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MIT MIR NICHT, MEINE HERREN
Sam, was machst du denn in der Mädchenabteilung?
Ganz böser Junge.
Komm schon, Billy. Mach die Klappe auf. Beeilung.
Da gehörst du hin, mein Junge.
Mami, warum will Sam eigentlich immer zu den Mädchen rüber?
Homer, Sie müssen mir hier diesen Rücklieferschein unterschreiben.
- Was machen denn diese Dinger wieder hier? - Keine Ahnung, aber da sind sie nun mal.
- Sehen Sie, hier müssen Sie unterschreiben. - Ich unterschreibe gar nichts.
- Nicht bevor ich mit Janey gesprochen habe. - Was heißt das, Sie unterschreiben nicht?
- Ich kann nicht. - Sie können doch nicht einfach telefonieren...
während der Zug hier auf den Schienen steht. Was ist los mit Ihnen!
Dein Zug ist mir völlig egal. Ich rufe Janey zuerst an. Hallo?
Mom!
Ja.
Homer Bean hat angerufen, du sollst sofort zur Bahn kommen.
- Die Hummer wurden zurückgeschickt. - Was?
Oh, nein!
LEBENDE HUMMER
Janey, es tut mir leid.
Warum? Wie konnte das passieren, Homer?
Du weißt, dass ich alles kontrolliert habe. Den Fahrplan, die Fahrtzeit.
Ich habe die Hummer in Seegras eingepackt...
damit sie selbst nach einer langen Fahrt von 2000 Meilen noch frisch sind.
Die haben immer überlebt. Und jetzt gehen sie alle ein?
Fest steht nur, dass der Marshall Country Club die Annahme am Montag verweigert hat.
Am Montag?
Die sollten doch schon am Freitag dort sein.
Angekommen sind sie am Freitag um 16.00 Uhr...
Das ist nicht meine Schuld, Homer. Die Eisenbahn hat es vermasselt.
Sie haben die Fässer einfach bis Montag stehen gelassen.
Unterschreiben Sie jetzt hier, Homer?
Können die nicht lesen, was da steht: Empfänger sofort zu benachrichtigen.
Das ist nicht fair.
Liebe Janey, das alles begann schon am zweiten Tag,
als Harry Foster Malone die Bahnlinie übernommen hat.
Man sagt, er will jetzt Sitzbänke in die Güterwagen stellen...
um sie als Pendlerzüge zu verwenden.
Also, von so einem Kerl kann man keine Fairness erwarten.
Dem werde ich es zeigen, Homer.
- Was soll es denn heute sein, Janey? - Gar nichts, Aaron.
Onkel Otis, sag mir doch, was du davon hältst?
Mr. Claude Fullerton, Editor, High River Gazette, High River, Maine.
Lieber Mr. Fuller, als demokratischer Kandidat für den ersten Stadtrat in Cape Anne...
ersuche ich Sie um die Bekanntgabe in ihrer Zeitung...
Ich lese dir gerade einen Brief vor. Also, hör bitte zu.
Tu ich ja. Es ist der gleiche Brief wie letztes Jahr.
Ist er nicht. Hör zu.
- Die dringenden Anfragen... - George!
- Was ist denn los? - E&P haben meine Hummer ermordet.
- Ermordet? - Sie warten unten an der Station. Tot.
- Alle 300 Stück. - Jetzt mal halblang...
Die liegen in ihren Fässern als wären es Särge.
Einen Moment. Wie?
Die Hummer sind am Freitag Nachmittag in Marshalltown angekommen...
E&P hat sie aber bis Montag einfach dort liegen gelassen.
- Aber, das ist unmöglich. - Für E&P ist nicht unmöglich.
Das war meine erste Bestellung. Ich brauche das Geld, George.
Und du wirst dein Geld bekommen.
Neue Reifen für das Auto, Kleidung für die Kinder...
Beruhige dich, hör mir zu.
Du bekommst dein Geld, weil du im Recht bist. Verstehst du mich?
- Hast du den Lieferschein? - Jetzt hast du wenigstens einen Fall, Junge.
- Hast du nicht irgendetwas zu tun? - Pensioniert.
- Ich habe einen Klienten, Otis. - Alles klar, Junge. Bis bald, Janey.
Viel Glück, Anwalt.
Das brauchst du auch, wenn du von Harry Foster Malone Geld haben willst.
- Was meint er denn damit? - Wir kriegen das Geld.
- Hast du den Lieferschein? - Der ist im Haus.
Dann holen wir ihn.
Am Donnerstag habe ich sie weggeschickt, das weiß ich mit Sicherheit...
mit dem Schnellzug, und der alte 97er hat sie mir tot zurückgebracht.
Wir werden an die Bahngesellschaft schreiben...
Ich habe so hart dafür gearbeitet.
Die Eisenbahn muss dir den Verlust erstatten. Das ist ein klarer Fall.
- Bist du sicher? - Pfadfinderehrenwort.
Ach du meine Güte.
Und dann...
Sanitäre Anlagen in Providence, General.
Nennen Sie mich nicht General. Ich war gerade mal für acht Wochen General.
Und die zwei Monate habe ich darauf verwendet Skistöcke für Gebirgstruppen zu besorgen.
Ich frage mich manchmal, wozu einer, der Skifahren kann, wohl Skistöcke braucht.
Was ist mit den Sanitäranlagen?
Danning meint, sie könnten einen Anstrich vertragen.
Sie sind auf Flug 677 nach Boston gebucht, Mr. Malone.
Miss Beardsley, ich leite eine Bahnlinie.
Buchen Sie mir keinen Flug. Schalten Sie ihr Hirn ein.
Tussi, elendige. Hat keinen Schimmer, was sie da tut.
Die sanitären Anlagen werden nicht gestrichen.
Sagen Sie Danning, wenn er was streichen will...
dann soll er bei sich selber anfangen.
In seiner Freizeit, mit seinem Geld.
Was noch?
Die Plakate für den Gedenktag, General. Harry.
Keine Miezen. Da müssen Miezen rauf. Gleich zwei. Und Bikinis.
Wie soll man denn so Tickets verkaufen?
Da gibt es doch die zwei... Wo waren die noch mal her?
Aus Newark.
Gut, die sollen drauf.
- Was noch? - Harry, der Bericht über die Gesamteinahmen.
Die letzten 16 Monate, seit Ihnen die Bahnlinie übertragen wurde...
Seit ich sie übernommen habe.
Übernommen habe. Ausgezeichnet.
Ich fürchte, wir werden Schwierigkeiten bekommen.
Sie haben wohl einen Sprung in der Birne.
Ich habe den Blechhaufen auseinandergenommen...
wieder zusammengesetzt und dadurch ertragfähig gemacht.
Und Sie labern was von Schwierigkeiten.
Immerhin bin ich der Syndikus von E&P...
und habe gewisse Kenntnisse auf dem Gebiet der Psychologie des Konsumenten.
Sie können sich nicht einfach rücksichtslos über seine Wünsche hinwegsetzen.
Diese Hollandaise schmeckt nach verbrannten Mandeln. Welcher Konsument?
Nehmen Sie das Zeug da weg.
Dieser Fall hier ist typisch, Harry. Mrs. Jane Osgood aus Cape Anne in Maine...
hat die Firma Hummerversand in den Monaten ohne R, GmbH.
Sie schickte per Fracht 300 Hummer nach Marshalltown.
Auslieferbar sofort nach Ankunft.
Sie erinnern sich, dass Sie den Zustelldienst auf der Weststrecke radikal verringert haben.
Und?
Die Fracht kam am Freitag Nachmittag an. Aber es war niemand da, sie zu übernehmen.
Die Hummer sind dann in unserem Waggon krepiert.
Müssen Sie mir das gerade jetzt erzählen?
Tut mir leid.
- Nehmen Sie das weg, aber schnell. - Wir haften dafür, Harry.
Dann bezahlen Sie den Quatsch und machen Sie kein langes Gewäsch drum.
Wir dachten, dass es, ganz im Sinne einer guter Kundenbeziehung, klug wäre...
wenn ich Harris nach Cape Anne begleite und den Scheck selbst überreiche.
Ihr beide zusammen?
Eine Liebenswürdigkeit, Harry.
Ihr habt für eure Liebenswürdigkeit genau einen Tag.
Für Vergnügungsreisen zahle ich keine Spesen mehr.
Die müsst ihr in Zukunft selbst tragen.
Keine Tagesspesen mehr in diesem Team. Eugene, Kaffee.
Verzeihung, kleines Fräulein. Wohnen hier die Osgoods?
Verzeihung. Hallo, ich bin Jane Osgood.
Wie geht es ihnen, Mrs. Osgood? Ich heiße Selwyn Harris.
- Das hier ist Mr. Crawford Sloan. - Freut uns sehr.
Er ist der Chefsyndikus der E&P Bahngesellschaft.
Das hier ist Sam. Er ist völlig harmlos.
Schalte den Fernseher bitte aus.
Aber, Mami, es ist Rinty.
Mutter hat etwas Geschäftliches mit den Herren zu besprechen.
Geh bitte runter und zu Bett. Du kannst noch etwas lesen.
- Lesen? - Betty, komm her und sag Gute Nacht.
- Gute Nacht. - Wollen Sie sich nicht setzen?
- Danke. - Hummer hausen hier normalerweise nicht.
Er gehört den Kindern. Sie lieben ihn.
Ich bin gleich wieder da. Gute Nacht, Liebling.
Tut mir wirklich leid. Bitte, setzen Sie sich.
Danke.
Mr. Sloan ist extra mitgekommen, weil er Ihren Anspruch persönlich regeln wollte.
Das klingt ja wundervoll. Danke.
Die Unterschrift von Mrs. Osgood kommt direkt unter die Ihre.
Ja, natürlich.
Alles klar, Harris.
- Den Scheck, wenn Sie so freundlich wären. - Ja, hier.
Wir haben hier einen Scheck über $700...
$700?
Ja. Der Verkaufswert der Hummer.
Wenn Sie so freundlich wären und an diesen drei Stellen Ihre Unterschrift setzen.
Mein Verlust liegt weit höher, Mr. Sloan.
Ihre Bahngesellschaft hat mich mehr als nur die Hummer gekostet.
Wahrscheinlich ist meine gesamte Saison zerstört.
- Also, Mrs. Osgood... - Tut mir leid.
- Ich will nur, was mir zusteht. - Genau.
Wir sind mit guten Absichten hierhergekommen, Mrs. Osgood. Die Bahngesellschaft...
- Mami. - Hier oben, Liebling.
Mami, ich habe meine Prüfung bestanden.
Ich bin jetzt Oberpfadfinder. Stimmt's, Akela?
Du hättest ihn sehen sollen. Er war nicht zu stoppen.
George, Das sind die Herren Harris und Sloan von E&P.
- Meine Herren, meine Anwalt, George Denham. - Oh, ja.
George, die Herren da bieten mir $700.
Meine Herren, vergessen Sie nicht den Schaden, der Mrs. Osgoods Geschäft entstanden ist...
- und ihrer Reputation? - Ganz genau.
Der Marshalltown Club will nie wieder Hummer von mir bestellen.
Die meinen, ich hätte ihre Auktion ruiniert
und sie würden es allen anderen Clubs weitersagen.
Dem Epicure Magazin haben sie es schon gesteckt,
da brauche ich gar nicht mehr zu inserieren.
Ich passe nicht mehr in deren Konzept...
George hat das alles in seinem Brief geschrieben.
- Stimmt. - Kennen Sie diesen Brief, Harris?
Klar, kennt er ihn.
Ich habe hier eine etwas eigentümliche Korrespondenz.
"Als demokratischer Kandidat für den ersten Stadtrat von Cape Anne..."
- "...ersuche ich um Unterstützung..." - Der gleiche Brief wie letztes Jahr...
