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Original subtitles

Dirty Movie

Morgen. Hallo, Andy! Willkommen! Bitte, komm rein!

Nette Hütte. Riesig!

Danke. Unsere Reise war toll. Ich glaube, Billy hatte auch seinen Spaß.

Zumindest hoffe ich das. Er kommt gleich runter. Du kannst auch hochgehen.

Und? Wie gehts? - Mir gehts gut. - Hallo, Andy!

Oh, hey Thel! - Wie gehts dir denn? - Gut, gut. Du siehst super aus. - Vielen Dank.

Wie läufts denn so? Hast du Arbeit? - Alles bestens.

Ein super Haus. Billy muss sich wohl fühlen hier. - Ja.

Hey, Dad! - Hey, Geburtstagskind!

Hey, einen Palast hast du hier. - Ja, wenn du willst, zeige ich dir alles.

Du musst mal mein Zimmer sehen. - Ja, ja. - Okay, geht nur. Wir sehen uns später.

Hey, biete deinem Vater was zu trinken an.

Netter Kerl, dieser Howard. - Ja, ich mag ihn. Echt.

Er ist nicht so toll wie du, aber wenn ihr beide euch nicht getrennt hättet... - Hey!

Ich möchte, dass du ihn magst. Mach dir keinen Kopf deswegen.

Ich hab was für dich. - Toll, war aber nicht nötig. - Ja, ich weiß, du Spinner.

Meine Frau Thelma und ich, wir wurden dieses Jahr geschieden.

Sie hatte 'ne Menge verdient, hat aber nichts von mir bekommen.

Wie auch immer... Ihr geht es sehr gut, wie ihr gesehen habt.

Wie dem auch sei, es war der Geburtstag von unserem Kind.

Mein Junge Bill. Er ist ein guter Junge, liebt Basketball über alles.

Also bin ich los und wollte ihm ein wirklich schönes Geschenk kaufen.

Kann ich Ihnen helfen? - Ja. Mit welchem Ball spielen die Profis?

Mit dem da, dort.

Achtzig Mäuse für einen Ball? - Ja.

Das ist definitiv der Ball, den die Profis nehmen?

Definitiv der Profiball und definitiv achtzig Dollar. 79,99.

Plus Umsatzsteuer, stimmts? - Ja, hab nicht gehört, dass heute ein steuerfreier Tag ist.

Haben Sie sowas gehört? - Das war ziemlich kess, hä?

Keine Ahnung, was sie mit "kess" meinen. - Ich will diesen Ball kaufen.

Aber ich bin etwas knapp dran. - Und jetzt wollen sie ihn klauen. - Was?

Ich dachte nur, Sie würden das vielleicht sagen.

Wally verlangt den vollen Preis, also bleibt nur klauen übrig.

Ist Wally im Laden oder ein Manager? - Ja, Wally ist hier. Sicher. Ich hole ihn.

Ich hatte Bill lange nicht gesehen. Denn vor der Hochzeitsreise

hatten sie den Jungen auf eine Privatschule geschickt nach...

Wally, Typ ohne Geld bei den Basketbällen!

Dann sind sie umgezogen in ihr neues Haus, eine Riesenvilla.

Hi, was kann ich für Sie tun? - Ich möchte diesen Ball hier kaufen.

Ich habe die Kohle... - Dann packen Sie ihn ein. - Nein, nein.

Kann sein, dass meine Kreditkarte überzogen ist. Können Sie mit dem Preis runtergehen?

Ein paar Mäuse lasse ich hier und bringe den Rest bei Gelegenheit vorbei.

Ich brauche diesen Ball wirklich sofort. - Nein. - Nein?

Entschuldige Wally, du warst vielleicht etwas kess.

Warten Sie... Versuchen wir es mal so...

Ich hab noch eine Kreditkarte. Vielleicht ist die... - Nein. Hören Sie...

Na ja, ich... - Dieser Ball kostet 39,99.

Ein hervorragender Ball. - Er wird dich gleich nach der Steuer fragen.

Das ist nicht der offizielle Ball. - Korrekt. Aber das ist nicht der einzige besondere Ball.

Dieser Ball ist auch ein ganz besonderer. Wenn man diesen Ball beschreiben

und seine Besonderheit hervorheben müsste, müsste man sagen:

Diesen Ball benutzen die Profis, während dieser Ball die Besonderheit hat,

dass sie den hier möglicherweise bezahlen können.

Mann, haben Sie noch nie was von Kundenbetreuung gehört?

Denken Sie, ich bin scharf auf einen Typen, der nicht mal 80 Dollar zusammenkratzen kann?

Ich könnte reiche Freunde haben. - Ein Kerl, der keine 80 Mäuse hat,

hat keine reichen Freunden. Sie haben sicher ein paar nette 39,99 Dollar-Freunde.

Sie packen ihn doch als Geschenk ein, nicht wahr? - Selbstverständlich, Sir.

Ich hab was für dich. - Toll, war aber nicht nötig. - Ja, ich weiß, du Spinner.

Oh, ist ja ein Wahnsinn.

Ist ja ein irres Zimmer. - Du weißt ja, Howard hat 'ne Menge Kohle, also...

Ja, wirklich außergewöhnlich.

Wegen diesem Wochenende... Wäre es okay, wenn ich es nicht bei dir verbringe?

Dieser Typ in meiner Klasse, mein neuer, bester Freund, hat ein Haus auf dem Land,

hat mich für das Wochenende eingeladen. - Warum nicht? Viel Spaß mit deinem Freund.

Versteh das nicht falsch. Ich bin schon gern mit dir zusammen, Dad.

Nein, nein. Weißt du, du wirst jetzt älter und na ja...

Da machst du lieber was mit deinen Freunden. - Nur dieses Wochenende, okay?

Ja, sicher. Fahr nur und hab viel Spaß.

Hey, gib mir mein Geschenk.

Du meinst das? Nein, nein. - Dad, es ist ein Basketball.

Es ist okay. Ich hab noch keinen von dir.

Das ist nicht für dich. Ich hab ein anderes Geschenk für dich.

Ich vergaß, es mitzunehmen. Tut mir leid, ich bringe es vorbei.

Wirklich, Dad, wenn es für mich ist, will ich es auch haben. - Aber das ist es nicht.

Das ist es nicht. Ich habs für jemand anderen gekauft,

den ich nachher treffe. Tut mir leid.

Schade, dass du nicht bleiben kannst. - Finde ich auch. Geht leider nicht.

Andy?

Hör zu,... du hast einen tollen Sohn.

Und ich kümmere mich gerne um ihn. Ich hoffe, das ist okay.

Siehst du, ich hab sehr viel Glück in meinem Leben.

Und ich tue gerne alles für Billy. Aber falls du dich dabei nicht wohl fühlst...

Tu, was immer du für richtig hältst.

Gib ihm was ab von deinem Glück. Billy ist ein guter Junge,...

und ich finde das toll von dir...

Ja, danke. Ich muss jetzt los.

Das war ein guter Tag. Wir sind hier im Floyd's, in Floyd's Bar.

Das ist auch unser Café, unser Clubhaus und unser Wohlfühlort nach dem Sonntagsbrunch.

Und,... nun ja,... dies ist die Geschichte einer Kleinstadt.

Amerika. Die weißen Zäune hier müssen wahrscheinlich repariert werden,

aber ich mag uns, und ich mache mir Gedanken um uns.

Wir alle machen unsere Fehler. Ihr werdet sehen.

Wir sollten ihn nicht stören. Er ist beschäftigt. Er ist am Grübeln.

Freunde lassen aber Freunde nicht grübeln. Wir sollten irgendwas tun.

Funk dazwischen! Na los, macht schon! Seht mal nach! Na los!

Hi, Andy! - Hey! - Willst du uns nicht Gesellschaft leisten, Andy?

Hey, Andy, grübelst du etwa nach? Mach das nicht, Andy.

Das sind Mo und Ron. Wir nennen sie immer Mo-Ron (der Debile).

Die zwei sind untrennbar. Gute Jungs.

Was solls? An dem Tag war ich einfach zu müde oder weniger ansprechbar als sonst.

Ich hatte einfach genug davon, nicht genug zu haben.

Es musste doch irgendwas geben. Ich brauchte einen genialen Einfall.

Barney Macklehatton.

Oh, verdammt! Mein bester Kumpel.

Seit wann ist er schon so? - Lange. - Nichts dagegen unternommen? - Doch, ich...

Der Grund, warum sich alle solche Sorgen machten,

sind diese Ideen, die ich habe, wenn ich aus einer Denkphase raus bin.

Ich neige dazu, sie umzusetzen. Und da wir uns alle sehr nahe stehen,

machen die anderen manchmal mit. Das ist Helen Tatelbaum.

Barney ist in sie verknallt. - Hey, Hel.... Professionelle geworden?

Schon als Teenager. Bis zum heutigen Tag.

Wann sollte dich der verheiratete Typ abholen? - Er ist nicht verheiratet, Barney.

Stimmt, das sind sie nie. Sie haben nur Ehefrauen.

Ich schwöre dir, dieser Mann ist nicht verheiratet. - Okay.

Aber dieser wird nicht kommen. Es ist neun Uhr dreißig. - Mistkerl!

Eine größere Liebe hat die Welt noch nicht gesehen.

Hätte ich einen vernünftigen Job, hätte ich weniger Zeit, auf solche Gedanken zu kommen.

Ich wollte, dass wir uns gesund stoßen mit so einer Art Schneeballsystem.

Wie die Blöden haben wir Vitamine verkauft, und zwar haben alle sie verkauft.

Es gab niemanden, der sie gekauft hat. So 'n Zeug eben...

Übrigens verlassen wir bald die Bar.

Das ist Elch. Er benimmt sich wirklich so. Er hat keine Ahnung, wie das wirkt.

Oh, Ladies! - Du bist ein Tier. - Euch mag ich am liebsten.

Ja, er ist schwul. Aus irgendeinem Grund will er nicht, dass wir es merken.

Er glaubt wirklich, dass wir es nicht spitz gekriegt haben.

Tja, ich nehme an, dass ihr ein paar Erklärungen braucht.

Diesen Namen gaben wir ihm aber nicht. Er kam eines Tages zu uns und sagte:

Bitte nennt mich Elch.

Hey, Andy, wieso denn so bedrückt, Kumpel?

Lasst uns verschwinden. Reißen wir irgendwo ein paar nette Weiber auf.

Hebt immer meine Stimmung. Und nicht nur die hebt sich.

Das meint er ernst. Oh, das ist "Bloß 'n Idiot".

"Bloß 'n Idiot". - "Bloß 'n Idiot", wie gehts?

"Bloß 'n Idiot" geht zur Abendschule. Und jeden Abend, wenn er dort hingeht,

lernt er was anderes. Ich liebe diesen Kerl.

Ihn haben wir so genannt.

Otis. Ja, ich entschuldige mich im Voraus. Aber wartet ab.

Niemand hier liebt Frauen mehr als ich. Ich mag Frauen viel lieber als Männer.

