nervst mich! - Du mich auch!
Was ist los?
Man hört euch sogar draußen.
Deine Schwester gibt mir französisches Wasser.
Warum kaufst du das? - Weil es gut ist.
Nein, es schmeckt schlecht. - Aber nein.
Wenn er belgisches Wasser will... - Danke.
Bitte.
Du hast Recht, es kratzt.
Irgendwie trocken.
Trockenes Wasser, klar.
Wie viel Mist du verzapfst, ist beeindruckend!
Hüte deine Zunge! - Pardon, großer Retter des Vaterlands!
Was?
Du bist doch der letzte Rächer des belgischen Königreichs?
Hörst du jetzt auf damit?
Nein, ich hab genug von eurem paranoiden Rassismus!
Rassismus? Nur weil man sein Land liebt, ist man kein Rassist.
Nö!
Genug, hör auf.
Dir fehlt ein netter Ehemann daheim.
Vanuxem. - Gute Idee.
Mir reicht's für heute!
Wo gehst du hin?
Heim. Vorsicht, italienischer Kaffee, Maschine aus Taiwan,
Tassen aus Limoges. Nur die Kekse sind von hier. Erstickt nicht daran!
Was machst du hier? - Ich wollte dich sehen.
Was machst du mit meinem Bruder?
Ich will mich nicht nur entschuldigen, sondern sein Freund werden.
Wir zwei können glücklich sein. Wir brauchen nicht zu heiraten.
Du vergeudest deine Zeit mit ihm.
Warum?
Du hattest Recht.
Sie sind blöde, aber es ist meine Familie.
Ich kann ihnen nicht das Herz brechen.
Tut mir leid.
Louise...
Nein, Mathias, bitte! - Liebling...
Mach es nicht noch schwerer. Hilf mir, bitte.
Es ist aus. Es ist besser so.
Sie haben Recht, wenn Sie sich hier einkaufen.
Es ist eine Goldgrube. Es läuft...
ganz von alleine, nicht?
Ja, was den Gesamtumsatz betrifft...
fast schon unanständig!
Warum verkaufen Sie dann, wenn es so gut läuft?
Mein Mann ist krank.
Eine unheilbare Krankheit, die ihn auszehrt.
Ja, stimmt, ich bin sehr krank.
Und wir wollen seine Krankheit ausnutzen.
Ich meine, die Zeit nehmen, um...
Damit ich wieder gesund werde...
und Zeit habe, für die Genesung.
Zeit, um von unheilbarer Krankheit zu genesen?
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Hören Sie auf zu schwafeln, ich kenne Ihre desaströse Lage.
Die Zöllner essen hier jeden Mittag.
Genau. Das interessiert mich.
Inwiefern?
Auch meine Firma wird von Europa bedroht.
Ich transportiere Dinge von einem Land ins andere.
Schmuggel?
Nennen Sie's, wie Sie wollen. Nichts Schlimmes.
Hi-Fi-Geräte, Zigaretten, ein bisschen Extra-Taschengeld.
Was soll man machen? - Wir bleiben lieber ehrlich.
Ich mache Ihnen einen Vorschlag.
Da spielen wir nicht mit! - Leise, sonst hört man dich!
Nicht hinsehen.
Nicht hinsehen!
Sie brauchen nicht zu schmuggeln.
Halten Sie nur bei den Zöllnern die Ohren offen,
damit wir wissen, wo und wann sie arbeiten.
So was machen wir nicht.
Wie viel ist da drin?
Irène, gib den Umschlag zurück.
Behalten Sie ihn vorläufig.
Bediene Vanuxem. - Kommt nicht in Frage!
Kein Problem. Ich melde mich bald wieder.
Entweder geben Sie mir Informationen oder das Geld zurück.
Denken Sie in Ruhe nach.
Hab ich schon.
ACHTUNG ZOLL DURCHFAHRT VERBOTEN
Nicht, dass ich Franzosen verabscheue, aber Franzosen sind abscheulich.
Ja, du hast Recht.
Du stimmst mir zu?
Klar, wir sind oft arrogant, verächtlich, mürrisch...
Genau. - Oder die Belgier-Witze.
Wirklich abscheulich!
Gut, dass du's merkst.
Warum veräppeln dich meine Leute? - Weil es dämliche Franzosen sind!