- Jetzt aber sofort ins Bett. - Da habe ich wohl den falschen Brief....
- in das richtige Kuvert getan. - Wirklich, George.
Entschuldigung.
Von unserem Stationsvorstand wissen wir, dass Sie eine alleinstehende Witwe sind...
mit zwei Kindern.
Bitte, glauben Sie einem Mann, der mit den Methoden
unserer neu übernommenen Bahngesellschaft vertraut ist.
- Nehmen Sie den Scheck. - Das werde ich nicht tun.
Herr Anwalt...
Mich mitgerechnet, besteht die Rechtsabteilung unserer Organisation aus 26 Juristen.
Allein im letzten Jahr ist die E&P dank des explosiven Temperaments unseres Präsidenten
in genau 314 Fällen verklagt worden.
Und verloren haben wir nur einmal.
Der Fall bestand aus einem Schlafwagen...
einem unerwarteten Nachwuchs für New Hampshire...
und einem störrischen Schaffner.
Sie als zugelassener Anwalt werden mir sicherlich zustimmen...
dass ein Neugeborenes bei den Geschworenen mehr Eindruck hinterlässt...
als diese Krustentiere ihrer Klientin.
Entschuldigen Sie uns für einen Augenblick. Jane...
Ich denke, du solltest das Geld nehmen.
Hast du den Mann gehört? Das ist eine Nummer zu groß. Die tun nichts Anderes...
als zu Gericht gehen. Dafür werden sie bezahlt. Nimm das Geld.
George, warum kannst du nicht...
Meine Herren, Ich werde das Geld nicht nehmen. Es tut mir leid, George.
Harris, haben Sie eine Zulassung für diesen Bundesstaat?
Ja, habe ich.
Gut, dann nehme ich den nächsten Zug nach New York zurück.
Mrs. Osgood, es tut mir aufrichtig leid, diese Sache nicht freundschaftlich regeln zu können.
Guten Abend.
Guten Abend. Wir sehen uns bei Gericht.
- Da gehen sie hin, die $700. - Da gehen $700 hin!
- Du sagtest doch, dass es zu wenig sei. - Ich weiß, was ich gesagt habe.
- Und ich weiß, was du gesagt hast. - Häh?
Willst du einen Kaffee?
Nein, ich muss noch rauf nach High River.
Patience Parsons hat versprochen, einige Plakate...
Patience Parsons hat was?
- für mich vorzubereiten. - Das kann sie auch morgen tun, George.
Ich habe gerade $700 aus dem Fenster geschmissen...
und habe sicher keine Lust, allein Kaffee zu trinken.
- Kommst du? - Ja, ich komme. Eine Tasse.
Von allen Leuten rätst du mir, das Angebot anzunehmen.
Gerade ich. Ist es nicht die Aufgabe eines Anwalts seinen Klienten zu beraten?
Ich rate dir, das Angebot anzunehmen, weil E&P eine zu harte Nuss zum knacken ist...
aber das macht noch lange keinen Spion für Harry Foster Malone aus mir.
Das verstehe ich ja, George.
Ich verstehe nur nicht, warum du nicht verstehst.
Es geht um das Prinzip. Ich bin im Recht und die nicht.
Ich will nur, was mir zusteht. Das ist alles.
Janey, hör mir zu. Der Unterschied zwischen dem was recht ist...
Der Unterschied zwischen Recht und Praxis ist die ewige Schande der Menschheit.
- Hörst du mir überhaupt zu? - Ja, tu ich.
E&P ist ausgestattet mit Abermillionen von Dollars und Tausenden an Menschen.
Dein Business besteht aus 4 Leuten.
- Vier? - Betty und Billy und du...
Vier Leute und keine Dollars. Du musst dich der Realität des Lebens stellen.
Ah, und du tust das auch?
Du bist genauso blind den Tatsachen des Lebens gegenüber wie ich.
Nur als Beispiel, du kandidierst wieder als erster Stadtrat, stimmt's?
Nun ja, natürlich.
Und du weißt genauso wie ich, dass Cape Anne...
jedes Jahr automatisch Aaron Caldwell seine Stimme gibt.
Er ist der erste Stadtrat seit ich denken kann...
und wird es wohl auch für immer bleiben, du aber versuchst es immer wieder.
- Und warum tust du das, George? - Warum ich was mache...
Weil Aaron Caldwell immer noch im 18. Jahrhundert lebt.
Er ist eine Mann, für den eine Stadt am Ende des Jahres immer Profit abwerfen muss...
als wäre es eine Art Business oder ähnliches.
Aber in erster Hinsicht, weil die Menschen dieser Stadt
nicht die Verwaltung bekommen, die ihnen zusteht.
Unsere Schulen sind nur halbtags geöffnet. Das ist fürchterlich.
Dieser Geizhals würde nicht mal $1 für einen Feuerwehrwagen ausgeben...
oder gar einen Schneepflug.
Die Antwort darauf kenn ich schon:
"Im Monat Mai sind die Schneepflüge am günstigsten."
Wenn die Menschen dieser Stadt...
Ich sag dir mal etwas. Du gehörst ordentlich durchgeschüttelt.
Warum hast du bei der letzten Rallye nicht so gesprochen?
Es kam ja keiner hin.
Wenn du etwas zu sagen gehabt hättest, wären sie auch gekommen.
Außer den Pfadfinder. Wo ist denn meine Tasse Kaffee?
Jetzt machst du wieder einen auf stur. Weiß du noch wie Hank...
Janey, Hank Osgood konnte mit seinem Charme jeden hinter dem Ofen hervorlocken.
Er hatte dieses gewisse Etwas, das nur wenige besitzen...
So wie du, George.
Ich weiß nicht.
Erinnerst du dich, als wir Kinder waren?
Als wir das geschwärzte Glas für die Sonnenfinsternis verkauft haben.
Du erinnerst dich?
Ich hab das Sturmfenster von Onkel Otis geklaut.
Und ich habe mein ganzes Taschengeld für einen Glasschneider ausgegeben.
Ich hab das Glas geschwärzt. Ich habe das Feuer gemacht.
Und ich hab es vor der Bank verkauft.
Ja, und Hank hat das ganze Geld eingestrichen.
Oh, das stimmt. Aber er hat uns ins Kino mitgenommen.
Willst du Zucker?
- Hast du etwas Sahne? - Tut mir leid.
Oh, den hab ich ganz vergessen.
- Das ist die Mädchenseite. - Ach, du lieber Himmel.
Beeil dich.
Was ist daran so lustig? Noch 5 Minuten ohne Salzwasser...
und der alte Sam wäre mausetot. Das wäre mein...
Billy legt ihn immer unter die Decke, bevor er selbst zu Bett geht. Was ist passiert?
Tut mit leid, George. Mein Fehler.
Ich hab Sam in die Küche gegeben. Danach habe ich Billy ins Bett verfrachtet.
Auf Billy bin ich nicht böse. Ich war wütend auf diese Anwälte.
Wie bin ich nur auf dieses Business gekommen? Keine Ahnung. Hummer!
Liebling, das schaffst du schon.
Jedes Business braucht seine Zeit.
Ich weiß, was du brauchst.
Komm her.
Du brauchst einen Partner.
Und ich weiß auch schon wen.
Mich.
Als erstes nehme ich eine Hypothek auf mein Haus auf. Kapitalauffrischung.
Verstehst du?
Du verstehst es nicht. Schau, eine Hypothek auf mein Haus. Wir werden Partner.
Das ist wirklich sehr lieb von dir und ich weiß es zu schätzen.
Aber wir nagen nicht am Hungertuch.
- Janey, ich werde es machen... - Wirst du nicht und ich geh jetzt zu Bett.
Ich verstehe dich nicht. Es gibt keine andere Möglichkeit...
Nein.
Wir sehen uns im Gericht, George.
George, eine Sache noch. Du hast nicht erwähnt, dass ich keine einzige...
Das Bezirksgericht von Damariscotta County,
Vorsitzender Richter ist der ehrenwerte Loring Johnson, die Sitzung ist eröffnet.
Gerichtsdiener, rufen Sie die Jury herein.
Du hättest erwähnen sollen, dass ich seither keine einzige Bestellung mehr bekommen habe.
- Mach dir keine Sorgen. - Mach ich mir aber. Was, wenn die gewinnen?
Die Fakten sprechen für uns.
Mrs. Foreman, haben Sie ein Urteil gefällt?
- Da haben wir, Herr Vorsitzender. - Und wie lautet das Urteil?
Unser Urteil fällt zu Gunsten der Klägerin aus.
Die Höhe beträgt $2,500 und Kosten.
George, wir haben gewonnen. Danke. Alice. Danke, Dank an alle.
- Hohes Gericht... - Mr. Harris, das haben Sie gut gemacht.
Wann erhalte ich mein Geld?
Janey, die Sitzung ist noch nicht geschlossen. Setz dich hin.
Hohes Gericht, ich beantrage eine Aussetzung des Urteils.
Abgelehnt. Die Sitzung ist geschlossen.
Ich bitte um eine Beglaubigung der Abschrift.
Natürlich.
Mr. Harris, wann bekomme ich mein Geld?
- Es gibt kein Geld, Mrs. Osgood. - Was?
Es gibt kein Geld.
George, George...
Verstehen Sie, das war quasi ein Heimsieg.
Wir hatten erwartet, dass Sie hier gewinnen.
Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass wir durch alle Berufungsinstanzen gehen werden...
die im Bundesstaat Main zur Verfügung stehen.
Mr. Sloan hatte Sie gewarnt.
Harry Foster Malone ist kein Menschenfreund.
Sie hätten das Angebot wirklich annehmen sollen.
Denham. Wir sehen uns bei Gericht, Mrs. Osgood.
George, das können sie nicht tun.
- Genau das habe ich erwartet. - George, die können doch nicht.
Tut mir leid. Ich hätte das Geld nehmen sollen.
Die haben unrecht und ich habe recht.
Wartest du einen Moment bis ich meine...
- Was ist los? - Diese Schuhe...
George, es ist einfach nicht fair.
Diese Hummer stehen für Monate schwere Arbeit.
Und ich soll jetzt einfach ruhig warten bis...
Malone durch das Oberste Gericht in Augusta angehalten wird zu zahlen.
Ganz genau. Aber so ist nun mal das Gesetz, Janey.
Ich würde gerne sehen was passiert...
wenn ich einen von Malones Zügen besteige ohne zu bezahlen.
Er würde dich ganz schnell mit Lappalien eindecken,
den Gerichtsvollzieher auf den Hals hetzen und dein Gehalt pfänden.
- Mein Gehalt? Ich habe kein Gehalt. - Nun, dann eben dein Eigentum.
- Was meinst du mit Eigentum? - Dein Haus, deinen Lieferwagen.
- Wie? - Wie was?
Wie geht das vor sich?
Es ist die einfachste Sache der Welt.
Du veranlasst eine einstweilige Verfügung.
- Bringst diese vor... - Wo bekommt man eine einstweilige Verfügung?
Die kannst du von Richter Johnson bekommen. Warum?
- Richter Johnson, einen Augenblick, bitte! - Was hast du...
- George, raus aus dem Wagen. - Was?
- Beeil dich. - Um Himmels Willen.
Richter Johnson, warten Sie bitte eine Minute!
Homer, ich habe eigentlich den Personenzug erwartet.
- Aber stattdessen kommt da der alte 97er. - Ja, hat wieder einmal Verspätung.
Fahren Sie nach Boston, Wilbur?
Ich habe die Gegend 34 Jahre nicht verlassen.
- Erwarten Sie jemanden? - Nein.
Worauf warten Sie dann?
