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***
***
mit TELETEXT-Untertiteln
Frau Banova, ich kann Ihnen sagen,wer heute Ihre Unterlagen besitzt.
Sie werden nicht glauben,wer Sie erpresst!
Kommen Sie endlich zur Sache!- Ja, aber nicht so laut!
# Happy birthday to you!
# Happy birthday, liebe Petra,happy birthday to you!
Danke, ihr Lieben! Zum Wohl!
Ein Geburtstag ohne Torteist wie ein Mord ohne Leiche!
Danke!
Für meine Figur ist das Gift!
Ach, Sie sehen ja aus wie eine Fee!
Die über Leichen schwebt.
Es is was passiert! Am Schwarzsee.Die Tina Banova hat angerufen.
Was macht die in Kitzbühel?!- Das Tennis-Turnier!
Aber sie ist doch verletzt.- Es spielen ja nur die Herren.
Stimmt. Aber sie hat angerufen.
Ich musste mich von Dr. Metzin los-reißen, sonst wär ich ertrunken.
Wer ist dieser Herr Metzin?- Ein Anwalt aus München.
Wie sind Sie beideins Wasser gefallen?
Das Boot wurde plötzlich gekippt.
Haben Sie irgendwas erkannt?
Ich habe nichts gesehen.Ich bin in Panik weggeschwommen.
Als ich mich umdrehte, sah ich Blut.Dr. Metzin lag regungslos im Wasser.
Dann ...
Könnte es auch sie ...? Sie isteine durchtrainierte Sportlerin.
Sie schmeißt Metzin ins Wasser undschneidet ihm dann die Kehle durch?
Das geht einfacher!
Warte!
Du bist eine kluge Frau! Trinken wireinmal ein Glas Champagner zusammen?
Was hältst du davon?Wir fliegen nach Paris.
Ungewöhnliche Einladung.
Die gewöhnlichen habe ichalle schon verbraucht.
Dr. Metzin und ich haben übereine Unterlassungsklage gesprochen.
Eine Illustrierte behauptete, ichsei volltrunken festgenommen worden.
Davon ist natürlich kein Wort wahr!
Wir werden noch Fragen an Sie haben.Wo kann ich Sie erreichen?
Ich wohne, wie immer,bei Herrn Weiden.
Ohne Ihre Küche wäre Kitzbühelein kulinarisches Niemandsland!
Aus Ihrem Mund, Herr Graf,ist das ein ehrenvolles Kompliment.
Die meisten Köche hier habenkeine Hauben, sondern Schlafmützen.
Herr Kofler, machen Sie doch inmeinem Hotel eine Zweigstelle auf.
Meine Klientel und Ihre Kochkunst -das wäre unschlagbar!
Ein Mekka fürden exquisiten Geschmack!
Ich weiß nicht...Ich werd's mir überlegen.
Guten Morgen, lieber Freund!Servus, Henry.
Schreiben wir doch ein Buchüber Ihre Drei-Hauben-Küche!
Liebe Gräfin, Ihnen zuliebewürde ich fast alles tun.
Ich werd's mir überlegen.Und das auch.
Das war ein geübter Taucher.Ich frage beim Tauch-Club nach.
Gut, ich rufe meinen Vater an.
Der Hercule Poirot aus Kitzbühel!- Mordfälle sind sein Hobby.
Das Wasser des Schwarzsees istfür unsere Zwecke völlig ungeeignet.
Das Wasser eines Moorseesist zu trüb.
War jemand in der Tauch-Schule,der auffällig gewesen ist?
Nein.
Hallo!
Oder haben Sie Ausrüstungs-Gegenstände an jemanden verkauft,...
..der Ihnen merkwürdigvorgekommen ist?
Nein, ich kann Ihnen nicht helfen.
Nein!
Danke, Herr Kreiterwang.Und - gut Luft!
Das Ragout vom Tiroler Weidelamm!
Das ist meine Variationvom klassischen Irish Stew.
Lamm, Karotten, Kohl und Erdäpfeln.
Der Kaufhaus-Besitzer Weiden...
Ja, der war da -mit der Tina Banova.
Nur die zwei?- Ja.
Vor zwei Wochen ist Graf Lichten-feld lang bei ihnen gesessen.
Und Knoblauch. Französischer -das darf ich nicht laut sagen.
Und frischer Thymian.Das ist das Geheimnis.
