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Yoruba
Zulu
*
UT: Toni Gschöpf
*
*
* Telefon *
* Telefon *
Polizei-Notruf.
Eisner, BKA Wien, Dienstnummer 3181258.
Brauch Unterstützung. Bin auf der Bundesstraße 32.
Eisenkappel, Richtung Ferlach.
So ein Arsch!
Scheißdreck, verdammter!
*
*
* verzerrte Funksprüche *
* Schrei *
* Schluchzen *
* Eine Tür fällt ins Schloss. *
* Es ist nicht zu hören, was der Arzt sagt. *
* Weinen *
* Piepsen *
* gleichmäßige Pieps-Laute *
Moritz!
Claudia!
* slowenisch, unverständlich. *
Papa? Papa!
Hallo, Papa!
* slowenisch, unverständlich *
Ich versteh ihn nicht.
Papa, hörst du mich?
Papa?
Papa!
Lass ihn erst einmal aufwachen.
Er erkennt uns nicht. Papa!
(Ich kann's nicht.)
* Schrei *
Alles okay?
Bibi, was ... was is ...
Das hab ich mit Aussetzern gemeint.
Setzen Sie sich.
Papa, alles gut bei dir?
Kurz ... kurz nur die Orientierung ...
Sie haben grade ...
Durch die Fragmentierung des Projektils ist ...
.. ein Splitter zwischen Keil- und Scheitelbein gelangt.
Warum holen S' den ned raus?
Eine operative Entfernung wäre momentan zu riskant.
Das heißt, ich lauf die ganze Zeit mit der Kugel im Kopf herum?
Einem Fragment. Ihre Amnesie stammt aber vom Schädel-Hirn-Trauma.
Und warum Amnesie? Er weiß, wer er ist - uns hat er auch erkannt.
Es ist eine retrograde Amnesie.
Dabei wird primär das trauma- tische Erlebnis ausgeblendet.
Das Langzeitgedächtnis bleibt intakt.
Jede Form von Anstrengung sollten Sie vermeiden.
Ihr neuer bester Freund würde sich durch Druckveränderung bewegen.
Das könnte schwerwiegende Folgen ...
Entschuldige.
Ja?
Wie geht's?
Geht. Er redet grad mit der Klagenfurter Kripo.
Er kann sich an nix erinnern.
Is er Gemüse?
Nein. Er weiß, wer er ist. Aber was passiert is ...
Was hat er g'sagt?
Nur diesen slowenischen Satz. Irgendwas mit Vergessen.
* Donnergrollen *
Ein Dorfpolizist hat dich gefunden.
Du hast vorher bei denen angerufen und Unterstützung angefordert.
Irgendeine Ahnung, warum?
Nein.
Laut Tatort-Bericht fehlt dein Handy.
Claudia hat g'sagt, du hast deine lederne Reisetasche mitgenommen.
Die fehlt auch.
Was sagt die ... Auswertung ...
.. von ...
Ah, die Vorratsdatenspeicherung.
Ned viel.
Neben deinem Notruf waren noch ...
.. drei Anrufe von einer Wertkartennummer.
Eine Sackgasse.
Darfst du eigentlich Alkohol ...
I hab's am Kopf, ned an der Leber.
Da ... war ein anderes Auto, ein ... ein hellgraues.
Ah.
Du ... im Bericht steht da nix.
Komm, Moritz, konzentrier dich noch einmal.
I ... ich ...
Da ... da war nix.
I hab nix. Das is schwarz.
I.. i ... i ... i kann ...
Das Letzte, woran du dich erinnerst?
EIN Anhaltspunkt, ein Gesicht ...
Bibi, der Arzt sagt, er soll sich schonen!
Ich will wissen, wer ihm das angetan hat.
Aber das muss nicht mehr heute sein! Jetzt is' genug mit Kreuzverhör.
Bibi, tschüs!
Papa!
Alles gut bei dir?
Papa, komm, wir gehen wieder rein.
Servas, Moritz!
Hallo, Moritz.
Ja, das schauen wir uns an.
Der schreibt ned!
Ja, sag an.
Ja.
Moritz!
Wart, i ruf dich z'ruck.
Was machst du im Büro?
Es muss ja irgendeinen Hinweis ...
Das haben der Slavik und ich doch längst alles durchg'schaut.
Irgendwas ...
Mhm.
Und was is mit der Schokolad?
Wird der Slavik gegessen haben.
Was hab ich?
Servus, Moritz.
I denk, du bist im Krankenstand.
Ja.
Da ... da war noch ein Auto.
Silbergrau.
Nicht, wie s' dich g'funden haben.
Das Areal is abg'sucht worden, behaupten die Kärntner.
Wir müssen Reifenspuren haben!
Nix. Laut Spusi Klagenfurt "ist die Integrität des Tatorts ...
.. durch Rotor-Abwind des Rettungs- hubschraubers beeinträchtigt worden"
Was wissen wir über den Tathergang?
Vielleicht hast du dich mit jemandem getroffen.
Fakt ist: Der Einschusswinkel verläuft von schräg oben nach unten.
Der Täter ist also seitlich hinter dir g'standen.
Du hast echt Schwein g'habt!
Wenn das Geschoss horizontaler auftrifft, dann ...
Moritz!
Moritz?!
Is alles okay?
Moritz. Schau dich doch an!
Du gehörst in den Urlaub.
In die Reha. Überall hin, nur nicht in den aktiven Dienst.
Dein Schutzengel, der muss solche Eier g'habt haben.
Und ned nur zwei.
Ich muss herausfinden, wer mir ...
Das wollen wir alle! Ein BKA-Beamter wird in den Kopf geschossen.
In Kärnten, wo alles ein Politikum ist!
Das nächste Mal such i mir ein anderes Bundesland.
Warum wird ein höherer Beamter im Urlaub in den Kopf g'schossen?!
Du hast Pause. Die Bibi macht das zusammen mit denen in Klagenfurt.
Die meinen, dass das mit sloweni- schen Schlepperbanden zu tun hat.
I glaub das aber ned.
Warts ihr schon dran, bevor er ...
Nein. Aber ich schau's mir nächste Woche in Klagenfurt an.
Ich fahr da runter! Ich fahr da runter!
Du fahrst in die Reha, auf Urlaub. Und wenn du wieder fit bist ...
Ich bin fit.
Du weißt schon, dass er recht hat.
Bringen S' den Herrn in die Götz- Gasse 13, direttissima.
Das ist das G'scheiteste für alle.
Und i meld mich aus Kärnten.
Kleine Planänderung.
Fahren S' mich nach Eisenkappel.
Is das im 23.?
Naa, Südkärnten. Bad Eisenkappel.
Nahe der slowenischen Grenze.
Das is aber teuer!
(Aufwachen!)
* Hupe *
Arschloch!
Schau, dass d' weiter kommst! So ein Trottel!
G'schissene Radlfahrer, depperte! Überall sind s', sogar in den Bergen!
Aufpassen! He, nur Trotteln heut!
Komm gleich.
Naa!
Das gibt's ja ned!
Eisner, BKA Wien.
Dem s' im Wiegele-Steinbruch in Kopf g'schossen haben!
He, Reinhard!
Dass Sie das überlebt haben, das hätt i nit gedacht.
So, wie Sie ausg'schaut haben.
Sie haben mich g'sehn?
I hab Sie g'funden und die Flugrettung verständigt.
Reinhard!
* Klospülung *
Hudle Josef, Inspektor.
