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� double tour (1959) dTV - TV5MONDE Europe - 2. September 2012
SCHRITTE OHNE SPUR
Na, ein bisschen spannen?
Zieh dich an!
Hallo, Mademoiselle Mortoni.
Schon auf?
Ich liebe den Morgen. Da arbeite ich besser.
Es wird wieder sch�n heute.
Danke, Mademoiselle Mortoni.
Sch�nen Tag, Roger.
- Zeig dich nicht halbnackt! - Ich bin nicht halbnackt.
Die Herrin guckt bl�d.
Die Herrin nervt uns.
Alfred l�sst sie gr��en.
Arthur l�sst sie gr��en. Jules l�sst sie gr��en...
Die Herrin...
Alle lassen sie gr��en.
Du bist sch�ner als die Herrin.
- Wollen Sie keine Hilfe? - Nein!
- Warum? Ich bin kein Snob. - Ich will nicht.
- Sie wollen keine Hilfe? - Ich w�sste nicht, wozu.
Ich liebe das.
Na bitte, Sie sind der Sohn der Herrin.
"Alfred l�sst die Herrin gr��en!"
Pardon.
- Sie riechen gut, Julie. - Nach Abwaschwasser?
Bet�rend.
Monsieur Richard, Sie verpassen die Messe.
- Bitte? - Zeit f�r die Messe!
Ich habe noch 5 Minuten. Den Stapel noch.
M. Richard,
Madame erwartet Sie. Das gef�llt ihr nicht.
Oh, Julie...
- Bist du fertig? - Ja.
- Komm, wir sind sp�t dran. - Gehst du?
Nat�rlich, welche Frage!
Und dein Verlobter...
Wenn man ihn so nennen kann. Erwartest du ihn nicht?
Ich sehe ihn sp�ter.
Gott...
zuerst!
Eine gute Wahl.
Laszlo ist ein guter Kerl.
Er m�sste nur mal in die Reinigung.
K�sst er denn ordentlich?
Komm, es ist sp�t.
Fasst er dich an? Du wei�t schon, was ich meine?
Wie ist das, wenn er dich umarmt?
Die Beziehung der Geschlechter ist eine sch�ne Sache.
Achtung, Omis!
Hallo, meine Dicke.
Ist hier jemand?
Ist hier jemand?
- Ist hier jemand? - Ich komme!
Wo ist Madame?
- Madame ist in der Messe. - Und Mademoiselle?
In der Messe mit Monsieur Richard.
- Und der Mann von Madame? - Zieht sich an. Er kommt gleich.
Oh, Julie!
- Oh, Julie! - Was?
Etwas zu essen, ich hab Hunger!
- Wessen Stricksachen? - Madames.
Sie lassen die Maschen fallen!
Ach, Laszlo. Wie geht's?
Hallo, Henri.
- Sind Sie schon lange da? - Gerade gekommen.
Julie, machen Sie das Zimmer. Dann haben Sie frei.
Ja, Monsieur.
Mein armer Laszlo.
Es ist immer noch nicht gekl�rt.
W�hrend der Messe sehe ich heimlich L�da.
Das ist j�mmerlich.
Ich wei�. Aber was soll ich tun?
Verlass deine Frau.
Lassen wir das.
Findest du sie sch�n?
- Ist sie intelligent? - Nicht so dumm, wie du denkst.
Findest du sie gut?
Gro�z�gig?
Folgsam?
Liebevoll? Selbstlos?
Du findest sie witzig, glaube ich.
- Pack, ich nehme dich mit. - Das ist unm�glich.
- Wirklich, warum? - Wegen allem.
Wenn ich Th�r�se verlasse, gebe ich das Haus auf,
meine Kinder, meine eintr�gliche Stellung.
- Meine Weinst�cke... - Ach...
Wenn die drei F�sser so wichtig sind, dann bleibe.
Dann sag ich lieber nichts.
Heiratet �lisabeth mich, was ich hoffe,
sehen wir dich in jedem Fall.
Du wirst schon irgendwie zurechtkommen.
Bek�me dir ganz gut, ein bisschen zu darben.
- Das macht stark. - Du bist hart.
Nein, du bist ein Depp.
Du redest mit deinem Schwiegervater...
Aus gutem Grund.
Und was sagt L�da dazu?
L�da �berl�sst mir die Entscheidung.
Sie spricht nicht dar�ber.
Das wird bei der alten N�rgeltante anders sein.
Laszlo...
ich f�rchte das Unbekannte.
Das merkt man.
Ich bin 45,
das musst du verstehen.
Wenn ich von heute auf morgen nichts habe...
H�ngst du so daran? Ich h�tte das l�ngst aufgegeben.
Sogar �lisabeth?
Sogar �lisabeth, wenn ich ihr Vater w�re.
Ich bin m�de. Wechseln wir das Thema.
- Wie laufen die Gesch�fte? - Ach, h�r auf damit.
- Ich muss los. - Gr�� L�da.
Danke.
Bis sp�ter.
Julie!
- Julie, wo ist mein Fr�hst�ck? - Hatte keine Zeit.
Es wird Zeit. Ich nehme gekochte Eier,
Zwieback, Konfit�re, Ziegenk�se,
einen H�hnerfl�gel, kalt.
Es gab wohl gestern nichts!
Ich habe mir den Hunger aufgespart. Ich will Taten sehen.
- Es ist kein Huhn mehr da. - Ich kenne das Haus.
Und nicht so sparsam, nicht zu knapp bitte.
- Sie sind gut! - Ich warte unter der Pergola.
Und einen halben Liter Ros�.
- Hallo, Schwiegermutter. - Ein gesunder Appetit.
Ich liebe futtern, trinken, rauchen und alles andere.
Ich habe s�mtliche Laster.
Sie sind witzig.
Setzen Sie sich, essen Sie mit.
Ich muss ihnen etwas sagen. Sie sollten sich korrekt ausdr�cken.
Es hei�t nicht "futtern", sondern "essen",
vor allem wenn Sie mit der Mutter Ihrer Braut reden.
