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LIBYEN - 1943
Nach einem beinahe 3-j�hrigen erbitterten W�stenkrieg
treibt Rommel die Briten mit seinen Panzerdivisionen zur Verzweiflung.
Das Schicksal des Mittelmeerraums steht auf des Messers Schneide.
IM MORGENGRAUEN BRACH DIE H�LLE LOS
Herr Hauptmann, ich komme aus Tobruk. Eine Nachricht von General Lederer,
und diese Zigarren, mit den besten Empfehlungen.
Major, ich habe Marschbefehl f�r Sie und ihre M�nner um 12 Uhr nach Tobruk.
Tobruk? Das ist Wahnsinn! - So lautet der Befehl.
Das liegt in der Kampfzone! Gefangene geh�ren in sicheres Gebiet!
Tobruk geh�rt jetzt uns, Major, es ist sehr sicher.
In der Genfer Konvention gibt es Regeln...
Wir kennen die Regeln. Ihre Seite wurde �ber die Verlegung informiert.
Heil Hitler!
Sie sind auch dabei! Machen Sie sich fertig!
Wir brechen sofort auf. - Und wenn wir uns weigern?
Dann bleiben Sie hier.
Und Sie werden feststellen: Es gibt Schlimmeres als die Ruhr!
Merrihew! - Sir?
Packen! - Ja, Sir.
Herr Hauptmann, das Fr�ulein! Sie ist verr�ckt und redet von einem Flugzeug.
Ich werde mich um sie k�mmern.
Italienische Huren beeindrucken mich nicht!
Sprechen Sie Englisch!
Was gibt's, Signorina? - Warum kann ich nicht nach Tobruk fliegen?
Der Lufttransport erfordert eine besondere Vollmacht. - Die habe ich!
F�r jede Hilfe, die man der Inhaberin gew�hrt, ist General Banducci dankbar.
Ja, ich kenne ihr Verh�ltnis zum General. - Verh�ltnis?
Sie stehen seinem Stab sehr nahe.
Er ist ein gro�er General! Sie sind nur ein kleiner Hauptmann.
Die Italiener sind schneidige K�mpfer, aber ihre Frauen geh�ren an die Leine.
Noch ein Witz?
Ja. Sie reisen so wie wir alle.
Und wie reisen Sie? - Im LKW. Und jetzt packen Sie weiter!
Amsterdam... Die Holl�nder machen gute Zigarren, nicht wahr?
Sehr gute. - Trocken wie die Sahara. Auch Rommel raucht diese Sorte.
Sie kennen Rommel? - Ja. Er liebt die Sahara. Wir alle lieben sie.
Mit "wir" meine ich die Berufssoldaten.
Ich bin kein Soldat, Herr Hauptmann. Ich kann dem Krieg nichts abgewinnen.
Die Nebenwirkungen sind widerw�rtig. - Hier gibt es keine Nebenwirkungen.
Keine Frauen, keine Kinder, keine St�dte, die im Weg sind.
Nur M�nner, Herr Doktor.
Nur M�nner? - Ja...
Halt!
Steigen Sie vom Fahrzeug ab! Geben Sie den Befehl zum Aussteigen!
Jawohl!
Folgen Sie dem Fahrzeug unauff�llig!
Er lebt noch, Herr Hauptmann.
Tot oder lebendig? - Tot. Die stinken schon.
Durchsuchen Sie die Toten und den Wagen. Bringen Sie mir alle Papiere!
Der Mann ist v�llig ersch�pft und ausgetrocknet. Ich muss ihn behandeln.
Dann behandeln Sie ihn. Wir kampieren heute Nacht hier.
Macht vor den Fahrzeugen ein Lager. Stellt die Zelte auf!
Wir bleiben bis 4 Uhr hier.
Corporal, Puls und Atmung sind bei Ihnen ziemlich normal.
Sie simulieren. Warum?
Ich bin Foster. - Auf ihrem Namensschild steht Weatherly.
Das ist Tarnung. Ich bin Foster, Captain, 53. Pionier-Regiment.
Sagt Ihnen das nichts? - Was? - Geheimdienst, 8. Armee.
Ich hatte noch nie mit Geheimdiensten zu tun, auch nicht von der 8. Armee.
