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Original subtitles

Hallo?

Hallo, meine Süße, hier ist Dad. Hast du geschlafen?

Ja. Es ist gestern spät geworden.

Läuft alles gut bei dir?

Ja, ich bin gerade dabei, ein paar Sachen auszusortieren.

Schatz, ich bin ja so stolz auf dich. Dieser Umzug wird so aufregend für dich sein.

Das verspreche ich dir. Dann fängt alles erst so richtig an. Du wirst schon sehen.

- Ja, das denke ich auch. - Ich weiß es einfach.

In Philadelphia warst du gut aufgehoben, aber Kalifornien wird überwältigend sein.

Du wirst lauter neue Erfahrungen sammeln und ganz neue Leute kennenlernen.

Und ich werde meine Annie mit dem Rest der Welt teilen müssen.

Okay, danke, Dad.

Übrigens liegen hier ein paar Unterlagen von dem neuen Job für dich.

Die werde ich heute noch zur Post bringen, Schatz.

Verstehe. Ja, danke dir.

Das war es auch schon. Ich habe dich lieb und ich vermisse dich.

Ich vermisse dich auch. Habe dich lieb, Dad.

Alles klar, mein Schatz, bis dann.

Es fühlt sich echt seltsam an, noch hier zu sein, wo alle schon weg sind.

Finde ich auch. Ich habe es nur noch nicht ganz kapiert.

Als ob wir in zwei Monaten wieder Vorlesungen hätten

und dieselben Leute sehen.

Wann ziehst du noch mal um?

Tatsächlich habe ich noch gar nicht meine Flüge gebucht.

Aber der Job fängt in der ersten Septemberwoche an.

- Okay. - Also, keine Ahnung, irgendwann davor.

Okay.

Denkst du darüber nach, zu bleiben?

Oh, nein. Ich meine, ich kann nicht nach Alabama zurückgehen.

Aber ich weiß auch nicht, wo ich sonst hin könnte.

Manchmal denke ich, dass das hier der Ort ist,

wo ich mich jemals zuhause gefühlt habe.

Ja, verstehe ich gut.

Und was willst du? Was willst du trinken?

Ja, das war echt nervig heute.

- Passt das für dich? - Ja, das ist schon okay.

Cheers!

Was trinkst du da?

- Das ist Wein. - Was für ein Wein?

Irgendein ein roter, keine Ahnung.

Hey, Danny!

Wir sehen uns draußen.

Hey, wie geht's?

Ich dachte, ich setze mich zu dir.

Na klar, sicher.

Ich trinke nicht gern allein.

Ja, das ist nicht jedermanns Sache.

Manchen Leuten fällt es leichter.

Möchtest du noch einen Wein?

Na klar. Ja.

Gibst du uns noch einen Rotwein, bitte?

Ein kleines französisches Restaurant zwischen der 17. und Rittenhouse Square.

- Ist echt gut. - Wie oft arbeitest du da?

Dienstag und Donnerstag bis Sonntag. Und Danny mittwochs und am Wochenende.

- Dann arbeitet ihr also beide da? - Ja, ich habe Danny den Job dort besorgt.

Annie, möchtest du noch was trinken?

Nein, ich habe noch, danke.

- Ist bei dem hier irgendwas anders? - Nein.

- Schmeckt irgendwie süßer. - Vielleicht liegt's an unserem Gast.

Setz dich her, du machst mich ganz nervös.

Willst du lieber ein Wasser, Annie?

Nein, ich denke, ich werde...

- Ich sollte besser jetzt gehen. - Bist du sicher?

Ja, es ist schon echt spät.

Tyler, willst du sie nicht hinaus begleiten?

Sie ist ein großes Mädchen, sie schafft das schon.

Ja, ich mache das schon. Danke.

Danke für die Einladung.

Immer wieder gerne. War uns eine Freude, Annie.

Bis bald, du hast ja meine Nummer.

Na klar, ich schreibe dir eine Nachricht.

Hey, ich wollte nur nachsehen, ob alles okay bei dir ist.

Ja, also mir geht's gut, danke.

Ich hoffe, du hattest nicht das Gefühl, gehen zu müssen.

Nein, ich bin einfach nur müde.

Willst du, dass ich sie frage, ob sie dich ein Stück begleitet?

Ich komme klar.

Ja, ich dachte nur...

- Ich wünsche dir eine gute Nacht. - Ja, wünsche ich dir auch.

Hey! Es war schön, dich kennenzulernen

Hey! Ich bin's, Annie

Gehen wir heute Abend was trinken?

Ich bin um elf fertig.

Ich habe meinen Namen gehasst. Ich habe ihn echt gehasst.

Ich wurde als Kind ständig gehänselt und ich hatte super kurze Haare.

Ich hieß Tyler, was soll man mit so einem Namen schon anfangen?

Jetzt macht es mir nichts mehr aus, meine Eltern haben mir

den Namen gegeben, weil sie sich nach vier Mädchen einen Jungen gewünscht hatten.

Und dann haben sie mich bekommen.

Ich wollte ihn sogar mal ändern lassen. Ich war vierzehn.

Ich hatte Geld gespart und nahm den Bus und bin zum Amtsgericht gefahren.

