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Original subtitles

(Möwen kreischen.)

(Ruhige Pianomusik)

(Sabrina, off) Es war einmal an der Nordküste von Long Island,

nicht weit von New York.

Da stand ein sehr, sehr großes Haus,

beinahe ein Schloss.

Und dort lebte eine Familie

namens Larrabee.

Es gab Diener innerhalb des Hauses und Diener außerhalb des Hauses.

Bootsleute für die Boote.

Und sechs Teams von Gärtnern.

Zwei für den Wintergarten, der Rest für den Park.

Und einen Baumchirurgen auf Abruf.

Es gab Spezialisten für die Hallentennisplätze und

die Außentennisplätze.

Für den Swimmingpool im Freien und den Swimmingpool in der Halle.

Und über der Garage wohnte ein Chauffeur namens Fairchild.

Er war vor Jahren aus England importiert worden.

Zusammen mit einem Rolls-Royce und einer Tochter,

namens Sabrina.

(Jemand singt "Moonlight" von John Williams.)

♪ When the thought of what could happen

takes your breath away.

Sighs and whispers, quiet laughter in the air

and may it seem that love is everywhere. ♪

(Off) Unter anderem waren die Larrabees für die Partys berühmt,

die sie gaben.

Heutzutage gibt kaum noch jemand Partys wie die Larrabees.

Es regnete niemals am Abend einer Larrabee-Party.

Die Larrabees hätten sich das nicht bieten lassen.

Da war zum einen Maude Larrabee,

die die "Larrabee Corporation" geerbt hatte,

als ihr Mann am 13. Loch von Pebble Beach verstarb.

(Maude) Ach, Liebes. Unterhalt dich doch mit dem Kardinal.

Er sieht aus, als ob er sich langweilt. Senator!

Ich brenne schon den ganzen Abend...

(Off) Maude war auf dem Titelblatt von "Fortune".

Dann war da Linus. Der ältere Sohn.

Er schloss mit 19 Jahren in Yale sein Studium ab,

machte mit seiner Mutter und der Firma eine Spritztour

auf dem Glasfaser-Highway und verwandelte

den 100 Millionen-Dollar-Familien- betrieb in richtiges Geld.

(Linus) Nein, dieses Jahr hab ich mir

wirklich genug Fernsehsender gekauft.

Da läuft ja doch nie was Gutes.

Ich hatte gesagt, das Angebot gilt bis 22 Uhr.

Es ist acht Minuten nach, Robert.

(Off) Linus war auf dem Titelblatt von "Time".

Aber vor allen Dingen war da David.

Der jüngere Sohn.

Er hatte viele Schulen und Unis hinter sich.

Und noch erheblich mehr Beziehungen.

Er war gutaussehend und charmant und witzig und romantisch.

(David) Es ist etwas Besonderes,

wenn man einer so schönen Frau wie dir begegnet.

Mit so einem Sinn für Humor und Ironie.

Und Poesie.

Und Haartönung.

(Off) David macht "GAP"-Werbung.

(Mr. Fairchild) Sabrina.

Sabrina, komm runter.

Sie hat ihn zum Lachen gebracht.

Du musst noch zu Ende packen. - Bin ich witzig?

Ich überlege, ob Paris weit genug weg ist.

Nein, ganz im Ernst. Findest du, dass ich komisch bin?

Natürlich, schreiend. Du solltest eine Talkshow leiten.

Sabrina, die 24-Stunden-Überwachung von David Larrabee,

ist kein anerkannter Ausbildungsberuf.

Jetzt klettere von diesem Baum runter!

Augenblick, ich komme sofort.

(Loungige Big-Band-Musik)

Sie sind's ja, Sabrina.

Hallo, David.

Und ich dachte noch, da ist doch jemand.

Nein, da ist niemand.

(Romantische Musik)

(Mr. Fairchild) Sabrina?

Du hast in deinem Leben schon mehr Zeit da oben auf dem Baum

als auf dem festen Boden verbracht.

Weißt du, wie viel Glück wir haben,

dass Mrs. Larrabees Freunde so nett waren, dir den Job zu vermitteln?

Und dass du dadurch deine Erfahrungen in Europa machen kannst?

Dieser Aufenthalt in Paris wird dir unglaublich guttun, Kind.

Wenn das deine Mutter noch erlebt hätte,

sie würde sich so für dich freuen. Das hat sie sich immer gewünscht.

Und wenn er mich vergisst, während ich weg bin?

Wie soll er jemanden vergessen, von dem er nicht mal weiß,

dass er existiert?

Du weißt, so habe ich es nicht gemeint.

Ich finde bloß...

Es steckt viel mehr in dir als nur diese Vernarrtheit.

Und ich hoffe, du weißt das.

Danke, Dad.

Gute Nacht.

(Romantisch-verträumte Musik)

(Lautes Stimmengewirr)

(Mann) Wo wollen Sie so früh hin?

Unter 'ner halben Stunde komme ich nicht raus.

Ich werf noch 'nen Blick auf den Tokioter Markt. Gute Nacht.

(Alle) Gute Nacht.

Linus. Andrea Colson erzählt mir, du hast ihren Sohn rausgeworfen.

Er ist ein Idiot. - Aber sie war Brautjungfer bei meiner Hochzeit.

Sie gehört zu meinen besten Freunden.

Hier geht's ums Geschäft.

Ich muss noch kurz was oben in Davids Zimmer vorbeibringen.

Wenn ihn die große Liebe bald wieder freilässt, sag ihm bitte,

ich hab die Hosenträger in den Schrank gehängt.

Du kannst jetzt nicht davonlaufen. Du verpasst mein Feuerwerk.

Ist nicht so schlimm.

Ich war doch schon beim Ponyreiten und

ich hab den Bauch voll Zuckerwatte. Gute Nacht.

(Ruhige, verträumte Klänge)

David, David.

(Türklopfen)

Ja, bitte?

Ich wollte mich nur verabschieden.

Was? Nicht rauskommen, bitte.

Wenn ich Sie ansehen muss, bring ich wahrscheinlich kein Wort mehr raus.

Okay. Bitte sagen Sie nichts.

Ich werde morgen früh nach Paris abreisen.

Und dann bin ich eine lange Zeit nicht mehr hier.

Dass Sie an mich denken, solange ich weg bin, erwarte ich nicht.

Sie haben ja bisher auch nicht an mich gedacht.

Ich wollte Ihnen auch nur sagen,

dass ich Sie wohl besser kenne als sonst irgendeinen Menschen.

Und völlig egal, was die denken oder sagen.

Ich weiß, wie Sie wirklich sind.

Was Sie für ein wundervoller Mensch sind,

freundlich und großzügig und...

...auf jeden Fall sollten Sie wissen, dass jemand,

der weit weg ist, immerzu an Sie denken muss.

Und wenn ich irgendwann mal etwas für Sie tun kann...

Ich hätte für mein Leben gern

so einen kleinen Eiffelturm-Briefbeschwerer.

Oh mein Gott!

(Feuerwerksknallen)

(Verspielte Akkordeonmusik)

(Sie unterhalten sich auf Französisch.)

(Irene) Willkommen bei "Vogue", Sabrina.

Sie sprechen kein Französisch, ja?

Nein. - Nein?

Ich meine, ja. Ich spreche noch nicht...

Verzeihung. Wie war noch mal die Frage?

(Martine spricht auf Französisch.)

Verzeihung, aber ich verstehe nicht...

(Sie spricht weiter auf Französisch.)

Aber der allerwichtigste ist der...

Sie wissen, ich spreche sehr gut Ihre Sprache.

(Martine) Matthias, Matthias. Attention!

Du sagst uns, wann es losgeht. Da, wo er gesagt hat.

Da wo er gesagt hat, okay? Und jeden Tag das Allerwichtigste:

(Martine spricht Französisch, Sabrina versucht, es zu wiederholen.)

(Louis und Martine unterhalten sich auf Französisch.)

(Martine gibt Sabrina Anweisungen auf Französisch.)

Sabrina, bring den Gürtel!

(Louis) Ingrid, beeil dich!

(Ingrid) Ich muss nur noch meine Linsen einsetzen.

(Sie spricht Französisch.) Bring einen anderen!

(Martine) Nein, nein. Einen anderen. (Wiederholung auf Französisch)

(Martine) Noch einen anderen.

(Mann und Martine geben Sabrina Anweisungen auf Französisch.)

(Louis sagt etwas auf Französisch.)

(Mann gibt Anweisungen auf Französisch.)

(Surren des Ventilators) (Frau) Oh!

(Schwungvolle Musik)

(Knacken)

(Alle machen genervte Geräusche.)

(Irene) Sabrina, keine Sorgen machen um Martine.

Ich durfte sie früher quälen. Jetzt darf sie dich quälen.

Wenn du Erfolg hast, kriegst du auch jemanden, den du quälen darfst.

(Mr. Fairchild, Telefon) Aber du bist doch erst seit zwei Wochen da.

Ich bezweifle, dass dich jeder Einzelne in Paris

für eine Idiotin hält. - Weil ich noch nicht alle persönlich kenne.

Sabrina, du bist mit dir selbst viel zu streng.

Lass es sich doch entwickeln.

Das Wichtigste ist, du bist fort von hier,

machst neue Erfahrungen, siehst die Welt mit anderen Augen,

findest neue Freunde.

Und denkst nicht andauernd an... du weißt schon, an wen.

(Mr. Fairchild) Francis. (Francis) Hallo, Thomas.

Alles bestens. Sie hat sich noch nicht ganz eingelebt.

(Scott) Sie findet's furchtbar.

(Linda) Und ich sagte, "Schicken Sie sie nicht".

(Rosa) Mr. Tom.

Vllt. mache ich ganz falsch, wenn ich meine Meinung sage.

Aber als ich zuerst kam in dieses Land, da bin ich allein.

Wie Sabrina. Ich wiege nur ein bisschen mehr.

Also, stelle ich Frage an Gott: "Weswegen bin ich hier?"

Ich sage: "Wieso, Gott?"

Aber ich kriege keine Antwort.

Also ich höre auf mit Weinen.

Das hat gedauert elf Jahre.

Vielen Dank, Rosa. - (Joanna) Hat sie auch von David gesprochen?

Sie hat nur nebenhin erwähnt,

das Leben sei ohne ihn ein Abgrund voller Finsternis und Jammer.

Das waren etwa ihre Worte.

(Popmusik)

(Louis gibt Anweisungen auf Französisch.)

(Martine sagt etwas auf Französisch.)

(Louis spricht weiter Französisch.)

(Louis) Mit dem Bein, das Gleiche, ja.

(Louis sagt etwas auf Französisch.)

Gehen wir was zusammen trinken?

(Popmusik)

(Musik übertönt das Gesprochene.)

(Ruhige Klänge)

(Verspielte Musik)

Fairchild. - (Mr. Fairchild) Guten Morgen, Sir.

Hey, Linus. Augenblick Zeit?

David, ist dir je aufgefallen,

dass du leitender Angestellter der Firma bist?

Linus, ich begegnete der Frau meines Lebens.

Die Adresse ist 389 Park Avenue. Hey, das ist mein voller Ernst.

Sie ist wirklich was Besonderes. Und wo liegt das Problem?

Ich lud sie für Freitag hierher ein, zum Essen.

Und da will ich nicht, dass du und Mutter...

Das ist ein intelligentes Mädchen. Die hat wirklich was aufm Kasten.

Muss ja schließlich für alles ein erstes Mal geben. - Hör doch zu.

Sie ist 'ne richtige Frau und keine, wie sagt man? - Transvestit?

Sie ist kein Bettwärmer, okay? Sie ist Ärztin.

Sie arbeitet als Kinderärztin. Woher kennt ihr beide euch?

Ich war auf so 'ner Party und das Kind von irgendwem

hatte sich was Schlimmes eingefangen.

Ich bin mit ihm ins Lennox Hill gefahren und

da war sie die Ärztin in der Notaufnahme und

sofort flogen die Funken zwischen uns.

