Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
English
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Punjabi
Quechua
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Bist du sicher?
Sheriff, dieser Sporn gehört Doc Lester.
Er und seine Brüder haben Major White getötet.
Wärst du bereit, das was du sagst, auch vor dem Richter zu wiederholen?
Ja. Diese verfluchten Lester-Brüder haben meinen Dienstherrn getötet.
Sie sollen am Galgen hängen!
Gefällt sie dir? Sie ist schön, nicht wahr?
Ich liebe diese Art von Erfindungen.
Was wollen Sie damit sagen?
Ach nichts. Es ist eben praktisch für einen wie mich...
...der nie Streichhölzer in der Tasche, aber stets eine Pistole griffbereit hat.
Jetzt verschwinde.
Nein, lass den hier.
Das ist ein Beweisstück. Den bewahre ich auf.
Einverstanden, Sheriff.
Lasst mich los! Nein, lasst mich los!
Nein...
Na los, sei brav und halt still. Zeig dem Doktor mal deine Zunge!
Doktor, wir sind soweit!
Soll er jetzt doch versuchen, dem Richter zu sagen, was er weiß.
Schafft ihn fort!
Es kann jedem passieren, vom Pferd zu fallen und sich dabei die Zunge abzubeißen.
Werft ihn raus!
LANGE ZEIT SPÄTER
Wie schön, bei Ihnen hier scheint die Sonne.
- Ja. Kommen Sie aus dem Norden? - Ja, aus Montana.
Ah, ich kenne Montana.
- Haben Sie eine weite Reise vor sich? - Nach Owell Rock.
Ich besuche meinen Vater, er ist Bergbau-Agent der Bundesregierung.
Ach, ich verstehe, Sie sind die Tochter von Colonel Pearson.
Halt!
Mein Pferd hat sich ein Bein gebrochen. Nehmen Sie mich nach Owell Rock mit?
Na los, steig auf.
- Hallo! - Guten Tag.
Entschuldigen Sie.
Fahren Sie auch nach Owell Rock?
So viel Staub...
Sie haben Husten?
Na ja, wissen Sie, so bin ich ohne Pferd geblieben.
Es ist lahm geworden.
Ich heiße Harry Boyd.
Und Sie, mein Freund?
Sie haben mir Ihren Namen noch nicht verraten.
Hey, spielen Sie etwa?
Ja.
Gott...
Er schämt sich. Aber das muss er gar nicht.
Nicht wahr, Madame?
Mein liebes Großmütterchen sagte, Musik zähme sogar die wildesten Bestien.
Und Sie waren schon lange nicht mehr zu Hause, Mister White?
Ja, schon sehr lange. Über 15 Jahre.
- Haben Sie Familie in Owell Rock? - Ehrlich gesagt habe ich nur eine Schwester.
Als ich sie verließ, war sie gerade einmal fünf Jahre alt.
Man kann sagen, dass ich sie nicht kenne.
Halt!
Los, Kutscher, steig ab!
- Miss Lisbeth Pearson? - Ja, das bin ich.
Guten Tag, Miss. Ich bin Captain Mason.
Mich schickt Colonel York, ein Freund Ihres Vaters.
Ich bitte Sie, auszusteigen.
Ich habe den Befehl, Sie bis nach Owell York zu geleiten.
Ich habe hier eine Kalesche für Sie.
Die Straße ist nicht sehr sicher.
Gefreiter, nehmen Sie das Gepäck der Miss, schnell!
- Danke, Mister White. - Es war mir ein Vergnügen.
Auf Wiedersehen, Miss Pearson.
- Wir werden uns sicher wieder sehen. - Das hoffe ich.
- Wiedersehen. - Bis bald.
Miss, wenn Sie aufsteigen würden. Wir haben es eilig.
Schönes Tier.
Sagen Sie, Captain, wie geht es Oberleutnant Walker?
- Ich bin ein Freund von ihm. - Sehr gut.
Und wenn Sie mir Ihren Namen verraten, werde ich ihm Ihre Grüße ausrichten.
- Sind Sie sicher, dass es ihm gut geht? - Natürlich.
Ich habe ihn vor wenigen Stunden in Fort Wilson gesehen.
Das ist seltsam.
Soweit ich weiß, ist er seit zwei Jahren tot.
Kann sein.
Schnell, das sind Banditen!
Alles in Ordnung da drinnen?
Da kommen sie! Sie sind es.
- Wieso die Verspätung? - Wir haben uns schon Sorgen gemacht.
- Also, was ist passiert? - Was war los?
Wir wurden von Banditen angegriffen, die als Soldaten verkleidet waren.
- Guten Tag. - Hallo John.
- Ihr seid spät dran. - Lisbeth.
- Wir haben keinen Kutscher gefunden. - Lisbeth!
Papa!
- Papa, was für ein schlimmes Erlebnis! - Jetzt bist du endlich zu Hause, Kleines.
Das ist Oberleutnant Lawrence White, und das Mister Harry Boyd.
Er war es, der mich vor den Banditen gerettet hat.
Angenehm.
- Sie sagten "Lawrence White"? - Ja, Sir.
- Der Sohn von Major White? - Ja, Sir.
Ich freue mich wirklich, Sie kennenzulernen. Ich war ein sehr guter Freund Ihres Vaters.
Sie wissen es vielleicht nicht, aber wir haben zusammen in Mexiko gekämpft.
Ich hoffe sehr, Sie bald in meinem Haus als Gast begrüßen zu dürfen.
- Sehr gern. Wir reden über meinen Vater. - Sicher.
- Entschuldigen Sie.
- Sie sagten, Sie heißen Harry Boyd? - Ja, genau. Harry Boyd.
- Woher kommen Sie? - Das weiß ich gar nicht.
Woher wussten Sie, dass es Banditen waren?
Ich habe sie über einen Oberleutnant befragt, der seit langem tot ist.
