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Als Kind hab ich mal am Strand eine Muschel gefunden.
Und die hab ich meiner Mutter gebracht.
Sie sagte: "Du musst sie dir ans Ohr halten, Lynn."
"Dann kannst du das Meeresrauschen hören."
"Die Wellen sind in der Muschel gefangen."
Da habe ich gedacht:
Wie kann etwas so kleines und zerbrechliches wie eine Muschel
so etwas großes und unzerstörbares wie das Meer fangen?
Und ich hab die Muschel mit ins Hotel genommen
und mir ans Ohr gehalten die ganze Zeit.
Auch nachts noch,
weil ich gar nicht schlafen konnte wegen dem Meer und den Wellen.
Dann hab ich ein Glas Wasser getrunken
und das Glas auch an mein Ohr gehalten.
Und da hab ich dasselbe Rauschen gehört, dieselben Wellen,
denselben Wind.
Ja, und dann?
Dann hab ich gewusst, dass alles gelogen ist im Leben, alles.
Und denken Sie das heute auch noch, dass alles gelogen ist im Leben?
Vielleicht nicht alles.
DAS ZIMMERMÄDCHEN LYNN
(Musik)
Hallo, Mama.
"Hallo, Lynn. Schön, dich zu hören."
Danke fürs Putzen.
"Ich wollte dich vorher anrufen."
Ich musste mein Handy abgeben.
"Und geht's jetzt wieder?"
Ja, aber es ist immer aus.
"Besuchst du mich mal?"
Ist 'ne lange Strecke, keine Ahnung. Und bei dir?
"Mir geht's gut soweit."
Der Garten?
"Ja, das fängt bald wieder an."
Hm.
Du, ich muss mal auflegen.
"Brauchst du Geld?"
Nein.
"Du kannst ruhig sagen, wenn."
Nein, ich melde mich, wenn was ist.
"Gut. Mach's noch." - Mach's noch.
Mach's noch.
(Sie atmet tief durch)
(Musik)
(Türklingel)
Du? - Ich.
Es ist vorbei, Lynn.
Ich weiß.
(Sanfte Musik)
Ich deck dich nicht noch mal. Klar?
Klar.
Drei Wochen guck ich mir das an.
(Sie staubsaugt)
(Musik)
Dienstag und Mittwoch Arbeit, acht-Stunden-Schicht.
Donnerstags treffe ich einen alten Freund.
Immer mittags für eine Stunde bei ihm zu Hause.
Aber da läuft nichts, nur so zum Quatschen.
Freitag wieder Arbeit, Samstag habe ich frei, da mache ich Fitness.
Sonntag rufe ich meine Mutter an, immer um zehn vor acht.
Immer vor der Tagesschau. Meine Mutter schaut die Tagessschau.
Ihr Leben lang schon, immer.
Mhm. Montag?
Montag bin ich hier.
Ich war auch schon einkaufen.
Ja. Und? - Gut.
Na, das ist doch toll. Und war das schwierig für Sie?
Nein.
(Klingeln des Fahrstuhls)
(Sie verschließt die Tür von innen)
(Geräusch)
(Musik)
(Tür wird aufgeschlossen)
(Toilettenspülung)
(Der Mann summt im Bad)
Mimimimimi.
(Handyklingeln)
Hallo, mein Schatz.
War ganz gut.
Wir waren etwas zu früh da.
Und haben uns noch die Stadt angeguckt. Ist ganz schön hier.
Sitzung war auch gut, alles gut gelaufen.
Jetzt waren wir noch beim Italiener.
Einen ganz tollen Montepulciano hatten die da, ganz weich.
Rolf hat erzählt, dass sie sich ein größeres Haus kaufen wollen.
(Sie niest)
Ja, weiß ich auch nicht, da wird Rolf wohl einen Kredit aufnehmen.
Du, sag mal, was ganz anderes.
Mimimimimi.
Wer macht das immer?