Nein, sie sind neidisch. - Worauf?
Auf dich! Du bist der beste Zöllner weit und breit.
Wahrscheinlich.
Du könntest die Grenze alleine bewachen.
Sie können nicht mit dir mithalten, also verarschen sie dich.
Glaubst du?
Ja, weil sie dich beneiden. Eigentlich ist es aus Respekt.
Belgier-Witze aus Respekt? - Reine Bewunderung.
Warum sagen sie nicht: "Ich bewundere Sie", und fertig!?
Ja, und warum heißt eure Sprache Französisch und nicht Belgisch?
Genau.
Oder der belgische Franc.
Der belgische Franc, eine Verirrung!
Warum nicht Belgar? Wie der Dollar.
Klingt gut. Was kostet das?
15 Belgar.
Behalten Sie den Rest.
Schau, man wirft den Nagelgurt
unter das Auto, das nicht stoppen will, und die Reifen sind futsch.
Scheiße, Scheiße...
Mist, das ist der Typ von der Ambulanz!
Den kriegen wir, das ist ein Diesel. Los, schnell!
Gib Gas!
Ich bin doch nicht drüber gefahren!
Oder?
Und jetzt, verloren am Ende der Welt?
Und jetzt?!
Das tragbare Telefon.
Das tragbare Telefon!
Da!
Zoll von Koorkän?
Hallo? Vanuxem? Hier Ruben.
Vanuxem! Alarm an alle, auch an die Polizei!
Fahrerflucht. - Roter Lieferwagen.
Fahrerflucht, Schmuggel, roter Transporter, Kennzeichen...
75. - Camembert, 75.
Straße von Anor, Richtung Chimay. Ich wiederhole...
Kommen sie?
Sie kommen?
Nein, sie kommen nicht.
Sauteuer und funktioniert nicht!
Das Experiment ist ein totaler Fehlschlag.
Der Zirkus muss aufhören, wir sind lächerlich.
Er hat Recht. Es ist sinnlos auf Streife.
Keiner nimmt uns ernst, wir haben keine Ausrüstung.
Den Zoll abzuschaffen ist falsch: strategisch, ökonomisch, antipatriotisch,
ein Riesenfehler! Sie müssen das aufhalten.
Es tut mir leid, aber unser Bericht wird...
vernichtend sein, was?
Sie sind doch nicht so naiv,
zu glauben, dass ein Bericht den Prozess aufhält?
Wir können streiken. - Genau!
Heben Sie jetzt beide ab?!
Auch wenn wir alle versammeln, das ändert gar nichts!
Die Zollstelle Courquain verschwindet für immer!
Wie alle andern in Europa auch!
Es ist vorbei!
Besprechung beendet.
Und reparieren Sie den R4. - Auf Ihre Kosten natürlich.
Auf Wiedersehen.
Das hätte ich nie erwartet!
Schaut euch diese Straße an: Verlassen.
Deprimierend.
Lass dich nicht unterkriegen. Denken wir ans Wesentliche.
Wer sind unsere Feinde? - Die Franzosen.
Nein, die Drogenschmuggler. - Ja, die auch.
Also müssen wir diese Dreckskerle bis zum 1. Januar verhaften.
Wir haben nicht mal ein Auto. Und zu Fuß...
Mein Bruder kann euch helfen.
Ist er nicht im Knast? - Nein, er ist draußen.
Viel Arbeit!
Nur die Reifen wechseln.
Und vielleicht neue Felgen.
Vorsicht, wir haben wenig Geld.
Weil du's bist, Bruno.
Morgen 14.15 h ist er fertig.
Kinder, an die Arbeit! Los, bewegt euch!
Sie nerven, immer muss ich schreien!
Was hast du?
Ich will auch mit auf Streife. Hier ist es deprimierend.
Ich fehle dir, das ist es.
Ja, mir hat's gefallen, wenn du gebrüllt hast. Jetzt ist es langweilig.
Mach Siesta!
Du wirst mich oft sehen. Als Schwager.
Magst du das Bier nicht? - Ich hab mich verschluckt.
Ihr werdet Schwager?
Erst sehen, ob sie mir auch wirklich gefällt.
Spiel dich nicht auf. - Sie ist sehr hübsch, aber...
