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SOKO KitzbühelDie letzte SeilbahnMit TELETEXT-Untertiteln
Mit TELETEXT-Untertiteln
SOKO KitzbühelDie letzte SeilbahnMit TELETEXT-Untertiteln
Mit TELETEXT-Untertiteln
Auch das noch!I komm eh zu spät.
Nur deinetwegen!
Wiederholungs-Tätermuss man ausforschen.
Ned kurz vor Dienstschluss!- War es Mord?
Schlimmer.
Ausstehende Alimente.
Machen Sie Nachtschicht?- Bis um zwei Uhr!
Die Marie hat die Anlage gemietet.
Hallo!
Endlich!
Schaffen wir den Soundcheck noch?- Keine Panik!
* laute Musik vom Clubbing *
Charly! Küss mich!
Hallo Vater!- Ist was passiert?
Nein, der Andreasspielt heut bei der Band mit.
Wunderbar!
Ich kümmer mich ums Essen, bevorhier der Clubbing-Wahnsinn anfängt.
Wenn wir anfangen,geb ich dir ein Zeichen.
Komm, Charly!
Anselm!
Die Garderoben sind dahinten.- Wo spielen wir denn?
Zeig ich dir später.
Was machst du denn hier?
Bei solchen Veranstaltungenmuss ein Arzt anwesend sein.
Bereitschaft.
Du bist ja ganz heiß!
Clubbing-Fieber?
Hier.
Danke!
Andi Blitz, Ute Beck.Der Andi spielt mit.
Ich weiß. Unser Gitarristist gestern Vater geworden.
Mein Beileid!
Wolfgang Zykan. Ich dachte,du hast es vergessen.
Naa.
Andi!
Bleib ganz ruhig!
Charly!
I bin ganz ruhig.
Sagen wir jetzt alle"herzlich willkommen" zu:
Welcome!!!
Mit Charly, Andi und Wolfgang!
Sie begleiten die bezauberndeund wirklich charmante Ute!!!
# Heute ist die Nacht der Nächte.Heute mache ich dich glücklich.
# Ich spüre, unser Traum wird wahr.
# Heute Nacht mache ichdich glücklich.
# Meine Liebe istwärmer als ein Sommer-Regen.
# Ich werde dich lieben,süßer als du denkst.
# Ich werde dich heißer lieben,als sie es kann.
# Alles, was ich will,ist diese Liebe.
# Ich kann nicht glauben,dass es wahr ist.
# Heute Nacht mache ichdich glücklich.
# Heute halte ich dich ganz fest.
# Ich werd dich lieben,wärmer als ein Sommer-Regen.
# Ich werde dich lieben,süßer als du denkst.
Du warst echt super!
Wir gehen vor, Charly!
Reffst du schon die Segel, Hannes?- Ich lass euch gleich kielholen!
Er macht Urlaubmit der Gräfin.
Leider!
Danke, Alter!
Willst du in der Bandspielen? Ich ...
Was soll denn das?!
Spinnst du?
Komm!
Charly!
Das bringt nix!Du machst es nur schlimmer.
Hör auf!
* sehr laute Musik *
Wie geht's dem Charly?
Wie geht es Charly?
Schlecht.
Eifersucht ist die Leidenschaft, diemit Eifer sucht, was Leiden schafft.
* Die Musik bricht ab. ** empörte Rufe *
* Schuss *
Was ist los?
Ich hab einen Knall gehört.Dann hab ich ihn so gefunden.
Des war a Schuss!
Charly, was is denn los?
Du Scheißkerl!
Du bist nimmer mein Freund!!!
Ihr habts es alle gewusst!
Niemand hat was g'wusst!
Jemand hat die Seilbahnin Betrieb genommen!
Der kann was erleben,verlass dich drauf! Warte!
Normalerweise istauch ein Maschinist da.
Aber der wär heute erstum zwei Uhr nachts gekommen.
Haben Sie jemanden gesehen?
Nein.
Danke!
Das war die Gerichts-Medizin.