Jedenfalls, ich muss Ihnen dafür danken, was Sie für meine Tochter getan haben.
Colonel, ich habe das nur getan, weil Ihre Tochter ein hübsches Mädchen ist...
...und nicht damit Sie sich bei mir bedanken.
Ja, klar. Gehen wir, Lisbeth.
Dieser Harry Boyd gefällt mir überhaupt nicht.
Der übliche Hochstapler, dem ein Strick um den Hals gut stehen würde.
Vielleicht hast du Recht, Papa. Aber wenn er nicht gewesen wäre...
Ja, ja, das mag ja schon sein.
Das gibt ihm aber nicht das Recht, unverschämt zu werden.
Lawrence!
- Jane! - Lawrence...
Liebes Schwesterchen, wie lange ist es her?
- Willkommen zurück, Lawrence. - Das ist ja Pater Reagan.
Danke für alles, was Sie für Jane getan haben.
- Ich hoffe, dich bald wieder zu sehen. - Aber sicher.
Weißt du, dass ich dich fast nicht wiedererkannt hätte?
Ja, und ich ließ dich als Kind zurück, und nun bist du eine Frau.
Und was für eine Frau! Eine Pracht!
- Wie war die Reise? - Abenteuerlich. Ich erzähle es dir später.
Du bist wunderschön, Liebes. Wunderschön, Schwesterchen!
- Ihre Violine. - Ja, danke.
Ach, Mister Boyd, ich möchte Ihnen meine Schwester vorstellen.
- Er war ein unentbehrlicher Reisegefährte. - Guten Tag.
Ich hoffe, Sie kommen uns mal besuchen.
Wie? Damit ich Ihrem Bruder beim Geige spielen zuhöre?
Nein, das ist nichts für mich. Ich danke Ihnen trotzdem.
Gehen wir.
Grüß euch.
Und, Sheriff?
Also, Folgendes hat mir der Reisende gesagt:
Lawrence White hat während der Schießerei nicht einmal zu seiner Waffe gegriffen.
Er hat sich lieber versteckt.
Er zieht es vor, wie ein Kaninchen zu leben, anstatt wie ein Löwe zu sterben.
Und der andere?
Der ist anders. Das ist sicher ein Berufskiller.
Er war es, der dafür gesorgt hat, dass der Coup auf die Kutsche misslingt.
Der blöde Johnny, unser falscher Captain, hat sich überraschen lassen.
Man muss ihn schnellstmöglich verschwinden lassen.
Als ich den Pistolero aussteigen sah, kam es mir vor, als würde ich ihn kennen.
Aber ich erinnere mich nicht woher.
Für einen Sheriff haben Sie ein Kurzzeitgedächtnis.
Bei all den Verbrechern, mit denen ich es zu tun habe...
...kann man schon mal die Identität von einem vergessen. Findest du nicht?
Aber keine Sorge, es wird mir schon bald wieder einfallen.
Und dann wird er für den Streich bezahlen, den er uns gespielt hat.
- Verlass dich drauf. - Was hat der Pistolero damit zu tun?
Lawrence White ist es, um den wir uns kümmern müssen.
Er ist es, den wir nicht aus den Augen verlieren dürfen.
Wir müssen darauf achten, was er tut und sagt.
Sei still, Doktor!
Einer unserer Männer ist bei den Whites angestellt.
Er wird uns alles berichten.
Was den anderen betrifft, so werde ich dafür sorgen...
...ihm das Leben in Owell Rock schwer zu machen.
Herrschaften, machen Sie Ihr Spiel! Herrschaften, machen Sie Ihr Spiel!
Ass verliert, Ass gewinnt. Ass gewinnt, Ass verliert.
Ass verliert, Ass gewinnt. Ass gewinnt, Ass verliert. Ass verliert, Ass gewinnt.
Ass gewinnt, Ass verliert. Ass verliert, Ass gewinnt.
Ass verliert, Ass gewinnt. Ass gewinnt, Ass verliert.
So, die Herrschaften. Hohe Karte, niedrige Karte.
Ass verliert, Ass gewinnt. Ass gewinnt, Ass verliert.
Ass verliert, Ass gewinnt.
Ass verliert, Ass gewinnt. Ass gewinnt, Ass verliert.
Ass verliert, Ass gewinnt. Da haben wir das Ass, das verliert.
- Ass verliert... - Das habe ich gesehen!
- Nein! - Lass ihn in Ruhe! Verstanden?
- Darf ich mal vorbei? Danke. - Ach, lass ihn doch.
Ich polier dir die Fresse!
Hey, junger Mann. Möchten Sie sich den Bart rasieren?
Nein, ich hänge an ihm.
Man sollte ihn herbeordern. Das ist eine wahre Schande!
Hallo!
Haben Sie Kautabak da?
Hey!
Haben Sie Tabak da, oder nicht?
- Ja. - Dann geben Sie mir etwas.
Hier ist er. 20 Cent.
- Wie viel? - 20.
Falls du nicht lesen kannst, mein Freund: Hier steht zehn Cent.
Fremder, suchst du etwa Ärger?
Aber nein, ich suche nur Tabak.
Zu zehn Cent.
Hey du.
Steh auf.
Wir beide müssen übers Geschäft reden.
Ja.
Na los, sag schon, wie viel kostet das?
- Aber... - Wie viel?
Für dich zehn Cent.
Ach, dir ist der richtige Preis wieder eingefallen?
Beim nächsten Mal vertust du dich nicht... beim Preis.
Den Schlüssel für Nummer 18 und meine Tasche. Schnell!
Ja, Sir.
Hier ist die Tasche, und hier der Schlüssel.
Ich glaube, hier liegt ein Fehler vor.
Das ist Nummer 18.
Hast du gehört, Jack? Es sagt, dies sei Zimmer Nummer 18.
Aber dann liegt da ein Fehler vor.
