All language subtitles for SOKO Kitzbuhel Der Clan S01E06 German subtitles

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Original subtitles

SOKO KITZBÜHEL - Der Clanmit TELETEXT-Untertiteln

mit TELETEXT-Untertiteln

Untertitel: Eva-Maria Hinterwirth,ORF 2001

* Alarmsirene *

Pinocchio!

Karin, ich nehm die Verfolgung auf!Wir fahren Richtung Schloss.

Da ist sie ja!

* Folgetonhorn *

Weg da!

Stehen bleiben! Bleiben Sie stehen!

Ich hoffe, du wirst mit deinenAffären in Zukunft ...

.. diskreter umgehen,wenn Mama zurückgekehrt ist.

Bring du lieber deine Finanzenin Ordnung!

Hast du dann noch Zeit, kümmere dichum deine eigenen Angelegenheiten.

Was ist denn das?

He! Sie! Hallo!

War das nicht diese italienische ..?- Der hatte eine Pistole!

Pinocchio mit der langen Nase!

Ein Bankräuber in deinem Garten.

Wenigstens ein Gesprächsthema!

Karin? Ich binim Wald vom Konsul Tichalski.

Der Reifenkonzern-Besitzer!Das ist ein Konsul?

Wieder ein Pinocchio-Fall.

Ja. Bis gleich.

Freund! Erwischt hab ich dich!

Was haben Sie jetzt hier gemacht?

Ich bin von der Presse.

Wir vermuten, dass Konsul Tichalskieine Affäre hat mit ... einer Dame.

Haben Sie nix Anständigeszu fotografieren?

Das ist mein Job.

Sie haben hier nichts zu suchen.

Ja. Gut. Aber können Sie mir sagen,was passiert ist?

Ganz bestimmt nicht.Wie kann ich Sie erreichen?

Ah! Momenterl! Da stimmt jadie Adresse nicht mehr.

Nach dem Tod meiner Frau ... bin ichwieder nach Kirchdorf gezogen.

Danke.

Immerhin eine Spur!

Ich nehm den Prügel und - zack!

Das ist dir eingefallen, als duden Schlag ins Kreuz gekriegt hast?

Auf dem Prügel haben wir sein Blut.

Fragen wir beim Tichalski nach!

Wir schicken den Prügel ins Labor.Die machen eine DNA-Analyse.

Und wenn wir Glück haben,ist er im Computer.

Hast du Peters Negative gefunden?

Komm.

Kommen Sie!

Wir haben den Mann durch unserenPark laufen gesehen. Das war's.

Und? Was istjetzt mit Ihrem Knüppel?

Damit hab ich den Täteram rechten Bein verletzt.

Sie hätten ihm den Schädeleinschlagen sollen.

Mein Kollege hat den Mann verletzt.Vielleicht wohnt er in der Nähe?

Falls Sie jemanden sehen,der hinkt ... Rufen Sie uns an?

Jaja, also: das nächste Malauf den Kopf.

Es könnte sein, dass sich der Mannauf Ihrem Gelände versteckt.

Dürfen wir uns umsehen?

Wie bitte?

Glauben Sie, wir haben hiereine Räuberhöhle?

Wieso nicht? Das kommt in den bestenFamilien vor.

Besorgen Sie einen Durchsuchungs-befehl. Dann sehen wir weiter.

Guten Tag.

Der Konsul hat uns praktischrausgeschmissen.

Ja, aber ... danke! - Die Tichalskisund Bankraub? Nein!

Das wäre wie Fisch zu Rosinen!

Wir dürfen im Schloss nichtermitteln.

Wie wäre es mit einer verdecktenErmittlung?

Nein! Die Frau Gräfin ist gut mitden Tichalskis bekannt. Du nicht.

Schade! Als Undercover-Agentwär ich spitze!

Vielleicht könnten wir beide ...?

Der Herr Konsul hat eine Affäre?