Gut, dann essen wir eben.
Und wie ist Ihr Appetit so?
Mal so, mal so.
Sie trinken schon morgens?
- Ja, warum? - Nur so.
- Und sonst, l�uft alles gut? - Danke, ja.
- Ein Glas Ros�? - Laszlo, welche Frage!
- Also ja! - Aber nein, wirklich!
Kein Wein zwischen den Mahlzeiten.
Ach ja? Dann vergessen Sie es.
Ich gratuliere Ihnen zu den Eiern!
Die H�hner bekommen noch K�rner. Was f�r ein Unterschied zu Paris!
Was f�r ein Gl�ck!
Diese Sonne!
Diese Luft!
Dieser Duft!
Diese H�gel, diese B�ume, diese V�gel!
Diese gekochten Eier!
Diese charmante, junge Dame... Oh, Th�r�se, ich glaube an Gott.
H�bsches Paar.
- Nettes Schauspiel. - Was haben Sie gesehen?
- Sie wissen es. - Schweigen Sie.
- Was soll daran schlecht sein. - Schweigen Sie!
Besser, Sie verzichten, Th�r�se.
Und?
Kann mich nicht beklagen.
M�ssen Sie so triumphieren, wenn Sie von dem M�dchen kommen?
Sie ist meine ganze Freude.
Kein Grund, mich damit zu qu�len.
Wechseln wir das Thema.
Macht Sie dich so gl�cklich?
- Lassen wir das. - Antworte mir!
Willst du dich �ffentlich streiten?
- Ach ich... - Vor dem geniere ich mich nicht.
Aber vor den Kindern vielleicht.
Ich gehe wieder zu L�da.
Tut mir leid.
Erkl�re es ihnen. Es f�llt dir schon was ein.
Sie m�ssen nicht wissen, dass ich mit ihr zusammen bin.
Hallo, Papa.
- Wie geht's, Richard? - Danke.
Hallo, Papa.
Ich beende noch mein Fr�hst�ck.
Was ist los? Da h�rt man Stecknadeln fallen.
K�nnte man, w�ren Sie nicht so laut.
Ich bin laut?
So laut nun auch wieder nicht.
Jetzt mache ich L�rm!
Warten Sie ab, bis ich erst trinke.
- Laszlo, du bist widerlich. - Das ist laut.
Du tust mir leid.
Man darf wohl gar nichts sagen.
Henri, du kommst zu sp�t.
Unsinn, ich habe noch 2 Minuten.
Wo gehst du hin?
- Zur Messe. - Papa geht zur Messe.
Du wolltest doch spazieren gehen.
- Was soll die Kom�die? - Welche Kom�die, Laszlo?
Du wei�t, was ich meine, alle wissen es!
- Laszlo, das reicht! - Nicht vor den Kindern.
- K�nnt ihr nicht mal offen sein? - Genug!
- Ihre Meinung interessiert nicht. - Sie wissen, was ich davon halte.
Los, pack deinen Koffer, Henri.
Was erwartest du von dem?
Das verstehst du nicht.
Ach, das verstehe ich nicht?
Und das, ist das nicht b�sartig?
W�rde ein Mann, der dich liebt und bei Verstand ist, das tun?
Findest du ihn vorzeigbar?
Wie wirkt das, wenn er mit dir durch Aix l�uft,
mit seinen speckigen Pullovern?
Und wie spricht er mit deiner Mutter?
Er muss mich ja nicht m�gen.
Aber was er redete, als er sich vollstopfte, das verzeihst du?
Das verstehe ich nicht.
Siehst du nicht, dass er deinen Vater in die Arme dieser Person treibt?
Und du nimmst das hin!
Was willst du von ihm? Die Heirat? Mein armes M�dchen!
Es geht um etwas anderes. Wenn er das hat, ist er weg.
- Wir sehen ihn nicht wieder! - Vielleicht hat er es schon.
Herein!
- Wer ist da? - Ich.
- Fertig! - Du bist verr�ckt!
Du wusstest ja wohl, dass ich ein Mann bin.
Oh, sag mal!
Dieses kleine Ensemble ist ja hinrei�end.
Das steht dir sehr gut.
- Was ist los? - Ich liebe dich nicht mehr.
So, so.
Ich meine es ernst.
Sag mir, was los ist.
Es ist aus, das ist alles. Duzen Sie mich nicht mehr.
Wir k�ssen uns also, und dann sagen wir "Sie".
Das ist kein Witz, Laszlo.
Kommt dieser Bl�dsinn von Ihrer Mutter?
- Ich will Sie nicht mehr sehen! - Das kommt von der lieben Mama.
Es n�tzt nichts, wenn ich Sie bitte, Respekt zu haben.
- Ich mag diesen Ton nicht... - "Gegen�ber meiner Mutter"!
Nun sag schon, was los ist.
Wegen dem, was ich gesagt habe oder fast gesagt h�tte?
Wie du aufgetreten bist...
Weil ich sage, was alle denken?
Nein, wegen L�da.
Sie haben Sie in die Arme meines Vaters getrieben.
- Er ist uns fremd geworden. - V�llig falsch.
Ich bin nach L�da gekommen, als sie hierbleiben wollte.
Wir trafen uns, und ich lernte dich kennen.
Ich kann nichts daf�r, wenn dein Vater sich verliebt.
Dazu muss ich sagen, dass ich ihn verstehe.
- Gib zu, du warst mit ihr im Bett. - Nein.
- Du l�gst! - Ich l�ge nie.
- Und mein Vater hat deinen Segen? - Ja, absolut.
Ich will Sie nicht mehr sehen. Ich hoffe, Sie fahren morgen!
H�r mal...
Sie w�nschen?
Zwei Pastis.
Vlado, was treibst du denn hier?
Nein, reden wir Franz�sisch.
Man h�rt uns zu. Ist h�flicher.
- Ich bummele. - Steckst du im Schlammassel?
- Wenn du w�sstest... - Setz dich, ich spendiere einen.