Wenn das hier Nummer 18 ist, dachten wir auch, dass es Nummer 18 sei.
Also, Amigo, hol dir ein anderes Zimmer, sofern du eins findest.
Wenn das so ist, dann entschuldigt mich.
Nummer 18 steht zur Verfügung.
Die Waffen unseres Vaters, Lawrence.
Jetzt gehören sie dir.
Sein blutverschmiertes Hemd.
Die Kugel, die ihn getötet hat.
Nein, es war kein Raubüberfall, so, wie es gesagt wurde.
Und es war nicht Pablo Rodriguez, der unseren Vater getötet hat.
Es war Doc Lester.
Jane...
Vielleicht ist es wahr, dass nicht Pablo Rodriguez Papa getötet hat.
Aber wie soll man Doc Lester unter Anklage stellen?
Wer sind die Zeugen?
Zeugen?
Ich hätte es mir denken können.
Reicht es dir nicht, dass Bert verstümmelt wurde?
Auch wenn er nicht sprechen und schreiben kann...
...hat er uns gut zu verstehen gegeben, was in jener Nacht geschehen ist.
Der vorgetäuschte Viehraub, und wie er Doc Lesters Gesicht sah...
...nachdem der Schurke unseren Vater getötet hatte.
Aus welchem Grund hätte er ihn töten sollen?
Der Moon River reichte nicht für beide.
Ich versuche, es dir zu erklären.
Vor vier Jahren errichteten die Lesters einen Damm im Fluss, gruben einen Kanal...
...und ließen den Fluss umleiten.
Uns ließ man nur das Abwasser, das voller Abfall war.
Daraufhin forderte unser Vater Gerechtigkeit.
Aus diesem Grund haben die Lesters ihn getötet!
Hier, das sind die Prozessakten.
Es ist alles unwahr.
Und wieso?
Der Prozess hätte den Lesters entgegenkommen können.
Du vergisst die Silbermine.
Und...
Soweit ich weiß, hatte Papa sie an die Lesters verpachtet.
Ja, verpachtet, aber nicht abgetreten!
In der Nacht des Verbrechens rissen die Lesters...
...sämtliche die Mine betreffenden Unterlagen an sich.
Mit Hilfe von Richter Warren fälschten sie sie und haben sie auf ihren Namen hinterlegt.
Wenn es so ist, wie du sagst, bräuchten sie nicht mehr zu arbeiten.
Ach, die Arbeit, die Gemischtwarenhandlung, das ist alles nur gestellt...
...um ihre tatsächliche Situation vor den anderen zu verbergen.
In Owell Rock gehört ihnen alles.
Also gut, wenn es so ist, wie du sagst, werde ich alles tun...
...damit der Prozess wieder aufgerollt wird.
Prozess...
Der wurde schon geführt, und sie haben Recht bekommen.
Nein, du musst Gerechtigkeit walten lassen.
Man soll nicht töten.
Auch wenn wir gefühlsmäßig getroffen sind, so gibt es da noch das Gesetz.
Das wahre Gesetz.
Und ich werde darauf zurückgreifen.
Ich kenne nur ein Gesetz. Das meines Landes.
Dasselbe, das auch dir auferlegt, deinen Vater zu rächen.
Geh schon aus dem Weg.
Grüß euch.
Ha, ich habe verstanden! Man muss die Kugeln ins Loch befördern.
Und man muss es mit dieser weißen Kugel machen. Stimmt's?
So ist es. Soll ich dir beibringen, wie man spielt?
Mir beibringen? Na ja, es scheint sehr leicht zu sein, oder?
Spiel nicht den Angeber. So einfach ist es auch nicht.
Ach ja?
Bei Anfängern begnüge ich mich mit wenig. 300 Dollar pro Lektion.
Und was, wenn wir eine Partie spielen und ich gewinnen sollte?
Dann streichst du 300 Dollar ein.
Sehr gut. Dann legen wir los.
Also, 300 Dollar bei 24 Punkten.
- Ist gut. - Du zählst mit und hältst die Augen auf.
Okay.
Das ist das Queue.
- Welche Kugel muss ich treffen? - Die mit der Nummer eins.
Zuerst musst du aber 300 Dollar ins Loch stecken.
Aber ja...
300.
- Also los. - Gut.
Bravo!
- Wie viele Punkte? - Vier.
Gut.
Drei und eins macht vier.
Vermerk das, mein Freund.
Haben Sie gehört, Herr Richter? Lawrence White ist zurückgekehrt.
Das ganze Dorf weiß darüber Bescheid. Glauben Sie etwa, ich sei völlig betrunken?
Bei dem ein oder anderen kommt das schon mal vor.
Gewiss wird hier in Bälde Blut fließen.
Beruhigen Sie sich, Herr Richter. Ich habe Neuigkeiten über Lawrence.
Pete hat gehört, dass er nicht die Absicht hat, sich zu rächen...
...sondern er will nur den Prozess neu aufrollen lassen.
Das sind acht weitere Punkte.
Hast du die vermerkt, mein Freund?
Gut so.
Der ist ja verrückt.
Sechs, sieben und acht.
- Ich habe gewonnen. - Was tust du da?
Warte einen Moment, mein Freund.
- Dir fehlen noch acht Punkte. - Ich glaube nicht.
- Das Spiel geht bis 24. - Und?
Und du hast 16 Punkte.
Sofern Pater Reagan uns in der Schule nicht angeschwindelt hat...
...fehlen dir noch acht Punkte.
Dann stimmt die Rechnung. Du sagst 16 Punkte.
Plus die acht, die er nicht vermerkt hatte, macht 24.
Darum habe ich gewonnen, nicht wahr?
- Hast du Angst, Brad? - Wer ich?
Renn nicht weg, du Feigling!
Hey, einen Moment, Harry Boyd!
Wenn du willst, arbeite ab morgen für mich.