Wie hat es das kranke Kind überstanden?

Wenn ihr sie am Freitag kennenlernt, lasst mich gut aussehen.

Ich weiß, ich seh gut aus.

Ich meine, dass ich ein bisschen, na ja, was darstelle,

sprich von meinen Erfolgen im Beruf.

Meinen Vorzügen.

Nimm dir schöpferische Freiheit.

Lüge, in Ordnung?

Sie sagt, ihre Familie kennt dich gut.

Wie heißt sie denn? Tyson, Elizabeth Tyson.

"Tyson Electronics" Tyson?

Tyson, was weiß ich, Tyson.

Wer von euch beiden arbeitet für seine Brötchen?

Toller Hut, Mutter. Guten Morgen, du Charmeur.

Bring sie ruhig mit. Wir werden dich ins beste Licht rücken.

Jetzt arbeitet ihr wohl auch sonntags, was?

Heute ist Mittwoch, David.

(Möwen kreischen, verspielte Musik)

Weißt du was? David hat neuerdings was mit Patrick Tysons Tochter.

(Telefonklingeln)

Was soll man davon halten? - (Mack, Telefon) Ja, Sir?

Mack, geben Sie mir Harvey. - (Harvey) Hallo?

Harvey, fangen Sie bitte vorsichtig an, Tyson-Anteile zu kaufen.

Aber nicht so viele, dass es jemandem auffällt. Das ist alles.

Ich hoffe nur, sie sieht nicht aus wie Patrick.

Zum ersten Mal hat Ihr Vater nicht gelogen.

Sie sehen ganz zauberhaft aus. - (Elizabeth) Danke.

Ich bin Maude. - Ich bin sehr erfreut.

Linus. - Linus, mein Vater hat oft von Ihnen gesprochen.

Und Sie sind Kinderärztin? - Nein, das ist eine Erfindung von ihm.

Sie wurde zur stellvertretenden Kin- derstationsärztin befördert.

Ich sagte ihr schon zu, dass wir dem Krankenhaus

ein oder zwei Millionen zukommen lassen. - David!

Ist er nicht ein Menschenfreund, wie er im Buche steht?

(Friedliche Klänge)

(Louis) Hier, gib her.

Nur drauf drücken.

(Klingeln, Straßenlärm)

(Chansonmusik)

Ich mag Louis. Er ist lustig und nett und ein sehr guter Fotograf.

(Irene) Aber jemand steht dir im Weg. Ist es nicht am Ende dieser David,

von dem du jeden Tag 40 oder 50 Mal gesprochen hast,

als du gerade angekommen warst?

Das klingt so, als wäre er mehr. Eine Illusion?

Er leistet mir Gesellschaft.

Meinst du es ernst?

Illusionen sind sehr gefährliche Typen.

Sie haben keine Schwächen.

Ich kam damals aus der Provence.

Allein, und ich hatte nichts gelernt.

Und acht Monate lang, nein, ich glaube noch länger, ein Jahr lang,

da saß ich hier in den Cafes,

trank Kaffee und schrieb mein Tagebuch mit lauter Unsinn voll.

Und dann hab ich gesehen,

es war gar kein Unsinn.

Ich machte viele lange Spaziergänge

und ich begegnete mir selbst in Paris.

Du siehst aus, als ob es eine Schande wäre, allein zu sein,

einsam zu sein.

(Öffnungston)

Das ist nur der Punkt, wo du anfängst.

(Melancholische Musik)

(Unverständliches Gespräch)

(Durchsage) Dr. Flores, bitte rufen Sie 102 an!

(Telefonklingeln)

(Schwester) Alles in Ordnung. Wiedersehen, Irene!

(Elizabeth) Tut mir schrecklich leid wegen deiner Party.

Macht doch nichts.

Hast du Hunger? Ich fall gleich Menschen an.

Ich hab 'ne bessere Idee.

Ich lass dir ein heißes Bad einlaufen,

und dann zaubere ich dir ein fabelhaftes Omelette.

Du hast doch wohl Eier, Käse, grüne Paprika, Tomaten...

Oh! Keine grüne Paprika, keine Tomaten. - Macht nichts.

Dann wird es heute leider eben nur ein ziemlich fabelhaftes Omelette.

David.

Du bist der Beste.

Du meinst, Badewasser temperieren und Omelette machen

sind genauso viel wert wie Kindern das Leben zu retten?

Du rettest mir das Leben.

Du bist so nachsichtig mit mir.

Okay.

Und weshalb heiratest du mich nicht?

Okay. Weshalb eigentlich nicht?

Du sollest über so was keine Witze reißen.

Weshalb denn nicht?

Du weißt doch, worum es dabei geht. - Ja, sicher.

Diese Sache, wo Leute immer zusammen sind und

im selben Zimmer schlafen und dem anderen den Rücken kratzen.

Dein Antrag ist angenommen.

Tatsächlich?

Wieso?

(Heiter-verspielte Musik)

(Motorgeräusch, Quietschen der Reifen)

(Klingeln des Aufzugs)

(Stimmengewirr)

(Dame) Mr. Larrabee?

(Mack) David, welch reizende Überraschung.

Er ist nicht da. Er ist beim Essen.

Ron. Ron, wir sollten uns dringend unterhalten.

Ich hab eine Besprechung.

Weißt du noch, wann ich das letzte Mal hier war? - Du hast recht.

Ron?

Ron.

(Telefonklingeln)

Ich staune, dass ich plötzlich von allen

mit so viel Respekt behandelt werde. Hast du was auf dem Herzen, David?

Du drängst mich bloß in diese Beziehung mit Elizabeth,

damit du die Fusion mit Tyson machen kannst. - Wer drängt dich denn?

Was ich über dich schon an Lügen erzählte, geht auf keine Kuhhaut.

Du flehtest mich an, dich vor ihr besser aussehen zu lassen.

Du erwähntest nicht mit einem Wort, dass du Patrick ein Angebot...

"Erzähl von meinen beruflichen Erfolgen,

meinen Vorzügen, nimm dir jede Freiheit. Lüge!", hast du gesagt.

Das kann ich ehrlich nicht, Linus.

Auf so 'ne Art Bindung bin ich noch nicht vorbereitet. - Ich verstehe.

Sie wollte den genauen Hochzeitstermin wissen?

Ich weiß nicht, was mit mir ist. Elizabeth heilte Kinder.

Ich stand im Smoking da und wartete auf sie.

Ich kann keine Ehefrau versorgen.

Elizabeth ist zufällig Ärztin und Millionärin, David.

Sie fällt dir bestimmt nicht zur Last.

Du hast sie nicht verdient, aber wie mir scheint, liebt sie dich.

Genau, das muss einem doch zu denken geben.

Ob sie 'nen Sparren locker hat?

David.

Das ist also alles reiner Zufall, richtig?

Es ist eine große Möglichkeit. Eine Möglichkeit.

Was erwartest du eigentlich von mir genau?

Erwartest du im Ernst von mir, eine Milliarden-Dollar-Fusion

abzublasen wegen möglicher familiärer Erwägungen?

Was tust du denn da, Linus? Das war doch nur 'ne Frage!

Sieh dir das Ding an!

Nicht ein Kratzer. Wechselst du also das Thema?

Niemand auf der ganzen Welt hat einen flachen Bildschirm

von dieser Größe, ausgenommen Patrick Tyson.

Und das ganze Ding ist unzerstörbar.

Er sitzt auf der bahnbrechendsten Technologie und jeder Mensch

auf der Wall Street weiß das.

Wir haben so viele Mitbewerber, die sich um diese Fusion bemühen.

Jetzt warte mal. Es geht hier um mein Leben.

Ich bezahle für dein Leben.

Mein Leben macht dein Leben erst möglich.

Das find ich echt mies. Na und ich erst.

Sieh dich doch nur mal an.

Du studiertest Jura ohne Anwalt zu werden.

Betriebswirtschaft, aber seit Jahren warst du nicht in der Firma.

Sprachen, die du nicht sprichst und Instrumente, die du nicht spielst.

Viele Freundinnen, die du nie mehr als zweimal siehst.

Kannst du 'ne Methode erkennen?

Du willst mich über Beziehungen belehren?

Für dich ist es 'ne langfristige Beziehung,

wenn das Mädchen noch sein Dessert aufessen kann.

Ich hab keine Zeit fürs Dessert.

Ich bin mit dieser Firma beschäftigt.

David, du bist ein erwachsener Mann. Bring endlich mal was zu Ende.

Elizabeth Tyson ist das Beste, was dir je begegnet ist.

Und so und nicht anders hast du es mir erzählt.

(Klirren)

(Patrick) Ich möchte nun gerne mit euch allen anstoßen.

Auf mein liebes kleines Mädchen, Dr. Elizabeth Tyson.

Kinderärztin von hohem Rang.

Und auf meinen zukünftigen Schwiegersohn David Larrabee,

den hochrangigen Kindskopf.

Nur ein kleiner Scherz, David. Nur ein Scherz, nur ein Scherz.

Wir dürfen uns alle glücklich preisen, sogar sehr glücklich.

Wir dürfen nicht nur die Verbindung von

zwei hinreißenden Menschen feiern,

sondern auch von zwei hinreißenden Firmen. - Hört, hört!

Ich wünsche euch all das Glück und die Zufriedenheit, die ihr verdient.

Und...

...mögt ihr beim ersten Kind gleich mit einem Jungen gesegnet sein.

(Ingrid) Aus dem Film "Serpico".

Nasimyento, Joshi möchte bitte den Portobello bringen.

(Nashimyento) Ahora? - Oui.

Sie sind aber sehr sprachgewandt.

Ja. Ehe ich Patrick geheiratet hab, bin ich viel gereist.

Ich war früher Stewardess.

Heute heißen die "Flugbegleiter" oder so ähnlich.

Ach, tatsächlich? Ich würde es auch heute noch schaffen,

Ihre Rückenlehne absolut senkrecht zu stellen.

Wenn meine Eltern versuchen, Witze zu machen,

klingt das immer etwas pervers oder zum Fürchten.

Verstehe. - Du wirst dich daran gewöhnen.

(Mr. Fairchild) Sie lässt euch sagen, dass ihr alle ihr sehr fehlt.

Und sie lässt euch alle von Herzen grüßen.

(Linda) Aber schreibt sie denn gar nichts über Davids Verlobung?

(Joanna) Du hast es ihr nicht gesagt.

Ich wüsste gar nicht wie, wie ich das sagen soll.

(Rose) Sie sagen: "Mein Liebling, Sabrina."

"La vida es sueno."

"Dein Leben ist ein Traum und nun ist er zu Ende." Genau so.

(Mr. Fairchild, off) Meine liebste Sabrina.

Obwohl ich sicher bin, dass dies ein Schock für dich ist,

bin ich davon überzeugt,

dass es am besten ist, dir alles zu sagen.

Ich weiß, welche starken Gefühle du damit verbindest und

deshalb hab ich ein wenig gezögert, dir zu schreiben.

(Geheimnisvolle Klänge)

(Louis) Ich bin in Paris, aber du bist ganz woanders.

Verzeih mir bitte, Louis.

Ich hätte das nicht machen dürfen.

Ich würde dir gern helfen.

Aber egal, was es ist, du schaffst es nicht im Bett.

Du schaffst es nur hier.

(Erhabene Musik)

(Undeutliches Gespräch)

(Melancholische Musik)

(Sie singen auf Französisch.)

(Klicken des Fotoapparats)

(Man versteht nicht, was er sagt.)

(Off) Lieber Dad. Dies ist mein letzter Brief aus Paris.

Vielleicht bin ich schon zu Hause, wenn du ihn bekommst.

Es braucht mich niemand abzuholen. Ich möchte dich gern überraschen.

Erstaunlich, dass es so schnell vorbeigegangen ist.

Gertrude Stein hat gesagt:

"Amerika ist mein Land und Paris ist meine Heimatstadt."

Genauso werd ich Paris auch immer sehen.