Hierbei schwöre und gelobe ich, die Verfassung
der Vereinigten Staaten und ebenso die Verfassung des Staates Maine...
gegen innere und äußere Feinde nach bestem Wissen und Gewissen zu verteidigen...
und alle Geheimnisse treu zu bewahren.
Sie wollen also nicht rausrücken damit?
Nein.
Soll ich mich für Sie noch mal nach dem Personenzug erkundigen?
Ach, lassen Sie es sein.
Es wird spät und ich bekomme langsam Hunger. Der alte 97er reicht mir auch.
Homer, hiermit überreiche ich Ihnen eine einstweilige Verfügung...
- $4. - Nicht für mich.
- Ich bin blank. - Ich bin raus.
- Ich sehe Sie. - Keinen Mut mehr.
- Asse und Sechsen. - Ich habe drei Buben, Sir.
Sind Sie sicher, Weaver?
Ja, Sir, Ich habe drei Buben. Einfach Glück, Sir.
Karten, bitte.
Ich sage Ihnen einmal was über Ihre sogenannten Pendler.
Jedes mal, wenn so ein verfluchter Pendler meinen Zug betritt, kostet mich das 4 Cent.
Die ICC verlangt von mir, dass ich ihn befördere, was ich auch tue.
Der Salonwagen allerdings ist gestorben, das sag ich Ihnen.
Am Ende wollen sie noch eine Liveshow mit den Rockettes.
- Also, teilen Sie schon aus. - 50 Cent Mindesteinsatz, Jungs.
- Verdeckter Poker. Jungen oder höher. - Was ist schlecht am Offenen Poker?
Im Allgemeinen entscheidet das der Geber, Harry.
- In Ordnung. Offener Poker. - Ja, Sir.
Huhn ist billig zurzeit. Servieren wir das in allen Speisewägen.
- Ich kaufe. - Das ist aber nicht die Regel, Harry.
Das ist die Regel.
Sie vom Einkauf, was ist denn mit den Uhren, die Sie einkaufen sollten?
Ich habe Ihre Nachricht an die Hersteller weitergeleitet.
Es freut mich sagen zu können, dass wir 25% Rabatt bekommen.
Mich freut das aber gar nicht.
545 Uhren und Sie holen gerade einmal 25% heraus. Vergessen Sie das.
- Ich habe den Auftrag aber bereits erteilt. - Dann machen Sie ihn rückgängig.
Die Uhren kaufe diesmal ich. Mit einem anständigen Rabatt. 2 Dollar.
- Ich bin draußen. - Erhöhe um 2. Ihre 2 und noch 2.
- Einen Moment bitte. - Noch $2.
- Für Sie, Chef. - Das war's.
Kreuz-Fünf.
- Herz-Ass. - Malone. Harry Foster Malone.
Die haben schweres Geschütz aufgefahren.
Dann schaufeln Sie die Kohlen aus dem Tender, Sie Rindvieh.
Was ist der Einsatz?
Was ist da heute schief gelaufen...
bei der Osgood-Geschichte, Harris?
Es war eine einheimische Jury, Sir. Wir werden natürlich in Berufung gehen.
- Ich nehme ihre letzten Einsätze an. - In der Tat.
Und was kann während der Berufung passieren?
Nichts, Sir. Wir haben Vollstreckungsschutz.
Das denken Sie. Wir haben vielleicht Vollstreckungsschutz...
Flush...
und wie-das-sonst-noch-heißen-mag, aber am Ende erwischt es uns doch.
Ich habe gerade mit dem Agenten von Cape Anne gesprochen.
Dieses Miststück hat eine einstweilige Verfügung über den alten 97er erwirkt.
Haben Sie denn nicht Vollstreckungsschutz angemeldet?
Ich habe es nicht für möglich erachtet, dass sie...
Schöner Anwalt. Reden Sie nicht und geben Sie.
Weibsstück, widerliches.
He, komm mal rauf hier.
- Janey hat es der E&P gezeigt, nicht wahr? - Mir gefällt das nicht.
- Vor Malone hat sie jedenfalls keine Angst. - Ich aber schon.
Ich habe vor Malone Angst. Genau wie vor Tornados, Zyklonen und Überschwemmungen...
vor jeder Naturgewalt.
- Überdruckventil. - In Ordnung.
- Dampfeinlassventilhebel. - In Ordnung.
- Dampfauslassventilhebel. - Richtig.
- Drosselventil. - Ja, ganz genau, Billy.
Das bringt die Räder in Schwung.
Hast du den alten 97er schon mal gefahren.
Nein. Diesen nicht, aber seine Schwester, 35 Jahre lang.
Ich habe Teddy Roosevelt damit in 6 Stunden von Boston nach Bangor gefahren.
Das wäre die beste Fahrt seines Lebens gewesen, hat er gesagt.
Famos, hat er gesagt. Famos.
Der Präsident der Vereinigten Staaten. Sehen wir doch noch mal nach den Waggons.
Wir haben noch den gesamten Zug vor uns, nicht wahr?
Junge, aus dir wird einmal ein richtig toller Lokführer.
Ich seh dich schon den Express fahren.
Ja, mein Junge, jetzt gehörst du zur Eisenbahnfamilie.
- Das ist lebensgefährlich, das sag ich dir. - Wann glaubst du, bekomme ich mein Geld?
Ach, keine Ahnung. Solche Sachen brauchen ihre Zeit.
George, ich wünschte du würdest mir präzise antworten. Nur einmal.
Das Gesetz ist immer präzise. Nur die Menschen nicht.
Dein Junge kennt sich wirklich bei den Maschinen aus.
- Klar, ich kenne jeden Teil. - Wirklich? Echt famos.
Genau das hat Teddy auch Onkel Otis gesagt.
- Welcher Teddy? - Teddy Roosevelt.
Ich habe ihn von Boston nach Bangor gefahren, in 6 Stunden.
Du kannst ihn nicht einfach Teddy nennen.
Roosevelt war der Präsident der Vereinigten Staaten.
Ein Pfadfinder weiß immer, was sich gehört.
- Tut mir leid, Akela. - Schon in Ordnung. Komm her.
Ich werde beim Pfadfinderverein einen Antrag stellen...
Eisenbahnfahren als Prüfungsfach zuzulassen.
- Das wäre toll. - Junge, ist das nicht super?
Ich gehe mal nach Hause und mach das Essen. Kommt, Kinder.
- Darf ich noch ein bisschen bleiben? - Ich pass schon auf den Jungen auf.
Mir scheint, du bist es, der noch bleiben will.
Kann schon sein.
OK, Liebling, aber nicht zu lange.
Machen wir noch mal eine Trockenübung, Onkel Otis.
- Kommst du? - Ja.
Du hättest mir diese Story gestern geben sollen, Jane Osgood.
Es ist wahr, stimmt's? Muss es sein. Der 97er ist da und du mittendrin.
Wir machen eine Party, eine Kostümfest und ich komme als Schaffner.
Hallo, George. Hör mal, ich will die Wahrheit. Von Anfang an. Los.
Wir wollen keine Aufmerksamkeit. Wir wollen nur die Sache klären, mehr nicht.
Warum bleiben Sie nicht an Ihrem Telefon?
Weil ich zuerst eine Journalistin bin, darum...
und Clarence macht seine Sache sehr gut.
Ich brauche noch so eine Geschichte wie von dem doppelköpfigen Kalb aus High River...
und der Mirror stellt mich fix an.
Schau mal, Matilda. Es ist ganz einfach. Wir haben E&P geklagt und gewonnen...
aber die wollen nicht zahlen.
Und obendrein gehen sie auch noch in Berufung, was ihr gutes Recht ist.
- Daher habe ich ihren Zug genommen. - Du hast ihn beschlagnahmt.
- Ja, das habe ich getan. - Diese Bande, geschieht ihnen recht.
- Und weiter, Janey. - Das ist die ganze Geschichte.
- Was hast du weiter mit dem alten 97er vor? - Gute Frage.
Den behalt ich bis sie bezahlen.
Weiter so, Janey. Zeig es ihnen. Mit der Geschichte mach ich richtig Kohle.
Raus aus meinem Sessel.
Und hör auf mein Bier zu trinken.
Bei uns gibt es noch Privateigentum, verstanden.
Clara. Schalt mir eine Leitung nach New York. Nein, ich warte.
Ich bin ganz Ohr. Acht?
Lass den Kater doch kastrieren.
Die fressen euch noch das Haus unter den Füßen weg.
New York? Bangor, das ist meine Leitung.
Hallo, New York. Hier ist Cape Anne, Maine...
ein R-Gespräch für den Mirror in New York.
Murray Hill 2-1000, bitte geben Sie mir die Lokalredaktion für
Matilda Runyon, Korrespondentin.
Kauf dir in Zukunft dein eigenes.
Wollen Sie damit sagen, dass sie einen von Malones Zügen hat?
Jetzt hören Sie mal, Mr. Russell, ich kann ihnen die ganze Geschichte einfach diktieren.
Ich stelle einen Fotografen für die Aufnahmen und Sie überlassen mir den Wiederabdruck.
Immer mit der Ruhe. Wie heißt der nächste Flugplatz?
Bangor.
Gut. Jetzt hören Sie genau zu. Ich will, dass Sie diese Mrs. Osgood aufsuchen.
Bleiben Sie bei ihr. Im Notfall, setzen Sie sich auf sie...
aber lassen Sie auf keinen Fall jemanden mit ihr sprechen, bis mein Mann ankommt.
Verstanden?
Ja, Sir.
Hall, Michaels.
Komm schon rauf hier, Clarence.
- Matilda, Liebling? - Nur eine Dose.
Nehmen Sie ein Taxi zum Teteboro Flughafen, New Jersey.
Ich reserviere ihnen ein Flugzeug. Der nächste Flughafen ist Bangor.
- Dort können Sie ein Auto mieten. Und, Larry? - Ja, Jim?
Ich halte die Titelseite frei.
Wenn Sie mir den Bericht bis 22 Uhr schicken...
haben wir einen 8-Stunden Vorsprung vor allen anderen.
Sie...
machen Aufnahmen vom Zug, von der Witwe, von den Kindern. Dann fahren Sie nach Bangor.
Von dort übermitteln Sie die Bilder per Funk.
Wie wär's mit ein paar Aufnahmen von Hummern?
Am Fulton Fisch Markt bekomm ich soviel wie ich haben will. Und jetzt ab die Post.
- Noch etwas, Chef? - Nein.
- Gute Nacht, Chef. - Ja, ja.
Zug an, Zug weg... Witwe besetzt Zug im Kampf gegen Eisenbahn.
Es war eine junge tapfere Witwe...
die sich dem millionenschweren Industriekapital widersetzte...
die hier in Cape Anne einen Schuss abfeuerte, der überall auf der Welt zu hören war...
ganz so wie ihre Vorfahren in diesem herrlichen Bundesstaate Maine.
- Massachusetts. - Nein, Betty, wir befinden uns in Maine.
Wir sind in Maine, aber der Schuss, den die ganze Welt hören konnte,
wurde in Massachusetts abgefeuert.
- Concord, Massachusetts. - Wusste ich eh, Schlaumeier.
Natürlich. Haben wir doch alle.
Vielen Dank, Betty und Billy.
Lassen Sie uns aber nun mit dem Mann sprechen, der vor 35 Jahren...
- Das waren die Minuten-Männer. - Das waren sie, Betty.
den alten 97er aus Boston fuhr.
"Am 18. April, '75, kaum einer lebt heute mehr..."
Danke. So sehen wir, Leute, hier vor unseren Bildschirmen zu Hause...
den alten Eisenbahner, Otis Denham, pensionierter Lokführer.
- Wie geht es ihnen, Otis? - Fit wie ein Turnschuh.
Kann es kaum erwarten. Sagen Sie mal, ist der alte 97er nicht schon etwas rostig?