Dort erfuhr ich, dass ich sechzehn sein muss, um meinen Namen ändern zu können.

Keine Ahnung, es hat sich nie wie mein richtiger Name angefühlt, das war nicht ich.

Das ist lustig. Ich finde ja, dass er gut zu dir passt.

Du kennst mich auch nicht wirklich.

Okay, ja.

Was für einen Namen wolltest du denn stattdessen?

- Annie. - Was?

Ich mache nur Spaß. Irgendwas Blödes wie Courtney oder so ähnlich.

War das der Grund, wieso du mich angesprochen hast?

- Weil du Spaß mit jemandem wolltest? - In der Bar?

- Ja. - Nein.

Nein, keine Ahnung, du warst halt alleine da.

Ja, aber es waren auch noch andere Leute allein da.

Du sahst interessant aus.

Ich habe schon einige Frauen geküsst.

Echt?

Ja, man geht mit Freunden feiern und trinkt zu viel.

Was ist mit dir?

Ich küsse keinen meiner Freunde.

Okay.

Und auf welcher Schule warst du?

Okay. Ja.

Flüge

Was machst du gerade?

- Hey! - Hey!

- Was ist das für ein Laden? - Komm rein.

- Danke, George. - Hi! Du kannst rein.

Ich wusste gar nicht, dass es Bars gibt, die so lange auf haben.

Wir gehen hier nach der Arbeit hin. Die Leute hier arbeiten fast alle in der Gastro.

Hier treffen sich Kellner, Barkeeper und so weiter.

Hat Tyler dich etwa mit zur Spätschicht geschleppt?

Was hat sie dir denn erzählt, um dich hierher zu bringen?

Ich war gerade in der Nähe.

Bill, das ist Annie. Annie, Bill. Ihm gehört die Bar hier.

- Hi, freut mich sehr. - Mich auch.

- Wir sind seit kurzem befreundet. - Dannys Freunde sind immer willkommen.

- Sie schreibt übrigens auch. - Ach, wirklich?

- Ja, das stimmt. - Entschuldige mich.

Und was für Sachen schreibst du?

Hauptsächlich Gedichte, schätze ich.

Eine Poetry Night haben wir auch. Einmal im Monat.

Nächste Woche ist "Open Mic". Komm doch auch.

Ja, das werde ich mir auf jeden Fall angucken.

- Hat mich gefreut. - Mich auch.

- Habe ich dich geweckt? - Oh, nein, nein.

- Ich war schon wach. - Mit wem?

Das war nur jemand vom College.

Wieso hast du ihn nicht mitgebracht?

Schon okay, sie war eh schon auf dem Weg nach Hause.

Okay.

Kann ich einen "Old-Fashioned" bekommen?

Weißt du, dass du ein wirklich netter Mensch bist?

Danke. Das bist du auch.

Nein, das bin ich nicht. Danke sehr.

- Ich finde schon. - Und warum denkst du das?

Ich tu's einfach.

Du bist so süß.

Sie ist entspannt und cool, sie lacht über meine Witze. Das reicht. Darauf kommt es an.

Ja, so was passiert nicht allzu oft, echt toll.

- Ja, das ist es. - Wie hat sie's dir erzählt?

Sie hat einfach gesagt, dass sie trans ist, und das war's. Keine große Sache.

Ich kann einfach nicht nachvollziehen, dass sich so viele Leute

für das Privatleben der anderen interessieren.

Ja, genau das habe ich auch gesagt.

Wieso müssen die Leute immer alles in eine verdammte Schublade stecken.

Und manche Menschen passen nun mal in keine verdammte Schublade.

- Ja, genau. - Ich würde sie gern kennenlernen.

- Du kannst sie jederzeit mitbringen. - Gerne.

Deine anderen Beziehungen waren auch so. In einer Woche ist es vorbei.

- Fick dich! Du kennst sie nicht. - Vielleicht bleibt's auch so.

Tyler denkt gerne, dass ihre Meinung allgemeingültig ist.

- Ist das so? - Ja.

Wer bestimmt, was falsch oder richtig ist?

Oder was lustig ist und was nicht.

- Nein, nicht. Hör auf. - Ich mach doch gar nichts.

Deine Füße waren den ganzen Tag in deinen verschwitzen Schuhen

und jetzt sind sie an meinem Gesicht.

Hör auf, deine Füße neben mein verdammtes Gesicht zu legen!

Okay, Leute, ich muss los. Ich habe die Vormittagsschicht.

- Gute Nacht. - Gute Nacht.

Ich sollte jetzt besser auch gehen.

So spät ist es ja noch nicht. Connor geht einfach, wenn es sich nicht um ihn dreht.

Für sie ist es halt noch neu.

Ja, es ist echt spät geworden.

Willst du dir vielleicht ein Uber mit mir teilen?

Ich glaube, ich hänge hier noch ein bisschen ab.

- Ich kann auch noch warten. - Ja.

Nein, schon okay, ich muss schlafen, wir sehen uns dann morgen.

Okay. Ja, gut.

- Gute Nacht. - Nacht! Komm gut nach Hause.

Zeit für ein paar Drinks heute Abend?

Wie kommt es, dass mir dieser Ort immer noch das Herz bricht?