Ich mag Frauen so sehr, dass ich nicht verstehe, dass sie nicht alle lesbisch sind.

Ich bin nicht verwandt mit diesem Typ. Ich bin total entmutigt, verdammt noch mal!

Den hier können sie vielleicht bezahlen.

Ich weiß, irgendwo finde ich ein sicheres Ding. - Howard hat 'ne Menge Kohle, also...

Typ ohne Geld bei den Basketbällen. - In Amerika ist alles absolut möglich!

Tut mir leid. Ja, danke, ich muss los.

Denk! Andy! - Was auch immer ihm einfallen wird, wir halten uns raus.

Du hast einen tollen Sohn.

Wir drehen zusammen einen Pornofilm! - Oh, verdammt!

Auf jeden Fall können Sie sich ein Video umsonst ausleihen.

Die Porno-Industrie macht einen jährlichen Umsatz von 12 Milliarden Dollar.

959 Millionen Leihvideos wurden in diesem Jahr abgerechnet.

15 000 neue Filme kommen dieses Jahr heraus. 300 jede Woche.

Was ist das neueste und heißeste im Pornogeschäft? Amateur-Pornos.

So 'n Streifen kann jeder Idiot mit seiner Videokamera machen. - Jeder Idiot.

"Bloß 'n Idiot" hat einen Bruder. - Ja, und wir...

Wir sind Amateure. Das ist genau das Richtige für uns.

Es kommt noch besser. Wir machen etwas, was noch niemals jemand gemacht hat.

Wir werden die erste Stadt sein, die an einem Strang zieht,

um den allerersten abendfüllenden...

... Amateurspielfilm für Erwachsene zu drehen.

Also zwei erste Male. Das könnte wirklich eine Sensation werden.

Ich will damit dicke Preise abräumen. Wozu sollten wir es sonst tun?

Habe ich recht, Emmett? - Wir stehen hinter dir, Andy. - Sicher.

Ist diese Kamera an dir festgetuckert? - Reich das mal weiter, ja?

Emmett, Floyd ist das, was sie einen Filmtypen nennen.

Er ist einer dieser Typen, die alles über Filme wissen.

Wie man sie macht und was der Zuschauer sehen will...

Er weiß Bescheid. Er hat in einem Videoverleih gearbeitet.

Und das ist Emmett? - Emmett ist auch ein Filmtyp, Elch.

Er ist ein Filmtyp, Elch. - Das weiß ich, Barney. Ich hab Andy gehört.

Na ja, toll. Willkommen, Emmett.

Emmett nahm Unterricht im Film. Den ganzen Sommer lang.

Und... - Ich nahm auch Unterricht. - Ich weiß das, "Bloß 'n Idiot".

Ich habe ein super Gefühl, was diesen Jungen angeht.

Andy, ich mache alles für dich. Alles, was du verlangst. Keine Frage.

Nur mal so aus Neugier: Was für eine Funktion kann Emmett übernehmen?

Emmett ist unser... - Kameramann heißt das. -... Kameramann.

Er dreht unseren Film. Er weiß genau, was er zu machen hat.

Obendrein macht er es umsonst. - Hört! Hört! - Er will Erfahrungen sammeln.

Bravo! - Okay.

Ich bin dabei und ich will auch kein Geld. Ist Ehrensache für mich.

Zunächst mal geht es für mich bei einem Sexstreifen um den Spaß. Und zweitens:

Es wird sicher eine interessante Arbeit. Wir werden es schaffen.

Worüber reden wir? Dass wir einen schmutzigen Streifen drehen.

Was ist dafür nötig? Man hält eine Kamera auf einen Er und eine Sie.

Und die treiben es. Wir filmen sie beim Vögeln, und schon haben wir einen Porno.

Wir haben unser Ziel erreicht. Dazu braucht man keine hundert Dinge.

Nein, "Bloß 'n". Das, was die meisten Menschen am liebsten machen wollen.

Lasst euch von uns nicht stören. Wir drehen hier "Bloß 'n" bisschen.

Es ist was Besonderes und trotzdem einfach. Wir ziehen es durch. - Ja, danke, Otis.

Ich bin dabei, Otis. Du hast recht, wir ziehen es einfach durch.

Freunde, drehen wir einen Porno. Porno! Porno!

Ich kanns kaum erwarten. Hoffentlich gehts bald los. - Ich bin kein Chorknabe, aber...

aber wenn wir einen Porno drehen, dann haben wir einen Porno gedreht.

Werden die nicht von der Mafia gemacht?

Floyd, eine gute Frage. Aber die Mafia hat mit diesem Film nichts zu tun.

Butterface Fields dreht ihn. Wir haben unser ganzes Leben hier verbracht.

Und wenn wir punkten, dann punkten wir zusammen. - Genau. - Richtig.

Wir wollen niemandem wehtun, wir tun das nur, weil es ein Geschäft ist.

Das bedeutet, wir brauchen ein Skript. - Yep, das stimmt. - Ich bin der Mann dafür.

Darüber reden wir später. - Nur Sexszenen finde ich super, Andy.

Nein, nein, Otis. - Und wir brauchen einen Regisseur.

Ja, da hast du recht. - Ich bin der Mann dafür.

"Bloß 'n", darüber reden wir noch. - Drehbuchschreiben habe ich auch gelernt,

auf der Abendschule. Drehbuch, weißt du, so wird das genannt. - Ja, "Bloß 'n"...

Ein Skript für einen Film. - Darüber reden wir später. - Es gibt Namen für Leute wie mich.

Sie heißen Autoren-Regisseure. Wir machen zwei Sachen.

Hollywood war gezwungen, das zu erfinden, weil es dort einen Haufen Leute gibt,

die genau wie ich multi-talentiert sind. Wenn ein Kind zu Weihnachten

zwei Geschenke unter dem Baum findet, kannst du nicht verlangen, dass es nur eins öffnet.

Das ist aus "Sophies Entscheidung". - Wenn du meinst, kann schon sein, Kleiner.

Eine Rolle könnte "Sophie" heißen. Andy, wir kreieren hier schon was.

Das wird Kollaboration genannt. Ich arbeite gut mit anderen zusammen.

Andy, Claire und Mrs Morelli haben mich gebeten, dich zu fragen,

wann sie sich einen riesigen Pornoschwanz angucken können.

Einfach so fette Pornoschwänze!

Sehr witzig. Bitte, lasst mich einfach weitermachen, okay?

Andy, wie viel wird das jeden von uns kosten? - Sollen wir dir einen Scheck ausschreiben?

Ja, wir sind auch dabei. - Zwei Riesen pro Kopf.

Okay, jetzt wisst ihr, was auf euch zukommt. - Zwei? Jeder zwei?

Wir waren alle finanziell gleichberechtigte Partner.

Ich sagte ihnen aber, dass die, die in dem Film mitwirken,

einen Screen-Credit bekommen. Im Abspann können sie ihren Namen lesen.

Niemand war von dieser Idee begeistert. Und dann erklärte ich ihnen,

dass ich mir viele Filme ansehen müsste, um mich richtig vorzubereiten,

und dass ich zu Hause einige exzellente Pornos hätte.

Es traten sofort zwei Probleme auf.

Wie sollte jeder zwei Riesen aufbringen? Und wer von denen,

die sich aktiv an der Produktion beteiligen wollten, würde welchen Job übernehmen.

Ich habe gelernt, dass die Bilder eines Films wichtig sind, nicht der Erzähler.

Also zeige ich euch, was Otis gerne machen möchte.

Ich schätze es, dass du vorbeikommst. - Hey! - Hallo, Reverend!

Ich werde meinen Anteil besorgen. - Klasse! - Ich will dabei sein.

Ich will nicht nur als Investor auftreten. Ich möchte richtig einbezogen sein. Total!

Wie du weißt, braucht man viele Leute, um einen Film zu drehen.

Was willst du gerne machen?

Ich würde gerne zugucken. Du weißt doch, wie es bei diesem Filmkram immer zugeht.

Ist da nicht ein Kerl, der bei den Dreharbeiten immer nur rumsteht?

Andy, ich weiß, warum du das anleierst, und ich finde das super.

Ich bin auf deiner Seite, wirklich.

Wir kennen uns schon eine Ewigkeit. Du weißt genau, was ich so tue.

Du hast sicher mitbekommen, dass ich hier fege.

Es gefällt mir nicht, für die Kirche zu arbeiten. Was anderes würde mir auch nicht gefallen.

Das Leben ist für meinen Geschmack zu schmutzig.

Mit Menschen habe ich es nicht so. Aber jetzt hast du mir gesagt,

ich könnte für die nächsten ein oder zwei Wochen...

ich könnte mit Pornoleuten nicht nur rumhängen, sondern live dabei sein,

wenn sie ihr Ding machen. Und Kaffee mit ihnen trinken.

Nach dem Kaffee würde ich sie rüber zu ihrer nächsten Nummer begleiten.

Das ist für mich mehr als ein Gewinn in der Lotterie.

Und nach der Arbeit, da füllst du mir die Taschen mit Geld.

Super!

Ich werde kein anderer Mensch deswegen, aber es wird für mich eine tolle Zeit.

Kannst du einen wie mich brauchen, Andy?

Otis erhielt den Posten des ausführenden Produzenten.

Er wird seine Sache gut machen, auch wenn er nur rumsteht.

Hallo, "Bloß 'n"! - Hey, Leute, schön, dass ihr da seid.

Lasst mich gleich zur Sache kommen. Andy, ich möchte mit dir über den Film reden.

Ich würde gerne den Autor-Regisseur geben. - Ja, ich weiß.

Aber "Bloß 'n", ist da nicht viel zu tun? - Ja, sicher. Ja, sicher.

Deshalb finde ich den Job so attraktiv. - Aber du müsstest das Drehbuch schreiben.

Und Regieführen bedeutet, dass du den Eindruck erwecken musst,

als wüsstest du, was du tust. - Andy, hör zu...

Andy, ich verspreche dir, ich erledige alles zu deiner Zufriedenheit.

Ich muss nicht den Eindruck erwecken, als ob ich wüsste, was ich tue.

Ich habe einen Fotokurs besucht, und zwar mehrmals. - Ich weiß.

Und Schreibkurse auch. Und, Andy, glaub mir, ich lüge nicht.

Ich war sogar im Filmunterricht, und zwar ziemlich oft.

Wir sahen uns Filme an und reden darüber. Aber vergiss das, Andy.

Hör mir zu! Als du neulich verkündet hast, dass wir einen Film machen werden,

da war das wie ein Zeichen von Gott für mich.

Und an diesem Tag, Andy, ist mir klar geworden...

Ich meine, ich habe noch nie so was so überdeutlich gespürt,

noch nie in meinem Leben, dass ich zu etwas bestimmt bin.

Dass es mein Schicksal ist, umgehend... Regisseur zu werden.

"Bloß 'n", ich ließe dich nicht mal meine Schnappschüsse entwickeln,

obwohl ich dich liebe.