Die Kugel ist 5 cm über dem Herzeneingedrungen. Dann durch die Lunge.
Das Kaliber ist 9 Millimeter -eine Polizeiwaffe.
Der Charly istzur Ausnüchterung auf dem Posten.
Jemand hat die Sicherungaus dem Verstärker genommen.
Deshalb war die Musik weg.- Und der Andreas?
Andreas!
Damit hat niemand gerechnet. Du hastdie Waffe ordnungsgemäß verwahrt.
Darum geht's nicht.
Der Charly tut so was nicht!
Anscheinend doch.
Der is zu so was ned fähig!
Er hat den Spind vermutlichmit dieser Stange aufgebrochen.
An der Kante ist Blut.Er hat sich geschnitten.
Charly hätte sie auchohne deine Waffe umgebracht!
Wir suchen die Waffe noch.
Komm! Wir gehen.
Bravo, Herr Kommissar!
Tolle Arbeit!
Jetzt haben wirseine Fingerabdrücke.
Ich war's nicht.
Ich weiß nicht, wovon du sprichst.
Mehrere Zeugen haben dich nachdem Mord bei der Seilbahn gesehen!
Du warst völlig betrunkenund aggressiv.
Du hattest einen Grund, wütend zusein. Und deine Hand ist verletzt!
Andi, hör zu!
Der Spind war schon offen.
Ich hab nachgesehenund mich dabei verletzt.
Als der Schuss fiel, war ichauf der Toilette. Mir war schlecht.
Kann das jemand bezeugen?- Natürlich nicht!!!
Ich hab sie geliebt.
Natürlich war ich sauer.
Aber ich könnte ihr nicht wehtun.
Das weißt du.
Du hast den Spind aufgebrochen.Du warst betrunken.
Es gab einen Streitzwischen dir und Marie.
Hast du geschossen?- Nein!!!
Ich hab damit nix zu tun!
Du bist schuld! Ohne deineDienstwaffe wär das nicht passiert!
Charly!
Sag uns bitte die Wahrheit!
Sonst kann ich dir nicht helfen.
Ich rede erst wieder,wenn ein Anwalt hier ist.
Das ist dein Recht.- Du bist vorläufig festgenommen.
Morgen!
Morgen!
Alles okay?
Ja, alles okay.
I hab den Charlyschon als Kind gekannt.
I kann mir das ned vorstellen.
Schau!
Geh nach Hauseund leg dich schlafen!
Und iss etwas!
Ja?
Okay.
"Gestern Nacht wurde in KitzbühelMarie Thaler aus Wörgl ermordet."
"Die 25-jährige hattenach dem Tod ihres Vaters ...
.. die Thaler-Seilbahnen AGübernommen."
"Sie starb während eines Clubbingsauf dem Hahnenkamm."
So ein Schmarrn!
Hör auf, dir Vorwürfe zu machen!
Stell dir vor, jemand erschlägtjemanden mit einer Pfanne von mir.
Bin ich dann schuld?
Naa.
Habts ihr die Mordwaffeschon gefunden?
Nein, obwohl wirdie ganze Gegend abgesucht haben.
Habts ihr auch beim Felsen gesucht,wo die Heidelbeeren sind?
Sicher. Sind sie schon reif?- Nächste Woche.
Dann hol ich sie körbeweise.Und dann mach ich euch ein Dessert.
In einer Woche sind wir in Cancunund besuchen eine Maya-Kultstätte.
Haben die MayasHeidelbeeren gegessen?
Nein, Menschen.
Schön!
I freu mi schon.
Wenn es einem schlecht geht,ist Arbeit die beste Therapie.
Der Keyboardspieler Wolfgang Zykanwar mit der Marie Thaler hier essen.
Den würde ich mir genauer anschauen.
Wieso?
Wir wissen, dass sie ein gespanntesVerhältnis zu Marie Thaler hatten.
Weil sie mit einemdeutschen Konzern verhandeln.
Ist das verboten?- Nein.
Bitte!
Marie Thaler war Haupt-Aktionärinund wollte nicht verkaufen.