Sie sind doch Major Farrow? - Ich bin Dr. Tarkington vom Sanit�tsdienst.
Verdammt, wo ist Farrow? - Wer?
Die Gefangenen im Konvoi sind doch die 5. Kommandos, oder?
Nein, das sind meine Leute, 15. Feldlazarett.
Verdammter Mist!
Wenn er wieder bei Bewusstsein ist, will ich ihn verh�ren!
Das kann leider eine Weile dauern. Er steht unter Schock. - Ja...
Es folgt ein Bericht von CBS London und Edward R. Murrow.
Hier ist London.
Der Fall von Tobruk erschwert die Versorgung Maltas zus�tzlich.
Und der Kampf um �gypten ist vielleicht schon im Gange.
Doch im Moment l�sst sich nur sagen,
dass Parlament und Presse einen S�ndenbock suchen.
Die britischen Truppen sind �ber jeden Zweifel erhaben.
Mit ihrer Tapferkeit h�tten sie den Sieg verdient, doch sie unterlagen.
Rommel liebt unorthodoxe Methoden, und Spekulationen n�tzen nichts.
Rommels Position wird durch Tobruk gest�rkt.
Sagen Sie's mir! Geh�ren Sie zu den 5. Kommandos?
Schaffen Sie ihn weg.
Sch�ne schauspielerische Leistung.
Was ist das denn?
Keine Sorge, sie ist echt. Sie geh�rt zu einem italienischen General.
Sind noch mehr da? - Nein, sie ist die einzige. Signorina Vivianne oder so.
Englische Schweine!
Sie ist die einzige Zivilistin... - Was ist mit den 5. Kommandos?
Interessante Frage.
Sie deutet drauf hin, dass alles versaut ist. - Wer sind Sie?
Sgt. Allan MacKenzie, 5. Kommandos. - Sind noch mehr von ihrem Trupp hier?
Wir sind der Rest. Brown, Gordon, Bill Wembley Garth,
Dan Garth und Reilly.
Wir wurden von unserer Einheit getrennt. Akuter Fall von Ruhr.
Au�er bei mir. Ich bekam in Alexandria was ab. - Was ist mit den anderen?
Die sind in einem Gefangenenlager in Tunesien. - Mein Gott...
Das ist doch keine �berraschung. - Hat Major Farrow Sie informiert?
Er sagte nur das N�tigste: Wir sollten als Gefangene nach Tobruk.
Unterwegs sollten wir die deutschen Wachen �berw�ltigen.
Und Sie kennen sich angeblich mit den Gesch�tzen im Hafen von Tobruk aus.
Falls es Sie tr�stet: Wir wollten sie mit 50 Mann in die Luft sprengen.
Ich denke, er hat nur das N�tigste gesagt?
Jeder noch so dumme Soldat wei� doch Bescheid:
Rommel bereitet sich in Tobruk auf den n�chsten Angriff vor.
Er kontrolliert den Luftraum. Man kommt nur von See aus an Tobruk ran.
Um den Weg f�r die Navy freizumachen, m�ssen die Gesch�tze weg.
So ist es doch? - So ist es.
Das betrifft uns nicht. - Doch. Wie viele M�nner haben Sie?
Was Sie auch planen, meine M�nner ziehen Sie da nicht mit rein!
Morgen um 17 Uhr greift eines unserer Fluzeuge diesen Konvoi an.
In der Verwirrung sollten die 5. Kommandos den Konvoi �bernehmen.
Ein absichtlicher Luftangriff? - Der Pilot greift auf jeden Fall an.
Um die Aktion abzublasen,
brauche ich ein Funkger�t. Und dazu muss ich den Konvoi �bernehmen.
Und dann?
Dann fahren wir zu unseren Truppen. Dazu m�ssen wir durch Feindesland,
aber mit Fahrzeugen, Waffen, Treibstoff und ein bisschen Gl�ck...
Wer wei�. Eine Frage noch: Wo ist die medizinische Ausr�stung?
Ich wei�, auf welchem LKW sie ist. Aber warum?
Wir brauchen Waffen, um uns bessere Waffen zu holen.
Ich k�mmere mich darum. - Gut.
Ich verstehe, dass Sie als Soldat ihre Pflicht tun wollen.