Schau, wer da is!
Eisner, BKA Wien.
Ja, i weiß eh.
Was können wir heute für Sie tun?
Das war eine ruhige Nacht, keine besonderen Vorkommnisse.
Dann is Ihr Anruf über die Notruf- zentrale rein'kommen.
Sie haben Unterstützung angefordert. - Für was?
I bin sofort zum Steinbruch; da waren S' dann, ang'schossen.
Was war überhaupt los?
Das kann ich Ihnen nicht sagen.
Klar! Warum soll man uns Landeiern erzählen, ...
.. weshalb sich die Leut hier übern Haufen schießen?!
Es geht uns nix an. - Nein, das hab i ned g'sagt!
Es gibt ... Erinnerungslücken.
Ach?
Sie haben's vergessen?
Ich will den Steinbruch sehen.
Passt. I fahr Sie gleich hin.
I hab gedacht, die Kripo Klagenfurt ermittelt in dem Fall.
Danke für den Kaffee.
Hallo, Moni.
Griaß di, Selina.
".. Leben geführt mit Haus ..."
"Brav zu Hause. Gekocht."
"Die Kinder, gepflegt, alles in Ordnung."
* Telefon *
Mama, Telefon.
Mama!
* Telefon *
Gasthaus Wiegele.
Opa, das macht man mit'm Messer, das weißt du doch.
Ah, Reini, griaß di.
Schau her.
Naa, der is mit'm Radl unterwegs.
Was will der da?
Also, Ihr Wagen is da g'standen.
Und Sie im Fahrersitz so seitlich rüber.
Da, da is ein Auto g'standen.
Silber o...oder grau.
Naa, nur Ihrer. Das Gelände is in der Nacht noch abg'sucht worden.
Wie is das? Sind wir jetzt dem BKA unterstellt?
Ich würd dort total gern mitarbeiten.
Ned immer nur blitzen und Ang'soffene blasen lassen.
Wo geht's da hin? - Weiter in den Steinbruch.
Der is stillg'legt, seit zwei Jahren schon.
Im Moment baut halt keiner.
Krise halt.
Na ja, aber um den Wiegele müssen wir uns keine Sorgen machen.
Der hat noch einen zweiten Stein- bruch und eine Baufirma.
Und seiner Frau gehört das größte Gasthaus in der Ortschaft.
Der Schotter-Franzi, unser Platzhirsch.
Ohne den könnt die Gemeinde einpacken.
Der setzt sich für die Leut ein.
Schafft Arbeitsplätze.
Hat immer ein Projekt am Köcheln; was der anpackt, das wird.
Der setzt sich immer durch, wie ein Panzer.
Was is? Gemma!
Erster!
Passt!
Grüß Gott!
Griaß eich.
Servas!
Servas, Schatzi.
Ein Bussele, ha?
Du bist ja ganz verschwitzt! Grauslich!
I muss mit dir reden.
I hab mir schon Sorgen g'macht.
Heut hätt uns fast a Taxler zsammg'führt.
Ein Wiener! Jetzt kommen die schon mit'm Taxi zu uns.
Die Wiener san mir schon immer am Hammer 'gangen.
Moni, das war doch klar, dass die Wiener irgendwann da auftauchen.
Der Toni könnt zum Otto nach Graz.
Bist narrisch?! Den Toni brauch i im Betrieb.
Außerdem: Wie schaut das aus, wenn der auf einmal nimmer da is?!
Wenn du den Buben ned so gegen die Frau aufg'stachelt hättest!
Mach uns nicht alle narrisch!
Fast hätt uns ein Wiener Taxler zsammg'führt.
Die sind alle deppert!
Am Abend gehst schon mit, oder?
Es is nix, und es war nix!
Ja, aber wenn ...
Nix wenn! Wenn, wenn, wenn ...
Wenn wir alle zsammhalten und ruhig sind, wird nix passieren.
Das darfst du nie vergessen.
Komm her.
Geh, Opa!
Willst nimmer spielen?
Gell, Anton?
Servas, Papa.
Hat's g'schmeckt?
Zwei gute Fisch' hamma g'fangen.
Der Franzl und i.
Du meinst, den Toni, Papa.
Was is mit'm Toni?
Was für Fisch'?
Is schon gut, Papa.
Du, bringst den Opa dann ins Heim.
Nachher kommst heim und da bleibst.
Was?
I hab ihn grad erst her'bracht.
Ich wollt ...
Du machst, was i sag! Verstanden?!
Sag einmal ...!
Nein!
Fahren wir jetzt zur Resi?
Die Resi lebt nimmer, Opa. Schon seit drei Jahr'.
Steig ein.
* Als er den Motor startet, hört man eine Frau vor Lust stöhnen. *
G'fallt dir das, Opa? Da kannst dich schon noch dran erinnern?!
* lustvolles Stöhnen *
Geh, lass doch ...
* wilde Rockmusik *
Was magst du lieber - Pasta oder Wok-Gemüse?
Papa?
Papa?
* Telefon *
Mach dir keine Sorgen, Claudi, ich kümmere mich drum.
Wenn's was gibt, rufen S' mich an.
* Handy *
Tag und Nacht.
Mach ich.
Danke.
Passt schon.
Nein, ich mein ... für alles.
Moritz.
Josef. Also Josy heiße ich.
Also ...
Bis morgen, ... Moritz.
Ein Bier.
* verzerrte Stimmen *
Ein großes oder ein kleines?
Äh ...
Einen Kaffee.
Äh, Kaffee, bitte.
Der Josy Hudle hat mir Ihr Gasthaus empfohlen. Haben Sie ein Zimmer?
Wie lang wollen S' bleiben?
Das weiß i noch ned.
* unverständliches Stammeln *
Entschuldigung, war ich schon einmal hier vor ein paar Wochen?
I bin ned jeden Abend in der Schank. Vielleicht war die Irmi da.
(lallend:) Das bist doch du ...
Spezi, lass den Herrn in Ruh!
Sie müssen der Kommissar Eisler sein.
Eisner.
Ja. Wiegele Franz.
Mir g'hört der Steinbruch, wo Sie ... wo das passiert is.
Das bist doch du!
Spezi, du bist schon wieder ang'soffen.
Momenterl!
I hab dir schon oft g'sagt, du sollst die Leut im Gasthaus in Ruh lassen.
Verstehen wir uns?!
Wenn so was passiert wie mit Ihnen, dann werden die Leut unruhig.
Es besteht kein Grund zur Sorge.
Kommen größere Ermittlungs- arbeiten auf uns zu?
Es gibt noch Ermittlungs- lücken zu schließen.
Rekonstruktionen.
Auf meine Unterstützung können S' zählen.
Wenn Sie irgendwas brauchen ...
Der Mann da ...
.. hat mich erkannt.
Der Spezi, ja. Der erkennt jeden.
Das ...!
Seelische Probleme.
Aber bei uns trinkt er wenigstens kontrolliert.
I hab g'hört, Sie waren heut schon im Steinbruch.
I wär das nächste Mal gern dabei.
I hoff, Sie haben diesmal einen angenehmeren Aufenthalt.
Als das letzte Mal.
Dass man so was überleben kann, hätt i mir nie gedacht.
Arg.
*
Hallo, Claudi, ich bin's, der Papa.
Papa, endlich! Der Arzt hat gesagt, du sollst sich schonen!
Bleib gefälligst zu Hause!
Du benimmst dich wie ein kleines Kind - stell dir vor, ich würd das machen!