Da kommt man auf verbotene Gedanken.
Heißt das, ICH hab sie erschossen?
Haben Sie?
'Sie'?
Natürlich nicht.
Als der Schuss fiel,war ich auf der Toilette.
Und?
Ich bin sofort nachsehen gegangen.
Meist laufen Menschen davon, wenngeschossen wird. Das ist Instinkt.
Für den Mordkommt nur Charly in Frage.
Er war es aber nicht!
Er hat Marie geliebt!Sie haben sie gehasst!
Sie stand Ihnen im Weg!
Entschuldigen Sie!
Ich hab jetzt leidereine Besprechung.
War das ...- Das war Irene, Maries Schwester.
Sie ist aus Berlin angereist,als sie vom Unglück gehört hat.
Was soll das?
Der macht mit dem Charly Musikund verleumdet ihn!
Das sind Fakten! Nimm Urlaub,wenn du den Fall nicht verkraftest!
Ich verkrafte das.
Auf der Stange, mit der der Spindgeöffnet wurde, sind Fingerabdrücke.
Aber die sind nicht vom Charly.
Und auch nicht von diesem Zykan,dem Geschäftsführer der Thaler AG.
Aber das Blut auf dem Spindstammt vom Charly.
Die Waffe ist weg.
Wir haben alle Gästedurchsucht - nichts.
Wolfgang und Charly waren dabei,als ich die Waffe versperrt hab.
Und als der Schuss fiel,waren beide auf der Toilette.
Hier sind die Zeugen-Aussagen.
Wir haben alleClubbing-Gäste befragt.
Es gibt einige Widersprüche.
Vielleicht ist er beimUntersuchungs-Richter gesprächiger.
Dieser Anselm Müller ist unsnoch einige Erklärungen schuldig.
Andreas!
Was is?
Es ist nicht deine Schuld,dass Marie Thaler ermordet wurde.
Und auch nicht, dassdein Freund im Gefängnis sitzt.
Das ist Schicksal.
So was muss manmit dem Kopf lösen.
Wenn ich traurig bin, konzentrierich mich, bis ich weinen kann.
Danach geht's mir besser.
Probier's!
Denk an etwas Trauriges!Konzentrier dich!
Das ist eine Unterstellung!
Wir unterstellen nichts,wir stellen fest.
Ein Gast hatte vor dem Mordeinen Kreislauf-Kollaps.
Sie als Arzt waren nicht bei ihm.- Ich war ...
Auf der Toilette?
Nein, auf der Terrasse!
Ich wollte ein wenig allein sein.
Haben Sie dort jemanden gesehen?
Hat jemand Sie gesehen?- Da war niemand.
Und wo waren Sie vorher?
Verdächtigen Sie etwa mich?
Das ist doch lächerlich!Welches Motiv habe ich denn?
Sie hatten schon längereine Affäre mit Marie Thaler.
Seit Monaten.
Vielleicht wollte die MarieSie an diesem Abend verlassen.
So eine Abfuhr macht wütend.
Moment!
Marie hat Charly verlassen,nicht mich!
Was machen Sie denn hier?
Anselm und ich ...
Sag's schon!
Wir wollen heiraten.- Gratuliere!
Das ist ein ganz Treuer!
Von der Call-Center-Angestelltenzur Millionärin.
Das schafft nur die Ute Beck.
Was macht die denn hier?
Grüß Gott, Frau Gruber!- Hallo!
Ich wollt Sie gerade anrufen.
Wo waren Sie,als der Schuss fiel?
Auf der Terrasse.
Tatsächlich?
Ja, ich hatte nichts zu tun.
Dann hab ich den Schuss gehört undgemerkt, dass die Seilbahn fährt.
Kann jeder diese Seilbahn bedienen?
Dafür braucht man eine Ausbildung.
Wie Marie Thaler.
Die saß aber in der Gondel.
Waren Sie wirklich auf der Terrasse?
Ja, genau.
Danke!
Geimpft? Wieso?
Gegen Tropen-Krankheiten!