Es wäre besser gewesen, du wärst genauso geendet wie die anderen.
Auf der Welt ist kein Platz für Idioten.
In zwei Stunden musst du über der Grenze sein.
Und kehre nicht mehr in diese Gegend zurück!
Doc Lester! Hör zu, ich habe wichtige Neuigkeiten aus Owell Rock.
Colonel Pearson will genaue Untersuchungen anstellen...
...wegen der versuchten Entführung seiner Tochter.
Er sagte dem Sheriff auch, er will Lawrence Whites Rückkehr nutzen...
...um sich wegen der Fluss-Sache mit ihm zusammen zu tun.
Wieso hast du ihn getötet?
Wir hätten jetzt das Heft in der Hand, wenn dieser Idiot...
...die Tochter dieses Bastards entführt hätte.
Gehen wir!
Hallo!
- Guten Tag, Mister Boyd. - Guten Tag, Oberleutnant White.
- Sind Sie etwa schlecht gelaunt? - Nein, ich habe nur zu tun.
Wir können uns ja trotzdem ein Gläschen genehmigen.
- Na los. - Auf Wiedersehen.
Mister? Mister! Schauen Sie mal da.
Die Dame da drüben wartet auf Sie.
Dort!
Danke.
- Miss Lisbeth, guten Tag. - Guten Tag, Mister Boyd.
- Wie geht's Ihnen? - Danke, gut.
Sie sind immer noch in Owell Rock? Würden Sie mir helfen?
Ja, gern.
- Und wenn Ihr Vater uns zusammen sieht? - Nehmen Sie sich das nicht zu Herzen.
Mein Vater ist immer so. Leider.
Und Sie?
Fühlen Sie sich wohl in dieser Gegend?
Es ist nicht schlecht. Man lebt sich hier im Süden schnell ein.
Haben Sie Mister Lawrence White gesehen? Wie geht es ihm?
Ja, ich begegne ihm manchmal. Aber Sie wissen ja wie das ist.
Er...
...ist ein Aristokrat, genau wie Sie.
- Wohingegen ich... - Und dennoch sind Sie jetzt bei mir, oder?
Sie sind sehr liebenswürdig.
Aber die Realität sieht anders aus.
Sie haben ein schönes Haus.
Ja, aber es müsste mal ordentlich renoviert werden.
Ihre Pakete.
Möchten Sie wirklich nicht mit hineinkommen?
Ihr Vater würde sich nicht über meinen Besuch freuen.
Das ist nicht sehr nett Ihrerseits. Schließlich lädt Sie eine Dame ein.
- Na ja, ich... - Na los, kommen Sie rein.
In Ordnung.
Papa?
Papa!
Papa!
Man hat ihn umgebracht...
Man hat ihn umgebracht!
Meine Schwester und ich haben beschlossen, die Wahrheit über den Tod...
...unseres Vaters herauszufinden.
Es gab schon einen Prozess und Sie kennen den Ausgang genau.
Es gibt keinerlei Spuren und Anhaltspunkte.
Nur die Kugel, die Ihren Vater getötet hat.
Und diese Art von Gewehr besitzt nur Pablo Rodriguez.
Und war der Unfall, den Bert hatte, ein Zufall?
Mister Lawrence, das hat nichts damit zu tun...
...dass es Rodriguez war, der Ihren Vater getötet hat.
Der Ausgang des Prozesses überzeugt mich überhaupt nicht.
Waren Sie nicht ein Freund meines Vaters?
Sheriff, Sie müssen mir helfen.
- Glauben Sie mir, ich brauche Sie. - Ich bin Ihr Freund, Lawrence.
Daher möchte ich Ihnen raten, das Ganze dabei bewenden zu lassen.
Ich habe damals Ermittlungen durchgeführt. Es gab einen Überfall...
...und Ihr Vater wurde getötet.
Was wollen Sie jetzt tun?
Rodriguez ist nach Mexiko geflüchtet und hat sich in Sicherheit gebracht.
Lawrence, hören Sie auf meinen Rat. Rollen Sie den Prozess nicht wieder auf.
- Das ist das Beste für alle. - Werter Sheriff, wissen Sie...
...ich habe immer noch großes Vertrauen in die Justiz.
Und es ist meine Pflicht, sie zu unterstützen. Ich werde bis zum Äußersten dafür kämpfen.
Nun ja, Lawrence, ich sage Ihnen noch eine letzte Sache:
- Geben Sie Acht. - Natürlich.
Ich werde Acht geben. Adieu, Sheriff.
Sheriff...
Noch ein letztes Wort.
Wie ist Ihre Meinung über den Tod meines Vaters?
Ich habe keine Meinungen.
Ich habe nur Befehle zu befolgen.
Na?
- Sie trinken jetzt doch einen mit mir? - Harry, nichts für ungut.
Aber ich habe wirklich keine Lust dazu.
Haben Sie sich weh getan, Mister? Oh, das tut mir leid. Ich mache Sie sauber.
Bitte, Ihr Hut.
Hat keiner einen neuen Hut für den jungen Herrn?
Was für ein Gesicht er zieht...
Wieso so traurig?
Lächle.
Sie zwingen mich, bei Ihnen zu sein und wollen, dass ich fröhlich bin?
Du bezahlst für eine Schuld deines Vaters.
Ich habe dir die Wahl gelassen.
Entweder kommt er ins Gefängnis oder du zu mir.
Und du hast entschieden.
Was verlangst du jetzt?
DOC LESTERS SPORN
Er muss hinterrücks angegriffen worden sein.
Seltsam, er war nicht der Typ von Mann, der sich überraschen ließ.
Es bringt nichts, sich den Kopf mit dieser Sache zu zerbrechen.
Alles in allem ein Schurke weniger.
Und ein neuer Sheriff.
Hol Richter Warren. Alles muss seine Richtigkeit haben.
