All language subtitles for Das Maedel aus dem Boehmerwald 1936 German 720p WEB-DL x264 - iND

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Original subtitles

DAS ZIGEUNERM�DCHEN

~ Zigeuner sind wir, so frei, wie man nur sein kann. ~

~ Wir ziehen dahin ohne Sorgen, ~

~ und die Tage vergehen unter allzeit blauem Himmel. ~

~ Wo es uns hintreibt, sind wir zu Hause, ~

~ sei es unter einem Dach oder dem Himmelszelt, ~

~ ob niedrig oder hoch, ob nass oder trocken. ~

~ Zigeunerherzen klagen nie, denn wer keine Heimat hat, ~

~ bleibt freudig da, wohin es ihn verschl�gt. ~

~ Daher m�ssen Zigeunerherzen zufrieden sein... ~

~ mit einem Lied, einem Feuer und einem Zelt! ~

~ Singt, Zigeuner, wenn ihr durchs Leben zieht, ~

~ singt ein Lied. ~

Guten Morgen, meine K�nigin!

Was gibt es Neues?

Ist dir klar, wo wir sind?

Selbstverst�ndlich.

Wir lagern wieder einmal auf den L�ndereien des guten Grafen Arnheim.

Was hier zu holen ist, nehmen wir schnell,

denn lange d�rfen wir nicht bleiben.

Eines Tages werde ich ihn...

~ Wir marschieren wieder, ~

~ und unsere Herzen schlagen hoch bei einem beherzten Kampflied. ~

~ Zu k�mpfen oder zu sterben marschieren wir los. ~

~ In gr��ter Gefahr k�mpfen wir furchtlos, wenn wir den Ruf des Signalhorns h�ren. ~

Arline... schau!

Wie geht es meinem Prinzesschen heute?

Hast du deine Stunden gehabt?

Zigeuner lagern im Wald nahe des Schlosses!

Bis morgen Mittag m�ssen sie fort sein.

Erwischt man sie auf meinem Besitz,

lass sie auspeitschen, bis sie halbtot sind.

Liebling,

was hast du heute gelernt?

Das, mein Sohn,

ist das wahre Lied der Zigeuner.

Komm und h�re, wie sie singt vom Leben und...

von der Liebe.

~ Wenn die Liebe das Herz eines Zigeuners ruft, ~

~ dann ruft sie ein Herz, das frei ist. ~

~ Die erregende Liebkosung eines Zigeuners entsteht nur, ~

~ um im Morgengrauen zu vergehen. ~

~ Denn der Weg des Zigeuners... ~

~ wird von der F�gung des Zufalls bestimmt. ~

~ So folgt einer Stunde der Wonne und einem leidenschaftlichen Kuss... ~

~ der Abschied von Zigeuner-Romanze und Musik. ~

~ Tanzt, solange die Geigen spielen... und singt und seid fr�hlich dabei. ~

Dreh dich um!

Hallo, S��e!

Nenne mich nicht S��e, Fettklo�.

Ich befahl dir vor f�nf Minuten, mich nicht anzureden.

Vor einer Woche!

Ja, und schon vor einem Jahr, oder?

Halt die Klappe!

Du glaubst wohl, du kannst mir widersprechen?

Kannst du nie und nimmer!

Du h�ltst dich f�r einen gro�en Mann?

Etwa nicht?

Sag ja.

Halt dich da raus, Specht!

Oh, mein Geliebter.

Erlaubst du ihr, so mit dir zu sprechen?

Niemals,

tausendmal nie!

Geliebter,

ich bin so zufrieden und gl�cklich bei dir,

wie eine nistende Taube!

Du bist so gro�, stark und k�hn.

Entschuldigung,

aber ich mag nicht, wie du vor meinem Freund mit mir redest.

Es ist mir peinlich.

Was hat sie gesagt?

Wie sprichst du mit mir?

Ich meine es nicht so, S��e.

Er ist schuld.

Das war also deine Idee?

Beherrsch dich.