Möchtest du, dass ichirgendwas herausfinde?
Nein.- Schade!
Ich lese nämlich gerade ein Buchüber das Aushorchen von Verdächtigen
Der Herr Lichtenfeldist nicht verdächtig!
Hör zu! Du auch! Für den wahrenKriminalisten ist jeder verdächtig!
Können Sie in Wimbledon spielen?- Ich rechne stark damit.
Dr. Metzin fuhr vor zwei Tagenam Vormittag von seiner Kanzlei weg.
Seitdem hat er sich nicht gemeldet.
Danke, meine Herrschaften!
Grüß Gott, Frau Banova. Wir habennoch ein paar Fragen an Sie.
Gern, aber nicht hier.
In einer halben Stunde bei mir.Bis dann!
Sind wir zu früh?
Geht schon.
Sie spielen schon wieder?- Ich muss langsam wieder trainieren.
Sie sprechen ausgezeichnet Deutsch.
Ich bin in Prag aufein deutsches Gymnasium gegangen.
Kommen Sie rein!
* klassische Musik *
Smetana.
Ui! Und was?
Die Moldau.
Respekt!
Dr. Metzin war Ihr Gast?
Nein, ich kenne ihn erst seit heute.
Ich habe ihn vor 2 Tagen angerufen.Heute kam er aus München zu uns.
Hat er nichtin Kitzbühel übernachtet?
(beide:) Keine Ahnung!
Er wollte unbedingtzum Angeln auf den See.
Sein Auto steht draußen vor der Tür.
Hat er vorher irgendjemandengetroffen?
Während ich dabei war,hat er niemanden getroffen.
Ja, das wär's!
Sie bleiben noch hier in Kitzbühel?
Natürlich. Wir schauen unsdas Tennisturnier an.
Hast du noch eine Frage?
Nein.
Karin, schau, der Pass vom Metzin.
Petra, lass das Auto abschleppen!
Du willst dich auf kein Hochzeits-Datum einlassen. Was bedeutet das?
Vielleicht bin ich ja nurein Lebensabschnitts-Gefährte.
Ich weiß nicht,wie du darauf kommst.
Du bist für mich alles.Ohne dich wäre ich...
..nichts!
Tina, ich liebe dich!
Wenn du mich verlässt,wäre ich zu allem fähig.
Das hoffe ich!
Das meine ich sehr ernst!
Lass mich diese Saisonzu Ende spielen.
Und dann entscheidest du,was geschieht.
Störe ich?
Ja!
Sie schon wieder!Wo ist Ihre Kollegin?
Sie muss telefonieren.
"Meine Geliebte!"
Aus dem Reisepass von Dr. Metzingeht hervor,...
..dass er im letzten halben Jahrsechs Mal in Tschechien war.
Was haben wir beide damit zu tun?
Als Sie ihn angerufen haben, ist ersofort nach Tschechien gefahren.
Das sehe ich am Einreise-Datum.
Heute ist er ausgereist,um sich mit Ihnen zu treffen.
Was wollen Sie von mir?
Es könnte doch sein, dass erin Ihrem Auftrag unterwegs war.
Sie sind ein scharfer Denker.Haben Sie weitere Fragen?
Nein, vorläufig nicht. Danke.
Wiedersehen.
"Sie sind ein scharfer Denker."Unglaublich! Bitte sehr.
Der Brief aus dem Handschuhfachwar ein Liebesbrief an Tina Banova.
Sie hat also noch einen Geliebten.- Und der steht im Computer?
Ich biete im Internet Leuten an,Liebesbriefe für sie zu schreiben.
Unter dem Codenamen 'Beatrice'.
Heute kann keiner mehr einen Liebes-brief schreiben, der ans Herz geht.
Ich schon. Wie bist duauf die Idee gekommen?
Es... Das verstehst du nicht.
Verstehe.
Du hast den Brief aus dem Handschuh-fach für einen Mann formuliert?
Ja. Aber ich weiß nicht, wer derMann ist. Alles anonym. Internet.
"In Gelddingen achtlos zu sein,ist bei uns vererbt."
"Der Stammvater meines Geschlechtszog mit Wallenstein in die Schlacht"
"Er war zwar ein mutiger Kämpfer,aber seine Taschen waren immer leer"
Offenbar in Adeliger,der pleite ist.
Der Auftraggeber meint: Edelmännersind manchmal knapp bei Kasse.