- Ich verstehe nicht. - Das wirst du schon verstehen.
Seien Sie gegrüßt, Warren.
Sie kennen diesen Mann, nicht wahr? Ich will, dass er der neue Sheriff wird.
Setz dich, Richter.
Tritt vor.
Im Namen des Präsidenten der Vereinigten Staaten...
...ernenne ich, Robert Warren, Friedensrichter von Owell Rock...
...dich, Harry Boyd, zum Sheriff dieser Stadt.
Möge Gott dir beistehen.
Du weißt, was es bedeutet, der Sheriff von Owell Rock zu sein?
Ja.
All Ihre Befehle zu befolgen.
Einen Moment.
Da ich der neue Sheriff bin, spendiere ich allen etwas zu trinken.
- Einverstanden? - Gehen wir, Herr Richter.
Eddie, kommt du nicht mit uns trinken?
Nein, zuerst Colonel Pearson, jetzt der Sheriff.
Das Blutvergießen hier im Dorf hat wieder angefangen.
Du solltest eigentlich froh sein. Es fing hier schon an, moderig zu werden.
Nichts.
Absolut nichts.
- Sie können völlig unbesorgt sein. - Und was ist mit dem Stechen?
Ich sagte doch, es geht Ihnen sehr gut. Schwitzen Sie doch mal ordentlich.
Das Stechen wird vergehen und Sie fühlen sich gesund wie...
...ein Fremder auf der Durchreise.
Was wollen Sie damit sagen?
Wer viel zu lange in diesem Dorf wohnt, verspürt früher oder später ein Unwohlsein.
Ist es nicht etwa so, Doktor?
Hören Sie, Mister White, wieso verraten Sie mir nicht den wahren Grund Ihres Besuchs?
Erinnern Sie sich an jemanden namens Bert?
- Bert? - Bert Johnson.
Strengen Sie sich an und es fällt Ihnen wieder ein.
Das war vielleicht... Nein.
Warten Sie mal einen Moment. Johnson? Ja, ich glaube...
Wie vergesslich ich doch bin! Das war der...
...dem Sie die Zunge herausgeschnitten haben.
Ich verstehe Sie nicht, White.
Und Sie sollen wissen, Ihr Ton gefällt mit überhaupt nicht.
Der Mann hat sich die Zunge abgebissen, als er vom Pferd gefallen ist.
Ein etwas ungewöhnlicher Fall, finden Sie nicht?
Vielleicht ungewöhnlich, aber sicher nicht unmöglich.
Außerdem, was wollen Sie von mir?
Ich sollte ihn nur verarzten und habe mein Möglichstes versucht.
- Aber die Zunge war ganz abgetrennt, klar? - Und wer hat Sie gerufen?
Wer erinnert sich daran? Es ist viel Zeit vergangen.
Abgesehen davon ist das ein Detail ohne jegliche Relevanz, jedenfalls für mich.
Was zählte, war unverzüglich dorthin zu eilen und den Ärmsten zu versorgen.
Aber sicher, Sie sind sofort hingeeilt.
Und Bert wäre Ihnen immer noch dankbar, sofern er sprechen könnte.
- Muss ich noch lange warten? - Nein, nein. Kommen Sie nur rein.
Mit diesem Herren dürfte ich wirklich fertig sein.
Adieu, Mister White. Ich wünsche mir, Sie brauchen mich nicht mehr.
Ich glaube, wir sehen uns wieder.
- Guten Tag, Lisbeth. - Sheriff.
Es tut mir leid, dass ich nicht zum Begräbnis Ihres Vaters kommen konnte.
- Kann ich etwas für Sie tun? - Ja, unverzüglich verschwinden, Sheriff.
Ich verstehe Sie nicht.
Dann versuche ich, etwas deutlicher zu werden.
Sie haben eine schöne Karriere hingelegt... im Dienste der Lester-Brüder. Nicht wahr?
Wenn Sie der Sheriff sind, worauf warten Sie, um die Mörder meines Vaters zu verhaften?
Oder interessiert Sie die Sache nicht?
Um die Mörder Ihres Vaters zu verhaften, müsste ich wissen, wer sie sind.
- Sie sind der Einzige, der es nicht weiß. - Vielleicht kennen Sie ja ihre Namen.
Aber ich brauche Fakten. Sie müssen wissen, ich bin ein Sheriff.
Und ich kann ja niemanden verhaften, nur weil Sie einen Verdacht haben.
Vor allem nicht, wenn die Verdächtigen Ihre Dienstherren sind.
Miss Lisbeth, ich habe bereits ihre Alibis überprüft und versichere Ihnen...
...dass es nicht die Lesters waren, die Ihren Vater getötet haben.
Sie sollen wissen, ich habe immer versucht, den Ekel zu verbergen...
...den mir Ihre Anwesenheit bereitet. - Ich finde, das ist Ihnen sehr gut gelungen.
Ich wollte zuerst nicht glauben, dass Sie zu den Lester-Brüdern übergangen sind.
Wie dumm ich gewesen bin.
Aber nun weiß ich, dass das, was man über Sie sagte...
...bei weitem untertrieben ist. Sie sind ein Schurke, Boyd.
Und ich bin froh, dass ich Ihnen das ins Gesicht sagen kann!
Lisbeth...
Das ist das letzte Mal, das Sie mich anfassen, klar?
Ein letzter Rat noch:
Verhaften Sie die Mörder meines Vaters oder ich wende mich an die Bundesregierung.
Und ich werde versuchen, auch Sie anzuklagen, Mister Boyd!
Gehen wir.
Pete?
- Wo ist Mister Lawrence hingegangen? - Er ist rauf auf sein Zimmer.
Gut, danke. Du kannst gehen.
Hiermit erkläre ich, dass ich gezwungen worden bin...
...unter Bedrohung seitens der Lester-Brüder, Bert Johnson zu verstümmeln...