Ich wünsche mir so, dass du weißt, wie viel es mir bedeutet hat.

Es ist draußen kalt geworden. Aber ich spüre es gar nicht.

Irgendwo gegenüber spielt jemand "La vie en rose".

Das machen die für die Touristen.

Aber ich bin immer wieder überrascht, wie sehr es mich bewegt.

Es bedeutet, das Leben durch eine rosa Brille zu sehen.

Doch nur in Paris, wo das Licht rosa ist,

ergibt dieses Lied einen Sinn.

Aber ich werde es bei mir haben, wenn ich nach Hause komme.

Und ich werde es überall hin mitnehmen,

wohin ich auch gehe.

Alles Liebe für dich.

(Stimmengewirr)

Hey!

Hey, was machst du hier?

Ich bin mit Maude rübergefahren.

Zu ihrer Geburtstagsparty muss ich sowieso hier sein.

Da bleib ich einfach heute Nacht.

Was schenkst du ihr? Sie bekommt ein tragbares Fax.

Sentimentaler Hund. Du kannst es dir leicht machen.

Sie ist so glücklich, dass du heiratest,

du brauchst nie wieder was zu kaufen.

Das sieht sie aber anders. Sie kriegt so einen kleinen Picasso.

Er wird im Moment neu gerahmt. Was hab ich dafür wieder bezahlt?

Keine Ahnung.

Wer ist der neue Mitbieter für Tyson? Uniset?

Und noch zwei bis fünf andere Firmen.

Geld- oder Anteilsoptionen?

Ich liebe es, wenn du obszön wirst.

(Linda) Komm her, du! (Hund bellt.)

Verzeihung, bitte.

Was ist das? Ein Hund.

Wieso? - Das Geschenk von Elizabeth für Mutter.

Sie will sich entschuldigen.

Sie hängt auf einem Seminar in Los Angeles.

Ich fahre jetzt Mauds Geschenk abholen.

Aber das eine muss ich dir wirklich sagen, Linus.

Ich bin glücklich über Elizabeth.

Will ich auch hoffen. Sie ist wirklich fabelhaft.

Sie ist gebildet, unabhängig, hübsch ist sie auch.

Willst du sie lieber heiraten? Jetzt hör auf.

Das war ein Witz, okay? Ein Witz.

(Ruhige Klaviermusik)

(Straßenlärm)

(Hupen)

Hi.

Na, wie geht's so?

Danke, wunderbar.

Und wie geht's Ihnen so? Gut.

Ich war nur so überrascht, Sie hier zu sehen.

Warum denn? Sie kennen mich doch.

Oder etwa nicht?

(Sabrina lacht.)

Kann ich Sie ein Stück mitnehmen?

Sind Sie auf dem Weg nach Hause?

Ja. - Wenn das so ist. Das trifft sich hervorragend.

Und es macht Ihnen auch bestimmt nichts aus?

(Verzaubernde Klänge)

Sagen Sie doch, mir fällt im Moment nicht mehr ein, wo Sie wohnen.

Dusoris Lane.

Was? Genau wo ich auch wohne! Die Welt ist ein Dorf.

Aber die Straße lang. - Sie wissen doch gar nicht, wer ich bin.

Oder etwa doch? - Aber sicher doch, natürlich weiß ich das.

Sie sind meine... Nachbarin.

In der Dusoris Lane. Und Sie sind David.

Genau, und wie ich das bin. Einer von den geringeren Larrabees.

In welcher Beziehung geringer?

Vermutlich fast jeder Beziehung, aber ich bitte Sie, kein Mitleid.

(Sabrina lacht.)

Und ich hätte geschworen,

dass ich jedes hübsche Mädchen an der ganzen Nordküste kenne.

Ich hätte geschworen, dass Sie es nicht bei der Nordküste lassen.

Autsch! - Ich weiß nicht, ob das noch stimmt.

Ich habe gehört, dass Sie jetzt verlobt sein sollen.

Oh ja, das stimmt. Aber wir sind beide sehr viel beschäftigt.

Darum haben wir noch keinen Termin für die Hochzeit.

Also kommen Sie, geben Sie mir einen Tipp, bloß einen. - Oh nein.

So finde ich es viel komischer. Bitte.

Ihre Einfahrt ist da vorne. Das wollte ich auch gerade sagen.

Möchten Sie mit reinkommen auf einen Drink?

Was für eine gute Idee.

Wow!

(Erhabene Musik)

Sieht aus, als gäbe es eine Party. Ja, morgen Abend.

Früher hat man hier wundervolle Partys veranstaltet.

Oh, dann waren Sie früher schon mal da?

Nein.

Aber die Lichter in der Ferne habe ich oft gesehen.

Was gibt es für einen Grund? Eine Verlobungsparty?

Oh, nein, nein. Das ginge sowieso nicht.

Meine Verlobte ist diese Woche in Kalifornien.

Es ist die Geburtstagsparty für meine Mutter.

Aber das wissen Sie bestimmt schon.

Die Party wird gegen 9 Uhr anfangen.

Würden Sie kommen?

Würden Sie sich darüber freuen?

Sogar besonders.

Doch vorher verraten Sie mir, wer Sie sind.

Hallo, Sabrina.

Hallo, Linus.

Sa... Sabrina.

War's denn hübsch in Paris? Ja, vielen Dank!

Sabrina. - Sie sind ja richtig erwachsen geworden.

Sabrina? Wieso sagt er immer das Gleiche?

Ich werde erst mal sehen, wo mein Vater steckt.

Ich hol mir das Gepäck nachher.

Warten Sie doch mal! Vielen Dank fürs Mitnehmen!

David.

Nein.

Was hast du auf einmal? Ich wollte bloß... - Nein!

(Joanna) Sabrina, mein Liebling. Ich hätte dich kaum wieder erkannt.

Ich hab ein Halstuch für dich, Joanna.

Ein richtiges, echtes Pariser Halstuch.

Hat er dich auch schon gesehen? - Ja!

Nein, wer? - Dein Vater.

(Mr. Fairchild) Oh, Sabrina!

Etwas fürs Ausgehen. Etwas fürs Nicht-Ausgehen.

Etwas zum Lachen.

Besser als Weihnachten.

Wer hat die gemacht?

Das war ich.

Ich hoffe nur, das hängt sich bis morgen Abend noch aus.

Morgen Abend ist Mrs. Larrabees Geburtstagsparty.

Und ich bin auch eingeladen.

Von wem?

Von David.

Als er mich eingeladen hat, wusste er natürlich nicht, dass ich es bin.

Und jetzt, wo er es weiß?

Bin ich trotzdem eingeladen. Denke ich.

Am besten versuche ich es mit Dampf.

(Prasseln des Duschwassers)

Dad, bitte.

(Sabrina, off) Ich habe es mir selbst vor Jahren versprochen.

All die vielen Jahre.

Hunderte von Malen, Tausende von Malen.

Und jetzt bin ich eingeladen.

(Gemütliche Big-Band-Musik)

(Stimmengewirr, fröhliches Lachen)

Entschuldigt mich.

Hallo.

Sie sind wirklich hier.

Ja. Ja, das bin ich.

Ganz genau.

Sie sehen wunderhübsch aus.

Ja, Sie auch. Das heißt, Sie sehen gut aus.

(Ingrid) Was für eine zauberhafte Party, Maude.

Tut mir wirklich leid, dass Elizabeth verhindert ist.

Tut es mir auch. Sie hat mir einen Hund geschenkt.

(Schwungvolle Musik)

Ich kann nicht glauben, dass ich hier bin.

Einmal, da war ich auf einer Party in einer Villa in der Provence.

Ich kannte keinen einzigen Menschen. Ein Rothschild war da.

Alle Partygäste sprachen nur Französisch.

Damals verstand ich so gut wie kein Wort.

Aber da hab ich mich weitaus wohler gefühlt als jetzt.

Hier. Trinken Sie das möglichst auf einmal runter und

es wird Ihnen sofort besser gehen.

(Gast) Hallo, David. - Schon besser?

Noch nicht. Das kommt schon, glauben Sie mir.

Welcher Rothschild? Bubba.

War das was Komisches?

Hat sich Elizabeth schon für ein Kleid entschieden?

Wir sitzen noch an der Gästeliste.

600 nach neuester Zählung - allein von unserer Seite.

Das ist keine Hochzeit. Das ist eine Stadt.

Hör auf. Das wird ein wunderbares Fest werden.

Elegant aber einfach. Üppig aber geschmackvoll.

Kostspielig aber billig.

(Zischen)

(Friedvolle Klänge)

Rosa!

32 Dollar das Pfund. Und alles in fünf Minuten weg.

Schnell aufessen!

Du bist eine Prinzessin.

(Romantische Musik)

(David redet unverständlich.)

Wer ist das denn?

Wer? - Die junge Frau.

Das Mädchen da bei David.

Ja, wisst ihr, das ist... das ist nur... das ist...

...du lieber Gott, nein! Das ist Sabrina.

Also ja, David kennt die Kleine schon seit sie zwei Jahre alt war.

Ein Kleid wie das da trug sie mit zwei Jahren sicher noch nicht.

Und jetzt trinkt sie Champagner und isst teure Meeresfrüchte und

ihre Haare sind gewaschen und ihre Lippen sind rot

und ihre Zähne sind weiß und er lässt ein Lied für sie spielen.

(Mr. Fairchild) Mir gefällt das alles nicht.

Sieh einer an, Sabrina.

Seit wann sind Sie wieder bei uns? Seit gestern.

Alles Gute zum Geburtstag, Mrs. Larrabee.

Ich muss zugeben, ich hätte Sie fast gar nicht wiedererkannt.

Sicher der Haarschnitt. Und noch so einiges andere.

So was von eine Überraschung, nicht wahr, Mutter?

Das kannst du wohl laut sagen, Junge.

(Schwungvolle, ausgelassene Musik)

Tanzen Sie mit mir? Jetzt sofort?

Solange die Musiker spielen.

Es wird schwierig, wenn sie aufhören. Kommen Sie!

(Ruhige, romantische Klänge)

David? Ja?

Wissen Sie, dass ich auf jeder Party war,

die hier stattgefunden hat?

Ich saß da oben auf diesem Baum und sah zu.

Wie ein Vogel.

Und nun sind wir hier zusammen und tanzen im Angesicht Gottes und

vor aller Welt.

Wieso sind Sie mir eigentlich nie vorher aufgefallen?

Wo war ich nur mit meinen Gedanken?

Bei sich selbst.

Es fühlt sich so schön an, Sie im Arm zu halten.

Tatsächlich?

Wissen Sie eigentlich, wie wunderschön Sie sind?

Nein.

Sie sind verzaubernd.

Verzaubernd?

Auf einmal wieder zurück in meinem Leben und verzaubernd.

Ich bin wieder in Ihrem Leben?

Ich weiß nicht, ob Ihnen bewusst ist, was Sie mit mir machen.

Dann sagen Sie es mir doch einfach.

Durch dich wird alles anders.

Sie ist wie eine Schwester für ihn, Patrick.

Ich habe auch eine Schwester. So tanzen wir aber nicht.

(Romantische Musik übertönt das Gespräch.)

Ich kann kaum glauben, was hier passiert.

Auf einmal bist du wie ein völlig neuer Mensch.

Und du bist genauso wie früher immer.

Du warst perfekt und bist es auch jetzt noch.

Sabrina?

Ja?

Können wir uns irgendwo ein bisschen unterhalten?

Wir unterhalten uns doch.

Irgendwo anders.

Bitte!

Ich habe dich seit Jahren nicht gesehen.

Ich hab dich noch niemals wirklich gesehen. Komm doch mit.

Nur eine kleine Weile.

Vielleicht gehen wir einfach... ...in den Wintergarten.

Was? - Es ist doch schon immer der Wintergarten gewesen.

Und du bringst eine Flasche Champagner mit.

Du versteckst die Gläser in deinem Smoking in der hinteren Tasche.