Sie ist eine Nervensäge. Das ist sie.
Seid ihr zusammen? - Nein, ich zögere noch.
Entschuldigt mich.
Wie geht's?
Und dir?
Ja, geht so.
Und Nadia? - Ist jetzt im Finanzministerium.
Mist, ich hab nicht mal Tschüs gesagt. - Hey, Jungs!
Na?
Esst mit uns.
Nächstes Mal sagt ihr einfach, ihr bewundert mich, das genügt. Gut?
Klar seid ihr neidisch, aber diese Scheißwitze sind unnötig.
Einverstanden?
Ja. - So machen wir's.
Drei flämische Karbonaden.
Geschenk. Für meine französischen Freunde.
Toll, die neuen Portionen. Ist Jacques großzügig geworden?
Nur etwas Rindfleisch mit Bier-Sauce.
Macht Hunger, Streife fahren, nicht?
Seid ihr immer unterwegs?
Nein, wir haben Kontrollpunkte an kleinen Straßen.
Ach ja?!
Und...
in welcher Gegend macht ihr das?
Der verstaubte in einer Ecke.
Ein Alpine-Motor, V6, 250 PS, 3.000 Kubik,
Höchstgeschwindigkeit 300 km/h.
Das ist etwas mehr als die Felgen.
Klasse!
Darf man so einen Motor da einbauen? - Warum nicht?
Ist alles von Renault. Nur Renault!
Supergeil, was?
Thank you, Sir. - You can go.
Vielen Dank.
Have a good trip.
Vielen Dank, das war köstlich.
Danke für die Einladung.
Ich danke dir, dass du mich beim Chef verteidigt hast.
Ach, das hat ja nichts gebracht.
Trotzdem danke.
Mein Mann bedankt sich bei einem Franzosen?!
Mathias ist nicht irgendein Camembert. Er ist ein guter, das ist selten.
Tja, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Nein, Ruben, wir sind alle gleich.
Wer sich für andere interessiert,
merkt, sie sind wie du und ich, nur unterschiedlicher Herkunft. Nicht?
Nett, gilt aber nicht für mich.
Sind Sie verheiratet? - Nein, ledig.
Aber es gibt jemanden?
Es ist kompliziert.
Verzeih, wenn ich indiskret bin, aber inwiefern kompliziert?
Wie sag ich das?
Ich bin wahnsinnig verliebt in eine Frau, die...
Schwarze ist.
Und ihre Familie hasst die Weißen. Deshalb ist es aus.
Schrecklich!
Ist sie hübsch? - Ja, sie ist hinreißend.
Das ist einfach zu dumm. Zu dumm!
Darf ich dir einen Rat geben? - Klar.
An deiner Stelle würde ich ihre Familie besuchen und um eine Chance bitten.
Ihr liebt euch?
Liebe siegt immer!
Das stimmt.
Ich denke daran, wenn ich sie treffe.
Und daraufhin brachten die Heiligen Drei Könige
jeder ein Geschenk dem Kinde Jesu dar.
Geht!
Also.
Und da wir gerade von guten Nachrichten sprechen:
Eine unserer treuesten Familien, die Familie Vandevoorde,
bittet mich, die Verlobung ihrer Tochter Louise zu verkünden,
mit einem Mitglied unserer Gemeinde, das wir gern öfters hier sähen,
Bruno Vanuxem. Unsere besten Wünsche für die Brautleute.
Du hättest nicht umkehren dürfen! - Ich kann nicht.
Ich habe gerade 30 Kilo Stoff mit dieser Ambulanz verloren.
Ich muss das wieder reinholen. Es geht nicht anders.
Ich kann nicht.
Tu's für mich.
Es ist nichts Besonderes. Du bist weder der Erste, noch der Letzte.
Das passt doch nicht. - Doch!
Du musst entspannt sein, dann geht's von alleine.
Unmöglich, da ist kein Platz.
Nicht so negativ!
Hier.
Schau:
Fang mit den kleinen an,
dann folgen die großen...
von selbst.
2 oder 3 in mein Innenfutter?
Nein! Nein!
Kein einziges Risiko mehr!
Du steckst dir alles in den...
Ich warte so lange draußen.
Hier.
Wenn du Hilfe brauchst... ruf mich nicht.
Geschafft? Alles drin?