Rostig? Sie ist besser als all die Blechschüsseln, die heute verwendet werden.
Der Kessel gibt heute noch 12 Atmosphären Druck, wenn's darauf ankommt.
Sie hat echt was drauf, glauben Sie mir.
He, Onkel Otis, hast du Janey irgendwo gesehen?
- Den ganzen Morgen nicht, George. - Ich suche Sie schon überall...
- George, wer? - Mein Neffe, George Denham.
- Er ist Janeys Anwalt. - Hi, wie geht's denn so?
- Zuhause ist sie nicht. - Sagen Sie mal, sind Sie nicht der Typ...
Na, das ist ja ein Knaller. Neben Otis steht George Denham...
der junge Anwalt vom Land, der die gesamte Bahngesellschaft in die Knie zwang.
Mr. Denham... Millionen von Menschen wie du und ich warten darauf...
die Story aus ihrem eigenen Mund zu erfahren... jene Story...
die wie so oft die Größe Amerikas beschreibt.
Eine Geschichte von gleichen Chancen, wo keiner besser ist als der andere.
Ich wünschte, meine Stimme würde bis hinter den Eisernen Vorhang zu hören sein,
meine Damen und Herren.
Denn hier, in diesem kleinen Dorf, am Fuße der felsigen Küste von Maine...
ereignet sich gerade wieder einmal das altbekannte amerikanische Drama.
Da geht er hin. Zu bescheiden für einen Kommentar.
Zu tapfer, um vor Harry Foster Malone in die Knie zu gehen.
Eines Tages möchte ich die Kriegsakten dieses Mannes einsehen.
Der alte 97er.
Billy Osgood!
Bil, wo ist deine Mutter? Hast du Sie gesehen?
Der Mann mit dem Rohr hat sie heute früh geholt.
Der Mann mit dem Rohr? Ach, der Reporter.
- Wo sind sie denn hin, weißt du das? - Sie sollte ihm die Stadt zeigen.
Danke.
George Denham sitzt hier. Sie haben George doch kennen gelernt?
Ja, habe ich.
Hank saß immer da. Hank war mein Ehemann.
- Und das hier ist die Bank der Boyds. - Der Boyds?
- Ich war Jane Boyd. Die Letzte der Boyds. - Die Letzte?
Meine Mutter starb bei meiner Geburt, übrig blieben nur mein Vater und ich.
Mein Vater war der Stadthistoriker.
Ein Boyd hat Cape Anne gegründet. Ein Boyd hat die Kirche erbaut.
Ich beneide Sie. Es muss Spaß gemacht haben, hier aufzuwachsen.
Hat es, Mr. Hall, immer. Hier hat der Chor gesessen, genau hier.
Ich werde es nie vergessen, hier habe ich meinen ersten Antrag bekommen.
Sind Sie sicher, dass Sie das alles hören wollen?
Ich will alles von Ihnen kennen lernen.
Erzählen Sie weiter. Wer hat um Sie angehalten?
- George. - Denham?
Ja, den Heiratsantrag hat er zwischen zwei Hymnen gestellt.
Ich glaube, wir waren damals 11 Jahre alt.
Mit Hank war das eine andere Sache.
Er hat mich nicht gefragt. Er hat es mir einfach gesagt.
Wir waren nachts Krabbenfischen. Da sagte er zu mir:
Jane, morgen heiraten wir, ich habe alles vorbereitet.
Ich war so wütend, dass ich ihm eins mit einer Krabbe verpasst habe.
Warum waren Sie wütend?
Na ja, ich wollte einen Verlobungsring. Das hat er dann auch arrangiert.
Hat einfach die Autoschlüssel vom Schlüsselring genommen
und diesen dann an meinen Finger gesteckt.
So, jetzt sind wir verlobt, meinte er.
Hank war immer der, den wir beim Versteck-Spielen nie finden konnten.
Wo hat er sich denn versteckt?
Hier. Hier drunter.
- Tag, Mr. Lowe. - Tag, Janey, fischen war gut heute.
Gut.
In Erinnerung an Josiah Boyd.
Der hier in Frieden ruht...
wurde hier geboren, verließ Frau und Kind, um für die Freiheit der Revolution zu kämpfen...
kehrte hierher zurück und starb am 14. Juli 1792.
Danke, Mr. Boyd.
Wie wär's mit dem Rathaus? Wollen Sie es sehen?
- Gerne. - Es ist gleich da drüben.
Tag, Mr. Lowe.
Sie war hier, George. Mit einem netten Herren.
- Wollen Sie sehen, wo wir gerade sind? - Ja.
Das hier ist Cape Anne und das ist das Rathaus dort.
Haben Sie gewusst, dass Cape Anne eines jener seltenen Plätze in Amerika...
auf der gesamte Erde ist...
wo jede Person über jede Kleinigkeit ihre Stimme abgibt? Wussten Sie das?
- Nein, wusste ich nicht. - Ist aber so.
Einmal im Jahr kommen wir zur Stadtversammlung zusammen.
So ganz nebenbei, nächsten Donnerstag um 16 Uhr...
wird dieser Platz gefüllt sein mit Männern, Frauen und Kindern von Cape Anne.
Die Kinder stimmen natürlich noch nicht ab, aber sie hören zu und sie lernen.
Die Stadtversammlung ist hiermit eröffnet.
Billy Osgood, du kennst die Regeln für die Tierhaltung. Der Hummer muss raus.
- Wer ist das, Sam? - Ja.
Und wer sind Sie?
Ich? Aaron Caldwell, erster Stadtrat.
- Aaron Caldwell. - Ja.
Ihm gehört auch der Lebensmittelladen in der Stadt.
Er ist erster Stadtrat seit ich denken kann.
Und George Denham verliert jede Wahl?
Nicht immer. Früher war es mein Vater.
Natürlich hat er es manchmal beinahe geschafft gewählt zu werden...
aber eben nur fast.
Ich glaube, er war einfach zu idealistisch.
Für verlorene Sachen zu kämpfen. Passen Sie auf Ihren Kopf auf.
Ich habe so das Gefühl, Sie ähneln sehr Ihrem Vater.
- Ich hoffe es. - Ich weiß es.
Aber sicher, Sie haben sich mit Goliath angelegt. Sie und ihre Steinschleuder.
- Was? - Sie kämpfen für das, woran Sie glauben.
So bin ich. Ich will es zumindest glauben.
Aus diesem Grund bin ich Zeitungsreporter geworden.
Etwas aus Prinzip zu mache, klingt vielleicht ein wenig pathetisch, aber...
Nicht für mich.
Für mich auch nicht.
Und Hank? Es war Hank, nicht wahr?
- Ja, Hank. - Was war er für ein Mensch?
Es gab nur einen Hank.
Janey! Mann oh Mann, ich such dich schon überall...
- Weißt du, was das ist? - Rechnungen?
Rechnungen! Das sind alles andere als Rechnungen.
Das hier ist echtes Geld. Das sind alles Bestellungen für Hummer.
- Was? - Hallo.
Janey, aus irgend einem Grund...
will jede TV-Show im Lande dich als Gast haben.
- Mich? - Ja.
Da, lies das. Das ist eine wahre Genugtuung.
Malones zahlende Kunden stehen hinter dir. Hör mal:
"Halte durch, Kleines. Holzhammer-Malone will es nicht anders. Unterschrift: ein Pendler."
- Lies mal die Bestellungen. - Warte, mach ich gleich.
Das hier ist eine wichtige, da.
Lassen wir die Vergangenheit ruhen.
Schicken Sie sofort 250 Hummer. Marshalltown Country Club.
Einen Moment. Ist das nicht der Deal, der alles ausgelöst hat?
- Ich liebe Sie. - So gehört es sich.
Können Sie 100 Stück Hummer für die Country Cork Night vorbereiten?
Hibernian Brotherhood, Bronx, New York. Ein Hundert!
Das ist die Publicity. Du bist das berühmteste Mädel Amerikas.
Jane, die Steinschleuder hat sich in eine ernstzunehmende Waffe verwandelt.
Was meinen Sie mit Steinschleuder?
Larry hier hat mich mit David und Malone mit Goliath verglichen.
- So habe ich das Ganze noch nicht betrachtet. - Wieviel ist alle zusammen, George?
Über 500. Ich habe es noch nicht gezählt.
Wetten, dass das noch mehr werden.
- George hält nichts von Glücksspielen, oder? - Ich glaube nicht daran.
Sie sollten es mal probieren. Es gibt nicht Schöneres als gewinnen.
Außer verlieren.
Das ist nicht der Augenblick, um über verlieren zu reden.
Hör zu, Janey, ich muss erst meine Zeitung darüber informieren, danach habe ich frei.
Wie wär es mit Diner heute Abend? Wir könnten all das feiern.
- Sie hat schon etwas vor. - Hab ich, Larry.
Die Pfadfinder kommen heute zum Grillen und da ich ihre Anführerin bin...
He, raten Sie mal, was es gibt?
- Ich liebe Hummer. - Wirklich?
- Darf ich Ihr Telefon benutzen, junge Dame? - Nur wenn Sie es zurückzahlen.
George? Komm schon.
Ziemlich gewagtes Outfit, Akela.
Wie schaffst du es nur, dass diese Socken oben bleiben? Willenskraft?
Mami!
- Mädchen sind da nicht erlaubt! - Es ist dunkel. Ich habe Angst hier alleine.
- Billy, die Grillparty ist vorbei. - Ist sie nicht. Akela hat es versprochen.
Billy, es ist 20 Uhr.
Jetzt aber Marsch, Jungs. Zeit nach Hause zu gehen.
- George, hol sie. - Mach ich.
Kommt schon, Kinder.
Kommt mal alle zusammen.
So. Ruhe, seid mal alle still.
Beruhigt euch. So, jetzt sind mal alle brav. Wir sind doch alle Gentlemen.
Wir werden unser Lied singen.
~ Sei bereit. ~
~ Hilf der alten Frau über die Straße. Sei bereit. ~
~ Halte dein Zimmer immer sauber. Sei bereit. ~
~ Steh auf und überlass deinen Platz einem anderen. ~
~ So wirst du ein richtig guter Pfadfinder. ~
~ Sei bereit. ~
~ Trag die Schulbücher von einem Mädchen heim. Sei bereit. ~
~ Verlier nur nicht die Nerven, bleib cool. Sei bereit. ~
~ Halte dich immer an die goldene Regel. ~
~ So wirst du ein richtig guter Pfadfinder. ~
~ Hör auf deinen Papa und deine Mama. ~
~ Oh, deine Mutter. ~
~ Du wirst sehen, eine Liebe ist der anderen wert. ~
~ Der anderen wert. ~
~ Sei bereit. ~
~ Hilf jeden Abend beim Geschirr abwaschen. Sei bereit. ~
~ Versuch's mit Händeschütteln und beende jeden Kampf. ~
~ Sei bereit. ~
~ Bedenke, zweimal schlecht macht's doch nicht recht. ~
~ Und so besteht kein Zweifel mehr. ~
~ Dass aus dir einmal ein guter Pfadfinder wird. ~
~ Sei bereit. ~
~ Mach Feuer mit zwei Ästen nur. Sei bereit. ~
~ Such dir was Kaputtes und mach es ganz. Sei bereit. ~
~ Dem Lehrer schenk ein Lächeln, einfach so. ~
~ So wirst du ein richtig guter Pfadfinder. ~
~ Sei bereit. ~
~ Hab jeden gern, auch noch so fern. Sei bereit. ~
~ Egal welche Farbe, Glaube oder Herkunft. Sei bereit. ~
~ Sind Sie von hier oder aus dem All. ~
~ So wirst du ein richtig guter Pfadfinder. ~
~ Liebe deinen Nachbarn wie einen Bruder. ~
~ Einen Bruder. ~
~ Du wirst sehen, eine Liebe ist der anderen wert. ~
~ Der anderen wert. ~
~ Sei bereit. ~
~ Sei immer lieb zu Hunden und Katzen. Sei bereit. ~
~ Willkommen steht auf jeder Tür. ~
~ Es ist toll am Leben zu sein, davon singen wir ein Lied. ~
~ Es macht Spaß ein guter Pfadfinder zu sein. ~
Wunderbar, Jungs. Kommt.
