Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
(Er stöhnt.)
Komm schon, nicht nachlassen, du schaffst das!
(Er atmet schwer, stöhnt.)
(Ein Adler schreit. Musik.)
(Schreit auf.) Vorsicht!
Scheiße.
Lukas, bleibe am Felsen!
Links über dir ist ein Griff, Mensch.
Ja.
Super. Nur noch ein paar Meter. Du schaffst das.
Nur noch ein paar Meter.
(Er atmet schwer.)
Schluss für heute. Abstieg.
Happy birthday to you, happy birthday to you.
Happy birthday, liebe Linda, happy birthday to you!
(Jubel und Beifall)
Na, ihr Helden?
Ist was passiert? Hast du dich verletzt?
Nein!
Kann mir mal jemand sagen, was los ist?
Aller Anfang ist schwer.
(Rufe der Jugendlichen)
(Würgt und hustet.)
Weißt du, was mein Vater beim Training immer gesagt hat?
Wenn du glaubst, die Kraft ist zu Ende, reicht sie noch für 3 Runden.
Es ist eben nicht jeder zum Bergsteiger geboren.
Wenn es darum ginge, bräuchte man sich nicht anstrengen, oder?
Er kommt eben nach mir.
Mir wird schon schlecht, wenn ich nur auf die Küchenleiter steige.
Nächstes Mal packst du die Stelle. Wollen wir wetten?
Wisst ihr was? Wir schauen mal, wie weit sie diese Woche gekommen sind.
Ich muss noch Mathe üben. - Mathe. Am Samstagabend. Klar.
Wenn nächste Woche Muttererde kommt, sieht das schon ganz anders aus.
Hereinspaziert!
Das wirkt heut irgendwie viel größer als beim letzten Mal.
Lieber ein bisschen größer als zu klein, oder?
Pass auf, die beiden Bäder sind... - Zwei Bäder?
Ja! Ich habe mit dem Architekten gesprochen.
Das Gästezimmer ist zu groß.
Wir wollen doch kein Hotel aufmachen.
Wer kriegt das schönste Zimmer im ganzen Haus?
Wenn Sie mir bitte folgen würden. - Komm!
Was für ein Blick! - Wie im Paradies!
Endlich Schluss mit zwei Haushalten.
Wenn wir hier eingerichtet sind, wird groß geheiratet.
Als ich so alt war wie du, habe ich mir das immer gewünscht!
So ein Fenster mit Aussicht.
Und darunter eine große Schreibplatte.
Ist das nicht herrlich?
(Handy klingelt.)
Ja, was ist?
Wenn die Chinesen spinnen, steigen wir aus.
Wir haben noch nichts unterschrieben.
Qualität ist wichtiger.
Da hinten kommt ein Grill hin, eine Tischtennisplatte.
Ich habe keinen Bock, mir das anzuhören!
Kannst Freunde einladen, Tischtennis spielen.
Stellt euch doch mal für ein Foto hin.
Sehr gut.
Ah, nicht so steif! Umarmt euch mal!
Genau.
Sehr gut.
Noch eins. Danke!
Hast du alles?
Guten Tag. - Hi.
Hallo.
(Es klopft.)
Ich mache noch Mathe.
Aber nicht mehr so lange. Es ist schon nach 11.
Ich mache auch gleich aus.
Wegen heute Nachmittag.
Karsten ist ein bisschen streng, aber er will nur dein Bestes.
Ist irgendwas? - Nein.
Er fühlt sich für dich verantwortlich.
Als wärst du sein eigener Sohn. Das ist nicht selbstverständlich.
Nein.
Wenn wir alle zusammen wohnen, werden wir eine richtige Familie!
Wir waren ja mal eine. Mit Papa. - Ja, klar.
Schlaf gut.
Nacht.
Lukas, das ist doch nicht so schwer!
Wir nehmen Gleichungen mit Unbekannten seit 2 Monaten durch.
Versuche es nochmal.
Ich habe dich gewarnt, ein Jahr lang.
Sag jetzt bitte nicht, ich hätte dir keine Chance gegeben.
Wie willst du von deiner Mathe-5 runterkommen?
Konzentriere dich, Lukas!
Ja, also gut. Kann jemand helfen?
Ja, Timo.
Zuerst werden Klammern ausgerechnet, danach die X-Variable isoliert.
Richtig Timo. Genau in dieser Reihenfolge.
Was bedeutet das jetzt für unsere Gleichung?
Hast du überhaupt zugehört?
Wo willst du denn jetzt hin, Sylvia? - Ich komme gleich wieder.
(Tür kracht.)
Nicht träumen, Lukas!
Du weißt, was eine Fünf in Mathe für dich bedeutet!
Bei deinem Leistungsstand.
Manthei?
Was ist mit meiner Mutter? Nein, ich kann heute nicht kommen...
Na, setze dich wieder.
Denkt an eure Hausarbeit, ja? Übermorgen ist Abgabetermin.
Lukas, nicht träumen, du weißt, was eine 5 in Mathe bedeutet!
Die Alte müsste krank werden. Die Nickel ist so eine perverse Sau!
Die wird geil, wenn sie jemanden fertig machen kann.
Die Nickel lebt, und Amy Winehouse musst sterben.
Was war vorhin los?
Na Alter, willst du einen Schluck?
Lass mal lieber. - Hast Angst vor ein paar Umdrehungen? Pussy, ey!
Hey, der Bus! - Bis später Leute!
Kommst du nicht mit? - Nein, wir beiden haben noch was vor.
Eindeutig die Kopfdichtung, ganz klar. Sie können ausschalten.
Lassen Sie den Wagen hier, sonst wird es richtig teuer.
Danke. Tschüss.
Hey! Das ist eine Überraschung! Papa! - Lukas!
Was ist los, Großer?
Ich will zu dir. Solange, bis ich 18 bin. Bitte! - Das geht nicht.
Deine Mutter und ich haben eine Abmachung, daran halte ich mich.
Bis jetzt hat das doch ganz gut geklappt, oder?
Was ist los, Großer? Gab es Streit? - Nicht direkt.