Und da ist noch was. Du sagtest, du willst die Sache nicht auf Video drehen. - Ja.

Emmett kann "Short Ends" von 16 mm Filmen besorgen.

Film kommt besser rüber als Video. Wir bieten nur beste Qualität.

Die Firma, wo wir die Filme zum Entwickeln hinschicken...

Also, da werden auch alle großen Filme aus Hollywood entwickelt.

Ich könnte meine Beziehungen spielen lassen. Die Entwicklungskosten sind nicht so hoch.

Nicht mit mir als Autor und Regisseur.

Andy, das ist dein Baby. Ich möchte nur, dass du Erfolg damit hast.

Und "Bloß 'n" ist auch mein Freund. Ein Schlüssel zum Erfolg wäre,

wenn du ihn da raushältst. Nur, du hast ihn gerade zum Autor und Regisseur ernannt.

Na schön, er kann uns beim Entwickeln helfen. - Nein, kann er nicht.

Wir reden hier über "Bloß 'n". Er hörte mit 15 auf, sich zu entwickeln.

Was erwartest du? Soll ich dem Kerl sein Schicksal wegnehmen, oder was?

Ich gäbe alles, wenn jemand mit der Sache sein Schicksal ein bisschen steuern kann.

Ich wollte nur wissen, ob du alles durchdacht hast.

Du bist der einzige normal denkende, solide Typ in der Stadt. - Solide?

Wie ein Felsen? - Deswegen hoffe ich, dass du...

das Ding mit mir produzierst. Sei mein Co-Produzent, ja?

Co-Produzent? - Du kannst mit den Leuten besser umgehen. Das liegt mir nicht so.

Und ich möchte auch, dass du der Chef der Presseabteilung wirst.

Chef und Co-Produzent? Das sind 2 Sachen. - Ich hoffe, das ist nicht zu viel verlangt.

Okay, nun zur Finanzierung. Einige hatten die zwei Riesen auf der hohen Kante.

Andere haben sich über ihre Kreditkarte was besorgt.

Mo-Ron haben sich ihre Rente von der Fabrik auszahlen lassen,

Otis lieh sich das Geld vom Reverend. Natürlich sagte er ihm nicht, wofür es war.

Otis behauptet ja, der Reverend wäre schwul. Und wenn schon?

Ich, Barn, Elch und "Bloß 'n Idiot" machten das, was wir niemals tun wollten.

Wir verhökerten die Uhren unserer Väter. Elch, die Brosche seiner Mutter.

Hey, Mom, Paps, ich hoffe, ihr gebt mir euren Segen, für das, was ich vorhabe.

Mir ist klar, dass das nicht im Sinne eurer Erziehung ist,

aber es läuft eben nicht immer so, wie man es plant. Versteht ihr?

Einiges, was ihr mir beigebracht habt, ist für die Katz.

Mit ein paar Sachen habt ihr falsch gelegen, Mom, Paps.

Ich weiß nicht, warum ich so bin, wie ich bin, aber ich muss was zustande bringen.

Es ist das Allerwichtigste. Es ist nur ein Geschäft.

Amerika! Ich liebe euch. Ich versuche ein guter Junge zu sein.

Ich glaube, es haut hin. Ich hab ein gutes Gefühl.

Es wird Zeit für unser erstes Produktions-Meeting.

Emmett war in unserem Team, und wir waren guter Dinge wegen seiner Fähigkeiten.

Wir dachten, wenn er so gut als Baseman ist, kann er kein schlechter Kameramann sein.

Klasse! - Ganz ausgezeichnet! - Danke.

Auf den Porno! Auf den Porno!

Ich bin sicher, du willst wichtige Dinge besprechen, aber ich halte es nicht mehr aus.

Erzähl uns was über die Weiber, die in dem Porno mitmachen.

Mann, das will ich auch wissen. Erzähl uns was von den Mädels, die mitspielen.

Ich schlafe nicht mehr, weil ich an nichts anderes mehr denken kann.

Du solltest die Ringe unter meinen Augen sehen. - Ich bin auf die Besetzung gespannt.

Und als Drehbuchautor ist es ein großer Vor- teil, die Leute zu kennen, für die man schreibt.

Das wird mir beim Drehbuch schreiben helfen. Also, Andy, leg los.

Du hast doch Mädels, die im Porno nass gemacht werden, nicht wahr?

Ja, Andy, hör auf, uns hinzuhalten. - Ja, super Schlag! Los, lauf weiter!

Lauf, lauf, lauf! Ja!

Vorwärts! Gib dein Bestes! Na, komm schon!

Natürlich hat Andy die Schnecken für den Porno schon zusammengetrommelt.

Ohne Weiber kann man keinen Porno drehen, oder?

Ihr redet über das Casting. Das Casting, äh,...

das findet statt während der Vorproduktion, und...

wir sind jetzt in der Vorproduktion, stimmts, Emmett? - Vorproduktion.

Jungs, das war es, was ich heute Abend mal zur Sprache bringen wollte.

Andy, um einen guten Pornofilm zu machen, brauche ich einige Mädels,

die alles mitmachen, einen blasen und so. - Zuerst mal brauchst du ein Drehbuch.

Wie willst du ohne Drehbuch ein Casting machen? - Ich arbeite dran.

Andy, die Rolle der Tussi, die auf unvorstellbare Art durchgenudelt wird,

die kann doch jede übernehmen, die wir kriegen, oder? - Kumpels.

Wir haben Geld eingeplant für die Bezahlung der Schauspieler.

Oder wir bieten ihnen etwas, von dem, was hinten rauskommt.

Genauso wie jeder von uns denselben Anteil vom Gewinn für unsere zwei Riesen erhält.

Für ihre schauspielerische Leistung können sie einen Anteil haben.

Für einige Typen, die sich heute auf dir entladen, dass du wie 'ne Kerze aussiehst,

werden wir dich gerne am Dienstag bezahlen. Auf den Spruch fällt doch keine rein.

Los!

Das war unser erster kleiner Schluckauf. Wir mussten ein paar Mädchen herbeischaffen.

Otis' Einwand war nicht verkehrt. Wir konnten ein Casting auch ohne Skript veranstalten.

Hey, Helen, wie gehts denn? - Hey, "Bloß 'n",...

Ihr habt Schwierigkeiten mit eurem Pornofilm, hä? - Nur ein kleines Problem.

Mit dem Casting. Wir bräuchten ein paar Ladies, die halb so gut aussehen wie du...

und wir wären gemachte Leute. - Ich soll in eurem Pornofilm mitmachen? - Ja.

Nein. - Ich bin Autor-Regisseur.

Ich spiele nicht in eurem Pornofilm mit. Ich hab was Besseres zu tun.

Helen, das könnte eine Chance sein, mal so richtig abzukassieren.

Momentan warte ich auf diesen supertollen Kerl...

Er führt mich aus in die Stadt, und wir werden Spaß haben.

Vielleicht fliegen wir auf die Bahamas nächste Woche.

Oder er fliegt mit mir die Woche drauf.

Wann wollte er dich denn hier abholen? - Um acht herum.

Inzwischen haben wir kurz vor zehn.

Ich sagte doch "herum".

Nein, ich bin dran. Jetzt du!

Ich wüsste ein paar Tussis, die es für mich tun würden.

Ich hab denen früher auch einige Gefallen getan.

Aber dummerweise ist keine zur Zeit in der Stadt. Ein paar sind weg.

Eine hat sich das Bein gebrochen, und das Kreuz...

Sie steckt in einem Ganzkörpergips. Das würde nicht funktionieren.

Von der Bar gingen wir zu meinem Haus, das auch das Produktionsbüro ist.

Ich hatte die Idee, dass wir eine Liste machen, mit den verschiedenen Szenen,

die wir brauchten. So wüssten wir, wie viele Leute wir für das Casting benötigen

und was wir dabei von ihnen verlangen.

Es ist doch so: Es gibt ein paar Pflichtszenen in allen Pornos,

Szenen, die man wohl haben muss, weil sie in allen Filmen zu sehen sind.

Okay, das reicht wohl. Wir brauchen mindestens eine Lesbenszene.

Das sind also zwei Mädels. Dann eine, die mit Sexspielzeug masturbiert.

Das könnte von einer aus der Lesbenszene übernommen werden, stimmts?

Und dann zumindest eine... - Vielleicht wäre es besser, wenn es nicht so wäre.

Was meinst du, "Bloß 'n"? - Die Lesbenszene beinhaltet doch lecken

und 'ne Menge Muschi-Reibereien, stimmts? Das heißt, es...

konzentriert sich vieles auf dieselbe Region wie in der Masturbationsszene.

Wenn wir eine dieser Schnecken für beides nehmen, wird es und vielleicht,...

vielleicht langweilig, ihre Dose zu sehen, stimmts? - Ja, da hat er recht. - Na, schön.

Wenn ihr das so seht... Geht klar.

Das ist gut, wir arbeiten zusammen. Lasst uns so weitermachen.

"Bloß 'n", guter Einwand, Kumpel. - Hab ich doch gesagt.

Er denkt und redet wie ein richtiger Autor-Regisseur. - Ja.

Okay, gehen wirs weiter durch. Also wenigstens eine in den Popo-Szene.

Besser wären zwei, aber eine tuts auch.

Unglaublich, wie beliebt in den Popo ist. Im Porno.

Okay, weiter gehts. Eine Szene mit Schwarzen,

die Elefantenschwänze haben mit einem zierlichen weißen Mädchen.

Woher wir die Schwarzen kriegen, weiß ich auch nicht,

aber das wärs dann. -"Tussi lutscht an mindestens drei Typen rum"-Szene.

Oh, gut. Danke, Barn. - Oh, wow! - Sehr gut.

"Tussi macht mehrere Blow-Jobs gleichzeitig"-Szene.

Okay.

Hier sind die Szenen. Wir drehen 'ne Lesben- Szene, Masturbation, ein paar im Hintern.

Weißes Mädchen, schwarze Typen. Und Blow-Job dreifach.

Guter Porno.

Hi, Floyd. - Ah!

Hallo, Mo-Ron, hi. - Du hast dich ja lange nicht mehr blicken lassen.

Jetzt bin ich ja hier. Ich hab euch richtig vermisst. - Wir dich auch.

Hey, Thelma. - Hi.

Oh! Oh!

Also,... Billy macht sich Sorgen.

Nun, da du wieder bei uns warst, denkt er, dass es dir nicht mehr recht wäre,

wenn er die Wochenenden mit dir verbringt. - Aber ich sehe ihn an den Wochenenden.

Freitags gehst du mit ihm essen, und dann unternehmt ihr noch ein paar Stunden was...

Samstag und Sonntag. Er möchte das ganze Wochenende mit dir verbringen.

Ich hab keine Bezüge für sein Bett, Thel...

Du musst sie mitgenommen haben. Da steht nur ein nacktes Bett in seinem Zimmer.

Ich ließ keine schmutzigen Bezüge auf dem Bett, als ich das Zimmer ausräumte.