Aber ohne mich und diejenigen meiner M�nner, die nicht wollen.
Ich bin Qu�ker. Ich kam als Kriegs- dienstverweigerer zu den Sanit�tern.
Ich kann Ihnen nicht bei einer Aktion helfen, bei der ich t�ten m�sste.
Sergeant...
Am n�chsten Morgen marschierte die Hitlerjugend im Berliner Stadion auf.
Trotz Regen und Nebel kamen 132.000, um ihren F�hrer zu gr��en.
Alles, was ihr seid, seid ihr durch mich,
und alles, was ich bin, bin ich nur durch euch allein.
Und weil dieser beste Rassenwert
der deutschen Nation in einer stolzen Selbsteinsch�tzung
mutig und k�hn die F�hrung des Reiches und Volkes forderte,
hat das Volk sich
in immer gr��erer Zahl dieser F�hrung angeschlossen und unterstellt.
Sieg Heil!
Ist das nicht eine Luger? - Nein, eine Walther Automatik.
Wundersch�n. Das ist doch was. Nicht wahr, Leute?
Was machst du in der Kiste da?
Was machst du da hinten?
Mein Arm tut weh. Ganz schlimm. Ich brauche Medizin.
Ach ja, dann nimm Medizin.
�THER
Das deutsche Volk ist gl�cklich in dem Bewusstsein,
dass die ewige Fluchterscheinung
nunmehr endg�ltig abgel�st wurde von einem ruhenden Pol!
Hat jemand von euch die genaue Zeit? Bei mir ist es gleich f�nf.
17 Uhr?
Wie w�r's dann mit einer Teepause? - Oder Bierpause? - Englische Uhr?
Ja, englisch. Rolex. - Rolex?
Rolex ist nicht englisch. Das ist eine Schweizer Uhr. - Ja.
Wie viel? - Vielleicht kommen wir ins Gesch�ft, wenn Sie gut handeln.
Das ist eine Schweizer Uhr. - Richtig. - Wie viel willst du daf�r haben?
Wie viel?
17 Uhr!
Verteilt euch! Ein Engl�nder!
Bleiben Sie hier!
Foster, Sie verdammter Pfadfinder!
Mein Gott, Hilfe!
Das mit dem Funkger�t ist schlecht, Sir. - Ja...
Bereiten Sie eine Beerdigung vor und lassen Sie die Gefangenen bewachen.
Kennen Sie die Genfer Konvention �ber die Behandlung von Gefangenen?
Das Afrika-Korps besteht aus viel mehr als nur Uniformen.
Sie werden alle als Spione erschossen!
Ich w�rde Sie gerne selber erschie�en!
Du wirst nicht begraben, Supermann. Wir lassen Sie als Fra� f�r die Geier.
Der ausgebrannte LKW ist nutzlos. Die anderen sind okay und startklar.
Geben Sie den M�nnern was zu essen. - Den Deutschen auch? - Ja.
Ich habe keine Papiere gefunden. - Ich hab sie. - Sind sie in Ordnung?
Marschbefehl f�r britische Gefangene unter Bewachung nach Tobruk.
MacKenzie... - Sir?
Wir sind weit weg von unseren Truppen. Lassen Sie uns losfahren. Sofort.
Unsere Pl�ne haben sich ge�ndert. - Ge�ndert? - Ja.
Das Funkger�t ist zerst�rt. Es bleibt bei der urspr�nglich geplanten Aktion.
Wir werden aus der Luft mit Waffen und Sprengstoff versorgt.
Sie wollen Tobruk st�rmen? Mit einem Lazarett-Trupp und 4 kranken M�nnern?
Nein, ich will nur die Gesch�tze sprengen.
Die Ausr�stung daf�r lie�e sich in ihrer Arzttasche transportieren.
Aber Sie brauchen M�nner. Das ist ein Himmelfahrtskommando!
Nein, die Navy holt uns am Strand ab. Ich will so wenig sterben wie Sie.
Was ist mit denen?
Die bleiben hier. - Lebendig!
Da wird unsere Lieferung abgeworfen!
Beeilt euch, Jungs! Im Laufschritt, Marsch!
Schneidet die Beh�lter los und vergrabt die Fallschirme!