Na, komm erstmal.
Manne, kümmerst du dich drum? - Ja.
Niemand ist glücklich, wenn die Familie sich trennt.
Vor allem, wenn man so einen tollen Jungen hat wie dich.
Irgendwie versucht jeder, damit klarzukommen. Du, Mama, ich.
Hast du eine neue Frau?
Unter uns, aber behalt es für dich.
Vor zwei Wochen war ich zum ersten Mal auf einer Singleparty.
Nach zwei Stunden rumsitzen bin ich wieder gegangen. Alleine.
Ich kam mir da ziemlich blöd vor. Und außerdem...
So schnell vergisst man den Menschen nicht, den man mal geliebt hat.
Dieser Mann, mit dem Mama zusammen ist, das ist kein schlechter Kerl.
Garantiert hat er in der Schule besser aufgepasst als ich.
Von dem kannst du eine Menge lernen.
Jetzt baut er euch sogar ein Haus. Hätte ich nie geschafft.
Er ist nicht mein Vater!
Weißt du was? Du kannst mir helfen. Komm mit!
In der Lagerhalle sieht es aus wie nach einem Erdbeben.
Reifen, Räder, Felgen, Sitze. Das müsste alles mal sortiert werden.
Und, hast du Bock drauf? - Ja, klar.
Muss ja nicht alles heute sein. Fang erst mal an.
(Handy klingelt.)
Sieht doch gut aus. - Kann man so lassen!
Hey, Lukas. So sah es ja hier noch nie aus!
Manne, komm mal her! Willst du mal eine ordentliche Lagerhalle sehen?
Das wurde ja höchste Zeit!
Jetzt lass dich mal von deinem Vater bezahlen!
Quatsch! - Na, wie sieht es aus: Lust auf ein kleines Match? - Klar.
Manne, gehst du ins Tor? - Okay. Los geht es.
Nicht schlecht, Großer. Pass auf, was gleich passiert.
Tor!
Manne.
1:0. Auf geht es, Lukas, ein Unentschieden schaffst du!
Keine Tricks, Manne!
Nicht schlecht.
Du bist richtig gut geworden! - Ja, Manne nicht.
Wir machen Feierabend.
Prost! Super Match.
Manne, kannst du uns Karten für das nächste Freiburgspiel besorgen?
Klar, Chef. Kriege ich morgen frei?
Prost! - Prost.
2 Euro, bitte.
Dankeschön.
Es schmeckt fantastisch!
(Romantische Musik)
Wo kommst du denn jetzt her?
Und wieso gehst du nicht an dein Handy?
Lukas, wir haben zwei Stunden mit dem Abendessen auf dich gewartet.
Karsten hat gekocht! Du weißt doch, dass er Geburtstag hat!
Woher denn? - Lukas, das habe ich dir bestimmt dreimal gesagt!
Wann? - Warte mal.
Das gibst du ihm. Von dir. Okay? - Kann ich vorher noch duschen?
Wasch dir das Gesicht, das reicht! Und beeil dich!
(Emotionslos:) Alles Gute zum Geburtstag.
(Leise:) Danke.
Darf man erfahren, wo du jetzt herkommst?
Jetzt iss erst mal was. Rehragout. Ganz zart!
Bekomme ich eine Antwort?
Es mag Leute geben, denen bedeutet ihr Geburtstag nicht viel.
Bei mir ist das anders.
Ich fände es schön, wenn wir alle...
Karsten, bitte! Jetzt sitzen wir doch alle zusammen an einem Tisch.
Also, nochmals alles Gute, besonders Gesundheit!
Erfolg müssen wir dir ja nicht mehr wünschen.
Aber vor allem wünsche ich dir und uns allen...
Ich war bei meinem Vater. Oder ist das verboten?
Nein, natürlich nicht.
Du hast doch selber gesagt, dass ich zu ihm gehen kann. - Ja!
Meine Meinung kennst du. - Muss das jetzt sein?
Wenn du ihm nacheiferst, brauchst du nicht mehr zur Schule zu gehen.
Lass Vater in Ruhe!
Das kannst du gerne haben. Nicht nur den lasse ich in Ruhe. -Karsten!
Und was ist mit dem Konzert?
Komm. - Na gut. Aber esst erstmal fertig.
Und du? - Mir ist der Appetit vergangen.
Am besten, er verschwindet für immer, der Arsch! - Lukas!
Der kann mich mal!
Vielleicht ist es besser,
wenn du Jochen eine Zeit lang nicht besuchst.
Er ist mein Vater! Wird er immer bleiben!
Aber für Karsten ist die Situation viel schwieriger. - Warum?
Karsten möchte es nicht! So einfach.
Weißt du eigentlich, wie anstrengend das für mich ist?
Ständig zwischen euch vermitteln zu müssen?
Hast du Papa überhaupt geliebt? - Ja, natürlich, sehr sogar.
Aber ihr habt euch getrennt.
Mein Gott.
Irgendwann war das zwischen uns. Wie soll ich dir das erklären?
Ja, erzähle es mir.
Dein Vater wollte immer schon sein eigener Herr sein.
Deshalb die Autowerkstatt. Am Anfang war das auch ganz okay für mich.
Irgendwann lief sie nicht mehr so gut.
Er hat sich immer mehr zurückgezogen.
Es gab immer mehr Streit zwischen uns. Irgendwann gab es einen Punkt:
Da konnte ich einfach nicht mehr. Wir hatten uns verloren.
Wie verloren?
Er war nur noch in seiner Werkstatt.
Ich habe überhaupt keine Rolle mehr für ihn gespielt.
Er wollte nichts mehr. - Und was willst du?
Ich will, dass wir eine glückliche Familie sind.
Ich weiß, dass das alles nicht einfach ist für dich.
Aber denk doch auch mal an mich.
Karsten ist nicht irgendeine Bekanntschaft für mich.
Karsten ist der Mann, mit dem ich leben möchte. Ich liebe ihn.
Vertrage dich mit ihm, das kann doch nicht so schwer sein, oder?