Wenn ich mich nicht sehr täusche,

habe ich in meinem Smoking hinten keine Tasche.

Du hast dich in dem Punkt gründlich getäuscht.

Und dann wird das Orchester dazu spielen:

"How Can I Remember?".

Ja.

Das werd ich sie spielen lassen.

Und wenn das vorbei ist,

dann wache ich auf.

(Romantisch-verträumte Musik)

(Unverständliches Gespräch)

Hast du einen Moment Zeit?

Ich bin verabredet. Das passt mir gar nicht. - Natürlich hast du.

David, was machst du da für einen Unsinn?

Bist du verrückt geworden?

Einfach mir nichts, dir nichts und vor der Nase

deiner prominenten und paranoiden zukünftigen Schwiegereltern

hast du den Nerv, die Tochter des Chauffeurs aufzureißen?!

Wir haben nur getanzt. Schluss mit der Tanzerei!

Schluss mit... - Ich darf also nicht mit einer alten Freundin

tanzen und was trinken?

Sehe ich tatsächlich so blöd aus?

Ich habe mich bislang nicht für sehr blöd gehalten,

aber vllt. bin ich es doch. Ich hab doch nichts getan.

Du warst aber dabei, es zu tun. Woher weißt du das denn?

Das ist doch ein Scherz, oder? Du bist doch wie mein eigener Sohn.

Ich bin dein eigener Sohn, Mutter. Ja, sehr richtig.

Und ich musste 21 Stunden Wehen über mich ergehen lassen,

um dich auf die Welt zu befördern.

Die Ärzte haben mich angefleht, mich zu betäuben,

aber ich habe gesagt, ich tue nichts,

was meinem Kind schaden könnte. Bitte sehr!

Ich hab's mir anders überlegt.

Wenn du das mit Elizabeth verbockst, dann schwöre ich, ich leg dich um.

Ich weiß auch nicht. Irgendwie ist Sabrina was ganz Besonderes.

Ich weiß, dass sich das verrückt anhört,

aber ich fürchte, dass ich mich gerade in sie verliebe. - Oh Gott.

Hör zu. So hatte ich es mir nicht vorgestellt.

Aber ich kann es nicht ändern. Sie ist so...

...ich weiß es nicht...

...sensationell.

Als du das letzte Mal jemanden sensationell fandest,

durfte die Familie 1,5 Millionen Dollar hinlegen.

Das ist vollkommen anders. Es wird nicht origineller.

Aber was wird aus Elizabeth?

Da triffst du endlich mal auf die richtige Frau...

Die die richtige Familie hat, die die richtige Firma besitzt.

Schließlich hast du den Antrag gemacht.

Nicht ganz. Eher sie mich um meine.

Mutter, geh doch schon mal raus und puste die Kerzen aus.

Haben wir nicht jemanden, der das tut?

David, was glaubst du? Was wünscht sich Sabrina?

Ihr Leben lang hat sie über unserer Garage gewohnt und uns beobachtet

oder uns von ihrem Baum bei Partys zugeschaut.

Und nun lädst du sie auf einmal ein.

Du stehst da in deiner Rolex-Jacke oder was weiß ich was und

du sagst zu ihr: "Wir gehen in den Wintergarten."

Mit einer Flasche Champagner... Das hat nichts zu sagen.

Das hat damit nichts zu tun. Sie weiß, was kommen wird.

Der Jet nach Martha's Vineyard, das Ferienhaus.

Die eigene Loge in einem ausverkauften Stück,

vorher zu Cocktails ins "Carlyle".

Sie würde sogar Noriega glauben. Du kennst sie doch gar nicht.

Wie ich mich fühle, wenn ich bei ihr bin.

Und wenn das so ist, kann ich nicht mit einer anderen verlobt sein.

David, setz dich!

Ich hab noch etwas anderes vor. Du setzt dich jetzt hin.

(Klirren, schmerzhafter Schrei)

Was ist? Ich sitze auf den Gläsern.

Nicht bewegen. Mutter, bitte ruf Dr. Callaway!

Wie kommen die Gläser dahin?

Ich verblute hier. Könnten wir nachher darüber reden?

Ach du meine Güte. Linus, du bleibst bei ihm.

Kannst du dich ein bisschen leichter machen oder schweben?

Sehr schlimm? Sabrina. Sie wartet doch auf mich.

Das werd ich übernehmen.

(Ruhige, verträumte Klänge)

(Klirren der Gläser)

Linus. Hallo, Sabrina.

Ich soll Ihnen von David was bestellen.

Er wird wohl nicht mehr kommen können.

Er hat mich geschickt.

Tut mir sehr leid.

Jetzt sind Sie verärgert, natürlich.

Ja.

Nein.

Ich weiß auch nicht.

Etwas müde, das ist alles.

Warum kann er nicht kommen?

Er war schon unterwegs und dann hatte er einen kleinen Unfall.

Um Gottes willen. - Er setzte sich auf eine Champagnerflöte.

Hat er sich was getan? - Er ist im Krankenhaus, in der Notaufnahme.

Warum denn in der Notaufnahme? Das war 'ne reichlich spitze Flöte.

Hey, das sollte ein kleiner Scherz sein.

(Knallen des Korkens)

Sollte ich vielleicht zu ihm hinfahren?

So schlimm war es auch nicht.

Nur ein paar Stiche.

Sie können ihn morgen besuchen.

Was soll das denn? - Das soll ich Ihnen bestellen, von David.

Die schicken Sie doch, weil Sie mich aus der Welt schaffen sollen.

Wer sind "die"? So wie der Rechtsanwalt im Film.

Er geht zu den nicht standesgemäßen Serviererinnen oder Showtänzerinnen

oder Chauffeurstöchtern.

Er sagt, die Familie wäre bereit, ihnen 100.000 Dollar zu zahlen,

wenn sie die Finger von ihrem Sohn lassen.

"Nein", sagt sie. "150.000 Dollar."

"Nein." 200.000.

Nein. 1 Million?

Kein Anwalt, der was auf sich hält, würde weniger bieten.

Und keine Serviererin, die etwas auf sich hält,

nähme es je an.

Kluges Kind.

Ich habe ihn mein Leben lang geliebt.

Ist das wahr?

Ich dachte, ich wär drüber weg.

Was für eine Überraschung.

Und Sie widersprechen nicht?

Widersprechen? Wie könnte ich?

Sehen Sie sich an.

Es ist, als würde eine sanfte Brise durch unser Haus wehen.

Und das, obwohl die Brise vorwiegend aus Richtung Garage heranweht?

Wir haben die 90er-Jahre, Sabrina.

Das hörte ich auch.

(Jemand singt "How Can I Remember?".)

♪ ... things that never happened? Arms that never held me,

lips I've never kissed. How... ♪

Das hat die Band auch an dem Abend gespielt, bevor ich nach Paris fuhr.

Kommt öfter vor, dass sie das spielen.

Und er war hier und tanzte mit irgendeinem anderen Mädchen.

Ja...

...kommt öfter vor, dass er das tut.

Und heute haben Sie sich gewünscht, Sie wären es.

Es bleibt in der Familie.

♪ I feel suspended in mid-air,

somewhere between a dream and a memory. ♪

Als Tänzer hab ich Sie mir nie vorgestellt.

Oh, da kennen Sie mich aber schlecht.

In meiner Firma nennen mich alle Fred Astaire.

Ich habe die ganzen Jahre lang nie gesehen, dass Sie so etwas tun.

Dass Sie hier mit einem Mädchen Champagner trinken.

Ich hab es auch bisher nie gemacht.

Sie mussten es wohl bisher nie machen.

Ist die Vorstellung wirklich so unfassbar,

dass ich auf meiner Party mit dem hübschesten Mädchen tanzen möchte?

Danke schön.

Ja, das ist eine vollkommen unfassbare Vorstellung.

Dann wissen Sie gar nichts von mir.

Oh, das habe ich fast vergessen.

Das sollte ich Ihnen noch von David bestellen.

Oh.

Danke. Das war dringend nötig.

Was hab ich wieder getan?

Ich muss mich entschuldigen. Das hätt ich niemals machen dürfen.

Sie haben meinen Handabdruck da auf der Wange.

Am besten verzichte ich in Zukunft darauf, den Botschafter zu spielen.

Sie können David morgen besuchen.

Gute Nacht.

(Ruhige Töne)

Mack? Ich werde die nächsten 2 Tage auf Long Island bleiben.

Streichen Sie alle Termine und vereinbaren Sie neue.

Außerdem brauch ich das Flugzeug

morgen früh ab 9 Uhr in Bereitschaft.

Lassen Sie in Martha's Vineyard das Haus richten.

Was weiß ich denn? Blumen, Kerzen, Sänger.

(Gäste) Wunderbare Party. - Schön, danke.

Rufen Sie Davids Sekretärin an. Was anderes macht die sowieso nie.

(Frau) Hey, Linus!

Wieso nicht? Na, wenn schon. Ich bin auch wach, Sie sind wach.

Ach, waren Sie nicht? Na ja, rufen Sie trotzdem an.

Ich danke euch allen vielmals fürs Kommen.

Schön, dass ihr da wart. Wiedersehen!

(Hund bellt.)

Großer Gott, nein - Hunde.

Frank, kann ich eben...

Ja, ist denn überall die Schlafkrankheit ausgebrochen?

Oh, okay. Hör gut zu.

David ist äußerst schmerzempfindlich.

Also gibst du ihm am besten eine Kombination von Morphium und

dazu vielleicht noch...

Okay, dann kein Morphium. Aber irgendwas sehr Starkes.

Und zusammen mit irgendeiner Schlaftablette,

vielleicht so was wie Halcion.

Das ist doch gar nicht bewiesen, Frank.

Nein, wir haben auch keine Ahnung.

Maude denkt, die hat möglicherweise ein Gast auf den Sessel gelegt.

Nein, er verklagt doch nicht seine eigene Mutter.

Schließlich ist er nicht wie ich.

Warte, du willst doch so nicht zur Arbeit gehen, oder?

Lassen Sie uns kurz allein. - (Trainer) Natürlich, Mr. Larrabee.

Hat Tyson noch irgendwas gesagt, nachdem ich weg war?

Er wunderte sich, wohin alle verschwunden waren.

Was meinst du? Vielleicht rede ich mal mit Sabrina.

Und sagst ihr was?

"Sabrina, sie sind wirklich bezaubernd,

aber David fällt es schwer, sich zu konzentrieren.

Er nimmt Sie ja doch nur ein wenig auf die Rolle."

"Auf die Rolle nehmen", kann man so was zu einer Frau sagen?

Wann ist Elizabeth wieder da? Donnerstag.

Soll ich fragen, ob sie früher kann?

Nein, David darf auf keinen Fall die Verlobung lösen.

Wenn so was in 24 Stunden passieren kann,

hab ich's in 48 Stunden aus der Welt geschafft.

Ich mag Sabrina. Ich mochte sie schon immer.

Aber ich pfeife nicht auf 'ne Milliarde Dollar.

Da kann sie machen, was wie will.

(Friedvolle Klänge)

Guten Morgen.

Morgen. Herein, ich bring Sie zu David.

Danke schön.

(Er schnarcht.)

David?

David? Kann er mich hören?

David!

Sabrina.

Hi.

Hi.

Hat die Reinigung sich schon deinen Wagen geholt?

Geht's dir schon besser? Ich konnte da gar nicht hin.

Oder doch?

Du hast hoffentlich keine Schmerzen. Hab ich hoffentlich Schmerzen?

Guck doch, das kleine Händchen.

Rat mal, was mir alles passiert ist.

Ich weiß es schon. Ich weiß es. Du tust mir furchtbar leid.

Ich mir auch.

Tust du dir auch leid, Linus?

Ich glaube, ich kann dir nicht mehr folgen, David.

Ich bleibe gern hier, wenn du möchtest.

Hör zu. Wir haben hier eine fabelhafte Schwester und

die rote Götterspeise reicht für zwei Tage.