Wie geht dasmit Jugend und Schönheit?
"Ich teile deine Freudean jener bunten Gesellschaft,...
.. die als Sinnbild von Jugendund Schönheit durchs Leben tanzt."
Er bestellte einen blumigen Stil.- Die Schicki-Micki-Gesellschaft!
Hast du eine Vermutung,wer dieser Mann sein könnte? - Ja.
Die Frage war, ob sie mitFrau Banova ein Verhältnis haben?
Was?! Wie kommen Sie denn darauf?
Das ist eine längere Geschichte.
Aber dafür werden wir nicht bezahlt.
Meine Tasche?
Das hat nichts zu bedeuten.Ich zähle auf Ihre Diskretion.
Wiedersehen, Tina.
Sie lieben auch Smetana?- Ja, schon.
Ich wollte der Dame Schwierigkeitenmit ihrem Freund ersparen.
Wie heißt er denn...?
Weiden! Er besitzt Kaufhäuser.
Ich habe nicht die Absicht,sie diesem Herrn streitig zu machen.
Das ist ein Freund des Hauses. Dukümmerst dich um die Herrschaften.
Wiedersehen.- Wiedersehen.
Sie können dem Grafen glauben.
Wer sind Sie?
Tja, wer bin ich?
Wissen Sie ganz genau,wer Sie wirklich sind?
Ich bin Freund und Dauergast.
Als Gegengabe öffne ichdem Grafen Türen zu Frauen,...
.. die sich eine Affäremit einem Aristokraten wünschen.
Lernen Sie solche Sätze auswendig?
Ich kann auch anders.
Schleicht euch, depperte Kieberer!
Wäre Ihnen das volkstümlich genug?
Das Hotel war bis vor sechs Monatenein Society-Treff.
Plötzlich war es nicht mehr gefragt.
Deswegen soll es renoviert werden.
Warum geben die beiden nicht zu,dass sie ein Verhältnis haben?
Ich sage dem Kroisleitner,er soll im Grundbuch nachschauen.
Danke! Tiriac schickt uns jemanden,der uns in seine Loge führt.
Fein!
Frau Banova, eine Frage noch!
Lassen Sie uns durch!
Danke, Kroisleitner. Laut Grundbuchgehört das Hotel bereits den Banken.
Ich möcht wissen, mit welchem Geldder Graf renovieren will.
Man müsste sich im Hotel umsehen.- Wie kann ich Ihnen dabei helfen?
Sie sind ein Bestandteilmeines Planes, Gräfin.
Wie sieht dein Plan aus?
Das erfährst du morgen. Ich mussnoch die Einzelheiten ausarbeiten.
Schauen Sie sich den an!
Der Lichtenfeld liebt es,sich diesen Droll zu halten.
Früher waren die Hofnarrenkultivierte Originale.
Der mampft Hamburger! Die Küchehier muss rasch besser werden.
Das wär wahre Pionier-Arbeit!
Gräfin, ein Mensch,der Fast Food isst...
Ich weiß!- Vogelfutter wär gesünder.
Mein Plan wird aufgehenwie ein Souffle!
Ich habe gewusst, dass Sie sichdie Sache noch überlegen werden!
Sie haben mich unterstützt, Gräfin?
Wir müssen zusammenhalten, Henry.Es gibt sowas wie blaublütige Bande.
Lieber Graf, ich kann hier nichtdie gleiche Küche machen wie bei mir
Ihr Hotel ist ein besonderer Ort.
Wir wollen hier eine Küche schaffen,die den Flair des Hauses wiedergibt.
Deshalb möchten die Gräfin und ichuns hier gerne ein wenig umschauen.
Die Architektur,die ganze Atmosphäre studieren.
Aha, Sie mit dabei?
Kochen ist meineheimliche Leidenschaft.
Dürfen wir uns ein wenig umschauen?- Alle Türen stehen Ihnen offen!
Das haben wir gehofft!
Wunderbar! Alle Türen stehen unsoffen, und wir finden nichts!
Weil sie alles weggeräumt haben!
Entschuldigen Sie!
Sie sind meine letzte Rettung!Kommen Sie bitte mit!
Danke schön!
Dr. Emanuel Metzin.
Bin gespannt, was die beidenKriminalisten dazu sagen werden.
Die Witwe des Dr. Metzinhat mir am Telefon erzählt:
Er ist häufig nach Tschechiengefahren und war jedes Mal in Prag.