...und beim Prozess bezüglich der Tötung von Major White gelogen zu haben.
Gezeichnet...
Hier bitte.
Aber denken Sie an die Abmachung:
Sie geben mir 24 Stunden Zeit, um zu fliehen.
GRUNDBUCHAMT
- Guten Tag. - Guten Tag, Mister White.
Wie kann ich Ihnen helfen?
Ich möchte die Grundstücke veräußern, die ich in diesem Dorf habe...
...und weiteres Land in Houston kaufen.
Da ich lange Zeit abwesend war, weiß ich nicht genau, was ich de facto habe.
Ich verstehe, Sie möchten das Grundbuch Ihrer Grundstücke einsehen.
White...
White, White...
Hier ist es.
Ich würde Ihnen gern helfen, aber ich habe einen Berg von Dingen zu erledigen.
Mein Vorgänger, ein gewisser Mister Gilbert, war ein guter Mann, aber auch ein Chaot.
Ich schlage mich schon seit drei Jahren mit diesen Papieren herum.
Mach den Platz frei für Mister White.
Danke.
Hier bitte, Mister White.
- Haben Sie gefunden, wonach Sie suchten? - Kann schon sein.
Danke, ich habe gesehen, was mich interessierte.
- Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen, Mister White.
Ach, Verzeihung, wie sagten Sie gleich hieß Ihr Vorgänger? Gilbert, nicht wahr?
Ja, Sir.
Sheriff.
- Mrs. Gilbert? - Ja, das bin ich.
Wo finde ich Ihren Mann?
Sie findet ihn dort, wo das Kreuz steht.
Mein Mann wurde getötet.
Wann ist das passiert?
Vor drei Monaten. Ein Schuss mit einem Gewehr.
Man hat von dem Felsen da drüben auf ihn geschossen.
Ich habe mir gedacht, dass Sie kommen würden, Mister White.
Wenn Sie mir bitte folgen.
Bleib stehen, wo du bist, und nimm die Hände hoch, Lawrence!
Jetzt beweg dich.
Es tut mir leid, Oberleutnant White, aber ich rate Ihnen, sich nicht zu rühren.
Mister White!
Verzeihen Sie mir, aber ich konnte mich nicht weigern.
Ich konnte nicht.
Zuerst der Sheriff.
Dann der Doktor.
Hätte ich warten sollen, bis er uns alle abschlachtet?
Wir haben keine Beweise, dass er es gewesen ist.
Willst du Richter Warren, diesem Säufer, etwa Konkurrenz machen?
Beweise! Beweise!
Wer sonst hätte Interesse daran gehabt, die beiden zu beseitigen?
- Was denkst du? - Eins ist sicher:
Es hat alles mit dem Eintreffen von Lawrence White angefangen.
Jetzt ist er in unserer Hand und wir bringen ihn dazu, zu gestehen.
- Und wenn er es nicht gewesen ist? - Das können wir nur ihn fragen.
Und ich bin bereit, ihm zu glauben.
Sofern natürlich ich derjenige bin, der ihn befragt.
Oder jemand, den ich beauftragt habe.
Du gehst.
Sie bezahlen und ich befolge.
Nur muss man sehr behutsam vorgehen.
- Hast du etwa Angst? - Angst?
Ich habe nichts zu verlieren. Sie dagegen dürfen keinen Fehler machen.
Ansonsten... Wie auch immer, ich habe es nicht zu entscheiden.
Bravo, Sheriff!
Doc hatte Recht.
An dir zu zweifeln.
Und jetzt, mein Freund, wirst du uns alles erzählen.
Wann bist du Lawrence White das erste Mal begegnet? Sprich!
Mit so einer Streicheleinheit wird er schon singen.
Harry...
Nun, wie du siehst, ist dein Verlobter unversehrt.
Danke, Bruder. Das Wichtigste ist, dass du ihn mir zurückgebracht hast.
Na ja, jetzt darf ich mal mein Schwesterchen wieder umarmen.
Es ist viel schöner, seine Verlobte wieder zu umarmen.
Jetzt müssen wir aber gehen, bevor die Lesters sich auf uns stürzen.
Na los, auf geht's.
Bleibt stehen, wo ihr seid!
Nolan?
Nolan, mein Freund! Erkennst du mich nicht?
- Wie geht's dir? - Lawrence!
Wir warten seit drei Jahren auf dich. Drei Jahre seit jener verfluchten Nacht.
Seit damals lebe ich in diesen Bergen und werde von den Männern des Sheriffs gehetzt.
Als ich von deiner Rückkehr erfuhr, bin ich runter ins Dorf gegangen.
Dort erklärte man mir, dass dieser Mann da Lawrence White sei.
Dieser Mann hier heißt Harry Boyd.
Er ist Anwalt am Bundesgericht von Washington.
Er wird uns helfen, die Lesters an den Galgen zu bringen.
- Und zwar mit Vergnügen. - Aber ich verstehe nicht, wieso...
Wieso er meinen Namen angenommen hat?
Ganz einfach.
Harry hat mir klargemacht, dass wenn ich nach Owell Rock...
...mit meiner wahren Identität zurückgekehrt wäre...
...mich die Lesters sofort umgebracht hätten.
Es war seine Idee.
Er sollte die Rolle des feigen Lawrence White spielen...
...der nicht die Absicht hat, sich zu rächen.
So konnte ich alle notwendigen Beweise gegen die Lesters sammeln.
Da er seit 15 Jahren weg war, hätte niemand Verdacht geschöpft.
Ich war mir sicher, dass der Rollentausch funktioniert hätte.
Ich wies ihn darauf hin, was für Leute die Lesters sind...
...aber er wollte das Risiko trotzdem eingehen.
Unsere Freundschaft und meine Liebe zu Jane waren das Risiko wert.
Und wo ist Jane jetzt?