Ich weiß auch nicht, das hab ich den ganzen Tag schon im Kopf.
Mimimimimi.
Ist das der Koch aus der Muppets-Show?
Der Assistent macht das?
Römpömpömpöm.
Ja, stimmt. Aber es gibt doch einen, der immer Mimimimimi gemacht hat.
Okay, ist auch egal.
Ja.
Schlaf schön.
Hm, ich dich auch.
(Musik)
Gut?
Ja.
(Tür wird geöffnet)
Oh Gott, ist der Koffer schwer.
Und meine Füße tun mir weh.
So.
Ach, wie geht das denn jetzt hier?
Ich und die Technik. Aha.
Da musst du dich aber wirklich zusammenreißen nachher,
wenn die da im Theater sitzen.
Jetzt hast du den Mann gerade kennengelernt.
Und dann tun dir ständig die Füße weh. Das geht ja nicht.
Aber wir sind ja auch keine 20 mehr.
Und er wird sicher auch seine Wehwehchen haben.
Ist doch ganz normal.
(Musik)
(Sie staubsaugt)
Lynn?
Lynn?
Was machst du denn da?
Sauber.
Da ist ein Anruf gekommen.
Was für ein Anruf? - Deine Mutter.
Das Herz.
Soll vielleicht einen Bypass kriegen.
Bin beim Rasenmähen umgekippt.
Hab das Ding aus den Händen verloren und kopfüber ins Grün.
Beinah hätte ich ins Gras gebissen. Gut, dass du da bist, Lynn.
Ja. Kann aber nicht lange bleiben.
Hab ich dir was getan?
Nein.
Was macht die Arbeit?
Die Kollegen sind sehr nett.
Was putzt du als erstes?
Das Bad. - Immer?
Erst das Bad, dann das Zimmer. Ich sauge die Böden jeden Tag.
Ja, an einem Tag kann sich einiges an Staub sammeln.
Kann man kaum sehen, nur in der Sonne.
Und die Betten? Wechselst du die Wäsche jeden Tag?
Wenn ein Gast nur eine Nacht bleibt.
Und wenn einer eine Woche bleibt? - Jeden dritten Tag.
Und wie war's in der Klinik?
Hab ich dir doch gesagt. Man hat mich wohl geheilt.
Was hast du da gemacht die ganze Zeit?
Therapien.
Hast du einen Freund?
Ich muss bald gehen, Mama. - Kommst du noch mal?
Ist ein weiter Weg.
Mach's noch.
Mach's noch.
(Musik)
(Telefonklingeln)
Chiara.
Guten Tag. - Hallo.
Ludwig? - Ja.
Wir haben telefoniert.
Zimmer 212, bitte.
(Musik)
(Klingeln des Fahrstuhls)
(Tür wird aufgeschlossen)
Ah.
Ah, ah.
Hach.
(Schläge)
Hach.
(Andauernde Schläge)
Ja, ja, ja!
(Lustvolles Stöhnen)
Schon fertig?
Ja, aber...
Echt? Das ging ja schnell.
(Er lacht)
Ich lass dir mein Kärtchen da.
Vielleicht nächste Woche wieder? - Wie du möchtest. Ciao.
(Die Dusche läuft)
(Tür wird geöffnet)
(Sie schlägt sich)
(Schüsse eines Videospiels)
"Hallo?" - Hallo.
Hallo, ich wollte fragen, ob es die Möglichkeit gäbe,
dass Sie auch Hausbesuche machen.
"Klar, alles kein Problem."
Ich bin aber eine Frau. - "Das merk ich."
Könnten Sie nächsten Samstag?
"Samstag geht. Du kannst mich auch gerne duzen. Um wie viel Uhr?"
Fünf Uhr?
"Wo wohnst du?"
Kohlhaldenstraße 7.
"Und wo soll ich klingeln?"
Zapatek, Lynn Zapatek.
"Und woher hast du meine Nummer?"
Spielt das eine Rolle?