Siehst du, gar nicht so kompliziert.
Bringe ich nach der Übergabe das Geld auch so zurück?
Ja... Nein! Keinesfalls! Steck's hinter die Verkleidung.
Und nimm diese kleinen Straßen,
die Janus' sagen, dass da nie jemand ist.
Das dauert zu lang.
Immer noch besser, als an der Grenze erwischt werden.
Was? - Ich muss mich beeilen.
Na los, fahr!
Übrigens, das haben wir vergessen: Frohe Weihnachten.
Danke.
Was ist los? Du siehst schlecht aus.
Mir geht's auch schlecht.
Dein Heiligabend war nicht gut.
Nein, und zwar wegen dir.
Wegen mir?
Ich hab genug von deiner blöden, belgischen Fresse!
Genug von deinem Fritten-Fresser-Kopf! Kapiert?
Ich liebe Belgien,
aber dich hasse ich, weil du ein Scheißrassist bist! Bitte!
Ich bin Franzose und du kannst mich mal!
Mathias?
Was ist los? - Ich verdufte. Ich geb's auf.
Ich wollte mich verabschieden und Glück mit Vanuxem wünschen.
Ich heirate doch nicht Vanuxem.
Hör doch auf! Der Priester hat es vor allen gesagt.
Mein Bruder hatte das inszeniert, ich war wütend.
Du warst in der Kirche?
Scheiße... Ruben!
Scheiße...
Ich schwör's dir, ich wollte dich prüfen.
Um zu sehen, wie stark unsere Freundschaft ist.
Und?
Das musst du sagen.
Das schulde ich dir schon lange! - Fertig?
Nein. - Warum?
Das ist für den Fritten-Fresser-Kopf! Schweinerei!
Mathias, warte!
Der rote Lieferwagen!
Fahr los!
Fahr!
Scheiße!
Egal, ich gebe Gas! - Spinnst du?
Da ist ein Zaun! - Pech!
Das war ich nicht, ich bin unschuldig. Ich war noch nie in Courquain.
Du hältst uns für blöde, was, Sanitäter?
Warum benutzt du die kleinen Straßen?
Meine Familie wartet auf mich in Brüssel.
Das Auto scheint leer zu sein.
Ich wollte die Zulassung überprüfen, aber ich hab keinen Empfang.
Grizzly!
Warum schnüffelt der Hund an seinem Arsch?
Ja, warum schnüffelt er an deinem Arsch?
Das ist normal. Das machen alle Hunde.
Hunde mögen das, am Arsch schnüffeln.
Nein, Hunde machen das bei Hunden. Und du bist kein Hund.
Aber ich habe einen, den riecht er wohl.
Wir gehen zum Röntgen. - Wozu?
Um zu sehen, warum dein Arsch nach Hund riecht.
Sachte!
Du bist ein Phänomen.
Schau mal.
Klar, dass Grizzly so aufgeregt war. 30 Drogenpäckchen im Hintern!
Na also!
Unmöglich!
Wieso "unmöglich"? - Du wusstest es nicht?
Nein, echt nicht. Was macht das Zeug in meinem Arsch?
Man hat es mir eingeführt!
Ein Typ kommt vorbei,
schiebt dir 30 Drogenpäckchen rein, und du weißt von nichts.
Ja! Mein Gott!
Wie geht das? - Ich weiß es nicht.
Ich denke nach. - Denk gut nach.
Ist er etwa mit dem Arsch nach oben eingeschlafen?
Ja, oder vielleicht...
betrügt ihn seine Frau mit einem schrecklichen Zauberer?
Abrakadabra! - Was hab ich da?
Ein kleines Drogenpäckchen? Zauberei!
Große Zauberei.
Und heute Morgen, nichts gemerkt?
Doch, das juckt.
Das juckt? - Plastik.
Es juckt.
Gut, ich war's.
Zufrieden? Ich war's.
Was krieg ich?
In Belgien, bei der Menge, 10 Jahre.
Oder du verrätst Absender und Empfänger.
Nein danke. Dann ende ich im Kanal.
Gut. Gehen wir. Das Rauschgiftdezernat übernimmt.
Was machen die?
Die Drogen rausholen, wiegen und wieder zurückstecken.
Wirklich?
Vielleicht mit einem Sender, einem Mikro,
einem Walkie-Talkie.