Wir haben sie im Haus der Smiths gelassen.
Dort ist sie mit den Beweisen in Sicherheit.
Sie hat Doc Lesters Sporn und eine Erklärung des Doktors bei sich.
Aber ich brauche alle Dokumente, die Richter Warren in den Händen hält.
Es gäbe da einen Weg, um Richter Warren zu zwingen, dir die Beweise auszuhändigen.
Und diese Option heißt Pablo Rodriguez.
Das ist ein mexikanischer Bandit, der seine Überfälle begeht...
...und sich dann jenseits der Grenze in San Diego verschanzt.
Wenn du willst, kann ich dir helfen, ihn ausfindig zu machen.
Ich danke dir Nolan, aber ich gehe alleine zu ihm.
Ich weiß nicht, wer Sie sind, Señor, aber es gehört sich nicht...
...General Pablo Rodriguez auf diese Art zu bedrohen.
Verschwindet.
Alle!
Ich heiße Lawrence White und bin der Sohn von Major James White.
Sie entschuldigen, wenn ich weiter bade, aber Hygiene kommt an erster Stelle.
Wissen Sie, ich muss mindestens einmal im Jahr dieses Dorf besetzen...
...damit ich ein Bad nehmen kann.
Das geht für mich in Ordnung.
Ich habe viel Zeit.
Du etwas weniger, glaube ich.
Ich weiß, wieso Sie hier sind.
Aber ich habe Ihren Vater nicht getötet. Sie haben Pablo Rodriguez' Wort.
Ich wurde beschuldigt und versuchte, die Sache zu klären...
...indem ich Richter Warren einen Brief mit meinen Erläuterungen schrieb.
Dieser Brief ist nicht unter den Prozessakten.
Schick sie weg! Schnell!
Also gut.
Wer hat euch gerufen? Dieser Mann ist ein Freund! Verschwindet!
Und macht die Tür zu!
Du bist mir sympathisch.
Du hast eine flinke Hand, genau wie die Männer, die mir gefallen.
Du schießt erst und redest dann. Und ich möchte dir helfen.
Siehst du dieses Gewehr?
Laut Prozess ist das die Waffe, die deinen Vater getötet hat.
Aber genau so eins hat auch dieser Doc Lester.
Ich habe es Doc verkauft im Tausch gegen eine Frau.
Wer da wohl das bessere Geschäft gemacht hat?
Ganz sicher Doc.
Ihm ist das Gewehr geblieben.
Ich habe die Frau weggeworfen, gleich nachdem ich sie benutzt hatte.
Sie heißt Helen. Sie muss hier im Dorf irgendwo sein.
Sie hat es Doc Lester nie verziehen, dass er sie wie ein Tier verkauft hat.
Es gibt nichts Besseres als Hass, um Erinnerungen anzuregen.
Du könntest über sie an die Wahrheit gelangen.
Du sagtest "Helen"?
Begleitet den Herrn zu Helen. Und dass ihm ja nichts geschieht!
Adios, Amigo!
Zisch ab.
Sagt dir mein Name etwas? Lawrence White.
Wie ich hörte, hat ein gewisser Rodriguez dich im Tausch für ein Gewehr gekauft.
- Ist das wahr, Helen? - Verschwinde!
Los, beruhig dich, Helen.
- Wieso bist du denn mit ihm mitgegangen? - Das ist meine Sache. Verschwinde!
Es sind sicher sehr ernste Gründe, die dich dazu bewogen haben...
...dich Rodriguez hinzugeben.
Gib mir das wieder! Gib mir das wieder!
Ich glaube, ich habe alles verstanden.
Auf Wiedersehen.
Das Büro ist geschlossen.
Hey, wer ist da?
Was wollen Sie?
Ich war in San Diego.
Und ich habe mit Rodriguez gesprochen.
Raus mit der Wahrheit, Warren! Ich will die Lesters am Galgen hängen sehen.
Ich weiß nichts. Nichts!
Ich habe nur die Akten an das Gericht von Tucson übersendet.
Hier.
Schauen Sie, das sind die Dokumente. Es fehlt nichts.
Ich habe mit der Sache nichts zu tun.
Sie müssen zum Gericht nach Tucson, nicht zu mir!
Ich möchte Ihnen etwas anderes erzählen.
Hören Sie zu.
Als ich in San Diego war, habe ich eine junge Frau kennengelernt.
Sie ist immer noch hübsch, obwohl sie gezwungen ist...
...sich ihren Lebensunterhalt in Hotelzimmern zu verdienen.
Sie heißt Helen.
Wie? Helen?
Das ist nicht wahr. Sie lügen.
Das ist unwahr.
Ihre Tochter wurde an Rodriguez verkauft. Im Tausch gegen ein bestimmtes Gewehr...
...das dazu verwendet wurde Major White, meinen Vater, zu töten!
Und wissen Sie, wieso Helen zusagte? Um Ihr Leben zu retten!
Richter...
Jetzt sind Sie dran, sie zu retten.
Sie ist noch jung. Sie hat noch Zeit, sich zu retten.
Ich verspreche Ihnen, ich werde ihr helfen, sich ein neues Leben aufzubauen.
Aber Sie müssen mir helfen.
Entscheiden Sie sich.
Sie ist doch Ihre Tochter!
Sie hat sich für Sie aufgeopfert, Sie feiger Hund!
- Seien Sie doch einmal im Leben ein Mann! - Was soll ich denn tun?
Den Prozess gegen die Lester neu aufrollen.
Ja.
Ich werde mein Versprechen einhalten.
Bis bald, Richter Warren.
Das ist für Lawrence White.
Sollte mir etwas zustoßen oder mir der Mut fehlen...
...bitte ich Sie, es ihm persönlich auszuhändigen.
Das werde ich tun. Was ist mit Ihnen, Herr Richter?
- Fühlen Sie sich schlecht? - Nein, Pater, jetzt fühle ich mich sehr gut.
