All language subtitles for 09SOKO Kitzbuhel Der Tod kommt um elf S06E09 German

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Original subtitles

*

* mittelalterliche Musik *

* mittelalterliche Musik *

Vielen Dank für die Einladung!

Bitte spar dir heute die ganz derben Witze und die anzüglichen Gesten!

Verstehen s' keinen Spaß, deine Freunde von der Bank?

Der heutige Abend ist so wichtig!

Die sperren uns die Kredite, ...

.. wenn wir sie nicht von unseren Veranstaltungen überzeugen!

Schauts, dass alles perfekt ablauft!

Wir müssen die Burg retten!

Wo ist die Frau Wohlschlager? Schließlich gehört ihr das alles!

Sie kann sich nicht um alles kümmern!

Sie hat auch andere Verpflichtungen!

Die tanzt immer auf so Schicki-Micki-Partys.

Was weißt denn du?!

Sie hat einen Termin in München, den sie nicht verschieben konnte!

Lass dich von meinem Bruder nicht so provozieren!

Das sind die Herren von der Bank.

Nicht umsonst haben s' die Henkers-Kostüme an.

Reiß dich z'samm!

* Applaus *

Ich möchte mit Ihnen anstoßen auf eine ausgelassene Nacht!

Unter dem Motto: "Volle Becher - volle Bäuche!"

Auf Ihr Wohl!

Wir kommen jetzt zum Höhepunkt des Abends.

Ich darf mich kurz verabschieden.

Sie werden mich gleich in einer anderen Rolle bewundern können.

Inzwischen unterhält Sie unser Hofnarr!

* Applaus *

Sehr geehrtes Publikum, Bürgerinnen, Bürger!

Hochgeschätzte Henkersleut!

Danke. Einen schönen Abend!

Wiederhören!

Wozu hab ich Wirtschaft studiert?

Jeden Abend diese Maskerade!

Jetzt reg dich nicht schon wieder so auf!

Im Moment geht's halt nicht anders.

Irgendwann werden die Geschäfte wieder besser laufen.

Ich werd schon dafür sorgen, dass sich da was ändert.

* Er stöhnt. *

Hast du wieder diese Nierenschmerzen?

Als ob mir jemand ein Messer reingerammt hätte.

Ich hol dir einen Schluck Wasser! - Das hilft doch nichts!

Ah! Verflucht, tut das weh!

Aber du musst doch auftreten! - Ich schaff das nicht, Marina.

Du musst einspringen.

Was soll ich denn noch alles machen?

# Es war eine düstere Vollmondnacht, ...

# .. als jenes Übel ward vollbracht.

# Der Ritter Brunhilds Ehre nahm.

# Vom Turme sprang sie voller Gram.

# Wobei sie Ritter Theodor aufs Fürchterlichste Rache schwor.

# Und als um elf die Glocke schlug, ...

* Glocke *

# .. erschien ihm grauenhafter Spuk.

Oh!

* Die Leute staunen. *

* Sie schreien. *

Ah!

* Sie schreien. *

Marina!

Wo is denn der Zech?

Sie heißt Marina Rocca, arbeitet in der Verwaltung ...

.. und hat nur manchmal bei den Ritteressen ausg'holfen.

War's a Unfall? - Das weiß ich noch nicht.

Am Fuß hat die Leiche eine ausgeprägte Strommarke.

Sie dürfte mit dem Eisenschuh in den Stromkreis geraten sein ...

.. und ist dann runterg'stürzt.

Halt! Hier ist polizeilich gesperrt! - Wie bitte?

Ja.

Gehören Sie dazu?

Ja.

Die Herren wollen mich nicht reinlassen.

Arbeiten Sie auf der Burg?

Die gehört mir.

Ich bin die Burgherrin, Nicole Freifrau ...

Ah, die Frau Wohlschlager. Lechner, Soko Kitzbühel.

Soko?

Wo waren Sie, als dieser tragische Unfall passiert ist?

In München, bei der Hochzeit des Grafen Herkingen.

DER Society-Event des Jahres. - Is an mir vorüber'gangen.

Bei solchen Festen kann man neue Geschäftspartner kennen lernen.

Da tanzt das Kapital mit dem Adel Walzer.

Das haben Sie aber poetisch beschrieben.

Liegt mir im Blut.

Einer meiner Vorfahren war Minnesänger.