Hier sind noch mehr, Leute! Bewegt euch, kommt her!
Beeilt euch, wir haben nicht die ganze Nacht Zeit!
Na los, Cowboys!
Ich gebe Ihnen mein Wort.
Was wird aus dem M�dchen? - Sie muss bei uns bleiben.
Sie geh�rt zum Konvoi und steht sozusagen auf den Frachtpapieren.
Sie geh�rt Ihnen, Doktor. - Mir?
Es ist mir egal, ob Sie ihr die Zunge rausschneiden. Das ist ihre Sache.
Aber die Gefangenen bleiben am Leben. - Also gut, abgemacht.
Gut, Jungs... An der Seite runter.
Ihr greift das Seil mit der rechten Hand und gebt es mit der linken frei.
Festhalten, aber langsam nachgeben.
Vorsichtig! Passt auf, euer Leben h�ngt davon ab.
Ihr dreht jetzt keine Pillen mehr. Wir machen euch zu Kommando-Soldaten!
Vorsichtig!
Eins, zwei, drei, vier, f�nf, sechs, sieben, acht, neun...
H�rt gut zu, denn diese Waffe kann euch ebenso treffen wie den Feind.
Der eine Zylinder enth�lt Napalm, der andere Pressluft.
Man l�sst sie mit diesem Ventil entweichen. Die Luft kommt hier raus,
wenn man den Abzug dr�ckt, und hier ist ein Ding namens "Zugabe".
Das Ding hier dreht sich, und das Ganze funktioniert wie ein Feuerzeug.
Nicht vorbeugen! Niemals vor die Waffe kommen!
M�glichst weit weghalten, den Finger auf den Abzug und abdr�cken.
Ich schicke sie ungern schon jetzt ins Feuer,
aber sie sind besser als ich dachte, und wir werden improvisieren.
Ruhe, sei leise!
Leise! Ruhe! Wei�t du, was das ist? - Ruhe...
Was ist mit dem M�dchen? - Das wird schwierig.
Sie ist unberechenbar, Sir. - Er hat Recht.
Wenn sie bei den Nazis Alarm schl�gt, sind wir alle erledigt.
Man muss doch irgendwas tun k�nnen.
Schade, dass Sie uns nicht helfen. Sie frisst Ihnen doch aus der Hand.
Sie m�ssten sich doch mit Frauen auskennen. - Nicht mit dieser Sorte.
Ich kann mir ihre Patientinnen sehr genau vorstellen.
Ein einfacher Appell hilft nichts, aber sie ist sicher k�uflich. - Klar.
Bei den Gefangenen gab ich nach. Hoffentlich war das kein Fehler.
Was das M�dchen angeht... - Lassen Sie's mich versuchen.
Wir haben sehr wenig Zeit. - Gar keine Zeit, Captain.
Um Gottes willen... Anhalten!
Absitzen!
Zwei komplette Panzer-Divisionen! Was machen die hier?
Egal... Meine M�nner sind bereit. Greifen wir an!
Links geht's nach Derna. Nach Tobruk m�ssten wir geradeaus.
Wir machen uns verd�chtig, wenn wir hier stehen bleiben. - Ja...
Wer spricht noch Deutsch? - Garth. - Er soll im letzten Wagen mitfahren.
Sie kommen mit.
Soll ich mich um sie k�mmern? - Nein, sie steht in den Papieren.
Sie sagten doch, sie geh�rt mir. Mir ist was eingefallen.
Daf�r ist es zu sp�t. - Ich bin Arzt. Ich k�mmere mich schon um sie.
Was ist das Problem?
Die italienische Dame, wo ist sie? - Da ist sie.
Obergefreiter!
Sie geh�rt einem von Mussolinis Gener�len. Verstehen Sie?
Ja...
Wir nehmen die Ozeanstra�e. - Nein, das ist Sperrgebiet.
Sie fahren geradeaus nach Tobruk. - Wir lagern dort. - Das ist erlaubt.
Parkt dort!
Parkt dort!
Mein Vorschlag zum Angriff war nur ein Scherz. Haben Sie das verstanden?
Zwei Panzer-Divisionen... Das verstehe ich nicht.