Du findest sicher im Wäscheschrank noch frische. Oder ich kauf dir ein paar neue.

Ich habe einen Wäscheschrank? Glaubst du, da sind auch Laken für mein Bett drin?

Andy, Billy ist es egal, wie er wohnt. Er möchte, dass es dir auch egal ist.

Er ist nicht gut im Basketball. Er spielt nur, weil du früher gespielt hast.

Ich werde mich bald um ihn kümmern. Aber jetzt bin ich mitten in dieser Sache.

Im Haus herrscht ein Tohuwabohu. Ich muss dieses Ding jetzt durchziehen.

Es könnte eine tolle Sache werden. Das könnte... der Durchbruch sein.

Ich hab so 'n Gefühl.

Viel Glück, Andy.

Ich werde dir wirklich ganz fest beide Daumen drücken.

Machs gut. - Du siehst hübsch aus, Thel.

Das ist das Haus der Mutter von "Bloß 'n Idiot".

"Bloß 'n" lebt hier mit seiner Mutter zusammen, die fast taub ist.

Also wir haben hier ein wenig vorgespult, nur ein wenig.

Wir hatten noch keine Besetzung und gingen zu "Bloß 'n" zu einem Nachmittagssnack.

Man muss ihm zugute halten, dass er die Sache ernst nahm.

Er hatte viel übers Filmemachen gelesen und legte uns den ersten Drehbuchentwurf vor.

Es war nicht unbedingt ein Hammer. - Auf Seite 44.

Außen, Tag, auf dem Dach eines Zuges. Der Zug fährt schnell durch die Stadt.

Yvonne und Giselle liegen auf dem Dach und vergnügen sich am Honigtopf der anderen.

Das ist 'ne hübsche Szene. Aber bis jetzt haben wir noch keine Frau,

geschweige denn zwei, die sich auf dem Dach eines Zuges einen jodeln.

Und hier, Nahaufnahmen der Reaktionen von Leuten in einem Wolkenkratzer,

wie sie aus dem Fenster starren und dem vorbeirasenden Zug nachgeifern.

Wieder hervorragend, aber wo findet das statt?

Sollen wir eine Stadt aufbauen, durch die der Zug fahren kann

und die von Wolkenkratzern umgeben ist? Sollen wir dafür irgendwo hinfliegen?

Und dann hier, das ist meine Lieblingsstelle. 99, Büro, Tag.

Boris macht es Bianca von hinten, während sie dabei eine Bombe entschärft.

Entschuldige bitte, eine Bombe? - Sag deinen Freunden, die sollen nicht so viel quatschen,

die sollen essen. - Die essen schon, Mama. - Sehr gut. - Ist 'ne wichtige Besprechung.

Es ist vorzüglich, Mrs Turkey. - Wie geht es deinem Sohn, Andy?

Gefällt es ihm, reich zu sein. - Oh, ja!

Ich hörte, in seinem Zimmer ist ein Basketballfeld. Stimmt das? - Ja.

"Bloß 'n", ich weiß nicht... Also ich persönlich...

Ich glaube, Bianca könnte abgelenkt sein, wenn Boris ihren Hintereingang benutzt,

während sie die Bombe entschärft. Und ich finde es unverantwortlich von den beiden.

Es würden viele Leute draufgehen, wenn diese scheiß Bombe explodiert.

"Bloß 'n", das ist irreal. - Genau, "Bloß 'n".

Ich könnte meine Hände von 'ner Schnalle lassen, wenn sie 'ne Bombe entschärft.

Boris sollte etwas Zurückhaltung zeigen. - Andy, Orson Welles sagte,

dass der Mangel an Einschränkungen der Feind der Kunst ist. Es tut mir leid,

es macht keinen Sinn, mich das Drehbuch schreiben zu lassen, wenn du mich nicht lässt.

Wir wissen ja nicht mal, was wir tun. Wir müssen die Story einfach halten,

sonst drehen wir den Porno nie. - Andy, Lesben dürften nicht schwer zu finden sein.

Die wachsen auf den Bäumen, steht in jedem Magazin.

Wir könnten heute nicht mal eine Kuss-Szene drehen. - Wer möchte Wackelpudding?

Und die Szene, in der der Helikopter die Strickleiter runterlässt,

und die Abgeordnete Tennedy und ihr Body- guard Leroy sie ergreifen und absausen...

Und sie bläst ihm einen, während sie durch die Lüfte geschwungen werden.

Ist diese Szene in unserem Budget? - Das ist nicht meine Sache. - Da ist Obst drin.

Dieses Ding hat 190 volle Seiten. Ein Porno ist kein Actionfilm.

Wen interessiert es, dass ein Wagen in die Luft fliegt und von einem Feuer umhüllt wird

und Metallstücke durch die Luft liegen, Menschen flüchten et cetera, et cetera.

Birnen und Äpfel. - Der Wagen explodiert.

Das Mädel bläst dem Kerl einen, und der explodiert auch.

Mehr braucht es nicht. Neun, zehn Seiten, höchstens.

Muttchen, du musst uns nicht bedienen. Setz dich zu uns. - Ja. - Ich muss mal.

Andy, vielen Dank.

Okay, ich warte schon den ganzen Abend auf den richtigen Augenblick.

Ich hab uns ein paar Weiber besorgt. Eine ist auf jeden Fall sicher. - Was?

Ich hab mir das Hirn zermartert. Wir leben in modernen Zeiten.

Es muss Bräute geben, die gerne einen Porno drehen würden,

nur ergab sich die Gelegenheit nicht dazu. Und dann traf es mich.

Es ist mir peinlich, weil es auf der Hand liegt. - Wer ist es, die mitmacht? Schieß los!

Die Kleine im Bettengeschäft. - Hey, die ist heiß. - Du hast recht. Die ist so was von heiß.

Wann hast du sie gefragt? - Hab ich nicht. Müssen wir noch tun.

Dann sagte sie nicht, dass sie es macht. - Sie arbeitet im Bettengeschäft. - Ja?

Wenn eine im Bettengeschäft arbeitet, was mag sie dann wohl?

Geld verdienen? - Nein, ins Bett gehen. Du weißt schon, ficken und rammeln.

Das weiß ich? Seit wann weiß ich das? - Warum arbeitet sie dann im Bettengeschäft?

Weil sie Geld verdienen muss. - Sie mag es zu schlafen.

Sicher mag sie beides, aber für uns ist interessant, dass sie gerne vögelt.

Das stimmt nicht. - Doch, ich bin sicher. - Haben wir da was nicht gecheckt?

Nur weil vier Idioten Zweifel haben, ist es nicht wahr?

Sie arbeitet in 'nem Bettengeschäft und "Vögeln" ist ihr zweiter Vorname.

Vegetarier verkaufen keine Hotdogs. Emmett, komm her, ich hab 'ne Frage.

Wenn 'ne Schnecke im Bettengeschäft arbeitet, was sagt dir das? - Dass sie gerne bumst.

Sie macht mit. - Ist das wahr? Wir haben die erste Rolle somit besetzt?

Jetzt ging der Zug echt ab. - Otis, das ist ja super!

Das ist unglaublich. Fantastisch! Und du hast alles mit ihr besprochen?

Ja. Sie machts von hinten, im Hubschrauber, mit Spielzeug, alles.

Sie arbeitet im Bettengeschäft. Klar, dass sie gerne vögelt.

Ich kanns noch gar nicht fassen. Jetzt haben wir unsere erste Darstellerin.

Andy, das war kein Scherz, als ich sagte, dass ich mich auf den Porno freue.

Ich hoffe, das wird für uns alle eine Lektion fürs Leben.

Du weißt doch,... Keine Eier, kein Ruhm.

Leider zog Otis' Erfolg ein Problem nach sich. "Bloß 'n" wurde ermutigt.

Am nächsten Tag rief er mich an und bestand auf einem sofortigen Treffen.

Er hätte eine weitere Darstellerin. Charlene Pike, sie arbeitet hier ganztags.

Ich schwöre dir, sie ist zwanzig. - Sieht aus wie sechzehn.

Sie ist zwanzig, seit genau fünf Tagen.

Ich bin sicher, ich erinnere mich noch an ihre Geburt.

Und du hast sie aufgeklärt, was sie dabei machen muss?

Ich schwöre es, frag sie doch selbst.

"Bloß 'n" zufolge war Charlene scharf darauf, in unserem Porno mitzumachen.

Ich finde es falsch. Ich glaube nicht, dass wir sie da mit reinziehen sollten.

Das hier ist ein freies Land. Sie will es, sie ist zwanzig...

Wir verdrehen ihr nicht den Arm oder lügen sie an, damit sie es macht.

Außerdem brauchen wir sie. - Was ist mit Ernest G.? Der würde uns killen.

Der einzige gefährliche Typ in dieser Stadt ist dieser Ernest G.

Ernest G. Pike, Charlenes großer Bruder.

Der ist da, wo er das nicht mitkriegt. Außerdem ist morden verboten.

Er sitzt wegen einiger Raubüberfälle.

Der ist nicht für immer weg. Irgendwann kommt er raus. - Ja, aber nicht heute. Kein Problem.

Ich war schon mal im Kino, und ich nehme an, ihr auch.

Wir wissen, dass dieser Typ bald hier aufkreuzen wird.

Es ist mir lieber, das gleich zu klären, sonst sagen die Idioten, sie hätten nichts gewusst.

Aber was solls?- Und wenn er wirklich kommt und es herausfindet,...

dann haben wir genug Kohle, um Bodyguards anzuheuern oder jemand, der ihn aufmischt.

Die ferne Zukunft interessiert mich heute nicht die Bohne, Andy...

Nicht, wenn wir jetzt ein schönes Stück vom Kuchen einschieben können. Rede mit ihr.

Hat "Bloß 'n" dir gesagt,... was du tun sollst?

Ja. Okay.

Warum willst du das eigentlich tun?

Schon mal gejobbt bei "Softy Freeze", Andy? - Nein, die würden mich nicht nehmen.

Andy, warum lebst du in Butterface Fields? Es ist doch verrückt.

Warum versauert jemand freiwillig in diesem Kaff hier?

Willst du meine Liste mit den Möglichkeiten, die hier auf mich warten, sehen?

Andy, ich nehme alles mit, was sich mir bietet. Ich weiß nicht, was ich sonst tun soll.

Ich hatte schon mal Sex. Und ich habs oft getan, weil es hier so langweilig ist.

Die Typen waren irritiert, weil ich den Sex interessanter gestalten wollte.

Du weißt schon, um meine Lebensqualität zu verbessern.

Die ist so beschissen, dass Sex mein Hobby geworden ist.

Und da du mir was zahlst, ist das das beste Angebot, was ich heute hatte.

Und dann ist da der Reiz des Unbekannten.

Also,... ja,... ich machs.

Tja, wir kamen gut voran. Und dabei haben Mo-Ron den Vogel abgeschossen.

Die haben uns drei schwarze Typen besorgt. Ohne Probleme. Ja, ich hab drei gesagt.