# Es war eine düst're ... Vollmondnacht, ...

.. als jenes Übel ward vollbracht.

Kroisleitner, schau dir das an!

Der Schalter is beschädigt. - I bleib lieber da herunten.

I seh's eh da auch ganz gut.

Is was?

I hab das G'fühl, uns beobachtet jemand.

I geh mich unauffällig umschauen.

Aber, Kroisi ... wirklich unauffällig!

Und?

Das Kabel is ang'fressen - wie von Mäusen.

Mich wundert, dass der FI-Schalter ned g'fallen is bzw. die Sicherung.

Schau'ma nach!

Klaus, da is der Sicherungskasten!

Na servas! Der is aus grauer Vorzeit.

Na bitte! Da hamma die Antwort.

Dann war's Mord.

Das ist nicht Ihr Ernst.

Karin Kofler, meine Kollegin.

Das ist die Frau Wohlschlager, die Besitzerin der Burg.

Wenn Sie davon ausgehen, dass es ein Mordanschlag war, ...

.. dann hat der meinem Verwalter, dem Herrn Zech, gegolten.

Warum will jemand den Herrn Zech umbringen?

Herr Zech ist jeden Abend als Ritter aufgetreten.

Seine Freundin, Marina Rocca, ist nur gestern Abend für ihn eingesprungen.

Welche Angestellten arbeiten noch bei dem Ritteressen?

Der Sikora, der Fremdenverführer.

Die Viktoria - sie arbeitet im Restaurant als Köchin.

Marko Rocca - er ist verantwortlich für Licht und Ton.

Ein paar Hilfskräfte und mein Verwalter:

Der Herr Zech als Ritter.

Gut, wo find'ma den Herrn Zech?

Das wüsste ich selber gerne.

Ich hab sie gern g'habt.

Die Arme! Warum musste ausgerechnet ihr das passieren?

Das war gar kein Unfall!

Die Polizei sagt, es war Mord.

Mord?!

Warum sollte jemand Marina ...?

Oder sollte es mich ...? Es hätte genauso gut mich treffen können.

Deine kranken Nieren.

Die ham dir das Leben gerettet.

Ja.

Du meinst, die Polizei glaubt dir das ...

.. mit deiner Nierenkolik?

Was meinst du?

Es könnt auch sein, dass du deine Nierenkolik vorgespielt hast.

Warum ist die Marina für ihn eingesprungen?

Das müssen Sie den Herrn Zech fragen.

Und? Ham Sie was verpasst?

Oh! Sie haben mich erschreckt.

Ich wollt nur ... - .. schauen, ob eh alles okay ist?

Genau!

Sie haben recht, Herr Inspektor!

* Er schreit. *

* Schreie *

* Schreie *

Das kommt von da hinten!

* Schreie *

* schmerzerfüllte Schreie *

Bind mich sofort wieder los! - Red! Warum hast du das getan?

Ich hab nichts getan!

Du hast meine Schwester umgebracht!

Ich hab mit ihrem Tod nichts zu tun!

Ich bring doch nicht meine Freundin um!

* Er schreit. *

Das würd ich bleiben lassen!

Verhören tun nur wir, ...

.. aber mit anderen Methoden.

Kommen Sie einen Schritt näher und ich ...

Machen Sie ihn los!

Sie behaupten, der Herr Zech hat was mit dem Tod Ihrer Schwester zu tun.

Die beiden haben in letzter Zeit öfters gestritten.

Sie wollte mit ihm Schluss machen!

Das hat er einfach nicht verkraftet!

Hat er ihr gedroht?

Doch nicht in der Öffentlichkeit!

Dazu ist er viel zu schlau!

Der hatte einen Plan, um sich an ihr zu rächen.

Sie nehmen an, dass der Zech den Anfall vorgetäuscht hat?

Der hat meine Schwester kaltblütig umgebracht!

Meistens findet man den Täter im näheren Umfeld des Opfers.

Der Zech hat die Möglichkeit gehabt und wahrscheinlich irgendein Motiv.

Seine Trauer wirkt auf mich echt.

Die Körperhaltung deutet drauf hin.

Was ist mit ihm?

Der Alex Sikora.

Wirkt irgendwie verschlossen.

Er versteckt die Hände, als hätt er was zu verbergen.

Die Köchin scheint nervös zu sein.