Das ist von uns.- Danke. Welche Krankheiten?
Malaria, Cholera, Hepatitis A und B,Japan-Enzephalitis, Hakenwürmer ...
Schlangen gibt's auch.Wann geht's los?
Nächstes Wochenende.
Ich will keine Hakenwürmer!- Die wollen dich auch nicht.
* Man hört nicht, was sie sagen. *
Wo ist der Vater jetzt?
Der Zykan!
Zwei Leute bemerken sichauf der Toilette nicht!
Und auf der Terrasse.
Und der Haupt-Verdächtigekennt sich nicht mit Seilbahnen aus.
Außerdem war der Charly betrunken.
Aber er kennt sich aus.Und die Judith Gruber.
Hattest du nicht malwas mit der Irene?
Vielleicht. Aber das is lang her.
Ich hab sie zum Essen eingeladen.Kommt ihr auch?
Gern!
Ich schau derweildie Zeugen-Aussagen durch.
Stoßen wir auf die Irene Thaler an!
Weil sie endlich wieder da ist,wenn auch aus traurigem Anlass.
Sie leben jetzt in Berlin, oder?
Ja, ich arbeite bei einem Verlag.
Als mein Vater gestorben ist, wollteich vom Betrieb nichts mehr wissen.
Es war nicht leicht, hier wegzugehen.
Was willst jetzt machen?
Ich weiß nicht. Ich binerst gestern angekommen.
Über Innsbruck.- Mit dem Frühflug?
Ja.
Unser Geschäftsführer Wolfgangkennt einen deutschen Investor.
Der würde ihm das Geldfür eine Übernahme geben.
Aber ihr seidsein Traditions-Betrieb!
Deine Schwesterwollte nie verkaufen.
Ich bin anders.
Das Essen ist ausgezeichnet!
Es sieht einfach aus,ist es aber nicht.
Wollen Sie ein Kochbuch herausgeben?
Nein.- Ja!
Ich sammle seine Rezepte.- Wirklich?
Die müssen Sie mir geben!- Gern.
Leider sterbe ich bald an Malaria.
Auf Kreuzfahrt-Schiffengibt's keine Malaria!
Guten Appetit!
Die Berge und die gute Lufthab ich in Berlin vermisst.
Aber ich hab nicht bleiben können.
Du weißt, wie die Marie um dieFührung in der Firma gekämpft hat.
I hab deine Abreise sehr bedauert.
Eine entzückende Person!
Sie lügt.
Wieso?
Der Innsbrucker Flughafenwar gestern wegen Föhn gesperrt.
Sie ist früher angekommen. An demTag, an dem Marie ermordet wurde.
Das sagen Sie erst jetzt?
Beim Essen verdächtige ichgrundsätzlich niemanden.
(Ute:) Ich war in Ihrer Nähe,als der Schuss fiel.
Ja, Sie sindauf die Tanzfläche gegangen.
Aber was haben Sie davor gemacht?
Ich war auf der Terrasse.
Ich hab Anselm gesucht. Ich warwütend und wollte mit ihm reden.
Das ist normal.
Er war nicht dort, und ichbin zur Tanzfläche gegangen.
Sie finden die Tatwaffe nicht, aberuns belästigen sie gleich zwei Mal!
Ist es Ihnen egal, dass Sieeine Tragödie ausgelöst haben?
Es ist mir nicht egal.
Und warum heiraten Sie jetzt?- Gehen Sie!
Interessant!
Deine Ex-Freundin ist angeblich beiFöhn gelandet, schreibt der Vater.
Wir sprechen morgen mit ihr.Ich bin jetzt 30 Stunden wach.
* Er seufzt. *
* Klirren *
Hallo?
Hallo?
Ist da jemand?
Hallo!
Ist da jemand?
Vater!
Was schreist denn so?
Hast du mich erschreckt!
Einbrecher!
In meinem Keller!
Gib her!
Sei vorsichtig!
Passt schon! Der ist weg.
Schau dir das an!
Jemand stiehlt meine Sonnenschirme!Was ist das für eine Welt?