Holt eure Mäntel her.
Hier, kommt schon.
Wo ist mein kleines Mädchen? Oh, dich hätte ich fast vergessen.
Oh, Hallo Homer. Freut mich dich zu sehen.
- Ist der Waschbär schon wieder aufgetaucht? - Nein.
Matilda Runyon hat mir erzählt...
dass Clara Kolters Katze die Nacht hindurch ganz fürchterlich geheult hat.
Mit den Katzen hat er sich immer angelegt.
Aber Clara hat Matilda erzählt...
dass, als sie nachschauen ging, nur die Katze vorfand.
Er wird schon nach Hause kommen, Homer. Tut er doch immer.
- Wie wär's mit etwas Hummer? - Nein.
- Limonade, vielleicht? - Nein, danke.
- Ich habe schon gegessen. - Aha, hast du?
Ich habe nur eine Minute, Janey.
Ich möchte Cynthia zu den Klippen rauf begleiten. Vielleicht wittert sie...
Na, was gibt's Neues, Homer?
Liebling, du gehst mal besser zu Bett. Mami kommt gleich nach.
Ich könnte ihnen schon etwas erzählen.
Was haben Sie denn, was ist denn los?
Es ist Mr. Malone, Janey.
Was ist mit ihm?
Er verlangt Miete.
- Miete? - Wofür?
Für die Schienenbenutzung, auf dem der alte 97er steht.
Na ja, es sind seine Schienen.
Ja, er will mit heutigem Tag für jeden Meter $1.
Das wären morgen schon $230.
Tut mir leid, Janey. Furchtbar leid.
Gute Nacht jedenfalls. Komm schon, Cynthia.
Also, schau mal. Das regelt die Sache.
Ich werde die Hypothek auf mein Haus aufnehmen, keine Widerrede.
Nein.
Wir gründen ein Unternehmen und zahlen Malone zurück.
In der Zwischenzeit erledigen wir die heutigen Bestellungen.
Wie?
Ich werde die Hummer in deinem Kombi ausliefern.
George, mit dem Lieferwagen schaffst du es nie bis nach High River.
Luftfracht ist zu teuer, Lastwagen zu langsam.
Ich hab eine Idee.
Eine Sammlung im Mirror.
Wie ein Sammlung zu Weihnachten oder für das Sommercamp.
Mütter gegen Malone. Jeden Morgen auf der Titelseite.
- So kriegen wir das Geld zusammen, Janey. - Aber, das wären doch Almosen.
- Nein, nicht genau. - Ich will aber keine Almosen.
Es wäre aber eine wundervolle Geschichte, Jane.
Tut mir leid, Ich werde nicht...
Ich fahre nach New York und regle es persönlich mit Harry Foster Malone.
Nehmen Sie es mir nicht übel, Denham, aber Malone verspeist Sie zum Frühstück.
Aber ich weiß, wer nach New York geht.
Janey, Sie nehmen die Angebote im TV aufzutreten an.
Sie tragen dort Ihren Fall vor und werden dafür bezahlt.
- Sie geht nicht nach New York. - Jetzt aber mal langsam.
Malone hat vielleicht die Macht, du aber...
Was denken Sie... Sie geht nicht nach New Y...
George!
Ich mach es. Ich fahre nach New York.
Ich begleite sie nach New York.
Wer mich begleitet, weiß ich nicht, aber ich jedenfalls fahre... Wie war das noch gleich?
- Ich trete im TV auf und werde dafür bezahlt? - Stimmt.
Und kann diesem Harry Foster Malone eines auswischen?
Was ist mit den Kindern?
Nun, Ich bin nur ein bis zwei Tage weg, George.
Aber sie lieben dich und sind so an dich gewöhnt.
Keine Sorge, Alter Knabe. Sie ist in guten Händen.
Ich besorge ihr ein Zimmer in meinem Hotel.
Sie packen dann mal lieber, Janey. Wir erwischen noch den Nachtflug nach New York.
Alles klar.
- Ich rufe New York an und bereite alles vor. - Ich beeil mich.
Du, es gibt auch ein YWCA in New York.
George.
Sie ist schon ein tolles Mädchen.
Sie ist eine Witwe mit zwei Kindern.
- Bezaubernde Kinder. - Jetzt hören Sie mal zu, alter Knabe.
Nein, Sie hören mir jetzt zu, Denham.
Mir gehen ihre Warnungen und Andeutungen langsam auf die Nerven.
Haben Sie vielleicht einen Anspruch auf Janey?
Einen Anspruch? Ich? Nein.
Dann ist es ja gut. Lassen wir sie entscheiden.
George, bringst du mir meinen Koffer? Er ist über dem Mulcher in der Garage.
Ich komme ja!
NBC-TV DIE JUGEND WILL ES WISSEN
Aber natürlich, erst als er Miete für die Schienen verlangte.
So, und jetzt Jim.
Mrs. Osgood, ich ziehe meinen Hut vor ihrer Unabhängigkeit und bewundere ihren Mut...
aber ich verstehe nicht, womit der Beschuldigte das Recht übertreten hat...
welches jedem Bürger durch die Verfassung zusteht.
Harry Foster Malone hat das Recht übertreten, als er meine Hummer ermordet hat.
Ihre Hummer ermordet.
Ich wüsste eine gute Stellung für ihn.
Aber, Jim, wie lautet ihre Frage?
Ich wollte fragen Sir, ob Mrs. Osgood nicht versucht bei uns Sympathien für ihren Fall...
auf ausschließlich gefühlsbetonter Basis zu erwecken?
Helles Köpfchen.
- Was hat das mit den Fakten zu tun? - Genau.
Dann wollen wir jetzt Lois hören.
Der Vorredner hat offensichtlich den Punkt verdunkelt, auf den es hier ankommt.
Einer der üblichen männlichen Schachzüge im heutigen Amerika.
Dummes kleines Luder.
Mrs. Osgood, wie kann ich ihnen helfen?
Linkshändig? Wollen Sie etwa behaupten, es gäbe rechtsauslegende Hummer?
Oh, ja. Die gibt es tatsächlich.
Wie Sie ja wissen haben alle Hummer zwei Vorderscheren.
Nun, eine ist sehr schwer und hat stumpfe Zähne...
das ist die Knochenbrecher-Schere, die andere ist kleiner und hat scharfe Zähne...
Natürlich bin ich nervös, George. Du hast keine Ahnung was es heißt, im TV aufzutreten.
Wenn Larry nicht gewesen wäre, wäre ich verloren gewesen.
Wo ist denn der gute alte Larry?
Tja, der Arme ist knapp am Nervenzusammenbruch.
Was der alles durchmachen musste! Die wollen mich bis zur letzten Runde dabei haben.
Nun, Jane, Sie sind eine junge Frau mit großer Überzeugungskraft.
Walter Framer ist einverstanden diesmal eine Ausnahme zu machen...
nämlich die Gesamtsumme der Preise, die Larry, ihr edler Ritter,
für Sie gewonnen hat, als Miete an Mr. Malone zu überweisen...
und zwar sofort nach Schluss der Sendung.
So, wertes Rateteam...
ich werde die junge Dame nicht bitten uns zu sagen wer sie ist...
Wüssten wir ihren Namen, dann würden wir auch ihr Geheimnis kennen.
Wir nennen sie einfach Miss X.
Also, Miss X, wenn Sie mir dann ihr Geheimnis ins Ohr flüstern wollen.
Und den Zuschauern zuhause zeigen wir es auch.
ICH KÄMPFE GEGEN DEN GEMEINSTEN MANN DER WELT
Rateteam, normalerweise haben wir nicht solche Geheimnisse in unserer Show...
aber ich habe viel mit der Frau backstage gesprochen...
und ich kann ihnen sagen, alle Achtung, sie hat völlig recht.
Der Mann hat lebenslanges Fahrverbot auf meinen Linien.
Also, fangen wir mit Bill Cullen an. Bitte.
Werte Dame, dieser Mann, von dem Sie sprechen, ist er ein Mensch?
Ganz sicherlich nicht.
Handelt sich um etwas wie eine Schlange oder einen Pavian oder etwas Ähnliches?
Harry, glauben Sie mir, wir kriegen ein Problem.
Das da, die Zeitungen. Sie können nicht...
Ich bin 52 Jahre alt und in einem Drecksloch an der Lower Eastside geboren.
Ich bin weder zur Schule gegangen noch auf die Universität.
Ich bin ein Fiesling, der es auf die harte Tour lernen musste.
Aber schreiben Sie sich folgendes hinter die Ohren:
Jeder, der sich mit Harry Foster Malone anlegt, bekommt Schwierigkeiten.
Verstanden?
- Machen Sie, was Sie wollen, Harry. - Ja, mach ich...
Jedes Mal, wenn wir in Cape Anne anhalten, kostet es uns Geld. Stimmt's?
Ja. Dann passen Sie mal auf. Aufhören.
Gut, wechseln wir zu Henry Morgan, bitte.
Ich bin es nicht, oder?
Ja, Harry?
Miss Beardsley, rufen Sie Gary Moore von CBS an.
Und zwar sofort. Aber sagen Sie ihm, wer ihn sprechen will.
Oh, danke sehr. Einen Moment bitte, Rateteam.
Hallo, hier Garry Moore.
Ja.
He, das ist ja großartig. Ja, ich sag es allen.
Garry, ich weiß, wer es sein müsste.
Sie können ihre Masken abnehmen. Ich habe eben mit Harry Foster Malone gesprochen...
dem Präsidenten der E&P.
Er verzichtet auf die Miete und schenkt ihr obendrein den Zug.
Akela, der Zug gehört uns.
Wir haben einen Zug, Akela.
Ist das nicht wunderbar?
- Wir können ihn behalten. - Super!
Ein Anruf für Sie, Madame.
- Ich kann von hier telefonieren? - Heb ab, Jane.
Danke sehr.
Hallo, George. Hi.
Wie geht es den Kindern? Oh, das ist gut.
George, wir sind im schönsten Restaurant auf der Welt.
Es heißt... Warte mal. Wie heißt es?
- Le Chevalier Mauve. - Was immer das heißen mag.
- Zum Roten Ritter. - Zum Roten Ritter.
Wir feiern.
George, ich trinke Champagner.
- Und bleibe noch eine Nacht in New York. - Und bleibe noch eine Nacht in New York.
Du bleibst noch eine Nacht in New York?
Sie bleibt noch eine Nacht in New York.
Du solltest vielleicht doch besser nach Hause kommen, Liebling. Sag "Hi" zu Mami.
- Hi, Mami. - So, und du auch.
Liebling, das sind deine Kinder und sie haben alle Hunger.
- George. - Ich rufe dich später zurück.
Aber, Akela, wir haben gar keinen Hunger.
Eure Mutter führt sich auf wie...
Deine Mutter führt sich auf wie was, Onkel George?
Nichts, Liebling. Schenk einfach den Tee ein.
Ich warne dich, Vollidiot.
Matilda, bitte, rufen Sie das Hotel noch einmal an.
Ich will den Nachtportier sprechen.
Matilda.
Sam!
Guter Nacht, Larry.
Gute Nacht, Leute.
Er begleitet mich noch zur Tür.
Mann, bin ich müde.
Vielen, vielen Dank, Larry. Gute Nacht.
Keine Sorge.
Kein wildes Pferd bringt mich heute Nacht durch diese Tür.