Nein. - Damit sie dich nicht verlieren!
Genug Platz in deinem Arsch!
Wir sollten dieses Gebiet abdecken.
Die Fahndung sagt, hier ist viel Verkehr nachts.
Dünn besiedelt, nahe an der Autobahn.
Wir stellen uns hier auf. Und ein paar Jungs an der Mautstelle.
Wie wär's mit dir? Die Mautstelle?
Gerne!
Wegen Ihnen ist mein Mann verhaftet! Die Scheißstrecke war Ihr Tipp!
Beruhigen Sie sich, sonst hört man Sie.
Sie haben das Gebiet nie erwähnt.
Unmöglich! Sie haben sich geirrt!
Du vermasselst doch alles! - Sie hatten sich's anders überlegt.
Und wie krieg ich meine Ware zurück?
Ja, wie kriegt er seine Ware zurück?
Das frage ich auch Sie.
Ach ja?
Nun gut, aber er sollte alles notieren.
Wir geben Ihnen das Geld zurück. Das, was übrig ist.
Haben Sie's schon ausgegeben?!
Kannst du nicht schweigen, ab und zu?
Das war 10mal so viel, mit allem was er dabei hatte, in seinem... Auto.
Was ist da los? Jacques?
Ich gehe, sonst kommen sie noch rein.
Sie studieren die Karte.
Merken Sie sich, was Sie können!
Ist das klar?
Los!
Wir wollten hier essen, nicht übernachten.
Ja, ich war in der Küche, deshalb...
Ich möchte die Karte wegräumen. - Verzeihung.
Soll ich sie abwischen?
Nein, schon gut. - Wie du meinst.
Die Teller.
Wo ist nur mein Kopf?
Was steht auf der Karte? - Hier, bitte.
Die Speisekarte. - Ach so.
Gottverdaulicher! - Wir haben ihn.
Lass ihn erst kommen.
Zoll.
Kommen Sie.
Der hält nicht. - Was zur Hölle?
Ruben, zur Seite, der hält nicht. - Doch, das wird er.
Ich werf den Nagelgurt.
Alles okay?
Danke. - Du hättest dasselbe für mich getan.
Das glaub ich nicht.
Was machst du?!
Was soll Duvals Auto hier?!
Fast hätte ich Vandevoorde umgebracht. - Was?
Oder er mich. - Vandevoorde war da?
Ich schwör's, ich bin ein Pechvogel. - Hat er dich erkannt?
Dann wär er jetzt hier.
Er hat auf mich geschossen. - Bist du auch nicht verletzt?
Zum Glück war's nicht unser Auto.
Ich hör auf, es ist zu gefährlich.
Das war meine letzte Fahrt. - Was? Warte!
Schau,
was mir Duval gegeben hat.
Doppelt so viel wie geplant.
Und einen Vorschuss für die nächsten Fahrten.
Nichts da! Wir hören auf, Schluss!
Jacques, bitte! Noch zwei- oder dreimal, bitte.
Nein, es ist vorbei! Wir haben genug verdient.
Wir sind aus dem Schneider. - Aber das genügt mir nicht!
Verdammt, sei doch einmal ehrgeizig!
So eine Chance gibt's nur einmal.
Und jetzt können wir viel verdienen.
Viel Geld.
Bitte sehr. Und ein glückliches 1993.
Ihnen auch ein Gutes Neues. - Danke.
Hallo!
Freust du dich nicht, uns zu sehen?
Doch, aber...
es ist komisch, der letzte Tag des Zolls.
Du sagst es.
Ein Gläschen Champagner?
Das Ende von Courquain ist nicht gerade ein Fest.
Gib uns was Stärkendes. Einen Kurzen, den brauchen wir.
Ich auch.
Danke, Jacques.
Na denn!
Frohes Neues!
Adieu, Zoll.
Das erste Silvester ohne Lust zu feiern.
Hast du was vor heute Abend?
Nichts Besonderes.
Bleib nicht allein. - Doch.
Komm mit zu meinem Vater, Vanuxem kommt auch.
Nein, ich bin Franzose.
Du imitierst doch so gut: Eenmaal!
Nein, kommt nicht in Frage.
Komm mit uns. - Nein!