Ich glaub, es gehtum etwas ganz anderes.
Die Dienstwaffe vom Andreas.
Der Täter hat die Waffein den Schirm geworfen.
Und den hat der Vater mitgenommen.-Und wir haben oben am Berg gesucht!
Es fehlen zwei Kugeln. Aber nur einehat die Marie Thaler getroffen.
Wahrscheinlich hat der Täterzwei Schüsse abgegeben.
Der erste wurde von der Musikübertönt, der zweite nicht.
Nein. Wir habenkeine zweite Kugel gefunden.
So weit kann mannicht danebenschießen.
Das ist vom Labor. Auf der Waffewaren keine Fingerabdrücke.
Aber Spuren von Stoff-Fasernwaren drauf.
Danke!
Komm, jetzt hinterlassen WIR Spuren!
Ist das so wichtig?
Ich hab mich halt geirrt.
Zur Tatzeit warst du hier,du bist jetzt Chefin der Firma, ...
.. und du hast kein Alibi!- Ich war im Ort spazieren.
Ich hab die Luft genossen.
Auf 1.800 Meter ist die Luft dünn.Besonders für Mörder.
Wir wissen, dass Sie oft Streitmit Ihrer Schwester hatten.
Sie wollten verkaufen, Marie nicht.
Wolfgang hat mir ein Angebotfür meine Anteile gemacht.
Deshalb war ich einen Tag früher da.
Wir haben im Hotel Lebenbergverhandelt. Es gibt Zeugen.
Er wollte einen Management-Beirat.Dafür braucht man 100% der Aktien.
Dir gehören nur 49 Prozent.- Marie hat ihre 51% nicht verkauft.
Ich verdiene genugmit meiner Verlags-Arbeit.
Die Thaler AG schreibt Verluste.Ihre 49% waren immer weniger wert.
Wie viel hat der Wolfgang dirgeboten, falls du einmal 100% hast?
Du hast dich verändert.- Vielleicht.
Ich bin nicht mehr so naiv.
Schade!
Warst du damalssehr verliebt in sie?
Ja, damals.
* Handy *
Kroisleitner!
Alles vorbereitet?
Es geht los.- Fahr!
Danke, passt schon!
Entschuldige!
Das ist absurd!
Wir wollen wissen, wo Sie waren,als der Schuss fiel.
Ich war auf der Toilette.- Wirklich?
Ich war hier. Wahrscheinlichwollte ich mich hier festhalten.
Zack, ist es passiert.
Ich hab mich gewundert,weil es nicht wehgetan hat.
Der Sekt!
Ich hab noch weitergetrunken.Dann ist mir schlecht geworden.
Am Klo hab ich den Schuss gehört.
So!
Wo genau?
Da.
Da?
Ja.
Besetzt!
Macht ihr Witze?
Charly sagt, er war auch hier.Zur selben Zeit.
Dich hätte ich sicher bemerkt.
Du lügst! Ich war da.
Nach dem Schusssind Sie losgelaufen?
Ja.
Durch die geschlossene Tür?- Ich war schon draußen.
Sie haben sich die Hände gewaschen?- Genau.
Blöd, dass kein Waschbecken da war!
Das hat sich der Charly gemerkt,obwohl er betrunken war.
Vielleicht war ich aus Versehenauf der Damentoilette.
Wie sieht's dort aus?
So wie hier. Außer ...
Gut!
Burschen haben Blau, Mädels Rosa.Das ist wie bei der Baby-Wäsche.
Sind Sie farbenblind?
Und jetzt?
Wart's ab!
Sie sind einander nicht begegnet?
Ich war allein!
Das hab ich gesagt!- Ich auch.
Und ich habedie Protokolle genau gelesen.
Wir machen jetzt einZeit-Weg-Diagramm, einverstanden?
Sie sind von hierzur Toilette gegangen?
Ich habe Anselm gesucht. Als derSchuss fiel, bin ich hingelaufen.
Und SIE waren die ganze Zeitauf der Terrasse?
Ja!