Normalerweise halten Sie mich nicht davon ab.
Janey, ich bin 33 Jahre alt.
Ich habe mich für Mädchen interessiert, seit ich meine erste Pfeife geraucht habe.
Seither mag ich sie.
Es sind viele gewesen und ich habe mir oft gewünscht mich zu verlieben...
Aber es kam nie dazu.
Jetzt ist es soweit. Ich liebe Sie.
- Oh, Larry, nein. - Larry, ja.
Ich liebe Sie, Janey Osgood und ich möchte Sie heiraten.
Mit vollem Namen heiße ich Lawrence Claiborne Hall und du weißt wie alt ich bin.
Ich verdiene genug für zwei. Ich habe genau $1,166 auf der Bank.
Ich komme aus gutem Stall und bin alleine auf dieser Welt.
Ich werde deinen Kindern ein guter Vater und dir ein guter Ehemann sein.
- Willst du mich also zum Mann? - Larry, ich kann nicht.
Warum nicht?
Ich kenne dich nicht.
Doch, tust du.
- Aber, Larry. Ich liebe dich nicht. - Ich weiß.
Das habe ich auch schon bemerkt, aber das kommt mit der Zeit.
Nach einer Weile ist es ansteckend. Du brauchst jemanden in der Zwischenzeit.
Ich bin dieser Jemand.
Es ist alles so plötzlich.
Ich wusste, dass du das sagen würdest.
- Ich muss nachdenken. - Auch das wusste ich.
Denk nach.
Gute Nacht.
Danke, Clarence.
He, Ich bin wieder da.
Kinder! George!
Ach, stell es einfach da hin.
- Bin froh, dass du zuhause bist. - Danke. Es ist schön zuhause zu sein.
- Grüß Matilda von mir. - Mach ich. Bye.
He, wo sind denn alle?
- Hi! - Hi. So früh zurück.
Hab den Morgenzug genommen. Geht es den Kindern gut?
Ja, die sind draußen spielen. Geht ihnen gut.
Ich habe sie gefüttert, mich um sie gekümmert und ihnen Lügen über ihre Mutter erzählt.
- Was meinst du damit? - Wo warst du letzte Nacht?
- Das hab ich dir am Telefon gesagt... - Hast du mir am Telefon gesagt.
- Wir haben gefeiert. - Gefeiert. Wunderbar. Wo?
Das letzte Mal, als ich dich in deinem Zimmer angerufen habe, war es 3 Uhr früh.
Ich war mit Larry zusammen.
- Du gibst es also zu. - Gebe was zu?
Du denkst doch nicht...
Doch, das denkst du.
Ich glaube, es ist besser, wenn du jetzt gehst.
Das habe ich auch vor.
Du hast offensichtlich vergessen, dass es eine Stadtversammlung gibt...
zu der ich eh schon spät dran bin, wegen dir und deinem Morgenflug.
Da keine weiteren Anträge vorlagen wurde die Sitzung abends um 20.30 Uhr geschlossen.
Im Namen der Stadt, Claire Christ, Schriftführerin.
Ich beantrage den Bericht wie gelesen zu genehmigen.
Ich unterstütze den Antrag.
Der Antrag wurde gestellt und unterstützt.
- Alle dafür? - Aye.
Keine Gegenstimme, Antrag einstimmig angenommen. Dann wollen wir...
Ich beantrage das Komitee zu ermächtigen eine neue Feuerspritze zu kaufen.
Unterstützt.
- Und wer bedient das Telefon. - Patience Parsons.
Unzulässig.
Es wurde beantragt, das Komitee zu einer Prüfung...
einer neuen Feuerwehrspritze...
Clarence hat nicht 'zu prüfen' gesagt, sondern 'zu kaufen'.
Sie sollten den Antrag genau so vortragen, wie ihn Clarence formuliert hat.
Ich finde es kindisch etwas zu kaufen, ohne sich vorher Gedanke darüber zu machen.
Ich verstehe, was Sie meinen,
aber Sie sollten den Antrag genau so vorlesen, wie er gestellt worden ist.
Es wurde der Antrag gestellt von Clarence Rynyon...
unterstützt von George Denham...
das Komitees zu ermächtigen eine neue Feuerwehrspritze zu kaufen.
- Alle dafür? - Aye.
- Dagegen. - Nein.
- Antrag abgelehnt. - Fühlst du dich jetzt besser?
Es folgt nun der Kassenbericht über die Parkuhren.
Der Vorsitz erteilt Amy Caldwell das Wort.
Die Gesamteinnahmen der Parkuhren im vergangen Jahr betragen:
$444.44.
Betriebskosten: $3.15.
Für die Anschaffung einer neuen Sammeltasche.
Nettobetrag: $441.29.
Was ist mit der Parkuhr vor deinem Laden, Aaron?
Unzulässig.
- Vorsitzender... - Unzulässig!
Ich bitte, den Antrag um die Verlesung des Berichts über die Parkuhren anzunehmen.
Ich beantrage hiermit den verlesenen Bericht...
über die Einnahmen der Parkuhren zu genehmigen.
Unterstützt.
Es wurde beantragt und unterstützt, den Bericht...
über die Einnahmen der Parkuhren zu genehmigen.
- Alle dafür? - Aye.
- Dagegen. - Nein.
Antrag angenommen.
Herr Vorsitzender.
Der Vorsitz erteilt Otis Denham das Wort.
Wie wäre es, die Parkuhr vor Ihrem Laden zu reparieren?
- Unzulässig. - Also bitte.
Ich beantrage, dass die kaputte Parkuhr vor Caldwells Laden...
die ja nie funktioniert hat, und jeden, der dort parken wollte...
dazu verführte, in Caldwells Laden einzukaufen...
weil eben keine Parkgebühren zu entrichten waren, repariert wird.
- Unterstützt. - Das war zu schnell.
Ich wiederhole den Antrag.
Ich beantrage, dass die kaputte Parkuhr vor Caldwells Laden...
auf Geld anspricht und nicht auf Fußtritte.
- Ja, unterstützt. - Ich möchte etwas sagen.
Der Vorsitz erteilt Matilda Runyon das Wort.
Sie haben ihre Parkuhr absichtlich in diesem Zustand gehalten.
Alle wissen das und Sie auch.
Aber bevor wir über diesen Antrag abstimmen, sollten wir uns einer Sache erinnern.
Jeder hier in Cape Anne geht fast jeden Tag zu Caldwell einkaufen.
Er hat Dosennahrung, Trockennahrung, Früchte, Gemüse, und er hat Bier.
Nein, nein, einen Augenblick, bitte.
Wenn wir dem Antrag auf Reparatur der Parkuhr zustimmen...
nehmen wir nur Geld aus unseren eigenen Taschen.
Will sich noch jemand zu diesem Punkt äußern?
- Alle dafür? - Aye.
- Dagegen. - Nein.
Antrag abgelehnt.
Also gut.
Etwas mehr Ordnung alle miteinander.
Es sollte protokollarisch festgehalten werden, dass Jane durch die Übernahme des alten 97er
Cape Anne im ganzen Land berühmt gemacht hat.
- Das ist deine Meinung? - Aber klar doch.
Nun, Otis, ich bin froh, dass du es erwähnt hast...
weil ich auch vor hatte, etwas dazu zu sagen.
Ich glaube nicht, dass Jane Osgood Cape Anne berühmt gemacht hat...
sie hat es ausgelöscht.
Sie hat Cape Anne auf das Abstellgleis gestellt. Genau so ist es.
- Worauf willst du hinaus, Aaron? - Darauf komme ich noch.
- Homer? - Ja.
Wann ist heute der Personenzug durchgefahren?
Um 3.48 Uhr.
Wie lang hat er gehalten?
Er hat gar nicht gehalten. Er wird auch nicht mehr halten.
Kein Personenzug. Kein gar nichts.
Malone hat den gesamten Bahnverkehr nach und von Cape Anne gestrichen.
Das kann er nicht machen. Das erlaubt die ICC ihm nicht.
Hat er aber, Herr Anwalt.
Aber wir sind hier abgeschnitten. Da kann man uns gleich alle in die Wüste schicken.
Ich mache Jane keinen Vorwurf.
Jane ist eine Frau und alleinstehend. Sie hat nur Sie.
Aber Sie sind ihr Anwalt, und haben es nicht geregelt bekommen.
Ich glaube nicht, dass Malone im Streit mit Cape Anne liegt.
Ich glaube, Malone liegt im Streit mit dem Kandidaten
für den ersten Stadtrat von Cape Anne...
der die alleinige Verantwortung trägt für dieses Chaos.
George ist nicht verantwortlich, Aaron. Es ist alles meine Schuld.
Er wollte den Ausgleich, aber ich habe ihn nicht gelassen.
Wie du willst, Jane.
Vielleicht verrätst du Olive Coe, wie sie am Samstag nach Bangor kommt...
um den Personenzug nach Boston zu erwischen, um ihre Mutter zu besuchen.
Olive Coe kann ja fahren.
Kannst du fahren, Olive?
Fahren kann ich schon, aber ich habe kein Auto.
Vielleicht nimmt dich Eli Spalding mit.
- Was soll ich in Bangor? - Fleisch einkaufen.
Oder hast du vor, deinen Fleischerladen zu schließen.
Du kannst immer noch Lastwagengebühren zahlen.
John Weelright muss das auch, um sein Holz zu bekommen.
Das macht dir doch nichts aus, oder John?
- Das ist ein ziemlich teurer Vorschlag, Aaron. - Natürlich ist es das.
Ich muss meine Preise anpassen. Jeder wird das müssen.
Unsere Post werden wir schon kriegen. Darauf hat Onkel Sam schon ein Auge.
Vielleicht dauert es einen Tag länger. Vielleicht zwei.
Und Otis Denham hier will ja auch hie und da
seinen Pensionsscheck einlösen.
Nicht morgen oder übermorgen.
Wie viele von den hier anwesenden Frauen benutzen zum Kochen Flaschengas?
Also gut.
Ihr bekommt euer Gas von Sam Trowbridge.
Sam, woher beziehst du denn das Flaschengas?
Wisst ihr was, lasst uns doch abstimmen über George Denhams Vorschlag.
Claire, wie hat er das noch mal formuliert?
- Ich hätte das gerne protokolliert... - Bitte.
Bitte, wartet.
Es tut mir leid. Ich wusste nicht, dass das alles passieren könnte.
Dafür bist du schon eine Woche zu spät dran, Jane.
Aber ich werde Malone den Zug zurückgeben. Ich will ihn nicht mehr.
Ich wollte nur, was mein...
Er wird ihn nicht zurückhaben wollen, Janey.
Ich habe heute Nachmittag seine Anweisung bekommen.
Du hast 48 Stunden, um den alten 97er von den Schienen zu bekommen.
Aber wie? Ich weiß ja nicht, wie das geht.
Tut mir leid.
Also gut. Fahren wir mit der Wahl zum ersten Stadtrat fort.
- Nein. - Unzulässig.
- Gehen wir zur Wahl für den ersten Stadtrat. - Du bist schon weit genug gegangen.
Ich möchte angehört werden!
Also gut. Der Vorsitz erteilt George Denham das Wort.
Ich verstehe es nicht. Tut mir leid, aber ich verstehe euch Leute nicht...
wie ihr euch so verhalten könnt.
Die einzige Person hier im Saal, für die ich Respekt habe, ist Aaron Caldwell.
Er hat Unrecht und scheut sich nicht es laut zu sagen.
Er sitzt nicht einfach nur da und verzieht die Mundwinkel, wie der Rest von euch.
Ihr tut ja gerade so, als hätte Janey euch allen etwas absichtlich angetan.
Das einzige, was Janey versucht hat, war, zu bekommen...
was ihr rechtens zusteht, was ihr moralisch zusteht, was ihr vor dem Gesetz zusteht.