Ich habe begonnen, die Überbleibsel der letzten Wochen wegzuwerfen.

Große Mengen zum Auspacken.

Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so viel gefühlt habe.

So viele Dinge, die mit diesem einsamen kleinen Raum verbunden sind.

In dem die Gefühle größer sind als es Platz gibt.

Und die Nächste ist Annie.

Ich habe nur ein Gedicht mitgebracht.

Ich frage nicht danach, weil wir es bereits wissen.

Unsere unbeholfenen Worte am Morgen, die nie richtig ausdrücken, was wir wirklich wollen.

Dieses Tanzen umeinander.

Vielleicht seht ihr es nicht.

Und ich schätze, das ist das Schlimmste daran.

Nicht zu wissen, ob sie es auch fühlen.

Denn wenn man allein damit ist,

dann hockt es nur da, komplett eingepackt.

Ein Geschenk, das in den Falten dieser nichtssagenden Worte eingeklemmt ist.

Aber wenn sie es auch fühlen, dann...

Aber wenn sie es auch fühlen, dann Glück gehabt!

Aber nicht für lange.

Vielen Dank.

Hey, ich fand's großartig. Sehr Neruda-mäßig.

Oh ja, danke sehr.

Ja, es war wirklich toll.

Wir wollen uns hier rausschleichen, bevor der Nächste auftritt, kommst du mit?

- Ja, okay, lass uns gehen. - Alles klar. Dann raus mit uns.

Ich mochte dein Gedicht.

Nun ja, du klingst etwas unsicher.

Nein, nicht unsicher, es hat nur etwas...

...in mir ausgelöst, na ja, ich meine...

...ich kann diese Gefühle schlecht beschreiben.

- Ja, und? - Nichts und.

- Das sollte ein Kompliment sein. - Ach, echt?

Oh, das sollte also ein Kompliment sein, okay.

- Danke sehr. - Bitte sehr.

Danke, dass du deine Kunst mit uns geteilt hast.

Gerne.

- Und wie läuft's mit Tyler? - Gut.

Ja, sie ist...

Sie ist wirklich nett.

Interessant.

Was?

Ich kenne sie schon etwas länger.

Okay, und?

Besser du nimmst die Sache nicht allzu ernst.

Fuck!

- Ich habe dir eine Nachricht geschickt. - Ich habe nicht aufs Handy geguckt.

- Das ist meine Freundin Alicia. - Freut mich, dich kennenzulernen.

Mich auch. Hab viel von dir gehört.

Hi, Danny! Schön, dich zu sehen.

- Wie geht's dir? - Gut.

- Wieso hast du ihn mitgebracht? - Wir haben uns vor der Tür getroffen.

- Freust du dich nicht, mich zu sehen? - Niemand tut das.

- Gleichfalls. - Willst du mir keinen Drink ausgeben?

- Doch, klar! - Seit wann hängt ihr miteinander ab?

Wir haben uns zufällig getroffen im Double bei der Poetry Night.

- Du gehst doch nie dahin. - Connor hat mich eingeladen.

Sorry, dass ich nicht geschrieben habe, aber ich habe Alicia ewig nicht mehr gesehen.

- Oh ja, nein, kein Problem. - Hast du was vorgetragen?

Ja, das habe ich.

Darf ich es lesen?

Ja.

Sicher, wenn du es willst, na klar.

Es ist das letzte.

- Oh! - Willst du mir Gesellschaft leisten?

Klar, gerne.

Wo kommst du eigentlich her?

- Wie meinst du das? - Ich mag dich, Annie.

Ich mag dich auch.

- Oh, tut mir leid. - Sie sind hier draußen!

Ich habe deinen Ex angerufen und er kommt auch noch dazu.

- Ist das okay für dich? - Ja, na klar.

Wenigstens warne ich dich vor. Wir wollen ins Smith's.

- Kommt ihr mit? - Ja.

- Cool! - Komm, die warten schon.

Das war übrigens echt beschissen von dir, Tyler, ich dachte, wir sind Freunde.

- Sorry, aber sie ist meine Freundin. - Ja, schon gut.

- Annie! - Hier geht's lang.

Also, Alicia war echt die größte Tragödie,

aber auch die schönste Episode in meinem Leben.

Weißt du schon, wann du umziehst? Alles gut bei dir?

Ich habe länger nichts von dir gehört, ruf mich doch mal an. Hab dich lieb.

Betreff: Verschiebung des ersten Arbeitstages für Anne James.

- Hey. - Hey.

Willst du mal zu mir rüberkommen?

- Hallo. - Hi!

Ich denke...

Komm mit mir nach L.A.

Was?

- Ich will es nicht noch einmal sagen. - Du bist betrunken.

- Du bist betrunken. - Nein, ja, ich...

Ja, das bin ich, aber...

Ich habe das ernst gemeint.

Ich habe gedacht, es wäre schön, wenn du mitkommst.

Magst du L.A.?

- Ja. - Du lebst doch gar nicht da.

Ich werde es tun, wenn du mitkommst.

- Ja? - Ja, ja.

- Ich könnte da nicht leben. - Warum verziehst du so dein Gesicht?

- Los Angeles? - Ja! Los Angeles.

- Nein, ich kann da nicht leben. - Ich weiß, das ist weit weg.