Ich verstehe dich ja.

- Wei�t du was? - Was?

Ich sage nichts ohne positive Beweise,

aber ich sah, wie Teufelshuf deine Frau k�sste.

L�cherlich!

Glaubst du mir oder was ich sehe?

Weder noch.

Sieh doch selbst!

Da war nichts.

Sie haben nur harmlos miteinander gescherzt.

Ein verheirateter Mann muss heutzutage...

tolerant sein.

- Hast du gesehen, wie er sie z�rtlich - unters Kinn fasste? - Na und?

W�re sie meine Frau, stie�e ich sie unter den Wagen.

Was willst du?

Einen Keil in meine ehelichen Bande treiben?

~ Von den T�lern und H�geln, wo die lieblichsten Knospen wachsen... ~

~ und von den reinsten B�chlein bew�ssert werden, ~

~ kommen wir her! ~

Der Mond meint es heute nacht gut mit uns.

Das Dorf wird im Dunkeln liegen und das Stehlen einfach sein.

Gl�nzend!

Schick die Gauner los!

Auf dass sie ihre B�rsen und unsere Truhen f�llen!

K�nnt ich nur mitgehen!

Neun Uhr und alles ist ruhig.

Wie sp�t ist es?

Halte meine Glocke.

Es m�sste genau...

neun Uhr sein.

Was fragst du nach der Zeit?

Ich rufe sie doch im ganzen Dorf aus!

Neun Uhr und alles ist ruhig.

Hattest du einen sch�nen Tag?

Ja, Vater.

Was ist das?

Dieses Medaillon geh�rte deinem Ur-Gro�vater,

dem Begr�nder des Hauses Arnheim.

Darf ich es tragen?

Nat�rlich, Schatz.

Aber verliere es nicht,

denn es ist mir sehr, sehr wertvoll.

H�nde hoch!

Du verfluchter Zigeuner!

Du Schwein.

Hallo, ihr Fremden.

Was treibt ihr im Dorf?

Wir Zigeuner wollen ein ehrliches Leben f�hren.

Zigeuner, was? K�nnt ihr wahrsagen?

Er nicht, aber ich.

Ein paar Dinge w�sste ich gerne.

Wenn du sie voraussagst, bezahle ich gut.

In Ordnung.

Deine Augen sind die Fenster der Seele.

Um alles zu erfahren, ber�hre ich sie.

Pass gut auf!

Schlie�e deine Augen...

langsam... zu!

Was siehst du?

Eine lange Frau und eine dunkle Reise.

Das ist alles.

Eine lange Frau...

Nicht einen Dukaten gebe ich dir daf�r.

Du meinst wohl eine lange Frau mit einer tollen Reise...

Gro�artig!

Das probiere ich auch!

Guten Abend!

Wir sind Zigeuner und wollen durch Wahrsagen ehrlich Geld verdienen.

- D�rfen wir Ihnen wahrsagen? - Aber gern.

Mein Motto ist "Leben und Leben lassen".

Sehen Sie,

die Augen sind die Fenster der Seele,

und um alles zu erfahren, ber�hre ich sie.

Passen Sie auf!

Was sehen Sie?

Zeig es mir nochmal!

Ganz einfach:

Du machst dies,

dann machst du das,

dann nimmst du so seine B�rse.

So macht man das.

Anstatt dies zu machen,

mache ich das und nehme seine B�rse.

Stattdessen tust du das, und...

Du kleiner Dieb!

Guten Abend!

Guten Abend!

Wir Zigeuner wollen durch Wahrsagen ehrlich Geld verdienen.

- D�rfen wir Ihnen wahrsagen? - Mit Vergn�gen.

Die Wohlhabenderen m�ssen den �rmeren helfen.

- Nicht wahr? - Ja, Madame.

Ihre Augen sind die Fenster Ihrer Seele,

und um alles zu erfahren, ber�hre ich sie.

Etwas ganz Neues!

Schlie�en Sie die Augen...

langsam...

...zu!

Was ist mein Geschick?