Er braucht noch sehr viel Ruhe.

(Möwen kreischen.)

Fährt Mr. Linus heute nicht mit? - Er hat heute andere Termine.

Oh, sehr wohl, Madame. - Keine Sorge.

Bald ist er bestimmt schon sehr viel ansprechbarer.

Keine Sorge. Also, bis dann. (Glockenschläge)

Danke schön.

Ach, wissen Sie,

da fällt mir gerade was ein. Wir haben so ein Sommerhäuschen.

Das benutzen wir gar nicht mehr. Ich will es auf den Markt werfen.

Ich wollte gern ein paar Fotos davon machen lassen.

Die Sorte, auf denen es ein bisschen größer aussieht.

Aha. - Und wie ich hörte, haben Sie Interesse an Fotografie.

Ich dachte, vllt. möchten Sie die Bilder machen.

Die Fahrt wäre gar kein Problem.

Der Hubschrauber kann uns hier abho- len und der Jet wartet am Flughafen.

Oder wäre das zu viel verlangt?

(Surren der Propeller)

(Heiter-verspielte Musik)

Ist doch eine große Zeitersparnis im Berufsverkehr.

Und diese ganzen Mautgebühren.

(Ruhigere, verträumte Klänge)

Danke schön.

(Dröhnen des Motors)

Nein, vielen Dank.

(Carol) Etwas zu trinken, Mrs. Fairchild? - Sabrina.

Oh, was für ein wunderschöner Name. - Carol.

Verzeihung, Mr. Larrabee. Kann ich Ihnen was bringen? - Pellegrino.

Dasselbe.

Mack, was Neues von Granger? Irgendjemand sonst von SEC?

Nein, sagen Sie ihm, ich rufe zurück, wenn ich kann.

Das ist aber auch wirklich ein wun- derschöner Name. Wo stammt der her?

Mein Vater liest sehr viel.

Er stammt aus einem Gedicht.

Ach so.

"Sabrina schön, horch nur, wie du nur sitzest

unter der glasigen, kühlen, durchsichtigen Welle.

In Schnüren von Perlen aus Lilien verschlingt sich die weiche Tresse

deines amberfarbenen Haares." - - "Amberfarbenen Haares",

das ist wunderschön. - Carol!

Oh, Verzeihung.

(Sabrina lacht.)

Das ist... das ist ja ein sagenhaftes Flugzeug.

Es ist wunderschön.

Ich hab so was noch nie gesehen.

Ach so, ja.

Sehen Sie eigentlich nie aus dem Fenster?

Dafür hab ich keine Zeit.

Aber was fangen Sie mit der Zeit an, die Sie durch den Helikopter sparen?

Die spare ich alle auf.

Das tun Sie nicht.

Dieses Gedicht von eben.

Was soll es bedeuten?

Es ist die Geschichte eines Wassergeschöpfes,

das eine Jungfrau vor einem Schicksal,

schlimmer als der Tod, rettet. Und Sabrina ist die Jungfrau?

Sabrina ist die Retterin.

(Landegeräusch, verspielte Musik)

(Möwen kreischen.)

(Klicken eines Fotoapparats)

Ist es hier immer so?

Ich weiß nicht. Ich war seit Jahren nicht mehr hier.

Da haben Sie schon so ein Haus und sind doch nie hier. Wie kommt das?

Ähm...

Das weiß ich auch nicht so genau.

Vielleicht hatte ich nie jemanden, mit dem ich es teilen wollte,

denke ich.

Sie könnten doch einfach jemanden mieten.

Nein, nein, bitte nicht mich - das Haus.

Sie sind doch drin. Das lässt es menschlicher wirken.

Ich mag es nicht, wenn man mich fotografiert.

Ich sehe immer irgendwie...

...irgendwie deprimiert aus. Sind Sie deprimiert?

Nun ja, möglicherweise ist es nicht das richtige Wort dafür.

Was ist das richtige Wort?

Keine Ahnung.

"Einsam" vielleicht.

(Möwen kreischen.)

Sie finden das witzig?

Nein, ich hatte nur nicht erwartet, dass gerade Sie das sagen würden.

Nein, eigentlich haben Sie ja recht. Es ist irgendwie witzig.

Linus Larrabee ist einsam.

Oh, tut mir leid. Jetzt hab ich Sie in Verlegenheit gebracht.

Wir gehen nach draußen.

Wollen Sie auch ein Bild von der Aussicht? - Ähm, natürlich.

Welche Richtung? Jede.

Mehr ist nicht in jedem Falle besser. Oft genug ist es nur mehr.

Sehen Sie mal selbst.

Ich versteh nichts von Fotoapparaten.

Nur durchsehen. Sie sollen ja kein Foto schießen.

Ozean, Ozean, Ozean, Ozean, niedliches kleines Fischerdorf.

Ozean, Ozean, Leuchtturm. Einer, der in den Leuchtturm geht.

Das ist ja auch ein seltsamer Job. Wie kann das wohl sein?

Was für ein Mensch würde ausgerech- net Leuchtturmwärter werden wollen?

(Verträumte Klänge)

Ich bin immer überrascht, wenn ich durch die Kamera sehe.

So als wäre ich ganz unerwartet mitten in einer Geschichte.

Wie Sie jetzt gerad.

Was für ein Mensch würde ausgerech- net Leuchtturmwärter werden wollen?

Wahrscheinlich habe ich schon mein Leben lang Bilder gemacht.

Schon lange bevor ich eine Kamera hatte.

(Telefonklingeln)

Entschuldigen Sie mich.

Dann ruf ihn zurück, Mutter und erhöhe das Angebot

um ein halbes Prozent, nicht mehr. Hier? Grauenvoll.

Auf mich hat das 'ne größere Wirkung als auf sie.

Ich hätte zweimal um ein Haar geflennt.

Außerdem läuft die Zeit weg. Mir fällt bald nichts mehr ein.

Okay, fertig. Wollen wir erst zu Mittag essen?

Und dann sollten Sie sich,

sollten sie sich mal die Insel ansehen - wo Sie da sind.

Fehlt Ihnen Paris? Noch nicht. Aber das kommt schon.

Ihnen hat's da gut gefallen.

Es ist wundervoll. Sie fänden es bestimmt scheußlich.

Was? Wieso denn? - Es dreht sich da alles ums Vergnügen.

Die arbeiten so schwer wie jeder andere,

aber sie wissen, wann man aufhören und sich amüsieren muss.

Oh, was ist das für ein wunderbares, altes Haus!

Heutzutage baut kein Mensch mehr mit Ziegeln.

Das ist spätes 19. Jahrhundert.

In Paris gilt so was als funkelnagelneu.

Hoffentlich wird es nicht abgerissen.

Nein, wird es nicht, es gehört mir - der ganze Block.

(Klicken der Kamera)

Es ist eine Stiftung an die Stadt als Heim für Strafentlassene.

Sie wissen doch:

Die Gefängnisse sind voll von Leuten,

denen nie einer geholfen hat. Wie der, der Dosen sammelt.

Irgendwann kommen sie in eine Zwangslage und

machen aus Verzweiflung 'ne Dummheit und sind dran.

Dann sind sie für den Rest ihres Lebens Außenseiter.

Das ist nicht fair.

Wenn sie raus sind aus dem Gefängnis brauchen sie ein Heim,

wo ihnen einer hilft, wieder auf die Füße zu kommen.

Entschuldigen Sie bitte. Könnten Sie ein Bild von uns machen?

(Mann) Sicher.

Es ist der Knopf.

(Klicken der Kamera)

(Romantische Musik)

Sind Sie schon fertig?

Ich fürchte, ich kann jetzt wirklich nicht mehr essen.

Ihre Freiheit können wir Ihnen nicht wiedergeben.

Sie sind in Wirklichkeit gar nicht so,

wie es die Leute immer behaupten. Was Sie nicht sagen.

Was sagen die Leute denn so?

Sie wissen schon.

Nein.

Sie wären...

...der einzige Herzspender auf der Welt, der noch lebt.

Ach so.

Das. Und, wie war das noch mal?

Er hält Ethik für eine Stofffärbetechnik aus Bali und

Skrupel für eine Währungseinheit in Russland.

Find ich ganz drollig.

Und dann natürlich das Beste... Nein, danke.

Ich kann's mir vorstellen.

Es ist genug.

Wissen Sie noch,

wie wir mal einen verregneten Nachmittag zusammen waren?

Mein Vater war weg, weil er Ihre Mutter und David

in die Stadt fahren sollte,

zu einer Musikstunde.

Wie alt war David? Ich weiß nicht genau - 14? 15?

Damals war es Oboe. Oboe?

Ja, das war ein Missverständnis.

Er dachte, er würde Hobie Cat-Segeln lernen.

Ein verregneter Nachmittag war das also, ja?

Es war stürmisch.

Ich hatte Angst vor Gewitter und ich kam zu Ihnen ins Haus.

Ich versuchte, das Licht anzumachen und ich kriegte einen Schlag.

Und ich dachte, ich wäre vom Blitz getroffen.

Und Sie sind bei mir geblieben, den ganzen Nachmittag.

So lange bis mein Vater wiederkam. Sie haben nicht geweint.

Sie waren ein tapferes Mädchen. Nein.

Ich hatte mehr Angst vor Ihnen als vor einem elektrischen Schlag.

Alle hatten Angst vor Ihnen.

Ist das vllt. der Grund, warum Sie nicht verheiratet sind?

Ach, Sie glauben bestimmt nicht an die Ehe. - Doch, das tu ich.

Vielleicht bin ich deshalb nicht verheiratet.

David auf der anderen Seite glaubt immer noch an den Weihnachtsmann.

Deshalb mag ich ihn so.

Ich mag ihn auch, glauben Sie mir. Ich liebe ihn sogar von Herzen.

Ich weiß nur nichts mit ihm anzufangen.

Als Junge kam er immer gerne voller Begeisterung ins Büro und

saß hinter dem Schreibtisch meines Vaters,

schrieb Memos und studierte den Lochstreifen, der aus dem Telex kam.

Irgendwann eines Tages hörte er auf damit und

ich weiß ums Verrecken nicht...

...das kann doch nicht das Einzige sein, was die Leute über mich reden.

(Verträumte Musik)

Das war ein schöner Tag.

Sie waren ziemlich...

...streng mit mir, fand ich. Sie sind wohl daran gewöhnt,

dass man Sie immer sehr vorsichtig behandelt.

Wann haben Sie wohl die Bilder fertig?

Morgen. - Könnten Sie sie im Büro vorbeibringen?

Natürlich.

Also dann, gute Nacht, Sabrina Schön.

Linus?

Ja?

Mein Vater hat David irgendwann gefragt,

wieso er nicht mehr ins Büro fahren wollte.

Und David hat gesagt, wozu sollten die mich brauchen?

Linus ist doch da.

Ich steh in der wirklichen Welt und mache wirkliche Arbeit.

David schaut uns von der Nordküste aus zu.

Ich weiß, dass Sie in der wirklichen Welt arbeiten und

dass Sie so gut sind wie kein anderer.

Ich hörte, Sie haben keinen Fehler mehr gemacht, seit sie drei waren.

Aber das ist nur die Arbeit.

Wo leben Sie, Linus?

(Ruhige Klänge)

Es war ein schöner Tag.

Danke.

(Es klopft.)

(Mr. Fairchild) Es ist offen.

Hi. - Wo warst du? In der Stadt?

In Martha's Vineyard.

Linus wollte, dass ich von dem Haus ein paar Fotos mache.

Linus? Tatsächlich?

Es gibt so viele Dinge, die ich an dir liebe, Dad.

Aber weißt du, was ich am liebsten habe?

Dass du dich dafür entschieden hast, Chauffeur zu werden,

weil du Zeit zum Lesen haben wolltest.

Mein ganzes Leben lang hab ich dich vor mir gesehen.

Wie du auf dem Fahrersitz in einer langen Reihe von Autos sitzt und

auf die Larrabees wartest und Bücher liest.