In diesen "große schwarze Kerle mit kleinen, weißen Mädchen"-Szenen

werden Busladungen von Schwarzen verbraten, aber drei ist respektabel.

Sie leben hier ins Butterface-Fields, sind Kollegen von Mo-Ron in der Fabrik.

Ich traf sie in der Mittagspause und erzählte ihnen die ganze Geschichte.

War einfach. Sie versprachen sich viel Spaß davon. Hier sind sie, nette Jungs.

Ihr wundert euch, wie wir dazu kamen, bei "Softy-Freeze" zu drehen?

Das ist Roy, der Manager. Er darf zusehen. Hat sogar 'n Berg Snacks spendiert.

Wir sind gute Filmemacher, hä? Eine paar Szenen mit Charlene

hatten wir schon im Kasten, und jetzt stand unsere erste Sexszene bevor.

Hört ihr mir mal einen Augenblick zu? Ruhe am Set!

Hier redet nur einer bitte. Vielen Dank.

Ich muss Schluss machen, wir drehen jetzt den Porno. - Danke.

Wir sind bereit für den 1. Take. Ich werde ein paar Worte an die Schauspieler richten.

Hallo, Schauspieler! Charlene,... du bist eine Angestellte bei "Softy Freeze".

Ich erwarte von dir nur, dass du einfach du selbst bist.

An diesem Abend arbeitest du länger, und die drei hier sind die Putzleute.

Es ist niemand hier, nur du und sie. Wir steigen ein nach der Szene,

wo du die drei scharf gemacht hast, weil du dich bückst und etwas vom Boden aufhebst.

In deinem kleinen Softy-Freeze-Röckchen.

Es kommt jetzt laut Drehbuch endlich zu heißem Sex.

Tja, dann lasst mal die Hüllen fallen. Und auf "Action!" werdet ihr drei...

den Teufel aus Charlene rausvögeln, auf dem Ladentisch von Softy-Freeze.

Und wie besprochen, lasst uns zur Sache gehen. Eine super Nacht für euch!

Normalerweise wird nur geputzt, aber heute Nacht wird gepoppt.

Geht einfach ran, Jungs! Macht es wie zu Hause! Alles klar? Danke.

Irgendwelche Fragen? Okay, dann lasst jetzt die Hüllen fallen.

Entschuldige, "Bloß 'n". Wollen wir ihnen nicht ein wenig Privatsphäre geben? - Was?

Ich meine ja nur. - Andy, wir werden es sowieso sehen. Wir filmen es.

Aber das ist irgendwie anders, weiß du. Entspannter.

Jetzt stehen wir hier, und das ist nicht passend. - Ich stimme Andy zu.

Ich will aber was sehen. - Wie sollen wir einen Film machen, ohne hinzusehen?

Nehmen wir doch nur ein bisschen Rücksicht.

Okay, Leute, wir werden uns alle umdrehen. - Geht klar.

So, und jetzt lasst endlich eure verdammten Hüllen fallen. - Okay, weg damit!

Sind sie runter? Action!

"Bloß 'n", warte! Andy, ich glaube, das solltet ihr sehen.

Oh! - Schnitt! Schnitt!

Sind das eure Penisse? - Ja.

Mit denen kann ich nicht arbeiten. - Jungs, arbeiteten eure Eltern im selben Atomkraftwerk?

Okay, machen wir 'ne kleine Pause. Kommt mit, Jungs! - So 'ne Scheiße!

Nein, nein, mit den Penissen von den schwarzen Typen stimmt irgendwas nicht.

Das ist die "junges, weißes Mädchen mit den großen, schwarzen Kerlen"-Szene.

Keiner von euch hat Muskelpakete, zwei von euch sind nicht mal 1,80.

Und was ist wohl wirklich mit "groß" gemeint?

Lektion eins: Wenn man einen Film macht, bekommt niemand eine Rolle,

ohne die Hosen runterzulassen. Tja, man lernt nie aus, aber das war echt übel.

Charlene stieg aus, weil ihre Familie eine Reise nach Florida gebucht hatte.

Ihre Großmutter lebt dort. Alles, was wir hatten, war Ellie aus dem Bettengeschäft.

Mit einer Schauspielerin würde es schwierig, genug Sex für einen Spielfilm zu liefern.

Und dann die Jungs... Wir hatten keine Jungs mehr.

Wichtige Besprechung. Okay. Wir wollten auf keinen Fall die Euphorie,

die wir noch hatten, sang- und klanglos begraben. Brainstorming war angesagt.

Und Folgendes kam bei der Besprechung raus.

Wir beschlossen, dass jeder seines Weges geht und dann zurückkehrt

mit Schauspielerinnen für unseren Film. Aufteilen und erobern...

Es war jedem überlassen, einen Weg zu finden, wie er diese Aufgabe bewältigen konnte.

Elch hatte eine interessante Idee.

Mädels,... bitte! Mädels!

Ich habe ein aufregendes Angebot. Ich freue mich, es euch unterbreiten zu können,

aber nur heute.

Peggy war mal im "Playboy", vor ungefähr 15 Jahren.

Es war nur ein kleines Foto in der "Mädchen beim Eiskunstlauf"-Ausgabe.

Peggy war keine Eiskunstläuferin, aber sie hatte eine nette Figur.

Sie gab die Leihschuhe auf der Rollschuhbahn aus.

Das reichte dem "Playboy" schon, um ihr Foto zu bringen.

Das Gute dabei war, dass sie schon mal ohne Klamotten gearbeitet hatte.

Wir waren übereingekommen, dass "Bloß 'n" die Zeit nutzen sollte,

um das Drehbuch umzuschreiben. - Mom, ich hab Hunger! Mach was!

Barney hatte andere Pläne. Die beiden kannten sich schon fast ihr Leben lang.

Barn hörte nie auf, es zu versuchen.

Du bist ein Idiot. Sehe ich etwa wie ein Flittchen aus? - Besitzt du keinen Spiegel?

Ich meine es ernst. - Ich auch.

Pass auf, Helen,... ich hab die perfekte Lösung für dich.

Das ist ein exzellenter Vorschlag. Ich hab mich schon immer mit PR befasst, und das ist...

Barney, du bist ein Kühlschrankmonteur. - Ich weiß, welchen Beruf ich habe.

Lass mich dir diese geniale Kampagne, die dein Image verbessert, vorstellen.

Wie du dich derzeit präsentierst, hast du so gut wie sämtliche Aspekte verloren,

die einen Menschen ausmachen. Und das ist schade.

Du hast dich selbst auf einen einzigen Aspekt reduziert. Auf deine Ballons.

Ich bin nur ein Kerl, ein armer Schlucker, ein Monteur eben. - Für Kühlschränke.

Otis hatte auch eine interessante Idee. Wir sind ein Eintopf mit einer Melange

von verschiedenen Geschmäckern, äh, meint ihr nicht auch?

Melange bedeutet übrigens Mischung. Ich hätte vielleicht nur Mischung sagen sollen.

Ich hab mich etwas mitreißen lassen. Tut mir leid.

Hiya!

Ebenfalls hi, Süßer. - Früher habe ich mir wegen dir einmal am Tag die Stange poliert.

Machmal sogar zwei Mal. - Oh, du bist ja ein Charmeur, hä?

Du warst meine Babysitterin und mit meinen Schwestern befreundet. Du bist Veera Bracey.

Und du der kleine Otis. - Ja. - Du warst wahnsinnig niedlich.

Oh, hey, Andy! Was kann ich für dich tun?

Oh, Aspirin. Ich nehme ein paar Aspirin. - Okay.

Bitte sehr. Kopfweh, ja?

Oh, nein, nein, es geht mir gut. Ich wusste, dass du sie hier verkaufst.

Sind mir ausgegangen. - Hast du irgendwelche Probleme?

Probleme? Nein, wieso? - Weil die meisten Leute nicht auf den Sportplatz kommen,

um sich ein paar Aspirin zu besorgen. - Ah.

Leben... heißt, neue Erfahrungen zu machen.

Du hast wundervolle Apfelsinen. Ich hab nichts gegen deine Titten.

Ich weiß, dass du mehr bist als diese Ballons. Aber wie lassen wir das die anderen wissen?

Du sagtest, ich könnte es werden. Du sagtest, irgendwann wird es passieren.

Du fängst jetzt was an mit mir. - Oh! - Das ist echt ein super Rat.

Wer will mich schon sehen, wie ich mich über das Sofa beuge und er von mir...

Ach ja, Peggy, lustige Sache, aber, äh,...

Ich ließ mir neulich die Haare schneiden, drüben im Herrensalon.

Während ich warte, bis ich dran bin, blättere ich die Zeitschriften durch, die dort rumliegen.

Und dort liegt einiges rum. Unter anderem auch der "Playboy".

Es ist ein Herrensalon. Da kommen 'ne Menge Männer rein.

Die glauben, dass Männer gerne mal einen Blick in den "Playboy" werfen,

während sie aufs Haare schneiden warten. - Und? - Da ist mir eingefallen,

dass du auch mal im "Playboy" warst.

Das ist mir irgendwann mal zu Ohren gekommen.

Und ich habe mich gefragt, wie das wohl so war.

Schön, dich wiederzusehen. - Manche würden sich lieber die Hand schütteln.

Gefällts dir nicht? - Du meinst, dass du mir mein bestes Stück knetest? - Ja.

Spart mir die Handarbeit. Ich überlege, wer mir zuletzt mit so 'ner blöden Frage kam.

Mädels, bitte, ich werde euch nie wieder behelligen. - Du Pornosau! - Hau bloß ab!

Floyd, könnte ich noch eine Kirsch-Schorle haben?

Dann finden sie heraus, dass wir es miteinander treiben, und das ändert alles.

Ihnen wird klar, dass du auf keinen Fall ein Flittchen bist.

Wir wären nicht zusammen, wenn du das wärst. Du musst eine Person mit Würde sein.

Also, wir müssen nur eins tun, damit das auch wahr wird.

Ich werde bei dir einziehen, und dann machen wir dauernd Liebe.

Konstanter Sex ist sehr wichtig. Und dann,... wer weiß?

Ich wurde ein paar Jahre lang schief angesehen. Es war unvorstellbar.

Die dachten alle, ich wäre ein wildes, junges Ding, das gern, ähm,...

seine Klamotten abwirft und nicht eine schüchterne, junge Frau,

die man mit einer Waffe bedroht hatte, weil sie die Miete schuldig war.

Welch ein Glück, dass Zeit vergangen ist und sich kaum jemand daran erinnert.

Und ich nehme an, so was willst du nicht noch mal erleben.

Auf alle Fälle hast du einen tollen Jungen. - Ja.

Okay...

Andy?

Falls du gerne mal mit mir ausgehen möchtest, dann rede nicht drumherum.

Oh, nein? - Nein.

Wann?

Mir mangelte es an den notwendigen Eigenschaften, um ein Pornofilmer zu sein.

Es tut mir leid, ich hab euch hängen lassen. - Nein, hast du nicht, Andy.