Eine?! Der Konsul hat nur zweiInteressen:

Wie man die Damen rumkriegt,und wie man sie wieder los wird.

Zum Erwerb neuer Tichalski-Aktienkann ich nur gratulieren!

Wir haben unser Ergebnisum 27 Prozent verbessert!

Das müssen wir unbedingt feiern!

Wenn wir am Donnerstag den Vertragunterzeichnen, ...

.. machen wir ein Festessen! Ja!

Dazu brauchen wir natürlicheinen Spitzenkoch. Einen Künstler!

Den Herrn Koflervon den Pochlarner Stuben!

Warte!

Du sollst warten!

Dafür hab ich dir die Foto-ausrüstung nicht geschenkt!

Hast du meine Schwester geschlagen?!

Nein, hat er nicht!Misch dich nicht ein!

Warte! Du bist ein ... Cutter!

Peter, bleib jetzt da!

Wir müssen miteinander reden!

Jaja, nach dem Joggen.

Worum geht es bei dem Essen?

Um die Vertragsverlängerungzwischen Tichalski und Peternell.

Tichalski erzeugt Reifen.Die Peternells stellen Autos her.

Die Peternells sind die Tichalskis?Das ist ja ein Quantensprung.

Peter Taus hat es in dieser Familieauch nicht leicht.

Richtig.

Wie er die Alexandra geheiratet hat,war er noch Schilehrer.

Das ist er in den Augen des Konsulsgeblieben.

Ein käuflicher Naturbursche.

Der Peter Taus.Der Schwiegersohn vom Tichalski.

Was sagt die Gerichtsmedizin dazu?

Die Verletzung am Hinterkopf stammtvon einem schwereren Gegenstand.

Einer Eisenstange?

Vermutlich. Durch den Schlag wurdePeter Taus ohnmächtig.

Erst danach ist ihm aus nächsterNähe ins Herz geschossen worden.

Der Mord ist woanders passiert?- Keine Blutspuren in der Umgebung.

Was sagst du dazu?

Fisch und Rosinen.

Wir sagen nichts,bevor der DNA-Nachweis da ist.

Meine Verehrung, Herr Tichalski!

Verehrung, Herr ...?- .. Blitz.

Ah, ja. Bitte!

Frau Taus?

Wann haben Sie Ihren Mannzum letzten Mal gesehen?

Gestern. So gegen sechs Uhr.Er ist joggen gegangen.

Was hat er beruflich gemacht?

Er hatte früher eine ...

Mein Schwager ... waran der Börse tätig.

Sehr erfolgreich.

Hatte er Feinde?

Peter war ...

Peter war ein sonniges Gemüt.

Den haben alle gemocht.

Eine Familientragödie.Wir sind alle tief betroffen.

Darf ich Sie bitten, Ihren rechtenHandschuh auszuziehen?

Ich möchte gerne Ihre Verletzungsehen.

Ich hab gestern den Fahrradsattelmeines Sohnes hochgeschraubt.

Wieso?

Warum wissen Sie überhaupt,dass ich mich verletzt habe?

Sollten wir es besser nicht wissen?- Das Gespräch ist beendet.

Das Gespräch hat noch gar nichtangefangen.

Bitte gehen Sie jetzt.

Frau Taus, wenn wir Sie bemühendürften? In einer Stunde?

Bevor Ihr Mann gestern joggen war,gab es einen großen Streit.

Zwischen ihm, Ihrem Bruder undIhnen. Wieso?

Woher wissen Sie das?- Wir wissen es eben.

Ich weiß nicht, ob Sie so mit mirreden dürfen.

Doch. Warum haben Sie Ihrem Mann dieFotoausrüstung vor die Füße geworfen

Mit dem Satz: "Dazu habe ich sie dirnicht geschenkt!"

Hat er Fotos gemacht,die Ihnen unangenehm waren?