Wir hatten gebackene Austern heute Abend.

Die hat Linus gemacht.

Und ich hatte immer solche Angst vor ihm.

Das war sehr vernünftig.

Wie war Linus eigentlich als Kind?

Er war kleiner.

(Melancholische Musik)

(Rosa) Und ich sehe aus den Fenstern und ich sehe jemanden.

Und ich sehe eine junge Frau im Hof.

Und ich sage, was hat eine junge Frau so spät am Abend

da draußen auf unserem Hof wohl noch verloren.

Und wie ich gucke und wie ich gucke,

da sehe ich, es ist Sabrina und sie unterhält sich.

Mit wem unterhält sie sich? Einem Mann, nicht ihr Daddy.

Weil der nämlich nicht so groß ist.

Es war Linus. Sabrina war gestern mit Linus aus.

Es war Mr. Linus.

Sabrina war gestern mit Linus Larrabee aus? Das ist komisch.

Ich dachte, der wäre schwul. - Mr. Linus ist nicht ein schwul.

Das heißt nicht "ein schwul", Rosa. Das heißt nur "schwul".

Schwul? Das macht ihn mir fast sympathisch.

Linus Larrabee ist durch und durch heterosexuell.

(Hundebellen)

(Schwester) Pst! Er schläft noch immer fest.

Ist das normal? - Wenn Sie intus haben, was er intus hat, allerdings.

Aber zwischendurch wacht er immer mal auf.

Und hat er nach irgendwem gefragt? - Bert und Ernie.

Könnten Sie ihm sagen, dass Sabrina hier war?

Ich könnt ihm sagen, der Papst war hier,

aber das würde ihn auch nicht groß beeindrucken.

Ich fahre jetzt kurz nach New York, aber ich bin bis 7 Uhr wieder da.

Sagen Sie's ihm?

(Mack) Die Vierteljahresberichte der Presseabteilung liegen bis 4 Uhr vor.

"International" möchte eine Telefonkonferenz

um Viertel nach Fünf. - Mack, Mack.

Sie kennen doch diesen Jahrhundertwende-Ziegelbau

in Martha's Vineyard. - (Mack) Ja.

Haben Sie mal über mich gehört, ich wäre der einzige Herzspender,

der noch lebt?

Die beiden Rons sollen prüfen, ob es Steuervorteile hat,

wenn ich der Stadt diesen Ziegelbau als Geschenk überlasse.

Und falls es keine hat? - Dann vergessen Sie's.

Ach so, und ich brauche zwei Karten.

Für heute Abend für irgendwas auf dem Broadway,

das eigentlich schon ausverkauft ist.

Und reservieren Sie vorher einen Tisch im "Carlyle".

Für wen, bitte?

Mich.

Na gut, ich gehe sonst kaum ins Theater. - Sie gehen kaum?

Ich bin eben kein Theaterprofi. - Profi?

Die am schwersten zu ergatternden Karten dürften wohl

zu einem Broadway-Musical sein.

Okay.

Das bedeutet, dass die Darsteller mehr oder weniger häufig

in Gesang ausbrechen und dazu durch die Gegend tanzen.

Mack, vergessen Sie das alles mit den Steuervorteilen.

Sagen Sie den Rons, ich will der Stadt dieses Haus schenken.

Und ich möchte, dass es ein Heim für Haftentlassene wird.

(Verträumte Musik)

(Mack, Durchsage) Sabrina Fairchild.

Kommen Sie rein.

Hi.

Hallo.

Setzen Sie sich. Machen Sie es sich bequem. - Ja.

Wow!

Das ist...

...mächtig.

Und hier mach ich gewöhnlich die wirkliche Arbeit

in der wirklichen Welt, anstatt zu leben.

Sie haben es nicht vergessen.

So was hört man doch kaum jeden Tag. Wollen Sie vllt. einen Kaffee?

Nein, danke.

Ein paar sind wirklich sehr gut. Das hört sich ja so überrascht an.

Absolut nicht.

Das ist ein origineller Blick auf das Haus.

Oh.

Sie...

...schließlich wollten Sie, dass es nach mehr aussieht. 'Tschuldigung.

Nein, das sind...

...hier.

Sie müssen aber zugeben, dass es wunderschön ist.

Das würd ich bestimmt zugeben, aber Sie lassen mich ja nicht.

Ich habe mich selbst in Paris gefunden.

Eine Freundin hat das gesagt.

Waren Sie verloren gegangen? Ja.

Einst war ich verloren, doch du hast mich wiedergefunden.

Sie machen sich wohl lustig. Jetzt bin ich dran.

Ich finde Sie ziemlich fotogen.

Weil ich unheimlich gut aussehe.

Nein, daran liegt es nicht.

Weil ich nicht so gut aussehe wie David.

Kein Mensch sieht so gut aus wie David.

Nicht mal David.

Das sollten Sie ihm nicht sagen, eher er wieder auf dem Posten ist.

Sind Sie ganz sicher, dass Sie nichts wollen?

Cafe au lait? Schnecken? Croissants?

Theaterkarten?

Theaterkarten?

Ich dachte, ich könnte es mal versuchen mit diesem, wie heißt das,

dieser französische Kram? "Das gute Leben".

Wissen, wann man aufhören muss.

Das war wohl doch eine blöde Idee.

Nein, das ist eine gute Idee.

(Orientalische Musik)

Das war mein Lieblingsessen in Frankreich.

So ein klitzekleiner Schuppen in der Pigalle.

Da war ich mindestens zweimal die Woche.

(Kellner) Couscous. - Danke.

Guten Appetit.

Dieses Essen schmeckt viel besser, wenn man mit den Fingern isst.

Und, was dagegen?

Ich weiß nicht. Au!

Da rentiert sich die Spende für die neue Unfallklinik

vielleicht doch noch.

Mhm, sehr gut. Wirklich sehr gut.

Find ich sehr interessant.

Ich muss das gelegentlich mit Suppe probieren.

(Sabrina lacht.)

(Romantische Gitarrenklänge)

Ich hatte natürlich überhaupt keine Ahnung, was da auf mich zukam.

(Ihre Worte werden unverständlich.)

(Romantische Musik)

In Paris bin ich fast überall hin zu Fuß gegangen.

Für gewöhnlich von Montmartre bis ins Stadtzentrum hinein.

Entlang der Seine gibt es eine sechs Kilometer lange Strecke.

Die reicht von der Ile Saint-Germain bis zum Pont d'Austerlitz.

Der Weg führt an allen Brücken von Paris entlang.

23 insgesamt.

Und eine gefällt einem besonders und...

...dahin geht man jeden Tag mit seinem Kaffee und seiner Zeitung

und man hört dem Fluss zu.

Und was erzählt der Fluss?

Das ist ein Geheimnis zwischen Ihnen und dem Fluss.

Es ist ulkig, wo ich Ihnen so zuhöre, da frag ich mich...

...ich frage mich, ob ich nicht vielleicht...

Was? Ich weiß nicht.

Etwas hat sich verändert.

Ich fühle mich selbst verändert.

Bei der Arbeit und...

...ich will nicht...

...ich liebe die Hektik.

Aber manchmal frage ich mich doch,

in letzter Zeit ganz besonders...

Ich frage mich sehr oft,

wie wäre das, wenn ich wohl...

wenn ich mal eine Weile an 'nem Ort wäre,

den ich sehr liebe und nicht nur so, nicht nur ein paar Tage.

Ich meine, wenn ich mal wirklich was änderte.

Ich denke schon sehr lange darüber nach.

Es war nur so,

dass ich es nicht so recht wusste, ehe ich Sie...

Was genau sagen Sie da, Linus?

Ich weiß nicht genau.

Ich tu, was mein Dad getan hat.

Und er tat, was sein Dad getan hat.

Mein ganzes Leben lang hab ich immer...

...ich konnte mich nie entscheiden.

Der Pfad wird tiefer, immer vertrauter, aber...

Sie denken doch jetzt nicht im Ernst an Paris?

Nein.

Nein, Sie haben bestimmt recht.

Wie könnte ich das wohl?

Bin ich ein hoffnungsloser Fall?

Ich glaube, es gibt für jeden Menschen so etwas wie Hoffnung.

Wie spät haben wir's?

Gleich Viertel vor zehn.

Ich hab der Schwester gesagt, ich würde noch zu David kommen.

Er wird doch sicher schon schlafen.

Wir können gehen. Nein, nein. Sie haben recht,

Nein, kommen Sie. Wir laufen ein Stück.

Hat Ihnen irgendetwas an Paris nicht gefallen?

Wie unheimlich teuer da alles ist.

Wenn das so ist, lernt man sicherlich schnell:

"Ich will mich nur umsehen."

"Je ne fais que regarder."

Und wie heißt dann: "Das hier möchte ich haben?"

"Je desire celui-ci."

Und wie sage ich dann:

"Ich habe gerade gefunden, was ich suche"?

Ich glaub, das hab ich vergessen.

(Emotionale Klänge)

(Joanna) Ich bring dir einen Tee.

Und hier hast du ein paar Blumen, damit es hübscher wird.

Hast du wieder "Was vom Tage übrig blieb" gesehen? - Ja.

Sie weiß, wie sie mit ihm umgehen muss.

Sie ist jetzt kein kleines Mädchen mehr.

Sie wirkt auf mich, wie soll ich sagen, überall zwischen den Stühlen.

Sie hat über der Garage nichts mehr zu suchen,

aber drüben im Herrschaftshaus wohl genauso wenig.

Die meisten Menschen leben irgendwo dazwischen.

Trink deinen Tee und versuche, zu schlafen.

Hi. David!

Wie geht's dir denn? Hervorragend.

Ich musste nur dringend aus dem verflixten Bett raus.

Mack hat erzählt, ihr zwei wart im Theater? - Nur essen.

Marokkanisch, auf dem Fußboden. Ganz viel Zimt im Essen.

Wie ist Callaway mit dir zufrieden? Die Heilung geht voran.

Ich kann nur noch nicht auf dem Fußboden essen.

Es war wirklich sehr lecker. Danke.

Fährst du jetzt noch mal in die Stadt?

Nein, ich denke, ich schlafe hier draußen.

Es ist doch etwas spät geworden.

Gute Nacht. Gute Nacht, Linus. Danke.

Also,

du...

...ich hab sehr viel an dich gedacht. - Ist das wahr?

Und was hast du so gedacht?

Dass wir noch nicht im Wintergarten Champagner getrunken haben.

Haben wir wirklich nicht. Du hast Linus geschickt.

Meinst du wirklich, dass du schon rumlaufen darfst?

Hey!

David, wie geht's weiter mit uns?

Weißt du, ich kann bestimmt noch einen Champagner auftreiben.

Und dazu zwei Kunststoffbecher. Ich hab genug von Gläsern.

Und wir humpeln gemeinsam in den Wintergarten und

machen da weiter, wo wir...

Ich meine, wie es danach weitergeht. Danach weitergeht?

Weißt du, also ehrlich, frag mich was Leichteres, weiß nicht.

Du weißt nicht?

So ganz genau noch nicht.

Ist das was Schlimmes?

Nein.

Darüber können wir später reden. Was meinst du? - Sicher.

Aber erst morgen.

Du solltest wirklich noch etwas vorsichtig sein.

Okay.

Gute Nacht.

(Ruhige Klänge)

(Verkehrslärm)

(Klingeln)

(Mack) Guten Morgen, Sir. Wie war es im Theater? - Zu mir, Mack.

So schlimm also, ja?

Sie buchen mir sofort zwei Flüge auf der Air France nach Paris.

Einen auf meinen Namen und einen auf den Namen Sabrina Fairchild.

Das ist alles. - Und wann gedenken wir zu fliegen?

Gleich morgen.

Oh, hab ich fast vergessen. Die Tysons sind da und warten.

Wir waren doch nicht etwa verabredet?

Nicht, soweit ich weiß. Sie sind einfach gekommen.