Ich war hier.Ich wollte meine Ruhe haben.
Dann bin ich dorthin gelaufen,von wo der Schuss kam.
Bereit.
Bereit.
Gut.
Bitte!
Kommen S'!
Sie waren also alle hier,als der Mord passiert ist?
Zeit-Wege-Diagrammesind manchmal tückisch.
Oder doch nicht? Kommen Sie!
Meine Herrschaften, jetzt werden wirdas Rätsel gemeinsam lösen.
Vier Menschen treffen einander aneinem Punkt und sehen sich nicht.
Entweder müssen Sie alle zumAugenarzt,oder drei von Ihnen lügen.
Wer sagt die Wahrheit, außer ihm?
Ich! Ich war mit ihmauf der Terrasse.
Auf dieser Sicherungsind Ihre Fingerabdrücke.
Und?
Das beweist nichts.
Aber die Kleidungsfasern aufder Tatwaffe beweisen einiges.
Jemand wollte mit seinem PulloverFingerabdrücke von der Waffe wischen
Es war Judiths Pullover.Aber sie war nicht die Mörderin.
Die Sache hat sichganz anders abgespielt.
Natürlich hat jederauf den wütenden Charly geschaut.
Es erregt Aufsehen,wenn jemand mit Flaschen wirft.
Ich hab mich damals gewundert,wie ruhig die Ute Beck war.
In Wirklichkeit hätten Sieam liebsten geschrien, oder?
Sie sind nicht losgelaufen,um Ihren Anselm zu suchen.
Der wartete wirklichauf der Terrasse.
Sie waren dafür viel zu aufgebracht.
Sie haben etwas anderes getan.
Ihre Fingerabdrückesind auf der Stange.
Als Marie das Clubbing verließ,sahen Sie Ihre Chance.
Sie wollten Marie aus dem Weg räumen
Marie gefährdete Ihren Traum voneiner Ehe mit dem reichen Anselm.
Aber dann merkten Sie, wie schwieriges ist, auf jemanden zu schießen.
ER war's.
SIE haben Marie umgebracht. Siestand Ihren Firmen-Plänen im Weg.
Ich war gar nicht hier.- Sondern?
Ich hab mit Irene telefoniert.
Du Lügner!
Du hast sie ermordet!
Du hast geschossen!
* Man hört die Musik vom Clubbing. *
Aber keiner hat den Schuss gehört.Die Musik war zu laut.
Da habt ihr beschlossen,Theater zu spielen.
Wie viel Geldhat er Ihnen geboten?
* Die Musik bricht ab. *
Und Sie haben die Sicherungaus dem Verstärker genommen.
Alle haben nur diesen Schuss gehört.
So hatte der Mörder Zeit,sich ein Alibi zu verschaffen.
Auf Charlys Kosten.
Sie versteckten die Pistole in denSchirmen, die mein Vater mitnahm.
Aber jemand hättedie Waffe finden können.
Deshalb musste einer von Ihnenim Restaurant einbrechen.
SIE haben das getan.
Sie sollten Drehbücher schreiben!
Oder Sie. Im Gefängnishaben Sie Zeit.
Erinnern Sie sich?
Sie haben eine Blumenschaleumgestoßen.
Die Erde war verstreut.Das ergibt wunderbare Fußabdrücke.
Aschenputtel!
Das Spiel ist aus.
Kommen S', Gemma!
Wann geht dein Flieger?
In fünf Stunden.
Und dann muss ichelf Stunden sitzen!
Ich freu mich schonauf die Thrombose.
Regen Sie sich ab!Wir fliegen nicht.
Die Irene Thaler willIhr Kochbuch veröffentlichen.
Und sagen Sie mir, wie Siedie Sauce Crebiche machen!
Sonst machen wireine Weltreise mit dem Fahrrad.
Ohne Sattel?- Ja.
Wo ist der Andreas?
Konzentrier dich!
Konzentrieren!
* Er ahmt ein Schluchzen nach. *
Untertitel: Kathrin Wallbrecher(ORF 2001)
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