- Keine Chance? - Oh, nein. Es gibt da keine gute Kunst.

Okay.

- Was? - Was?

- Fuck. - Tut mir leid, da gibt's keine...

Es gibt da keine gute Kunst. Ist wirklich so. Du hast recht.

Ich bin hier einfach noch nicht fertig.

- Ja, okay. - Gut.

- Ich werde dich besuchen kommen, okay? - Komm schon. Na los.

- Halt dich fest, ja? Und eins, zwei... - Was? Ja.

- So ist gut. Halt dich fest. - Nein, hör auf damit.

Siehst du, so geht's doch.

Und was ist mit deinem Job?

Ich meine, ich könnte ja auch hier einen Job finden.

Wir könnten zusammen auf die Suche gehen.

- Wo hast du diese Leute kennengelernt? - Abends beim Ausgehen.

- Nur Männer oder auch Frauen? - Ein Mann und eine Frau.

Ein Pärchen, also? - Ich glaube nicht, dass sie eins sind.

Denkst du denn ernsthaft darüber nach, hierzubleiben?

Ich weiß es nicht, keine Ahnung.

Ich fühle mich hier gerade richtig wohl, verstehst du?

Vielleicht habe ich auch einfach nur Angst davor, umzuziehen.

Ja.

- Sollen wir noch feiern gehen? - Hey, was geht?

Der Laden hier ist heute echt das Grauen.

Mein Kumpel im Smith's schuldet mir noch ein paar Drinks. Sollen wir da hingehen?

- Ich finde den Laden hier eh scheiße. - Willst du noch austrinken?

- Ja, ist okay für mich. - Dann gehe ich schon mal zahlen.

Ich mag besonders die Szene, wo sie...

...aus dem Taxi in ein anderes Auto guckt und Bill Murray ist neben ihr eingeschlafen.

Ich muss an dieser Stelle jedes Mal weinen, ist wirklich so.

- Der Film ist perfekt. - Ja, das ist er wirklich.

Was du da redest! Der Film ist super abgedroschen, Mann!

- Der Film ist sowas von banal. - Ich rede also Schwachsinn?

Weil du nicht kapierst, dass man mit einer Frau befreundet sein kann,

ohne sie ficken zu wollen. - Das stimmt nicht!

Ich sitze hier gerade mit Tyler. Wir hatten noch nie Sex.

Weil du es nicht kannst. Ich lass dich nicht ran.

Und das auch nur, weil ich ein echter Gentleman bin.

Oh, ich liebe diesen Song!

- Hat sie das echt gesagt? - Wie kannst du so einen Scheiß mögen?

Es gibt hochwertige und minderwertige Musik, und die ist eindeutig minderwertig.

- Aber Musik ist doch total subjektiv. - Das stimmt.

Musik ist subjektiv, aber kurz gesagt, ist das einfach nur schlechter Geschmack.

- Du hast einen schlechten Geschmack. - Ich mag diese Band.

- Ernsthaft? Nein, Annie, tust du nicht. - Seht ihr? Danke sehr.

- Du hast auch keinen Geschmack. - Ich bin echt enttäuscht von dir.

- Das ist totaler Trash. - Echt enttäuscht.

Ich glaube, dass die hier in ein paar Wochen ein Konzert geben.

Wirklich?

Ihr werdet noch Tickets kriegen, weil niemand dort hingehen wird.

Der Menge folgen, wie verdammte Lemminge. Annie, deine Generation ist echt brutal.

Wir sind nicht so alte Säcke wie ihr.

Tyler, altersmäßig bist du näher an uns dran als an Annie.

- Bist du sicher? - Das liegt doch auf der Hand.

- Ach, komm! - Das war echt unhöflich.

Das ist Verschwendung von einem Bier, das echt okay war.

- Das ist so eklig. - Whoa!

Ich hasse es, wenn du so was machst.

- Schmeckt großartig. - Tut mir leid!

Leute, das war's für mich, ich muss gute Nacht sagen.

- Was? - Ja.

- Es ist gerade mal zwei. - Ich bin echt müde.

Hey, Tyler, gehen wir zusammen nach Hause?

- Ich werde mit ihnen nach Hause laufen. - Ich gehe noch nicht nach Hause.

- Ich bleibe noch. - Ich muss ins Bett, ich bin echt kaputt.

Du bist herzlich eingeladen, noch etwas mit mir zu trinken, wenn du magst.

Ja, bin dabei.

- Wenigstens eine, die gut drauf ist. - Soll ich dich nach Hause bringen?

Schon gut, ich komm klar. Ich muss da lang und du in diese Richtung.

- Aber trotzdem danke. - Kein Ding.

Dann kommt gut nach Hause. Oma und Opa.

Das wird sich noch zeigen, wer morgen früh alt aussieht.

Du kannst keinen Kater kriegen, wenn du noch betrunken bist, Danny!

- Das weißt du doch am besten! - Ja, okay!

- Gute Nacht, Leute! - Gute Nacht!

Personalfragebogen für neue Mitarbeiter

Ich bin so stolz auf dich! Du hast es verdient! Alles Liebe, Dad.

- Hey! Happy Birthday! - Danke!

- Hier für dich. - Du kennst mich einfach zu gut!