Nur eine Kleiderfrage. Schau:
Du hast Vanuxems Größe. Kleider machen Leute.
Ich bin doch etwas größer, nicht?
Frohes Neues, Papa. - Schön wär's.
Guten Äbend, Herr Vandevoorde, eenmaal.
Wer ist das? - Mathias, ein neuer Kollege.
Er kommt aus...
Lüttich. - Ja, eenmaal.
Fröhes Neues, eenmaal. - Schön wär's!
Übertreibs nicht mit dem eenmaal.
Ach ja?
Sie sind da!
Mathias?
Aus Lüttich.
Aus Lüttich? - Olivia, meine Frau.
Angenehm. - Guten Äbend.
Leopold, mein Sohn.
Wir wecken ihn zum Feuerwerk.
Louise, meine Schwester.
Guten Äbend, sähr erfreut.
Ruben hat nicht gesagt, wie höbsch Sie sind.
Mathias! - Ja?
Setz dich.
Danke, sähr nätt.
Ihr Akzent ist nicht aus Lüttich.
Meine Schwester ist hübsch, aber rebellisch.
Das Brot, bitte.
Bötte. - Danke.
Nun?
Weil ich in Bröxxel gebören bin.
Wirklich? Ihr Akzent ist auch nicht aus Brüssel.
Meine Eltern sind öft umgezögen. - Und wohin?
Lass ihn doch in Ruhe!
Meine Tochter tut sich schwer mit Männern. Sie ist 'ne Lesbe.
Papa! - Verzeih.
Lesbierin.
Was hast du gegen Männer? Sie haben dir nichts getan.
Vielleicht ist das der Punkt: Sie tun ihr nichts!
Du kannst so blöde sein! - Genau.
Das reicht, ihr zwei. Los, esst. Guten Appetit!
Wie geht's? - Spinnst du, hier so aufzukreuzen?!
Es ist doch nur, weil ich dich liebe... - Sei still!
Wir könnten noch mal neu anfangen.
So ein Unsinn!
Nein! Wir verlieben uns neu im Beisein deiner Familie,
und sie akzeptieren mich sicher.
Einen Schnaps, der Lütticher?
Ja, einen Schnäps, gärne, eenmaal.
Was ist das? - Belgischer Akzent.
Sag, du liebst mich nicht mehr, und ich gehe.
Das muss aufhören.
Was machst du?
Was?!
Spinnst du? Was machst du?
Ich kann nicht mehr ohne dich! Ich will dich!
Meine Familie ist gleich nebenan.
Dein Bruder liebt mich, und ich ihn auch.
Er hat mich extra eingeladen!
Und was würde er jetzt sagen?
Du bist so schön, du riechst so gut, du machst mich rasend!
Die werden sich fragen, wo wir sind. - Ist mir egal.
Mathias, nicht hier. - Nicht hier?
Nicht hier. - Nein.
Mist!
Ist da wer? - Ja, besetzt.
Ich muss dringend pinkeln, beeil dich. - Pinkel draußen.
Nein, es ist eiskalt.
Zwei Sekunden.
Und? - Ich verstecke mich.
Zum Fenster raus!
Nicht raus... - Beeil dich!
Spring! - Es ist eiskalt!
Spring, das kühlt dich ab.
Sachte!
Meine Kleider!
Schnell!
Was hast du gemacht?
Warum ist das Fenster auf?
Weil ich gekackt habe.
Warum war er draußen, der Lütticher?
Ich dachte, das Feuerwörk geht lös.
Erst um Mitternacht. - Das ist es ja bäld, eenmaal.
Danke und Glöckliches Neues. - Schön wär's.
Auf Wiedersehen.
Louise, setzt du Vanuxem ab? - Ja, wenn du willst.
Ich komme mit. - Nein, du kommst mit mir.
Ich bringe erst die beiden heim und dann dich.
Auf Wiedersehen und Gutes Neues Jahr. - Gutes Neues Jahr.
Warum hältst du hier?
Ich möchte dich um etwas bitten.
Guten Abend. - Was gibt's, Ruben?
Alles in Ordnung, ich wollte Ihnen nur ein gutes 1993 wünschen...
und Ihnen sagen, dass ich sehr gute Vorsätze habe.
Und ich stelle Ihnen
meinen Freund vor...
Mathias...
Ducatel.