- Kellner! Noch zwei Pastis. - Zwei Pastis.
Moment. Croissants dazu.
Hast du gegessen?
Guck mal!
Kommt jetzt endlich der Rest?
- Kommt jetzt der Rest? - Der Rest!
Kellner! Zwei doppelte Pastis und drei dreifache.
H�r mir gut zu.
Das Futter ist kein Problem, ich nehme dich mit zu Freunden.
Die werden komisch gucken, aber das ist egal.
Das ist mir unangenehm.
Aber nein!
Hier.
- Du bist verr�ckt! - Hier, sage ich.
- Das will ich nicht. - Na komm.
- Es gibt keinen Grund. - Nun hab dich nicht so.
Musik!
Musik!
Ich glaube, ich will nicht zu diesen Leuten.
Ach was! Das sind die Eltern meiner Verlobten.
Wenn man so will.
Woran denkst du?
An Papa.
Ich denke auch an Papa,
an Mama...
an Laszlo, an dich...
an L�da Mortoni, an Julie...
und an mich.
Es tut mir leid wegen Laszlo.
Mit tut es vor allem um Mama leid.
Ich bin keine Spa�bremse, wir sind im 20. Jahrhundert.
Nacktheit finde ich nicht anst��ig.
Wenn ich am Strand bin... Aber sich so ans Fenster zu stellen,
in H�schen und BH, das ertrage ich nicht.
- Gut. - Der G�rtner beschwert sich.
Ja, Madame.
Schlafen Sie ohne Nachthemd?
Es ist zu warm.
- Ich habe auch keins mehr. - Ich will, dass Sie eins tragen.
Nehmen Sie eins von mir aus dem Schrank.
- Aber Madame, ich schlafe allein. - Genau.
Man sollte es sich angew�hnen.
�brigens,
der junge Mann, der morgens die Milch bringt...
Du?
- Ja, ich st�re nicht lange. - Bestens.
- Haben Sie mich verstanden? - Ja, Madame.
Servieren Sie p�nktlich.
Geht es dir besser?
- Es geht. - Hast du dich getr�stet?
- Das geht dich nichts an. - Ich bin deine Frau, Henri!
"Ich bin deine Frau, Henri!"
Mir reicht dieses Theater.
Immerhin teilen wir ein Bett.
Das macht mich krank.
Willst du deine Freiheit?
Meine Freiheit?
Das ist mein gr��ter Wunsch.
Meinst du das ernst?
Ist der Vorschlag ernst gemeint?
Wer ist das schon wieder?
Ein Freund von Laszlo, denke ich.
- Hast du ihn eingeladen? - Aber nein.
Es ist unm�glich, dass er einfach so Leute mitbringt.
Bald holt er seine Kumpel aus Paris! Eine echte Invasion.
Wenn es f�r 5 reicht, reicht es auch f�r 6.
Bitte? Soll dieser Typ hier essen?
- Warum nicht? - Ich rede mit ihm!
- Durchs Fenster ist vulg�r. - Ich gehe runter.
Bleib da. Der Junge isst hier, wenn er es m�chte.
Du sprachst eben davon, mich freizugeben.
Wie soll ich das verstehen? Was meintest du damit?
Ich rede nicht von Scheidung. Das ist ausgeschlossen.
- Denkst du! - Ausgeschlossen!
Ich kann jederzeit verduften und mich scheiden lassen.
Du wei�t sehr gut, dass das nicht geht.
- Warum? - Ich bitte dich, Henri!
Wenn du mich wegen dieses M�dchens verl�sst,
hast du keine Ruhe mehr vor mir.
Ich folge euch �berall hin.
Ich sorge �berall f�r einen Skandal, beschimpfe dich �ffentlich.
Es w�re mir egal, was die Leute denken.
Ihr k�nntet in keinem Hotel absteigen.
Kein Kino, kein Theater, kein Restaurant oder sonst etwas...
Ihr k�nntet nirgendwo hingehen.
Euer Leben w�re bald unm�glich.
Henri, das ist nicht dein Ernst.
Gut.
Was schl�gst du dann vor?
Einen Handel.
Welcher Art?
Du lebst weiter hier, siehst sie, so oft du willst,
unter der Bedingung, dass es keinen Skandal gibt.
Ihr k�nnt euch im Wald k�ssen, wie die Dorfl�mmel.
Du bietest mir etwas an, was ich schon habe.
- Das ist nichts Neues. - Warte.
Ich lasse euch k�nigliche Ruhe.
Wir sprechen nie wieder
�ber deine Untreue, deine Gleichg�ltigkeit mir gegen�ber,
oder �ber dein Leben. Das existiert einfach nicht.
Das klingt schon besser.
Was bringt dir das?
Das ist meine Sache.
Vielleicht m�chte ich einfach das Haus nicht aufgeben,
und das Leben, f�r das ich gek�mpft habe,
ohne Geldsorgen, die Weinberge...
Was tut man nicht alles f�r Wein?
Deine Gr�nde sind mir egal.
- Und was tue ich daf�r? - Du hilfst mir.
- Wobei? - Deine Tochter gl�cklich zu machen.
Gro�e Worte!
Was br�test du da aus?
Vielleicht, aber sie sind angebracht.
- �lisabeth ist gl�cklich... - Mach es kurz. Was willst du?
Sie darf diesen Laszlo nicht heiraten.
- Du kannst mich mal. - Bitte?
- Ich sagte: "Du kannst mich mal." - Soll sie sich kompromittieren?
- Ich mag Laszlo. - Das war klar. Er n�tzt dir auch.
Hast du bemerkt, wie er auftritt, wie er mich behandelt?
- Klappe! - Dein Laszlo ist ein Strolch.
Nicht pr�sentabel!
Wovon lebt er? Das wollte er uns nie sagen.
Kommt nicht in Frage.
Die Antwort ist nein.
Ich bringe sie nicht auseinander.
Th�r�se, sei still!
H�r gut zu, Henri.