Sie warten in Davids Büro.

Ist meine Mutter schon da?

Dasselbe wie bei einem Neffen von mir.

Ich hab ihm ein großes Büro gegeben, aber er benutzt es nie.

Also laden wir dort zum Lunch ein.

Das sind die Hochzeitseinladungen.

Wir dachten, wir drucken sie auf Recyclingpapier.

Wieso sieht das nur immer so schmutzig aus?

Also, Maude. Welche findest du schöner?

Die in Taupe oder lieber Olive? - Also, was gibt's für Probleme?

Wenn du mich fragst, überhaupt keine Probleme.

Ich komme mir vor wie, wie sagt man dann noch,

wenn die Männer alle hinter einem her sind? - Hure.

Ich hatte mehr was im Auge wie "Debütantin".

Es gibt schon wieder einen heißen Bewerber um "Tyson Electronics".

Du kennst doch "Intermedia"? - Ja.

Tolles Angebot, muss man sagen.

Geld, Anteile.

Und keiner sagt mir, wie man die Firma führt.

Oh, wie schmeichelhaft für dich, Patrick.

Und wie seid ihr also verblieben?

Ich hab gesagt, dass wir praktisch verwandt sind, du und ich.

Und ich könnte das Angebot unmöglich in Erwägung ziehen. Jetzt nicht.

Schön. - Aber Elizabeth kam gestern zurück.

Sie rief David an. Wir haben den Eindruck gewonnen...

Du! Du hast den Eindruck gewonnen.

Also ich hab den Eindruck gewonnen,

dass ihm ein bisschen wenig daran lag, Elizabeth wieder zu sehen.

Aber der Junge ist doch noch gar nicht er selber, Patrick.

Er ist doch noch verletzt. Er bekommt sehr starke Medikamente.

Er möchte erst hundertprozentig auf dem Posten sein,

ehe er sie wiedersieht.

Hab ich mir auch gedacht.

(Telefonklingeln)

Hallo? Guten Morgen.

Linus.

Hören Sie. Macht es Ihnen was, noch mal zu mir ins Büro zu fahren?

Ich habe einen Vorschlag,

den ich gerne mit Ihnen besprechen würde und...

Einen Vorschlag? Ja...

...ob wir uns heute Nachmittag im Büro treffen könnten.

Ich weiß nicht recht. Eigentlich hab ich was vor.

Es würde mir ungeheuer viel bedeuten, wenn Sie es könnten.

Dieser irische Kobold erlaubt sich verschleierte Drohungen.

Von wegen verschleiert. Sollen wir etwas unternehmen?

Das ist alles unter Kontrolle.

Ich werde morgen nach Paris fliegen.

Was? Das ist eine lange Geschichte.

Ich höre gern lange Geschichten.

Aber diese gefällt dir bestimmt nicht.

Versuch's mal.

Die Sache mit Sabrina hat sich ziemlich entwickelt.

Wir haben Draht zueinander.

Wir vertrauen uns persönliche Dinge an.

Ich erzählte ihr gestern Abend, dass ich fände,

in meinem Leben wäre es Zeit für ein paar grundlegende Änderungen.

Ich sagte ihr, ich wolle mal eine Zeit von hier weg.

Nach Paris übersiedeln.

Sie hielt es für eine großartige Idee.

Und das glaubt sie dir wirklich?

Mehr noch. Ich schätze, sie möchte gern mit mir kommen.

Woher weißt du das?

Genauso, wie ich wusste,

dass bald die Glasfaseroptik das Koaxialkabel verdrängen würde.

Dass der Intel-Chip die Industrie verändern würde.

Dass die Cindy Crawford-Videos wie eine riesenhafte Bombe einschlagen.

Ich weiß es einfach.

Es wird also folgendermaßen ablaufen:

Sabrina wird mit mir zusammen nach Paris fliegen,

ein klügerer David rutscht auf Knien zurück zu Elizabeth,

ich komme aus Paris zurück und unterschreibe die Verträge,

die Fusion wird vonstattengehen.

Wir werden dabei eine sehr große Summe verdienen.

Du kaufst dir ein prächtiges Haus in der Toskana.

Ich hab schon ein Haus in der Toskana.

Was wird dabei aus Sabrina? Sie wird dabei erwachsen.

Du wirst sie fallen lassen.

Meine Güte.

Was hast du dir denn gedacht, wie solche Dinge ablaufen?

Denkst du, das geht auf nette Weise, sodass man niemandem wehtut?

Ich weiß selber nicht genau, was ich dachte.

Ich würde nur so gerne vermeiden, dass Sabrina...

Unglücklich wird?

Hast du ein einziges Mal jemandem ins Gesicht gesehen,

nachdem wir seine Firma übernommen hatten?

Natürlich nicht. Du warst beim Friseur oder auf einer Feier.

Ich fürchte, langsam werd ich alt.

Ich fühle mich ganz furchtbar. Nimm 'ne Tablette.

Vorsicht.

Noch bin ich deine Mutter.

Von dir hab ich alles, was ich kann.

Das hast du nicht von mir.

Entschuldige mich, ich habe noch ein paar Anrufe zu erledigen.

(Ruhige Klaviertöne)

(Emotionale Musik ertönt aus dem Fernseher)

Mrs. Fairchild. Er hat Sie schon viel früher erwartet.

Ich sage ihm gleich, dass Sie da sind.

Ich glaube fast, das ist keine gute Idee.

Sagen Sie ihm nicht, dass ich da bin.

Das würde ich mir niemals erlauben. Sabrina Fairchild.

Ich war schon etwas in Sorge.

Wieso?

Das ist wohl so etwas wie Ihre Lieblingsfrage.

Wollten Sie nicht zu mir kommen?

Ich...

...ich hatte als Erste gefragt. Ich hatte als Zweiter gefragt.

Ich bin...

...den ganzen Nachmittag in Manhattan in der Gegend rumgelaufen.

Es hat damit zu tun, dass ich Sie möglicherweise...

...nie im Leben wiedersehe, aber das ist natürlich alles Blödsinn,

denn wir müssen nicht... nicht wenn wir nicht wollen.

Ich meine, allenfalls zufällig und...

...das kann ja kein großes Problem werden.

Wenn zwischen zwei Menschen...

Ich hatte als Erster gefragt.

Wissen Sie, was Sie...

...was Sie da sagen, was weiß ich, was das heißt.

Macht das, was ich Ihnen sagen wollte,

obsolet, denke ich.

Obsolet?

Irrelevant.

Okay, ich höre gern Irrelevantes.

Tatsächlich?

Wer schneidet Ihnen die Haare?

Toni.

Toni?

Ja. Wieso? Sollte ich zu deinem Friseur wechseln?

Nein, aber... - Toni war schon der Friseur meines Vaters.

Er ist 94.

Vielleicht sind seine Hände nicht mehr so ruhig

wie sie es früher mal waren.

Es ist doch nur alles so...

Und was war irrelevant?

Ich möchte, dass du nach Paris mitkommst.

Ach so, dass ich nach Paris fahre, meinst du?

Nein, ich möchte, dass du nach Paris mitkommst.

Mit mir.

Du willst... du willst wirklich hinfahren?

Das ist deine Schuld.

Du hast mich überzeugt, dass doch so manches in meinem Leben

zu kurz gekommen ist. Und das wäre?

Zum Beispiel, zu leben.

Ich dachte nicht, dass du mir zuhörst. - Oh doch.

Kommst du mit? Sag nicht Nein.

Kommst du?

Ich war doch eben erst da. Na und?

Sag Ja, jetzt sofort.

Wir würden morgen abreisen.

Schon morgen? Zuerst muss ich mit David reden.

Lauf einfach mit mir fort.

In ein, zwei Wochen wird er schon merken, was los ist.

Dir kann niemand etwas abschlagen, oder?

In Geschäften machst du das immer. Das ist aber kein Geschäft.

Hast du nicht mal gesagt alles in der Welt ist Geschäft?

Nein.

Aber es könnte von mir sein.

Also, was sagst du ihm?

(Glockenschläge)

(Türklopfen)

Ich hatte geklopft.

Das hier sind die Tickets.

Und alle anderen Dinge habe ich veranlasst wie gewünscht.

Und auf Wiedersehen.

So sieht's aus.

Willst du was essen?

Nein.

Ich kann uns was kommen lassen.

Nein. Oh Gott, ich versteh das nicht.

Ich versteh nicht, wie das auf einmal passiert ist.

Dabei...

...kenn ich dich doch gar nicht. Oh doch. Das tust du.

Und ich war nicht mal interessiert an dir.

Herzlichen Dank auch, aber...

Oh, nein. Ich war nur interessiert an David.

David war so genau das, was ich wollte,

sodass ich davonlaufen musste und ich lief nach Paris davon.

Und ich schrieb in mein dummes Tagebuch und

ich ließ mir meine dummen Haare schneiden.

Und ich kam noch viel dümmer als je zuvor.

Oh, Linus.

Ich bin ja so unsagbar glücklich.

Du hast mich...

...du hast mich so glücklich gemacht.

Entschuldige. Bitte.

Linus?

Was?

Ich kann es einfach nicht.

Was ist denn?

Du hattest recht. In welchem Punkt denn?

In so ziemlich jedem.

Jedem, auf den es ankam.

Es war alles gelogen.

Jedes Wort, das ich dir gesagt hab.

Von dem Moment an, als ich mit dem Champagner in den Wintergarten kam.

Das glaub ich dir aber nicht.

Ich war geschickt worden, um dich loszuwerden.

Ich hatte mich selbst geschickt.

Und keiner hätte das besser geschafft.

Es gab eine Verlobung,

es gab eine Fusion.

Du standest dazwischen.

Der Plan sah vor, dich nach Paris zu bringen und zu verlassen.

Dass du nicht mehr im Weg stehst.

(Sirenengeräusche von draußen)

Sabrina, ich denke...

Was für andere Dinge wurden da veranlasst, wie gewünscht?

Was?

Sie hat gesagt "andere Dinge".

'Ne passende Wohnung für dich in Paris.

Und ein Bankkonto.

Wie viel?

500.000 Francs.

Da war dein erstes Angebot besser.

Du kannst auch mehr haben.

Ich will aber nicht mehr.

Ich will lieber gar nichts.

Und du hast dir so viel Mühe gemacht, nur meinetwegen.

Allein der Helikopter und das Flugzeug und...

Das war gar keine Mühe.

War ich denn wirklich so falsch für David?

So furchtbar schlecht?

Wäre die Chauffeurstochter eine solche Schande gewesen?

Es ging gar nicht darum.

Es ging dabei um ein Stück Plastik.

Plastik? Nichts Persönliches.

Darf ich?

Paris ist immer eine gute Idee.

Ich bin damals glücklich gewesen.

Du wärst es auch geworden.

Ich fahr dich nach Hause.

Ich flieg doch nach Hause.

(Melancholische Musik)

(Rattern des Zuges)

(Knallen)

(Man hört, wie ein Auto wegfährt.)

Musik soll ihm spielen, wohin er auch geht.

Hi.

Geht's besser?

Oh ja.

Viel besser.

Die Fäden kommen morgen früh raus.

Und wie geht's dir?

Wo bist du gewesen? In der Stadt.

Ein langer Abend.

Ich dachte, wir würden uns unterhalten.

Ich dachte, wir machen zusammen 'ne Fädenzieh-Party für zwei Personen.

Ich dachte, wir gehen vielleicht... Ich war bei Linus.

Weißt du, von all den Frauen in meinem Leben,

und das waren nicht wenig,

- ist das 'ne Liedzeile? -

warst du die Einzige, die nur einmal mit mir getanzt hat.

Zweimal.

Was? Wie kann ich das nur vergessen haben?

Gab's... gab's auch Champagner?

Ich war acht.

Du gingst damals gerade zur Tanzstunde.

Und ich war die Hausaufgabe.

Ich fahre wieder weg, David.

Ich hatte es im Gefühl.

Ich habe einen Freiflug nach Paris gewonnen.