Nein. Es ist darum gegangen, dassPeter nur mehr fotografiert hat.

Für mich hat er sich überhaupt nichtmehr interessiert.

Auf unsere Frage nach seinem Berufwollten Sie etwas antworten. Was?

Er hatte früher eine Bergsteiger-schule.

Aber vor neun Monaten gab er auf.Wegen finanzieller Probleme.

Dann ist er ins Börsengeschäfteingestiegen?

Ja.

Herr Konsul, darf ich Ihnen meinetiefe Anteilnahme aussprechen.

Ich habe in den Nachrichten davongehört.

Danke. Es ist unfassbar.Trotzdem: Das Leben geht weiter.

Und das Essen?

Das lässt sich nicht vermeiden.

Die Peternells sind ja nicht nurGeschäftspartner.

Freunde um sich zu haben, ist jetztauch ein Trost.

Bei den Speisen haben Sievöllig freie Hand.

Sie wurden mir ja wärmstensempfohlen.

"Dazu hab ich dir die Fotoausrüstungnicht geschenkt!" Was heißt das?

Der Konsul - ein Frauenfreund.

Peter Taus hat delikate Fotosgemacht und den Konsul erpresst?

Was ihm das Leben gekostet hat.

Du bist unglaublich! Aber heutepasst's mir überhaupt nicht.

Du ... ich muss Schluss machen.

Was gibt's denn?

Der Herr Konsul und die junge FrauPeternell! Sehr pikant!

Woher ...?

Aus der Bergsteiger-Schule.

Dort steht ein Computer.Thomas kenntsich mit versteckten Dateien aus.

Er hat mir die CD gebrannt.- Sagenhaft, dein Thomas!

Das hier ist sagenhaft.

Die Kugeln in der Leiche sinddie gleichen wie beim Banküberfall.

Und was hat die DNA-Analyse ergeben?- Peter Taus ist Pinocchio.

Herr Purtscher, morgen werden hierzwischen uns ...

.. und unseren deutschen Partnerngewisse Dokumente unterzeichnet.

Halten Sie den Austauschder Unterschriften im Bild fest.

Gerne! Soll ich den gesellschaft-lichen Teil auch fotografieren?

Jaja. Ein paar Bilder könnten nichtschaden. Aber kein Blitzgewitter!

Entschuldigen Sie, bitte!Noch eine Bitte.

Ich arbeite an einem Bildbandüber Tiroler Herrensitze.

Ich würde mich gerne in IhremSchloss ein wenig umsehen.

Ja. Das geht in Ordnung.

Wie meinen Sie das?

Und wie ist Ihr Name?

Gut, danke.

Anonym. Männlich. Wir sollen unsVolker Tichalski genauer ansehen.

Es tut mir Leid, Herr Konsul. Aberwir haben eine wichtige Neuigkeit.

Ja. Machen Sie nur.

Es ist erwiesen, dass Ihr Schwieger-sohn der Bankräuber Pinocchio war.

Was?

Was sagen Sie da?

Sind Sie wahnsinnig?

Der DNA-Vergleich schließtjeden Irrtum aus.

Alexandra?

Weißt du, was ich eben gehört habe?

Dieser Bergmensch, dein famoserEhemann, ...

.. war in Wirklichkeitein Bankräuber!

Er! Er war dieser Pinocchio!

Was?

Wieso?

Ich ... Bitte entschuldige mich.

Bitte!

Ich ... erwarte von Ihnen, dass Siediese Tatsache ...

.. nicht an die große Glocke hängen.

Wir sind ja nicht irgendwer.In Tirol haben wir 7000 Angestellte.

Die Öffentlichkeit zu informieren,ist Sache des Gendarmeriekommandos.

Und was ist Ihre Sache?

Sie sind doch nicht auf diesonderbare Idee verfallen, ...

.. ich wäre hinter dieses Doppel-leben gekommen.

Und hätte meinen Schwiegersohnermorden lassen?