Na ja... - Nein, Andy, du hast alles versucht, genau wie wir.

Ist einfach ein mieser Tag für uns alle. Ein besonders mieser Tag für meine Haare.

Jungs, V., V.,... die Jungs. Sie spielt mit im Porno.

Auf V.!

Ihr erinnert euch doch an Homer und diese anderen schwarzen Typen,

die in der "große, schwarze Kerle mit kleinen, weißen Mädchen"-Szene mitspielen sollten.

Keiner von denen, auch nicht Charlene, hatte die 2. Hälfte der Gage bekommen,

weil sie den Job nicht gebracht hatten.

Nun meinten Homer und seine Freunde, dass wir ihnen diese Hälfte noch schuldeten,

und das äußerte er nachdrücklich. Also, Homer rief mich an

und wollte mit mir darüber sprechen. Von Mann zu Mann.

Ihr schuldet uns die Kohle, für die Art, wie ihr uns behandelt habt.

Alles ist da etwas aus dem Ruder gelaufen. Wir waren nicht besonders freundlich.

Dafür muss ich mich entschuldigen. Auch bei den anderen beiden Jungs, aber...

Euch ist wohl nicht bewusst, dass...

wir für die gelöhnten 3.000 nichts bekommen haben,

und nun willst du noch mal drei für nichts abzocken, plus Charlenes drei?

Wir spülen ein Drittel des Budgets das Klo runter. - Das ist nicht unser Problem, oder?

Nein, das ist unser Problem. Deshalb lehne ich die Forderung ab.

Du sagtest, 2.000 pro Mann. - Ja, die Hälfte fürs Kommen

und die andere Hälfte für den Job. - Wir durften den Job nicht erledigen.

Nein, ihr konntet den Job nicht machen. Du weiß schon, der Job, das war...

das war Sex mit Charlene unter Verwendung von... nennen wir es 'nen...

prächtigen Porno-Penis. Homer, das habe ich euch deutlich gesagt,

als wir alles besprochen haben. - Ihr nahmt an, dass wir große Schwänze hätten.

Das ist richtig. - Weil wir schwarz sind.

Darum gehts nicht, sondern um die Tatsache, dass ihr uns verschwiegen habt,

dass ihr für einen Porno untaugliche Penisse habt. Obwohl wir gesagt haben...

Nein, ihr wolltet uns erniedrigen. - Glaubst du, dass wir, um euch zu erniedrigen,

so viel Kohle auf den Kopf hauen? Homer, der Film wird Scheiße ohne diese Szene.

Ich habe noch nie einen Cent dafür ausgegeben, um jemanden fertigzumachen.

Werden die weißen Typen in eurem Film erniedrigt? - Was meinst du damit?

Ein komischer Penis ist ein komischer Penis, egal welcher Rasse oder welcher Religion.

Warum müssen es Schwarze sein. - Weil es die "schwarze Kerle

mit weißem Mädchen"- Szene ist. Könnte ich noch ein Stück haben?

Es ist mein erster Porno. Ich bin kein Pornofilmer.

Ich bin nur 'n Idiot, der was verdienen will. Ich bin nicht der Präsident der Filmakademie,

der sagt, dass in jedem Porno ein weißes Mäd- chen schwarze Schwänze bearbeiten muss.

Warum muss ich das Omelett mit Eiern machen? Was wissen wir denn schon?

Wir versuchen nur einen Porno zu drehen. Ihr macht daraus eine Schwarzen-Sache.

Warum tut ihr das? - Ist es denn keine? - Homer, ich war niemals...

Ich hab nicht die Zeit, ein Rassist zu sein.

So was liegt mir fern. Ich versuche nur.

Ich versuche, diesen Porno zu drehen, weil ich imstande bin, so etwas zu tun.

Weil es mich umbringt, dass ich im Leben nichts geschafft habe.

Leute, die es geschafft haben, haben Freizeit. Nicht wir, die wir uns abstrampeln.

Wir versuchen immer wieder was. Nichts nimmt mehr Zeit in Anspruch als Versuche.

Wir wollten es versuchen. - Aber ihr habt es nicht gekonnt!

Nicht ohne einen Porno-Penis!

Wenn ich was anderes könnte, glaubst du, ich würde dann Pornofilm drehen?

Ich kann mir nicht mal 'n Basketball leisten. - Du hast drei schwarze Typen engagiert

für einen Job, für den du drei schwarze Typen brauchst.

Aber du hast sie nicht voll bezahlt. Und das soll keine Schwarzen-Sache sein?

Schwarzer Penis-Sache. Schwarzer Penis! Schwarzer Penis!

Warum müssen es Schwarze sein? - Weil sie diejenigen mit den schwarzen Penissen sind.

Fick dich selbst! - Ich gebs zu, wir haben Vorurteile gegen kleine Penisse.

Das wird nichts. Gib mir 'ne Sekunde, ja?

Helen... - Hi, wie gehts, Barney? - Du weinst ja.

Ich weine nicht. - Doch tust du. Warum weinst du? - Ich weine wirklich nicht.

Helen, nicht schon wieder. - Gott, lass mich in Ruhe, Barney.

Helen, jede Woche findest du irgendwo einen tollen neuen Kerl,

der dich mit lauter Mist zuquatscht. Viele Kerle wollen nur ihren Scheiß loswerden.

Es bringt dich nicht weiter, wenn du auf solche Idioten reinfällst.

Spiel doch in unserem Porno mit. Wir bezahlen. Das ist besser, als wenn du rumhängst.

Ja, das würde dir gefallen, hm? - Was? Nein!

Warum eigentlich nicht? Das Geld könnte ich gut brauchen.

Ich werde es mir überlegen.

Ja!

Emmett!

Emmett!

Hol deine Kamera! Beeil dich! - Ich sagte nein.

Geh schon, geh schon, geh schon!

Du weißt, ich wünschte, ich könnte dir mehr Zeit... - Ist mir egal.

Immerhin bist du mein Sohn. Ich mache mir alle möglichen verrückten Gedanken.

Das geht mir auf die Nüsse.

Da ich mit Billy zusammen war, fand ich erst später raus, was Helen gemacht hatte.

Mom, wenn du was brauchst, dann ruf!

Das war sowas wie der Moment, und "Bloß ein" wollte Helen nicht die Chance geben,

ihre Meinung zu ändern. Daher traf er die Entscheidung,

dass Hel die "Mädchen masturbiert mit Spielzeug"- Szene macht.

Letztendlich sahen wir alle ein, dass dies ein Arbeitsprozess sein würde.

Wir hatten schon ein Konzept für den Film.

Es sah folgendermaßen aus: Wir sind in einer Kleinstadt.

Lasst mich das klarstellen. Ihr seht den Film mit den Augen des Hauptdarstellers.

Doch den Hauptdarsteller sehen wir nie. Versteht ihr?

Dieser Typ, der in der Kleinstadt lebt, der nimmt den Tag, wie er kommt,

und er wird mit jeder Menge Sex konfrontiert.

Dieser Typ besucht also seine Freundin, gespielt von Helen.

Er sieht heimlich durch das Fenster und entdeckt, wie sie mit sich spielt.

Wir haben diesen Film nicht gedreht, damit unsere Freunde Pornostars werden,

das war niemals unsere Absicht. Ich kam mir sogar mies dabei vor.

Darum hatte auch "Bloß 'n" die Anweisung, niemals alleine zu arbeiten.

Allerdings brauchten wir diese Szene unbedingt. Nun ja, nun hatten wir sie.

In unserem Pornofilm war endlich Sex drin.

Für fast einen Tag. Als "Bloß 'n" es mir erzählte,

rief ich zuerst Barney an, um zu hören, ob er davon wusste.

Er sagte, er wüsste es. Es wäre ihm egal. Helens Sache ist Helens Sache.

Ja?

Hey! - Alles okay?

Ja,... aber... ich hätte gern den Film mit Helen, Andy.

Es tut mir leid, ich weiß, wir brauchen ihn, aber ich liebe sie.

Was immer du ihr gezahlt hast, kannst du von meinem Gewinnanteil abziehen,

wenn es mal einen gibt. Und wenn nicht, dann schulde ich dir das Geld.

Barney!

Danke. Wir sehen uns morgen.

Allmählich kamen mir Zweifel, dass wir gute Filmemacher waren.

Wir hatten die Hälfte des Budgets ausgegeben und nichts zum vorzeigen.

Aber ich glaubte immer noch an uns. Ich hatte das Gefühl, dass wir es schaffen könnten.

Wir mussten nur Biss zeigen. Es noch härter versuchen.

Wer nichts wagt, der nichts gewinnt.

Wir bekommen dieses Baby fertig. Wir woll- ten nicht nur Ellie aus dem Bettengeschäft,

sondern auch den Laden selbst im Porno verbraten.

Ellie sollte eine Lesbenszene machen. Wir hofften, sie könnte eine Partnerin mitbringen,

mit der sie es treibt. Wir hatten immer noch V. als Reserve.

Aber mit ihr hatten wir noch anderes vor.

Wie auch immer. Die Überzeugungsarbeit lastete nun auf mir.

Ich betrat also den Laden und es gab nur eine Möglichkeit,

wie ich rauskommen würde: Siegreich.

Kann ich Ihnen helfen? - Oh, hi, ich bin Andy Sargentee.

Wir kennen uns noch nicht. Ich bin der Produ- zent von dem Film, über den mein Freund

Otis was erzählt hat.

Ich wollte nur mal mit Ihnen ganz unverbindlich darüber reden.

Schön, Sie kennen zu lernen. Ich bin Ellie.

Wow, toll, dass Sie hergekommen sind. Ich hatte vor, Sie anzurufen.

Ich hatte da so eine Idee. Ich...

habe mich gefragt, ob es möglich ist, dass ich in einer...

Lesbenszene mitspiele. Das wäre mir am liebsten.

Ich würde sagen,... Ich glaube, ja.

Und ich hatte noch so eine Idee.

Ich glaube, dieses Geschäft wäre ein toller Set für einen Pornofilm.

Oh! - Mit den ganzen Betten und allem...

Oh ja. - Und ich will ehrlich sein, ich arbeite nur in diesem Laden, weil ich so auf Sex stehe.

Ja, jedenfalls gibt es einen kleinen Haken.

Wenn Sie hier drehen wollen... Die Eigen- tümerin wurde nämlich vor kurzem geschieden.

Sie bekam das Geschäft als Abfindung.

Sie ist damit einverstanden, dass Sie es benutzen. Wir könnten sonntags drehen.

Da ist das Geschäft geschlossen. Aber sie...

Sie möchte gerne meine Partnerin in dieser Szene sein.

Sehen Sie, da ist sie schon.

Die Höhen und Tiefen liegen oft sehr nah beieinander in diesem Business.

Ich wette, die Tiefen halten nur länger an.

Ihr Name war Veronika.

Jetzt interessierte mich nur eins: Dieses fantastische, nicht zu überbietende Gefühl,

das einen überkommt, wenn etwas geklappt hat.