Du machst das oder sagst adieu zum Rotschopf.
Beim Leben meiner Kinder, das ist mein voller Ernst.
Entweder Laszlo geht heute noch, oder du sieht sie nie wieder.
Was bildest du dir eigentlich ein?
- Widerliche Schmei�fliege. - Das verbiete ich dir!
Wie kannst du es wagen, mit deiner Visage �ber L�da zu reden,
sie �berhaupt zu erw�hnen?
- Ich bin deine Frau, Henri. - Nichts.
Du bist nichts f�r mich. So etwas speie ich nur aus.
Ich finde dich niedertr�chtig, schlecht gebaut, dumm,
unkultiviert, scheinheilig, feige,
alt, so was von alt!
Du vereinst alles, was ich verabscheue.
- Ich hasse dich. - Ich bin deine Frau, Henri.
Halt's Maul! Sieh dich doch mal an!
Findest du dich sch�n?
Jetzt wei�t du, was ich von meiner Frau halte.
Sieh dich an! Findest du dich begehrenswert?
Betrachte dich mal ganz genau! In allen Einzelheiten!
Wie findest du dich?
Diese wunderbare L�da...
Heute Morgen
habe ich sie zum Spaziergang abgeholt.
Wohin willst du?
Ich fahre zum Einkaufen nach Aix.
Nimmst du mich mit?
- Nein. - Warum?
Bist du b�se?
- Ein bisschen. - Warum, mein geliebter Schatz?
Warum liebe ich dich nur wie ein Verr�ckter?
Ich ertrage es nicht, von dir getrennt zu sein.
- Glaubst du mir? - Ja.
Ich bin nicht wirklich b�se.
Nur ein wenig traurig.
Traurig?
Das bin ich auch.
Wir kaufen sp�ter ein.
Lass uns spazieren gehen, ja?
- Henri... - Ja?
Liebst du mich?
Henri, glaubst du, viele Leute wissen von unserer...
Wie nennt man das?
Es gibt W�rter daf�r, die ich hasse.
Wissen viele Leute, dass wir uns lieben?
Nicht so viele.
- Wer? - Ich wei� es nicht...
Th�r�se, Laszlo.
Mehr nicht, glaube ich.
Und deine Kinder?
Ich glaube nicht.
Wenn sie es erfahren, was machst du dann?
Nichts.
- Wenn sie dir den Kontakt verbieten? - Dazu haben sie kein Recht.
Du bist unglaublich sch�n, mein Liebling.
Ich w�nschte, wir h�tten immer einen Spiegel vor uns,
um dich eingehend zu betrachten,
dir deinen Mund zu zeigen,
deine Z�hne, deine Nase, deine Haare...
Ich k�nnte dich immer anschauen, dich bewundern.
Du wirst verstehen, was ich f�hle.
Ich w�rde dir leid tun.
Henri, ich habe dich nie gefragt...
was du mit mir vorhast.
Es macht mich traurig, wenn ich daran denke, dass es endet.
Wieso sollte es enden?
Ich will dir nicht mit Gemeinpl�tzen antworten,
von deiner Frau reden, deinen Kindern,
deinem Haus.
So etwas gibt man nicht so einfach auf.
Es ist schrecklich, dass dieses Haus so nah ist.
Ich ertrage es nicht, es st�ndig zu sehen.
Wo ich auch hingucke,
ich kann es einfach nicht ignorieren.
Es vergiftet jeden Moment des Gl�cks.
Du dachtest, ich sei b�se.
Das war ich nicht.
Ich fragte mich, was in deinem Haus vor sich geht.
Ich sah dich durch die R�ume laufen,
T�ren schlie�en,
dich von deiner Frau verabschieden,
dich in euer Bett legen.
Schweig.
Und irgendwann wird man uns entdecken.
- Und wenn schon! - Ja, aber das hei�t Dem�tigungen.
Lachen und Gespr�che brechen ab, wenn wir kommen...
Das h�lt man auf Dauer nicht aus.
Wir gehen weg.
Vielleicht. Mal sehen.
Ich bin nun einmal gl�cklich.
Wir sind nicht die Ersten, denen es so geht.
Wie viele andere haben das geschafft? Das findet sich alles.
Bist du nicht gl�cklich, im Moment?
Doch.
Denken wir einfach nicht dran.
Henri!
Und?
Ich kann mich nicht beklagen.
M�ssen Sie so triumphieren, wenn Sie von diesem M�dchen kommen?
Sie ist meine ganze Freude.
Los, pack deinen Koffer, Henri.
L�da!
Komm!
- Was ist los? - Komm, ich erkl�re es dir.
- Was ist denn los? - Ich ertrage sie nicht mehr!
Sei nicht so nerv�s. Erz�hl mir alles.
- Lass dir Zeit. - H�r zu.
Ich wei�...
Ich habe nicht gerade einen eisernen Willen.
Aber das ist mir klar.
Wir fahren nach Aix.
- Warum? - Wir werden uns zeigen.
Dann bin ich kompromittiert.
Ich will Th�r�se verlassen.
Wenn alle uns sehen, gibt es einen Skandal
und ich muss brechen. Dann gibt es kein Zur�ck.
Wir k�ssen uns vor Madame Leb�uf. Sobald sie rauskommt.
- Ist sie da? - Da ist sie.
Sie kommt.
Madame Leb�uf!
Was soll ich noch erfinden, um dir meine Liebe zu bekunden?
Sieh mal, wer da ist.
Dieser arme Laszlo sieht nicht gut aus.
Wir sind total besoffen.
Kein sch�ner Anblick.
Ich, nicht sch�n? Das ist �brigens mein Freund Vlado.
Er sitzt echt in der Tinte.
Du k�nntest ihn zum Essen einladen.
Das war eine klare Ansage.
Gerne.
Meine Verehrung, Madame.
Guten Tag, Monsieur.
Wie, ihr zeigt euch �ffentlich zusammen?
Was ist daran so ungew�hnlich?
Mach dich nicht �ber mich lustig.