- Ich vermisse dich jetzt schon. - Ich werde dich auch vermissen.

Du hast keine Ahnung, wie sehr ich das heute gebraucht habe.

- Ist alles okay? - Ich meinte das positiv.

Ben und ich sind wieder ein Paar.

Wie fühlt sich das für dich an?

Na ja, wir sind echt abhängig voneinander.

Aber ich habe bisher noch niemandem von der Trennung erzählt, also...

Ja, kein Problem. Entspann dich.

Wo sind eigentlich deine Freunde? Ich dachte, du bringst sie mit.

Die müssen heute lange arbeiten, also bin nur ich da.

Umso besser, denn du musst unbedingt meine Freundin Haley kennenlernen.

Sie ist super nett und wirklich süß. Du wirst sie lieben!

- Ja, wieso nicht? - Dann komm, ich besorg dir einen Drink.

Aber ich selbst stehe eigentlich mehr auf Drinks mit Rum und Cola.

Oh mein Gott, ich wusste, dass ihr euch gut verstehen würdet.

Annie ist übrigens die beste und klügste Person in unserem Jahrgang

und macht Karriere, bevor sie 25 ist, summa cum laude.

- Wow. Wirklich? - Nein.

Nein, ich war einfach durchschnittlich.

Ach komm, du hast stundenlang in der Bibliothek gelernt,

und ich habe dich dazu gebracht, Gras zu rauchen, damit du runterkommst.

Du hast einfach jemanden gesucht, der mit dir zusammen raucht.

Das auch.

Annie hat mir gerade von ihrem Gedichtband erzählt.

- Gedichtband? - Ja, das ist eigentlich nur...

- Ein Nebenprojekt. - Davon wusste ich ja gar nichts.

- Ja, ich weiß. - Sie ist echt toll.

- Ich bin ziemlich begeistert. - Ja?

- Freut mich, dass es dir gefällt. - Ich bin gleich zurück.

Kann ich bezahlen?

- Bei Marsh. - Du gehst also schon?

- Hi! - Hi!

Was machst du denn hier?

Eine Freundin feiert ihren Geburtstag. Und was machst du hier?

Ich bin auch auf einer Geburtstagsfeier.

Hast du Spaß?

Na ja, sie versuchen mich gerade zu verkuppeln.

- Mit wem? - Steht da drüben an dem Tisch.

Wir gehen noch die Straße runter zu einem neuen Club, willst du mitkommen?

Es sei denn, du willst dich noch mit ihr unterhalten.

Danke!

Ich denke...

Ja, das hört sich gut an.

- Ja? Na dann. - Ja.

Und wer ist noch alles hier?

- Möchtet ihr was trinken? - Wodka mit Cola Light?

- Für mich nichts, danke. - Wir suchen mal einen Tisch.

Wir zwei verschwinden kurz auf der Toilette.

- Wodka mit Cola Light? - Was?

Ich dachte, du trinkst nur "Old-Fashioned".

Ein anderer Freundeskreis.

- Woher kennst du diese Leute eigentlich? - Man kennt sich halt. Freunde von Freunden.

- Kennen Danny und Connor sie auch? - Nein.

Willst du auch was?

Du musst nicht.

Ja. Ja, na klar.

Komm, wir gehen.

- Wo wart ihr? Hier sind eure Drinks. - Oh, cool!

Setzt du dich etwa nicht neben das Geburtstagskind?

Okay. Setz dich gegenüber von mir hin.

- Geht's gut? - Sehr gut.

Tyler.

Ja.

- Wir können mal zusammen dorthin. - Okay, cool. Ja. Voll gern.

Dafür bin ich immer zu haben.

Wart ihr auch schon mal da?

- Cheers. - Das geht alles auf mich.

An Danny: Hey, was machst du gerade?

- Was darf's denn sein? - Ich nehme das Reuben.

- Ich nehme das French Toast. - Danke, Cindy.

- Du bist hier Stammkunde? - French Toast.

- Könnte man so sagen, ja. - Ja?

- Haben sie deinetwegen so lange geöffnet? - Nur wenn ich wirklich hungrig bin.

- Sie können es spüren. - Ja. Ja, natürlich.

Und wo kommst du jetzt her?

Ich war auf einer Geburtstagsfeier von einem Freund.

Ich hasse Geburtstage.

Wie meinst du das jetzt? Nur deinen eigenen oder auch den von anderen?

Mich stört die Grundidee dahinter.

Ich meine, was feiern wir denn bitte? Dass jemand geboren wurde?

Und jetzt haben wir diese seltsame Geburtstagskultur,

in der die Leute sich unglaublich wichtig dafür nehmen, dass es sie gibt.

Das ist ein ganz schön hartes Urteil, findest du nicht?

Ich finde, wir sollten uns nur dann feiern, wenn wir was erreicht haben.

Ja, schon, aber man könnte ja auch beides gleichzeitig feiern?

- Könnte man, ja. - Okay.

Ich werde definitiv darauf achten, dir nicht zum Geburtstag zu gratulieren.

Du kannst mir gratulieren, aber du solltest keine Party für mich schmeißen oder so.

- Nein, das wäre zu viel Aufwand. - Ja. Genau.