Weißt du was? Jetzt machen wir uns einen richtig tollen Abend.
Im Waldpark ist Rockkonzert! Wir wollten dir eine Freude machen.
Karstens Idee. Sage nicht, deine Mutter ist dafür zu alt.
Hallo? Jetzt ist Schluss mit der schlechten Laune!
Geburtstag hat man nur einmal im Jahr.
(Rockmusik:) Ich will dich lachen sehen.
Will dir den Kopf verdrehen.
Ich will den Hauptgewinn. Den Großen.
Ich will nur einen Tag so richtig frei sein.
Hier. Jetzt. Schnell wie ein Karussell.
Plötzlich kann ich fliegen, nichts hält mich am Boden.
Um mich wird's hell, wie ein Karussell.
Ich seh die ganzen Lichter.
Und wenn ich die Musik hör, lass ich los.
Wie sieht es da draußen aus?
Das sieht so lecker aus.
Ich will davon probieren.
Warum nicht jetzt und hier?
(Karsten und Beate singen:) Schnell wie ein Karussell.
Plötzlich kann ich fliegen.
Nichts hält mich am Boden.
(Dramatische Musik)
(Lautes Sexgestöhne von Karsten und Beate)
Hallo, Lukas! Heute keine Schule?
Lukas?
Was machst du hier? Ey, was soll das? Du hast doch Schule?
Lukas, das geht nicht! Heute Nachmittag kannst du weitermachen.
Nicht jetzt, sonst kriegen wir beide mächtigen Ärger!
So etwas fangen wir gar nicht erst an! Ab in die Schule!
Los, Großer, ab!
Heute Abend habe ich eine Überraschung.
Die müssen wir feiern. Wo treffen wir uns?
Bei mir geht es diesmal nicht.
Meine Eltern sind am Wochenende ausnahmsweise da.
Bei mir ist auch blöd. - Ja, schon klar.
Bei mir.
Bei dir? Auf dem Schrottplatz von deinem Erzeuger, oder was?
Quatsch. In unserem neuen Haus.
Das hört sich gut an. Wo steht denn die Hütte? - Amselsteg 19.
(Sie rufen:) Trinken! Trinken!
(Gejohle)
Na los, mach!
(Lachen und Johlen)
Komm weiter, mach! Los! - Na los, jetzt mach schon!
(Alle:) Trink! Trink! Trink! Trink!
(Jubel und Pfeifen)
Geht doch!
Ey, Dicker, bau mal einen!
Leute, seid mal kurz leise!
Trink, trink, trink.
Haltet mal eure Fressen!
Ich möchte mal was vorlesen. Frisch aus dem Netz.
Ich will immer noch nicht glauben,
dass ich einem Menschen begegnet bin,
dem ich mich völlig anvertrauen kann.
Ich fühle mich zwar nicht alt.
Trotzdem spüre ich, wie die Zeit einfach zu schnell vergeht. -Na und?
Jetzt die Antwort. Ach, meine liebe...
...Karin, was sind das nur für traurige Töne?
Ich möchte so gerne...
Karin? - Dämmert es?
Etwa die Nickel?
Bingo, Kleiner!
Ich dachte mir, die wird sich nicht nur für Mathe interessieren.
(Gelächter)
Seit einem Monat bin ich für sie "Frank aus Berlin".
Geschieden und sehr einsam!
Die Nickel kann es nicht erwarten, ihren Frank endlich zu treffen.
So heiß ist die!
Den gemeinsamen Urlaub verbringen wir dann an der Algarve.
Wir lieben nämlich beide die rauen Felsen und das Tosen der Brandung!
Und wie soll das gehen?
Das geht überhaupt nicht, Kleines. Denn vorher wird die Bombe platzen.
Krass Mann! - Prost!
Geile Nickel-Bombe!
Na gut, Leute, dann mal auf ins "Eldorado", oder?
(Techno-Musik)
Hast du mal ein Taschentuch? - Ja, warte.
Zweimal das Beste, was du da hast.
Willst du was trinken? Hä? - Was trinken?
Nein, Timo holt gerade.
Warum tanzt du nicht? Nicht deine Musik?
Für dich, Liebling.
Hallo. - Hi.
Hu!
Mann, wie die dich angeglotzt hat.
Na los, die ist richtig geil, Mann!
Na los, sprich sie mal an! Oder traust dich nicht?
Ey Qautsch, also...
Geh hin und quatsch sie an, Mann! - Ja, später!
Ey, ich habe da was gegen Ladehemmungen.
Komm mit Mann, komm mal mit! Ey, Jungs!
Besonders edler Stoff.
Probier.
Na, los!
Warte mal, ich zeige dir mal, wie ein Mann trinkt.
Habe ich doch gewusst.
Was soll das Russenarsch? - Was hast du gesagt?
Dein Gesicht merke ich mir! Und jetzt raus! Los! Alle!
Klingelingeling. Alle Atzen singen.
Disco, Pogo, klingelingeling.
(Sie singen und johlen.)
Hier gibt es Nachschub.
(Musik und Gespräche)
Das hier auch noch.
Und noch ein paar hiervon.
Und ihr seid alle schon 18? - Klar! Was denken Sie denn?
Also, wie viel kostet denn der Spaß? - 42,60.
Ja, stimmt so. - Danke.
So Leute, jetzt geht es richtig los.
Halb besoffen ist rausgeschmissenes Geld!
Hohoho, ist die Kleine müde, oder was? Wollen wir schon ins Bettchen?
Lukas, ist hier nicht irgendwo die Autobude von deinem Alten?
Genau! Ja, genau Mann, wo ist die? - Da lang!
Dann mal los! Der Abend ist noch jung!
(Betrunken:) Was gibt es denn da zu gucken?
Ich kann nicht mehr. - Spinnst du?
(Betrunken:) Führerschein und Zulassung, bitte hier.
(Dramatische Musik)
Willst du weitermachen?
(Er atmet schwer.)
(Die anderen lallen betrunken.)
Merkst du was?
Oder stehst du gar nicht auf Frauen? (Gelächter)
Ey, scheiße, Mann, die Bullen!