Der is g'scheit wütend.

Er versucht sich abzureagieren.

Vielleicht hat er die Folterszene nur inszeniert, ...

.. um den Verdacht auf Zech zu lenken.

Sagen Sie, wann kann ich die Absperrungen entfernen lassen?

Die Kollegen san mit ihrer Arbeit noch ned fertig.

Die ham morgen sicher noch zu tun.

In zwei Tagen vielleicht. - Verstehe.

Bitte. Gern g'schehen.

Das ist ungeheuerlich!

Die Burg soll für zwei Tage geschlossen bleiben.

Die Polizei macht ihre Arbeit eben gründlich.

Ich bin grad verhört worden.

Die reden mit allen, die dabei waren. - Und?

Ich hab ihnen auch nicht weiterhelfen können.

Rocca glaubt, der Zech war's.

Das wird ja immer schöner!

Höchste Zeit, dass ich mich um alles kümmere!

Ich werd dir helfen. Zusammen schaffen wir das.

So wie früher. - Ja, ja. Sicher.

Sie ist an den Folgen des Stromschlags g'storben.

Sie war tot, als sie am Boden aufkam.

Also Herzstillstand.

Schauts einmal her!

Der Fußschalter wurde absichtlich beschädigt.

Der Täter hat mit einem Stein auf die Verkleidung eingeschlagen.

Und a Maus hat dann das Kabel angeknabbert?

Das muss eine menschliche Maus g'wesen sein.

Sie hat mit einem Teppichmesser die Isolierung beschädigt ...

.. dann den Draht freigelegt.

Auf den ersten Blick schaut's abgenagt aus.

Warum gibt sich der Mörder mit dem Fußschalter Mühe ...

.. und mit der Sicherung überhaupt ned?

Er hätt den Überbrückungsdraht entfernen können.

Das müssts ihr herausfinden!

Auf mich warten zwei tote Bergsteiger.

Wir brauchen dich noch ganz kurz.

Die zwei laufen dir ja nicht davon, oder?

Das ist doch die Gerichtsmedizin.

Warum haben Sie mich hierher gebracht?

Grüß Sie, Herr Zech!

Sie haben gestern eine Nierenkolik gehabt.

Ja.

Die vierte Kolik in kürzester Zeit.

Bei welchem Arzt sind Sie in Behandlung?

Bei keinem.

Nach ein paar Minuten ist der Anfall vorbei.

Gestern waren die Schmerzen so schlimm, ...

.. dass Sie nicht auftreten konnten.

Die Schmerzen wünsch ich niemandem.

Das ist die Frau Dr. Haller. Sie wird Sie untersuchen.

Untersuchen? Sind Sie nicht die Pathologin?

Ja, aber ich bin Ärztin. Auch wenn meine Patienten meist schon tot sind.

Wo haben S' die Schmerzen g'habt?

Hier.

Wo genau?

Darf ich?

Hilfst du mir mal?

Zeigen S' mir die Stelle.

Hier.

Können Sie mir den Schmerz beschreiben?

Als ob man abgeschnürt wird.

Es zieht einen richtig zusammen.

Ein Krampf, der höllisch wehtut.

Wie lange haben die Schmerzen gedauert?

Zehn Minuten etwa.

Sie haben bis zum Bauch ausgestrahlt, ...

.. sind aber schnell wieder verschwunden.

Haben S' an der rechten Niere auch Schmerzen?

Nein, das ist ein einseitiger Schmerz.

Nur in der linken Niere.

Tja, Herr Zech, das schaut gar ned gut aus.

Sie sollten einen Arzt aufsuchen.

Wiederschauen!

Die Wohlschlager hat einen Tisch reserviert.

Wieso isst die nicht in ihrem Schloss-Restaurant?

Sie sind nicht gut auf sie zu sprechen.

I hab gedacht, das is a Tant oder a Cousine zweiten Grades von Ihnen.

Nein, zum Glück sind wir nicht verwandt!

Oh, pardon!

Ich mag's nur nicht, wenn sich jemand so in Szene setzt.

Auf jedem Event muss sie im Mittelpunkt stehen.

Sie verkehrt nur mit der High Society.

Dabei ist sie nur Freifrau. Und diese lächerlichen Kostümfeste!

Diese Ritteressen mag ich auch nicht!

Oh, küss die Hand, Frau von Wohlschlager!