Ich werde ehrlich sein.
L�da und ich zeigen uns.
Warum?
Um zu zeigen, dass es bei uns Ver�nderungen gibt.
Aber das ist ja toll! Wir umarmen uns!
- Nein! - Doch, umarmen!
Das m�ssen wir begie�en.
Wir trinken was bei dir!
Eine gute Idee.
Das ist toll, was ihr da gemacht habt.
Deine Tochter will mich nicht mehr.
Das bringen wir in Ordnung.
L�cheln, Madame! Das Gl�ck steht vor der T�r.
Haltet die Gl�ser bereit.
H�bsch, was? Das ist wegen unserer L�da.
- Sie machen das? - Man muss ja leben.
Hier, nimm.
- Trink was. - Nein, ich bin schon betrunken.
Trink, sage ich!
Freunde, ich freu mich so!
Ich auch.
Dann f�hrst du morgen?
Ja. Ich packe heute Nachmittag meine Koffer.
Im wahrsten Sinne des Wortes.
Da ich ein bisschen b�sartig veranlagt bin,
bin ich gespannt, wie einige unserer Bekannten gucken werden.
Schmieden wir Pl�ne, Kinder.
Wie teilt ihr es der Familie mit?
Ganz einfach. Ich sage: "Wiedersehen, Th�r�se."
"Behalte die Weinberge, das Haus, das Bankkonto teilen wir auf,"
"und dann gehe ich."
Das wird lustig.
Auf dein Wohl, Th�r�se.
Jetzt reicht es, Laszlo.
Idiot! Du machst mir Angst!
Du bist sch�n.
Ich denke, damit ist es klar.
Das glaubst du wohl.
Deine Romanze ist vorbei. Ich rede mal ein paar Takte mit dem M�dchen.
- Warum nicht? - Sie verschwindet von hier!
Wir gehen zusammen weg.
Meine arme Th�r�se.
Du kannst nichts mehr ausrichten.
Deine Regentschaft ist vorbei.
Du tust mir nur noch leid.
Meine arme Alte...
Essen wir.
- Warst du nicht spazieren? - Nein, ich h�rte Musik.
Danke.
Warte auf mich.
Warten Sie auf mich.
Ich tue Ihnen nichts. Das schw�re ich.
Das verstehe ich nicht.
"Die Sch�ler des Konservatoriums erhielten ihre Preise."
"'Ihr seid das kulturelle Treibmittel der Bev�lkerung,"
"sagte der Beauftragte f�r die Sch�nen K�nste."
Lass mich in Ruhe! Ich komme zu sp�t.
Du spinnst ja wohl?
Tu mir einen Gefallen, Schatz.
Was?
- Geh zu der Mortoni f�r mich. - Geh doch selber.
Ich habe keinen Schl�ssel.
- Ich kann ihn dir geben. - Nein.
Geh du lieber. Du machst ihren Haushalt.
Ich habe da nichts verloren. Sei so nett.
- Und du servierst das Essen? - Das dauert 2 Minuten.
Was f�r eine Nervens�ge! Was hast du vergessen?
Zwei leere Flaschen auf dem K�chentisch.
Gut, ich gehe.
Ich gehe.
Nun lass mich gehen.
"Aus Marseille verjagt,"
"aus Perpignan vertrieben,"
"die Sch�nen der Nacht der Mittel..."
"der Mittelmeerk�ste,"
"kommen nicht aufs Pariser Trottoir."
"Auch da sind sie unerw�nscht."
"Seit 14 Tagen gab es zahlreiche Kontakte"
"zwischen der C�te d'Azur und der Hauptstadt."
Ich habe zwei S��e, die nach Paris wollen.
Artikel 6 der Anordnung vom 23. Dezember ist drakonisch.
Und wo bleibt das Futter?
Auch Sie sind halb verhungert?
Ach wissen Sie, das bin ich gew�hnt.
Das ist kein Grund!
Essen her! Wir verhungern!
Sie sind betrunken, Laszlo.
Richtig.
Richard,
man liest nicht am Tisch!
- Was? - Man liest nicht am Tisch!
Es kommt ja nichts.
Ich werde mal nachsehen.
Setzen wir uns schon mal.
Ja, genau.
Dann wird der Braten schon kommen.
Was?
Mademoiselle Mortoni ist tot. Ich habe sie gesehen.
Mademoiselle Mortoni ist tot?
Es ist schrecklich!
Sie liegt auf dem Boden, ganz starr. Die M�bel sind umgeworfen.
Sie muss sich gewehrt haben.
Wer sagt, dass sie get�tet wurde?
Ich sage doch, es ist alles durcheinander.
Es ist schrecklich. Sie war so gut...
Ist sie wirklich tot?
Geh nicht hin, Henri!
Henri, ich verbiete dir zu gehen!
Robert!
Die Leute da sollen zur�ckgehen.
- Zwei St�ck Zucker? - Ja.
- Nimmst du Milch? - Nein, heute nicht.
Geht es dir gut?
Ja.
Soweit man das sagen kann. Jetzt ist der Skandal ausgebrochen.
Was macht das schon?
Ich denke vor allem an dich und deine Schwester.
Ihr m�sst den Fehltritt eures Vaters mutig ertragen.
Er ist euer Vater. Ihr d�rft ihn nicht verurteilen.
Nat�rlich, Mama.
Ach, dieses Strickzeug! Ich muss neu anfangen.
Du bist eine Penelope.
Dieser Dreckskerl hat die Maschen fallen lassen.
Ich verlasse deinen Vater niemals.
Wir m�ssen das zusammen durchstehen.
- Wenn man sich wegdreht... - Da kommt der Kommissar.
Bedenke, was du sagst.
- Madame. - Setzen Sie sich doch.
Danke.
- Eine Tasse Tee? - Trinke ich nie,
verehrte Dame.
Es tut mir leid, dass ich so offiziell sein muss,
aber Sie verstehen, dass man �ber ein Verbrechen
nicht so reden kann, als sei man zum Kaffeeklatsch da.