Guten Abend, Vater. - Guten Abend.
Er ist Franzose.
Ja, und?
Ich bin mit einem Franzosen befreundet. Ich und ein Franzose!
Umso besser.
Aber das ist doch wunderbar!
Ja doch,
Vater, für später...
Sie wissen schon, der Zoll...
da oben.
Tja, Ruben, die Wege des Herrn sind unergründlich.
Ja.
Sag ihm, wie gut wir uns verstehen. - Ja, wir schätzen uns sehr.
Sehr, sehr.
Wir sind Freunde, nicht? - Sag ihm wo du herkommst!
Sag ihm, wo du herkommst. - Aus Frankreich.
Ich bin Franzose. - Ein Franzose aus Frankreich!
Freundschaft mit einem Kind Gottes, egal woher, ist nichts Besonderes.
Und wenn du es aus Berechnung tust, ist es schlecht!
Nein, ich wusste es vorher nicht. Ich hatte keine Hintergedanken.
Es ist eine schöne Freundschaft,
einfach und loyal, wir sind gute Kameraden.
Nicht, Freund? - Ja, mein Freund.
Ich dagegen habe Hintergedanken,
und ich weiß, du wirst mich anhören, mein Freund.
Sicher, mein Freund.
Was sagst du da?
Ich hab mich dir genähert, weil ich deine Schwester heiraten will.
Du hast sie nur einmal gesehen.
Wir sind seit einem Jahr zusammen. Heimlich.
Mein Gott!
Du bumst meine Schwester seit einem Jahr, du Dreckskerl?!
Vandevoorde!
Hüte deine Zunge in Gottes Haus.
Er bumst meine Schwester seit einem Jahr, der Dreckskerl.
Hinaus! Du bist dieser Kirche nicht würdig!
Ich schlag dir die Fresse ein!
Dreckiger Scheißfranzose! Dreckiger Lügner!
Nicht im Haus Gottes!
Gewalt führt zu nichts. Hör auf oder du kommst in die Hölle!
Ich pfeif auf die Hölle!
Ich bring ihn um, den Frosch!
Ruben, mein Freund...
Ich... bin nicht dein Freund!
Deine Schwester liebt mich. - Schnauze, du Camembert!
Louise!
Was ist los?
Ich hab's deinem Bruder gesagt, er dreht durch. Vergib mir.
Los, schieß!
Töte mich vor deiner Schwester!
Töte uns doch beide!
Weg da! - Ich bin unglücklich ohne ihn.
Beweg dich! - Weißt du, warum es aus ist?
Weil ich morgens in seinen Armen immer daran denken musste,
wie ich das Drama mit meiner Familie vermeide.
Und wenn es nur Provokation ist? Nur um deine Familie zu ärgern!
Ja! Ich hoffte, es wäre nichts Ernstes!
Sogar meine Liebesworte hab ich bereut.
Aber als er um meine Hand angehalten hat...
da war ich so bewegt. Ich hatte Angst
vor deinem blöden Rassismus.
Deshalb hab ich die Liebe meines Lebens verlassen.
Ich liebe dich.
Ich liebe dich, Louise.
Liebling, ich liebe dich...
Gutes Neues, Louise Vandevoorde!
Gutes Neues, Mathias Ducatel.
Ich will nie mehr ohne dich sein. - Ich auch nicht.
Ist Ducatel da? - Ja, er ist hier.
Geben Sie ihn mir.
Für dich.
Kommen Sie sofort.
BMW, 200 km, entkam an der Mautstelle. - Ich komme.
Machen Sie schnell. - So schnell ich kann.
Ein BMW mit 200 Sachen, wir sollen ihn abfangen.
Pass auf dich auf. - Ich mache mir Sorgen um Ruben.
Hallo? Wir sind vor Ort. Hört ihr mich?
Mist!
Sie haben ihn bei der Mautstelle verpasst. Blauer BMW, aus Frankreich.
Kein "logisch"? - Was?
Aus Frankreich, sagst du da nicht "logisch"?
Ich will nur, dass Louise glücklich wird.
Lebe für immer mit meiner Schwester!
Denn sobald ihr euch trennt, leg ich dich um! Kapiert?
Es freut mich so, dass wir Schwager werden!
Warte bis nach der Scheidung.
Da sind sie!