Es war einmal ein kleines M�dchen...

namens Rotk�ppchen,

das hatte eine sehr, sehr kranke Gro�mutter.

Und also schickte Rotk�ppchens Mutter es...

mit einem riesigen Korb zur Gro�mutter.

Der Wolf wusste es und fra� die Gro�mutter auf.

Und sie ging zu dem Haus...

und klopfte an die T�r...

und diese Stimme sprach zu ihr:

"Komm herein", und wissen Sie, was sie sagten?

Er sagte...

Du fieser Schurke, gib mir alles zur�ck.

Komm schon.

- Aber das geh�rt mir! - Na und?

Mach schon!

Geben Sie ihm alles zur�ck!

Aber ich kann alles erkl�ren!

Nichts da. Ich habe es selbst gesehen.

- Sie wissen nicht... - Ruhe. Machen Sie schon!

Ist das alles?

Nein, das ist meine Uhr.

Seien sie ruhig!

Meine diamantene Dose!

- Und das noch. - Nichts von alldem!

Und die Brosche...

- Nichts davon geh�rt ihm! - Noch etwas?

Ja, meine Ringe.

Das ist mir noch nie passiert!

- Noch etwas? - Fast h�tte ich mein Lorgnon vergessen!

Sein Lorgnon!

Und mein Stock!

Einen Moment, Herr Wachtmeister.

Nur eine kleine Aufmerksamkeit, ein kleines Dankesch�n.

- Danke. - Gern geschehen.

Noch eine Kleinigkeit. Meine Pistole!

Die brauche ich.

Ich werde meinen Anwalt benachrichtigen!

Nun, Stanley, ein sehr eintr�glicher Abend.

- Wie w�r's mit einer Erfrischung? - Gute Idee!

Entschuldigung!

Pass doch auf!

Das ist etwas anderes!

Danke, Stanley!

Bring uns zwei Kr�ge von eurem besten Wein!

Und bitte mit Schuss!

Beeil dich!

Gut, dass wir den Stock bekamen!

Beeil dich!

Zwei Kr�ge von unserem besten Wein!

Gib sie mir!

Gib mir alle!

Wieso? Sie geh�ren mir genauso wie dir.

Gut, dann spiele ich mit dir darum.

- Was? - Wir spielen das Fingerspiel.

Wie geht das?

Du machst eine Faust,

dann streckst du ein paar Finger aus.

Wenn du genausoviel Finger ausstreckst wie ich,

gewinnst du.

Wenn du nicht genausoviel Finger ausstreckst wie ich, verlierst du.

M�ge der Beste gewinnen!

Wei�t du was?

Jetzt bekommt der Gewinner alles.

Einverstanden.

Abgemacht.

Graf Arnheim befiehlt euch noch vor Mittag zu verschwinden.

Sag ihm, dass die verfluchten Zigeuner dann schon l�ngst fort sein werden.

Fluch �ber dich, Graf Arnheim.

F�r jeden Peitschenhieb auf meinen Liebsten...

sollst du ein Jahr leiden.

Graf Arnheims einziges Kind!

Sein einziges Kind!

Gib mir ein St�ck Banane!

Nun geh und spiel!

Niemand wird sie jemals erkennen.

Hervorragend.

Aber was erz�hlst du deinem Mann?

Keine Angst.

Der glaubt alles, was ich sage.

Er darf nie erfahren, wer sie ist!

W�sste er es, w�ren er und sein saubl�der Kumpan dumm genug,

es in der ganzen Welt auszuposaunen.

Sei unbesorgt, Liebster, ich wickle sie schon ein.

Beeil dich und mach Feuer!

Wo wohnst du?

Da drin!

Das ist aber nett!

Was?

Wessen Kind ist sie?

Das geht dich nichts an!

Was soll das hei�en?

Ich verlange zu wissen, wer sie ist.

Wenn du darauf bestehst: Sie ist dein Kind.

Meins?

Warum sagtest du mir das nicht eher?