Das ist eine h�chst unerfreuliche Sache f�r Sie.
Ich kann hier nichts unter den Tisch kehren,
so sehr ich Ihren Mann sch�tze.
Antworten Sie ehrlich.
Soll Ihr Sohn sich zur�ckziehen?
Nein, er ist unterrichtet. Er kann alles mith�ren.
Gut.
Hatte Ihr Mann...
eine intime Beziehung zu Mademoiselle Mortoni?
Ja.
Ich frage nicht, was Sie von ihr halten,
ich ahne es.
Wissen Sie, wie es sie hierher verschlug?
Viele K�nstler kaufen ja H�user hier.
Ich glaube, sie kam aus Japan,
wo ihr Vater Diplomat war. Mehr wei� ich nicht.
Wie war ihr Ruf hier in der Gegend?
Dazu m�chte ich nichts sagen.
Sie waren Ihre Nachbarin.
Sie haben sicher einiges gesehen.
Hatte sie viele Freunde?
Ich kenne nur zwei: Meinen Mann
und einen gewissen Laszlo Kovacs, den sie aus Japan kannte.
Keine Ahnung, was sie da machten.
- Erz�hlen Sie mir von ihm. - Das geht schnell.
Er kommt oft her, mein Mann ist in ihn vernarrt.
Er umwirbt meine Tochter.
Kurz, er f�hlt sich hier wie zu Hause.
Ich werde ihn befragen.
Er kam vermutlich mit Mademoiselle Mortoni?
Ja. Sie hat ihn mit Henri bekannt gemacht.
Sie m�gen ihn offenbar nicht so.
Ich kann nicht l�gen, Kommissar. Er ist ein merkw�rdiger Typ.
Ich befrage Sie sp�ter zu Ihrem Mann.
Denken Sie, es wird einen Skandal geben?
Das ist unvermeidbar. Aber Sie tragen ja keine Schuld.
Zumindest hoffe ich das, meine Liebe.
Das soll wohl ein Witz sein!
Ich tue nur meine Pflicht.
�brigens,
wo waren Sie heute Morgen?
In der Messe.
Sie kamen fr�h zur�ck.
Sie m�ssen wissen, dass das Verbrechen
viel sp�ter begangen wurde,
kurz bevor man die Leiche fand.
Wirklich?
Deshalb geh�ren Sie zu den Verd�chtigen.
Au�erdem hatten Sie ein Motiv.
Ich bringe Sie auf die Anklagebank!
Sie hassten Mademoiselle Mortoni.
Nicht wahr?
Nein, eigentlich nicht.
Haben Sie eine Frage?
Was wissen Sie �ber Roger Tarta, den Freund des Dienstm�dchens?
Verstehe mich richtig,
ich m�chte Laszlo nicht schaden.
Ich mag ihn nicht, aber wenn er unschuldig ist, soll er nicht b��en.
Schuldig oder nicht...
Sag so etwas nicht.
Aber Mama, ich sage gar nichts.
Kein Wort.
L�cherlich, dass sie den armen Roger beschuldigen.
Dich verd�chtigen sie auch.
Red keinen Unsinn, der Kommissar scherzte nur.
Er wei�, dass ich zu so etwas Furchtbarem nicht f�hig bin.
Glaubst du das?
Aber nein, Mama. Ich sage nur, der Kommissar hat Zweifel.
Das ist sein Job.
Das geht schon zu weit.
Du beschuldigst deine Mutter!
Aber bitte, Mama.
Was sagtest du �ber Roger Tarta?
Dass ich ihn nicht f�r schuldig halte.
- Dann ist es Laszlo. - Oder ein Landstreicher.
F�r deine Schwester...
Was?
Nichts.
Brauchst du irgendwas, Papa?
Nein.
Papa?
Ja?
Kann ich irgendwas tun?
Ich wei� nicht, wie ich es sagen soll, aber ich bin traurig.
Mein Schatz...
Ich habe nichts mehr, keine Zukunft mehr, niemanden.
Ich bin am Ende.
- Und ich? - Du?
Du verl�sst mich irgendwann.
Ich hasse deine Mutter.
Ich sollte das nicht sagen...
Aber ich hasse sie. Ich wollte sie verlassen.
Jetzt habe ich nicht mal die Kraft, die T�r zu �ffnen und zu gehen.
Vielleicht sp�ter...
Sp�ter? Denkst du?
Nein, ich kann das nicht vergessen.
Niemals. ich will nicht vergessen. Das interessiert mich nicht.
Nein, ich will deine Vernunft nicht, deine Aufmunterung...
Ich will...
Ich will nur, dass du mich wirklich liebst.
Ich liebe dich doch, Papa.
Ich konnte mir nicht vorstellen, so ungl�cklich zu sein.
Wenn ich dieses widerw�rtige Wesen zu fassen bekomme...
Ich w�rde es zerrei�en, drauf treten, ihm langsam die Augen eindr�cken!
Es hat die Sch�nheit ermordet.
Dieses ekelhafte Gew�rm.
Eine Null.
Ein ekelhaftes Insekt.
Es hat gewagt, meine L�da anzufassen.
Ich muss an deine Mutter denken...
- Papa... - Sei still!
L�da ist tot.
Sind Sie zufrieden? Freuen Sie sich?
Sie sollten gehen. Sie haben hier nichts mehr verloren.
Ich muss die Untersuchung abwarten.
Dann kommt das Gef�ngnis oder der n�chste Idiot, der Sie aufnimmt.
Packen Sie. Das ist ein Rat zu Ihrer eigenen Sicherheit.
- Stehe ich unter Verdacht? - Kein Kommentar.
Auch wenn Sie der beste Mensch w�ren, w�rde man sie hassen.
Haut ab! Verschwindet!
Widerlinge! Haut ab, oder ich zeige euch an.
Gern, aber ich habe noch was zu besprechen.
Vlado, bist du sicher?
Madame, es ist furchtbar! Sie haben Roger Tarta verhaftet.