Das kotzt mich an!
* Es ist nichts mehr zu hören. *
Darf's sonst noch was sein?!
Ich hab dich früher erwartet.
Die Claudia und ich haben uns Scheiß-Sorgen gemacht!
I hab die Claudia eh ang'rufen.
Der Rauter schickt dich nach Haus, und du fahrst in die Karawanken!
Geht's noch?!
Hat er dich g'schickt?
Er weiß ned einmal, dass du weg bist.
Und es wär gut, wenn das so bleibt.
Trink gemütlich deinen Kaffee - und dann fahren wir nach Haus.
Hab i mir eh gedacht, dass i bei dir auf Granit beiß.
Sturschädel!
Naa, das kannst selber essen.
Bibi, naa, i kann jetzt ned weg.
I muss noch dableiben.
I bin ja ned unsichtbar. I muss mit irgendjemandem ...
.. K...K...
I versteh dich schon. Gut, dann fragen wir halt.
Entschuldigung, die Herrschaften!
Haben Sie diesen Herrn schon einmal gesehen?
Naa.
Tut mir leid.
Eine kurze Frage: Haben Sie den Herrn schon einmal gesehen?
Der mit der blauen Jacke.
Naa, sicher ned.
Dankeschön.
Gestern im Gasthaus hat mich jemand erkannt.
Ja. Und?
Ang'soffen war er.
Der Wiegele und die Wirtin haben versucht, ihn abzulenken.
Ich schwöre dir: Da is was! Ich spür das. Hundertprozentig.
Ist es möglich, dass im Moment dein Urteilsvermögen ned optimal is?
Aber da is was, Bibi!
Da is was!
Grüß Gott.
Ah, hallo!
War's eine schöne Überraschung, oder?
So viele rote Rosen kriegt kaum jemand auf einmal!
Und Schampus! Sehr romantisch.
Da haben S' einen echten Kavalier erwischt.
Rosen und Schampus?
Sie kennen mich?
Was hab ich g'sagt?
Dass Sie Wochenendurlaub machen und wie gut Ihnen die Gegend g'fallt.
Und rote Rosen haben S' 'kauft.
Und Schampus. Weil S' jemandem eine Freud machen wollten.
Und nach dem Weg auf die Kappler- Hüttn haben S' g'fragt.
Langsam wird die G'schicht pikant.
Rosen und Schampus. Ein Romantik- Wochenende in den Bergen.
Vielleicht hast dich in einen slo- wenischen Menschenhändler verliebt.
Aber der Slowene war Bulgare. Voll- behaarung, Sex mit einem Flokati.
Mehr Sex is immer gut für die Welt, egal mit ...
Moritz?
Bibi ...
Geh weg.
(Frauenstimme: Aufwachen!)
Na servas!
Die Rosen sind angekommen.
Kannst dich an irgendw... Du blutest. Deine Nase! Scheiße!
* Stimme, unverständlich *
* verzerrte Stimmen *
* Summen *
Kannst dich an irgendwas erinnern, Moritz?
Naa.
Aber das is meine Tasche!
Die Hüttn gehört einer gewissen Maja Jancic.
Beziehungsweise ihrer Familie.
Steht aber schon lang leer.
Da!
Zu der Frau gibt's eine Vermisstenmeldung.
Na, was sagst jetzt, Reini?!
Maja Jancic-Herzog, geboren 1972 in Bleiburg.
Wohnhaft in Wien.
Journalistin. Vor zwei Wochen von ihrem Mann als vermisst gemeldet.
Fahrzeug: silbergrauer PKW, Wiener Kennzeichen.
Bitte, was sag i?! Silbergrauer BMW.
Was wissts noch über die?
Dass s' ein paar Leut' auf die Eier 'gangen is mit ihrer Fragerei.
Recherchiert hat s', über die Nazi-Zeit.
Über die alten Sachen, die eh keiner mehr hören will.
Das Persmanhof-Massaker hat sie besonders interessiert.
Die SSler haben zwei Kärntner slowe- nische Bauernfamilien massakriert.
Alte Frauen, Kinder. Weil s' den Partisanen g'holfen haben.
Wahrscheinlich haben die Partisanen das Massaker selber begangen!
Hör auf, Reini!
Diese Stierlerei macht nur böses Blut!
Was hat das mit Ihrem Fall zu tun?!
Was habts ihr wegen dieser Vermissten-Anzeige unternommen?
Wir sind herumg'fahren, haben uns umg'schaut.
Warts ihr ned in der Hüttn drin?
Doch, aber die war abg'sperrt. Und kein Auto davor.
Vielleicht is die Frau von ihrem Mann davong'laufen.
Die Frau is als vermisst gemeldet - und ihr kümmerts euch ned drum?!
Die Hütte is total auseinander g'nommen.
Und Nazi-Schmierereien an den Wänden.
Hätt i eine Hundertschaft herbestellen sollen?!
Die lachen mich aus, wenn ich wegen so was Hilfskräfte anordere.
Mit Hunden und Hubschraubern.
Was glauben S', was die in Klagen- furt über mich denken werden?
Pass auf, bitte.
*
Fuck! Was is ...
Schaumpilz. Durch den Luftkontakt entsteht ...
.. Gärungs ...
Was is mit der Frau?
Du kennst sie!
I hab's g'sehen, wie du ihr Foto ang'schaut hast.
Ja, das is 15 Jahr' her mit uns.
Was heißt "mit uns"?
Schau dir an, wie sie die Köpfe wieder zsammstecken und mauscheln!
Habts ihr kurz Zeit?
Wir haben Laptop, Kamera, Handtasche plus Inhalt.
Aber kein Handy, kein Navi.
Der Laptop war unters Reserverad g'steckt.
Kriegts ihr da noch was raus?
Das muss die Beweissicherung sagen.
Schrammen und Fremdsplitter werden auch noch ein paar Tage dauern.
Da hat's an massiven Kontakt mit einem fremden Fahrzeug 'geben.
Jetzt schauen wir uns die Hüttn an.
Bin g'spannt, was die Affen uns erzählen.
Is ja schrecklich! Zuerst Sie, jetzt die Frau Jancic.
Ganz schön was los auf Ihrem Areal!
Wie meinen S' das?
Wie kommt der Wagen in Ihren Teich?
Was is das für ...
He!
Ihr Ton g'fallt mir ned.
Gewöhnen Sie sich dran!
Die Frau hat mich befragt für ihre Dokumentation.
Über Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg. Wer sind Sie?
Fellner, BKA Wien.
I hab g'sagt, dass i ned drüber reden will, weil's alte Wunden aufreißt.
I weiß ned, warum sich das G'sindel meinen Steinbruch ausg'sucht hat.
Aber als Bürger dieser Gemeinde bin ich besorgt.
Das sollten Sie auch sein.
Wird das so eine Art Wiener Powerplay?
Richtig - genau das!
Lass dich ned provozieren, Franzl.
Wennst was brauchst, weißt, wo du mich findest.
Das war wirklich ned notwendig!
Arrogante Gfraster!
Ich hab an einem Mord im nigeria- nischen Migranten-Milieu gearbeitet.
Maja hat an derselben Geschichte recherchiert.
Für eine Dokumentation.
So haben wir uns kennengelernt.
Sie ist zu mir ins Büro gekommen und hat blöde Fragen gestellt.
G'stierlt halt.
Sie hat uns unterstellt, dass wir Beweismaterial unterschlagen haben.