Sie hat den Personenverkehr in dieser Stadt nicht zerstört. Das wisst ihr alle genau.
Das war Harry Foster Malone.
Er ist euer Bösewicht, nicht Jane Osgood.
Wo bin ich denn?
Wohl nicht in Cape Anne.
Erinnert ihr euch an den großen Hurrikan in Cape Anne von 1949?
Alle, aber auch wirklich alle, haben 104 Überlebenden ein Zuhause geboten.
Und ich kann mich nicht an Gerede über Geld erinnern...
oder "Was kommt denn für mich dabei heraus", oder "Meine Probleme". Nein.
Flaschengas.
Es gibt kaum ein Haus in Cape Anne, das nicht über eine Feuerstelle verfügt...
an der eure Vorfahren 3 Mahlzeiten pro Tag zubereitet haben, das ganze Jahr hindurch.
Und die Frauen, die das Essen kochten...
hatten eine Hand an der Pfanne, die andere an der Muskete.
Wenn ein Indianer an den Männern vorbeigekommen wäre...
an den Frauen hätte es kein Vorbei gegeben.
Und Abendbrot war immer da.
Was ist los mit euch, Leute? Wisst ihr eigentlich wo ihr seid?
Erkennt ihr es nicht? Ihr seid in einer Stadtversammlung.
Und dies ist einer der letzten Plätze auf dieser süßen Erde...
wo der demokratische Prozess noch etwas zählt.
Das ist das wahre Amerika...
oder war es.
Und im Herzen unseres Systems...
befindet sich nun mal die Würde des durchschnittlichen Amerikaners.
Die Würde und das unveränderliche Recht aufzustehen...
und dafür zu kämpfen, woran man glaubt.
Wisst ihr eigentlich, dass Jane Osgoods Ur-Ur-Urgroßvater...
diese eure Stadt gegründet hat, dass er gegen die Kennebunk-Indianer gekämpft hat?
Ihr Ur-Urgroßvater hat dieses Rathaus gebaut...
in dem ihr heute sitzt und euer Treffen habt.
Und er hat mitgeholfen die Redcoats bei Ogunquit aufzuhalten,
damit sie nicht bis hierher kommen.
Und jetzt, heute, kämpft Jane Osgood gegen Harry Foster Malone.
Und sie kämpft für das, woran sie glaubt. Das ist ihr gutes Recht.
Und was passiert? Ihr Bewohner, ihre Nachbarn, ihre Freunde.
Steht ihr hinter ihr und helft ihr bei ihrem Kampf?
Nein, ihr werft eure Musketen ins Korn und gebt Fersengeld.
Ihr lauft weg.
Dann lauft.
Ich halte das nicht mehr aus. Ich muss hier raus.
Ihr könnt sitzen bleiben auf eurem Selbstmitleid.
Was wirst du tun, George?
Aaron, fahre ruhig fort mit deiner Wahl zum ersten Stadtrat von Cape Anne.
Ich glaube, wir sind soweit.
Gehen wir nach Hause.
- Wir werden in New York leben. - Ich nicht. Ich will meinen Zug.
Hörst du bitte auf damit!
Ich will kein Wort mehr über den Zug hören, verstanden?
Geh schon mal voraus. Wir kommen nach.
Was soll das mit New York?
Wir ziehen dorthin, mehr nicht.
Du gibst also auf?
Du lasst dich von einem Haufen... Du läufst davon.
- Es ist mir egal. - Mir aber nicht.
Ich mag keine Drückeberger.
Du hast die Sache damit begonnen, als du das Angebot der E&P abgelehnt hast...
und du wirst es zu Ende bringen, und wenn ich dich an den Haaren hinziehen muss.
Du solltest dich schämen. Dieses Land wurde...
- Ich habe deine Reden satt. - Ich halte keine Reden.
Ich will nur, dass du weißt, was ich von einem Drückeberger halte.
Mir egal.
Mir egal. Mir egal. Kannst du auch noch etwas Anderes sagen?
Was willst du, dass ich tue?
Ich will, dass du aufstehst und kämpfst. Richte dich auf und "Feuer frei!"
Es heißt "feuerbereit".
- Was? - Nicht "Feuer frei". Es heißt "feuerbereit".
Wo ist da der Unterschied? Der Punkt ist, wir sind noch nicht am Ende.
Kannst du nicht einmal realistisch sein? Was soll ich tun?
Warum steigst du nicht in das Auto?
Kommt.
Und?
Also, wie steht es mit den Bestellungen von den Hummern?
Was nützen die uns denn jetzt?
Du hast Aaron Caldwell gehört. Es gibt keinen Zugservice, George.
Einen Moment. Wer hat gesagt, es gäbe kein Zugservice?
Wo sind die Bestellungen?
- Ich kann keinen Hummer mehr sehen. - Du wirst sehr wohl noch einen sehen.
Du wirst jede Mutter, jeden Sohn und jede Tochter von diesen Hummern verpacken...
und auf den Markt bringen.
Wie?
Dort.
Was?
Ich werde diese Bestellungen bestätigen. Hast du deine Telefonrechnung bezahlt?
- Ja, aber... - Gut.
Jetzt brauchen wir nur noch Onkel Otis und einen Heizer.
Das kann ich machen. Ich kann Kohlen schaufeln...
- Kohle. Wo sollen wir Kohle herbekommen? - Akela.
Ich weiß, wo wir Kohle herbekommen.
- Von wo? - Unten bei Mile Creek.
Die Kohlenzüge verlieren immer etwas, wenn sie um die Kurven fahren.
Das ist nicht einmal genug, um einen Teekessel anzuheizen.
- Ich hol mal lieber Onkel Otis. - Kannst du mir bitte sagen, was du vor...
He, da kommt ja George!
Hier ist unser neuer erster Stadtrat.
George, du bist endlich gewählt worden!
Wie wär's mit einer Rede, George?
Ich bin, äh...
Ich bin sehr glücklich.
Und stolz.
Als ihr für mich gestimmt habt, habt ihr auch für Janey gestimmt.
Und sie braucht eure Hilfe
Hört, hört alle zu...
Morgen laden wir alle von Janeys Hummer...
auf den alten 97er und bringen sie zum Markt. Jeden einzelnen von ihnen.
- Helft ihr uns? - Ja!
- Hast du noch deine Lizenz? - Darauf kannst du einen wetten.
Du bist am Drosselventil. Wo ist Homer?
Ich brauche eine Fahrgenehmigung von der E&P. Besorg sie uns.
Und der Rest von euch, wir brauchen Kohle.
- Ihr könnt meine haben. - Wunderbar. Nehmen wir.
- Was ist los, Billy? - Was ist mit Four Mile Creek?
Das ist ein gute Idee.
Alle Pfadfinder sollen sich bei Billy Osgood zum Kohlensammeln melden.
Bringt die Kohle runter zum alten 97er. Wir müssen früh los.
Mir ist es egal, wie ihr sie hinschafft, aber schafft sie hin.
300!
Das ist großartig. Danke, vielen Dank.
Für Sie vielleicht, Mrs. Osgood. Sie müssen sie ja nicht zubereiten.
Ich brauche die Hummer hier in Marshalltown um 17 Uhr.
Ja, Sir.
- Hier ist es gerade mal 7.00 Uhr - Zu Mittag habe Sie sie.
Nur nicht nachlassen, Al.
Wir stehen bei 60, ich brauche aber 125 Pfund, um sie zu bewegen.
Wo zum Teufel ist mein Neffe?
Sag mal, wie stellst du dir das vor, auf Malones Strecke herumzugondeln...
- und überall zu halten, wo es dir gefällt. - Wir gondeln nicht herum.
Wir fahren mit deinem Zug nach Marshalltown...
- und liefern die Hummer aus. - Halt! Das ist Sam!
Da siehst du, was passieren kann, du Tölpel.
Ich hab dir doch gesagt, geh nicht immer in die Damenabteilung.
Idiot.
- Mami, Mami! Es ist Larry. - Wo?
Am Telefon aus New York. Er will mit dir reden.
Was will er?
Ich glaube, er hat ein paar Fragen.
Er ist Reporter, George.
Hat er nicht neulich Nacht genug gefragt?
Ach, hier.
Freu dich deines Lebens.
Janey, du hattest jetzt bereits 28 Stunden und 11 Minuten Zeit um nachzudenken.
Hast du nachgedacht?
Ich war beschäftigt.
Weißt du noch, die Aufträge, die reingekommen sind?
Wir liefern die Hummer selbst aus.
Und wir müssen in ein paar Minuten los.
Ihr macht was?
Wie?
Nun, wir nehmen den alten 97er...
Onkel Otis ist der Lokführer und George fährt als Heizer mit.
Welche Städte beliefert ihr?
Wie haben so an die 8 Zustellungen, von Marshalltown bis in die Bronx.
Marshalltown.
Ich nehme den ersten Flieger und warte an der Station auf deine Antwort.
Zieh etwas Blaues an.
Blau?
Uns sind die Hände gebunden.
Sie hat nach einer Fahrgenehmigung gefragt. Wir müssen ihr eine geben.
Wir benutzen auch die Schienen anderer Linien und umgekehrt.
- Wir müssen es also genehmigen, hm? - Absolut.
Einen Moment.
Hm, die kleine Dame soll ihre Fahrgenehmigung erhalten.
- Harris. - Ja, Sir.
Senden Sie das nach Cape Anne:
Genehmigung für den 97er.
Cape Anne nach Boston über Middleboro, Kingsville, Loomis.
- Aber das ist ja nach Westen, Sir. - Maul halten.
- Dow City, Malcolm, Petrie... - Aber die wollen da gar nicht...
Harris, verschwinden Sie!
Genau das habe ich vor.
- Weaver. - Ja, Sir.
Senden Sie diese Fahrgenehmigung.
Cape Anne nach Boston via Middleboro, Kingsville, Loomis...
Dow City, Malcolm, Petrie.
Das schaffen wir schon, Junge. Einfach rein damit.
- Hi, erster Stadtrat. - Hi, Clarence.
- Sag mal, George. - Ja?
Während du in New York bist, schau doch zu, dass du eine neue Feuerspritze auftreibst.
Mach ich, Clarence.
- Gute Reise, George. - Ja.
Hier ist deine Fahrgenehmigung.
- Danke, Homer. - 119.
Middleboro, Kingsville?
Homer!
- Homer! Zur Hölle damit! - 125, Onkel Otis. Das ist genug Druck.
- Was ist denn los? - George, lies mal.
Cape Anne über Boston, über... Was sollen wir in Middleboro?
- Wir fahren nicht nach Middleboro. - Fahren wir aber doch.
- Das ist nach Westen. Die falsche Richtung. - Ich kann aber nicht anders fahren.
Ich leite dieses Unternehmen. Du fährst nach Marshalltown.
George, hör mir jetzt mal gut zu.
Der Express kommt diese Strecke runter. Wir müssen hier weg.
Das ist Tatsache und kein Bluff, mein Junge.
- 130, Onkel Otis. - Was können wir tun?
Schleunigst von hier verschwinden, bevor alle Kohlen verheizt sind.
Der erste Bericht liegt jetzt vor, meine Hörer.
Ein Sonderbericht von Lawrence Clairborne Hall vom New York Mirror...
sagt, Jane Osgood, die Hummer-Lady aus Maine...
deren heißer Kampf mit Harry Foster Malone...
Bewunderung und Sympathien im ganzen Land ausgelöst hat...
ist mit ihren Hummern und dem alten 97er auf dem Weg zum Markt.
Halte durch, Janey.
Es ist zwar ihre Eisenbahn, aber ich glaube nicht...
Benachrichtigen Sie Middleboro, dass die den 97er stoppen und den Güterzug durchlassen.