"Von einem Kunden?" - Ja.
"Von wem?"
Sag ich Samstag.
"200 die Stunde."
Ich weiß.
Also dann.
"Fünf Uhr Kohlhaldenstraße 7, Zapatek. Ciao."
Ciao.
(Sie atmet tief durch)
(Musik)
(Türklingel)
(Mehrmaliges Klingeln)
(Schritte sind zu hören)
Hi, komm rein.
Hallo.
Was soll das hier?
Warum färbst du dir die Haare?
Woher hast du meine Nummer?
Wie viel Zeit hast du? - Was willst du denn?
Wie lange machst du das schon? - Du denkst, ich bin 'ne Nutte.
Wenn ich sage, schlag mich, machst du das dann?
Kommt drauf an, ob ich's will.
Ich zahle.
Ich such mir meine Kunden aus.
Ich hab Kunden, keine Freier, verstehst du?
Aber du machst es für Geld.
Woher hast du meine Nummer?
Warte kurz.
Du warst im Eden vor Kurzem mit 'nem Mann, Zimmer 212.
Ich hab deine Nummer vom Kärtchen abgeschrieben.
Ich arbeite da als Zimmermädchen. - Im Eden.
Ich lege mich zu den Leuten unter das Bett.
Du magst alte Filme.
Ist ja nicht verboten.
(Sie schlägt Lynn)
Ich mag deine Nase.
(Lynn atmet lustvoll)
Du bist länger geblieben.
Ein bisschen.
Rufst du mich wieder an?
Vielleicht.
Kannst ja gucken.
Das Geld liegt auf dem Tisch.
Nächsten Samstag?
Zum Beispiel.
Ciao. - Ciao.
Wie war's?
(Schritte im Hausflur)
(Musik)
(Französische Ansage im Videoclip)
Okay.
Danke.
Willst du nicht noch einen Kaffee mit uns trinken?
Ich muss los.
Vera sagt, du warst in der Klapse. - Ja, aber freiwillig.
Wegen was denn?
Das ist meine Sache.
Du arbeitest zu viel.
Ich arbeite eben gerne.
Überstunden werden aber nicht bezahlt.
Ich weiß.
Leg dich auf mich drauf.
Bitte.
Andersrum.
Äh, äh.
Bitte.
Wie lange willst du das noch machen?
Mit dir? - Überhaupt.
Irgendwann ist man zu alt.
Triffst du den Typen noch?
Welchen Typen?
Aus dem Eden.
Nächste Woche wieder.
Was ist das für einer?
Keine Ahnung.
Warst du bei dem auch mal zu Hause?
Gib mal die Schuhe rüber.
(Staubsauger)
Tut mir leid, dass ich so wenig Zeit für dich hab.
Kein Problem. - Ist immer was zu tun hier.
Verstehe ich.
Wir sind sehr zufrieden mit dir, Lynn.
Die Gäste loben vor allem deine Zimmer.
Es ist so sauber, dass man vom Boden essen kann, hat einer gesagt.
Freut mich.
Lynn, ich hab gehört, du putzt sogar die leerstehenden Zimmer.
Die verkommen sonst.
Aber die musst du doch nicht jeden Tag putzen.
Nur weil man den Staub nicht sieht, heißt es nicht,
dass er nicht da ist.
Du brauchst mal ein paar freie Tage.
Mal raus hier, Urlaub machen. Das wird dir guttun.
Mal schauen.
Ich habe eine Freundin, Lynn.
Ja? - Ja.
Schön.
Ja.
Hast du gesehen? In 228, das Loch in der Emaille,
das haben die wirklich toll geflickt.
Gut, dass du das sagst. Ich wusste nicht, ob die Firma was taugt.
Doch, sieht aus wie neu. - Toll.
(Musik)
Ich wollte fliegen.
Also nicht ich mit Flügeln oder so, sondern ganz normal,
mit einem Flugzeug.