Und?
Ich hab sie rausgeschmissen.
Ein paar Wochen später haben wir uns zufällig auf der Hauptallee gesehen.
Sie hat sich entschuldigt und mich zum Essen eingeladen.
Ja, dann hamma gegessen.
Na ja ...
Wenn schon eine Kugel in' Kopf, dann wenigstens für eine Frau.
Leichnam einer 43-jährigen Frau.
Fortgeschrittenes Stadium der Verwesung.
Besondere Merkmale: Tätowierungen am Knöchel rechts.
Sowie sternförmig an Schulter dorsal links.
Augenscheinlicher Exitus durch multiple innere Traumata.
Verursacht durch ...
.. zwei Geschoss-Projektile.
Abgefeuert aus geringer Entfernung.
Erster Abdomen, zweiter aufgesetzt in Herzgegend.
Vermutlich sofort letal.
War eine gute Zeit mit der Maja.
Wir haben beide gewusst, dass das nie was Ernstes wird.
Ich kann mich nicht mehr erinnern, wer mit wem Schluss gemacht hat.
Einfach Schluss und gute Freunde?
Ja. Ich mein, aus den Augen verloren und dann halt irgendwann ...
.. vergessen.
Aber einer von euch hat sich erinnert.
Und das wieder aufflackern lassen.
Ich weiß nicht einmal mehr, wer wen angerufen hat.
Entschuldigung. Oberst Eisner?
Ja, was is?
Guten Tag.
Herzog ist mein Name.
Ich soll den Leichnam meiner Frau identifizieren.
Oh Gott!
Herr Herzog, Ihre Frau ist seit vier Wochen tot.
Sie haben sie vor zwei Wochen als vermisst gemeldet. Warum so spät?
Ich war die letzten zwei Monate nur sporadisch in Österreich.
Hauptsächlich in Asien, Osteuropa.
Maja und ich wollten uns in Wien treffen.
Aber sie war nicht da.
Ich war anfangs nicht beunruhigt.
Wir haben immer respektiert, wenn der andere abtauchen, ...
.. nicht erreichbar sein wollte.
War es eine offene Beziehung?
Das hab ich nicht gesagt.
Wissen Sie, woran Ihre Frau zuletzt gearbeitet hat?
Soweit ich weiß, ...
.. an einem SS-Massaker hier in der Gegend.
Sie hat auf meine Anrufe nicht reagiert, und ihre Mailbox war voll.
Daraufhin hab ich die Vermisstenmeldung gemacht.
Man hat mir versichert, dass man die Augen offen halten würde.
Wie war Ihre Ehe?
Sie war mein ...
.. Lebensmensch.
Ja. Und umgekehrt.
Hallo, da können S' ned rauchen!
Was machen Sie beruflich, Herr Herzog?
Ich bin Projektleiter bei der Herico.
Also, Chemiker.
Bei ... einem Pharma-Unternehmen. Ist das jetzt so wichtig?
Besitzen Sie eine Waffe?
Ob ich was?
Verstehe.
In 90 % aller Gewaltverbrechen kommt der Täter aus dem Umfeld des Opfers.
96 Prozent.
Ah ...
Mein Büro schickt Ihnen meinen kompletten Terminkalender.
Und nein - ich besitze keine Schusswaffe.
Wie war Ihre Ehe?
Sie haben mich das gerade gefragt.
Ich muss jetzt raus hier.
Wo können wir Sie erreichen?
Ich suche mir ein Hotelzimmer.
Seh mir Majas Fotos an und lass mich volllaufen. Ist das genehmigt?
*
Du bist befangen.
Offiziell ermittelst eh du; ich bin im Krankenstand.
In Schwierigkeiten bist du.
Die Spusi wird in der Hütte jede Menge DNA-Neuigkeiten finden.
Hoffentlich.
Aber da finden sie auch eine Menge Spuren "Marke Eisner".
DIE Optik is dann ned schön.
Jetzt red'st schon wie der Rauter. Scheiß auf die Optik!
Du hast eine persönliche Beziehung zu dem Opfer g'habt, Moritz.
Du kannst aber nicht genau sagen, was zwischen euch g'laufen ist.
Die Erklärung "Ich kann mich nimmer erinnern" wird immer dünner.
Ihrem Mann gegenüber tust so, als wär nix.
Mir is ja wurscht, was zwischen euch g'laufen is.
Aber das ist nicht korrekt, Moritz.
Das Chaos in der Hütte von der Maja.
Die Drohungen.
Die Nazi-Schmierereien.
Die Dorf-Kieberer machen auf diensteifrig.
Sind aber völlig unbeteiligt und haben von nichts eine Ahnung! Nada!
Und dann dieser Mokal... Lokalmatador, dieser Wieser.
Wiegele.
Der ganz 'hilfsbereit' ist.
Aber in Wirklichkeit geht ihm der Arsch auf Grundeis.
Dass die Harmonie im Dorf erhalten bleibt.
Weil die Wahrheit könnte ja die Gemütlichkeit zerstören.
Und dann tu...tuscheln sie und mauscheln.
Und die ganze Zeit dieses Gejaule, dieses verdammte Gejaule.
Sag einmal, hörst du das ned?!
Hörst du das Gejaule ned?
* slowenisches Volkslied *
* slowenisches Volkslied *
* slowenisches Volkslied *
Dank euch!
Bravo!
Wir reden ned darüber, wie gut du all die Jahre auf uns aufgepasst hast
Und ned darüber, wie du mir meinen ersten Strafzettel verpasst hast.
Und den zweiten und dritten und so weiter.
Heute geht's einmal nicht um den Polizisten Reinhard Matschnig.
Sondern um den Chorleiter.
Du hältst unser Kärntner Brauchtum und die Tradition hoch.
Auch das is Heimat!
Deswegen, liebe Freunde, ...
* Schnarchen *
Der Papa gibt mir das Zeichen, dass i schon wieder zu lang rede.
Deswegen darf i dir, Reinhard, stell- vertretend für den ganzen Chor, ...
.. die Goldene Kulturnadel der Gemeinde Eisenkappel anstecken.
Franzl ...
Dank dir schön.
Da schau, der Typ an der Bar ...
Schau, Spezi.
Das is was für dich.
Der mit'm Bart.
Das is der, der mich erkannt hat.
Weißt, was das is?
Porno für Arme.
Die Frau ist immer dabei.
(Wirtin:) Lassts ihn in Ruh!
Gratulation.
Dankschön. Sind S' wieder z'ruck?
Wie war's in Klagenfurt?
Wie's halt is bei einer Obduktion.
Gehst du schon vor, Schatzele.
I komm gleich.
Na, eine kleine Feier vom Abwehrkämpferbund, was?
So ein Blödsinn! Typisch Wiener.
Nix als Vorurteile im Kopf.
Moritz, es is ned alles braun, was singt.
Mit'm Wiegele sind S' ganz dick.
Zwei Herzen im Dreivierteltakt.
Und Sie? Haben S' Ihre Gedächtnis- lücken schon stopfen können?
Wie schaut's aus da oben?!
Na ja, Sie melden sich eh, wenn S' was brauchen.
Wiederschaun.
Lassts ihn in Ruh, ihr Sauniggl!
Mama, is ja lei ...
Du ... du ...!
He, jetzt beruhigen wir uns; wir bringen den Herrn nach Hause.
Misch dich ned ein!
Bibi, wir bringen den Herrn nach Haus.