Nein, ich habe Finanzwesen studiert.

- Was? Du meinst... - Ja, Finanzwesen.

Und wann hast du angefangen zu schreiben?

- Vor etwa einem Jahr. - Erst seit einem Jahr?

Ja, keine Ahnung, das ist vielleicht albern,

aber ich hatte mal was mit einer am Laufen,

mit der es zwar auseinanderging, aber sie liebte Poesie.

Das Ganze war irgendwie befreiend und...

...masochistisch zugleich.

Aber es hat sich nie so angefühlt, als ob es ganz zu mir gehören würde.

Verstehst du.

Ich glaube, dass jedes Mal, wenn Menschen sich...

...verletzlich zeigen und sich öffnen,

dann lassen sie etwas bei ihrem Gegenüber zurück, und nur weil das,

was da ist, zurückgelassen wurde, heißt es nicht, dass es nicht zu dir gehört.

Also ich denke, Poesie ist voll dein Ding.

Dankeschön.

Ziehst du deswegen nach L.A.?

- Um es Bukowski-mäßig durchzuziehen? - Genau, nur um Gedichte zu schreiben.

Keine Ahnung, ich weiß es nicht.

- Ich... - Hast du Angst?

Irgendwie schon.

Ich wollte schon immer von der Ostküste weg.

Aber nach dem Tod meiner Mutter...

...wollte ich meinen Vater nicht allein lassen, also bin ich hiergeblieben,

um zu studieren und einen Job in New York zu kriegen.

Aber als ich mich dann beworben habe, waren auch Jobs in Kalifornien dabei.

Und dann habe ich ein Angebot bekommen.

Freut er sich denn für dich?

Ich denke schon.

Ja. Aber er würde niemals sagen, dass ich in seiner Nähe bleiben soll.

Wir sind uns nahe, das schon, aber trotzdem ist jeder für sich.

Ich glaube, wir verstecken unsere Gefühle voreinander.

Ja, ich verstehe das, ich kenne das auch.

Mein Vater war genauso, er war bei der Air Force.

Und dann habe ich mich verpflichtet, weil ich dachte, er wäre stolz.

Warte, was? Ich wusste nicht, dass du bei der Air Force warst. Echt jetzt?

Oh, ich bin nach zwei Monaten wieder ausgeschieden,

und zwar aus denselben Gründen, keine Ahnung, ich habe halt gemerkt,

dass er mich nie richtig verstehen würde, egal, was ich auch tue.

Danach bin ich weggezogen.

Aber er war eher ein...

...kühler und sehr kontrollierter Mann.

Der von sich denkt, er weiß, wie es läuft.

Aber im Endeffekt war es ihm eigentlich auch egal.

Ja.

Aber er ist schon vor einem Jahr gestorben.

Also spielt es auch keine Rolle mehr.

- Das tut mir leid. - Ist schon okay, wirklich.

Ist okay.

Ich sollte gehen.

- Tut mir leid, wenn ich was... - Nein, überhaupt nicht, alles okay.

Ich werde jetzt gehen.

- Soll ich dich begleiten? - Nein, das ist schon...

Ist schon okay. Mir geht's gut.

- Ja, tut mir leid. - Schon in Ordnung.

Jason: Wo bist du gestern Abend hin? Du bist einfach verschwunden.

Danny: Ich hoffe, du bist gut nach Hause gekommen.

- Annie? - Hi, Dad.

Hi. Wie geht's dir, mein Schatz?

Gut.

Wirklich? Ist alles in Ordnung bei dir?

Ja.

Bist du immer noch nervös wegen des Umzugs?

Ja, ich denke schon, ja.

Liebling, mach dir keine Sorgen. Du wirst das schon machen.

Und wenn es dir nicht gefallen sollte, kannst du jederzeit nach Hause kommen.

- Ich bin immer für dich da. - Danke, ja.

Und wie geht's dir?

Bei mir ist alles in Ordnung, Schatz. Und ich bin in Gedanken immer bei dir.

Du brauchst dir um mich keine Sorgen zu machen. Bist du deswegen traurig?

Nein, das ist es nicht.

Weißt du, Liebes, deine Mutter hat immer gesagt: "Gutes ist gut."

"Und manchmal haben sogar schlechte Dinge ihr Gutes."

Es geht darum, Veränderungen zuzulassen, die man will und die einen wachsen lassen.

Glaub mir, es wird alles gut werden. Okay, Schatz?

Ja.

Nur Barzahlung

Danke.

Oh, guckt mal, wer da ist.

Und was machst du hier ganz allein?

Wir durften die neuen Weine im Restaurant testen und sie hat sich nicht übergeben.

- Oh. Ich habe gekotzt. - Ja, aber dein Gelaber zählt nicht.

Gott, wieso musst du so ein Arschloch sein?

Ja, okay. Ich entschuldige mich.

Ich dachte, ihr arbeitet heute normalerweise länger.

Wir konnten heute früher gehen, weil es eine private Veranstaltung war.

Ich gehe mal aufs Klo.

- Hallo. - Hey.

Ich bin froh, dass du lebst und wohlauf bist.

Ja, ich hätte mich schon gemeldet, wenn ich ermordet worden wäre.

Auf jeden Fall, unbedingt, ja.