Ich wollte nicht, dass sie erf�hrt, wer ihr Vater ist,

bevor sie alt genug ist, um den Schock zu verkraften.

Komm her, Kleines.

Das ist dein Vater!

Gratuliere mir!

- Wozu? - Ich bin gerade Vater geworden!

- Gl�ckwunsch. - Danke.

- Wann ist das denn passiert? - Vor einer Minute.

Erschlag mich mit einer Sardelle!

Liebling, das ist dein Onkel Stanley.

Guten Tag, Onkel Stanley.

Es ist mir ein Vergn�gen.

Ich hoffe, du wirst eine so gute Mutter wie dein Vater.

- Danke, Stanley. - Willst du eine Zigarre?

Zigarre gef�llig?

- Was ist der Anlass? - Oliver wurde gerade Vater.

- Gl�ckwunsch! - Danke.

Komm Stanley, wir verk�nden der Welt die frohe Botschaft.

Mein Liebster, was ist passiert?

Ich verlasse das Lager f�r immer.

Ich werde dich niemals wiedersehen.

- Wohin gehst du? - Das ist egal.

Seit ich ein Junge war, hatte ich nur die Sterne als Dach.

Ich bin frei zu kommen und frei zu gehen,

und ich schenke mein Liebe der, die mir gef�llt.

Aber was wird aus mir?

~ Wenn andere Lippen und andere Herzen... ~

~ von ihrer Liebe erz�hlen, ~

~ in einer Sprache, deren �berschwang... ~

~ ihre Leidenschaft so gut zum Ausdruck bringt: ~

~ Dann, in solch einem Moment vielleicht, wird die Erinnerung wachgerufen... ~

~ an gl�cklichere Tage, und du wirst dich meiner entsinnen... ~

Oh Teufelshuf,

ohne dich kann ich hier nicht leben.

Nimm mich mit!

Das ist unm�glich.

Ich habe nichts.

Mein Pferd,

meine Kleider.

H�tten wir nur ein wenig Geld...

oder ein paar Juwelen.

Dann w�re es anders.

W�rdest du mich dann mitnehmen?

Mit Freude, Schatz.

Er!

Er wird mir alles verschaffen! Alles!

Warte nur ab, mein Teufelshuf!

Hallo, lieber Stanley.

Was machst du da?

Ich mache mir einen Milchshake.

Wie lange dauert das?

- Etwa 15 Minuten bis eine Viertelstunde. - Wirklich?

Und ich kann noch schneller, wenn ich nicht gest�rt werde.

Schon gut, lieber Stanley.

Missgeschicke passieren.

- Dann bist du nicht w�tend auf mich? - Bestimmt nicht!

Warum sollte ich w�tend sein?

Ich mag dich viel lieber als fr�her.

Merkst du das nicht?

Stanley, Schatz,

von nun an wird alles anders.

Ich werde richtig nett zu dir sein.

Bist du jetzt auch nett zu Oliver?

Ich werde mehr als nett zu Oliver sein.

Ich plane eine gro�e �berraschung f�r ihn.

Und wenn du mir hilfst, wird er sich sehr freuen.

Was muss ich tun?

H�r zu!

Du gehst in den Wagen und holst meine Kleider...

und all das Geld und die Juwelen von Oliver,

und gibst alles mir.

Was willst du damit?

Das ist die gro�e �berraschung!

- Meinst du, du schaffst es? - Das ist doch einfach.

Pass auf, dass er dich weder sieht noch h�rt.

Keine Sorge!

Dem stehle ich das Hemd vom Leib.

Er ist so doof, er ist d�mmer als Bohnenstroh.

Stanley, du bist ein Schatz!

Er schl�ft fest.

Woher wei�t du das?

Sein Mund ist offen.

Wo hat er seine B�rse?

Unter seinem Kopfkissen.

Was suchst du eigentlich?

Hast du Feuer?

Runter da!

Du willst also Feuer?

Sch�mst du dich nicht -

nach allem, was ich f�r dich getan habe?