Vielleicht wartet Rommel auf den richtigen Moment. - Nein.
Aus Derna? Nein. Die 11. und die 21., kampfstark, was machen die hier?
Ersatzteile! Reparaturen... - Das k�nnen sie auch an der Front machen.
Treibstoff!
Rommel muss in der N�he ein Treibstoffdepot haben.
Gut getarnt, denn unsere Leute wissen nichts davon. - Unterirdisch. - Wo?
Panzer ohne Treibstoff sind Schrott. Wir k�nnten sie au�er Gefecht setzen.
Aber das ist... Ohne Funkger�t k�nnen Sie keine Informationen austauschen!
Informationen austauschen? Was w�rden Sie machen, Doktor?
Wenn ich die Schweine finde, jag ich sie in die Luft.
H�chste Sicherheitsstufe... Wie kommen wir da rein?
Wenn Sie an der Stra�ensperre vorbei- kommen, k�nnen Sie ja Rommel fragen.
Doktor...
Brechwurz! Damit k�men wir durch. Wir geben es ein paar M�nnern...
Sie sind verr�ckt! - Die Deutschen werden verr�ckt aus Angst vor Typhus.
Typhus kann man nicht simulieren! - Zumindest so, dass wir durchkommen.
Ich hole ein paar von den Jungs.
Na, wie geht's unserem kleinen Liebling?
Du bist ein Teufelskerl, Merrihew!
Nach dem Krieg solltest du M�dchenh�ndler werden, mit mir.
Na, wie geht's? - Mein Gott, furchtbar!
Gut.
Ich bringe die Gefangenen nach Tobruk, Es ist eine Infektionskrankheit.
Das Lazarett, bitte!
Wir haben zwei Gefangene hier, mit Typhus. Sie sind sehr krank.
Er will mit dem Arzt sprechen. - Der spricht kein Deutsch.
Der englische Arzt sagt, es ist eine Infektionskrankheit,
und wir m�ssen zum Krankenhaus.
Hauptmann Schr�der, der Arzt, soll den Abstrich untersuchen.
Hier haben Sie die Probe.
Rommel.
Doktor...
Wie sind die Schmerzen? - Besser, Herr General.
Geht's gut? - Danke, gut.
Das ist der gefangene englische Doktor mit seinen kranken M�nnern.
Darf ich f�r Sie �bersetzen, Herr General?
Nicht n�tig. Gut, dass Sie uns helfen. Glauben Sie wirklich, es ist Typhus?
Wir untersuchen. Aber hoffen wir, dass es etwas weniger Ernstes ist.
Werden Sie gut behandelt? - Sehr gut.
Herr Feldmarschall, trotz der Umst�nde freue ich mich, Sie kennen zu lernen.
Wir haben ein gemeinsames Hobby. - Und zwar? - Philatelie.
Sie sind Briefmarkensammler? - Meine S�dpazifik-Sammlung ist fast komplett.
Ich wusste gar nicht, dass ich als Philatelist bekannt bin.
Ich sprach neulich mit dem Hauptmann dar�ber. Eine Ironie des Krieges.
Ich sagte im Spa�, dass ein Sammler von Ihnen eingesammelt wurde.
Pr�sident Roosevelt ist ein ber�hmter Sammler.
Er w�rde mich sicher auch gerne einsammeln.
Vielleicht k�nnen wir uns ein wenig unterhalten.
Ich treffe selten Briefmarkenexperten. - Aber ich muss den Doktor...
Ein paar Stunden machen nichts. Und mir w�rde es Spa� machen.
Mein Wagen wird Sie abholen.
Was soll das? Ich wollte mich nur umsehen! - Keine Panik. - Panik?
Ja! Sie wollten das geheime Depot finden, und jetzt sind Sie hier.
Und wenn sie rausfinden, dass es kein Typhus ist? - Dann sind alle froh.
W�hrend Erwin und ich �ber Briefmarken reden, sehen und h�ren Sie sich um.
Der sagt Ihnen nie, wo das Depot ist! - Rei�en Sie sich zusammen, Captain!
Aber es ist Rommel! - Ein Briefmarkenfreund wie andere.
Wahrscheinlich schreibt er Briefe an die "Times".
Keine Sorge, das ist ein KW-3-Panzer.