Er fährt er die ganze Nacht durch,von Prag bis nach Kitzbühel.
Nur um mit Tina Banova übereinen Presse-Prozess zu sprechen.
Sie kannten Dr. Metzin.Er hat ja bei Ihnen gewohnt.
Ja, aber das ist nicht ungewöhnlich.Das ist ein Hotel!
Naja, er wurde ermordet!
Stellen Sie keine Verbindungen her,die Sie später bereuen könnten.
Was möchten Sie wissen?Ich habe nicht ewig für Sie Zeit.
Wie lange hat er denn gebucht?
Frau Banova hat für ihn gebucht.
Hatte Dr. Metzin Besuch im Hotel?Bekam er irgendwelche Nachrichten?
Da müssen Sie das Personal bemühen.
Naja, dann werden wir uns bemühen!
Gutjahr, was machst denn du da?
Ich bin jedes Jahrbeim Tennisturnier.
Kofler.- Droll.
Hast du noch dein Restaurant?
Nein, ich bin jetzt Szene-Wirt.
Ihr beide kennt euch?
Wir hassen uns schon Jahrzehnte!Ab und zu erneuern wir den Hass.
Ich sehe, ihr kommt gut voran.
Ja, er geht mir schonziemlich auf die Nerven.
Was für eine Art Szeneist bei dir?
Künstler und so.
Ich habe eine Idee. Ich zeig direin Rezept für deine Kunden.
Und du erzählst mirvon euren alten Zeiten.
Gut!
Mein Gott! Wenn ich dichnur ein bisschen verwöhnen könnt!
Dafür habe ich Weiden.
Hör auf! Warum erinnerst du michdauernd an diesen Mann?!
Ich will, dass du mir auch einesTages Perlen und Diamanten schenkst.
Wenn dir danach noch zumute ist!
Du meinst, ich könntedas Interesse an dir verlieren?
Wenn der Mohr seine Schuldigkeitgetan hat...!
Und du weißt ganz genau,wer von uns beiden der Mohr ist?!
Du?
Granatapfel galt schon im Altertumals Anreiz für erotische Fantasien.
Wie war das damals mit dem Droll?
Der Droll und ich habenlange vor dem Fall der Mauer...
..der tschechischen Armee Sommer-und Winterausrüstung verkauft.
Und ebenso der polnischen Marine.
Die Marinade bestehtaus fein gehacktem Zwiebel,...
.. Granatapfel-Kernen und Marsala.
Der gibt der Sache die Kraft.
Und warum hat der Droll mitden Ost-Geschäften aufgehört?
Die Staatspolizei hat uns zugesperrt
Ich glaub, dass Droll schon damalsin Geheimgeschäfte verwickelt war.
Seit 6 Monaten trifft er in Pragregelmäßig ehemalige Geheimagenten.
Das hat er mir gesagt.Aber warum...
Voila! Entenbrustauf Granatapfel-Sauce.
Das wär doch ein saftiger Auftaktfür unser Kochbuch!
Liebe Gräfin, das Rezept ist einExklusiv-Geschenk für diesen Herrn.
So! Dann werde ich Ihnen zeigen,was ein gekränkter Abgang ist.
Wer war denn das?
Das war die Gräfin IsabelleTherese Maria Vera von Schönberg.
Meine langjährige Küchen-und Herzens-Affäre.
Mmmh! Mmh!
Was ist los?
Ich hab geradeeinen Schluss-Strich gezogen.
Unter gewisse Verirrungen?
Tina, ist es dir sehr wichtig,deine Karriere glanzvoll zu beenden?
Ich könnte mirnichts Besseres wünschen.
Du kannst dich frei entscheiden.
Aber es gibt richtigeund falsche Entscheidungen.
Wie in deiner Vergangenheit.
Was meinst du damit?
Schatz, in der Liebeist alles erlaubt.
Wie im Krieg.
Die Banova weiß bestimmt, warumMetzin so oft in Tschechien war.
Es gibt einen Zusammenhang zwischendem Anwalt, der Banova und Droll.
Droll hat jetzt wieder Kontaktezum tschechischen Geheimdienst.
Wahrscheinlich ist der Angelpunktder Ermordung von Dr. Metzin...
..die Vergangenheit der Tina Banovain ihrer ehemaligen Heimat.
Heute Abend zeigt Juwelier Schrollseine neuesten Stücke hier bei mir.