Nur um unseren guten Ruf nichtzu gefährden. Nein, nein.

Es ist unfassbar!

Verdächtigen Sie meinen Sohn?

Peter Taus war Ihnen als Schwieger-sohn nicht sehr willkommen.

Jaaaa. Seine Fähigkeiten haben sichdarauf beschränkt, ...

.. eine Frau zu befriedigen.Das ist schon ein bisschen mager.

Für Sie aber kein Grund, daranfinstere Spekulationen zu knüpfen.

Sie wurden also von Peter Tausnicht erpresst.

Ich glaube, es ist besser,Sie gehen jetzt.

Ich werde dafür sorgen, dass man denFall kompetenteren Leuten überträgt.

Es wäre dann aber auch sehr ratsam,sich vorzustellen, ...

.. was die kompetenteren Leutezu diesem Foto sagen.

Wo ... woher ...?

Woher haben Sie das?

Bitte!

Kommen Sie mit.

Mit diesen Fotos hat Peter Taus Siezu erpressen versucht.

Wäre es an die Öffentlichkeitgelangt, ...

.. wäre es das Ende der Zusammen-arbeit mit den Peternells gewesen!

Wir haben die Erpressung verhindert.

Ich habe aus Peters SchreibtischNegative und Fotos gestohlen.

Und jetzt?

Und dabei haben Sie sich verletzt.

Deshalb wollten Sie auch nicht,dass wir hier Pinocchio suchen.

Wir haben mit dem Mordnichts zu tun.

Wiedersehen.

Dass der Saukerl die Fotos einge-scannt hat, haben wir nicht bedacht.

Was geschieht jetzt damit?

Wenn Sie uns genügend Kompetenzzutrauen, kriegen Sie die CD-Rom.

Guten Tag.

Ich hab mit dem Hausburschengeredet.

Das Auto war kaputt. Totalschaden.

Sechs Monate lang ist die Garageleer gestanden.

Seit gestern steht das Auto wiederda. Seit gestern! Merkwürdig.

Allerdings. Das müssen wirrecherchieren.

Du gehst jetzt. Sonst fliegt nochdeine Deckung auf.

Schau, Karin. Das istein Vierkolben-Bremssattel.

So etwas baut bei uns nur derMeischl ein. Der Wagen war dort!

Und was ist das?

Das ist ein alter Wagenheber.Der funktioniert nimmer.

Da fehlt die Eisenstange.

Das ist ja furchtbar!

Weiß es Alexandra schon?

Ja.

Die Arme! Soll ich michein bisschen um sie kümmern?

Das wäre mir sehr recht,liebe Frau Gräfin.

Bitte kümmern Sie sich um mein Kind.

Na, bravo! Das hat ja gedauert!

Hör gut zu! Ohne Unterbrechung.

Der Meischl hat den Wagen repariert.Schon vor sechs Monaten.

Volker hat kein Geld mehr. Deshalbkriegt er das Auto nicht zurück.

Der Konsul streicht dem Bubendas Taschengeld.

Gestern taucht Volkermit 45.000 Euro auf.

Er muss erkannt haben,dass sein Schwager Pinocchio ist.

Aber wie? Weil wir ihm gesagt haben,dass Pinocchio hinkt?

Keine Ahnung. Aber der Mörder mussdas Geldversteck entdeckt haben.

Er könnte seinem Schwagerbeim Jogging gefolgt sein.

Herr Tichalski! Wir hätten nocheine kurze Frage an Sie.

Und die wäre?

Woher haben Sie plötzlich das Geld,um Ihre Schulden zu bezahlen?

Na! Kommen Sie schon!

Die Polizei möchte wissen, womit ichdie Autoreparatur bezahlt habe.

Ich glaube nicht,dass Sie das was angeht.

Wir wollen nur wissen, wo das Geldplötzlich hergekommen ist.