Du bist nix mehr mein Freund, und du bist auch nix mehr ...
Das macht gern mein Sohn ...
Es soll ned heißen, dass wir Wiener uns ned um die Kärntner kümmern!
Wo g'hört der Herr hin? - Am Steinweg 7.
Alles klar.
* Der Betrunkene lallt vor sich hin. *
Da is ein Licht.
Schau her.
Kommts weiter.
Der Toni, das is ned mehr mein Freund.
Das is eine Drecksau.
Setzt euch her da.
Nix, naa, naa, naa! Aus!
Du hast genug!
Du hast genug.
Komm, setz dich hin.
Hör mir zu. Hör mir zu!
Wir zwei ... wir kennen uns.
Vor ... vor ein paar Wo..chen ...
Der weiß ned einmal, was vor fünf Minuten war!
Ist das so wichtig, ob du schon einmal im Wiegele-Gasthaus warst?!
Der hat mich erkannt!
* Der Betrunkene singt lallend. *
Wir zwei, Spezi ...
# Holdiriho.
* Spezi singt weiter. *
# .. gottverlassen ...
He!
Hast du dir weh getan?
Kennst du diese Frau?
Kennst du die?
Das ...
.. is ...
He, Spezi!
Hör auf damit!
He!
Lass ihn schlafen.
Wir kommen morgen mit einem Liter Kaffee und ...
.. und dann schauen wir weiter.
Komm.
Die hat wegen der Persmanhof- G'schicht die Leut befragt!
Oder?
Mhm.
Ob die im Gasthaus war oder du - das weiß i ned.
Die is jetzt tot?
Ja.
War das deine Freundin?
I würd dir gern helfen.
Aber ... i muss jetzt zur Arbeit.
Warum saufst du so viel?
Das wird einmal ein echtes Traumhaus.
Den Wiegele Franz sollten S' fragen.
Das hab i auch vor.
Is ein klasser Bursch, der Franz.
Der Franz hat mir immer Aufträge zukommen lassen.
Auch wie's nimmer so g'laufen is, auch größere.
Wie mit'm Wagen vom Toni.
Naa, da is es ned. I glaub, es is da hinten.
Schrammen und ein paar ziemliche Depscher.
Die Leitplanke hat er erwischt, hat er g'sagt.
Aber das hab i ihm nit geglaubt.
Weil da waren Lacksplitter dran.
Hast ihn ned g'fragt, wie's passiert is?
Ang'soffen wird er g'wesen sein.
Und einen anderen g'streift haben.
Da fragt man nicht weiter, is ja nix passiert.
Nix passiert! Nix passiert!
Au! Scheiße!
Scheiße!!!
Warum ziehst keine Handschuh an?!
Geh!
I hätt an Schnaps zum Desinfizieren.
Na, komm, mach weiter!
Das wär eine ganz einfache Spengler- Arbeit g'wesen, die paar Schrammen.
Aber der Franz wollt, dass i die ganze Kraxn komplett umspritz.
Von Grün auf Blau. Er hat gut gezahlt dafür.
Der könnt's aber sein.
Bist du sicher?
Ja, das is er.
Gib her.
Gibt's noch mehr davon?
Das weiß i ned.
Pass auf! Such die ganzen Teile zsamm und bring's auf die Wache.
Und mach eine Aussage.
Eine Aussage? Naa, das möcht i ned. Warum?
Doch, du machst eine Aussage.
Und i sag dir erst, warum, wenn du mir sagst, warum du so viel saufst.
Schau dir den an!
Sind S' deppert oder was?!
Das geht ins Labor.
Lacksplitter, alles analysieren und mit dem Wagen vom Opfer vergleichen.
Jo, i fahr schon los.
Naa, du machst das.
Sie informieren Ihren Busenfreund Wiegele über den Ermittlungsstand.
Sind S' paranoid oder was?
I brauch ein Pflaster.
Morgen.
Laborberichte aus Klagenfurt.
Die Ballistik sagt, dass die Kugeln aus derselben Waffe stammen, ...
.. mit der du angeschossen wurdest.
Sag mir was, was i noch ned weiß.
Wennst mich so lieb fragst:
Ich hab das Alibi vom Herzog überprüfen lassen.
Zehn Tage, bevor du angeschossen wurdest, hat er Wien verlassen.
Zwei Monate Osteuropa und Asien, Laborbesuche und Vorträge.
Zur Tatzeit war er außer Landes.
* Maja spricht slowenisch. *
"Gespräch mit Jozefa Karnicar,letzte Überlebende des Persmanhof-Massakers"
"Jozefa, erzähl uns, was am 25. April 1945 passiert ist."
"Lastwagen bringen Einheiten der Waffen-SS in die Ausgangsstellungen."
"Das Gesindel wird aus seinen Löchern herausgeholt."
* Sie spricht slowenisch. *
"An dem Morgen kamen Polizisten und die SS zum Hof."
"Sie sagten, unser Hof sei Banden-Stützpunkt."
"Die Soldaten haben den alten Bauern geschlagen."
"Und seine Frau und den Flori."
"Der war damals sieben."
* slowenisch *
"Dort drüben haben sie den Bauern erschossen."
"Dann sind sie ins Haus und haben alle erschossen."
* slowenisch *
* slowenisch *
"Sie haben geschossen, geschossen, geschossen."
"Die Schreie von den Kindern."
* Schüsse *
* slowenisch *
"Ich bin mit dem Flori aus dem Haus gelaufen."
"Er hat 'Mama' geschrien, immer nur geschrien "Mama", "Mama".
"Ich musste ihn hinter mir herziehen."
"Dann hat der SS-Mann geschossen."
"Ich hab gar nicht gemerkt, wie ich getroffen wurde."
* slowenisch *
"Ins Bein, in den Arm, hier, in die Schulter, hier."
"Ich wollte das mein ganzes Leben lang vergessen."
"Es war schrecklich."
"Schrecklich!"
"Flori ..."
"Sie bringen unschuldige Menschen um."
"Kinder."
"Und die Schuldigen leben in Freiheit."
"Bis heute."
* Maja spricht slowenisch. *
"Bis heute? Was soll das heißen? Lebt da noch einer?"
* slowenisch *
Hat sie einen Namen g'sagt?
Naa. Aber wart, da is noch was.
"In Ihrer Gemeinde lebt ein Kriegsverbrecher."
"Einer der Mörder vom Persmanhof."
"Es hat 1949 eine Untersuchung dieser Tragödie gegeben."
"Die hat kein Ergebnis gebra..."
- "Wie wird die Öffentlichkeit reagieren, wenn das publik wird?"
"Sie sollten diese alten Geschichten endlich ruhen lassen!"
"Das wäre besser, für alle!"
"Das Gespräch ist beendet!"
- "Nein, Herr Wiegele, bleiben Sie sitzen!"
"Herr Wiegele, bitte antworten Sie!"
"Herr Wiegele, wissen Sie, wer der Täter von damals ist?"
"Kein Kommentar!"
"Schleich di!"
Schau dir das an! Schau dir das an!
"Was sagst du zu dem Ganzen? Das kann dir doch nicht egal sein!"
- "Schleich di!"
Na, hast du das g'sehn?!
Wie der reagiert hat, wie er P...Persmanhof g'hört hat?!
Und Kriegsverbrechen.
I sag dir, der weiß Bescheid!
Da singen die scheinheilig ihre Lieder.
Und schauen, dass die heimatliche Harmonie erhalten bleibt.