Mach doch mal hin. (Hunde bellen.)
(Holz poltert.)
(Sylvia:) Timo? Timo? Timo? Timo!
Los Sylvia, wir schaffen das. Los!
Jetzt mal vorwärts hier.
Hoppala.
Scheiße.
Hier.
Komm ins Auto.
Ach du Scheiße! Die ist ohnmächtig geworden! - Sylvia!
Nicht, dass du mir auch noch umkippst.
Ich rufe einen RTW. - Sylvia!
(Uhr tickt leise.)
Güttler? Bist du mit dem Besitzer der Werkstatt verwandt?
Ist mein Vater. - Da wird er sich ja freuen.
Doktor Bodschian, das Blutbild des Mädchens, hier. Auch das noch.
Ich kümmere mich noch um den Jungen. - Unten rechts unterschreiben.
In den nächsten Tagen wirst du Post von uns erhalten.
Die Frage ist,
wie sich der Eigentümer vom Grundstück verhalten wird.
Wenn es dein Vater ist, hast du Glück gehabt.
Lass die Finger von dem Zeug. Verstanden?
Sage das auch deiner Freundin.
Wo willst du denn hin?
Zu meiner Freundin.
Komm, ich lass dich nach Hause fahren. - Ich will bei ihr bleiben.
Sie muss jetzt erstmal schlafen. Du kannst morgen früh wieder kommen.
Wie wollt ihr beide ein Kind großziehen?
Ihr seid doch selber noch Kinder.
Lukas? - Ja?
Du bist schon auf?
Ist ziemlich spät geworden letzte Nacht.
Wir haben doch ausgemacht, dass du anrufst.
Ich war noch bei einem Freund.
Ist irgendwas?
Was soll denn sein?
Du hast doch was!
Nein, wirklich nicht Mama, ich habe einfach nicht so gut geschlafen.
Das Frühstück steht draußen, ja? Wir sehen uns heute Abend. Tschüss.
(Sanfte Musik)
Vielen Dank. Sie können direkt zur Kasse.
Hallo, Beate.
Hallo.
Ich mache mir Sorgen um Lukas. - Warum das denn?
Der hat mit seinen Kumpels die Nacht in der Werkstatt verbracht.
Blödsinn. Warum?
Das frage ich dich. Er wohnt bei euch.
Du bist für ihn verantwortlich.
Was willst du sagen? Dass ich mich nicht genug um ihn kümmere?
Die sind bei mir eingebrochen. Die Polizei war da.
Sag mal, trinkt er? - Wie kommst du denn darauf?
In der Werkstatt lagen einige leere Flaschen rum.
In diesem Alter ist man unterwegs. Da wird auch was getrunken.
Das war doch bei uns nicht anders.
Ich bin froh, dass er kein Stubenhocker ist.
Deshalb muss er nicht einbrechen, plus Sauforgie.
Vielleicht wollte er seinen Freunden imponieren.
Beate, ich mache mir Sorgen!
Vielleicht findet dein Mann nicht den richtigen Zugang zu ihm.
Was meinst du mit dem Quatsch? Ich will mich hier nicht streiten.
Schon, aber wie soll denn das weitergehen?
Ich bin sein Vater, möchte aus seinem Leben nicht ausgeschlossen sein.
Ich rede mit ihm.
Nein, das mache ich. Wir haben eine klare Vereinbarung.
Alles läuft über mich. - Offensichtlich läuft es ja nicht.
Halte dich da raus. Nein. - Doch.
Ich rede mit ihm, dann melde ich mich.
Versprochen? - Ja.
Na, Ärger mit deinem Ex? - Nicht weiter schlimm.
(Hustet)
Was machst du denn hier? - Na, auf dich aufpassen.
Spinner. Wie spät ist es?
Kurz nach 11.
Oh, Mann!
Hallo, Sylvia. Na, ausgeschlafen?
Alles in Ordnung.
Das glaube ich eher nicht. Ich habe mit dem Arzt gesprochen.
Wir fahren jetzt zu dir in die WG und reden dort in Ruhe.
Dein Freund kann mitkommen, wenn er will. Okay, ich warte draußen.
Wer ist denn das?
Noch ein Aufpasser. - Wer?
Vom Jugendamt. Betreutes Wohnen ist fast wie Kindergarten. - Aha.
2,3 Promille. Super, das ist neuer Rekord!
Darf man nicht mehr feiern?
Du bist in der 10.Woche schwanger. Da geht Alkohol nicht.
Dann gibt es nur noch Limo. - Sylvia, das ist nicht witzig!
Sehe ich aus wie eine Schlampe? Ich hatte meinen Spaß.
Ich weiß nicht, was Sie von mir wollen!
Traust du dir ein Kind schon zu? - Äh, ich bin...
Lukas ist ein Kumpel, mehr nicht.
Darf man fragen, wer der Vater ist? - Darf man nicht.
Hallo, Herr Lewald. - Hallo, Max. Laura, ich habe es gesehen.
Wenn du hier mit einem Kind leben willst
müssen wir eine Menge verändern.
In dieser Höhle bleibe nicht.
Wenn das Kind da ist, ziehe ich zu meinem Freund.
Sie können uns ja mal besuchen kommen.
Vorher würde ich ihn gern mal kennenlernen. - Was noch?
(Handy klingelt.)
Sage mal, warum bist du gestern einfach abgehauen?
Bist ja ein richtiger Angsthase.
Heute Abend? Weiß ich noch nicht. Wahrscheinlich pennen. Du?
Ja, mal schauen. Vielleicht komme ich vorbei.
Ich habe gesagt, mal schauen, Timo!
Ja, okay, Ciao.
Und zufrieden?
Wie bringe ich dich bloß von der Sauferei weg?
Ich habe doch gesagt, ab jetzt gibt es nur noch Limo.
Oder ist die auch verboten?
Ich kann mich ja nicht auch noch abends neben dich setzen.
(Spöttisch:) Schade, eigentlich.
Also, bis später dann ihr beiden. Tschüss. - Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Was ist?