Auf lächerliche Fragenantworte ich grundsätzlich nicht.

Im Zusammenhang mit einem Mord gibtes keine lächerlichen Fragen.

Natürlich habe ich das Geldmeinem Sohn gegeben.

Danke. Sie haben uns sehr geholfen.

Danke.

Scheißkerl!

SCHEISSKERL!

Das beweist noch nicht, dassdas Geld von dem Überfall stammt.

In einer Dorfbank gibt es keinefortlaufend nummerierten Scheine.

Aber wir könnten Volker fragen,warum er das Geld hier versteckt.

Er kann uns irgendwas erzählen.Er wird fragen, woher wir das wissen

Was? Ich hab mit dem Tod von Peternichts zu tun!

Schwachsinn!

Woher hast du das Geld?

Das kann ich dir erst erklären, wennder wirkliche Mörder gefasst ist.

Der wirkliche Mörder! Was soll denndas heißen? Wer ist das?!

Das weiß ich nicht!

Aber ... aber ich ... schwöre,ich hab ihn nicht umgebracht.

Ich war's nicht.Ich hab ihn nicht umgebracht.

Geht!

Geht.

Schau mich nicht so an.

Alexandra!

Alexandra! Alexandra!

BLEIB STEHEN!

Alexandra! Alles in Ordnung?

Später, ja?

War da was?

Haben Sie mich erschreckt!

Kommen Sie!Da schleicht einer herum.

Was machen Sie denn da?

Nichts.

Ich mache hier nur ein paar Fotos.

Ein Höhenmesser.

Gsch!

Da drinnen war so ein komischer Typ,der irgendwas fotografieren will.

Er wollte einen Höhenmessereinstecken.

"Meinem besten Freund".

Wie hat denn der ausgesehen?

Groß. Blond.- Dünn.

Grüß Gott!

Grüß Gott! So sieht man sich wieder!

Wie war noch mal Ihr Name?- Purtscher. Tom Purtscher. Ich ...

Ich weiß.

Was machen S' denn hier? - Ichwerde morgen hier fotografieren.

Und was machen Sie heute hier?- Ich fotografiere Tiroler Schlösser.

Schön. Da muss man sich ein bisselumschauen, oder?

Ja.

Ah, die Sache mit dem Höhenmesser!Das ist mir jetzt peinlich.

Ich wollte die Seehöhe des Schlosseswissen.

Wiederschauen.

Hat der Höhenmesser Ihrem Manngehört?

Haben Sie ihm den geschenkt?Wegen dieser Gravur.

Nein. Ich weiß nicht,wer ihm den geschenkt hat.

Wissen Sie, ...

Wirklich glücklich war Peternur in den Bergen.

Dort, wo er seine Kletterschulegehabt hat.

Später haben wir nur mehrgestritten.

Und das mit den Banküberfällen ...

Das hat er aus Verzweiflung getan.

Um mir und meinem Vater wenigstensGeld vorweisen zu können.

Von diesem Doppelleben hat niemandwas geahnt?

Nein. Niemand.

* Fax *

Morgen, Andreas!

Morgen.

In der Kleidung des Toten fand manSpuren von Kalk und Quartzmörtel.

Materialien, die auf ein sehr altesGemäuer hinweisen. Sagt dir das was?

Mir schon!

Willkommen im Reich des schwarzenRitters Ivanhoe!

Ich war früher jedes Wochenendehier. Hier kenn ich mich aus.

Ich kenne jeden Kerker.- Sei mal still!

Ah, hier war schon jemand. Komm!Den holen wir uns.

Vergiss es!

Ruf die Spurensicherung.

Karin!

Die Ruine ist der Tatort.

Und ich weiß, wo das da hingehört.

Das wär dem schwarzen Ritternicht passiert.

Ah!

Grüß euch!

Hallo, Vater!

Na, wie geht's voran?

Gut. Wir sind in der Zielgeraden.