Glückskind.

Bloß Hinflug?

Ja, wenn man es so sehen will.

Du wirst allein reisen?

Ja.

(Sanfte Musik)

Ich wünsch dir viel Spaß.

Da sind Sie ja. - Und Sie auch schon.

Sie rufen sofort in Seattle und Tokyo an und

lassen die Bauarbeiten einstellen.

Dann holen Sie die Rons und die Tysons und sagen ihnen bitte,

heute um 12 machen wir eine Krisenbesprechung zur Fusion.

Das Ticket nach Paris lassen Sie bitte

auf einen anderen Namen umschreiben: David Larrabee.

Und schicken Sie meine Mutter rein. Linus!

Und schicken Sie meine Mutter her, sowie sie da ist.

Guten Morgen, David. Darf ich Ihnen einen Kaffee bringen?

Nicht?

Okay. - Ich hab eine Überraschung für dich.

Ja?

Wie schön, ich hab für dich auch eine.

Ich hab dich jahrelang bei deinen Geschäften beobachtet,

aber ich dachte, es gäbe Schweinereien,

die nicht mal du fertig bringst. Wie konntest du nur, Linus?

Wie konntest du nur mir und Sabrina das antun?

Wie konntest du so was nur wagen?

Wie kannst du nur denken, du wärst immer im Recht?

Gewohnheit.

Hör zu, David.

Was ich da versucht habe, hat nicht funktioniert.

Ich meine, schon funktioniert, aber nicht richtig funktioniert.

Ich möchte, dass du heute nach Paris fliegst...

...mit Sabrina.

Was? - Diese ganze Sache war bloße Geschäftstaktik.

Aber sie ist aus dem Gleis gelaufen.

Irgendwie hab ich den Überblick verloren.

Und ich hab alles versaut.

Aber ich kann das noch wieder gutmachen.

Ich hab sie manipuliert und ihr den Kopf völlig verdreht.

Aber dich hat sie geliebt, solange sie lebt.

Du bist der, den sie wirklich will.

Du bist der, den sie immer gewollt hat.

Geh mit ihr. Noch ist Zeit dazu.

Irgendwie ergibt sich alles.

Sie wird dich glücklich machen.

Ich möchte nicht, dass sie ganz allein von hier weggehen muss.

Und was soll aus Patrick und der Fusion werden?

Du würdest 'ne Milliarde Dollar in den Wind schießen?

Ich verstehe.

Beeil dich.

Los doch.

Du verpasst deinen Flug.

Ms. McCartle, ich möchte Sie sofort in meinem Büro sprechen.

Wo ist das?

(Mr. Fairchild) Als deine Mutter und ich hierherkamen,

da kochte sie und ich fuhr den Wagen.

Und wir hatten keine Ausgaben.

Nach zwei Jahren hatten wir 15.000 Dollar gespart.

Ich fuhr damals Mr. Larrabee Senior zur Arbeit.

Er hat die Trennscheibe zwischen uns immer offen gelassen.

Auf der täglichen Fahrt ins Büro hat er viele Geschäfte abgewickelt.

Und ich habe aufgepasst. Wenn er kaufte, hab ich gekauft.

Wenn er verkaufte, hab ich verkauft.

Daddy, heißt das etwa, du hast 1 Million Dollar?

Nein.

Es sind etwas über 2 Millionen.

Deine Mutter und ich waren hier glücklich, Sabrina.

Wir haben geträumt, was du damit wohl eines Tages anfangen würdest.

2 Millionen Dollar dürfte ihre Erwartungen übertroffen haben.

Aber du hast ja auch meine stets weit übertroffen.

Was er angeordnet hat, weiß ich, aber das war ein Fehler.

Sie bekommen neue Anordnungen. Wir haben eine Veränderung bei...

(Stimme Telefon) Hallo? Sind Sie noch dran?

Ich rufe zurück. Fangen Sie ruhig schon mal an.

Vielen Dank dafür, dass du so schnell kommen konntest.

Ich erzähle dir jetzt eine Geschichte.

Und wenn ich fertig bin, solltest du mir sagen,

wie die Geschichte ausgehen soll.

(Melancholische Musik)

(Joanna) Die ganzen Jahre lang hast du Mengen von Geld verdient und

du hast keinem von uns ein Wort verraten, wie so was geht.

(Thomas) Dann sage ich es dir jetzt: Werd meine Frau.

Nimm mich wegen meines Geldes, so was kommt täglich vor.

Das find ich nicht sehr komisch, Thomas.

Und du weißt, ich hab wirklich Sinn für Humor.

Dann nimm mich eben aus Liebe.

(Dröhnen eines Flugzeugs)

(Telefonklingeln, Fahrstuhlsignal)

(Patrick) Krisenbesprechung? Um was für eine Krise geht's hier?

Ach, Goldstück. Wenn ich das wüsste.

Es gibt sicher eine vollkommen logische Antwort auf diese Frage.

Du glaubst nicht, was er heute für einen Blutdruck hat.

Was ist denn hier los, verdammt noch mal?

Augenblick noch, Patrick. - Worauf warten wir denn noch?

Und wozu brauchen wir Siegfried und Roy?

Einen Augenblick noch, Patrick.

(Tür wird geschlossen.)

Okay.

Wir zwei kennen uns schon seit Langem.

Wir haben zwar manchmal mit harten Bandagen zugelangt,

aber wir haben dabei einen gesunden Respekt für unsere

beiderseitigen, geschäftlichen Fähigkeiten.

Wir erkannten das Potenzial dieser Fusion und

sicher zweifelte keiner daran,

dass sie ein umwerfender Geschäftserfolg geworden wäre.

"Geworden wäre"?

Diese Besprechung hat vor allen Dingen zum Ziel,

dass mein Bruder... ...sich wie immer verspätet hat.

Entschuldigt alle zusammen. Was willst du denn hier?

Elizabeth und ich beschlossen, wir wollen durchbrennen. - Tatsächlich?

David, wo ist Sabrina? Was ist? Fusionieren wir?

Wer ist Sabrina? - Du fährst nicht mit ihr?

Offenbar nicht, Linus. Sonst wär ich nicht hier.

Sie lässt sich bestimmt vom Steward eine Flasche Champagner servieren.

Wer denn? - Sabrina.

Und wer ist Sabrina? - Die Chauffeurstochter.

Nenn sie ja nicht so! - (Elizabeth) Sie wollte erst David,

ist aber dann zu Linus gewechselt.

Sie hat wohl erkannt, dass er der Mann mit der Macht ist.

Hat David dir das erzählt? - David hat mir alles erzählt.

Und du hast sie nicht gesehen oder mit ihr gesprochen?

Natürlich, doch. Ich hab ihr auf Wiedersehen gesagt.

Und ich glaube, Glück gewünscht. Vielleicht auch nicht.

Ich sagte, ich käme mir blöd vor, die Frau meines Bruders aufzutragen

und dass sie's nicht persönlich nehmen soll.

Du wärst ja immer großzügig zu deinen Frauen gewesen.

Und ich wäre auch ganz sicher,

sie würde mehr als entsprechend entschädigt für...

...was weiß ich wofür.

Seht ihr, ich sag's doch. Er liebt sie.

Wen denn? - Sabrina.

Hat er gepackt? - Ja.

Wer hat gepackt? - Sie natürlich. Nur ein Koffer.

Sie waren in meiner Wohnung?

Sie wühlten bei mir rum? Ich hatte den Schlüssel.

Wir waren bis an die Ellbogen in Ihrer Unterwäsche.

Ein Gefühl, als berührt man das Leichentuch von Turin.

Hier, unterschreib. Die Vollmacht für die Abwicklung der Fusion.

Und das hier.

Meine Gehalterhöhung für die neue Position, die ich übernehme.

Der Wagen wartet auf dich.

Es steht ein Helikopter an der 60. Straße Ost.

Dein Flug ist umgebucht auf die Concorde.

Die startet in ganz genau 39 Minuten.

Und wenn du es schaffst, kannst du noch vorher in Paris sein.

Geh schon, Linus! Nicht nachdenken!

Sie muss... sie muss mich abgrundtief verabscheuen.

Sie wird genauso darüber hinwegkommen wie wir alle.

Das ist doch Wahnsinn. Ihr könnt doch...

Ihr glaubt im Ernst, ich schmeiße alles hin und spaziere hier raus?

Rennen wäre noch besser. - Ihr seid doch alle verrückt.

Linus, du weißt, dass ich dich liebe.

Keine Mutter könnte mehr Stolz fühlen.

Aber ich denke, es wird nun langsam Zeit für dich,

von zu Hause fortzulaufen.

Aber erst unterschreibst du.

Wenn ihr mich entschuldigen würdet.

Ich muss jetzt unbedingt eine Verabredung wahrnehmen.

Also dann. Patrick, die Schuldenbelastung,

die sich aufgrund dieser Fusion aufbaut,

macht es erforderlich, jene Ab- teilung komplett umzustrukturieren,

durch die die meisten Barmittel abfließen.

Ich hab da eine Übersicht über die letzte Vierteljahresbilanz

aller Abteilungen unserer beiden Unternehmen.

David! Wann hättest du dich jemals zuvor ...?

Mutter. Du lässt mir seit 17 Jahren von sämtlichen Büchern

unserer Firma Kopien anfertigen.

Hast du geglaubt, ich könnte nicht lesen?

(Verkehrslärm)

Also los, sagen Sie es schon.

Sie haben sie nicht verdient.

Natürlich nicht.

Ich weiß das auch.

Doch ich brauche sie einfach.

Und sonst nichts auf der Welt.

(Hupen)

Es wird Zeit, die Hufe zu schwingen.

Ich verspreche Ihnen, sie glücklich zu machen.

Rue des Beaux Arts, Nummer 13.

(Euphorische Musik)

(Surren der Propeller)

(Durchsage) Meine Namen und Herren. Dies ist der letzte Aufruf

für den Air France Concorde-Überschallflug nach Paris.

Bitte begeben Sie sich zum Flugsteig 34.

Air France wünscht Ihnen einen angenehmen Flug.

(Frau) Das erste Mal auf der Concorde, Mr. Larrabee? - Ja.

Aber sicher nicht das erste Mal in Paris.

Überhaupt mein erstes Mal.

(Erhabene Musik)

(Fahrer) Bon soir. - Bon soir.

Paris ist immer eine gute Idee, hast du gesagt.

Dass ich hier glücklich werden würde.

Du hast sicher nicht gemeint, ohne dich.

Wie hast du gewusst, wo du mich finden würdest? - Dein Vater.

Ich hab ihm gesagt, dass ich dich brauche.

Und dass ich versuche, dich glücklich zu machen.

Ich hab's ihm versprochen.

Ich dachte, es wäre alles gelogen.

Das dachte ich auch.

Aber dann ist etwas passiert.

Es war eine Lüge.

Aber es war auch ein Traum.

Ich weiß nicht, wie ich dir glauben soll.

Wie kann ich dir jemals wieder... Weil du mich kennst.

Besser als irgendein Mensch sonst.

Weil du weißt, dass ich dich liebe.

Und du hast mir versprochen...

...wenn du für mich jemals irgendetwas tun könntest...

(Off) Es war einmal an der Nordküste von Long Island.

Nicht weit von New York.

Da stand ein sehr, sehr, großes Haus.

Beinahe ein Schloss.

Ich bin mein Leben lang in fremdem Fußstapfen gelaufen.

Rette mich, Sabrina Schön.

Du bist die Einzige, die es kann.

(Off) Und auf diesem sehr großen Besitz,

da lebte ein kleines Mädchen.

Und das Leben war angenehm dort und sehr, sehr einfach.

Aber dann, eines Tages,

wurde das Mädchen erwachsen und

begab sich hinaus aus den Mauern des Besitzes und

entdeckte die Welt.

(Romantische Abspannmusik)

Untertitel: OMNIMAGO GmbH 2019 (Source: 25 fps HDTV, adapted by FXV)

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