Weiß Timo das mit dem Kind? - Wehe, du sagst was!
Nein.
(Musik und Verkehrslärm)
Lukas. Lukas, deine Schule hat angerufen.
Wir sollen am Montag zu einem Gespräch. Kannst du sagen, warum?
Ja, keine Ahnung.
Wirklich nicht? Was ist mit der Fete in Jochens Werkstatt?
Ist eben bisschen aus dem Ruder gelaufen. Kommt nicht wieder vor.
Lukas, mir gefällt das nicht. - Was meinst du?
Du trinkst zu viel Alkohol. Das meine ich.
Jetzt fang' nicht mit dem Quatsch an!
Weißt du, was andere aus meiner Klasse am Wochenende wegschlucken?
(Sanft:) Lukas...
Okay, ich verspreche dir: Ab jetzt kein Alkohol mehr! Zufrieden?
Wirklich versprochen? - Ja, versprochen.
Entschuldigung. - Kein Problem.
Jetzt wird es wirklich ernst! - Was hast du denn gedacht?
So. Lassen Sie mal.
Aber in der Anzeige stand doch ... - Schon in Ordnung.
Echt? Danke.
Möchten Sie vielleicht mit uns essen?
Geht leider nicht. Ich muss den Wagen abgeben.
Vielen Dank. - Viel Glück. Tschüss.
Karsten! Essen ist fertig! Lukas, hol mal drei Gläser, bitte.
Was ist denn los?
Auch wenn der Rahmen würdiger sein könnte:
Es ist Zeit, ein Geheimnis zu lüften.
(Korkenknall) Das sind Weingläser.
Egal. Ab 1.Januar nächsten Jahres werde... Moment...
So.
Danke.
Täterätä! Ab 1.Januar nächsten Jahres
werde ich alleiniger Geschäftsführer des Sportausstatters "Fit & Fun".
Mit anderen Worten: Wir haben es geschafft!
Wow. Gratuliere!
(Gläser klingen.)
Da ich nun erst recht unsere Familie finanziell sichern kann,
habe ich einen Wunsch:
Ich würde mich freuen, wenn du deine Beschäftigung aufgibst.
Du hast sich keine Lust, jeden Tag Pullover zusammenzulegen.
Karsten, das ist mein Beruf.
Das wird zwar eine Umstellung...
Ich will aber keine Umstellung.
Es geht auch um Lukas.
Es muss für ihn jetzt klare, feste Strukturen geben.
Der Junge ist zu oft sich selbst überlassen.
Schämst du dich für Mama? - Wie kommst du jetzt darauf?
Karsten, ich arbeite gerne.
Ich will nicht den ganzen Tag zu Hause sitzen.
Es geht ja nicht nur ums Geld, ich bin einfach gern unter Leuten.
Außerdem will ich nicht finanziell abhängig sein.
Wie das bei meinen Eltern war.
Das kann man nicht vergleichen. (Laut:) Ich möchte es aber nicht!
Warum mischst du dich in alles ein?
Das ist eine Sache zwischen Karsten und mir.
Überhaupt nicht! Der Typ plant unser Leben durch.
Ohne uns zu fragen. Das kotzt mich an!
Alles bestimmst du, kriegst du das überhaupt noch mit?
Ich habe keinen Bock auf Bergsteigen.
Stell du dir doch eine Arbeitsplatte unters Fenster. Ich will keine!
Dann bekommst du keine! Kein Problem.
Doch es ist ein Problem. Und du kapierst es nicht! - Lukas bleib da!
Ich begreife das einfach nicht!
Es gibt doch wirklich Schlimmeres als ein schönes Familienleben, oder?
Beate, ich habe dich was gefragt.
He? Ja.
Vielleicht könnte man sich auch mal freuen...
Das machen wir doch.
Aber merkst du nicht, wie du alles allein entscheidest? - Aha.
Du hast in deinem Kopf eine feste Vorstellung.
Entweder es wird genauso gemacht, oder du bist beleidigt.
Lukas ist kein kleines Kind mehr.
Da zweifele ich manchmal dran...
Ich möchte auch nicht, dass du über mein Leben bestimmst.
(Techno-Musik)
Ein Bier.
Und so, so ein Shot.
Ein Hurrican und ein Twister! Hey!
Hey.
Wie geht es? - Wollen wir uns mal treffen?
Was?
Schon gut.
Dein Bier.
Zwei Shots, bitte.
(Verkehrslärm)
(Er weint.)
(Schreit und weint.) Nein!
Nein!
(Es poltert.)
(Flüstert:) Karsten, wir können das doch morgen klären, oder?
Bitte!
(Es poltert, er übergibt sich.)
Scheiße!
Lukas! Lukas!
Scheiße!
Hey, hey, Schatz, hörst du mich? Was ist denn mit dir?
Oh Mann. Wir ziehen das erstmal aus.
Scheiße.
Warte, ich helfe dir.
Okay, okay. Was machst du denn für Dummheiten?
Sag mal. Lukas, Lukas, hey, hey.
(Dramatische, leise Musik)
Okay.
Hey! Wenn du schon mitten in der Nacht nach Hause kommst:
Dann nimm wenigstens Rücksicht auf die anderen! - Lass mich in Ruhe!
Du siehst doch seinen Zustand.
Ein paar Leute brauchen ihren Schlaf, weil sie tagsüber arbeiten!
Wenn du das nicht kapierst, ist einer von uns zu viel.
Du gehörst doch gar nicht her. Verpiss dich!
Am besten für immer! In dein scheiß Haus ziehe ich sowieso nicht.
Komm raus, komm raus.
In so einem Zustand weiß er doch überhaupt nicht, was er sagt.
(Ruhig:) 15-jährige Jungs haben Probleme. Kein Grund zur Panik.
Aber mich erschreckt, wie er sie lösen will. - Lukas ist...
Ja, in einem schwierigen Alter! Ich weiß. Aber jetzt mal konkret:
Lukas hat Stress in der Schule.
Wann hat er dort zum letzten Mal ein Erfolgserlebnis gehabt?