Gräfin!

Die Frau Dr. Haller neigt dazu, ihm zu glauben.

Gut, gemma davon aus, er sagt die Wahrheit.

Dann ist die Marina spontan für ihn eingesprungen.

Das hat niemand vom Team gewusst.

Sie ist das tragische Opfer eines Zufalls.

Der Anschlag hat dem Zech gegolten. - Fehlt nur noch das Motiv.

Nehmen wir uns alle noch einmal vor!

Als Techniker haben Sie den kaputten Fußschalter nicht bemerkt?

Bei meiner Kontrolle um 7 war der Schalter noch in Ordnung.

Was haben Sie dann gemacht?

Beim Aufbau geholfen. Wie immer.

Das kann die Viktoria bestätigen.

Marco hat mir geholfen, das Span- ferkel auf dem Grill zu befestigen.

Er war bis zum Umziehen bei mir.

Und die anderen? - Das weiß ich nicht.

Sie sind also kurz vor 7 in der Burg angekommen.

Was ham S' dann g'macht?

Ich bin die Getränke- und Lebens- mittelbestellungen durchgegangen.

In meinem Büro.

Kann das jemand bestätigen?

Ja, der Herr Zech war da.

Ich war auch im Büro und hab die Einnahmen der Führungen abgerechnet.

Sie haben bis zum Ritteressen das Büro nicht verlassen?

Nein.

Doch, ich hab mir kurz einen Kaffee geholt.

Ich war einmal im Hof. Rauchen.

Das ist doch nicht verboten.

Wie gut haben Sie die Marina Rocca gekannt?

Na, so gut man sich halt kennt, wenn man zusammenarbeitet.

Wir haben uns schon sehr gut verstanden.

Die Marina war eine ganz Nette.

Sie war so liebenswürdig.

Sie hat geholfen, wo sie nur konnte.

Das ist so schlimm, dass es ausgerechnet sie ...

Sie hat mit niemandem Streit g'habt.

Außer mit dem Zech.

In jeder Beziehung gibt's mal Streit.

Die Marina war dem Zech manchmal zu lustig.

Mit anderen. Sie verstehen?

Die Marina wollte Sie verlassen.

Deswegen soll ich sie umgebracht haben?

Das ist doch absurd!

Denken Sie auch mal daran, dass ich das Opfer sein sollte?

Wer hätte Grund, Sie zu töten?

Natürlich alle unschuldig.

Sie haben sich wieder mal selbst übertroffen, Herr Kofler!

Danke schön.

Dieser Rehrücken! Superb!

Wie kann ich mich revanchieren?

Ab und zu hab ich Lust auf was Handfestes!

So ein Ritteressen!

Das stell ich mir romantisch vor.

Dass man so ein fettes Fleisch nur mit den Händen isst.

Das muss a Riesenhetz sein.

Sie sind jederzeit willkommen!

Wenn Sie wollen, heute Abend.

Sie natürlich auch, Gräfin!

Dürfen Sie schon wieder Feste feiern ...

.. nach diesem schrecklichen Vorfall?

Ist die Polizei schon fertig?

Ja, ich war selbst überrascht, wie flott die sind.

Seien Sie meine Gäste, wann immer Sie wollen!

Danke schön.

Von wem is der eigentlich?

Vom Zech. Der hat auf einer Homepage ...

.. drei Mal das Kapitel über Nierenkoliken angeklickt.

Na ja, er hat sich halt informiert.

Schau dir einmal seinen Arbeitsvertrag an!

Oha! Er gönnt sich ein ordentliches Verwaltergehalt, ...

.. obwohl es dem Betrieb nicht gut geht.

Da is a Riesenbericht in der Zeitung. Die Wohlschlager war bei der Hochzeit

Auch auf der Hochzeitsfeier?

Die Münchner Kollegen ham sich noch ned gemeldet.

Kroisleitner, mach a bissl Druck!

Los, Beeilung!

Die Gäste kommen in einer Stunde!

Ist das eine gute Idee? - Oh ja.

Was ist da los?

Sofort aufhören! Das können Sie nicht machen!

Die Firma hat das Fest vor drei Monaten gebucht!

Ich kann nicht in letzter Sekunde absagen! Bitte weitermachen!

Ich übernehm dafür keine Verantwortung!

Und für die katastrophale Bilanz wohl auch nicht! Stimmt's?!