Ich war am Flughafen, überall war Gedränge.
Dann hat mich plötzlich ein Beamter rausgezogen und gesagt:
"Sie sind dran, junge Frau."
Ich musste alle meine Sachen auf das Band legen, alles,
auch meine Kleider.
Und dann stand ich nackt vor dem Mann.
Er hat mich abgetastet und in eine Duschkabine gebracht.
Also hab ich geduscht.
Und zuerst war das Wasser auch ganz klar,
aber dann kamen da lauter kleine schwarze Haare raus.
Und da hat der Beamte gesagt:
"Huch, da muss eine Katze in den Boiler geraten sein."
Und ich bin doch allergisch gegen Katzenhaare.
Also ein Albtraum.
Ja. Aber ich finde, Albträume sind die besseren Träume.
Weil man danach so froh ist, dass es nur ein Traum war.
Wie da zum Beispiel.
Da hab ich mich dann so gefreut, dass es gar keine Katzenhaare gab.
Ja.
Glauben Sie mir die Geschichte mit der Katzendusche?
Ja, es war doch ein Traum.
Ja, aber glauben Sie mir, dass ich den geträumt habe?
Wieso sollte ich Ihnen nicht glauben?
Wie geht's denn Ihrer Mutter?
Gut. Wir machen bald Urlaub zusammen.
Eine Woche Lago Maggiore, nur wir zwei.
(Tür wird geöffnet)
(Vorhänge werden zugezogen)
(Duschwasser wird angestellt)
(Türklopfen)
(Nochmaliges Türklopfen)
(Tür wird geöffnet)
Hinsetzen.
Umdrehen.
Was ist denn?
Die Handschellen.
(Sie schlägt mehrmals zu)
(Er lacht dabei)
Ja!
Soll ich mal jemanden mitbringen?
Was?
Soll ich mal 'ne Freundin mitbringen? Ich wüsste da jemanden.
Die ist echt süß, die Kleine
Wäre doch geil.
Ich weiß nicht.
Ja, gute Idee, aber nee, das ist nix für mich, so was.
War ja nur ein Vorschlag.
Wann sehen wir uns wieder?
Ich ruf dich an.
Ciao, mach's gut.
Mach's noch.
(Leise) Mach's noch.
Also doch. - Was?
Du liegst unterm Bett.
Hab ich dir doch gesagt.
Liegst du öfters da?
Jeden Mittwoch.
Und was bringt dir das?
Bevor ich unter dem Bett lag, hab ich immer gedacht,
dass Männer und Frauen sich küssen, wenn sie morgens wach werden.
Jetzt weiß ich, dass der eine zum anderen sagt:
Putz dir die Zähne, du hast Mundgeruch.
Lynn.
Ja?
Du bist verrückt.
Ja.
Gut?
Sehr gut.
Wissen deine Eltern davon?
Wovon?
Was du tust?
Nein.
Und hast du Kontakt zu denen?
Geht so. - Besuchst du sie oft?
Zweimal im Jahr.
Sind die noch zusammen?
Ja, leider.
Wie heißen die?
Hänsel und Gretel. Deine?
Amalie.
Hast du Geschwister?
Was ist mit deinem Vater?
Ist Chiara dein richtiger Name?
Ja und nein, ich hab keine Geschwister.
Nein, lass doch.
Der Typ aus dem Eden, der ist verheiratet.
Wirklich?
Sie heißt Sylvia.
(Türklingel)
Hallo?
Hallo, ich such die Schneeweihergasse.
Schneeweihergasse.
Ich komme mal schnell runter.
So.
Also, die Schneeweihergasse. Gehen Sie geradeaus,
die nächste Straße links.
Und dann die zweite rechts, das ist die Schneeweihergasse.
Hören Sie.
Ja?
Ich...
Kann ich vielleicht mal Ihre Toilette benutzen?
Ja, natürlich.
Kommen Sie.
Bitte schön. - Danke.
(Musik)
Schmecke ich gut?