Ruhe!
Komm her. - Geht nicht!
Bring sie zum Schweigen, sonst hetzt sie uns die Deutschen auf den Hals!
Ich geb dir mein ganzes Geld. - Ich wei�, was in dir vorgeht.
Gott, S�nde und so... Aber du machst es f�r Seine Majest�t!
Ich habe einen kompletten 1893er Satz aus Tahiti. Kennen Sie den?
Ja, G�ring hat mir mal Briefmarken aus Tahiti gezeigt.
Keine Ahnung, wo er die herhatte. Obwohl ich es mir vorstellen kann...
Dieser Satz muss extrem wertvoll sein. - Ja, sehr.
In meiner eigenen Sammlung habe ich auch Briefmarken aus dem S�dpazifik.
Von den Karolinen-Inseln, die bis zum 1. Weltkrieg in deutscher Hand waren.
Es gab ja nur zwei Ausgaben w�hrend unserer Besatzungszeit.
Wenn ich mich nicht irre, liegen Sie da falsch. - Nein...
Doch, leider ja. - Es gab die 1900er und die 1910er.
Dann war da noch die 1915er, aber die kam wegen des Krieges nie in Umlauf.
Die braune 1910er 5-Pfennig-Marke... - Entschuldigung, Herr General...
Was ist denn? - Entschuldigung,
darf ich per Funk in Tobruk Bescheid geben, dass wir sp�ter kommen? - Ja.
In dem Zelt dort dr�ben.
Sagen Sie, dass Sie mein Einverst�ndnis haben.
Sie sind nicht einverstanden? - Sicherlich nicht.
Ich wei� nicht, ob ich Sie mag. - Ich wei� es auch nicht.
Ich wei� nicht, ob es Sinn hat, die Diskussion fortzusetzen.
Senden Sie das zum Lazarett in Tobruk. - Jawohl, Herr Hauptmann.
Die Karolinen waren deutsch, deshalb sollte ich besser Bescheid wissen.
Sollten Sie, ja. Aber Sie wissen eben nicht Bescheid.
Sie haben noch kein Wort �ber die braune 1900er 3-Pfennig gesagt.
Ach die! - Ja, genau die!
Erledigt, Herr Hauptmann.
Zumachen!
Die 5-Pfennig-Best�nde, die bei dem gro�en Unwetter vernichtet wurden.
Die Taifun-Behelfsmarke! - Genau, die Taifun-Behelfsmarke!
Wir m�ssen sofort zu unserer Einheit zur�ck.
Der Doktor muss sich in Tobruk um die britischen Gefangenen k�mmern.
Rudolf! Fahren Sie die beiden Herren zu ihrem Transport zur�ck.
Ich kann Ihnen gar nicht sagen, was f�r ein Vergn�gen das f�r mich war.
Vielleicht sehen wir uns einmal wieder. - Ich hoffe es. Wer wei�...
3- Pfennig...
Mach schnell!
MacKenzie! Schnell, weg hier!
N�chste Stra�e links ab.
Sie �bernehmen den Rest des Konvois. Wir treffen uns an der n�chsten Oase.
Wenn wir in einer Stunde nicht da sind, sind Sie auf sich gestellt.
Was ist mit den M�nnern, die wir zur�ckgeschickt haben?
Denen geht's gut. Aber sogar ich h�tte beinahe angefangen zu kotzen.
Und das M�dchen? Ist sie immer noch unter Bet�ubung?
Ja, Sir... Gerade im Moment ist sie ganz heftig unter Bet�ubung.
Merrihew ist ein guter Mann.
Ich verlange Rommel zu sprechen. - Haben Sie Identifikation? - Nein.
Keine Identifikation? Kennen Sie diesen Mann? - Nein, nie gesehen.
Die Engl�nder haben meinen Konvoi und den Marschbefehl nach Tobruk erbeutet.
Was denken Sie? - Lassen Sie ihn hier warten.
Ja. Warten Sie, bis Rommel kommt.
Hat jemand von euch eine Karte? - Hier, Sir.
Wenn ich auf dem Panzer bin, dann mir nach.
Halt, wer da? - Britische Gefangene. Wo ist die Hauptstra�e nach Derna?