Sehr optimistisch! Zuerst der Schlagauf den Kopf, dann der Schuss.

Dieser Mord istmehr als ungewöhnlich.

Die Aufklärung eines Mordes ist wiedie Komposition eines Gerichtes.

Du bist eigentlich fertig,und dann fehlt noch irgendwas.

Meistens ist es ein ganz einfachesGewürz, an das man nicht denkt.

Salz!

Salz fehlt der Komposition!Wir sehen uns im Schloss!

Ich weiß, wo ich nachsehen muss!

Liebe Freunde! Bitte zu Tisch!

Es ist angerichtet!Sie schon wieder?

Ja, da sind wir schon wieder.

Wir müssen mit Ihnen reden.

Ja! Erledigen Sie das gleich!So bei Tisch nebenbei!

Ich würde gerne Herrn und FrauPeternell bitten, draußen zu warten.

Bitte schön. Ich bitte Siefreundlichst. Danke.

Und Monsieur Didi ebenso.

Herr Purtscher, Sie bleiben!

Herr Konsul, Sie wurden erpresst.Sie sind darauf nicht eingegangen.

Daher sah sich Peter Taus gezwungen,eine weitere Bank zu überfallen.

An einer Verletzung erkannten Sie,dass Peter Taus Pinocchio ist.

Sie folgten ihm hinauf zur Ruine undsahen, wie er die Beute versteckte.

Diesen Eisenstab ließen Sie dortliegen.

Bei der Suche danach haben wir Sieüberrascht.

Mit diesem Eisenstab haben SiePeter Taus ...

Nein. Ich hab ... Nein.

Ich habe ihn damit nur bewusstlosgeschlagen.

Von hinten. Auf den Kopf.

Dann bin ich mit dem Geld weg.

Aber ... ich hab ihn nichterschossen.

Das wissen wir, Herr Tichalski.

Herr Purtscher! Sie haben gesehen,wie Pinocchio in den Wald rannte.

Sie kamen auf die Idee, er könntein der Ruine sein Versteck haben.

Sie dachten, ein Paparazzo, derPinocchio entlarvt, hat ausgesorgt.

Sie sahen, dass Volker Tichalskimit dem Geld verschwand.

Und dass er Peter Taus bewusstlosgeschlagen hatte.

Sie durchsuchten ihn, fandenseine Pistole und erschossen ihn.

Deshalb haben Sie es getan!

Ihre Frau ist vor fünf Monatenbei einer Klettertour umgekommen.

Peter Taus war der Bergführer.

Sie machten ihn für das Unglückverantwortlich.

Ihre Schuhe? Sie traten in eineLacke da oben bei der Ruine.

Daneben lagen Viehsalz-Säcke.Das Salz löste sich im Regen auf.

Möchten Sie dazu etwas sagen?

Als ich ...

.. die Pistole bei Peter gefundenhabe, konnte ich nicht anders.

Da war alles klar. Ich hab nur dasBild meiner Frau vor Augen gesehen.

Ich hatte ihn tausend Mal schonin Gedanken getötet.

Da war es in Wirklichkeit ...

Der Höhenmesser. "Meinem bestenFreund". Das war Peter Taus.

Ja.

Bis zum Tod meiner Frau.

Bitte.

Bitte!

Ich habe keinen Sohn mehr.

Sie kommen doch zum Begräbnismeines Schwiegersohnes?

Wenn Peter auch tragisch in die Irregegangen ist, ...

.. so gebührt ihmdoch ein würdiger Abschied.

Und Volker?

Im Grunde erwächst die Krafteiner Familie aus dem Verzeihen, ...

.. das sie ihren gestraucheltenMitgliedern gewährt.

Herr Konsul?

Um einen kleinen Beitrag zur GrößeIhrer Familie zu leisten, ...

.. überlassen wirIhnen dieses Erinnerungsstück.

Danke.

Gnädige Frau!

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