Ich holte dich aus der Gosse, gab dir einen Beruf,

machte dich zu einem erstklassigen Taschendieb,

und das ist dein Dank.

Das schmerzt, Stanley,

das schmerzt wirklich.

Wir wollten dich �berraschen.

Du hast mich auch �berrascht,

aber zum Gl�ck habe ich dich vor dir selbst gerettet.

Ich habe nicht nur meine Wertsachen, sondern auch deine versteckt,

und zwar genau hier!

Vielen Dank f�r die Juwelen. Ich verlasse dich f�r immer.

P.S. Du bist nicht der Vater des Kindes. Deine Frau.

- Was gibt's Neues? - Hoheit, die M�nner sind zur�ck.

Leider muss ich melden, dass ihre Suche vergebens war.

Dann ist nichts mehr f�r euch zu tun.

Was nehmen wir denn als Nachthemd?

Streck mal deinen Arm aus.

Nun ziehen wir das �ber deinen Kopf.

Steck deine H�nde hier rein.

Dann kn�pfen wir es zu,

damit du nicht frierst.

Wei�t du, dass du eine sch�ne Stimme hast?

Sie war viel sch�ner, bevor ich den Nagel verschluckte.

- Ich erinnere mich... - Du hast einen Nagel verschluckt?

Sing das noch einmal!

Ich habe es verpatzt!

Sag Onkel Stanley Gutenacht!

Wie hei�t sie?

Stimmt! Wir haben noch keinen Namen f�r sie.

Wie k�nnten wir sie nennen?

Warum nennt ihr mich nicht Arline?

Ja, warum nennen wir sie nicht Arline?

Wenn ich nicht will, warum soll ich sie dann Arline nennen?

Weil das mein Name ist!

Ist das wahr? Ein sch�ner Name!

- Arline... ist das nicht komisch? - Ab ins Bett!

Aber erst muss ich noch beten.

Nieder leg ich mich zum Schlaf, lieber Gott, wach �ber meine Seele.

Wie geht es weiter?

Und wenn's nicht gleich gelingt, dann versuch's,

versuch's nochmal.

Und wenn's nicht gleich gelingt,

dann versuch's, versuch's nochmal.

Das war fein.

...versuch's nochmal!

Gibst du mir einen dicken Kuss?

Dann ziehen wir die Decke ganz hoch, bis unters Kinn.

Gutenacht!

Zw�lf Jahre sp�ter.

Die Zigeuner lagern wieder in den W�ldern des Grafen Arnheim.

Aufgestanden, ihr Faulpelze! Fr�hst�ck ist fertig!

Wir kommen.

Du solltest seit Stunden auf sein!

Ich wusste nicht, dass es so sp�t war.

Wie hast du geschlafen, Papa?

Ich habe wie ein Murmeltier geschlafen, und du, Stanley?

Auch wie ein Murmeltier.

- Wie hast du geschlafen, Liebes? - Herrlich.

Ich hatte so einen wunderbaren Traum!

Von Schl�ssern und Pal�sten, und ich...

ich war eine Prinzessin!

Eine Prinzessin?

~ Ich tr�umte, ich lebte in marmornen Hallen, ~

~ mir zur Seite Vasallen und Sklaven und von all denen, ~

~ die sich dort versammelten, war ich die Hoffnung und der Stolz. ~

~ Ich besa� Reicht�mer, zu viele, um sie zu z�hlen, ~

~ und einen vornehmen Namen von meinen Vorfahren. ~

~ Aber ich tr�umte auch, und das erfreute mich am meisten, ~

~ dass du mich immer noch genauso liebtest. ~

~ Ich tr�umte, dass Verehrer meine Hand begehrten, ~

~ dass Ritter vor mir knieten, und mit Schw�ren, ~

~ denen kein M�dchenherz widerstehen k�nnte, ~

~ mir ihre Treue gelobten. ~

~ Und ich tr�umte, dass einer dieser Edlen... ~

~ um meine Hand anhielt. ~

~ Aber ich tr�umte auch, und das bezauberte mich am meisten, ~

~ dass du mich immer noch genauso liebtest. ~

Welch ein wunderbarer Traum.