Fahr näher ran!
Nicht, das ist zu gefährlich!
Wir fahren zu schnell!
Wir haben ihn!
Wir passen durch!
Scheiße!
Behalt wenigstens den Motor!
Freeze!
Motor aus! Aussteigen!
Hände hoch!
Jacques?! Was machst du hier?
Nur ein paar Stangen Zigaretten transportieren.
Warum flüchtest du?
Ich hab euch nicht erkannt. Und es ist Schmuggel.
Gib mir die Schlüssel!
Was ist das? - Handschellen.
Warum? - Du kommst in Gewahrsam.
Wir kennen uns doch! So ein Aufstand wegen Zigaretten?
Zigaretten?
Was ist das? - Scheiße!
Offensichtlich Kokain, eine große Menge.
Das wusste ich nicht. Ich hab nicht in den Kofferraum geguckt.
Weiß deine Frau davon?
Überhaupt nicht! Ich hatte keine Ahnung!
Mein Gott, Jacques, was hast du getan?
Ich wusste doch nicht, dass es Drogen sind.
Jedesmal hat er gesagt, Zigaretten.
Es ist nicht das erste Mal? - Nein, das fünfte, nicht, Süße?
Kannst du dir nichts verkneifen, gelegentlich?!
Verzeih mir.
Mathias, Ruben, wir haben es gebraucht.
Kommen wir ins Gefängnis?
10 Jahre und einige Millionen Strafe. - Unmöglich!
Oder sie kooperieren. - Das heißt?
Wenn wir dank euch die ganze Bande kriegen, könnt ihr Spitzel sein.
Spitzel?
Wie V-Leute?
So ähnlich, ja. Ihr seid frei bis zum Prozess,
und mit einem guten Anwalt kriegt ihr eine Bewährungsstrafe.
Vielleicht Gefängnis für Jacques. - Macht nichts.
Wir kooperieren. Nicht wahr? - Aber ja!
Ich nehme alles auf mich. Irène soll nicht ins Gefängnis.
So weit kommt's noch!
Und? Ging's gut?
Klasse! Wie geschmiert! Echt super!
Und was ist das?
Das ist... Nichts Schlimmes. Kleiner Unfall auf der Autobahn.
Ich konnte fliehen. Keine Konsequenzen.
Keine Sorge, alle Drogen sind noch da.
Woher weißt du, dass es Drogen sind? - Nein, ich meine Zigaretten.
Aber es sieht hier sehr nach Drogenhandel aus.
Daher der Versprecher.
Scheißkerl!
Halt!
Schau mich an!
Alles in Ordnung?
Nicht wirklich.
Bitte!
Auf den Erfolg der ersten französisch-belgischen Zollstreife!
Belgisch-französisch!
Wunderbar.
Wann haben Sie angefangen, für uns zu arbeiten... als V-Leute?
Das ist lange her. - Sehr lange!
Von Anfang an, ich erzähle Ihnen alles.
Nein, doch nicht jetzt!
Warum nicht? - Darum.
Warum? - Nicht jetzt!
Eigentlich, als sie... - Nein!
Du bist unverbesserlich. Lasst uns feiern!
Prosit!
Als sie mich kontaktierten... - Also wirklich, Jacques!
Gerade als wir hier anfingen...
Du bist so blöd! Saublöd!
So was von blöde...
So blöd!
Müssen wir ins selbe Auto, Inspektor? - Nein, Kommissar.
Hätte ich wissen müssen... Hey, was soll das?!
Jacques, Hilfe! Wie brutal!
Ich hab das seit einer Weile in der Tasche.
Lag bei mir unterm Sofa. Ist er zufällig...
Ja, von mir.
Wir gehören zu einer Gattung, der Menschheit.
Und wir teilen einen Planeten, die Erde.
Die Erde gehört uns allen. Allen...
Spinnt der, der Camembert?!
Hier dürfen Sie nicht parken!
Verdammt, ein Schlitzauge!
Gehört die Erde nicht auch den Chinesen?
Doch, aber nicht hier.
Hey, Reisfresser!
Hier darf man nicht parken! Du! Auto!
Wegfahren! - Wie reden Sie denn mit mir?
Was?
Haben Sie ein Problem?
Freeze!
Bin gleich wieder da, Schatz!
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