Er hat keine Freundin, er hat Probleme mit mir.
Das ist eine Menge Zündstoff. Ich verstehe ja, was du meinst.
Kennst du seinen Freundeskreis? Ich nicht.
Das sind ganz normale junge Leute.
Die machen ihr Abitur, die haben tolle Eltern...
Vielleicht wissen wir einfach zu wenig über... Unseren Sohn.
In der kurzen verbleibenden Zeit des Halbjahres
sehe ich keine Chance,
dass du deinen Notendurchschnitt wesentlich verbessern kannst.
Wir sollten gemeinsam überlegen, was realistisch ist.
Was meinen Sie damit?
Es hat keinen Sinn, sich falschen Hoffnungen hinzugeben.
Mathematik ist ein Hauptfach.
Und Lukas wird von seiner 5 nicht runterkommen.
Natürlich gibt es die Möglichkeit, das Jahr zu wiederholen.
Aber, ganz offen: Es wäre besser,
wenn Lukas das Gymnasium am Schuljahresende verlässt.
Warum hast du mir das nie...
Er würde seinen Realschulabschluss erhalten.
Er könnte sich ab sofort für eine Lehre bewerben.
Es ist keine Schande, wenn man nicht studiert.
Das Leben hält auch ohne Abitur viele Chancen bereit.
Warum soll Lukas es nicht doch noch schaffen?
Es bleibt nicht viel Zeit.
Versager.
Ja, es klingt hart, aber es ist so.
Vielleicht muss Lukas einfach mal so richtig auf die Nase fallen.
Um zu begreifen, das Leben ist nicht nur Party.
Lukas ist kein Versager. - Dann soll er es beweisen.
Sei froh, dass Karsten sich gekümmert hat.
Bei uns gibt es überhaupt keine Praktikumsplätze.
Und dann bei deinen Zensuren.
So. Probier mal die hier.
Schick siehst du aus, Lukas. Was meinst du?
Okay. - Viel Glück.
So. Wir lassen uns nicht unterkriegen. Versprochen?
Du bedankst dich, dass du ein Praktikum absolvieren darfst.
Dann gibst du ihr die Blumen. Die Schneidereit mag so was.
Nicht zu unterwürfig, nicht zu cool. Immer schön die Balance halten.
Erzähle nichts von Mathe! Da müssen wir drum rum kommen.
Sag mal, hörst du mir überhaupt zu? - Jaja.
Das ist deine Chance, Lukas.
Du darfst jetzt bloß keinen Fehler machen. Regel Nummer 1:
Lass dir nie anmerken, was du wirklich denkst!
Es geht nicht um dich.
Es geht um die Firma. Egal, wie dir zumute ist.
Ob du schlecht geschlafen hast, ob die Freundin Stress macht: Lächle!
Daraus folgt Regel Numero 2 Zeige keine Schwäche! Niemals!
Hast du mich verstanden?
(Reifen quietschen, er hupt.) Geht's noch?
Hast du mich verstanden?
(Melancholische Musik)
(Hupen) Lukas!
Ja!
(Hupen:) Wird das nochmal was hier?
Hey! - Hey!
Für dich. - Danke.
Kommst du heute Abend in den Klub? Ich gebe dir dann meine Nummer, ja?
Sage mal, hast du sie noch alle? Wir haben einen Termin.
Es geht um dein Praktikum! Verstehst du das endlich? - Lass mich los!
Begreifst du überhaupt:
Es geht um deine Zukunft, nicht um meine!
Entweder du kommst jetzt sofort mit. - Oder was?
(Leise:) Ist das alles was du kannst?
Immer nur verletzen, zerstören und beleidigen? Macht das glücklich?
Danke.
Entschuldigung.
Hier, okay. Bis gleich. Ich warte unten. Los.
(Klopfen) Hallo, Karsten.
Paul, Ist der Vertrag mit "Wello Kids" fertig? - In Arbeit.
Dein Vater hat... - Er ist nicht mein Vater.
Herr Berger ist einer unserer besten Mitarbeiter.
Unsere Firma hat ihm viel zu verdanken.
Als er von mir von dir erzählt hat, da bin ich sehr neugierig geworden.
Vielleicht möchtest du mir erzählen,
warum du hier bei uns das Praktikum machen möchtest.
Lukas, wir bieten eine große Chance. Warum willst du sie nicht ergreifen?
Lukas? Lukas?
Hallo?
Okay. Deine schulischen Leistungen sind nicht gerade berauschend.
Umso dankbarer solltest du sein... - Vielen Dank für das Gespräch.
Hast du eine Ahnung wie weit ich mich für dich aus dem Fenster lehne?
Weißt du, wie peinlich das für mich ist?
Ja, keine Sorge, bald musst du dich nicht mehr für mich schämen.
Ja? Da bin ich ja mal gespannt!
Heute lassen wird die Nickel-Bombe platzen. Also, wer macht es?
Keiner? - Warte! Ich mache es.
Du?
Das will ich sehen, Kleiner.
In zwei Minuten beginnen wir mit der Klausur. Noch Fragen?
Lukas, was erheitert dich so?
Lässt du uns daran teilhaben, oder traust du dich nicht?
Ich will immer noch nicht glauben,
dass ich endlich einem Menschen begegnet bin,
dem ich mich völlig anvertrauen kann.
Noch nie habe ich mich so auf den Urlaub gefreut und darauf,
ihn endlich einmal nicht alleine verbringen zu müssen... - Hör auf.
Ich bin schon sehr aufgeregt und hoffe, unsere erste Begegnung hält,
was die vielen Emails der letzten Wochen versprechen. - Hör bitte auf.
Sie wissen, was mir Ihre Worte bedeuten:
Sie sind wie zarte Berührungen...
(Gelächter)
Wir fangen jetzt an. Konzentriert euch bitte.
(Unter Tränen:) Habt ihr mich verstanden?
Habt ihr mich verstanden?
Würdet Ihr euch bitte auf eure Arbeit konzentrieren!
Leute, wartet mal kurz. Ich finde, wir sollten das feiern, oder?