Ich möchte dich etwas fragen.

Schieß los.

Hast du morgen schon etwas vor? So gegen zwölf?

Da stehe ich gerade auf, warum?

Was hältst du davon, mir dabei zu helfen, meine Couch zu schleppen?

Deine Couch?

Ja, endlich hat sie jemand gekauft.

Ich soll sie nach South Philly bringen.

Und sie ist echt schwer.

Ich glaube nicht, dass ich das allein schaffen werde.

Ja, klar.

Wir könnten danach was essen gehen. Ich zahle auch.

- Na klar, ja. - Okay, cool. Ja.

- Lasst uns tanzen gehen. - Wir sind gerade erst gekommen.

Willst du nichts trinken. Nein?

Ich bin fertig.

Hey! Wodka mit Cola light.

- Tanz mit mir. - Ich will lieber hierbleiben.

- Danny bringt mich jetzt nach Hause. - Ist alles okay bei dir?

- Ja, ich muss einfach nur nach Hause. - Aber ich kann das doch auch tun.

Nein, ich will, dass Danny das macht.

Warum sagst du mir nicht, was los ist?

Kann ich einen Rotwein haben?

Was trinkst du da?

Das ist einfach nur Rotwein.

Keine Ahnung, was für eine Sorte das ist.

Darf ich mich zu dir setzen, oder kommt noch jemand?

Sicher, ja, ich bin allein.

Und was machst du hier allein?

- Meine Freunde sind abgehauen. - Oh.

- Frauen können echt scheiße sein. - Es war ein Typ und eine Frau.

- Sind sie ein Paar? - Kann sein, ich weiß es nicht.

- Und was ist mit dir? - Ob ich ein Paar bin?

- Nein. - Ich meinte, was dich hierher führt?

- Ich komme gerade von der Arbeit. - Wo arbeitest du?

In einem Restaurant die Straße runter.

Aber eigentlich versuche ich zu schreiben.

- Oh, cool. - Ja.

Und was würdest du gerne schreiben?

Fiktionale Texte.

Ja, die reale Welt interessiert mich nicht so.

Weil du sie nicht magst, oder willst du einfach nicht darüber schreiben?

Beides. Weder noch. Keine Ahnung.

Ja, ich verstehe das.

- Bis dann. - Ja, mach's gut.

Fuck!

- Hi. - Hi.

Hat dir Danny gesagt, dass wir hier sind?

Nein.

Aber ich finde, wir sollten miteinander reden.

Über was denn?

Ich...

Ich habe einfach keine Ahnung, was zwischen uns abläuft.

Hör zu, ich liebe dich.

Aber ich könnte dich niemals heiraten.

- Was soll das denn heißen? - Denkst du nicht über so was nach?

Du etwa?

- Ich könnte es halt nicht. - Okay.

Okay.

Wieso? Wieso ist das so?

- Wieso könntest du es nicht? - Ist einfach so.

Okay.

Ja, das ist natürlich echt beschissen.

Ich liebe dich wie eine Freundin.

Du behandelst mich aber nicht wie eine Freundin!

Nun ja, dann tut es mir leid.

Du ziehst doch eh bald weg.

Okay, ja, ich ziehe bald weg, und was wäre, wenn nicht?

Würde das überhaupt einen Unterschied für dich machen?

Aber natürlich! Natürlich!

Und dann was? Und was wäre denn dann?

- Was bedeutet das überhaupt für dich? - Du kapierst es einfach nicht.

Offensichtlich tue ich das nicht. Also, was ist los?

Ich bin in Danny verliebt.

Nein.

Nein, das bist du doch gar nicht, ich glaube dir das einfach nicht.

Hey, bist du gerade reingekommen?

Bin gerade rein.

- Was ist los? ist irgendwas? - Nein, gar nichts.

Hey! Einen Whiskey-Shot, bitte. Danke.

Sorry, dass ich heute nicht gekommen bin, ich habe noch versucht, dich anzurufen...

Ich wollte dich wirklich nicht im Stich lassen.

Du hast mich nicht im Stich gelassen, okay?

Ich wollte dir helfen und dann habe ich nicht zurückgeschrieben.

So bin ich sonst nicht, das weißt du.

Tyler und ich hatten ein Streitgespräch.

- Das hat irgendwie ewig gedauert. - Verstehe, und worum ging's da?

Wie ihr zwei vögelt, wenn ich weg bin?

Ja.

Nein, haben wir nicht. Das tun wir nicht, Annie.

- Bullshit! - Tun wir nicht.

Kann ich noch einen haben? Danke.

Ich könnte dir morgen mit der Couch helfen,

und dann könnten wir reden, wenn wir beide nüchtern sind.

Hat sich erledigt.

- Lass uns trotzdem darüber reden. - Über was denn reden?

Wozu denn reden, Danny? Ich habe nichts mehr zu sagen.

Es gibt also überhaupt nichts mehr zu bereden?

Hey, Leute wir gehen zu Fred. Seid ihr dabei?

- Ja. - Cool. Dann lasst uns gehen.

Da wären wir. Hier spielt sich alles ab. Ich bin der König der Altstadt.

- Willst du ein Wasser, Süße? - Nein, ich brauche keins.