Aber kaum kommt jemand von außen und stellt komische Fragen, ...
.. is die Harmonie im Arsch!
Da hast du DAS Motiv!
.. is das aber ned ...
Warte, bis die Farbanalyse kommt!
Der Wagen vom Junior is dreckig! Dreckig is der!
I glaub ned, dass die ihnen viel erzählen wird.
Die Alten bei uns sind verschlossen.
Nicht nur die Alten.
Es gibt Leut, die wollen vergessen, um sich selber zu schützen.
Mit der Filmerin hat die Jozefa g'redet, weil die war auch Slowenin.
Die Maja war Österreicherin mit slowenischen Wurzeln.
Wurscht! Da: Deutsch-Kärntner, Slowenen, Deutsch-Kärntner.
Liebe, Hass, Neid, Eifersucht.
Am Ende liegen wir alle zsamm in derselben Erde.
Die Alten haben das Recht zu vergessen.
Und die Jungen die Pflicht zu erinnern.
Sie sind ein Philosoph, Matschnig.
Warten S', damit wir s' ned schrecken.
Jozefa.
Die Maja wollte den Namen von dem Täter veröffentlichen.
Und ich war hier, um sie zu beschützen.
* Er spricht slowenisch mit ihr. *
Glaubst du's oder weißt du's?
Sie haben angedeutet, dass einer der Täter von damals noch am Leben is.
Frau Karnicar, ich kann verstehen, dass Sie das alles vergessen wollen.
Aber wollen Sie wirklich, dass diese Täter von damals ...
.. ungestraft weiterleben?!
* Sie spricht slowenisch. *
Sie sagt, dass der Täter seit 68 Jahren frei herumläuft.
* slowenisch *
Sie hat der Maja erzählt, dass es 1949 eine Untersuchung 'geben hat.
Dass aber nie irgendjemand verurteilt wurde.
Sie haben damals erlebt, wie dieser Mann ...
.. alte Männer, Frauen, Kinder abgeschlachtet hat.
Jetzt hat die Maja sterben müssen. Soll das ewig so weitergehen?!
Ich will den Namen wissen!
* slowenisch *
Der Mann wird am Ende seine gerechte Strafe kriegen.
Ja, sicher.
Sie soll mich anrufen.
Warten Sie!
* Eine Tür wird geöffnet. *
Anton Wiegele.
Sehr erfreut!
In Eisenkappel ist ein Mord passiert.
Sie haben sicher davon gehört.
Das Opfer hat eine Dokumentation übers Persmanhof-Massaker gemacht.
Wir vermuten ...
Ihr Enkel, der Toni, steckt da mittendrin.
Ist der Toni da?
Die Indizien zeigen: Der Toni hat etwas mit dem Mord zu tun.
Der Toni is ein guter Bub.
Gut.
Dann reden wir von Ihnen.
Von 1943 bis '45 waren Sie Gefreiter bei der 31. SS-Karstjäger-Division.
Stimmt das?
Das war im Krieg. Ich hab mich immer ehrenhaft verhalten.
Auch am 25. April 1945?
Das is lange her.
Persmanhof!
Alte Leute, Frauen, Kinder niedergem...
...gemetzelt.
"Bandenbekämpfung" habts ihr damals gesagt.
"Das Gesindel ausräuchern."
D... das waren nicht wir.
Nein, das waren wir ned.
Das waren ...
.. Banditen.
Äh ...
Partisanen waren das.
I...ich hab nur Flankensicherung ...
Nein!!! Nein, nein, nein, nein!
Nein!!!
Ich hab damit ...
Sie sind durch die Zimmer gegangen!
Sie haben Frauen und Kinder niedergeschossen!
Wie macht man das? Säuft man sich vorher an?
Schaut man hin, wenn man abdrückt?
Wie geht das?
Ich kann mich nicht erinnern, so was gemacht zu haben.
Ich erschieß doch keine Kinder.
Ich...
.. bin doch kein Mörder!
Sie sind von einer Überlebenden identifiziert worden.
Wir glauben, dass der Toni ...
Der Toni hat Sie gedeckt!
Der Toni is ein guter Bub.
Diesmal wird nicht vergessen, das schwör ich dir!
Haben Sie überhaupt keinen Anstand?!
Anton Wiegele.
Sehr erfreut.
Das war eine normale Zeugenbefragung, Herr Wiegele.
Zeuge von was, bitte?
Vom Persmanhof-Massaker.
Mein Vater is vor 64 Jahren zu diesen Vorfällen befragt worden.
Von den falschen Leuten!
Damals war Krieg. Sie sollten froh sein, dass Sie ned dabei waren!
Da sind Kinder ums Leben 'kommen.
Mein Vater is dement; er weiß nit, was um ihn herum passiert.
Einige Indizien sprechen dafür, ...
.. dass Ihr Sohn das Mordopfer bedroht und attackiert hat.
Und mir in den Kopf geschossen hat.
Ihr habts alle einen Pecker!
Vielleicht wollte Toni verhindern, dass alles ans Licht kommt.
Deshalb sind wir hier.
Ich werde meinen Anwalt hinzuziehen.
Den werden S' auch brauchen! Es wird nur nix nützen!
Schleichts euch, ihr linkes G'sindel!
Bei uns in Kärnten ...
Wenn Sie glauben, dass in Kärnten ...
Mein Vater hat sein Land verteidigt!
Auf den is auch g'schossen worden.
Über das redet von euch keiner!
Pflichterfüllung nennt man das bei uns in Kärnten! Das ist eine Ehre!
Verdammte Hunde!
Diese Hütte ist ein Tatort! Die bleibt geschlossen.
Da kann nit ein jeder ...
Ich bin nicht jeder!
Ich bin der Mann der Frau, die in Ihrem Revier ermordet wurde.
Ohne dass Sie etwas unternommen haben.
Nach einer Vermisstenmeldung und Tausenden verdammten Anrufen.
Sie haben was intus, oder?
Schauen S', dass Sie ganz schnell nach Hause kommen!
Bevor ich Sie blasen lass oder festsetze!
So, jetzt reicht's!
Herr Herzog?!
Der Mann g'hört in die Ausnüchterungszelle.
Fahren S' ihn nach Hause.
Nach Hause!
Wo soll das sein?
Ich muss noch mal in Majas Hütte, bevor ich fahre. Bitte!
Ja, is ja kein Problem.
Die Spusi is fertig in der Hüttn.
Lass mich das machen.
Is das g'scheit?
Ich war schon lang nicht mehr g'scheit. Kommen S'.
Tut mir leid.
*
Ist Ihnen nicht gut?
Alles in Ordnung. Is nur die Höhe.
Bitte fassen Sie nichts an.
Oh mein Gott!
Sie muss sich furchtbar gewehrt haben.
Nein, nein, das war nicht der Tatort.
Äh ...
Das war ein paar Kilometer weiter, in einem Steinbruch.
Die Maja ...
Entschuldigung, die Frau Jancic war auf dem Heimweg.
Sie hat mir gesagt, dass Sie wegen der Dokumentation Probleme hat.
Das überprüfen wir grade.
Sie haben Nasenbluten.
Ja, ich ...
.. ich glaube, wir ...
Herr Eisner!
Ist das ein Burnout, oder?
Das is wegen der ...
.. wegen der Verletzung.
Ist Ihnen rausgefallen.
Bitte.
Wie ist das passiert?
Es war eine ...
.. ein Dienstunfall.