(Alle:) Ja!
Ich lade euch ein heute Abend. Bei mir. Geht das klar? - Ja! Cool!
Gut gemacht, Digger.
Geil, richtig saufen.
(Techno-Musik)
Hier vorn.
Los, komm, das sind alles meine Freunde!
(Techno-Musik)
Und Ex!
Und, wer verliert? - Siehst du doch.
Auf geht es, einer geht noch.
Jetzt muss unsere liebe Frau Nickel ganz alleine in Urlaub fahren.
Die Alte kann sich doch einen Lover holen. Soviel Kohle, wie die hat.
Ey, da kotzt doch jeder Bimbo. Ey, wer kommt denn da?
Hi, Lukas. - Hey.
Hi.
Ey Alter! Es wurde ja auch Zeit!
Ich dachte, wir müssen das alles alleine austrinken! - Nein.
Na.
Wow! Die Braut aus dem Klub? - Ja, heißt Aljona.
(Leise:) Hallo.
Willkommen bei der Party des Jahres! Ich bin übrigens Timo, Cheers!
Was ist bei dir los? Musst noch einiges lernen Aljoscha...
Aljona. Ich heiße Aljona.
Ist doch scheißegal. Ich habe genau das Richtige für dich.
Das verträgt wirklich jedes Kind.
Hab dich nicht so. Das ist wie Limo.
Echt mal, sei mal ein bisschen entspannter! Hier.
Ich möchte nicht. - Ich möchte aber.
Jetzt lass sie doch, wenn sie nicht will!
Und dafür?
Okay. Aljona. Ich lege sogar noch einen drauf, ja? - Ich möchte gehen.
Was hast du gesagt? - Das hat sie nicht so gemeint.
Pass auf, Mädchen, das hier ist immer noch meine Party.
Da bestimme ich. Haben wir uns verstanden?
Ich dachte, wir sind hier, um zu feiern. - Genau das tun wir auch.
Ihr feiert nicht, ihr sauft nur.
Mein Vater ist übrigens an dem Zeug gestorben.
Tja, nur die Harten kommen in Garten.
Können wir gehen. Lukas, bitte!
Aljona, ich kann jetzt nicht gehen.
Euch geht es einfach zu gut.
Ciao.
Ey, schlucke es runter. Die hat dich sowieso nicht verdient.
Los, trink mal was. Das hilft.
Das Leben geht weiter. Kommt immer wieder neue Action.
Ey Leute, kommt mal alle kurz her.
Macht mal die Musik aus. Na los, macht schon!
Also, ich werde euch alle unglaublich doll vermissen.
Aber ein Jahr ist keine Ewigkeit und Amerika ist nicht das Ende der Welt.
Also, Prost, auf Wiedersehen, das hier ist mein Ausstand!
Wann geht es denn los? - Und wo feiern wir dann?
Wenn ich wieder da bin, ist unsere Frau Nickel schon in der Klapsmühle.
Timo, das kannst du nicht machen! - Was kann ich nicht machen?
Du kannst nicht abhauen! - Lukas, hör auf!
Er kann dich nicht sitzenlassen! - Halt den Mund!
Kannst du mir mal sagen, was dein Problem ist?
Sie bekommt ein Kind von dir. - Alter!
Schwachsinn! Doch.
Stimmt das?
Verdammt, ich habe dich was gefragt!
Warte! Warte!
Du bist so ein Arsch! - Mann, er kann dich nicht im Stich lassen!
(Kreischt:) Was geht dich das denn an? - Sylvia, jetzt warte!
Du hast alles versaut, lass mich einfach in Ruhe!
Ich brauche eine Abkühlung. - Geile Idee, Mann!
Na los, zieht euch mal aus! Die Party geht weiter.
(Sie kreischen vor Vergnügen.)
(Er hupt.)
Was denn?
Mensch, pass doch auf! Fick dich doch, ey!
Bitte sehr, das müsste der Richtige sein.
Vielen Dank!
Bleibst du mal stehen! Halt!
Scheiße!
(Melancholische elektronische Musik)
(Er schreit, es klirrt.)
(Glas schlägt auf Stein.)
(Klopft an.) Lukas? Bist du schon wach?
Der Junge ist nicht da.
Wie, nicht da?
Sein Bett... Er war heute Nacht nicht hier!
Versuche das Handy.
Du kannst doch nicht einfach los.
Tut mir leid, es geht ausnahmsweise mal nicht um Lukas.
(Handy klingelt.)
Güttler?
Wir haben Sie angerufen, weil...
Ihr Sohn ist nicht das erste Mal hier, Frau Güttler.
Sagt Ihnen der Begriff Komasaufen etwas? - Ja.
Junge Leute trinken nicht bis zur Besinnungslosigkeit,
weil ihnen der Alkohol so gut schmeckt.
Sondern, weil sich durch Alkohol ihre inneren Spannungen auflösen.
Vielleicht ist das bei Ihrem Sohn genauso.
Stress in der Schule, enttäuschte Liebe, Probleme im Elternhaus.
Kennen Sie den Freundeskreis Ihres Sohnes?
Ja. Normale junge Leute. Kinder aus gutem Haus.
Es ist keine Frage des Milieus oder der Intelligenz.
Wann kann mein Sohn hier raus?
Sie können ihn mit nach Hause nehmen.
Was machst du denn für Sachen?
Du bist momentan ein bisschen durcheinander.
Aber das geht vorbei, glaube mir.
Wenn wir erst mal umgezogen sind... - Ich ziehe da nicht ein.
Was soll denn das heißen? Wo willst du denn hin? Du bist keine 18.
Du verdienst kein Geld. - Das werde ich schon.
Steckt dein Vater da dahinter?
Ja, klar, das passt zu ihm!
Du schmeißt die Schule hin und fängst bei ihm an.
Das habt ihr euch ja wunderbar ausgedacht!
Hör auf. Papa hat damit überhaupt nichts zu tun.
Das ist nur meine Sache.
Hey. Wir können über alles reden.
In dem neuen Haus, da ist so viel Platz.