Derna ist da dr�ben. - K�nnten Sie es mir zeigen?
Gut, kommen Sie rauf.
Man k�nnte auf Sie schie�en... Hier so rumzulaufen!
Reilly!
Obergefreiter! Wo sind die Engl�nder? - Die haben da gelagert.
Wo sind sie jetzt? - Abgefahren, nach Tobruk.
Haben Sie irgendwas geh�rt? Meldungen, Nachrichten?
Gar nichts. Da kam ein Mann, sie sind eingestiegen und nach Tobruk gefahren.
Zur�ck zum Lager, zu Rommel!
Hier sieht's gut aus! Links abbiegen und dann durch das Tor!
Jawohl, Sir!
Links ist eine Acht-acht, Sir. - Ich sehe sie. Fertig, Mac?
Fertig!
Fertig, Mac? - Fertig, Sir!
Rechts ist eine Zapfs�ule! - Jawohl, Sir!
Einer von unseren!
Das sind unsere eigenen Leute!
Reilly, bringen Sie uns raus hier! - Jawohl, Sir!
Alles in Ordnung? - Jawohl, Sir.
Das Ding klemmt!
Oh, Feuerwerk!
Zwei Panzer-Divisionen ohne Sprit! Es ist zum Verzweifeln!
Sie Vollidiot! Das war ihre Aufgabe, nicht Tobruk!
Ich sollte Sie erschie�en lassen, aber die haben mich auch reingelegt.
Der englische Captain muss geschnappt werden. Sperren Sie alle Stra�en!
Ich fliege nach Tobruk, und Sie kommen mit
und fassen die Sache von dieser Seite an. Sie kennen die Leute.
Wenn die mir diesmal wieder durch die Lappen gehen, leg ich Sie um!
Wenn ich mich recht entsinne, wollten Sie doch nur fliehen.
W�rden Sie eine Chance auslassen, die sich ergibt? - Wahrscheinlich nicht.
Aber wollen Sie die Sache wirklich durchziehen? Die Gesch�tze...
Um 21 Uhr sind die Schiffe in Tobruk. Ich hoffe, wir kommen nicht zu sp�t.
Wir br�uchten einen Sandsturm, um unsere Spuren zu verwischen.
Reilly, fahren Sie in den Panzerspuren.
MERSA - EINTRITT VERBOTEN NUR F�R AUTORISIERTES PERSONAL
Wenn wir Tobruk wie geplant um 21 Uhr erreichen,
haben die 5. Kommandos die Gesch�tze an der K�ste au�er Gefecht gesetzt.
Wir gehen dicht heran und er�ffnen das Feuer.
Unsere Leute holen wir mit Landungs- booten ab. - Und wenn sie scheitern?
Wir tun das Unsere. Ich hoffe, die tun das ihre.
Milit�rpolizei!
Die k�nnen Sie nicht mehr gebrauchen! Essen Sie sie auf oder so...
Reilly, bleiben Sie dran!
Wenn du sie nicht besiegen kannst, schlie� dich ihnen an.
Herr Hauptmann Schr�der!
Hauptmann Schr�der.
Mit einer Eskorte Milit�rpolizei? Nein, sie w�ren ohne Polizei. Nein.
Moment!
Geben Sie mir mal die Feldpolizei!
Geben Sie mir noch mal die Feldpolizei, ja?
Jetzt sind wir drin, wohin geht's?
Captain Foster war hier stationiert, bevor Rommel ihn vertrieben hat.
Merrihew, holen Sie sie raus.
Deutsche Schweine! Englische Schweine! Ich hasse sie alle!
Wie geht's ihr? - Das wird schon wieder.
Wei� sie, wohin wir fahren? - Sie wei� nicht, wo oder was sie ist. - Gut.
Da w�ren wir. Das ist heute Nacht das Ziel der britischen Navy. Wenn...
Wenn wir erfolgreich sind.
Keine weiteren Nachrichten von der Feldpolizei? - Nein.
Haben Sie den Hafen Tobruk voll abgesichert, in jeder Beziehung? - Ja.
Die ganzen Spritlager hier? - Ja.
Vor allem das Munitionsdepot? - Ist voll abgesichert! - Gut.