Was ist mit dem Kredit?

Hat die Bank sich entschieden? - Noch nicht.

Und für die Bilanz kann ich nichts.

So eine Burg ist ein Verlustgeschäft.

Ich hab mir unsere Geschäfts- unterlagen durchgesehen.

Mir ist aufgefallen, dass gewisse Abrechnungen nicht stimmen können.

Das können Sie gar nicht beurteilen.

Sie haben keine Ahnung! - So darfst du nicht mit ihr reden!

Entschuldige dich!

Sie kann mir nicht in meine Arbeit reinreden!

Aber ich kann Sie rausschmeißen, Herr Zech!

Das möcht ich sehen:

Ob Sie einen finden, der tagsüber die Geschäfte führt ...

.. und abends dieses Kasperltheater mitmacht!

Das möcht ich sehen!

So darf der nicht mit dir reden! - Das wird er auch nicht mehr.

Es ist Zeit, dass sich hier einiges ändert.

Wow! Wo wollts ihr zwei hin?

Ah, wir sind eingeladen auf einer ... Dingsparty.

Aha! Und wo?

Bei einer Bekannten.

Kennen wir die? - Es ist eher meine Bekannte.

Vater! Ist es möglich, dass du uns etwas verschweigst?

Naa! Wieso? Das is so eine Art Familienfeier.

Ja, ja, von einer sehr netten Verwandten.

Ciao!

Klaus, jetzt machst du endlich eine Pause!

Das Essen kommt auch gleich.

I hab da noch was g'funden.

Der Herr Zech will aus der Festung a Luxushotel machen und es kaufen.

Er verhandelt mit einer Bank drüber.

Ob die Frau Wohlschlager das weiß? - Sicher ned.

* Handy *

Kroisleitner, was gibt's? - Nachricht aus München.

Die Frau Wohlschlager is nach der Trauung auf dem Fest g'wesen.

Danke.

Moment noch! Der Fotograf hat g'sagt, dass die Wohlschlager ...

.. nach dem ersten Tanz gegangen is.

Schau her!

Sie hat Zeit g'habt, den Schalter und die Sicherung zu manipulieren.

Das wär sich locker aus'gangen. - Danke, Kroisi.

Laura, fürs Essen hamma leider keine Zeit mehr!

* mittelalterliche Musik *

* Applaus *

Ich nehme an, der Name ist Lorelei.

Oh gewiss, mein lieber Till.

Schon a bissl sehr kindisch, was wir da machen.

Aber was! Der Kriminalist muss Opfer bringen.

Dieser Zech macht einen sehr nervösen Eindruck.

Wir sollten ihn nicht aus den Augen lassen.

Willkommen im Mittelalter!

Oben rechts ist unsere Garderobe.

Suchen Sie sich ein Kostüm aus, aber beeilen Sie sich bitte!

Es geht gleich los.

Frau Wohlschlager, was ist hier los?

Sie können doch nicht die Polizei- Absperrungen entfernen lassen!

Sie machen sich strafbar!

Möglicherweise haben wir wichtige Spuren für immer verloren.

Ich kann es mir nicht leisten, eine Veranstaltung abzusagen!

Wir können nicht erlauben, dass unsere Ermittlungen behindert werden

Wann haben Sie die Hochzeit verlassen?

Ziemlich bald. Ich muss eine schlechte Auster erwischt haben.

Ich bin sofort in meine Münchner Stadtwohnung gefahren.

Kann das jemand bestätigen? - Leider nur mein Kater.

Wir werden die Veranstaltung sofort beenden!

Das können Sie doch nicht machen!

Wer will uns daran hindern?

* Schwerter klirren. *

* Schwerter klirren. *

So wurden damals Meinungsverschieden- heiten aus der Welt geschafft.

Applaus für unsere Kämpfer!

* Applaus *

Auf einen unterhaltsamen Abend!

Er möge unter dem Motto stehen: "Volle Becher - volle Bäuche!"

* Sie schreit. *

* Die Leute schreien. *

Einen Notarzt! Schnell!

Schicken Sie einen Notarzt!

Es gab einen Unfall. Eine Schussverletzung.

Von einem Pfeil.

Kommen Sie schnell!

Vater! Was ist da passiert?

Sie ist angeschossen worden.

Wenn du mich fragst: Der Pfeil ist genau von da gekommen.