Ich werde mich einfach hier hinsetzen.

Wir lassen sie besser ausschlafen.

Hat nicht jemand von euch gerade erwähnt, dass - keine Ahnung...

Wollt ihr eine Line ziehen?

- Ja? Ja? - Ja.

Tyler ist dabei. Danny?

- Du bist auch dabei, oder? - Ja.

- Dankeschön! - Aber für euch doch immer.

- Sehr großzügig. - Ich kümmere mich halt um meine Freunde.

Ein bisschen für mich.

Oh, das ist gut. Für dich, Schätzchen.

Fuck!

Du bist dran, Danny.

Ich stehe halt auf der anderen Seite.

- Auf welcher Seite? - Ich besorge Spezialitäten.

Ich sorge dafür, dass die Restaurants die besten Produkte kriegen,

damit sie gut die Saison überstehen. Das ist das, was mich antreibt.

Es geht nicht um Langlebigkeit, sondern ums Tagesgeschäft.

Letztendlich ist Langlebigkeit das Einzige, was die Restaurants am Laufen hält.

Schon klar, aber das kann ich nicht bei jedem Geschäftsabschluss berücksichtigen.

Ich muss das im Auge haben, was den Koch durch die Woche bringt.

Das beschäftigt mich. Du weißt doch, wie das ist, du bist Kellner.

Hast du schon mal darüber nachgedacht, die Seiten zu wechseln? Ich vermute,

du denkst nicht an das nächste Jahr, sondern nur daran, wann du Feierabend hast.

Und wo du hinterher noch was trinken kannst, stimmt's oder habe ich recht?

Ich will auch nächstes Jahr noch arbeiten, insofern denke ich über Langlebigkeit nach.

Ja, na klar, ich verstehe das, du bist jung und lebenshungrig.

Was würdest du mir denn raten?

Oder gibst du nicht gern Ratschläge?

Ratschläge bringen dich nicht weiter. Hast du denn schon mal darüber nachgedacht,

dich selbständig zu machen? - Noch nicht wirklich, nein.

Dann lass uns darüber reden, was passend für dich sein könnte.

- Wie lange arbeitest du schon dort? - Sechs Jahre.

Ich würde mir genau überlegen, wie der nächste Schritt aussehen sollte.

Hallo, hier ist Steven.

Hinterlassen Sie eine Nachricht und ich werde so schnell wie möglich zurückrufen.

Danke.

Hi, Dad. Ich bin...

Entschuldige, dass ich so spät anrufe, mir geht's gut.

Ja, ich...

Ich rufe nur an, weil ich...

Ich darüber nachdenke,

für ein paar Tage nach Hause zu fahren.

Ja, ich denke, es wäre echt schön, wenn wir beide etwas...

...Zeit miteinander verbringen.

Nur du und ich.

Ich bin jetzt bereit für den Umzug.

Ruf mich einfach morgen früh zurück. Okay?

Hab dich lieb. Mach's gut, Dad.

- Hey. - Hey.

Willst du was trinken?

Nein, nein, ich möchte nichts.

Wie geht's dir denn?

Gut, ja.

- Ich packe halt meine Sachen zusammen. - Ach ja, richtig.

Und hat Alicia irgendwann den Weg nach Hause gefunden?

- Ja, das hat sie. - Sehr gut.

Sie hat dort übernachtet, er ist ein Freund ihres Vaters oder so.

Ich dachte, sie kennt den Typen überhaupt nicht.

Sie ist schon mit komischeren Typen nach Hause gegangen.

- Mit Alicia wird's nie langweilig. - Ja.

Ich kann mich nicht mehr genau erinnern,

- was ich zu dir gesagt habe, aber... - Ist schon okay.

Dass ich dich wie eine Freundin liebe.

Das habe ich gesagt, oder?

Das hast du gesagt, ja.

Ich kenne nur wenige Leute, die mir wirklich was bedeuten.

Warum sagst du ihm nicht einfach, was du für ihn fühlst?

Das habe ich. Und das war's auch schon.

Am ersten Abend...

Wieso hast du mich angesprochen?

Wolltest du...

War es...

Wolltest du ihn eifersüchtig machen?

Ein bisschen, ja.

Aber nicht jedes Mal.

Wie läuft's auf der Arbeit?

Schlecht.

- Echt? - Ja, nervt total.

- Meintest du den von gerade eben? - Sie haben unseren Lieblingssong gespielt.

- Ein paar neue waren sogar auch dabei. - Echt nice. Ja.

- Hier wohne ich. - Oh, wow!

Ja, das kann man sehen.

Wann fährst du morgen los?

Das steht noch nicht so richtig fest.

Ich fliege ja erst nächste Woche los, also bleibe ich ein paar Tage...

...bei meinem Dad in New York. - Und was ist mit deiner Mom?

Meine Mutter ist gestorben, als ich auf der Highschool war.

- Das tut mir leid. Das wusste ich nicht. - Das ist schon okay.

Komm doch morgen noch im Restaurant vorbei, um dich zu verabschieden.

Ja, sicher. Ja.

Und wir bleiben in Kontakt, versprochen!

Ich will dich nicht verlieren.

Ja.

Komm gut nach Hause.

Bye.

Ein Sommer voller Leidenschaft

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