- Sie händigen es ihm aus? - Verlassen Sie sich drauf.
Danke, Pater. Dieser Umschlag hat einen Preis.
Lawrence White hat mir ein Versprechen gegeben.
Es ist Richter Warren. Er kommt her.
Wir empfangen dieses Schwein so, wie er es verdient!
Aber sicher.
Wir empfangen ihn, wie es sich für einen Richter gebührt.
Einen echten Richter.
Keiner von euch wagt es, sich zu rühren, ohne dass ich ein Zeichen gebe.
Richter, du hast schon seit Jahren keinen Fuß in unser Haus gesetzt.
Das ist eine große Ehre für uns.
Sie möchten wie immer Ihr Spiel mit mir treiben, nicht wahr, Lester?
Aber jetzt reicht's.
Bring dem Richter etwas Whisky.
- Er muss einen trockenen Hals haben. - Ich danke Ihnen, aber ich trinke nicht.
Dann ist das ja wirklich die Nacht der Wunder.
Wenn es nicht unser Whisky ist...
...was ist dann der Grund deines Besuchs, Richter?
Ich habe beschlossen, den Prozess neu aufzurollen.
Von welchem Prozess sprichst du, Richter Warren?
Dem wegen der Tötung von Major James White.
Gegen dich und deine Söhne.
Sachte, du!
- Ihr werdet gerichtlich vorgeladen. - Du hast dich endlich entschieden, Warren.
Ich hätte nie gehofft, dass du dich zu solch einer Entscheidung durchringen würdest.
Ich kann nicht länger mit dem Albtraum einer Beschuldigung leben...
...die so ungerecht und unbegründet ist. Du kannst den Prozess ruhig neu aufrollen.
Ich sehe aber in alldem eine beträchtliche Schwierigkeit.
Um einen Prozess zu führen, bedarf es außer den Angeklagten...
...sofern ich mich nicht irre, auch Zeugen und Ankläger.
Wer sind die Zeugen, Warren?
Lawrence und Jane White sind die Ankläger.
Soweit ich weiß, sind die Geschwister White nach diesem albernen Rollentausch...
...aus Owell Rock verschwunden und haben nichts mehr von sich hören lassen.
Ich glaube nicht, dass sie Lust haben, an deinem Prozess teilzunehmen.
Das ist mein Problem, und nicht Ihres.
Keine Sorge, sie werden dem Prozess beiwohnen.
Und wann soll der sein?
Übermorgen. Und diesmal wird der Prozess in Owell Rock stattfinden.
Wir werden pünktlich zu deinem Termin da sein.
Und wir wünschen uns von Herzen, dass auch die Whites nach Owell Rock kommen.
Glaube mir, wir Lesters empfangen sie mit offenen Armen.
Ihr wisst alle, was ihr zu tun habt.
Und du?
Ich folge dir nicht, Vater, und ich komme, so Gott will, erst wieder...
...wenn diese schmutzige Angelegenheit vorbei ist.
Und vergiss nicht, die Pferde im letzten Moment abzukoppeln.
Wir sind bereit, Lawrence. Wir können jetzt eigentlich gehen.
Ich danke dir, aber ich erinnere dich an eins:
- Die Lesters sind meine Sache. - Keine Sorge, ich werd's nicht vergessen.
Gut.
Die Whites kommen! Die Whites kommen!
Es ist vorbei!
Wir haben uns täuschen lassen. Was sind wir doch für Idioten!
Das sind Puppen!
Hör zu, Lawrence White! Du hast zwei meiner Söhne getötet!
Tritt mir mit offenem Visier entgegen, wenn du den Mut dazu hast!
Ihr rührt euch nicht.
Keiner bewegt sich!
Ich allein muss diesen Hund töten!
Doc!
Du bist wie üblich der impulsive und hirnlose Typ.
Du hast auf Jack...
...und Mack geschossen.
Nimm's nicht so schwer, sie waren bereits tot.
Wirf deine Pistole weg, Doc!
Es bringt nichts.
Hat dir Pater Reagan nicht beigebracht, wie man rechnet?
Du hast gerade eben sechs Schüsse abgefeuert.
Sechs dumme Schüsse auf diese Fässer.
Deine Pistole ist jetzt ungeladen, Doc.
Und jetzt...
...lauf.
Richter Warren... erwartet dich.
Sie nutzt dir nichts.
Auch ich habe sechs Schüsse abgegeben.
Sieh nach.
Doc!
Erkennst du sie wieder?
Es ist meine.
Es sind noch drei Schuss drin.
Sieh mal.
Und der letzte Schuss ist für dich, wenn du willst.
Und nun... haben wir einen Termin, mein Freund.
Bert!
Nimm die Pistole.
Bring ihn zu Richter Warren.
Wenn er auch nur eine Bewegung macht, blas ihm den Kopf weg.
Na los, lauf.
Der Richter wartet.
Ihr verlasst mich also?
Hör zu, erinnere dich hin und wieder daran, dass du einen Bruder hast.
Du wirst dich allein fühlen, nicht wahr?
Nein. Mach dir keine Sorgen.
Als Sheriff werde ich so einiges zu tun haben.
Lawrence, bist du dir wirklich sicher, dass du nicht mit uns mitkommen willst?
Ich muss hier bleiben. Das ist mein Land. Danke.
Jane...
Nun...
Also, auf Wiedersehen.
- Tschüss, Harry. - Bis bald.
Und denk daran:
- Mach sie glücklich. - Keine Sorge.
- Tschüss. - Auf Wiedersehen.
Und kommt bald wieder!
Also schön, ich bin gekommen, um mich zu stellen.
- Ach? Und wegen welches Vergehens? - Einen Sheriff verdächtigt zu haben.
Das ist schlimm. Die Strafe wird sehr heftig ausfallen.
Lebenslänglich?
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.