Sie kennen Herrn Weiden ganz gut?
Ja, ich rede auch gerne mit Tina.
Wir wissen nicht genau,wie ernst es der Frau Banova...
..mit dem einen oder anderenLiebhaber wirklich ist.
Ich verstehe.
* Klopfen *
Störe ich?
Statt einer weißen Fahne.
Gut, ich werde jetzt gehen.
Schöne Blumen, Vater.
Wie sieht Ihr Friedensangebot aus?
Ich werde heute Abend Ihre Schmuck-stücke in ein Buffet fassen,...
..dass Sie als Gastgeberinunvergesslich macht.
Hannes, wie lange kennen wir uns?
Am 4. September werden es 12 Jahre.
Da müssten Sie doch wissen, dassich schon alles organisiert habe!
Kommen Sie heute als mein Gast.
Ich werde eines der drei Collierskaufen. Ich komme morgen zu Ihnen.
Gerne.
Herr Schroll, da ist jemand, dersehr wichtig für Sie sein dürfte.
Bis dann!
Pardon!
Ich habe gehört, Sie sucheneinen finanzkräftigen Partner.
Mein Vater hat mir beigebracht,...
..dass man auch in der Niederlageein fröhliches Gesicht machen muss.
Unsere Familie hatein anderes Rezept.
Wir lassen es erst gar nichtzu einer Niederlage kommen.
Aber einen Menschen durch Zwangan sich zu binden,...
..ist doch die größte Niederlage.
Was meinen Sie damit? Sehen Siehier irgendwelche Ketten?
In meiner Umgebung kann mansich immer frei entscheiden.
Und ich habe mich entschieden!Wir werden zu Weihnachten heiraten.
Eine freudige Überraschung! Danke!
Sie halten sich einen Hofnarren,Graf. Das sind doch kluge Leute.
Fragen Sie ihn, warum ich Ihnennicht nur durch Geld überlegen bin.
Wo bleibt Ihr fröhliches Gesicht?
Sie haben verloren!
Glauben Sie?
Ich gratuliere.
Sie entschuldigen mich.
Oh!
War da was für mich dabei?
Nein, das vegetarische Buffetist im Garten.
Warum muss ausgerechnet meineTochter Vegetarierin sein?!
Fleischlose Kost schärftden kriminalistischen Verstand!
Schaut aus, als wäre ihm gewaltsamGift in den Mund gesprüht worden.
Aber vorher wurde ervon hinten niedergeschlagen.
Es riecht nach Bittermandeln.
Ja, die Verätzungen deutenauf ein Gas auf Zyanid-Basis hin.
Könnte dieses Gasein militärischer Kampfstoff sein?
Möglich. Das werdenunsere Chemiker rauskriegen.
Die Banova weiß schon... - Ja,ich hab die Petra hingeschickt.
Sie sagt, er ist vor zwei Stundenvon zu Hause weggefahren.
Weiden hat sich gestern Abendfür die Schmuckstücke interessiert.
Das Juwelier-Geschäft vom Schrollist direkt über uns.
Weiden war tatsächlich beim Juwelier
Er ließ sich drei Colliers mitgeben.
Als Geschenk für die Tina Banova.
Sie sollte sich einesder drei Diamantbänder aussuchen.
Diese Colliers wurdenoffenbar gestohlen.
Trotzdem glaube ich nichtan einen Raubmord.
Weiden wurde mit Giftgas umgebracht.
Du denkst an den Droll, gell?
Er hätte durch seine Ostverbindungenan das Gas herankommen können.
Grüß Gott.
Sie wollten doch neulichvon mir wissen,...
..ob jemand bei mir Tauchgerätgekauft oder geliehen hat.
Hat jemand?
Das nicht, aber zum Kauf angeboten.
Wer?
Droll. Martin Droll.
Wir haben zwei Morde, sogareinen Verdächtigen, aber kein Motiv.
Das kenne ich. Das passiert mir oft,wenn ich neue Rezepte komponiere.
Man versucht zum Beispiel,eine neue Wild-Consomme zu schaffen.
Man plagt sich, probiert - aberirgendwie schmeckt es nach nichts.
Dann gibst du Klärfleisch hinein,und plötzlich hat das Ganze Kraft!
Klärfleisch! Du hast gut reden!
Obwohl...
Das ist es!