Nicht lange.
- Tun Sie etwas. - Was soll ich denn tun?
- Er ist v�llig unf�hig... - Julie, das macht nichts.
Er geht nicht ins Gef�ngnis, das verspreche ich.
- Er ist nicht schuldig. - Woher wissen Sie das?
- Ich wei� es. - Sie sind gut informiert.
In der Tat.
Ja, ich bin ganz sicher.
Warte hier auf mich.
�lisabeth!
- Ich will dich nicht sehen. - Es ist wichtig.
- Geh! - H�r mir zu, es ist ernst.
- Ich muss dir wehtun. - Was willst du tun?
Ich kann nicht anders. Du wirst mich hassen.
- Ich verstehe dich nicht. - Bitte verzeih mir.
Ich liebe dich.
Richard!
Sch�n, was?
Sehr sch�n.
- Mein Lieblingsst�ck von Berlioz. - Meins auch.
Was halten Sie von L�da, Richard?
Wie fanden Sie sie?
- Meinen Sie �u�erlich? - Ja.
Sch�n.
Wundersch�n!
W�re sie j�nger gewesen oder Sie �lter,
h�tten Sie sich verliebt?
Nein.
- Ach, warum? - Ich verliebe mich nicht so.
Ich verliebe mich im �brigen nie.
- Niemals. - Seltsam.
Darf man erfahren, warum?
Es gibt keinen Grund.
Ich verliebe mich nie, Punkt, aus.
Finden Sie selbst eine Erkl�rung.
Das interessiert Sie doch nicht.
Es interessiert mich.
Es interessiert Sie?
- Sie wollen das nicht erkl�ren? - Weder ja noch nein.
Warum k�mmern Sie sich darum, wo es mir doch egal ist?
Wenn Ihnen das so egal ist,
wie ist das dann wohl f�r jemand anderen!
Ihren Vater zum Beispiel.
Sie erm�den mich.
H�ren Sie...
Sie k�nnen also nicht verstehen, wieso er L�da liebte?
Ich sagte, ich fand sie sch�n.
Zum Anbei�en.
- Lieben Sie Musik? - Ja.
H�ren Sie die n�chste Passage.
- Au�ergew�hnlich, oder? - Das stimmt.
Wie weit sind Sie mit dem Kommissar?
Er will alles wissen, der Arme.
Idiotisch, Sie zu verd�chtigen.
Warum?
Weil Sie nicht schuldig sind.
Das wissen nur Sie und ich.
Was meinen Sie damit?
Das sage ich sp�ter.
Was hielten Sie von der Liaison mit L�da?
- Welche Liaison? - Stellen sie sich nicht dumm.
Ich petze nicht, ich bin auf der Hut.
Hauen Sie ab.
Niemand will Sie mehr hier, weder �lisabeth, noch meine Mutter.
Aus Rache wollen Sie mich belasten.
Stimmt doch?
- Warum hast du sie get�tet? - Duzen Sie mich nicht!
Was ging dir durch den Kopf? Erkl�re es!
Dreckskerl!
Warum hast du sie get�tet?
Sie war sch�n, gro�z�gig. Du hast sie umgebracht!
- Verr�ckter! - Ich habe nichts getan!
Du warst verliebt, gib es zu!
- Hauen Sie ab! - Sag mir, warum!
- Hauen Sie ab, sage ich! - Nein.
Komisch, was Liebe so anrichtet.
- Ich hasste sie! - Sie sind ganz wie Ihre Mutter.
- Reden sie nicht �ber meine Mutter! - Im Gegenteil, Richard.
Dreckskerl!
Hier!
Hier!
- Ich hab nichts getan. - Doch.
Warum hast du das gemacht?
Warum hast du sie get�tet?
Warum?
- Ich habe sie nicht get�tet. - Richard!
Sagen Sie es.
Es bleibt unter uns. Ich sage es nicht der Polizei.
Das schw�re ich. Nur ihre Familie erf�hrt es.
Das schw�re ich.
Hat er dir wehgetan? �lisabeth, ruf die Polizei.
- Nein! - Ruf die Polizei!
Was sagst du?
Ich will keine Polizei.
Keine Polizei.
H�rt mir zu.
Brutaler Kerl!
Ihr m�sst zuh�ren.
Ich schlie�e die Augen. Ich will euch nicht sehen.
Ich habe L�da get�tet.
Ich war in meinem Zimmer.
Ich h�rte die Serenade in B-Dur von Mozart,
die Platte, die ich gestern gekauft habe.
Ich h�rte, wie ihr im Nebenzimmer gestritten habt.
Du und Papa.
Ich bin deine Frau, Henri!
Ist dein Vorschlag ernst gemeint?
Hast du ihn eingeladen?
Es ist unm�glich, dass er einfach Leute mitbringt.
Bald holt er seine Kumpel aus Paris, eine echte Invasion!
Wenn es f�r f�nf reicht, reicht es auch f�r sechs.
- Soll er etwa hier essen? - Warum nicht?
- Ich rede mit ihm! - Durchs Fenster ist vulg�r.
Bleib hier.
Der Junge isst mit, wenn er m�chte.
Du sprachst vorhin davon, mich frei zu geben.
Wie soll ich das verstehen? Was meintest du damit?
Ich rede nicht von Scheidung. Das ist ausgeschlossen.
- Wer ist da? - Ich bin es.
Komm rein.
- Wie geht's? - Geht so.
Was willst du?
Nichts. Ich wollte nur wissen, wie es geht.
Siehst du ja.
- Was hast du? - Nichts.
Rein oder raus, steh da nicht so rum.
Schon gut.
Bis sp�ter.
Ach, Richard?
Was machen Sie hier?
Guten Tag, Mademoiselle.
Ich wollte nur hallo sagen.
Das ist nett von Ihnen.
- Setzen Sie sich. - Danke.
Ich habe das bewundert.
M�gen Sie es?
Sehr.
Sie sind nicht nur sch�n,
Sie haben auch Talent.