Otis, keine Eier, kein Ruhm.

Wir drehten die Szene am Sonntag.

Der Hauptdarsteller, den ihr nie sehen werdet, will eine neues Bett kaufen.

Die Verkäuferin ist bereits mit einer Kundin beschäftigt,

als er dort ankommt. Ellie spielt die Verkäuferin.

Veronika die Kundin. Die neue Lieblingsszene von uns allen.

Lesben... Wir alle lieben Lesben.

Wir lassen gerade Buttons und T-Shirts anfertigen.

Ellie und Veronika waren brillant.

Wir hätten die Kamera anstellen und weggehen können. Die wussten, wie man sowas spielt

und den Zuschauer fasziniert.

Die beiden mussten Naturtalente sein. Die machten einfach irgendwas.

Keine Ahnung, wie sie darauf gekommen sind. Das fragten wir uns alle."Bloß 'n" rief:

"Ja, ja! Mehr davon."

Und wir bekamen mehr davon zu sehen.

Wir lieben Lesben.

Wir hatten schon wieder Probleme. Höhen und Tiefen liegen, ihr erinnert euch,

lächerlich dicht zusammen. Es wurde Zeit für eine Szene mit V.,

und wir hatten keine Kerle dafür.

Das ist echt zum kotzen. Scheiße!

Das kann doch nicht so schwierig sein!

Hey, wer will ne Nummer schieben?!

Irgendwas stimmt nicht mit dieser Welt! - Was denn? - Die Sterne fliegen aus ihrer Bahn,

daher ist das Wetter auch so mies.

Wenn ich an all die Weiber denke, die das mit Freuden für mich tun würden,

weil sie meinen, sie schulden es mir, wenn ihr wisst, was ich sagen will,...

Wie der Teufel es will, sind sie alle weg in China oder Afrika.

In der Pampa, wo es kein Telefon gibt.

Was Männer angeht,... Wow! - Wir haben keine Zeit für den Blödsinn. Halt die Klappe.

Du bist ein Homo. Komm nicht mit diesem Kram, okay?

Ein Homo?

Ein Homo? Bist du bekloppt?

Ich, ein Homo?

Er hat einen Witz gemacht. - Mann, das ist ja ein riesiger Brüller!

Auf jeden Fall ein guter Spruch, Otis. - Stopp, für sowas haben wir keine Zeit!

Wir müssen am Ball bleiben und dieses Ding zu Ende bringen, verdammt!

Du bist ein Homo. Und Punkt. Das hätten wir auch hinter uns.

Otis, nicht! - Okay, du bist sauer. Kann ich gut verstehen.

Passt auf, ich werde ein paar Ladies, die ich kenne, anrufen.

Ein paar andere, die nicht weg sind oder krank.

Gut, danke. Das wäre toll.

Trotzdem bist und bleibst du ein Homo. - Ich bin nicht schwul!

Dann bist du ein Spion, undercover. Ne andere Möglichkeit gibts nicht. - Ich bin hetero!

Du bist reich und schlau. Weißt du nicht, dass du schwul bist, dann stelle ich dich dir vor.

Elch, das bist du, der Arschmeister. Ist dir noch was an dir nicht aufgefallen?

Ich helfe dir gerne. Deine Haare sind braun, du trägst eine Brille.

Wie kommst du überhaupt auf sowas? Weißt du, wieviel Frauen ich schon vernascht habe?

Hätte ich ein paar Dollar, würde ich alle auf "keine" setzen. Hör mal,

hör zu, sieh mal hier: Bier, Flasche.

Roter Apfel. Tucke.

Andy, ich drehe die Szene mit V.! - Nein!

Doch, ich bestehe darauf.

Wir brauchen einen Darsteller für die morgige Szene. Nichts, was ich nicht schon getan hätte.

Für den Erfolg des Filmes bin ich bereit, alles zu tun.

Und ein Nein akzeptiere ich nicht.

Also wirklich, Otis. - Warte, Elch, warte.

Wir dachten uns eine Rolle für V. aus.

Sie spielt ein liebenswertes, etwas älteres Mitglied der Gemeinde, die für

jeden sowas wie eine Lieblingstante ist. Die einem Bonbons zusteckt und so.

Nur, dass das eine Fassade ist.

In Wirklichkeit ist sie eine heiße, sexy Sexbombe.

Und wir nennen sie Tante V.

Okay, und: Action!

Ich sagte "Action", nicht wahr?

Ja. - Gut, ich wollte nur sicher gehen.

V., wie läuft es denn? - Es rührt sich überhaupt nichts.

Soll ich irgendwas tun? Brauchst du etwas Hilfe, Süßer? - Nein.

Wartet noch einen Augenblick. - Klar, Elch.

Kamera läuft, fang an, wenn du soweit bist.

Es gibt da beim Drehen was, das nennt man Double.

Ich wollte es nur erwähnt haben.

Emmet, du bist der Kameramann. Du kannst also mal kurz nachsehen.

Hört mal, V. und Elch. Emmet ist der Kameramann und

er wird kurz nachsehen, wie es steht, okay?

Komm schon, komm schon.

Spielt er zufällig langsame, leidenschaftliche Liebe oder so? - Oh nein.

Nein. - Komm schon, komm schon.

Das ist definitiv kein Actionporno. - Lassen wir ihn da drinnen in Ruhe.

Nur für ein paar Minuten. - Hat Liberaces Vater wohl auch gesagt.

Lasst ihn ein paar Minuten allein mit einem nackten Pornostarlet.

Jungs,...

Ich glaube, ich muss euch etwas mitteilen.

Ich bin schwul.

Das stört uns doch gar nicht, Elch. Überhaupt nicht.

Ja, bleib nur wie du bist. - Das sagte ich vorhin schon: Schwul sein ist nicht schlimm.

Hast du das vergessen? - Nein, aber jetzt bin ich total anders als ihr.

Ihr seid alles Heterosexuelle.

Aber ganz fürchterliche. - Ja, wir kriegen keine Frauen.

Ich bin froh, dass du schwul bist. Sollte ich mal durch ein Wunder eine Frau finden,

dann bist du der Einzige, der nicht versucht, sie mir auszuspannen.

Sehen wir uns dann noch zusammen die Spiele an?

Natürlich. Aber erspar uns diese Klischee- Macho-Scheiße, die du sonst drauf hast.

Ich freue mich drauf. - Aber jetzt bin ich der Schwule.

Du warst schon immer der Schwule, Elch. - So wie ich immer der Gutaussehende war.

Wir alle sind nicht perfekt.

Schwul sein ist noch das Wenigste.

Schwule sind unsere besten Freunde.

Ich bin also immer noch in der Gang? - Immer noch in der Gang?

Hör mal, Elch. Du bist ein Freund.

Wir schätzen dich wahnsinnig, Kumpel.

Ach, Elch.

Wir diskriminieren hier niemanden.

Idioten, Versager, Homos.

Wir freunden uns mit jedem an.

Jedenfalls hatten wir noch immer keine Kerle für unseren Porno.

Es mangelte uns an Sex und frischen Ideen.

Jungs? - Jungs?

Wir wissen, dass ihr in der Klemme steckt. - Und Ron und ich wollen helfen.

Wir helfen euch. Wir machen die Szene für euch.

Wir haben uns schon oft die Weiber geteilt. - Ihr meint, im Doppelpack?

Ihr habt also schon viele Weiber im Doppelpack flachgelegt? - Ja.

Wir machen das so gut wie immer. - Wir machen die Tante-Szene. Kein Problem.

Möchtet ihr Jungs vielleicht was Leckeres?

Ich sage Mo, du sagst Ron!

Mo-Ron!

Alles im Kasten! - Ja!

Wir hatten alles. Es war erstaunlich.

Unser Film hat eine megatolle Lesbenszene.

Allerdings haben wir keine "weißes Mädchen mit schwarzen Kerlen"-Szene und

keine "Mädchen geht zur Sache mit Spielzeug"- Szene.

Aber dank Mo und Ron

hatten wir unsere "Mädchen spielt Flöte mit zwei Kerlen"- und

auch noch unsere "Anal"- Szene". So hat sie Tante V. genannt.

Nette Lady. Also, was haben wir?

Wir haben einen Porno.

Da wir kein Geld hatten und auch keins mehr auftreiben konnten, fingen wir mit cutten an.

Wir hatten sogar eine Premiere geplant.

Ja?

Hi, Andy. - Oh. Hey, Hel.

Emmet... "Bloß 'n Idiot"... -"Bloß 'n" schläft. - Oh, woher soll ich das wissen.

Ich bin nur eine Pornodarstellerin.

Ich sah Licht. - Ja, komm nur rein.

Ich habe die Einladung erhalten.

Zu der Premiere. Danke.

Ich hoffe, dass der Film das bringt, was ihr alle euch von ihm versprochen habt.

Aber, ich will nicht... - Keine Sorge. Du bist nicht im Film.

Du weißt doch. Ich und Emmet und "Bloß 'n"... - Ja, und Barney hat sich den Film geholt.

Verstehst du? Die ganzen Aufnahmen.

Was meinst du? - Ich meine, Barney...

Er wollte nicht, dass du in dem Porno mitspielst.

Hel, wir haben ihm die Kopien gegeben.

Und zwar alle. Es gibt keine weiteren Kopien. Sicher, Emmet und "Bloß 'n" waren dabei.

Aber ansonsten hat es kein Mensch gesehen. - Oh, verstehe.

Du meinst, Barney guckt sich das Zeug nicht an? - Er hat den Film verbrannt.

Gleich nachdem wir ihn übergeben haben, hat er ihn in den Kamin geworfen.

Hel, Barney ist nun mal kein Poet.

Das musst du doch bemerkt haben. Soll er einen Becher Gift trinken, damit

du es merkst? Er ist verliebt in dich.

Glaub mir, er ist verrückt vor Liebe nach dir.

Seit Kindesbeinen schon. Bis heute.

Hey V., lass dich umarmen!

Alles hatte sich absolut zum Besten gewendet.

Barney konnte leider nicht zur Premierenfeier kommen.

Ich erzähle es euch später. Besser: Ich zeige es euch.

Ihr seid die Stars! - Hi.

Leute, seht euch diese Hübschen an. Ich hoffe, euch gefällt eure Szene.

Hey!

Danke, Andy. - Ist mir doch ein Vergnügen.

Ich wusste nicht, ob du kommen wolltest.

Ich wollte dich sowieso anrufen. - Nein, nein.

Ich meinte nicht die Einladung. Ich meinte,...

Als du neulich am Sportplatz wegen des Aspirins aufgekreuzt bist,

wolltest du mich fragen, ob ich mitspiele

in dem Film, oder? - Ja, das hatte ich wohl vor.

Weißt du, ich finde dich wirklich nett.

Großartig!

Danke, danke. Ich freue mich unheimlich, dass ihr alle gekommen seid.

Ich weiß nicht, was ich sagen soll.

Wir hätten das ohne euch niemals geschafft.

Und wir hätten es ohne dich nicht geschafft!