Nach Seife.
Ich wasch mich immer davor.
Das musst du nicht.
Gibt's auch was, was du immer davor machst, immer dasselbe?
Nein.
Stehst du immer zur selben Zeit auf?
Manchmal stehe ich um sechs auf, manchmal stehe ich erst mittags auf.
Wie ich gerade Lust hab.
Da ist was passiert mit mir.
Lynn. - Nein, bitte.
Ich muss los, ich hab ein Date.
Du musst?
Ich will.
Zwei Wochen.
Was zwei Wochen?
Ich zahl alles. Lass uns sagen: Urlaub. Wie Freundinnen.
Unser Flug geht nächsten Samstag.
Wir müssen um acht Uhr am Bahnhof sein.
Sag nichts. Denk einfach drüber nach.
Mach's noch.
Ja. Ciao.
(Fernseher läuft)
(Musik)
(Musik)
"Le ciel, si bleu, tu es tellement beau."
"Ça me rend folle, je me sens barjo."
"Le nuage tout la haut, quelle image si jolie."
"Qui change tout le temps, il n'en reste rien."
"Dis moi, si c'est vrai, que tu restes avec moi."
"Que tu restes avec moi aujourd'hui où demain."
"Et si ça c'est vrai, on danse toute la nuit."
"Si ça c'est vrai, on chante le reste de notre vie."
"Si ça c'est vrai, alors on danse toute la nuit."
"Et le ciel est si bleu, et les nuages tout la haut."
"La, la, la, la, la, la."
(Bahnhofsdurchsage)
(Türklingel)
Lynn! Du?
Ich.
Ich hab doch erst nächste Woche Geburtstag.
Soll ich was kochen?
Ich nehme mir die Plätzchen.
Die hab ich gestern gebacken.
Sind gut.
Die hast du schon als Kind gemocht.
Ich weiß.
Schön, dass du mich besuchst.
Ich freue mich.
Was macht die Arbeit?
Ist dein Chef zufrieden?
Ich bin ein anderer, Mama. - Hm?
Ein anderer Mensch, als du denkst.
Wohnt Frau Klöppels noch da?
Die ist ins Altersheim gegangen.
Wusste ich gar nicht.
Die konnte nicht mehr so, wie sie wollte.
(Leise) Die konnte nicht mehr, wie sie wollte.
In drei Tagen hat sie Geburtstag. - Schenkst du ihr was?
Hm, 'n Deckchen mit Windmühlenmuster.
Hab ich selbst gehäkelt.
Schön.
Und das Herz?
Ach, das ist in Ordnung.
Das geht erst mal ohne Bypass, hat der Arzt gesagt.
Bypass wird übrigens mit "Y" geschrieben.
Ich hab immer gedacht, das wird mit "ei" geschrieben, also wie "bei".
Aber es wird mit "Y" geschrieben. Es ist Englisch.
(Vogelgezwitscher)
(Musik)
Mama, weißt du, was das Schöne am Putzen ist?
Dass es immer wieder dreckig wird.
(Musik)
"Et tu vois, que c'est pas vrai."
"Que le ciel est gris et toi une imbécile."
"Les nuages sont tellement beaux."
"Je suis avec toi demain et pour toujours."
"Va où les arbres sont rouges."
"Au loin, et le ciel est si bas."
"Et tu marches sur cette route."
"Tu reviens à la maison."
"Un jour, encore un jour."
"Le chemin est long et revenir est lourd."
"Les nuages sont tellement beaux."
"Je suis avec toi demain et pour toujours."
"Va où les arbres sont rouges."
"Au loin, et le ciel est si bas."
"Et tu marches sur cette route."
"Tu reviens à la maison."
"Va où les arbres sont rouges."
"Au loin, et le chemin est long."
"Et tu marches sur cette route, où le ciel est gris et froid."
"Mais les arbres chantent ton nom."
"Tu reviens à la maison."
klartext-untertitel
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