Herr Feldmarschall, eine Meldung vom Hauptquartier.
Die englische Mittelmeer-Flotte h�lt Kurs auf Tobruk.
Die Royal Navy kann doch nicht pl�tzlich verr�ckt geworden sein!
Die wissen doch ganz genau, dass unsere K�stenbatterien sie...
Die K�stenbatterien!
Geben Sie mir die Feldpolizei!
Wer bewacht denn die K�stenbatterien? Die Italiener? - Jawohl.
Hallo? Hier ist Rommel. Wir erwarten in den n�chsten Stunden einen Angriff.
Hallo, h�ren Sie...?
Wir sind getrennt worden. Geben Sie mir die 3. Panzer-Brigade, �ber Radio.
Hier...
operiert eine feindliche Patrouille. Die muss geschnappt werden!
Jawohl. - Und Sie sind mir daf�r verantwortlich.
Jawohl, Herr Feldmarschall!
Die Telefonleitungen sind durchtrennt.
Sind die Freiwilligen fertig? - Jawohl. Gott stehe ihnen bei.
Runter!
Major? - Ja? - Wegen des M�dchens...
Sie werden �ber Nacht zur Legende werden. Verderben Sie's nicht.
Ich will nicht... - Schalten Sie ihr Gewissen aus!
Denken Sie dran: Tugend hat ihren eigenen Lohn!
Wir m�ssen die MG-Nester sprengen, bevor wir an die Gesch�tze kommen.
Wir sehen uns dann am Strand.
Die Navy ist p�nktlich. Ich hoffe nur...
Also los, Mac! Jetzt! - Jetzt!
Seilen Sie mich ab!
Sie haben eine gr��ere Reichweite als wir.
Sir... - Kurs beibehalten!
Sir, sehen Sie mal!
Zu den LKWs! Beeilung! Die Granatwerfer!
Alle M�nner sofort in diese Richtung!
Der Ausguck meldet schwere K�mpfe auf dem H�gel �ber den Gesch�tzen.
Landungsboote zu Wasser lassen. - Jawohl, Sir.
O Gott...
Steh mir bei!
Ich halt's nicht aus!
Holen Sie den Flammenwerfer. - Jawohl, Sir.
Geben Sie her!
Ich gebe Ihnen Deckung, w�hrend Sie neue Munition holen.
Sie!
Geben Sie mir Feuerschutz!
...dass sie uns jemals schlagen, ist unm�glich und ausgeschlossen.
Das nationalsozialistische Deutschland und die mit ihm verb�ndeten Staaten
werden als junge Nationen...
Geben Sie dem Sprengtrupp Bescheid, und dann weg hier.
Bringen Sie die M�nner hier weg! - Kommt, Jungs!
Sie Schweinehund!
"Ich bin Qu�ker. Ich kam als Kriegs- dienstverweigerer zu den Sanit�tern.
Ich kann Ihnen nicht bei einer Aktion helfen, bei der ich t�ten m�sste."
Na los! Na los!
Geben Sie Signal: Alle Einheiten volle Kraft zur�ck!
Machen Sie auf! Afrika-Korps!
An alle Einheiten: Wieder volle Kraft voraus!
An alle Einheiten: Trommelfeuer aus allen Rohren!
Na los! Na los!
Sehen Sie zu, dass Sie in das verdammte Boot kommen!
Warum gehen Sie nicht in das Boot?
Ich bin Arzt. Vielleicht rette ich Sie f�r ein Nazi-Erschie�ungskommando.
Vielleicht erschie�t Rommel keine begeisterten Briefmarkensammler.
Da kommen sie.
Und nun zu CBS London mit einem Bericht von Edward R. Murrow.
Hier ist London. Der Kampf um �gypten verl�uft weiterhin positiv.
Die Achse spricht von alliierten Truppenbewegungen bei Gibraltar.
Doch die Briten sind ein vorsichtiges Volk. Sie wurden oft entt�uscht.
Sie warten lieber ab.
Doch offizielle Stellen sind zuversichtlicher als je zuvor.
Sie glauben nicht, dass Rommel rechtzeitig Verst�rkung bekommt.
Und er wird sich gegen die �berlegenen Briten nicht behaupten k�nnen.
Ripped by: SkyFury
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