Oh, Harry!
Immer schön rein damit, Junge.
Los, George. Zeig ihr, was du drauf hast!
Zeigt mir mal die neue Streckenführung.
Ich kündige.
Harry Foster Pharao und seine sieben Plagen.
Wie kommt es, dass das nicht repariert ist?
Gab bisher keinen Grund. Seit 3 Jahren ist hier kein Zug mehr vorbeigekommen.
Und hier ist der letzte Bericht über den Fortschritt
oder sagen wir besser Mangel an Fortschritt...
in Jane Osgoods Unabhängigkeitskampf.
Der alte 97er hat gerade einen Weltrekord aufgestellt.
Sie brauchte 5 Stunden und 48 Minuten für 72 Meilen...
Dank Harry Foster Malone...
der den Zug an jeder Bedarfshaltestelle in New England halten lässt.
Nur einen Augenblick...
Ein Bericht von Johnson, Sir.
Vom Stationsvorsteher aus Holgate.
Der alte 97er hält dort und verlangt nach Wasser.
Keinen Tropfen.
Sagen Sie Johnson, keinen Tropfen.
Nein, Sir, das werde ich nicht tun, weil ich nicht mehr hier arbeite.
Peterson.
Rufen Sie Johnson an und sagen Sie ihm, dass er unter keinen Umständen...
Was ist... Peterson?
Johnson!
Also, die Sache sieht so aus.
Malone sagt, wenn ich ihnen einen Tropfen Wasser gebe, bin ich gefeuert.
- Hat er das? - Ja, das hat der Mann gesagt.
Sonny, wenn ich oben bin, drehst du den Hahn auf.
- Was macht er denn? - Wir kriegen das Wasser!
Mehr Dampf.
- Was machen Sie hier drin? - Tut mir leid, Harry. Sir.
Aber da draußen befindet sich eine Horde Journalisten.
- Ich will aber niemanden sehen. - Einen Moment, Miss Beardsley...
Sagen Sie bitte der Presse, dass Mr. Malone eine Presseerklärung vorbereitet?
- Ja, Sir. - Nein, Sir!
- Warten Sie! - Nein, Sie werden jetzt warten!
Ich habe ihnen ein paar Dinge zu sagen, Harry.
Harry, entweder hören Sie mir zu oder in genau vier Sekunden...
denn solange braucht man, um durch die Tür da zu gehen...
stehen Sie ohne einen einzigen Verbündeten in der englisch-sprechenden Welt da.
Über die vergangenen Wochen hinweg...
haben Sie mit ihrem typischen Hang zum Detail...
es geschafft, alles zu unterminieren, was ich als Syndikus der E&P...
für die am besten gehende Eisenbahnlinie im ganzen Land halte.
- Unterminieren? - Ja, unterminieren.
Von dem Moment an, als Jane Osgood den alten 97er beschlagnahmte,
haben Sie sich aufgeführt, als stünden Sie im Krieg mit einer Organisation...
von der Größe der Bundesregierung.
Harry, unser Gegner ist eine junge, attraktive Witwe.
Und Sie haben sie mit Ihrer Dickköpfigkeit zur populärsten Frau Amerikas gemacht...
seit Charles Lindbergh den Atlantik überquerte.
Jetzt hören Sie mir zu.
- Mehr Dampf! - Schon gut, du kriegst schon deinen Dampf!
Junge, wir können von Glück reden, wenn wir bis Weihnachten in New York sind.
Wird Larry in New York sein?
Ich glaube eher, dass Larry sich in Marshalltown befindet, Liebling.
Warum soll Larry in Marshalltown sein?
Er wartet dort auf die Antwort auf eine bestimmten Frage. Darum.
Was für eine Frage?
Eine wunderbare Frage, wenn Sie nur der richtige Mann stellt.
Du wartest hier auf Mami. Lauf ja nicht weg.
- George! - Was?
Ich werde heute heiraten.
Was?
Ich sagte, ich werde heute heiraten.
So ein Blödsinn.
Kein Blödsinn.
Was redest du denn da?
- Mehr Dampf! - Was? Was!
Lawrence Clairborne Hall wartet auf mich in Marshalltown und ich werde ihn heiraten.
Einfach so?
Nein, nicht einfach so, George. Er hat mich gefragt.
George, mehr Dampf!
Er kennt dich erst 4 Tage und hält schon um deine Hand an?
Er hat wahrscheinlich jede Frau, die er kennt schon gefragt, ob sie ihn heiraten will.
Er ist neurotisch oder so ähnlich.
Wenn du dich richtig erinnern möchtest,
habe ich dich vor 21 Jahren gefragt, ob du mich heiraten willst.
Ja, aber du hast mich seither nicht mehr gefragt.
Was?
Ich bin eine Frau, ich muss verheiratet sein.
Ich bin eine Mutter und ich brauche einen Mann,
der sich um mich und meine Kinder kümmert.
Um so einen zu finden, musst du nicht nach Marshalltown.
- Muss ich nicht, George? - Nein!
Wo finde ich denn so einen?
Du musst nirgendwo hin. Du kannst in Cape Anne bleiben.
Kann ich das, George?
Na ja, du weißt sehr wohl, dass du das kannst.
Kann ich?
Also, sag es.
- Was? - Warum sagst du es nicht einfach?
- Was sagen? - Sag irgend etwas.
Warum kannst du nicht so neurotisch sein wie Larry und sagen, dass du mich heiratest.
Du weißt, dass ich will.
George, du hast mir einen Antrag gemacht!
Mehr Dampf!
- Ja, das hab ich! - George!
George!
Du hast es getan.
George!
George! Runter mit dir und rein mit den Kohlen!
- George, Ich liebe dich. - Ich liebe dich.
- Welche Kohle? - Mehr Dampf!
Es gibt keine Kohle mehr!
- George, Ich liebe dich. - Ich liebe dich.
Dampf! Wir brauchen mehr Dampf!
Famos.
Ja, ganz meine Rede, Kelso.
Geben Sie dem alten 97er Gleis Nummer Eins.
Ja, freie Fahrt ohne weitere Unterbrechungen.
Zufrieden?
Oh, nein!
Warum gibt es dort niemanden, der die Sache klärt?
Also gut, ich schicke jemanden dorthin.
Sie sind einfach zu gutmütig.
Die durchgedrehte Schnalle hat die gesamte Bahnstrecke...
- Miss Beardsley. - Ja, Sir?
Holen Sie mir Harris...
Oh, Harris...
Peterson, Smythe...
Vergessen Sie es. Ich fahr selber hin.
- Rufen Sie den LaGuardia Flughafen an. - Den Flughafen?
Den Flughafen.
Wenn nur einer einen Finger auf den Zug legt...
Ich kenne das Gesetz nicht...
aber lassen Sie mich den Zug bis zur nächsten Stadt schieben.
Und ich soll hier auf 1000 Hummern sitzen bleiben? Nein.
Aber Sie halten 1000 Passagiere auf.
Die Passagiere werden es überleben. Die Hummer nicht.
George, schau mal!
- Da ist ja der Alte persönlich. - Jetzt gibt es was zu sehen.
Wo ist dieses Weib?
He, Malone, wir wollen nach Hause.
- Sie müssen Mrs. Osgood sein. - Stimmt.
- Und Sie sind Malone. - Ja, Malone.
Und, was ist das Problem hier?
Er fährt nicht weiter, bevor wir ihm Kohle verkaufen, Mr. Malone.
- Er will nicht mal geschoben werden... - Das Gesetz besagt, dass wenn ein Zug...
- Sie sind der junge Anwalt? - Richtig.
- Das ist ein guter Punkt, Sloan. - Ja.
Ziemlich clever, Junge.
Er hat Recht. Es ist ihr Zug.
- Mein Zug. - Ja.
Das ist, äh...
Hören Sie, Mrs. Osgood.
Sie züchten Hummer, Sie sind eine Geschäftsfrau.
Sie haben ein Business und ich habe ein Business.
Wir sind beide im Business, sehen Sie?
In einem Feld redet man nicht über das Geschäft.
Also, wir nehmen Ihren Zug und ziehen ihn bis zur nächsten Station.
- Dann reden wir darüber... - Nein.
- Lady, ich warne Sie... - Und ich warne Sie, Sie Tyrann.
Wir wären gar nicht hier, wenn Sie uns nicht auf diese Sightseeing-Tour geschickt hätten...
was uns alle Kohlen gekostet hat. Soll die Auktion wieder ausfallen?
- Auktion? - Ja.
Ich werde Sie auf jeden Cent verklagen, den Sie im Leben verdient haben.
Hören Sie auf mich.
Ich würde nicht gegen die vor Gericht ziehen.
- Würden Sie nicht? - Nein.
- Also, was wollen Sie? - Einen Tender voll Kohlen.
Nur gegen Barzahlung.
Sie kriegen ihr Geld schon, aber erst wenn wir die Hummer nach Marshalltown geliefert haben.
Wir wollen das Express-Gleis bis in die Bronx und zurück nach Cape Anne.
Genau.
Kriegen Sie.
Aber dann versenken Sie diese alte Rostbeule im Atlantischen Ozean.
Meinen Zug? Du hast gesagt, er gehört mir, Mami.
Sie dürfen meinen Zug nicht im Atlantischen Ozean versenken.
Fass ihn nicht an.
Das ist nur so eine Phrase, mein Sohn.
- Und, ist das alles? - Ist das alles, George?
- Das ist alles. - Das ist alles.
- Kann die Show dann endlich beginnen? - Eine gute Idee.
Also gut, setzen Sie diese Drecksschleuder in Bewegung! Die Züge sollen losfahren!
- Los geht's, Janey. - Warte, George.
Nicht ohne ihn. Nachdem, was der alles getan hat.
Ich traue ihm nicht.
Warten Sie, Malone!
Kaum sind wir weg, widerruft er sein Angebot.
- Sie kommen mit uns. - Was, ich soll mit?
- Harry. - Komm schon, Sloan.
- Ich glaube, Sie gehen besser mit. - Sie scherzen wohl...
Sloan!
Warum sind Sie so böse?
- Okay, Otis, sie ist voll. - Okay, Schmitty.
- Was sagt die Anzeige, Billy? - 120.
- Nein, wohl eher 220. - Nein Onkel Otis, es sind 120.
Janey, George kann nicht mehr.
So schaffen wir es nicht bis Marshalltown.
- Geht es dir gut? - Häh?
- Du sieht schrecklich aus. - Ich tu mein Bestes.
Du musst noch mehr tun, George. Wir brauchen mehr Dampf.
Ich weiß, dass ihr mehr Dampf braucht.
Ich komme rauf und helfe dir.
- Sei nicht dumm. - Irgend jemand muss aber da rauf.
Du jedenfalls nicht. Also, bleib wo du bist.
George, Larry ist da.
- Was sagen wir ihm? - Wir sagen ihm gar nichts.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Kapiert?
Ja, hab ich.
- Seid ihr die Jungs vom Country Club? - Das sind wir.
Wir haben eure Hummer.
Helft uns beim Abladen. Wir haben noch eine Menge Stopps vor uns.
Was ist mit Malone passiert? Ich dachte, er wäre hier.
Freunde und Nachbarn von Cape Anne...
Das ist ein guter Tag für unsere Stadt und ein guter Tag für mich.
Nach 24 Jahren...
vereidige ich zum ersten Mal einen Stadtrat, für den ich selbst gestimmt habe.
George,
sprich mir nach.
Ich, George Denham, schwöre hiermit feierlich...
Ich, George Denham, schwöre hiermit feierlich...
He, George! Endlich haben wir eine Feuerspritze!
Sieh!
Gestiftet für Cape Anne, Maine, von Harry Foster Malone.
Präsident und Hauptaktionär der Eastern & Portland Railroad
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