Zeigen Sie mir bitte, wo das mit Maja passiert ist.
Das sollten Sie sich nicht antun.
Doch, das muss ich.
Die Wahrheit war Maja am wichtigsten.
Auch wenn sie weh tat.
Finden Sie die Schweine!
* Handy *
Entschuldigung.
Hallo?
* Er spricht georgisch. *
Russisch?
Nein, georgisch.
Wir haben eine Testreihe mit Labors in Tiflis gestartet.
Aber wie kann ich jetzt klar denken?
Bitte.
Soll ich ihn anketten und nach Wien schleifen?
Ja, gut, ich sag's ihm.
Ja.
Na, macht der Rauter Druck?
Du sollst ihn zurückrufen.
Ja, mach i.
Was is mit dem Herzog?
Is in der Pension. Morgen fährt er wieder.
Hast du ihm gesagt, dass du was mit seiner Frau hattest?
Das Labor hat ang'rufen. Wegen Ihrer Farbsplitter.
Ja, und?
Z'ruckrufen sollen S'. Mir sagt ja keiner was.
Matschnig, warum tun Sie so, als würde Sie das nichts angehen?!
I hab das Gefühl, dass Sie sich ein bestimmtes Resultat wünschen.
Und da wär i nur im Weg.
Ich such den Mörder; das scheint Sie überhaupt nicht zu interessieren.
Das geht's um Motive, Zeugen, Fakten.
Hat der Spezi schon seine Aussage gemacht?
Der is doch ständig b'soffen.
Der is als Zeuge so zuverlässig wie ein Hund in der Wurstfabrik.
Das is mir scheißegal! Sie holen den jetzt, sofort!
Wenn Sie Zeit haben, bitte.
Na gut, ihr Wiener habts die Uhren, wir haben die Zeit.
Der geht mir auf'n Wecker, der blöde Hund!
So ein Arschloch!
Was brauchen wir den Trottel? Den holen wir uns selber.
Spezi!
Spezi?
Spezi?!
Moritz!
Scheiße!
Eiskalt.
Armer Kerl.
Die haben ihn um'bracht.
Damit er seine Aussage ned machen kann.
Moritz, du steigerst dich da in was hinein! Das is keine Verschwörung.
Der is ang'soffen da ... He, stehen bleiben!
He, stehen bleiben, Polizei!
Bleib stehen!
Toni!
Toni!!!
Ich weiß, dass du dort bist! Renn nur zu deinem Papa!
Ich weiß genau, was du gemacht hast! Und ich werd dich ...
Jetzt is ein bissl schlecht mit den Aussetzern.
Wir müssen die Ausgänge sichern.
Da brauchen wir Verstärkung.
Du machst es nur schlimmer, Toni!
Toni!
Red mit uns!
Red weiter mit ihm. Ich geh hinauf.
Toni!
* heftiges Keuchen *
* Glas klirrt. *
Pass auf, wir haben da einen Toten. Hör auf zu fragen!
I hab keine Lust mehr, da herumzulaufen!
Komm, red mit uns!
Mir hängt's ihr keinen Mord an!
Was wolltest du beim Spezi?
I wollt nur mit ihm reden.
Wegen dem Auto. Er war schon tot, wie ich 'kommen bin.
Du hast ihn beseitigt, damit er nichts erzählen kann.
Der Spezi is ein Freund von mir!
Is die Maja Jancic auch eine Freundin von dir?!
I hab sie lei erschrecken wollen.
Die Farbsplitter in ihrem Auto sind alle von deinem Wagen.
I hab sie abgepasst und bin hinter ihr her.
Und hab s' ein bissl ang'stoßen.
I hab sie nur schrecken wollen.
Da bin i halt hinterher.
Da hab i's ein bisserl stauben lassen.
(He! Was willst du?! Ha!)
(Komm raus!)
(Komm!)
Dann hab i s' eh in Ruh lassen.
Du bist nicht weggefahren! Du bist ausgestiegen.
Und hast sie niedergeschossen!
Und dann hast du mir eine Kugel in den Kopf verpasst!
I hab ned g'schossen!
Wo hast du die Waffe, ha?
Welche Waffe?
Gib auf, Toni.
Toni?
Gib auf. Du machst es nur noch schli...
Ah!!
Bibi?!
Moritz! Er kommt runter!
Schleich di!
Moritz!
Is alles okay?
Ist alles in Ordnung?
* Polizei-Sirene *
* Reifen quietschen, Schrei *
Toni!
Toni!
Scheiße, Toni, was rennst mir genau vors Auto?!
I kann nix dafür! Schauen Sie sich das an!
I hab dir g'sagt, du sollst ned ...
Gib mir dein Handy.
Ganz ruhig. Gleichmäßig atmen.
Es wird alles gut.
Fellner, BKA. Ich brauch einen Wagen nach Eisenkappel.
Ruhig, he!
He, Josy, wo samma?
Hotel Obia, seitlich.
Hotel Obia, seitlich. Offener Bruch am Unterschenkel.
Scheiße!
Wir haben ihn. Wir haben ihn!
Jetzt hamma ihn.
Das sind keine Methoden!
(im Kärntner Dialekt:) Das is wieder so eine Wiener Interige.
So ein politischer Schweinekram!
Ihr Sohn ist von einem mutmaßlichen Tatort geflüchtet.
Er ist verdächtig des Doppelmordes.
Und hat wahrscheinlich meinem Kollegen in den Kopf geschossen.
Wir müssen uns mit ihm unterhalten.
Das war eine Treibjagd! Wie beim Vater.
Mein Mandant will sich zuerst von dem traumatischen Erlebnis erholen.
Wir werden sehen, welche Abteilung für diesen Fall zuständig ist.
Ich bin mit den Ermittlungen beauftragt worden!
Ich hab mit Ihrem Chef gesprochen; er ist auf dem Weg.
Der Toni wird seine Aussage machen.
Das wollen wir hoffen.
Aber den will i da nimmer sehen! Sonst leg i ihm eine auf!
Naa, naa, Franzi ...
Sie verlassen heute noch mein Gasthaus!
Sie sind natürlich mein Gast.
Ja, Urlaub bei Freunden!
Was hast du g'sagt? Du ...
Franzl, lass ihn in Ruh!
Schluss jetzt, Franzl.
Steigen S' in Ihr Auto und hauen S' ab!
Sie hören auch auf.
Ja, komm, halt die Goschn!
Diese ewige Provoziererei.
Kommen da her und machen, was Sie wollen! Und du gib Ruh!
Gratuliere! Schön habts das g'macht.
Das würd i auch gern können.
Is vorbei, Moritz.
Der Rauter is unterwegs.
Schadensbegrenzung.
Schadensbegrenzung?!
Wir haben den Verdächtigen für zwei Mordfälle und meinen Kopfschuss
Bisher ist es nur ein Mordfall.
Der Spezi war eiskalt, wie ich ihn g'funden hab.
Das kann der Toni ned g'wesen sein.
Gut, ein paar Indizien hamma.
Die Lacksplitter auf'm Kotflügel.
Sogar ein Motiv für den Toni, weil er sein' Nazi-Opa schützen wollt.
Aber das mit deinem Kopfschuss muss i erst aus ihm rausprügeln.
Du hast mit deiner Kopfschuss-Nummer mehrere Dienstvergehen begangen!
Beweismittelführung wertlos!
Und der Anwalt vom Wiegele reißt uns dafür den Arsch auf.
He, Josy.