Ich bin ein Mann weniger Worte.

Ich nehme an, ihr seid nicht hier, um mich zu bewundern.

Deswegen: Film ab!

Ja, lass laufen.

Erinnert ihr euch noch an Ernest G. Pike? Charlenes Bruder?

Wie vorausgesagt.

Der Film fing vielversprechend an. Das sind zwar alles Freunde, amüsierten sich prima.

Wo geht Ernest als erstes hin? In Floyd's Bar.

Was durchaus Sinn macht, denn es ist die nächstgelegene Bar.

Dort trifft er Leute, die er kennt. Vielleicht sogar seine Schwester.

Apropos Ernests Schwester.

Wir konnten einiges von den Aufnahmen mit Charlene als Anheizer verwenden.

Der Hut war meine Idee.

Wir schnitten sie rein, um die Jungs heiß zu machen.

Sie sind kurz davor Sex zu haben, und dann machen wir einen harten Schnitt.

Wir zeigen euch den Sex nicht.

Das treibt euch Zuschauer in den Wahnsinn.

Allerdings in anderen Szenen kriegt man alles zu sehen. Das heißt,

man kann nie sicher sein, ob man es wirklich zu sehen kriegt.

Das bedeutet Spannung.

Hat funktioniert. Wie ihr seht, spielt heimliches Zugucken eine große Rolle in meinen Filmen.

Scheiße!

Ich kann mich nicht erinnern, ob Ernest schon immer ein perfektes Timing hatte.

Er traf seine Schwester in der Tat hier an.

Oh, oh, oh, oh!

Schluss jetzt, Ernest!

Schluss jetzt!

Die Polizei kam und nahm Ernest fest.

Wir hatten unseren Porno auf Umkehrfilm gedreht.

Kein Negativ. Es gab also nur eine Kopie. Einen Film.

Er war vernichtet. Jedes einzelne Bild.

"Bloß 'n Idiot" verlor einen Arm.

"Bloß 'n", "Bloß 'n", "Bloß 'n", "Bloß 'n"...

Du bist ein Idiot.

Tut mir schrecklich leid, "Bloß 'n".

Es sollte doch niemand verletzt werden.

Dein Arm. Dein Arm.

Ich wollte doch, dass du irgendwas kriegst und nicht irgendwas verlierst.

Es tut mir leid. - Andy, ist okay.

Hey, wie fühlst du dich?

Es war lustig.

Danke, dass du mich zum Autor-Regisseur gemacht hast.

Hätte niemand sonst getan. - Und du hast das hervorragend gemacht.

Ja, nicht wahr? - Du warst so klasse.

Und jetzt bist du ein erstklassiger Autor-Regisseur.

Und ein erstklassiger Autor-Regisseur kann man nicht werden, ohne ein Opfer zu bringen.

Das ist doch nicht die Hand, die du zum... - Nein, nein.

Nein, die ist immer noch dran. - Gott sei Dank.

Ja. - Also dann...

Vor einiger Zeit verreiste ich mit dem Auto.

Mein Ziel war Vermont. Ich landete aber in Florida.

Erwischte eine falsche oder richtige Ausfahrt. Je nachdem, wie man es betrachtet.

Und was lernte ich daraus? Dass ich oft genug versagt habe.

Und dass damit Schluss sein muss. Das geht über schicksalhafte Bestimmungen

oder positives Denken hinaus.

Versagen bringt wirklich nichts. Man muss zusehen, dass es nicht soweit kommt.

Es ist möglich. Ich schwöre es. Aber man muss dahin kommen.

Es ist ein elender Trip. Aber egal, wie es läuft, was gestern für Regeln galten,

was die Leute alles zu wissen glauben,

nichts davon ist wichtig.

Du hast einen Job zu erledigen. Und heute tust du es.

Andy!

Du hast die ganze Zeit gefilmt. Diese kleinen Tapes, die du Barney gegeben hast.

Die er verbrannt hat. Mit den Aufnahmen von Helen.

Ja, die Mini-DV-Tapes. Die bekomme ich für 50 Cent das Stück.

Also habe ich nonstop gefilmt. Ich wollte sie dir übergeben,

sobald wir... - Du hast also den ganzen Kram?

Ja, von Anfang an, als du jeden wegen des Geldes angehauen hast.

Du hast immerzu gefilmt. Dann hast du ja alles.

Ja, auf Video. Ich habe die ganzen Tapes. Und so gut wie alles vom Set.

Also könnten wir einen neuen Film zusammenstellen?

Auf Video, ja. Schneiden könnten wir ihn auf meinem PC.

Es wäre... - Warte, sagtest du mir nicht mal, dass man Videos in einen richtigen Film

umwandeln kann? Wäre das möglich? - Aufblasen, ja.

Aber das Aufblasen auf 35 mm kostet etwa 50 Riesen.

16 mm wäre wesentlich billiger, aber...

Okay, okay. 35 mm-Filme kosten um die 50 Riesen.

Bist du bei dem letzten Ding dabei?

Ja.

Fang an zu schneiden.

Nimm den ganzen Sex raus.

Nimm die nackte Haut raus. Die Hintern darfst du drinlassen.

Aber ich möchte nicht mal den Ansatz einer Brustwarze sehen.

Kapiert? - Ja.

Ich habe Howard um die 50 Riesen angehauen. Und er gab sie mir.

Guter Kerl.

Und in diesem Augenblick strich ich das Wort "Porno" aus dem Titel unseres Filmes.

Was übrig blieb, war einfach ein Film.

Ein Film, der alles hatte: Liebe, Freundschaft, Gewalt...

Echtes Leben.

Echtes Leben. Hey, das schlägt Porno!

Es gäbe sicher weniger Streit auf der Welt, wenn es im richtigen Leben mehr Sex gäbe.

Emmet und ich bearbeiteten unseren neuen Film in seiner Wohnung hinter dem Videoladen.

Wir packten einen Haufen neues Zeug rein.

Er hatte die Stadt und uns alle lange Zeit permanent gefilmt.

Dann bliesen wir ihn auf 35 mm auf.

Wir fügten genau den richtigen Anteil hinzu, den man "Voice over" nennt.

Ihr wisst schon, das, was ich so quatsche. Sieht man sich die Menschheitsgeschichte an,

dann hatten nicht die, die genau wussten, was sie taten, die besten Ideen,

nein, die kamen von Leuten, die alles wirklich hart versuchen.

Und sich keinen Kopf gemacht haben.

Und auf einmal hatten wir einen Film.

Mit einem tollen Titel und mehr als einer Kopie.

Wir springen jetzt sechs Monate vor oder so.

Hier laufe ich die Straße entlang.

Inzwischen wusste Emmet alles über Filmkarnevals.

Die sind sowas wie Fasching für Filme.

Nur, dass nicht ganz so viele Frauen dir ihre Ballons zeigen.

Jedenfalls hatte unser Film einen Preis gewonnen.

Angeblich einen bedeutenden Preis.

Wir haben diesen Film gemacht mit der Hilfe von Freunden.

Mehr hat uns das nicht gekostet.

Das und einen Arm.

Wir haben zwei Dinge gelernt. Und ich meine gelernt.

Wer nichts wagt, der nicht gewinnt. Und...

Ohne Eier keinen Ruhm.

Ich will jetzt nicht noch mehr Unsinn reden.

Ja, hat mich gefreut, euch das sagen zu können.

Einer der Gründe, warum Leute zu diesen Karnevals gehen, ist, um Filme zu kaufen.

Unser Film wurde gekauft. Für 2,4 Million Dollar.

Man sagte mir, das sei ein Spitzenpreis.

Bist du der Weihnachtsmann, oder was? - Hältst du alle fetten Weißen dafür?

Danke.

Als wir mit den 2,4 Mios von den Filmkarnevals zurückkehrten,

gab es eine Riesenparty. Alle waren wahnsinnig glücklich.

Der Film hatte dieses Wochenende Premiere. Mit einer beschränkten Anzahl von Kopien.

Aber der Typ vom Verleih meinte, er hätte einen sehr hohen Zuschauerdurchschnitt.

Oder so ähnlich. Das Geniale dabei ist,

dass uns immer noch ein Teil des Gewinns ausgezahlt wird.

Ein großer Teil.

Ich habe alles richtig gemacht.

Danke für das Auto, Mann!

Danke sehr.

Oh, hier! Das müsst ihr euch ansehen.

Otis ist beim Porno hängengeblieben.

Und offensichtlich ist er der glücklichste Mensch, dem ihr jemals begegnet seid.

Andy, das war superspendabel von dir.

Als ich herausfand, dass Emmet schon immer auf der Main Street gewohnt hatte,

ohne dass ihn jemand von uns kannte, brach es mir fast das Herz.

Es wurde Zeit, dass er einen angemessenen Platz in der Gemeinschaft einnahm.

Ich versprach euch ja zu zeigen, warum Barney nicht bei der Premiere war.

Er und Helen waren nicht in der Stadt. Sie waren durchgebrannt.

Nett, oder? Das wollte ich fürs Ende aufheben. Für den Fall, dass der eine oder andere

von euch nicht darauf gekommen wäre.

Elch ist in diesen Tagen auch sehr glücklich.

Okay, mal sehen. Was müsst ihr sonst noch wissen?

"Bloß 'n" klettert als Autor-Regisseur in Hollywood die Karriereleiter hoch.

Jeder weiß, wer er ist. Er ist der Autor-Regisseur mit nur einem Arm.

Hi Schatz, hier Peggy. Ich suche nen Produ- zenten, der mir eine Fußmassage produziert.

Ich mach meine Bude dicht. Brauchst du was?

Erdnüsse, Hot Dogs, ein paar Aspirin?

Ich liebe dich, Schatz. Bis bald. - Ich bin gerade aus L.A. zurück.

Hi, Mark Millen vom Studio. Wir lieben den Film. Wir lieben Sie. Das sagen wir nicht oft.

Wir würden liebend gerne was mit Ihnen machen. Das Wort Liebe sagte ich nie so oft,

der nicht 21...

Hey!

Ich habe es immer gewusst.

Danke, Thel.

... ist und große Titten hat. Rufen Sie mich an.

Dad, ich habe mir gerade den Film mit meinen Freunden angesehen. Er war super.

Sie können nicht glauben, dass du mein Dad bist. Dauernd rufen Leute an.

Du bist total angesagt.

Gratuliere. Ich liebe dich, Dad.

Bis heute abend, nicht wahr? Hoffentlich. Bye, Dad.

Dad, ich habe mir gerade den Film mit meinen Freunden angesehen. Er war super.

Sie können nicht glauben, dass du mein Dad bist. Dauernd rufen Leute an.

Du bist total angesagt.

Gratuliere. Ich liebe dich, Dad.

Bis heute abend, nicht wahr? Hoffentlich. Bye, Dad.

Gratuliere. Ich liebe dich, Dad.

Bis heute abend, nicht wahr? Hoffentlich...

Ich liebe dich, Dad.

Ende. Wir hoffen, euch gefiel unser Film.

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