Kann auch sein, dass er von der Brüstung oben ...

Aber das ist ja nicht mein Fall. - Von wegen Verwandte treffen!

Übrigens: Steht dir.

Haben Sie sich in letzter Zeit mit einem Kollegen verkracht?

Nein. Die Stimmung auf der Burg ist zwar nicht die beste, ...

.. aber untereinander sind wir nicht verfeindet.

Wir können ja nichts dafür.

Sie meinen die Schulden? - Mhm.

Angeblich hat die Sanierung viel mehr gekostet, als man angenommen hat.

Nur noch eine Frage, dann lassen wir Sie in Ruhe g'sund werden.

Gibt's einen eifersüchtigen Freund? - Das hat Ihr Kollege auch g'fragt.

Was für a Kollege? Wir ham niemanden g'schickt.

Der mit dem Schnurrbart. Ich glaub, er heißt Kroisleitner.

Der Kroisleitner! Da schau her!

Hab ich jetzt was Falsches gesagt?

Naa, naa! Alles in Ordnung.

Das ist ein sehr charmanter Kollege.

Ja, das Gefühl hatte ich auch.

Schnell wieder g'sund werden! Wiederschaun!

Alles Gute!

Der Bolzen steckt fast im 90 Grad Winkel.

Der muss von irgendwo da gekommen sein.

Voilà!

Klaus, schau einmal da!

Herr Sikora!

Bitte?

Ist die frische Kerbe gestern beim Ritteressen passiert?

Möglich, dass das beim Schwertkampf passiert ist.

I würd gern was probieren.

Und wo is die Köchin g'standen?

Neben mir. Wie jeden Abend bei der Ansprache. Sie schenkt mir Wein ein.

Kroisleitner, komm bitte einmal!

Karin, i bin so weit!

Okay, Klaus!

Was beweist uns das jetzt?

Wart's ab!

Wir müssen die Fässer a paar Zentimeter bewegen.

Der Pfosten is schief. - Aha!

Du meinst, dass sie durch den Schwerthieb verrückt worden san.

Der erste und der zweite Anschlag haben also dem Zech gegolten.

Ich habe keine Ahnung, wer es auf mich abgesehen haben könnte.

Weiß Ihre Chefin, dass Sie die Burg übernehmen wollen?

Wer behauptet denn so etwas?

Das ist doch Quatsch!

Passen Sie auf, was Sie sagen.

Wir wissen, dass Sie die Bank veranlasst haben, ...

.. die Kredite zu sperren.

Sie bekommen eine billige Burg, und die Bank Anteile an einem Hotel.

Ein gutes Geschäft für beide Seiten.

Nehmen wir an, Frau Wohlschlager ist dahintergekommen.

Was hätte sie getan?

Die Burg ist seit 200 Jahren in Familienbesitz.

Ein Zwangsverkauf wär für Sie bitter.

Von einem Zwangsverkauf kann keine Rede sein.

Angenommen, Sie haben erfahren, dass der Zech das Ganze übernehmen will.

Damit haben Sie ein Motiv.

Die Burg übernehmen?

Das hör ich zum ersten Mal!

Herr Sikora und Herr Zech arbeiten doch viel zusammen.

Dem Sikora müsste aufgefallen sein, wenn was nicht stimmt.

Oder machen sie gemeinsame Sache? - Das kann ich mir nicht vorstellen!

Der Alex .. der Herr Sikora .. würde mir nie schaden wollen.

Lassen S' das lieber!

Wenn Sie das da reinschmeißen, lass ich Sie selber runter ...

.. und hol Sie erst rauf, wenn Sie jedes Teil herausgefischt ham.

Kommen S' mit!

Da! Die Funksteuerungen!

I glaub, wir ham den Fall gelöst.

Der Mann lügt doch wie gedruckt.

Nein, ich lüg nicht!

Ich hab vor drei Wochen sechs Stück davon gekauft.

Vorhin hab ich bemerkt, dass zwei gestohlen worden sind.

Sie wollten die beseitigen, damit wir sie nicht bei Ihnen finden.

Sie hätten mich sofort verdächtigt. - Wo bewahren Sie Ihre Geräte auf?

Drüben im Technikraum, neben der Wohnung vom Sikora.

Geben S' mir den Schlüssel! - Alle Schlüssel sind beim Sikora.