Du kümmerst dichum den Mann vom Tauch-Club.
Ich glaube, ich weiß,wo unser Klärfleisch ist.
Hannes, danke.
Gern geschehen!
Alles klar, Herr Kreiterwang?
Ja. Sie melden sich,und ich ruf dann an.
Danke, Herr Kreiterwang. Was?Okay, ich rufe zurück. Ciao!
Er hat angebissen!
* Klassische Musik,"Die Moldau" von Smetana *
* Sie macht die Musik aus. *
Wunderbar, dieser Teil. Toll,wie sich die Spannung aufbaut.
Fast so spannend wie diese Papiere!
Dieser Ball war eindeutig im Aus!
Frau Banova, Sie baten Dr. Metzin,..
..in Prag nach Ihrer Geheimdienst-Akte zu forschen.
Dabei hat er erfahren, dassdiese Akte an Sie verkauft wurde.
Sie erfuhren von ehemaligen Agenten,dass Dr. Metzin davon gewusst hat.
Sie verkauften die Akte an Weiden,aber Dr. Metzin blieb eine Gefahr.
Er wusste zu viel vonIhren Spionage-Tätigkeiten.
Vor 2 Stunden hat Herr KreiterwangSie wegen der Tauchanzüge angerufen.
Er erzählte Ihnen, dass die Kripoeinen bestimmten Tauchanzug sucht.
Das ist doch absurd!
Daraufhin haben Sie das Hotelverlassen. Ich bin Ihnen gefolgt.
Sie haben im Walddiesen Tauchanzug vergraben.
Sie haben das Problem Dr. Metzinauf Ihre Weise gelöst.
Sie haben ihnim Schwarzsee umgebracht.
Kein Kommentar.
Gräfin, wer Fast Food isst -das kann kein guter Mensch sein.
Richtig. Dieser Typ schlingtdie Burger in sich hinein,...
..und die Vögel habenweder Wasser noch Futter.
Warten Sie! Ich helfe Ihnen.
Frau Banova, Sie waren Kurierbeim tschechischen Geheimdienst.
Das dokumentiert dieses Dossier!
Sie beide gaben den Auftrag,Herrn Weiden zu ermorden.
Unsinn! Herr Weiden kauftedie Akte, um mich zu schützen.
Warum sollte er ermordet werden?!
Weil Sie den Grafen heiraten wollten
Ein verlassener Weiden hätte danndas Dokument sofort veröffentlicht.
Sie haben die Akte aus seinem Safe.
Wollen Sie dazu was sagen?
Ich werde mich nicht zu diesenlächerlichen Anschuldigungen äußern!
* Handy *
Muss das jetzt sein?!
Entschuldigung!
Sie haben nichtden geringsten Beweis,...
.. dass wir mit dem Mordan Herrn Weiden etwas zu tun haben.
Das ist ja unglaublich! Danke!
Sie haben die Colliersim Vogelkäfig gefunden.
Kommen Sie bitte mit! Alle drei!
Neben Ihrer Liebe gab es nocheinen Grund für den Mord an Weiden.
Frau Banova gab Ihnen eine MengeGeld zur Renovierung Ihres Hotels.
Sie rechneten damit, dass durchdie Bekanntheit von Frau Banova...
..das Hotel für Ihre Society-Klientel wieder attraktiv wird.
Herr Droll, mit diesem Giftgashaben Sie Herrn Weiden umgebracht.
Diese Colliers hat Juwelier SchrollHerrn Weiden zur Ansicht mitgegeben.
Erwarten Sie von mir ein Geständnis?
Nein.
Herr Lichtenfeld, Sie habenMartin Droll zum Mord angestiftet.
Wie heißt es in der Tennissprache,wenn wir jetzt aufgeben würden?
Wir geben w.o.
Abführen!
Meine Herren!
Gehen wir! Adieu!
Komm, Schatz!
Tja, wie heißt es so schön:Adel verpflichtet!
Wegen Anstiftung zum Mord sitzt mannicht länger als fünf Jahre.
Die beiden könnten durchauseine gemeinsame Zukunft haben.
Karin, das war nur ein Geschäft!
Die Banova wollte Gräfin werden,und er wollte ihr Geld.
So ein Verbrechen ist nuraus großer Leidenschaft möglich.
Aber das verstehst du nicht!
Scheinbar weißt du alles über mich!
UT: Toni Gschöpf, ORF, 2001
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