- M�chten Sie etwas trinken? - Gern.
Sie sind sch�n und haben Esprit.
Was fehlt Ihnen noch?
Eine Sache.
Was?
Das kann ich nicht sagen.
- Sind Sie schon lange da? - Ein paar Minuten.
Wie kommt es, dass ich Sie nicht geh�rt habe?
Sie waren im Badezimmer.
Ich habe mehrmals geklopft.
Ist ja auch egal.
Sie haben einen wunderbaren Blick.
Genau den gleichen wie Sie.
Ist mir noch gar nicht aufgefallen.
Und, Richard, warum sind Sie gekommen?
Um hallo zu sagen.
- Ist das alles? - Ja.
Ich wollte Sie sehen.
- Um mir was zu sagen? - Nichts.
Ich wollte Sie nur sehen.
Eine seltsame Idee.
Und ich glaube Ihnen auch nicht.
Sie irren sich.
Ich wollte Sie sehen,
Sie h�ren,
mir angucken, wie Sie leben,
mir klar werden, wer Sie sind.
Und, was ist Ihr Fazit?
Ich sagte es ja schon.
Selbst wenn Sie der schlimmste Mensch w�ren...
Nein, das meine ich nicht.
Ich kann das nicht ausdr�cken.
Es macht mich wahnsinnig, Ihnen zu antworten.
Sagen Sie schon.
Wer schlecht von Ihnen denkt,
der muss sich irren.
Das bringt mich zum Verzweifeln, Mademoiselle.
- Aus welchem Grund? - Weil Sie meine Feindin sind.
Aber nein, Richard.
Doch, und das wissen Sie auch.
Aber wenn man Sie sieht,
versteht man, dass es ein Irrtum ist, gegen Sie zu sein.
Ein Irrtum, den wir alle begehen.
Meine Mutter liebt mich, ich liebe sie,
aber bei Ihrem Anblick wird mir klar, dass sie nicht nur nicht sch�n ist,
sondern auch nicht gut, nicht gro�z�gig,
nicht sehr klug.
K�nnen Sie eine Platte auflegen?
Ja.
Suchen Sie etwas aus.
H�ren Sie.
Bei dieser Musik verstehen Sie, dass andere Musik h�sslich ist.
Ja, und?
Wer diese Musik nicht liebt, der irrt, L�da.
Ich w�sste gerne, was Sie damit meinen.
Reden Sie bitte nicht.
Diese Passage sollten Sie h�ren.
- Es tut mir leid, Richard, aber... - Gef�llt es Ihnen?
- Es w�re mir lieber, Sie h�rten auf. - Moment.
Eine Sache sollten Sie wissen.
- So wie ich die Musik liebe... - Schweigen Sie!
Sie haben nicht verstanden, L�da.
Ich will sagen, dass ich Sie hasse.
Gehen Sie!
Sie haben meine Mutter und mich zu erb�rmlichen Insekten gemacht!
Ich wage nicht mehr, in den Spiegel zu sehen.
Wenn ich es doch mal tun muss,
f�llt mir das kleinste Detail ins Auge.
Ich finde mich abscheulich!
Ich denke an Sie,
an meine Mutter.
Wenn ich mich angucke, sehe ich nicht mich,
sondern meine Mutter!
Ich f�hle mich ganz klein, winzig.
Ein Insekt!
Ich verwandle mich.
Ich werde schrecklich!
Mein Blick ist erbarmungslos, wie die Sonne.
Alles ist gemein in diesem Gesicht.
Nichts kann es retten!
Das Gesicht eines lebenden Toten.
Es kann nur Entsetzen ausdr�cken,
Negation,
H�sslichkeit!
L�da, Sie werden sterben.
Ich bin hier, um Sie zu t�ten.
Nein!
Nein!
L�da!
L�da...
Jetzt wei�t du, was ich von meiner Frau denke!
Sieh dich an! Findest du dich begehrenswert?
Betrachte dich einmal genau! In allen Einzelheiten!
Wie findest du dich?
Er redet Unsinn. Die Schl�ge dieses Verr�ckten haben ihn verst�rt.
Ich will nicht, dass er kommt.
Er soll es nicht wissen.
Es ist ein alter Freund, er sagt nichts.
- Es tut mir leid. - Wir m�ssen die Polizei rufen.
- Nein! - Bist du verr�ckt?
Dein Bruder fantasiert, und du willst ihn denunzieren?
- Er sagt die Wahrheit, das wei�t du. - Halt den Mund!
Roger Tarta kommt ins Gef�ngnis. Ohne Grund.
Ich rufe die Polizei.
Laszlo, hindern Sie sie! Sie haben es versprochen.
- Stimmt das? - Ja.
Der Grund ist egal, aber das habe ich.
Ich hoffe, du f�hlst dich daran gebunden.
Danke, Laszlo.
- Wir k�nnen das nicht begraben. - Warum?
Du kannst nicht wie ein gehetztes Tier leben.
Du musst das in die Hand nehmen.
- Sonst niemand. - Nein, keiner kann mich zwingen.
Du musst zur Polizei gehen und ihnen alles erz�hlen.
- Nein. - H�r zu, Richard.
Die Strafe wird nicht so hart ausfallen.
Das war die Tat eines Kranken.
Um Ruhe zu finden, musst du dich der Polizei stellen.
Schweigen Sie, Sie Gauner!
Warum wollen Sie unbedingt meinen Sohn ins Gef�ngnis bringen?
Geh, Richard.
- Meinst du das wirklich? - Ja.
- Dann gehe ich. - Nein.
- Wo sind die Polizisten? - Im Haus von L�da.
Ich gehe trotzdem.
Papa, verzeihst du mir?
Ich w�rde gern, aber ich kann nicht.
Wenn du gehst, bist du nicht mehr mein Sohn!
Und L�da? Was kann man f�r sie tun?
Wen sollte man benachrichtigen?
Niemanden. Sie hatte keine Verwandten, keine Freunde.
Untertitelung: Eclair Group
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