Heut Nacht, super Arbeit.
Wirklich, das war sehr gut.
Du bist ned einsatzfähig.
Jetzt schau, dass du schleunigst aus der Schusslinie kommst.
Im Moment bist DU nicht der Mann, der diesen Fall weiterverfolgt.
Und wir haben noch Glück g'habt!
Stell dir vor, du hättest den Toni niederg'schossen.
Ich hab in die Luft geschossen.
Na?
Jetzt wirst echt kindisch.
I werd kindisch?
Lange Nacht?
Ich wollte mich verabschieden.
Bibi, ich bin schon unterwegs Richtung Wien.
Der ... Herr ...
Herzog.
.. Herzog nimmt mich mit.
Nimm mir bitte meine Taschen mit.
Und wenn sich der Ernstl meldet, sag ihm, ich muss jetzt ...
.. eine Runde schlafen. I bin jetzt fertig.
Äh ... ja.
Wenn was is, ruf mich an.
Ciao, servus.
*
Suspendiert?
Shit!
Ich kann nicht glauben, dass man Sie abzieht.
Es ermitteln wieder die Arschlöcher, die keinen Finger gerührt haben, ...
.. um meine Frau zu finden.
Die Frau Fellner, meine Kollegin, kümmert sich darum. Die h...
Sie sind ziemlich fertig.
Schlafen Sie ein bisschen.
Stört Sie das?
* melancholischer Popsong *
Das Lieblingslied meiner Frau.
# It's like a memory.
* Eisner summt die Melodie mit. *
# Oh, my world is blue and grey.
(Hallo!)
(Schön, dass es geklappt hat.)
* Es ist nicht zu hören, worüber sie sprechen. *
(Worum geht's da?)
"Das Gesindel wird aus seinen Löchern herausgeholt."
"Gespräch mit Jozefa Kandicar."
"Letzte Überlebende des Persmanhof-Massakers."
(Das wird lustig für die Gemeinde.)
(Machst du dir Sorgen?)
(Ja, aber nicht deshalb.)
Ah!
Hallo.
Josef, i muss kurz an deinen Computer.
Okay.
Wo is das Dingsda?
Schau, da.
Ah ja.
Was is das?
(Das kam vor zwei Wochen.)
(Anonym.)
(Wen oder was schau ich mir da an?)
(Fotos und Krankenakten von Toten in Sagarejo in Georgien.)
(Wie heißt der Ort?)
(Sagarejo.)
(Alzheimer-Patienten.)
(Alle mit Variationen eines neuen Testmedikaments behandelt.)
(Beobachtung von Effizienz und Nebenwirkungen.)
(Klinische Tests.)
(Verdammte Scheiße! Wie viele sind das?)
(36 bisher.)
(Der Projektleiter ist mein Mann.)
Scheiße!
"Moritz Eisner. Nachrichten nach dem Signalton."
Komm, wir müssen los!
Und ruf Verstärkung! Wir brauchen vielleicht Straßensperren.
Josy, komm!
Fellner, BKA, 3181260. I brauch sofort eine Handy-Peilung.
Und was mach i?
Mir nach!
Ja, passt.
Sagarejo ...
Sie waren in ... Sagarejo.
Stoppen Sie.
Stoppen Sie!
He!
Was machen Sie da?!
Stoppen Sie!
He, was machen Sie?!
Wollen Sie uns umbringen?!
Bleiben Sie stehen! Sie haben ...
Sie haben wieder Nasenbluten.
Hier.
Sie müssen durchatmen.
Atmen Sie durch, verdammt!
* Handy *
* Handy *
* Handy *
* Er stellt es ab. *
(Er ist ein verdammtes Monster!)
(Er hat 36 Menschen zu Tode getestet!)
(Er hat's organisiert! Er ist der ...)
(Maja, beruhig dich!)
(Weiß er, dass du ...)
(Ja, natürlich.)
(Ich habe ihm Fragen gestellt.)
(Weißt du, was er gesagt hat?)
(Er ist enttäuscht, dass wir uns nicht mehr unsere Freiräume lassen.)
(Der ist doch krank!)
(Ich erkenne ihn nicht wieder. Der ist völlig durchgedreht.)
(Kann ich eine Kopie davon haben?)
(Mach du das.)
(Ich kann's nicht.)
*
Herzog ...
Kommen S'.
Gehen wir.
Sie wollten doch reden.
Pflegeheim in Sagarejo.
36 tote Patienten.
Und die Maja.
Und das da.
Sie sind dran.
Ich hätte das gern in der Hütte gemacht.
Kontrolliert, in Ruhe.
Aber da waren ja Sie.
Also bin ich ihr gefolgt.
Auf dem Heimweg von ihrem letzten Interview.
Ich wusste, dass sie hier wegen ihrer Dokumentation unbeliebt war.
Aber der Typ im Geländewagen ...
.. war doch ziemlich extrem.
Ich dachte schon, er erledigt das für mich.
(Was willst du?!)
Glückliche Fügung.
Aber das Glück bevorzugt die Vorbereiteten.
(Moritz? Ich bin in so ...)
* Signal, dass es keine Verbindung gibt. *
(Verdammt! Scheiße!)
Sie hat gar nicht gefragt, was ich hier mache.
Sie hat es gewusst.
(Richard!)
Maja hat meine Entscheidung verstanden.
Das habe ich genau gespürt.
Denken Sie, das war leicht für mich?!
Das war der schrecklichste Augen- blick meines Lebens.
Aber wir müssen alle Opfer bringen.
* Maja stöhnt noch. *
Sie waren nicht eingeplant.
Falscher Zeitpunkt, falscher Ort.
Es tut mir ehrlich leid.
Fuck you! Gemma jetzt!
Maja ist einem extremen Element zum Opfer gefallen.
Das ist offensichtlich.
Sie haben die Indizien sofort richtig gedeutet.
Sie sind so ein scheinheiliges Arschloch!
Alibis können so einfach sein.
Wenn man mehr als einen Pass und etwas Geld besitzt.
Verstehen Sie nicht, dass das ein Krieg ist?
Hm?
Alzheimer wird in ein paar Jahren zur Volkskrankheit Nummer 1.
Und nicht nur bei den Alten.
Ein paar Menschenleben opfern heißt:
Millionen vor dem Vergessen retten.
Gerade Sie sollten das zu schätzen wissen.
* Polizei-Sirene *
* Polizei-Sirene *
Mich sperrt man nicht ein.
Was denken Sie - was ist sicherer?
Wenn Sie springen, haben Sie noch zwei Sekunden zum Nachdenken.
Und wenn Sie sich erschießen - na ja, weiß man nie.
Sollten Sie mich nicht abhalten?
Sagen, dass wir eine Lösung finden?
Sie sollten dankbar sein!
Ich könnte Sie jederzeit töten!
Das is mir jetzt scheißegal.
I mag nimmer.
Herzog, Sie sind verhaftet.
Bleiben Sie stehen!
Eisner!
Eisner!!
Sie haben nicht verstanden, was ich geleistet habe!
Ich hab Opfer gebracht - für alle!
* Polizei-Sirene *
Moritz!
Moritz!!
Stehts ned rum! Holts endlich die Rettung!
Was is jetzt, Eisner?!
Und holts diesen Typen da runter!
Ich warte!
* Kirchenglocke *
Du hast sie noch geliebt.
Stimmt's?
# Like a memory.
# And since you run away ...
I hab's vergessen.
Can't find what you're looking for?
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