Komm und fr�hst�cke!

Ich habe vor Stunden gefr�hst�ckt.

War das nicht sch�n?

Du gieriger Kerl!

Wieso isst du alles auf?

Ich wollte nicht, dass es kalt wird.

Ich wusste nicht, wie lange sie tr�umt...

Papa, ich gehe ins Dorf.

Hast du nicht etwas vergessen?

Was?

Nat�rlich!

Hol hei�es Wasser und hilf mir sp�len.

Hast du nicht etwas vergessen?

Hast du nicht etwas vergessen?

Hol die Sp�lsch�ssel!

Du putzt den Wagen, ich sp�le.

Was ist mit dem Wein?

- Was soll damit sein? - Er blubbert.

Er muss abgef�llt werden.

Hol ein paar Flachen.

- Wo sind die Flaschen? - Unter dem Wagen.

Wohin gehst du?

Zu meinem Zither-Unterricht.

Ich komme erst sp�t zur�ck.

Stell bitte nichts an, solange ich weg bin!

~ Das Herz gebeugt vom Gewicht des Schmerzes, ~

~ klammert sich an die geringste Hoffnung, ~

~ sieht noch immer das gl�ckliche Kindergesicht, ~

~ und ist verzaubert von seinem Charme, ~

~ obwohl das Schicksal es seit langem von ihm genommen hat. ~

~ Jeder Traum, der z�rtlich vor�berflie�t, ~

~ bringt eine Tr�ne in das Auge, ~

~ aber die Erinnerung ist der einzige Freund, ~

~ den der Kummer sein eigen nennen kann. ~

Was machst du hier?

Eine diebische Zigeunerin?

Lass mich los!

Werft sie in den Kerker! Hinweg mit ihr!

Ich bin keine Diebin!

Ich zeige dir, was wir mit stehlenden Zigeunern machen!

Ich habe jemanden vom Zigeunerpack festgenommen und...

in den Kerker geworfen.

Lass ihn dort, bis ich Zeit habe, der Auspeitschung beizuwohnen.

- Aber, Hoheit, es ist eine Frau. - Dennoch wird sie ausgepeitscht.

Arline ist in Gefahr!

Soldaten haben sie in den Kerker geworfen.

Komm, wir m�ssen sie retten.

Du bist betrunken!

Nichts dergleichen.

Gerade jetzt, wo ich dich wirklich brauche!

Rei� dich zusammen. Wir m�ssen ihr helfen.

Sei leise. Erwischen sie uns, kostet es uns das Leben.

- Papa, was machst du hier? - Wir befreien dich.

Seid vorsichtig!

Keine Sorge. Onkel Stanley hilft dir, und wir haben dich im Nu drau�en.

Kannst du nicht leise sein?

Geh aus dem Licht. Ich sehe nichts.

So ist's besser.

Warum probierst du nicht die T�r?

Eine gute Idee!

Gleich haben wir's, Schatz.

Wunderbar! Woher hast du die Schl�ssel?

Komm raus, du verfluchte Zigeunerin!

Nun, meine stolze Sch�ne, hat deine Stunde geschlagen.

Du willst mich d�mmer aussehen lassen als ich bin!

Mein gutes Auge!

Fasst ihn!

Stan, komm her!

Umstellt das Schloss. Bewacht die Tore! Fasst sie!

In die Folterkammer mit den Lumpen!

- Sie sind unschuldig. Lasst sie frei! - Und du, sch�ne Dame,

kommst mit mir.

Du wirst am Pfosten ausgepeitscht.

Bindet sie fest!

Arline...

mein Kind!

Stanley, hilf mir doch!

Diese Menschen umsorgten und liebten mich.

Du musst sie retten!

Lasst die Gefangenen frei!

�bersetzung: Christiane Habich Untertitel: TITRA-Laser, Wien

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