Herr Sikora?

Herr Sikora!

Karin, komm einmal in die Wohnung vom Sikora!

Der verehrt sie ja richtig - wie eine Heilige.

Schau dir das einmal an: "Feuer in Stallungen!"

"7-jährige Nicole Wohlschlager rettet Sohn des Gutsverwalters ...

.. Alex Sikora vor dem sicheren Tod."

Der übernimmt aus Dankbarkeit eine Beschützerrolle.

Irgendwann kommt er dahinter, dass der Zech sie ruinieren will.

Er versucht, den Zech umzubringen.

Weil es irrtümlich die Marina erwischt, probiert er es noch einmal

Wir stehen auf dünnem Eis.

Wir haben keinerlei Beweise. - Trotzdem.

Wir konfrontieren ihn damit - und der fallt um.

Nein. Der merkt, dass wir ihn aus der Reserve locken wollen.

Und wenn wir den Spieß umdrehen?

* Polizeisirene *

Der Fall ist gelöst.

Sie haben den Täter.

Besser gesagt: Die Täterin.

Was?

Die Wohlschlager war's.

Das kann doch gar nicht sein!

Die gnädige Frau wird grad drüben im Turm verhört.

Die Polizei kommt, um sie abzuführen.

Es hat keinen Sinn, weiter zu leugnen!

Was soll ich leugnen? Ich hab nichts getan!

Ah, Herr Sikora! Sie kommen genau richtig.

Wir brauchen noch ein paar Antworten!

Wo war die Frau Wohlschlager kurz vor dem Anschlag auf die Viktoria?

Das weiß ich nicht.

Ich war mit Ihnen beim Tor, als der Anschlag passiert ist.

Da komm ich als Täterin doch gar nicht in Frage!

Das stimmt nicht.

Während dem Anschlag waren meine Kollegin und ich auf dem Weg hierher

Sie waren allein. Sie hätten mit einer Fernsteuerung ...

.. den Schuss auslösen können.

Sie haben eine blühende Phantasie! - Die Indizien sprechen gegen Sie!

Sie hatten genug Zeit, den Schalter zu manipulieren.

Aber ich war's nicht!

Doch! Sie hatten die Gelegenheit und das Motiv!

Wir haben eine Funksteuerung im Wagen gefunden ...

.. mit Ihren Fingerabdrücken.

Das gibt's doch nicht!

Frau Wohlschlager, Sie sind vorläufig festgenommen ...

.. wegen des Mordes an Marina Rocca und des Mordversuchs an Jakob Zech.

Stehen S' auf! - He!

Aufhören! Sofort aufhören!

Frau Wohlschlager hat niemanden getötet.

Ich war's.

Alex?!

Ich versteh Sie schon, Herr Sikora.

Sie wollen Ihre Retterin schützen, aber so einfach geht das nicht.

Nein, das müssen Sie mir glauben!

Ich hab das nicht mehr mitanschauen können, ...

.. wie der Zech die Frau Wohlschlager betrogen hat!

Warum haben Sie ihn nicht angezeigt oder der Finanzbehörde gemeldet?

Sie hat die Verträge sicher nicht gelesen, die sie unterschrieben hat!

Da wär doch die Nicole ins Gefängnis gekommen!

Das war ein perfekter Plan.

Eine tödliche Falle für den Zech.

Ich hab doch nicht ahnen können, dass die Marina für den Zech einspringt!

Das hab ich nicht gewollt!

Tut mir leid! Alles falsch gemacht!

Du bist ein Versager.

Nicole!

Ich hätt mich selber aus dem Schlamassel rausgeholt!

Warum musst du dich immer einmischen?!

* Er lacht. *

Ist das nicht zum Totlachen?!

Seit Jahren geb ich hier den Narren.

Und jetzt bin ich im wirklichen Leben der größte von allen!

Verdammt!

Herr Sikora, wollen S' ned runterkommen?

Herr Kroisleitner!

Das ist aber nett, dass Sie mich besuchen!

Entschuldigung!

I wollt nur schauen, wie's Ihnen geht.

Viel besser.

Ich hab fast keine Schmerzen mehr.

In zwei, drei Tagen darf sie wieder nach Hause.

Sehr gut.

Und wir haben den Fall gelöst.

Untertitel: Claudia Kraus

ORF 2007 untertitel@orf.at

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