Du bist dein eigener Herr! Kannst tun und lassen, was du willst.
Warum hörst du mir nicht zu? Ich ziehe da nicht ein.
So geht das nicht! - Warum?
Weil wir zusammengehören. Auch wenn es Probleme gibt!
Weil wir eine Familie sind: Karsten, du und ich.
Was verlangst du von mir? Soll ich mich von Karsten trennen?
Beate, wo bleibst du denn? Ich bin ganz alleine draußen. - Ich komme.
Ist dir nicht gut? - Geht schon.
Irgendwas stimmt doch nicht! - Ich kann nicht mehr.
Was ist denn passiert?
Lukas... Karsten und er: Das geht einfach nicht.
Der kleinste Anlass, und sie gehen aufeinander los.
Aber ich kann doch nicht zuschauen, wie ich meinen Sohn verliere.
Nein. - Soll ich mich von Karsten trennen?
Ich bin doch keine 17 mehr. Das ist doch nicht fair!
Das ganze Leben ist nicht fair.
(Er klingelt.)
Sylvie ist nicht da. - Wann kommt sie denn zurück?
Die ist mit Lewald bei irgend so einem Doktor, dauert bestimmt.
Kannst du mir kurz helfen? - Wobei?
Es ist zwar erst die zweite Ultraschalluntersuchung, Sylvia.
Aber wir sollten unbedingt über das Ergebnis sprechen.
Deshalb habe ich auch Herrn Lewald informiert.
Damit wir uns richtig verstehen:
Keiner von uns wird über dein Leben bestimmen, das dürfen wir gar nicht.
Du bist in der 12.Schwangerschaftswoche.
Bisher verlief alles normal.
Auf den Ultraschallbildern zeigen sich Abweichungen.
Sie betreffen das Nervensystem deines Kindes. Allerdings:
Zum jetzigen Zeitpunkt und auch in den nächsten Wochen:
Da kann niemand sagen,
welche Auswirkungen es nach der Geburt gibt.
Das heißt, das Baby ist...
Ja, es kann sein, ja. Es muss nicht sein.
Auf alle Fälle gilt ab sofort: Finger weg vom Alkohol!
Haben wir uns verstanden?
Du musst dich jetzt nicht sofort für oder gegen das Kind entscheiden.
Aber in den nächsten Tagen. Das ist eine schwierige Situation.
Aber wir helfen dir. (Sie weint.)
Wollen wir einen Kaffee zusammen trinken? - Ich will nach Hause.
Wenn du mit deinem Freund sprichst:
Es ist besser, wenn ich dabei bin. - Brauchen Sie nicht.
In so einer Situation ist es wichtig...
Ist sowieso vorbei. - Habt ihr euch getrennt?
Er macht ein Auslandsjahr. - Das hast du nicht gewusst?
Das kannst du nicht machen.
Du kannst ihn nicht vor vollendete Tatsachen stellen.
Du hast Angst, dass er das Kind nicht will.
Du wolltest es ihm erst sagen, wenn es kein Zurück mehr gibt.
Du musst mit Timo sprechen.
Hast du deine Mutter mal wieder besucht?
Wozu denn? Beim letzten Mal hat sie mich nicht mal erkannt.
Okay, ich bringe dich jetzt nach Hause.
Vielleicht kannst du ja ein bisschen schlafen.
Lass aber dein Handy an.
Ich melde mich heute Abend noch mal. Wird schon wieder.
Sonst noch was? - Nein.
9,98.
Wenn das Kind erstmal da ist, dann wird sich Timo bestimmt ändern.
Ich habe mal so einen Film gesehen.
Da gab es auch einen Typen, der hat sich echt eklig verhalten.
Als er seine Freundin im Krankenhaus besucht hat,
das Baby gesehen hat, da war alles ganz anders. So was gibt es.
Ich meine, was ist schon ein Jahr?
Bleibst du heute Nacht hier?
Ja.
Du kannst mich ruhig anfassen.
(Aus dem Flur:) Wir müssen einen Arzt rufen.
Scheiße! Komm, steh doch auf!
Hier ist Jasmin Krüger, ich rufe aus der Kastanienallee an.
Sylvie, Mann, steh doch auf! Sie wacht einfach nicht mehr auf!
(Sie weint.)
Sylvia!
(Krankenwagen-Sirene, Herzton-Piepen, Beatmungsgerät)
(Krankenwagen-Sirene)
(Er atmet durch.)
(Traurige Musik)
Autogramm bitte.
Oh, Dankeschön! - Gerne.
Tschüss. - Tschüss
Tschüss. - Tschüss.
Karsten?
Wir hätten doch ein paar Quadratmeter mehr bestellen sollen.
Es geht nicht. - Was geht nicht?
Ich hatte mir so fest vorgenommen, diesmal alles richtig zu machen.
Aber vielleicht war ja genau das der Fehler.
Was heißt das jetzt? - Ich will dich nicht verlieren.
Aber wenn Lukas hier nicht mit einzieht:
Ich kann ihn jetzt einfach nicht alleine lassen.
(Sie weint.) Gib mir Zeit.
Mir und dem Jungen.
Die Frau haben wir gut fertig gemacht, ey...
(Zitternd:) Bevor ich euch Klausuren zurückgebe,
möchte ich euch sagen:
Ich hätte mir nie hätte vorstellen können, einmal so verletzt zu sein.
So, dass ich Angst habe vor dem nächsten Tag, Angst vor euch.
(Es klopft.) Entschuldigung.
Es ist etwas Schreckliches passiert.
Eure Mitschülerin Sylvia Manthei lebt nicht mehr.
(Dramatische Musik)
(Er weint.)
(Tür öffnet sich.) Lukas.
(Er weint heftig.) Ich habe dich überall gesucht.
(Er schluchzt.)
(Ruhige, traurige Musik)
(Es platscht.)
(Ruhige, traurige Musik mit Klavierklängen)
(Handy klingelt.)
(Leine klappert etwas, Vogelschreie, ruhige Musik)
Die Untertitel wurden erstellt im Auftrag des SWR
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.